Fachtagung Ein richtiger Junge Evangelische Akademie Thüringen Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren!

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1 Fachtagung Ein richtiger Junge Evangelische Akademie Thüringen Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren! Frühkindliche Bildung von Jungen zu diesem Thema soll ich heute ein knappes Impulsreferat halten. In der Vorbereitung darauf, dachte ich darüber nach, wie ich meine Ausführungen beginnen soll. Zunächst einmal kann ich da auf Erfahrungen zurückgreifen, die ich sowohl in meiner langjährigen Tätigkeit als Erzieher in einer Kindertageseinrichtung als auch in der Funktion des Fachberaters gemacht habe. Daneben gibt es aber auch die Erlebnisse mit den eigenen Söhnen sowie ganz eigene biografische Erfahrungen aus meiner eigenen Kindheit. Denke ich an meine eigene Kindheit zurück, so habe ich wohl noch Bilder aus dem Kindergarten im Kopf. Viel intensiver sind jedoch die Erinnerungen, die ich an Erlebnisse außerhalb des Kindergartens habe. Als 5/6 jähriger verbrachte ich die Zeit oft mit gleichaltrigen und älteren Kindern uns selbst überlassen, irgendwo im Dorf. Wohl gab es die Regel, beim Läuten der Abendglocken zuhause zu sein, ansonsten aber organisierten wir uns selbst. Wir erkundeten herum stehende Landmaschinen, bauten im nahegelegenen Wäldchen Höhlen, stiebitzten Obst und Gemüse aus Gärten, spielten Räuber und Gendarm, Da ging es um Abenteuer, Nervenkitzel und Bandenbildung ebenso, wie um Kampf, Versagen und aufgeschlagene Knie. Manchmal stellten wir uns auch Gefahren und gingen Risiken ein, von denen unserer Eltern besser nichts erfuhren. Aus heutiger Sicht denke ich; - hier hat unglaublich viel Bildung stattgefunden. Doch darauf komme ich später noch einmal zurück.

2 Zwei Beispiele aus der Kita- Praxis: Michael galt als schwieriger Fünfjähriger, der sich in der Regel nicht oder nur gezwungenermaßen an den Angeboten der pädagogischen Fachkräfte beteiligte. Argwöhnisch und mit einer gewissen Abscheu wurde von den Erwachsenen auf seine regelmäßig mitgebrachten Monsterfiguren geschaut. Als ich dann einmal Interesse an diesen Figuren zeigte und Michael über diese befragte, zeigte sich bei ihm einerseits eine große Bereitschaft Wissen über Funktion und Bedeutung der Figuren weiterzugeben und zugleich eine hohe (ich würde sagen) fachliche Kompetenz. Er geriet richtig in Fahrt bei seinen Beschreibungen und Erklärungen. Wie mir schien, war es für ihn sehr bedeutsam, dass jemand Interesse an dem zeigte, was ihm so wichtig war. Zweites Kita- Beispiel: Vor ein paar Jahren sollte in einer Kindereinrichtung gemeinsam mit den Kindern der Fasching unter dem Thema Leben im Mittelalter vorbereitet werden. Kinder und päd. Fachkräfte versammelten sich zu einer Kinderkonferenz. Schon nach kurzer Zeit kam es zwischen den Kindern zu einer heftigen Diskussion. Die Mädchen stellten sich die Feier als höfisches Leben in einem Schloss vor, während die Jungen Burgleben mit Ritterspielen und kämpfen bevorzugten. Ein scheinbar unüberbrückbarer Widerspruch, doch die Fachkräfte ermutigten die Kinder dazu, Vorschläge zu machen, wie man das Problem lösen könne. So reifte innerhalb der Kindergruppe der Vorschlag, in jeweils unterschiedlichen Räumen der Kita einen Schloss- und Prinzessinnenfasching für die Mädchen sowie einen Burg- und Ritterfasching für die Jungen zu veranstalten. An besagtem Tag fand der Fasching in dieser Form statt. Zuletzt noch eine Geschichte meines jüngsten Sohnes (heute 16 Jahre alt). Mit etwa 5 Jahren begann er seine Eltern, Großeltern, Verwandte und Freund damit zu bedrängen, dass sie ihm ausgediente technische Geräte zum Auseinanderbauen zur Verfügung stellten. Schon bald ähnelte sein Zimmer mehr einer Werkstatt als dem Spielzimmer eines Fünfjährigen. Die Freude am Auseinandernehmen von Geräten hielt etwa zwei Jahre an. Mich faszinierte dieses intensive und anhaltende

3 Interesse, welche ich beim Malen oder Basteln bislang nicht feststellen konnte. Ich beobachtete häufig eine hohe Konzentration und Ausdauer. Die Anregung meines Sohnes nutzte ich für die Kita- Praxis und schon bald gab es auch in der Kita eine Kiste mit entsprechendem Inhalt sowie geeignete Werkzeuge. Warum erzähle ich Ihnen diese Geschichten? Ich meine, dass schon aus diesen Erfahrungen und Beobachtungen Rückschlüsse dahingehend gezogen werden können, was zur frühkindlichen Bildung von Jungen gehören kann. Einige seien hier genannt: Jungen brauchen Zeit und Gelegenheit, sich mit Gleichaltrigen und Älteren in der Gruppe zu organisieren Jungen suchen nach Abenteuern, bei denen auch mal Grenzen überschritten werden Jungen wollen sich mit anderen messen und in den Wettkampf treten Jungen brauchen Erfahrungen des mal Gewinner- und mal Verliererseins Jungen brauchen Menschen, die sich für ihre Themen interessieren, auch wenn es nicht die vom Erwachsenen geteilten Themen sind Jungen wollen kämpfen und Helden sein Jungen brauchen Gelegenheiten, auch mal unter sich zu sein Jungen haben nicht immer nur Freude am Basteln, sondern finden andere Formen der Kreativität Jungen sind hoch konzentriert und bei der Sache, wenn es ihre Sache ist Gewiss ließen sich noch weitere Schlussfolgerungen ziehen. Deutlich wird jedoch, dass durch aufmerksames Beobachten und eine am Kind und seinen Themen interessierte Grundhaltung der Erwachsenen Erkenntnisse reifen, die wiederum für die Gestaltung von Bildungsgelegenheiten von Nutzen sein können. Diesem, vom Kind ausgehenden Ansatz sieht sich auch der Thüringer Bildungsplan für Kinder bis 10 Jahre verpflichtet, wo es an einer Stelle heisst:

4 Für eine angemessene Unterstützung von Bildungsprozessen müssen Professionelle versuchen, sich den Wirklichkeiten von Kindern zu nähern. Die Wirklichkeit eines Kindes erschließt sich beispielsweise über sein Verhalten (Fragen, Spielinhalte usw.) und über die Produkte seines Tätigseins. Folgt man diesem Anspruch, so wäre die Konsequenz für die Kita- Praxis, dass Bildungsziele und inhalte maßgeschneidert für jedes Kind ermöglicht werden bzw. wenigstens verschiedene Möglichkeiten und Formen bestehen, sich mit Bildungsthemen auseinanderzusetzen. Unterstützt wird diese Vielfalt beispielsweise durch eine differenzierte Raumplanung (Rückzug, Bewegung, Werkstatt), Materialauswahl (orientiert an Interessen und Bedürfnissen der Kinder), vielfältige Bewegungsangebote und -gelegenheiten) sowie unterschiedliche Kommunikationsebenen. Pädagogische Fachkräfte sind hier außerdem gefordert, kritisch zu hinterfragen, wie sie damit umgehen, wenn sich Kinder Themen und Aktivitäten widmen, die den Interessenlagen der Erwachsenen so nicht entsprechen. Wenn hier bei dieser Fachtagung die Jungen im Fokus stehen, so ist freilich immer mitzudenken, dass wir, auch wenn es in der Entwicklung von Mädchen und Jungen nachgewiesene Unterschiede gibt, behutsam mit Klischees und Rollenzuschreibungen umgehen sollten. Denken Sie nur noch einmal an das Beispiel vom Kinderfasching zurück. Möglicherweise gibt es den Jungen, der sich gern im Prinzessinnenkleid sieht, während ein Mädchen gern das Schwert schwingen würde. Kindertageseinrichtungen sollten daher immer auch ein Ort sein, an dem Kinder sich mit verschiedenen Geschlechterrollen auseinandersetzen und damit experimentieren können. Gut, wenn es da auch eine Vielfalt an pädagogischen Fachkräften, sowohl weiblich wie auch männlich gibt.

5 Zur kritischen Auseinandersetzung mit Rollenklischees und deren Auswirkungen auf pädagogisches Handeln könnten beispielsweise folgende Fragen dienen, die sich die Fachkräfte stellen könnten: Welche Bilder habe ich von Jungen bzw. Mädchen? Welche Attribute teile ich ihnen zu? Welche Aufgaben teile ich ihnen zu? Was ist ein richtiger Junge/ ein richtiges Mädchen? Was ist ein guter Junge/ ein braves Mädchen? Wie geht es Jungen unter lauter Frauen? Wie gehe ich selbst mit aggressiven Impulsen um? Was wurde mir anerzogen? Was ist mit den nicht typischen Jungen oder Mädchen? Wie gehen wir mit Ihnen um? Manchmal helfen solche Fragen dabei, eigene Haltungen und Sichtweisen zu überprüfen, um das pädagogische Handeln neu zu justieren. Jungen haben (genauso wie Mädchen) das Recht auf eine umfassende Bildung und eine angemessene Begleitung ihrer Entwicklung. Die Art und Weise jedoch, wie sich diese für Jungen in der Kindertagesstätte gestaltet, kann und muss viele Gesichter haben. Dankeschön!

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