Mann des Jahrhunderts. Albert Einstein. Compliance-Thematik fordert Unternehmen Wenn der Betriebsprüfer kommt. Mehr Flexibilität durch Virtualisierung

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1 AUSGABE 1 MÄRZ 2005 onl I F E I N I N F O R M A T I O N Albert Einstein Mann des Jahrhunderts Compliance-Thematik fordert Unternehmen Wenn der Betriebsprüfer kommt Mehr Flexibilität durch Virtualisierung Abgefüllt und etikettiert Krones AG speichert mit EMC 3

2 Partnerschaften beruhen auf Gegenseitigkeit. Und gemeinsamer Verantwortung. Information Lifecycle Management maximale Daten-Produktivität zu minimalen Kosten. Der Wert einer Information verändert sich im Laufe der Zeit. Informationen, die heute in Sekundenbruchteilen zur Verfügung stehen müssen, können morgen schon ein Fall für das Archiv sein. Mit intelligentem Information Lifecycle Management verwalten Sie Ihre Daten zu jedem Zeitpunkt so, dass der optimale Nutzen erzielt wird. Das heißt, höchst mögliche Verfügbarkeit bei niedrigsten Total Cost of Ownership. Hierzu haben Fujitsu Siemens Computers und EMC ihre Kompetenzen gebündelt. So profitieren Sie von führenden Lösungen aus Servern, Speichersystemen, Information- Management-Software und Dienstleistungen. Fujitsu Siemens Computers übernimmt dabei Beratung, Integration und Betreuung. emc bietet die Storage- und Information- Management-Software sowie Speichertechnologien dazu. Ihre Informationen zu unterschiedlichen Zeitpunkten schnell und kosteneffizient verfügbar zu machen das ist unsere gemeinsame Verantwortung. Sprechen wir darüber.

3 E d i t o r i a l Gute Vorsätze und jede Menge Taten Was haben Sie sich für 2005 vorgenommen? Der Beginn eines neuen Jahres ist auch immer geprägt von guten Vorsätzen. Doch wie viele davon, getroffen in euphorisierter Feuerwerkslaune, werden schon nach wenigen Wochen wieder ad acta gelegt? Umso schöner ist es doch, wenn man einen guten Vorsatz schon direkt zu Beginn des Jahres in die Tat umsetzen kann. So geschehen mit der neuen Ausgabe der ON, die Sie in Ihren Händen halten. Ende vergangenen Jahres haben wir eine Leserbefragung initiiert und zahlreiche Rückmeldungen bekommen. Viele Ihrer Wünsche münden jetzt in dieser Variante, die grafisch neu gestaltet wurde und in der wir noch umfangreicher über Themen rund um das Management von Informationen berichten. Wir hoffen, dass die Neuerungen auch in Ihrem Sinne umgesetzt sind und bedanken uns an dieser Stelle nochmals herzlich für Ihre Beteiligung. Bitte schicken Sie uns auch weiterhin Kritik, Anregungen und Wünsche, denn mit einem guten Magazin ist es wie bei guten Produkten: je mehr der Kunde in die Weiterentwicklung eingebunden ist, desto besser auch die Qualität. Jedes neue Jahr bringt auch neue Gesetzesentwürfe und Regelungen mit sich. Im Zuge dessen kursiert eine Thematik, die von vielen immer noch unterschätzt wird. Es geht um Compliance oder zu Deutsch die richtlinienkonforme Speicherung, Archivierung und Vernichtung von Daten. In unserem Strategiebeitrag (Seite 6 ff.) beleuchten wir das Thema aus verschiedenen Perspektiven und geben einen Einblick in daraus resultierende Herausforderungen für die IT sowie mögliche Lösungsansätze. Wie in jedem Jahr bleibt jedoch auch manches wie es war: Die CeBIT zum Beispiel. Sie findet wieder im März bei vermutlich eher mäßigem Wetter in Hannover statt. Und doch ist in 2005 einiges anders. Zum ersten Mal nach mehreren Jahren ist die Zahl der Aussteller wieder deutlich gestiegen. Die Grundstimmung im Vorfeld wird mit freudiger Erwartung durchaus treffend beschrieben. Wir sind gespannt, welche neuen Trends und Impulse in der Zeit vom 10. bis 16. März gesetzt werden. Auch EMC wird wieder einen entsprechenden Beitrag dazu leisten. In Halle 1 (Stand 7f2) zeigen wir mit unseren Partnern einen Überblick von der Einstiegslösung für kleine und mittelständische Unternehmen bis hin zu umfassenden ILM-Lösungen. Verschaffen Sie sich vor Ort einen Eindruck, wie die Entwicklung weiter geht, denn in der IT zählen weniger Vorsätze als vielmehr Taten. Ich bin gespannt auf viele interessante Gespräche unser Messestand lädt dazu ein. Ihr Arnaud Christoffel Managing Director EMC Computer Systems AG, Schweiz 3

4 L e s e r u m f r a g e I n h a l t Ergebnisse unserer Befragung in der letzten Ausgabe der ON 5 S t r a t e g i e Neue gesetzliche Richtlinien stellen Unternehmen vor Herausforderungen 6 Compliance im Rechnungswesen ein Beitrag von Dietmar Hoffmann, Manager Advisory bei KPMG 9 11 I S D Information Storage Days am 31. Mai und 1. Juni im Congress Center, Frankfurt 11 S c h w e r p u n k t Speichervirtualisierung gewinnt zunehmend an Bedeutung 12 M e n s c h e n 10 Fragen an Mike Ruettgers, Chairman of the Board bei EMC B r a n c h e Krones AG setzt Information-Lifecycle-Management- Strategie um 18 Stadt Norden vereinheitlicht IT-Infrastruktur in Rathäusern und Verwaltungsabteilungen 22 Konica Minolta tauscht Daten-Management- System aus 26 Interview mit John Howett, Präsident der Toyota Motorsport Group 28 Verlagsgruppe Handelsblatt implementiert eine zentrale Backup-Lösung auf der Basis von EMC Legato RepliStor 30 SIG führt zur zentralen Verwaltung seiner Bilddateien eine Digital-Asset-Management-Lösung ein 32 Bürgerspital Solothurn in der Schweiz erneuert IT-Infrastrukur H o r i z o n t Albert Einstein ist der Mann des Jahrhunderts 38 4 N e w s Neuigkeiten rund um das Unternehmen EMC, die Produkte und Services 42 Termine, Vorschau, Impressum 43

5 L e s e r b e f r a g u n g Was können wir verbessern? Liebe Leser, in der letzten Ausgabe der ON haben wir Sie nach Ihrer Meinung gefragt. Für die zahlreichen Antworten bedanken wir uns herzlich. Insgesamt haben Sie uns ein gutes Zeugnis ausgestellt. Das freut uns sehr: Positiv wurden Gestaltung und der optische Gesamteindruck beurteilt. Textumfang und -volumen werden von nahezu allen als richtig eingestuft. Da es jetzt ein gemeinsames Heft für die Regionen Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt, ist die ON insgesamt umfangreicher geworden, das Textvolumen einzelner Artikel wurde aber nicht verändert. Das positive Feedback auf die Rubrik ILM- Update haben wir aufgegriffen und wollen Sie noch detaillierter informieren. Da Information Lifecycle Management mittlerweile sehr breit gefächert ist, finden Sie das Thema zukünftig in Form von Anwenderberichten in der Rubrik Branche, in Technologie-Artikeln bei Technologie/ Services und die neuesten Entwicklungen zu ILM auf unseren News-Seiten. Verbesserungen wünschen Sie sich vor allem bei der Aufteilung der Rubriken. Diesem Wunsch sind wir umgehend nachgekommen. Aus Ihren Reaktionen haben wir viele Anregungen bezüglich der thematischen Gestaltung erhalten. Wir werden Ihre Vorschläge sukzessive umsetzen. Ihre Antworten sind Hilfe und Motivation zugleich, um die Inhalte der ON Life in Information noch interessanter zu gestalten. Jedes Feedback, ob schriftlich oder telefonisch, ist nicht nur willkommen, sondern ausdrücklich erwünscht. Besonders freuen wir uns, noch einmal unseren Gewinnern der Verlosung in Deutschland und der Schweiz zu gratulieren. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem Preis und allen Lesern weiterhin eine interessante Lektüre. Ihr Redaktionsteam Je einen Memorybird von Fujitsu Siemens Computers erhalten in der Schweiz: Tony Moosbrugger, Winterthur Bettina Engriser, Bern Reto Vogelbacher, Zürich Markus Stüsse, Buchs Francesco Caruso, Brugg Erich Senn, Bern Roland Häusler, Bern Hubert Mühlhauser, Bern Herbert Meier, Zürich Beat Bongni, Bern In Deutschland freuen sich über einen Memorybird: Gunther Fleischhauer, Frankfurt Folkert Hedlefs, Schlangenbad Frank Leiberich, Bonn Harald Holburg, Hamburg Thomas Fehrmann, Kiel Axel Schlueter, Frankfurt Hans-Volkert Otzen, Flensburg Wolfgang Pees, Wiesbaden Peter Scheitza, Oberursel Frank Mayer, München 5

6 S t r a t e g i e Compliance-Thematik schwebt wie ein Damoklesschwert über den Unternehmen Wenn der Betriebsprüfer kommt 6

7 Rund sechs Prozent ihres Budgets geben Unternehmen dafür aus, interne und externe Vorschriften zu erfüllen. Das geht aus einer Untersuchung des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Price Waterhouse Coopers unter den Topmanagern amerikanischer und europäischer Konzerne hervor. Dabei gibt mehr als die Hälfte der Manager zu, keine klare Vorstellung hinsichtlich des Nutzens dieser Ausgaben für die eigene Firma zu haben. Eine fatale Entwicklung, zumal seit Beginn des Jahres 2005 neue gesetzliche Richtlinien definieren, wie Unternehmen steuerlich relevante Daten in auswertbarer Form vorhalten müssen. Diese ergänzen bereits bestehende Anforderungen wie die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) in Deutschland sowie die Geschäftsbücherverordnung (GeBüV) für die Schweiz und werden trotz ihrer Wichtigkeit nur gering beachtet. Dabei müssten Organisationen ihre IT-Infrastrukturen bereits jetzt dahingehend ausrichten, dass sie für eine vollständige Kontrolle und Dokumentation des Informationsflusses sowie deren effiziente Archivierung geeignet sind. Wer nach der konkreten Bedeutung des Begriffes Compliance fragt, wird zahlreiche Antworten erhalten und stößt häufig auf das Schlagwort Corporate Governance. Hierzu gibt es umfassendes Informationsmaterial von einer Definition des Bundesjustizministeriums bis zu einem Kodex für Corporate Governance, dessen Einhaltung in der Unternehmenspraxis sogar von einer Regierungskommission überwacht wird. Dieser Kodex soll die in Deutschland geltenden Regeln für Unternehmensleitung und -überwachung für nationale und internationale Investoren transparent machen. Der Kodex adressiert unter anderem mangelhafte Ausrichtung auf Aktionärsinteressen, duale Unternehmensverfassung mit Vorstand und Aufsichtsrat sowie die mangelnde Transparenz in der Unternehmensführung. Aber jetzt zurück zum Thema Compliance, denn im Gegensatz zu Corporate Governance sind sich die Gelehrten über eine genaue Bedeutung und Definition immer noch nicht so ganz einig. Was bedeutet Compliance eigentlich? Wörterbücher und Übersetzungsprogramme helfen nicht wirklich weiter. Sie bieten für das Wort ein facettenreiches Spektrum. Das Angebot reicht von Einhaltung, Erfüllung oder Folgsamkeit sogar bis zur Unterwürfigkeit. In den gängigen Suchmaschinen tummeln sich zahlreiche Hinweise, aber wenige helfen wirklich weiter. Am weitesten kommen Interessenten derzeit noch mit einem Klick auf Seiten aus den USA. Der Stein kommt ins Rollen Das schnelle Datenwachstum kosteneffizient und -effektiv zu verwalten, bleibt eine Herausforderung. Denn wie so viele andere hat auch das Thema Compliance seine Wurzeln in den Vereinigten Staaten. Primär durch die Skandale rund um ENRON, WorldCom und andere Unternehmen wurden Compliance- Fragestellungen in größerem Umfang öffentlich diskutiert. Ursache waren damals Unregelmäßigkeiten bei Kontrollen durch Wirtschaftsprüfer und in Geschäftsberichten der Unternehmen. s spielten dabei erstmals als Beweismaterial für gesetzeswidriges Handeln eine wichtige Rolle. So kam es im Jahr 2002 zu dem Sarbanes Oxley Act, kurz SOA, benannt nach den beiden Leitern der damals zuständigen Ermittlungskommission. Dieser Gesetzentwurf soll Prüfungen der US- Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) von Unternehmensund Buchhaltungsdaten transparenter und besser nachvollziehbar gestalten. Der SOA wird für alle Unternehmen angewendet, die an den US-Börsen gelistet sind. Dies kann deutsche und schweizer Großunternehmen ebenso betreffen wie amerikanische Firmen, die international agieren. Demnach werden Unternehmen verpflichtet, unter anderem ein internes Kontrollsystem für die Rechnungslegung zu unterhalten und die Richtigkeit ihrer Quartals- und Jahresberichte beglaubigen zu lassen. Einfach ausgedrückt bedeutet Compliance somit die gesetzeskonforme Verwaltung von Informationen. Alles elektronisch Eine europäische Variante des Sarbanes Oxley Acts wird wohl nur noch eine Frage der Zeit sein. Denn E-Commerce und elektronischer Geschäftsverkehr, zunehmende Kommunikation per und die Umstellung öffentlicher Verwaltungen auf elektronische Prozesse haben weitere Compliance-Anforderungen zur Folge. Einige EU-Richtlinien hat Deutschland bereits mit den Richtlinien für E-Commerce sowie zur elektronischen Signatur und die Schweiz mit dem Obligationenrecht (OR) umgesetzt. Ein Beispiel hierfür ist die elektronische Rechnung. Sie berechtigt nur dann zum Vorsteuerabzug, wenn die elektronische Signatur diesen offiziellen Rahmenbedingungen entspricht. Unter Berücksichtigung dieser und noch zu erwartender Entwicklungen sind Unternehmen gut beraten, sich über eine IT-Strategie Gedanken zu machen, die möglichst viele Compliance-Anforderungen erfüllt und gleichzeitig Prozesse der Datenverarbeitung, -archivierung und -vernichtung effizient gestaltet. Generell scheint der Begriff Compliance für viele noch ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. Wer nach einem konkreten Compliance-Gesetz sucht, wird dementsprechend auch nichts finden. Dennoch sind beispielsweise die deutschen Grundsätze des Datenzugriffs und der Prüfbarkeit digitaler Unterlagen oder jene der Schweizer GeBüV durchaus mit Vorgaben der SEC vergleichbar. Hier handelt es sich um landesweit gültige Vorschriften, die sicherstellen, dass Finanzverwaltungen im Rahmen von Außenprüfungen auf die steuerrelevanten Daten eines Unternehmens zugreifen können. Diese Informationen müssen gemäß den Aufbewahrungsfristen bis zu 10 Jahre vorgehalten werden. Die Originaldaten sind vollständig, richtig und auswertbar zu archivieren. Deshalb spielen auch bei der GDPdU sowie der GeBüV Dokumente und s neben den Daten aus Unternehmensanwendungen wie SAP-, ERPund Buchhaltungssystemen eine zunehmend wichtigere Rolle. Grundsätze für mehr Stringenz Noch genauer regeln die Grundsätze ordnungsgemäßer DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS) beziehungsweise OR, Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und GeBüV in der Schweiz die Aufbewahrung von kaufmännischen Unterlagen in elektronischer Form. (Inwieweit die handelsrechtlichen von den steuerrechtlichen Vorgaben abweichen, lesen Sie in dem Artikel von Dietmar Hoffmann, Manager bei KPMG Advisory, auf den Seiten 9 und 10.) Hier sind die Grund- 7

8 S t r a t e g i e 8 sätze für das interne Sicherheitssystem, die revisionssichere Archivierung und die Verfahrensdokumentation festgelegt. Mit diesen Vorgaben versprechen sich Bund und Länder, die Voraussetzungen für E- Commerce und E-Business sowie eine effektive elektronische Informationsverwaltung stringenter zu regeln. Die elektronische Signatur wird in diesem Zusammenhang immer häufiger genannt und könnte im Jahr 2005 den Durchbruch schaffen. Denn ihr Einsatz wird jetzt schon in nahezu allen neueren Gesetzen geregelt. Die europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten arbeiten zunehmend enger zusammen. Angesichts eines grenzüberschreitenden Geschäftsverkehrs oder über das Internet abrufbare elektronische Dienstleistungen wird ein einheitlicher Rechtsraum insbesondere im Handels- und Steuerrecht unerlässlich. Auf Basis von EU-Richtlinien, die für alle Mitglieder bindend sind, werden zwangsläufig weitestgehend einheitliche Compliance-Anforderungen entstehen. Zwischen Österreich und Deutschland bestehehen nur noch kleine Unterschiede in Detailregelungen. Auch wenn beispielsweise die Bereithaltung von Daten zur steuerlichen Prüfung in Österreich in Form einer Liste ausreicht, sind die Anforderungen bei der Auswertbarkeit die gleichen. Selbst die Schweiz als Nicht-EU-Mitglied hat mittlerweile die wesentlichen Gesetze und Verordnungen an die europäischen Vorgaben schrittweise angeglichen. Dies zeigt sich beispielsweise in den Bestimmungen zur Buchführung im OR. Sie regeln die Aufbewahrung von Geschäftskorrespondenz, der Bücher und der Buchungsbelege in elektronischer Form. IT soll es richten Unabhängig von geografischen Regionen resultieren aus Compliance-Anforderungen auch wachsende Ansprüche an die IT-Infrastruktur. Das Angebot reicht von einzelner Software und Systemen bis hin zu Lösungen für die vollständige Kontrolle und Dokumentation des Informationsflusses. Die Tendenz geht klar in Richtung solcher Lösungen, die möglichst viele Anforderungen abdecken. Ziel sollte eine Infrastruktur sein, die alle Informationen des Unternehmens verwalten und bereithalten kann. Mit Enterprise Content Management, Records Management oder Information Lifecycle Management gibt es schon einige technologische Entwicklungen in die richtige Richtung. Der Software-Anbieter Adobe Systems hat mit Compliance-Reporting schon eine Lösung im Portfolio, die auf dem selbst entwickelten Dateiformat PDF basiert. Diese ermöglicht Organisationen, Abstimmungsprozesse zu automatisieren, die Integrität finanzieller Berichte zu Compliance Eine Checkliste Wie hoch wird der Zeitaufwand einer Bilanzprüfung eingeschätzt und wie könnte diese effizienter ablaufen? Können mit der bisherigen Archivierungsstrategie alle verfahrenserheblichen Informationen bereitgestellt werden? Wird es in fünf Jahren noch ein System geben, das heutige Band- beziehungsweise optische Medien lesen kann? Verfügt die Organisation über ein zuverlässiges Verfahren zum Speichern und Abrufen geschäftskritischer und vertraulicher Daten? Wie effizient und kostenintensiv sind Offenlegungs- und Reporting-Prozesse? Gibt es ein integriertes System zur Verwaltung von Datensätzen von der Erstellung über die Wartung bis zur Datenvernichtung? Verfügt das Unternehmen über ein systematisches Verfahren zur Datensatzarchivierung und lässt sich die Wirksamkeit dieses Verfahrens problemlos belegen? Sind Aktivitäten ausgelagert, bei denen Datensätze (beispielsweise neue Konten oder Geschäftsbestätigungen) erstellt werden? Werden aufgezeichnete Kundenanfragen archiviert? erhöhen und durchsuchbare Indizes für Finanzdaten zu erstellen. Letztlich bedarf es aber einer umfangreicheren Information und Aufklärung der Anwender rund um das Thema Compliance. Denn bisher gibt es nur wenige anerkannte Zertifizierungen. Diese beschränken sich dann wieder auf einzelne Produkte oder Prozesse. So bleibt dem Anwender derzeit oft nur die Möglichkeit, sich an Standards, Praxisbeispielen und Richtlinien, wie beispielsweise das Grundschutzhandbuch des BSI, zu orientieren. Wer schon jetzt auf der sicheren Seite sein will, stellt die Nutzung, Verteilung und Archivierung relevanter Informationen von Papier auf elektronische Dokumente um. Zur richtlinienkonformen Verwaltung, Archivierung und fristgerechten Löschung werden in zunehmendem Maße spezialisierte Speicherlösungen genutzt. Für die Steuerung und Kontrolle der Datenträger sind oft so genannte Jukeboxen im Einsatz. Diese stellen Software-gestützt die benötigten Informationen bereit und ermöglichen in der Regel auch, Medien zu verwalten, die sich nicht mehr in der Jukebox befinden und auf Anforderung manuell zugeführt werden. Dieser Prozess ist allerdings extrem aufwändig und bietet keine Sicherheit, ob alte Daten mit den Jukeboxen der Zukunft noch kompatibel beziehungsweise lesbar sein werden. Deshalb erfreut sich neben den klassischen Archivspeichern eine neue Technologie auf Basis von Festplattensystemen wachsender Beliebtheit: Content Addressed Storage (CAS). Eine typische CAS-Anwendung ist die EMC Centera. Sie ist eine kombinierte Hard- und Software-Lösung mit einer online-basierten Architektur. Wird eine in Centera bereits archivierte Datei geändert, behandelt das System diese wie ein neues Objekt. Mithilfe einer Kodierung bei der Speicherung und Vergabe einer speziellen Adresse verhindert Centera ein Überschreiben oder Ändern der Informationen. Mit der Centera Governance Edition erfüllen Anwender bei der Online-Speicherung elektronischer Daten wie s, Krankenberichte oder Röntgenbilder schon jetzt alle gesetzlichen Vorgaben für deren Aufbewahrung. Alle Centera- Systeme von EMC sind zudem nach dem Prüfungsstandard 880 des Instituts der Wirtschaftsprüfer und Compliance zertifiziert. Zum Abschluss sollte nicht unerwähnt bleiben, dass auch in Deutschland und der Schweiz schon einige Unternehmen das Thema Compliance sehr ernst nehmen. So gibt es bei dem Chemieriesen BASF bereits seit 2003 einen Chief Compliance Officer. Er ist zuständig für die kontinuierliche, gruppenweite Weiterentwicklung eines speziellen Programms und betreut ein Netzwerk von regionalen Compliance-Beauftragten. Dieses Programm bei BASF soll Mitarbeitern eine Hilfestellung zu korrektem Verhalten geben. Eine Handlungsanleitung fasst zentrale gesetzliche Bestimmungen und die entsprechende Unternehmenspolitik zusammen. Es kommt übrigens sicher nicht von ungefähr, dass dieser Chief Compliance Officer bei BASF ein zugelassener Rechtsanwalt ist.

9 S t r a t e g i e Compliance im Rechnungswesen Zertifizierung und Verfahrensprüfung Auch im Bereich des Rechnungswesens werden die jeweils aktuellen technischen Entwicklungen eingesetzt. Der Gesetzgeber versucht, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Dabei hat es sich bewährt, dass die Legislative technikneutral ist, das heißt, dass in den jeweiligen Gesetzen nur ab-strakte Anforderungen genannt, nicht jedoch dem (handelsrechtlich) buchführungs- und (steuerrechtlich) steuerpflichtigen Unternehmen bestimmte Techniken empfohlen oder gar vorgeschrieben werden. Wie ist nun zu beurteilen, ob eine bestimmte Technik für den Einsatz im betrieblichen Rechnungswesen zulässig ist? Die Brücke zu einer konkreten Technik wird über die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) geschlagen. Diese sind nur teilweise im Gesetz kodifiziert, zum anderen Teil abzuleiten aus der herrschenden Meinung der dazu Sachverständigen, also zum Beispiel von ordentlichen und ehrenwerten Kaufleuten. Dieser Rahmen ist wie der Gesetzeswortlaut auch ebenfalls schwer zu fassen, doch gibt es hier einige Standard-Setter, die die GoB auch im Hinblick auf technische Aspekte weiter konkretisieren. Hier zu nennen sind insbesondere das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) sowie das Bundesministerium für Finanzen (BMF). Bislang ließ sich eine relativ starke Symmetrie zwischen handelsrechtlicher Interpretation der GoB (IDW PS 330, IDW RS FAIT 1) und steuerrechtlicher Interpretation (GoBS) feststellen, nicht zuletzt durch die teilweise Wortgleichheit der entsprechenden Paragraphen im Handels- und Steuerrecht. In letzter Zeit werden jedoch verstärkt Unterschiede in den Anforderungen sichtbar. Eine wesentliche Durchbrechung dieser Symmetrie entstand zunächst durch das Steuersenkungsgesetz 2000, welches unter anderem einige Paragraphen in der Abgabenordnung leicht veränderte und zu der Veröffentlichung der Grundsätze zum Datenzugriff und der Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) führte. Hier wird im Wesentlichen erläutert, wie die Nutzung der elektronisch beim Steuerpflichtigen vorliegenden Daten durch den Betriebsprüfer erfolgen kann. Eine entsprechende Regelung im Handelsrecht existiert zwar nicht, dennoch dürfte der Ablauf der handelsrechtlichen Prüfung durch den Abschlussprüfer hinsichtlich der Nutzung der Daten des Buchführungs-/ Steuerpflichtigen der Vorstellung der Finanzverwaltung schon relativ nahe kommen. Allerdings ist aufgrund der zeitlichen Nähe der handelsrechtlichen Prüfung hier der zentrale durch die GDPdU geforderte Aspekt deutlich leichter zu erfüllen, nämlich der Zugriff auf die 9

10 Buchhaltungsdaten in elektronischer Form und nicht nur etwa ausgedruckt oder auf Mikrofilm. Weitere Unterschiede zwischen Handels- und Steuerrecht sind sehr stark umsatzsteuerrechtlich getrieben: Durch den immer weiter zunehmenden Umsatzsteuerbetrugs das Ifo-Institut in München geht von einem Volumen von über 16 Mrd. Euro für das Jahr 2004 aus werden insbesondere die Voraussetzungen für Vorsteuerabzug immer wieder geändert und verschärft. Ganz in diesem Trend liegt eine der jüngeren Änderungen im Umsatzsteuerrecht: War vorher die Abrechnung per Telefax uneingeschränkt und auch die Übertragung von Rechnungsdaten (mit weiteren Rahmenbedingungen, siehe BMF-Schreiben vom 25. Februar 1992) zulässig, gilt nun das Prinzip Standard- Fax an Standard-Fax. Davon abgesehen ist für die Zulässigkeit der Übertragung von Rechnungsdaten auf elektronischem Wege nun grundsätzlich entweder EDI (mit zusätzlicher Sammelrechnung) oder eine qualifizierte elektronische Signatur einzusetzen. Der Vergleich der Alternativen Rechnungsübermittlung auf Papier oder elektronischem Wege zeigt aber, dass die Anforderungen an die elektronische Variante erheblich höher sind: Während für eine konventionelle Rechnung ein einfacher Ausdruck (auch ohne Unterschrift) genügt, ist die qualifizierte elektronische Signatur zivilrechtlich die Entsprechung zur Schriftform, also einem Dokument mit eigenhändiger Unterschrift. Einsatz von Archivsystemen Was bedeutet dies für den Einsatz von Archivsystemen? Die Verschärfung der Anforderungen an die elektronische Rechnung rückt den Papierbeleg als Nachweis des Geschäftsvorfalls (und insbesondere als Nachweis zum Vorsteuerabzug) wieder stärker in den Fokus der Finanzverwaltung. Dennoch ist es möglich, auch diese Papierbelege zu digitalisieren, in elektronischen Archiven zu speichern und die Originalbelege anschließend zu vernichten: Es werden allerdings hohe Anforderungen an das dabei verwendete Verfahren gestellt es ist nur zulässig, wenn es den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entspricht. Diese Anforderungen umfassen einerseits Aspekte, die Dietmar Hoffmann, Manager bei KPMG Advisory S t r a t e g i e die dabei verwendeten Technologien betreffen, so zum Beispiel muss hard- und softwaremäßig sichergestellt sein, dass das Scannergebnis unveränderbar ist. Andererseits umfasst dies Aspekte, die nur in der konkreten Installation betrachtet werden können, wie beispielsweise wer scannen darf, zu welchem Zeitpunkt gescannt wird oder wie die Qualitätskontrolle erfolgt. Weitere Details zu diesen Anforderungen finden sich allerdings für den Laien in bisweilen schwer verdaulicher Form in den oben genannten Interpretationen der GoB. Der Anwender also das Unternehmen ist allein für die Einhaltung der gesamten Anforderungen verantwortlich. Aufgrund der Komplexität und Vielfalt ist die Einhaltung der Anforderungen alles andere als einfach. Hier bietet sich eine Teilung an: Der Hersteller dokumentiert dem (potenziellen) Anwender, dass er alles Notwendige zur Einhaltung der relevanten Anforderungen bereits getan hat, beispielsweise über eine Software-Zertifizierung eine Prüfung entsprechend den Standards des IDW. Für den Anwender bedeutet das, dass er sich nun auf die sachgerechte Anwendung des Produktes konzentrieren kann, um compliant zu den rechnungslegungsrelevanten Anforderungen zu sein. Will er auch dafür Sicherheit, kann er sich die sachgerechte Anwendung zum Beispiel im Rahmen einer Installationsprüfung, hier auch wieder entsprechend den Prüfungsstandards des IDW, bestätigen lassen. Auch die Schweiz verfügt über klar definierte rechtliche Grundlagen, welche den EU-Richtlinien ähnlich sind. Daher ist die Situation in der Schweiz hinsichtlich der Archivierung von Buchhaltungsdaten auf Datenträgern mit der deutschen vergleichbar. Auch hier müssen die Anforderungen aus den gesetzlichen Anforderungen abgeleitet werden und für bestimmte elektronische Dokumente sind Signaturen gefordert. Hinsichtlich der Verantwortung für die Einhaltung der Anforderungen gilt das Gesagte: Der Anwender ist verantwortlich, kann sich aber auch hier über entsprechende Aussagen Dritter absichern. Ein Beitrag von Dietmar Hoffmann, Manager bei KPMG Advisory Nutzen mit EMC Compliance EMC hat als erster Anbieter spezielle Speicherinfrastruktur-Lösungen für Compliance angeboten und ist führend mit seinen Angeboten und Produktmerkmalen. 10 Policy-basiertes Datensatzmanagement: EMC-Speicherplattformen und Documentum-Lösungen helfen Unternehmen beim Content-Management gemäß geltenden Vorschriften, internen Policies und Service-Level-Anforderungen. Datenklassifizierung: EMC unterstützt Unternehmen bei der Definition einer Tiered-Storage-Architektur, mit der die geschäftlichen Anforderungen auf die Architektur, die Daten-Policies und die Service-Levels ausgerichtet werden können. Der richtige Speicher für den richtigen Content: EMC stellt eine auf den Wert der Informationen abgestimmte Plattform mit optimalem Preis-Leistungs-Verhältnis zur Verfügung. Archivierung und Sicherheit: Garantierte Authentizität, sichere Archivierung und ordnungsgemäße Vernichtung alten Contents mit EMC Centera und der Centera Governance Edition-Serie. Zugriff auf Objektebene: EMC Centera ermöglicht es Unternehmen, Datensätze auf unterster Ebene zu verwalten. Damit sind im Bedarfsfall exakt die benötigten Daten verfügbar.

11 I S D Information Storage Days 2005 Am 31. Mai und 1. Juni finden im Congress Center in Frankfurt zum vierten Mal in Folge die Information Storage Days statt. Bereits seit 2001 zählt die EMC-Veranstaltung zu den erfolgreichsten Kongressen im Bereich Informations-Infrastruktur. Treffen Sie im Rahmen der begleitenden Fachausstellung IT-Entscheider aus allen Branchen, Kollegen und Spezialisten der EMC-Partner zum Networking. Im Mittelpunkt des Kongresses stehen folgende Themen: Information Lifecycle Management Den Hype erfolgreich umgesetzt wertorientiertes Management von Informationen und Content von der Entstehung bis zur intelligenten, rechtssicheren Archivierung. Business Continuity Backup/Restore-Technologien in der Praxis, Global Failover/Disaster Recovery Integrierte Lösungen Speicherinfrastrukturen beflügeln Enterprise Applications wie beispielsweise Microsoft Exchange. In mehr als 50 Vorträgen können Sie sich über die neuesten Trends und Angebote der Speicherbranche informieren. Die Keynote zur Eröffnung der Veranstaltung steht unter dem Titel Information Lifecycle Management in einer virtuellen Infrastruktur. In dem Vortrag von Raghu Raghuram, Director of Product Management bei VMware, erfahren Sie alles über neueste Trends in der Server-Virtualisierung. Professor Dr. Gerhard Lange, Universität Köln, gibt einen Überblick über Abkürzungswahn und Verwendung von (D) Englisch in der IT. Welche Bedeutung Informationsinfrastrukturen für den geschäftlichen Erfolg haben, zeigt Ihnen Professor Dr. Bullinger vom Fraunhofer- Institut auf. Weitere Informationen zu den Information Storage Days 2005 finden Sie unter Dort können Sie sich unverbindlich für die Veranstaltung registrieren. Im letzten Jahr sind besonders die Vorträge von EMC-Kunden und -Anwendern auf sehr großes Interesse gestoßen. Wenn Sie eine interessante Fallstudie, einen Praxisbericht oder einen Fachbeitrag einreichen möchten, können Sie dies ebenfalls über unsere Website in der Rubrik Call for Papers tun. Wir laden Sie herzlich ein, als Gastreferent in Frankfurt ein interessantes Projekt zu präsentieren. 11

12 12 S c h w e r p u n k t

13 Eine der wichtigsten Basistechnologien für zukunftsweisende Speicherstrategien findet den Weg in die Unternehmen Wohin mit all den Daten? In den letzten Jahren ist die Verfügbarkeit von Speicherplatz so selbstverständlich geworden wie der Strom aus der Steckdose. Anwender nutzen Storage-Ressourcen, ohne an Kapazitäten oder Zugriffsbeschränkungen zu denken. Was für die Nutzer wie ein ständig verfügbares Gebrauchsgut daherkommt, impliziert eine komplexe Infrastruktur im Hintergrund. Das rasante Datenwachstum und unterschiedlichste Anforderungen an die vorgehaltenen Informationen verlangen von den IT-Systemen viel Flexibilität. Ohne Speichervirtualisierung ist der kontinuierlich steigende Verwaltungsaufwand für diese Umgebung nicht zu meistern. Praktisch alle zukunftsweisenden Konzepte und Strategien im Speicherumfeld wie Information Lifecycle Management (ILM) oder Utility Computing sind letztlich auf Virtualisierungstechnologien angewiesen. Virtualisierung ist in den letzten Monaten zu einem der bedeutendsten Schlagworte der Speicherbranche geworden. Als der Begriff um die Jahrtausendwende erstmals im Zusammenhang mit Storage auftauchte, sahen zahlreiche Beobachter in ihm einen Hype, der so schnell verfliegen würde, wie er gekommen war. Tatsächlich ist es um den Begriff nach 2001 wieder still geworden. Wie so häufig war eine Idee auf den Markt gekommen, in der noch niemand so recht den Nutzen für die Anwender sah. Viele meinten dann auch, in der Technologie eher einen Selbstzweck denn einen Lösungsweg für konkrete Anforderungen zu erkennen. Daher hielten sich die großen Speicherhersteller zurück und verfolgten die weitere Entwicklung mit Interesse, doch ohne größeres Engagement. Nun hat sich im vergangenen Jahr durch die technologischen und konzeptionellen Entwicklungen in der Speicherindustrie einiges geändert. Steigende Verfügbarkeitsanforderungen und die Automatisierung von Verwaltungsprozessen haben zu einer Renaissance der Virtualisierung geführt. Unternehmen reagieren auf die wachsenden und vielfältigen Anforderungen an die Datenhaltung mit dem Aufbau dedizierter Speichernetzwerke in Form von Storage Area Networks (SAN) oder Network Attached Storage (NAS). Dabei setzen sie oftmals im Sinne eines ILM-Konzepts auf eine mehrstufige Infrastruktur, in der sie unterschiedliche Service-Levels abbilden können. Ziel ist es dabei, die Daten über den gesamten Lebenszyklus hinweg ihrem jeweils aktuellen Wert entsprechend vorzuhalten zu den niedrigsten Kosten. Dazu müssen die Daten flexibel zwischen den verschiedenen Speicherebenen und -systemen verschoben werden, ohne die Verknüpfung zu den Anwendungen zu unterbrechen. Der Schlüssel hierzu ist Virtualisierung: Die Technologie trennt die logische Sicht auf Daten und Datenträger von der physischen Einheit. Sie erlaubt dem Anwender einen Blick auf seine Speicherressourcen unabhängig von deren tatsächlichen Standorten und Eigenschaften. Virtualisierung steht somit für eine in die Infrastruktur eingeschobene Abstraktionsschicht. Die installierten Systeme erscheinen dem Administrator wie ein einheitlicher Speicherpool, den er flexibel und bedarfsgerecht aufteilen kann (siehe Grafik 1). Virtualisierung ist kein Selbstzweck. Sie ermöglicht eine einfachere Verwaltung 13

14 S c h w e r p u n k t Grafik 1 Durch die Einrichtung eines virtuellen Speichers braucht die Anwendung den tatsächlichen, physikalischen Speicherort der Daten nicht zu kennen. So kann im Hintergrund das Speichernetz neu konfiguriert werden, ohne den Betrieb zu unterbrechen. 14 großer Speichernetzwerke und kann die damit verbundenen Kosten deutlich reduzieren. Die Trennung der logischen Kapazitätsverwaltung von der physischen Speicher-Hardware versetzt die Unternehmen in die Lage, die Vorteile von Speichernetzen voll auszuschöpfen. Sie löst die Verbindung zwischen den Storage-Systemen und den Anwendungen auf. So können Administratoren über eine zentrale Konsole Speicherplatz im laufenden Betrieb flexibel den jeweiligen Applikationen und Dateisystemen zuweisen, ohne den Datenzugriff zu unterbrechen oder gar die Server neu zu booten. So können mittels der virtualisierten Speicher die vorhandenen Ressourcen auch in heterogenen Speichernetzen besser genutzt werden. Administratoren müssen ihre Ressourcenprobleme somit nicht mehr nur durch den Kauf neuer Platten lösen. Darüber hinaus ermöglicht es die Virtualisierung, durch flexiblen Lastenausgleich Engpässe im Datenfluss frühzeitig zu vermeiden und so die Performance im Speichernetz zu erhöhen. Administratoren können komplexere Attribute wie beispielsweise spezifische Verfügbarkeitsanforderungen oder die Zugriffshäufigkeit für das Daten-Management verwenden. Viele Verwaltungsprozesse werden dann über ein Regelwerk automatisiert, um die IT-Abteilungen zu entlasten und potenzielle Fehlerquellen zu reduzieren. Dies eröffnet ganz neue Perspektiven für die verteilte Nutzung von Informationen und deren Sicherung. Eine Vielfalt von Methoden, Begriffen und Ansätzen macht es den Anwendern schwer, sich aus den unterschiedlichen Möglichkeiten die optimale Lösung herauszusuchen. Es beginnt schon bei der Frage, auf welcher Ebene die Virtualisierung ansetzen soll. Für strukturierte Daten empfiehlt sich die schon länger bekannte Methode der Blockvirtualisierung. Mittlerweile kommen jedoch auch Ansätze für die Virtualisierung von Dateisystemen und ganzen Informationsobjekten auf, die vor allem für unstrukturierte Daten im NAS interessant sind. Block-Virtualisierung Durch den Einsatz von Volume-Management-Software werden auf der Block-Ebene einzelne Platten, RAID-Gruppen (Redundant Array of Independent Disks) oder Logical Units Numbers (LUN) in einem virtuellen Speicher-Pool zusammengefasst. Die Virtualisierungsinstanz kann dabei an verschiedenen Orten in der Infrastruktur angesiedelt sein: als Logical Volume Manager auf dem Host, direkt im Speichersystem oder aber als jüngste Entwicklung im Netzwerk (siehe Grafik 2).

15 Host-basiertes Volume Management Die Virtualisierung auf Host-Ebene ist die derzeit am weitesten verbreitete Methode und existiert schon seit mehreren Jahren. Die Software der Logical Volume Manager (LVM) ist meist eng mit dem Dateisystem verknüpft und liegt direkt auf dem Server, entweder als integrierter Bestandteil im Betriebssystem oder als zusätzliche Applikation. Diese Technologie kommt unter anderem auch in Microsoft Windows und SUN Solaris zum Einsatz. Diese Variante erlaubt es, Volumes über mehrere Speichersysteme innerhalb eines SANs einzurichten. Administratoren können beispielsweise den Speicherort für bestimmte Daten definieren. Auch Wiederherstellungsprozesse nach einem Ausfall lassen sich so deutlich beschleunigen. Allerdings benötigt diese Technologie viele Host-Ressourcen. Außerdem muss für jeden Server ein eigener LVM installiert werden, ein zentrales Management ist nicht möglich. Darüber hinaus müssen Migrationsprozesse nach wie vor über die Arrays oder Switches laufen. Es können also nur Teile der Verwaltungsaufgaben zusammengefasst werden. Array-basiertes Volume Management Im Speichersystem selbst wird schon seit Jahren RAID Virtualisierung betrieben. Hinter RAID verbirgt sich eine große Zahl unabhängiger Plattensysteme, wodurch sich die Performance und Ausfallsicherheit des Gesamtsystems erheblich verbessert. Innerhalb der einzelnen Arrays bieten die meisten Hersteller mittlerweile weitreichende Virtualisierungsmöglichkeiten auf Blockebene, wodurch die Kapazitäten flexibel auf verschiedene Applikationen und sogar Hosts aufgeteilt werden können. Damit ist die Technologie Basis für viele Funktionen wie Replikation, Datenmigration, Disk Striping oder Spiegelung. Doch auch bei diesem Array-basierten Ansatz ist es sehr umständlich, die Virtualisierungsfunktionen mehrerer Systeme zu verknüpfen und zentral zu verwalten insbesondere in heterogenen Netzwerken. Daher halten viele Marktexperten diesen Ansatz mittelfristig für eine Sackgasse. Netzwerk-Basiertes Volume Management Seit etwa fünf Jahren existieren Lösungen, bei denen die Virtualisierungsinstanz im Netzwerk angesiedelt ist. Experten sehen in dieser Methode das größte Potenzial, gerade für heterogene Netzwerke. Das wichtigste Argument lautet, dass mit einer solchen Instanz ein virtueller Storage- Pool unabhängig vom Host oder den physischen Speichersystemen geschaffen wird. Dies ebnet den Weg, um sämtliche Möglichkeiten der Virtualisierungstechnologie mit zentralem Management, fortschrittlichen Speicherfunktionalitäten und noch effizienteren Datendurchsatzraten auszuschöpfen. Dabei zeichnen sich drei Ansätze ab, wo die Virtualisierungsinstanz liegt: auf einem eigenen Server einge- Grafik 2 Die Virtualisierungsinstanz kann an verschiedenen Orten in der Infrastruktur angesiedelt sein: als Logical Volume Manager auf dem Host, direkt im Speichersystem oder aber im Netzwerk. 15

16 16 bunden in das SAN (In-Band), auf einem Host, der abgekoppelt vom eigentlichen Speicherdatenstrom im Local Area Network angesiedelt ist (Out-of-Band), oder in der Fabric auf einem Switch. Bei der In-Band-Methode sitzt die Kontrollinstanz im Datenstrom zwischen Applikations-Server und Speicher. Die Zuordnung von Speichersegmenten zu jedem einzelnen Server erfolgt hier. Auch der Zugriff auf Daten läuft über diese Instanz. Damit bildet sie einen Engpass, der die Performance im SAN maßgeblich beeinflusst. Außerdem besteht immer die Gefahr, dass durch den Ausfall der Appliance der komplette Speicherzugriff unterbrochen wird. Das In-Band-Konzept ist einfach zu implementieren, da es sich unkompliziert in das bestehende Speichernetz integrieren lässt, begründet Forrester-Analyst Anders Lofgren, warum dies derzeit eine weit genutzte Methode ist. Im Fall der Out-of-Band-Virtualisierung befindet sich die Kontrollinstanz außerhalb des Datenstroms. Sie kommuniziert über das LAN mit dem Host Bus Adapter (HBA) im Server, auf dem ein spezieller Agent eingerichtet ist. Hier werden die Verwaltungs- und Steuerungsinformationen bereits am Server vom Datenstrom getrennt und über das LAN an das Gerät gesendet. Die eigentlichen Datenblöcke wiederum fließen direkt vom Server auf die Speichergeräte, sodass der Zugriff selbst beim Ausfall der Kontrollinstanz weiterhin bestehen bleibt. Diese Methode ist aufgrund der Wechselwirkungen zwischen den zusätzlichen Agenten auf den Applikations-Servern und der SAN- Appliance zwar komplexer, gleichzeitig aber auch unabhängiger. Im Gegensatz zur In-Band-Virtualisierung belegt sie zudem nur wenige Ports und hat weniger Einfluss auf die Performance. So ist bei großen, redundant ausgelegten SANs eine höhere Skalierbarkeit möglich. Ein Vorreiter der Out-of-Band-Theorie ist EMC. Unter einer einheitlichen Management- Oberfläche bündelt EMC sowohl Storageals auch Server-Ressourcen und schafft auf diesem Wege eine durchgängige Informationsinfrastruktur. Heute geht der Trend hin zu Virtualisierungsfunktionalitäten in einem oder mehreren Switches. Die Intelligenz wandert immer mehr in die Netzwerkinfrastruktur, stellt Norbert Deuschle, Senior Consultant bei der Meta Dateisysteme lösen eines der drängendsten Probleme, mit denen die Unternehmen derzeit konfrontiert sind. Group, fest. Dort erfüllen Switches dann Spezialaufgaben wie Virtualisierung oder das Erstellen von Snapshots. John Webster, Senior Analyst und Gründer der Data Mobility Group, prophezeit: The future is in the fabric. Die Idee hinter diesem Ansatz lautet, dass bei der Virtualisierung ein vielschichtiger Ansatz die größte Flexibilität und Leistungsfähigkeit erzielt. Im günstigsten Fall sitzt die Intelligenz unmittelbar in der Schicht der Informationsinfrastruktur, die sie kontrollieren soll: Anwendungen lassen sich am besten direkt auf dem Server, Speicherfunktionalitäten auf dem Storage-Array und Zugriffsfunktionen im Netzwerk virtualisieren. Nach dieser Logik ist klar, dass Prozesse rund um die dynamische und unterbrechungsfreie Migration von Produktivdaten im Speichernetzwerk abgebildet werden. Switch-Hersteller wie McData, Brocade und Cisco haben entsprechende Plattformen präsentiert, die das Netzwerk leistungsfähiger und intelligenter machen. Auf diesen neuen Switches setzt der neue Storage Router von EMC auf und integriert eine Reihe neuartiger Funktionen in das Speichernetzwerk. So haben Anwender die Möglichkeit, dynamische Volume-Migration und netzwerkbasiertes Volume-Management zu betreiben sowie in heterogenen Infrastrukturen Point-in-Time-Kopien zu erstellen. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass sie mit bestehenden Komponenten in der Informationsinfrastruktur zusammenarbeitet, bestehende Investitionen also weiter gesichert sind. Die Fabric-Virtualisierung ist somit ein weiterer Schritt hin zu dem Ziel, die gesamte Netzwerkinfrastruktur von einer Ansammlung von Speichersystemen, Switches, Servern, Kabeln und Software in einen einzigen, transparenten Service für den Endbenutzer und Administrator zu verwandeln. File-Virtualisierung S c h w e r p u n k t Neben der ausführlich diskutierten Virtualisierung auf Blockebene sind in den letzten Jahren auch verstärkt Ansätze für Dateisysteme entwickelt worden. Sie kommen vor allem im Bereich der unstrukturierten Daten also im NAS-Umfeld zum Einsatz. Dabei lösen sie eines der drängendsten Probleme, mit denen die Unternehmen derzeit konfrontiert sind: Aufgrund des rasanten Datenwachstums stoßen NAS-Infrastrukturen langsam an die Grenzen ihrer Skalierbarkeit und Performance. Hier setzt die File-basierte Virtualisierung an. Allerdings handelt es sich dabei nicht mehr um eine Abstraktionsschicht zwischen dem logischen und physischen Speicher. Vielmehr operiert diese Technologie insgesamt auf der logischen Ebene der Speicherinfrastruktur. Auch hier können die Instanzen auf unterschiedlichsten Ebenen angesiedelt werden vom Speichersystem über den Host bis hinein ins LAN. Schon heute gibt es erste Tendenzen dahingehend, dass mit der Konvergenz von SAN und NAS auch File- und Block-basierte Virtualisierung zusammenwachsen. Ein erster Ansatz sind NAS-Gateways. Diese greifen auf Blockspeicher im SAN zu und virtualisieren diesen auf der File-Ebene. So lassen sich Daten innerhalb einer NAS-Umgebung zwischen verschiedenen Speichersystemen verschieben und erlauben die Implementierung von ILM-Konzepten in komplexen Informationsinfrastrukturen. Virtuell in die Zukunft Für Unternehmen sind dabei Fragen wie Implementierungsaufwand, Interoperabilität, Funktionsvielfalt und einfache Bedienung von entscheidender Bedeutung. Für den Anwender zählt ein schneller, unkomplizierter Zugriff auf die benötigten Daten ohne Ausfall- und Verlustrisiken. Da Speichernetzwerke immer mehr die Infrastrukturen in Unternehmen dominieren, werden sie kaum um eine virtuelle Lösung zur effizienten Nutzung der Speicherumgebung herumkommen. Darüber hinaus zeichnet sich ab, dass die bislang unabhängigen Virtualisierungstechnologien für Speicher, Server und Netzwerke konvergieren. Das visionäre Ziel der unterschiedlichen Ansätze der verschiedenen Hersteller ist letztlich die Schaffung eines komplett virtualisierten Rechenzentrums. Die Übernahme von VMware durch EMC hat dieser Tendenz Anfang 2004 einen neuen Schub gegeben und war ein Schritt in die richtige Richtung im Sinne der Anwender.

17 M e n s c h e n 10 Fragen an... Michael C. Ruettgers 1. Worüber können Sie lachen? Über gute Witze und Anekdoten von Managern und ihre zuweilen seltsamen Entscheidungen. 2. Wer war als Kind Ihr größtes Vorbild? Jacob Nelson Nellie Fox, ein bedeutender Baseball- Spieler. Er war zweiter Baseman für die Chicago White Sox und Mitglied der Baseball Hall of Fame. Wenn er am Schlag war, hatte er immer eine Portion Kautabak im Mund. Ich habe versucht, seinen Schlagstil zu imitieren. 3. Ich esse am liebsten... Ganz unterschiedliche Gerichte, ganz besonders mag ich aber Wildbret. 4. Welche Fertigkeiten würden Sie gerne beherrschen? Ich fände es schön, die Aquarellmalerei zu beherrschen. Aber ich habe mittlerweile gelernt, dass dies eine der schwierigsten Techniken überhaupt ist. 5. Mein größter Fehler war... Ich kann mich nicht erinnern, einen Fehler gemacht zu haben, den ich wirklich bereue. 6. Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gern dabei gewesen? Ich mag Militärgeschichten, daher fände ich es spannend, generell einmal in der Zeit der peleponnesischen oder napoleonischen Kriege mitzuwirken. 7. Ich lese gerade... Die historischen Romane von Alexander Kent, ein hervorragender Autor von Seefahrt-Abenteuern. 8. Mit wem würden Sie gern mal eine Woche tauschen? Entweder mit Thomas Jefferson oder Benjamin Franklin während ihres Aufenthalts in Paris in den 80er-Jahren des 18. Jahrhunderts, der einen dauerhaften Einfluss auf ihr Leben hatte. 9. Welche drei Dinge würden Sie auf die berühmte einsame Insel mitnehmen? Einen ipod zur Unterhaltung, einen BlackBerry, um informiert zu sein, und ein Wasseraufbereitungssystem, um sicherzustellen, dass ich am Leben bleibe, um die ersten beiden Dinge auch nutzen zu können. 10. Was war in Ihren Augen die wichtigste Entwicklung in der IT? Das Internet. ZUR PERSON Michael C. Ruettgers (62) begann seine Tätigkeit bei der EMC Corporation im Jahr Der Harvard-Absolvent zeichnet seit Januar 2001 als Executive Chairman verantwortlich. Unter seiner Leitung hat sich EMC zu einem der am höchsten bewerteten Unternehmen der Welt entwickelt. EMC machte die Speichertechnologie zum Fundament für das Internet und die moderne Informationsgesellschaft.

18 S c h w e r p u n k t 18 Zum Portfolio der Krones AG gehören auch Abfüllund Inspektionsmaschinen.

19 B r a n c h e Storage Area Network als Basis für umfassende ILM-Strategie. Abgefüllt und etikettiert Es gibt Firmen, mit deren Produkten man täglich zu tun hat, ohne es zu wissen. Die Krones AG, der weltgrößte Hersteller von Abfüllanlagen und Verpackungsmaschinen, ist eins dieser Unternehmen. Sowohl das Shampoo morgens unter der Dusche, das kühle Bier zum Feierabend oder das Mineralwasser nach dem Sport wurden abgefüllt und mit Etiketten versehen. Grundlage dafür sind die Maschinen der Krones AG. Was für Bier und Shampoo gilt, trifft auch für die eigenen Unternehmensdaten wie s, Konstruktionszeichnungen oder CAD-Dateien zu: Beides muss optimal und möglichst kostengünstig verwahrt und sinnvoll etikettiert werden, damit der Anwender größtmöglichen Nutzen davon hat. Voraussetzung ist eine IT-Umgebung, die eine Reihe von Anforderungen erfüllt: Sie sollte die nötige Performance bieten, skalierbar und zukunftssicher sein sowie ein effektives Daten-Management ermöglichen. Zudem müssen viele Verarbeitungsprozesse automatisiert werden, um Systeme und Administratoren zu entlasten und so Kosten einzusparen. Um dies zu erreichen, haben die Verantwortlichen bei der Krones AG damit begonnen, eine Information-Lifecycle-Management (ILM)-Strategie umzusetzen. Voraussetzung dafür ist eine SAN-Infrastruktur auf der Basis von EMC-Hardware und -Software. Von Neutraubling bei Regensburg aus entwickelte sich die Krones AG seit ihrer Gründung 1951 zu einem weltweit operierenden Konzern. Ausschließlich in Deutschland ist Krones mit fünf Produktionsstandorten vertreten. Vertriebsniederlassungen gibt es weltweit. Die IT-Infrastruktur des Unternehmens ist über die Jahre heterogen gewachsen. In einer Direct- Attached-Storage (DAS)-Infrastruktur waren Ende der Neunzigerjahre die Server des Unternehmens an Storage-Systeme von Sun angeschlossen. Zu dem Zeitpunkt hatte unsere SAP-Datenbank eine Größe Die SAN-Technologie überzeugte schnell durch gute Performance und Flexibilität. von 300 Gigabyte, beschreibt Jürgen Niemann, Leiter der Abteilung IT-Services der Krones AG, die Situation. Allerdings zwangen ein stetiges Datenwachstum im Bereich SAP sowie die fehlende Skalierbarkeit der DAS-Umgebung das Unternehmen zum Handeln. Im Jahr 2001 entschloss sich Krones daher, die DAS-Umgebung durch ein kleines Storage Area Network (SAN) auf der Basis eines Symmetrix-Storage-Subsystems von EMC zu ersetzen. So sollten die Flexibilität und Performance der IT-Infrastruktur verbessert werden. Hauptziel der Implementierung war, den leistungsfähigen und hochverfügbaren Betrieb unternehmenskritischer Applikationen wie SAP, Microsoft Exchange, CAD oder Oracle Datenbank-Anwendungen über die verschiedenen Standorte der Krones AG hinweg sicherzustellen. Mit insgesamt 52 Mitarbeitern betreut die Abteilung IT-Services vom Neutraublinger Hauptsitz aus die Netzwerke und SAP-Grunddienste. SAP haben wir nur am Hauptsitz implementiert. Alle deutschen Niederlassungen und Büros sind über 45-Megabit-Leitungen mit uns vernetzt und greifen auf die zentral vorgehaltenen Daten zu, erklärt Niemann. Das ist weitaus effektiver, als jede Niederlassung mit seiner eigenen Software auszustatten. Ohne SAN könnten wir unseren Standorten nicht diesen Service liefern. Die SAN-Technologie überzeugte die Verantwortlichen durch gute Performance 19

20 B r a n c h e und Flexibilität. Aufgrund des weiterhin steigenden Datenaufkommens wurde das SAN in der Folgezeit sukzessive ausgebaut. Allein in der produktiven SAP-Datenbank, die zudem auch in einer Reihe von Kopien vorhanden ist, hat Krones ein Datenwachstum von 20 bis 30 Gigabyte im Monat zu verzeichnen. Daher kam die Einführung der Symmetrix DMX mit ihrer höheren Performance und doppelten Fibre-Channel-Bandbreiten für das Unternehmen zum rechten Zeitpunkt. Zudem bauen zu können. Bisher hatte Krones die Online-Systeme für die Archivierung solcher Daten genutzt. Um diese Ressourcen jedoch effektiver zu nutzen, Kosten zu senken und die teuren Produktivsysteme zu entlasten, hat die Krones AG mit Unterstützung von EMC damit begonnen, schrittweise eine Information-Lifecycle-Management (ILM)-Strategie zu implementieren. Die abgewickelte Bestellung eines Kunden muss nicht unbedingt zwei Jahre lang auf den teuren Online-Systemen Automatisierte - Archivierung Weitgehend umgesetzt ist die ILM-Strategie schon bei den -Systemen. Jedem der rund Mitarbeiter der Krones AG steht ein Postfach von 200 MB zur Verfügung. Das ist scheinbar nicht viel, insbesondere angesichts der Tatsache, dass manche Attachments leicht Megabyte-Größe erreichen. Früher wurden alle elektronischen Postfächer auf den 20 wollte Krones die weltweiten Niederlassungen weiter in die zentrale IT-Infrastruktur einbinden ersetzte das Unternehmen daher die vorhandenen EMC Symmetrix 5.0-Systeme durch leistungsfähigere Symmetrix DMX-Systeme. Niedrigere Kosten und höhere Effektivität Im Zuge des Ausbaus überlegte sich das IT-Team, wie die nun vorhandenen Kapazitäten noch effizienter genutzt werden können. Da Krones den gesetzlichen Vorgaben zur Aufbewahrung steuerrelevanter und geschäftskritischer Daten gerecht werden muss, ist Archivierung für das Unternehmen schon lange ein Thema. Der überwiegende Teil der hergestellten Maschinen und Anlagen sind Einzelstücke, die individuell den Kundenanforderungen entsprechend angefertigt werden. Schon aus Haftungsgründen müssen Konstruktionszeichnungen aufgehoben werden. Die archivierten Daten dienen aber auch als Referenz, um bei Reklamationen oder Reparaturen die nötigen Teile schnell nach- verfügbar sein und dort unnötig Speicherplatz belegen, meint Niemann. Nach einer gewissen Zeit können wir solche Daten auf ein System wie die Centera verschieben und sie dort wesentlich kosteneffektiver archivieren. Um eine sinnvolle und automatisierte Archivierung von Daten durchführen zu können, müssen diese kategorisiert werden. Derzeit bewertet das IT-Team zusammen mit den Fachabteilungen alle Daten und prüft, welche Informationen zu archivieren sind und welche gelöscht werden können. Außerdem wird festgelegt, welche Daten wie lange im Online-Zugriff bleiben müssen. Dabei baut das Team IT- Services auf die Erfahrung der Fachabteilungen, die wissen, welche Vorgänge wie lange online genutzt werden. Objektives Kriterium bei der Kategorisierung ist das Datum des letzten Zugriffs auf eine Datei. Die Bewertung der Daten ist der erste Schritt zu einer wirklich effizienten Ausnutzung unserer IT, sagt Niemann. Mit ILM sind wir auf einem guten Weg dahin. Produktivsystemen des Unternehmens eingerichtet. s und Attachments wurden dort vorgehalten. Dabei kam es nicht selten vor, dass Dateien von verschiedenen Mitarbeitern mehrfach abgelegt wurden. Um Speicherplatz auf den Produktivsystemen und damit auch Kosten zu sparen, wollte die Krones AG die Archivierung im Sinne von ILM optimieren. Hierzu wurden Ende 2002 drei EMC Centera mit zusammen 60 TB Speicherplatz implementiert, auf denen unter anderem auch nicht mehr im permanenten Zugriff benötigte s archiviert werden. Zudem hat Krones das System automatisiert. Alle s, die älter sind als ein Monat, werden automatisch auf der Centera archiviert. Das entlastet die Produktivsysteme und auch die Administratoren. Dabei wird jede Mail und jedes Attachment nur einmal abgespeichert, auch wenn die gleiche Mail aus mehreren -Clients heraus archiviert wird. Alle Mails bleiben als Verweis in der Inbox des Nutzers sichtbar und können dort jederzeit wieder geöffnet werden. Die Centera ist ein sehr leistungsfähiges

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