Geschichte des Bauwagen Berstadt

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1 Geschichte des Bauwagen Berstadt Die Entstehung (oder: Wie alles begann ) Die heutige bestehende Clique Bauwagen waren zur Urzeit eigentlich mehrere Cliquen. Es ist natürlich mühselig, aus seinem Erinnerungsvermögen alle Geschichten richtig wieder zu geben. Um mögliche Fehler zu vermeiden, werden wir auf die Anfangszeiten nur oberflächig eingehen. Da gab es ein Grundstück in der Nähe der Grillhütte in Berstadt. Auf diesem Stück waren Rohre (irgendwelche ausgedienten Maste aus Beton) übereinander gestapelt. Ein geniale Sitzmöglichkeit und Sonnenbank (natürlich nur im Sommer), hier traf man sich nun. Und schon war der Name perfekt: die Rohr n. Später wurde ein Wohnwagen angeschafft. Als Kappo s Hausbau im Jahre 1993 fertig war, wollten 2 Cliquen den Bauwagen erwerben. Man einigte sich schließlich darauf, den Bauwagen an die Rohrn zu stellen und der anderen Clique den Wohnwagen zur Verfügung zu stellen. Nach kurzer Zeit stand der Wohnwagen allerdings auch wieder bei den Rohren. Folgendes Bild entstand: 1 Bauwagen, 1 Wohnwagen und aus 2 wurde 1 Clique.

2 Der erste Brand (oder: Das Jahr der Schweineparty ) Der Wohnwagen brannte 1994 völlig ab und der Bauwagen war innen schwarz geräuchert. Auf die ganzen Einbrüche möchte ich hier gar nicht eingehen, es ist einfach zu nervig. Der Bauwagen wurde renoviert und der Wohnwagen entsorgt. Einige von uns feierten 1994 eine große Geburtstagsfete an der Grillhütte. Es wurden 900 Liter Flaschenbier organisiert und eine Berstädter Rock DJ Legende sorgte für den nötigen Beat. Es war so eine alte legendäre Grillhüttenparty wie sie früher öfters stattgefunden haben. Das edle Getränk wurde in alten Badewannen, mit der Aufschrift Schweineparty, gekühlt. In den Urlaub fuhren wir auch gemeinsam. In Gedern wurde der Zeltplatz unsicher gemacht. Dieser Zeltplatz war eine Ansammlung von partywütigen Chaoten, hier konnten wir eigentlich gar nicht auffallen, wir schafften es trotzdem! Legendär waren unsere Technobeats quer über den See. Auf diesem Zeltplatz konnte man sich sogar tätowieren lassen. 2

3 Das Jahr der Krankenhausbesuche Nach drei Tagen Silvester Party beim Thorsten fuhren wir direkt in den Ski Urlaub nach Ulrichstein. Schnee gab es dort genug. Direkt am Berg neben unserem Haus wurde von unseren Eismeistern eine Eisbahn errichtet. Keine gut Idee, denn die Kinder im Feriendorf weckten uns am nächsten morgen mit ihren Schlitten. An einem Mittag bekamen wir Besuch von unserem Bommi, der hatte einen LKW Reifen im Gepäck. Dieser wurde hinten am Justy befestigt, alle sprangen auf und ab gings. Zum Schneemann bauen waren wir zu faul, also wurde einer vom Nachbarn geliehen. Im Februar blieb ein Auto auf der Straße oberhalb des Bauwagens mit einem Platten liegen. Wir wollten ihm helfen den Reifen zu wechseln, dabei fuhr ein anderes Fahrzeug hinein. Drei Leute von uns wurden zum Teil schwer verletzt. Der Bauwagen war nun meistens in Krankenhäuser (entweder als Besucher oder als Patient) anzutreffen. Auch dieses Jahr ging es wieder zum Zelten an den Gederner See. Ein paar Leute aus Wölfersheim und vom Kadult aus Obbornhofen fuhren auch mit. Es war die Zeit im Zeichen des Blitzes, unsere Böhsen Opelz pflügten den Rasenparkplatz. Dies gefiel dem Platzwart und dem Front Spoiler von einem Manta nicht so gut. Leider mussten 2 Leute den Platz nach kurzer Zeit wieder verlassen und auf dem Rückweg passierte noch ein Unfall. Und wie in diesem Seuchenjahr üblich, wieder einmal Krankenhaus! Der Umzug (oder: Die Entstehung der Freitagsmüdigkeit ) Das Grundstück auf dem der Bauwagen stand wurde verkauft. Wir mussten umziehen. Das alte Vordach wurde abgerissen und der Bauwagen wurde an seine neue Wirkungsstätte geschleppt. Ein neues Vordach wurde errichtet und eine neue Feuerstelle ausgegraben. Der Bauwagen steht bis zum heutigen Tag (falls er nicht gerade geklaut wird) an dieser Stelle. In Berstadt gab es zu dieser Zeit auch noch einen weiteren Bauwagen. Aber getreu dem Motto Es kann nur einen geben fusionierten wir miteinander. Der größte Teil dieser Clique hat bis heute zusammen- und durchgehalten. (Anmerkung: Lars, warum hast Du als die Hand vorm Gesicht? Ich kann die bleede Gesichter net mehr sehn ). Ein weiteres starkes Stück Bauwagen-Geschichte begann 1996: Der Donnerstags- Stammtisch. Im Berstädter Hof gab es, unter der Leitung von Margrit, neuerdings am Donnerstag Mack Bier. Da die meisten zu dieser Zeit in der Ausbildung waren oder noch die Schulbank drückten, war dies natürlich ein gefundes Fressen. Es empfiehlt sich also, die BW ler freitags morgens lieber in Ruhe zu lassen. Den Donnerstags- Stammtisch gibt es nämlich immer noch, zwar in einer anderen Kneipe... (aber dazu später). 3

4 Ballermann im Vogelsberg (oder: Schlager??? Irgendwann kriegen wir Euch alle!!! ) Relativ spontan und kurzfristig entschlossen sich 6 Leute von uns im Sommer nach Ulrichstein in den Ferienpark Burgblick zu fahren, zu mehr hatte es bei unseren schmalen Gehältern nicht gereicht. Es war die Zeit wo der Ballermann und Ballermann Party s noch richtig IN waren. Also hatten wir auch schnell ein Motto gefunden: Ballermann im Vogelsberg! Angekommen in U-stein, wurde erst mal Nahrung gekauft. Der Getränkehändler hätte sich glücklich schätzen können, wenn jeder Ulrichsteiner einen so hohen pro Kopf Verbrauch alkoholischer Genußmittel hätte. Beim 2. Mal empfing er uns mit einem breitem Grinsen und einem $ Zeichen in den Augen und irgendwann kam von ihm die Frage: Wieviel Leute seid Ihr denn? Antwort: 6!!! Auch der ortsansäßige Supermarkt war in Sachen Sangria schnell geplündert, also mussten wir auf Lambrusco umsteigen. Aber das sind die Touristen aus dem kleinen geselligen Ort am Rande der Wetterau schon längst gewohnt. So, nun hatten wir alles: Getränke, Eimer, saugute Laune, Sonne und sogar ein Planschbecken. Dieses Becken sollte unser Strand werden. Es fehlte der Sand, woher nehmen wenn nicht stehlen? Klar, in einem Baumarkt! Kein Problem, aber wo ist um U-stein ein Baumarkt. Wir Berschter sind durch unseren Fachmarkt einfach zu verwöhnt in solchen Sachen. Nach vielen Kilometern durch den Vogelsberg fanden wir aber doch einen Baumarkt. Kinderspielsand? Ja, das ist doch genau das richtige für uns! So saßen wir nun in unserem Becken voll Sand, die Musik dröhnte und die Eimer wurden mittels Strohhälme geleert. Bis der Geschäftsführer des Parks plötzlich auftauchte, aber es war ja schönes Wetter und seine Laune schien dementsprechend gut. Beim Vorbeilaufen meinte er nur: Naja, Musik inspiriert. Sachen gibt s! Bei der Rezeption wurden wir nur noch so empfangen: Accccchhhhh, die Herren aus Haus 13. Es gibt unzählige Geschichten über diesen Urlaub, doch die sollen da bleiben wo sie hingehören, als Erinnerungen bei einer geselligen Bauwagen Runde. Eines ist auf jeden Fall hängen geblieben, die Musikrichtung. Ich glaube in keiner anderen Jugendclique wird soviel Schlager- und Partymusik gehört, wie bei uns. Für Fremde hört sich das vielleicht ein bißchen komisch an, aber wer es einmal miterlebt weiß von was ich spreche. IRGENDWANN KRIEGEN WIR EUCH ALLE!!! Schlager Move Berstadt 4

5 Jahre Bauwagen Berstadt (oder: Wie feiert man richtig in den 1. Mai ) Das Jahr in dem wir 5 wurden, daß musste natürlich gebührend gefeiert werden. Am feierten wir eine Ballermannparty an der Grillhütte. Es war für alles gesorgt: Musik vom Timo, Bier vom Faß, Sangria aus Eimern, herrliches Wetter,.... Es konnte gar nichts schief gehen und es ging auch nichts schief. Von den Besuchermassen waren sogar wir beeindruckt. Also ein voller Erfolg! Das dicke Ende kam eine Nacht später, da brannte nämlich unser Bauwagen lichterloh. Viele Einbrüche und einen Brand hatte der Alte verkraftet, doch dies war das Ende. Wir zeigten großen Zusammenhalt und nach ein paar Wochen glänzte ein neuer Bauwagen. Bis tief in die Nacht wurde gezimmert, aber es hat sich gelohnt. Auch 1998 hatte U-Stein keine Ruhe vor uns. Wir fuhren 2 mal in den Vogelsberg, dieses Mal nahmen wir uns auch ein Souvenier mit. Der U-Stein liegt noch immer am Bauwagen, es ist ein Stein mit der Aufschrift U-Stein. Unsere Ausdauer und unser Sitzfleisch bewiesen wir wieder einmal am 1. Mai bei Klein s im Garten. Mehrere Tage wurde gefeiert, wir wollten gar nicht mehr da weg. Aufbauen fürs Aufbauen, Aufbauen, den eigentlichen 1. Mai Tag feiern, Aufräumen, Aufräumen vom Aufräumen, usw... Ein weiterer Kult beginnt im Juni1998, die traditionelle BW Pool Party an Fronleichnam bei Koppes. Das chaotischste Silvester in unserer Geschichte feierten wir 1998 in den Katakomben im Berschter Hof. Das Ende vom Lied: die Kloschüssel war im Eimer, im wahrsten Sinne des Wortes!!! 5

6 Berscht ist das geilste Kaff der Welt (oder: Das Ende der Jugendrebellion ) Wer bis hierher gelesen hat, denkt sich wahrscheinlich: Außer saufen nix gewesen bewiesen wir das Gegenteil und integrierten uns immer mehr in dem Berstädter Vereinsleben. In Berstadt haben außergewöhnliche Vereine schon Tradition. Neben dem Schläferclub, den Zwiebelzüchtern, dem Tabakzuchtverein, einem Stammtisch Feuchte Furche oder ähnlichem fällt ein Bauwagen gar nicht so aus der Reihe. Ein weiteres Phänomen in Berstadt ist, das Jung und Alt prima miteinander auskommen, zusammen feiern und sich gegenseitig helfen. Uns wurde auf jeden Fall immer große Aufgeschlossenheit und Vertrauen entgegengebracht. Ich glaube das viele Berstädter auch ein Stückchen Stolz sind auf Ihren Bauwagen. In welchem Ort sind noch so viele junge Leute bei Grillfesten, Kirmessamstagen oder sonstigen Veranstaltungen anzutreffen wie in Berstadt, man kann eigentlich immer mit einem Bauwagen-Tisch rechnen. Des Weiteren sind die meisten von uns auch beim KSV, beim TV06 oder bei der Feuerwehr aktiv dabei. Bei dem 25jährigen Bestehen vom Schläferclub übernahmen wir eine Nachtwache und zapften bei der Helferfeier. Über Ostern fuhren wir in den Ferienwohnpark Kirchheim. Bei Karaoke wurde ein Schlager Hasser zum Schlager König erkoren, aber Ihr wisst ja, irgendwann kriegen wir sie alle. Wir hatten schönes Wetter und einen lustigen Nachbarn. Im Sommer fuhren wir nach Spanien, und zwar ging es mit einem Bus nach Cambrills. So wurde unser Bauwagen auch international bekannt. Die netten Spanier vom Pay-Pay (ein Bistro in der Nähe) staunten nicht schlecht über unseren gewaltigen Durst (es war ja auch heiß) und sie fragten uns: Wo schüttet Ihr das ganze Zeug hin? (natürlich nur sinngemäß, denn es war spanisch, englisch und mit Händen & Füßen). Unser spanischer Wortschatz war mit Ola und Cervesa con cola eigentlich schon ausreichend. Empfehlenswert sind die katalanischen Grill- Restaurants mit offenem Feuer aus Holz in der Gegend (lecker!). 6

7 1999 waren wir auch das erste Mal bei den Kirmesburschen mit dabei. Legendär waren die Arthur Mützen und die T-Shirts mit einem Rechtschreibfehler. Die KB- Farben waren rot und gelb. Die Milleniumsfeier fand wieder in den Katakomben im Berschter Hof statt. Leider gab es am nächsten Tag ein paar Meinungsverschiedenheiten über die Reinlichkeit des Fußbodens und es hat wirklich nicht schlimm ausgesehen. Wir kamen uns verarscht vor und waren nicht mehr gesehen. 7

8 Die längste Nacht der Welt (oder: Das Jahr des Bauwagen Berstadt Music-Team ) Durch die Ereignisse an Silvester, verlegten wir unseren Donnertags-Stammtisch bei die Christel in die Brück. Dort entstand auch ein Stammtisch Wimpel. Die Faschingswochen waren natürlich wieder die Höhepunkte im Frühjahr. Nach der Herrensitzung, dem Weiberfasching, dem Kappenabend, der Faßnacht am Bauwagen, 2 Faschingsumzügen und natürlich die gelungene Prunksitzung in der MZH, hatten wir Fasching 2000 ausgiebig gefeiert. Ausnahme war unser Ballkünstler Fitz, er begnügte sich mit einem Gips und einem Bett im HWK Bad Nauheim. Am 26.Mai 2000 bewirteten wir die Gäste bei der Hochzeit von Dani und Bombek, es war auf jeden Fall ein feucht fröhlicher Thekendienst (*sing* Und die Theke die macht Stimmung). Die Musikabteilung des Turnvereins feierte im Juni das 50jährige Bestehen, an diesem Fest übernahmen wir wieder eine Nachtwache. (Eihjeihjeihjeih BLASMUSIK in Berstadt) Im Sommer fuhren wir ein weiteres Mal nach Spanien, diesmal nach Empuria-Brava. Und wie es das Schicksal wollte, wieder eine Kneipe mit den Initialen PP. Diesmal hieß es nicht Pay-Pay sondern Pago-Pago, eine Cocktailbar im Zentrum. Nach ein paar Coktails und ein paar Sangrias (da war nicht nur Wein drin) wollten wir, eines Abends, die Stranddisco besuchen. Einer von uns wurde von der Security zu einer kleinen Joggingrunde zur Ausnüchterung verdonnert, wir kamen aber schließlich doch alle rein. Bekanntschaft schlossen wir mit ein paar Bonnern, die auf Ihrer Abi- Fahrt waren. Auf der Heimreise hatten wir noch einen Crash in Frankreich, mit einem Holländer und einem Dänen (international). Aber es war Gott sei Dank nur Blech, was kaputt ging. Die Kirmes war in diesem Jahr etwas ganz besonderes, es war die Geburtstunde des Bauwagen Music Team. Mehrere interne Partys wurden schon von uns per Mischpult beschallt, dies hatte sich herumgesprochen. Und so wurden wir gefragt, ob wir nicht Lust hätten den Kirmessamstag zu gestalten. Gesagt - Getan. Für das erste Mal vor größerem Publikum hatten wir den Abend ganz gut im Griff. Die Stimmung war klasse und wir zufrieden. Natürlich machten wir auch wieder bei den Kirmesburschen mit. Wir hatten blaue T-Shirts mit der gelben Aufschrift: Ho mir ma ne Flasche Bier. 8

9 Die lange Nacht in Berstadt fand immer in der Gaststätte zur Paula statt, diese Kneipe drehte bereits 1998 die Hähne nach oben wollten wir diese Tradition wieder aufleben lassen. Wir suchten ohnehin nach einer Möglichkeit uns bei den (uns nahestehenden) Vereinen zu bedanken. Hier passte eines zum anderen und wir luden zur 1. langen Nacht am Bauwagen ein. Silvester 2000 wurde in den heiligen Hallen der ehemaligen Gaststätte zur Paula gefeiert. Und es scheint wohl an den erwürdigen Fliesen zu liegen, denn jede Party dort oben ist ein Erfolg. Ein paar von uns wollten gar nicht mehr heim gehen, sehr zum Verdruß der Schlüsselmeisterin. Einige Zeit später wurden sie dann höflich aufgefordert zu gehen. Es gibt sogar Gerüchte, das in dieser Nacht noch Drohbriefe gegen die Schlüsselmeisterin formuliert wurden. 9

10 Der Bauwagen geht online (oder: die ersten Hochzeiten ) Im März verabschiedeten wir gleich 2 Männers aus dem heiligen Stand des Junggesellen. Auf jeden Fall haben sich beide für den Nachwuchs eingesetzt. Zur Geburt schenkten wir Strampler mit dem Bauwagen Logo. Die Auffahrt für den Kinderwagen und eine Krabbelstube wurden allerdings am Bauwagen bis heute nicht errichtet. Im Mai war großer Streicheinsatz in Berstadt. Wir unterstützten den AKD beim Streichen des Wartehäuschen und der Bänke auf dem Tanzhof. Der Bauwagen geht online. Unter findet man nun die offizielle Bauwagen Internet Homepage. Durch das Internet erfuhren wir auch, das wir nicht alleine sind. Unzählige Bauwagen tummeln sich im Internet. So entstand auch die erste Bauwagenfreundschaft mit Breungeshain. Im Juni feierte die Jugendfeuerwehr ihr 25 jähriges Bestehen. Der Tag begann mit einem Gaudi-Turnier. Es nahmen 6 Mannschaften teil und der Bauwagen belegte einen hervorragenden 2. Platz. Erster wurde der KSV Berstadt. Der Tag endete mit einer Schlagerparty mit dem Bauwagen Musik Team im Gerätehaus. Im Sommer wurde unser Vordach ein wenig erweitert, denn wir lassen keinen im Regen stehen. Dies war der Anlass für unser Sommerfest am Bauwagen, es wurde auch gleichzeitig ein Freundschaftstreffen mit dem BW Breungeshain. Im September endete leider eine Bauwagen Tradition, nämlich das Kegeln beim Dilo. Hier trafen wir uns unregelmäßig des öfteren zum Kegeln. Aber nicht nur das, es war auch eine unserer Stammkneipen, viele lustige Stunden durften wir in diesem Lokal erleben. (*sing* Wir kommen alle, alle, alle, alle wieder am Kirmesmontag,...) 10

11 Der Kirmesbaum wurde aus Solidarität wegen der Anschläge am 11. September mit einer Deutschland- und einer US- Flagge geschmückt. Unsere Uniform war grün und mit silberner Schrift war der Kirmes-Tourneeplan aufgedruckt. Als Kopfbedeckung trugen wir schwarze Melonen. Am Kirmessamstag legten wir zum zweiten Mal auf. Wir waren auf unserem Höhepunkt angelangt, die Stimmung war bombig. Noch an diesem Abend stellten wir fest, daß wir nichts mehr verbessern können und beschlossen ein Stück kürzer zu treten, um auch mal wieder unten mitfeiern zu können. Außerdem sollte man immer am Höhepunkt aufhören. Silvester feierten wir in dem ehemaligen Edeka-Geschäft Koppe. 11

12 Jahre Kirmesburschen (oder: 5 Jahre Fronleichnam ) 2002 war eigentlich ein eher ruhiges Jahr. Man spürt doch ein wenig, das wir auch nicht jünger werden und der Familiennachwuchs bei einigen Einzug erhalten hat. Aber wir verstehen uns noch immer sehr gut miteinander, auch wenn man das eine oder andere Gesicht nicht mehr so oft sieht. Bei Großveranstaltungen treffen sich doch alle wieder ein. Dies waren traditionell im Frühjahr wieder Fasching, der 1. Mai, Vatertag, usw... Am 30. April fand das Kreispokalendspiel in Berstadt statt, dies war eine große Ehre für unseren KSV. Der Verband zeigte seine Anerkennung für die gute Jugendarbeit des Vereins. Auch wir wollten unseren Obolus dazu beitragen, also wurden die CD Koffer entstaubt und wir sorgten für den musikalischen Rahmen an diesem Abend. Geplant war ein kleiner Disco Abend, neben Liedern aus den Charts vergaßen wir aber nicht unsere eigentliche Stärke, nämlich Oldies und Schlager. Der Zuschauerzuspruch war größer als erwartet und der Abend war ein Erfolg für den KSV und das Bauwagen Musik Team. An Fronleichnam feierten wir mittlerweile unsere 5. Pool Party in Folge im Garten von Koppes. Tradition verpflichtet, ich hoffe das bleibt so?! Im Sommer feierte der KSV sein 80 jähriges Bestehen. Auch wir waren wieder bereit die Ärmel hochzukrempeln, wir sorgten dafür das mit der Bühnentechnik am Kommers alles glatt lief und legten danach noch ein paar Scheiben in den CD Player. Die Nachtwache von Samstag auf Sonntag wurde von unserem Feuerwehrhauptmann mit gebackenen Eiern versüßt. In den Urlaub zog es uns getrennt in alle Richtungen. Nach Oberaudorf fuhren 2 Pärchen, 4 eiserne Junggesellen verbrachten Ihren Erholungsurlaub in Siegsdorf, andere flogen nach Tunesien, usw... Vielleicht klappt es ja 2003 wieder mit einem gemeinsamen Urlaub?! Die Kirmesburschen feierten Ihr 5 jähriges Jubiläum. Auf blauen T-Shirts war eine weiße 5 und der Spruch Des Wahnsinns fette Beute, ist Kirmesbursch in dieser Meute aufgedruckt. Auf dem Kopf hatten wir weiße Hüte, das waren sie zumindest am Freitag noch! Hier noch ein Auszug aus der Wetterauer Zeitung: Gestern gingen vier Tage Kirmes zu Ende, an denen es diesmal sogar ein kleines Jubiläum zu feiern gab: Zum fünften Mal stand das Fest unter der Obhut der mittlerweile rund 40 Berstädter Kirmesburschen. Mit der Gründung wollte man 1998 der Veranstaltung einen neuen Anstoß geben. Und man schritt zur Tat: Die Gruppe um Mark Schöhr und Willibald Kasprzyk führte die Aufstellung des Kirmesbaums ein, der Samstag wurde zum Oldie-Abend, und am Montagvormittag unternimmt man einen Dorfrundgang mit Visiten in den Gaststätten und sonstigen Orten mit alkoholischer Quelle. So auch heuer. Die zwei Wochen zuvor gefällte Fichte wurde am Freitagnachmittag bei musikalischer Begleitung des TV-Musikzugs durch die Ortsstraßen transportiert und vor der Mehrzweckhalle aufgestellt... 12

13 Die lange Nacht veranstalteten wir zum 3. Mal in Folge am am Bauwagen und es war wieder ganz schön was los! Den Abschluß des Jahres feierten wir zusammen mit ein paar anderen Berschtern in unserer Stammkneipe Zur Brücke. Und diesmal mussten wir unsere Stammkneipe nicht wechseln (Anmerkung zu Silvester 1999). 13

14 Jahre Bauwagen Berstadt DAS Fest! Eine neue Gruppe bildete sich Ende 2002 und hatte im Frühjahr 2003 Ihren ersten (und bis heute einzigen) großen Auftritt. Aus der Idee heraus, an der Faschingssitzung in Berstadt als Männerballett aufzutreten, gründeten ein paar Mitglieder der Feuerwehr und des Bauwagens die Gruppe FCKW-frei. Unsere Ricarda und unsere Vonni studierten mit den Jungs einen Schlumpfentanz ein. Und an der Prunksitzung des BCV war es soweit, der große Auftritt! Er war sehr gelungen und wurde auch von den Besuchern gebührend bejubelt. Das erste Mal in unserer Geschichte nahmen wir auch beim Tauziehen am 1. Mai teil. Unser Carnevalverein feiert jährlich am Tanzhof in den Mai. Wir wurden dritter (von 4 Mannschaften). Sieger war natürlich unser Schläferclub, unbezwingbar! Ein Teilnehmer wollte uns disqualifizieren lassen, da wir uns mit Gastspielern ein wenig verstärkt hatten. Naja, sie waren zumindest schon einmal am und im Bauwagen. Sportlich fair ließen wir sie dann Zweiter werden und der Käs war gegessen. Das absolute Highlight in diesem Jahr (vielleicht sogar in unserer Geschichte) war der 12. und 13 Juli Wir feierten unser 10jähriges am Sportplatz. Insgesamt 2 Jahre wurde dieses Fest von uns geplant. Es sollte ein Fest für Jung und Alt und so richtig nach Berschter Art werden. Aufmerksam machten wir auf unser Fest durch einen Eintrag im Veranstaltungskalender (bereits 2002), massig Plakate und Flyer, mit einem Artikel in der WZ, durch Werbung auf der Titelseite des Gemeindespiegels (Amtsblatt von Wölfersheim) und auf den Ortseingangsschildern in Berstadt. Diese wurden uns freundlicher Weise von den Ortsvereinen zur Verfügung gestellt. Die Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen verlief vorbildlich, uns wurde immer ein offenes Ohr und sehr viel Unterstützung geschenkt. Nachdem Zeltaufbau (15x40 Meter) wurde das Zelt liebevoll geschmückt und dekoriert. Und am späten Samstagnachmittag machte es einen schönen und gemütlichen Eindruck. Wir hatten auch eine Mexico-Schnapsbar mit Tequila und Kaktusschleim. Auf unserer Bilderwand konnten die Besucher einen Einblick in 10 Jahre Bauwagen gewinnen, rätselnd standen sie auch vor den Kinderfotos der BWler. Dann ging es los und manche von uns waren doch ein bisschen nervös. Wir starteten in unser kleines, aber doch feines, Programm. Vonni und Olli begrüßten die Gäste, danach gab der Gesangverein Berstadt 2 Ständchen. Jetzt wurde es bunt, die Tanzgruppe des TV06 zeigte Ihr Können. Einen kleinen und lockeren Einblick in unsere Chronik präsentierte unser Timm, der auch gleichzeitig den Ortsvereinen das Mikro übergab. Nun standen Ehrungen auf dem Programm, doch was sollten wir ehren, 10 Jahre Mitgliedschaft? Auch nicht so das Wahre. Also mussten wir uns etwas einfallen lassen! Und so wurden folgende Ehrungen durchgeführt: Ricarda Olli Thorsten Timo Björn Thomas allererster lebender Flummi erfolglosester Schatzsucher Spaniens Hobby-Barfuß-Neger Männliche Clementine - Der Mann dem die Frauen vertrauen Feind aller Hühner Mr. Pole Position 14

15 Zum Finale tanzten die x²=9xblau aus Weckesheim und der komplette Bauwagen wurde spontan nochmals auf die Bühne gerufen. Einziges Problem, die hatten doch Thekendienst und so gab es ausnahmsweise mal einen Augenblick kein Bier in Berstadt. Da das Zelt sehr gut gefüllt war und es keine freien Sitzplätze mehr gab, mussten wir sogar noch Bänke und Tische vor dem Zelt aufstellen. Mit diesem Andrang hätten wir nun absolut nicht gerechnet. Aber es wurde schnell Abhilfe geleistet und alle wurden gut versorgt, manche zu gut :-). Und wenn der Magen knurrte sorgte Findlings Schlemmertreff (ein sehr guter Imbiss) für Abhilfe. Der Rest vom Abend wurde ausgelassen gefeiert und getanzt. Für die Musik war einmal mehr das Bauwagen Berstadt musicteam zuständig. Der Sonntag stand unter dem Motto Blasmusik aus Berstadt. Für die Kids hatten wir außerdem noch einen Süßwarenstand und eine Kindereisenbahn organisiert. Die Vorsitzenden der Ortsvereine wurden von einem Komitee persönlich zu Hause abgeholt, dort gab es die ein oder andere lustige Begebenheit. Um 11 Uhr spielte das Blasorchester des TV06 Berstadt auf. Und der Bauwagen hatte endlich mal ein bisschen Pause und konnte endlich richtig mitfeiern. Für den Thekendienst am Sonntag hatten sich der Schläferclub und der Carnevalverein bereitgestellt. Das Zelt füllte sich, wie am Samstag, auch wieder rasch. Nach etwas Startschwierigkeiten (der Samstag steckte noch in den Knochen) erlebten wir einen herrlichen Frühschoppen, das ganze Zelt ging mit und feierte mit standing ovations seine Blasmusik. Bürgermeister Arnold überbrachte noch seine Glückwünsche, da er am Samstag verhindert war. Später wurde das Blasorchester von den Wäschbachtalern abgelöst und die Stimmung brach und brach nicht ab. Doch jedes schöne Fest hat einmal sein Ende, auch unseres. Die Highlights am Sonntag kann man hier außerdem sowieso nicht wiedergeben, die muß man einfach miterlebt haben. Nach dem Zeltabbau am Montag gingen wir noch auf einen kleinen Umtrunk in unsere Stammkneipe. Viele waren von unserem Fest begeistert, wir auch. Die WZ schrieb: Jugendfete kam bei allen Generationen an. Das trifft den Nagel auf den Kopf und dies ist auch der Grund für diese schönen Tage. Vielleicht war es ja nicht das letzte große Fest vom Bauwagen, schaun mer ma! 15

16 Doch 2003 hatte auch seine Schattenseiten. Nach einem Unfall im Juni verstarb unser Kappo. Er war die treibende Kraft bei den Kirmesburschen, nicht umsonst hieß es immer Kappo und seine Kirmesburschen. Wir mussten einfach das Beste daraus machen und setzten die Tradition der Kirmesburschen weiter fort, dies wäre sicherlich auch in seinem Sinne gewesen. Die Strohhüte die wir an der Kirmes 2003 trugen, wurden noch von ihm ausgesucht. Dazu trugen wir rote Shirts mit dem weißen Aufdruck: Und sitz ich mir den Arsch auch wund, Kirmesfeiern ist gesund gab es nicht nur Kirmesburschen, sondern erstmals auch Kirmesmädchen. Im Dezember veranstalteten wir zum 4. Mal in Folge die lange Nacht am Bauwagen und Silvester feierten wir wieder in unserer Stammkneipe Zur Brücke. 16

17 2004 Das Jahr nach dem Fest (oder: Wir sind gekommen, um zu bleiben ) Auch nach dem ereignisreichen Jahr 2003 sind wir nicht von der Bildfläche verschwunden. Fasching 2004 wird der Schreiberling dieser Geschichtsblätter so schnell wahrscheinlich nicht vergessen. Ein weiterer Spitzname kam zu den unzähligen hinzu: de Faschingsflieger. Aber nun zu der Story: Nach einem ausgelassen und fröhlichen Faschingswochenende ging es am Rosenmontag nach Obbornhofen. Wer feiert schon gerne allein auf einem Stuhl??? Wir nicht!!! Allerdings kann sich das Stehen auf einem Stuhl mit zwei Personen zu späterer Stunde gesundheitlich negativ auswirken. Und so war es dann auch, nach dem Motto: Olli s sollen fliegen segelte einer vom Stuhl. Mit einem Taxi ging es danach nach Lich ins Krankenhaus. Seit der Einführung der Gesundheitsreform muss man ja nun 10 Euro bezahlen. Dies war dem Patient allerdings entfallen und nach 15 Minuten kam folgende Frage auf: Wo bleibt denn unser Bier??? Ich hab der Tante da vorne 10 Euro gegeben! Über Ostern fuhren einige gemeinsam von uns nach Oberaula in den wohlverdienten Erholungsurlaub. Es war eine feucht-fröhliche Angelegenheit bei schönem April Wetter. Ausflugsziele für Familien, wie z.b. ein Tierpark, wurden von uns terrorisiert. Die Ausschilderung der Toiletten ließ etwas zu wünschen übrig, und so wurden die ersten Bäume in Angriff genommen. Ob das die vorbeigehenden Familien bei Ihrem Ausflug störte? Diese Antwort bleibt, wie die restlichen Geschichten, natürlich unter uns. Zur Erinnerung der Urlauber möchte wir noch folgende Fragen in den Raum werfen : Was geschah eigentlich nachts in der Speisekammer oder was ist eine türkische Rasur mit einem gelben Sack? Fast schon zur Tradition geworden sind die Ausflüge zur Kirmes in Breungeshain. Mit einem Bus geht s immer am Kirmessamstag zu unseren Freunden in den Vogelsberg. Bis jetzt bekamen wir den Bus fast immer voll (die Leute in der Regel auch). Wenn die Kapelle die Fischerin spielt und etwa 20 Leute auf der Bühne mitsingen ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass der Bauwagen in den Highlands gelandet ist. Wir kommen wieder!!! Ole, wir fahrn mim Bus nach Breungeshain Vatertag und Fronleichnam verbrachten wir 2004 am Bauwagen. Es war das 1. Fronleichnam am Bauwagen. Zur Erinnerung an vergangene Pool-Partys bei Koppe s wurden am Bauwagen keine Mühen und Kosten gescheut. Ein großangelegter Badestrand mit Pool wurde aufgebaut. In Berstadt gab es 2004 viel zu feiern. Einen ganzen Haufen runde Geburtstage standen auf dem Programm. Der Bauwagen machte oft Thekendienst und hier und da wurden auch die alten CD s wieder herausgekramt, um für die nötige Stimmung zu sorgen. Der Gesangverein Eintracht feierte sein 160 jähriges Bestehen, nach dem Kommers gestaltete das Bauwagen music team den Rest des Abends. Normalerweise ist es ziemlich schwierig nach einem Kommers noch etwas Stimmung in die Bude zu bekommen. Beim Gesangverein war es allerdings einfach, die Leute waren gut drauf und unsere Musik kam an. 17

18 Im Sommer veranstalteten wir unser 1. BW-Camp. Wir zelteten von Freitag bis Sonntag in der Gemarkung Berstadt. Das Wetter spielte leider nicht so mit, dies schreckte einige Leute ab. Am Freitag waren es nur wenige Hartgesottene die dieses Camp durchziehen wollten. Nach dem Motto Jetzt erst recht wurde mit dem Aufbau begonnen. Alles in allem war es ein lustiges Wochenende. Vielleicht haben wir 2005 besseres Wetter. Auch die Kirmesburschen waren 2004 wieder aktiv. In Anlehnung an das Jubiläum der Ihring Melchior Brauerei wurden die Uniformen unter dem Motto 150 Jahre Grundnahrung angefertigt. Mit gelber Schrift wurde folgender Satz auf die grünen Shirts gedruckt: Ihring Melchior, 150 Jahr als Ernährer bist Du für uns da. Wir feiern mit Dir Kirmes 2004, dafür danken wir Dir. Als Kopfbedeckung kamen dann nur noch die Jubiläums Caps der Licher in Frage. Auch die Kirmesmädchen waren wieder mit von der Partie. Sie trugen gelbe Shirts mit grüner Aufschrift. Am Kirmessamstag legte das Bauwagen music team nach 2 jähriger Pause wieder einmal auf. Unter der Leitung von Andreas Weinelt wurden am Sonntag der Kirmesbursch/ das Kirmesmädchen des Jahres gewählt. Zu der Kirmes 2004 hat die Vereinsgemeinschaft folgenden Rückblick geschrieben: Bereits schon traditionell begann die Berstädter Kirmes am Freitagabend mit dem Aufstellen des Kirmesbaumes. Nachdem die Berstädter Kirmesburschen den Kirmesbaum unter Begleitung des Blasorchesters des TV 06 Berstadt höchstpersönlich durch Berstadts Straßen getragen hatten, bekam dieser vor der Mehrzweckhalle seinen Platz. Erstmals waren diesmal auch Kirmesmädchen daran beteiligt. Trotz des schlechten Wetters ließ sich Bürgermeister J. Arnold es sich nicht nehmen, mit dem Fassanstich die Berstädter Kirmes zu eröffnen. Beim anschließend gut besuchten Discoabend mit Goliaths Disco-Team wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Der Samstagabend brach wieder alle Rekorde! Bauwagen-Olli hat wieder beim Oldie- und Schlagerabend für beste Stimmung gesorgt. Es gab wieder Musik "vom Feinsten". Hier war für jeden etwas dabei, egal ob für Jung oder Alt. Nicht zuletzt die schöne Dekoration der Mehrzweckhalle, nein auch die Cocktailbar, welche von den Kirmesmädchen betreut wurde, sorgten für eine angenehme Atmosphäre, so dass man bis weit in die Nacht gefeiert hatte. Am Sonntag sorgte das Blasorchester des TV 06 unter Leitung von Andreas Weinelt für gute Stimmung. Kaffee und Kuchen der Landfrauen standen ebenso auf dem Programm, wie diverse Spiele, welche dem "Sonntags-Mittags-Langeweile-Teufel" einen Strich durch die Rechnung machten. Erstmals wurde der Kirmesbursche und das Kirmesmädchen des Jahres ermittelt. Der Andrang war enorm, es wollte jeder mitmachen. Leider kamen nur jeweils 5 Teilnehmer in die engere Wahl. Hierbei galt es, mit Maßkrugstemmen, Essen bayrischer Spezialitäten (mit Händen auf dem Rücken gebunden), Tanzen mit fremden Partnern und Singen (Holzmichel) die meisten Punkte zu sammeln. Unter der Moderation und Leitung von Andreas Weinelt wurden Höchstleistungen gezeigt. Bei den Kirmesburschen stemmte Sascha Rau den Bierkrug über 7 min, bei den Mädels Janina Rau den gleichen Krug über 5 min. David Tauber war im Essen nicht zu schlagen (anscheinend gibt es zu Hause nur schmale Kost). Aber sportliche Leistungen allein reichten nicht aus. Tugenden wie professionelles Tanzen, ausgefeilter Gesang, sicheres, souveränes Auftreten und tiefe Stimme waren ebenfalls zu berücksichtigen. 18

19 Kirmesbursche des Jahres 2004 wurde Timo Stüber. Bei den Mädels wurde es Janina Rau. Auch der Sonntag war sehr gut besucht und als das Blasorchester des TV 06 abschließend "Die Fischerin vom Bodensee" spielte, stand der halbe Saal auf den Tischen und forderte unter allen Umständen mind. eine Zugabe. Am Montag gab es ab Uhr die Rundfahrt der "Kirmesmontagsfahrer", die schon zur Tradition geworden ist. Kirmesburschen und Vorsitzende der Ortsvereine sowie sonstige prominente Personen gingen unter Begleitung von Musik (der Spezial-Kirmesmontagskapelle) durch den Ort. An verschiedenen offiziellen und inoffiziellen Lokalitäten wurde Rast gemacht, um sich mit Speisen und Getränken zu stärken. In diesem Jahr gab es zahlreiche neue Unterstützter oder Spender. Dann ging es in die Mehrzweckhalle. Dort spielten wieder die Amigos auf. Der Saal war brechend voll. Es gab wieder zahlreich Freibier. Die Stimmung war wieder sehr gut. Auch waren wieder zahlreiche auswärtige Besucher da. Die Stimmung war so gut, dass die Kapelle einige Male ihren ursprünglichen Vortrag verlängern musste. Fazit: Alles in allem eine hervorragende Kirmes und das an allen vier Tagen! Der gute Besuch und Zuspruch zeugt von einem sehr großen Interesse an der Kirmes. In Berstadt werden die Feste gefeiert, wie sie kommen!!! Die Vereine Freiwillige Feuerwehr, Gesangverein, Sportverein und Turnverein Berstadt sagen allen Besuchern und Helfern der Berstädter Kirmes herzlichen Dank und hoffen, dass die Kirmes nächstes Jahr wieder genauso gut besucht und wieder solch ein großer Erfolg wird. Wir freuen uns schon jetzt auf die Kirmes 2005! FFw, GV, KSV, TV 06 Bei der langen Nacht Nr. 5 spielte leider das Wetter nicht so richtig mit. Viele Ältere blieben dadurch leider zuhause. Die die da waren, hatten aber Ihren Spaß. Der Boden rund um den Bauwagen hat ausgesehen wie eine Marslandschaft, sauber ging jedenfalls keiner nachhause. Manu spendete zum Aufwärmen noch seine 3 Liter Flasche Asbach, welche er bei der KSV Weihnachtsfeier gewonnen hatte. Den Abschluß des Jahres feierten wir wieder in unserer Stammkneipe Zur Brücke. 19

20 2005 Kirmes mit den Zwergen (oder: Ein Jahr im Zeichen der Kirche ) Bei den Faschingsumzügen in Wölfersheim und Bellersheim nahmen erstmals auch die Kirmesburschen/mädchen aus Berstadt teil. Aus diesem Grund fertigten wir extra einen Wagen an. Beim Domi im Hof wurde an einigen Samstagen an dem Meisterwerk gearbeitet. Die Osterurlauber waren 2005 auch wieder aktiv und verbrachten die Ostertage in Oberaula. Es war (für unsere Verhältnisse) ein eher gemütlicher Urlaub. Wir erholten uns vom stressigen Alltag und ließen alles etwas ruhiger angehen. Die vielen traditionellen Maifeiertage des Bauwagens scheinen wohl der Vergangenheit anzugehören. Am 1. Mai ging es auf den Tanzhof und Fronleichnam zum Ein-Loch-Golf-Club. Lediglich Vatertag verbrachten wir am Bauwagen, der Besuch ließ sehr zu wünschen übrig. Allerdings unterstützen wir so auch die Ortsvereine bei Ihren Veranstaltungen mit unserem Besuch. Selbstverständlich ging es auch dieses Jahr wieder zu unseren Freunden nach Breungeshain, denn den Kirmessamstag durften wir auf keinen Fall verpassen. Dieses Jahr waren auch noch zusätzliche Gäste aus Berstadt im Bus und wir verbrachten wieder einen herrlichen Abend im Vogelsberg. Gestärkt von Riesenschnitzel konnten wir einiges an Gerstensaft vernichten. Auf dem Nachhauseweg wurde es plötzlich verdächtig still im Bus. Was war passiert? Da wohl jemand seine Körperflüssigkeiten nicht mehr so ganz im Griff hatte, kam es wie es kommen musste. Der Papierkorb im Bus wurde ja noch getroffen, aber leider war dies der Aufbewahrungsort für die Tasche des Busfahrers. Unsere Kirchengemeinde feierte die Ersterwähnung der Kirche vor 750 Jahren. Mehrere Veranstaltungen der Kirchengemeinde schmückten so den Berstädter Kalender. Bei der Veranstaltung Ein Pfarrer kehrt heim übernahm der Bauwagen die Bewirtung. Es handelte sich um einen Jazz-Frühschoppen im Pfarrgarten. Wir stellten fest, das die Jazzy eine ziemlich männliche Stimme hatte. Höhepunkt des Jubiläums war das Kirchfest auf dem Tanzhof. Das Dorffest wurde vorverlegt und gemeinsam mit der Kirchengemeinde abgehalten. Dadurch viele von uns auch in anderen Vereinen aktiv sind, verzichteten wir auf einen eigenen Stand. Im alten Schulhof wurde ein Zelt aufgestellt, hier gab es dann auch die Getränke. Auf dem Platz zwischen Kirche und Volksbank boten die Ortsvereine kulinarische Köstlichkeiten, wie z.b. Fisch oder Haxe, an. Alles in allem ein gelungenes Fest. Höhepunkt des Jahres für die Kirmesburschen und Kirmesmädchen (beide bestehen zum größten Teil aus Leuten vom Bauwagen) war die Kirmes. Die Vereinsgemeinschaft hatte ein paar kleine Änderungen eingeplant. So spielte am Freitag erstmals eine Live Band und am Sonntagnachmittag die Wettertaler Musikanten. Am Freitag kamen dann auch die Zwerge zum Einsatz. Die Kirmesburschen/mädchen trugen nämlich dieses Jahr orangene Zipfelmützen von Jägermeister. Dementsprechend waren auch die T-Shirts mit dem Jägermeister Slogan Achtung WILD! bedruckt. Der Kirmesbaum (schwarz/ orange) wurde ohne grössere Probleme aufgestellt. Allerdings machte Bernd Bursch etwas Zicken, aber letztendlich schwebte er ordnungsgemäß in schwindelnder Höhe am Kirmesbaum. 20

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