Multiplikatorenschulung - Partizipation als Schlüssel zur Bildung in evangelischen Kindertageseinrichtungen

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1 Multiplikatorenschulung - Partizipation als Schlüssel zur Bildung in evangelischen Kindertageseinrichtungen Informationsbörse Partizipation am 07. Dezember 2012 in Hannover Workshop VI Susanne Witte, Diakonisches Werk Hannover e.v. Heike Schirmer, Ev. Kindergarten Landwehrhagen

2 Zur Einstimmung Seite 2

3 Bildung ist ohne Beteiligung der Kinder nicht möglich - Partizipation der Schlüssel zur Bildung Bildung Selbstbildung Jedes Kind muss die Welt selbst erfinden. (D.Elschenbroich, 2001) Partizipation Seite 3

4 Selbstbildung Wachsen (Kita Elmshorn) Seite 4

5 Gesetzliche Grundlagen Grundgesetz (GG), Art. 1: Menschenwürde GG, Art. 2: Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit GG, Art. 6: Kindeswohl 1 SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz): Das Recht auf Förderung der Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit 8 SGB VIII: Beteiligung an allen betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe 3,3 KiTaG: Die Tageseinrichtung gibt den Kindern in einer ihrem Alter angemessenen Weise Gelegenheit zur Mitwirkung bei der Gestaltung der Arbeit in ihrer Tageseinrichtung. Bundeskinderschutzgesetz: einrichtungsspezifische Umsetzung von Partizipation als Voraussetzung für die Erteilung einer Betriebserlaubnis UN Kinderrechtskonvention, Art. 12, 1: Angemessene, dem Alter entsprechende freie Meinungsäußerung in allen den Kindern betreffenden Angelegenheiten. Seite 5

6 Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder 2. Grundwerte in der demokratischen Gesellschaft (S. 10) Durch altersangemessene Beteiligung der Kinder an Entscheidungen können demokratische Verfahrensweisen im Alltag gelebt und die zunehmende Selbständigkeit und Verantwortungsbereitschaft der Kinder gefördert werden. Seite 6

7 Das Recht des Kindes auf persönliche Entwicklung Seite 7

8 Kinder im Mittelpunkt Grundsätze für die Arbeit in evangelischen Kindertagesstätten (Kirchl. Amtsblatt Nr. 4/2010) Die Grundsätze für die pädagogische Arbeit in ev. Kitas sind auf der Grundlage der Kinderrechte formuliert. Nr. 5 Recht auf Partizipation haben Kinder ein Recht auf Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben ebenso wie auf altersentsprechende Mitbestimmung und Mitentscheidung im Alltag der Kindertagesstätte. Evangelische Kindertagesstätten sind Lernorte für partizipatorische Prozesse. Seite 8

9 Wie kann Partizipation in Kindertageseinrichtungen gelingen? Strukturelle Verankerung Respektvolle Haltung Partizipation der Schlüssel zur Bildung und Qualität. Seite 9

10 Qualifizierung von Multiplikatorinnen für Partizipation in Kindertageseinrichtungen der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers Veranstalter: Diakonisches Werk Hannover in Kooperation mit dem Institut für Partizipation und Bildung e.v. Kiel Dauer der Qualifizierung: September Juli 2012 Anzahl der Personen: 12 Teilnehmende regionale Bereiche: - Ostfriesland - Stade - Lüneburg - Hannover - Hildesheim - Göttingen Seite 10

11 Qualifizierung von Multiplikatorinnen für Partizipation in Kindertageseinrichtungen der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers Modul 1 (3 Tage) Einführung in die Kinderstube der Demokratie Partizipative Fortbildungsdidaktik Mini-Moderationstraining Einbeziehung der Eltern Modul 2 (3 Tage) Durchführung einer verfassungsgebenden Versammlung Reflexion der Begleitung von Kindertageseinrichtungen Beteiligungsmethoden 1: Elemente einer Dialogwerkstatt, Entscheidungsverfahren Modul 3 (3 Tage) Planung eines Beteiligungsprojektes Reflexion der Begleitung von Kindertageseinrichtungen Beteiligungsmethoden 2: Elemente einer Dialogwerkstatt Praxisphase: Exemplarische Durchführung eines Fortbildungsverfahrens Modul 4 (2 Tage) Coaching der Praxisphase: Meilensteine und Stolpersteine Modul 5 (1,5 Tage) Auswertung der Praxisphase: Präsentation und Reflexion der Praxisprojekte Seite 11

12 Sechs Phasen eines Beteiligungsprojektes 1. Themenfindung: Um welches Thema geht es in dem Projekt? 2. Zielformulierung: Welche/s Ziel/e verfolgt das Projekt? 3. Zerlegen komplexer Fragestellungen: Welche Teilschritte sind zum Erreichen der Ziele erforderlich? 4. Klärung der Entscheidungsbefugnisse: Worüber sollen die Kinder (mit) entscheiden? Worüber nicht? 5. Meinungsbildungsprozess: Was brauchen die Kinder, um den jeweiligen Projektschritt gehen / die jeweilige Entscheidung fällen zu können? Wie wird ihnen das vermittelt? 6. Entscheidungsprozess: Welche Entscheidungsgremien sind jeweils erforderlich? Welche Entscheidungsverfahren sollen angewandt werden? Seite 12

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