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1 Tagungsmagazin MEGACITIES IN ASIEN

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3 Inhalt 4 In der VR China entstehen Metropolen am Fließband 9 Sonderverwaltungsregion Hongkong soll smart werden 15 Indien will gleich 100 Smart Cities errichten 20 Indonesische Kapitale Jakarta beherbergt fünf Städte 24 Japans Hauptstadt Tokio setzt neue Benchmarks Seoul Plan stellt Weichen für Koreas Wettbewerbsfähigkeit 34 Metro-Manila bleibt das urbane Zentrum in den Philippinen 38 Singapur will grüne Zukunftsmetropole in den Tropen sein 43 Thailands Hauptstadt Bangkok wächst über sich hinaus Germany Trade & Invest 3

4 VR China VR China In der VR China entstehen Metropolen am Fließband Ausländische Beteiligung am Ausbau der Infrastruktur - Fokus liegt auf mehr Nachhaltigkeit Die VR China ist in den vergangenen Jahren zum Schauplatz einer der größten Urbanisierungswellen weltweit geworden. Bereits ein Zehntel der Weltbevölkerung lebt in chinesischen Städten. Bis 2030 sollen 70% der Chinesen urban leben. Nach den Küstenmetropolen entwickeln sich nun die Städte im Inland. Die Anforderungen an Planung und Infrastruktur sind entsprechend unterschiedlich. Die Gestaltung einer nachhaltigen Verstädterung bleibt ein Schwerpunktthema der Regierungsarbeit. Der im März 2014 von der Zentralregierung veröffentlichte Nationale Plan für die neuartige Urbanisierung (2014 bis 2020) zeigt, welche hohe Bedeutung die Führungsriege dem Thema Verstädterung beimisst. China hat eine der größten Migrationsbewegungen in die Städte bereits hinter sich, mehr als 500 Mio. Menschen sind in den vergangenen 35 Jahren vom Land in die Städte gezogen. Sie war die Grundlage der raschen Wirtschaftsentwicklung und hat Millionen Zugang zu Bildung und Wohlstand gebracht. Auf der Gegenseite sind aber auch die Kosten nicht zu unterschätzen. Am auffälligsten ist dabei die Luftverschmutzung. Die Ressourcen Boden und Wasser sind in den Metropolen nicht nur knapp geworden, sondern auch verschmutzt bis verseucht. Daneben hat der rasante Ausbau der Infrastruktur und der Wohnsiedlungen kritische Überkapazitäten und eine Kreditblase erzeugt, die sich zum Teil in undurchsichtigen Finanzierungsstrukturen versteckt hält. Nicht zuletzt bleiben Landbewohner durch das System der Hukou -Wohnsitzregistrierung, einem Relikt aus der Mao- Ära, als Stadtbewohner zweiter Klasse von vielen Dienstleistungen ausgeschlossen. Diese Ungleichgewichte zu beheben, ist Herausforderung und Chance zugleich. Ziel des Urbanisierungsplans der Regierung ist es weniger, neue Megacities zu schaffen, sondern die Entwicklung der Städte der zweiten und dritten Reihe (so werden Chinas aufstrebende, vielfach im Hinterland gelegene Städte bezeichnet) auf ein höheres Niveau zu heben und kleinere Kommunen zu Städten aufzuwerten. In der Folge könnten Wachstumsimpulse für die Gesamtwirtschaft aus einem dynamischeren Dienstleistungssektor und der Ankurbelung des Binnenkonsums kommen. In chinesische Städte sind 2014 rund 18 Mio. Landbewohner gezogen, so Ministerpräsident Li auf dem Davoser World Economic Forum. Damit nähere sich die Urbanisierungsrate dieses Jahr bereits der 60%-Grenze. Bis 2030 sollen es 70% werden, wie in entwickelten Volkswirtschaften üblich. Die dafür notwendige Ausstattung der urbanen Agglomerationen mit hochwertigem Wohnraum, Verkehrsinfrastruktur und anderen städtischen Einrichtungen erfordert Investitionen in den kommenden zehn Jahren von geschätzt 40 Bill. Renminbi Yuan (RMB; rund 5,5 Bill. Euro; 1 Euro = 7,10 RMB). 4 Tagungsmagazin

5 Wichtige Kennzahlen zu Beijing 1) Indikator 2014 Einwohner (Mio.) 21,5 Fläche (qkm) BIP/Kopf (US$) Bevölkerungsdichte (Einwohner/qkm) Urban Green Coverage Rate (%) 47,4 Anteil der Haushalte mit Zugang zu Elektrizität (%) 2) 99,7 Elektrizitätsverbrauch pro Kopf (kwh/einwohner) Länge des ÖPNV (km/qkm) 1,27 Länge des ÖPNV(km) 3) Abfall pro Einwohner (kg/einwohner/jahr) 4) 320 Anteil der Bevölkerung mit Zugang zu Trinkwasser (%) fast 100 5) Wasserverbrauch pro Kopf (Liter/Person/Tag) 5) 210 1) Beijing wurde als Beispiel für eine Metropole herangezogen. Die Schwierigkeit von Prognosen zeigt sich am Beispiel der Bevölkerung: diese wächst wesentlich schneller als die Regierung voraussagt - zwischen 2000 und 2013 um 53% auf 21,1 Mio. Daher könnte sie sich in den kommenden Jahrzehnten verdoppeln, das Brookings Institute erwartet sogar über 50 Mio. Einwohner bis Konservative Schätzungen rechnen mit 4 Mio. mehr Einwohnern bis Zwischen 2010 bis 2025 soll das BIP nominal um 821 Mrd. US$ wachsen, schätzt das McKinsey Institute, also auf circa 1,3 Bill. $. Ohne verlässliche Bevölkerungsprognose kann aber das BIP pro Kopf nicht berechnet werden. Im Bereich des ÖPNV sollen die U-Bahnstrecken bis 2020 auf km ausgebaut werden, wobei das Ziel ambitioniert ist. Derzeit steht das Netz bei 465 km; 2) Gesamtchina; 3) Länge von Strecken für Eisenbahnen, U-Bahnen und Bussen; 4) bis 2013; 5) Laut WHO haben in Gesamtchina 98% der Stadtbewohner Zugang zu verlässlicher Wasserversorgung. Quellen: Beijing Statistical Information Net, Worldbank, WHO/UNICEF Metropolregionen auf hohem Niveau Die Metropolregion Guangzhou-Shenzhen im südchinesischen Perlflussdelta hat sich zur größten der Welt entwickelt und überholte 2014 mit 42 Mio. Einwohnern sogar den Großraum Tokio, analysiert die Weltbank. Neben dieser sollen das Yangzi-Delta um Shanghai und die Region Beijing-Tianjin-Hebei zu City-Clustern von Weltrang aufgewertet werden. Während diese vor allem an ihrer Integration feilen, geht es für kleinere Städte noch um die grundlegende Infrastruktur. Durch Verlagerung der Schwerindustrie ins Hinterland kann Zweierlei erreicht werden: Strukturschwächere Regionen werden entwickelt und die Metropolen können wieder aufatmen. Deutsche Akteure können davon sowohl bei der frühzeitigen Beratung als auch bei der Ausrüstung der Städte profitieren. So sind zahlreiche Architekturbüros bei Stadtkonzepten wie auch der Planung einzelner Gebäude beteiligt. Die Deutsche Energieagentur (dena) kooperiert mit der Provinz Hebei, um Beratung für Energieeffizienz, Luftreinhaltung und Umweltschutz zu leisten. Unter dem Motto der deutsch-chinesischen Innovationspartnerschaft 2015 spielt die Modernisierung der Industrie eine besondere Rolle. Deutsche Planungsleistungen gefragt Jede größere Stadt in China nennt inzwischen eine Ecocity ihr eigen, über 230 wurden inoffiziell gezählt. Diese werden gerne als kooperative Projekte genau wie Industrial Zones mit dem Sino- German -Label versehen, um eine bessere Qualität oder Nachhaltigkeit zu signalisieren. Beispiele Germany Trade & Invest 5

6 VR China sind der Qingdao Sino-German Ecopark, eine Sino-German Metal City in Jieyang oder der im Dezember 2014 offiziell ausgerufene Sino-German Pujiang SME Cooperation Park im westchinesischen Chengdu. Solche, häufig politisch flankierte Leuchtturmprojekte können für deutsche Firmen interessante Beteiligungsmöglichkeiten bereithalten. So stammt der Masterplan für den Sino-German Ecopark in Qingdao vom deutschen Architekturbüro gmp. In Yingkou in Liaoning soll dagegen eine Gesundheitsstadt entstehen, bei der deutsches Versorgungs- und Pflege-Know-how zum Einsatz kommt. Geplant sind zum Beispiel eine Klinik für Neurologie und Neurochirurgie nach Vorbild des INI in Hannover. Allerdings heißt dies nicht, dass zwingend auch deutsche Technik zum Einsatz kommt, warnen Experten. Häufig wird in der Designphase zwar ein ambitionierter Masterplan vorgelegt, der später aber in den Realitäten deutlich niedrigere Standards erfüllt. Dreh- und Angelpunkt Immobiliensektor Vor allem die Qualität der urbanen Agglomerationen soll verbessert werden. Dazu gehören neben der Schaffung hochwertigen Wohnraums auch der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und anderer städtischer Einrichtungen. Die dadurch hervorgerufenen Investitionen sollen sich in den kommenden zehn Jahren auf 40 Bill. RMB (rund 5 Bill. Euro) belaufen. Die derzeit rund 50 Mrd. qm Gebäudefläche soll sich bis 2050 verdoppeln, pro Jahr kommen so 2 Mrd. Fläche hinzu. Die Überinvestitionen im Immobiliensektor werden von vielen Ökonomen als das größte Risiko für die chinesische Wirtschaft bezeichnet. Zusammen mit der Alterung der Gesellschaft und den strapazierten Lokalregierungsbudgets setzen sie hinter viele visionäre Pläne ein Fragezeichen. Trotz hoher Kredite und steigender Investitionstätigkeit wächst die Wirtschaft langsamer. Der Immobilienbau inklusive davon abhängiger Industrien trägt derzeit rund ein Viertel zu Chinas 9-Billionen- US$-Wirtschaft bei. Dies hat zwar nicht zwingend ein Platzen der Immobilienblase zur Folge, doch gleichzeitig sinkt auch die Nachfrage nach Baumaterialien und -Ausstattung wie Zement, Stahl, Glas, Armaturen, Möbeln, Küchen und Haushaltsgeräten. Auch wenn sich im chinesischen Hochbau Abkühlungstendenzen zeigen, ist die Nachfrage nach Bauleistungen weiterhin sehr hoch. Zum einen sind hierfür die mehr als 200 Mio. Hinzuziehenden verantwortlich. Zum anderen wird der Altbestand erneuert und renoviert soll für 100 Millionen Bürger, die in heruntergekommenen Stadtvierteln wohnen, bezahlbarer, hochwertiger Wohnraum geschaffen werden. Auch kommerzielle Bauten werden weiter entwickelt, besonders diese bieten gute Chancen für Baumaterialien, Gebäudeautomatisierung oder Klimatisierung. Der Umsatz mit zentralen Klimaanlagen belief sich 2013 auf rund 82 Mrd. RMB. In den kommenden Jahren rechnet der Verband mit einem Durchschnittswachstum von 20% pro Jahr. Impulse kommen insbesondere aus der Energieeinsparung in öffentlichen Gebäuden. Hierin sollen bis Ende 2015 rund 60 Mrd. RMB fließen, darunter etwa 24 Mrd. RMB in zentrale Klimaanlagen. In privaten Haushalten werden nach wie vor Split-Klimageräte bevorzugt. Dort geht der Trend angesichts der Luftverschmutzung zu Produkten mit zusätzlicher Luftreinigungsfunktion. 6 Tagungsmagazin

7 Grünes Bauen noch in den Anfängen Die Energiestandards von Gebäuden bleiben weit hinter dem zurück, was technisch und wirtschaftlich realisierbar und klimapolitisch notwendig wäre, so eine Analyse von Econet Danach wird pro qm Wohnfläche etwa viermal so viel Energie für Heizung und Kühlung verbraucht wie in Europa. Nicht grundlos propagiert die Regierung Grünes Bauen. Insgesamt prognostiziert das Ministry of Housing and Urban-Rural Development (MoHurd) bis 2020 eine Nachfrage für Energieeffizienz-Investitionen im Bausektor von über 1,5 Bill. RMB. Allerdings liegen in der Praxis oft Welten zwischen den Vorstellungen von Grünem Bauen in Europa und China. Am wurden neue Standards für energieeffizientes Bauen veröffentlicht. Zudem müssen Chinas Städte enger bebaut werden, bislang ist die Bevölkerungsdichte wesentlich niedriger als in anderen asiatischen Ländern. So könne nicht nur wertvolles Ackerland gespart werden, sondern es ließe sich auch Stau vermeiden und die Kosten für den Infrastrukturausbau sänken um 1,4 Bill. US$, berechnete die Weltbank. Daher wachsen die Städte in die Höhe. Laut China Daily sollen sich bereits heute etwa 60% aller über 200 m hohen Gebäude weltweit in der VR China befinden. Nicht überraschend gilt China daher als größter Markt für Aufzugtechnik, 2014 wurden je nach Schätzung bis Aufzüge und Rolltreppen installiert. Der Bestand lag laut China Elevator Association Ende 2013 bei rund 3 Mio. Einheiten. Dabei beträgt das Verhältnis Aufzüge zu Rolltreppen ungefähr neun zu eins. Angesichts der abkühlenden Baukonjunktur werden in den kommenden Jahren Wachstumsraten von 8 bis 10% erwartet. Besonders bei Hochgeschwindigkeitsaufzügen ist ausländische Technik gefragt. Großstädte benötigen Nahverkehrskonzepte Die großen Agglomerationen stellen die Städteplaner aber auch in Bezug auf den Nahverkehr vor große Herausforderungen. Chinas Städte ersticken im Automobilverkehr. Seit 2009 ist China der größte Absatzmarkt für Kfz weltweit. Daher begrenzen viele Lokalregierungen inzwischen die Neuwagenzulassungen gezielt. Die Entwicklung der kleineren Städte wird den Kfz-Boom jedoch eher wieder anheizen, da diese derzeit über wenig ausgebaute Nahverkehrsnetze verfügen. Und Elektroautos setzen sich trotz Förderung nur langsam durch. Immerhin hat Shenzhen mit über Fahrzeugen die größte Nullemissionsflotte der Welt, darunter viele Busse. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur wird in den Städten vorangetrieben. Die Nutzungsrate des öffentlichen Nahverkehrs soll laut Urbanisierungsplan in Städten mit mehr als 1 Mio. Einwohner gemessen am gesamten motorisierten Verkehr von 45% (2012) auf 60% (2020) steigen. Zum Teil lindern Hochstraßen und Verlegung des Verkehrs unter die Erde den Druck, auch wird die Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsarten (Individual- und öffentlicher Nahverkehr) größere Bedeutung gewinnen. Klar im Fokus liegt aber immer noch der Ausbau des innerstädtischen Schienennetzes. Ende 2013 verfügten 19 Städte über ein U-Bahnnetz mit einer akkumulierten Länge von km. Bis 2020 sollen 50 Städte U-Bahnlinien mit einer Gesamtlänge von rund km besitzen. Hieraus ergibt sich ein Investitionsbedarf von rund 4 Bill. RMB. Germany Trade & Invest 7

8 VR China Zunehmend verlagert sich das Interesse auf überirdische Lösungen wie Straßen- und Hochbahnen. Diese sind pro km wesentlich günstiger und schneller zu bauen. Chongqing weist mit 75 km schon das längste Monorail-Netz der Welt auf und baut weiter, wie auch andere Metropolen. Zuletzt haben Tianjin und Shanghai Trams angekündigt. Ausgewählte Projekte Projektbezeichnung Zug-Integration im Perlflussdelta Flughafen Beijing Daxing Ladestationen für Elektroautos in Beijing Investitionssumme (RMB) Projektstand k.a. Fertigstellung: Mrd. Baubeginn: Ende 2014; Fertigstellung: 2019 k.a. Bis 2017 Anmerkung PRD-Agglomeration soll mit 16 Intercity Projekten verbunden werden, Länge km Neuer Megaflughafen mit vier Landebahnen südlich von Beijing Ladestationsnetz soll bis Ende 2015 auf mehr als verdoppelt werden; Bis 2017 könnten bis zu Ladesäulen installiert sein Chengdu Straßenbahn 3,3 Mrd. Baubeginn: 2015 Gesamtlänge 20 km; Phase 1 startet im Februar 2015 Shenzhen Longhua Tram Model Line Tianjin Eco-City Future Culture City in Beijing Meerwasserentsalzung für Beijing Altersheim-Projekt in Beijing Bau von 19 Wolkenkratzern im CBD in Beijing 1,4 Mrd. Pilotlinie 2015 fertig Pilotlinie von 11,5 km im Bau; Gesamtlänge soll auf 51 km ausgebaut werden 21,6 Mrd. Projekte im Februar 2015 publi- Kreativindustrie, Finanz- 13 Projekte für kulturelle und ziert dienstleistungen und neue Energiequellen. k.a. Planungsphase 6 qkm im Stadtviertel Changping; unter anderem National Circus Theater, Beijing Magic City und Future Information Center geplant 17 Mrd. Fertigstellung: Mrd. Baubeginn: 1. Halbjahr 2015 k.a. Bauarbeiten laufen Pilotanlage in der Bohai- Bucht, 10 Mrd. entfallen auf Bau der 270 km Wasserleitung nach Beijing Shougang Group baut auf qm Alten- und Pflegezentrum mit bis Betten Unter anderem China Zun als höchstes Gebäude in Beijing mit 510 m Quellen: Recherchen von Germany Trade & Invest; Pressemeldungen - Dr. Stefanie Schmitt, Achim Haug - 8 Tagungsmagazin

9 Hongkong, SVR Hongkong, SVR Sonderverwaltungsregion Hongkong soll smart werden Stadtregierung möchte neue Viertel nachhaltig gestalten - Ausbau von Transportverbindungen im Megamaßstab Hongkong ist eine der am höchsten entwickelten Metropolen in Asien. Damit dies so bleibt, soll die Stadt nachhaltiger und smarter werden. Ein riesiges Infrastruktur- und Städtebauprogramm befindet sich seit Jahren in der Durchführung: Transportwege werden ausgebaut und neue Stadtviertel errichtet. Daneben soll die Lebensqualität durch mehr Umweltschutz und den Einsatz digitaler Technik steigen. Herausforderungen wie die hohe Bevölkerungsdichte, eine alternde Gesellschaft und knapper Baugrund erfordern neue Lösungen. Hongkong nennt sich Asia s World City und könnte die Megacity von morgen sein - ein geschäftiges Handels- und Finanzzentrum am Knotenpunkt zwischen Ost und West, mit einer Top-Infrastruktur, die trotz einer der welthöchsten Bevölkerungsdichten eine hohe Lebensqualität gewährleistet. Seit Hongkong 1997 vom Vereinigten Königreich als Sonderverwaltungsregion (SVR) an die VR China zurückgegeben wurde, hat sich die Hafenmetropole als Sprungbrett für das Chinageschäft etabliert und von der Dynamik im Reich der Mitte profitiert. Doch sie muss sich im Wettbewerb mit anderen asiatischen Dienstleistungszentren wie Shanghai und Singapur behaupten. Mit großangelegten Projekten wird daher die Infrastruktur optimiert, während eine Reihe von Maßnahmen die Umweltsituation verbessern soll. Zudem wird die digitale Ausstattung auf ein noch höheres Niveau gebracht. Hongkong muss sich daneben auf den demografischen Wandel einstellen: bis 2041 soll die Bevölkerung von 7,2 Mio. auf 8,5 Mio. anwachsen, im Schnitt um 0,6% pro Jahr. Die Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter wird aber gleichzeitig von 3,7 Mio. auf 3,5 Mio. schrumpfen. Einer von drei Hongkongern wird 2041 über 65 Jahre sein, bereits 2015 sind es 22%. Wichtige Kennzahlen zu Hongkong Indikator (Prognosen) Einwohner (Mio.) 7,2 8,1 Fläche (qkm) BIP/Kopf (US$) k.a. Bevölkerungsdichte (Einwohner/qkm) Grünfläche pro Kopf (qm/einwohner) 1) 2,9 k.a. Anteil der Haushalte mit Zugang zu Elektrizität (%) Elektrizitätsverbrauch pro Kopf (kwh/einwohner) 2) Länge des ÖPNV (km/qkm) 3) 0,24 0,32 Länge des ÖPNV(km) 3) Germany Trade & Invest 9

10 Hongkong, SVR Wichtige Kennzahlen zu Hongkong (Forts.) Indikator (Prognosen) Abfall pro Einwohner (kg/einwohner/ ) Jahr) Anteil der Bevölkerung mit Zugang zu 99,9 99,9 Trinkwasser (%) Wasserverbrauch pro Kopf (Liter/Person/ Tag) 5) ) Bis 2012; 2) Bis 2011 und Prognose für 2023; 3) Länge von Strecken für Eisenbahnen und U-Bahnen; 4) Ziel für 2022; 5) Ohne Toilettenspülwasser, das zu großen Teilen aus Meerwasser besteht. Quellen: Census and Statistics Department, Information Services Department, Environmental Protection Department Bei Lebensqualität im Ranking zurückgefallen Die Unzufriedenheit von Bevölkerungsteilen mit der derzeitigen Administration entlud sich im Herbst 2014 in den Occupy Central -Protesten. Nicht nur muss dieses Verhältnis wiederhergestellt werden, gleichzeitig gilt es, die Beijinger Zentralregierung bei Entscheidungen angemessen zu berücksichtigen. Das Parlament, und darin Ausschüsse für Finanzen und Infrastruktur, wird derzeit von Regierungskritikern blockiert und so kommt es zu einer Lähmung des politischen Entscheidungsprozesses. Weitsichtige Entscheidungen sowie Großprojekte für die Stadtentwicklung werden hinausgezögert. Beobachter konstatieren insgesamt eine zähe Politikumsetzung - vor allem im Vergleich mit Festlandchina - und allgemein eine wenig visionäre Politik. In einem Ranking von ECA International zur Lebensqualität von Großstädten weltweit kam Hongkong Anfang 2015 nur auf Rang 33, was einen Absturz um 16 Plätze gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Neben der Luftqualität waren vor allem die Proteste sowie die politische Lage allgemein für die Rückstufung verantwortlich. Der Stadtstaat Singapur hingegen erreichte den ersten Platz. Im Global Metro Monitor der Brookings Institution unter den 300 größten Metropolen lag Hongkong 2014 auf Rang 242 weit abgeschlagen sogar hinter allen Städten in Festlandchina. Integration mit Südchina schafft neue Schwerpunkte Nach wie vor spielt Hongkong jedoch eine wichtige Rolle als Investor in Fabriken sowie als Handelsdrehscheibe im Perlflussdelta, der größten Metropolregion der Welt - doch ihre Bedeutsamkeit nimmt ab. So verliert der Containerhafen - bis 2004 der umschlagsstärkste der Welt - Anteile am Transport, die Zukunft ist unsicher. Er leidet unter Knappheit an Anlegestellen und Lagerflächen. Die Regierung hat die Study on the Strategic Development Plan for Hong Kong Port 2030 und eine vorläufige Machbarkeitsstudie für ein zusätzliches Containerterminal veröffentlicht, allerdings ist die Bereitschaft zum Ausbau in der Stadt nicht sehr groß. Langfristig gedacht, könnte er sogar rückgebaut werden, um wertvolles Bauland in zentraler Lage produktiveren Zwecken zuzuführen. Stärker ist dagegen die Stellung der Luftfracht, Chek Lap Kok war 2014 erneut der geschäftigste Aircargo-Hub weltweit, in den ersten elf Monaten wurden 4 Mio. t Fracht und 58 Mio. Passagiere abgefertigt. Dies entsprach Zuwächsen von 5,6 und 6,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Doch die Kapazitäten und damit das Wachstum nähern sich dem Ende. 10 Tagungsmagazin

11 Daher wird eine Erweiterung um eine dritte Landebahn als dringlich angesehen, die Pläne warten schon seit Jahren auf die Umsetzung. Die Bevölkerung ist allerdings aufgrund der Kosten und der Umweltauswirkungen gespalten. Seit Anfang 2015 scheint nun die Realisierung näher zu rücken, noch steht eine Entscheidung zu Design und Finanzierung aus. Mit 2011 veranschlagten Kosten von 17,4 Mrd. US$ wäre es das teuerste Projekt nach der Rückgabe an China. Rund 650 ha Land müssten dafür aufgeschüttet werden. Transportinfrastruktur im Expresstempo ausgebaut Für die Verbesserung der Transportinfrastruktur insgesamt erwartet die Regierung in den kommenden Jahren im Schnitt Ausgaben von 9 Mrd. US$ jährlich. Zwei Megaprojekte nähern sich der Fertigstellung: der Expresszug nach Guangzhou und eine Überseebrücke nach Macau und Zhuhai. Neben dem eigentlichen Brückenbau werden in Hongkong derzeit die Grenzanlagen auf einer künstlichen Insel vor Lantau sowie der Anschluss an den Flughafen und das Festland umgesetzt. Im März 2014 wurde die aktualisierte Rail Development Strategy vorgelegt, die neue Bahnprojekte in den kommenden 15 Jahren vorsieht. Während die West Island Line im Dezember 2014 eröffnet wurde, stehen für die South Island Line und Shatin-to-Central-Link 2016 und 2020 als Fertigstellungstermine auf dem Plan. Expansiver Wohnungsbau für Zulieferer interessant Der Wohnungsmarkt ist eines der beherrschenden Themen in Hongkong. Er ist stark abhängig von der Konjunktur, der Kreditpolitik und dem Geschäftsklima in Festlandchina sowie indirekt von der Geldmengenpolitik der USA durch die Bindung der Währung Hongkong-Dolar an den US-Dollar. Im Verhältnis zu den Einkommen zählen die Preise für Privatwohnungen zu den unbezahlbarsten weltweit und stiegen 2014 um 13,3% weiter kräftig. Daher plant die Regierung in der kommenden Dekade neue Apartments, davon öffentlich finanzierte, bezuschusste zum vergünstigten Erwerb sowie Privatwohnungen. Ob dies wie geplant umsetzbar ist, hängt davon ab, inwieweit einige kontroverse Bauflächen zum Einsatz kommen. Die dichtere Bebauung in einigen Gebieten, Aufhebung von Baumoratorien für Stadtteile oder Landgewinnung im Meer sollen die Lage verbessern - alles bei den Anrainern unpopuläre Maßnahmen. Die rege Bauaktivität sorgt allerdings für Kapazitätsengpässe, was Baustellenaufsicht und vor allem Arbeitskräfte angeht. Hongkong zählt zu den teuersten Orten für Bauprojekte weltweit, im einem von Arcadia aufgestellten Ranking kommt die SVR hinter der Schweiz und Dänemark auf Rang drei. Daher soll mehr in neue Technologien und vorgefertigte Bauelemente investiert werden. Während im öffentlichen Wohnungsbau kleine Schuhschachtelapartments warten, werden von privaten Immobilienentwickeln Luxusapartments - häufig mit Ausstattung Made in Germany - auf den Markt gebracht. Küchen und Bäder sind nach höchsten Standards eingerichtet. Auch Aufzüge und Hauselektrik bieten Chancen für deutsche Zulieferer. Noch besser sind die Aussichten im Bereich Gebäudeautomatisierung bei gewerblichen Bauten, also bei Büros und Shopping-Malls. Germany Trade & Invest 11

12 Hongkong, SVR Fertigbauweise und grünes Bauen im Kommen Grünes Bauen dürfte einen Schub erhalten. Rund 90% des Stromverbrauchs gehen auf das Konto von Gebäuden; vor allem deren Klimatisierung verschlingt im Sommer große Energiemengen. Bessere Isolation, alternative Ventilationssysteme und zentrale Kühlung sind allesamt kaum vorhanden trat die Buildings Energy Efficiency Ordinance (BEEO) verpflichtend in Kraft. Ihr zufolge müssen neue Bauvorhaben und größere Umbauarbeiten zukünftig ein Energie-Audit in den Kernbereichen Klimatechnik, Elektronik, Beleuchtung sowie Aufzüge und Rolltreppen durchlaufen. Dies gilt vorerst jedoch nur in kommerziell genutzten Gebäudeteilen. Absatzchancen bestehen auch im Bereich Retrofit. Im Jahr 2009 wurde als Interessenvertretung von Unternehmen und Institutionen der Green Building Council (HKGBC) gegründet, im Juni 2012 eröffnete das erste Zero Carbon Building. Es wird vor allem als Testgrund für technische Lösungen betrachtet. Freiwillige Zertifizierungen gemäß der Standards LEED und BEAM verbreiten sich langsam. Ende 2012 veröffentlichte der HKGBC die Roadmap HK3030, die bis 2030 Einsparungen um 30% des Energieverbrauchs auf der Basis der 2005er- Werte vorsieht. Laut der Regierungsansprache 2015 sollen Regierungsgebäude in fünf Jahren bereits 5% weniger Strom verbrauchen. In den kommenden Jahren werden drei größere Krankenhäuser gebaut beziehungsweise verschiedene renoviert. Die Nachfrage nach hochwertiger Krankenhausausstattung und Medizintechnik ist in privaten wie auch öffentlichen Kliniken hoch, zukünftig wird die Zahl der Altenpflegeeinrichtungen zunehmen. Neue Stadtviertel haben Bedarf an smarten Einrichtungen Ganze Stadtviertel werden neu geschaffen beziehungsweise umgestaltet. In Kowloon East entsteht ein neues Geschäftszentrum. Und mit dem West Kowloon Cultural District (WKCD) soll künftig auf rund 40 ha Fläche ein Kulturzentrum 18 Veranstaltungs- und Ausstellungsstätten aufweisen. Die New Development Areas (NDAs) im Inland schaffen zudem neuen Wohnraum. Als ambitioniertes Projekt gilt der Bau eines neuen Geschäftszentrums auf einer aufgeschütteten Insel zwischen Hongkong Island und Lantau. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Kai Tak entsteht auf 320 ha derzeit ein neues Stadtviertel. Das erste Projekt, die alte Landebahn zu einem Kreuzfahrtterminal auszubauen, ist relativ weit fortgeschritten. Nun folgen Wohnhäuser und Bürogebäude. Alleine bis 2019 sollen qm hochwertige Bürofläche entstehen, zukünftig eventuell noch einmal doppelt so viel. Darüber hinaus sind Krankenhäuser, ein Stadion und Wohnraum für rund Hongkonger geplant. Vernetzt werden sollen sie mit einer Straßenbahn, das Stadtviertel soll eine zentrale Klimaanlage bekommen und digitale Lösungen den Fußgängerverkehr verbessern. Umfangreiche Anlagen der Wasserver- und -entsorgung sowie Flutbekämpfung werden gebaut oder erneuert und 2015 sind hierfür insgesamt 4,5 Mrd. US$ vorgesehen. Zudem denkt die Hongkonger Regierung über eine Neuausrichtung des Energiemix nach. Im März 2014 wurden dafür zwei Szenarien zur zukünftigen Versorgung vorgelegt, die eine bessere Umweltbilanz versprechen: entweder größere Stromimporte aus der benachbarten chinesischen Provinz Guangdong oder einen höheren Anteil lokaler Gaskraftwerke. So oder so wird die Stromrechnung steigen, die Produktionskosten werden sich bis 2023 ungefähr verdoppeln, geben Mitarbeiter des Umweltamtes an. 12 Tagungsmagazin

13 Der Stromverbrauch lag 2012 bei 43 Gigawatt-Stunden (GWh). Die Stromversorgung wird von zwei privaten Gesellschaften sichergestellt. Hongkong Electric (HKE) versorgt Anschlüsse auf Hong Kong Island und Lamma Island während China Light Power (CLP) für Kowloon, die New Territories und die restlichen Inseln den Strom bereitstellt. Beide sind vertikal integriert und produzieren Strom, besitzen die Leitungs- und Verteilernetze, versorgen die Endkunden direkt mit Strom und rechnen ab. Die beiden Unternehmen hatten 2012 eine installierte Kapazität von MW. Rund 77% des Stromverbrauchs werden lokal durch die zwei Versorger sichergestellt, die restlichen 23% sind Importe vom chinesischen Festland. Zur Verbesserung der Luftqualität wurden Taxifahrzeuge und Minibusse in den vergangenen Jahren mit Katalysatoren ausgestattet und es läuft ein Anreizprogramm für Firmen für den Austausch von alten Diesel-Nutzfahrzeugen bis Die Regierung plant Niedrigemissionszonen in Geschäftsvierteln, bis 2019 will der Umweltminister diese auf große Teile der Stadt ausweiten. Anvisiert sind eine bessere Ladeinfrastruktur für Elektroautos, die stärkere Einführung von elektrisch angetriebenen Taxis und Bussen sowie eine Verbesserung der Verkehrsführung für flüssigen Verkehr. Ende 2014 fuhren Elektroautos auf den Straßen, fast Steckdosen an 189 Ladestationen standen zur Verfügung. Hongkong will von digitaler Wirtschaft profitieren Hongkong weist eine exzellente digitale Infrastruktur auf, im Global Information Technology Report des World Economic Forum kam die Stadt auf Rang zwei in Asien. 97% der Haushalte sind an Breitbandinternet angeschlossen, die Handy-Durchdringungsrate hat 237% erreicht. Die Regierung hat die Zahl der öffentlichen WLAN-Hotspots verdoppelt und will noch digitaler werden, indem sie Big-Data-Analysen und Internet-of-Things-Anwendungen nutzt. Verbesserte Smart Cards sollen Personalausweise ersetzen. Die Regierungsprojekte Cyberport und Hong Kong Science Park bieten eine Heimstatt für IT- und Technologiefirmen. Ausgewählte Projekte Projektbezeichnunsumme Investitions- (US$) Endphase der Hongkong- Zhuhai-Macau- Brücke Kai Tak New Development Areas Insgesamt 17 Mrd. Projektstand Baubeginn: Ende 2009, Inbetriebnahme: Mrd. Baubeginn: Ende 2009, Fertigstellung: Mrd. Derzeit Designphase; Baubeginn 2018 Anmerkung 30 km lange Autobahnbrücke von Hongkong nach Macau und Zhuhai; derzeit werden die Grenzanlagen auf künstlichen Inseln sowie Verbindungsstraßen begonnen Bau eines neuen Stadtviertels auf dem Gelände des ehemaligen Innenstadtflughafens Kai Tak inklusive Krankenhaus, Stadion und Monorail Erschließung neuer Siedlungsgebiete in den New Territories, Wohnungen Germany Trade & Invest 13

14 Hongkong, SVR Ausgewählte Projekte (Forts.) Dritte Landebahn für den Flughafen Shatin-Central Metrolinie West Kowloon Cultural Hub Müllverbrennungsanlage East Kowloon Monorail Anlage für Elektroabfälle Bezirksklimaanlage Data Center Projektbezeichnung Railway Development Strategy 2014 Investitionssumme (US$) Projektstand 14 Mrd. Start: ab 2016, Fertigstellung: bis Mrd. Planungs- und Designphase: ab 2015; Baubeginn: Mrd. Baubeginn: 2012, Fertigstellung: 2020 bis 2021 Quellen: Recherchen von Germany Trade & Invest; Pressemeldungen Anmerkung Nächste Phase Ausbau von Nahverkehrszügen; Schienenstrecken sollen von 218 km auf über 300 km bis 2031 ausgebaut werden Riesige Aufschüttungsmaßnahmen notwendig Neue U-Bahnlinie Tai Wai-Hung Hom-Admiralty 3 Mrd. Ausschreibungen Entwicklung eines Kulturviertels laufen, Fertigstellung der ersten mit 18 Spielstätten und Museen Stätten: 2018 Circa 2 Mrd. Ausschreibung: 2015, Fertigstellung: ,5 Mrd. Derzeit Machbarkeitsstudie, Fertigstellung: Mio. Fertigstellung: bis 2017 k.a. Ausschreibung: März 2015; Fertigstellung: 2017 k.a. Ausschreibung: Ende 2015 Eine der größten und teuersten Müllverbrennungsanlagen, präferiert mit Rostfeuerung Straßenbahn mit Brücke im neu entwickelten Bezirk Ostkowloon/ Kai Tak Anlage zur Trennung und Behandlung von Elektroschrott (WEEE) District Cooling soll das neue Viertel Kai Tak energieeffizienter machen Größter Data-Centre-Cluster in Asien in Tseung Kwan O soll erweitert werden - Achim Haug - 14 Tagungsmagazin

15 Indien Indien Indien will gleich 100 Smart Cities errichten Fokus liegt auf Nachhaltigkeit und Lebensqualität - Regierung hofft auf mehr privates Engagement Indien will an rund 100 Orten intelligente Städte neu errichten oder bestehende urbane Zentren effizienter und lebenswerter machen. Die Planungsphase steht ganz am Anfang und bezüglich Definition und Finanzierung herrscht noch Unklarheit. Angesichts klammer Kassen soll der Privatsektor einen Großteil der Investitionen stemmen. Wie viele Städte tatsächlich hochmodern werden oder nur eine Verbesserung der elementaren Infrastruktur erwarten dürfen, bleibt abzuwarten. Die indische Regierung plant den Bau beziehungsweise Ausbau von insgesamt gut 100 sogenannten Smart Cities. Die Idee, eine Reihe von intelligenten, nachhaltigen Städten zu errichten, wurde bereits von der Vorgängerregierung als essenzieller Teil des geplanten Industriekorridors zwischen New Delhi und Mumbai (Delhi Mumbai Industrial Corridor, DMIC) propagiert. Ergebnisse ließen jedoch auf sich warten. Nun soll das Projekt in einem noch größeren Umfang und ohne regionale Beschränkung neu aufgelegt werden. Der Haushalt für das Finanzjahr 2014/15 (1.4. bis 31.3.) sieht erste, wenn auch sehr geringe Mittel für die Planung vor, und das zuständige Ministry of Urban Development hat erste Planungsdetails verlauten lassen. Der Bedarf an neuem städtischem Wohnraum ist vor dem Hintergrund der raschen Urbanisierung enorm. Laut offiziellen Angaben lebte 2011, dem Jahr des letzten Zensus, ein knappes Drittel der 1,3-Mrd.-Bevölkerung in städtischen Gebieten. Dieser Anteil soll bis 2050 auf über 50% anwachsen. Die Anzahl der Städte zwischen und 1 Mio. Einwohnern ist innerhalb von zehn Jahren von 359 auf 415 gestiegen. Im selben Zeitraum sind 18 Städte mit über 1 Mio. Einwohnern hinzugekommen - ihre Anzahl belief sich 2011 auf insgesamt 53. Die Bevölkerungsdichte ist bereits heute hoch, und weder der zur Verfügung stehende Wohnraum noch die Infrastruktur können mit dem Zuzug in die Städte Schritt halten. Die angekündigten Smart Cities sollen ein Weg sein, dieser Probleme künftig Herr zu werden. In einem ersten Entwurf eines Konzeptpapiers zu Smart Cities, das im September 2014 vom zuständigen Ministerium veröffentlicht wurde und nun zur Diskussion steht, wird die Definition der angedachten Städte grob umrissen. Das offizielle, übergeordnete Ziel besteht in wohlhabenderen, gesünderen und zufriedeneren Bewohnern von effizienten, nachhaltigen und lebenswerten Städten. Dazu sollen eine leistungsfähige institutionelle, soziale und physische Infrastruktur geschaffen werden. Mehr Transparenz bei öffentlichen Dienstleistungen Die aufzubauende institutionelle Infrastruktur soll die effiziente Planung sowie das anschließende Management der Städte gewährleisten. Die Vielzahl von Institutionen mit unterschiedlichen Verantwortlichkeiten, die heute in den Städten dafür sorgt, dass umfassende Projekte äußerst komplex in der Umsetzung sind, wird in den Smart Cities laut Konzeptpapier reduziert oder zumindest ihre Zusammenarbeit deutlich verbessert. Dank automatisierter Ämter mit angemessener IT-Ausstattung sollen staatliche Dienstleistungen für die Bürger leichter zugänglich und schneller erbracht werden. Großen Wert legen die Planer auch auf eine bessere öffentliche Mitbestimmung durch transparentere Informationspolitik sowie den Einsatz sozialer Medien. Germany Trade & Invest 15

16 Indien Eine adäquate soziale Infrastruktur zielt auf eine umfassende Gesundheitsversorgung sowie gute Bildungs- und Freizeitgestaltungsmöglichkeiten ab, beispielsweise in Form von Sportplätzen, Kulturzentren und ausreichend Freiflächen. Die physische Infrastruktur soll deutlich besser geplant werden und insbesondere im Bereich Verkehr integrierte Lösungen anbieten. Öffentliche Verkehrsmittel will die Regierung als multimodales Gesamtkonzept einrichten. Darüber hinaus sollen Platz und Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer geschaffen werden. Es wird so angestrebt, den motorisierten Individualverkehr deutlich zu reduzieren. Der verbleibende Verkehr soll dank Stadtringen, Umgehungs- und Hochstraßen besser fließen können. Einen weiteren Planungsschwerpunkt sieht das Konzeptpapier in der notwendigen Infrastruktur für einen kostengünstigen und schnellen Güterverkehr. Die Regierung will zudem dafür sorgen, dass Unternehmen und Privathaushalten rund um die Uhr ausreichend Strom und Frischwasser zur Verfügung steht. Maßnahmen zum effizienteren Umgang mit Strom und Wasser Neben der ununterbrochenen Stromversorgung wird auch auf maximal mögliche Einsparungen gesetzt: Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung sind unter anderem für Transportsysteme, Straßenbeleuchtung und für Gebäude geplant. Indien verfügt bereits über diverse Systeme zur Zertifizierung von grünen Gebäuden, allerdings ist bislang nur ein sehr kleiner Teil der staatlichen Vorgaben verpflichtend. Eine durchgehende Versorgung mit einer ausreichenden Menge an Wasser soll ebenfalls gewährleistet und der Verlust durch Übertragung und Diebstahl reduziert werden. Darüber hinaus ist die stärkere Nutzung von Regenwasser sowie das bislang kaum praktizierte Recycling von Abwasser angedacht. Zusätzlich zu einer systematischen Abwasserentsorgung und -behandlung sind auch leistungsfähige Kanäle zum Abfluss von großen Mengen an Regenwasser geplant. Die Müllmenge soll reduziert und ein System für Trennung, Abtransport, Behandlung und Recycling eingeführt werden. Bislang übernimmt das Abfallmanagement in den indischen Städten überwiegend der nicht-organisierte Sektor, das heißt Müll wird von Sammlern abgeholt und nur zu einem sehr geringen Anteil wiederverwertet und fachgerecht entsorgt. Einen Hauptfokus legen die Autoren des Papiers auf die Verfügbarkeit von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), um die Bereitstellung von öffentlichen Dienstleistungen online zu gewährleisten, aber auch die private und Unternehmenskommunikation zu erleichtern. Mobile Telefonanschlüsse und Breitbandinternet sollen flächendeckend und WLAN an allen wichtigen öffentlichen Plätzen verfügbar sein. Aufbau von Basisinfrastruktur dominiert bei vielen Projekten Bezüglich technologisch anspruchsvoller IT-Steuerung und zentralisierten Kontrollsystemen, die Echtzeitdaten zu Strom, Wasser, Öffentlichem Personennahverkehr etc. zur Verfügung stellen, schweigt das Papier. In der öffentlichen Diskussion um Smart Cities spielen diese Themen - darunter Smart Grids und städtische Verkehrsleitsysteme - zwar eine bedeutende Rolle. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass wenn überhaupt nur wenige der Städte tatsächlich zu hochmodernen Zentren entwickelt werden. 16 Tagungsmagazin

17 Bei einem Großteil der Projekte - insbesondere in bereits bestehenden Städten, die nachträglich smart gemacht werden sollen - dürften sich die Planer auf einzelne Maßnahmen beschränken und dabei auf die für das alltägliche Leben notwendigsten konzentrieren. Bereits jetzt wird Kritik laut, dass die Regierung möglicherweise zu stark auf Prestigeprojekte setzen könnte, anstatt den Bedarf an ausreichend günstigem Wohnraum sowie Strom, Wasser und Mobilität zu decken. Bestehende Städte dürften aktuellen Planungen zufolge mit rund 90% den Großteil der angedachten Projekte ausmachen. Hier ist es schwierig, angesichts etablierter Systeme und verbauter Flächen umfassende Pläne umzusetzen. Es ist zu erwarten, dass lediglich einzelne Vorhaben in bestimmten Stadtvierteln realisiert werden können. Bei neu zu bauenden Städten stellt sich diese Problematik nicht, jedoch gilt es hier, Hürden wie den in Indien regelmäßig schwierigen Erwerb großer Flächen Land zu meistern sowie den hohen finanziellen Aufwand zu stemmen. Geplante Smart Cities Beschreibung Anzahl Eine Satellitenstadt pro bestehender Stadt mit mindestens 9 4 Mio. Einwohnern Alle Städte mit einer Bevölkerung von 1 Mio. bis 4 Mio. 44 Alle Hauptstädte von Bundesländern/Unionsterritorien, auch 17 wenn Bevölkerung < 1 Mio. Alle Städte mit einer Bevölkerung von 0,5 Mio. bis 1,0 Mio. 20 Städte mit touristischer und religiöser Bedeutung 10 Im Umland New Delhis soll von der Delhi Development Authority 2 ein Neubaupilotprojekt errichtet werden, ein weiteres ist in der New Delhi Municipal Council Area geplant Quelle: Ministry of Urban Development, September 2014 Der Fortschritt bei den Smart Cities, die im Rahmen des DMIC geplant worden waren, ist bislang gering. Groß angekündigt wurde im Jahr 2007 die Dholera Special Investment Region (Dholera SIR; Internet: die im Bundesstaat Gujarat auf einer sich über 22 Dörfer erstreckenden Fläche von rund 920 qkm entstehen soll. Die neue Regierung will auf dem Brachland nun endlich die geplante Stadt errichten lassen. Verantwortlich für die Entwicklung sind die Delhi Mumbai Industrial Corridor Development Corporation sowie das Gujarat Infrastructure Development Board. Im August 2014 wurde die Umweltgenehmigung für das Projekt erteilt und im Folgemonat eine erste Finanzspritze in Höhe von 30 Mrd. indischen Rupien (ir; rund 391,3 Mio. Euro; 1 Euro = 76,52 ir) freigegeben. Das Projekt soll in drei Phasen bis 2040 fertiggestellt werden und jährlich Investitionen in Höhe von 600 Mrd. bis 700 Mrd. ir anziehen. Die britische Firma Halcrow wurde als Master Planner ins Boot geholt. Vorgesehen sind neben modernen Wohnsiedlungen unter anderem ein internationaler Flughafen, ein Seehafen, ein Metronetz sowie neue Schnellstraßen. Darüber hinaus ist ein sensorbasiertes digitales Kontrollsystem geplant, das Verbrauch und Bereitstellung von Wasser, Strom und Gas steuert. CISCO sowie IBM sollen diese Arbeiten umsetzen. Germany Trade & Invest 17

18 Indien Gujarat hat mit Bau einer Tec-City begonnen Ein weiteres Smart-City-Vorhaben, das ebenfalls im Bundesstaat Gujarat geplant ist und bereits Fortschritte vorweisen kann, ist die Gujarat Infrastructure Tec City (GIFT; home.aspx). Mit ihr will der Bundesstaat sein eigenes modernes Finanz- und IT-Zentrum schaffen. Dank der geplanten hochmodernen Infrastruktur sollen internationale Firmen angezogen und insgesamt 1 Mio. Arbeitsplätze geschaffen werden. Das äußerst ambitionierte Neubauprojekt erstreckt sich über eine Fläche von knapp 360 Hektar, auf der Gewerbe- und Wohnimmobilien sowie ein breites Angebot an Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern, Einkaufsmöglichkeiten, Gastgewerbe und Freizeiteinrichtungen geplant sind. Die Bauarbeiten, die bereits 2010 begonnen haben, sollen bis 2022 fertiggestellt werden. Verantwortlich für die Entwicklung ist die Gujarat International Finance Tec-City Company. Rund 780 Mrd. ir dürften insgesamt in das Projekt fließen, und zwar unter bedeutender Beteiligung des Privatsektors im Rahmen von Public Private Partnership (PPP). Aufgrund der knappen indischen Staatskasse setzt die Regierung bei allen Smart Cities auf ein hohes privates Engagement. Das High Powered Expert Committee on Investment Estimates in Urban Infrastructure beziffert den Investitionsbedarf allein in Wasserversorgung, Abwassersysteme und Transportinfrastruktur über einen Zwanzigjahreszeitraum in 100 Städten auf im Durchschnitt 350 Mrd. ir per annum. Die gesamte Investitionssumme dürfte deutlich darüber liegen. Bundesstaaten und Zentralregierung sollen lediglich finanzielle Unterstützung - möglicherweise im Rahmen von Viability Gap Funding - bieten und private Firmen die Hauptlast stemmen. Einzelne Ministerien könnten für ihren Zuständigkeitsbereich weitere Mittel zur Verfügung stellen. Darüber hinaus setzt die Regierung unter anderem auf Mittel bi- und multilateraler Geberorganisationen. Im Haushalt 2014/15 sind zunächst lediglich 70,1 Mrd. ir für die ambitionierten Projekte vorgesehen. Regierung lockt ausländisches Kapital Neben Geld ist Indien bei Großprojekten auch auf privates Know-how angewiesen. Zwar soll eine Capacity-Building -Initiative für zuständige staatliche Institutionen gestartet werden. Wenn rasch mit der Umsetzung begonnen werden soll, wird diese jedoch vermutlich nicht ausreichen. Die mangelhafte Planung und Umsetzung hat bereits in der Vergangenheit wichtige Programme wie die Jawaharlal Nehru National Urban Renewal Mission regelmäßig ihre finanziellen und physischen Ziele deutlich verfehlen lassen. Das Interesse des Privatsektors an vielen Infrastrukturprojekten in Indien ist jedoch gedämpft. Die Risikoallokation wird häufig als ungleich kritisiert, und die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen gilt allgemein als schwierig. Die Regierung bemüht sich aktuell, die Bedingungen für die Baubranche zu verbessern. Sie hat den Weg frei gemacht für Real Estate Investment Trusts, die mehr langfristiges in- und ausländisches Kapital in den Sektor fließen lassen könnten. Darüber hinaus wurden Ende Oktober 2014 die Vorschriften für ausländische Direktinvestitionen im Wohnungsbau gelockert. An technologisch anspruchsvollen Smart-City-Projekten haben internationale Firmen bereits Interesse signalisiert, und auch für Bauaufträge gibt es - zumeist lokale - potenzielle Bewerber. Wie hoch die Bereitschaft ist, sich nicht nur im Rahmen von Engineering, Procurement, Construction- Verträgen, sondern auch von PPP zu engagieren, bleibt abzuwarten. Eine Kooperation, die auch 18 Tagungsmagazin

19 eine Finanzierung beinhalten dürfte, wurde mit der japanischen Regierung vereinbart. Die indische Stadt Varanasi soll als Schwesterstadt von Kyoto smart gemacht werden. Auch Singapur hat Bereitschaft signalisiert, an möglicherweise replizierbaren Smart-City-Modellstädten mitzuarbeiten. Kontakt Ministry of Urban Development Nirman Bhawan, Maulana Azad Road, New Delhi Internet: - Anna Westenberger - Germany Trade & Invest 19

20 Indonesien Indonesien Indonesische Kapitale Jakarta beherbergt fünf Städte In dem Ballungsraum leben rund 30 Mio. Menschen - Nachholbedarf in allen Infrastruktursegmenten Wer nach einem langen Flug in Jakarta landet, braucht noch einmal viel Geduld: Vom Airport ins 20 km entfernte Stadtzentrum sind zwei bis drei Stunden einzurechnen, geringe Geschwindigkeiten in Indonesiens Hauptstadt an der Tagesordnung. Ab 2018 soll sich dies bessern: eine U-Bahn befindet sich im Bau, sechs Ringstraßen sind in der Planung. Weitere Städte könnten ähnliche Probleme bekommen, wie auch in anderen Versorgungsbereichen sollen 200 Mio. Indonesier in Städten wohnen. Der indonesische Archipel besteht aus rund Inseln, von denen etwa die Hälfte bewohnt ist, und erstreckt sich auf einer Fläche von knapp mal gut km. Theoretisch hätten die rund 250 Mio. Einwohner (Weltbank, 2013) also Platz in Hülle und Fülle. Doch die Bevölkerungsdichte zwischen den einzelnen Inseln variiert stark. In der Provinz Papua beispielsweise - sie macht gut ein Fünftel der gesamten Fläche aus - leben weniger als 4 Mio. Menschen. Auf der Hauptinsel Java - sie kommt mit knapp qkm auf eine entsprechende Quote von gerade einmal 7% - schätzen die Behörden demgegenüber die Bevölkerungszahl für 2015 auf rund 145 Mio. Metropolregion heißt Jabodetabek Insgesamt beherbergt die Großregion Jakarta einschließlich der nahe gelegenen Städte und Kreise Bogor, Depok, Tangerang und Bekasi - erfunden wurde hierfür das Akronym Jabodetabek aus den Anfangsbuchstaben der fünf Städte - nach offiziellen Angaben rund 30 Mio. Einwohner. Bis 2035 dürfte deren Zahl auf mindestens 40 Mio. anwachsen. Wichtige Kennzahlen zu Jakarta Indikator Einwohner (Mio.) 1) 10,0 (30,0) 10,6 (33,0) 11,3 (38,0) Fläche (qkm) 664,0 664,0 700,0 BIP/Kopf (US$) k.a. Bevölkerungsdichte (Einwohner/qkm) Grünfläche pro Kopf 6,6 k.a. 9,9 (qm/einwohner) Anteil der Haushalte mit Zugang 96,8 (2012) 100,0 100,0 zu Elektrizität (%) Elektrizitätsverbrauch pro Kopf k.a. (kwh/einwohner) Abfall je Einwohner (kg/einwohner/jahr) 317,6 k.a. k.a. 20 Tagungsmagazin

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