Baumhöhlen. Wertvolle Lebensräume im Verborgenen U M W E L T A M T

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1 Baumhöhlen Wertvolle Lebensräume im Verborgenen U M W E L T A M T

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3 Was ist eine Baumhöhle? In der Stadt Frankfurt am Main gibt es zahlreiche Grünanlagen, Parks und Stadtwälder, in denen ein den meisten Menschen unbekannter Lebensraum zu finden ist: Die Baumhöhle. Baumhöhlen entstehen durch Frost und Blitzeinschlag, durch die zersetzende Wirkung von Mikroben und Pilzen oder durch gezielte Baumaßnahmen von Tieren, vor allem Spechten. Meist tragen mehrere Faktoren dazu bei, dass Höhlen entstehen und sich weiterentwickeln. Spechte bauen ihre Höhlen beispielsweise so, dass diese einen Brutraum unterhalb des Einflugloches bieten. Im Laufe der Zeit erweitert sich die Höhle nach oben, sodass dort Fledermäuse einen Hangplatz finden.

4 Wer lebt in Baumhöhlen? Baumhöhlen bieten zahlreichen Tierarten Schutz vor der Witterung und vor Fraßfeinden. Sie sind also ein optimaler Ort zum ungestörten Schlafen, Überwintern und zur Aufzucht der Jungen. In Baumhöhlen findet man soziale Insekten (Hornissen, Bienen) und besondere Käferarten, sehr unterschiedliche Vogelarten und Säugetiere wie Baummarder, Eichhörnchen, Siebenschläfer sowie die gesamte Gruppe der Fledermäuse.

5 Langohrfledermaus Unter den Säugetieren sind die Fledermäuse die bekanntesten und gefährdetsten Baumhöhlennutzer. Viele Fledermausarten gründen ihre Wochenstuben in Baumhöhlen. Das heißt, die Weibchen einer Kolonie ziehen dort gemeinsam ihre Jungen groß. Solche Kolonien können manchmal mehrere hundert Fledermäuse umfassen. Fledermäuse nutzen eine Baumhöhle solange der Baum steht, teilweise über Jahrzehnte.

6 Star beim Ausflug aus einer Esche im Ostpark Baumhöhlen werden von zahlreichen unterschied lichen Vogelarten aus den Familien der Enten und Taubenvögel, der Eulen, Segler, Racken und Sper lingsvögel genutzt. Spechte bauen mit ihren langen kräftigen Schnäbeln Baumhöhlen, in denen sie ihre Jungen großziehen. Die anderen Vogelarten nutzen die Spechthöhlen, nachdem die Spechte diese verlassen haben. Frühjahr Sommer Fledermäuse Schlafplatz Andere Säugetiere Schlafplatz Fortpflanzungs Vögel Schlafplatz Fortpflanzungs Insekten Hangplatz Wochen ganzjährige Nutzung, teilweise auch

7 Eichenheldbock Auch verschiedenste Insektenarten nutzen Baumhöhlen. Bienen und Hornissen bauen beispielsweise gerne ihre Waben in Baumhöhlen. Die Larven von Rosenkäfern und Eremit ernähren sich vom Mulm in den Baumhöhlen. Der Eichenheldbock wiederum bohrt selber Baumhöhlen, die danach von solitären Bienen genutzt werden. Herbst Winter stubenquartier Balzquartier Schlafplatz stätte stätte Schlafplatz Schlafplatz ununterbrochen über mehrere Jahre

8 Diese Plakette zeigt den Baumpflegern: Achtung Höhlenbaum! Hier ist Vorsicht geboten

9 Gesetzlicher Schutz Sowohl die Tiere als auch die Baumhöhle unterliegen einem strengen gesetzlichen Schutz ( 44, Abs. 1, Nr. 1 3 Bundesnaturschutzgesetz). Der betroffene Baum als Lebensstätte streng geschützter Arten ist auch dann geschützt, wenn er nicht dauerhaft besiedelt ist, aber von regelmäßig wiederkehrenden Tieren genutzt wird. So nutzen beispielsweise Fledermäuse regelmäßig dieselben Bäume und kehren immer wieder in ihnen bekannte Baumhöhlen zurück. Die Besetzung einer Baumhöhle durch eine Winterschlafkolonie von Fledermäusen wiederholt sich jedes Jahr. Mehrere hundert bis über 1000 Fledermäuse können über mehrere Monate eine solche Baumhöhle im Winter besetzen, ohne dass es von außen erkennbar ist. Die Fällung eines Baumes mit einer Winterschlafkolonie hat gravierende Auswirkungen auf die Populationen. Das Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main lässt zum Schutz der Baumhöhlen und ihrer Bewohner in ausgewählten öffentlichen Flächen des Frankfurter Stadtgebietes zurzeit Baumhöhlen kartieren und untersuchen. Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Jeder erkannte Höhlenbaum wird mit einer Plakette gekennzeichnet, sodass bei Rückschnitt oder Fällmaßnahmen sofort ersichtlich ist, dass bei diesem Baum besondere Vorsicht geboten ist. Manchmal lassen sich die Maßnahmen aus Sicherheitsgründen nicht vermeiden, dann wird vorher die Höhle mit der stadteigenen Höhlenkamera auf einen Besatz durch Tiere kontrolliert.

10 Mitmachen erwünscht! Die Bewohner von Baumhöhlen sind Teil der Frankfurter Artenvielfalt. Ihr Schutz kann nur gelingen, wenn auch ihre Lebensstätten erhalten bleiben. Helfen Sie mit, die Artenvielfalt in Frankfurt am Main auch für die kommenden Generationen zu bewahren. Sollten Sie Tiere an Baumhöhlen beobachten, z.b. Fledermäuse, Bilche, brütende Vögel, freuen wir uns über die Meldung, vielleicht auch ein Foto, Ihrer Beobachtung. Auf diese Weise können Sie dazu beitragen, das Bild über diesen Lebensraum und seine Bewohner in Frankfurt am Main zu vervollständigen. Gern stehen wir auch für Beratungen zur Verfügung wenn es erforderlich werden sollte einen Höhlenbaum zu beschneiden oder zu fällen. Kontaktadressen finden Sie auf der letzten Seite dieser Broschüre. Bechsteinfledermauskolonie in einer Baumhöhle

11 Kontrolle einer Spechthöhle mit der Teleskopkamera Aufnahme mit der Baumhöhlenkamera: Siebenschläfer in Höhle

12 Kontakt Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main Untere Naturschutzbehörde Galvanistraße Frankfurt Tel frankfurt.de frankfurt.de Institut für Tierökologie und Naturbildung Altes Forsthaus, Hauptstr Gonterskirchen Tel Herausgeber Stadt Frankfurt am Main, untere Naturschutzbehörde Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt Fotos: Marko König, Thomas Stefan, Institut für Tierökologie und Naturbildung Text: Katharina Schieber und Dr. Markus Dietz

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