Hindernisfreie Fusswegnetze

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1 Hindernisfreies Bauen April 2007 / Nr. 20 Vorwort Sozialverträgliche Case Management Stadtraumgestaltung bei Pro Infirmis Die Palette von Hilfsmitteln, mit welchen sich behinderte und betagte Fussgänger/-innen auf den Trottoirs fortbewegen, ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Viele Rollstuhlfahrer/-innen benützen einen Elektrorollstuhl, ein spezielles elektrisches Zuggerät (Minitrac) oder ein Handbike. Bei gehbehinderten Personen sehr beliebt sind Rollatoren und Scooter, die ein sicheres Gehen über längere Distanzen ermöglichen. Zählt man nun noch die sehbehinderten Verkehrsteilnehmer/-innen, die auf den weissen Stock oder einen Führhund angewiesen sind, sowie alle Passanten mit Kinder- oder Einkaufwagen dazu, so ist nachvollziehbar, weshalb Untersuchungen zum Schluss kommen, dass über 20% aller Passanten/-innen mobilitätsbehindert sind. Dies beeinflusst die Gestaltung der Strassen- und Fussgängerbereiche. Früher standen vor allem die technischen Kriterien im Vordergrund, heute die gesellschaftlichen Aspekte. Die Verantwortlichen des Baudepartementes haben in den letzten Jahren bewiesen, dass sie mit diesen Fragestellungen umgehen können. Viel Konkretes wurde umgesetzt und dabei wurden zahlreiche neue Erkenntnisse gewonnen. Ein guter Zeitpunkt also, um aufzuzeigen, wo noch Lücken bestehen. Eric Bertels Hindernisfreie Fusswegnetze Von Trottoirabsenkungen, Pflastersteinen und akustischen Ampeln Der Fussgänger- und Strassenbereich einer Stadt ist immer einem gewissen Wandel unterworfen. Parallel zur Gesellschaft ändert sich auch das Bild einer Stadt und damit die architektonischen Massnahmen. In den letzten 30 Jahren hat sich die Stadt Basel immer mehr behinderten und betagten Menschen geöffnet. Dies lässt sich auch anhand der Veränderungen im Tiefbaubereich ablesen. Die ersten Schritte zu einem hindernisfreien Trottoirnetz wurden Ende der 70er-Jahre eingeleitet. Aufgrund einiger Schreiben von Rollstuhlfahrenden begann das Tiefbauamt im Stadtzentrum spezielle Anrampungen an den Trottoirs anzubringen. Das Tiefbauamt war der Meinung, damit Rollstuhlfahrenden den Zugang zu den Trottoirs wesentlich zu erleichtern. 1981, im UNO-Jahr des behinderten Menschen, publizierte das Tiefbauamt einen speziellen Plan, in welchem die zentralsten Verbindungsstrassen in der Innenstadt und den Quartieren mit diesen Rampen versehen sind. Diese Auf- respektive Abgänge dienten Personen mit Kinder- oder Einkaufswagen. Sie waren jedoch mehrheitlich ungeeignet für Rollstuhlfahrer/-innen, da sie oft sehr steil ausgebildet waren. Zudem erlitten vielen Rampen mit der Zeit durch die Witterung oder durch Lastwagen Schäden, was die Befahrbarkeit mit dem Rollstuhl weiter verschlechterte. Es zeigte sich bald, dass die gewählte Lösung nicht das Gelbe vom Ei war. Trotzdem wurde lange Zeit dieser Weg weiterverfolgt. Noch Anfang der 90er-Jahre war der Regierungsrat der Meinung, dass sich die Anpassungen insgesamt bewähren würden. Heute können in der Innenstadt Basel ca % aller Strassen von Rollstuhlfahrenden problemlos überquert werden. Mit der Zeit machte sich aber immer mehr Widerstand bemerkbar. Immer zahlreicher wurde die Kritik von Behindertenorganisationen und Betroffenen, die ein Umdenken forderten. Auch Politiker/-innen wurden auf diese Problematik aufmerksam. So reichte der Grossrat und spätere Baudirektor Dr. Chr. Stutz 1990 ein Postulat ein, worin er eine Überprüfung der Rampen forderte. Er wurde Zeuge 1

2 Ungeeignete Trottoiranrampung eines Unfalles an der Greifengasse: Beim Überwinden der Rampe verlor ein Rollstuhlfahrer das Gleichgewicht und schlug mit dem Hinterkopf auf den Strassenbelag, was zu einer Überweisung in die Notfallstation führte. 2 Grosse Schwierigkeiten gibt es noch bei vielen kleinen Kreuzungen in den Quartieren und in Riehen. Umstellung auf Trottoirabsenkung Zwischenzeitlich hatte auch das Baudepartement erkannt, dass die Anrampungen nicht wirklich sinnvoll waren und dass eine andere Lösung gesucht werden musste. Man begann daher Ende der 80er-Jahre, im Bereich der Fussgängerstreifen die Trottoirs vollflächig abzusenken. Dies bedeutete aber einen wesentlich höheren finanziellen Aufwand, sodass solche Absenkungen nur im Zuge grösserer Sanierungs- und Umbauarbeiten vorgenommen wurden. In den letzten 15 Jahren sind viele Strassenzüge komplett erneuert worden, so zum Beispiel die Schifflände, die Greifengasse, die Clara- sowie die Falknerstrasse. Gleichzeitig wurden an allen neuralgischen Stellen die Trottoirs abgesenkt. Dadurch entstand ein grosses Netz von hindernisfreien Fussgängerwegen. Zu einer weiteren positiven Entwicklung führten auch die Massnahmen zur Verlangsamung des Quartierverkehrs. Um Automobilisten von einer unnötigen Quartierdurchfahrt abzuhalten, werden viele Einfahrten in Nebenstrassen heute als Trottoirüberfahrt gestaltet. Dies ermöglicht ein Überqueren der Nebenstrasse ganz ohne Hindernisse (siehe Artikel auf Seite 4). Durch diese Umgestaltungen können heute in der Innenstadt Basel schätzungsweise 70 80% aller Strassen von Rollstuhlfahrenden problemlos überquert werden. Auch die Hauptachsen und wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in den Quartieren sind weitgehend angepasst oder werden, wie die Güterstrasse und der Wettsteinplatz, gerade an die Hand genommen. Die Umgestaltung der Güterstrasse zu einem Boulevard verdeutlicht, dass sich die Anliegen der Mobilitätsbehinderten gut integrieren lassen, wenn sie von Anfang an in die Planung einfliessen. Trotz diesen klar erkennbaren Verbesserungen ist das Endziel aber noch lange nicht erreicht. Grosse Schwierigkeiten gibt es noch bei vielen kleinen Kreuzungen in den Quartieren und in Riehen. Diese Strassen werden in der Regel nur wenig bearbeitet und es kommt daher nur selten zu einer Absenkung im Rahmen einer generellen Sanierung. Ohne ein spezielles Engagement seitens des Kantons, so wie dies in der Stadt Bern der Fall ist (siehe Kasten), muss voraussichtlich noch lange auf eine spürbare Verbesserung an diesen Orten gewartet werden. Pflästerungen als Stolperstein Strassenpflästerungen gehören seit der Antike zum Bild der Stadt. In der Neuzeit und der Moderne haben sie in vielen Städten zur Aufwertung des städtebaulichen Erscheinungsbildes wieder Einzug gehalten. Auch in Basel stand und steht dieser Bodenbelag immer wieder zur Debatte. Erste Versuche, Strassenpflästerungen wieder vermehrt einzusetzen, wurden bei der Neugestaltung der Gerbergasse im Jahre 1993 vorgenommen. Der verwendete, relativ ebene Porphyrstein ist recht gut mit dem Rollstuhl befahrbar. Trotzdem blieb Kritik von behinderten Menschen nicht aus: Es zeigte sich, dass die Fugen zu gross waren und sie sich infolge der Witterung und des Lastwagenverkehrs senkten. Dies hatte zur Folge, dass die Rollstuhlfahrer/-innen diese Gasse nur mit erheblicher Mühe befahren können. Viele Rollstuhlfahrende und ältere Personen mit Rollator meiden daher die Gerbergasse, obwohl ironischerweise die meisten Läden nur von dort her eben zugänglich sind. Zu einer grösseren Kontroverse kam es 2001, als die Behörden vorschlugen, die Freie Strasse zu pflästern, und 2003, als man dasselbe beim Spalenberg vorsah. Beide Male wurdden die Gestalter massiv kritisiert und trotz intensiven Gesprächen war keine Einigung möglich. Schliesslich zogen die Behörden ihre Vorhaben zurück und entschieden, dieses Thema vorderhand ruhen zu lassen und zuerst Richtlinien für die Gestaltung von Strassen und Gassen in der gesamten Innenstadt zu erarbeiten. Die Problematik sollte dann mit allen Instanzen geklärt werden. Kontroverse Diskussionen bei der Oberflächengestaltung kennen auch andere Städte, so beispielsweise die Stadt Zürich. Vor Kurzem wurde die Neugestaltung des Limmatquais eingeweiht. Ein grosser Teil dieser wichtigen Promenade ist mit Pflastersteinen versehen. Der gewählte Stein, ein vietnamesischer Basaltstein, ist das Produkt eines längeren Prozesses, in welchen auch die Behindertenorganisationen miteinbezogen wurden. Natürlich hätten die Menschen mit einer Behinderung es vorgezogen, wenn auf eine Pflästerung verzichtet worden wäre. Die Stadtverwaltung war aber von diesem Beschluss nicht abzubringen und so wurde nach einem Stein gesucht, der sehr eben ist und gut verfugt werden konnte. Als die Ampeln zu tönen begannen Nicht nur die Anliegen der Gehbehinderten haben im Strassen- bzw. Trottoirbereich an Bedeutung gewonnen.

3 Immer mehr werden auch Massnahmen für sehbehinderte und blinde Fussgänger/-innen umgesetzt. Bereits seit Mitte der 80er-Jahre sind deren Bedürfnisse bekannt und in den letzten 15 Jahren sind sie verstärkt in die Neugestaltung von Fussgängerzonen eingeflossen. Die Fortschritte weisen eine gewisse Parallele zum generellen Ausbau der ambulanten Dienstleistungen für sehbehinderte Menschen auf: Seit rund 25 Jahren werden vermehrt Orientierungs- und Mobilitätslehrer/-innen eingesetzt, um die Selbstständigkeit von sehbehinderten und blinden Personen im Alltag stärker zu fördern. Dies hatte zur Folge, dass die Erkenntnisse über die erforderlichen Massnahmen im Strassenverkehr wuchsen und darüber vermehrt in den Medien informiert wurde. Die ersten Erleichterungen zugunsten sehbehinderter und blinder Fussgänger/-innen in Basel wurden übrigens Anfang der 80er-Jahre beim «Bankverein» geschaffen. Bei der Sanierung dieser komplexen Strassenkreuzung wurden die neuen Ampelanlagen mit akustischen Signalen versehen. Eine Testphase verdeutlichte, dass dank diesen Zusatzsignalen die meisten Menschen mit einer Sehbehinderung in der Lage waren, selbstständig die Strassen zu überqueren. Dies überzeugte auch das Tief bauamt vom Nutzen dieser Geräte. Es stellte einen Rahmenkredit für allfällige Zusatzinstallationen bei bestehenden Ampelanlagen bereit. Damit konnten fortan die individuellen Wünsche von Sehbehinderten realisiert werden, sofern keine schwerwiegenden Hinderungsgründe auftraten. In letzter Zeit ist das Tiefbauamt nun dazu übergegangen, generell alle Neuanlagen mit solchen Signalen auszurüsten, da dies einem zunehmenden Bedürfnis entspricht. Pflasterbelag Gerbergasse Ampelanlage mit Orientierungssignal Wie die Stadt Bern ein hindernisfreies Trottoirnetz schafft Aufgrund einer Motion erarbeitete das Tief bauamt Bern im Jahre 2001 einen Gesamtplan zur Erstellung von Trottoirabsenkungen für die wichtigsten Stadt- und Gemeindestrassen. Als Grundlage verwendete man die Bestandesaufnahme eines Ingenieurbüros: Ein Mitarbeiter, der sämtliche Strassen mit einem Trottinett testete und die einzelnen Situationen festhielt, kam zum Schluss, dass rund 1750 Absenkungen nötig waren, um ein funktionierendes Wegnetz zu bilden. Pro Absenkung rechnete man mit einem durchschnittlichen Kostenaufwand von Fr. 6000, was eine Gesamtbausumme von über 10 Millionen ergab. Schon bald wurde deutlich, dass dieser Kreditantrag beim Parlament keine Zustimmung finden würde und man suchte nach Auswegen, um die Kosten zu verringern. Das Tiefbauamt zeigte auf, dass durch eine intensive Koordination und Zusammenarbeit mit den anderen, im öffentlichen Raum tätigen Bauherrschaften die Kosten stark gesenkt werden konnten. So liessen sich 45% der geplanten Trottoirabsenkungen im Rahmen von allgemeinen Tiefbauarbeiten durchführen. Weitere 20% konnten in den Projektperimeter von externen Werkleitungsarbeiten aufgenommen werden. Es verblieben noch 35%, wofür Mittel in der Höhe von 3,675 Millionen Fr. zur Verfügung gestellt werden mussten. Anfang 2002 genehmigte das Parlament diesen Baukredit. Er wurde auf 10 Jahre verteilt. Das Tiefbauamt kann nun jährlich einen Betrag von Fr. für separate Trottoirabsenkungen verwenden. Seit über 4 Jahren beansprucht ein Projektleiter des Tiefbauamtes 20% seiner Arbeitszeit für die Umsetzung der Motion «Realisation Trottoirabsenkungen». Er arbeitet heute mit 17 Bauherren zusammen. Je nach Projekt oder Bauherr werden die Kosten geteilt oder voll übernommen. April 2007 / Nr. 20 Hindernisfreies Bauen 3

4 ermöglichen sie eine geeignete Orientierung für Sehbehinderte. Trottoirüberfahrt Neues Orientierungssystem für Sehbehinderte Wie bei anderen Sachgebieten auch entstehen bei der Umsetzung des hindernisfreien Bauens immer wieder Interessenkonflikte. Häufig handelt es sich dabei um denkmalpflegerische oder betriebliche Sachzwänge. Viel weniger bekannt ist, dass es solche Konflikte auch unter den verschiedenen Behindertengruppen gibt. Vor allem im Tiefbaubereich kommt dies öfter vor, so beispielsweise bei den Trottoirüberfahrten. Bei der Neugestaltung der Klybeckstrasse wurde nun dafür eine allseitig zufriedenstellende Lösung gefunden. Ein klassisches Beispiel für Interessenkonflikte unter behinderten Menschen sind Diskussionen um Trottoirabsenkungen bei Fussgängerstreifen. Rollstuhlfahrer wünschen sich eine Fahrt ohne Hindernis. Jede Stufe oder jeder Absatz stellt ein Hindernis dar. Daher sollten aus der Sicht der Rollstuhlfahrer die Fussgängerbereiche ohne Absatz, d.h. ganz eben, zugänglich sein. Gerade umkehrt verhält es sich bei den Menschen mit einer Sehbehinderung. Für sie ist ein Absatz von grösster Wichtigkeit. Sie spüren die Strasse mit dem Blindenstock nur dann, wenn zwischen Trottoir und Strasse eine Niveaudifferenz besteht. Auch der Führhund bleibt nur dann stehen, wenn er eine gewisse Höhendifferenz sieht. Würde also das Trottoir beim Fussgängerstreifen eben und ohne Absatz an die Strasse anschliessen, dann würden viele sehbehinderte und blinde Menschen auf die Strasse hinauslaufen, ohne zu bemerken, dass sie sich in einer Gefahrenzone befinden. Sie könnten weder ein entsprechendes Zeichen geben, noch Durch den Beizug verschiedener Fachpersonen konnte man eine befriedigende Lösung entwickeln. sich auf diese gefährliche Zone speziell vorbereiten. Es versteht sich von selbst, dass dieses Problem geregelt werden musste. Bei der Revision der Norm «Behindertengerechtes Bauen» 1988 führte man dazu lange Diskussionen mit Vertretern der verschiedenen Behindertengruppen. Schliesslich einigte man sich darauf, dass die Fussgängerbereiche überall durch einen ununterbrochenen Absatz von exakt 3 cm Höhe vom Fahrbereich getrennt werden müssen. Zahlreiche Erfahrungen und Untersuchungen zeigen, dass sich dieser Grundsatz bewährt hat. Solche Absätze sind mit dem Rollstuhl noch überwindbar. Gleichzeitig Neuer Lösungsweg Ein ähnlicher Konfliktherd hat sich in den letzten Jahren durch die vermehrte Erstellung von Trottoirüberfahrten aufgetan. Einerseits sind sie eine ideale bauliche Massnahme für gehbehinderte Personen und Rollstuhlfahrende bei der Überquerung einer Strasse. So perfekt diese Lösung für die Körperbehinderten ist, so ungünstig ist sie andererseits für Schlechtsehende. Nicht nur fehlt diesen Passanten ein klarer Hinweis, wo die Gefahrenzone beginnt und endet. Durch die Umgestaltung geht auch eine wichtige Orientierungshilfe verloren. Bei «normalen» Einfahrten der Nebenstrassen, die durch Absätze vom Fussgängerbereich getrennt sind, konnte die sehbehinderte Person eindeutig nachvollziehen, wo sie sich befindet und wie sie weitergehen muss. Dies ist bei Trottoirüberfahrten nicht möglich, weil sie keine Absätze aufweisen dürfen, da sonst das Vortrittsrecht für die Fussgänger aufgehoben wird. Beim Tiefbauamt Basel war man sich dieses Problems seit Langem bewusst. Bei der Neugestaltung der Klybeckstrasse wurde nun intensiv nach einer Lösung gesucht. Durch den Beizug verschiedener Fachpersonen und die Prüfung von Testflächen am Riehenring konnte man eine befriedigende Lösung entwickeln, welche sich auch an anderen Orten problemlos umsetzen lässt. Mit Kaltplastik wurde vor der Überfahrt über die ganze Trottoirbreite ein Aufmerksamkeitsfeld aufgezogen, welches gut mit den Füssen oder dem Blindenstock ertastet werden kann. Menschen mit einer Sehbehinderung erhalten so die notwendige Information, dass nun bald die Überfahrt beginnt. Im Gegensatz zu den bei Bahnhöfen bekannten weissen Leitlinien wurden die Kaltplastikstreifen vor der Trottoirüberfahrt schwarz eingefärbt. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass diese Orientierungshilfe gut funktioniert. Das auf der Klybeckstrasse angewendete Detail soll nun in gleicher Form bei anderen Strassensanierungen und -umgestaltungen zum Einsatz kommen. Zudem ist das Baudepartement Basel bereit, zu prüfen, ob diese Erleichterungen nachträglich bei bereits ausgeführten Trottoirüberfahrten in der Stadt angebracht werden können. 4

5 Frau Münch, in den letzten Jahren sind an vielen Stellen der Stadt grössere Umgestaltungen vorgenommen worden. Wie wurden die Anliegen behinderter Menschen dabei einbezogen? Zum einen sind die diversen Publikationen zum Thema behindertengerechtes Bauen sehr wichtig für uns, wir verfügen aber aufgrund unserer langjährigen Arbeit auch selbst über ein gewisses Fachwissen. Im Weiteren ist die Pro Infirmis eine wichtige Anlaufstelle, um Themen konkret zu besprechen. Zusätzlich werden teilweise vor Ort mit Betroffenen Tests durchgeführt (zum Beispiel Materialisierung der Behindertenparkplätze an der Klybeckstrasse) oder es werden Testanlagen gebaut und bewusst mit den Betroffenen Erfahrungen gesammelt (zum Beispiel Markierungen für Sehbehinderte bei Trottoirüberfahrten). Interview mit Martina Münch, dipl. Architektin ETH. Leiterin Abteilung Stadtgestaltung öffentlicher Raum, Hochbau- und Planungsamt, Hauptabteilung Planung «Begehungen mit Sehbehinderten haben mich tief beeindruckt» Hatten Sie irgendwo grössere Schwierigkeiten bei der Realisation dieser Anliegen? Die Zusammenarbeit hat sich in den letzten Jahren mit jedem gemeinsamen Projekt intensiviert und somit auch verbessert. Zu Beginn der Zusammenarbeit gab es Schwierigkeiten bezüglich der Interessenkoordination unter den Direktbetroffenen und unter den Interessenverbänden. Heute zeigt sich, dass in der Zusammenarbeit mit der Verwaltung die Pro Infirmis die Behindertenanliegen koordinieren muss, bevor die Stadtgestaltung Lösungsvorschläge entwickeln kann. Gibt es eine Erfahrung im Zusammenhang mit behinderten Menschen, die Sie besonders geprägt hat? Begehungen mit sehbehinderten Menschen haben mich tief beeindruckt. Am Centralbahnplatz haben wir vor dem Auf bringen der Leitlinien Begehungen durchgeführt, auch um zu sehen, wie die Blindenführhunde die Situation meistern. Der absatzlose Platz, der für viele Menschen (mit Rollkoffern, mit Kinderwagen, im Rollstuhl etc.) als äusserst komfortabel bezeichnet werden kann, entzieht den sehbehinderten Menschen die gewohnte Führung in Form von Randsteinverläufen. Am meisten Schwierigkeiten bereitet Rollstuhlfahrern immer noch die ungenügende Situation bei der Aeschenvorstadt und ihrer Umgebung. Wissen Sie schon, wann dort mit einer Besserung zu rechnen ist? Die Aeschenvorstadt soll im Rahmen des Aufwertungsprozesses «Qualität im Zentrum» neu gestaltet werden. Der Aeschenplatz, wohl komplexester Verkehrsknotenpunkt unserer Stadt, steht zurzeit nicht auf der Bearbeitungsliste, vor allem aufgrund der Finanzsituation des Kantons. Ab Sommer 2007 wird die Haltestellensituation am Aeschenplatz, (Haltestelle Richtung Bahnhof der Linien 8/10/11) umgestaltet und somit für alle wesentlich verbessert. Dabei wird eine neue, rollstuhlgängige Fusswegverbindung von der Grünanlage in Richtung Henric Petri-Strasse realisiert. Pflastersteine haben eine Zeit lang viele Leute in der Stadt bewegt. Nun soll ein innerstädtisches Konzept dazu vorliegen. Wie wird nun in Zukunft mit diesem Thema umgegangen? Es liegt kein Konzept vor. Im Rahmen des Prozesses «Qualität im Zentrum» wird ein Konzept zur Gestaltung der Innenstadt erarbeitet. Die Anliegen aller Bevölkerungsgruppen werden dabei so gut wie möglich mit einbezogen. Die Studie «Bodenpflästerungen in der Innenstadt von Basel» des Geografischen Instituts der Universität Basel von 2003 dient als Auslegeordnung für die Planung mit Bodenpflästerungen. Im Kontakt mit anderen Städten (z.b. Bern, Zürich, Freiburg im Breisgau) werden zudem Erfahrungswerte in der Planung von gepflästerten Belägen ausgetauscht. Ich bin der Meinung, dass Pflästerungen möglich sein müssen, dass bei der Art der Pflästerung aber ein grosses Augenmerk auf eine gute Begehbarkeit (auch mit Kinderwagen und Rollstühlen) gelegt werden muss. Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Gegenseitige Rücksichtnahme und gegenseitiger Respekt vor Anliegen und Bedürfnissen aller Bevölkerungsgruppen. Ein Ort kann nie alle Bedürfnisse für alle zu 100% erfüllen, es müssen immer Kompromisse gesucht werden, die für alle lebbar sind. Dazu braucht es Respekt vor den anderen Anliegen. Die Abteilung Stadtgestaltung öffentlicher Raum wird sich wie bisher dafür einsetzen, dass funktional und ästhetisch überzeugende Lösungen gefunden werden. Frau Münch, wir danken Ihnen für das Gespräch. April 2007 / Nr. 20 Hindernisfreies Bauen 5

6 ge ist für Rollstuhlfahrer ungeeignet. Die grossen Kiessteine blockieren die kleinen Vorderräder. Der Rollwiderstand ist erheblich und ein Weiterkommen ist nur mit viel Kraft möglich. Bei beiden Anlagen benötigen auch Hilfspersonen sehr viel Kraft, um den Rollstuhlfahrer zu stossen. Für die Rollstuhlfahrer sind beide Chaussierungen sehr ungemütlich befahrbar, da sie einem konstanten Rütteln ausgesetzt sind. Zudem besteht bei diesen grossen Kiessteinen eine gewisse Unfallgefahr. Die Rollstuhlräder könnten durch einen Stein so unvermittelt blockiert werden, dass die behinderte Person nach vorn aus dem Rollstuhl fällt. Bodenbeläge im Aussenraum Welche Chaussierungen sind rollstuhltauglich? Es gibt eigentlich nur zwei Bodenbeläge, die im Aussenraum aus der Sicht von Rollstuhlfahrenden schwierig sind: Zum einen die Pflästerungen, zum anderen wasserdurchlässige Naturbeläge wie Mergel, Kies- und Sandbeläge. Während man bei den Pflastersteinen in den letzten Jahren zahlreiche Erfahrungen gesammelt hat und genauer eingrenzen kann, was rollstuhlgängig ist und was nicht, gibt es bei den chaussierten Aussenbelägen noch wenig Erkenntnisse. Vor ein paar Jahren wurde die Basler Beratungsstelle hindernisfreies Bauen gebeten, vier Platzchaussierungen zu testen. Hier die Resultate. Im Auftrag des Hochbau- und Planungsamtes wurden folgende vier chaussierte Flächen auf der Allmend in der Stadt Basel einer Prüfung hinsichtlich der Rollstuhlgängigkeit unterzogen: Münsterplatz (unter den Bäumen), Rittergasse 4 (Vorplatz Bauinspektorat), Leonhardskirchplatz (bei der Kanzlei), Rosentalanlage (bei der Messe Basel). An der Prüfung teilgenommen hat ein langjähriger Handrollstuhlfahrer und Baufachmann. Es wurde kein Elektrorollstuhlfahrer zugezogen, da dieses Hilfsmittel wesentlich schwerer ist und weniger durch Chaussierungen blockiert wird als der Handrollstuhl. Handrollstühle, vor allem die heute oft benutzten Sportstühle, besitzen vorn kleine, harte Räder, die bereits durch kleine Steine blockiert werden können. Zudem versinken diese kleinen Räder sehr schnell im losen Belagsmaterial. Ein Weiterkommen ist dann nicht mehr möglich, selbst dann nicht, wenn eine Hilfsperson den Rollstuhlfahrer unterstützt. Resultate der Testfahrten Die Fahrproben aller vorgenannten Flächen (im trockenen Zustand) haben zu folgenden Ergebnissen geführt: a) Die Chaussierung des Münsterplatzes sowie der Rittergasse 4 ist trotz Unebenheiten grundsätzlich gut befahrbar. Sofern die Kieselsteine nicht in grossen Mengen konzentriert sind, besteht nur ein geringer Fahrwiderstand. Ab einer Kiesdicke von 2 cm beginnt der Rollstuhl einzusinken und die Weiterfahrt wird zunehmend schwieriger. Der Untergrund bei der Rittergasse scheint weicher zu sein als derjenige auf dem Münsterplatz, weshalb vermutlich die Rittergasse im nassen Zustand schlechter befahrbar ist (Einsinkgefahr). b) Die Chaussierung bei der Leonhardskirche und bei der Rosentalanla- Aufbau von rollstuhlgängigen chaussierten Flächen Die Konstruktion der beiden getesteten und für rollstuhlgängig befundenen Flächen Münsterplatz und Rittergasse 4 entspricht im weitesten Sinne folgendem Aufbau (genauere Daten konnten aufgrund des Herstellungsalters nicht mehr eruiert werden) 1. Kieskoffer resp. Fundationsschicht von ca. 30 cm 2. Erstellung der Rohplanie mit Kiessand auf der Fundationsschicht 3. Feinplanie auf der vorbereiteten Rohplanie 4. Einbau von Mergel für Gehweg. Einbau einschichtig, ca. 7 cm stark, inklusive Einwalzen mit notwendiger Wasserzugabe. Mischung: Mergel 0 30 mm und Splitt mm 5. Einbau von ungewaschenem Brechsand (Mischung: 0 3 mm) mit Schaufelwurf und nachträglichem Einwalzen 6

7 Öffentliche Parkhäuser Magerer Service für behinderte Automobilisten Die Stadt Basel ist bekanntermassen ein schwieriges Pflaster, was die öffentlichen Parkplätze anbelangt. Seit vielen Jahren wird eine sehr restriktive Strategie verfolgt und immer mehr Parkplätze auf der Allmend verschwinden. Auch für Menschen mit einer Behinderung bestehen praktisch keine speziellen Parkfelder im Strassenraum. Sie müssen, wie alle anderen auch, auf die unter- oder oberirdischen Parkhäuser ausweichen meist verbunden mit einigen Unannehmlichkeiten. Eine Prüfung aller Anlagen hat nämlich aufgedeckt, dass die meisten Parkhäuser Mängel für behinderte Menschen aufweisen. In der Stadt Basel gibt es heute 15 unter- und oberirdische Parkhäuser. Zehn davon verfügen über behindertengerechte Parkplätze. Ausgeschlossen sind behinderte Menschen in den Parkhäusern Anfos und Aeschen, rund um den Aeschenplatz sowie beim sehr hoch frequentierten und für gehbehinderte Menschen optimal gelegenen Storchen-Parking. Eigenartig mutet auch an, dass das riesige Parkhaus beim Messeplatz keine speziellen Parkplätze für behinderte Menschen anbietet. Vermutlich gehen die Verantwortlichen fälschlicherweise davon aus, dass die speziellen Parkierungsregelungen, die an einer Messe für behinderte Automobilisten gelten, genügen. Dies trifft jedoch nicht zu, denn es gibt viele gesellschaftliche Anlässe in der Umgebung dieses Platzes, die nicht im Rahmen einer Messe stattfinden. Die behinderten Besucher/-innen dieser Veranstaltungen wären sehr froh, wenn sie auch die gedeckten Parkplätze im Messe-Parking benutzen könnten. Fragwürdig ist auch die Anzahl behindertengerechter Parkplätze im Verhältnis zu den insgesamt vorhandenen Parkplätzen. Nach der Norm «Behindertengerechtes Bauen» hätte es in den zehn Parkhäusern, die total über 5300 Parkplätze aufweisen, rund 106 Behindertenparkplätze geben müssen. Beim Nachzählen fand sich aber nur eine Anzahl von 42 solcher Parkplätze (40%), was ein gewisses Armutszeugnis darstellt. Grosse Mängel im Elisabethen-Parking Ein Rundgang der Anlagen hat ferner gezeigt, dass keine dieser Anlagen den Anforderungen des hindernisfreien Bauens wirklich entspricht. Noch am besten abgeschnitten hat das Parkhaus Bahnhof Süd. Dort wurden 10 von 11 Anforderungspunkten erreicht. Das Schlusslicht bildet das Elisabethen-Parking, dies vor allem darum, weil die Behindertenparkplätze schlecht zu finden sind. Ohne genaue Ortskenntnisse ist man dort als behinderter Autofahrer hoffnungslos verloren. Verloren fühlen wird man sich aber auch bei vielen anderen Anlagen. So fehlte beispielsweise bei sechs Bauten eine klare Information am Eingang, wo die Behindertenparkplätze angeordnet sind. Dieser Hinweis ist aus zweierlei Gründen wichtig: Zum einen erhält die behinderte Person dadurch die Bestätigung, dass es in dieser Anlage überhaupt Behindertenparkplätze gibt (was leider immer noch nicht Beim Nachzählen fand sich aber nur eine Anzahl von 42 solcher Parkplätze, was ein gewisses Armutszeugnis darstellt. selbstverständlich ist), zum anderen weiss die behinderte Person dann auch sofort, wohin sie fahren muss, und ist nicht gezwungen, das ganze Gebäude abzusuchen. Während der Ticketautomat bei allen Bauten gut zugänglich war, überzeugte der Apparat selber bei fast keinem Parkhaus. Fast überall war der Geldeinwurf zu hoch, oft sogar auch noch jene Stelle, wo die Banknoten oder Bankkarten eingeschoben werden. Nur das Parkhaus Räbgass besass einen gut benutzbaren Automaten für Rollstuhlfahrende. Die Liftgrösse war der einzige Punkt, der bei allen Parkhäusern einwandfrei war. Von den Dimensionen her gesehen waren alle Anlagen rollstuhlgängig. Leider nicht ganz so erfreulich waren der Zugang oder die Bedienungselemente. Dort traf man an verschiedenen Orten auf Hindernisse. April 2007 / Nr. 20 Hindernisfreies Bauen 7

8 April 2007 / Nr. 20 Hindernisfreies Bauen Übrigens Neue Verfassung des Kantons Basel-Stadt In der neuen Kantonsverfassung, welche seit in Kraft ist, wurde auch ein besonderes Verbot der Diskriminierung von Menschen mit einer Behinderung aufgenommen ( 8 Absatz 3). Gespannt wartet man nun darauf, wie die Regierung diese Zumutbarkeit definiert und welche Schritte sie für die Umsetzung diese Bestimmung vorsieht. Neue SIA-Norm «Hindernisfreie Bauten» Die Tage der bald 20 Jahre alten Norm SN «Behindertengerechtes Bauen» sind gezählt. Die SIA hat nach jahrelanger Vorarbeit eine neue Schweizer Norm entwickelt. Aller Voraussicht nach wird sie Norm 500 «Hindernisfreie Bauten» heissen. Der Entwurf wurde zahlreichen Organisationen, Verbänden usw. zur Vernehmlassung zugestellt. Ende Januar 2007 ist das Verfahren abgeschlossen worden. Rund 1500 Einzelbemerkungen sind eingegangen, die nun geprüft werden. Voraussichtlich bis Ende 2007 soll diese Arbeit abgeschlossen sein. Baugesuchsprüfung in BL Seit letzten Sommer haben sich die Tätigkeiten der Procap-Bauberatungsstelle in Baselland verändert. In den vorangegangenen Jahren kontrollierte Procap im Auftrag der Bau- und Umweltschutzdirektion die Baugesuche im Kanton Baselland hinsichtlich des behindertengerechten Bauens. Anfang 2006 hat das Bauamt entschieden, dass diese Prüfung im Sinne einer Konzentration inskünftig von den Bauinspektoren selber durchgeführt werden muss. Damit die Bauinspektoren diese Aufgabe erfüllen können, wurden alle Mitarbeiter auf diese Problematik hin geschult. Herausgeberin: Pro Infirmis, Kantonale Geschäftsstelle und Beratungsstelle Basel-Stadt Bachlettenstrasse 12, CH-4054 Basel Telefon , Fax Redaktion: E. Bertels Pro Infirmis, Auflage: 2000 Rollstuhlgängigkeit im Kanton Basel-Stadt Vergleich 1981/2006 Anzahl Museen Konzert-/ Vortragssäle Basler Stadtplan für Rollstuhlfahrende Theater Anfang dieses Jahres wurde die 4. Ausgabe des Basler Stadtplanes für Rollstuhlfahrende herausgegeben. Auf dem Plan sind neben den allgemeinen Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln und zum Behindertensondertransport auch viele Hinweise zu Anlagen und Gebäuden mit Publikumsverkehr aufgeführt. So findet man unter anderem eine Liste von Restaurants, welche über ein Rollstuhl-WC verfügen, und eine von den Parkhäusern mit Behindertenparkplätzen. Auf der Rückseite gibt es eine Aufstellung der zahlreichen kulturellen Einrichtungen im Kanton Basel-Stadt und eine Liste der Hotels, welche über rollstuhlgängige Zimmer verfügen. Auch ein rollstuhlgängiger Rundgang zu den wichtigsten Basler Sehenswürdigkeiten ist dabei. Trotz der Fülle von Informationen ist der Plan übersichtlich und gut lesbar. Mit diesem Plan kann sich der auf den Rollstuhl angewiesene Besucher oder die Bewohnerin der Stadt Basel ein gutes Bild von der Rollstuhlgängigkeit der Stadt machen. Die allgemeinen Informationen sind auf Englisch übersetzt, damit sie von fremdsprachigen Besuchern nachvollzogen werden können. Finanziert wurde der Stadtplan von der Schweizer Paraplegiker Stiftung, der Schweizerischen Stiftung für das cerebral gelähmte Kind, der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige (GGG), Basel, und der C. Barell-Stiftung Kinosäle Zugang 1981/2006 rollstuhlgängig nicht rollstuhlgängig Rollstuhl-WC 2006 mit Rollstuhl-WC ohne Rollstuhl-WC Rollstuhlgängigkeit der Stadt Basel Welche Erkenntnisse lassen sich aus dem neuen Stadtplan ziehen? Ein Vergleich mit dem Stadtführer für Behinderte von 1981 zeigt, dass sich in den letzten 25 Jahren vieles zum Besseren gewendet hat. So hat die Anzahl rollstuhlgängiger Museen, Konzert- und Vortragssäle um ein Mehrfaches zugenommen. Auch bei den Kinos ist man auf gutem Weg. Dank des neuen Multiplexkinos Küchlin, welches komplett rollstuhlgängig ist, und durch die Schliessung des behindertenunfreundlichen Kinos Hollywood konnte die Quote enorm gesteigert werden. Heute sind über 80% aller Kinosäle auch von Rollstuhlfahrenden benutzbar. Nicht ganz so positiv ist die Entwicklung im Theaterbereich. Nach wie vor sind viele dieser Bauten in alten Gebäuden und für behinderte Menschen nicht angepasst. Deshalb muss in den nächsten Jahren dieser Bereich intensiver bearbeitet werden. Mit den zusätzlichen Möglichkeiten, welche die neue Verfassung heute bietet, kann möglicherweise hier etwas erwirkt werden. Eine richtige Erfolgsgeschichte ist bei den Hotels zu verzeichnen besassen nur die Hotels Hilton und Admiral sowie die Jugendherberge Zimmer, die für Rollstuhlfahrende geeignet waren. Das ist nun anders. Für die kommende Fussballeuropameisterschaft können auf den Rollstuhl angewiesene Fans auf 18 verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten zurückgreifen und aus vier unterschiedlichen Hotelklassen wählen. Sehr erfreulich ist, dass sogar bei der tiefsten Preisklasse eine Auswahlmöglichkeit besteht. Neben der Jugendherberge verfügen das YMCA Hostel und die «back pack»-herberge (beide im Gundeli) über behindertengerechte Zimmer und Nasszellen. 8

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