SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Wissen - Manuskriptdienst. Der Preis des Geldes Alternativen zur Zinswirtschaft

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1 SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Wissen - Manuskriptdienst Der Preis des Geldes Alternativen zur Zinswirtschaft Autorin: Beate Krol Redaktion: Anja Brockert Regie: Maria Ohmer Sendung: Donnerstag, , 8.30 Uhr, SWR 2 Wiederholung: Montag, , Uhr, SWR 2 Bitte beachten Sie: Das Manuskript ist ausschließlich zum persönlichen, privaten Gebrauch bestimmt. Jede weitere Vervielfältigung und Verbreitung bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des Urhebers bzw. des SWR. Mitschnitte auf CD von allen Sendungen der Redaktion SWR2 Wissen/Aula (Montag bis Sonntag 8.30 bis 9.00 Uhr) sind beim SWR Mitschnittdienst in Baden-Baden für 12,50 erhältlich. Bestellmöglichkeiten: 07221/ SWR 2 Wissen können Sie ab sofort auch als Live-Stream hören im SWR 2 Webradio unter oder als Podcast nachhören: Manuskripte für E-Book-Reader E-Books, digitale Bücher, sind derzeit voll im Trend. Ab sofort gibt es auch die Manuskripte von SWR2 Wissen als E-Books für mobile Endgeräte im so genannten EPUB-Format. Sie benötigen ein geeignetes Endgerät und eine entsprechende "App" oder Software zum Lesen der Dokumente. Für das iphone oder das ipad gibt es z.b. die kostenlose App "ibooks", für die Android-Plattform den in der Basisversion kostenlosen Moon-Reader. Für Webbrowser wie z.b. Firefox gibt es auch so genannte Addons oder Plugins zum Betrachten von E-Books. Kennen Sie schon das neue Serviceangebot des Kulturradios SWR2? Mit der kostenlosen SWR2 Kulturkarte können Sie zu ermäßigten Eintrittspreisen Veranstaltungen des SWR2 und seiner vielen Kulturpartner im Sendegebiet besuchen. Mit dem Infoheft SWR2 Kulturservice sind Sie stets über SWR2 und die zahlreichen Veranstaltungen im SWR2-Kulturpartner-Netz informiert. Jetzt anmelden unter 07221/ oder swr2.de 1

2 Regie: Musik (indisch, instrumental) Eines Tages erschien der Gott Krishna am Hof des Königs. Er war als Weiser verkleidet und bot dem König eine Partie Schach an. Der König, der das Spiel über alles liebte, stimmte begeistert zu. Was willst du, wenn du gewinnst?, fragt er den verkleideten Gott. Ich bin ein bescheidener Mensch, antwortete Krishna, es reicht, wenn du auf das erste Feld des Schachbretts ein Reiskorn legst und dann von Feld zu Feld die Summe der Reiskörner verdoppelst. Der König willigte ein. Es kam wie es kommen musste: Krishna gewann. Sofort trugen die Diener einen Sack Reis herbei und fingen an, die Reiskörner auf die Felder zu legen. Nicht lange, und der erste Sack war leer. Der zweite Sack leerte sich noch schneller. So ging es weiter. Irgendwann sah der König mit Entsetzen, dass er die gesamten Reisvorräte seines Landes verspielt hatte. Regie: Musik langsam weg Ansage: Der Preis des Geldes. Alternativen zur Zinswirtschaft. Eine Sendung von Beate Krol. Die Erzählung vom Reiskorn und dem Schachbrett kursiert in vielen verschiedenen Varianten. Mal ist sie in Indien angesiedelt, mal im alten Persien. Mal übernimmt am Ende der Weise die Macht vom König, mal wird er vom König bestraft, mal stundet der Gott dem König die Schuld. Immer jedoch ist diese Geschichte eine Mahnung: unterschätze nicht, wie schnell aus einem kleinem Betrag eine große Summe werden kann sei es als Gewinn oder als Schuld. Dieses sogenannte exponentielle Wachstum liegt auch dem Geldzins zugrunde. O-Ton 1 (Prof. Margret Kennedy): Das Missverständnis ist, dass wenig Menschen verstehen, was exponentielles Wachstum wirklich bedeutet. Wenn man Menschen fragt, was sie wählen würden, ob sie, wenn sie ein Jahr jede Woche Euro bekämen oder die Wahl hätten, einen Pfennig zu nehmen und 52 mal die Verdoppelung dieses Pfennigs zu bekommen intuitiv würde jeder sagen: `Die Euro, das ist doch sicherer. Das ist am Ende des Jahres halt Euro das kann jeder in zwei Minuten ausrechnen. Aber das, was dieser eine Pfennig bringen würde innerhalb dieses einen Jahres, das rät niemand. Da kommt raus Ende des Jahres: 45 Billionen Euro. 45 Billionen Euro, eine Zahl mit 14 Stellen vor dem Komma. Margrit Kennedy ist gewohnt, dass man ihr diese ungeheure Summe nicht glaubt. Die emeritierte Architekturprofessorin und Expertin für Regional- und Komplementärwährungen hat deshalb die 52 Rechenschritte fein säuberlich aufgelistet. Tatsächlich macht das Geld durch die stete Verdopplung verrückte Sprünge: Bis aus dem einen Pfennig bzw. Cent 1 Euro geworden ist dauert es 7 Wochen. In der 14. Woche sind es schon hundert Euro. Ab der 24. Woche verdoppeln sich die Hunderttausender. In der 47. Woche ist die Billionengrenze geknackt. 2

3 Margrit Kennedy gehört zu der wachsenden Gruppe der Zinskritiker. Das Thema bewegt sie seit den 80er Jahren, als sie an der Freien Universität Berlin mit ihren Studenten ökologische Bauprojekte plante. O-Ton 2 (Prof. Margrit Kennedy): Also das ging los 82, als ich massenhaft Geld hatte in Berlin für unsere ökologische Forschung und Projekte und überall diese Sachen vorstellen konnte. Und immer kam irgendjemand hinterher zu mir, der sagte: `Das ist alles schön und gut, was sie machen, aber das rechnet sich nicht. Und ich hatte immer keine Ahnung, was die meinten. Gemeint war, dass die Kosten für die Projekte deutlich über dem lagen, was sie auf der anderen Seite erwirtschaftet hätten. Dass die Kosten so hoch waren, lag allerdings nicht am Material, sondern an den Zinsen, die auf den Investitionskrediten lagen. Ohne Zinsen hätten die Projekte umgesetzt werden können. Aber Geld ohne Zinsen wo gibt es das? Margrit Kennedy entdeckte ein neues Thema und erfuhr überraschende Dinge. O-Ton 3 (Prof. Margrit Kennedy): Die meisten Leute glauben, sie zahlen nur Zinsen, wenn sie Geld leihen bei der Bank. Nun ist das ja so, dass die meisten Geschäftsleute mit geliehenem Geld ihre Produktion aufbauen müssen, und dann müssen sie natürlich die Zinsen in die Preise reinrechnen. Und wir haben ganz unterschiedliche Zinsanteile in den Preisen. Wenn man zum Beispiel sich die Müllabfuhr anguckt, dann sind das hauptsächlich Personalkosten, da ist vielleicht ein 12-prozentiger Anteil an Zinsen drin. Beim Trinkwasser sind es dann schon 38 Prozent, und im sozialen Wohnungsbau sind es 77 Prozent Zinsen, wenn man das alles Mal zusammen rechnet. Das heißt: Im Durchschnitt aller Güter und Dienstleistung, die wir zum Leben brauchen, zahlen wir zwischen 35 und 40 Prozent Zinsen. Unter dem Strich ergibt sich für die meisten Menschen ein Minus. Sie zahlen mehr in Gütern und Dienstleistungen versteckte Zinsen als sie für ihr Erspartes bekommen. Lediglich die mit den großen Vermögen, das sind etwa zehn Prozent der Gesellschaft, erhalten mehr Zinsen als sie Ausgaben haben. Das Zinsprinzip ist einer der Gründe dafür, dass die Superreichen immer reicher werden und die anderen auf keinen grünen Zweig kommen. So driften die Menschen in vielen Gesellschaften materiell immer weiter auseinander. Auch für die Verteilung von Armut und Reichtum zwischen Staaten ist das Zinsprinzip mit verantwortlich. In den 70er Jahren haben viele Entwicklungs- und Schwellenländer diese Erfahrung gemacht. Obwohl ihre Wirtschaftsleistung oft um bis zu 20 Prozent wuchs, wurden sie ärmer statt reicher. Der Grund: Sie hatten die Investitionen mit Krediten finanziert, und die Zinsbelastungen überschritten die gesamte Wirtschaftsleistung bei weitem. Der Zins befördert also die materielle Ungleichheit und hält Menschen und Staaten in Abhängigkeit und Armut einfach, weil er da ist. Aber muss er wirklich da sein? 3

4 Eine Frage, die beim ersten Hören ziemlich überflüssig scheint. Warum sollte jemand überhaupt Geld verleihen, wenn er dafür keine Zinsen bekommt? Und wie soll die Wirtschaft dann funktionieren? Geld ohne Zins das klingt nach Stillstand und Traumtänzerei. Dabei ist die Kritik an der Zinswirtschaft uralt. Schon Aristoteles schrieb: Geld kann nicht Geld hervorbringen. Und im Koran heißt es: Ihr Gläubigen! Nehmt nicht Zins, indem ihr in mehrfachen Beträgen wiedernehmt, was ihr ausgeliehen habt! Auch im Christentum waren Zinsen lange Zeit verboten. Michael North ist Historiker an der Universität Greifswald. Er hat die Geschichte des Geldes erforscht und mehrere Bücher dazu verfasst. O-Ton 4 (Prof. Michael North): Im Christentum gab es die Normen der Bergpredigt oder des Alten Testaments, wo man gesagt hat: Man hilft in einer Notlage und möchte nichts dafür haben. Weil es natürlich der Nächstenliebe widerspricht. Und in der mittelalterlich geprägten Vorstellung spielt das Seelenheil für jeden Menschen natürlich eine große Rolle. Und wenn man einmal gegen die göttlichen Verbote verstoßen hat, indem man Geldzins genommen hat für eine Tat der Nächstenliebe war man verdammt. Wer Zinsen nahm oder gar Wucher betrieb, landete in der Hölle. Gläubigern war lediglich erlaubt ein Pfand zu nehmen. Mit Beginn der Neuzeit ließ die christliche Kirche vom Zinsverbot ab. Das hatte vor allem mit dem Wachstumsdrang der Wirtschaft zu tun, deren Vertreter offenbar schon damals gute Lobbyarbeit leisteten: O-Ton 5 (Prof. Michael North): Es gibt eine sogenannte kommerzielle Revolution, 13./14. Jahrhundert, die oberitalienischen Städte blühen auf, der Handel mit dem Mittelmeerraum, auch mit Westeuropa expandiert. Dazu muss man natürlich Kredit haben und entsprechend erfinden die Kirchenjuristen dann natürlich auch Möglichkeiten, das Zinsverbot zu umgehen. Da gibt s verschiedene Techniken, beispielsweise den Wechselbrief, der eigentlich nur eine Wechseltransaktion umfasst, aber im Wechselkurs kann man natürlich einen Zins verstecken. Die andere Möglichkeit ist, dass man sich Gedanken macht: Gibt es Ausnahmefälle, warum man Zins nehmen kann? Beispielsweise, muss der andere Konsumverzicht leisten, wenn er sein Geld als Kredit vergibt? Ebenso: Muss der andere Investitionsverzicht leisten? Kann er eine Handelstransaktion nicht machen, weil er gerade Kredit gibt? Oder: Sind mit der Beschaffung des Geldes Kosten verbunden? Auch das legt den Kompensationsgedanken nahe. 4

5 Die Überlegungen der Kirchenjuristen bilden bis heute die Grundlage für die Berechnung des Zinses. Insgesamt enthält der Zins vier Komponenten: zum einen die Bearbeitungsgebühr der Bank. Dann gibt es die sogenannte Liquiditätsprämie. Die Banken erheben sie, weil sie sich Geld für den Kredit bei der Zentralbank leihen müssen, die selbst Zinsen erhebt. Diese Kosten geben die Banken, mit einem Aufschlag versehen, an den Kreditnehmer weiter. O-Ton 6 (Prof. Thomas Huth): Dann enthält der Zinssatz auch immer eine Risikoprämie, also sozusagen die Versicherungsprämie gegen die Gefahr des Untergangs des Schuldners. Dann enthält der Zins immer eine Inflationsprämie. Also beträgt Ihre reale Zinsforderung 3 Prozent und Sie erwarten, dass die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2 Prozent betragen wird, dann würden Sie 5 nominal fordern. Und wenn Sie es dann mit einem unsicheren Kantonisten zu tun haben, einem Staat, dem die Verschuldung davon läuft, dann fordern Sie 3, 4, 5, 6 bis hin zu über 10, 15, 20 Prozent Risikoprämie. Und dann kommen diese hohen Zinsniveaus zustande, die wir aktuell beobachten können. Thomas Huth hat an der Universität Lüneburg den Lehrstuhl für Geld- und Kapitalmärkte inne. Mit den unsicheren Kantonisten meint er Länder wie Griechenland, Italien, Spanien und Slowenien. Sie sind heute in einer ähnlich ausweglosen Lage wie die Schwellen- und Entwicklungsländer in den 70er und 80er Jahren. Auf der einen Seite fallen immer höhere Schuldzinsen an, weil sie ihre Kreditraten nicht bezahlen können. Auf der anderen Seite steigen die Zinsen für Staatsanleihen, mit denen sich Länder üblicherweise von Banken und Privatpersonen Geld leihen. 25 Prozent betrug die sogenannte Länderrisikoprämie zwischenzeitlich für Griechenland, die von den Ratingagenturen ermittelt wird. Die einzige Chance, die Zinsen zu bezahlen, besteht im Wirtschaftswachstum. Die Wirtschaft wächst, der Staat profitiert davon in Form von Steuern, die dann in die Zinstilgung fließen. Ein Wirtschaftswachstum von 25 Prozent aber kann es kaum geben. Allenfalls beim Wiederaufbau nach einem Zusammenbruch. Dass die Krisenländer der EU aus eigener Kraft aus der Zinsklemme kommen, ist daher mehr als unwahrscheinlich. Aber auch in Deutschland könnte die Lage bedrohlich werden, meint Kapitalmarktexperte Thomas Huth. Auch wenn derzeit auf deutschen Staatsanleihen negative Zinsen liegen, die Käufer also einen Teil ihres geliehenen Geldes einbüßen. O-Ton 7 (Prof. Thomas Huth): Wir sind sicher stärker verschuldet, im Moment, als nachhaltig und durchhaltbar betrachtet wird. So. Wann wird es gefährlich? Es wird immer dann gefährlich, wenn der reale Zinssatz höher ausfällt, als die reale Wachstumsrate unserer Volkswirtschaft. Warum? Nun, die Steuereinnahmen unseres Finanzministers rühren zum größten Teil her aus der Einkommen- und der Körperschaftssteuer, der Einkommensteuer der Haushalte, der Körperschaftssteuer der Unternehmen. Dann wächst dieses Steueraufkommen bei einer realen Wachstumsrate von sagen wir drei Prozent, maximal 5

6 auch mit drei Prozent. Wenn Sie aber eine reale Zinslast von fünf Prozent auf die Staatsverschuldung zu tragen haben, dann läuft Ihnen die Verschuldung davon. Margrit Kennedy hat erlebt, was passieren kann, wenn ein Land in die Überschuldungsfalle gerät. Ende 2001 erklärte die argentinische Regierung den Staatsbankrott. Daraufhin brachen soziale Unruhen aus. 28 Menschen starben. O-Ton 8 (Prof. Magrit Kennedy): Ich bin in Argentinien gewesen, nachdem dort der Pesos zusammengebrochen war und habe erlebt, wie Leute die Straßenschilder abmontiert haben, um das zu verkaufen und sich was zu essen zu kaufen. Also der gesamte Mittelstand in Argentinien ist praktisch mittellos geworden durch den Zusammenbruch des Geldes. Für mich ist ein solcher Crash das Zweitschlimmste nach einem Krieg. Nach Verhandlungen mit den Gläubigern durfte Argentinien die Hälfte seiner Schulden streichen. Zudem verkündete die Regierung einen Zinsenschnitt bei den Staatsanleihen. Zinsen und Zinseszinsen, die nach 2002 aufgelaufen waren, sollten nicht zurückgezahlt werden. Die Gläubiger waren empört. Andere fanden, dass das Land moralisch im Recht war. Fast zwanzig Prozent Zinsen lagen auf den Staatsanleihen. Das war damals der höchste aller je gezahlten Sätze. Margrit Kennedy fürchtet, dass auch in Europa soziale Unruhen ausbrechen können. Also noch einmal die Frage: kann es Geld ohne Zinsen geben? Wer würde dann noch Geld verleihen? Und wie würde eine Welt ohne Zinsen aussehen? Tatsächlich gibt es erstaunlich viele Alternativen zum Zinsprinzip. Eine ist die schweizerische WIR-Bank, die Unternehmen mit zinsfreien Krediten versorgt. Eine andere Variante ist das Schwundgeld des belgischen Ökonomen Silvio Gesell. Und dann gibt es noch das Islamic Banking. Volker Nienhaus, Volkswirtschaftler und bis zu seiner Emeritierung Präsident der Marburger Universität, erforscht es. O-Ton 9 (Prof. Volker Nienhaus): Der Koran als wörtliche Offenbarung Gottes enthält ein Verbot Riba zu nehmen. Der Begriff Riba bedeutet wörtlich so was wie Wachstum, Zuwachs, Zugewinn. Und das heißt: jede Art von Zuwachs, von Gewinn, bei einer Darlehenstransaktion, bei einem Gelddarlehen fällt unter das Riba-Verbot. Und damit sind nach heutiger Sicht auch alle Bankzinsen verboten. Sowohl als Darlehenszinsen, die man bezahlt, als auch als Zinsen auf dem Sparbuch, die man entgegen nehmen würde. Weil eine islamische Bank nicht mit Geld Geld verdienen darf, handelt sie mit Gütern. Das sieht dann zum Beispiel so aus: Ein Arzt, der sich selbstständig machen möchte, überlegt sich, welche Möbel und medizinischen Geräte er braucht. Diese Liste legt er der Bank vor. Traut die Bank dem Arzt zu, dass er mit seiner Praxis Erfolg haben wird, begibt sie sich mit der Liste auf Einkaufstour. 6

7 O-Ton 10 (Prof. Volker Nienhaus): Derjenige, der das Geld hat, verleiht nicht Geld, sondern kauft im Auftrag desjenigen genau dieses Objekt und verkauft es an ihn weiter mit einem Handelsgewinn, mit einem Aufschlag, der ein Handelsgewinn ist, oder er vermietet es, auch das ist möglich. Und der Mietpreis liegt über dem Einstandspreis. Sodass man ökonomisch gesehen sehr wohl einen Preis für das Kapital zahlen muss, juristisch aber Verträge verwendet werden, die Handelsverträge und keine Darlehensverträge sind. Und damit das Riba- Verbot beachtet wird. Das hört sich erst mal so an, als ob es keinen großen Unterschied macht, ob man einen Handelsgewinn verlangt oder Zinsen. Und doch gibt es einen Unterschied zwischen dem traditionell-westlichen und dem Islamic Banking. O-Ton 11 (Prof. Volker Nienhaus): Man muss auf das gucken, was man im Islamic Banking nicht macht nämlich, gegenwärtig jedenfalls, noch nicht: Derivatehandel und Ähnliches. Das heißt, der Teil der spekulativen Handelsaktivitäten, die nur zwischen Banken oder zwischen Finanzakteuren im Finanzsektor ablaufen und die dann zu Krisen führen, zu Schieflagen einzelner Finanzinstitutionen und so weiter, das dürfte sich eigentlich im Islamic Banking nicht abspielen. Ungedeckte Leerverkäufe, die die derzeitige Finanzund Bankenkrise wesentlich mit ausgelöst haben, gehen im islamischen Finanzsystem nicht. Eine islamische Bank ist durch das Zinsverbot sehr viel enger an die Realwirtschaft gebunden. Die Kunden nehmen am Auf und Ab der Wirtschaft teil. Haben die Unternehmen Erfolg, gibt die islamische Bank ihren Sparern von ihrem Handelsgewinn etwas ab. Machen die Unternehmen Verluste, haften auch die Sparer und die Bank. Ein solches Prinzip, meint Volkswirt Volker Nienhaus, könne für die wirtschaftliche Entwicklung durchaus positiv sein. O-Ton 12 (Prof. Volker Nienhaus): Wenn Sie eine klassische Kreditfinanzierung nehmen, ist der Unternehmer finanziell gesehen im vollen Risiko. Wenn seine Investition fehlschlägt, muss er trotzdem in voller Höhe den Kredit bezahlen. Im anderen Fall eines Beteiligungsmodells trägt der Finanzier einen Teil dieses Risikos mit. Für die Wirtschaft insgesamt hat das den Vorteil, dass die unternehmerischen Risiken, die Risiken, die mit neuen Techniken, neuen Produkten, neuen Märkten verbunden sind, auf mehr Schultern verteilt werden. Und das heißt, man kann davon ausgehen, dass möglicherweise eine solche unternehmerische Wirtschaft mehr Innovationen realisieren wird, mehr neue Produkte, neue Techniken und so weiter, als eine Wirtschaft, in der das volle Risiko beim unternehmerisch tätigen Partner bleibt. Noch spielt das Islamic Banking in der weltweiten Finanzwirtschaft eine untergeordnete Rolle. Volker Nienhaus schätzt den Anteil auf weltweit derzeit etwa 10 Prozent. Zum einen ziehen viele Sparer die zinsbasierte Bank vor, weil die Einlagen dort gesichert sind. Zum anderen sind die meisten Banken- und Steuergesetze auf das Zinsprinzip zugeschnitten. Auch in Deutschland ist das noch so. 7

8 Und was macht die Schweizer WIR-Bank anders? Margrit Kennedy: O-Ton 13 (Prof. Margrit Kennedy): Die kleinen und mittleren Unternehmen sind eigentlich die, die am meisten in diesem System drunter leiden, dass sie eben keine Kredite mehr bekommen, dass die Zinsen so hoch gehen. Und das sind die, die in der Schweiz eine Parallelwährung angeschafft haben, den WIR, und der existiert jetzt seit 75 Jahren, und sich gegenseitig Kredit geben ohne Zinsen. Also kleinere und mittlere Unternehmen sind dabei. In 15 Regionen. Die WIR-Bank, die ihren Sitz in Basel hat, vergibt WIR-Kredite von umgerechnet 2 Milliarden Schweizer Franken im Jahr. Das Firmenspektrum der WIR-Bank reicht vom Friseursalon über die Gastronomie bis zu Dachdeckern. Sie alle haben den WIR als parallele Währung zum Schweizer Franken akzeptiert. Ein WIR-Kredit funktioniert so: Eine junge Buchhändlerin möchte sich selbstständig machen. Sie hat passende Ladenräume in einer guten Lage gefunden. Weil sie wenig Geld hat, muss sie die Einrichtung über einen Investitionskredit finanzieren. Bei den normalen Zinskonditionen wäre das schwierig, denn Bücher werfen keinen großen Gewinn ab. Also schaut sie in der Liste der WIR-Unternehmen nach, ob sie eine Tischlerei findet, die den Auftrag gegen Bezahlung in WIR übernehmen würde. Ist der Geschäftspartner gefunden, beantragt sie bei der WIR-Bank den Kredit. Die hat die Zinsbestandteile auf ein Minimum gesenkt. Statt 3,0 Prozent erhebt die WIR-Bank 0,5 Prozent, damit deckt sie sowohl die Bearbeitungsgebühr als auch die Risikoprämie ab. Die WIR-Bank ist deshalb ideal für Unternehmen, deren Wachstumsrate unter dem gängigen Zinsniveau liegt. Zudem bildet sie eine Art Sicherheitssystem in Krisenzeiten. O-Ton 14 (Prof. Margrit Kennedy): Die normalen Banken funktionieren pro-zyklisch. Also wenn es der Wirtschaft gut geht, bekommen sie eben Kredit. Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, dann sind sie eher zögerlich. Das heißt, sie verstärken den Auf- und Abschwung. Während die komplementären Währungen und das gilt fast für alle die wirken genau antizyklisch: Wenn s der Wirtschaft nicht besonders gut geht, dann werden sie in einem noch höheren Maße benutzt, als wenn s der Wirtschaft gut geht. Die dritte Alternative zum herkömmlichen Zinsprinzip ist das sogenannte Schwundgeld. Sein Erfinder ist Silvio Gesell, ein Finanztheoretiker, der 1862 in Belgien geboren wurde und später in Argentinien ein Importunternehmen für medizinische Produkte besaß. Silvio Gesell sah im Zins ein Problem, weil er die Menschen dazu verführe, Geld zu horten statt es in den Wirtschaftskreislauf einzuspeisen. Gesells Schwundgeld verliert hingegen an Wert, wenn es nicht innerhalb einer bestimmten Zeit ausgegeben oder gegen eine kleine Gebühr wieder aufgewertet wird. Diesem Prinzip des Negativzinses folgen viele Parallel- und Regionalwährungen. Die bekannteste in Deutschland ist der Chiemgauer, der mit seinen schlichten roten, blauen, grünen und gelben Scheinen ein wenig an Monopoly-Geld erinnert. O-Ton15 (Prof. Margrit Kennedy): 8

9 Wir ersetzen den Zins durch etwas, was man im Fachjargon Demourage nennt. Also Umlaufimpuls. Zum Beispiel der Chiemgauer, diese Regionalwährung, die heute eine der erfolgreichsten ist, hat einen Umlaufimpuls von 2 Prozent pro Vierteljahr, das ist also im Jahr 8 Prozent. Das heißt, wenn Sie ihr Geld in der Tasche behalten und nicht ausgeben, verliert das im ganzen Jahr 8 Prozent. Das heißt, es wäre Minus. Natürlich kann man auch als Besitzer von Schwundgeld sparen. Dazu muss man das Geld zur Bank bringen. Dort bekommt man zwar keine Zinsen, aber das Geld verliert seinen Wert nicht. Das heißt auch, dass beim Schwundgeld Vermögen nicht exponentiell wachsen können. Und wie bei der WIR-Bank können auch hier Kredite weitgehend zinsfrei vergeben werden. Dadurch wiederum würde bei Gütern und Dienstleistungen der Zinsaufschlag entfallen. Die Folge: die Menschen wären finanziell entlastet und die Preise stabiler. Margrit Kennedy glaubt, dass es am besten wäre, die herkömmlichen und die alternativen Varianten miteinander zu kombinieren. Das würde bedeuten, dass der Zins nicht ganz aus der Welt verschwindet, aber doch in Teilen. Um ein solches neues System zu entwerfen, bräuchte man allerdings die Ökonomen. Die jedoch tun sich mit der Zinskritik schwer vielleicht auch deshalb, weil sie unendlich viel Energie in die Begründung des Zinses gesteckt haben, über etliche Generationen hinweg. O-Ton 16 (Prof. Thomas Huth): Die Begründung des Zinses wir würden sagen als ökonomische Theoretiker würden wir sagen `der Komplex der Zins- und Kapitaltheorie gehört in der Tat zu den schwierigsten und umstrittensten Kapiteln in der ökonomischen Theorie. Auf einem etwas oberflächlichem Lehrbuchniveau hat das gar nicht den Anschein, aber wenn Sie tiefer einsteigen in die moderne oder auch die ältere Zins- und Kapitaltheorie, dann werden Sie feststellen, dass es eine Geldzinstheorie aus einem Guss eigentlich gar nicht gibt. Und dass, eine befriedigende und alle überzeugende Zinstheorie bislang auch noch nicht wirklich formuliert wurde, jedenfalls in meinen Augen nicht. Auch ob der Zins wirklich ein so guter Mechanismus ist, die Ressource Geld in der Welt zu verteilen, wie allgemein angenommen, ist wissenschaftlich nicht bewiesen. In der Theorie dient der Zins zwei Zielen. Zum einen soll er bewirken, dass das Geld zu jenen Unternehmen und Menschen gelangt, die aus dem Geld das Beste machen, also die Gesellschaft mit ihren Gütern und Dienstleistungen voran bringen. Zum anderen soll er verhindern, dass Geld in unsinnige Investitionsprojekte fehlgeleitet wird. Doch wie kann man die Menschen dafür gewinnen, über den Zins nachzudenken und damit auch über das Geldsystem insgesamt? O-Ton 17 (Prof. Margrit Kennedy): Der Einstieg ist riesig schwierig, deswegen plädiere ich dafür, erst mal zu sagen: Wir unterstützen die komplementären Währungen, um im kleineren Bereich Beispiele zu schaffen. Und da hoffe ich, dass wir vielleicht noch ein paar Stiftungen dazu finden und vielleicht auch mutige Politiker auf der Landesebene, die sagen: `Wir machen das hier einfach mal und probieren das mal aus und die irgendwie sich mit der Bundesbank und mit der EZB auf eine Ausnahmegenehmigung einigen, wie wir das in der Architektur 9

10 immer hatten. Einfach Pilotprojekte, die zeigen, es geht oder es geht nicht oder in diesen Grenzen geht es. Regie: Ggf. leise Musik, darüber: Ein paar erste Schritte in diese Richtung sind gemacht. So hat die deutsche Bankenregulierungsbehörde Bafin ihren Vorbehalt gegenüber dem Islamic Banking abgelegt, den sie mit dem deutschen Kreditgesetz begründet hatte. Auch die WIR-Bank ist seit Kurzem in Deutschland zugelassen. Und in Belgien hat ein Mann vor Gericht die Erlaubnis erstritten, eine Bank gründen zu dürfen, die ebenfalls zinsfreie Kredite in einer Komplementärwährung anbietet. Regie: Ggf. leise Musik, darüber: Und was geschieht, wenn das Zinssystem bleibt wie es ist? Mit exponentiell wachsenden Guthaben und Schulden? Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Crash wie in Argentinien. Im besseren Fall erhöhen die Regierungen die Steuern, um die exponentiell wachsenden Schuldzinsen zu bezahlen. Eine andere Möglichkeit ist, für Inflation zu sorgen. Denn wenn das Geld weniger wert ist, schrumpft auch der Wert der Zinsen. Oder es kommt zum Schuldenschnitt. Bei allen Varianten werden die Vermögenden viel Geld verlieren und die Armen noch weniger Geld haben. Allerdings werden sich die Vermögenden schneller vom Verlust erholen. Der Zins mit seinem exponentiellen Wachstum hilft ihnen dabei. Regie: Musik noch einmal kurz frei, dann weg * * * * * 10

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