Ballade: Worterklärungen: Knittel: Knüppel allgemach: allmählich, nach und nach Rock: altes Wort für Jacke

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1 Kartei "ARBEIT AM TEXT 5&6" Balladen: Der Begleiter von Wilhelm Busch TEXT Ba08 Ballade: Man kann die Ballade als gereimte Geschichte oder erzählendes Gedicht beschreiben. Sie ist eine sehr alte Form der Erzählung, die meist singend vorgetragen wurde. Die meisten Balladen lieben das Unheimliche, Düstere und oft Gespenstische. Der Verfasser der Ballade: Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl bei Hannover geboren. Er studierte zuerst Maschinenbau, dann an den Kunstschulen in Düsseldorf, Antwerpen und München. Busch war Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter" und des "Münchner Bilderbogen". Er wurde durch seine Bildergeschichten (wie Max und Moritz ) weltberühmt. Ab 1864 lebte er zurückgezogen erst in seinem Heimatdorf Wiedensahl, dann bis zu seinem Tode am 9. Januar 1908 in Mechtshausen (Harz). Arbeitsaufgaben * : 1) Lies die Ballade aufmerksam durch. Du musst nicht jedes Wort verstehen. 2) Fasse den Inhalt kurz mit deinen Worten zusammen. 3) Wie denkst du über die letzte Zeile? 4) Mit welcher Absicht wurde die Ballade geschrieben? 5) Zeichne ein Bild zur Ballade. 6) Versuche, die Ballade so vorzutragen, dass es den Zuhörern Spaß macht. Vielleicht suchst du eine passende Musik dazu aus oder singst sie vor? Worterklärungen: Knittel: Knüppel allgemach: allmählich, nach und nach Rock: altes Wort für Jacke * schwarz: Pflicht rot: schwierig, freiwillig grün: Freiarbeit

2 Der Begleiter von Wilhelm Busch Hans, der soeben in der Stadt sein fettes Schwein verwertet hat, ging spät nach Haus bei Mondenschein. Ein Fremder folgt und holt ihn ein.»grüß' Gott!«, rief Hans.»Das trifft sich gut, zu zweit verdoppelt sich der Mut.«Der Fremde denkt: Ha, zapperlot, der Kerl hat Geld, ich schlag' ihn tot, nur nicht von vorn, dass er es sieht, dagegen sträubt sich mein Gemüt. Und weiter gehn sie allgemach, der Hans zuvor, der Fremde nach. Jetzt, denkt sich dieser, mach' ich's ab. Er hob bereits den Knotenstab. -»Was gilt die Butter denn bei euch?«, fragt Hans und dreht sich um zugleich. Der Fremde schweigt, der Fremde stutzt, der Knittel senkt sich unbenutzt. Und weiter gehn sie allgemach, Der eine vor, der andre nach. Hier, wo die dunklen Tannen stehn, hier, denkt der Fremde, soll's geschehn. -»Spielt man auch Skat bei euch zuland?«, fragt Hans und hat sich umgewandt. Der Fremde nickt und steht verdutzt, der Knittel senkt sich unbenutzt. Und weiter gehn sie allgemach, der eine vor, der andre nach. Hier, denkt der Fremde, wo das Moor, hier hau' ich fest ihm hinters Ohr. - Und wieder dreht der Hans sich um.»prost!«, rief er fröhlich.»mögt Ihr Rum?«Und zog ein Fläschlein aus dem Rock. Der Fremde senkt' den Knotenstock, tat einen Zug, der war nicht schwach, und weiter gehn sie allgemach. Schon sind sie aus dem Wald heraus, und schau, da steht das erste Haus! Es kräht der Hahn, es bellt der Spitz.»Dies«, rief der Hans,»ist mein Besitz. Tritt ein, du ehrlicher Gesell, und nimm den Dank für dein Geleit!«Doch der Gesell entfernt sich schnell - Vermutlich aus Bescheidenheit.

3 Kartei "ARBEIT AM TEXT 5&6" Balladen: Der Bauer und sein Sohn von Christian Fürchtegott Gellert TEXT Ba09 Ballade: Man kann die Ballade als gereimte Geschichte oder erzählendes Gedicht beschreiben. Sie ist eine sehr alte Form der Erzählung, die meist singend vorgetragen wurde. Die meisten Balladen lieben das Unheimliche, Düstere und oft Gespenstische. Der Verfasser der Ballade: Christian Fürchtegott Gellert - Geboren am im Erzgebirge; gestorben am in Leipzig. Gellert wurde als fünfter Sohn einer 13-köpfigen Pastorenfamilie in ärmliche Verhältnisse geboren. Mit 14 Jahren konnte er aber die Fürstenschule besuchen studierte er an der Universität in Leipzig, musste 1739 wegen Geldmangel das Studium unterbrechen und arbeitete als Hofmeister in Dresden nahm er das Studium wieder auf und schloss es 1744 mit einer Arbeit über Theorie und Geschichte der Fabel ab wurde er zum Professor für Philosophie ernannt; bis zu seinem Tode hielt er Vorlesungen über Poetik und Stilkunde, aber besonders über Moral. Arbeitsaufgaben * : 1) Lies die Ballade aufmerksam durch. Du musst nicht jedes Wort verstehen. 2) Fasse den Inhalt kurz mit deinen Worten zusammen. 3) Erkläre den Ausdruck richterische Brücke. 4) Mit welcher Absicht wurde die Ballade geschrieben? 5) Zeichne ein Bild zur Ballade. 6) Versuche, die Ballade so vorzutragen, dass es den Zuhörern Spaß macht. Vielleicht suchst du eine passende Musik dazu aus oder singst sie vor? Worterklärungen: Junker: adliger Gutsbesitzer, junger Adliger dreist: unverschämt Exempel: Beispiel * schwarz: Pflicht rot: schwierig, freiwillig grün: Freiarbeit

4 Der Bauer und sein Sohn von Christian Fürchtegott Gellert Ein guter dummer Bauerknabe, Den Junker Hans einst mit auf Reisen nahm, Und der, trotz seinem Herrn, mit einer guten Gabe, Recht dreist zu lügen, wiederkam, Ging, kurz nach der vollbrachten Reise, Mit seinem Vater über Land. Fritz, der im Gehn recht Zeit zum Lügen fand, Log auf die unverschämtste Weise. Zu seinem Unglück kam ein großer Hund gerannt.»ja, Vater«, rief der unverschämte Knabe,»Ihr mögt mirs glauben oder nicht: So sag ich Euchs, und jedem ins Gesicht, Dass ich einst einen Hund bei - Haag gesehen habe, Hart an dem Weg, wo man nach Frankreich fährt, Der - ja, ich bin nicht ehrenwert, Wenn er nicht größer war als Euer größtes Pferd.Das«, sprach der Vater,»nimmt mich wunder; Wiewohl ein jeder Ort lässt Wunderdinge sehn. Wir, zum Exempel, gehn itzunder, Und werden keine Stunde gehn: So wirst du eine Brücke sehn (Wir müssen selbst darüber gehn), Die hat dir manchen schon betrogen (Denn überhaupt solls dort nicht gar zu richtig sein); Auf dieser Brücke liegt ein Stein, An den stößt man, wenn man denselben Tag gelogen, Und fällt, und bricht sogleich das Bein.«Der Bub erschrak, sobald er dies vernommen.»ach«, sprach er,»lauft doch nicht so sehr. Doch wieder auf den Hund zu kommen, Wie groß sagt ich, dass er gewesen wär? Wie Euer großes Pferd? Dazu will viel gehören. Der Hund, jetzt fällt mirs ein, war erst ein halbes Jahr; Allein das wollt ich wohl beschwören, Dass er so groß, als mancher Ochse, war.«sie gingen noch ein gutes Stücke; Doch Fritzen schlug das Herz. Wie konnt es anders sein? Denn niemand bricht doch gern ein Bein. Er sah nunmehr die richterische Brücke, Und fühlte schon den Beinbruch halb.»ja, Vater«, fing er an,»der Hund, von dem ich redte, War groß, und wenn ich ihn auch was vergrößert hätte: So war er doch viel größer als ein Kalb.«Die Brücke kömmt. Fritz! Fritz! wie wird dirs gehen! Der Vater geht voran; doch Fritz hält ihn geschwind.»ach Vater!«, spricht er,»seid kein Kind, Und glaubt, dass ich dergleichen Hund gesehen. Denn kurz und gut, eh wir darüber gehen, Der Hund war nur so groß, wie alle Hunde sind.«

5 Kartei "ARBEIT AM TEXT 5&6" Balladen: Der rechte Barbier von Adelbert von Chamisso TEXT Ba10 Ballade: Man kann die Ballade als gereimte Geschichte oder erzählendes Gedicht beschreiben. Sie ist eine sehr alte Form der Erzählung, die meist singend vorgetragen wurde. Die meisten Balladen lieben das Unheimliche, Düstere und oft Gespenstische. Der Verfasser der Ballade: Adelbert von Chamisso (eigentlich: Louis Charles Adélaïde de Chamisso de Boncourt) Geboren am auf Schloss Boncourt (Champagne, F), gestorben am in Berlin. Chamissos Familie floh während der französischen Revolution nach Deutschland wurde er Page der Königin von Preußen, 1798 bis 1807 war er preußischer Offizier machte er eine Weltumseglung. Nach der Rückkehr wurde er Adjunkt am Botanischen Garten in Berlin, später Vorsteher des Herbariums. Neben seinen Studien als Naturforscher betätigte er sich als Erzähler und Lyriker. Sein Liederkreis "Frauenliebe und -leben" wurde von Robert Schumann vertont. Arbeitsaufgaben * : 1) Lies die Ballade aufmerksam durch. Du musst nicht jedes Wort verstehen. 2) Fasse den Inhalt kurz mit deinen Worten zusammen. 3) Warum wurde der rohe Mensch am Ende leichenblass? 4) Mit welcher Absicht wurde die Ballade geschrieben? 5) Zeichne ein Bild zur Ballade. 6) Versuche, die Ballade so vorzutragen, dass es den Zuhörern Spaß macht. Vielleicht suchst du eine passende Musik dazu aus oder singst sie vor? Worterklärungen: rechte: (hier) richtige - Barbier: Bart- und Haarpfleger - Philister: (hier) engstirniger Mensch, Spießbürger Groll: unterdrückter Zorn, Ärger frommen: schmecken Batzen: alte Geldeinheit Wams: kurze enge Jacke wetzen: schärfen * schwarz: Pflicht rot: schwierig, freiwillig grün: Freiarbeit

6 Der rechte Barbier von Adelbert von Chamisso Und soll ich nach Philisterart Mir Kinn und Wange putzen, So will ich meinen langen Bart Den letzten Tag noch nutzen. Ja, ärgerlich, wie ich nun bin, Vor meinem Groll, vor meinem Kinn Soll mancher noch erzittern! Und schneidest, ritzest du mich bloß, So geb ich dir den Gnadenstoß; Du wärest nicht der erste.«holla! Herr Wirt, mein Pferd! macht fort! Ihm wird der Hafer frommen. Habt Ihr Barbierer hier im Ort? Lasst gleich den rechten kommen. Waldaus, waldein, verfluchtes Land! Ich ritt die Kreuz und Quer und fand Doch nirgends noch den rechten. Tritt her, Bartputzer, aufgeschaut! Du sollst den Bart mir kratzen; Doch kitzlig sehr ist meine Haut, Ich biete hundert Batzen; Nur, machst du nicht die Sache gut, Und fließt ein einzges Tröpflein Blut, Fährt dir mein Dolch ins Herze.«Das spitze, kalte Eisen sah Man auf dem Tische blitzen, Und dem verwünschten Ding gar nah Auf seinem Schemel sitzen Den grimmgen, schwarzbehaarten Mann Im schwarzen, kurzen Wams, woran Noch schwärzre Troddeln hingen. Dem Meister wird's zu grausig fast; Er will die Messer wetzen; Er sieht den Dolch; er sieht den Gast; Es packt ihn das Entsetzen; Er zittert wie das Espenlaub, Er macht sich plötzlich aus dem Staub Und sendet den Gesellen.»Einhundert Batzen mein Gebot, Falls du die Kunst besitzest; Doch, merk es dir, dich stech ich tot, So du die Haut mir ritzest.«und der Gesell:»Den Teufel auch! Das ist des Landes nicht der Brauch.«Er läuft und schickt den Jungen.»Bist du der Rechte, kleiner Molch? Frisch auf! fang an zu schaben; Hier ist das Geld, hier ist der Dolch, Das beides ist zu haben! Der Junge denkt der Batzen, druckst Nicht lang und ruft verwegen:»nur still gesessen! nicht gemuckst! Gott geb Euch seinen Segen!«Er seift ihn ein ganz unverdutzt, Er wetzt, er stutzt, er kratzt, er putzt:»gottlob! nun seid Ihr fertig.«- Nimm, kleiner Knirps, dein Geld nur hin; Du bist ein wahrer Teufel! Kein andrer mochte den Gewinn, Du hegtest keinen Zweifel; Es kam das Zittern dich nicht an, Und wenn ein Tröpflein Blutes rann, So stach ich dich doch nieder.«-»»ei! guter Herr, so stand es nicht, Ich hielt Euch an der Kehle; Verzucktet Ihr nur das Gesicht Und ging der Schnitt mir fehle, So ließ ich Euch dazu nicht Zeit; Entschlossen war ich und bereit, Die Kehl Euch abzuschneiden.so, so! ein ganz verwünschter Spaß!«Dem Herrn ward's unbehäglich; Er wurd auf einmal leichenblass Und zitterte nachträglich:»so, so! Das hatt ich nicht bedacht, Doch hat es Gott noch gut gemacht; Ich will's mir aber merken.«

7 Kartei "ARBEIT AM TEXT 5&6" Balladen: Die Ballade vom Landsknecht in Flandern von James Krüss TEXT Ba11 Ballade: Man kann die Ballade als gereimte Geschichte oder erzählendes Gedicht beschreiben. Sie ist eine sehr alte Form der Erzählung, die meist singend vorgetragen wurde. Die meisten Balladen lieben das Unheimliche, Düstere und oft Gespenstische. Der Verfasser der Ballade: James Krüss - ein Geschichtenerzähler, Verseschmied und der Erfinder der ABC-Gedichte, dürfte einer der bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren sein. Seine Texte wurden und werden von Groß und Klein in aller Welt gelesen und geliebt. James Krüss wurde am 31. Mai 1926 auf Helgoland geboren, lebte dann in der Nähe von München und zog 1966 nach Gran Canaria, wo er am 2. August 1997 starb. Arbeitsaufgaben * : 1) Lies die Ballade aufmerksam durch. Du musst nicht jedes Wort verstehen. 2) Fasse den Inhalt kurz mit deinen Worten zusammen. 3) Warum will der Landsknecht Krieg? 4) Mit welcher Absicht wurde die Ballade geschrieben? 5) Zeichne ein Bild zur Ballade. 6) Versuche, die Ballade so vorzutragen, dass es den Zuhörern Spaß macht. Vielleicht suchst du eine passende Musik dazu aus oder singst sie vor? Worterklärungen: Landsknecht: Söldner, bezahlter Soldat bankrott: pleite, zahlungunfähig * schwarz: Pflicht rot: schwierig, freiwillig grün: Freiarbeit

8 Die Ballade vom Landsknecht in Flandern von James Krüss War einst ein Landsknecht in Flandern, Dem ging es sonderbar. Er musste wandern und wandern, Weil kein Krieg im Lande war. Ein Landsknecht muss streiten und siegen, Denn dafür kriegt er Geld. Er wird zum Kämpfen und Kriegen Bezahlt und angestellt. Doch ist nirgends ein Krieg zu sehen, Was tut ein Landsknecht am End? Dann muss er ihn suchen gehen Wohl zwischen Brügge und Gent. Drum musste der Landsknecht in Flandern, So arbeitslos und allein, Alle Tage wandern und wandern Ins flandrische Land hinein. Mit durchgelaufenen Schuhen Wehklagte er Lieber Gott, Dein Frieden füllt Schränke und Truhen, Doch den Landsknecht macht er bankrott! Der Herbst kam mit schaurigem Wetter, Der Winter mit Schnee und mit Eis. Es gilbten sein Bart und die Blätter, Und er wurde vorzeitig ein Greis. Als dann wieder Krieg war in Flandern Und man suchte ein neues Heer, Da konnte er kaum noch wandern Und kämpfen gar nicht mehr. Er bekam keinen Sold und kein Essen, Denn er war zum Kampfe zu alt. So ist verschollen, vergessen Ein flandrischer Landsknecht im Wald.

9 Kartei "ARBEIT AM TEXT 5&6" Balladen: Der blinde König von Ludwig Uhland TEXT Ba12 Ballade: Man kann die Ballade als gereimte Geschichte oder erzählendes Gedicht beschreiben. Sie ist eine sehr alte Form der Erzählung, die meist singend vorgetragen wurde. Die meisten Balladen lieben das Unheimliche, Düstere und oft Gespenstische. Der Verfasser der Ballade: Ludwig Uhland wurde am in Tübingen geboren. Er studierte Jura und Sprachen. Während eines Studienaufenthalts in Paris (1810/1811) beschäftigte er sich mit alten französischen und deutschen Handschriften war er Sekretär im Justizministerium, sodann Rechtsanwalt in Stuttgart. Staatsbeamter konnte er aber nicht werden, da er es ablehnte, dem König, der 1805 widerrechtlich den Landtag aufgelöst hatte, den Eid zu schwören. Er wurde 1829 Professor für deutsche Sprache und Literatur in Tübingen. Er legte 1838 seine Professur nieder und arbeitete als Privatgelehrter. Uhland starb am in Tübingen. Arbeitsaufgaben * : 1) Lies die Ballade aufmerksam durch. Du musst nicht jedes Wort verstehen. 2) Fasse den Inhalt kurz mit deinen Worten zusammen. 3) Mit welcher Absicht wurde die Ballade geschrieben? 4) Zeichne ein Bild zur Ballade. 5) Versuche, die Ballade so vorzutragen, dass es den Zuhörern Spaß macht. Vielleicht suchst du eine passende Musik dazu aus oder singst sie vor? Worterklärungen: Eiland: Insel Harm: nagender Kummer Hüne: Riese fallen: (hier) im Krieg oder Kampf sterben Greis: alter, gebrechlicher Mensch - wonnig: liebreizend * schwarz: Pflicht rot: schwierig, freiwillig grün: Freiarbeit

10 Der blinde König von Ludwig Uhland Was steht der nord' schen Fechter Schar hoch auf des Meeres Bord? Was will in seinem grauen Haar der blinde König dort? Er ruft, in bittrem Harme auf seinen Stab gelehnt, dass überm Meeresarme das Eiland widertönt: "Gib Räuber, aus dem Felsverlies die Tochter mir zurück! Ihr Harfenspiel, ihr Lied so süß war meines Alters Glück. Vom Tanz auf grünem Strande hast du sie weggeraubt; dir ist es ewig Schande, mir beugt s das graue Haupt." und alles schweigt umher, bis drüben sich erhoben der Schild und Schwerter Schall und Kampfgeschrei und Toben, Und dumpfer Widerhall. Da ruft der Greis so freudig bang: Sagt an, was ihr erschaut! Mein Schwert, ich kenn s am guten Klang, Es gab so scharfen Laut. Der Räuber ist gefallen, Er hat den blut gen Lohn. Heil dir, du Held vor allen, Du starker Königssohn! Da tritt aus seiner Kluft hervor der Räuber groß und wild, er schwingt sein Hünenschwert empor und schlägt an seinen Schild: "Du hast ja viele Wächter, warum denn litten's die? Dir dient so mancher Fechter, und keiner kämpft um sie?" Noch stehn die Fechter alle stumm, tritt keiner aus den Reihn, der blinde König kehrt sich um: "Bin ich denn ganz allein?" Da fasst des Vaters Rechte sein junger Sohn so warm: "Vergönn mir's dass ich fechte! Wohl fühl ich Kraft im Arm." "Oh Sohn, der Feind ist riesenstark, ihm hielt noch keiner stand; und doch in dir ist edles Mark, ich fühl's am Druck der Hand. Nimm hier die alte Klinge! Sie ist der Skalden Preis. Und fällst du, so verschlinge die Flut mich armen Greis!" Und horch! es schäumet und es rauscht der Nachen übers Meer; der blinde König steht und lauscht, Und wieder wird es still umher, Der König steht und lauscht: Was hör ich kommen über s Meer? Es rudert und es rauscht. Sie kommen angefahren, Dein Sohn mit Schwert und Schild, In sonnenhellen Haaren Dein Töchterlein Gunild. Willkommen! ruft vom hohen Stein Der blinde Greis hinab Nun wird mein Alter wonnig sein, Und ehrenvoll mein Grab. Du legst mir, Sohn, zur Seite Das Schwert von gutem Klang, Gunilde, du Befreite, Singst mir den Grabgesang.

11 Kartei "ARBEIT AM TEXT 5&6" Balladen: Die Schatzgräber von Gottfried August Bürger TEXT Ba13 Ballade: Man kann die Ballade als gereimte Geschichte oder erzählendes Gedicht beschreiben. Sie ist eine sehr alte Form der Erzählung, die meist singend vorgetragen wurde. Die meisten Balladen lieben das Unheimliche, Düstere und oft Gespenstische. Der Verfasser der Ballade: Gottfried August Bürger - Geboren am in Molmerswende bei Quedlinburg (D); gestorben am in Göttingen. In seinem abgelegenen Heimatdorf hatte Bürger keine Möglichkeit zu geistigem Fortkommen, denn sein Vater, der Pfarrer des Dorfes. Ab 1768 studierte er Jura in Göttingen wurde er Amtmann. Die Stelle brachte viel Arbeit, finanziell aber wenig ein. Mannigfache Versuche, seinen Sorgen zu entgehen, schlugen fehl: Lotteriespiel, Gründung einer Verlagsanstalt, Auswanderung, Pacht eines Landgutes; ebenso gelang es nicht, eine andere Stelle zu erhalten. Kurz nach der Heirat mit Dorette Leonhardt 1774 verliebte er sich in deren Schwester Auguste. Nach zehn Ehejahren starb Dorette, im folgenden Jahr heiratete Bürger Auguste, diese starb aber schon nach siebenmonatiger Ehe wurde er Privatdozent an der Göttinger Universität, wo er bis zu seinem Tode Vorlesungen und Übungen über Ästhetik, Stilistik, deutsche Sprache und Philosophie hielt erhielt er die Ehrendoktorwürde, 1789 wurde er zum a.o. Professor ernannt. Seine unglückliche dritte Ehe wurde 1792 geschieden, gesellschaftlich isoliert starb er an Schwindsucht. Arbeitsaufgaben * : 1) Lies die Ballade aufmerksam durch. Du musst nicht jedes Wort verstehen. 2) Fasse den Inhalt kurz mit deinen Worten zusammen. 3) Worin besteht der Schatz? 4) Mit welcher Absicht wurde die Ballade geschrieben? 5) Zeichne ein Bild zur Ballade. 6) Versuche, die Ballade so vorzutragen, dass es den Zuhörern Spaß macht. Vielleicht suchst du eine passende Musik dazu aus oder singst sie vor? * schwarz: Pflicht rot: schwierig, freiwillig grün: Freiarbeit

12 Die Schatzgräber von Gottfried August Bürger Ein Winzer, der am Tode lag, rief seine Kinder an und sprach: "In unserm Weinberg liegt ein Schatz, grabt nur danach!" - "An welchem Platz?" schrie alles laut den Vater an. - "Grabt nur!" - O weh! Da starb der Mann. Doch kaum erschien das nächste Jahr, so nahm man mit Erstaunen wahr, dass jede Rebe dreifach trug. Da wurden erst die Söhne klug und gruben nun jahrein, jahraus des Schatzes immer mehr heraus. Kaum war der Alte beigeschafft, so grub man nach aus Leibeskraft. Mit Hacke, Karst und Spaten ward der Weinberg um und um gescharrt. Da war kein Kloß, der ruhig blieb; man warf die Erde gar durchs Sieb und zog die Harken kreuz und quer nach jedem Steinchen hin und her. Allein, da ward kein Schatz verspürt, und jeder hielt sich angeführt.

13 Kartei "ARBEIT AM TEXT 5&6" Balladen: Aus der Kindheit von Friedrich Hebbel TEXT Ba14 Ballade: Man kann die Ballade als gereimte Geschichte oder erzählendes Gedicht beschreiben. Sie ist eine sehr alte Form der Erzählung, die meist singend vorgetragen wurde. Die meisten Balladen lieben das Unheimliche, Düstere und oft Gespenstische. Der Verfasser der Ballade: Friedrich Hebbel - Geboren am in Wesselburen (Dithmarschen) als Sohn eines Maurers. Ärmliche Jugend. Später Maurerlehrling und Schreiber. Autodidaktische Bildung Studium in Hamburg und München unter äußerst dürftigen Verhältnissen Stipendium in Kopenhagen Paris; dort Bekanntschaft mit Heine. Ab 1845 in Wien Zeitungsredakteur. Hebbel starb am in Wien. Arbeitsaufgaben * : 1) Lies die Ballade aufmerksam durch. Du musst nicht jedes Wort verstehen. 2) Fasse den Inhalt kurz mit deinen Worten zusammen. 3) Welche guten und schlechte Seiten hat Nachbars Peter? 4) Mit welcher Absicht wurde die Ballade geschrieben? 5) Zeichne ein Bild zur Ballade. 6) Versuche, die Ballade so vorzutragen, dass es den Zuhörern Spaß macht. Vielleicht suchst du eine passende Musik dazu aus oder singst sie vor? Worterklärungen: hämscherweise: hämisch: hinterhältig, schadenfroh * schwarz: Pflicht rot: schwierig, freiwillig grün: Freiarbeit

14 Aus der Kindheit von Friedrich Hebbel»Nachbarin, ich folg' ihm leise, ob er es auch wirklich tut!«peter spricht es häm'scherweise, und der Knabe hört's mit Wut. Unterwegs auf manchem Platze bietet er sein Liebchen aus; aber keiner will die Katze, jeder hat sie längst im Haus. Ach, da ist er schon am Teiche und sein Blick, sein scheuer, schweift, ob ihn Peter noch umschleiche - ja, er steht von fern und pfeift.»ja, das Kätzchen hat gestohlen, und das Kätzchen wird ertränkt. Nachbars Peter sollst du holen, dass er es im Teich versenkt!«nachbars Peter hat's vernommen, ungerufen kommt er schon:»ist die Diebin zu bekommen, gebe ich ihr gern den Lohn!Mutter, nein, er will sie quälen. Gestern warf er schon nach ihr, bleibt nichts andres mehr zu wählen, so ertränk' ich selbst das Tier.«Sieh, das Kätzchen kommt gesprungen, wie es glänzt im Morgenstrahl! Lustig hüpft's dem kleinen Jungen auf den Arm zu seiner Qual.»Mutter, lass das Kätzchen leben, jedes Mal, wenn's dich bestiehlt, sollst du mir kein Frühstück geben, sieh nur, wie es artig spielt!nein, der Vater hat's geboten, hundertmal ist ihr verziehn!hat sie doch vier weiße Pfoten!Einerlei! Ihr Tag erschien!«nun, wir müssen alle sterben, Großmama ging dir vorauf, und du wirst den Himmel erben, kratze nur, sie macht dir auf! Jetzt, um sie recht tief zu betten, wirft er sie mit aller Macht, doch zugleich, um sie zu retten, springt er nach, als er's vollbracht. Eilte Peter nicht, der lange, gleich im Augenblick herzu, fände er, es ist mir bange, hier im Teich die ew'ge Ruh. In das Haus zurückgetragen, hört er auf die Mutter nicht, schweigt auf alle ihre Fragen, schließt die Augen trotzig-dicht. Von dem Zucker, den sie brachte, nimmt er zwar zerstreut ein Stück; doch den Tee, den sie ihm machte, weist er ungestüm zurück. Welch ein Ton! Er dreht sich stutzend, und auf einer Fensterbank, spinnend und sich emsig putzend, sitzt sein Kätzchen blink und blank.»lebt sie, Mutter?Dem Verderben warst du näher, Kind, als sie!und sie soll auch nicht mehr sterben?trinke nur, so soll sie's nie!«

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