Optionsscheine & Zertifikate

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1 Sonnabend, 21. September 2013 Börsen-Zeitung Nr. 182 B1 Optionsscheine & Zertifikate Verbriefte Derivate sind ein Geschäftsfeld mit Zukunft Geringe Volatilität bietet geeignetes Investmentumfeld für Anlagezertifikate Finanztransaktionssteuer stellt große Herausforderung dar derströme auf MTFs und die außerbörslichen OTC-Märkte hat einen maßgeblichen Anteil daran. Hinzu kommt, dass die Märkte derzeit sehr stark von institutionellen Investoren getrieben werden. Die Indexhöchststände haben daher wenig mit einem klassischen Bullenmarkt zu tun und sind eher Beleg für ein Übermaß an Liquidität, nicht zuletzt ausgelöst durch die Niedrig zinspolitik der ZentralRalph Danielski banken. Auch wenn dies vereinzelt zu Inflationsängsten führt, zeigen sich die Märkte insgesamt sehr stabil und Stellvertretender auch die politische MaVorsitzender der krolage gibt derzeit keigeschäftsführung nen Grund zur Sorge. der Boerse Stuttgart Wie ist die aktuelle Holding GmbH Marktsituation bei verbrieften Derivaten einoben, stieg meist auch das Handels- zuordnen? Im Gleichklang mit den volumen an den Börsenplätzen. steigenden Aktienmärkten hat sich Dies ist heute nicht mehr so, die neu- die Nervosität bei den meisten instien Allzeithochs bei Dax und Dow Jo- tutionellen Anlegern gelegt. Die genes sind dafür ein gutes Beispiel. ringe Volatilität, die momentan vordie Rekordjagd der Leitindizes in herrscht, ist charakteristisch für diesem Jahr korrespondiert nicht sich langsam nach oben entwickelnmit einer steigenden Handelsaktivi- de Märkte. So notierte der Volatilitätsindex VDax-New während des tät an den Börsen. gesamten bisherigen Jahres fast Schreck sitzt noch im Nacken durchgängig unter 25 Punkten. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren So verzeichnete etwa die Börse stand der VDax-New bei mehr als Stuttgart in den ersten sieben Mona- 40 Zählern. Privatanleger sollten sich die Fraten 2013 einen Umsatzrückgang von rund 5 % im Vergleich zum Vorjah- ge stellen, wie sie von dieser Entreszeitraum. Ein wesentlicher wicklung profitieren können. Denn Grund für den Umsatzschwund ist wer sein Geld beim aktuell niedridas immer noch fehlende Vertrauen gen Zinsniveau einfach auf das Tader Anleger in die Märkte das gilt gesgeldkonto legt, wird automainsbesondere für private Anleger. tisch Opfer der Inflation. Wer dageder Schreck der im Herbst 2008 aus- gen regelmäßig Geld anlegt und dagebrochenen Finanzkrise und der bei auch Risiken und Renditechanspäteren Euro-Staatsschuldenkrise cen einschätzen kann, schafft sich sitzt vielen Privatanlegern noch im Perspektiven für Vermögen und VorNacken und hält sie von der Börse sorge. Es gibt durchaus strukturierte Produkte, die in die aktuelle Phafern. Allerdings ist die momentane Ent- se der geringen Schwankungen paswicklung nicht monokausal mit der sen. Dies sind jedoch weniger OptiZurückhaltung der Anleger zu erklä- onsscheine, denn bei ihnen führt ren. Auch die zunehmende Ausdiffe- die niedrige Volatilität zu verminrenzierung der Liquiditäts- und Or- derten Renditechancen. Heute stehen Privatanleger vor anderen Herausforderungen als früher. Viele Gesetzmäßigkeiten haben sich verändert oder folgen einer anderen Logik das gilt auch für den Börsenhandel. Ging es früher mit den Aktienmärkten deutlich nach Die geringe Volatilität bietet eher ein geeignetes Investmentumfeld für Anlagezertifikate. Dies zeigt sich auch an den Umsatzzahlen im bisherigen Jahresverlauf. An der Börse Stuttgart lag das Handelsvolumen mit klassischen Anlageprodukten wie Bonus-Zertifikaten und IndexZertifikaten deutlich über dem Umsatz im Vorjahreszeitraum Januar bis August. Die positiven Marktbedingungen eignen sich daher besonders für Investments in stabile Werte und klassische Anlageprodukte. Konsolidierungstendenzen Obwohl sich die Märkte in den vergangenen Jahren im Zuge der Börsenhausse positiv entwickelt haben, gibt es auch in der Zertifikatebranche gewisse Konsolidierungstendenzen. Macquarie Structured Products beendete im Februar 2012 die Neuemission strukturierter Produkte in Europa. Die Royal Bank of Scotland (RBS) kündigte im Juni dieses Jahres an, sich von ihrem Zertifikategeschäft zu trennen. Beide Entscheidungen sind vor allem vor dem Hintergrund einer strategischen Neuausrichtung der Unternehmen einzuordnen. Markt nimmt neue Ideen an Dass verbriefte Derivate dennoch ein Geschäftsfeld mit Zukunft sind, zeigt nicht zuletzt das große Interesse am Zertifikategeschäft der RBS. Bestehende und neue Emittenten springen in die Bresche und wollen große Teile des Produktportfolios übernehmen. Abseits der Konsolidierungstendenzen beweist die Zertifikatebranche, dass sie Innovationen hervorbringen kann zum Vorteil der Anleger. Dass der Markt neue Ideen offen annimmt, zeigt sich aktuell im sogenannten Social Trading. Hier können Privatanleger Märkte und Mechaniken kennenlernen. Das Know-how von erfahrenen Tradern bietet Anlegern Orientierung und interessante Anregungen. Natürlich gilt es auch hier, neben Express-Zertifikat Renditechancen bei reduziertem Risiko Vielseitigkeit macht es zum attraktiven Anlageinstrument Für Anleger, die in den kommenden Monaten seitwärts laufende oder bestenfalls moderat steigende Märkte erwarten, die aber dennoch eine Verzinsung oberhalb des derzeitigen Zinsniveaus suchen, sind Express-Zertifikate eine mögliche Alternative. Einem Express-Zertifikat liegt die Wertentwicklung eines Basiswerts zugrunde. Dabei kann es sich um Aktien, Aktienkörbe oder auch Indizes handeln. Der Name Express bezieht sich darauf, dass das Zertifikat zwar eine festgelegte Laufzeit hat, jedoch bei Eintritt bestimmter Bedingungen frühzeitig beendet werden kann. Anlegern bietet sich so die Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung zum Nennwert mit Kuponertrag. Gleichzeitig ist das Express-Zertifikat mit einem Risikopuf- AUS DEM INHALT Verbriefte Derivate sind ein Geschäftsfeld mit Zukunft Ralph Danielski B1 Express-Zertifikat Renditechancen bei reduziertem Risiko Marco Peters B1 Kalte Enteignung Anleger erkennen Handlungsbedarf Peter Schirmbeck B2 Stufenzinsanleihen und Floatern profitieren Jörn Schiemann B2 Nebenwerte entpuppen sich als Börsengewinner Christine Romar B3 de liegenden Basiswertes bewegt. Dieser Basispreis stellt zugleich die Tilgungsschwelle dar. Gleichzeitig werden, meist im Jahresrhythmus, über die Laufzeit verteilte Beobachtungstage definiert. No tiert der Basiswert an eimarco Peters nem der festgelegten Beobachtungstage oberhalb der sogenannten Tilgungsschwelle, wird die Struktur vorzeitig zum Nennwert zurückgezahlt. Hinzu kommt Leiter Sales der jeweilige Kupon. Strukturierte Produkte Notiert der Basiswert bei der DekaBank unterhalb der Tilgungsschwelle, läuft das Zertinächst ein Basispreis fixiert, der sich fikat bis zum nächsten Beobachin der Regel in Höhe des aktuellen tungsstichtag weiter. Die jeweiligen Kurs- bzw. Indexstandes des zugrun- Kuponzahlungen werden während der Laufzeit aufsummiert. Bei einem Kupon von 5 % und einer vorzeitigen Rückzahlung nach zwei Jahren kommen beispielsweise der Nennwert und der aufsummierte Kupon ATC bewahrt vor unerkannten in Höhe von 10 % zur Auszahlung. Fehlorders Die Tilgungsschwelle ist auch rele Simone Kahnt-Eckner B4 vant, wenn das Express-Zertifikat bis Neuer Anlauf für mehr Aktienkultur zum Laufzeitende läuft, also nicht Frank Schneider und vorzeitig getilgt wird. Notiert dann Frank Haak B 4 der Basiswert oberhalb der Tilgungsschwelle, wird der Nennwert zuzügoptionsscheine sind nicht mehr lich der aufgelaufenen Kupons auswegzudenken Heiko Weyand B 5 gezahlt. Liegt der Index am Laufzeitende unter der Tilgungsschwelle, Klare Ertragschancen bei unklarer greift die sogenannte Barriere, der Marktentwicklung Risikopuffer. Diese Barriere liegt in Peter Bösenberg B 5 der Regel noch einmal unterhalb der Tilgungsschwelle. Liegt der BasisAktienanleihen ermöglichen wert am Laufzeitende über der Barriinteressante Renditen Fabian Blumer B 6 ere, wird zwar kein Kupon gezahlt, Fortsetzung Seite B 3 fer ausgestattet, der das Kursrisiko am Ende der Laufzeit weiter reduziert. Bei der Emission wird zu- den Chancen die Risiken immer im Blick zu behalten. Definiert man die künftigen Herausforderungen der Zertifikatebranche, steht eine regulatorische Maßnahme besonders im Fokus: die geplante Finanztransaktionssteuer (FTS). Sollte der momentane Richtlinienentwurf der EU-Kommission umgesetzt werden, hätte dies unmittelbare Auswirkungen auf Privatanleger. Diese müssten die Hauptlast der Steuer tragen, da sie im Gegensatz zu Finanzinstituten oder institutionellen Anlegern keine Möglichkeit haben, dem Anwendungsbereich der Steuer zu entkommen. Mehrfache Belastung Zudem würden Privatanleger durch die FTS gleich mehrfach finanziell belastet. Neben der Besteuerung des Handels entstehen weitere Kosten für die Konstruktion der Papiere. Um beispielsweise ein Zertifikat begeben zu können, muss ein Emittent an den Terminmärkten Optionen und Futures kaufen beziehungsweise verkaufen. Da auch dieser Handel voraussichtlich besteuert wird, ist davon auszugehen, dass diese höheren Preise für die Finanzinstrumente unmittelbar an die Anleger weitergereicht werden. Neben der Kostenbelastung kann die FTS auch einen unmittelbaren Einfluss auf die Liquidität haben. Sollte es beim bisherigen Entwurf bleiben, der keine Ausnahme für Liquiditätsspender wie Market Maker vorsieht, wird die Steuer letztlich auch zur Austrocknung der Liquidität an den Märkten führen. Trotz aller Hürden und Hindernisse gibt es eine Reihe von Gründen für einen positiven Ausblick: Der Weg der Derivatebranche Transparenz und Anlegerbildung weiterhin zu forcieren ist und bleibt der richtige, denn Anleger müssen die Chancen und die Risiken der Produkte kennen und mit der Vielfalt umgehen kön- Insbesondere bei strukturierten Produkten müssen sich Anleger über Produkte informieren, ihre Funktionsweise verstehen und mögliche Risiken kennen. nen. Noch nie gab es ein größeres Angebot an individuellen Produkten. Dennoch kam es bei der Preisstellung und dem Handel zu keinen nennenswerten Verwerfungen. Die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der Emittenten, die bei verbrieften Derivaten als Market Maker fungieren, kann sich also sehen lassen. Darüber hinaus verfügt die Branche über einen hohen Transparenzstandard, was beispielsweise an- hand der Fülle von Produktinformationsblättern (PIB) oder den online angebotenen Realtime-Kursen deutlich wird. Emittenten und Börsen haben zudem in die Infrastruktur investiert und damit hohe Qualitätsstandards beim Handel mit strukturierten Produkten etabliert. Die Branche leistet seriöse, vernünftige und gute Arbeit, die das Vertrauen der Anleger rechtfertigt. Nicht zuletzt der Deutsche Derivate Verband konnte durch sein Engagement in den letzten fünf Jahren mit dazu beitragen, der Branche eine Stimme zu geben und den Weg hin zu mehr Transparenz und Glaubwürdigkeit weiter zu festigen. Nicht frei von Risiken Anleger stehen nun vor der Entscheidung: Bleiben sie den Finanzmärkten auf Dauer fern oder wollen sie das Angebot prüfen? Beide Wege sind nicht frei von Risiken. Wenn sie ihr Geld lieber auf die Seite legen und sich nicht mit dem Produktuniversum an den Finanzmärkten befassen, ist zumindest eines sicher: Durch die Inflation droht ihnen ein realer Kaufkraftverlust. Wer hingegen am Kapitalmarkt agieren will, muss auch die nötige Zeit investieren. Insbesondere bei strukturierten Produkten müssen sich Anleger über Produkte informieren, ihre Funktionsweise verstehen und mögliche Risiken kennen. Nur so können sie ein Investment tätigen, das ihrer Markteinschätzung und ihrem Risikoprofil entspricht.

2 B2 Börsen-Zeitung Nr. 182 Sonnabend, 21. September 2013 Kalte Enteignung Anleger erkennen Handlungsbedarf Investoren sind aufgeschlossener gegenüber Aktieninvestments Unterstützung durch Berater bleibt wichtig Eine Kapitalverzinsung unterhalb der Inflationsrate kann de facto eine kalte Enteignung der Sparer bedeuten. Bislang machte es den Anschein, dass die Privatanleger vor diesem Phänomen wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange stehen. Doch das Bild scheint sich zu ändern. Die Mehrheit der privaten Anleger ist inzwischen nicht mehr bereit, die Folgen der gegenwärtigen Kombination niedriger Zinsen und erhöhter Inflation wehrlos über sich ergehen zu lassen: 56 % der Privatanleger in Deutschland wollen etwas an ihrer Geldanlage ändern oder würden es zumindest gerne, wissen aber noch nicht, wie. Das ist das Ergebnis des DZ Bank Anlegerindikators, für den TNS Infratest eine repräsentative Umfrage unter Privatanlegern in Deutschland durchgeführt hat. Das Problem drängt Nur in einem regulatorisch verlässlichen Umfeld kann der Beratungsprozess qualitativ fortentwickelt werden und so Kunden wie Beratern Stabilität und Vertrauen geben. Die Veränderungsbereitschaft der Anleger fußt auf einer realistischen Analyse der Situation. Acht von zehn Befragten äußern die Auffassung, Sparer würden durch das niedrige Zinsniveau schleichend ärmer gemacht, also enteignet. Drei Viertel rechnen damit, dass ihre private Altersvorsorge in Gefahr ist. Sie benennen damit sehr klar, welche drastischen Auswirkungen sie erwarten, wenn sie nichts unternehmen. Und die Anleger sind sich bewusst, dass das Problem drängt. Schon zum heutigen Zeitpunkt sind sie nicht mit dem Ertrag ihrer Anlagen zufrieden: Nur etwa ein Viertel ist heute mit der Verzinsung des Vermögens zufrieden oder sehr zufrieden. Wie konkret die Bedrohung ist, zeigt ein Beispiel: Ende Juli 2013 rentierten zehnjährige Bundesanleihen mit weniger als 1,7 % und damit vor Steuern 0,1 Prozentpunkte unterhalb der Inflationsrate von 1,8 % im Juni. Wer sein Geld über einen längeren Zeitraum zu einem negativen Realzins anlegt etwa in Form von Festgeld erzielt sogar einen negativen Zinseszinseffekt, sprich die Wirkung multipliziert sich noch. Kaum Hoffnung Peter Schirmbeck Leiter Privatkundengeschäft der DZBank AG Die Anleger haben indes kaum Hoffnung, dass sich das Blatt von allein zu ihren Gunsten wendet. Drei Viertel erwarten, dass die Zinsen in den kommenden zwölf Monaten gleich bleiben oder sogar weiter sinken werden. Auf Drei-Jahres-Sicht erwarten dies immer noch 40 %. Und weitere 52 % gehen dann lediglich von leicht steigenden Zinsen aus. Dementsprechend eindeutig schätzen sie auch die Entwicklung der Realzinsen ein. Acht von zehn Privatanlegern rechnen innerhalb der nächsten zwölf Monate mit einer Inflationsrate oberhalb des Zinsniveaus. Zwei Drittel erwarten auch auf Sicht von drei Jahren negative Realzinsen und immerhin die Hälfte stellt sich darauf ein, dass es dabei langfristig bleiben wird. Auf Basis dieser Analyse zeigen sich die Anleger also folgerichtig bereit zu Veränderungen. Schwer fällt ihnen dagegen die Wahl des richtigen Gegenmittels. Zwar möchte die Mehrheit etwas an ihrer Geldanlage ändern, doch der Großteil dieser veränderungsbereiten Anleger gibt an, keine passenden Alternativen zu sehen. Hier sind die Berater in den Banken gefordert, ihre Kunden bei der Wahl der richtigen Anlageformen zu unterstützen. Denn der mit 80 % deutlich überwiegende Teil der Privatanleger holt sich vor seiner Entscheidung die Hilfe eines Beraters ein. Im Zweifel eher verwirrend Das Wissen um geeignete Alternativen ist also durchaus vorhanden. Nun müssen die Anleger die Chancen auch ergreifen im Interesse ihres eigenen Vermögensaufbaus und -erhalts. Die Beratungssituation ist jedoch heute maßgeblich geprägt durch regulatorische Anforderungen. Solche Vorgaben, beispielsweise die korrekte Erstellung der Beratungsdokumentation, bündeln einen erheblichen Teil der Aufmerksamkeit auf Seiten des Beraters und letztlich auch des Kunden. Das Anliegen der Dokumentationspflicht ist ein im Grundsatz positives: Die Dokumentation stellt unmissverständlich das Kundeninteresse in den Fokus, indem vor Abschluss eines Produkts die persönliche finanzielle Situation des Kunden und dessen Anliegen vollständig besprochen und erfasst werden müssen. Allerdings führt das Beratungsprotokoll nicht per se zu höherer Beratungsqualität. Und auch der große Umfang des Beratungsprotokolls stiftet im Zweifelsfalle eher Verwirrung, als dass er das Gefühl von Sicherheit gibt. Vor allem aber wird der Fokus des Gesprächs dadurch potenziell von wesentlichen inhaltlichen Fragen wie der Marktsituation oder eben dem Zinsniveau abgelenkt. Dieses Dilemma zu lösen, wird eine zentrale Herausforderung für den Gesetzgeber und alle Banken mit Beratungsgeschäft sein. Andernfalls werden sie künftig kaum mehr in der Lage sein, ihren Kunden zufriedenstellende Antworten auf die drängenden Fragen im aktuellen Marktund Zinsumfeld zu geben. Ein möglicher Lösungsansatz ist ein strukturierter Beratungsprozess, der die regulatorischen Vorgaben verbindlich beinhaltet und es dem Berater so ermöglicht, seine volle Aufmerksamkeit dem Kunden und seinen Bedürfnissen zu widmen. Lösungsansätze im Visier Ein solcher Prozess macht die Situation des Kunden zum zentralen Dreh- und Angelpunkt für das Gespräch, so dass sich die erforderliche Protokollierung dieser Aspekte als Nebenprodukt der Beratung automatisch ergibt. Statt zur bloßen Abarbeitung eines Papierbergs am Ende des Gesprächs kommt es zu einem zielgerichteten Dialog während der gesamten Beratung und so im Ergebnis zu besseren und ausgewogeneren Empfehlungen. Damit solche Lösungsansätze sich etablieren und langfristig wirksam sein können, braucht es eine möglichst hohe Kontinuität in den gesetzlichen Vorgaben. Denn nur in einem regulatorisch verlässlichen Umfeld kann der Beratungsprozess qualitativ fortentwickelt werden und so Kunden wie Beratern Stabilität und Vertrauen geben. Zwiespalt überwinden Auf dieser Basis wird es Beratern auch wieder verstärkt gelingen, ihre Kunden auch bei der Überwindung des Zwiespalts zu begleiten, der ihre Haltung im Augenblick noch prägt: Fast alle Privatanleger analysieren das Niedrigzinsumfeld und seine Folgen realistisch, immer noch eine Mehrheit möchte entsprechende Veränderungen vornehmen, aber ein noch zu kleiner Teil ist bisher bereit, für zusätzliche Erträge auch Risiken einzugehen. Drei Viertel sind nicht willens, für eine höhere Rendite auch ein entsprechendes Risiko auf sich zu nehmen. Damit ist der Anteil der risikoaversen Anleger in den vergangenen zweieinhalb Jahren noch einmal um 8 Prozentpunkte gestiegen. Ermutigendes Signal Darüber hinaus erklärten 89 % der Investoren, und damit mehr als vor einem halben Jahr, die Sicherheit ihrer Geldanlage sei ihnen wichtig. Das ist sicherlich keine verwerfliche Haltung. Doch erst wenn der grundlegende Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite im Verständnis der Anleger verankert ist, werden sie noch verantwortungsvoller über ihre Geldanlage entscheiden können und dabei neben den Risiken auch die Chancen einbeziehen. Erst wenn der grundlegende Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite im Verständnis der Anleger verankert ist, werden sie noch verantwortungsvoller über ihre Geldanlage entscheiden können... Ein ermutigendes Signal ist, dass die Privatanleger zunehmend offener gegenüber chancenreicheren Anlagen sind. So gaben immerhin 27 % von ihnen an, dass für sie auch ein Engagement in Aktien in Frage käme. Das ist der höchste Wert in der fünfjährigen Geschichte der Umfrage überhaupt. Auch diejenigen Investoren, die sich für eine Anlage in Zertifikaten interessieren, wenden sich nun stärker chancenorientierten Produkten zu. Zwar liegen Garantie-Zertifikate in der Gunst der Investoren nach wie vor vorn. Zugelegt haben aber gegenüber der vergangenen Umfrage vor allem Bonus-Zertifikate (von 31 auf 37 %), Index-Zertifikate (von 27 auf 34 %), Discount-Zertifikate (von 12 auf 18 %) und Express-Zertifikate (von 9 auf 12 %). Noch deutlicher wächst die Chancenorientierung der Anleger, wenn man ihnen explizit das Niedrigzinsumfeld vor Augen führt: Dann wählen sie Aktien unter die am besten geeigneten Produktgattungen, festverzinsliche Wertpapiere landen dahinter. Das Wissen um geeignete Alternativen ist also durchaus vorhanden. Nun müssen die Anleger die Chancen auch ergreifen im Interesse ihres eigenen Vermögensaufbaus und -erhalts. Stufenzinsanleihen und Floatern profitieren Einfache, nicht komplexe Struktur der Produkte und leichte Verständlichkeit für Anleger überzeugen Früher galt der Spruch, dass, wenn die USA niesen, Europa eine Erkältung bekommt. Gemeint war: Wenn das US-Wachstum nachlässt, schwappt dies auf die Wirtschaft Europas über, so dass nicht lange nach einer US- auch eine europäische Abkühlung folgt. Dank Globalisierung und steigender Bedeutung anderer Wachstumsregionen ist diese Aussage heute sicherlich zu relativieren. Die USA sind nicht mehr der einzige Bestimmungsfaktor des globalen realen Wachstums. Heute müsste die Metapher eher lauten: Niest der US-Notenbankchef, bekommen die Finanzmärkte weltweit eine Lungenentzündung. Märkte fürchten Fed Jörn Schiemann Direktor im Bereich Treasury, zuständig für Wertpapiere bei der IKB Deutsche Industriebank AG Zum einen kann sich die Fed dieser Entwicklung rühmen. Sie scheint auch weiterhin durch ihre Politik des billigen und überschüssigen Geldes die Märkte zu beeinflussen; wie sie auch schon 2009 einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung eines globalen Meltdown geleistet hat. Zum anderen sind die Märkte aber immer abhängiger von dieser ultimativen Geldquelle, so dass eine Veränderung in der US-Notenbankpolitik zu signifikanten Bewegungen auf den Märkten führt und somit selbst ein Grund für Instabilität werden kann. So hat die abzusehende Wende in der Fed-Geldpolitik die Märkte in den letzten Wochen in Atem gehalten. Obwohl eine Zinsanhebung der Fed immer noch in weiter Ferne liegt, haben bereits Andeutungen einer möglichen bevorstehenden Beendigung des Aufkaufprogramms die Märkte entscheidend beeinflusst. US-Langfristzinsen und damit auch die Renditen deutscher Staatsanleihen sind deutlich nach oben korrigiert und haben den US-Notenbankchef teilweise zu einem Zurückrudern hinsichtlich seiner Ankündigungen genötigt. Vor diesem Hintergrund wird eine Wende in der Geldpolitik ein volatiler Prozess. Entscheidend für die weitere Entwicklung ist das Konjunkturbild. Die Fed hat sich als Ziel gesetzt, nur im Falle einer Arbeitslosenquote von unter 6,5 % gegebenenfalls an der Zinsschraube zu drehen. So ist deutlich zwischen einer Beendigung des Aufkauf- und damit Krisenprogramms und einer Leitzinsanhebung zu unterscheiden. Die Krisenpolitik sollte auf Sicht mit einer weiteren Aufhellung der Konjunkturdaten beendet werden, die Da die EZB kein direktes Aufkaufprogramm in Erwägung zieht, ist kurzfristig keine deutliche Erholung der Geldmenge zu erwarten. unterstützende Geldpolitik bei einer aktuellen und nur langsam zurückgehenden Arbeitslosenquote von 7,6 % allerdings noch eine Weile Bestand haben. Nicht ohne Risiken In der Eurozone befindet sich der Leitzins auf ähnlichem Niveau wie in den USA dennoch kann die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) als restriktiver angesehen werden, da sie keine aktiven Anstrengungen zur Ausweitung der Geldmenge, zum Beispiel durch ein direktes Aufkaufprogramm, in Erwägung zieht. Der Grund für die US-Krisenpolitik liegt in den Lehren aus der großen Rezession Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Fed eine deutliche Schrumpfung der US-Geldmenge zuließ bzw. nicht verhindern konnte. Dieses Risiko hat sich in den USA deutlich gelegt, bleibt aber in der Eurozone präsent. Konjunkturelle Gefahren Die inflationsbereinigte Geldmenge M 3 in der Eurozone stagniert nun schon seit geraumer Zeit, wie in der Abbildung dargestellt. Eine rückläufige bzw. stagnierende Geldmenge birgt konjunkturelle Risiken und deutet somit auch auf eine destabilisierende Geldpolitik hin, da die Notenbank die Geldmenge durch Aufkaufprogramme direkt beeinflussen könnte wie es die Fed seit 2009 tut und dies in Anbetracht des US-Geldmengen- und Wirtschaftswachstums offenbar auch erfolgreich. Weder bei den Güter- noch bei den Häuserpreisen ist in der Eurozone gegenwärtig Inflationsdruck zu erkennen. Wie kann es auch anders sein, die Geldmenge stagniert bzw. ist rückläufig ein Umfeld, in dem keine Inflation aufkommen kann. Für eine konjunkturelle Erholung könnte eine aktivere Politik der effektiven Geldmengenausweitung jedoch nötig sein, um deflationäre Risiken zu reduzieren, wodurch sich die Wachstumsrisiken in einer relativ hoch verschuldeten Wirtschaft deutlich verringern würden. Keine neue Erkenntnis Inflationsrisiken würden sich nur unter anhaltender Krisenpolitik bzw. Geldmengenausweitung realisieren. Doch wie die USA aktuell zeigen, mag sich dies eher auf die Vermögenswerte bzw. Häuserpreise beziehen, was ebenfalls kurzfristig wachstumsfördernd ist. Dies ist keine neue Erkenntnis und ist in der Volkswirtschaftslehre als Pigou-Effekt bekannt. Da die EZB kein direktes Aufkaufprogramm in Erwägung zieht, ist kurzfristig keine deutliche Erholung der Geldmenge zu erwarten. So wird auch jeglicher Inflationsdruck 2013 wie auch 2014 im Schnitt unter 2 % bleiben. In solch einem Umfeld ist auch auf mittlere Sicht mit keiner Wende in der EZB-Leitzinspolitik zu rechnen. Zudem deutet die langsame Erholung des Geldmengenwachstums auf eine ausgedehnte Wende in der Zinspolitik hin. Die Geldmarktsätze werden noch auf Sicht beim aktuellen Niveau bleiben und selbst mittelfristig eher niedrig sein. Herausforderung Das derzeit niedrige Zinsumfeld stellt viele risikoaverse Anleger vor die Herausforderung, attraktiv verzinste Anlagemöglichkeiten zu finden. Da Festgelder und Sparbriefe oft nur noch Zinserträge bieten, die unter der Inflationsrate liegen, erfreuen sich Zinsprodukte wie Floater oder Stufenzinsanleihen bei Bankberatern und ihren Retailanlegern großer Beliebtheit. Sie stellen inzwischen laut dem DDV Deutscher Derivate Verband e.v. mit ca. 59 % Marktvolumen den Großteil des Marktes für derivative Anlageprodukte dar. Dies ist in der einfachen, nicht komplexen Struktur der Produkte und der daraus resultierenden leichten Verständlichkeit für Anleger begründet. Im Fokus der Investoren Vor dem Hintergrund eines auf mittlere Sicht erwarteten niedrigen Zinsumfeldes rücken besonders kurz- bis mittelfristig laufende Stufenzinsanleihen in den Fokus der Anleger. Diese Produkte zeichnen sich vor allem durch fest definierte und jährlich stufenweise steigende Zinszahlungen aus. Da Stufenzinsanleihen keiner Einlagensicherung unterliegen, fällt die Verzinsung bei gleicher Laufzeit in der Regel höher aus als bei Festgeldern und Sparbriefen. Zudem sind sie an Handelstagen jederzeit über die Börse veräußerbar und damit deutlich flexibler als Festgeldanlagen. Die jährlich stufenweise steigenden Zinszahlungen führen außerdem zu geringerer Zinssensitivität (Duration). Sollten während der Laufzeit die Marktzinsen steigen, fallen die bei festverzinslichen Wertpapieren in der Regel generell schon geringen Kursschwankungen bei Stufenzinsanleihen so weniger stark aus als bei Festzinsanleihen. Wird das Produkt bis zur Fälligkeit gehalten, erhalten Anleger das Nominal in der Regel zu 100 % vom Emittenten zurück. Für Anleger, die längerfristig investieren möchten und eine ausgedehnte Wende der Zinspolitik erwarten, können Floater eine interessante Anlagealternative darstellen. Floater bzw. Floating Rate Notes (FRN) sind Anleihen, deren Verzinsung variabel und von der Marktzinsentwicklung abhängig ist. Oftmals wird der variablen Verzinsung ein von der Marktzinsentwicklung unabhängiger fixer Kupon, der sogenannte Sockelzinssatz, hinzugefügt. Die variable Zinskomponente ist an die Entwicklung eines Referenzzinssatzes gebunden, der den Marktzinssatz widerspiegelt. Drei-Monats-Euribor als Basis Als Basiswert für den Marktzinssatz wird meistens der Drei-Monats-Euribor (Euro Interbank Offered Rate) herangezogen. Euribor-Sätze stehen für die durchschnittlichen Zinssätze im Laufzeitbereich bis zu zwölf Monate, zu denen sich ausgewählte Banken im Euroraum untereinander unbesicherte Für Anleger, die längerfristig investieren möchten und eine ausgedehnte Wende der Zinspolitik erwarten, können Floater eine interessante Anlagealternative darstellen. Kredite in Euro gewähren. Steigt der Marktzinssatz, profitieren Anleger durch einen Anstieg der variablen Zinskomponente. Sinkt der Marktzinssatz, sinkt parallel die variable Zinskomponente des Floaters. Der fixe Sockelzinssatz bleibt davon aber unberührt.

3 Sonnabend, 21. September 2013 Börsen-Zeitung Nr. 182 B3 Nebenwerte entpuppen sich als Börsengewinner Die gerne als zweite Garnitur bezeichneten Small & Mid Caps sorgen für eine gute Beimischung im Depot Teilweise höheres Risiko als bei Blue Chips mance wie die Large Caps, die lediglich um 2,7 % zulegen konnten (gemessen an den jeweiligen MSCI-Europe-Size-Indizes). Wo liegen die Gründe für die Outperformance? Ein wichtiger Punkt ist, dass sich kleine und mittlere Unternehmen oft noch in einer Phase des Wachstums befinden. Sie haben gerade erst angefangen beziehungsweise sind aktuell dabei, in ihrem Geschäftsfeld den globa len Markt zu erobern. In Christine Romar der letzten Entwicklungsstufe werden sie möglicherweise selbst zu Large Caps. In ihrer Sturm-und-Drang-Zeit weisen sie häufig ein dydirector Warrants & namischeres Wachstum Certificates bei der auf, das sich in der ReCitigroup Global Margel in stärker steigenkets Deutschland AG den Gewinnen und damit auch in besser abmance bescherten. Und das nicht schneidenden Aktienkursen widernur in Deutschland, sondern welt- spiegelt. Ein anderer Aspekt ist, dass weit. Wer vor zehn Jahren global in sich kleine und mittlere UnternehLarge Caps investierte, konnte eine men auch in profitablen Nischen bedurchschnittliche Rendite von 4,9 % wegen können, in denen bessere per anno erzielen. Das ist nicht Margen möglich sind als in reifen, geschlecht, hätte aber mehr sein kön- sättigten Märkten. Nicht selten sind nen. Denn wer im gleichen Zeitraum sie Weltmarktführer in ihrer Nische auf internationale Mid Caps setzte, und haben daher eine hohe Preissetdurfte sich über eine durchschnittli- zungsmacht, die in hohen Gewinnen che jährliche Wertsteigerung von zum Ausdruck kommt. Ein weiteres Argument ist, dass 7,0 % freuen. Den Vogel schossen aber die noch kleineren Small Caps sich die Bilanz- und Cash-flow-Qualiab: Sie legten in den vergangenen tät bei vielen Nebenwerten in den zehn Jahren im Schnitt um 9,3 % pro vergangenen Jahren nachhaltig verjahr zu also fast doppelt so stark bessert hat zumindest bei den deutwie die Standardwerte (gemessen schen Unternehmen. So hat eine Stuan den jeweiligen MSCI-World-Si- die der Universität Münster, für die Tausende von Bilanzen kleiner und ze-indizes). mittlerer deutscher Unternehmen ausgewertet wurden, ergeben, dass Dynamisch und profitabel die Firmen die gute Auftragslage der Eine noch größere Kluft klafft im vergangenen Jahre konsequent geeuropäischen Aktienuniversum zwi- nutzt haben, um ihre Bilanzen zu schen den Renditen von Groß und stärken. Der Verschuldungsgrad sei Klein. Hier erzielten Small Caps im auf den niedrigsten Stand seit zehn Zehnjahreszeitraum mit einem an- Jahren zurückgefahren worden, nualisierten Plus von 8,3 % eine heißt es. Die Untersuchung kommt mehr als dreimal so starke Perfor- außerdem zu dem Schluss, dass die An der Börse sorgen meistens die großen Konzerne für Schlagzeilen. Geringe Aufmerksamkeit erhalten dagegen die kleinen und mittleren Unternehmen. Dabei waren es in den zurückliegenden Jahren die vermeintlich unscheinbaren Nebenwerte, die Investoren die bessere Perfor- Express-Zertifikat Fortsetzung von Seite B 1 der Anleger erhält aber zumindest den Nennwert zurück. Notiert der Basiswert auch unterhalb der Barriere, so erhält der Anleger die reine Indexperformance. Somit sind auch bei Express-Zertifikaten theoretisch Totalverluste möglich. Preis kompensiert Risiko Im Sekundärmarkt stellt der Emittent in der Regel täglich An- und Verkaufskurse. Diese Kurse werden dabei mit am Markt verbreiteten Preismodellen berechnet. Hier spielen Faktoren wie die Wertentwicklung des Basiswerts, das allgemeine Zinsniveau, Dividendenerwartungen bezüglich des Basiswerts, die Restlauf- Alle namhaften Emittenten bieten mittlerweile verschiedenste Modifikationen des klassischen ExpressZertifikats an. zeit und die Volatilität eine entscheidende Rolle. Daran wird deutlich, dass der Preis eines Express-Zertifikates wesentlich von den Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswerts abhängt. So führt eine höhere Volatilität des Basiswerts zu einer Verbilligung des Preises für das Express-Zertifikat. Die erhöhte Volatilität sorgt dafür, dass das Durchbrechen der Tilgungsschwelle möglich bzw. stärkere Kursanstiege wahrscheinlich werden, an denen der Anleger dann nicht partizipieren würde. Das aus Anlegersicht höhere Risiko wird über den Preis kompensiert. Begrenztes Gewinnpotenzial Mit einem Express-Zertifikat lassen sich auch bei seitwärts tendierenden oder nur leicht steigenden Kursen des Basiswerts attraktive Erträge erzielen. Zudem sind Kursverluste des Basiswerts durch die Barriere teilweise abgesichert. Des Weiteren hat der Anleger die Möglichkeit, sein eingesetztes Kapital sowie einen attraktiven Kuponertrag vorzeitig zurückgezahlt zu bekommen. Die börsentägliche Handelbarkeit ermöglicht eine flexible Verwaltung. Zu den Nachteilen der Express-Struktur gehört, dass die Teilabsicherung verloren geht, wenn der Kurs des Basiswerts die Barriere am Laufzeitende verletzt, da der Anleger dann die tatsächliche Kursentwicklung des Basiswerts ausgezahlt bekommt. Zudem ist eine Partizipation bei starken Kursgewinnen ausgeschlossen, da in so einem Fall das Zertifikat am entsprechenden Beobachtungstag vorzeitig zurückgezahlt werden würde. Das Gewinnpotenzial ist also bereits von vornherein begrenzt. Damit ist ein Express-Zertifikat kein passendes Instrument für Anleger, die starke Kursausschläge erwarten. Da der aufsummierte Kupon erst am Ende ausgezahlt wird, gibt es bei der klassischen Produktvariante keine laufenden Erträge und auch keine Beteiligung an Dividenden. Unterschiedliche Varianten Alle namhaften Emittenten bieten mittlerweile verschiedenste Modifikationen des klassischen Express-Zertifikats an. So kann etwa statt der endfälligen eine kontinuierliche Barriere eingebaut werden. Da hier ein erhöhtes Risiko eines Barrierebruchs besteht, wird ein entsprechend höherer Kupon gezahlt. Andere Abwandlungen zahlen bei Überschreiten eines bestimmten Wertes einen laufenden Kupon und geben dem Anleger die Chance auf laufende Erträge. Express-Zertifikate bieten attraktive Renditechancen in seitwärts tendierenden und leicht steigenden Märkten. Gegenüber einer Direktanlage in Aktien können Express-Zertifikate mit einem besseren Risikoprofil aufwarten, denn die Barriere am Laufzeitende erhöht die Chance auf eine Rückzahlung zum Nennwert, selbst bei moderaten Kursverlusten des Basiswerts. Die Vielzahl von unterschiedlichen Ausgestaltungsmerkmalen je nach Bedürfnis des Anlegers belegt die Vielseitigkeit dieses Zertifikats und macht es dadurch zu einem attraktiven Anlageinstru- mittelständischen Unternehmen mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Kapital profitabel gewirtschaftet und dabei auf eine gute Liquiditätsausstattung geachtet haben. Zu guter Letzt ein Punkt, der zwar nicht so offensichtlich ist, der aber sehr interessante Informationen liefert: Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Nebenwerte deutlich häufiger an Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions M & A) beteiligt sind als Large Caps. Das an sich ist noch keine Überraschung, da kleinere Übernahmen mit überschaubarem Finanzierungsaufwand viel leichter zu stemmen sind als milliardenschwere Deals. Was aber erstaunt, ist die Tatsache, dass für kleinere und mittlere Unternehmen im Schnitt eine deutlich höhere Übernahmeprämie gezahlt wird als für Large Caps. In welchem Umfang das der Fall ist, zeigt eine Studie von Allianz Global Investors: Demnach wurde in den USA in den Jahren 2001 bis 2010 eine Durchschnittsprämie für Small Caps von rund 24 % beziehungsweise 27 % für Mid Caps gezahlt. Bei Large Caps lag der Übernahmebonus dagegen nur bei knapp 8 %. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt die Untersuchung bei M & A-Transaktionen in Großbritannien und Japan. Die andere Seite der Medaille Wachstumsdynamik, Nischenvorteile, Bilanzqualität und Übernahmefantasie all das spricht für Nebenwerte. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Die andere betrifft das Risiko. Denn an der Börse muss man bekanntlich jede zusätzliche Chance mit einem höheren Risiko bezah- len. Small und Mid Caps stellen hier keine Ausnahme dar. Die wichtigste Maßzahl für das Risiko ist die Volatilität. Und tatsächlich schwankten die Kurse von kleinen und mittelgroßen Unternehmen in der Vergangenheit zum Teil deutlich stärker als die von Blue Chips, da sie zum einen oftmals stärker von der konjunkturellen Entwicklung abhängig sind und zum anderen beim Börsenhandel über weniger Liquidität verfügen. Strategisch investieren Mit Blick auf das erhöhte Risiko sollten Investments in mittlere und kleine Unternehmen mit Augenmaß erfolgen. Um das titelspezifische Risiko zu reduzieren, bieten sich insbesondere zwei Strategien an. Die erste betrifft die Diversifikation. Denn je marktbreiter ein Investment, desto stärker nimmt das Schwankungsrisiko ab. Das passende Vehikel hierfür können Partizipationszertifikate auf Nebenwerte-Indizes darstellen. In Deutschland sind der MDax und der SDax die bekanntesten Kursbarometer für Mid und Small Caps. Der MDax enthält 50 Unternehmen, deren Marktkapitalisierung sich aktuell in einer Spanne zwischen 1 und 10 Mrd. Euro bewegt (ausgenommen EADS und MAN). Im Unterschied zum Dax sind im MDax zahlreiche Maschinenbauer und damit eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft zu finden. Der SDax beinhaltet ebenfalls 50 Firmen, die was Marktkapitalisierung und Handelsvolumen betrifft den im MDax enthaltenen Werten nachfolgen. Bei den meisten SDax-Titeln liegt die Market Cap aktuell zwischen 100 Mill. Euro und 1 Mrd. Eu- ro. Wem Deutschland nicht reicht, der findet Index-Zertifikate auch auf internationale Mid und Small Caps, etwa auf den S & P 400 Mid Cap Index oder den Stoxx beziehungsweise Euro Stoxx Europe 200-Midund Small-Cap-Indizes. Sinnvoller Teilschutz Die zweite Risikosenkungsstrategie bezieht sich auf Renditeoptimierungsprodukte. Auf die meisten MDax-Werte und auf viele SDax-Unternehmen gibt es Bonus- oder Discount-Zertifikate. Mit diesen Papie- Nebenwerte sind nicht nur chancenreich, sie helfen auch bei der Senkung des Risikos im Depot. Und mit den richtigen Zertifikaten kann das ChanceRisiko-Verhältnis noch zusätzlich angepasst werden. ren können Anleger mit einem Sicherheitspuffer in den gewünschten Nebenwert investieren. Bei Discount-Zertifikaten ergibt sich dieser Teilschutz aus dem vergünstigten Einstieg, bei Bonus-Papieren aus einer Barriere. Durch diese Strukturen ist es möglich, auch bei einer Seit- wärtsbewegung oder in gewissem Umfang sogar bei einem nachgebenden Basiswertkurs eine ansehnliche Rendite zu erzielen. Die Auswahl von Bonus- und Discount-Zertifikaten ist bei den Nebenwerten zwar nicht so groß wie bei den Standardaktien, was aber nicht heißt, dass es keine interessanten Chance-Risiko-Profile zu entdecken gäbe. Das gilt insbesondere für dividendenstarke Titel, da die erwarteten Ausschüttungen vom Emittenten zur Finanzierung des Auszahlungsprofils einbehalten werden. Die Faustformel dazu lautet: Je höher die Dividende, desto bessere Zertifikate-Konditionen können angeboten werden. Halten wir fest: Mit Zertifikaten kann das Risiko von Nebenwerte-Investments gezielt reduziert werden. Erst einmal im Portfolio beigemischt, kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Denn wie eine Studie der Universität Mannheim ergeben hat, gehen von Nebenwerten nützliche Effekte im Rahmen der Asset Allocation aus. Werden einem gleichgewichteten Large-Cap-Portfolio zur Hälfte Small Caps beigemischt, kann damit das Risiko verringert werden, ohne auf Rendite zu verzichten und das in allen Marktphasen. In dem zehnjährigen Betrachtungszeitraum der Studie (1994 bis 2003) hat sich durch die Hinzunahme von Nebenwerten sowohl in einer Baisse als auch in einer Hausse die Sharpe Ratio des Portfolios erhöht. Das abschließende Fazit lautet also: Nebenwerte sind nicht nur chancenreich, sie helfen auch bei der Senkung des Risikos im Depot. Und mit den richtigen Zertifikaten kann das Chance-Risiko-Verhältnis noch zusätzlich angepasst werden.

4 B4 Börsen-Zeitung Nr. 182 Sonnabend, 21. September 2013 ATC bewahrt vor unerkannten Fehlorders Technische Neuerung unterzieht Börsenhandel mit Anlagezertifikaten und Hebelprodukten einer automatischen Kontrolle Diese automatisierte Plausibilitätsprüfung erfolgt nach transparenten Kriterien. Sie ist damit in Europa bisher einmalig. In den vergangenen zwölf Monaten haben die Aktienmärkte wieder etwas Ruhe gefunden. Doch die turbulenten Marktphasen nach der Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima, die Angst vor dem Wiederaufflammen der Schuldenkrise in Europa und vor einem Kurswechsel in der Geldpolitik der US-Notenbank wirken fort und sorgen für entsprechende Kursschwankungen an den Märkten. Eine erhöhte Volatilität stellt die Börsen vor die große Aufgabe, für den Anleger einen reibungslosen Handel zu gewährleisten. Das bedeutet gerade bei den strukturierten Derivaten wie Anlagezertifikaten und Hebelprodukten wie Optionsscheinen und Knock-out-Produkten eine große Herausforderung. Enorme Produktpalette In Deutschland sind mehr als eine Million Produkte an Handelsplätzen wie der Börse in Frankfurt gelistet. In keinem anderen Land dieser Erde ist heute das Angebot, gemessen an der Produktzahl, so groß. Der Anleger hat auf der einen Seite natürlich das Glück, je nach seinen Anlagevorstellungen das geeignete Papier zu finden. Die große Produktpalette stellt auf der anderen Seite eine Herausforderung für die Börsen dar. Intelligente Orderarten Mittlerweile sind auch die Anlagezertifikate wie Discount-Zertifikate, Bonuspapiere und Aktienanleihen keine Buy-and-Hold-Produkte mehr, die immer bis zur Endfälligkeit gehalten werden. Neben der Verfolgung kurzfristiger Investmentstrategien werden auch die als konservativ geltenden Anlageprodukte in volatilen Marktphasen zur Verlustvermeidung veräußert. Dabei helfen den Anlegern intelligente Orderarten wie unter anderem die Trailing Stop Order oder die zuletzt eingeführte Order on Event. Große Belastungsprobe An hochvolatilen Tagen sendet die Börse Frankfurt eine Zahl von mehr als 1,4 Milliarden Quotes, also Geld- und Briefkurse, für eine bestimmte Anzahl an Derivaten an Banken und Finanzportale. In diesen Marktphasen bedeutet dieses riesige Datenvolumen eine große Belastungsprobe für Market Maker, Systeme, Leitungen der Börsen sowie Handelssysteme. Eine hohe Handelsqualität in diesen Marktphasen ist von der Zuverlässigkeit der Handelsplattform abhängig. Sie kann von der Börse Frankfurt gewährleistet werden. Dennoch können auch sporadisch Fehlorders auftreten. Diese werden im Börsenenglisch auch Mistrades genannt. Sie entstehen durch einen Irrtum bei der Eingabe des Limits eines Auftrages, einer fehlerhaften Quote oder durch eine Störung in der IT. Privatanleger oder Banken müssen diese Fehlorders nicht akzeptieren. Doch ob ein Mistrade vorliegt oder nicht, wird durch entsprechende Regeln definiert. Sie erlauben die Aufhebung eines Geschäftsabschlusses, wenn die Fehlorder zu einem nicht marktgerechten Preis geführt hat. In den zurückliegenden zwölf Monaten wurden 18 Mistrades festgestellt. Das entspricht einem verschwindend kleinen Anteil an allen Trades von lediglich 0,0013 %. Allerdings wird nicht jede Fehlorder von Anlegern oder Emittenten gemeldet. Auffälligkeiten identifizieren Simone Kahnt-Eckner CFO/COO der Scoach Europa AG In diesem Fall hilft ein automatisches Handelskontrollsystem, das sogenannte Automatic Trade Control, kurz ATC. Diese in Deutschland einmalige technische Neuerung unterzieht den Börsenhandel mit Anlagezertifikaten und Hebelprodukten einer automatischen Kontrolle. Wie das Antiblockiersystem ABS oder auch das elektronische Stabilisierungsprogramm ESP in der Automobilindustrie identifiziert das ATC Auffälligkeiten im Handel mit Anlagezertifikaten und Hebelprodukten. Die Orders werden nach ihrer Ausführung in Echtzeit einer Prüfung unterzogen. Dabei entstehen weder für den Anleger noch für den Market Maker zusätzliche Kosten. Diese automatisierte Plausibilitätsprüfung erfolgt nach transparenten Kriterien. Sie ist damit in Europa bisher einmalig. Zwar gibt es seit einiger Zeit in der Schweiz eine aktive Marktsteuerung, die überprüft, ob die Abschlüsse innerhalb der marktüblichen Spanne stattfinden. Die Regeln, auf denen die Marktsteuerung aufbaut, sind jedoch nicht öffentlich bekannt. Verschiedene Prüfroutinen Das ATC in Frankfurt unterzieht die Transaktion des Anlegers verschiedenen Prüfroutinen. Dabei sind die wichtigsten zu überwachenden Parameter der jeweilige Produkttyp, die Kurse, die gestellten Quotes, die jeweiligen Historien der Produkte, deren Stammdaten sowie einfache Beziehungen aus der Finanzmathematik. Auf Basis des Produkttyps sowie des Bezugswertes wird das Produkt einer Peergroup zugeordnet. Das automatische Kontrollsystem vergleicht dann die Ausführungen ähnlicher Produkte und Trades miteinander, um die Plausibilität des abgeschlossenen Geschäftes zu überprüfen. Peergroup-Vergleiche Die Orders werden nach ihrer Ausführung in Echtzeit einer Prüfung unterzogen. Dabei entstehen weder für den Anleger noch für den Market Maker zusätzliche Kosten. Neben der Überprüfung des jeweiligen Produkttyps, des Kurses und der gestellten Quotes führt das ATC eine Monte-Carlo-Simulation und Peergroup-Vergleiche durch. Zusätzlich wird die Put-Call-Parität überprüft. Das Handelskontrollsystem zieht Kurs- und Quote-Historien heran und überprüft Stammdaten-Relationen. Ein Fair Value wird allerdings nicht berechnet, da das ATC die Zertifikate und Hebelprodukte nicht in ihre Optionskomponenten zerlegt und entsprechend bewertet. Letztlich beeinflussen implizite Faktoren, also die vom Emittenten erwartete Volatilität und die eigene Risikoeinschätzung die Preisbildung des Produktes. Kommt das System zu dem Ergebnis, dass deutliche Abweichungen bestehen, wird die Analyse fortgesetzt. Diese umfangreichen Analysen des Handelskontrollsystems können einen Hinweis für eine Auffälligkeit geben. Nicht jede dieser Abweichungen muss allerdings eine Fehlorder bedeuten. Im Juli lag beispielsweise die Zahl der Mistrades, die vom Emittenten bestätigt wurden, bei lediglich einer Fehlorder pro Woche. Der Emittent kann auf Basis der ATC-Daten einen Mistrade-Antrag stellen. Dies muss innerhalb von zwei Stunden nach Ausführungsbestätigung geschehen. Werden Fehlorders entdeckt, die für den Anleger nachteilig sind, kann auch er einen Antrag auf eine Fehlorder stellen. Festgelegte Regeln Damit unterscheidet sich der börsliche Handel vom außerbörslichen Handelsgeschehen. Der börsliche Handel vermittelt dem Investor Rechtssicherheit. Die Kursstellungen, die Umsätze und eventuelle Handelsausfälle werden von den Handelsüberwachungsstellen (HÜSt) beobachtet, dokumentiert und bei Verstößen auch geahndet. Die Börse Frankfurt hat wie auch die Börse Stuttgart festgelegte Regeln im Umgang mit Fehlorders. Das Automatic-Trade- Control-System bewahrt sowohl Emittenten als auch Anleger gleichermaßen vor unerkannten Fehlorders. Neuer Anlauf für mehr Aktienkultur Teilschutz-Zertifikate erleichtern Einsteigern ihre ersten Schritte in Richtung Aktienmarkt Wer über die aktuelle konjunkturelle Ausgangslage hinausblickt, sieht auf mittlere Sicht positive Signale, die auf eine breitere Erholung der Weltkonjunktur schon ab Mitte kommenden Jahres hindeuten. Ben Bernanke, Präsident der US-Notenbank Fed, hat Ende Juni Anstoß für diese Einschätzung gegeben, als er andeutete, die Anleihekäufe im Laufe dieses Jahres zu drosseln und im nächsten Jahr auslaufen zu lassen. Zwar brachen Aktien- und Anleihekurse infolge dieser Ankündigung weltweit ein. Doch die Notierungen erholten sich schnell, als deutlich wurde, so drückte es auch Helaba-Chefvolkswirtin Gertrud Traud in einem Kommentar vom 29. Juni 2013 aus, dass der Einstieg in den Ausstieg der quantitativen Lockerung keine Katastrophe für die Kapitalmärkte ist. Die Zinswende kommt Frank Schneider... Die von Emittenten, Banken und Börsen zur Verfügung gestellten Online-Tools können es dem Anleger einfacher machen, die auf sein Rendite-Risiko-Profil passenden Papiere zu filtern. Abteilungsleiter Retail Funding/Zertifikate bei der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen Denn: Die Fed knüpft ihre geldpolitische Strategie an die Entwicklung der Arbeitslosigkeit und hat den Zeitpunkt der ersten Zinserhöhung an einen Rückgang unter die Marke von 6,5 % gekoppelt. Die US-Konjunktur indes entwickelt sich tatsächlich so dynamisch, dass die Volkswirte der Helaba bereits Mitte Mai darauf hingewiesen haben, diese Marke werde voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2014 erreicht. Damit ist eine Zinswende ausgehend von den USA in Sicht, doch es ist eine sanfte Zinswende, die der Konjunkturerholung folgt. Unter dem Strich sind das sehr gute Nachrichten für den Aktienmarkt. Die Eurozone könnte damit der US-Lokomotive folgen: Mitte Juli meldete der britische Datenanbieter Markit, sein Industrie-Einkaufsmanagerindex sei im Juni von 48,7 Punkten auf 50,4 Punkte gesprungen und stehe erstmals seit Januar 2012 wieder im expansiven Bereich. Einmal mehr drohen diese guten Nachrichten unbemerkt an einer Vielzahl der Anleger in Deutschland vorbeizulaufen. Die Gefahr ist groß, dass die jetzt vorhandene Chance, frühzeitig auf steigende Notierungen zu setzen, erneut nicht genutzt wird. Nicht nur, dass sich die großen Aktienindizes schon heute auf Rekordniveaus bewegen, was unter eher sicherheitsorientierten Anlegern die Sorge vor stärkeren Rückschlägen schürt. Vielmehr fühlen sie sich angesichts stark schwankender Indizes in dieser Sorge noch bestätigt allein der Dax bewegte sich zwischen Ende April und Ende Juni in einer Spannbreite von rund Punkten. Längst Realität Dabei ist die hinter dieser Sorge stehende Angst eines möglichen Vermögensverlusts vor dem Hintergrund des niedrigen Zinsniveaus längst Realität. In Zahlen: Anfang August lag die Umlaufrendite deutscher Anleihen bei mageren 1,38 %. Abzüglich Kapitalertragsteuer und bei einer Inflationsrate von knapp unter 2 % bedeutet das einen realen Vermögensverlust von fast 1 %. So verliert ein Vermögen von Euro Jahr für Jahr rund 100 Euro an realer Kaufkraft. Die Rechnung für eine Anlage in etwas höher verzinsliches Tagesgeld fällt kaum besser aus. Anleger also, die im Tagesgeld Sicherheit suchen, müssen zwar kurzfristig nicht mit den Wertschwankungen der Aktienanlage leben, dafür verlieren sie langfristig signifikante Teile ihres Vermögens an die Inflation. Teilschutz-Zertifikate können einen Weg aus diesem Dilemma zwischen den Schwankungen am Aktienmarkt und dem schleichenden Vermögensverlust der Tagesgeldanlage weisen und damit auch einen Beitrag zu mehr Aktienkultur in Deutschland leisten. Dank ihrer Konstruktion sind sie in der Lage, die Eins-zu-eins-Mechanik der Direktanlage zu durchbrechen und selbst bei stagnierenden oder leicht fallenden Kursen eine positive Rendite zu erzeugen. Das zeigen etwa Aktienanleihen, die selbst bei seitwärts tendierenden Aktienkursen ein lohnenswertes Investment darstellen können. Zwar tragen Anleger bei ihnen das Risiko, nach einem starken Kursrückschlag zum Laufzeitende Aktien des Basiswerts anstelle des Nennbetrags ausgezahlt zu bekommen. Im Gegenzug erhalten sie jedoch jährlich eine Verzinsung, die wesentlich höher ausfällt als bei herkömmlichen Anleihen und die möglicherweise auftretende Verluste beim Basiswert bis zu einem gewissen Grad kompensiert. Wesentlich mehr Schutz...und Frank Haak Einmal mehr drohen diese guten Nachrichten unbemerkt an einer Vielzahl der Anleger in Deutschland vorbeizulaufen. Leiter Produktmanagement bei der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen Auch Bonus-Zertifikate können für einen risikoreduzierten Einstieg in den Aktienmarkt interessant sein, weil sie einen Risikopuffer gegen Kursverluste bieten, der abhängig von ihrer Ausstattung auch stärkere Kursrückgänge von zum Teil 20 oder 30 % absichern kann. Hält sich der Kursverlust im vorgegebenen Rahmen, wird das Zertifikat zum Laufzeitende dennoch zuzüglich Bonus zurückgezahlt. Denn während Aktien im besten Falle in Form einer Dividende ein dünnes Polster gegen Kursverluste bieten, können Zertifikate gerade dem risikoscheueren Anleger ein wesentliches Mehr an Schutz bieten. Anlegern, die bisher vor allem Zinsprodukte bevorzugen, ist häufig wichtig, bereits zum Zeitpunkt der Investition zu wissen, welche Rendite sie erwarten können. Auch hier können Teilschutz-Zertifikate punkten, weil sie mit ihrem Auszahlungsprofil transparent machen, welche Rendite über die Laufzeit und welche Rückzahlung am Laufzeitende zu erwarten ist, sofern die Markterwartung eintrifft. Mit diesem Wissen kann der Anleger zum Beispiel bei Aktienanleihen angesichts einer attraktiveren Verzinsung und eines niedrigen Basispreises die Kursschwankungen seines Basiswerts gelassen verfolgen. Fundiertere Entscheidung Doch nicht nur die gewünschte Rendite kann der Anleger bei seiner Wahl des passenden Papiers vorab genau definieren, sondern auch die Laufzeit und das für ihn akzeptable Risikoniveau. In diesem Selektionsprozess kann er sich der Wechselwirkung seines eigenen Risikoprofils und seines Renditeanspruchs bewusst werden und seine Produktwahl darauf abstimmen. Darüber hinaus engen sich in diesem Raster seine Auswahlmöglichkeiten sehr viel schneller ein als am Aktienmarkt selbst. Zwar befreit dieses Vorgehen den Anleger nicht davon, sich eine Marktmeinung über die infrage kommenden Basiswerte zu bilden, doch diese Entscheidung ist fundierter, weil sie immer vor dem Hintergrund eines eindeutig definierten Risikoprofils fällt. In diesem Auswahlprozess die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen zu finden, ist weitaus einfacher, als es die große Anzahl an Produkten vermuten lassen mag: Die von Emittenten, Banken und Börsen zur Verfügung gestellten Online-Tools können es dem Anleger einfacher machen, die auf sein Rendite-Risiko-Profil passenden Papiere zu filtern. Dennoch braucht gerade die Mehrzahl der Anleger vielfach beratende Unterstützung, um von den Vorzügen der Zertifikateanlage profitieren zu können. Am Bedarf ausrichten Deshalb tauscht sich die Helaba intensiv mit den Sparkassen über die Anlegerbedürfnisse der Kunden aus und ist immer bestrebt, sich mit ihrer Produktentwicklung und ihren Emissionen so nah wie möglich am tatsächlichen Bedarf der Anleger auszurichten. Dieser Fokus führt nicht zuletzt zu einer zielgenau auf deren Anforderungen ausgerichteten Produktpalette, mit der sich gerade risikoaverse Anleger bei den Sparkassen gut identifizieren können. Für jeden etwas Wer sich trotz Schutzmechanismen und klaren Risikoprofils mit dem Investment in Zertifikate auf Einzelwerte schwertut, kann auf Anlagezertifikate, die sich an der Entwicklung eines Index orientieren, zurückgreifen. Mit einem einzigen Zertifikat in einen ganzen Markt zu investieren und so Risiken weiter zu streuen, legt die Schwelle für ein Investment am Aktienmarkt noch ein gutes Stück niedriger. Erfahrungen sammeln Teilschutz-Zertifikate können somit dem Einsteiger seine ersten Schritte in Richtung Aktienmarkt erleichtern. Zwar macht das Anlagezertifikat seinen Käufer damit noch lange nicht zum Aktionär. Dennoch liegt der Beitrag, den es zur Aktienkultur in Deutschland leisten kann, darin, Anlegern die Chance zu eröffnen, am sich abzeichnenden konjunkturellen Aufschwung zu partizipieren, erste Erfahrungen mit der Aktienanlage zu sammeln und dies alles, ohne sich gänzlich ungeschützt den Schwankungen der Aktienmärkte aussetzen zu müssen. Impressum Börsen-Zeitung Optionsscheine& Zertifikate Am 21. September 2013 Die Gefahr ist groß, dass die jetzt vorhandene Chance, frühzeitig auf steigende Notierungen zu setzen, erneut nicht genutzt wird. Redaktion: Claudia Weippert-Stemmer Anzeigen: Dr. Jens Zinke (verantwortlich) Technik: Tom Maier Typografische Umsetzung: Daniela Störkel Verlag der Börsen-Zeitung in der Herausgebergemeinschaft WERTPAPIER- MITTEILUNGEN Keppler, Lehmann GmbH& Co. KG, Düsseldorfer Straße 16, Frankfurt am Main, Tel.: 069/2732-0, (Anzeigen) Tel.: 069/ , Fax: 069/233702, (Vertrieb) 069/ Geschäftsführer: Ernst Padberg Druck: Westdeutsche Verlags- und Druckerei GmbH; Kurhessenstraße 4 6, Mörfelden-Walldorf

5 Sonnabend, 21. September 2013 Börsen-Zeitung Nr. 182 B5 Optionsscheine sind nicht mehr wegzudenken Anwendung von Kennzahlen wie Delta, Gamma, Vega oder Theta erlaubt für den Kenner der Materie eine feinjustierte und persönlich zugeschnittene Anlage Heiko Weyand Standard-Optionsscheine sind seit ihrer Einführung in Deutschland Ende der achtziger Jahre für aktive Anleger und Trader kaum wegzudenken. Ihre wesentlichen Ausstattungsmerkmale wie zum Beispiel die Laufzeit und der Basispreis sowie verschiedene preisbeeinflussende Faktoren während der Laufzeit gestalten den Umgang mit ihnen zwar etwas komplexer als beispielsweise mit Knock-out-Produkten; allerdings erlaubt gerade die Anwendung von Kennzahlen wie beispielsweise Delta, Gamma, Vega oder Theta für den Kenner der Materie eine feinjustierte und persönlich zugeschnittene Anlage. Zudem kann gerade die fehlende Knock-out-Barriere durchaus als Vorteil betrachtet werden. Bei der Suche zu bedenken Director, Derivatives Public Distribution, HSBC Trinkaus Welcher Optionsschein passt zu mir? Neben dem Basispreis bildet die Anlageabsicht des privaten Anlegers den Ausgangspunkt bei der Suche nach dem passenden Optionsschein. Für Anleger, die über mehrere Monate oder gar Jahre eine Aufwärtsbewegung einer Aktie oder eines Index verfolgen möchten, ist das Emittentenrisiko wesentlich bedeutsamer als für Anleger, die ihre Position während eines Tages kaufen und verkaufen. Darüber hinaus zählt beispielsweise für den Trendfolger eine hohe Partizipation am Kursverlauf des Basiswertes, er wird also vermutlich auf ein hohes Delta (siehe Sensitivitätskennzahlen) des Call-Optionsscheines achten. Der Gamma-Effekt Call- und Put-Optionsscheine in Kürze Je offensiver Anleger agieren möchten, umso weiter kann der Standard-Optionsschein aus dem Geld (OTM) notieren und umso größer sind natürlich die mit der Anlage verbundenen Risiken. Es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass auch die Hebelwirkung größer wird, je weiter der Standard-Optionsschein aus dem Geld notiert, denn der Optionsschein wird in einem solchen Fall vergleichsweise günstiger zu haben sein. Auf leicht aus dem Geld notierende Optionsscheine greifen erfahrungshalber gerne aktive Trader zu, die langfristig auf starke Kursbewegungen oder auch eine Zunahme der impliziten Volatilität setzen. So könnte beispielsweise ein Anleger auf einen leicht aus dem Geld notierenden Call setzen, der ein Delta von 0,4 aufweist. Läuft der Call während der Laufzeit ins Geld, wird auch das Delta entsprechend zunehmen. Damit verstärkt sich die Partizipation des Optionsscheins an der Kursentwicklung des Basiswertes immer weiter (Gamma-Effekt). Allerdings könnte in diesem Beispiel eine zurückgehende implizite Volatilität Kursgewinnen entgegenwirken. Die Grafik vergleicht die Preisbewegungen von vier verschiedenen Standard-Call-Optionsscheinen vom 3. September 2012 bis zum 14. Januar Der Dax stieg in diesem Ein Call-Optionsschein ist im Geld oder in the money, wenn der Basiswert über dem Basispreis notiert. Ein Put-Optionsschein ist im Geld, wenn der Basiswert unter dem Basispreis notiert. Nur in diesen Fällen hat ein Optionsschein einen inneren Wert. Ein Call- und ein Put-Optionsschein sind am Geld oder at the money, wenn der Kurs des Basiswertes gleich dem Basispreis ist. Der innere Wert ist dann gleich null. Für den Optionsscheininhaber macht es dann üblicherweise wirtschaftlich keinen Sinn, den Optionsschein auszuüben. Der Preis des Optionsscheines besteht während der Laufzeit nur aus Zeitwert. Ein Call-Optionsschein ist aus dem Geld oder out of the money, wenn der Kurs des Basiswertes unterhalb des Basispreises notiert. Ein Put-Optionsschein ist aus dem Geld, wenn der Kurs des Basiswertes oberhalb des Basispreises notiert. Auch in diesem Fall ist der innere Wert gleich null, da es für den Optionsscheininhaber in der Regel wirtschaftlich sinnlos ist, den Optionsschein auszuüben. Der Preis des Optionsscheines besteht während der Laufzeit nur aus Zeitwert. Zeitraum ohne große Rücksetzer fast kontinuierlich um 11,15 %. Während dieser Zeit ging auch die implizite Volatilität gemessen am VDax -NEW von 23,88 auf 13,48 Indexpunkte (Stand: 21. Februar 2013) zurück. Die Grafik zeigt deutlich, dass die Kursanstiege der Calls ab Mitte November 2012 nicht die nominelle Hebelwirkung widerspiegeln, die man zum Startzeitpunkt der Grafik erwartet hätte. Gerade in dieser Periode ging denn auch die implizite Volatilität im VDax -NEW signifikant zurück. Die größte Reagibilität auf Veränderungen der impliziten Volatilität (Vega) zeigt an dieser Stelle der aus dem Geld notierende Call (TB9Y84). Denn bei diesem Call ist der Zeitwert, der die Veränderungen der impliziten Volatilität im Preis des Optionsscheins umfasst, im Vergleich zu den drei inzwischen im Geld liegenden Calls am größten. Hohe Vega-Sensitivität Je weiter ein Optionsschein aus dem Geld liegt, desto weniger reagiert er auf eine Kursbewegung des Basiswertes (Delta). Eine Veränderung der impliziten Volatilität (Vega) kann dann durchaus einen stärkeren Einfluss auf die Preisbildung des Optionsscheines haben als die Kursbewegung des Basiswertes selbst. Das Vega wäre in diesem Fall größer als das Delta. Aus dem Zusammenspiel der beiden Faktoren kann sich folgendes Szenario ergeben: Selbst bei einem starken Kursanstieg des Basiswertes kann ein weit aus dem Geld liegender Standard-Call-Optionsschein an Wert verlieren. Schuld daran ist der mit dem Kursanstieg des Basiswertes häufig einhergehende Rückgang der impliziten Volatilität. Umgekehrt könnte ein Kursrückgang verbunden mit einer Zunahme der impliziten Volatilität bei einem aus dem Geld liegenden Standard-Call-Optionsschein zu einer Wertzunahme führen. Denn der Preis von aus dem Geld liegenden Standard-Optionsscheinen entspricht ausschließlich dem Zeitwert, so dass sich Volatilitätsänderungen besonders stark auswirken. Daher macht gerade diese Vega-Sensitivität aus dem Geld notierende Calls und Puts für eine Spekulation auf besonders heftige Kursbewegungen interessant. Naheliegende Vermutung Rechnen aktive Trader beispielsweise im Vorfeld von Bilanzpressekonferenzen, Zentralbanksitzungen oder anderen potenziell kursbeeinflussenden Ereignissen mit starken Kursbewegungen, könnten genau diese die impliziten Volatilitäten steigen lassen. Es ist unbestritten, dass die Spekulation auf die korrekte Marktrichtung in erster Linie über den Erfolg der Position entscheidet. Obwohl die impliziten Volatilitäten auch bei sprunghaften Kursanstiegen steigen können, liegt die Vermutung nahe, dass vor allem bei negativen Nachrichten und damit verbundenen Kurskorrekturen ein Anstieg der Volatilität zu verzeichnen sein wird. Zur Optimierung einer Position könnten dementsprechend aus dem Geld liegende Put-Optionsscheine dienen. Um die Vega-Sensitivität weiter zu erhöhen, kann man in der Praxis beobachten, dass aktive Trader auch bei Sensitivitätskennzahlen von Standard-Optionsscheinen kurzfristigen Spekulationen auch Optionsscheine mit einer langen Restlaufzeit nutzen. Restlaufzeiten von zwei Jahren sind beispielsweise auch dann keine Seltenheit, wenn Trader nur eine Haltedauer von einigen Wochen anstreben, eben so lange, bis eine starke Kursbewegung eingetreten ist. Der Grund dafür liegt auch hier in einem höheren Vega bei langen Restlaufzeiten im Vergleich zu kurzen Restlaufzeiten. Selbstverständlich muss es nicht schaden, dass auch der sogenannte Zeitwertverlust (Theta) bei langlaufenden Optionsscheinen wesentlich niedriger ist als bei Optionsscheinen kurz vor Fälligkeit. Übrigens: Ganz gleich, ob man Standard-Optionsscheine zur kurzfristigen Spekulation, zur Absicherung von Positionen oder zur langfristigen Verfolgung von Trends einsetzt, immer droht ein Totalverlustrisiko. Als Daumenregel lässt sich festhalten, dass ein Totalverlust zur Fälligkeit umso unwahrscheinlicher wird, je weiter sich ein Optionsschein im Geld befindet. Dieser Zustand kann sich natürlich durch die Kursbewegungen des Basiswertes jederzeit verändern. Und natürlich schwingt wie bei allen Hebelprodukten und Anlagezertifikaten auch hier das Emittentenrisiko mit. Preisparameter Kennzahl Erläuterung Kurs des Basiswertes Delta Drückt aus, um wie viel Euro sich der Preis eines Optionsscheins (bereinigt um das Bezugsverhältnis) ändern sollte, wenn sich der Kurs des Basiswertes um 1 Euro ändert. Kurs des Basiswertes Gamma Das Gamma gibt an, wie stark das Delta anwächst, wenn der Kurs des Basiswertes um 1 Euro steigt. Es wird daher auch gerne als Delta des Delta bezeichnet. Restlaufzeit Theta Maß für den Zeitwertverlust, den ein Optionsschein hinnehmen muss, selbst wenn bis auf den Zeitablauf alle übrigen Größen konstant bleiben. Implizite Volatilität des Basiswertes Zinsen und Dividendenerwartungen Vega Rho Quelle: HSBC Trinkaus Zertifikate und Optionsscheine, 12. Auflage (2012) Bildet die zu erwartende absolute oder prozentuale Veränderung des Optionsscheinpreises, in Abhängigkeit von einer Veränderung der implizierten Volatilität um 1 Prozentpunkt, ab. Zeigt die Veränderung des Wertes eines Optionsscheins an, wenn sich die Finanzierungskosten, das heißt Zinsen und Dividenden, um 1 Prozentpunkt ändern. Börsen-Zeitung Klare Ertragschancen bei unklarer Marktentwicklung Inline-Optionsscheine bieten bei Seitwärtsmärkten gutes Renditepotenzial Gerade in seitwärts verlaufenden Märkten spielen Inline-Optionsscheine ihre Stärken aus. Ihre Strategie ist einfach: Anleger setzen darauf, dass sich der Kurs eines Basiswertes Peter Bösenberg Director, Head of Public Distribution Germany & Austria, Global Equity Flow, bei der Société Générale, Frankfurt am Main innerhalb eines bestimmten und vorab festgelegten Kurskorridors bewegt. Dabei gibt es eine untere und eine obere Knock-out-Barriere. Werden diese beiden Kursmarken während der Laufzeit nicht berührt oder gar durchbrochen, erhalten Anleger den Maximalbetrag von exakt 10,00 Euro pro Optionsschein am Laufzeitende ausbezahlt. Im Gegenzug verfallen die Produkte beim Erreichen einer der Barrieren allerdings wertlos. Der überproportionalen Ertragschance steht also ein Totalverlust-Risiko gegenüber. Je nachdem, ob der Kurskorridor enger oder breiter und ob die Laufzeit kürzer oder länger ist, fallen die möglichen Renditen größer oder kleiner aus. Es gilt die Investmentregel: Je höher das Risiko, desto größer die mögliche Rendite. Ein Beispiel zur Funktionsweise: Ein Inline-Optionsschein auf den Dax soll bei einer Restlaufzeit von sechs Monaten, einem Dax-Index-Stand von Punkten, einer oberen K.-o.-Barriere von Punkten und einer unteren Knock-out-Barriere von Punkten 6,00 Euro kosten. In einer solchen Konstellation würden Anleger einen Auszahlungsbetrag in Höhe von 10 Euro erhalten, sofern der Dax während der gesamten Laufzeit des Inline-Optionsscheins (auch intraday) keine der beiden Knock-out-Barrieren erreicht. Inline-Optionsscheine sind dabei nicht nur auf eine klassische Buy-and-Hold-Strategie ausgerichtet. Anleger können die Papiere auch vor dem Laufzeitende verkaufen. Dies könnte sich beispielsweise anbieten, wenn sich der Kurs des Scheins deutlich der 10-Euro-Marke angenähert hat. Damit gehen sie dem Risiko aus dem Weg, dass der Basiswert bis zum Laufzeitende eine der beiden Barrieren verletzt und ein Totalverlust entstünde. Weitere Produktvarianten Neben klassischen Inline-Optionsscheinen gibt es auch End-, Duound Trend-Inline-Optionsscheine als weitere Produkt-Varianten, die mit spezifischen Strukturen auf Seitwärtsbewegungen im Markt setzen. End-Inline-Optionsscheine als einfache Abwandlung besitzen analog zu klassischen Scheinen eine obere und eine untere Knock-out-Barriere, die jedoch nur am finalen Bewertungstag gelten. Diese bilden gemeinsam einen Kurskorridor. Je nachdem, ob der Kurskorridor enger oder breiter gewählt ist und ob die Laufzeit kürzer oder länger ist, fallen die Renditechancen größer oder kleiner aus entsprechend variiert auch das Risiko eines Investments. Zur Funktionsweise: Immer dann, wenn der Schlusskurs des Basiswertes am finalen Bewertungstag des Optionsscheins innerhalb dieses Fortsetzung Seite B 6

6 B 6 Börsen-Zeitung Nr. 182 Sonnabend, 21. September 2013 Aktienanleihen ermöglichen interessante Renditen Gefragtes Segment trägt dem Sicherheitsbedürfnis der Anleger Rechnung Basispreis bestimmt Risiko Laufzeit an eigenen Horizont anpassen 5,9 Mrd. Euro hatten deutsche Anleger im Mai 2013 in Aktienanleihen investiert (Quelle: Deutscher Derivate Verband). Seit Mai 2010 hat sich das Anlagevolumen damit nahezu verdoppelt. Die positive Entwicklung in diesem Segment scheint gegen den Trend im gesamten Zertifikatemarkt anzuhalten. Nun stellt sich die Frage: Was macht Aktienanleihen so interessant für die deutschen Anleger? Die Niedrigzinsphase der letzten Jahre bestimmt das Anlageverhalten der Deutschen. Diese scheinen außerdem durch die Finanz- und Wirtschaftskrisen seit 2007 verunsichert. Aktienanleihen vereinen, wie sich am Namen erkennen lässt, Eigenschaften von Aktien und klassischen Anleihen. Deshalb meiden sie trotz deutlicher Kursgewinne die Direktanlage in Aktien eher auch die bekannten Werte großer Unternehmen im deutschen Aktienindex. Auf Basis der aktuellen Situation gehen offensichtlich viele Anleger seit Längerem von Kursrückgängen aus, die sich bisher aber nicht eingestellt haben. Alternativen wie Festzinsanlagen oder Geldmarktkonten bieten zwar hohe Sicherheit, aber kaum nennenswerte Zinsen. In dieser Situation haben sich Aktienanleihen bewährt. Mit ihnen kann der Anleger sein persönliches Chance-Risiko-Profil durch die Auswahl von Produkten mit entsprechender Ausgestaltung abbilden. Außerdem bieten sie die Kombination von attraktiven Zinszahlungen mit der Chance, bei möglichen Kursrückgängen der Aktienmärkte günstiger als zum jetzigen Zeitpunkt in die Aktie zu investieren. Funktion von Aktienanleihen Aktienanleihen vereinen, wie sich am Namen erkennen lässt, Eigenschaften von Aktien und klassischen Anleihen. Sie zahlen während ihrer Laufzeit einen festen Zinssatz. Ihre Zinszahlungen liegen bei den aktuell handelbaren Wertpapieren im Durchschnitt zwischen 3 % bis über 7 % und damit deutlich oberhalb des aktuellen Zinsniveaus. Dafür muss der Anleger je nach Ausgestaltung ein höheres Risiko in Kauf nehmen. Dieses liegt in der aktienabhängigen Rückzahlung bei Fälligkeit. Sie wird vom Schlusskurs des zugrunde liegenden Basiswerts am Bewertungstag bestimmt, dem Referenzpreis. Liegt dieser auf oder über dem Basispreis, einem zu Beginn der Laufzeit der Aktienanleihe festgelegten Aktienkurs, wird der Nennbetrag ausgezahlt üblicherweise Euro. Im anderen Fall werden die Aktien des Basiswerts entsprechend dem Bezugsverhältnis geliefert. Aktienanleihen bieten einen Puffer vor Kursverlusten, wenn der Basispreis unter dem aktuellen Kurs der Aktie liegt. Der Basispreis legt somit das Risiko einer Aktienanleihe fest. Je tiefer er liegt, desto mehr to geringer ist der Wert der Option. Die Optionsprämie finanziert jedoch die Zinszahlungen der Aktienanleihe, die somit geringer werden, wenn der Basispreis tiefer liegt. Anleger, die in Aktienanleihen investieren, erwerben ein Wertpapier, das weniger risikoreich ist als die Direktanlage in Aktien. Außerdem ist die Rendite im Voraus bekannt, sofern die Aktie den Basis preis zum Ende der LaufFabian Blumer zeit nicht unterschreitet. Sie wird durch die Kuponzahlungen nach oben begrenzt und steigt auch nicht, wenn die Aktie Kursgewinne verzeichnet, die über Zertifikate-Experte der die Zinszahlungen hinlbbw Landesbank ausgehen. AktienanleiBaden-Württemberg hen sind in ihrer rechtlichen Form Schuldverriger Basispreis für den Anleger wie schreibungen, denen ein Zahlungsbeschrieben das Risiko. Allerdings versprechen des Emittenten zugrunsinken gleichzeitig die Kupons der de liegt. Wird der Emittent während Aktienanleihen bei tieferen Basisprei- der Laufzeit zahlungsunfähig, ist sen und damit die maximal erzielba- auch die Rückzahlung des Wertpare Rendite der Anlage. Der höhere piers in Gefahr. Puffer muss sozusagen mit einer geringeren Rendite erkauft werden. Mit Bedacht auswählen Die Wechselwirkung zwischen Basispreis und Kupon hat ihre Ursache Bei einer Investition in Aktienanin der Konstruktion der Aktienanlei- leihen besteht die Möglichkeit einer he. Es handelt sich dabei um ein Rückzahlung in Aktien. In diesem strukturiertes Wertpapier, ein Wert- Fall wird der Anleger Aktionär und papier also, das aus mehreren Kom- partizipiert direkt am Kursverlauf ponenten zusammengesetzt ist. Bei der Aktie. Daher sollte die zugrunde der Aktienanleihe sind dies eine Opti- liegende Aktie mit Bedacht ausgeonskomponente und eine Anleihe- wählt werden. komponente. Die OptionskomponenOft lässt sich beobachten, dass Akte bestimmt, ab welchem Aktienkurs tienanleihen mit vergleichbarer Restdie Anleger Aktien erhalten. Sie legt laufzeit und Basispreis, aber veralso den Basispreis im Produkt fest. schiedenen Basiswerten unterschiedje niedriger der Basispreis liegt, des- lich hohe Kupons bieten. Dies liegt kann die Aktie an Wert verlieren, bevor der Anleger bei Fälligkeit Aktien geliefert bekommt. Ein Verlust tritt für den Anleger erst dann ein, wenn der Wert der gelieferten Aktien zuzüglich der erhaltenen Zinszahlungen den angelegten Betrag unterschreitet. Einerseits mindert ein nied- daran, dass die Basiswerte unterschiedlich volatil sind und unterschiedliche Dividenden zahlen. Die Volatilität beschreibt die Schwankungsintensität des Basiswerts. Je höher diese ausfällt, desto wahrscheinlicher ist eine Andienung der Aktie am Laufzeitende. Deshalb sollte bei der Wahl des Basiswerts gleichzeitig auch die Höhe des Basispreises bedacht werden. Gestaltungsalternativen Risikoreiche Basiswerte bieten bei vergleichbaren Basispreisen höhere Zinszahlungen. Anleger haben also, wenn sie nicht von fallenden Kursen während der Laufzeit ausgehen, die Möglichkeit, eine höhere Rendite zu erzielen. Risikoaverse Anleger können außerdem bei der Wahl des risikoreicheren Basiswerts eine Aktienanleihe mit tieferem Basispreis wählen und dafür auf einen Teil der Zinszahlungen verzichten. Sie bestimmen so das Rendite-Risiko-Verhältnis. Um diese Gestaltungsmöglichkeiten zu bieten, ist es wichtig, dass dem Anleger eine ausreichende Zahl verschiedener Produktausgestaltungen für einzelne Basiswerte zu Verfügung steht. Aus ihnen kann er die Aktienanleihe mit der für ihn optimalen Konstellation aus Basiswert, Kupon und Basispreis und damit dem eingegangenen Risiko auswählen. Überschaubare Restlaufzeit Entwicklungen am Aktienmarkt sind auf lange Sicht schwer einzuschätzen, und die eigene Marktmeinung spielt beim Kauf von Zertifikaten immer eine entscheidende Rolle. Für eine Zeitspanne von einem halben bis einem Jahr ist eher abschätzbar, wie sich der Aktienkurs des Basiswerts entwickelt. Daher bieten sich Papiere mit einer entsprechend überschaubaren Restlaufzeit an. Die Kuponzahlungen sind in diesem Fall ebenfalls nur für diesen Zeitraum fest kalkulierbar. Allerdings kann dann tendenziell eine Aktienanleihe gewählt werden, die mit einem höheren Kupon und damit geringerem Puffer gegen Kursverluste ausgestattet ist. Nach Rückzahlung kann dann zu den aktuellen Konditionen in ein neues Papier investiert werden. Regelmäßig in Kurzläufer zu reinvestieren ist eine Möglichkeit, die aktuelle Niedrigzinsphase zu überbrücken. Bei einer Erholung kann so schneller, ohne einen Verkauf während der Laufzeit, in ein Produkt mit Bei einer Investition in Aktienanleihen besteht die Möglichkeit einer Rückzahlung in Aktien. In diesem Fall wird der Anleger Aktionär und partizipiert direkt am Kursverlauf der Aktie. besseren Konditionen investiert werden. Kürzere Laufzeiten erfordern aber auch das Interesse der Anleger, sich regelmäßig mit der wirtschaftlichen Entwicklung verschiedener Unternehmen auseinanderzusetzen und die Entwicklungen im Depot zu überprüfen. Mehr Sicherheit im Blick Zusammenfassend tragen Aktienanleihen dem gesteigerten Sicherheitsbedürfnis der Anleger Rechnung und ermöglichen es gleichzeitig, trotz der aktuellen Niedrigzinsphase interessante Renditen zu erzielen. Dies spiegelt sich in den festen Zinszahlungen und dem Sicherheitspuffer gegen fallende Aktienkurse wider. Klare Ertragschancen Fortsetzung von Seite B 5 Kurskorridors notiert, also weder auf oder über bzw. unter einer Knock-out-Barriere notiert, erhält der Anleger eine Rückzahlung in Höhe von 10,00 Euro pro End-Inline-Optionsschein. Sollte jedoch die obere oder untere Knock-out-Barriere per Schlusskurs am finalen Bewertungstag berührt oder durchbrochen werden, verfällt der Inline-Optionsschein nahezu wertlos. Damit spielt es für die Rückzahlung am Laufzeitende keine Rolle, wie sich der jeweilige Basiswert während der Laufzeit entwickelt. Besonders hoch sind die Renditechancen eines End-Inline-Optionsscheins, wenn der Kurs des Basiswertes beim Kauf des Produktes außerhalb des Kurskorridors liegt. In diesem Fall setzt ein Investor darauf, dass sich der Basiswert spätestens bis zum finalen Bewertungstag in den Korridor bewegt. Tritt die Markterwartung des Investors jedoch nicht ein und notiert der Schlusskurs des Basiswertes am finalen Bewertungstag außerhalb des Kurskorridors, verfällt der Schein. End-Inline-Optionsscheine weisen prinzipiell ein niedrigeres Risiko bei dennoch attraktiven Renditechancen auf als herkömmliche Inline-Optionsscheine, bei denen der Basiswert für eine erfolgreiche Rückzahlung während der kompletten Laufzeit innerhalb der Kurskorridors liegen muss. Duell zweier Basiswerte Duo-Inline-Optionsscheine beziehen sich dagegen nicht auf einen, sondern auf zwei Basiswerte. Dadurch sind deutlich höhere Renditen bei einem höheren Risiko möglich. Der Anleger erhält bei Fälligkeit eine Rückzahlung in Höhe von 10 Euro, wenn sich die Kurse der beiden Basiswerte des jeweiligen Optionsscheins während der gesamten Laufzeit ausschließlich in einem vorab festgelegten Kurskorridor bewegt haben. Bei Laufzeiten von teilweise nur wenigen Monaten sowie einem geringen Kapitaleinsatz werden durch diese Konstruktion sehr hohe Renditen ermöglicht. Durchbricht jedoch auch nur ein Basiswert während der Laufzeit die obere oder untere Barriere, erleidet der Anleger einen Totalverlust. Das Gleiche gilt, wenn beide Basiswerte während der Laufzeit den Kurskorridor verlassen. Daher eignen sich solche Produkte für renditeorientierte, risikofreudige Investoren, die davon ausgehen, dass zwei Basiswerte während der gesamten Produktlaufzeit innerhalb eines Kurskorridors notieren. Wöchentliche Anpassung Anleger, die erwarten, dass sich ein Basiswert innerhalb eines bestimmten Trends entwickelt und dann auch innerhalb dieses Trendkorridors bleibt, können zu Trend-Inline-Optionsscheinen greifen. Deren Besonderheit: Beide K.-o.-Level werden jeweils montags (oder am darauffolgenden Geschäftstag, falls der Montag kein Handelstag ist) um ei- Inline-Optionsscheine bieten eine sinnvolle Ergänzung zu klassischen Hebelprodukten wie Optionsscheinen oder Knock-outPapieren. nen bei Emission festgelegten Wert nach oben verschoben, womit sich ein entsprechender Trendkanal ergibt. Wenn eines der K.-o.-Level verletzt wird, verfällt der Schein nahezu wertlos. Ansonsten gibt es am Laufzeitende 10 Euro pro Schein. In dieser Produktkategorie sind Gold und Dax die häufigsten Basiswerte. Inline-Optionsscheine bieten eine sinnvolle Ergänzung zu klassischen Hebelprodukten wie Optionsscheinen oder Knock-out-Papieren. Mit ihnen lässt sich zielgerichtet auf einen Seitwärtsmarkt spekulieren, während sich mit den klassischen Hebelprodukten in aller Regel nur Longoder Short-Markterwartungen abbil-

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