PSP. letter. news. Business Acquisitions: Preisfindung in der M&A-Praxis. Ende der Limited-Euphorie nach GmbH-Reform?

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1 PSP news letter EDITORIAL I N H A L T Der Fortschritt ist geprägt von Innovation und dies gilt für Kanzleien und deren Beratungsangebot mehr denn je - insbesondere dann, wenn es sich um Projekte im Bereich von Merger&Acqusition handelt. So umfasst das PSP- Angebot neben dem gesamten Beratungsspektrum der Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte auch das komplette Outsourcing der Projektleitung und der Teamleitung für einen Transaktionsprozess. Die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Mandant und PSP entscheidet sich auch bei der Wahl geeigneter Hilfsmittel. PSP kann die Projekt- und Teamsteuerung komplett über einen virtuellen Datenraum abwickeln, welcher es den Projektbeteiligten jenseits räumlicher oder zeitlicher Restriktionen ermöglicht, kontrolliert zusammen zu arbeiten und dies als wären sie scheinbar im gleichen Raum. Gleichzeitig kann über diese hochsicheren Dokumententresore jederzeit auf entscheidungsrelevante Dokumente oder Termine zugegriffen, Aufgaben verteilt oder Projekt-Meilensteine nachverfolgt werden. Neugierig geworden? Bereits im nächsten Newsletter stellen wir Ihnen das Thema Datenraum näher vor. Unternehmensbewertung Business Acquisitions: Preisfindung in der M&A-Praxis Geplante Änderungen im GmbH-Recht Ende der Limited-Euphorie nach GmbH-Reform? Family Office Besteuerung von Einkünften aus privaten Kapitalanlagen PSP kommt zu Ihnen! Inhouse-Workshops von und mit PSP-Beratern Rechtsprechung BGH stärkt die Rechte der Vermieter Bernhard Winterstetter Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

2 P ETERS, S CHÖNBERGER & PARTNER PSP newsletter Unternehmensbewertung Business Acquisitions: Preisfindung in der M&A-Praxis Im Zeitalter der Globalisierung spielen Fusionen und Akquisitionen für viele Unternehmen ein gewichtiges Instrument der erfolgreichen Marktpositionierung. Ein letztlich entscheidender Punkt in diesem Prozess ist die Preis- bzw. Wertfindung des Unternehmens, das gekauft bzw. verkauft werden soll. Dabei bedient sich die M&A-Praxis in der Regel verschiedener Bewertungsmethoden. Äußerst populär ist die Ableitung von Unternehmenswerten aus Werten vergleichbarer Unternehmen ( Comparable Companies-Approach ). Hierbei wird der Unternehmenswert aus bekannten Transaktionswerten oder dem aktuellen Börsenkurs vergleichbarer Unternehmen abgeleitet. Diese Methode basiert auf der Annahme, dass ähnliche Unternehmen auch ähnlich bewertet werden. Dabei wird mit so genannten Multiplikatoren gearbeitet, die sich aufgrund der Relation des Unternehmenswertes zu den Kennzahlen EBIT oder EBITDA ergeben. In der Praxis liegen solche Multiplikatoren häufig zwischen 4 und 8 des EBIT bzw. EBITDA des laufenden Geschäftsjahres. Mit dem Argument, dass verschiedene Unternehmen niemals genau vergleichbar sein werden, sei nur einer der Kritikpunkte an diesem Konzept genannt. Auch die Bewertungsmethode nach den so genannten Discounted Cash-Flow (DCF)-Ansätzen findet in der M&A-Praxis Anwendung. Diese geht davon aus, dass sich der Unternehmenswert aus der künftigen Ertragskraft des Unternehmens ableitet, der auf Basis des auf den Bewertungszeitpunkt abgezinsten, zukünftig zu erwartenden Cash-Flows ermittelt wird. Um dabei mit einem notwendigen geschlossenen Konzept zu arbeiten, stellen sich eine Reihe von Fragen: Wie wirkt sich die Veränderung des Working Capitals auf den Cash-Flow aus?, Über welchen Zeitraum sollte sich die Cash-Flow-Prognose erstrecken? und nicht zuletzt Welcher Kapitalisierungszins ist angemessen?. Denn gerade durch die Vielfalt mehr oder weniger begründbarer Abzinsungsfaktoren ergeben sich zum Teil höchstunterschiedliche Unternehmenswerte. Bei strategischen Unternehmensakquisitionen findet sich auch häufig die Frage nach der Höhe des Rekonstruktionswertes. Hierzu werden die voraussichtlichen Kosten für eine Eigengründung und ein Aufbau eines vergleichbaren Unternehmens (z. B. einer Vertriebsgesellschaft im Ausland) ermittelt. Üblicherweise erfolgt eine direkte Ableitung des vertraglich vereinbarten Kaufpreises aus keinem der vorgestellten Ansätze. Die Berücksichtigung von Synergieeffekten sowie erfolgsabhängigen Komponenten oder Erfolgs-Garantiezusagen stellen meist weitere wichtige Bausteine dar. Auch dürfen die Soft- Faktoren des Verhandlungsprozesses nicht unterschätzt werden. Entscheidend sind Verhaltenstechniken wie antizipative Verhandlungsvorbereitung, Verhandlungsgeschwindigkeit, Klarheit in den Aussagen, Hilfestellung für steuerliche Optimierungen, Erkennen von Nebenbedingungen aus Banken-, Gesellschafter- oder Geschäftsführungssicht sowie nicht zuletzt eine mediative Gesprächsführung. Gerade in Gesprächen wird klar, dass zwischen dem Wert eines Unternehmens und dessen Preis zu unterscheiden ist. PSP kann langjährige Erfahrungen und erfolgreich abgeschlossene Projekte vorweisen und unterstützt Sie gerne bei Ihrem M&A-Vorhaben. Bernhard Winterstetter Andreas Vogl

3 Geplante Änderung im GmbH-Recht Ende der Limited-Euphorie nach GmbH-Reform? Am hat das Bundesjustizministerium auf die in der Wissenschaft bereits lange andauernde Diskussion zur Notwendigkeit des Mindeststammkapitals der GmbH reagiert und einen Gesetzesentwurf vorgelegt, wonach das Mindestkapital der GmbH ab 2006 nur noch EUR betragen soll. Die Höhe des gezeichneten Stammkapitals wird dann allerdings grundsätzlich auf Geschäftsbriefen anzugeben sein. Weitere Planungen zum Gründungsverfahren sehen Kostensenkungen sowie erhebliche Beschleunigungen vor. Durch elektronische Anmeldungen zum Handelsregister sollen Gründungen in wenigen Tagen möglich werden, wodurch die bisherige Verwendung von Vorratsgesellschaften möglicherweise obsolet wird. Ein entsprechend erforderliches elektronisches Handelsregister muss nach EU-Richtlinien bis 2007 flächendeckend eingeführt werden. Die Gründungskosten sollen zudem durch Bekanntmachungen des Handelsregisters im elektronischen Bundesanzeiger verringert werden. Die Diskussion über die Senkung oder gar Abschaffung des Mindeststammkapitals wurde besonders angeheizt, als der EuGH klarstellte, dass trotz ausschließlich inländischer Unternehmenstätigkeit beinahe beliebig auf ausländische Gesellschaftsformen zurückgegriffen werden kann (wir berichteten im Newsletter 03/2004, Seite 4). Der daraufhin erwartete Wettbewerb der europäischen Gesellschaftsformen beschränkte sich aus deutscher Sicht allein auf einen Vergleich mit der englischen Limited (private company limited by shares), die bereits mit GBP 1 Stammkapital gegründet werden kann. Die Fokussierung auf die Limited ist aber wohl weniger auf besondere Vorzüge zurückzuführen als auf die weite Verbreitung der englischen Sprache, denn erst vor kurzem hat Frankreich das Mindestkapitalerfordernis bei der société à responsabilité limitée völlig gestrichen und in Spanien kann neuerdings eine vereinfachte Form der sociedad limitada mit dem schon bislang üblichen Stammkapital von EUR im Internet in nur 48 Stunden gegründet werden. Das fehlende Mindeststammkapital wird meist als Hauptargument für die Limited genannt. Ob darin wirklich ein Vorteil liegt ist fraglich, denn Banken werden den Ausgleich durch Forderungen nach zusätzlichen Sicherheiten suchen und potenzielle Geschäftspartner meiden ein Unternehmen, das nicht einmal EUR aufbringen kann, möglicherweise ganz. Dabei muss das Stammkapital einer GmbH mit mehr als einem Gesellschafter bei Bareinlagen sogar zunächst nur zur Hälfte eingezahlt werden. Alternativ kann es durch Sacheinlagen, beispielsweise einen Pkw, aufgebracht werden. Entgegen mancher Vorstellung handelt es sich hierbei auch nicht um gebundenes oder verlorenes Kapital, sondern dieses kann frei für die Gesellschaft verwendet werden. Auch sonst werden die Vorteile der Limited trotz deutlicher Warnungen des DIHK oder der Notarkammern häufig überschätzt, was besonders auf das extreme Marketing der Gründungsanbieter zurückzuführen ist, die unverblümt im Internet mit Slogans wie Neustart nach Offenbarungseid? werben. So mancher Gründer einer Limited ist später über die erheblichen und regelmäßigen Folgekosten überrascht, die nicht nur durch den jährlich in England nach dortigen Bilanzierungsstandards einzureichenden Jahresabschluss entstehen. Auch kann nicht ohne weiteres dem deutschen Steuerrecht, notwendigen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen oder Pflichtmitgliedschaften, z. B. in der IHK, entgangen werden. Selbstverständlich kann die Gründung einer Limited im Einzelfall durchaus Sinn machen, insbesondere bei internationalen Geschäftsbeziehungen. Die Aus-

4 P ETERS, S CHÖNBERGER & PARTNER PSP newsletter wahl der richtigen Rechtsform bedarf jedoch einer sorgfältigen Prüfung und sollte nicht voreilig getroffen werden. Sollte es zu den geplanten Änderungen beim Stammkapital der GmbH und zu Verbesserungen bei Gründungsdauer und -kosten kommen, so dürfte damit die Attraktivität der Limited wieder deutlich zurückgehen. PSP wird Sie über die weiteren Entwicklungen, insbesondere über die Umsetzung des Mindestkapitalgesetzes, weiter auf dem Laufenden halten. Christian Wellenhofer Family Office Besteuerung von Einkünften aus privaten Kapitalanlagen Im Bereich der Besteuerung privater Kapitalanlagen herrscht rege Betriebsamkeit. Dies zeigt sich nicht nur in der aktuellen Rechtsprechung, auch die Finanzverwaltung scheint hellwach und ist mit diversen Erlassen und Verfügungen zur Stelle. Grund genug für PSP, um Sie sowohl über die Grundlagen der Besteuerung von Kapitalanlagen als auch über ausgewählte Brennpunkte zu informieren. Grundlagen: Besteuerung von Dividenden Bis zur Jahresmitte ist in Deutschland Hauptversammlungszeit, d. h. bis dahin halten die meisten Aktiengesellschaften ihre jährlichen ordentlichen Hauptversammlungen ab. Am Folgetag werden den Aktionären regelmäßig Dividenden ausgezahlt. Diese Gewinnanteile, aber auch die sonstigen Bezüge aus Aktien, führen bei Privatpersonen zu Einkünften aus Kapitalvermögen. Sonstige Bezüge aus Aktien stellen beispielsweise Ausschüttungen in Form der Ausgabe von zusätzlichen Aktien dar. Aufgrund des im Jahr 2001 erfolgten Wechsels vom so genannten Anrechnungsverfahren zum Halbeinkünfteverfahren werden die Dividenden beim Privatanleger nur zur Hälfte besteuert. Dies gilt für Ausschüttungen von inländischen wie ausländischen Aktiengesellschaften gleichermaßen. Gleichzeitig können Ausgaben, die mit der Aktienanlage zusammenhängen, nur zur Hälfte als Werbungskosten abgezogen werden. Beispiel: Der Anleger erhält aus seiner Aktienbeteiligung eine Dividende in Höhe von insgesamt EUR Im Zusammenhang mit dieser Aktienbeteiligung sind Werbungskosten in Höhe von EUR 50 entstanden. Die Ausschüttung unterliegt nur zur Hälfte der Besteuerung, d. h. in Höhe von EUR 500. Von den Ausgaben sind EUR 25 als Werbungskosten anzusetzen. Die Einkünfte aus Kapitalvermögen betragen damit insgesamt EUR 475. Bei ausländischen Dividenden ist daneben Folgendes zu beachten: Eine Besteuerung dieser hat grundsätzlich in dem Staat zu erfolgen, in dem der jeweilige Aktionär seinen Wohnsitz hat. Das Land, in dem die Aktiengesellschaft ihren Sitz hat, hat daneben das Recht, eine pauschale Steuer, die so genannte Quellensteuer, einzubehalten. Diese kann auch durch einen Freistellungsauftrag nicht vermieden werden und ist von Land zu Land unterschiedlich hoch. Um die doppelte Besteuerung sowohl im Wohnsitzstaat als auch im Quellenstaat zu vermeiden, kann die im Ausland entrichtete Abgabe im Rahmen der deutschen Steuerveranlagung geltend gemacht werden. Hierbei gilt eine Beschränkung auf 15 v. H. der Erträge. Dem Steuerpflichtigen stehen dabei zwei Verfahren zur Auswahl: Entweder rechnet er die ausländische Steuer (anteilsmäßig) auf die deutsche Ein-

5 PSP kommt zu Ihnen! Inhouse-Workshops von und mit PSP-Beratern In den letzten Monaten konnten wir sehr gute Erfahrungen mit Inhouse-Workshops und Schulungen machen, die wir mit einigen unserer Mandanten durchgeführt haben. Hierdurch wird der persönliche Kontakt zwischen Mandat und Berater vertieft und neben den Mitgliedern der Geschäftsleitung und den Abteilungsleitern haben auch Mitarbeiter aus den Fachabteilungen direkt Gelegenheit, mit den Beratern von PSP ins Gespräch zu kommen und über Rechtsfragen der täglichen Praxis zu diskutieren. Die von uns angebotenen Workshop-Veranstaltungen enthalten neben Vortragselementen auch jeweils interaktive Elemente. So werden die teilnehmenden Mitarbeiter über etwaige rechtliche Risiken unmittelbar sensibilisiert und erhalten brauchbare Hinweise für die Praxis. Folgende Workshops können wir Ihnen ad hoc anbieten, wobei das bereits bestehende Grundkonzept des jeweiligen Workshops gemeinsam mit Ihnen auf Ihre spezifischen Praxisfälle und Verträge ausgerichtet wird: Workshop 1: Insolvenz Ihres Geschäftspartners Was tun? Im Rahmen dieses Workshops vermitteln wir Ihnen die praxisrelevanten Grundzüge des Insolvenzverfahren (u. a. Gang des Insolvenzverfahrens) anhand von Beispielsfällen, sensibilisieren im Hinblick auf Frühwarnzeichen einer Krise Ihres Vertragspartners und bearbeiten Praxisfragen wie Was geschieht mit Sicherungsrechten, die Ihnen der insolvente Vertragspartner vor der Insolvenz gewährt hat? Wie sind Ihre Ansprüche im Insolvenzverfahren geltend zu machen? Was geschieht bei Insolvenzeröffnung mit noch zwischen Ihnen und Ihrem Geschäftspartner laufenden Verträgen? Workshop 2: Antidiskriminierungsgesetz Das Gesetz befasst sich mit der Gleichbehandlung von Mann und Frau sowie unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, insbesondere im Bereich des Arbeitsrechtes und ist aufgrund einer EU-Richtlinie in deutsches Recht umzusetzen. Sobald der endgültige Gesetzestext vorliegt, empfehlen wir Ihnen, Ihre Mitarbeiter entsprechend zu schulen, um mögliche Haftungsklagen bei Verstößen zu vermeiden. Auch dürfte die Veranstaltung eines solchen Workshops ein mögliches (Mit-)Verschulden der Geschäftsleitung bei etwaigen Verletzungen minimieren. Workshop 3: Industrielle Lieferbeziehungen In diesem Workshop entwickeln wir gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern Einkaufs- und Verkaufsverträge und geben den betroffenen Mitarbeitern ein Gefühl, welche Bedeutung den einzelnen Regelungen zukommt und welche Tragweite Vertragsänderungen haben können. Workshop 4: Fallstricke in englischsprachigen Verträgen Im Rahmen dieses Workshops vermitteln wir Ihnen zunächst praxisnah die erforderlichen Grundzüge des deutschen Schuldrechts und besprechen auf dieser Basis interaktiv die typischen Probleme, die bei englischsprachigen Verträgen in der Praxis auftauchen. Hierfür verwenden wir einen aus der Praxis Ihres Unternehmens stammenden Vertragsentwurf, den wir vorab mit den gängigen Fallstricken aus der englischen Vertragspraxis präparieren. Workshop 5: Vertragsgestaltung für Nichtjuristen Ob ein Vertrag in der Praxis funktioniert, hängt insbesondere auch davon ab, ob die Formulierungen sprachlich präzise und eindeutig sind. Viele Verträge oder einzelne Formulierungen werden von Mitarbeitern erarbeitet und schaffen später Probleme, weil sie nicht genügend durchdacht wurden. Wir zeigen Ihnen und Ihren Mitarbeitern in diesem Workshop ohne Paragraphenreiterei anhand von Praxisbeispielen, welche Fallstricke in unzulänglichen Formulierungen lauern und wie Sie durch einfache Regeln zu besserer Verlässlichkeit von Vertragstexten gelangen. Die Workshops werden von PSP-Beratern mit entsprechender Vortrags- und Schulungserfahrung abgehalten und können nach Ihrer Wahl und abhängig vom Umfang des zu besprechenden Stoffes als Halbtages- oder Ganztagesveranstaltungen konzipiert werden. Die Workshop-Veranstaltungen rechnen wir mit einer im Einzelfall zu vereinbarenden Pauschale ab. Wir haben gute Erfahrung mit einer Teilnehmerzahl von ca. 15 Personen gemacht, können die Veranstaltungen aber auch für einen kleineren oder größeren Teilnehmerkreis anbieten. Sollten Sie einen Workshop zu einem der oben stehenden oder einem anderen Thema wünschen, sprechen Sie uns hierzu einfach an. Dr. Christian Christoph Wellenhofer Wallner Stefan Neuenhahn

6 P ETERS, S CHÖNBERGER & PARTNER PSP newsletter kommensteuer an oder er zieht sie als Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen ab. Ob eine Anrechnung oder der Abzug als Werbungskosten für den Steuerpflichtigen sinnvoll ist, hängt vom Einzelfall ab. Höchst zweifelhaft hingegen ist, ob diese Vorschrift für Verluste gleichsam anzuwenden ist. Lässt der Steuerpflichtige beispielsweise einen Kaufoptionsschein am Laufzeitende verfallen, so dürften deren Anschaffungskosten wohl nicht steuermindernd zu berücksichtigen sein. So zumindest sieht dies derzeit die Finanzverwaltung. Sollen derartige Verlustpositionen binnen Jahresfrist nicht unberücksichtigt verpuffen, hilft daher nur die Veräußerung vor dem Verfallstermin, denn dann findet die tatsächliche Veräußerung im Rahmen der privaten Veräußerungsgeschäfte Berücksichtigung. Liegt der Quellensteuersatz über dem im Rahmen der deutschen Steuerveranlagung zu berücksichtigenden Prozentsatz in Höhe von 15, kann der übersteigende Betrag auf Antrag im Erstattungsverfahren vom jeweiligen ausländischen Staat zurückgefordert werden. Brennpunkt: Besteuerung von Optionen und Zertifikaten Bis 1998 unterlagen Geschäfte, die nicht auf die Lieferung von Wirtschaftsgütern, sondern lediglich auf einen so genannten Barausgleich (d. h. die Differenz zwischen Marktpreisen des Basiswertes zu bestimmten Stichtagen) gerichtet sind ( Differenzgeschäfte ), nicht der Besteuerung. Es fehlte an einem Veräußerungsvorgang, der eine Besteuerung auslösen konnte. Diese Lücke hat der Gesetzgeber mit Wirkung ab 1999 geschlossen. Der Besteuerung aus privaten Veräußerungsgeschäften unterliegen damit auch Termingeschäfte, durch die der Steuerpflichtige einen Differenzausgleich erlangt, sofern der Zeitraum zwischen Erwerb und Beendigung nicht mehr als ein Jahr beträgt. Neben Optionen und Futures gelten als Termingeschäfte auch Optionsscheine und Zertifikate, die Aktien vertreten. Damit ist bereits der Barausgleich bei Termingeschäften ohne Veräußerungsvorgang ausreichend, ein steuerpflichtiges Veräußerungsgeschäft zu generieren. Dies gilt jedoch nur, soweit der Steuerpflichtige einen bestimmten Geldbetrag oder Vorteil erlangt, d. h. einen Ertrag erzielt. Aber auch hier drohen Stolpersteine: Der Verkauf führt dann nicht zu Verlusten aus privaten Veräußerungsgeschäften, wenn die Veräußerung unmittelbar vor dem Verfall stattfindet und der Kaufpreis nicht ausreichend ist, die Bankgebühren zu decken. Dies hat das FG Baden-Württemberg mit Urteil vom entschieden. Eine derartige Gestaltung diene nur der Steuerminderung und ist durch wirtschaftliche oder sonst beachtliche nichtsteuerliche Gründe nicht zu rechtfertigen. Es gilt daher eine Schamfrist einzuhalten und zudem idealerweise einen Veräußerungspreis zu erzielen, der zumindest die Bankgebühren deckt. Gleiches dürfte für Zertifikate gelten, die mit einem festgelegten Basiswert ( Knockout-Schwelle ) ausgestattet sind. Derartige Zertifikate gelten mit Überoder Unterschreiten der Knock-out-Schwelle ohne weiteres Tätigwerden des Inhabers als wertlos eingelöst. Ein Veräußerungsvorgang ist hierin nichtzu sehen, vielmehr dürfte die zwangsweise Einlösung mit dem Verfall einer Option gleichzusetzen sein. Auch in diesem Fall würde die verlustbringende Veräußerung binnen Jahresfrist und vor Erreichen der Knock-out-Schwelle genügen, einen Verlust aus privaten Veräußerungsgeschäften sicherzustellen. Janine Rösler Maik Paukstadt

7 Rechtsprechung BGH stärkt die Rechte der Vermieter Bislang konnten Mieter bei Mängeln der Wohnung die Miete sofort kürzen. Bestritt der Vermieter die behaupteten Mängel, musste er die rückständige Miete einklagen. In diesem Prozess wurde dann Beweis über die Mängel erhoben, sodass es u. U. sehr lange dauern konnte, bis der Vermieter im Falle des Obsiegens ein Urteil in die Hand bekam, welches ihm die Beitreibung der rückständigen Miete ermöglichte. Am entschied der BGH demgegenüber, dass ein Vermieter bei angeblichen Mängeln der Wohnung so lange die Zahlung der Miete in voller Höhe beanspruchen kann, bis die Mängel vom Mieter bewiesen wurden. Hierzu kann er sich des so genannten vereinfachten Urkundenprozesses bedienen, bei welchem um das Verfahren zu beschleunigen nur Urkunden sowie die Aussagen von Kläger und Beklagtem als Beweismittel, nicht aber sonstige Beweismittel wie Zeugen, Augenscheinnahme etc. zugelassen sind. Der Vermieter hat also nun die Möglichkeit, im Rahmen eines solchen Urkundenprozesses den Mietvertrag vorzulegen und den vom Mieter einbehaltenen Minderungsbetrag einzuklagen. Allerdings steht dem Vermieter die volle Miete danach nur vorläufig zu. Kann der Mieter in einem so genannten Nachverfahren die Mängel beweisen, muss der Vermieter die zu viel gezahlte Miete zurückerstatten und haftet außerdem verschuldensunabhängig für zusätzliche Schäden des Mieters (z. B. Zinsschäden). Außerdem kann der Mieter von den in der ZPO verankerten Möglichkeiten Gebrauch machen, sich vor Zwangsvollstreckungsmaßnahmen des Vermieters aus dem Urteil zu schützen. Nach dieser BGH-Entscheidung steht dem Vermieter einer Wohnung aber ein taugliches Mittel zur Verfügung, um rascher und unkompliziert einen Zahlungstitel gegen seinen Mieter zu erwirken. Rita Eberl Weitere aktuelle Beiträge zum Download finden Sie auf unserer Website unter der Adresse in der Rubrik Publikationen. Neu eingestellt wurden: Job-Gipfel will Steuererleichterungen Automatisierte Kontenabfragen Zwischengewinne Besteuerung und Gestaltungsmöglichkeiten Vorsteuerabzug für Bewirtungskosten Real Estate Investment Trusts (REITs) Verlustverrechnung auf dem Prüfstand Neue Kündigungsfristen bei Altmiet verträgen

8 PSP to pics PSP- Veröffentlichungen Welche umsatzsteuerlichen Anforderungen gelten für elektronische Rechnungen? Antworten auf diese Frage haben die PSP-Autoren Stefan Groß und Alexander Georgius in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Bilanzbuchhalter & Controller gegeben. Im Fokus steht dabei die Erfüllung der Vorgaben zur elektronischen Signatur. Stefan Neuenhahn hat sich als Co-Autor in der Neuen Juristischen Wochenschrift mit der Begleitung des Mandanten durch den Rechtsanwalt in der Mediation beschäftigt. Der Beitrag stellt diese neue Dienstleistung des Anwalts dar und erläutert Vorteile und Mehrwert in der Praxis. Für eine Kopie bzw. Fragen zu den Veröffentlichungen senden Sie wie immer bitte eine an Sekretariat bei PSP Teil II Wie im letzten Newsletter bereits angekündigt, hier die Fortsetzung des PSP-Sekretariates. von links nach rechts: Silja Lübkert, Elvira Rengert, Monika Raeder, Cornelia Schäffner, Sabine Meinel, Annette Sartor Firmenlauf Am 27. Juli 2005 findet in München der 2. Firmenlauf statt, bei dem auch PSP nicht fehlen darf. Die Strecke umfasst 6,5 km, die im Olympiapark in einem Rundkurs gelaufen wird. Gestartet wird auf dem Coubertinplatz und Highlight ist der Zielein- lauf durchs Marathon-Tor in das Olympiastadion. Wir hoffen, schon bald über eine erfolgreiche Teilnahme berichten zu können. Seminarreihe zu EU-ZinsRL, Kontenabruf und elektronischem Datenzugriff Am 31. März 2005 endete das Amnestieangebot des Staates, hinterzogene Zinsen und Schwarzgeld straffrei nachzuversteuern. Im Anschluss hieran wurde den Finanzbehörden ab dem 1. April 2005 die Möglichkeit eingeräumt, im Einzelfall Kontenabfragen durchzuführen. Hinzu treten weitere Wege zur Informationsbeschaffung. Das Seminar halten wir gemeinsam mit Herrn Ministerialrat im Bundeskanzleramt Michael Sell ab. Es soll einen Überblick über den Informationsverbund der Termine und Orte: FRANKFURT/M. MÜNCHEN DÜSSELDORF (Steigenberger (Dorint Novotel (Mercure Hotel Frankfurt City) München City) Düsseldorf am Seestern) , , , 10:00-17:00 Uhr 10:00-17:00 Uhr 10:00-17:00 Uhr Finanzverwaltung und internationale Informationsquellen aufzeigen. Ergänzend vertieft werden der automatisierte Kontenabruf sowie Weitere Informationen erhalten Sie von Ulrich Derlien oder über der Datenzugriff bei der Betriebsprüfung. Impressum Der PSP-newsletter gibt die gesetzlichen Neuregelungen, Rechtsprechung und Finanzverwaltungsanweisungen nur auszugsweise wieder. Für etwaige Informationsfehler übernehmen wir keine Haftung. Die Inhalte der einzelnen Beiträge sind nicht zu dem Zweck erstellt, abschließende Informationen über bestimmte Themen bereitzustellen oder eine Beratung im Einzelfall ganz oder teilweise zu ersetzen. Hierfür steht Ihnen PSP auf Wunsch gerne zur Verfügung. Redaktionelle Auswahl und Roland W. Graf und Stefan Groß Peters, Schönberger & Partner, Schackstraße 2, München, Tel.: , Internet: Fotos: Karsten de Riese, Dietramszell; Layout: Peter Schoppe Werbeagentur GmbH,

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