Wehrhaftigkeit durch Budo Training und Chancen im Notwehrfall

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1 Wehrhaftigkeit durch Budo Training und Chancen im Notwehrfall Traditionelle Kampfkunst und moderne Selbstverteidigung Thomas Tamke 1

2 Wehrhaftigkeit durch BUDO-Training und Chancen im Notwehrfall Traditionelle Kampfkunst und moderne Selbstverteidigung Inhaltsverzeichnis: 1. Vorwort 2. Einführung 3. Voraussetzungen einer individuellen Wehrhaftigkeit 3.1 Prävention 3.2 Verhaltenslehre 3.3 Waffen und Schwachpunkte des Körpers 3.4 Kampftechniken 4. BUDO im Zeichen der Selbstverteidigung 4.1 Begriffsbestimmung 4.2 Anforderungen an ein Erfolg versprechendes Selbstverteidigungstraining 5. Chancen in der Notwehr 5.1 unbewaffnete Auseinandersetzungen 5.2 bewaffnete Auseinandersetzungen 6. Schlussbetrachtung 7. Anhang Grafiken, Literaturhinweise (Achtung! in dieser Version in reduzierter Ausführung. Gefährliche Körperpunkte / Techniken etc. werden hier nicht dargestellt um Missbrauch zu vermeiden!) Selbstbehauptung / Selbstverteidigung Zutaten! Achtung: Kein Rezeptbuch!!! 2

3 1. Vorwort Diese Abhandlung wurde ursprünglich als Diplomarbeit zum 1. Dan Anti Terror Streetfight (ATS) verfasst. Sie liegt nun in überarbeiteter und ergänzter Form als Hefter für alle Interessierten vor. Die vorliegenden Ausführungen basieren auf fast 50jähriger Lebenserfahrung, Erfahrungen des Autors als Sozialpädagoge und Kampfsportler, auf zahlreichen Gesprächen mit erfahrenen BUDOKA und der Lektüre einschlägiger Fachliteratur. Die Arbeit gibt ausschließlich die daraus resultierende Meinung des Verfassers wieder. Entsprechend erhebt sie weder den Anspruch auf auch nur annähernd vollständige Betrachtung des Themas, noch auf eine wissenschaftliche Verifizierbarkeit aller getroffenen Aussagen. Inhaltlich ist sie gerichtet an alle an Selbstbehauptung und Selbstverteidigung Interessierten, besonders auch an Laien ohne oder mit geringen Vorkenntnissen im BUDO. Die Ausführungen dürften entsprechend in weiten Teilen gerade für Anfänger und leicht fortgeschrittene Schüler interessant sein. Insbesondere die unter Begriffsbestimmung ausgeführten Differenzierungen und Einschränkungen hinsichtlich der Selbstverteidigungstauglichkeit unter den Anforderungen der Straße betreffen Schülergrade. Bei hinreichendem Trainingsfortschritt (Technikverinnerlichung) bzw. Meistergraden sind sicherlich viele BUDO - Systeme effizient. Hinweisen möchte ich darauf, dass die vorgenommenen Begriffsbestimmungen keinerlei Wertung darstellen sondern lediglich für den Laien eine Orientierungshilfe sein sollen. Jegliche Haftung (z.b. hinsichtlich etwaiger Folgen aufgrund einer Verhaltensbeeinflussung durch die vorliegende Arbeit) lehnt der Autor ab! Kommentare, Kontaktaufnahme und Gedankenaustausch zum Thema bitte über ! Thomas Tamke C Juli 2005 T. Tamke Am Dreieck Apen 3

4 2. Einführung Erfolgreiche Selbstbehauptung setzt sich aus einem komplexen Gebilde an Zutaten zusammen. Daher gleich vorab: Es gibt kein Patentrezept! Kampftraining und Selbstverteidigungskurse können immer nur einige Zutaten liefern, z. B.: Allgemeingültige Grundsätze, Regeln, Erfahrungen und Techniken vermitteln sowie dienliche Hinweise geben. In unserer Lebenswirklichkeit entscheiden dann aber viele Faktoren, die letztlich die jeweilige Situation und unsere individuellen Möglichkeiten zum Zentrum des Geschehens machen: Wie schätzen wir das Auftreten anderer Personen ein (will er tatsächlich nur die Zeit wissen oder mich doch anmachen )? Wie gehen wir mit unserer Angst um? Während die Einen vom Adrenalin beflügelt werden lähmt es Andere in ihrem Verhalten. Während die Einen intuitiv Gefahr spüren funktioniert bei Anderen der 6. Sinn nicht (mehr). Welche Chancen also bieten uns die Systeme des BUDO*, welche Voraussetzungen müssen für eine erfolgreiche Selbstbehauptung bzw. Selbstverteidigung erfüllt sein? 3. Voraussetzungen einer individuellen Wehrhaftigkeit Praktisch durch die gesamte Menschheitsgeschichte zieht sich die Notwendigkeit, wehrhaft zu sein, sei es gegen Naturkatastrophen, wilde Tiere oder bedauerlicherweise auch Artgenossen. Um diese Wehrhaftigkeit herzustellen verfügen wir neben der Möglichkeit, Kampftechniken zu erlernen über eine Reihe von physischen und mentalen Optionen, die uns schon im Vorfeld schützen oder auch im Falle einer akuten Bedrohung auf der Straße helfen können! 3.1 Prävention Prävention bedeutet so viel wie Vorbeugung. Wir kennen den Begriff etwa im Zusammenhang mit medizinischer Vorsorge. Aber nicht nur Krankheiten können wir im Vorfeld begegnen, auch Gewalthandlungen können wir bei entsprechender Vorbereitung vermeiden oder, wenn das nicht gelingt, kontrollieren lernen. * BUDO jap., Weg des Kriegers. Ist genau genommen ein Sammelbegriff für japanische Kampfkünste, wird jedoch oft auch als Oberbegriff für alle asiatischen Kampfsysteme verwendet. Aus der Kriegskunst ursprünglich als bewaffnete und unbewaffnete Übungsformen entstanden ist BUDO allgemein dem erlernen und kultivieren von Kampftechniken gewidmet. 4

5 Das Erlernen einer Kampfkunst oder eines Selbstverteidigungssystemes trägt dazu bei, Situationen anders zu bewerten, z. B. mehr Achtsamkeit auf Körpersprache zu legen. Wir können unser Selbstwertgefühl positiv beeinflussen und so schon durch unser selbstsicheres (aber nicht überhebliches!) Auftreten den Eindruck einer typischen Opferrolle vermeiden. Damit werden wir in die Lage versetzt, bereits im Vorfeld eine Auseinandersetzung zu umgehen oder durch entsprechend geschultes Verhalten eine Eskalation zu vermeiden. Klar ist aber auch: Es klappt nicht immer, einem Konflikt auszuweichen (etwa jemandem der Streit sucht oder uns gar ausrauben will, zu besänftigen bzw. von seinem Vorhaben abzubringen). Konsequenter Weise gehört zur Prävention also auch die Fähigkeit, eine kritische Situation zu kontrollieren und Gewalthandlungen schnell und wirksam zu unterbinden (Notwehr). Genau dieses Situationsprofil ist die Zielrichtung von Selbstverteidigungssystemen moderner Prägung (wie ATS, F.I.S.T. etc.) 3.2 Verhaltenslehre Als Individuen reagieren wir Menschen in ähnlichen Situationen sehr unterschiedlich. Auf eine Bedrohung reagieren die Einen mit Flucht, die Anderen mit Kampf. Zur Beurteilung unserer persönlichen Wehrhaftigkeit ist wichtig zu wissen, wie wir gestrickt sind, also welche physischen und mentalen Voraussetzungen wir für Konfliktsituationen mitbringen. Die Grafik Bedrohungs- / Reaktionsschema im Anhang gibt uns einen ungefähren Einblick, von wie vielen verschiedenen Faktoren unsere Reaktion auf ein Ereignis abhängen kann. Ganz maßgeblich beteiligt ist der Adrenalinschub, der als direkte körperliche Reaktion auf eine wahrgenommene Gefahr erfolgt. Er bringt unseren Körper blitzschnell auf Höchstleistungsbereitschaft, der Puls steigt an (Herzklopfen nach Schreck!), der Angstschweiß bricht aus, aber wir sind schlagartig kampf- oder flucht- bereit. Jedoch kann der Adrenalinschub auch sozusagen über das Ziel hinausschießen, wir kriegen weiche Knie, sind wie gelähmt und können keine Entscheidung treffen. Dieses Phänomen kann in seinem Ursprung auch als körperliche Schutzmaßnahme interpretiert werden. Als Strategie des Totstellens ( Starr vor Schreck ) kann sie in bestimmten Situationen (etwa bei einem Angriff durch ein Tier) hilfreich sein, für unser Anliegen dürfte sie jedoch eher ein Problem darstellen. Welche mentale Reaktion zeigen wir neben bzw. durch die körperliche Reaktion? Können wir unter Stress eine Situation einschätzen und bewerten, Optionen abwägen und eine angemessene Entscheidung 5

6 treffen? Welche Gefühle keimen in uns auf (Wut, Ärger, Enttäuschung) und wie beeinflussen sie uns? Für eine realistische Wehrhaftigkeit (also die Fähigkeit, eine Gefahrensituation zu kontrollieren) ist es sinnvoll, dies zu wissen und einhergehend mit dem Techniktraining entsprechende persönliche Verhaltensstrategien zu entwickeln und zu üben. Dies ist im Grunde wichtiger, als vorrangig auf physische Fitness (die natürlich immer sinnvoll ist) zu achten. Für diesen Bereich kann ein BUDO - Training allgemein hilfreich sein. Der Umgang mit Stress kann durch Prüfungssituationen (Graduierungssystem), Wettkampfanspannung, Meditations- und Atemübungen sowie realitätsnahen Szenarien in der Selbstverteidigung trainiert werden. 3.3 Waffen und Schwachpunkte des Körpers Ebenso einfach wie hilfreich ist es für die mentale Vorbereitung auf Konflikt- bzw. Gewaltsituationen, sich ein Bild davon zu machen über welch wirksame Waffe wir mit unserem Körper verfügen und umgekehrt wie verwundbar selbst die größten Muskelpakete an den geeigneten empfindlichen Körperstellen (Hals, Nase, Augen, Genitalien, Knie etc.) sind. Im Anhang finden sich schematischen Darstellungen ( Waffen des Körpers, Empfindliche / gefährdete Körperstellen ). Für eine effiziente Selbstverteidigung ist es sinnvoll sich einige markante Details der Darstellungen und das dahinter stehende Prinzip einzuprägen. Vieles, was darauf zu finden ist, wissen wir im Grunde sicherlich schon - wir müssen es uns nur bewusst machen! 3.4 Kampftechniken Kampftechniken lassen sich in verschiedene Komplexe bzw. Rubriken einteilen, z. B. in - Hand-, Faust- und Armtechniken, sie umfassen u. a. Fauststöße (wie Schwinger, Haken usw.) Handkantenschläge, Greiftechniken, Ellenbogenstöße und Blocktechniken. - Fuß- und Beintechniken, Tritte, Fuß- und Kniestöße, etc. - Hebeltechniken, zum Werfen und insbesondere Kontrollieren (Festlegen und/oder Transportieren) eines Angreifers über den Schmerz beim Verhebeln (überstrecken / verdrehen von Gelenken). Hebel können am kleinen Finger ebenso wirksam 6

7 angebracht werden wie an Arm, Bein oder Genick (Vorsicht, sehr gefährlich!) - Wurftechniken, sie nutzen möglichst die Bewegungsrichtung und Energie eines Angriffs um den Aggressor mit einem geeigneten Wurf zu Boden zu bringen. Man unterscheidet u. a. in Sichel-, Fege-, Eindreh-, und Selbstfalltechnik. - Fallschule, sie trägt wie die Bodentechniken dem Umstand Rechnung, dass letztlich fast jeder Kampf der Schwerkraft folgt und am Boden endet. Man unterscheidet insbesondere in (Ab-)Rolltechniken (vorwärts, rückwärts, seitwärts) und in Sturztechniken (vorwärts, rückwärts). - Bodentechniken, sie setzen sich aus Halte-, Hebel- und Würgetechniken zusammen und dienen der Kontrolle und ggf. Transportvorbereitung eines Angreifers. - Waffentechniken, sie umfassen traditionelle Systeme, in denen mit Kriegswaffen, Schwertern (z. B. Iaido) oder Stöckern und alten Werkzeugen (Kobudo) trainiert wird ebenso, wie moderne Systeme, in denen z. B. Mehrzweckeinsatzstab, Messer oder alltägliche Gebrauchsgegenstände zum Einsatz kommen. - Grundschule, sie kommt in vielen Systemen vor und setzt sich aus der Koordination und Wiederholung bestimmter einfacher oder kombinierter Bewegungsabläufe bzw. Basistechniken zusammen (z. B. fünf mal Fauststoß bei gleichzeitigem Vorgehen) - Sonstige Techniken z. B. auf spezielle Nervendruckpunkte, Transporttechniken, unkonventionelles Handeln wie beißen und kratzen, aber auch Techniken des Ninjutsu wie Flucht, Tarnung, Anschleichen (z.b. unbemerkes Nähern bei Nothilfe) usw.. Vergegenwärtigen wir uns, dass jede einzelne Rubrik ihrerseits über eine Vielzahl an Technikvarianten verfügt, so haben wir es mit hunderten von Möglichkeiten zu tun. Z. B. das Judo-Prüfungsprogramm sieht allein schon an Würfen bis zum 1.Kyu (Braungurt) 40 Wurftechniken vor (hin zu kommen Fallschule, Hebel, Würgetechniken, Haltegriffe etc.). Damit wird deutlich, warum viele Systeme sich auf bestimmte Technikrepertoires festlegen bzw. sich einer Spezialisierung auf bestimmte Schwerpunkte (Karate: Tritte und Schläge, Judo: Würfe und Hebel usw.) bedienen. Das System wäre sonst unüberschaubar oder liefe Gefahr, seine Identität (z. B. als traditioneller Stil) zu verlieren. Maßgeblich kommt auch hinzu, dass für wettkampforientierte Systeme aus Sicherheitsgründen bestimmte Einschränkungen zwingend sind. (vergl. hierzu 4.1) Für die reale Selbstverteidigung heißt das: Es gibt zwar eine große Auswahl an Techniken, aber sie sollten aus verschiedenen Erwägungen 7

8 sorgfältig auf ihre praktische Anwendbarkeit geprüft und zumindest anfänglich auf eine überschaubare Anzahl reduziert werden (vergl. Hierzu 4.2). 4. BUDO im Zeichen der Selbstverteidigung Unter dem allgemeinen Begriff BUDO werden landläufig asiatische Kampfsysteme zusammengefasst. Durch Unkenntnis und oberflächliche Betrachtungsweise wird dabei allzu oft alles in einen Topf geworfen, was sich zwischen Karate, Judo, Kickboxen oder Tai Chi auf dem Markt tummelt. Im Blick auf ihre Selbstverteidigungstauglichkeit müssen die unterschiedlichen Systeme des BUDO auf den Prüfstand gestellt werden. Kann uns Iaido (jap. Kunst des Schwertziehens) auf der Strasse helfen. Reichen Wettkampferfolge im Judo für den Ernstfall? 4.1 Begriffsbestimmung Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem weit gefassten Feld zwischen traditioneller Kampfkunst und moderner Selbstverteidigung bedarf also der Differenzierung. Sie trägt zur Übersichtlichkeit bei und kann uns die Möglichkeit einer systematischen Herangehensweise erschließen. Nehmen wir folglich eine Einteilung vor und betrachten zunächst, was sich hinter Oberbegriffen wie Kampfkunst, Kampfsport und Selbstverteidigung verbirgt: Kampfkunst Unter Kampfkunst lassen sich im Wesentlichen die Systeme bzw. Schulen zusammenfassen, die dem philosophischen Gedanken des Do (jap. Weg, bzw. chin. Tao ) folgen. Das Üben der Kampfkunst als Weg der Selbstvervollkommnung, der Harmonisierung zwischen Körper und Geist. Zumeist traditionelle Schulen mit klar umrissenem Technikrepertoire, in denen Etikette und tugendhaftes Verhalten (Respekt, Achtsamkeit etc.) eine wichtige Rolle spielen. Wettkämpfe sind von eher untergeordneter Bedeutung. Typische Beispiele: Aikido, Karate-Do, Jiu Jitsu Kampfsport Allgemein Wettkampf orientierte Systeme, die im Idealfall unter dem Gebot der sportlichen Fairness stehen. In einigen Bereichen zwar noch rudimentäre Etikette, aber auf physische Fitness und Erfolg ausgerichtet. 8

9 Im Training z. T. auf Spezialisierung hinwirkend, damit einhergehend Gefahr der Vernachlässigung wichtiger weiterer Aspekte. Kampfsport hat stets definiertes Regelwerk (zulässige Techniken, Bewertungssysteme etc.) Im Blick auf Training und Wettkampf ist hier noch eine Unterteilung angezeigt in Comment-Kämpfe (vergleichender, partnerschaftlicher Wettkampf, achtsamer Umgang mit dem Gegner bzw. Partner, Vermeidung von Schäden und Verletzungen, Kontrolle des Gegners durch entsprechendes Technikrepertoire, z. B. Judo ) und Beschädigungskämpfe (mit der Absicht, den Gegner möglichst durch Knock out zu bezwingen, z. B. Thaiboxen.)* Selbstverteidigung Zeitgemäße Selbstverteidigungssysteme haben häufig ihre Wurzeln in den traditionellen Kampfkünsten und dem Kampfsport. Die Zielrichtung ist hier jedoch ganz klar gegenwarts- und praxisorientiert: Im Notfall auf einen Angriff effiziente Gegenwehr zu leisten. Moderne Selbstverteidigung ist flexibel und greift auf, was sinnvoll einsetzbar ist. Da sportliche Fairness und die passende Gewichtsklasse bei einer Attacke auf der Strasse nicht zu erwarten ist wird zumeist Wert auf einfache, wirksame Techniken gelegt, die unter Stress schnell genug abrufbar sind und damit eine realistische Notwehroption bieten können. Moderne SV-Systeme kennen zumeist wenig Etikette, jedoch wird das Einhalten des allgemeinen Kodex von gegenseitigem Respekt schon vor dem Hintergrund notwendiger Achtsamkeit (z. B. im Umgang mit Waffen) von vielen Trainern gerne gesehen. Diese Einteilung stellt natürlich nur ein grobes Raster dar, gemeinsame Wurzeln und Schnittmengen bzw. fließende Übergänge zwischen den Begriffen bzw. BUDO - Stilen sind selbstredend und brauchen hier wohl nicht eingehender erläutert werden. Im Blick auf asiatische Systeme haben Kampkunst, Kampfsport und die Mehrzahl der Selbstverteidigungssysteme gemeinsam, dass sie Prüfungen und Graduierung beinhalten (daher die unterschiedlichen Gurtfarben, bunte Schülergürtel und schwarze (auch rote oder rotweiße) Meistergürtel. * Die Unterscheidung zwischen Comment- und Beschädigungskampf ist von besonderer Bedeutung für die Präventionsarbeit mit gewaltbereiten Jugendlichen bzw. allgemein Menschen, die zu Jähzorn und Gewalttätigkeit neigen. Für diese Menschen bietet sich eher das Trainieren der Kampfkunst als lebensbegleitender Weg an, Wettkämpfe sollten hier nur im Comment -Bereich erfolgen. 9

10 Hinweisen möchte ich aber auch darauf, dass nicht alle Systeme automatisch aus Asien stammen, sondern Kampftechniken vielmehr weltweit verbreitet sind. Für die westliche Hemisphäre sei z. B. an Boxen, Ringen oder Sportarten wie Fechten und Bogenschießen erinnert. Es gibt sogar Theorien, die besagen, dass das griechische Pankration über die Feldzüge Alexander des Großen nach Asien gekommen ist und dort den Anstoß für das chinesische Quanfa (landläufig auch Kung Fu) gegeben hat. Manche Unterschiede in Systemen ergeben sich denn auch weniger durch unterschiedliche Techniken als viel mehr durch unterschiedliche Regeln, Prüfungssysteme und Verhaltenskodex (Etikette). 4.2 Anforderungen an ein Erfolg versprechendes Selbstverteidigungstraining An dieser Stelle zeichnen sich aus 4.1 folgernd hinsichtlich der Kampfkunst, des Kampfsportes und der Selbstverteidigung einige Unterschiede ab. Wie sich zeigen wird können diese Unterschiede insbesondere hinsichtlich unserer Selbsteinschätzung problematisch sein. Im Kampfsport werden im Gegensatz zu Selbstverteidigungssystemen und Kampfkunst (die ja durchaus auch Angriffe gegen empfindliche Stellen wie z. B. Hals oder Genitalien kultiviert) gerade die für eine effiziente Notwehr wirksamen Angriffe gegen gefährliche oder empfindliche Stellen aus nachvollziehbaren Schutzgründen ausgeschlossen. Kampfsport schult zwar die Kontrolle eines Gegners im Wettkampf (unter geregelten Bedingungen), verinnerlicht aber im Training nicht unbedingt die Techniken, die auf der Strasse erfolgreich sein können (wird z.b. ein Boxer den Unterleib hinreichend schützen oder ein Judoka Schläge und Tritte ausreichend parieren?). Ein weiteres Problem für Kampfsportler kann sicher auch der Mangel an Erfahrung mit Kämpfern anderer Gewichtsklassen sein. Die Straße nimmt keine Rücksicht auf unsere Konstitution! In der Kampfkunst werden komplexe Technikprogramme gelehrt. Dabei erfolgt teilweise eine Umerziehung unserer Reflexe. Dies ist ein Prozess, der Jahre dauert. Im Klartext heißt das für Anfänger und leicht bis mäßig Fortgeschrittene: Die erlernten Techniken sind noch nicht verinnerlicht. Sie sind unter Stress zumeist nicht schnell genug abrufbar. Im Notfall hilft uns Karate oder welche Kampfkunst auch immer also 10

11 anfänglich nicht unbedingt. Im Gegenteil kann Kampfkunst für Anfänger sogar kontraproduktiv sein (hier steht die Realität im Gegensatz zu der subjektiven Fehleinschätzung ich kann Karate )! Während Kampfkunst, Kampfsport und einige traditionelle Selbstverteidigungssysteme durch definierte Technikrepertoires, Regelwerke oder vorgegebene Standartangriffe oft eher statisch bzw. vorhersehbar sind (z. B. Ju Jutsu) sind in Selbstverteidigungssystemen moderner Prägung (z. B. ATS, F.I.S.T.) die Reaktion auf unvorhersehbare Aktionen mit Flexibilität, Kreativität und Individualität gefordert. Im Selbstverteidigungstraining sollten zunächst unkomplizierte wirksame Techniken vermittelt werden, die ungeachtet der Konstitution und sportlichen Fitness angewandt werden können und bereits nach relativ kurzer Trainingzeit da sind! Es kommt dabei nicht auf Eleganz oder Showeffekte an, sondern auf Wirksamkeit. Bekannt aus zahlreichen Actionfilmen ist der Wurf Tomoe Nage, bei dem ich mich nach rückwärts fallen lasse um den Angreifer über mich hinwegzuschleudern. Eine solche Technik ist toll anzuschauen und im Wettkampf ggf. auch anwendbar. Für die Selbstverteidigung sind Techniken wie diese aber kritisch zu beurteilen (oder weiß ich, ob dort wo ich mich hinfallen lasse keine zerbrochene Flasche auf dem Asphalt liegt, oder ob der Angreifer die Technik kennt und geschickt blockt, damit er mich dann prima unter sich liegen hat?). Techniken wie der Tomoe Nage sollten also stets in einen geeigneten Kontext gestellt und bewertet werden. Was Wurftechniken angeht ist zunächst das Erlernen einiger grundlegender Hüft- und Sicheltechnikvariationen in Verbindung mit einleitenden Umlenk- oder Blocktechniken ratsam. Für Hebeltechniken sollte ein Selbstverteidigungssystem nicht einfach ein paar Standarthebel trainieren. Viel wichtiger ist das Verständnis der Funktion von Hebeln. Habe ich als Schüler das Prinzip begriffen und gelernt, dann weiß ich auch wie, wann und wo Hebel einsetzbar sind und wirken. Tritttechniken sollten sich auf Low Kicks beschränken. Ein einfacher Tritt gegen das Knie ist nachhaltiger wirksam als ein Tritt zum Kopf, der nicht getroffen, aber mich womöglich aus dem Gleichgewicht und damit in eine nachteilige Situation gebracht hat (weil der Weg mit dem Fuß 11

12 zum Kopf viel zu weit ist und der Gegner blocken oder ausweichen konnte). Schlagtechniken* sollten immer in Verbindung mit einer geeigneten Deckung (Schutz des Kopfes) vermittelt werden. Mangelnde Deckung ist eine riskante Vernachlässigung der eigenen Sicherheit! Für eine erfolgreiche Selbstverteidigung ist eine gute Fallschule von großer Bedeutung da die Mehrzahl körperlicher Auseinandersetzungen am Boden endet. Selbstverteidigungsfallschule muss so angelegt sein, dass sie auch ohne den Komfort einer Judomatte verletzungsfrei ausgeführt werden kann. Das im Judo und Ju Jutsu übliche Abschlagen mit der Hand mag auf Matten, am Strand oder auf einer weichen Wiese sinnvoll sein, auf Asphalt oder Beton ist es allerdings nicht ratsam (wer s nicht glaubt probiere es mal!). Bewährte und einfache Techniken für die Selbstverteidigung sind Fass-, Greif-, und Reißtechniken (Handkralle, Dreifingergreif!). Diese Techniken können gegen empfindliche Stellen geführt und relativ leicht angemessen dosiert werden! Zudem vereinen sie Schockeffekt und anschließende Kontrolle optimal. Geeignete Ziele sind z. B. Nase, Genitalien, Hals (Vorsicht!). Ein Training mit Waffen ist sinnvoll, um deren Wirkungsweise kennen zu lernen und naiven Vorstellungen von Entwaffnungstechniken entgegen zu wirken! Zudem sollte der Umgang mit Hilfsmitteln der Verteidigung (Stock, Schirm, Schlüsselbund etc.) geübt werden. Ganz wichtig für ein gutes Selbstverteidigungstraining ist die Simulation von realitätsnahen Situationen. Hier kommen dynamische Angriffsbewegungen des Trainingspartners, Freikampf (Schutzkleidung!) und auch Rollenspiele in Betracht. Ebenso gehören letztlich auch Theorie (Verhaltensschulung, Kommunikation etc.), rechtliche Grundlagen (Notwehr/Nothilfe*) und die Berücksichtigung individueller Möglichkeiten (Alter, Konstitution etc.) zu einem umfassenden Trainingsprogramm! * Für Schlag- und Tritttechniken ist zu beachten, dass diese ggf. eine Situation verschärfen, also eine Eskalation fördern. Zieht sich der Gegner nach Schlag oder Tritt nicht zurück droht für die Situation Kontrollverlust. Zudem ist bei Schlägen und Tritten die Wahrung der Verhältnismäßigkeit ggf. problematisch, besonders Anfänger dürften Probleme mit der kontrollierten Dosierung haben. (vergl. hierzu auch Notwehr, S. 12) 12

13 Die Konfrontation mit Gewalt ist für uns keine Standartsituation, wir müssen folglich in der Lage sein, zu improvisieren. Damit ist ein Vorteil von Selbstverteidigungstraining sicher auch der flexible Ansatz zu individuell angepassten Lösungen und bisweilen der Trainingshinweis: Sei gemein. Wenn jemand dir Gewalt antut ist fast alles erlaubt (soweit es im Sinne der Notwehr verhältnismäßig ist!*): Schreien, Kratzen, Beißen, Reißen,! Hauptsache man tut etwas! 5. Chancen in der Notwehr Wir brauchen Sicherheit nicht erst am Ziel, sondern schon auf dem Weg (J. Reiter) zitiert eine Broschüre über Selbstverteidigung. Diese Aussage weist nicht nur auf den alltäglichen Weg (zur Arbeit, in die Disco, nach Hause usw.), den wir zu beschreiten haben, wollen wir nicht in Isolation verkümmern. Mit dem Begriff Weg haben wir auch den Brückenschlag zum BUDO im Allgemeinen bzw. zu den Kampfkünsten im Besonderen. In den Kampfkünsten heißt es: Der Weg ist das Ziel. Dies bezieht sich jedoch auf den philosophischen Aspekt, wie wir unter 4.2 gesehen haben aber nicht unbedingt auf die Selbstverteidigungstauglichkeit einer Kampfkunst. Ähnliche Überlegungen können auch für den Kampfsport geltend gemacht werden. Hier hängt die Effizienz im Blick auf Selbstverteidigung natürlich stark von der Art des Sportes ab, für (Wettkampf-)Judo gelten gewiss andere Maßstäbe als für das Kickboxen. Sind die Techniken in Kampfkunst und Kampfsport allerdings im Laufe der Jahre verinnerlicht, so bieten sie durchaus gute Optionen und erhöhen die Chance einer erfolgreichen Notwehr Voraussetzung für den Erfolg ist hier allerdings, dass das gelernte System überhaupt Selbstverteidigungselemente schult. Das Iaido (Schwertziehen) wird in der Konfrontation auf der Strasse ebenso wenig hilfreich sein wie Tai Chi Chuan (chin. Kampfkunst der inneren Schule), wenn dieses nur als Bewegungsmeditation geübt wurde. Etwas anders verhält es sich mit Selbstverteidigungstraining. Es ist klar auf ein Ziel ausgerichtet: sich kontrolliert wehren zu können. Ein gutes Selbstverteidigungstraining in Verbindung mit der nötigen Courage und Improvisationsfähigkeit bietet sicherlich in manchen * Notwehr ist nach 32 StGB definiert als diejenige Verteidigung, die notwendig ist um einen rechtswidrigen gegenwärtigen Angriff von sich oder anderen abzuwenden. Zu beachten ist, dass auch dem Recht auf Notwehr Grenzen gesetzt sind. Notwehr muss nämlich dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit folgen, d. h. die Abwehr eines Angriffs muss seiner Schwere angemessen sein. Dies zu beachten ist besonders wichtig für alle, die BUDO treiben, da hier im Zweifelsfall vor Gericht strenge Maßstäbe angelegt werden! 13

14 Situationen eine reale Chance, sich auch auf der Strasse zu behaupten Erfolg garantieren kann es jedoch nicht! Es wäre also fatal, sich der Illusion hinzugeben, man sei allen Situationen gewachsen. Eine entsprechende Selbsteinschätzung sollte stets kritisch erfolgen. Je realistischer sie ist, umso realistischer dürfte auch die Aussicht auf eine erfolgreiche Selbstbehauptung bzw. verteidigung sein. Auch gilt es nicht zu vergessen, dass die Täter uns möglicherweise in einer ungünstigen Situation überraschen oder einfach auf dem falschen Fuß erwischen. Täter bestimmen Ort und Zeit des Geschehens und zwingen zudem durch ihr Handeln das Opfer zur Reaktion. Faktoren, die im Regelfall den Täter begünstigen. 5.1 Unbewaffnete Auseinandersetzungen Grundsätzlich sind gewalttätige Auseinandersetzungen nicht zu unterschätzen, auch wenn keine Waffen im Spiel sind. Das Spektrum ist allerdings groß und kann von einfachem unerwünschtem Festhalten über brutale Tritte und Schläge bis hin zu lebensbedrohlichem Würgen reichen. Von größter Bedeutung für den Notwehrfall ist das Täterprofil. Haben wir es mit einem aggressiven Angeber oder einem affektierten Hitzkopf zu tun ist die Situation sicherlich anders zu bewerten als bei Gewohnheitsschlägern (die ggf. auch einiges einstecken können) oder skrupellosen Kriminellen. Problematisch sind auch Auseinandersetzungen mit durch Alkohol oder Drogen enthemmten ( zugedröhnten ) Tätern, die nicht Herr ihres Handelns sind und zudem ein deutlich vermindertes Schmerzempfinden haben (mit der Konsequenz, dass sie ggf. selbst durch gebrochene Gliedmaßen oder eine eingeschlagene Nase nicht zu bremsen sind). Ebenfalls ist natürlich eine Auseinandersetzung sehr riskant und gefährlich, wenn wir es mit mehreren Tätern (z. B. einer Gang ) zu tun haben. Hinsichtlich der Chancen auf eine erfolgreiche und verhältnismäßige Notwehr müssen wir also einerseits die Situation einschätzen können und andererseits möglichst über ein abgestuftes Repertoire an Techniken verfügen. Zugleich soll Selbstverteidigung einfach und effizient sein. Dieser scheinbare Widerspruch ist jedoch gar nicht so groß, wenn wir die obigen Ausführungen beherzigen und unsere natürlichen Waffen und Reflexe nicht vergessen, denn diese reichen bei niederschwelligen Konflikten oft schon aus (z B. lassen sich Täter 14

15 durchaus häufig durch beherztes Schreien vertreiben). Technikschulung benötigen wir also für die harten Auseinandersetzungen und hier gibt es in den unterschiedlichen Selbstverteidigungssystemen überschaubare und wirksame Techniken, nach deren Erlernen wir theoretisch und rein technisch gute Chancen auf erfolgreiche Notwehr selbst gegen brutale Gewalttäter haben! Ein ganz anderes Problem ist aber, ob wir mental einer harten Auseinandersetzung gewachsen sind?! Neben den Konsequenzen der Ausführungen in 4.2 hemmen uns möglicherweise plötzliche Skrupel, gegen den Angreifer vorzugehen (sei es - was nicht selten vorkommt - weil der Täter aus dem Bekanntenkreis stammt oder aufgrund unserer Sozialisation die Angst jemanden zu verletzen einfach größer ist als die Angst vor der ursächlichen Gewalt des Täters). Dies ist ein Phänomen, welches ebenso nicht unterschätzt werden sollte wie ein möglicher Blackout (durch Stress oder Angst ist plötzlich das nicht mehr abrufbar, was im Training so gut funktioniert hat)! Unsere Chancen einer erfolgreichen Notwehr sind also nicht nur von technischen Fähigkeiten abhängig, sondern ganz maßgeblich von unserer psychischen Verfassung! Grundsätzlich gilt: Zögerliches Vorgehen oder Rücksichtnahme auf den Täter stärken diesen in seinem Handeln! Wenn wir uns also zur Notwehr (oder Nothilfe) entscheiden hängt unser Erfolg unmittelbar davon ab, dass wir beherzt, direkt und bei Bedarf auch radikal handeln. Letztlich können unsere Techniken auch nur so wirksam zur Anwendung gebracht werden. Natürlich sollte klar sein: Die Chancen steigen mit zunehmendem Trainingsfortschritt. Selbstverteidigungsseminare und begrenzte Kurse können zwar Grundlagen schaffen und Anstöße geben, aber sie ersetzen kein regelmäßiges Training! Wer schnellen Erfolg durch Crash- Kurse verspricht darf entsprechend kritisch beäugt werden. 5.2 Bewaffnete Auseinandersetzungen Um es gleich vorauszuschicken: Die Aussichten, mit bloßen Händen gegen bewaffnete Angriffe erfolgreich vorzugehen sind gering. Gegen Schusswaffen, Messer und Schlagstöcke haben wir im Grunde nur eine Chance, wenn sich der Täter extrem ungeschickt verhält (was natürlich nicht zu erwarten ist!). Dies gilt sogar für weit fortgeschrittene BUDOKA! 15

16 Dennoch wird in den meisten Selbstverteidigungssystemen der Umgang mit Waffen trainiert. Einerseits ist das Waffentraining geboten, um den nötigen Respekt vor Waffen zu entwickeln und ihre Wirkungsweise kennen zu lernen*. Anderseits sollte eine darauf basierende Abwehrtechnik jede noch so kleine Chance nutzbar machen, denn es kann um Leben und Tod gehen! Besonders wichtig ist, hier Ruhe zu bewahren und zu versuchen, die wahren Absichten des Täters zu durchschauen (wird er die Waffe nutzen?). Deutlich bessere Chancen gegen Waffenangriffe kann die Verwendung von Hilfsmitteln der Verteidigung (Stock, Schirm etc.) bieten. Ein solider Spazierstock kann z.b. aufgrund seiner größeren Reichweite effizient gegen ein Messer eingesetzt werden. Voraussetzung für einen Erfolg ist allerdings, dass der Umgang mit entsprechenden Hilfswaffen geübt wurde. 6. Schlussbetrachtung Sich mittels des BUDO-Trainings ganz allgemein besser vor Übergriffen schützen zu können ist wohl im Blick auf die Persönlichkeitsentwicklung und entsprechend selbstsicheres Auftreten sowie das Erlernen kampftechnischer Optionen unbestritten. Sich allerdings durch Erfahrung im BUDO sicher zu fühlen ist trügerisch und kann wie die obigen Ausführungen zeigen problematisch werden! Besonders abzuraten ist von Überheblichkeit, Selbstüberschätzung und provokantem Verhalten. Kampfsport und Kampfkunst verfolgen heute weitgehend andere Ziele als die reine Wehrhaftig- bzw. Verteidigungsfähigkeit. Wettkampf oder die exotische Philosophie des Do bringen Kampfsport und Kampfkunst so großen Zulauf und sind im Blick auf Persönlichkeitsbildung, Fitness, Ausgeglichenheit oder einfach Erfolg ganz sicher attraktive Möglichkeiten der Freizeit- oder sogar Lebensgestaltung. Hingegen ist ein Selbstverteidigungstraining geeignet, sich mit guten Chancen gegen Übergriffe zu behaupten, wenn wir in der Lage sind, die Gefährlichkeit einer Situation richtig einzuschätzen und entsprechend abzuwägen! * Wer z. B. ein probates Mittel testen will, einen realitätsnahen Messerkampf durchzuführen, die oder der kämpfe einmal gegen einen Angreifer, der mit einem Edding als Messer bewaffnet ist. Es empfiehlt sich, hierzu ausrangierte Kleidung oder einen Malerkittel zu tragen! Wer mit BUDO aus sportlichen oder philosophischen Erwägungen beginnt ist also im Blick auf eine Bereicherung der individuellen 16

17 Wehrhaftigkeit gut beraten, parallel auch ein modernes Selbstverteidigungstraining zu absolvieren. Für eine brenzlige Situation sollte aber immer bedacht werden: Wertsachen können ersetzt werden, Gesundheit oder Leben nicht! Also nicht aus falsch verstandenem Heldentum Kampf um jeden Preis! Oberste Priorität darf im Zweifel die Flucht haben, denn Weglaufen ist keine Schande! Ganz nach dem Motto der beste Kampf ist der, der nicht gekämpft wird wünsche ich allen BUDOKA, dass ihr Trainingserfolg nicht auf die Probe gestellt wird! 17

18 Anhang Literatur und Quellenhinweise Das Lexikon der Kampfkunst, Werner Lind, Sportverlag Berlin 2001 ISBN Kampftechnik, A.Dolin/I.Hideo, Sportverlag, 1992, ISBN Arnis, Escrima, Kali, G.Siebert, Weinmann 1998, ISBN Judo Grundlagen / Methodik, M. Ohgo, Falken Verlag, Niederhausen 1998, ISBN Karate 1 Einführung / Grundtechniken, A. Pflüger, Falken Verlag, Niederhausen 1995, ISBN Kempo Die Kunst des Kampfes, A. Dolin, Ullstein Buchverlage, ISBN ungemein weiblich Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen, Hrsg. Hessischer Ju-Jutsu-Verband 1996 Der Weg der Tigerin, H. Härtel, Econ Verlag, Düsseldorf 1996, ISBN Kampfsport als Gewaltprävention Resolution des DJB zur Gewaltprävention Netlexikon Kampfkunst und Gewaltprävention, H. Junk, P.-P. Manzel Infomaterialien: ATS (Anti Terror Streetfight), F.I.S.T.-Verband (Freies individuelles Selbstverteidigungstraining), ATK (Anti Terror Kampf), Polizei Pressestelle Niedersachsen, uvm. 18

19 Die Waffen des Körpers Finger Ellenbogen (Stoßen, schlagen) Arm (Hebeln, Schlagen, Blocken) Schulter (Stoß) Schienbein (Low Kick) Zähne (Beißen!) Knie (Stoß) Stimme (Kommunikation, Schreien) Hinterkopf (Stoßen) Stirn (Stoß z. B. zur Nase) Finger / Hand Fassen, Hebeln, Stechen, Kneifen, Dreifingergreif! Handkralle! Hand / Faust / Kralle (Diverse Stöße, Schläge) z. B.: - gerader Fauststoß - Schwinger - Haken - Rückhand - Hammerfaust - Handkante - Backpfeife - Ableiten (Block) Fuß (Div. Tritte und Stöße), z. B.: - gerader Fußstoß / Tritt - Sidekick (seitlicher Tritt) - Stampftritt Fingernägel: (Kratzen) Sind wir einerseits an vielen Stellen unseres Körpers schmerzempfindlich und leicht verwundbar, so sind wir andererseits aber bei Leibe nicht wehrlos. Wir müssen uns unsere Möglichkeiten nur bewusst machen und dazu passende Fähigkeiten erschließen. Für Menschen, die nicht regelmäßig eine Kampfkunst, Kampfsport oder Selbstverteidigungstechniken trainieren ist dabei von großer Bedeutung, sich nicht in komplizierten Techniken zu verzetteln (die ohnehin ohne regelmäßiges Training nicht hinreichend verinnerlicht werden). Angebracht sind einfache wirksame Techniken, die in ihrer Ausführung möglichst dicht an unseren natürlichen Reflexen liegen sollten. Nur natürliche (oder eben antrainierte) Reflexe sind in einer akuten Situation schnell genug! abrufbar. Übrigens: Ein ganz natürlicher Reflex ist das Fluchtverhalten! Wenn immer es geht sollten wir ihm folgen, denn Weglaufen ist keine Schande! 19

20 Bedrohungs- / Reaktionsschema 6. Sinn / Vorahnung Ausweichen Umgehen Tatsächliche / angenommene Bedrohung Gefahr Angst Schreck Adrenalin Angst im Vorfeld - latente Angst real / irreal - Erwartungsangst - Chronische Angstzustände Reflex z. B. Ohrfeige Körperliche Reaktion - Herzklopfen - Schwindelgefühl - Atemlosigkeit - Mundtrockenheit (die Spucke bleibt weg) - Schweißausbruch / Angstscheiß - Weiche Knie Mentale Reaktion Fitness / Gefühle Gedanken körperl. Zustand Sozialisation / gesellschaftliche Position - Wut - Ärger - Bewertung der Situation - Abwägung der Optionen Kampf- / Fluchtbereitschaft Entscheidung Verhalten Reaktion Flucht Deeskalation Situationskontrolle Angemessene Reaktion Notwehr / Nothilfe Kommunikation Kampf Affekt Unkontrollierte Aggression 20

Rahmenprüfungsordnung

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