Senioren-Handys *bedienungsfreundliche Handys für Senioren mit Großtasten, Großdisplay, Direktwahltasten und Notruf in einem Gerät

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1 Hintergrundinformationen zu den weltweit ersten * Senioren-Handys *bedienungsfreundliche Handys für Senioren mit Großtasten, Großdisplay, Direktwahltasten und Notruf in einem Gerät und anderen Produkten von fitage GmbH Zur Waldau Mannheim Tel Fax Seite 1 von 21

2 Inhaltsverzeichnis Chronik...3 Das erste Seniorenhandy...4 Katharina das Große...5 Auszeichnungen für Katharina Große...6 Das zweite Handy von fitage: BIG EASY Weitere Handys von fitage...9 Konkurrenzprodukte im Handymarkt...9 Zielgruppe: Senioren und Technikmuffel...13 Käuferprofile von Senioren-Handys...14 Handynutzungsverhalten von Senioren...14 Marktentwicklung bei Handys...17 Marketingmaßnahmen für Seniorenhandys...17 Vertriebswege für Seniorenhandys...19 Die universal-design -Fernbedienung von fitage: BIG EASY TV...19 Weitere Produkte von fitage...21 Das Unternehmen fitage und seine Partner...22 Handy-Studie der TU Berlin...24 Seite 2 von 24

3 Chronik 1984 legte Dr. med. Darius Khoschlessan als Vision den Grundstein für das erste Konzept eines für auf die Bedürfnisse von Senioren spezialisierten Handelsgeschäftes und spezialisierte Produktentwicklung. Als er nach Abschluß des Medizinstudiums in Heidelberg praktische Kenntnisse über Senioren und den Seniorenmarkt gesammelt hatte, gründete er 1992 die Senio Fachhandel für Senioren GmbH eröffnete er in Heidelberg das erste Fachgeschäft für Senioren Deutschlands. Zum damaligen Zeitpunkt war er der Erste und Einzige, der die Marktchance erkannt hatte und Senioren gezielt als Käufergruppe ansprach. Besonders die große Gruppe der mobilen und aktiven Senioren, die unter allen Umständen ihre Selbständigkeit erhalten möchten stellen die Kernzielgruppe. Das Senio-System (Senio-Shop Heidelberg, Versandhandel, Großhandel, Markenlizenzsystem (=Franchise-"light"), Shop-inshop-System, Web-shop, Produktentwicklung und Marketingberatung) so wie es heute existiert, erwuchs aus den Anforderungen des Marktes und den direkten Kundenwünschen heraus. "Kopier"-Vorlagen und Erfahrungswerte aus dem Handelsbereich zum Thema Seniorenmarkt lagen nicht vor. Daher war stets das Sammeln von Erfahrungen, aber auch das ausloten von Grenzen und das erfolgreiche Einsetzen dieses Erfahrungsschatzes eine wichtige Herausforderung für Dr. Khoschlessan. Durch seinen umfangreichen direkten Kundenkontakt und die hohe Endkundennähe des Unternehmens Senio konnte Dr. Khoschlessan einzigartige Markterkenntnisse im Seniorenmarkt gewinnen. Die Ergebnisse dieser "1:1 Marktforschung" flossen in die Ent- oder Weiterentwicklung vieler Produkte ein. Frühzeitig hat er wichtige Trends, Gefahren und Chancen in diesem Marktsegment erkannt und erfolgreich umgesetzt. Zwischenzeitlich kristallisierten sich zwei Hauptgeschäftsfelder heraus: 1. Der Handel mit spezifischen Produkten für Senioren und die Beratung bei Seniorenprodukten ( Hier ist das Kerngeschäftsfeld der Senio Fachhandel für Senioren GmbH zu finden.) 2. Die Entwicklung und Produktion von Gebrachsgütern und Alltagshilfen mit Schwerpunkt universal-design und silver age technologie Seite 3 von 24

4 Das erste Seniorenhandy Eines der ersten Produkte, dass die fitage in eigener Regie auf den Markt brachte, war das Handy Katharina das Große Handy zum Telefonieren. Ein langer, schwieriger und erfahrungsreicher Weg lag vor Dr. Khoschlessan. Fokus Telefone/Handy: Zum Zeitpunkt der Geschäftsgründung von Senio 1992 gab es nur ein einziges schnurgebundenes Telefon mit großen Tasten, das Ergotel der damaligen POST, auf dem Markt. Schon damals führte die massive Kundennachfrage nach Telefonen mit großen Tasten dazu, dass Senio entsprechende schnurgebundene Geräte selbst weltweit oder über Großhändler beschaffte und die nationale Nachfrage bediente. Bei einigen Geräten war und ist Senio der größte Einzelabnehmer in Deutschland. Die konsequente Präsentation neuer schnurgebundener Telefone durch Senio in Deutschland führte zu einem deutlichen Wachstum des Marktes. Mit der Deutschen Fernsprecher Gesellschaft Marburg (DFG) entwickelte Dr. Khoschlessan erfolgreich das erste Spezial-Notruftelefon mit Funkfinger und zusätzlichen "Senioren-Features". Ähnlich verlief die Entwicklung und Teilhabe von Dr. Khoschlessan bei der Neueinführung des ersten schnurlosen Telefons mit grossen Tasten, Notruf u.a. Features durch die DFG/Tiptel. Auch hier trug er bei der Entwicklung, Markteinführung und Umsetzung maßgeblich zum Erfolg dieses Gerätetyps bei. Nachfolgemodell anderer Unternehmen (Siemens, Audioline) bestätigen die richtige Einschätzung des Marktpotentials. Seite 4 von 24

5 Seit ca. 4 Jahren verzeichnet der Fachhandel und Senio eine sehr starke Nachfrage nach einem Handy, dass einfachst zu bedienen seien sollte. Kaum ein anderes Produkt wird in Spezialgeschäften für Senioren so häufig gesucht. Insbesondere jüngere Angehörige suchen zur Absicherung der Eltern und als sinnvolles Geschenk zum Erhalt der Selbständigkeit der Eltern ein solches Gerät. Katharina das Große Folgende Funktionen und Gestaltungsmerkmale wurden unter genauster Berücksichtigung des durch Kundenbefragungen und Praxistest von Senioren bei Senio herausgefundenen Anforderungskatalog umgesetzt. Die durch das aktuelle SENTHA-Projekt der TU-Berlin gefundenen Spezifikationen für ein Senioren-Handy decken sich ebenso mit den Funktionen von Katharina das Große, wie die Ergebnisse vieler weiterer Untersuchungen weltweit (nachzulesen u.a. im Internet), die sich mit diesem Thema auseinander gesetzt haben. altersgerechte Ergonomie große Tasten Tasten mit großer Beschriftung leicht erfühlbare Tasten eindeutig und nur einfach belegte Tasten eindeutige Gestaltung der Tasten (Symbole) einfach zu drückende Tasten Eingabehilfefunktion 3 frei belegbare Tasten für Direktwahl 10 frei belegbare Tasten für Kurzwahl 40 leicht erreichbare Telefonbucheinträge Display: stark beleuchtet, hoher Kontrast, lichtempfindlich, spiegelfrei (monochrom) lautes Klingeln, Klingelzeichen spricht alle Organe ansprechen (vibrieren/leuchten/ton) Verstärkung der Lautstärke des Gesprächspartner Freisprechen einfache Menüführung, klare Menünavigation Seite 5 von 24

6 keine englischsprachigen Begriffe Möglichkeit zum Umhängen Gehäuse und Tastatur robust ausgelegt "stoßfest" Akku mit langer Standzeit SMS-Versand Gerät muß ohne umfangreiches Vertragswerk sofort nutzbar sein (buy&use) "Das Geschenk" für die ältere Generation durch jüngere Angehörige Der USP des Gerätes besteht darin, dass die z.t. schon in anderen Geräten umgesetzten Features erstmals in einem Gerät vereint werden und zur Vereinfachung bewußt auf zusätzliche Features verzichtet wird (GPS, MMS, Foto, Spiele, Timer,... ), was genau den Wünschen und dem Nutzungsverhalten der avisierten Zielgruppe entspricht. Der europ. Gebrauchsmusterschutz auf zentrale Features liegt vor. Sowohl bei der Entwicklung, als auch der konzeptionellen Umsetzung des Senio-Handys unterstützt das Fachwissen und die Marktkenntnis der Senio-Mitarbeiter die Optimierung des Gerätes außerordentlich. Externes Know-how und Prüfung der Entwicklungsergebnisse durch Zielgruppenmitglieder und Seniorenfachleute dienten zusätzlicher Produktverbesserung. Auszeichnungen für Katharina Große Bei einer Vielzahl von Test und Workshops mit und durch Senioren bzw. Organisationen, die hilfreiche Alltagsprodukte für Senioren testen, erreichte Katharina das Große stets Bestnoten. Seite 6 von 24

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8 Das zweite Handy von fitage: BIG EASY 2 Nach der erfolgreichen Markteinführung von Katharina das Große Juli 2006 wurden innerhalb weniger Monate fünfstellige Verkaufszahlen erreicht. Die Nachfrage ist ungebrochen, erstaunlicher Weise auch von Jüngeren. Daher präsentierte fitage jetzt das stärker design-orientierte, noch ergonomischere und weiterentwickelte Modell BIG EASY 2. Auf der Cebit 2007 wurde das neue Handy im universal-design erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Da es auf dem Weltmarkt ein einziges Handy oder schnurloses DECT-Telefon gibt, dass mit dieser Tastengröße und Schriftgröße im Display aufwarten kann, wurden wir bei Katharina das Große auch vom internationalen Markt gebeten ein internationales Modell herauszubringen. so der Arzt und Gründer von fitage, Dr. Darius Khoschlessan. Die Ergebnisse der Entwicklungs-Zusammenarbeit mit Menschen, die handelsübliche Handys nicht bedienen können, hat uns dazu bewogen auch BIG EASY 2 auf Nutzer auszurichten, die auf das Gerät wirklich angewiesen sind um ihre Selbständigkeit und Lebensqualität zu erhalten. Die zwischenzeitlich bei Katharina das Große mehrfach ausgezeichneten Merkmale wurden bei BIG EASY 2 konsequent weiterentwickelt. BIG EASY 2 ist um 6 mm flacher, ist noch ergonomischer geformt als Katharina das Große und besitzt neben der weiterentwickelten Software einen extra großen Freisprechlautsprecher auf der Rückseite. D. Khoschlessan: Die Tastengröße und damit Breite und Höhe haben wir bewußt nicht wesendlich reduziert, da Tastengröße und Display stets von den Nutzern als "wunderbar" bezeichnet werden. Wenn wir hier kleiner werden würden, schließen wir genau die Nutzer aus, die unbedingt auf diese großen Bedienelemente angewiesen sind, und das sind erstaunlich viele. Und schließlich hatten wir uns ja die Aufgabe gestellt ein Handy für die Personen zu machen, die ohne dieses Gerät gar nicht bequem telefonieren können, nicht ein Handy zu machen, das "everybodys darling" ist und in jede Po-Tasche paßt. Wer Einschränkungen beim Sehen, Hören, der Fingerfertigkeit oder dem Verständnis für technische Bedienstrukturen hat, erkennt den Nutzen dieses Handys sofort und stellt ihn klar vor den Repräsentationswert des Gerätes. Modelle, die nur mit dem Begriff Seniorenhandy werben, ohne tatsächlich neue Maßstäbe in der Benutzerfreundlichkeit zu setzen, werden von Senioren schnell als untauglich entlarvt. Seite 8 von 24

9 Die klare und alle Altersgruppen ansprechende Gestaltung von BIG EASY 2 entspricht perfekt der aktuellen Forderung von Gestaltern und Marketingfachleuten nach dem universal-design. Was für Ältere gut ist, kommt auch bei Jungen gut an... und umgekehrt. Schließlich werden die meisten Seniorenhandys von der jüngeren Generation angeschafft und dann an die Eltern oder Großeltern weitergegeben. Weitere Handys von fitage fitage bereitet zwischenzeitlich ein Handy ganz neuen Typs vor. Es wird sowohl als einfaches Handy nutzbar sein, aber auch telemedizinische Funktionen, genauste Notfallortung und praktische Funktionen für die Alltagsbewältigung im fortgeschrittenen Alter beinhalten. Voraussichtlich unter dem Namen Friedrich das Große wird es im Jahr 2008 erscheinen. Konkurrenzprodukte im Handymarkt Weltweit gibt es 5 Gruppen von Telefonen im weitesten Sinne, die sich an Senioren als Zielgruppe wenden, die jedoch mit deutlichen Seite 9 von 24

10 Mängeln behaftet sind und die Bedürfnisse der Zielgruppe z.t. ignorieren. Bei aktuellen Neuentwicklungen für Senioren wird der Kunde gezwungen auf altgewohnte Bedienungsroutinen und -techniken zu verzichten. Der ältere Kunde hingegen läßt sich nicht gerne zur Anpassung an ein Produkt zwingen. Lieber verzichtet er dann darauf und bleibt beim gewohnten Altgerät. Stationäre, an Notrufzentralen (z.b. DRK) angeschlossene Notrufsysteme mit Funkfinger: Diese Geräte funktionieren jedoch nur im direkten häuslich Umfeld und erlauben keine Kommunikation. reines Notrufsystem im Wohnumfeld für hilfsbedürftige Personen Großtasten-Schurlostelefone (oder auch schnurgebundene) mit Notruftaste oder Funkfinger zur Notfallanwahl von 4-6 Personen Diese Geräte funktionieren jedoch nur im direkten häuslichen Umfeld. Sie erlauben zwar die Kommunikation, aber keine Mobilität. Die häufige Nutzung der Geräte belegt aber das Interesse an derartigen (durchaus größeren) bedienungsfreundlichen Geräten und dem Funktionsumfang. gut geeignetes Kommunikationshilfsmittel, aber nur im Wohnumfeld nutzbar Handys mit GPS, Notruftaste (z.b. Vitafon; SOS-Handy): Diese Geräte sind mit kleinen Tasten und unübersichtlichen Menüs bedienungsunfreundlich und gehen mit der GPS-Funktion häufig über den vom Kunden gewünschen Nutzen weit hinaus. Zudem sind die Geräte mit Euro zu teuer. Eine besondere Entwicklung in diesem Segment ist das Secufon, das ähnlich einem PDA mit Touchscreen ausgestattet ist um die Tastenbedienung zu erleichtern und Fotos im Telefonbuch anzeigt. Auch hier jedoch ist der Funktionsumfang (Notrufzentrale, Servicezentrale, GPS-Ortung,...) viel umfangreicher als normalerweise gewünscht. Der hohe Preis wird von den Kunden für etwas, das sie weder im Funktionsumfang wünschen, noch in der Bedienung gewöhnt sind (PDA) nicht gerne bezahlt. Seite 10 von 24

11 High-tec für die kleine Teilzielgruppe der stark Hilfsbedürftigen mit ungewünschten Features und ungewohnter Technik zu hohem Preis. Handelsübliche Handys: Diese Geräte sind mit kleinen Tasten und unübersichtlichen Menüs bedienungsunfreundlich. Vorteil für die Senioren ist jedoch, dass sie quasi nichts kosten, da sie entweder subventioniert sind, oder aber ihnen das Altgerät ihrer Kinder überlassen wird. In der Abwägung des niedrigen Preises, der geringen Nutzungsfrequenz und der schlechten Bedienbarkeit sind diese Geräte noch immer häufig die erste Wahl. Blinden-Handys: Diese neuen Geräte verzichten auf ein Display und geben alle Ein- und Ausgaben per Sprache wieder. Weder Design noch Sprachbedienung liegt im üblichen Gewöhnungsrahmen von Senioren. Schon gar nicht der Preis von ca. 700 Euro. Handy-Funkfinger (EASY5, Vodafone/Vitafone mobiclick): an eine Servicezentrale angeschlossenes Gerät mit 1 bis 5 Tasten. Die eine Taste dient z.b. zur Kontaktaufnahme mit einem Callcenter bzw. die weiteren Tasten für Kontaktnummern (z.b. Sohn, Arzt). Über die Servicezentrale können Leistungen angefordert oder die Vermittlung zu anderen Telefonnummern angefordert werden. Diese offensichtliche Beschneidung der Handlungs- und Entscheidungsfreiheit beim Telefonieren wird nur von den Kunden akzeptiert werden, die sich eingestehen, nie oder fast nie eine andere als die drei vorbelegten Nummern wählen zu wollen Mobiles Notrufsystem für die kleine Teilzielgruppe der sehr stark hilfsbedürftigen Personen, wobei gerade diese wenig mobil sind und das Gerät kaum nutzen werden. Bis zum Jahr 2006 gab es weltweit KEIN Handy, das einfach, funktionell, praktisch, kostengünstig die Bedürfnisse der Zielgruppe der Älteren befriedigte Seite 11 von 24

12 Beispiel-Erfahrungen: Ein von der japanischen Firma DOCOMO 2001 in Japan auf den Markt gebrachtes Handy mit dem Namen "einfach-einfach" (übersetzt) verkaufte sich innerhalb von 2 Monaten über mal, wobei das Gerät nicht einmal ausgeprägt bedienungsfreundliche Funktionen besaß. (3 Direktwahltasten, Sprachausgabe der Menüpunkte und Eingaben, Displayanzeige geringfügig vergrößert) Zwischenzeitlich wurden ca. 2 Mio. Stück in Japan verkauft. Die Firma TU-KA (Marktstellung in Japan analog zu O2 in Deutschland) brachte Ende 2004 ein "simple-handy" auf den Markt. Schon im Dezember hat Tu-Ka in Japan über Kunden für das neue Einfach- Handy gewinnen können. Trotz Vorweihnachtszeit waren das bei Vodafone in Japan gerade einmal 900. Und das, obwohl das Gerät nicht einmal ausgeprägt große Tasten hat und kein Dispay. Recherchen von Dr. Khoschlessan bestätigten folgende Ausgangssituation: Für die großen Anbieter (Sony, Siemens, Nokia) ist ein spezielles Senioren-Handy wegen möglicher Stückzahlen kleiner 2 Mio. keine Investition wert. Auch Einzelgespräche im Vorfeld mit diesen Unternehmen bestätigen dieses. Für mögliche Nieschenanbieter, die bisher z.b. spezielle Notrufgeräte mit wenigen 1000 Stück/Jahr hergestellt haben ist das Projekt wegen seiner Investitionskostenhöhe zu groß und der Verkaufspreis würde bei Produktion durch sie zu hoch werden. Zur Zeit mehren sich einzelne Versuche von ausländischen Unternehmen auch an dem Boom-Markt zu partizipieren. Es werden normale Geräte z.t. mit vergrößerter oder reduzierter Tastatur angeboten (SAMSUNG, Jitterbug) oder Geräte vorgestellt, die ganz auf wichtige Funktionen wie Notruf oder SMS verzichten (Secu-B, simple-phone) oder auf besondere Anforderungen der Älteren keine Rücksicht nehmen (z.b. kleine Schrift oder komplizierte Aufschiebefunktion) (emporia-life). Die Unternehmen, die sich mit derartigen Produktideen befassen stellen alle eines fest: sie mögen zwar technisch in der Lage sein ein derartiges Produkt zu entwickeln und es kostengünstig in Asien fertigen zu lassen, ihnen fehlt jedoch insbesondere für den Seite 12 von 24

13 deutschsprachigen Raum die genaue Kenntnis der Wünsche der Zielgruppe. Auch das Produkt- bzw. Unternehmensimage um ein derartiges Handy positiv bei der älteren Zielgruppe plazieren zu können fehlt diesen Untrenehmen. Bisher suchten diese Unternehmen schon in frühen Entwicklungsphasen Senio auf, um so Zugang zum ansonsten weitestgehenst verschlossenen und unbekannten Absatzmarkt zu finden. Zielgruppe: Senioren und Technikmuffel 92% der Jährigen und 91% der bis 21-Jährigen nutzen Handys bei den über 55-Jährigen jedoch nur 61% (BfS 2005) ca. 24% der Bevölkerung sind heute älter als 60 Jahre (ca. 20 Mio.) 2030 werden es ca. 33% sein (ca. 28 Mio.) Eine heute 60 -Jährige wird durchschnittlich ca. 84 Jahre alt (Quelle: Stat. Bundesamt 2003), d.h. ein deutliches Plus an Nutzerjahren entsteht. ca. 80% der Jährigen und ca. 60% der über 85 -Jährigen zählen zu den "aktiven Alten", die unbedingt ihre Selbständigkeit erhalten möchten. 90% der über 60 -Jährigen (ca. 18 Mio. Personen sind die leichte Bedienbarkeit der Grundfunktionen eines Handys wichtig und sie möchten sich nicht mit unerwünschter Technik auseinander setzen müssen. 50% der über 60 -Jährigen leben in Wohneigentum und wollen es möglichst nicht verlassen, aber mobil sein. Selbständigkeit und Erhalt der Mobilität bei zunehmendem Sicherheitsund Kommunikationsbedürfnis prägen diese Zielgruppe "Seniorenhobbys" wie Wandern, Jagen, Angeln, Walking, Urlaubsfahrten mit Wohnmobilen, die alle einer Absicherung durch ein Handy bedürfen boomen derzeit außerordentlich ca. 70% der über 60--Jährigen besitzen ein Handy ab dem ca. 65. Lebensjahr findet sich bei jeder Person ein deutlich nachweisbares Defizit in MINDESTENS EINEM der für das Telefonieren wichtigen Bereiche: * Sehvermögen * Hörvermögen * Bewegungsapperat * Haptik * Reaktionsvermögen * Merkfähigkeit Seite 13 von 24

14 Käuferprofile von Senioren-Handys (a) selbstbewußte und problemlösungsorientierte "Jungsenioren" ohne ausgeprägten Anspruch an Technik, sondern an Bedienungsfreundlichkeit (ca. 30%) (b) sicherheitsbewußte bis ängstliche oder gesundheitlich defizitäre Ältere, die das Handy als "Notrufsäule" im Ernstfall nutzen möchten. (ca. 20%) (c) jüngere Angehörige im Auftrag oder für (a) und (b) (ca. 50%) Eine wichtige Rolle spielt bei allen Käufern der hohe Wunsche nach der jederzeitigen interfamiliären Kommunikation. Der Enkel, der die Oma leicht erreichen kann und sie wegen ihres Handys (im gleichen Netz) öfter anruft, oder die Mutter, die ihren Sohn leichter erreichen kann, verbinden mit dem Seniorenhandy die positive Eigenschaft trotz eigener Mobilität die wichtigen Sozialkontakte zur Familie aufrecht erhalten zu können. Da der Familienkontakt - insbesondere im Alter - nach der Gesundheit der höchste Wert ist, ist das Handy als Hilfsmittel dafür auch "jeden Cent Wert". Gerade in der heutigen Zeit der räumlich getrennten Familienlebensumfelder ist das Telefon/Handy die einzige Möglichkeit den Kontakt aufrecht zu erhalten. Handynutzungsverhalten von Senioren Beim Handy der Zukunft wird Telefonieren nur noch eine Nebenrolle spielen, allerdings nicht bei der älteren Zielgruppe. Dies fand das Marktforschungsunternehmen SevenOneMedia in seiner»case Study Mobilfunk«heraus. Im Auftrag der ProSiebenSat.1-Tochter befragte das Marktforschungsinstitut Forsa dafür im November Deutsche ab 14 Jahren in persönlichen Telefoninterviews. Seite 14 von 24

15 Die Gruppe der 50- bis 59--Jährigen führt bei den Punkten»Gesundheit überwachen«und»türen öffnen«und»nur telefonieren«. Hier ist auch die Generation 60+ besonders stark vertreten. Prepaid-Karten sind vor allem bei den unter 20-Jährigen äußerst beliebt. 74 Prozent der 14- bis 19--Jährigen Handybesitzer telefonieren mit einer solchen Guthabenkarte. Bei den 20-bis 59-- Jährigen überwiegt der feste Vertrag. Ab 60 Jahren gewinnt die Prepaid-Karte wieder die Oberhand. Untersucht man die vier großen Anbieter in Deutschland, zeigt sich, dass die Jüngeren bis 29 bei den kleineren Anbietern E-Plus und O2 die größte Kundengruppe bilden. Die 60+-Jährigen nutzen hingegen mehrheitlich T-D1, während D2/Vodafone vor allem auf die 50- bis 59-Jährigen bauen kann. Die BAGSO (Dr. Erika Neubauer) hat in Kooperation mit der transfer management academy tma sowie der Memory-Clinic-Essen (Prof. Dr. Hans Nehen) im Frühjahr 2002 eine schriftliche Befragung von Seniorinnen und Senioren zur speziellen Problematik der Handy- Nutzung von Senioren durchgeführt. An dieser Untersuchung haben sich 182 Senioren im Alter von 55 bis über 85 Jahren beteiligt: Schwerpunkt war die Altersgruppe zwischen 65 und 74 Jahren; etwa gleich viele Frauen und Männer haben geantwortet. Dabei gab es überraschende und interessante Ergebnisse: Seite 15 von 24

16 Etwa zwei Drittel der befragten Senioren nutzen bereits Handys. Allerdings fällt die Bewertung der Nutzungsmöglichkeiten (analog des Schulnotenprinzips: Durchschnitt 2,8) mit der Note befriedigend nicht allzu günstig aus. Zentrale Verbesserungsvorschläge beziehen sich hauptsächlich auf eine größere und leichter bedienbare Tastatur, bessere Lesbarkeit des Displays sowie leichtere Notruf- / Arztrufmöglichkeiten. Nicht zu vergessen: Bedienungsanleitungen und Verkäufer sollten mehr Kundenfreundlichkeit und Zielgruppennähe berücksichtigen. Die weit überwiegende Mehrheit der Nutzer hat sich durch familiäre Hilfe mit ihrem Gerät vertraut gemacht! Die wichtigsten Begründungen gegen Handys werden von den Teilnehmern der Studie in den Bereichen Kosten (zu teuer), Benutzbarkeit (zu unhandlich, zu kompliziert) sowie Gesundheit (Herzschrittmacher, Elektrosmog u.a.) gesehen. Die Hälfte der Senioren, die kein Handy benutzen, sagen aber schlicht und einfach: "... brauche ich nicht"! Die detaillierte Auswertung wird in naher Zukunft unter nachzulesen sein. Im Rahmen des ONE Mobilfunkbarometers wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral im August/September 2003 rund Österreicher über ihre Handynutzung befragt. Rund ein Drittel der Österreicher ist 50 Jahre und älter: Das perfekte Handy für ab 50-Jährige muss vor allem die aktuelle Position bei einem Notruf automatisch an Rettung oder Notarzt durchgeben (87 % finden diese Anwendung interessant), über eine übersichtliche Menüführung verfügen (84 %) und eine SOS-Taste haben, mit der man mit einem Tastendruck Rettung oder Notarzt anrufen kann (81 %). Idealerweise ist es sowohl robust und stoßfest (80 %) als auch leicht (73 %) und hat große Tasten (65 %). Letztere Eigenschaft liegt bei den Jüngeren übrigens erst am Ende ihrer Anforderungsliste (interessant für 45 % der 30 bis 49-Jährigen, für 21 % der bis 29-Jährigen). Überraschende Einsichten zur Verwendung. Zweifellos verwendet jeder sein Handy zum Telefonieren. Doch während die Jungen Telefonnummern eintippen oder sie aus dem Handyverzeichnis heraussuchen, wissen die älteren Handybesitzer Kurzwahlnummern zu schätzen. Rund 62 % der ab 50-Jährigen nutzen regelmäßig selbst eingespeicherte Kurznummern, um jemanden anzurufen. Und Seite 16 von 24

17 auch wenn SMS und MMS ganz klar eine Domäne der Jungen ist, verschickt doch rund ein Viertel der Handybesitzer ab 50 (26 %) regelmäßig Nachrichten. Und auch die Sprachbox wird bei 27 Prozent der ab 50-Jährigen regelmäßig abgefragt. Marktentwicklung bei Handys Bereits heute sind in Deutschland 20% der Bevölkerung über 60 Jahre, im Jahr 2030 werden es 34,5 % sein. Das entspricht einem Wachstum von 70%. Das ständig steigende Bildungsniveau und die derzeitige Nachfrage nach privater finanzieller Altersvorsorge werden die Kaufkraft in Zukunft ebenfalls noch steigern, obwohl bereits heute schon 47% des Gesamtkapitals der Bevölkerung bei den über 50-Jährigen (die nur 37% der Bevölkerung stellen) liegt. Noch liegt der Markt, auch im europäischen Ausland, brach. Hier ist von einem Marktpotential von ca. 80 Mio. potentiellen Kunden auszugehen. Die von Senio erfolgreich betriebenen Kooperationen mit ausländischen Partner in Europa und Japan zeigen deutlich, dass auch dort nach einem solchen Gerät gesucht wird und das Potential gegeben ist, erfolgreich in diesen Ländern aktiv zu werden. Das britische Marktforschungsunternehmen Visiongain (www.visiongain.com) schätzt in seiner Studie Wireless for Seniors 2004 das Marktvolumen der Handy-Umsätze bei Senioren auf 4,7 Euro Milliarden allein im westeuropäischen Raum, mit einem prognostizierten Zuwachs auf 17,7 Euro Milliarden bis Marketingmaßnahmen für Seniorenhandys Bei der Marktplanung für Senioren-Handys ist zu berücksichtigen, dass Seniorenprodukte deutlich später als andere Produkte in "jugendlicheren Märkten" den Absatz-peak erreichen. 1. Ein Grund hierfür ist eine verlangsamte Informationsteilnahme der Senioren am "Innovationsgeschehen". Sie erfahren später, dass es ein für sie geeignetes Gerät gibt, weil sie die einschlägigen Medien nicht so stark verfolgen und auch nicht erwarten, dass es ein derartiges Gerät gibt. Seite 17 von 24

18 Durch geeignete Marketing- und Werbemaßnahmen kann dem entgegengesteuert werden. 2. Weiterhin besteht ein Beschaffungsproblem, da viele Ältere nicht ohne weiteres einen "Handy-Shop" aufsuchen, sondern eher einen Händler ihres Vertrauens (am liebsten die "POST" bzw. Telekom) einschalten werden. Diese Händlerkontakte sind aber nicht für alle Senioren bzw. nicht jederzeit verfügbar und erreichbar. Die Auswahl geeigneter und seriöser Vertriebswege (Apotheken, Multiplikatoren, TK-Fachhändler, Teleshopping) sorgt für eine erleichterte Beschaffung. 3. Der Erwerb von Seniorenprodukten, so auch der des Handy zeichnet sich nicht durch einen modegeprägten, oder spontanen Kaufimpuls aus. Bei jeder Kaufentscheidung spielt die Ratio und das Vorliegen eines tatsächlich Bedürfnisses eine entscheidende Rolle. Der Preis jedoch ist im Rahmen der dann gefallenen Kaufentscheidung sekundär. D.h. der Kauf eines Seniorenhandys erfolgt: 1. Wenn der Käufer durch seine altersentsprechenden Einschränkungen nicht mehr in Lage ist, sein altes Handy zu bedienen (z.b. Visusverschlechterung) Der Kaufimpuls geht dabei häufig von Dritten aus, die Umsetzung erfolgt aber durch den Nutzer selbst. 2. Wenn neue oder vorhandene Lebensumstände eine zusätzliche kommunikative Mobilität erfordern (Wandern oder Angeln als neues Hobby. Ehepartner verstirbt und das Handy wird benötigt um mehr Sicherheit zu erlangen.) Der Kaufimpuls geht meist vom Nutzer selbst auf Grund eines höheren Sicherheits- oder Kommunikationsbedürfnisses aus. 3. Angehörige (Kinder) oder Multiplikatoren (Arzt) befürworten, veranlassen bzw. betreiben den Kauf eines solchen Handys, um die Nutzer besser abzusichern (Verantwortungsbewußtsein als Antrieb), ihnen mehr Selbständigkeit zu ermöglichen (praktische Entlastung der Angehörigen) oder als sinnvolles Geschenk (moralische Entlastung der Angehörigen). In allen drei o.g. Fällen spielt der Preis des Gerätes, aber auch die Höhe der Gebühren (Einheiten) keine wesentliche Rolle, da die Seite 18 von 24

19 durch den Kauf des Handys erhaltenen bzw. wiederhergestellten Möglichkeiten für den Nutzer nahezu "unbezahlbar" sind. Aus o.g. ergibt sich aber auch, dass poppige Marketingkampagnen und zu kurz gesteckte return on investment-zeiträume keinen Erfolg haben werden. Ein auf die jeweilige Käufergruppe speziell zugeschnittenes Marketing ermöglicht sowohl kostengünstig, als auch effizient den Aufbau einer stabilen Absatzsituation. Der Absatzverlauf erfolgt zeitlich langgestreckt mit stetigen und deutlichen, aber nicht exponentiellen Zuwächsen. Je nach Umfang der zu Beginn gestarteten Marketingmaßnahmen läuft der Abverkauf von entsprechend hohem Startniveau aus, nivelliert sich nach ca. 5 Jahren auf dem Erhaltungsniveau. Vertriebswege für Seniorenhandys Der Absatz der Senioren-Handys erfolgt auf verschiedenen Ebenen: TK-Fachhandel (beratungskompetent und kundennah; Zielkunde Senioren) Fach-(Versand-)handel (. = fachkompetent und multiplikatorennah; Zielkunde: jüngere Senioren fern ab lokaler Einkaufsmöglichkeiten) Apotheken / Sanitätshäuser (sehr kundennah; Zielkunde: ältere Senioren) E-Commerce, Elektrofachmärkte: Einkaufsquelle der jüngeren Angehörigen Teleshopping (Zielgruppe: technikängstliche Frauen Jahre) Multiplikatoren und Sozialorganisationen (z.b. ADAC, DRK, Johanniter, Malteser,...) sehr zielgruppennah und als seriöse Fachleute anerkannt Die universal-design -Fernbedienung von fitage: BIG EASY TV Nicht nur das Telefonieren spielt für Senioren eine wichtige Rolle im Alltag. Das Fernsehschauen mit durchschnittlich ca. 4 Stunden pro Tag nimmt bei Senioren eine zentrale Rolle ein. Auch dort führen Einschränkungen des Sehvermögens oder der Fingerfertigkeit immer wieder zu Problemen. Die Vielzahl von Geräten, die nur noch mit unhandlichen Fernbedienungen zu bedienen sind nimmt unaufhörlich zu. Winzige Tasten mit zig Funktionen machen selbst das Einschalten und Betrachten von ARD und ZDF zur Herausforderung. Seite 19 von 24

20 Auch wieder aus der Erfahrung durch den direkten Kundenkontakt entdeckte Dr. Khoschlessan eine weitere Marktlücke: Eine lernfähige Fernbedienung, deren Bedienoberfläche an das Seh- und Nutzungsverhalten der Benutzter angepasst werden kann universal design im wahrsten Sinne des Wortes. In engster Zusammenarbeit mit der federführenden Dreyer, Seitz & Partner GmbH Innovative Produkte Eibenweg 3 DE Kelkheim Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) wurde die Universalfernbedienung BIG EASY TV entwickelt. Die austauschbaren Tasten lassen jeden erdenklichen Bedienungswunsch zu: von der Direktanwahl von Fernsehsendern bis hin zum Aufsetzen von XXL-Tasten und Funktionsreduktion auf das Wesendliche. Vom Zapp-Junkie bis zum stark Sehbehinderten oder dementen Nutzer lassen sich alle Wünsche jeder Nutzergruppe optimal erfüllen. Eine einfache und simple Neuentwicklung, die Touch-screen- Fernbedienungen und andere High-Tech Geräte in der Benutzerfreundlichkeit weit übertrifft. Seite 20 von 24

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