Niedersächsische Moorlandschaften: Ziele und Inhalte des Programms

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Niedersächsische Moorlandschaften: Ziele und Inhalte des Programms"

Transkript

1 Niedersächsische Moorlandschaften: Ziele und Inhalte des Programms Irene Dahlmann Niedersächsisches Ministerium für r Umwelt, Energie und Klimaschutz Alexander Harms Niedersächsischer Landesbetrieb für r Wasserwirtschaft-,, KüstenK sten- und Naturschutz

2 Niedersächsische Moorlandschaften 1. Anlass und Rahmen 2. Anforderungen und Ziele 3. Datengrundlagen 4. Umsetzung der Programmziele auf Landesebene 5. Umsetzung der Programmziele auf regionaler Ebene 6. Maßnahmenfinanzierung 7. Kommunikation 8. Zeitplan: Sofortprogramm Langzeitprogramm Niedersächsische Moorlandschaften

3 1. Anlass und Rahmen Niedersächsisches Ministerium Ausrichtung auf Klimaschutzziele durch Einsparung von THG-Emissionen Beitrag zur Klimafolgenanpassung durch Wiedervernässung und Wasserrückhaltung vor allem in Niedermooren Multifunktionalität der Ökosystemdienstleistungen: Klimaschutz, Erhalt der Biologischen Vielfalt, Landschaftswasserhaushalt, Bodenschutz, typischer Bestandteil der niedersächsischen Landschaft Erhalt naturnaher Moore als Kohlenstoffspeicher Revitalisierung degenerierter und suboptimal vernässter Moore Vermeidung von THG-Emissionen in genutzten Mooren Etablierung von Klima schonenden Bewirtschaftungsformen 3

4 2. Anforderungen und Ziele Niedersächsisches Ministerium Erhalt und Wiederherstellung der Kohlenstoff-Senkenfunktion der Moorböden als Beitrag zum Klimaschutz Umsetzung europarechtlicher Verpflichtungen Erhalt und Wiederherstellung günstiger Erhaltungszustände von FFH-Lebensraumtypen und FFH-relevanten Tier- und Pflanzenarten Wiederherstellung naturnaher Wasserverhältnisse und Reaktivierung der Senkenfunktion zur Umsetzung der EU- Wasserrahmenrichtlinie Anforderungen aus Verordnungen der Natur-, Landschafts- oder Wasserschutzgebiete Landwirtschaftliche Nutzung auf 80 % der Moorflächen, z. T. große einzelbetriebliche Betroffenheit Schwerpunkt der deutschen Torfindustrie in Niederachsen Wertschöpfung durch Erwerbsgartenbau auch in moorreichen Regionen 4

5 3. Datengrundlagen Programmkulisse Moore Fläche: ha Hochmoor: Niedermoor: ha (52 %) ha (48 %) Anteil der Moore an der niedersächsischen Landesfläche liegt etwa bei 8 %. Quelle: LBEG

6 Kriterien zur weiteren Differenzierung der Programmkulisse: Treibhausgasemissionen bzw. Treibhausgas- Einsparpotenziale Torfmächtigkeiten Nutzungsstrukturen (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Siedlungsbereiche, etc.) Naturschutz (Natura2000, Schutzgebiete, etc.) Quelle: LBEG 6

7 4. Umsetzung der Programmziele auf Landesebene Niedersächsisches Ministerium 7

8 Umsetzung der Programmziele auf Landesebene (2) Erarbeitung von Grundlagen, Konzepten, Methoden Schaffung der finanziellen Voraussetzungen Entwicklung der Gebietskulisse Umsetzung der Ziele zum Moor- und Klimaschutz in der Gesamtplanung (LROP) Kommunikation und Kooperation 8

9 Umsetzung der Programmziele auf Landesebene (3) Niedersächsisches Ministerium 9

10 Umsetzung der Programmziele auf Landesebene Vorbildfunktion des Landes als Flächeneigentümer (4) Prüfung des Einsatzes landeseigener Grundstücke (Tausch, Arrondierung, Wiedervernässung) 10

11 5. Umsetzung der Programmziele auf regionaler Ebene durch die Landkreise Regionale Differenzierung der Landesziele (Landschaftsrahmenplanung) Umsetzung der Ziele in der Gesamtplanung (Regionalplanung) Trägerschaft für Projekte, Umsetzung von Maßnahmen auf eigenen Flächen 11

12 Quelle: LBEG 12

13 Umsetzung der Programmziele auf regionaler Ebene: Landschaftsrahmenplanung (1) Niedersächsisches Ministerium Regionale und gebietsspezifische Zielbestimmung, die je nach Ausgangslage hinsichtlich des Zustands des Moores und bestehender Nutzungen zu unterschiedlichen Zieltypen führen kann, z. B.: Naturnahes, waldfreies Hochmoor Moorwald artenreiches oder für die Avifauna bedeutsames Grünland Wenn nicht oder nur unzureichend vernässbar: Halboffene Moorheidelandschaften Flächen, auf denen ein Torfabbau angestrebt wird, um deren Regeneration vorzubereiten Flächen für eine moorschonende landwirtschaftliche Nutzung 13

14 Umsetzung der Programmziele auf regionaler Ebene: Landschaftsrahmenplanung (2) Niedersächsisches Ministerium Gebietsspezifische Maßnahmenplanung Maßnahmenplanung Moor XY Hoheitliche Sicherung und Regelung von Nutzungen (NSG, LSG) Flächenerwerb Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen Erprobung neuer Bewirtschaftungsformen Finanzierung ELER-Fördermaßnahmen EFRE-Fördermaßnahmen LIFE 14

15 6. Maßnahmenfinanzierung EU-Förderprogramme ( ) Niedersächsisches Ministerium LIFE Klima 15

16 7. Kommunikation (1) Niedersächsisches Ministerium Einrichtung AG Moorentwicklung Auftaktveranstaltung Moor und Klima Erarbeitung von Datengrundlagen (Moorkulisse) konzeptionelle Grundlagen Abstimmung AG Moorentwicklung Abstimmung Verbände, Kommunen (z. B. Natur- und Umweltverbände, Landvolk, KSV) Zwischenergebnis: Sofortprogramm Dialogveranstaltung Moor und Klima Juli 2014 Langzeitprogramm 16

17 Kommunikation (2) Sofortprogramm Themen für Workshops Landwirtschaft Torfabbau Torfersatzstoffe Landschaftsplanung/Raumordnung Arten- und Biotopschutz Arbeitshilfe Maßnahmenplanung Finanzierung Erfolgskontrollen Forschungsvorhaben Kommunale Spitzenverbände Torfindustrie Land- und Forstwirtschaft Hochschulen Landkreise Umwelt- u. Naturschutz verbände Langzeitprogramm 17

18 8. Zeitplan 18

19 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 19

Niedersächsische Moorlandschaften Naturschutz, Klimaschutz und Landnutzung im Dialog

Niedersächsische Moorlandschaften Naturschutz, Klimaschutz und Landnutzung im Dialog Niedersächsische Moorlandschaften Naturschutz, Klimaschutz und Landnutzung im Dialog Irene Dahlmann für r Umwelt, Energie und Klimaschutz Niedersächsische Foto: Heiner Wilke Niedersächsische Moorlandschaften

Mehr

Torferhaltung und Moorentwicklung im Landes-Raumordnungsprogramm

Torferhaltung und Moorentwicklung im Landes-Raumordnungsprogramm Torferhaltung und Moorentwicklung im Landes-Raumordnungsprogramm Petra Sewig (ML) NLT-Fachtagung Moorentwicklung und Torfabbau in 05. März 2014 in Hannover www.raumordnung.niedersachsen.de 1 Koalitionsvertrag

Mehr

Natura 2000 Umsetzung in Niedersachsen

Natura 2000 Umsetzung in Niedersachsen Natura 2000 Umsetzung in Niedersachsen Vortrag von Abteilungsleiter Kay Nitsche Niedersächsisches Ministerium im Rahmen des NABUtalk Natura 2000 Wie fit ist Deutschland? am 27.09.2016 in Berlin Ausgangslage

Mehr

Erfahrungen mit dem Moorschutzprogramm Schleswig-Holstein. Angelika Bretschneider Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume

Erfahrungen mit dem Moorschutzprogramm Schleswig-Holstein. Angelika Bretschneider Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Erfahrungen mit dem Moorschutzprogramm Schleswig-Holstein Angelika Bretschneider Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein Veranlassung Wichtige Rolle der Moore als Ökosystem

Mehr

Zukunftskonzept Gnarrenburger Moor

Zukunftskonzept Gnarrenburger Moor Landkreis Rotenburg (Wümme) Übersicht Hintergründe/Aufgabenstellung Abgrenzung des Plangebietes Akteure (Runder Tisch) Planungsgrundlagen (Bestand, Interessenlagen der Akteure) Darstellung der für die

Mehr

Natura 2000 im Wald Aktueller Stand und Ausblick

Natura 2000 im Wald Aktueller Stand und Ausblick im Wald Aktueller Stand und Ausblick Alois Zollner Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft Was ist eigentlich? = kohärentes Netz von Schutzgebieten Schutzbestimmungen zu europaweit gefährdeten

Mehr

Ziele des Moorschutzes in Deutschland

Ziele des Moorschutzes in Deutschland Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Ziele des Moorschutzes in Deutschland Tagung Moorschutz in Deutschland 27.-28.02.2012 vti Braunschweig Dr. Karin Ullrich Bundesamt für Naturschutz Fachgebiet Biotopschutz

Mehr

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Niedersächsische Moorlandschaften

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Niedersächsische Moorlandschaften Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Niedersächsische Moorlandschaften Planungsstand und Sofortprogramm 2014/2015 Vorwort Moore sind typische Bestandteile unserer niedersächsischen

Mehr

Qualitative Fortschreibung des Niedersächsischen Moorschutzprogramms

Qualitative Fortschreibung des Niedersächsischen Moorschutzprogramms Auftrag des MU vom 13.03.2012: Erhebung von Grundlagen für die qualitative Aufwertung der Lebensräume der Hoch- und Übergangsmoore 0. Erhebung von Flächen, die keine Relevanz für den Moorschutz (mehr)

Mehr

Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen: Aktivitäten der Landesregierung

Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen: Aktivitäten der Landesregierung Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen: Aktivitäten der Landesregierung Michael Theben, Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Alle Menschen sind klug

Mehr

Deklaration Biologische Vielfalt in Kommunen. Veröffentlicht am Internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai 2010

Deklaration Biologische Vielfalt in Kommunen. Veröffentlicht am Internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai 2010 Deklaration Veröffentlicht am Internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai 2010 Die biologische Vielfalt ist bedroht Die biologische Vielfalt, d. h. die Vielfalt innerhalb der Arten, zwischen den Arten

Mehr

Herzlich Willkommen zum Workshop Siedlungsräume II Klimaschutzplan NRW. 06. November 2013

Herzlich Willkommen zum Workshop Siedlungsräume II Klimaschutzplan NRW. 06. November 2013 Herzlich Willkommen zum Workshop Siedlungsräume II Klimaschutzplan NRW 06. November 2013 Begrüßung Matthias Peck, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes

Mehr

20 Jahre ZV Naturpark Erzgebirge/Vogtland Landesschwerpunktprojekt Erzgebirgische Moore

20 Jahre ZV Naturpark Erzgebirge/Vogtland Landesschwerpunktprojekt Erzgebirgische Moore Schlettau, 22. November 2011 20 Jahre ZV Naturpark Erzgebirge/Vogtland Landesschwerpunktprojekt Erzgebirgische Moore Naturpark Erzgebirge/Vogtland Nationale Naturlandschaften Titel der Präsentation Ort,

Mehr

EU-Förderung im Überblick ESF EFRE ELER

EU-Förderung im Überblick ESF EFRE ELER EU-Förderung im Überblick ESF EFRE ELER Europa für Niedersachsen Fördermöglichkeiten für die Regionen Niedersachsen geht neue Wege in der EU-Förderung. Kein Land in Deutschland ist so vielfältig und regional

Mehr

Länderübergreifende Entwicklung im Drömling

Länderübergreifende Entwicklung im Drömling Länderübergreifende Entwicklung im Drömling Informationsveranstaltung der länderübergreifenden Arbeitsgruppe Drömling Auf dem Weg zum am 29.03.2017 um 15.00 Uhr im Bürgerzentrum Parsau Tagesordnung 1.

Mehr

Eine Vision für Moore in Deutschland

Eine Vision für Moore in Deutschland Eine Vision für Moore in Deutschland Thomas Wälter Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein Brüssel, 5.-6. März 2013 Foto: Kuno Brehm 1 Umweltgutachten 2012 Ziele: Langfristige

Mehr

Agrarumweltprogramm für polnische Landwirtschaft und ländliche Gebiete - mit Berücksichtigung der neuen Perspektive

Agrarumweltprogramm für polnische Landwirtschaft und ländliche Gebiete - mit Berücksichtigung der neuen Perspektive Agrarumweltprogramm für polnische Landwirtschaft und ländliche Gebiete - mit Berücksichtigung der neuen Perspektive 2014-2020 Anna Klisowska Ministerium für Landwirtschaft und Landentwicklung, Abteilung

Mehr

2. Welche Entwicklung ist bei der Bewirtschaftung mit Paludikulturen (z.b. Schilf, Erlen, Rohrglanzgras) zu verzeichnen?

2. Welche Entwicklung ist bei der Bewirtschaftung mit Paludikulturen (z.b. Schilf, Erlen, Rohrglanzgras) zu verzeichnen? Landtag Brandenburg 6. Wahlperiode Drucksache 6/3639 Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 1406 der Abgeordneten Anita Tack der Fraktion DIE LINKE Drucksache 6/3408 Moorschutz in Brandenburg

Mehr

Fördermittelprogramme und Fördermittelgeber für Akteure im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns Überblick StALU MS

Fördermittelprogramme und Fördermittelgeber für Akteure im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns Überblick StALU MS Fördermittelprogramme und Fördermittelgeber für Akteure im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns Überblick StALU MS Forum ländliche Entwicklung und Demografie M-V 24.3.2017 FH Neubrandenburg Christoph

Mehr

Großräumig übergreifender Biotopverbund. in der Landschaftsrahmenund Regionalplanung

Großräumig übergreifender Biotopverbund. in der Landschaftsrahmenund Regionalplanung Großräumig übergreifender Biotopverbund in der Landschaftsrahmenund Regionalplanung 1 von 30 1 Gliederung 1. Allgemeiner Überblick Planungsverband Region Chemnitz derzeitiger Rechtsstand 2. Biotopverbund

Mehr

Waldvision 2030 Eine neue Sicht für den Wald der Bürgerinnen und Bürger

Waldvision 2030 Eine neue Sicht für den Wald der Bürgerinnen und Bürger Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Waldvision 2030 Eine neue Sicht für den Wald der Bürgerinnen und Bürger Michael Duhr, Karin Müller 1 2 Warum eine Waldvision 2030? Vision ist die Kunst,

Mehr

Das Niedersächsische Auenprogramm zum Schutz und zur Entwicklung seltener Lebensräume und Arten sowie zur Vernetzung von Lebensräumen

Das Niedersächsische Auenprogramm zum Schutz und zur Entwicklung seltener Lebensräume und Arten sowie zur Vernetzung von Lebensräumen Das Niedersächsische Auenprogramm zum Schutz und zur Entwicklung seltener Lebensräume und Arten sowie zur Vernetzung von Lebensräumen Zum Stand der Bearbeitung Juni 2013 Peter Sellheim NLWKN Geschäftsbereich

Mehr

Überschrift Unterüberschrift. Umsetzung der EU-Richtlinien "Natura 2000" in Sachsen-Anhalt

Überschrift Unterüberschrift. Umsetzung der EU-Richtlinien Natura 2000 in Sachsen-Anhalt Natura NATURA 2000 Die Nationalrechtliche neue Verordnung Sicherung Umsetzung der EU-Richtlinien "Natura 2000" in Sachsen-Anhalt Einführung NATURA 2000 Natura Nationalrechtliche 2000 Sicherung FFH-Gebiet

Mehr

Umsetzung der Hessischen Biodiversitätsstrategie

Umsetzung der Hessischen Biodiversitätsstrategie Regierungspräsidium Darmstadt Umsetzung der Hessischen Biodiversitätsstrategie unter Verwendung einer Präsentation des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Kreiskonferenz Groß-Gerau, 27. Mai

Mehr

Herzlich willkommen! Informationstermin Landschaftsentwicklungskonzept Veenhuser Königsmoor

Herzlich willkommen! Informationstermin Landschaftsentwicklungskonzept Veenhuser Königsmoor Herzlich willkommen! Informationstermin Landschaftsentwicklungskonzept Veenhuser Königsmoor Fotos: NLWKN Ablauf des Informationstermins Begrüßung und Einführung Umsetzung Natura 2000 in Niedersachsen Landschaftsentwicklungskonzept

Mehr

Ableitung von Treibhausgasemissionen aus der Gebietskulisse

Ableitung von Treibhausgasemissionen aus der Gebietskulisse 1 Ableitung von Treibhausgasemissionen aus der Gebietskulisse Dr. Heinrich Höper Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Geologischer Dienst für Niedersachsen Der Treibhauseffekt Bedeutung der Treibhausgase

Mehr

Umsetzung Natura 2000 in Brandenburg

Umsetzung Natura 2000 in Brandenburg Umsetzung Natura 2000 in Brandenburg Christoph Molkenbur Ministerium für Ländliche Entwicklung Abteilung Naturschutz Stabsstelle Umsetzung FFH-Richtlinie Haus der Natur - 14. Oktober 2017 14. Oktober 2017

Mehr

Flächenbelegung durch Energiepflanzenanbau in Schleswig-Holstein

Flächenbelegung durch Energiepflanzenanbau in Schleswig-Holstein Flächenbelegung durch Energiepflanzenanbau in Dipl. Ing. agr. Sönke Beckmann Sönke Beckmann 1 Ziele des europäischen Naturschutzes Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege: Erhaltung der natürlichen

Mehr

Input-Referat Workshop 4: Einsatz flächenbezogener Instrumente. im Naturschutzgroßprojekt Hammeniederung. Projektträger: Landkreis Osterholz

Input-Referat Workshop 4: Einsatz flächenbezogener Instrumente. im Naturschutzgroßprojekt Hammeniederung. Projektträger: Landkreis Osterholz Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa Input-Referat Workshop 4: Einsatz flächenbezogener Instrumente im Naturschutzgroßprojekt Hammeniederung Projektträger: Landkreis Osterholz Dr. Bettina Frieben

Mehr

Umsetzung von NATURA 2000 im Land Sachsen- Anhalt mittels Landesverordnung Themenbereich Reiter/Fahrer LVO

Umsetzung von NATURA 2000 im Land Sachsen- Anhalt mittels Landesverordnung Themenbereich Reiter/Fahrer LVO Umsetzung von NATURA 2000 im Land Sachsen- Anhalt mittels Landesverordnung Themenbereich Reiter/Fahrer LVO Oliver Thier Ziemendorf, 18.08.2017 Gliederung 1. Ausgangslage 2. Gebietssicherung/Schutzbestimmungen

Mehr

Das Bohren dicker Bretter Paradigmenwechsel in der Gewässerpolitik?

Das Bohren dicker Bretter Paradigmenwechsel in der Gewässerpolitik? Das Bohren dicker Bretter Paradigmenwechsel in der Gewässerpolitik? Foto: Dirk Sanne Statuskonferenz Bundesprogramm Blaues Band Dr. Eick von Ruschkowski, 08.12.2015, Bonn Anzeichen für einen Paradigmenwechsel

Mehr

Freisetzung klimarelevanter Gase aus Böden

Freisetzung klimarelevanter Gase aus Böden Freisetzung klimarelevanter Gase aus Böden Dr. Heinrich Höper Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Referat L3.4 Boden- und Grundwassermonitoring Weltweite, jährliche THG-Emission aus der Verbrennung

Mehr

Natura 2000: Umsetzungsstand in Deutschland und Rahmenbedingungen für den Wald

Natura 2000: Umsetzungsstand in Deutschland und Rahmenbedingungen für den Wald Natura 2000: Umsetzungsstand in Deutschland und Rahmenbedingungen für den Wald Frank Klingenstein, Bundesumweltministerium, Referat N I 2 (Gebietsschutz, Natura 2000) Warum ist Bayern wichtig? 70.547 km

Mehr

Aktionsprogramm Niedersächsische Gewässerlandschaften

Aktionsprogramm Niedersächsische Gewässerlandschaften Bild: Rasper Tagung Umsetzung von WRRL und HWRM-RL in Niedersachsen Aktionsprogramm Niedersächsische Gewässerlandschaften - blau-grüne Aufgaben gemeinsam angehen - Walsrode, 07.04.2016 Doris Schupp, Referat

Mehr

Kontaktnetzwerk IHK, Bremen Sept. 2016

Kontaktnetzwerk IHK, Bremen Sept. 2016 Kontaktnetzwerk IHK, Bremen Sept. 2016 I. GRUNDLAGEN, ZIELE & HANDLUNGSFELDER Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) Deklaration Biologische Vielfalt in Kommunen 260 Unterzeichnerkommunen

Mehr

FFH-Managementplanung DE Stauchmoräne nördlich von Remplin

FFH-Managementplanung DE Stauchmoräne nördlich von Remplin FFH-Managementplanung DE 2242-302 Stauchmoräne nördlich von Remplin 1. Informationsveranstaltung Malchin, 07.03.2016 Gliederung 1. Vorstellung des Projektgebietes, der Lebensraumtypen und Arten 2. Beispiel

Mehr

Beiträge der Flurbereinigung zum Klima- und Naturschutz

Beiträge der Flurbereinigung zum Klima- und Naturschutz Beiträge der Flurbereinigung zum Klima- und Naturschutz Foto: Sabine Geißler-Strobel Sophie Binder BfN Tagung Biodiversität und Klima 10.-11.10.2016 Insel Vilm Problemdarstellung Projekt Eigentum an Grund

Mehr

Schutzgebiets- und Biotopverbundsystem Schleswig-Holstein-

Schutzgebiets- und Biotopverbundsystem Schleswig-Holstein- Naturschutz und Jagd: Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Lebensraumzerschneidungen AfNU 17. Mai 2010 Ulrich Zeltner, SH, Abt. 5 Naturschutz Schutzgebiets- und Biotopverbundsystem Schleswig-Holstein-

Mehr

Deutscher Moorschutzdialog Impulse für Klimaschutz, Biodiversität und nachhaltige Landnutzung auf Mooren

Deutscher Moorschutzdialog Impulse für Klimaschutz, Biodiversität und nachhaltige Landnutzung auf Mooren Deutscher Moorschutzdialog Impulse für Klimaschutz, Biodiversität und nachhaltige Landnutzung auf Mooren Susanne Abel BfN Tagung Biodiversität und Klima 11.10.2016 Was ist das GMC? Integrative Dachmarke

Mehr

Was haben Moore mit dem Klima zu tun?

Was haben Moore mit dem Klima zu tun? Was haben Moore mit dem Klima zu tun? Was haben Moore mit Klima zu tun? In Deutschland haben sich Moore nach Ende der letzten Eiszeit vor gut 11 500 Jahren gebildet. In dieser Zeit haben sich in natürlichen

Mehr

Zukunftsprogramm ländlicher Raum Neue Herausforderungen Health-Check

Zukunftsprogramm ländlicher Raum Neue Herausforderungen Health-Check Zukunftsprogramm ländlicher Raum 2007-2013 Neue Herausforderungen Health-Check Verena Boehnke (83) Koordinatorin für ländliche Regionalentwicklung Gliederung: 1. Rechtsgrundlagen 2. Maßnahmen 3. Anforderungen

Mehr

Ansätze für eine klimaoptimierte Raumordnung - Ergebnisse aus KLIFF-IMPLAN

Ansätze für eine klimaoptimierte Raumordnung - Ergebnisse aus KLIFF-IMPLAN R Ansätze für eine klimaoptimierte Raumordnung - Ergebnisse aus KLIFF-IMPLAN Jan Spiekermann Akademie für Raumforschung und Landesplanung & Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Fachveranstaltung Klimaanpassung

Mehr

Auenentwicklung zwischen Schutz und Nutzung

Auenentwicklung zwischen Schutz und Nutzung Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Auenentwicklung zwischen Schutz und Nutzung Prof. Dr. Beate Jessel Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Naturverträgliche Landwirtschaft in Auen BfN-Fachtagung

Mehr

NSG, LSG, ND Was ist eigentlich was? Bedeutung der Schutzgebietskategorien für Natur und Landschaft. Reinhard Wolf Ludwigsburg, 9.

NSG, LSG, ND Was ist eigentlich was? Bedeutung der Schutzgebietskategorien für Natur und Landschaft. Reinhard Wolf Ludwigsburg, 9. NSG, LSG, ND Was ist eigentlich was? Bedeutung der Schutzgebietskategorien für Natur und Landschaft Reinhard Wolf Ludwigsburg, 9. November 2013 Was ist eigentlich was? 1. Naturschutzgebiet 2. Nationalpark

Mehr

Handlungsfeld Torfersatz

Handlungsfeld Torfersatz Niedersächsische Moorlandschaften Handlungsfeld Torfersatz Strukturen und Arbeitsweise des Forums Nachhaltiger Torfersatz aus Nachwachsenden Rohstoffen für den Gartenbau 11. Mai 2016 Hannover 1 Treiber

Mehr

LIFE PATCHES & CORRIDORS HABITAT NETZWERK FÜR DEN BLAUSCHILLERNDEN FEUERFALTER BERNHARD THEIßEN

LIFE PATCHES & CORRIDORS HABITAT NETZWERK FÜR DEN BLAUSCHILLERNDEN FEUERFALTER BERNHARD THEIßEN LIFE PATCHES & CORRIDORS HABITAT NETZWERK FÜR DEN BLAUSCHILLERNDEN FEUERFALTER BERNHARD THEIßEN Eckdaten Projektnehmer Biologische Station StädteRegion Aachen e.v. Partner Land NRW Dauer 1.1.2017-31.12.2022

Mehr

Stand und Ausblick der kommunalen Umsetzung von INSPIRE in NRW

Stand und Ausblick der kommunalen Umsetzung von INSPIRE in NRW Stadt Wuppertal Stand und Ausblick der kommunalen Umsetzung von INSPIRE in NRW Holger Wanzke Ressort Vermessung, Infoveranstaltung INSPIRE Umsetzung in NRW am 8.April.2011 Katasteramt und Geodaten Ausgangslage

Mehr

MOORSCHUTZ IST KLIMASCHUTZ! ENGAGIEREN SIE SICH IM NATUR- UND UMWELTSCHUTZ!

MOORSCHUTZ IST KLIMASCHUTZ! ENGAGIEREN SIE SICH IM NATUR- UND UMWELTSCHUTZ! MOORSCHUTZ IST KLIMASCHUTZ! ENGAGIEREN SIE SICH IM NATUR- UND UMWELTSCHUTZ! INTAKTE MOORE SIND KOHLENSTOFFSPEICHER! Lebende Moore binden Kohlenstoff und leisten damit einen wichtigen und aktiven Beitrag

Mehr

Regionalplanerische Handlungsmöglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel

Regionalplanerische Handlungsmöglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel Oberes Elbtal/ Osterzgebirge Regionalplanerische Handlungsmöglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel Probleme und Lösungsansätze Bärbel Zaunick, Verbandsgeschäftsstelle Räumliche Einordnung Der Regionale

Mehr

Die Zukunft der Torfgewinnung in Niedersachsen

Die Zukunft der Torfgewinnung in Niedersachsen Die Zukunft der Torfgewinnung in Niedersachsen Untersuchung und Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung Torf- und Humuswirtschaft in der Fachabteilung Substrate, Erden, Ausgangsstoffe im Industrieverband

Mehr

Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie - Auf dem Weg zum 2. Bewirtschaftungszyklus -

Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie - Auf dem Weg zum 2. Bewirtschaftungszyklus - Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie - Auf dem Weg zum 2. Bewirtschaftungszyklus - 18. Infoveranstaltung IBOS Görlitz, 16.09.2015 Landratsamt Görlitz, Umweltamt, Alexander Illig INHALT 1. Zeitplan 2.

Mehr

Nutzen und Herausforderungen einer zukunftsfähigen Grünlandnutzung. aus Sicht des Artenschutzes - Biodiversitätsstrategien

Nutzen und Herausforderungen einer zukunftsfähigen Grünlandnutzung. aus Sicht des Artenschutzes - Biodiversitätsstrategien Nutzen und Herausforderungen einer zukunftsfähigen Grünlandnutzung aus Sicht des Artenschutzes - Biodiversitätsstrategien von Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

Mehr

Abteilung Biotopschutz und Landschaftsökologie

Abteilung Biotopschutz und Landschaftsökologie Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Dr. Peter Finck 1, Dr. Manfred Klein 2, Dr. Heiko Schumacher 1, Dr. Axel Ssymank 1 1 Abteilung Biotopschutz und Landschaftsökologie 2 Abteilung Integrativer Naturschutz

Mehr

Aus der Arbeit der Naturparke in Brandenburg

Aus der Arbeit der Naturparke in Brandenburg Aus der Arbeit der Naturparke in Brandenburg Großschutzgebiete als Teil der Landesverwaltung Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft Landesamt für Umwelt Nationalpark Unteres Odertal

Mehr

DIE ALPENKONVENTION IN ÖSTERREICH BEISPIELE UND ANREGUNGEN FÜR DIE BEHÖRDENPRAXIS

DIE ALPENKONVENTION IN ÖSTERREICH BEISPIELE UND ANREGUNGEN FÜR DIE BEHÖRDENPRAXIS DIE ALPENKONVENTION IN ÖSTERREICH BEISPIELE UND ANREGUNGEN FÜR DIE BEHÖRDENPRAXIS EWALD GALLE 02.12.14 --- 1 --- bmlfuw.gv.at Einleitung Protokolle Protokollbestimmungen Berücksichtigung Nationale der

Mehr

Konzept Biber - Vollzugshilfe des BAFU zum Bibermanagement in der Schweiz. Rückmeldeformular. Name / Firma / Organisation / Amt

Konzept Biber - Vollzugshilfe des BAFU zum Bibermanagement in der Schweiz. Rückmeldeformular. Name / Firma / Organisation / Amt Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Konzept Biber Vollzugshilfe des BAFU zum Bibermanagement in der Schweiz Rückmeldeformular Name

Mehr

Synergien und Konflikte Gewässerschutz - Naturschutz - Hochwasserschutz

Synergien und Konflikte Gewässerschutz - Naturschutz - Hochwasserschutz Synergien und Konflikte Gewässerschutz - Naturschutz - Hochwasserschutz Ergebnisse einer Studie zur Ableitung von Synergieprojekten im Rahmen der Umsetzung der EG-Umweltrichtlinien in Rheinland-Pfalz Dipl.

Mehr

Fließgewässerentwicklung in Niedersachsen

Fließgewässerentwicklung in Niedersachsen Natur-Netz-Niedersachsen Gewässer in Niedersachsen Gemeinsame Handlungsmöglichkeiten Fließgewässerentwicklung in Niedersachsen - Fachliche u. finanzielle Unterstützung bei der Maßnahmenumsetzung - Nds.

Mehr

Aufgaben und Personalsituation der Mittelinstanz in NRW

Aufgaben und Personalsituation der Mittelinstanz in NRW Aufgaben und Personalsituation der Mittelinstanz in NRW Norbert Blumenroth, Bezirksregierung Münster Aufgabenschwerpunkte der Bezirksregierungen als hlb n in NRW I Aufgaben I.1 Ausweisung von Schutzgebieten

Mehr

Geschichte. Die Alpenkonvention und ihre rechtliche Umsetzung in Österreich CIPRA-Österreich Jahresfachtagung 21./22. Oktober 2009 in Salzburg

Geschichte. Die Alpenkonvention und ihre rechtliche Umsetzung in Österreich CIPRA-Österreich Jahresfachtagung 21./22. Oktober 2009 in Salzburg Die und ihre rechtliche Umsetzung in Österreich CIPRA-Österreich Jahresfachtagung 21./22. Oktober 2009 in Salzburg Die rechtliche Umsetzung der in Österreich- Ausgangslage und derzeitiger Stand Dr. Ewald

Mehr

Konzepte und Herausforderungen

Konzepte und Herausforderungen Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Wildnis im Dialog 2015 Konzepte und Herausforderungen Dr. Heiko Schumacher*, Dr. Manfred Klein** & Dr. Uwe Riecken* * Abteilung II 2 Biotopschutz und Landschaftsökologie

Mehr

Die EU-Agrarpolitik und die WTO Rückblick und aktuelle Entwicklungen

Die EU-Agrarpolitik und die WTO Rückblick und aktuelle Entwicklungen Die EU-Agrarpolitik und die WTO Rückblick und aktuelle Entwicklungen Dr. Steffen Beerbaum Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz 2 1. Entwicklung der EU-Agrarpolitik 2. Warum

Mehr

Unternehmenskooperation und Stakeholderkontakte. ISTE Baden-Württ. Dipl.-Biol. Thomas Beißwenger, Hauptgeschäftsführer

Unternehmenskooperation und Stakeholderkontakte. ISTE Baden-Württ. Dipl.-Biol. Thomas Beißwenger, Hauptgeschäftsführer Deutsches CSR-Forum 2012, Sektion Block A1 Unternehmenskooperation und Stakeholderkontakte NABU Baden-Württ. Dipl.-Biol. Dr. Andre Baumann, Vorsitzender ISTE Baden-Württ. Dipl.-Biol. Thomas Beißwenger,

Mehr

Naturpark Hohes Venn-Eifel: Projekte im Einzugsgebiet der Our

Naturpark Hohes Venn-Eifel: Projekte im Einzugsgebiet der Our Naturpark Hohes Venn-Eifel: Projekte im Einzugsgebiet der Our 1 1. Der Naturpark Hohes Venn-Eifel (Ziele und Missionen) 2. Die Projekte des Naturparks Hohes Venn-Eifel im Einzugsgebiet der Our 2.1 Interreg

Mehr

Biomasseanbau in Brandenburg - Wandel der Landnutzung

Biomasseanbau in Brandenburg - Wandel der Landnutzung Biomasseanbau in Brandenburg - Wandel der Landnutzung Dr. Günther Hälsig Zielstellungen zum Biomasseanbau Ziele der EU bis 2020 20 Prozent erneuerbare Energien am Gesamtenergieverbrauch 20 Prozent Reduzierung

Mehr

Ländliche Entwicklung in Bayern

Ländliche Entwicklung in Bayern Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken Ländliche Entwicklung in Bayern Auftaktveranstaltung Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept Schwarzachtalplus Alexander Zwicker 17. November 2012 Information

Mehr

Aktueller Stand der österr. Auen-Strategie

Aktueller Stand der österr. Auen-Strategie Aktueller Stand der österr. Auen-Strategie AUEN-STRATEGIE 2020 Planungsprozess Elemente der Strategie Vorbereitung einer AUEN-KAMPAGNE Gerhard Schwach, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft,

Mehr

Anpassungspioniere gesucht!

Anpassungspioniere gesucht! Anpassungspioniere gesucht! Weitreichende Klimaänderungen sind bereits heute zu beobachten auch hierzulande. In Zukunft werden sich der Klimawandel und seine Folgen weiter verstärken. Deshalb ist es wichtig,

Mehr

Moorschutz Synergien für Klimaschutz, Biodiversität und Wasserhaushalt Bedeutung der Moore für die Umwelt und Handlungsmöglichkeiten aus Bundessicht

Moorschutz Synergien für Klimaschutz, Biodiversität und Wasserhaushalt Bedeutung der Moore für die Umwelt und Handlungsmöglichkeiten aus Bundessicht Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Moorschutz Synergien für Klimaschutz, Biodiversität und Wasserhaushalt Bedeutung der Moore für die Umwelt und Handlungsmöglichkeiten aus Bundessicht Moor und Klima

Mehr

Einbindung der Bürger beim Ausbau der Windenergie

Einbindung der Bürger beim Ausbau der Windenergie Einbindung der Bürger beim Ausbau der Windenergie Dr. habil. Martin Gude Abteilungsleiter Energie und Klima Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz Politische Ziele aus dem Koalitionsvertrag

Mehr

Ausblick auf Vorhaben und Ziele des Projekts Kurzvorstellung der Arbeitsschritte und des Endprodukts

Ausblick auf Vorhaben und Ziele des Projekts Kurzvorstellung der Arbeitsschritte und des Endprodukts 1 eines Managementsystems Ausblick auf Vorhaben und Ziele des Projekts Kurzvorstellung der Arbeitsschritte und des Endprodukts Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr RWTH Aachen Auftaktveranstaltung

Mehr

34. Bundestagung der DLKG Jena, den 03. September 2013 Claudia Kaiser Betreuer: MR Prof. Axel Lorig

34. Bundestagung der DLKG Jena, den 03. September 2013 Claudia Kaiser Betreuer: MR Prof. Axel Lorig Umsetzung von Hochwasservorsorge und Hochwasserschutz mit Hilfe Integrierter Ländlicher Entwicklung am Beispiel der technischen Polderbauwerke und Deichrückverlegungen am Oberrhein (von Bingen bis Basel)

Mehr

Bayerisches Landesamt für Wasserwirtschaft. Wasserwirtschaft. Gewässerstruktur

Bayerisches Landesamt für Wasserwirtschaft. Wasserwirtschaft. Gewässerstruktur Wasserwirtschaft AUENPROGRAM M Gewässerstruktur Naturschutz AUENPROGRAM M Naturschutzfachliche Wertigkeit (NF-Wert) 1 Sehr hoch (17 %) 2 Hoch (23 %) 3 Mittel (27 %) 4 Mäßig (19 %) 5 Gering (14 %) (vgl.

Mehr

VI.1 Mustergliederung VI-1

VI.1 Mustergliederung VI-1 VI Anhang VI.1 Mustergliederung I. Einführung I.1 Gesetzliche Vorgaben I.2 Fachliche Vorgaben (landesweite Vorgaben) II. Planungsgrundlagen II.1 Übersicht über den Planungsraum II.1.1 Lage und Grenzen

Mehr

Unterschiede zu LIFE

Unterschiede zu LIFE für Programm zur Förderung im Ländlichen Raum in Niedersachsen und Bremen 2007-2013 = PROFIL für Unterschiede zu LIFE Aufbau: Integrativer Ansatz, Förderkonzept wird weitgehend vom Land Niedersachsen mitgestaltet

Mehr

Das Auenprogramm Bayern

Das Auenprogramm Bayern Das Auenprogramm Bayern BfN-Workshop Typologie und Leitbilder für Flussauen in Deutschland 19.-20. Oktober 2004 Dipl.-Ing. Wolfgang Kraier BayLfW Ref. 41 Das Auenprogramm Bayern ist ein Vorhaben im Auftrag

Mehr

Managementprozesses. für das. Natura (FFH) Gebiet. NSG Ihlsee und Ihlwald

Managementprozesses. für das. Natura (FFH) Gebiet. NSG Ihlsee und Ihlwald Managementprozesses für das Natura-2000- (FFH) Gebiet 1 2 Gudrun Plambeck / Dr. Thomas Holzhüter / Wolfgang Detlefsen / Volker Hildebrandt Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Hamburger

Mehr

Flächenmanagementverfahren. Flurbereinigungen Berkelaue I Berkelaue II Berkelaue III

Flächenmanagementverfahren. Flurbereinigungen Berkelaue I Berkelaue II Berkelaue III Flächenmanagementverfahren Flurbereinigungen Berkelaue I Berkelaue II Berkelaue III DIE BERKEL entspringt zwischen Nottuln-Darup und Billerbeck erreicht kurz hinter Vreden niederländisches Gebiet mündet

Mehr

Kultursubstrate auf Torfbasis sicher, verfügbar, nachhaltig

Kultursubstrate auf Torfbasis sicher, verfügbar, nachhaltig Kultursubstrate auf Torfbasis sicher, verfügbar, nachhaltig Kultursubstrate sicher, verfügbar, nachhaltig Ein Unternehmen wird nicht mehr ausschließlich nach Erträgen und Arbeitsplatzsicherheit beurteilt.

Mehr

Schutzgebiete im Landkreis Stade. NATURSCHUTZAMT März 2012

Schutzgebiete im Landkreis Stade. NATURSCHUTZAMT März 2012 Schutzgebiete im Landkreis Stade Gesetzliche Bestimmungen 1 Abs. 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) Natur und Landschaft sind auf Grund ihres eigenen Wertes und als Grundlage für Leben und Gesundheit

Mehr

Initiative für Energieeffizienz und Klimaschutz im Landkreis Bautzen

Initiative für Energieeffizienz und Klimaschutz im Landkreis Bautzen Initiative für Energieeffizienz und Klimaschutz im Andreas Heinrich Amtsleiter Kreisentwicklungsamt Bautzen Ziele der Entwicklung im : Umsetzung eines ganzheitlichen Ansatzes, in dem Energieeffizienz und

Mehr

Arche Weinberg. Förderprogramme. Eric Witzel Matthias Rataj

Arche Weinberg. Förderprogramme. Eric Witzel Matthias Rataj Arche Weinberg Eric Witzel Matthias Rataj Wo geht s hin? Außerschulischer Lernort Seminarzentrum Weinanbau und Streuobstwiese Erhaltung gefährdeter Tier- und Pflanzenarten Imkerei Wellnessangebote 2 Wo

Mehr

Zukunft der Landwirtschaft auf Moorböden

Zukunft der Landwirtschaft auf Moorböden Zukunft der Landwirtschaft auf Moorböden Veranstaltung Niedersächsische Moorlandschaften 17.07.2014 in Hannover, LBEG Rudolf Rantzau 1 Treibhausgasemissionen Nds. geschätzt nach NIR (2011) und AUG (2010)

Mehr

Bedeutung der Natur und ihrer Pflege für den Tourismus

Bedeutung der Natur und ihrer Pflege für den Tourismus Bedeutung der Natur und ihrer Pflege für den Tourismus Bedeutung der Natur und ihrer Pflege für den Tourismus Naturschutz im Zwiespalt der Betrachtung Situation in der Region Naturschutzgroßprojekt Bergwiesen

Mehr

Der Balanceakt. Nachhaltige Landwirtschaft. Nahrungs sicherung ( Ernährungs sicherheit ) Schutz von Tierund Pflanzenarten ( biologische Vielfalt )

Der Balanceakt. Nachhaltige Landwirtschaft. Nahrungs sicherung ( Ernährungs sicherheit ) Schutz von Tierund Pflanzenarten ( biologische Vielfalt ) Der Balanceakt Schutz von Tierund Pflanzenarten ( biologische Vielfalt ) Nahrungs sicherung ( Ernährungs sicherheit ) lebens- und wettbewerbs fähige Höfe Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen Nachhaltige

Mehr

Kommunale Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Überblick und Rahmenbedingungen

Kommunale Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Überblick und Rahmenbedingungen Kommunale Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Überblick und Rahmenbedingungen Annegret Engelke Referatsleiterin Naturschutz bei Planungen und Vorhaben Dritter Inhaltlicher Überblick Kurze Einführung in die

Mehr

Klimaschutz in Hansestadt und Landkreis Lüneburg

Klimaschutz in Hansestadt und Landkreis Lüneburg Klimaschutz in Hansestadt und Landkreis Lüneburg Tobias Winkelmann Klimaschutzleitstelle für Hansestadt und Landkreis Lüneburg Auf dem Michaeliskloster 8 21335 Lüneburg Gliederung 1. Klimaschutzleitstelle:

Mehr

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin Abteilung I

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin Abteilung I Landschaftsprogramm / Artenschutzprogramm B. Machatzi Inhalt 1. Verfahren der Fortschreibung 2. Programmpläne des Landschaftsprogramms 3. Ziele für die wachsende Stadt Rechtliche Grundlagen 8 Naturschutzgesetz

Mehr

Verstetigung von kommunalen Nachhaltigkeitsprozessen auf der Basis von N!-Berichten

Verstetigung von kommunalen Nachhaltigkeitsprozessen auf der Basis von N!-Berichten Kommunale Initiative Nachhaltigkeit 2. Jahrestagung des Umweltministeriums Baden-Württemberg 19. März 2015 in Schwäbisch Gmünd Verstetigung von kommunalen Nachhaltigkeitsprozessen auf der Basis von N!-Berichten

Mehr

Synergien zwischen WRRL und Moorschutz

Synergien zwischen WRRL und Moorschutz Synergien zwischen WRRL und Moorschutz Dr. Lukas Landgraf Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg Projektgruppe Moorschutz 1 Moorfläche in Brandenburg ursprünglich über 300.000

Mehr

Gefördert durch: Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Österreich

Gefördert durch: Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Österreich ECOCAMPING Rheinland-Pfalz und Saarland (Mai 2009 - Dezember 2010) Erweiterung und Konsolidierung des ECOCAMPING Netzwerks in Rheinland-Pfalz und Saarland. Ein Projekt von: Verband der Campingunternehmer

Mehr

Militärische Konversionsflächen eine Chance für den Naturschutz und die Naherholung

Militärische Konversionsflächen eine Chance für den Naturschutz und die Naherholung für den Naturschutz und die Naherholung Hameln aus der Umwelt-Perspektive - Stadt am Fluss Bernd Mros Stadt Hameln Fachtagung Natur in der Stadt in Köln 04.08.2015 Seite 1 für den Naturschutz und die Naherholung

Mehr

Kommunale Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Überblick und Rahmenbedingungen

Kommunale Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Überblick und Rahmenbedingungen Kommunale Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Überblick und Rahmenbedingungen Annegret Engelke Referatsleiterin Naturschutz bei Planungen und Vorhaben Dritter Gebietsschutz Inhaltlicher Überblick Kurze Einführung

Mehr

Thüringen: Landschaftsplanung auf Landesebene in Thüringen Geschichte und Stand (Teil 1)

Thüringen: Landschaftsplanung auf Landesebene in Thüringen Geschichte und Stand (Teil 1) Tagung Landschaftsplanung im Prozess und Dialog Länderdialoge I Landschaftsprogramme Thüringen: Landschaftsplanung auf Landesebene in Thüringen Geschichte und Stand (Teil 1) Erfurt, 27.03.2017 Rolf Knebel

Mehr

Artenschutz in der Bauleitplanung und bei der baurechtlichen Zulassung von Vorhaben

Artenschutz in der Bauleitplanung und bei der baurechtlichen Zulassung von Vorhaben Artenschutz in der Bauleitplanung und bei der baurechtlichen Zulassung von Vorhaben Fachdialog Artenschutzrecht und seine Auswirkungen auf die Bauleitplanung und die baurechtliche Zulassung von Vorhaben

Mehr

Unser Wald nutzen und bewahren

Unser Wald nutzen und bewahren Was zeigt die Bundeswaldinventur? Heino Polley Thünen-Institut für Waldökosysteme Podiumsdiskussion Forstwirtschaft und Naturschutz Wunsch und Wirklichkeit Hannover 11.05.2015 LIGNA 2015 Würden Sie diesen

Mehr

Das Moorentwicklungskonzept MEK

Das Moorentwicklungskonzept MEK Bayerisches Landesamt für Umwelt Das Moorentwicklungskonzept MEK als Vorläufer eines erweiterten Moorschutzprogramms für Bayern Was wir über die Moore wissen sollten Moore sind, auch wenn diese weniger

Mehr

Klimaschutz in der Landwirtschaft

Klimaschutz in der Landwirtschaft Klimaschutz in der Landwirtschaft Fotos v. links i. UZS: Jens Basfeld, Hans-Jürgen Wege, Iris Ramm, Bioenergiedorf Barlissen Gliederung Bedeutung der Landwirtschaft als THG Emittent Wichtige THG Quellen

Mehr

Entwicklung des Ländlichen Raums im Freistaat Thüringen. Prof. Dr. Karl-Friedrich Thöne. Strategische Überlegungen zum Politikfeld

Entwicklung des Ländlichen Raums im Freistaat Thüringen. Prof. Dr. Karl-Friedrich Thöne. Strategische Überlegungen zum Politikfeld Adenauer-Gespräch im Lindenhof am 27.02.2012 Die Thüringer Landesentwicklung aktiv gestalten! Strategische Überlegungen zum Politikfeld Entwicklung des Ländlichen Raums im Freistaat Thüringen Prof. Dr.

Mehr

Naturschutz in Deutschland - Europäischer Musterschüler oder Schlusslicht? Prof. Dr. Hartmut Vogtmann NABU Berlin, Berliner Naturschutztag 2009

Naturschutz in Deutschland - Europäischer Musterschüler oder Schlusslicht? Prof. Dr. Hartmut Vogtmann NABU Berlin, Berliner Naturschutztag 2009 Naturschutz in Deutschland - Europäischer Musterschüler oder Schlusslicht? Prof. Dr. Hartmut Vogtmann NABU Berlin, Berliner Naturschutztag 2009 2005: EU Staats- und Regierungschefs weisen erneut darauf

Mehr