Smarte Städte - smarte Mobilität

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1 in Kooperation mit: Smarte Städte - smarte Mobilität conference und expo für Hybrid- und E-Mobilität 30. und 31. Jänner 2013/Stadthalle Graz Tagungsband

2 2 3 Inhalt 4 Statements 8 Tagesübersicht 10 Keynote-Speaker Tag 15 Session 1 Alternative Antriebe im Fokus 18 Session 2 Umsetzungsplan E-Mobilität 22 Session 3 Umweltschonende Antriebsformen in der City-Logistik 26 Session 1 Range Extender Concepts for EVs Results of the EU Project FUEREX 30 Session 2 Die Zellen der Zukunft in der Anwendung 36 Session 3 Smart Public Transportation Best Practises 38 Blick in die Zukunft / Die E-Mobility Expo Tag 40 Session 1 Mobilität & Emotion wie können vernünftige E-Autos begeistern? 44 Session 2 Smart City der Weg zur intelligenten Stadt 48 Session 3 Wie viel grüne Energie haben wir für die E-Mobilität? 52 Session 1 Flotten und Carsharing modelle im Praxistest 56 Session 2 Wie viel Design braucht ein Elektrofahrzeug? 60 Session 3 CLEAN MOBILITY: Die Strategie der 180 ACstyria-Partner 63 E-Deklaration 64 cb.brand 66 Kontakt 67 Sponsoren & Partner

3 4 5 Statements Bilinski Mag. Siegfried Nagl Bürgermeister Stadt Graz Peter Rigaud Doris Bures Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie Robert Polster Nikolaus Berlakovich Bundesminister für Landund Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Hermann Schützenhöfer 1. Landeshauptmann- Stellvertreter Steiermark Smarte Städte smarte Mobilität, so lautet das Motto der vierten Auflage von e-mobility conference und expo. Dieses Motto passt wie angegossen zu einem meiner politischen Leitsprüche, nämlich global denken und lokal handeln. Mit diesem internationalen Kongress ist es unserer Stadt wahrlich gelungen, sich international als Kompetenzzentrum im Bereich der alternativen Antriebstechnologien zu positionieren. Im Jahr vier ihres Bestehens geht die e-mobility einen Schritt weiter und der Frage nach, wie die Implementierung intelligenter Verkehrssysteme und -technologien in einem urbanen Umfeld geschehen kann. Dazu kommen in bewährter Manier wieder die namhaftesten Experten aus allen relevanten Bereichen nach Graz. Ich freue mich auf diese beiden Tage voller Spannung und Innovation! Smart Cities Smart Mobility, that is the motto of the fourth e-mobility conference and expo. This motto fits one of my guiding political principles like a glove, think globally, act locally. With this international congress, our city has achieved more than merely positioning itself as an international competence center in the field of alternative fuel technology. In the fourth year of its existence, e-mobility goes a step further and examines the issue of how intelligent transit systems and technologies can be implemented in an urban environment. Once again as a proven aspect well-known experts from all the relevant fields have come to Graz. I look forward to these two days full of excitement and innovation. Im Jahr 2040 werden 80 Prozent der europäischen Bevölkerung in Städten leben. Für die Energieversorgung, die Umwelt und den Verkehr bedeutet das eine enorme Herausforderung, die nur mit Hilfe moderner Technologien zu bewältigen ist. Zumal wir gleichzeitig den Energieverbrauch senken und die Lebensqualität erhalten müssen. Schließlich muss Energie und Mobilität für alle leistbar bleiben. Wie das zu schaffen ist, sollen uns die smart cities zeigen, die künftig ihren Fokus noch mehr auf die Mobilität der Zukunft lenken müssen. Die Technologien dazu kommen aus Österreich. Eine der wichtigsten Mobilitätstechnologien ist die Elektromobilität als Baustein eines umweltfreundlichen effizienten Gesamtverkehrssystems. Heimische Unternehmen leisten hier, unterstützt durch kluge Innovationsförderung, echte Pionierarbeit. Das sorgt für Wachstum und Beschäftigung im Land und sichert eine lebenswerte Zukunft. 80 percent of the European population will live in cities by the year This poses an enormous challenge for energy supplies, the environment and transport that can only be met with the help of modern technologies, since energy consumption has to be reduced, and yet the quality of life has to be maintained. Ultimately, energy and mobility have to be affordable for all. Smart cities are meant to show how this can be managed by increasingly focusing on the mobility of the future. The technologies needed for this come from Austria. One of the most important mobility technologies is electrical mobility, one of the building blocks in creating an eco-friendly, efficient overall transportation system. Supported by intelligent innovation subsidies, Austrian companies are truly blazing the trail here. This leads to growth and employment in the country, while ensuring a future worth living for. Elektromobilität mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen wird einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz, zur Energieautarkie und eine umweltfreundliche Mobilität von morgen leisten. Daher forciert das Lebensministerium über den Klima- und Energiefonds die Modellregionen für Elektromobilität mit 100 % erneuerbaren Energiequellen und fördert mit klima:aktiv mobil die Umstellung von kommunalen und betrieblichen Fuhrparks auf E-Mobilität und alternative Antriebe. Electromobility with electrical power from renewable resources will make an important contribution to climate protection, autarchic energy supplies and the eco-friendly mobility of tomorrow. This is why the Ministry of Life supports the electromobility model regions with financing from the Climate and Energy Fund for 100% renewable energy sources and subsidizes the change of communal and business car parks to e-mobility and alternative fuels with the klima:aktiv mobil initiative. Elektromobilität wird, in welcher Ausprägung auch immer, eine wichtige Rolle in der Mobilität der Zukunft einnehmen. Sie ist nicht nur für Verkehrsstrategien in urbanen Bereichen von hoher Bedeutung, sondern wird auch im ländlichen Raum, in den Tourismusregionen ein wichtiger Faktor sein, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Steiermark weiter zu stärken. Electromobility will, in whatever form, play a significant role in the mobility of tomorrow. It is not only of great importance in the transportation strategies for urban areas, it is also a major factor in rural regions, as well as tourism areas to continue to strengthen the competitiveness of Styria as a business location.

4 6 7 Statements Lunghammer Ing. Josef Herk Präsident der Wirtschaftskammer Steiermark Wolfgang Malik Vorstandsvorsitzender Holding Graz Siegfried Schrittwieser 2. Landeshauptmann- Stellvertreter, LR für Erneuerbare Energien und Wohnhaussanierung Für die Zukunft unserer Städte und auch der sie umgebenden Peripherie müssen ökologische Aspekte größere Aufmerksamkeit erhalten. Damit wir dies erreichen können, braucht es gemeinsame Maßnahmen technologischer und politischer Natur, die den Menschen einen Lebensstil ermöglichen, der sowohl ihre Bedürfnisse befriedigt als auch die ökologischen Auswirkungen berücksichtigt. Die Förderung neuer Mobilitätskonzepte ist ein Baustein im Puzzle der zukünftigen Städte bzw. der allgemeinen Infrastruktur. Menschen muss der Zugang zu neuen Mobilitätsformen wie der Elektromobilität und ihr Gebrauch einfach und schmackhaft gemacht werden. Johannes Puch Dr. Christian Buchmann Landesrat für Wirtschaft, Europa und Kultur Der Automobilsektor ist ein wesentliches Stärkefeld der steirischen Wirtschaft und sichert über Arbeitsplätze. Die Zukunft der Mobilität ist daher ein Leitthema in der Wirtschaftsstrategie Steiermark 2020, mit der wir im Wirtschaftsressort Wachstum durch Innovation unterstützen. Sowohl steirische Leitbetriebe wie AVL und Magna als auch KMU aus dem Zulieferbereich sind international führend bei der Entwicklung von alternativen Antriebssystemen. Ich unterstütze die e-mobilityconference gerne, weil sie eine ideale Plattform ist, um die Innovationen made in Styria zu präsentieren. Ich wünsche den Veranstaltern viel Erfolg und den Besucherinnen und Besuchern spannende Vorträge. E-Mobility lautet das Stichwort. Es muss allerdings auch klar sein, dass im Anwendungsbereich der Fokus im städtischen Bereich liegt und im Massensegment die Elektrifizierung zumindest vorerst von Hybrid- bzw. Range-Extender-Lösungen dominiert wird. Darüber hinaus müssen wir ein transparentes Infrastrukturangebot aufbauen, speziell was die Erreichbarkeit von E-Tankstellen betrifft. Die WKO Steiermark unterstützt sämtliche Bemühungen aktiv, um der E-Mobilität zu noch stärkerer Akzeptanz zu verhelfen. E-Mobility is the keyword. However, it also has to be clear that the focus of its applications lies in the urban sector and electrification in the mass segment is dominated by hybrid and range extender solutions at least for the time being. We have to create a transparent infrastructure spectrum, especially with regard to the accessibility of electrical charging stations. The Styrian Chamber of Commerce actively supports all efforts in this respect to help e-mobility achieve greater acceptance. Die Holding Graz nimmt bereits seit einiger Zeit in den Bereichen E-Mobilität und alternativer Antriebstechnologien eine Vorreiterrolle im regionalen Markt ein. Unser Fuhrpark wird zunehmend auf E-Fahrzeuge umgestellt und ist die e-mobility Graz GmbH als Betreiberin des Projekts Graz Bike initiativ, das u. a. über 200 Leihräder an 13 Standorten in Graz zur Verfügung stellt. Testbetriebe von Hybrid- und Elektrobussen, die aus den eigenen Fotovoltaik-Anlagen gespeist werden, bringen zusätzlich wertvolle Erfahrungen. Holding Graz has assumed a pioneering role in e-mobility and alternative fuel technologies in the regional market. Our car park now consists of e-vehicles and e-mobility Graz GmbH operates the Graz Bike project initiative, which has made over 200 rental bikes available at 13 locations in Graz. The trials with hybrid and electric buses that are powered from our own solar panels have also helped gather additional valuable experience. The future of our cities and the surrounding peripheral areas has to become more ecological. Joint measures, both technological and political, are necessary to achieve this. These measures should allow residents a lifestyle that satisfies their needs while limiting the ecological consequences. Subsidizing electromobility is piece in the puzzle of future cities and infrastructure in general. It has to be funded as well as possible and the access and use of these new technologies has to be made as easy and appealing as possible. As the source of over 40,000 jobs, the automotive sector is one of the mainstays of the Styrian economy. Therefore the future of mobility is a guiding theme in Styria 2020 economic strategy, which we support with the State Council s Growth Through Innovation program. Model Styrian companies such as AVL and Magna as well as SMEs from the supply sector are international leaders in the development of alternative fuel systems. I am glad to support the E-Mobility Conference because it is an ideal platform for the presentation of innovations made in Styria. I wish the organizers a lot of success and hope our visitors will enjoy the interesting lectures. Wohlgemut Mag. (FH) Mario Eustacchio Vorstand Holding Graz Sparte Linien und Energie Elektro-Mobilität ist nicht nur eine große Chance für eine neue, moderne Form der individuellen Mobilität, sondern auch eine Herausforderung für die heimische Wirtschaft. Mit innovativer Spitzentechnologie und mit neuen Energie- und Mobilitätskonzepten kann sich damit unsere Heimat am internationalen Markt erfolgreich als dynamischer Wirtschaftsstandort profilieren. Helge O. Sommer Mag. Barbara Muhr Vorstand Holding Graz Sparte Linien und Energie E-Mobilität ist auch I-Mobilität, also intelligente Mobilität, die mittels kombinierter Mobilitätsprodukte die Antwort auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Wahlfreiheiten bei den Verkehrsmitteln der NutzerInnen bietet. Dazu müssen im Gleichschritt auch die Kommunikationsnetze dafür ausgebaut werden, denn Voraussetzung für moderne multimodale Mobilität ist vernetzte Mobilität. Electromobility isn t only a chance for new, modern form of individual mobility, it is also a challenge for the Austrian economy. Pioneering innovative and new energy and mobility concepts can help our country successfully position itself as a dynamic business location. E-Mobility is equal to I-Mobility, meaning intelligent mobility that provides an answer to different user needs and a freedom of choice between means of transportation by offering mobility products that can be combined as required. At the same time communication networks have to developed, since mobility networks are a prerequisite for modern, multi-modal mobility.

5 Tag, Mittwoch, 30. Jänner st day Wednesday 30/01/13 2. Tag, Donnerstag, 31. Jänner nd day, Thursday 31/01/13 8:00 8:50 Registrierung & Tagungsfrühstück / Registration & Breakfast 9:00 9:15 Begrüßung der Gäste durch DI Robert Schmied, e-mobility Graz GmbH / Introduction 8:00 8:50 Registrierung & Tagungsfrühstück / Registration & Breakfast 9:00 9:10 Einleitung Moderator / Introduction 9:10 9:30 Interviews mit den anwesenden PolitikerInnen / Interviews with the attending politicians 9:30 9:40 Statement Bundesminister Berlakovich / Statement from federal minister Berlakovich 9:40 10:00 Auszeichnung der klima:aktiv mobil ProjektpartnerInnen / Award ceremony by the klima:aktiv partners 10:00 10:30 Keynote 1: CEO Mag. Dr. h.c. Monika Kircher (Infineon Technologies Austria AG) 10:30 11:00 Keynote 2: Jean-François Decaux (CEO JCDecaux) 11:00 11:30 Kaffeepause im Foyer Nord / Coffee break at Foyer North 11:30 13:15 14:30 16:30 Raum 1 SESSION 1 Alternative Antriebe im Fokus Focus on Alternative Fuels German / English Raum 2 SESSION 2 Umsetzungsplan Elektromobilität Electromobility Implementation Plan Raum 3 SESSION 3 Umweltschonende Antriebsformen in der Citylogistik Eco-friendly Fuel Forms in City Logistics 13:15 13:35 Zusammenfassung der Sessions im Plenarsaal / Summary of the sessions at the assembly hall 13:35 14:30 Mittagspause Networking / Lunchbreak networking Raum 1 SESSION 1 Range Extender Concepts for EVs Results of the EU Project FUEREX English German / English Raum 2 SESSION 2 Die Zellen der Zukunft in der Anwendung The Cells of the Future in Use German / English German Raum 3 SESSION 3 Smart Public Transportation Best Practises German / English 16:30 16:50 Zusammenfassung aus den Sessions durch die Chairmen / Summary of the sessions by the chairmen 9:15 9:20 Interview mit Präsident Ing. Josef Herk / Interview 9:20 9:40 Keynote 1: Jim Saber (Vice-President NextEnergy, Detroit) 9:40 10:10 Keynote 2: Lars Thomsen (Gründer und Chief Futurist, future matters) 10:10 10:40 Kaffeepause im Foyer vor dem Konferenzsaal / Coffee break at Foyer near the conference hall 10:40 12:40 Raum 1 SESSION 1 Mobilität & Emotion wie können vernünftige E-Autos begeistern? Mobility & Emotion: how can sensible e-cars excite drivers? Raum 2 SESSION 2 Smart City der Weg zur intelligenten Stadt Smart City: the road to intelligent cities 12:40 13:00 Zusammenfassung der Sessions im Plenarsaal / Summary of the sessions at the assembly hall 13:00 14:00 Mittagspause Networking / Lunchbreak networking 14:00 16:00 German Raum 1 SESSION 1 Flotten und Carsharing modelle im Praxistest Fleet and car-sharing models in practical tests German German / English Raum 2 SESSION 2 Wie viel Design braucht ein Elektrofahrzeug? How much design does an electric vehicle need? German / English 16:00 16:10 Kaffeepause im Foyer vor dem Konferenzsaal / Coffee break at Foyer near the conference hall 16:10 16:30 Zusammenfassung aus den Sessions durch die Chairmen / Summary of the sessions by the chairmen 16:30 16:55 Keynote 3 : Prof. Dr.-Ing. Harry E. Hoster (TUM CREATE, Singapur) Raum 3 SESSION 3 Wie viel grüne Energie haben wir für die E-Mobilität? How much green energy do we have for e-mobility? German / English Raum 3 SESSION 3 CLEAN MOBILITY: Die Strategie der 180 ACstyria-Partner CLEAN MOBILITY: The Strategy of the 180 ACstyria-Partners German / English 16:55 17:20 Zusammenfassung der Veranstaltung E-Deklaration durch DI Robert Schmied (e-mobility Graz GmbH) Summary of the conference, E-Declaration by DI Robert Schmied (e-mobility Graz GmbH) ab 17:00 Chill-out ab 17:20 Schlussworte, Verabschiedung des Publikums / Closing address

6 10 11 Keynote- Speaker Johannes Puch CEO Mag. Dr. h.c. Monika Kircher Infineon Technologies Austria AG Gilles DACQUINN Jean-François Decaux Vorstandsvorsitzender des Konzerns JCDecaux An beiden Tagen wird der fachliche Teil der conference von internationalen Keynote-Speakern eröffnet. Sie geben einen umfassenden Einblick in ihre jeweiligen Spezialthemen und somit einen wesentlichen Input für die nachfolgenden Sessions der conference. Mittwoch, 30. Jänner 2013: Monika Kircher Jean-François Decaux Donnerstag, 31. Jänner 2013: Jim Saber Lars Thomsen Harry E. Hoster International keynote speakers shall open the specialized part of the conference on both days. They shall offer a comprehensive insight into their fields of expertise and thus provide an important input for the following conference sessions. Wednesday, 30 January 2013: Monika Kircher Jean-François Decaux Thursday, 31 January 2013: Jim Saber Lars Thomsen Harry E. Hoster Monika Kircher ist Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG und dort verantwortlich für Finanzen, Produktion, Human Resources und IT. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften in Wien und Mexico City. Ab 1981 arbeitete sie beim Österreichischen Informationsdienst für Entwicklungshilfe. Danach war sie als freiberufliche Beraterin und Lehrbeauftragte der Universität Klagenfurt tätig würde sie Vizebürgermeisterin der Stadt Villach, zuständig für Finanzen und Wirtschaft, Personal, Kultur, Schule, Jugend und Frauen. Seit 2001 arbeitet sie für Infineon Technologies Austria. Monika Kircher is the Chairwoman of the Board of Infineon Technologies Austria AG where she is responsible for finances, production, human resources and IT. She studied economics in Vienna and Mexico City and worked for the Austrian Information Service for Development Politics as of 1981 before becoming a freelance consultant and instructor at the University of Klagenfurt. Kircher also served as the vice-mayor of Villach beginning in 1991, where she was responsible for finances and the economy, personnel, culture, schools, youth matters and women. She has worked for Infineon Technologies Austria since Jean-François Decaux ist Vorsitzender und Stv. CEO der JCDecaux Gruppe, des weltweit zweitgrößten Unternehmens für Außenwerbung und Stadtmöbel. Er ist der älteste Sohn des Unternehmensgründer Jean-Claude Decaux und trat 1982 in das Unternehmen ein. Er gründete die deutsche Tochtergesellschaft und siedelte im Jahr 1990 nach London, wo er das Geschäft in Großbritannien entwickelte. Im Anschluss wurden die Märkte in Nord-, Mittel- und Osteuropa erschlossen. Als CEO übernimmt er, in Zusammenarbeit mit internationalen Architekten und Designern, eine aktive Rolle in der Gestaltung neuer Designs und Services, wie dem weltweit erfolgreichen Fahrradmietsystem, das in über 60 Städten von der JCDecaux Gruppe betrieben wird. Jean-François Decaux is the Chairman and deputy CEO of the JCDecaux Group, the world s second largest provider of outdoor advertising and street furniture. He is the oldest son of the company s founder, Jean-Claude Decaux, and joined the company in He founded the German subsidiary and moved to London in 1990, where he developed the group s business in Great Britain, before the company expanded into the north, central and eastern European markets. As CEO, he plays an active role in the creation of new designs and services along with architects and designers such as the self-service bicycle systems that have become a worldwide success operated by the JCDecaux group in over 60 cities across the globe. Keynote 1 Konferenzsaal 1 / 10:00 10:30 Conference hall 1 / 10:00 10:30 Keynote 2 Konferenzsaal 1 / 10:30 11:00 Conference hall 1 / 10:30 11:00

7 12 13 Intelligent umweltfreundlich effizient BMVIT: Motor für Elektromobilität in Österreich Jim Saber Vizepräsident NextEnergy, Detroit Jim Saber ist der Vizepräsident von NextEnergy, einer NPO aus Detroit, deren Ziel die Förderung alternativer Energietechnologien ist. Sein Fokus ist die strategische Planung und Entwicklung, um das Wachstum von NextEnergy in den verschiedenen Sektoren der alternativen Energien zu fördern. Jim Saber is the Vice President of NextEnergy, an NPO in Detroit whose goal is the financing of alternative energy technologies. His focus is on strategic planning and development to foster the growth of NextEnergy in the various different sectors of alternative energies. FBP Lars Thomsen future matters Lars Thomsen ist Gründer und Chief Futurist der Denkfabrik future matters in Zürich und gilt als einer der einflussreichsten Trendund Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Er studierte in Saarbrücken Informationswissenschaften, BWL und Politik. Seit seinem 22. Lebensjahr berät er als selbständiger Unternehmer Firmen, Konzerne, Institutionen und regierungsnahe Stellen in Europa bei deren strategischer Innovations- und Zukunftsplanung. Forschungsschwerpunkte von Lars Thomsen und seinem Team sind: Die Zukunft der Arbeit, Entwicklungen in den Bereichen Energie und Ressourcen, elektrische Mobilität, Unternehmenskultur, Marketing und Medien sowie künstliche Intelligenz. Lars Thomsen ist 44 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Zürich. Lars Thomsen is the founder and Chief Futurist of the future matters think-tank in Zurich. He is considered one of the most influential trend and future researchers in the Germanspeaking world. He studied information sciences, business studies and political science in Saarbrücken. He has worked as a freelance entrepreneur and consultant for innovation and future planning for companies, corporations, institutions and government-related entities in Europe since he was 22. The focal points in the research of Lars Thomsen and his team lie in the future of work and the fields of energy and resources, electric mobility, company culture, marketing and media as well as artificial intelligence. Lars Thomsen is 44 years old and lives in Zurich with his family. TUM CREATE Prof. Dr.-Ing. Harry E. Hoster TUM CREATE, Singapur Harry Hoster ist promovierter Physiker und hat eine Professur für Elektromobile Stromspeicher an der Technischen Universität München (TUM). Seit 2011 ist er Wissenschaftlicher Direktor von TUM CREATE, einem Forschungszentrum der TUM in Singapur. Gemeinsam mit der Singapurer Nanyang Technological University wird dort die Elektromobilität in ihrer vollen Bandbreite erforscht vom Molekül bis zur Großstadt. Besondere öffentliche Beachtung findet zurzeit die Entwicklung eines in Technik und Design auf tropische Großstädte zugeschnittenen Elektrotaxis. Harry Hoster is a trained physicist and professor of electro-mobile electrical battery technology at the University of Technology Munich (TUM). He has been the Scientific Director of TUM CREATE, a TUM research center in Singapore, since In cooperation with Nanyang Technological University, Singapore, the center s research focuses on the full breadth of electromobility, from a molecule to a large city. One project that has recently received great public attention is the development of the technology and design for electrical taxis to be used in major cities in tropical climates. Elektromobilität wird das österreichische Verkehrssystem intelligenter, umweltfreundlicher und effizienter machen. Der Schlüssel liegt in der Vernetzung: Das BMVIT begreift Elektromobilität als Teil eines vernetzten Mobilitätssystems, das öffentliche Verkehrsmittel mit umweltfreundlichen Fahrzeugen im Individualverkehr kombiniert, Mobilität mit effizienten erneuerbaren Energiequellen verknüpft und somit ein intelligentes und intermodales Gesamtverkehrssystem entwickelt. Die österreichische Bundesregierung hat sich mit einer gemeinsamen Strategie zum Ziel gesetzt, der Elektromobilität technologieneutral zum Durchbruch zu verhelfen. Das BMVIT trägt auf vielfältige Art und Weise dazu bei: Die österreichische Verkehrspolitik setzt in der Praxis bereits auf die Bahn als stärkste E-Mobilitätsflotte des Landes. Das BMVIT unterstützt Forschung, Technologie und Innovation für innovative Fahrzeugtechnologien und intelligente Verkehrssysteme. Mit der Finanzierung von Leuchtturmprojekten können wertvolle Erkenntnisse zur Anwendung von Elektromobilität in der Praxis gewonnen werden. entgeltliche Einschaltung Eine mehr als 100-jährige Erfahrung im Automobilbau und das umfassende Leistungsspektrum des Unternehmens machen Magna Steyr zum weltweit führenden, markenunabhängigen Engineering- und Fertigungspartner für Automobilhersteller. Unser umfangreiches Leistungsspektrum umfasst die vier Bereiche: Engineering: Entwicklungsdienstleistungen bis zum Gesamtfahrzeug Fahrzeug-Auftragsfertigung: Flexible Lösungen von Nischen- bis Volumenfertigung Tank- & Batteriesysteme: Innovative Tank- & Batteriesysteme Dachsysteme: Gesamtes Spektrum an Dachsystemen Die Produktgruppe Fuel and Battery Systems mit Standorten in Österreich, Deutschland, China und USA bietet ein breites Portfolio von konventionellen Tanksystemen (aus Stahl, Kunststoff und Aluminium) bis hin zu Batteriesystemen für den wachsenden Markt der Elektromobilität. Keynote 1 Konferenzsaal 1 / 9:20 9:40 Conference hall 1 / 9:20 9:40 Keynote 2 Konferenzsaal 1 / 9:40 10:10 Conference hall 1 / 9:40 10:10 Keynote 2 Konferenzsaal 1 / 16:30 16:55 Conference hall 1 / 16:30 16:55

8 Tag, Mittwoch, 30. Jänner st day Wednesday 30/01/13 Session 1 Dr. techn. Peter Prenninger Chairman Alternative Antriebe im Fokus kk AVL List GmbH 8:00 8:50 Registrierung & Tagungsfrühstück / Registration & Breakfast 9:00 9:10 Einleitung Moderator / Introduction 9:10 9:30 Interviews mit den anwesenden PolitikerInnen / Interviews with the attending politicians 9:30 9:40 Statement Bundesminister Berlakovich / Statement from federal minister Berlakovich 9:40 10:00 Auszeichnung der klima:aktiv mobil ProjektpartnerInnen / Award ceremony by the klima:aktiv partners 10:00 10:30 Keynote 1: CEO Mag. Dr. h.c. Monika Kircher (Infineon Technologies Austria AG) 10:30 11:00 Keynote 2: Jean-François Decaux (CEO JCDecaux) 11:00 11:30 Kaffeepause im Foyer Nord / Coffee break at Foyer North 11:30 13:15 Raum 1 SESSION 1 Alternative Antriebe im Fokus Focus on Alternative Fuels German / English Raum 2 SESSION 2 Umsetzungsplan Elektromobilität Electromobility Implementation Plan German / English Raum 3 SESSION 3 Umweltschonende Antriebsformen in der Citylogistik Eco-friendly Fuel Forms in City Logistics German Verschiedene saubere Technologien versuchen den Automobilmarkt als Alternativen zu den fossil betriebenen Fahrzeugen zu erobern. Welche Vorteile und Nachteile sind mit den Technologien verbunden? Wie können die unterschiedlichen Anforderungen an die Infrastruktur vereint werden? Wer wird sich letztendlich durchsetzen, und warum? Focus on Alternative Fuels Various clean technologies are currently vying to be considered the winning alternative to fossil-fuel-powered cars. Which advantages and disadvantages are connected to these technologies? How can the differing demands they make on the infrastructure be reconciled? Which will ultimately prevail and why? Peter Prenninger ist Stv. Direktor für Forschung bei AVL und für internationale Forschungskooperationen zuständig. Er studierte Motorenbau an der TU Graz und arbeitete am Institut für Mechanik an der Universität Innsbruck, wo er auch seinen Doktortitel erhielt. In den nächsten Jahren setzte er seine Forschung an den Universitäten von Kyoto und Peking als Erwin- Schrödinger-Stipendiat fort. Seit 1989 arbeitet er in verschiedenen Positionen für AVL. Peter Prenninger is the deputy director of research at AVL, where he is also responsible for international research cooperations. He studied motor construction at the TU Graz and worked at the Institute of Mechanic Engineering of the University of Innsbruck, where he received his doctorate. He continued his research studies over the next years at the Universities of Kyoto and Peking as an Erwin Schrödinger scholar. He has worked at AVL in different positions since :15 13:35 Zusammenfassung der Sessions im Plenarsaal / Summary of the sessions at the assembly hall 13:35 14:30 Mittagspause Networking / Lunchbreak networking Raum 1 SESSION 1 Range Extender Concepts for EVs Results of the EU Project FUEREX Raum 2 SESSION 2 Die Zellen der Zukunft in der Anwendung The Cells of the Future in Use Raum 3 SESSION 3 Smart Public Transportation Best Practises 14:30 16:30 English German / English German / English 16:30 16:50 Zusammenfassung aus den Sessions durch die Chairmen / Summary of the sessions by the chairmen ab 17:00 Chill-out Mittwoch Wednesday 30/01/13 Session 1 Raum 1 / 11:30 13:15 Room 1 / 11:30 13:15

9 16 17 Dr. Amela Ajanovic TU Wien Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe Helmut Brunner Institut für Fahrzeugtechnik FTG, Graz (FH) Mathias Deiml AVL Software and Functions GmbH, Regensburg Wolfgang Wachmann / VIRTUAL VEHICLE Günter Lang Bereichsleiter Thermo- & Fluid Dynamics Kompetenzzentrum Das virtuelle Fahrzeug, Forschungsgesellschaft mbh, Graz Amela Ajanovic ist Senior Researcher in der Energy Economics Group ann der TU Wien. Sie studierte an der Technischen Universität Wien Elektrotechnik und ist seit 2003 in der Energy Economics Group tätig. Im November 2006 promovierte Amela Ajanovic zur Dr. techn. im Bereich Energiewirtschaft. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte sind nachhaltige Energiesysteme, die Modellierung, Szenarienerstellung, ökonomische und ökologische Bewertung alternativer Kraftstoffe und Antriebssysteme. Sie hat zu diesen Schwerpunkten mehr als 20 Papers in internationalen Zeitschriften und Proceedings publiziert. Alternative Kraftstoffe und alternative Antriebssysteme werden als wichtiger Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen und zur Substitution fossiler Kraftstoffe breit diskutiert. Allerdings ist die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit vor allem von Elektrofahrzeugen, Brennstoffzellenfahrzeugen, Wasserstoff und Biokraftstoffen derzeit noch nicht erkennbar. Darüber hinaus sind auch die ökologischen Aspekte vor allem von Biokraftstoffen der ersten Generation, aber auch bei Strom und Wasserstoff aus fossilen Energieträgern noch Gegenstand heftiger Diskussionen. Amela Ajanovic is a senior researcher in the Energy Economics Group at the TU Vienna. She studied electrical engineering at the Vienna University of Technology and has worked in the Energy Economics Group since Amela Ajanovic received her doctorate in the field of energy economics in November The focal points of her current work are sustainable energy systems, modeling, scenario generation, as well as the economic and ecological assessments of alternative fuels and power systems. She has written over 20 papers in international periodicals and proceedings on these topics. Alternative fuels and alternative power systems are broadly discussed as important contributions to the reduction of the greenhouse emissions and the substitution of fossil fuels. However, the economic competitiveness, especially of electrical vehicles, fuel cell vehicles, hydrogen and biofuel-powered vehicles has not yet been achieved. Ecological aspects should also be taken into account, especially concerning first-generation biofuels. However, electrical power and hydrogen from fossil energy sources are still the object of heated discussions as well. Helmut Brunner absolvierte das Diplomstudium Maschinenbau an der Technischen Universität Graz. Seit März 2012 ist er als Dissertant am Institut für Fahrzeugtechnik an der TU Graz tätig. Den Schwerpunkt seiner Untersuchungen bildet die zukünftige individuelle Mobilität in Ballungszentren. Der Beitrag beschäftigt sich mit einer Analyse von Anforderungen an Personenkraftwagen für urbane Individualmobilität und mit einem Vergleich mehrerer am Markt erhältlicher Antriebstechnologien und Fahrzeugkonzepten hinsichtlich ihres Energiebedarfs in vorgegebenen Fahrzyklen. Aus Erhebungen bezüglich des Mobilitätsverhaltens im individuellen Personenverkehr und die anschließend durchgeführten Messfahrten im Großraum Graz konnten Randbedingungen für zukünftige Fahrzeugkonzepte erarbeitet werden. Diese Randbedingungen berücksichtigen Herausforderungen hinsichtlich Kundenanforderungen, wie Platzbedarf und Reichweite, und technologische Aspekte, wie den Energie- und Ressourcenverbrauch sowie klimarelevante Emissionen. Helmut Brunner completed his degree studies in mechanical engineering at the Graz University of Technology. He is currently a doctorate student at Institute of Automotive Engineering, where he has also worked since March His research concentrates on future individual mobility in highly populated areas. The focus is on an analysis of the demands made of passenger cars for individual urban mobility and a comparison of the numerous different energy supply technologies and vehicle concepts available on the market in terms of their energy requirements in predefined driving cycles. Framework conditions for future vehicle concepts can be defined on the basis of studies of mobility behavior in individual urban transport and subsequent measurement runs carried out in the greater Graz area. These framework conditions take challenges such as customer needs, including space requirements and range, as well as technological aspects such as energy and resource consumption and climate relevant emissions into account. Mathias Deiml ist Leiter des technischen Zentrums für E-Mobilität bei AVL. Er studierte Elektrotechnik an der Unversität Regensburg und arbeitete danach für Siemens Automotive, wo er später Program Manager für Chassiselektronik wurde wechselte er innerhalb des Siemens Konzerns als Teamleiter in die Abteilung für Hybrid-E-Fahrzeuge. Der Kundenwunsch nach sportlichen Fahrzeugen wird auch bei zukünftigen, vollelektrischen Fahrzeugkonzepten anhalten. Zur Darstellung von Antriebsleistungen über 100 kw sind bei Speichernennspannungen um etwa 350 Volt, welche bei Verwendung von 600-Volt-IGBTs üblich sind, Ströme >> 300 Ampere nötig. Dieser Strom muss von den Batteriezellen, Leistungselektronik, Kabeln und Stecker getragen werden. Trotz erheblicher Entwicklungsfortschritte bleibt die Strombelastung in diesen Komponenten der auslegungs- bzw. kostenbestimmende Faktor. Als eine Möglichkeit zur Auflösung dieses Zielkonfliktes realisierte die AVL erstmals ein Elektrofahrzeug auf Basis des Mercedes-C-Klasse-Coupès mit deutlich angehobener System- und Speicherspannung. Mathias Deiml is the head of the technical center for e-mobility at AVL. He studied electrical engineering at the University of Regensburg before working for Siemens Automotive, where he later became the Program Manager for chassis electronics. He took on new responsibilities within the Siemens group in 2002 when he became the Team Leader of the department of hybrid electric vehicles. Customer demand for sports cars shall continue to exist as future fully electric vehicle concepts are developed. Powertrain performance that surpasses 100 kw requires currents of over 300 Amperes generated at a rated voltage about 350 volts - common when connected to 600-volt IGBTs. This electricity has to be supplied by battery cells, performance electronics, cables and plugs. Despite considerable progress achieved in the development of these components, they remain the defining specification and cost factor. As a possible solution to these conflicting goals, AVL developed its first electric vehicle based on the Mercedes C-Class Coupé with markedly improved system and storage voltage. Günter Lang leitet den Forschungsbereich Thermo- & Fluid Dynamics am VIRTUAL VEHICLE Forschungszentrum in Graz. Nach seinem Maschinenbau-Studium an der TU Graz war er als Entwicklungsingenieur für die AVL List GmbH tätig. Seit 2003 arbeitet er für das VIRTUAL VEHICLE Forschungszentrum, u. a. im Bereich Klimatisierung sowie als Gruppenleiter Thermisches Management und 1D-Simulation. Im Rahmen einer zweijährigen Vor-Ort-Tätigkeit bei Audi in Ingolstadt wirkte Günter Lang im Bereich Simulation/Energiemanagement an der Entwicklung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen mit. Aufgrund des großen Gesamtanteils der Batterie am Elektrofahrzeug ist die Optimierung der Batteriegröße in Hinblick auf den Energieverbrauch von entscheidender Bedeutung. OEMS dazu verfügen über eine breite Datenbasis, die für kleine und mittlere Unternehmen nicht zu Verfügung steht. In einem Forschungsprojekt werden daher Fahrprofile von 15 verschiedenen Fahrzeugen über mindestens ein Jahr unter den unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen erhoben und in geeigneter Form ausgewertet, um diese Daten österreichischen Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Günter Lang is in charge of the Thermo- & Fluid Dynamics department at the VIRTUAL VEHICLE research center in Graz. After studying mechanical engineering at the TU Graz, he worked at AVL List GmbH as a development engineer. He has worked at the VIRTUAL VEHICLE research center since 2003, where he concentrates on air conditioning systems, and serves as the Group Leader for thermal management and 1-D simulation. As part of a two-year program at Audi in Ingolstadt, Günter Lang worked on Simulation/Energy Management projects and cooperated with Audi on the development of hybrid and electric vehicles. Due to the large overall space requirements of batteries in electric vehicles, the optimization of battery size is of decisive importance in terms of energy consumption. OEMs possess a broad basis of data for this purpose that is not available to small and medium sized companies. As part of a research project, the driving profiles of 15 different vehicles were evaluated under different climatic conditions and correspondingly assessed. The data was then made available to Austrian companies. Mittwoch Wednesday 30/01/13 Session 1 Raum 1 / 11:30 13:15 Room 1 / 11:30 13:15

10 18 19 Session 2 Umsetzungsplan E-Mobilität kk Prof. Ing. Dr. Robert Kremlicka Chairman Vizepräsident von A.T. Kearney Inc. Chicago Wilke Heimo Aichmaier Geschäftsführer Austrian Mobile Power Dr. Daphne Frankl-Templ Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Die Markteinführung der ersten serienmäßig hergestellten Elektrofahrzeuge hat in den letzten Jahren stattgefunden. Nun muss Ladeinfrastruktur geschaffen und alles getan werden, damit die Elektromobilität reibungslos funktionieren kann. In Car-Sharing-Projekten und Firmenfuhrparks werden bereits die ersten Erfahrungen mit der Anwendung der Elektrofahrzeuge gemacht. Was kann man aus diesen Erfahrungen lernen und sich für die Zukunft zu Nutze machen? Electromobility Implementation Plan The market introduction of the first massproduced electrical vehicles took place over the last few years. Now a charging infrastructure has to be created and everything has to be done for electromobility to work without hindrances. Car-sharing projects and company car parks are already taking the first steps in gathering experience with the use of electric vehicles. What can be learned from these efforts and said in the future? Seit 1998 ist Prof. Ing. Mag. Dr. Robert Kremlicka Vice President von A.T. Kearney Inc., Chicago, einem der weltweit größten Beratungsunternehmen, und führender Experte auf den Gebieten Strategie, Organisation und Business Transformation. Er berät Vorstände großer Unternehmen aus Branchen wie Automobil, Finanzinstitutionen, Telekom, Energiewirtschaft, Transport, Handel, erzeugende Industrie, aber auch die öffentliche Hand und Non-Profit-Organisationen in der Region Zentraleuropa. Als Geschäftsführer hat Kremlicka die Wiener Tochtergesellschaft gegründet und in kurzer Zeit zu einem der führenden Beratungsunternehmen in Österreich entwickelt beteiligte er sich am internationalen Management Buy-out und ist seitdem Partner des globalen A.T. Kearney-Netzwerkes. Vor seiner Beraterlaufbahn war Kremlicka als Vorstand und Geschäftsführer in führenden Unternehmen der Automobil-, Engineeringund Telekomindustrie im In- und Ausland tätig. Robert Kremlicka has been the vice-president of A.T. Kearney Inc., Chicago, one of the largest consulting companies in the world and a leader in the fields of strategy organization and business transformation since He advises the boards of major companies in the automotive, finance, telecom, energy, transport and commercial as well as production sectors. He has also advised public institutions and non-profit organizations in the central European region. As managing director, Kremlicka founded a subsidiary in Vienna and quickly developed into a leading consulting company in Austria within a very short time. He took part in an international management buyout in 2005 and has since become a partner in the global A.T. Kearney network. Before becoming a consultant, Kremlicka was a board member and managing director in leading companies in the automotive, engineering and telecom industry in Austria and abroad. Heimo Aichmaier ist Geschäftsführer der Austrian Mobile Power. Austrian Mobile Power vereint als The e-mobility alliance Österreichs Spitzenrepräsentanten aus den führenden Technologieunternehmen Österreichs. Bis 2012 war er als Koordinator der Elektromobilität im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie für die strategische Entwicklung, Steuerung und Integration von Maßnahmen und Aktivitäten der E- Mobilität in das österreichische Verkehrssystem zuständig. Um die Etablierung von Elektromobilität nachhaltig voranzutreiben, bedarf es neben Ideen- und Informationsaustausch auch der gebündelten Kraft führender Unternehmen. Attraktive Rahmenbedingungen leisten einen wertvollen Beitrag für zukunftssichere Investitionen in Österreich. Diese gilt es rasch zu gestalten. Mit der Kompetenz 34 österreichischer Spitzenunternehmen führt die Austrian Mobile Power als The e-mobility alliance Österreichs die Implementierung der Elektromobilität voran. Produkte, Dienstleistungen und Lösungen dieser führenden Unternehmen generieren und sichern Wertschöpfung, Know-how und Spitzentechnologie aus Österreich. Heimo Aichmaier is the managing director of Austrian Mobile Power. Austrian Mobile Power brings together representatives from Austria s leading technology companies to create the Austrian e-mobility alliance. He was the coordinator for electromobility in the Ministry of Transport, Innovation and Technology until 2012, where he was responsible for the strategic development, steering and integration of measures and activities concerning e-mobility in the Austrian transport system. The united power of leading companies along with the exchange of ideas and information is necessary to sustainably advance the establishment of electric mobility. Attractive framework conditions make a valuable contribution to generating investments that shall also be secure in the future. Such conditions need to be created as fast as possible. The competence of 34 leading Austrian companies puts the Austrian Mobile Power e-mobility alliance in a position to lead the implementation of electromobility in Austria. Products, services and solutions from these leading companies generate and ensure added value, know-how and ground breaking technology from Austria. Daphne Frankl-Templ ist seit September 2009 Koordinatorin für Elektromobilität im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und besuchte danach den postgradualen Lehrgang für politische Öffentlichkeitsarbeit der Universität Wien. Von 2005 bis 2008 arbeitete sie in verschiedenen Rechtsanwaltskanzleien. Danach war sie als parlamentarische Mitarbeiterin des liberalen Forums, Trainee bei der Österreichischen Industriellenvereinigung und für die Siemens AG Österreich tätig. Das bmvit investiert seit Langem in die angewandte Forschung und Entwicklung im Bereich innovativer Fahrzeugtechnologien. Dies mit dem Fokus Integration innovativer Technologien für E-Fahrzeuge und E-Infrastrukturen in ein umweltfreundliches effizientes Gesamtverkehrssystem. Wegbereiter dafür sind die bereits etablierten Leuchtturmprojekte. Darüber hinaus geht es verstärkt um ordnungspolitische Rahmenbedingungen zur Orientierung und Umsetzung einheitlicher nationaler Mindestanforderungen bei Planung, Errichtung und Betrieb von E-Mobilitäts-Lösungen. Daphne Frankl-Templ has been the coordinator of electromobility at the Federal Ministry of Transport, Innovation and Technology since September She studied law and attended a postgraduate program for political public relations work at the University of Vienna. Frankl-Templ worked for different legal firms from 2005 to 2008 before becoming a parliamentary staff member of the Liberales Forum political party. She was also a trainee at the Federation of Austrian Industries and also worked for Siemens AG Austria. The Federal Ministry of Transport, Innovation and Technology (BMVIT) has invested in the applied research and development of innovative vehicle technologies for a long time. The focus has been on the integration of innovative technologies for e-vehicles and e-infrastructure in an eco-friendly, efficient overall transport system. Flagship projects have already been established to lead the way. Beyond these initiatives, greater stress should be placed on organizational-political framework conditions that serve for orientation and the implementation of uniform national minimum requirements for the planning, construction and operation of e-mobility solutions. Mittwoch Wednesday 30/01/13 Session 2 Raum 2 / 11:30 13:15 Room 2 / 11:30 13:15

11 Mag. Barbara Putzi-Schmid Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Michael Deckbar Dr. Peter Sallandt Leiter Gemeinsame Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung Deutschland GGEMO Robert Thaler Lebensministerium Barbara Putzi-Schmid leitet seit 2008 die Abteilung Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend. Im Mittelpunkt ihrer Aufgaben stehen Fragen und Aspekte zur Gestaltung eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems, sowie die Forcierung von Öko-Innovationen und Umwelt- und Energietechnologien. Seit 2010 koordiniert sie die Aktivitäten des Ministeriums im Bereich nachhaltiger Mobilität und Elektromobilität. Die Fahrzeuge werden immer effizienter. Dabei spielt die zunehmende Elektrifizierung des Antriebsstrangs eine zentrale Rolle. Die aktive Teilnahme an dieser Technologieentwicklung ist daher für ein Zulieferland wie Österreich von großer Bedeutung. Elektromobilität aus Österreich bietet für den Wirtschaftsstandort eine große Chance, um sich weiterhin mit innovativer Spitzentechnologie erfolgreich im internationalen Markt zu positionieren. Barbara Putzi-Schmid has been in charge of the Department of Sustainable Economical Development in the Federal Ministry for of the Economy, Family and Youth since At the heart of her responsibilities lie the issues and aspects related to economic systems for the future as well as support for eco-innovations, the environment and energy technologies. She has coordinated the ministry s activities in the field of sustainable mobility and electromobility since Vehicles are becoming more and more efficient. The increasing electrification of powertrains plays a central role in this development. The active participation in this technology development is of great importance for an industry-supplying country such as Austria. Electromobility from Austria is a great opportunity for the country to continue to position itself in the international market with trailblazing innovative technology. Peter Sallandt ist Leiter der Gemeinsamen Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung (GGEMO). Er studierte bis 1982 VWL an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Universität Paris IX Dauphine. Danach war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Siedlungs- und Wohnungswesen der WWU Münster tätig. Von 1987 bis 2011 nahm er verschiedene Aufgaben als Referent bzw. Referatsleiter im Bundesbau- bzw. Verkehrsministerium und im Bundeskanzleramt wahr. Das Regierungsprogramm Elektromobilität in Deutschland vom Mai 2011 wird Schritt für Schritt erfolgreich umgesetzt. Neben einer intensiven finanziellen Förderung von Forschung und Entwicklung wurden zum Beispiel mit den Schaufenstern Elektromobilität und den Leuchtturmprojekten zwei zusätzliche innovative FuE-Instrumente eingeführt. Weitere Kernelemente des Regierungsprogramms sind steuerliche Anreizmechanismen, nichtmonetäre Anreize und öffentliche Beschaffungsprogramme. Auch hier wurden wichtige Fortschritte erzielt. Peter Sallandt is the head of the German Federal Government Joint Unit for Electric Mobility (GGEMO). He studied economics at Wilhems University in Münster, Westphalia, Germany until 1982 and at IX Dauphine University in Paris. Afterwards, he worked as scientific staff member at the Institute of Spatial and Housing Economics at WWU Münster. He was responsible for various different tasks as both a consultant and department head at the Federal Construction Division, The Ministry of Transport and the Federal Chancellery from 1987 to The German government electromobility program passed in May 2011 is being implemented successfully, step by step. After the extensive financial subsidization of research and development, two additional innovative R&D instruments were introduced after the electromobility showcase and two flagship projects. Other core elements of the government program include tax incentives, non-monetary incentives and public procurement programs, which have also led to important progress. Robert Thaler ist zuständig für die Konzeption und Koordination von Modellprojekten, Plänen und Programmen wie den klima:aktiv mobil Programmen für Mobilitätsmanagement, das Förderprogramm für alternative Antriebe und Elektromobilität und weitere. Er studierte Bauingeneurswesen/Verkehrswesen und Verkehrswirtschaft an der TU Wien und ist seit 1994 Leiter der Abteilung Verkehr, Mobilität, Siedlungswesen und Lärm im Lebensministerium. Das Lebensministerium setzt aktive Impulse zur Förderung von Elektromobilität mit erneuerbaren Energien als Beitrag zu Klimaschutz, umweltfreundlicher Mobilität und als Chance für den Umwelt- und Wirtschaftsstandort Österreich. Robert Thaler is responsible for the conception and coordination of model projects, plans and programs such as the klima:aktiv mobil program for mobility management, the subsidy program for alternative fuel and electrical mobility and others. He studied civil engineering/transportation studies and transport economics at the TU Vienna and has been the head of the Department of Transport, Mobility, Settlements and Noise at the Ministry of Life since The Ministry of Life actively provides impulses for the subsidization of electromobility with renewable energy as a contribution to climate protection, eco-friendly mobility and as a change for Austria as an environmental location and business site. Mittwoch Wednesday 30/01/13 Session 2 Raum 2 / 11:30 13:15 Room 2 / 11:30 13:15

12 22 23 Session 3 Umweltschonende Antriebsformen in der Citylogistik VIF Dr. Jost Bernasch Chairman Kompetenzzentrum Das virtuelle Fahrzeug, Forschungsgesellschaft mbh Bombardier Jérémie Desjardins Projektleiter, PRIMOVE, Bombardier Transportation, Berlin Sebastian Dirk Proton Motor Fuel Cell GmbH Die Anstrengungen, Emissionen zu reduzieren und die Umweltbelastung durch den Verkehr zu senken, betreffen nicht nur den Individualverkehr. Auch öffentliche Verkehrsflotten werden seit einiger Zeit mit umweltfreundlichen Fahrzeugen ausgestattet. Diese Unternehmen mit meist großen und flexiblen Flotten eignen sich hervorragend, um Erfahrungen in der Anwendung alternativer Antriebe zu sammeln, da bei ihnen Betrieb, Wartung und Instandhaltung bei hohen Belastungen zusammenkommen. Wie kann der öffentliche Verkehr in Zukunft noch smarter werden? Was tun Städte schon heute, und welche Möglichkeiten bieten sich ihnen noch? Eco-friendly Fuel Forms in City Logistics The efforts to curb emissions and reduce the strain on the environment caused by transport and transit systems are not only limited to individual personal transport. Public transport fleets have also been equipped with eco-friendly vehicles for some time. These companies, which generally have large, flexible fleets are very well suited to gather experience with the use of the alternative fuel sources since their operations, service and maintenance cycles are subject to heavy use and loads. How can public transport become even smarter in the future? What do cities do today and which possibilities do they still have? Jost Bernasch ist seit 2004 Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Das virtuelle Fahrzeug, Graz, Österreich. Das Forschungszentrum beschäftigt 180 Mitarbeiter mit einem Umsatz von 18 Millionen Euro. Bernasch promovierte an der Universität München und Dortmund zum Thema Echtzeitbildverarbeitung zur Fahrzeugumfelderfassung (Fahrerassistenzsysteme). Danach war er als Projektmanager und Leiter der Fahrsimulation bei BMW München tätig. Dr. Jost ist seit 2001 Mitglied im Steering Committee der International Driving Simulation Conference (DSC), seit 2008 Gründer und Vorsitzender des Grazer Symposiums Virtuelles Fahrzeug (GSVF) und seit 2010 Vorsitzender des International Styrian Noise, Vibration & Harshness Kongress (ISNVH) in Zusammenarbeit mit SAE. Jost Bernasch has been the Managing Director of the Virtual Vehicle Competence Center in Graz, Austria since The research center has developed over time and now employs over 180 staff and generates turnover of around 18 million euros. He graduated from the University of Munich and Dortmund with work on the subject of real time image processing for vehicle surroundings caption (vehicle assistance systems). Later he was a project manager and head of driving simulation at BMW Munich. Jost Bernasch has been a member of the Steering Committee of the International Driving Simulation Conference (DSC) since 2001, and has been the founder and Chairman of the Graz Virtual Vehicle Symposium (GSVF) since He has also served as the chairman of the International Styrian Noise, Vibration & Harshness Congress (ISNVH) in cooperation with SAE since Jérémie Desjardins begann seine Karriere als Managementberater und leitete in diesem Rahmen diverse Restrukturierungsprojekte. Seit 2006 ist Herr Desjardins für Bombardier Transportation Frankreich tätig und startete zunächst in der Division Services als Marketing Manager für den europäischen Markt. In 2007 übernahm er die Position des Verkaufsleiters für Deutschland in Berlin. In 2008 avancierte er zum Geschäftsleiter mit dem Verantwortungsbereich der Kundendienststelle After Sales. Im April 2010 wurde Herr Desjardins zum Leiter der Geschäftseinheit der neuen Induktion Technologie PRIMOVE ernannt. Der Fokus liegt hierbei auf dem Bus- und Automobilsektor. Herr Desjardins etabliert seither die Kommerzialisierung weltweit. Das PRIMOVE System befreit die E-Mobilität aus den Zwängen von Kabeln, Leitungen sowie Steckern und basiert auf induktiver Energieübertragung bzw. Ladetechnik. Es ermöglicht allen Elektrofahrzeugen kabellose Aufladung entweder in Bewegung (dynamische Aufladung) oder im Ruhezustand (statische Aufladung), ohne die Fahrgewohnheiten und die Reisezeiten zu beeinflussen. Jérémie Desjardins began his career as a management consultant and was responsible for various restructuring projects in this capacity. He has worked for Bombardier Transportation, France since 2006, where he began as the marketing manager in the Division Services for the European market. He became the head of sales in Germany based in Berlin in In 2008 Desjardins took charge of the After Sales department and in April 2010 he was promoted to head of PRIMOVE, the new induction technology business unit. The focus lies on the bus and automotive sector. Jérémie Desjardins has been in charge of commercializing PRIMOVE at a worldwide level since then. The Primove system is based on inductive energy supply and charging technology and frees e-mobility from the constrictions of cables, lines and sockets. It makes cable-free charging for all electric vehicles while in motion (dynamic charging) or stationary (static charging) without affecting driving habits and/or travel times. Sebastian Dirk studierte an der Universität Paderborn Ingenieurinformatik mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik. Im Rahmen des Studiums schrieb er bei Infineon Technologies in München seine Diplomarbeit im Bereich Prozessorentwicklung mit dem Schwerpunkt auf VHDL-Programmierung. Seit 2006 ist er bei der Firma Proton Motor tätig. Zunächst war er für die Entwicklung und Umsetzung der Regelungs- und Steuerungstechnik der Brennstoffzellensysteme verantwortlich. Im April 2012 wechselte Sebastian Dirk in den Vertrieb und übernahm dort sofort die Verantwortung für den Vertrieb sowie das Produktmanagement. Durch die politischen Forderungen, immer mehr CO 2 einzusparen, gewinnen Nullemissionsantriebe für den innerstädtischen Nutz- und Personenverkehr immer mehr an Bedeutung. Mit der Batterie alleine können oft die Anforderungen an Reichweite, Einsatzdauer und Komfort nicht erfüllt werden, wohl aber mittels Brennstoffzellen-Hybridsystemen. Sebastian Dirk studied engineering informatics with a specialization on electrical engineering at the University of Paderborn. He wrote his degree thesis at Infineon Technologies in Munich on the subject of processor development with a stress on VHDL programming. He has worked at Proton Motor since He was initially responsible for the development and implementation of regulation and steering technology fuel cell systems. In April 2012, Sebastian Dirk changed to the sales sector, where he was immediately put in charge of sales and product management. Due to the increasing political demand for CO 2 reductions, zero-emission power systems are being given ever-greater importance in inner-city utility and commuter transportation. Batteries alone are often not capable of fulfilling range, period of use and comfort requirements. Fuel cell-hybrid systems can meet these demands. Mittwoch Wednesday 30/01/13 Session 3 Raum 3 / 11:30 13:15 Room 3 / 11:30 13:15

13 24 25 Roland Ehniß Leiter Innovation Management, MAN Truck & Bus AG Mizerski Małgorzata Olszewska Vorstand Vertrieb & Marketing, Solaris Bus & Coach S.A. Daimler Ulrich Piotrowski EvoBus GmbH, Mannheim Andreas Laske Siemens AG Infrastructure & Cities Sector Rail Systems Division Roland Ehniß ist Seniorvizepräsident der MAN Truck & Bus AG, wo er für Innovationsmanagement und Forschung, Entwicklung und Hybrid-Technologien verantwortlich ist. Davor arbeitete er in verschiedenen Positionen für die Porsche AG, Siemens Automotive und Bosch. Alternative Antriebe werden auch in der Nutzfahrzeugbranche immer wichtiger. MAN ist überzeugt, dass die Hybridtechnologie zukünftig eine tragende Rolle einnehmen wird. Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs bietet Lösungspotential für eine wesentliche Herausforderung der Nutzfahrzeugbranche: Kraftstoff- und Emissionsreduzierung. Diese Chance will genutzt werden, schließlich steigen die Kraftstoffpreise immer weiter an. Gleichzeitig werden die Abgasnormen immer strenger, und in den nächsten Jahren werden weitere Gesetzesinitiativen erwartet. Dem großen Ziel, die CO 2 -Belastung für Mensch und Umwelt deutlich zu reduzieren folgt die Notwendigkeit, die Elektrifizierung des Antriebsstrangs weiter voranzutreiben. Roland Ehniß is a senior vice-president at MAN Truck & Bus AG, where he is responsible for innovation management and research and development as well as hybrid technologies. Before coming to MAN, he worked at Porsche AG, Siemens Automotive and Bosch. Alternative fuel systems are also becoming increasingly more important in the utility vehicle industry. MAN is convinced that hybrid technology will assume a leading role in the future. Powertrain electrification offers a potential solution for one of the major challenges the utility vehicle sector faces: fuel and emissions reductions. This chance should be used since fuel prices continue to rise. At the same time, emissions standards are becoming ever more strict and more legislation initiatives can be expected in the coming years. The need to pursue the electrification of powertrains is in line with the overarching goal of reducing the strain for humans and the environment caused by CO 2 emissions. Małgorzata Olszewska ist Global Director Sales & Marketing der Solaris Bus & Coach S.A. wo sie auch im Vorstand sitzt. Sie steht den Bereichen Vertrieb, Angebotsvorbereitung, Marketing sowie den ausländischen Vertriebstochtergesellschaften vor. Seit 2004 ist Małgorzata Olszewska im von ihren Eltern geführten und in Familienbesitz befindlichen Unternehmen Solaris Bus & Coach tätig. Um einen Einblick in sämtliche Facetten von Herstellung und Vertrieb von Solaris-Bussen zu erhalten, war sie im Stammwerk Bolechowo unter anderem in Produktion, Qualitätskontrolle, Export und Marketing tätig. Elektrische Antriebe garantieren nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität. Die freizügige Energieerzeugung und der insbesondere gegenüber Verbrennungsmotoren deutlich bessere Wirkungsgrad sorgen für effiziente Nutzung vorhandener und verfügbarer Ressourcen. Gleichzeitig ist die Fahrt leise und vor Ort emissionsfrei, was die Lebensqualität erhöht und Stadtstraßen zu Flanierzonen werden lässt. Besonders konsequent lässt sich Elektromobilität im öffentlichen Verkehr umsetzen, wo feste Routen Planungssicherheit für die Energiezuführung ermöglichen und der Energiebedarf pro Person besonders gering ist. Małgorzata Olszewska is the Global Director of Sales & Marketing of Solaris Bus & Coach S.A., where she also serves on the board. She is in charge of sales, bid preparation, marketing and foreign sales subsidiaries. Małgorzata Olszewska has worked for Solaris Bus & Coach, which is owned and run by her family since She worked at the main company plant in Bolechowo, where she had the opportunity to gather experience in the fields of production, quality control and marketing while gaining insights in the company s production and sales. Electrical fuel systems guarantee sustainable mobility for the future. The wide range of energy generation possibilities and the clearly superior effectiveness in comparison to combustion engines ensures the efficient use of existing and available resources. At the same time, the traveling experience is quiet and emission-free, which improves the quality of life and turns city streets into promenades. Electromobility is particularly suitable for public transport, where fixed routes make reliable energy supply planning possible and energy consumption per person is especially low. Ulrich Piotrowski ist bei der EvoBus GmbH für die Markteinführung von Hybridomnibussen verantwortlich. Er studierte bis 1994 Maschinenbau an der UniBw München. Danach arbeitete er bei Mercedes-Benz, bevor er im Jahr 2001 zur EvoBus GmbH stieß, wo er bis heute verschiedene Funktionen bekleidete. Rekordpreise für Kraftstoffe und die Belastung der Umwelt haben zu einem Umdenken in Sachen Mobilität geführt. Es wird seit einiger Zeit nach sauberen Alternativen gesucht, und diese werden, zum Beispiel bei EvoBus, auch gefunden. Die Markteinführung erster alternativ betriebener Transportsysteme hat längst stattgefunden, und es wurden dabei einige interessante Erkentnisse gewonnen! Ulrich Piotrowski is responsible for the market launch of hybrid omnibuses at EvoBus GmbH. He studied mechanical engineering at UniBw in Munich until 1994 before joining EvoBus GmbH in 2001, where he has worked in different positions after leaving Mercedes Benz to join the company. Record prices for fuel and the strain on the environment have led to a re-thinking process with regard to mobility. The search for clean alternatives has been underway for some time and these are also being found, as can be seen at EvoBus. The market introduction of the first alternative fuel transport systems has already taken place and many interesting insights have been gained since then! Andreas Laske arbeitet in der Abteilung Urban Transport der Siemens AG und ist Leiter von ebus/ebrt. Er studierte Business Administration an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin-Karlshorst. Von 1997 bis 2010 war er in verschiedenen Positionen für Rail Automotion tätig. Unter anderem im Kundendienst, als Projektleiter, bis hin zum Strategy und Portfolio Management. Die Evolution der Busse mit Verbrennungsmotoren weist über die Hybridtechnologie in die Richtung rein elektrisch angetriebener Busse. Erste Anwendungen von elektrischen Bussen gibt es heute weltweit. Ein Beispiel für die Siemens-Lösung ist das mit den Wiener Linien durchgeführte Projekt, bei dem zwölf Busse in den Linienverkehr gebracht wurden. Die Ladung der Batterien erfolgt im Depot und an der Endhaltestelle, über einen zweipoligen Stromabnehmer, der das vorhandene Stromnetz der Tram nutzt. Dabei ist die Bedienung der Busse wie gewohnt, und das Platzangebot wird nicht durch Batterien eingeschränkt. Die Siemens-Lösung kann in unterschiedlichen Buskategorien eingesetzt werden und ist unabhängig von Fahrzeugherstellern. Andreas Laske works in the Urban Transport section of Siemens AG where he is in charge of the ebus/ebrt. He studied Business Administration at Berlin Karlshorst University of Applied Sciences, before working for Rail Automotion in different capacities from 1997 to His responsibilities there included customer service, project management as well as strategy and portfolio management. The evolution of buses with combustion engines points towards hybrid technology followed by purely electrically-powered buses. The first applications of electrical buses are currently taking place all over the world. One example of the Siemens solution is a project completed in conjunction with the Vienna Public Transport Service in which twelve buses were used in regular transport line operations. Battery charging was completed at the bus depot and at the final stop with two-arm pantographs that were fed from the existing tramway power grid. The buses were operated in the usual fashion and batteries did not limit their usable space. The Siemens solution can be used for different bus categories and is not dependent on specific bus manufacturers. Mittwoch Wednesday 30/01/13 Session 3 Raum 3 / 11:30 13:15 Room 3 / 11:30 13:15

14 26 27 Session 1 Range Extender Concepts for EVs Results of the EU Project FUEREX kk Dr. techn. Peter Prenninger Chairman AVL List GmbH Rickard Arvidsson, MSc Developer and CAE engineer, System Architect, Strategy and Concepts, Powertrain Volvo Car Corporation, Sweden Marco Cuniberti CRF, Centro Ricerche Fiat Range Extender sind zusätzliche Aggregate zur Reichweitenverlängerung bei Elektrofahrzeugen und ein vielversprechendes Konzept, um die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge zu erhöhen. Das Ziel des EU-Projekts FUEREX war es, das Konzept des Range Extenders zu optimieren. Dabei wurden einige Herausforderungen an diese Technologie bewältigt. In dieser Session wird FUEREX und einige Range-Extender- Technologien vorgestellt. Range Extender Concepts for EVs: Results of the EU Project FUEREX Range Extenders are additional devices that extend the range of electrical vehicles. They are a promising concept that helps increase the everyday usability of e-vehicles. The aim of the EU FUEREX project was to optimize the Range Extender Concept. Quite a few of the challenges this new technology faces were mastered. FU- EREX and some Range Extender technologies shall be introduced in this session. Peter Prenninger ist Stv. Direktor für Forschung bei AVL und für internationale Forschungskooperationen zuständig. Er studierte Motorenbau an der TU Graz und arbeitete am Institut für Mechanik an der Universität Innsbruck, wo er auch seinen Doktortitel erhielt. In den nächsten Jahren setzte er seine Forschung an den Universitäten von Kyoto und Peking als Erwin-Schrödinger- Stipendiat fort. Seit 1989 arbeitet er in verschiedenen Positionen für AVL. Peter Prenninger is the deputy director of research at AVL, where he is also responsible for international research cooperations. He studied motor construction at the TU Graz and worked at the Institute of Mechanic Engineering of the University of Innsbruck, where he received his doctorate. Over the next years he continued his research studies at the Universities of Kyoto and Peking as an Erwin Schrödinger scholar. He has worked at AVL in different positions since Rickard Arvidsson ist bei Volvo für Entwicklung, Systemarchitektur sowie Strategie und Konzepte verantwortlich. Er besuchte die Volvo-Hochschule und arbeitete danach ein Jahr in amerikanischen Häfen im technischen Support. Danach studierte er an der Technischen Universität von Chalmers, welche er mit einen Bachelor in Maschinenbau und einem Master in Automobilbau abschloss. Nachdem er einige Jahre im Familienbetrieb als Webmaster und Programmierer arbeitete, wechselte er im Jahr 2004 zu Volvo. Eine der größten Herausforderungen für elektrisch betriebene Fahrzeuge ist die Reichweite sowie die Befürchtung der Konsumenten, diese sei nicht ausreichend; und das, obwohl die meisten täglichen Wege elektrisch betrieben, mit einer gewöhnlichen Batterie, zurückgelegt werden können. Range Extender können, durch eine Optimierung der Batteriegröße auf eine alltägliche Größe, einen Vorteil für den gesamten Antriebsstrang bedeuten. Rickard Arvidsson is responsible for development, system architecture, strategy and conception at the Volvo Car Corporation. He attended Chalmers University of Technology where he received his Bachelor s degree and Master s in mechanical engineering. He worked in technical support at American ports for a year before becoming the webmaster and programmer of his family s business website. He joined Volvo in Marco Cuniberti ist für die Mechanische Entwicklung am Motorenforschungs- und Technologiezentrum von FIAT zuständig. Er studierte an der Technischen Universität in Turin und arbeitet seit 1994 für FIAT. Lieferungen in urbanen Räumen sollten strikt emissionsarm durchgeführt werden. Ein alltäglicher Elektromotor mit einem Range Extender, basierend auf einem CNG-2-Zylinder-Motor, erfüllt die dafür nötigen Anforderungen. Die Effizienz des Twin-Air-Motors mit den Umweltvorteilen von CNG garantiert die Nachhaltigkeit und verhindert, dass Menschen befürchten, die Reichweite des Elektroautos sei zu kurz. Marco Cuniberti is in charge of mechanical development at the FIAT Motor Research and Technology Center. He studied at the Polytechnic University of Turin and has worked at FIAT since Deliveries in urban areas should be strictly low-emission operations. A common electric motor with a range extender based on a CNG 2-cylinder motor fulfills the necessary requirements. The efficiency of the Twinair motor combined with the ecological advantages of CNG guarantees sustainability and keeps people from fearing the range of electrical cars could be too short. One of the great challenges electrically powered vehicles face is their range and the fear consumers have that it won t be enough. This is the case despite the fact that most daily routes can be covered with common electrical battery power. Range extenders can be an advantage for the entire powertrain once battery sizes are improved to everyday dimensions. Mittwoch Wednesday 30/01/13 Session 1 Raum 1 / 14:30 16:30 Room 1 / 14:30 16:30

15 28 29 Fotografi Oscar Dr. Anders Grauers Chalmers University of Technology, Sweden Privat Dr. Theodor Sams AVL List GmbH Privat Bernhard Sifferlinger AVL List GmbH Dipl.-Ing (FH) Bernd Spielmann Robert Bosch GmbH Anders Grauers ist Professor am Schwedischen Hybridfahrzeug Zentrum und für Elektrofahrzeugsysteme an der Technischen Universität Chalmers. Davor arbeitete Anders als technischer Spezialist für die Sicherheitsabteilung von Volvo. Eine Hauptaufgabe war die Entwicklung eines radarbasierten Fahrtkontrollsystems, welches über Kontrolle des Antriebsstrangs und der Bremsen automatisch den Abstand zu anderen Fahrzeugen hält. Außerdem forschte er an elektrischen Maschinen und Frequenzkonvertern für Windkraftwerke. Im Projekt FUEREX wurde der optimale Range Extender auf Grundlage realer Annahmen erforscht. Es wurde eine Methode entwickelt, die relativ kurze Fahrzyklen generiert, die aber trotzdem eine repräsentative Verteilung von Streckenlängen und Straßenkategorien zulassen. Diese werden genutzt, um die Größe der Batterie und des Range Extenders festzulegen, welche die höchste Wirtschaftlichkeit erreichen. Anders Grauers is a professor at the Hybrid Vehicles Center and of electric vehicle systems at Chalmers University of Technology. Before joining the faculty at Chalmers, Anders Grauers worked as a technical specialist at the Volvo safety department. One of his main tasks was the development of a radar-based driving control system that monitors the powertrain and the brakes to maintain a vehicle s distance to others. He also researched electrical machines and frequency converters for wind power plants. The ideal range extender was researched on the basis of real data in the FUEREX project. A method was developed that generates relatively short driving cycles yet still permitted a representative distribution of route lengths and road categories. These were used to establish the size of the battery and the range extender, which reach the highest level of efficiency. Theodor Sams ist der Leiter der weltweiten Forschungs- und Entwicklungsabteilung für Antriebssysteme bei der AVL List GmbH Graz. Nach seinem Studium bekleidete er leitende Positionen am Institut für Verbrennungsmotoren und Thermodynamik an der Technischen Universität Graz. Seit 1998 arbeitet er für AVL List. Anfangs war er dort für Forschung und Entwicklung kommerzieller Antriebssysteme verantwortlich, 2004 wurde er Forschungs- und Entwicklungsmanager der Abteilung Antriebssysteme. Seit 2008 koordiniert und managt er die globalen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten dieser Abteilung. FUEREX widmet sich der Herausforderung, gleichzeitig hohe Effizienz, niedrige Emissionen, unerwünschte Nebengeräusche, Integration in das Fahrzeug und Einhaltung eines gewissen Kostenrahmens zu erreichen. Alle diese Vorgaben können einzeln erfüllt werden, doch sie alle in einem System zu vereinen und dabei die Kosten so niedrig zu halten, damit der Range Extender eine marktfähige Lösung für die Verbraucher ist, ist eine große Herausforderung. Theodor Sams is the head of the worldwide research and development department for fuel systems at AVL List GmbH in Graz. He worked at the Institute of Combustion Engines and Thermodynamics of the TU Graz in management positions after his studies. Before becoming the research and development manager of the powertrain systems department in 2004, he has worked for AVL List since 1998, where he was initially responsible for the research and development of commercial powertrain systems, Sams also has coordinated the global research and development activities of this department since FUEREX focuses on the challenge of achieving high efficiency, low emissions, unwanted accompanying noise, vehicle integration and a degree of cost effectiveness at the same time. All these goals can be achieved individually, but bringing them together in one system while keeping costs so low that range extenders are a viable solution on the market for the consumer is a major challenge. Bernhard Sifferlinger arbeitet als Projektmanager bei der AVL List GmbH Graz. Er studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Graz und spezialisierte sich auf Verbrennungsmotoren und Fahrzeugentwicklung. Von 1991 bis 1997 arbeitete er bei Steyr-Daimler-Puch in Graz als Ingeneur für Fahrzeugherstellung. Von 1998 bis 2008 bei Johnson Controls Austria im Projekt- und Sales Management. Die größte Herausforderung für die reine Elektromobilität sind die Kosten, das Batteriegewicht und die rein elektrische Reichweite, welche die Nutzung reiner Elektrofahrzeuge auf urbane Gebiete beschränkt. Lange Ladezeiten und hohe Kosten für ein Fahrzeug, das nur als Zweitfahrzeug tauglich ist, beschränken die Akzeptanz der Technologie stark. Ein Weg, um sie zu erhöhen, ist die Verwendung eines Range Extenders. Er senkt die Kosten und erhöht die Reichweite des Fahrzeuges. Bernhard Sifferlinger is a project manager at AVL List GmbH Graz. He studied mechanical engineering at the TU Graz and specialized in combustion engines and vehicle development. He worked at Steyr-Daimler-Puch in Graz as an engineer and was responsible for vehicle production from 1991 to 1997, before working in project and sales management at Johnson Controls Austria from 1998 to The great challenge for pure electrical mobility is its cost, battery weight and the independent electrical range which limits use to urban areas. Long charging times and the high cost of vehicles that are only adequate as secondary transport solutions greatly limit the acceptance of this technology. One way of increasing its appeal is the use of a range extender. It lowers costs and increases the range of the vehicle. Bernd Spielmann ist Senior Expert bei der Robert Bosch GmbH, wo er für Elektrofahrzeuge und Hybridtechnologie zuständig ist und als Projektleiter die Entwicklung von Range Extendern leitet. Er hat viele Jahre Erfahrung mit der Hardware-, Softwareund Systementwicklung für Diesel- und Benzinfahrzeuge. Um in Zukunft die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen zu erhöhen, wird der Range Extender eine Schlüsseltechnologie sein. Um eine einfache Unterbringung in verschiedenen Fahrzeugen zu ermöglichen, wird es notwendig sein, ein alleinstehendes System mit wenigen anpassbaren Schnittstellen zu entwickeln. Das Design von Bosch, das im FUEREX Projekt zum Einsatz kam, wird eine gute Lösung sein, um dies zu erreichen. Bernd Spielmann is a senior expert at Robert Bosch GmbH, where he is responsible for electrical vehicles and hybrid technologies and leads the development of range extenders as the project manager. He has many years of experience in hardware, software and systems development for diesel and gasoline powered vehicles. Range extenders shall be a key technology for the increase of electric vehicle acceptance in the future. The development of a stand-alone system with a few adjustable interfaces will be necessary to make the equipping of different vehicles with a range extender possible. The Bosch design that was used in the FUEREX project shall be a good solution to achieve this with. Mittwoch Wednesday 30/01/13 Session 1 Raum 1 / 14:30 16:30 Room 1 / 14:30 16:30

16 30 31 Session 2 Die Zellen der Zukunft in der Anwendung Sissi Furgler Fotografie Dr. Stefan Koller Chairman VARTA Micro Innovation GmbH ABB Steven Dorresteijn ABB Sales Manager Europe, Electric Vehicle Charging Infrastructure Univ.-Prof. Dr. Rüdiger-A. Eichel Forschungszentrum Jülich GmbH Die Batterie ist das Herzstück des Elektroautos. Von ihr hängt die Leistungsfähigkeit und die praktische Anwendbarkeit aller Fahrzeuge ab. Die Entwicklung leistungsfähigerer Batterien ist daher von großer Bedeutung für den Erfolg der Elektroautos. In dieser Session geht es um Fortschritte, die in den letzten Jahren gemacht wurden, und was bei der Weiterentwicklung der Batterien noch zu erwarten ist. Welche Technologien sind am vielversprechendsten? Welche Systeme bringen die geringsten ökologischen Probleme mit sich und können serienmäßig zum Einsatz kommen? The Cells of the Future in Use The battery is the centerpiece of an electric vehicle. The performance and practical application of all vehicles depends on it. The development of high-performance batteries is therefore of great importance for the success of electric vehicles. This session addresses the advances that have been made in the last years and what can still be expected from the development of batteries in the future. Which systems are the most promising? Which pose the smallest ecological threat and can be mass-produced for use? Stefan Koller ist Geschäftsführer der Varta Micro Innovation GmbH. Er studierte an der TU Graz Technische Chemie, wo er auch das Doktorat absolvierte. Er war Assistent und Leiter der Forschungsgruppe Lithium-Ionen-Batterie am Institut für Chemische Technologie von Materialien der TU Graz. Stefan Koller is the managing director of Varta Micro Innovation GmbH. He studied technical chemistry at the TU Graz, where he also received his doctorate. He was an assistant and later head of the lithium ion battery research group at the Institute for Chemistry and Technology of Materials at the TU Graz. Steven Dorresteijn ist Sales Manager für Europa bei der ABB Sparte Elektrofahrzeugladeinfrastruktur, die aus dem im Jänner 2001 gegründeten Start-up-Unternehmen Epyon B. V. hervorging. Er studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Delft in den Niederlanden. Seine Karriere begann er 1983 bei Royal Philips Electronics in der Produktion von Bildröhren, wo er später Produktmanager wurde wechselte er zur Ford Motor Company, wo er im strategischen Einkauf arbeitete, bis er im Jahr 2000 in die Niederlande zurückkehrte. Mit der steigenden Durchdringung von Elektrofahrzeugen am europäischen Markt und den verschiedenen Ladestandards kann man leicht den Durchblick verlieren. Eine zentrale Frage ist, wie ein Ladeinfrastruktur-Netzwerk errichtet werden kann, um die Anforderungen aller Anwender und Involvierten entsprechend zu erfüllen, und wie die notwendigen Investitionen vernünftig eingesetzt werden. Ein massiver Ausbau anwendungsorientierter Ladeinfrastruktur ist nämlich notwendig, um die Nutzung von Elektroautos entsprechend komfortabel und attraktiv zu gestalten. Steven Dorresteijn is the Sales Manager for Europe at the Electric Vehicle Charging Infrastructure at ABB which was originally Epyon B. V., a startup company founded in January He studied mechanical engineering at Delft University of Technology in the Netherlands. His career began in 1983 in the production of cathode ray rubes at Royal Philipps Electronic, where he later became a product manager. He moved on to the Ford Motor Company in 1996, where he worked in strategic purchasing before returning to the Netherlands in The increasing European market penetration of electric vehicles and the different charging standards make it easy to become confused. The question of how to build a charging network infrastructure that satisfies the needs of all users and all those involved while making sensible use of the necessary investment is a central issue. A massive expansion of useroriented charging infrastructure is required to make the use of electric cars as comfortable and attractive as it should be. Rüdiger-A. Eichel ist Inhaber des Lehrstuhls für Materialien und Prozesse zur Energiewandlung und -speicherung an der RWTH Aachen sowie Direktor des Institutes für Energie- und Klimaforschung am Forschungszentrum Jülich. Prof. Eichel hat an der Universität zu Köln Physik studiert und erhielt seine Promotion an der ETH Zürich. Aktuelle Forschungsinteressen befassen sich mit der Weiterentwicklung aktueller Energiespeicher von Hochleistungs-Interkalationsbatterien bis zu visionären Konzepten für Konversionsbatterien mit stark verbesserter Energiedichte. Ein zentraler Aspekt zur Weiterentwicklung der Elektromobilität ist die Bereitstellung leistungsfähiger Energiespeicher mit hoher Energiedichte. In diesem Zusammenhang übertreffen Metall-Luft-Batterien die derzeitig verwendeten Lithium-Ionen-Batterien um eine Größenordnung. Die bisher am weitesten erforschte Lithium-Luft-Zelle hat allerdings mit Sicherheitsbedenken zu kämpfen. Als alternatives System findet die kürzlich entwickelte Silizium-Luft-Zelle immer mehr Beachtung, da die verwendeten Rohmaterialien in großer Menge vorhanden sind und die ablaufende Elektrochemie äußerst robust gegenüber Luftfeuchtigkeit ist. Rüdiger-A. Eichel is the Materials and Processes for Energy Conversion and Storage chair at the RWTH Aachen, and the director of the Institute for Energy and Climate Research at the Jülich Research Center. Professor Eichel studied physics at the University of Cologne and received his doctorate at the ETH Zurich. His current research interests include the further development of current energy storage systems in high-performance intercalation batteries and also address visionary concepts for conversion batteries with greatly improved energy density. A central aspect in the further development of electric mobility is making high-performance energy storage systems with high energy density available. Metal/air batteries are a class above the currently used lithium ion batteries in this respect. However, the lithium/air cell that has been researched most extensively to date is still struggling with safety issues. The recently developed silicon/air battery is receiving greater attention since the used raw materials are available in large amounts and the running electrochemistry is extremely resistant to air humidity. Mittwoch Wednesday 30/01/13 Session 2 Raum 2 / 14:30 16:30 Room 2 / 14:30 16:30

17 32 33 Prof. Dr. Jürgen Garche FUEL CELL and BATTERY CONSULTING FCBAT Ulm Magna Steyr Dr. Nikolaus Hochgatterer Magna Steyr Battery Systems GmbH & Co OG Lunghammer Dr. Alexander Thaler Kompetenzzentrum Das virtuelle Fahrzeug, Forschungsgesellschaft mbh, Graz Christoph Wieser Maxwell Technologies GmbH Jürgen Garche leitet das Brennstoffzellen und Batterien Beratungsbüro (FCBAT, fcbat.eu). Er studierte Chemie mit der Spezialisierung auf Elektrochemie. Seither beschäftigt er sich hauptsächlich mit elektrochemischen Energiequellen (Batterien, Brennstoffzellen, Superkondensatoren). Er war Direktor der Elektrochemischen Energiespeicherungs- und Energieumwandlungsabteilung am Zentrum für Solarenergie- und Wasserstoffforschung in Ulm. Er publizierte über 300 Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften, ist Herausgeber der Enzyklopädie Electrochemical Power Sources und Mitglied in den Redaktionen mehrerer wissenschaftlicher Publikationen. Die Batterie ist das Herzstück des E-Fahrzeugs. Sie bestimmt Geschwindigkeit und Reichweite. Für ein rein batteriebetriebenes E-Fahrzeug ist die Lithium-Ionen-Batterie, aufgrund ihrer hohen Energiedichte, das bevorzugte System. Der Vortrag wird den aktuellen Entwicklungsstand und die kurz- und mittelfristigen Aussichten bezüglich der Entwicklung von Lithium- Ionen-Batterien beleuchten. Jürgen Garche is the head of the fuel cell and battery consulting office (FCBAT, fcbat.eu). He studied chemistry with a specialization in electrochemistry. Since then, he has mainly focused on electrochemical energy sources (batteries, fuel cells, super condensators). He was the director of the Electrochemical Energy Storage and Energy Conversion Department at the Center for Solar Energy and Hydrogen Research, Baden Württemberg, Ulm. Garche has published over 300 contributions to scientific journals and is the editor of the Electrochemical Power Sources encyclopedia, as well as a member of the editorial staff of a number of scientific periodicals. The battery is the centerpiece of an e-vehicle. It determines the speed and range. The Lithium ion battery is the preferred system for a purely battery-powered vehicle due to its high energy density. This lecture will shed light on the current, short and mid-term level outlook of the development of lithium ion batteries. Nikolaus Hochgatterer ist Leiter der Abteilung für fortgeschrittene Entwicklung von Zellen bei Magna Steyr Battery Systems in Europa. Seine Aufgaben umfassen die Evaluierung von Technologien, die Etablierung von gemeinsamen Entwicklungsprojekten, Produktentwicklung, zukünftige Produktstrategien und Forschungszusammenarbeit. Er studierte Technische Chemie und beteiligte sich an verschiedenen Forschungsprojekten, bevor er sich Magna anschloss. Der ansteigende Bedarf elektrischer Energie in Fahrzeugen hauptsächlich aus Gründen der Sicherheit, Effizienz und des Komforts bringt die derzeitigen 12-V-Stromversorger an ihre Grenzen. Deshalb suchen die europäischen OEM mittelfristig nach Ersatz für die 12-V-SLI-Batterien durch 12-V- und 48- V- Li-Ionen-Batterien. Es bestehen hohe Ansprüche in Sachen Lebenszeit, Energie und Kosten, und sie müssen mit geringen Platzkapazitäten auskommen. Deshalb müssen zukünftige Batterien bezüglich Zellenchemie, Kapazität und Geometrie optimiert werden. Nikolaus Hochgatterer is the head of the department for advanced development of cells at Magna Steyr Battery Systems in Europe. His tasks comprise the evaluation of technologies, the establishing of joint development projects, product development, future product strategies and research cooperations. He studied technical chemistry and participated in various research projects before joining Magna. The rising demand for electric energy in vehicles mainly for reasons of safety, efficiency and comfort is testing the limits of 12V electricity supply systems. This is why European OEMS are interested in replacing 12V SLI batteries with 12V and 48V li-ion batteries in the mid-term. There are exacting requirements for lifecycles, energy and costs and they have to fit in small spaces. Thus, future batteries have to be optimized with regard to cell chemistry, capacity and geometry. Alexander Thaler leitet die Forschungsgruppe für Batterietechnologie im Virtual Vehicle Center von Magna. Nach dem Abschluss seines Studiums der Elektrotechnik in Graz und Leoben begann er 2005 als Teil des Produktentwicklungsteams für Lithium-Ionen-Batteriensysteme bei Magna zu arbeiten. Von 2009 bis 2010 war er für die fortgeschrittene Entwicklung und Konzeption von Batteriesystemen verantwortlich, die in Automobilen eingesetzt werden sollen. Das Thema des Vortrags werden Sicherheitsaspekte für Lithium-Ionen-Batterien im automotiven Umfeld sein. Im Besonderen folgende Fragen: Von welchen Eigenschaften im Batteriesystem gehen Gefährdungen aus? Welche Gefährdungen werden von den einzelnen Sicherheitssystemen im Fahrzeug eingegrenzt? Was sind die Potenziale für die Zukunft? Alexander Thaler is the head of the battery technology research group at the Magna Virtual Vehicle Center. After completing his electrical engineering studies in Graz and Leoben, he started working at Magna as part of the product development team for lithium-ion battery systems in He was responsible for the advanced development and conception of battery systems for use in automobiles from 2009 to The safety aspects for lithium ion batteries in automotive surroundings are the subject of this lecture. The following questions shall be given special attention: which battery system characteristics can lead to hazards? Which hazards can be minimized by the individual vehicle safety systems? And what is the potential for the future? Nach Abschlüssen an der Hochschule München als Elektrotechnik und Master of Systems Engineering begann Herr Wieser seine automobile Laufbahn bei der Hella KG Hueck & Co in Lippstadt, wo er den Vertrieb von elektromechanischen Systemen an einen großen OEM verantwortete. Später wechselte er als Account Manager für lichttechnische Systeme und Leiter des Vertriebsbüros nach Ingolstadt. Seit 2008 ist Herr Wieser als Key Account Manager Automotive bei Maxwell Technologies beschäftigt und betreut in diesem Rahmen diverse OEM und Tier-1-Kunden. Nachdem heutige Fahrzeugbordnetze durch die vielen Verbraucher von Komfort- und Sicherheitssystemen bereits stark belastet sind, wurden neue Ansätze bei der Konzeption von zukünftigen Bordnetzen und Speichertechnologien erforderlich. Entsprechend existieren in Europa wie auch in Asien bereits Anwendungen, bei denen Ultrakondensatoren eingesetzt werden. Voraussetzung für den Einsatz im Automobil war ein hoher Reifegrad der Technologie, den man anhand verschiedener Kriterien beurteilen kann. After receiving a degree in electrical engineering and a Master of Systems Engineering from Munich University Christoph Wieser began his career in the automotive sector at Hella KG Hueck & Co in Lippstadt, where he was responsible for the sale of electromechanical systems at a major OEM. He later moved to the sales office in Ingolstadt, where he worked as an account manager for light-technical systems and the head of the sales office. Wieser has been the Automotive Key Account Manager at Maxwell Technologies since 2008 and is responsible of various OEMs and Tier 1 customers in this capacity. Since today s on-board vehicle networks are under a heavy strain caused by the users of the many comfort and safety systems, new approaches were needed for the conception of on-board networks and storage technologies. In keeping with this, there are applications in Europe and Asia that use ultra-condensators. The prerequisites for the use of these systems in an automobile are a high degree of reliability of the technology, which can be judged based on different criteria. Mittwoch Wednesday 30/01/13 Session 2 Raum 2 / 14:30 16:30 Room 2 / 14:30 16:30

18 Privat Mittwoch Wednesday 30/01/13 Prof. Dr. Peter Zeller FH-Oberösterreich, Energietechnik Peter Zeller hat an der TU Wien Elektrische Energietechnik studiert. Am Institut für Schaltgeräte und Hochspannungstechnik promovierte er im Bereich magnetisch geblasener Lichtbögen in Schaltgeräten folgte er dem REuf der Fachhochschule Oberösterreich an die Fakultät für Technik und Umweltwissenschaften in Wels. Er ist Studiengangsleiter der Studiengänge für Öko-Energietechnik. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Schutztechnik und das Betriebsverhalten von Gleichstromsystemen sowie die Schaltgeräte- und Hochspannungstechnik. Weiters untersucht er das Betriebsverhalten von Elektrofahrzeugen im realen Betrieb, wobei ein Aspekt die Optimierung von Batteriesystemen ist. Der technische Stand von Elektromobilen ist sehr weit fortgeschritten, die Markdurchdringung ließe sich jedoch durch die Erhöhung der Energiedichte und Lebensdauer bei Reduktion der Kosten von Batterien weiter erhöhen. Um Batterien unter realen Bedingungen zu testen, wurde ein Prüfstand für Einzelzellen entwickelt, der es erlaubt, das Batterieverhalten in Abhängigkeit von Messdaten von in Betrieb befindlichen Elektrofahrzeugen an Einzelzellen durchzuführen. Peter Zeller studied electrical energy technology at the TU Vienna. He received his doctorate from the Institute of Switching Technology and High Voltage Technology in the field of magnetic internal arcs in switching devices. In 2002 he accepted an offer from the department of technology and environmental sciences of the FH (University of Applied Sciences) Upper Austria in Wels. He is the program director for ecological energy technology there. His main research areas are protective technology and the operational properties of direct current systems as well as switching systems and high-voltage technology. He also researches the operational properties of electric vehicles under real operation conditions, an aspect of which is the improvement of their battery systems. The technical level of development of electric vehicles is very high, but their market penetration could be improved with an increase in the energy density and lifecycle of their batteries while reducing their cost. A test bench was developed for individual cells that makes it possible to test battery behavior dependent on the measurement data of electric vehicles in operation. Session 2 Raum 2 / 14:30 16:30 Room 2 / 14:30 16:30 Mit Elektrofahrzeugen klimafreundlich mobil unterwegs Beispiel 4 Die EnnStAl-nEuE heimat-wohnbauhilfe GEMEInnützIGE WohnunGSGESEllSchAFt M.B. h stellt Ihren MitarbeiterInnen 4 E-Bikes sowie ein E-Auto zur Verfügung, die in der hauseigenen PV-Anlage geladen werden. Einsparung von 3,5 Tonnen CO 2 pro Jahr. Beispiel 2 Weitere Informationen finden Sie unter: FAhrSchulE SkArABElA: Auch in der Fahrschule von Herrn Alfred Skarabela wurde auf E-Fahrzeuge umgestellt und somit drei Tonnen CO 2 pro Jahr eingespart! Punkt für Punkt zum Klimaziel. Beispiel 3 Beispiel 1 Die FEIStrItzWErkE- StEWEAG besitzt einen großen Elektrofuhrpark mit drei E-Autos, sechs E-Quads, 15 E-Bikes, einem E-Roller und vier E-Mini Cars. klimaschutz im Verkehr ist eine zentrale umwelt- und energiepolitische herausforderung. Elektrofahrzeuge können dabei wesentliche Beiträge zur reduktion der Emissionen und des Energieverbrauchs leisten, denn Elektromotoren arbeiten effizienter und sind vor ort emissionsfrei. Wird der Strom noch dazu aus erneuerbaren Energiequellen produziert, wird Mobilität nahezu ohne Emissionen und Schadstoffe möglich. Dieser vermehrte Einsatz von erneuerbaren Energien nützt nicht nur dem Klimaschutz, sondern setzt wichtige wirtschaftliche Impulse. Die heimische Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien schafft zusätzliche Wertschöpfung sowie zukunftsträchtige und krisensichere green jobs. Das Lebensministerium forciert die Elektromobilität mit erneuerbaren Energien als Beitrag zum Umsetzungsplan Elektromobilität in und aus Österreich, der gemeinsam mit den Bundesministerien BMVIT und BMWFJ erarbeitet und von der Bundesregierung im Juli 2012 verabschiedet wurde. Das Aktionsprogramm klima:aktiv mobil unterstützt Betriebe, Gemeinden und Verbände bei der Umstellung ihrer Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge vom E-Rad über E-Scooter bis hin zu E-Autos und E-Bussen. Im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderprogramms wurde die Anschaffung von rund Elektrofahrzeugen mit rund 8,6 Mio. Euro gefördert. Dadurch wurden Investitionen von 54,4 Mio Euro ausgelöst, sowie rund 610 green jobs gesichert. ÖStErrEIchISchE PoSt AG: 142 Tonnen CO 2 pro Jahr werden bereits heute durch den Ankauf und Einsatz von 100 E-Fahrrädern und 75 Scootern bei der Post AG eingespart. Im Rahmen der Modellregion E-Mobilität sind weitere Fahrzeugumstellungen geplant. Fotonachweise: Fahrschule Easy Drivers Lebensministerium/Strasser, Ennstal-Neue Heimat-Wohnbauhilfe Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft m.b. H Ennstal Neue Heimat-Wohnbauhilfe Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft m.b.h, Österreichische Post Ag Christian Houdek, Feistritzwerke-STEWEAG Feistritzwerke-STEWEAG GmbH

19 36 37 Session 3 Smart Public Transportation Best Practises from Club de Strasbourg Helge O. Sommer Mag. Barbara Muhr Chairwoman Vorstand Holding Graz Sparte Linien und Energie Allan Alaküla Head of Tallinn European Union Office in Brussels Ass.-Prof. Dr. Kurt Fallast Technische Universität Graz, Institut für Straßen- und Verkehrswesen Ausbau des öffentlichen Verkehrs, Steigerung der Fahrgastzahlen und Reduktion des automobilen Individualverkehrs diese Anliegen werden in den meisten mittleren und größeren Städten kontinuierlich diskutiert. Doch wo liegen die konkreten, gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen für Stadtverwaltungen in diesem Bereich? Pionierstädte wie Straßburg, Darmstadt und Tallinn zeigen innovative Ansätze und erfolgreiche Versuchsprojekte, wie der öffentliche Verkehr ausgebaut und optimiert werden kann. Abgerundet durch Beispiele, wie strategisches Management und Masterpläne für den öffentlichen Verkehr aussehen können, werden Einblicke in die Ausbaupläne und mögliche Lösungsansätze geliefert. Smart Public Transportation - Best Practices from Club de Strasbourg Barbara Muhr ist seit Juli 2011 Aufsichtsratsvorsitzende der e-mobility Graz GmbH. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität in Graz arbeitete sie von 1991 bis 2010 in verschiedenen Sparten der Finanzdienstleitung in leitenden Positionen. Im Jahr 2010 wechselte sie als Vorstandsdirektorin für Linien und Energie zur Holding Graz. Seit Dezember 2010 ist sie auch Aufsichtsrätin der Energie Graz GmbH und seit 2011 Geschäftsführerin der Energie Graz Holding GmbH. Barbara Muhr has been the chairwoman of e-mobility Graz GmbH since July After studying law at Karl-Franzens- University she worked in different financial services sectors in managing positions from 1991 to She became the director of the board responsible for lines and energy at the Holding Graz in 2010, has also served as the chairwoman of the supervisory board of Energie Graz GmbH and has been the managing director the Energie Graz Holding GmbH since Allan Alaküla ist Direktor des Tallin European Union Office in Brüssel und Vorsitzender des Tallin Television supervisory boards. Er studierte Geschichte an der Universität Tartu, in Birmingham und am Indian Institute for Mass Communication in Delhi. Er arbeitete zuerst für verschiedene Zeitungen und wechselte vor zehn Jahren in die Tallinner Stadtverwaltung, wo er das Büro für Public Relations leitete. Allan Alaküla is the Director of the Tallin European Union Office in Brussels and the chairman of the Tallinn Television supervisory board. He studied history at the University of Tartu, in Birmingham and at the Indian Institute for Mass Communication. He initially worked for various newspapers before switching to the Tallinn city administration ten years ago, where he was in charge of the public relations office. Studium Wirtschaftsingenieurwesen Bauwesen an der TU Graz Seit 1980 am Institut für Straßen- und Verkehrswesen der TU Graz Ass.-Prof. und Stellvertretender Institutsvorstand. Mitglied in verschiedenen Forschungsgremien. Geschäftsführer der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft Landesstelle Steiermark. Seit 1994 Inhaber IBV-Fallast, Ingenieurbüro für Verkehrswesen (Standorte Graz und Klagenfurt). Tätigkeitsschwerpunkte: Verkehr und Umwelt Kurt Fallast studied industrial engineering at the TU Graz. He has been an assistant professor and deputy institute board chairman since 1980, where he has also participated in various research teams. Fallast also serves as the managing director of the Styrian chapter of the Austrian Society of Transport Sciences and founded IBV Fallast in 1994, an engineering office that concentrates on transport matters (offices in Graz and Klagenfurt) with a focus on transport and the environment. The expansion of public transportation, increasing the number of passengers and the reduction of individual automobile traffic these concerns are constantly discussed in mediumsized and larger cities. But where are the actual current and future challenges for city administrations in this area? Pioneer cities such as Strasbourg, Darmstadt and Tallinn have taken innovative approaches and successful pilot projects that show how public transport can be expanded and optimized. Rounded off with examples of what strategic public transport planning and master plans can look like, insights into possible solutions and expansion plans are offered in this session. Andreas Solymos Spartenbereichsleiter Holding Graz GmbH Andreas Solymos ist Spartenbereichsleiter für Planungsmanagement und Infrastruktur bei der Holding Graz GmbH. In dieser Position ist er für die Verkehrs- und Linienplanung, Bauprojekte, Fahrzeuge und Werkstätten sowie die Fahrwege und den Gleisbau verantwortlich. Er studierte Maschinenbau und sammelte anschließend Erfahrung in den verschiedenen Abteilungen der Grazer Stadtwerke. Andreas Solymos is the department manager for planning management and infrastructure at Holding Graz GmbH. In this position, he is responsible for transport and line planning, construction projects, vehicles and workshops as well as routes and track construction. He studied mechanical engineering and gathered experience in different departments of the Grazer Stadtwerke AG (Graz Municipal Works). kk Oberbgm. Jochen Partsch Wissenschaftsstadt Darmstadt Jochen Partsch ist seit April 2011 Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt. Er studierte Sozialwissenschaften und war im Jahr 1983 Gründungsmitglied der Partei DIE GRÜNEN im Landkreis Bad Kissingen. Jochen Partsch has been the mayor of the city of Darmstadt since April He got his degree in social studies and was a founding member of the Green Party in 1983 in the Bad Kissingen region. Mittwoch Wednesday 30/01/13 Session 3 Raum 3 / 14:30 16:30 Room 3 / 14:30 16:30

20 38 39 Blick in die Zukunft Die e-mobility expo Parallel zur e-mobility conference findet im Foyer der Stadthalle Graz mit der e-mobility expo auch im Jahr 2013 wieder eine Ausstellung der neuesten Entwicklungen und Projekte auf dem Gebiet der alternativen Mobilität statt. Technikfreaks kommen auf der e-mobility expo voll auf ihre Kosten: Innovation, Hightech und Design stehen auf dem Programm, wenn namhafte Hersteller ihre neuesten Autos, Scooter und Räder dem Publikum vorstellen. Unsere Aussteller 2013: Foyer der Stadthalle Graz ACstyria Autocluster Steiermark und Mitglieder Autohaus Fior, Graz Autohaus Gady, Graz Autohaus Spes, Graz Autohaus Vogl+CO, Graz Dewetron Messtechnik, Grambach bei Graz Elsta Mosdorfer GmbH, Österreich e-mobility Graz GmbH, Modellregion Graz Gigatronik, Unterpremstätten bei Graz Holding Graz Linien (Hybridbus) Innovametall Stahl- und Metallbau GesmbH Kienzer&Köllich OG, Peugeot-Roller MAGNA STEYR Battery Systems GmbH & Co OG Peugeot Austria (Testfahrzeuge) Rohde & Schwarz, Deutschland Solaris Austria GmbH (Gelenkhybridbus und reiner Elektrobus) TERA TU Graz (Team Eco-Racing Austria der Technischen Universität Graz) A Look to the Future The E-Mobility Expo An exhibition that reflects all the newest developments and projects in the field of alternative mobility shall once again take place in 2013 in the Foyer of the Stadthalle Graz event hall parallel to the e-mobility conference. Technology freaks shall be fully satisfied by what the e-mobility expo has to offer: innovation, high-tech and design are part of the program, and famous manufacturers shall introduce their newest cars, scooters and bicycles to the public. Our exhibitors for 2013: Foyer of the Stadthalle Graz ACstyria Autocluster and its members Autohaus Fior, Graz Autohaus Gady, Graz Autohaus Spes, Graz Autohaus Vogl+CO, Graz Dewetron Messtechnik, Grambach bei Graz Elsta Mosdorfer GmbH, Österreich e-mobility Graz GmbH, Modellregion Graz Gigatronik, Unterpremstätten bei Graz Holding Graz Linien (Hybridbus) Innovametall Stahl- u. Metallbau GesmbH Kienzer&Köllich OG, Peugeot-Roller MAGNA STEYR Battery Systems GmbH & Co OG Peugeot Austria (test vehicles ) Rohde & Schwarz, Deutschland Solaris Austria GmbH (Articulated hybrid bus and purely electrical bus ) TERA TU Graz (Graz Technical University Team Eco-Racing Austria ) 2. Tag, Donnerstag, 31. Jänner nd day, Thursday 31/01/13 8:00 8:50 Registrierung & Tagungsfrühstück / Registration & Breakfast 9:00 9:15 Begrüßung der Gäste durch DI Robert Schmied, e-mobility Graz GmbH / Introduction 9:15 9:20 Interview mit Präsident Ing. Josef Herk / Interview 9:20 9:40 Keynote 1: Jim Saber (Vice-President NextEnergy, Detroit) 9:40 10:10 Keynote 2: Lars Thomsen (Gründer und Chief Futurist, future matters) 10:10 10:40 Kaffeepause im Foyer vor dem Konferenzsaal / Coffee break at Foyer near the conference hall 10:40 12:40 12:40 13:00 Zusammenfassung der Sessions im Plenarsaal / Summary of the sessions at the assembly hall 13:00 14:00 Mittagspause Networking / Lunchbreak networking 14:00 16:00 Raum 1 SESSION 1 Mobilität & Emotion wie können vernünftige E-Autos begeistern? Mobility & Emotion: how can sensible e-cars excite drivers? German Raum 1 SESSION 1 Flotten und Carsharing modelle im Praxistest Fleet and car-sharing models in practical tests German Raum 2 SESSION 2 Smart City der Weg zur intelligenten Stadt Smart City: the road to intelligent cities German / English Raum 2 SESSION 2 Wie viel Design braucht ein Elektrofahrzeug? How much design does an electric vehicle need? German / English Raum 3 SESSION 3 Wie viel grüne Energie haben wir für die E-Mobilität? How much green energy do we have for e-mobility? German / English Raum 3 SESSION 3 CLEAN MOBILITY: Die Strategie der 180 ACstyria-Partner CLEAN MOBILITY: The Strategy of the 180 ACstyria-Partners German / English 16:00 16:10 Kaffeepause im Foyer vor dem Konferenzsaal / Coffee break at Foyer near the conference hall 16:10 16:30 Zusammenfassung aus den Sessions durch die Chairmen / Summary of the sessions by the chairmen 16:30 16:55 Keynote 3 : Prof. Dr.-Ing. Harry E. Hoster (TUM CREATE, Singapur) 16:55 17:20 Zusammenfassung der Veranstaltung E-Deklaration durch DI Robert Schmied (e-mobility Graz GmbH) Summary of the conference, E-Declaration by DI Robert Schmied (e-mobility Graz GmbH) exhibition \ graz 30. und 31. Jänner 2013 ab 17:20 Schlussworte, Verabschiedung des Publikums / Closing address

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