Untersuchung der Möglichkeiten und Vorteile des modellgestützten kooperativen Planens anhand von Autodesk Produkten

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1 Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen Fachgebiet Computergestützte Modellierung und Simulation Prof. Dr.-Ing. André Borrmann Untersuchung der Möglichkeiten und Vorteile des modellgestützten kooperativen Planens anhand von Autodesk Produkten Fabian Ritter Masterthesis für den Master of Science Studiengang Bauingenieurwesen Autor: Fabian Ritter Matrikelnummer: Betreuer: Prof. Dr.-Ing. André Borrmann Ausgabedatum: 15. Juli 2011 Abgabedatum: 14. November 2011

2 Erste, leicht überarbeitete Version vom Alle in dieser Arbeit verwendeten Programmen sind auf dem Markt erhältlich. Somit unterliegen alle verwendeten Firmenbezeichnungen und Programmnamen dem Registered Trademark. Aus Gründen der Lesbarkeit wird im Text auf die Verwendung des Registered Trademark Symbols ( R ) verzichtet. Des Weiteren handelt sich bei dem in dieser Arbeit vorangig betrachteten Projekt um ein Gebäude in München. Die Rechte an diesem Entwurf sind daher im Besitz des entwerfenden Architekten. Das Modell wurde nur in Anlehnung an dieses Gebäude genutzt.

3 Abstract Today, the name Building Information Modeling (BIM) is a widely used Buzzword in the Architecture, Engineering and Construction (AEC) Industry. Every new program on the market is advertised with its BIM-abilities. But in most cases it is unknown, how the programs are supporting the BIM-Process. This Thesis shows, how suitable these new tools are for cooperative work and how they handle the simultaneous work of many users on one model. For this purpose, products from the company Autodesk are analyzed. A general definition of the terms used in computational cooperative work is given as a base for the following presentation of the programs used. The programs investigated in this Thesis are Revit Architecture, Revit Structure, Buzzsaw and Revit Server. Furthermore the extensions Worksharing Monitor and Project Bluestreak were used. With these programs, the range from simple exchange of files to the parallel work on one file is covered. The Thesis concludes in an overview of other programs on the market and an outlook on further progress in the field. Zusammenfassung Building Information Modeling (BIM) ist derzeit ein inflationär verwendeter Begriff in der Bauindustrie. Jedes neu auf dem Markt erscheinende Programm wirbt mit seiner BIM- Fähigkeit. Allerdings ist in den meisten Fällen nicht genau bekannt, wie das Programm den BIM-Prozess unterstützt. In dieser Arbeit soll aufgezeigt werden, wie gut sich die heute zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel zum kooperativen Arbeiten eignen und wie sie mit der parallelen Arbeit mehrerer Projektbeteiligten zurechtkommen. Dazu wurden Produkte der Firma Autodesk untersucht. Es wird zunächst eine allgemeine Definition der Begriffe beim computergestützten kooperativen Planen gegeben, auf der aufbauend die Programme vorgestellt werden. Es kamen die Programme Revit Architecture, Revit Structure, Buzzsaw und Revit Server sowie die Erweiterungen Worksharing Monitor und Project Bluestreak zum Einsatz. Diese Programme der Firma Autodesk decken alle Bereiche vom einfachen Austausch einzelner Dateien bis hin zum parallelen Zusammenarbeiten an einer Datei ab. Abschließend werden noch ein kurzer Überblick über weitere Programme und ein Ausblick auf kommende Entwicklungen gegeben.

4 IV Inhaltsverzeichnis 1 Einführung und Motivation Motivation Ziel der Arbeit Aufbau der Arbeit Allgemeines BIM - Konzept und Definitionen Begriffe der Gebäudemodellierung Definition der Zusammenarbeit Arten der rechnergestützten Kooperation Verwaltung der Bauwerksmodelle Allgemeine Anforderungen an eine BIM Datenverwaltung Weitere Anforderungen für die Zusammenarbeit Die Vorteile der Arbeit mit BIM Programme Die analysierten Programme von Autodesk Weitere Programme Die Projekte Zusammenfassung Lokale Kooperation mit Revit Die Revit Zentraldatei Teamprojekte Öffnen von Teamprojekt Dateien Entleihen von Elementen Synchronisation mit der Zentraldatei Anzeigemodi Anforderungen zur Elementfreigabe Namensverwaltung bei Teamprojekten Arbeiten am Teamprojekt von Außerhalb des Büros Probleme mit Revit

5 Worksharing Monitor Verknüpfte Revit Dateien Beide Dateien auf dem Revit Server Verknüpfte Datei auf dem Server Verknüpfte Datei auf einem Laufwerk Koordinieren der Elemente bei Projekten mit Arbeitsteilung Kopieren und Überwachen von Elementen Koordinationsprüfung Abstimmung von Basisbauteilen Kollisionsprüfung Zusammenfassung Datenaustausch mit Autodesk Buzzsaw Allgemeines Einrichtung Zugriff Buzzsaw Web-Client Buzzsaw Desktop-Client Buzzsaw Sync Berechtigungen Buzzsaw und Revit Zusammenfassung Globale Kooperation mit dem Revit Server Entwicklung Funktionsweise Teamprojekte Das Netzwerk Erste Konfiguration Zweite Konfiguration Die Installation Konfiguration von Windows Server 2008 R Installation von Revit Server Umwandeln eines lokalen Servers in einen zentralen Server Herunterfahren des Servers zu Wartungszwecken Revit Server Administrator Befehle Rechteverwaltung Projektverwaltung Backupverwaltung

6 5.7 Revit Server Befehls-Dienstprogramm Revit Server Befehlszeilen-Dienstprogramm zum Sperren und Speichern Revit Server Befehlszeilen-Dienstprogramm zur Modellerstellung Offline Arbeiten am Teamprojekt Online Arbeiten von außerhalb des Büros Zusammenarbeit mehrerer Büros Revit Server und Buzzsaw Sync Wechseln von serverbasiertem zu dateibasiertem Arbeiten und umgekehrt Fehler bei den im Rahmen dieser Arbeit vorgenommen Untersuchungen Project Bluestreak Registrierung Apps für Bluestreak Vault Allgemeines Vault und Revit Revit Server Monitor Zusammenfassung Die Industry Foundation Classes IFC - Der Standard?! IFC Views Zertifizierung Anwendung BIMserver Technik Datenaustausch Funktionen Ausblick IFC und Revit IFC Export IFC Import Zusammenfassung Alternativen Weitere Angebote von Autodesk Subscription Extensions Autodesk Seek Navisworks Ecotect Green Building Studio

7 7.1.6 Autodesk Labs Cloud Rendering Apps Programme anderer Hersteller ArchiCAD Graphisoft Bim Server Allplan (nicht untersucht) Zusammenfassung Zusammenfassung und Ausblick Zusammenfassung Fazit Verwendung in einem BIM Projekt Einsatz in einem Büro Ausblick Weiterführende Literatur A Pläne und Abbildungen 114 A.1 Bachelorarbeit: Erstellen eines 3D-Modells mit ArchiCAD. von Steger (2009) 114 A.2 Wohnhaus Konrad-Celtis-Straße, München B Begriffe zur Arbeitsteilung 118 C Befehle des RevitServerTool 121 C.1 Befehle für das Sperren C.2 Befehle zur Modellerstellung D Compact disc 125

8 VIII Abkürzungsverzeichnis 2D Zweidimensional 3D Dreidimensional 4D Dreidimensional und zusätzlich die Zeit (Bauablauf) AD Active Directory AEC Architecture, Engineering and Construction ASP Active Server Pages BIM Building Information Modeling CAD Computer Aided Design CGI Common Gateway Interface CPU Central Processing Unit DDR2 Double Data Rate, Version 2 DDR3 Double Data Rate, Version 3 DMS Document Management System DNS Domain Name System EMS Eurostep ModelServer for IFC GB GigaByte GB/s GigaByte pro Sekunde Gbit GigaBit Gbit/s GigaBit pro Sekunde GHz GigaHertz GNU GNU s Not Unix GPLv3 General Public License, Version 3 GUID Globaly Unique ID HOAI Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HTTP Hypertext Transfer Protocol IAI International Alliance of Interoperability ibim Integrated Building Information Modelling ID Identifikator, Kennung IDM Information Delivery Manual IFC Industry Foundation Classes IFD International Framework for Dictionaries

9 IIS Internet Information Services IP Internet Protocol RAM Random-Access Memory (Arbeitsspeicher) REST Representational State Transfer SaaS Software-as-a-Service SOAP Simple Object Access Protocol SP1 Service Pack 1 SSI Server Sided Includes STEP Standard for the Exchange of Product model data StEx Student Experts TCP Transmission Control Protocol TGA Technische Gebäudeausrüstung URL Uniform Resource Locator VM Virtual Machine (Virtuelle Maschine), ermöglicht die Installation eines virtuellen Betriebssystems auf einem Computer VPN Virtual Private Network WAN Wide Area Network

10 1 Kapitel 1 Einführung und Motivation So, wie die Einführung von CAD Systemen ein Evolutionsschritt für die Planung war, war es die Verfügbarkeit von Mobiltelefon für die Bauausführung in den 1990er Jahren (Baumgärtel et al., 2011). Dieses Ereignis liegt nun schon wieder einige Jahre zurück und der Fortschritt in der Entwicklung von technischen Geräten in diesem Zeitraum ist nicht zu übersehen. Informationen können durch den Ausbau des weltweiten Netzwerks und mittels neuer Geräte nun noch schneller ausgetauscht werden. Durch die neuen Möglichkeiten befindet sich die Bauindustrie derzeit wieder in einem Umbruch. Dabei handelt es sich nicht einmal direkt um neue Techniken, sondern um Mittel, die in anderen Branchen schon lange eingesetzt werden. Die Automobilindustrie setzt zum Beispiel Programme für die Verwaltung aller Dokumente ein. Das Interesse an diesen Techniken, an denen schon seit Dekaden geforscht wird, erwacht in der Bauindustrie erst jetzt (Beetz et al., 2010). Steinmann (2011) stellt die Situation der Baubranche in einem Vortrag wie folgt dar: Yes we have... Innovations in production and materials Pre-fabrication (but only to a certain extend) Online workspaces But basically... We are still communicating like the pharaohs some 2000 years ago We have digital data, but we use them only as digital documents This is faster But still quite stupid we are going on to delete information before we exchange it

11 1.1. Motivation 2 Das Argument, das die Bauindustrie in diesem Zusammenhang immer wieder anbringt, ist, dass als Ergebnis ein Unikat entsteht und damit die Möglichkeiten der Serienproduktion nicht gegeben sind. Damit wird das Anlegen und Wiederverwenden von Informationen aus bereits realisierten Projekten deutlich schwieriger handhabbar. Dennoch ist der Begriff Building Information Modeling (BIM) derzeit eines der Hauptgesprächsthemen in der Bauindustrie. Dies zeigt sich sowohl an den Entwicklungen bei den Programmherstellern als auch bei den personellen Umstrukturierungen in den Baufirmen. Die Hersteller bewerben ihre neuen Programme mit der BIM-Fähigkeit der einzelnen Produkte. Des Weiteren laden sie in regelmäßigen Abständen zu Veranstaltungen ein, um die Vorteile dieser Entwicklung zu demonstrieren 1. Bei den Baufirmen wird dies durch die Einführung neuer Abteilungen, die sich speziell mit diesem Thema befassen, deutlich. Zwar findet diese Entwicklung derzeit nur in größeren Unternehmen, wie zum Beispiel bei MaxBögl 2 und Obermeyer Planen und Beraten 3, statt, allerdings liegt dies nicht daran, dass die kleineren Unternehmen und Büros diese Entwicklung nicht unterstützen. Der Grund hierfür liegt meist in den finanziellen Belastungen, da die Mitarbeiter sich in diese Thematik einarbeiten müssen, und so nicht komplett für die gewinnbringende Projektarbeit zur Verfügung stehen. Außerdem müssen dafür oft zusätzliche Mitarbeiter angestellt werden, die sich allein um die Verwaltung der Informationen kümmern. Zusätzlich zu den personellen Neuausrichtungen wird oft eine Neuanschaffung bei den verwendeten Programmen nötig. 1.1 Motivation Durch die ständige Entwicklung in diesem Bereich werden die Programme permanent angepasst. Damit fällt das Festlegen auf eines der angebotenen Programme nicht leicht. Dennoch sind die auf dem Markt verfügbaren Programme schon heute imstande, die Teamarbeit bei einem Bauprojekt deutlich zu erleichtern. Eine weitere Änderung, für die die Programme ausgelegt sein müssen, ist die der Bauabwicklung. Die abzuwickelnden Projekte werden immer größer. Dadurch steigt die Zahl der Spezialisten, die an einem Projekt beteiligt sind. Dem entgegen wird die Zeit, in der die Projekte abgewickelt werden sollen, immer kürzer (Borrmann, 2007). Durch diese Randbedingungen benötigen die Beteiligten eine gemeinsame Kommunikationsbasis. Dies erfordert, dass sie zu jedem Zeitpunkt auf die aktuellsten Informationen Zugriff haben müssen, ohne sich mit deren Beschaffung lange auseinanderzusetzen. 1 Autodesk BIM Konferenz 2011, , München, siteid=403786&id=

12 1.2. Ziel der Arbeit 3 Diese Problematik veranschaulicht Hannus (1998) in seinem Bild Islands of Automation in Construction. Darauf zeigt Hannus die verschiedenen Bereiche Architectural Design, Engineering Design und Construction als Inseln, die sich immer weiter durch Entwicklungen wie Computer Aided Design (CAD) aus dem Wasser erheben. Dabei entstehen zwar immer wieder vereinzelte, unabhängige Bereiche, aber die Hauptinseln wachsen auch immer mehr zusammen. Die Vision, die mit diesem Bild transportiert wird ist, dass ab einem Zeitpunkt in der Zukunft die Informationen nicht mehr über Brücken (hier zum Beispiel die IFC-Gate ) oder andere Wege (hier zum Beispiel die DXF-Ferry ) übertragen werden müssen, sondern die Bereiche zu einem großen, gemeinsamen Land zusammenwachsen. Die Vorteile, die diese Arbeitsweise bietet, liegen auf der Hand. Die Projekte können schneller und effizienter abgewickelt werden (siehe Abbildung 1.1). Außerdem können Fehler vermieden werden, was positive Einflüsse auf die Kosten hat. Schlussendlich können Innovationen, zum Beispiel neue Techniken und Abläufe, leichter integriert und schon in einem frühen Stadium überprüft werden. Zu diesem Zeitpunkt ist das Risiko noch sehr gering. Abbildung 1.1: Der Vergleich der konventionellen Kurve des Informationsstands (schwarz) gegenüber der mit einem besseren Informationsmanagement zeigt, dass durch frühere Informationen Änderungen leichter und kostengünstiger umgesetzt werden können. Quelle (Steinmann, 2011). All das leisten heutzutage schon CAD-Programme, die mittlerweile weit mehr als ein digitales Zeichenbrett sind. Deshalb besteht das Interesse aufzuzeigen, welche Funktionalität die Programme derzeit bieten, wie aufwendig die Einarbeitung ist und ob sich der Umstieg jetzt schon lohnt. 1.2 Ziel der Arbeit In dieser Arbeit soll aufgezeigt werden, wie gut sich die heute zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel zum kooperativen Arbeiten eignen und wie sie die parallele Arbeit mehrerer Projektbeteiligter unterstützen. Dazu werden Produkte der Firma Autodesk untersucht. Dabei soll sowohl die Zusammenarbeit an einem Standort untersucht werden, als auch über mehrere Standorte hinweg. Es werden hierfür die Programme Autodesk Revit Architecture und

13 1.3. Aufbau der Arbeit 4 Structure sowie Buzzsaw und der Revit Server verwendet. Ergänzend kommen Erweiterungen von Autodesk zum Einsatz, die die Arbeit mit diesen Programmen unterstützen. Diese Arbeit setzt allerdings voraus, das grundlegende Kenntnisse in der Verwendung von Computern sowie der Verwendung von CAD-Programmen, hier im speziellen Revit, vorhanden sind. Die Schritte, die für das kooperative Arbeiten mit den Programmen nötig sind, werden jedoch detailiert erklärt. Außerdem wird davon ausgegangen, dass die Arbeit an 3D-Modellen für Bauprojekte sinnvoll ist. Es werden keine Vergleiche zu alternativen Vorgehensweisen gezogen. 1.3 Aufbau der Arbeit In Kapitel 2 soll zunächst eine Definition der verwendeten und der beim kooperativen Arbeiten auftauchenden Begrifflichkeiten gegeben, sowie die verwendeten Programme und Projekte vorgestellt werden. Darauf aufbauend wird die kooperative Arbeit mit den Autodesk Produkten erläutert. Dabei wird zunächst die Zusammenarbeit an einer Revit-Datei an einem Standort in Kapitel 3 vorgestellt. Anschließend wird in Kapitel 4 die Möglichkeiten des Datenaustauschs mit Autodesk Buzzsaw dargestellt. Die Zusammenarbeit an einem Projekt über mehrere Standorte hinweg wird in Kapitel 5 anhand des Revit Server aufgezeigt. Daran anschließend wird in Kapitel 6 mit den IFC ein alternatives Austauschformat vorgestellt, dass auch die Autodesk Revit Familie beherscht. Des Weiteren soll ein kurzer Einblick in Produkte anderer Hersteller in Kapitel 7 gegeben werden. Im abschließenden Kapitel 8 wird eine Zusammenfassung und ein Ausblick in zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten gegeben.

14 5 Kapitel 2 Allgemeines In diesem Kapitel sollen zunächst die Begriffe, die bei der computergestützten kooperativen Arbeit zum Einsatz kommen, definiert werden. Anschließend wird ein Überblick über die verwendeten Programme und Projekte, die für die Analyse der Programme genutzt wurden, gegeben. 2.1 BIM - Konzept und Definitionen Das Schlagwort BIM ist derzeit in der Baubranche ein großes Gesprächsthema. Da jedoch viele in diesem Zusammenhang gebrauchten Bezeichnungen von verschiedenen Personen unterschiedlich verstanden werden, sollen in diesem Kapitel die gebräuchlichsten Begriffe definiert werden Begriffe der Gebäudemodellierung In den Anfangsjahren der Gebäudemodellierung wurden die Begriffe Produktdatenmodell und Produktmodell verwendet. Dabei handelt es sich beim Produktdatenmodell um das Schema, in dem die Daten des zu beschreibenden Produkts und deren Aufbau definiert werden. Als Produktmodell wird es ab dem Zeitpunkt bezeichnet, ab dem dieses Produktdatenmodell mit den Daten eines konkreten Produkts belegt wird (Borrmann et al., 2011b). Das Digital Building Model, oder auch Building Information Model oder Virtual Model, bezeichnet ein Gebäudemodell, dass sowohl die Geometrie der einzelnen Bauteile, aber auch deren Eigenschaften und Beziehungen zueinander speichern und darstellen kann. Es unterstützt weiterhin die Speicherung, den Austausch und die gemeinsame Nutzung der digitalen Gebäudedaten sowie die Weiterentwicklung dieser Daten (Steinmann, 2011). Somit können zu jedem Zeitpunkt die Daten zu den einzelnen Bauteilen abgerufen werden. Dies

15 2.1. BIM - Konzept und Definitionen 6 allein wird zwar des Öfteren schon als BIM verstanden, ist aber nur ein Teil davon. Auch die Verwendung als Akronym für Building Information Model ist immer wieder irreführend, und wird deshalb in dieser Arbeit nicht als solches genutzt. BIM beizeichnet einen Prozess, der den kompletten Lebenszyklus eines Gebäudes umfasst. Es beinhaltet die Idee, dass alle Projektbeteiligten als Team planen und arbeiten. Dadurch sollen die Informationsverluste an den in Vielzahl vorhandenen Schnittstellen reduziert werden. Es wird als integrative Planung zu allen Zeiten des Gebäude-Lebenszyklus verstanden. Steinert (2010) fasst BIM sogar als Philosophie auf, da die Arbeit eines jeden Beteiligten Einfluss auf die Arbeit anderer Beteiligter hat. Daher muss der Einzelne mit sehr hoher Genauigkeit arbeiten. Gestützt wird diese Vorgehensweise durch ein wie oben beschriebenes dreidimensionales Gebäudemodell (3D-Modell), in dem alle relevanten Daten zu den Bauteilen vorhanden sind. Diese Informationen werden sowohl für den Bau, als auch für den Betrieb und den Rückbau des Gebäudes genutzt. Dies setzt daher voraus, dass die Planer von Anfang an alle mit dem Gebäude verknüpften Prozesse mit beachten und in das Modell integrieren. Ob es sich bei Building Information Modeling um ein Datenmodell oder ein konkretes Bauwerk handelt, wird in der Fachliteratur noch kontrovers diskutiert (Borrmann et al., 2011b) BIM-Programme, oder auch BIM-Tools oder -Applikationen, sind Programme, die die Arbeit in einem BIM-Prozess ermöglichen oder erleichtern. Hierzu zählen alle Programme, mit denen sich ein Building Information Model erstellen, speichern und verwalten lässt. Des Weiteren können Programme, die die Kommunikation innerhalb eines Projektes verbessern oder Datenbanken für den einfachen und schnellen Austausch von Projektdaten bereitstellen, zu den BIM-Programmen gezählt werden. Neben diesen Begriffen taucht hin und wieder der Begriff des Integrated Building Information Modelling (ibim) auf, der eine verbesserte Zusammenarbeit, Kommunikation und Entscheidungsvereinfachnung durch horizontale und vertikale Integration der Daten und die Informationsverwaltung im kompletten Lebenszyklus des Gebäudes beschreibt (Steinmann, 2011). Die Abgrenzung zum Begriff BIM ist aber nicht eindeutig. Um die nicht eindeutige Beziechnung BIM zumindest schriftlich unterscheiden zu können, führt Jernigan (2008) in seinem Buch die Begriffe des BIG BIM und des little bim ein. Darin unterscheidet er mit little bim, den lower case, der die Gebäudemodelle meint, vom BIG BIM, den upper case, der sich auf den Prozess bezieht.

16 2.1. BIM - Konzept und Definitionen Definition der Zusammenarbeit Die Zusammenarbeit an einem Projekt kann aufgrund ihrer Bestandteile in verschiedene Stufen unterteilt werden. Die Definitionen hat Bretschneider (1998) in seiner Dissertation beschrieben: Kommunikation Als Kommunikation wird der Austausch von Informationen zwischen verschiedenen Mitgliedern des Planungsteams bzw. zwischen verschiedenen Architecture, Engineering and Construction (AEC)-Applikationen verstanden. Reine Kommunikation setzt also weder die Existenz eines gemeinsamen Betrachtungsgegenstandes noch eines gemeinsamen Ziels voraus. Koordination Die Koordination basiert auf Kommunikation und hat zum Ziel, neben Informationen auch andere Ressourcen, insbesondere gemeinsames Material bereitzustellen. Durch Koordination werden konkurrierende Planungstätigkeiten am gemeinsamen Material so aufeinander abgestimmt, dass ein weitgehend konfliktfreies Zusammenwirken erreicht wird. Koordination befasst sich also mit dem gemeinsamen Material, setzt aber kein gemeinsames Ziel voraus. Kooperation Die Kooperation hingegen bedeutet, dass die Mitglieder des Teams ein gegenseitiges Verständnis aufbauen, um gemeinsam Entscheidungen treffen zu können. Man unterscheidet implizite Kooperation, die durch die Arbeit am gemeinsamen Material geprägt ist, von der expliziten Kooperation, bei der ein bewusstes Austauschen von Informationen im Sinne einer Konversation stattfindet. In Hauschild (2003) werden noch weitere Klassifikationen des kooperativen Arbeitens vorgestellt. Diese beruhen beispielsweise auf der Teamgröße und den genutzten Interaktionsmitteln Arten der rechnergestützten Kooperation Bei rechnergestützten Kooperationen kann des Weiteren nach zeitlichen und räumlichen Komponenten klassifiziert werden. Eine gebrächliche Klassifikation geht auf Johansen (1988) zurück. Dabei wird die Dimension Ort in die zwei Formen - zentrale Kooperation Kooperation, die am selben Ort, wie beispielsweise dem selben Raum, stattfindet und - verteilte Kooperation eine Kooperation, die an verschiedenen Orten stattfindet,

17 2.1. BIM - Konzept und Definitionen 8 unterteilt. Die verteilte Kooperation kann dabei noch weiter in lokal verteilte Kooperation, also zum Beispiel bei verschiedenen Räumen in einem Gebäude, und global verteilte Kooperation, die dann zutrifft, wenn sich die Räume zum Beispiel in verschiedenen Städten befinden, eingeteilt werden. Die zweite Dimension, die Zeit, wird in - synchrone Kooperation, die zur selben Zeit stattfindet und - asynchrone Kooperation, die zu verschiedenen Zeitpunkten stattfindet, eingeteilt. Da die Dimensionen Ort und Zeit als orthogonale Dimensionen rechnergestützter kooperativer Arbeit definiert werden, können die verschiedenen Formen des kooperativen Arbeitens in die entstehende Matrix eingeordent werden (siehe Tabelle 2.1). ortinzident verteilt synchron Gespräch, Vortrag, gemeinsame Rechnernutzung Telefonat, Chat, Videokonferenz, Shared Application, Mehrbenutzereditor asynchron Pinnwand, gemeinsame Ablage Anrufbeantworter, , Internetforum, Datenbank Tabelle 2.1: Die Zeit-Raum-Klassifikation kooperativer Arbeit mit zugeordneten Formen der Kooperation nach (Johansen, 1988). Die Definition der zeitlichen Dimension werden in Borrmann (2007) als zu ungenau beschrieben. Dies wird damit begründet, dass bei der Kooperation zwischen dem Versenden und dem Erhalten einer Information eine gewisse zeitliche Verzögerung von den Beteiligten inkaufgenommen wird. Deshalb werden dort die Begriffe wie folgt definiert: - Synchrone Zusammenarbeit bedeutet, dass der Empfänger die Information, unmittelbar nach dem sie der Sendende verschickt hat, rezipiert. Unmittelbar beinhaltet in dieser Definition Verzögerungen aus technischen Bedingungen (Latenzen) - Asynchrone Zusammenarbeit entsteht dann, wenn bewusst das Verstreichen einer bestimmten Menge von Zeit zwischen Senden und Empfangen in Kauf genommen wird. Sie kann auch dadurch entstehen, dass diese im Arbeitsablauf vorgesehen ist. Alle diese Definitionen beziehen sich auf die Übermittlung von Informationen jeglicher Art. Sie sind nicht auf den Austausch von Nachrichten beschränkt, sondern umfassen beispielsweise auch Aktualisierungen an Plänen und Komponenten.

18 2.1. BIM - Konzept und Definitionen 9 Der Vorteil der sich aus der synchronen Zusammenarbeit ergibt, ist die schnellere Abwicklung des Projektes. Es entstehen keine Wartezeiten und somit keine Zeiten, in denen Projektbeteiligte nicht arbeiten können. Allerdings ist die synchrone Zusammenarbeit schwerer umzusetzen. Die Daten müssen schneller zur Verfügung stehen und so verteilt vorliegen, dass mehrere Projektbeteiligte auf die selben Informationen gleichzeitig zugreifen können. Dies wird in den meisten Programmen jedoch verhindert, indem sie bei der Bearbeitung durch einen Projektbeteiligten für Andere gesperrt sind. Allerdings heißt das nicht, dass das Sperren überhaupt nicht möglich sein soll. Es gibt durchaus Projektphasen, bei denen ein Projektbeteiligter Ideen entwickelt, und die Inforamtionen erst zur Verfügung stellen sollte, wenn diese ausgereift sind. Anderenfalls kann es dazu kommen, dass Projektbeteiligte mit den noch nicht fertig durchdachten Informationen zu arbeiten anfangen Verwaltung der Bauwerksmodelle Um Daten in einem Projekt mit mehreren Beteiligten zu verwalten, gibt es zwei verbreitete Ansätze. Die Dateien können in einem Dokumentenverwaltungssystem abgelegt oder in einem Modellverwaltungssystem organisert werden. Die Vor- und Nachteile dieser Techniken sollen in diesem Absatz aufgezeigt werden. Bei Dokumentenverwaltungssystemen handelt es sich um eine Technik, bei der die Ablage von ganzen Dokumenten (Dateien) und der Zugriff auf diese verwaltet wird. Dieses System ist auch unter dem englischsprachigen Begriff Document Management System (DMS) weit verbreitet. Die Vorteile dieser Technik liegen darin, dass sie sehr leicht in den Arbeitsablauf integriert werden können. Durch die Verwaltung des Zugriffs können jegliche Art von Dokumenten integriert werden, da der Aufbau des Dokuments nicht bekannt sein muss. Der große Nachteil an diesem Verfahren ist jedoch, das immer nur eine Änderung an einem Dokument nach der anderen ausgeführt werden kann. Das führt entweder zu Zeitverzögerungen bei der Arbeit mit großen Dateien oder zu der Aufteilung in viele kleine Dateien. Letzteres bringt jedoch wieder die Fehleranfälligkeit hinsichtlich der Datenkonsistenz und der Kompatibilität der Modellzustände mit sich. Hingegen wird bei den Modellverwaltungssystemen der parallele Zugriff auf einen gemeinsamen Datenbestand möglich. Dies geschieht durch die Verwaltung der einzelnen Attribute in einem Produktmodell (siehe auch Kapitel 2.1). Der große Vorteil bei dieser Arbeitsweise liegt darin, dass jeder Beteiligte zu jedem Zeitpunkt auf dem neusten Stand ist und jeder zu jedem Zeitpunkt Änderungen vornehmen kann. Dabei wird zu jedem Zeitpunkt die Datenkonsistenz und die Kompatibilität der Modellzustände gewährleistet (Borrmann, 2007). Allerdings benötigt diese Technik einen hohen Grad an Vernetzung mit großen Bandbreiten, um die anfallenden Datenmengen austauschen zu können. Des Weiteren wird meist die ge-

19 2.1. BIM - Konzept und Definitionen 10 meinsame Nutzung eines proprietären Systems notwendig. Es gibt zwar schon Bemühungen, ein Standardaustauschformat, die Industry Foundation Classes (IFC) zu entwickeln, allerdings wird dieses Format noch nicht voll unterstützt (siehe Kapitel 6.1). Ein Beispiel für ein proprietäres System ist der in dieser Arbeit beschriebene Autodesk Revit Server. Eine weitere Kategorisierung der Modellverwaltung beschreibt (Borrmann, 2011). Dort wird die Verwaltung in eine optimistische und eine pessimistische Nebenläufigkeitskontrolle eingeteilt. Dabei beschreibt die optimistische Nebenläufigkeitskontrolle den Zustand, wenn zu jedem Zeitpunkt jeder alle gewünschten Änderungen ausführen kann. Dadurch kann zu jeder Zeit parallel gearbeitet werden. Damit dies möglich ist, werden Modelldivergenzen zugelassen. Diese müssen im Anschluss meist manuell wieder ausgeglichen werden. Die Divergenz selbst wird aber vom System erkannt. Bei der pessimistischen Nebenläufigkeitskontrolle werden die Modelldivergenzen dadurch ausgeschlossen, dass zu Beginn einer Modifikation alle betroffenen Teile gesperrt werden. Damit sind diese Bereiche für einen gewissen Zeitraum nicht verfügbar. Dies ist die konventionelle Verwaltung der Daten in einem dateibasierten System. Die Dokumentenverwaltungssysteme befinden sich zwar im zunehmenden Einsatz im AEC Bereich, dennoch gibt es Probleme mit dem synchronen Arbeiten in diesen Umgebungen. Diese Schwäche ist damit zu begründen, dass die fehlende Granularität dieser Systeme kein paralleles Arbeiten an den einzelnen Dateien zulässt. Um dieses Problem zu umgehen stellt der Ansatz eines gemeinsamen Informationsraumes für alle verwendeten Applikationen eine Lösung dar (Borrmann, 2007) Allgemeine Anforderungen an eine BIM Datenverwaltung Die folgenden allgemeinen Anforderungen für die Datenverwaltung bei der Arbeit mit BIM sind aus (Eastman et al., 2011) entnommen: - Benutzerverwaltung Verwalten des Zugriffs sowie des Lesens/Schreibens der Nutzer in den verschiedenen Detailierungsgraden. Die Detailierung des Modellzugriffs ist deshalb wichtig, da dadurch nur die vom Nutzer benötigten Daten freigegeben werden müssen. - Darstellung der Nutzer in einem Projekt Damit können die Beteiligung, der Zugriff und die Aktionen der Nutzer dargestellt, überwacht und im Arbeitsablauf koordiniert werden. - Lesen, Speichern und Schreiben aller nativen Daten-Modelle Ermöglicht die Arbeit mit nativen Datenmodellen der Plattformen sowie auch ihrer abgeleiteten Modelle, die von BIM Tools genutzt werden.

20 2.1. BIM - Konzept und Definitionen 11 - Lesen, Speichern und Schreiben von offenen Standard Daten Modellen Damit wird die Interoperabilität und das Projekt Management gewährleistet. - Objektinstanzen verwalten Lesen/Schreiben und Löschen der Instanzen durch Update-Protokolle - Unterstützung von Produkt-Bibliotheken Damit Produkteigenschaften in BIM- Modellen während des Entwurfs oder der Fabrikation mit übernommen werden können. - Speicherung von Produktspezifikationen sowie weiteren Produktinstandhaltungs und Serviceleistungs-Informationen zur Einbindung in As-Build Modellen, um diese an den Bauherrn weitergeben zu können. - Speichern von sonstigen elektronischen Daten Speicherung von Daten, die digital vorliegen, wie Kosten, Lieferanten, Auftragslieferungen und Rechnungen, um sie anschließend mit Applikationen verknüpfen zu können. - Bereitstellen von Modelaustausch-Möglichkeiten für Nutzer außerhalb der eigenen Arbeitsumgebung wie zum Beispiel Zugriff über das Internet oder gängige Dateiformate wie PDF. - Verwaltung von unstrukturierten Kommunikationsformen Daten aus dem E- Mailverkehr, Telefonmitschnitten, Besprechungsprotokollen, Zeitplänen, Bildern, Faxen und Videos, die im Zusammenhang mit dem Projekt stehen Weitere Anforderungen für die Zusammenarbeit Die Zusammenarbeit an einem Projekt fordert noch weit mehr Koordinationsaufgaben als die Zusammenarbeit an einem 3D-Modell. Es müssen CAD-Koordinatoren und CAD-Manager bestimmt werden, die projektübergreifend tätig werden, sowie Standards definiert werden, wie zum Beispiel: - welche Programme werden eingesetzt - wie werden die Dokumente benannt und - wie werden diese organisiert, bis hin zu - welche Zugriffe werden den verschiedenen Nutzern in den Programmen gewährt und welche Personen gehören zu einer Gruppe. Deshalb ist der allgemeine Aufwand, der in einem BIM-Projekt entsteht, deutlich höher. Allerdings gibt es schon erste Berichte von Firmen, denen zufolge sich diese Mehrinvestition durch bessere Arbeitsabläufe und geringere Fehlervorkommen hinterher wieder ausgleichen

21 2.1. BIM - Konzept und Definitionen 12 bis hin zu Projekten, in denen sogar größere Gewinne damit erzielt werden konnten (Mellor, 2011) Die Vorteile der Arbeit mit BIM Die Vorteile bei dieser Arbeitsweise liegen klar auf der Hand. Durch den Einsatz nur eines Datenmodells kann schneller und damit kostengünstiger gearbeitet werden. Damit wird nur diese Arbeitsweise den heutigen Anforderungen an die Bauabwicklung gerecht. Abbildung 2.1: Der Informationsaustausch bei der heute üblichen Vorgehensweise (links) und unter dem Einsatz einer zentralen Datenbank (rechts). Aus (Steinmann, 2011). Der größte Vorteil aus der Arbeit in einem Projekt mit BIM ergibt sich daraus, dass die Daten konsistent im ganzen Projekt verwendet werden können (vergleiche Abbildung 2.1). Daher können auch alle nachfolgenden Projektbeteiligten mit diesen Daten arbeiten. Sie müssen nicht, wie in der konventionellen Arbeitsweise üblich, die Daten neu generieren. Daher sinkt die Fehleranfälligkeit stark ab. Leider ist dies aber noch in keinem Projekt vollständig umgesetzt worden. Der Grund hierfür wird wie folgt beschrieben: One of the main problems is that the internal structures of the different software products do not support the information needs for the whole process. Thus, the idea of lossless, incremental data flow through the different applications used by the project participants has not come true. (Kiviniemi et al., 2005) Anwendungen wie die Modellprüfung, die Mengenermittlung oder die baustatische Berechnung können anhand des Modells sehr leicht durchgeführt werden. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, sehr einfach Bauablaufvisualisierungen oder Wärmebedarfsberechnungen durchzuführen, da die hierfür benötigten Daten wie die Erstellungszeit oder der Wärmedurchgangskoeffizient mit den einzelnen Bauteilen verküpft werden können. Diese Anwendungen wer-

22 2.2. Programme 13 den aufgrund ihres späteren Einsatzes im Entwurf oft Downstream-Applikationen genannt (Borrmann et al., 2011a). Eines der Probleme, die heutzutage bei der Arbeit mit BIM auftreten, ist die fehlende Vergütung für die Beschaffung der benötigten Daten. Der Mehraufwand für die Beschaffung kann somit nicht an den Ausführenden weiter gegeben werden. Daher kommt BIM auch häufig nur dann zum Einsatz, wenn die planende und ausführende Firma miteinander kooperieren. Allerdings wird gerade an einer entsprechenden Änderung in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) gearbeitet, um BIM weiter zu fördern. 2.2 Programme Der für Lehrstuhl für Computation in Engineering der Technischen Universität München, zu dem auch das Fachgebiet Computergestützte Modellierung und Simulation gehört, befasst sich seit längerem mit der BIM-Thematik. Daher steht er auch mit verschiedenen Entwicklern in Kontakt, zu denen unter anderem die Firma Autodesk gehört. Diese hat, wie viele andere Softwarehersteller auch, in den letzten Jahren die Entwicklung von BIM Software stark vorangetrieben. Da Autodesk mit den Programmen AutoCAD und Revit den größten Marktanteil in Deutschland besitzt, sollen in dieser Arbeit Programme von Autodesk analysiert werden. Im Fokus stand dabei der vor einem Jahr auf den Markt gebrachte Revit Server. Dieses Programm dient der Vernetzung von Projektteams an unterschiedlichen Standorten über das Wide Area Network (WAN) und ist daher für den BIM-Einsatz äußerst interessant Die analysierten Programme von Autodesk In der vorliegenden Masterarbeit wurden folgende Programme von Autodesk untersucht: Revit Architecture und Structure Bei Revit handelt es sich um ein BIM-Programm, das in den verschiedenen Ausrichtungen Architecture (Architektur), Structure (Tragwerksplanung) und MEP (Gebäudetechnikplanung) erhältlich ist. Dabei unterscheiden sie sich hauptsächlich durch die Anordnung der Arbeitsobjekte. So stehen beispielsweise bei Revit Architecture die Elemente wie Wände, Türen, Fenster und Fassaden im Vordergrund, während bei Structure Elemente wie Träger und Stützen als Hauptarbeitsmittel gehandelt werden. Zusätzlich können in Revit externe Programme eingebunden werden, die beispielsweise die Visualisierung in Architecture oder die

23 2.2. Programme 14 Tragwerksberechnung in Structure übernehmen und die Ergebnisse an Revit zurückgeben können. In dieser Arbeit wurde Revit Architecture dazu verwendet, das Architekturmodell zu erstellen. Dieses war das Ausgangsmodell, um die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Revit zu testen. Revit Structure wurde hingegen dazu verwendet, um ein Tragwerksmodell für das zuvor erstellte Architekturmodell zu entwerfen. Auf die Vollständigkeit wie auf eine Berechnung wurde verzichtet, da sie nicht für die Zusammenarbeit der Programme relevant ist. Die allgemeine Arbeit mit Revit wird in Kapitel 3.1 dargestellt. Die Verknüpfung von Modellen wird in Kapitel 3.2 erläutert. Revit Server Mit dem Revit Server wird die Zusammenarbeit von Benutzern, die über mehrere Standorte verteilt arbeiten, an einem gemeinsamen Modell ermöglicht. Dabei übernimmt das Programm die Verwaltung der Zugriffe der einzelnen Benutzer. Die BIM-Umgebung, die mithilfe von Revit Server erstellt und getestet wurde, wird in Kapitel 5.6 vorgestellt. Autodesk Buzzsaw Bei Autodesk Buzzsaw handelt es sich um ein weiteres Produkt, das zur Zusammenarbeit mehrerer Beteiligter geeignet ist. Es ermöglicht die Ablage und den Austausch von Dateien auf einem gemeinsam genutzten Server. Des Weiteren steht eine Verwaltung der Rechte der einzelnen Beteiligten zur Verfügung. Dabei kann jedoch immer nur ein Nutzer eine Datei bearbeiten, eine synchrone Zusammenarbeit an einer Datei ist nicht möglich 1. Dabei wird der Server für die Datenspeicherung von Autodesk bereitgestellt. Der Zugriff auf die Daten erfolgt mittels Clienten oder über eine Synchronisationsfunktion direkt über den Desktop. In dieser Arbeit wurde versucht, ein Revit Teamprojekt in Buzzsaw zu verwalten. Dieser Vorgang wird in Kapitel 4.1 dargestellt. Worksharing Monitor Der Worksharing Monitor ist eine Erweiterung für Revit. Mit dieser kann unter anderem angezeigt werden, wer an einem Teamprojekt gerade arbeitet. Diese Erweiterung wird allerdings nicht von Revit Server unterstützt. Sie ist zu Vergleichszwecken dennoch getestet worden. 1 Eine ähnliche Funktion bietet die Softwarelösung Dropbox in der PRO Version,

24 2.3. Die Projekte 15 Welche Funktionen der Worksharing Monitor enthält, wird in Kapitel erläutert. Project Bluestreak Bei Project Bluestreak handelt es sich um eine Erweiterung, die die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten vereinfacht. Sie unterstützt des Weiteren den Revit Server und Autodesk Buzzsaw. Es können Gruppen erstellt werden, in denen die Projektbeteiligten kommunizieren können. Den Gruppen können außerdem Revit Projekte zugeordnet werden. Die Zusammenarbeit von Project Bluestreak mit Revit wird in Kapitel 5.14 aufgezeigt Weitere Programme Des Weiteren wurden folgende Programme genutzt: Revit Server Monitor Der Revit Server Monitor ist ein frei im Internet erhältliches Programm. Es dient dazu, den Synchronisationsvorgang zwischen dem lokalen und dem zentralen Server zu überwachen. Das Programm wird in Kapitel 5.16 näher erläutert. Oracle VM VirtualBox Bei VirtualBox handelt es sich um ein Programm zur Virtualisierung von Betriebssystemen. Dies wird benötigt, um mehrere Computer auf einem physischen Computer simulieren zu können. Damit war es möglich, trotz der geringen Anzahl an tatsächlich vorhandenen Computern ein größeres Netzwerk abzubilden (siehe auch Kapitel und Kapitel 5.4.2). 2.3 Die Projekte Um die Unterstützung der Zusammenarbeit der Revit Produkte testen zu können, wurden mehrere Projekte untersucht. Da es bei dieser Arbeit nicht um die Erstellung eines sehr detailreichen und funktionierenden Projektes ging, sondern um die Darstellung der Möglichkeiten der Kooperation, wurde die Vollständigkeit des Projektes vernachlässigt. Das jeweilige Projekt sollte möglichst einfach sein. Es sollte dennoch mehrere Bauteile besitzen, die ineinander greifen, um die Zusammenarbeit an einer gemeinsame genutzten Datei analysieren zu können. Nachdem in einem ersten Schritt mit den Beispiel Projekten gearbeitet wurde, die in Revit zur Verfügung stehen, wurden zwei weitere Herangehensweisen geprüft.

25 2.4. Zusammenfassung 16 Zum einen gibt es aus einer Bachelorarbeit, die am Lehrstuhl für Computation in Engineering der Technischen Universität München erstellt wurde, ein 3D-Modell des Gebäude 1 der Technischen Universität München, Standort Innenstadt (Steger, 2009). Dieses Modell liegt am Lehrstuhl im IFC-Format (siehe Kapitel 6.1) vor. Es sollte in Revit geöffnet und bearbeitet werden (siehe Kapitel 6.3.2). Das zweite Projekt, das ausführlicher betrachtete wurde, war ein Wohnhaus im Südwesten von München. Dieses Haus wurde nach einem Plan eines Stockwerks und den eigenen Beobachtungen modelliert. Die Pläne und Abbildungen zu diesen Projekten befinden sich im Anhang A. 2.4 Zusammenfassung In diesem Kapitel wurden die Begrifflichkeiten für die computergestützte kooperative Arbeit definiert. Es wurden die Vorteile von BIM dargestellt. Des Weiteren wurden die in dieser Arbeit analysierten Programme und die Projekte, die für die Analyse zum Einsatz kamen, vorgestellt. Im folgenden Kaptitel wird nun die Kooperation mit Revit an einer gemeinsamen Datei beschrieben.

26 17 Kapitel 3 Lokale Kooperation mit Revit In diesem Kapitel soll erläutert werden, wie mit Autodesk Revit selbst kooperatives Arbeit unterstützt wird. Dabei ist zu beachten, das Revit-Dateien generell mit allen Revit Produkten, also Architecture, Structure oder MEP, geöffnet und bearbeitet werden können. Die Grundfunktionen, wie das Zeichnen von Wänden, sind in allen Programmen vorhanden, nur je nach Schwerpunkt in anderen Registerkarten zu finden. Zuerst soll anhand von Revit Architecture die Arbeit mit einer Revit Zentraldatei aufgezeigt werden. 3.1 Die Revit Zentraldatei Die Revit Zentraldatei ist eine gemeinsam genutzte Datei, die in einem Netzwerk auf einem gemeinsam genutzten Laufwerk abgelegt wird. An dieser Datei sollten jedoch nie direkt Änderungen vorgenommen. Jeder Nutzer arbeitet an einer lokalen Kopie dieser Datei, die mit der Zentraldatei abgeglichen wird. Die hierfür benötigten Einstellungen und Schritte werden im folgenden erläutert Teamprojekte Ein Projekt, das die gemeinsame Arbeit anhand einer Zentraldatei unterstützt, wird in Revit als Teamprojekt bezeichnet. Diese Arbeitsweise unterstützt eine asynchrone Zusammenarbeit mehrerer Beteiligter mit einer pessimistischen Nebenläufigkeitskontrolle. Asynchron ist die Zusammenarbeit jedoch nur deshalb, da die weiter unten beschriebene Synchronisation nicht permanent sondern nur auf wunsch des Nutzers ausgeführt wird. Dies hat zwar den Nachteil, dass asynchron gearbeitet wird, anderenseits den Vorteil, dass nur vollständig ausgearbeitete Änderungen synchronisiert werden. Somit arbeiten andere Projektbeteiligte nie an einem

27 3.1. Die Revit Zentraldatei 18 Zwischenstadium. Die Begriffe, die in Revit bei Teamprojekten verwendet werden, sind in Anhang B aufgelistet. Abbildung 3.1: In der Registerkarte Zusammenarbeit können in der Gruppe Bearbeitungsbereiche diese aktiviert, und anschließend angezeigt oder über ein Dropdown-Menü aktiviert werden. Um in Revit in Teams an einer Datei zu arbeiten, müssen in der Registerkarte Zusammenarbeit die Bearbeitungsbereiche aktiviert werden (siehe Abbildung 3.1). Diese braucht Revit, um zu kontrollieren, welcher Nutzer in welchen Bearbeitungsbereichen arbeitet. Dabei legt Revit zwei Bearbeitungsbereiche an (siehe Abbildung 3.2). Einen, der die Ebenen, Achsen und Rasterlinien des Projektes enthält. Dieser trägt daher auch standardmäßig den Namen Gemeinsame Ebenen und Raster. Den zweiten Bearbeitungsbereich nennt Revit standardmäßg Bearbeitungsbereich 1. Dieser dient dazu, Elemente zu platzieren. Deshalb sollte er auch umbenannt werden, um eine eindeutige Zuweisung der Elemente zu erhalten. Bearbeitungsbereiche Die Bearbeitungsbereiche sind Sammlungen von Elementen, die in Revit Architecture und Structure aus Wänden, Türen, Geschossdecken, usw. und in MEP aus zum Beispiel Luftkanälen oder Klimageräten bestehen können. Die Bearbeitungsbereiche sollten so gewählt werden, dass sie die Zusammenarbeit unterstützen. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten. Abbildung 3.2: Beim Aktivieren der Arbeitsteilung werden zwei Bearbeitungsbereiche angelegt und automatisch mit den schon vorhandenen Elementen befüllt. Dabei werden alle Ebenen und Achsen in einen allgemeinen Bearbeitungsbereich geschoben, während alle anderen Elemente in einen Bearbeitungsbereich zur Arbeit an den Elementen geschoben werden.

28 3.1. Die Revit Zentraldatei 19 Die erste wäre eine Einteilung der Bearbeitungsbereiche in funktionale Bauteilgruppen. Ein Beispiel hierfür wäre die Einteilung in Fassade/Aussenwände, tragende Innenwände, nichttragende Innenwände bis hin zur Möblierung. Allerdings muss bei dieser Einteilung sehr genau darauf geachtet werden, dass die Elemente auch in ihrem Bearbeitungsbereich erstellt werden. Sollte ein Projektbeteiligter zum Beispiel alle Wände erstellen, muss er ständig die Bearbeitungsbereiche wechseln. Zwar können die Elemente auch im nachhinein noch in einen anderen Bearbeitungsbereich geschoben werden. Allerdings bedeutet dies einen erhöhten Aufwand und birgt während der Arbeit eine höhere Fehleranfälligkeit, da zum Beispiel beim übertragen aller tragenden Bauteile an den Statiker Elemente fehlen oder falsche vorhanden sein könnten. Eine zweite Möglichkeit wäre die Einteilung in Bauabschnitte. Dies kann sowohl zeitlich als auch räumlich gemeint sein. Die zeitliche Einteilung hätte den Vorteil, das während des Bauens bereits erstellte Bereiche ausgeblendet beziehungsweise gesperrt werden können. Die räumliche Einteilung hätte den Vorteil, dass sie die Übersichtlichkeit erhöht. Allerdings gehen bei vielen Bauprojekten die zeitliche und räumliche Einteilung der Bauabschnitte einher. Beispiele für die Einteilung wären hier Stockwerke und Gebäudeabschnitte. Diese beiden Möglichkeiten haben aber beide den Nachteil, dass der Bearbeitungsbereich regelmäßig gewechselt werden muss. Dabei könnte es zu Fehlern kommen, wenn zum Beispiel bei der räumlichen Einteilung Elemente aus einem Stockwerk in ein anderes übernommen werden. Dannach müssten die Bearbeitungsbereiche der übernommenen Elemente im Nachhinein geändert werden. Um dies zu vermeiden, wäre eine weitere Möglichkeit, eine Aufteilung in verscheidene Gruppen vorzunehmen. Dies würde heißen, man würde Bearbeitungsbereiche wie zum Beispiel Architektur, Tragwerk, Technische Gebäudeausrüstung (TGA), etc. anlegen. Diese Einteilung ist jedoch sehr grob und behindert das Arbeiten in größeren Gruppen innerhalb eines Bereiches, da dadurch alle TGA-Planer in einem Bereich arbeiten müssten. Diese Einteilung bietet sich aber gerade bei kleinen Projekten an, an denen innerhalb eines Bereiches nur ein bis zwei Personen beteiligt sind, und auch die Übersichtlichkeit nicht leidet. Um auch bei größeren Projekten die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, müssten hier die Bereiche noch einmal genauer unterteilt werden. Es würde also einer Kopplung mehrerer der oben angesprochenen Möglichkeiten stattfinden. Dabei gäbe es die Möglichkeit, Bearbeitungsbereiche anzulegen, die zum Beispiel Architektur-Fassade, Tragwerk-Erdgeschoss oder TGA-Erster Bauabschnitt heißen. Bei dieser Vorgehensweise muss jedoch sehr genau darauf geachtet werden, dass die Bearbeitungsbereiche eindeutig sind. Sonst könnte es passieren, dass ähnliche Elemente in verschiedene Bearbeitungsbereiche eingeteilt werden. Aus den oben beschriebenen Situationen geht hervor, dass beim Anlegen der Bearbeitungsbereiche die Randbedingungen eines Projektes bekannt sein sollten. Je mehr im Vornherein über das Projekt bekannt ist, desto leichter kann das computerbasierte Projekt angelegt und

29 3.1. Die Revit Zentraldatei 20 verwaltet werden. Hier wird deutlich, dass BIM nicht nur ein Modell, sondern einen ganzen Prozess beinhaltet. Die Bearbeitungsbereiche lassen sich nicht in eine Vorlage mit aufnehmen 1. Damit müssen die Bearbeitungsbereiche in jedem Projekt neu angelegt werden, es sei denn, man speichert sich ein Projekt, das schon als leere Zentraldatei vorliegt. Allerdings fordert das neue Anlegen ein Überdenken der benötigten Bearbeitungsbereiche, was dem Projekt wiederum zu Gute kommt. Abbildung 3.3: In den Speicheroptionen kann neben den Speicheroptionen und der Vorschauanzeige auch festgelegt werden, welche Bearbeitungsbereiche beim Öffnen der Datei angezeigt werden. Mit der Einstellung Festlegen... können bei jedem Öffnen die Bereiche neu fesgelegt werden. Beim Speichern der Zentraldatei auf dem Server ist es empfehlenswert, die Optionen passend einzustellen. Hier kann eingestellt werden, wie die Datei standardmäßig geöffnet werden soll. Zur Auswahl stehen: - Alle auswählen (Alle Bearbeitungsbereiche sind sichtbar) - Bearbeitbar (Alle bearbeitbaren Bearbeitungsbereiche sind sichtbar) - Zuletzt angezeigt (Alle Bearbeitungsbereiche, die beim letzten Speichern sichtbar waren, sind sichtbar) - Festlegen... (Beim Öffnen der Datei wird ausgewählt, welche Bearbeitungsbereiche sichtbar sind) Arbeiten2269/2274-Verwalte2274/2278-Aktivier2278/2279-Einricht2279/2281-Hinweise2281

30 3.1. Die Revit Zentraldatei 21 Standardmäßig ist hier Zuletzt angezeigt aktiviert. Die Standardeinstellung Festlegen... empfiehlt sich jedoch, da somit nur die benötigten Bearbeitungsbereiche geöffnet werden (siehe Abbildung 3.3). Dadurch werden die Modelle übersichtlich gehalten und die Beanspruchung des Computers gering gehalten. Allerdings lässt sich diese Einstellung auch beim Öffnen der Datei beeinflussen. Zur Auswahl stehen hier die selben vier Optionen in einem Dropdown-Menü, das sich direkt neben dem Schalter befindet. Öffnen In den Bearbeitungsbereichen können dann die Elemente eingefügt und dargestellt werden. Diese unterliegen in Revit einer weiteren Einteilung. Elemente Die Elemente, die ein Revit gezeichnet werden, werden in Kategorien, Familien und Typen unterteilt (siehe Abbildung 3.4). In welchem Bearbeitungsbereich sie gezeichnet werden, kann vorher festgelegt, aber auch im Nachhinein geändert werden. Elemente eines Typs, zum Beispiel Runde Stützen d=450mm können in verschiedenen Bearbeitungsbereichen eingefügt werden. Kategorien geben in Revit die grobe Einteilung der Elemente an. In Revit Architecture gehören zum Beispiel Wände, Decken, Stützen, Fenster und Türen zu den Kategorien. In den Familien werden die Kategorien einerseites aufgrund ihrer geometrischen Eigenschaften, wie rund, rechteckig oder quadratisch unterteilt. Andererseits können sie sich durch ihre Materialien unterscheiden, wie Holz, Stahl oder Stein. Fenster und Türen werden des Weiteren durch Eigenschaften wie einflügelig, zweiflügelig oder kippbar unterschieden. Abbildung 3.4: Aufteilung der Elemente in Revit 2. Die Familien werden dann noch weiter in Typen unterteilt. Hier können dann Eigenschaften wie die exakten Abmessungen oder die Ausrichtung der Elemente bestimmt werden. 2 htm

31 3.1. Die Revit Zentraldatei Öffnen von Teamprojekt Dateien Beim Öffnen der Teamprojektdatei muss unbedingt darauf geachtet werden, dass bei der Option Neue lokale Datei erstellen ein Haken gesetzt ist (siehe Abbildung 3.5). Anderenfalls öffnet man direkt die Zentraldatei. Zu welchen Problemen das führen kann, wird weiter unten in diesem Abschnitt aufgezeigt. Abbildung 3.5: Das Dialogfeld beim Öffnen von Datein in Revit. Beim Öffnen von Dateien muss darauf geachtet werden, dass der Haken bei Neue lokale Datei erstellen gesetzt ist. Beim ersten Öffnen wird dann eine lokale Datei unter dem definierten Standard Projektpfad abgelegt. In dieser wird dann gearbeitet und die Änderungen gespeichert, die anschließend mit der Zentraldatei synchronisiert werden können. Ab dem zweiten mal Öffnen wird man gefragt, ob man die lokale Datei überschreiben will, oder eine neue, mit einem Zeitstempel versehene Datei anlegen will (siehe Abbildung 3.6). Abbildung 3.6: Beim Öffnen einer bereits zuvor schon mal geöffneten zentralen Datei wird die schon bestehende lokale Datei nicht automatisch überschrieben. Revit bietet die Auswahl, die lokale Datei zu überschreiben oder eine neue, mit einem Zeitstempel versehene Datei, in den gleichen Ordner zu speichern.

32 3.1. Die Revit Zentraldatei 23 Das gelegentliche Anlegen von Dateien mit einem Zeitstempel könnte auch zu Backup- Zwecken dienen. Damit können bestimmte Meilensteine gespeichert werden. Allerdings sollte im Team abgesprochen werden, wer diese Meilensteine speichert. In den meisten Fällen sollte das der BIM-Administrator übernehmen. Der BIM-Administrator ist der Einzige, der jemals die Zentraldatei öffnen sollte. Dies sollte allerdings kein längerer Zugriff sein oder außerhalb der Arbeitszeiten geschehen, da die anderen Nutzer in dieser Zeit keinen Zugriff auf das zentrale Modell haben. Die Meldung, die Revit in diesem Fall ausgibt, ist in Abbildung 3.7 zu sehen. Abbildung 3.7: Hier ist die Fehlermeldung zu sehen, die angezeigt wird, wenn man versucht mit der Zentraldatei zu synchronisieren während jemand direkt in der Zentraldatei arbeitet. Die Synchronisation wird automatisch ausgeführt, wenn sie wieder zur Verfügung steht, oder man kann sie später nocheinmal manuell starten. Im Hintergrund befindet sich die selbe Meldung im Worksharing Monitor (siehe Kapitel ) Entleihen von Elementen Beim Enleihen der Elemente gibt es mehrere Möglichkeiten. Die einfachste ist, ein Element zu erstellen beziehungsweise zu bearbeiten. Damit wird der Benutzer automatisch der Entleiher dieses Elements, bis er es wieder freigibt. Die zweite Möglichkteit ist, ein Element zu markieren und anschließend auf die erscheinende Box zu klicken (siehe Abbildung 3.8). Eine weitere Möglichkeit ist, die Bearbeitungsbereiche zu öffnen, und dort einen Bearbeitungsbereich oder eine Familie bearbeitbar zu machen. In diesem Fenster könnte man sich aber auch Projektstandards oder Ansichten bearbeitbar machen (siehe Abbildung 3.9). Bearbeitungsbereiche sperren Das Sperren von Bearbeitungsbereichen wird in Revit als bearbeitbar machen bezeichnet. Damit wird der Benutzer der Entleiher des Bearbeitungsbereiches. Wenn ein Bearbeitungsbereich nicht bearbeitbar ist, können

33 3.1. Die Revit Zentraldatei 24 Abbildung 3.8: Wenn ein Element markiert wird, erscheint ein kleines, mit dem Element verbundenes Symbol, über das man ein Element bearbeitbar machen kann. Damit kann das Element entliehen werden, ohne den ganzen Bearbeitungsbereich zu sperren. alle anderen am Projekt Beteiligten auf Elemente dieses Bereichs zugreifen. Dies gilt natürlich nur, wenn nicht irgendjemand Anderes eine Element aus diesem Bearbeitungsbereich aktuell durch eine Veränderung entliehen hat. Außerdem bedeutet diese Vorgehensweise, dass das Projekt regelmäßig synchronisiert werden sollte, um die Elemente im Projekt wieder freizugeben. Dies ist in Revit nicht automatisierbar. Es kann nur in regelmäßigen Abständen eine Erinnerung zum Synchronisieren angezeigt werden lassen. Dies wäre sicher eine Möglichkeit der Verbesserung von Revit, vor allem weil Autodesk selbst die Arbeit am lokalen Modell mit nicht bearbeitbaren Bearbetiungsbereichen für die beste Vorgehensweise hält 3. Abgesehen davon sollte ein Mindestspeicherintervall im Team festgelegt werden Synchronisation mit der Zentraldatei Der Begriff Synchronisieren bezeichnet den Abgleich zweier oder mehrerer Dateien. Dabei sollen alle Änderungen, die in den beiden Dateien unabhängig voneinander vorgenommen wurden, in der jeweilig anderen Datei eingefügt werden. Um zu verhindern, dass dadurch Inkonsitenzen entstehen, können die weiter oben beschriebenen Kontrollmechanismen zum Einsatz kommen Arbeiten2269/2274-Verwalte2274/2278-Aktivier2278/2279-Einricht2279

34 3.1. Die Revit Zentraldatei 25 Abbildung 3.9: Im Dialogfeld Bearbeitungsbereiche sieht man, wer gerade im Besitz eines Bearbeitungsbereiches ist und wer Elemente entliehen hat. Es können auch die Familien, Projektstandards und Ansichten entliehen werden. Alle diese Gruppen können auch im Projekt geschlossen werden.damit sind sie im Projekt nicht mehr sichtbar, was die Übersichtlichkeit und die Leistung des Computers verbessern kann. In diesem Fall werden zwei Revit Dateien miteinander abgeglichen. Um die lokale Datei mit der Zentraldatei zu synchronisieren, gibt es unter der Registerkarte Zusammenarbeit in der Gruppe Synchronisieren folgende Optionen (siehe Abbildung 3.10): - Mit Zentraldatei synchronisieren/sofort synchronisieren - Letzte neu laden - Alle eigenen freigeben sowie - Änderungsprotokoll anzeigen - Sicherungskopie wiederherstellen - Bearbeitungsanforderungen Mit der Funktion Mit Zentraldatei synchronisieren öffnet sich ein Dialogfeld, in dem der Pfad des zentralen Modells angegeben ist, definiert werden kann, welche Bearbeitungsbereiche und Elemente freigegeben werden sollen, ein Kommentar eingegeben werden kann und eingestellt werden kann, ob vor und nach der Synchronisation die lokale Datei gespeichert werden soll (siehe Abbildung 3.11). Dabei sollten möglichst viele Elemente freigegeben werden, damit sie den anderen Nutzern zur Verfügung stehen. Außerdem sollte ein Kommentar

35 3.1. Die Revit Zentraldatei 26 Abbildung 3.10: Die Gruppe Synchronisieren in der Registerkarte Zusammenarbeit eingegeben werden, da dadurch erstens die anderen Nutzer sehen, welche Änderungen durch die Synchronisation entstanden sind und zweitens zu einem späteren Zeitpunkt nachvollzogen werden kann, wann wer welche Änderungen gemacht hat. Die Synchronisationsvorgänge werden in sogenannten.log-dateien erfasst. Die Option Zentralmodell komprimieren sollte nur selten gewählt werden. Mit diesem Befehl wird die gesamte Datei neu geschrieben, wobei überflüssige Teile gelöscht werden, um Speicherplatz zu sparen. Da dadurch die Synchronisation wesentlich länger dauert, sollte sie nur ausgeführt werden, wenn der Arbeitsablauf eine gewisse Zeit unterbrochen werden kann 4. Abbildung 3.11: In dieser Abbildung ist die Dialogbox der Synchronisation zu sehen. Hier können vor der Synchronisation weitere Einstellungen getroffen werden. Der Befehl kann auch direkt in der Schnellzugriffsleiste links oben im Revit-Fenster über einen Shortcut aufgerufen werden, wie in Abbildung 3.12 zu sehen ist. 4 Vergleiche auch Zusammen2214/2269-Arbeiten2269/2290-Arbeiten2290/2292-Bewährte2292

36 3.1. Die Revit Zentraldatei 27 Abbildung 3.12: Der Shortcut für die Synchronisation in der Schnellzugriffsleiste von Revit Der Befehl Letzte neu laden dient dazu, die von anderen Nutzern getätigten Änderungen in das eigene lokale Modell zu laden. Dabei werden die eigenen Änderungen weder mit der Zentraldatei synchronisiert noch verworfen und keine Elemente freigegeben. Der Befehl Alle eigenen freigeben gibt alle Bearbeitungsbereiche und Elemente, die man sich entliehen hat, frei. Allerdings funktioniert dies nur bei Elementen, die entweder nicht geändert oder schon mit der Zentraldatei synchronisiert wurden. Alle anderen Elemente bleiben im Besitz des Nutzers Anzeigemodi In Revit gibt es mehrere Möglichkeiten, sich das Modell anzeigen zu lassen. Neben den in CAD-Programmen üblichen Ansichten wie Drahtmodell, Einheitliche Oberflächen oder Realistisch, können hier auch die Besitzverhältnisse an den Elementen eingeblendet werden. Abbildung 3.13: Ansicht Bearbeitungsbereiche - Zu sehen ist ein Modell, in dem die Bearbeitungsbereiche farblich markiert wurden. Die Farbwahl kann dabei in dem eingeblendeten Fenster geändert werden. Mit der Auswahl Bearbeitungsbereiche kann man sich eine Übersicht verschaffen, welchen Bereichen die Elemente zugeordnet sind. Diese Ansicht ist vor allem zu Kontrollzwecken geeignet, da die Elemente versehentlich im falschen Bearbeitungsbereich erstellt werden können.

37 3.1. Die Revit Zentraldatei 28 Damit könnte es passieren, dass beim Öffnen von bestimmten Bearbeitungsbereichen Elemente nicht angezeigt werden, die eigentlich schon vorhanden sind. Daher wäre es möglich, dass sie ein zweites mal erstellt werden. Andererseits könnte es auch passieren, dass beim Bearbeitbar machen eines Bearbeitungsbereiches ein Nutzer Elemente für andere sperrt, die er eigentlich nicht benötigt. Die Farben der Bearbeitungsbereiche können in den Optionen angepasst werden (siehe Abbildung 3.13). Die Ansicht Eigentümer zeigt an, wer der Entleiher von Elementen ist. Hierzu werden die Elemente mit Farben belegt, die jeweils einen Nutzer darstellen. Die Farben lassen sich individuell anpassen. Die Teile, die zu keinem Nutzer gehören, werden in der eingestellten Ansicht angezeigt, also etwa in einheitlichen Oberflächen (siehe Abbildung 3.14) oder realistisch. Abbildung 3.14: Ansicht Eigentümer - Hier ist zu sehen, welche Elemente von einem selbst (lila) und welche Elemente einem anderen Nutzer (hellgrün) gehören. Bei weiteren Nutzern würden noch mehr Farben hinzukommen. In der Ansicht Entnahmestatus wird angezeigt, welche Elemente von einem selbst und welche von anderen Nutzern entliehen sind. Es werden also nur drei Farben angezeigt: Frei, von einem selbst entliehen und von anderen entliehen. Standardmäßig sind die Farben als frei = keine Farbe, selbst = grün und andere = rot definiert (siehe Abbildung 3.15). Doch die Farben können vom Nutzer selbst angepasst werden. Dies ist zwar etwas ungenauer als die Ansicht Eigentümer, dafür bei der parallelen Arbeit von vielen verschiedenen Nutzern deutlich übersichtlicher. Als dritte Ansicht kann man sich auch nur die Modellaktualisierungen anzeigen lassen. Hierbei werden die Elemente eingefärbt, die von anderen Nutzern modifiziert wurden und auch schon mit der Zentraldatei synchronisiert wurden. Diese Ansicht wird daher mit dem Befehl Letzte neu Laden zurückgesetzt.

38 3.1. Die Revit Zentraldatei 29 Abbildung 3.15: Ansicht Entnahmestatus - Hier ist zu erkennen, welche Elemente von einem selbst (grün) und welche Elemente anderen Nutzern (rot) gehören. Bei mehreren anderen Nutzern wären keine weitere Unterscheidung durch Farben vorhanden. Abbildung 3.16: Ansicht Modellaktualisierungen - Hier wurden vom zweiten Nutzer das Dach und das Geländer im obersten Stockwerk modifiziert und mit der Zentraldatei synchronisiert

39 3.1. Die Revit Zentraldatei 30 Um beispielsweise in einem Projekt immer zu wissen, welche Elemente gerade zur Verfügung stehen, kann man sich mehrere Fenster in Revit nebeneinander anordnen, und in einem davon einen der oben genannten Anzeigen einstellen. In Abbildung 3.17 wurde dies mit einem Fenster, in dem eine 3D-Ansicht als Drahtmodell die Option Entnahmestatus aktiviert wurde, realisiert. Abbildung 3.17: In dieser Abbildung ist links oben in Revit ein Fenster angeordnet, in dem bei der 3D Ansicht der Anzeigemodus Entnahmestatus aktiviert wurde. Damit hat man immer im Blick, welche Elemente gerade von einem selbst (grün) oder von anderen Nutzern (rot) entliehen sind Anforderungen zur Elementfreigabe Da es in einem Projekt mit Arbeitsteilung durchaus möglich ist, dass Einfluss auf Elemente genommen werden soll, die im Besitz eines anderen Nutzers sind, gibt es in Revit die Möglichkeit, eine Anforderung zur Elementfreigabe zu stellen. Revit bietet diese Möglichkeit automatisch an, wenn ein nicht bearbeitbares Element bearbeitet wird. Daraufhin wird beim Entleiher des Elements eine Anforderung sichtbar (siehe Abbildung 3.18). Dieser kann anschließend im Dialogfenster Änderungsanforderungen die eingegangenen An-

40 3.1. Die Revit Zentraldatei 31 forderungen nachvollziehen, sich anzeigen lassen und entscheiden, ob er das Element freigeben möchte oder nicht (siehe Abbildung 3.19). Abbildung 3.18: Bei gestellten Anforderungen oder eingegangenen Anforderungen wird in der Statusleiste die Anzahl der gerade aktiven Anforderungen angezeigt. Diese können auch von dort aus geöffnet werden. Abbildung 3.19: Beim Aufruf der Anforderungen werden die aktiven Anforderungen aufgelistet und die betrefenden Bauteile angezeigt. Über das Feld Anzeigen wird in der Ansicht auf das betreffende Element gezoomt. Über die Felder Erlauben kann man das Element freigeben, solange es mit der Zentraldatei synchronisiert ist. Sollte es nicht synchronisert sein, muss erst das Projekt mit der Zentraldatei synchronisiert werden, damit der Anfordernde am geänderten Objekt arbeiten kann und so Inkonsistenzen vermieden werden. Mit Verweigern verweigert man die Freigabe. Die Anforderungen werden zusätzlich durch Pop-Up-Fenster am unteren rechten Rand des Revit Hauptfensters kenntlich gemacht (siehe Abbildung 3.20a und Abbildung 3.20b) Namensverwaltung bei Teamprojekten Damit in einem Teamprojekt die verschiedenen Nutzer unterschieden werden können, müssen diese eine eindeutige ID oder Namen bekommen. In Revit wurde dieses mit Namen gelöst.

41 3.1. Die Revit Zentraldatei 32 (a) Dieses Fenster weist darauf hin, dass eine Anforderung gestellt wurde. (b) Dieses Fenster weist darauf hin, dass die Anforderung verweigert wurde. Abbildung 3.20: Die Hinweise, die in Revit bei Bearbeitungsanfragen eingeblendet werden. Dabei werden die Namen standardmäßig nach den Namen der Windows-Anmeldung vergeben. Dies macht in sofern Sinn, da in einem Netzwerk die Benutzernamen von Haus aus eindeutig sein müssen. So muss Autodesk kein eigenes Active Directory (AD) anlegen. Allerdings kann es dann zu Problemen kommen, wenn mehrere Netzwerke auf eine Datei zugreifen, da in den verschiedenen Netzwerken die Namen mehrfach vorhanden sein können. Um auch hier eindeutig zu bleiben, müsste Revit in der Lage sein, die Namen den Netzwerken zuzuordnen. Dieses ist aber nicht vorgesehen. Um die Namen dennoch eindeutig zu halten, können die Namen manuell geändert werden. Unter Pfad: Revit Optionen Allgemein : Benutzernamen kann jeder beliebige Namen eingetragen werden (siehe Abbildung 3.21). Dabei muss aber bekannt sein, welche Namen schon vorhanden sind, damit nicht versehentlich ein Name doppelt auftritt. Mit dieser Methode könnten sogar in einem Netzwerk mit eindeutigen Namen doppelte Namen erzeugt werden. In den Revit Versionen 2011 und älter gab es das zusätzliche Problem, dass die Namensänderung für alle Nutzer unter Pfad: C : \P rogramme\revit\p rogram\revit.ini abgelegt wurde. Damit hatten alle Nutzer an einem Computer den selben Namen 5. Dieses Problem wurde aber mittlerweile gelöst. Seit Version 2012 gibt es unter Pfad: C : \P rogramme\autodesk\revitarchitecture2012\p rogram\u serdatacache\revit.ini eine allgemeine Datei, die folgende Inhalte speichert: [Revit.ini] [Colors] 5 Vergleiche Arbeiten2269/2274-Verwalte2274/2278-Aktivier2278/2279-Einricht2279/2283-Benutzer2283

42 3.1. Die Revit Zentraldatei 33 Abbildung 3.21: Im Reiter Allgemein in den Revit Optionen kann neben weiteren für die Arbeitsteilung wichtigen Funktionen auch der Benutzername eingetragen werden. Dieser wird dann dafür verwendet, Elemente und Arbeitsbereiche bearbeitbar zu machen.

43 3.1. Die Revit Zentraldatei 34 [Directories] F amilyt emplatep ath = C : \P rogramdata\autodesk\rac2012\f amilyt emplates\german\ DataLibraryLocations = M etriclibrary = C : \P rogramdata\autodesk\rac2012\libraries\ Germany\, M etricdetaillibrary = C : \P rogramdata\autodesk\rac2012\libraries\ Germany\Detailelemente P rojectp ath = D : \EigeneDokumente\ ImportLineweightsN amedw G = C : \P rogramf iles\autodesk\revitarchitecture2012\data\ importlineweights dwg def ault.txt M ateriallibraryf iles =..\Data\Rendering IESF ilelocation = C : \P rogramdata\autodesk\rac2012\ies Def aultt emplate = C : \P rogramdata\autodesk\rac2012\t emplates\germany\ Def aultdeu DEU.rte [Language] Select = DEU [Applications] Mechanical = 0 Electrical = 0 Architectural = 1 Structural = 0 [InstallationSettings] Country = DEU Language = DEU U sage = Architectural [Install] HostName = F ABI P C InstallGUID = 1046B895 4A3F 401D A9444F 12BB9 [ContentSearch] Site = http : //seek.autodesk.com P ublishu RL = http : //revitseekstore.autodesk.com [Documentation] OnlineHelpServer = http : //wikihelp.autodesk.com/deu UseHelpServer = 1 HelpBrowser = 1 Daneben wird unter Pfad: C : \U sers\ < U sername > \AppData\Roaming\Autodesk\Revit\ AutodeskRevitArchitecture2012\Revit.ini eine Kopie dieser Informationen gespeichert, in der die nutzerspezifischen Informationen abgelegt werden. Selbiges gilt für die anderen Programme der Revit-Familie, Structure und

44 3.1. Die Revit Zentraldatei 35 MEP. Somit könnte sich ein Nutzer sogar in diesen drei Programmen drei verschiedene Nutzernamen anlegen. Damit könnte auch nachvollzogen werden, mit welchem Programm der Revit-Familie an einer Datei gearbeitet wurde, wenn von einem Nutzer zum Beispiel Revit Architecture und Revit Structure eingesetzt werden. Die zusätzlichen Informationen die in dieser.ini-datei gespeichert werden sind unter Anderem: [M essages] SP LW Count = 0 AdlmCheckoutBef ore = 1 SuppressShowButtonM essage = 1 [W indows] Maximized = 0 [AutoCam] NavBarActiveW heel = 0 [P artitions] Username = Lokal W orksharingdisplayf requency = 5 [RecentF ilelist] F ile1 = D : \EigeneDokumente\Konrad Celtis zentral Datei Lokal.rvt F ile2 = D : \EigeneDokumente\Konrad Celtis zentral Datei nur.rvt F ile3 = D : \EigeneDokumente\Konrad Celtis Strasse 45 V 1 nur.rvt F ile4 = D : \EigeneDokumente\T EST \Konrad Celtis Strasse 45 V 1.rvt F ile5 = D : \EigeneDokumente\Konrad Celtis Strasse45\Konrad Celtis Strasse 45 V 1.rvt [RecentW orksetlist] NavBarActiveW heel = 0 Conf ig1 = AllLocal Config2 = All Config3 = All Dabei wird unter [P artitions] der Benutzernamen eingetragen. Sollte dieser in der Datei gelöscht werden, wird wieder der Windows-Anmeldename verwendet. Allerdings lässt sich diese Methode auch dafür verwenden, sich mit einem anderen Benutzernamen Rechte an von einem anderen Benutzer bearbeitbar geschaltenen Elementen oder Bearbeitungsbereichen zu verschaffen. Dies ist jedoch nur im äußersten Notfall zu empfehlen, zum Beispiel wenn jemand vor seinem Urlaub nicht alle Bereiche freigegeben hat. Dannach sollte sofort zum vorherigen Benutzernamen zurückgewechselt werden. Andernfalls kommt es zu Problemen, wenn zwei Nutzer mit dem selben Benutzernamen arbeiten. Der Fehler, der in diesem Fall in Revit entsteht, wurde weiter oben erläutert. In diesem Fall hatte der erste Nut-

45 3.1. Die Revit Zentraldatei 36 zer die normalen Rechte. Der zweite Nutzer konnte die Datei zwar öffnen und auch bearbeiten, beim Speichern beziehungsweise dem Synchronisieren kam es jedoch zur Fehlermeldung aus Abbildung Abbildung 3.22: Diese Fehlermeldung ist zu sehen, wenn zwei Nutzer mit dem selben Namen an der Zentraldatei arbeiten. Hier sollte vor dem Speichern der Benutzername geändert werden. Anschließend kann die lokal gespeicherte Datei mit einem neuen Benutzernamen mit der Zentraldatei synchronisiert werden. Nach dem Ändern des Benutzernamens ist außerdem ein Neustart von Revit erforderlich Arbeiten am Teamprojekt von Außerhalb des Büros Bei dateibasierten Teamprojekten besteht die Möglichkeit, von außerhalb des Büros, ohne Verbindung zur Zentraldatei zu arbeiten. Dies kann als asynchrone Arbeit betrachtet werden. Allerdings sind dabei einige Dinge zu beachten. Zuallererst sollte schon im vornherein bekannt sein, dass ohne Verbindung zur Zentraldatei gearbeitet werden soll. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn von unterwegs gearbeitet werden soll. Unter diesen Umständen sollten vor dem Trennen alle benötigten Bearbeitungsbereiche gesperrt werden. Gerade hier wird wieder deutlich, dass es von Vorteil ist, möglichst viele, wenn nicht sogar für alle Projektbeteiligten einen eigenen Bearbeitungsbereich zu haben. Damit können auch alle anderen Projektbeteiligten noch uneingeschränkt arbeiten, wenn Bearbeitungsbereiche gesperrt sind. Unter Beachtung dieser Schritte kann ohne Verbindung zur Zentraldatei gearbeitet und nach erneutem Verbinden synchronisiert werden. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, die Bearbeitungsbereiche im Nachhinein Auf eigene Gefahr bearbeitbar zu setzten. Damit wird ausgedrückt, dass der Bearbeitungsbereich zwar anschließend bearbeitbar ist, allerdings nicht verhindert werden kann, dass jemand anderes

46 3.1. Die Revit Zentraldatei 37 parallel Änderungen an den selben Elementen vornimmt. Sollte dies der Fall sein, verwirft Revit die Änderungen, die Konflikte verursachen, ausnahmslos. Es sollte deshalb sichergestellt werden, dass niemand anderes zur selben Zeit an den selben Elementen arbeitet. Es wäre aber auch eine optimistische Nebenläfigkeitskontrolle wünschenswert, bei der der Nutzer anschließend selbst entscheiden kann, welche Änderung er behalten möchte. Um diesen Konflikt sicher zu verhindern, ohne zuvor die Bearbeitungsbereiche entliehen zu haben, gibt es dennoch eine Möglichkeit. Ein anderer Nutzer mit Zugriff auf die Zentraldatei kann seinen Namen auf den des offline Arbeitenden setzen (siehe Kapitel 3.1.7). Unter diesem Namen kann dieser das Projekt öffnen und die benötigten Bearbeitungsbereiche sperren. Dannach sollte er jedoch seinen Namen gleich wieder zurücksetzen, sonst arbeitet er mit dem Namen des offline Arbeitenden weiter, was wiederum zu Konflikten führen kann. Eine weitere Option wäre, einen neuen Bearbeitungsbereich zu erstellen. Dies macht allerdings nur Sinn, wenn nur neue Elemente erstellt und bearbeitet werden sollen und alle vorhandenen unberührt bleiben können. In diesem neuen Bearbeitungsbereich kann ohne Einschränkungen gearbeitet und die erstellten Elemente anschließend mit der Zentraldatei synchronisiert werden. Nach Abschluss aller Änderungen bei der Offlinearbeit kann die lokale Datei geschlossen und gespeichert werden, wie in Abbildung 3.23 zu sehen ist. Abbildung 3.23: Nach dem Arbeiten an einer lokalen Datei, kann man beim Schließen entscheiden, ob man die Datei synchronisieren, lokal speichern, oder verwerfen möchte. Solange man keine Verbindung zur zentralen Datei hat, funktionieren nur die unteren beiden Optionen Probleme mit Revit An allen Computern wurde mit mehreren Benutzerkonten gearbeitet. Dabei waren auf einem Computer manche Installationen nicht für alle Nutzer vorhanden. So war die Installation zwar komplett und bei einer Anmeldung mit dem Administrator-Account, mit dem die Installtion ausgeführt wurden, konnte das Programm normal genutzt werden. Nach der Anmeldung

47 3.1. Die Revit Zentraldatei 38 mit einem anderen Benutzerkonto ließ sich Revit allerdings nur im View-Modus starten. Im View-Modus lassen sich die Modelle jedoch nicht bearbeiten. Auch die weiter unten beschriebenen Erweiterungen in Revit konnten auf diesem Computer nicht von allen Nutzern geöffnet werden Worksharing Monitor Der Worksharing Monitor ist eine Erweiterung für Revit. Das Setup-Programm steht für Subscription-Kunden (siehe Kapitel 7.1.1) zur Verfügung. Nach der Installation kann es in Revit über die Registerkarte Zusatzmodule in der Gruppe externe Werkzeuge aufgerufen werden. Abbildung 3.24: Das Worksharing Monitor Hauptfenster. Hier sind im oberen Bereich die Nutzer zu sehen, die aktuell an diesem Projekt arbeiten. Dabei werden Nutzer, die den Worksharing Monitor Nutzen in schwarz, die ihn nicht Nutzen in grau angezeigt. Personen die in der Zentraldatei arbeiten, werden in rot angezeigt. Darunter sind die Anfragen aufgelistet, und ganz unten die Hinweise. Im Fenster des Worksharing Monitor ist zu erkennen, wer parallel an einem Projekt arbeitet. Es wird angezeigt, ob diese Personen an der Zentraldatei oder an eine lokalen Datei arbeiten und ob sie den Worksharing Monitor nutzen. Dies wird farblich unterlegt (siehe Abbildung 3.24). Des Weiteren werden alle eingegangenen und gestellten Bearbeitungsanfragen für Elemente und eine Liste mit Hinweisen angezeigt. Diese Hinweise sind beispielsweise Warnungen, wenn eine Bearbeitungsanfrage an jemanden gestellt wird, der keinen Worksharing Monitor nutzt. Der Worksharing Monitor zeigt bei Meldungen Pop-Up-Fenster an. Damit erscheint zusätzlich zu den von Revit eingeblendeten Hinweisen in der unteren rechten Ecke ein Fenster mit Infor-

48 3.2. Verknüpfte Revit Dateien 39 Abbildung 3.25: Die System Performance Anzeige des Worksharing Monitors mationen zu den gerade gestellten Bearbeitungsanfragen (siehe auch Kapitel 3.1.6). Allerdings werden hier zusätzlich Informationen über den aktuellen Synchronisationsstatus oder eingegangene Hinweise eingeblendet. In den Optionen läßt sich einstellen, welche Informationen auftauchen sollen. Zusätzlich läßt sich einstellen, wie lange diese Informationen eingeblendet werden sollen, und ob das Hauptfenster permanent im Vordergrund gehalten werden soll. Eine weitere Funktion des Worksharing Monitors ist die Anzeige der Systemleistung. Diese kann in einem zweiten Fenster geöffnet werden (siehe Abbildung 3.25). Das Fenster kann permanent im Vordergrund gehalten werden und, solange es nicht aktiv ist, auch mit einer einstellbaren Transparenz versehen werden, wie in Abbildung 3.26 zu sehen ist. Dabei wird deutlich, dass die Fenster des Worksharing Monitors nicht in die Oberfläche von Revit integriert worden sind. Solange sie ständig im Blickfeld gehalten werden sollen, wird entweder ein zweiter Monitor benötigt oder sie befinden sich störend im Blickfeld. Dies könnte vergebessert werden. Allerdings liegt der einzige Nutzen des Worksharing Monitors darin, dass zu erkennen ist, wer gerade an einem Projekt arbeitet. Im Hauptfenster wird zwar angezeigt, wenn jemand gerade mit der Zentraldatei synchronisiert, allerdings kann nicht nachverfolget werden, was geändert wurde. Dies kann mit dem weiter oben beschriebenen Anzeigemodus Modellaktualisierungen deutlich besser bewältiget werden. Dieser ist auch schon von Haus aus in Revit integriert. 3.2 Verknüpfte Revit Dateien Eine alternative Möglichkeit der Zusammenarbeit an einem Revit Modell neben dem Zentralmodell besteht durch die Verküpfung mehrerer einzelner Revit Dateien. Hierbei werden jedoch nicht alle Daten in einem Modell gespeichert. Dies hat zwar den Nachteil, dass nicht

49 3.2. Verknüpfte Revit Dateien 40 Abbildung 3.26: Anzeige des Worksharing Monitors in Revit. Hier ist deutlich zu erkennen, dass es sinnvoll wäre, das Fenster besser in Revit zu integrieren, damit es nicht stört. Nur die Systemanzeige ist mit ihrer Transparenzanzeige angenehm im Hintergrund. mehr alle Daten direkt verfügbar sind, hat aber andererseits den Vorteil, dass Arbeitsbereiche besser aufgeteilt werden können und die jeweiligen Beteiligten nicht miteinander in Konflikt geraten. Zwar lassen sich die Revitmodelle sowohl in Architecture, als auch in Structure und MEP öffnen. Diese Datei würde aber sehr groß werden und die anderen Projektbeteiligten nur mit Informationen belasten, die sie nicht für ihre Arbeit benötigen. Ferner lassen sich auch Dateien verknüpfen, bei denen die Bearbeitungsbereiche aktiviert sind. So können verschiedene Teams an Einzelmodellen Arbeiten und diese miteinander verknüpfen. Andere Anwendungsfälle für Verküpfungen sind das Aufteilen von einem Gebäude in mehrere Gebäudeteile und um mehrere Gebäude auf beispielsweise einem Campus zu platzieren. Somit können die einzelnen Gebäude in verschiedenen Dateien liegen 6. Bei verküpften Dateien bezieht sich immer die Datei, in der verküpft wurde, auf die verküpfte Datei. Es bietet sich also beispielsweise an, in ein Revit Structure oder ein Revit MEP-Modell das Modell aus Revit Architecture zu verknüpfen. So können Änderungen, die am Architekturmodell vorgenommen werden, direkt in den Modellen, in denen es verküpft ist, aktualisiert werden. Dies wurde hier beispielhaft mit Revit Structure ausgeführt. Dabei mussten allerdings die Wände, Decken und ähnliches noch einmal neu gezeichnet werden, da sie zwar nach dem Verknüpfen angezeigt werden, jedoch nicht als Element in der Datei vorliegen. 6 Vergleiche hierzu auch Zusammen2214/2215-Verknüpf2215

50 3.2. Verknüpfte Revit Dateien 41 Dies bedeutet, dass die Elemtente der verküpften Datei nur als Referenzen vorliegen. Die neu erstellten Elemente können an die verknüpften angeschlossen werden. Auf die verknüpften Elemente selbst besteht jedoch kein Zugriff Beide Dateien auf dem Revit Server Als erstes wurden hier zwei Modelle, die in einem Ordner auf dem Revit Server (siehe Kapitel 5) lagen, verwendet. Dies entspricht dem ablegen einer Zentraldatei auf einem über das Internet erreichbaren Server. Hierbei kam es zu keinen Fehlern, die Verküpfung funktionierte wie gewünscht und alle Änderungen am Architekturmodell konnten anschließend in Revit Structure sichtbar gemacht werden. Um allerdings Änderungen auch parametrisch an das Tragwerksmodell zu koppeln, müssen die in Revit Structure erstellten Elemente an die Elemente des verküpften Modells angeschlossen werden. Etwas, dass sich trotz der Verknüpfung nicht realisieren ließ, ist die Verknüpfung der Bauteileigenschaften. Zwar lässt sich die Lage der Bauteile aneinander koppeln, sollte sich jedoch beispielsweise die Bauteildicke im Architekturmodell ändern, so wird sie nicht im Tragwerksmodell übernommen. Genausowenig werden Änderungen an der Materialität übernommen Verknüpfte Datei auf dem Server Eine zweite Möglichkeit wäre, eine zentrales Modell, das auf dem Revit Server liegt, mit einem lokalen Modell zu verknüpfen. Der Vorteil hierbei wäre, dass man auf dem lokalen Modell die Änderungen am zentralen Modell angezeigt bekommt, ohne die eigenen Daten auf dem Server zu veröffntlichen. Dies könnte vor allem für kleinere Büros interessant sein. Allerdings können die eigenen Daten dann nicht auf einem Server geteilt werden, da Revit nur die Verbindung mit einem einzigen Server pro Modell zulässt, und müssen wieder manuell exportiert und verteilt werden. Dies würde einer asynchronen Kooperation entsprechen Verknüpfte Datei auf einem Laufwerk Die dritte Möglichkeit wäre, ein Modell auf dem Server abzulegen, das eine Verknüpfung zu einem lokalen Modell besitzt. Damit können Daten auf einem Server geteilt werden, ohne das ganze Modell zu teilen. Allerdings muss hier das Modell regelmäßig geöffnet und die Daten aktualisiert werden. Dies ist ein zusätzlicher Aufwand, der mehr Arbeit und eine zeitliche Verzögerung verursacht. Dadurch ist es wieder möglich, dass durch zu späte Aktualisierungen des zentralen Modells Inkonsistenzen entstehen. Auch dies entspricht der asynchronen Kooperation.

51 3.3. Koordinieren der Elemente bei Projekten mit Arbeitsteilung Koordinieren der Elemente bei Projekten mit Arbeitsteilung Um Fehler bei der Zusammenarbeit zu vermeiden, stellt Revit einige Funktionen zur Verfügung. Diese sind in der Registerkarte Zusammenarbeit in der Gruppe Koordination zu finden, und dienen vor allem dazu, dass unerwünschte Überschneidungen von Bauteilen aufgedeckt werden (siehe Abbildung 3.27). Diese sind zwar meist für die Darstellung nicht von Belang, jedoch für die Funktionstüchtigkeit von technischen Anlagen, die Massenermittlung und das Erstellen von Bauteillisten sehr wohl interessant. Abbildung 3.27: Die Funktionen im Feld Koordinieren im Reiter Zusammenarbeit. Hier sei als Beispiel das Projekt aus der Video-Tutorial Reihe von Philipp Müller, Klaus Hyden und Marvi Basha von den Student Experts (StEx) der Technischen Universität Graz genannt 7. Hier werden die Wände über alle Stockwerke erstellt und an der obersten Decke angeschlossen. Anschließend werden die Decken der einzelnen Stockwerke eingefügt. Bei dieser Vorgehensweise kommt es zu einer Überschneidung der Zwischendecken mit den Wänden. Für die Darstellung macht es keinen Unterschied, ob die Wände mit diesem Verfahren oder für jedes Stockwerk einzeln eingefügt wurden. Allerdings kann Revit nicht rückschließen, ob es bei den Überschneidungsstellen die Massen der Wände oder der Decken berücksichtigen soll. Außerdem werden die Wände nicht wie gewünscht für jedes Stockwerk einzeln in die Bauteillisten eintragen, da es sich ja um eine Wand über alle Stockwerke handelt. Bei solchen Überschneidungen können die von Revit bereitgestellten Funktionen helfen Kopieren und Überwachen von Elementen Elemente können in Revit kopiert und bzw. oder überwacht werden. Dabei kommt die Funktion Kopieren nur dann zum Einsatz, wenn verknüpften Modellen (siehe Kapitel 3.2) gearbeitet wird. 7 German Version Autodesk Revit Architecture Tutorial 1/3 Deutsches getting started Tutorial aus der 3er Serie der Autodesk Revit Architecture 2011 Tutorials der Student Experts der TU Graz. Dies ist das Tutorial, um die Grundlagen von Autodesk Revit Architecture zu erlernen.

52 3.3. Koordinieren der Elemente bei Projekten mit Arbeitsteilung 43 Wenn ein Element überwacht wird, bedeutet dies, dass eine Warnmeldung gesendet wird, sobald ein anderer Benutzer an diesem Element Änderungen vornimmt. Es können jedoch keine Automatismen bestimmt werden, wie bei Änderungen vorgegangen werden soll. Alle Reaktionen auf die Änderung, wie beispielsweise das Anpassen von Elementen, müssen manuell vorgenommen werden Koordinationsprüfung Die Koordinationsprüfung bietet lediglich eine Auflistung der Warnmeldungen, die durch geänderte Elemente hervorgerufen wurden, die überwacht werden. Dabei werden auch Änderungen an Basisbauteilen in einem überwachten Element angezeigt 8. damit lassen sich also die Änderungen an den überwachten Elementen als gesamtes darstellen Abstimmung von Basisbauteilen Das Abstimmen von Basisbauteilen wird dann benötigt, wenn Bauteile wie Türen, Fenster aber auch Beschriftungen an ein Element angeschlossen werden, das mit dem Projekt verknüpft ist. Sollte also an der verknüpften Datei etwas geändert werden, so muss der Zusammenhang in der Basisdatei neu geprüft werden. Dies ist vor allem dann notwendig, wenn in der verknüpften Datei das entspechende Element gelöscht wird Kollisionsprüfung Die Kollisionsprüfung ist eine der größten Vorteile bei der Arbeit mit einem 3D-Modell. Dabei kann automatisch überprüft werden, ob Elemente miteinander in Konflikt kommen, dass heißt, sich beispielsweise gegenseitig durchdringen. Dies ist nur in einem inteligenten Modell möglich, das weiß, dass es sich um Bauteile handelt, die sich nicht durchdringen dürfen. Aus einer Linienzeichnung, wie es in der 2D-Planung üblich ist, kann ein Programm keine Rückschlüsse ziehen. Allerdings ist die Kollisionsprüfung auf folgende Elemente beschränkt 10 : - Tragwerke und Pfetten (Tragwerk) - Tragwerksstützen und nicht tragende Stützen 8 Vergleiche Koordini2357/2392-Koordina Vergleiche: Zusammen2214/2215-Verknüpf2215/2262-Verwalte2262/2264-Überprüf Aus: Kollisio2407.

53 3.4. Zusammenfassung 44 - Tragende Streben und Wände - Tragende Streben, Türen und Fenster - Dächer und Geschossdecken - Sonderausstattung und Geschossdecken Dabei können Kollisionsprüfungen auch zwischen verknüpften Modellen durchgeführt werden. Kollisionen, wie beispielsweise von Bewehrungsstahl in Stahlbetonbauteilen werden bisher noch nicht unterstützt. Nach der Prüfung lassen sich die gefundenen Kollisionen anzeigen und bearbeiten. 3.4 Zusammenfassung In diesem Kapitel wurde die asynchrone Zusammenarbeit anhand einer dateibasierten Zentraldatei sowie der Zusammenarbeit mit verknüpften Dateien vorgestellt. Dabei wurde auf die Erstellung des Projektes eingegangen. Außerdem wurden die verschiedenen Zugriffsmöglichkeiten der Nutzer sowie die Vor und Nachteile an der Arbeit mit einem Teamprojekt aufgezeigt. Zum Schluss wurden noch die Möglichkeiten der Elementkoordination vorgestellt, die in einem 3D-Modell ermöglicht werden. Im nächsten Kapitel soll nun ein von Revit unabhängiges Programm von Autodesk vorgestellt werden, mit dem Daten ausgetauscht werden können.

54 45 Kapitel 4 Datenaustausch mit Autodesk Buzzsaw In diesem Kapitel soll Autodesk Buzzsaw vorgestellt werden. Buzzsaw ist eines der Programme von Autodesk, die den Datenaustausch zwischen verschiedenen Nutzern ermöglichen. Es handelt sich hierbei um ein Document Management System (DMS) (siehe Kapitel 2.1.4). Das heißt, auf Buzzsaw können Daten abgelegt werden, die von den verschiedenen Nutzern geöffnet werden können, allerdings ohne ein synchrones Arbeiten an den Dateien zu ermöglichen. Des Weiteren enfällt die Synchronisation der Dateien. Im folgenden soll nun die Arbeit mit Buzzsaw beschrieben werden. 4.1 Allgemeines Buzzsaw wird von Autodesk als Software-as-a-Service (SaaS) angeboten. Dass heißt, es handelt sich hierbei um ein Cloud-basiertes Produkt 1. Der Server für die Datenspeicherung wird von Autodesk selbst bereitgestellt. Der Speicherplatz auf dem Autodesk Server muss über Lizenzen erworben werden. Buzzsaw bietet den Vorteil, dass die Daten überall verfügbar sind und kein eigener Server betreut werden muss. Zudem werden Autodesk Programme besser unterstützt als in anderen Dokumentverwaltungssysteme.So können beispielsweise in Buzzsaw DWG und DXF Dateien 1 Cloud-Computing ist ein mittlerweile sehr weit verbreiteter Begriff bei der computergestützten Arbeit. Damit wird beschrieben, dass funktionen vom lokalen Computer an einen Server im Netzwerk ausgelagert werden. Im einfachsten Fall sind das Daten, es können aber auch Programme oder Programmteile ausgelagert werden. Dies hat den Vorteil, dass nur wenige leistungsfähige Computer benötigt werden, auf die mit leistungsschwächeren, dafür mobilen Geräten zugegriffen werden kann. Allerdings setzt diese Technik eine sehr gute Netzwerkinfrastruktur voraus, da sonst die Vorteile durch lange Zugriffszeiten amortisiert werden. Für weitere Informationen siehe Computing.

55 4.2. Einrichtung 46 angezeigt werden und die Layer ein- und ausgeblendet werden. Außerdem können in Buzzsaw auch mehrere Sprachen eingesetzt werden, was die überregionale Zusammenarbeit noch weiter unterstützt. Eine Alternative, die ein reines DMS bietet, wäre Dropbox 2, die als kostenfreier Service im Internet zur Verfügung gestellt wird. Wenn allerdings genügend Speicherplatz und eine Nutzerverwaltung eingesetzt werden soll, werden jährliche Kosten fällig. Der große Nachteil an diesem System ist, das die Zugriffe nur auf Datei-Ebene möglich sind. Somit ist nur eine asynchrone Kooperation möglich. Außerdem sind die kompletten Informationen auf einem Server der Firma Autodesk ausgelagert. Viele Büros sehen hierin noch ein Problem, da es dadurch theoretisch möglich wird, dass Dritte die dort gespeicherten Informationen mitlesen. 4.2 Einrichtung Die Einrichtung von Buzzsaw verläuft sehr einfach. Die Registrierung kann über einen Browser unter getätigt werden. Für diese Arbeit kam die 30 Tage Testversion zum Einsatz. Als Name für die Buzzsaw Site wurde BIMmaster genutzt. Anschließend kann man sich direkt im Browser anmelden und Ordner und Projekte anlegen. 4.3 Zugriff Der Zugriff auf die Daten kann auf drei Arten erfolgen: - per Buzzsaw Web-Client - per Buzzsaw Desktop-Client - per Buzzsaw Sync-Ordner Dabei kann nicht in jeder Benutzeroberfläche auf alle Funktionen von Buzzsaw zugegriffen werden Buzzsaw Web-Client Der Buzzsaw Web-Client ist ein browsergestütztes Tool, das es ermöglicht, die Daten über den Browser herunterzuladen, zu bearbeiten und auf den Server zu laden. Um den Buzzsaw 2

56 4.3. Zugriff 47 Web-Client zu nutzen, wird der Windows Internet Exlorer 6 oder höher in der 32bit Version benötigt. Andere Browser werden von Buzzsaw offiziell nicht unterstützt. Abbildung 4.1: Die Ordnerstruktur im Buzzsaw Web-Client. Außerdem ist die Navigation innerhalb eines Projektes zwischen den verschiedenen Ordnern sehr unübersichtlich. Ein Ordnerbaum fehlt vollkommen. Um in einen anderen Ordner zu gelangen, muss entweder bis zum gemeinsamen Hauptverzeichnis aufwärts navigiert oder wieder auf die Startseite zurückgesprungen werden. Wenn der gewünschte Ordner erreicht ist, können dort Dateien hochgeladen, bearbeitet, herunterladen, löschen oder sperren (siehe Abbildung 4.2). Das Sperren von Dateien ist empfehlenswert, wenn man eine Datei zum Bearbeiten heruntergeladen hat. Somit kann niemand anderes parallel die Datei heruntergeladen und bearbeitet werden. Eine andere Möglichkeit ist, die Datei direkt zu bearbeiten. Dabei wird die Datei sofort geöffnet und gleichzeitig gesperrt. Das Sperren muss sonst manuell vorgenommen werden. Abbildung 4.2: Die Anzeige einer Datei im Buzzsaw Web-Client Buzzsaw Desktop-Client Um den vollen Funktionsumfang von Buzzsaw nutzen zu können, muss der Buzzsaw Desktop- Client heruntergeladen und installiert werden. Dieser benötigt Windows 7, jedoch im Gegensatz zum Browser die 64bit Version. Nach der Anmeldung im Desktop-Client kann auf alle Funktionen von Buzzsaw, die einem vom Administrator zugeteilt wurden, zugegriffen werden.

57 4.3. Zugriff 48 Abbildung 4.3: Die Startseite von Buzzsaw. Für administrative Arbeiten muss der Desktop-Client genutzt werden. Nur in diesem ist es möglich, Site-, Projekt-, und Nutzerverwaltung zu betreiben (siehe Abbildung 4.3) Buzzsaw Sync Buzzsaw Sync bietet die leichteste Möglichkeit, Daten über Buzzsaw auszutauschen. Nach dem Download und der Installation von Buzzsaw Sync kann ein beliebiger Ordner auf dem Desktop als Sync-Ordner definiert werden. Dazu muss dieser Ordner lediglich über einen Rechtsklick ausgewählt und der im Kontextmenü erscheinende Eintrag Autodesk Buzzsaw Sync-Ordner hinzufügen... selektiert werden (siehe Abbildung 4.4). Im daraufhin erscheinenden Dialogfeld werden die Adresse der Buzzsaw Site (in diesem Fall: https://projectpoint.buzzsaw.com/client/bimmaster), sowie der Benutzername und das Passwort eingegeben. Anschließend werden die Einstellungen für die Synchronisation getroffen. Dabei stehen die in Abbildung 4.5 dargestellten Optionen zur Verfügung. Damit ist der Sync-Ordner eingerichtet 3. Es können sofort alle Dokumente heruntergeladen werden. Dabei werden weiterhin die in Buzzsaw festgelegten Berechtigungen beachtet. Nach dem Herunterladen werden die Dateien in diesem Ordner stets auf dem aktuellen Stand gehalten. 3 Eine ausführliche Anleitung wird im Video unter geboten.

58 4.3. Zugriff 49 Abbildung 4.4: Nach dem Download und der Installation von Buzzsaw Sync besteht die Möglichkeit, in einem beliebigen Ordner über das Kontextmenü einen Buzzsaw Sync-Ordner hinzuzufügen. Abbildung 4.5: Der Buzzsaw Sync Ordner wird entweder zu einer bestimmten Zeit, ständig oder nur per manuellem Start synchronisiert. Im normalen Arbeitsumfeld bietet sich die ständige Synchronisation an, um Änderungen sofort zu erhalten.

59 4.3. Zugriff 50 Der Buzzsaw Sync-Ordner ist permanent aktiviert und zu jeder Zeit über den Windows Infobereich erreichbar. Dort können der Weiteren per Kontextmenü alle wichtigen Einstellungen und Anzeigen erreicht werden (siehe Abbildung 4.6). Eine dieser Anzeigen ist zum Beispiel das in Abbildung 4.7 dargestellte Synchronisationsprotokoll, mit dem sich die Änderungen an den Dokumenten im Sync-Ordner nachvollziehen lassen. Abbildung 4.6: Über das Buzzsaw Sync Icon im Windows Infobereich sind alle wichtigen Funktionen von Buzzsaw Sync erreichbar. Abbildung 4.7: Im Synchronisationsprotokoll von Buzzsaw Sync lassen sich alle Änderungen an den Dokumenten im Sync-Ordner nachvollziehen.

60 4.4. Berechtigungen Berechtigungen Jeder, der Zugriff auf die Buzzsaw Seite hat, muss eine Berechtigung besitzen, um in Buzzsaw arbeiten zu können. Dabei sind folgende Einstellungen beim Anlegen des Benutzers zu treffen (siehe auch Abbildung 4.8). Im oberen Bereich kann festlegt werden, ob der Nutzer Administratorenrechte bekommen soll oder ob er zumindest neue Benutzer hinzufügen oder bearbeiten kann. Zweiteres wird in der Regel für Projekt Administratoren aktiviert werden. Abbildung 4.8: Beim Anlegen eines neuen Nutzers in Buzzsaw wird neben den allgemeinen Daten wie Namen, Benutzernamen, , etc. die Zugehörigkeit zu den einzelnen Projekten und die Berechtigung in diesen festgelegt. Wird dem Benutzer ein Projekt zugewiesen bekommt dieser eine Berechtigung in diesem Projekt. Dabei stehen folgende Optionen zur Auswahl: - Kein Zugriff - Liste - Ansicht - Überprüfen - Aktualisieren - Ablegen

61 4.4. Berechtigungen 52 - Bearbeiten - Administrator Der Unterschied zwischen der Zugewiesenen Berechtigung und dem Tatsächlichen Zugriff wird weiter unten noch erklärt. Neben dem Zuweisen zu einem Projekt kann der Benutzer in Gruppen eingegliedert werden. Dabei sind die Rechte der einzelnen Nutzer sehr genau definierbar. Es kann für jeden Nutzer bestimmt werden, welche Rechte er für die Projekte, Ordner und Dateien hat. Die Matrix für die Festlegung der einzelnen Berechtigungen ist in Abbildung 4.9 abgebildet. Abbildung 4.9: In dieser Matrix kann jedem Nutzer zu jedem Ordner und jeder Datei in einem Projekt eine eigene Berechtigung zugewiesen werde. Es kann in den Ordnern direkt naviegiert werden, was die Berechtigungseinstellung über mehrere Ordner in einem Projekt vereinfacht. Zudem können in der Matrix die Nutzer und die Ordner vertauscht werden, um sich entweder den Nutzer oder die Ordner und Dateien als Zeilen anzeigen zu lassen. Sollten mehrere verschiedene Berechtigungen für einen Nutzer vorhanden sein, werden diese von Buzzsaw wie folgt behandelt: - Unterscheiden sich die Berechtigungen des Nutzers an einer Datei von der Berechtigung des Benutzers an dem beinhaltenden Ordner, dann gilt für diese Datei die Berechtigung an der Datei. - Ist dem Nutzer selbst eine andere Berechtigung zugewiesen worden, als einer Gruppe in der der Nutzer Mitglied ist, so gilt immer die höhere Berechtigung. Sollte also der Nutzer

62 4.4. Berechtigungen 53 in einer Gruppe sein, die sehr viele Rechte hat, kann man diese nicht durch Zuweisen von Einzelberechtigungen einschränken. Dazu muss der Nutzer zuerst aus der Gruppe ausgeschlossen werden. Das Anheben von Berechtigungen einzelner Gruppenmitglieder ist jedoch möglich. Dies gilt auch schon beim Anlegen der Gruppen und Benutzer (siehe Abbildung 4.10). Diese Kompexität führt im Gegenzug zu einer gewissen Unübersichtlichkeit. Deshalb sollte regelmäßig der Tatsächliche Zugriff in den einzelnen Ordnern und Dateien überprüft werden, um sicherzustellen, dass niemand eine höhere Berechtigung als vorgesehen bekommen hat. Dies könnte beispielsweise durch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe mit höheren Rechten geschehen. Abbildung 4.10: In dieser Abbildung sind die Mitglieder des Projektes Konrad-Celtis-Straße zu sehen. Auch hier erkennt man die unterschiedlichen Berechtigungen der Nutzer innerhalb der Gruppe. Im oberen Teil der Abbildung sind dabei die zugewiesenen Berechtigungen zu sehen. Im unteren Teil der Abbildung sind die tatsächlichen Zugriffe zu sehen. Eine weitere Funktion in Buzzsaw ist der integrierte Mailservice. Dieser ist im Vergleich zu anderen Mailprogrammen jedoch sehr umständlich. Auch die Kommunikation, die zu den einzelnen Dateien geführt werden kann, ist nicht sehr benutzerfreundlich. Daher werden diese Funktionen meist durch andere Anwendungen ersetzt werden.

63 4.5. Buzzsaw und Revit Buzzsaw und Revit In Revit selbst gibt es eine weitere Möglichkeit, Daten in Buzzsaw hochzuladen. Dies wird in Revit als Veröffentlichen bezeichnet. Dazu findet man im Anwendungsmenü die Möglichkeit, folgende Formate zu übertragen (siehe auch Abbildung 4.11): - DWF - DWG - DXF - DGN - SAT Dabei fällt sofort auf, dass die Revit-Datei nicht selbst veröffentlicht werden kann. Dies wäre zum Beispiel auch dafür interessant, um in Revit erstellte Familien zu veröffentlichen. Diese Dateien müssen jedoch nach dem Speichern über einen der oben vorgestellten Wege in Buzzsaw hochgeladen werden. Nach der Wahl des Formats kann auswählt werden, welche Ansichten und Pläne veröffentlicht werden sollen. Diese Ansicht variiert je nach gewähltem Format. In Abbildung 4.12 ist als Beispiel die Ansicht bei der Veröffentlichung einer DWG-Datei gezeigt. Im darauffolgenden Fenster kann die entsprechende Buzzsaw-Site und der Ordner, in den veröffentlicht werden soll, angegeben werden. Dieser muss jedoch zuvor existieren. Es werden keine neuen Ordner durch das Veröffentlichen angelegt. Sollten die Zugriffsdaten für die Buzzsaw-Site oder den Ordner noch nicht existieren, können sie hier angelegt oder auch vorhandene bearbeitet werden (siehe Abbildung 4.13). Bei diesem Vorgang kam es jedoch zu einer Fehlermeldung. Die Veröffentlichung wurde mit den in Abbildung 4.14 und Abbildung 4.15 gezeigten Fehlermeldungen abgebrochen, obwohl keine der gezeigten Zeichen in einem der Namen auftaucht. Eine Alternative wäre, die Datei in einem der Formate zu exportieren und anschließend in Buzzsaw hochzuladen. Allerdings dauert dies deutlich länger. Als eine weitere Möglichkeit zu testen, wurden Revit-Dateien mit aktivierter Zusammenarbeit im Buzzsaw Sync-Ordner abgelegt. Dabei wurden folgende Einschränkungen festgestellt: - Sollte eine lokale Revit Datei auf dem Syncordner abgelegt werden, kann dieser nur von dem Benutzer bearbeitet werden, dem die lokale Datei gehört. Bei allen anderen Nutzern wird eine Fehlermeldung ausgegeben, und das Öffnen abgebrochen.

64 4.5. Buzzsaw und Revit 55 Abbildung 4.11: Die Auswahlmöglichkeiten in Revit für die Veröffentlichung in Buzzsaw. Abbildung 4.12: Die Auswahlmöglichkeiten für die Ansichten und Pläne bei Veröffentlichung von DWG-Dateien in Buzzsaw.

65 4.5. Buzzsaw und Revit 56 Abbildung 4.13: Die Auswahlmöglichkeiten für die Ansichten und Pläne bei Veröffentlichung von DWG-Dateien in Buzzsaw. Abbildung 4.14: Die erste Fehlermeldung bei der Veröffentlichung der Ansichten als DWG Abbildung 4.15: Die zweite Fehlermeldung bei der Veröffentlichung der Ansichten als DWG

66 4.6. Zusammenfassung 57 - Beim Ablegen einer dateibasierten Zentraldatei kommt es beim Öffnen zu den in Kapitel beschriebenen Fehlern, da damit in der Zentraldatei gearbeitet wird. Das Arbeiten mit einer Revit-Datei auf dem Sync Ordner funktioniert wie vorgesehen. Allerdings kann dann immer nur ein Nutzer die Datei öffnen und bearbeiten. 4.6 Zusammenfassung In diesem Kapitel wurde der Datenaustausch mit Hilfe von Buzzsaw aufgezeigt. Es wurde dargelegt, welche Einschränkungen durch das asynchrone Arbeiten mit Buzzsaw in Kauf genommen werden müssen. Diese Einschränkungen äußern sich vor allem dadurch, dass nur ein Nutzer an einer Revit Datei arbeiten kann und sogar die von Revit unterstützte Zusammenarbeit bei der Ablage der Datei auf Buzzsaw verloren gehen. Im folgenden Kapitel soll nun der Revit Server vorgestellt werden, mit dem asynchrones und verteiltes Arbeiten möglich wird.

67 58 Kapitel 5 Globale Kooperation mit dem Revit Server Der Revit Server ist dazu bestimmt, mehrere Server miteinander zu vernetzen und so ein zentrales Modell für die verteilte, aber immer noch asynchrone Arbeit zur Verfügung zu stellen. Sollten die Teammitglieder an einem Ort arbeiten, sollte die in Kapitel 3 beschriebene dateibasierte Zentraldatei zum Einsatz kommen. Diese bietet die selben Möglichkeiten der parallelen Zusammenarbeitan einem Modell auf einem deutlich einfacherem Weg. 5.1 Entwicklung Veröffentlicht wurde der Revit Server Ende Er stand damals allen Subscription Kunden zur Verfügung 1. Im AEC Magazine schreibt Day (2010) dazu, dass Autodesk damit auf den von Graphisoft schon zuvor mit ArchiCAD R13 und R14 veröffentlichten BIM Server reagiert. Die dateibasierte Zentraldatei gab es in Revit zwar schon zuvor, die Zusammenarbeit über das eigene Büro hinaus wurde jedoch erst mit dem Revit Server möglich. Damals wurde jedoch noch festgestellt, dass der Revit Server noch nicht so ausgereift wie die Graphisoft Technologie sei. Nach einem Jahr ist der Revit Server nun für alle Kunden verfügbar. Er kann direkt aus der Installationsdatei aller Produkte der Revit-Familie 2012 installiert werden (siehe Kapitel 5.5). Neben Fehlerbehebungen der Version 2011 sind folgende Funktionen in Revit Server 2012 vorhanden 2. 1 Bei Subscription handelt es sich um einen Servicevertrag der Firma Autodesk. Er kann beim Erwerb einer Autodesk Lizenz abgeschlossen werden. Die Laufzeit beträgt ein,zwei oder drei Jahre. In dieser Zeit stehen ein besserer Support, kostenlose Updates der lizensierten Produkte sowie Schulungen und Nutzung zusätzlicher Extensions der Programme. Weitere Informationen gibt es unter 2 aus: Server 2012 New Features.

68 5.2. Funktionsweise 59 - Anforderungen zur Bearbeitungsfreigabe werden nun unterstützt (siehe Kapitel 3.1.6), - Die Anzeigemodi für die Zusammenarbeit werden nun unterstützt (siehe Kapitel 3.1.5), - Revit 2011 und Revit 2012 können parallel auf dem Server genutzt werden. Damit müssen nicht mehr alle Beteiligten auf die neuste Version aufrüsten, - Revit Server kann nun auch auf virtuellen Systemen betrieben werden (siehe Kapitel 5.4.2), - Die Ordnerstruktur der Installations- und log-dateien wurde optimiert, - Im Autodesk Revit Server Administrator können nun auch die Kommentare (siehe Kapitel 3.1.4) angezeigt werden, allerdings nur in Revit 2012, - Bluestreak wurde integriert (siehe Kapitel 5.14), - RevitServerTool für Modellerstellung mittels Befehlszeilen wurde integriert (siehe Kapitel 5.7.2). 5.2 Funktionsweise Der Revit Server verkürzt die Synchronisationszeiten in einem WAN, da er die Zentraldatei auf den verschiedenen Servern in den Cache speichert und diese somit für die Nutzer schneller verfügbar sind (Siehe Abbildung 5.1). Dabei speichert er die Daten nicht in einer großen Datei, wie es bei der dateibasierten Zusammenarbeit der Fall ist. Auf dem Server wird die Datei in verschiedene Ordner und Datenströme mit den Elementrechten aufgeteilt. Damit ähnelt es der klassischen Funktionsweise von Datenbanken 3. Um die Synchronisation zwischen den verschiedenen Servern nachvollziehen zu können, wurden die in Kapitel 5.16 beschriebenen Programme Revit Server Monitor und Wireshark eingesetzt. Die Synchronisation läuft auf den verschiedenen Servern ständig im Hintergrund mit. Dies wird benötigt, um die Zugriffe der Nutzer steuern zu können. Die größeren Datenpakete, die die Informationen des Modells beinhalten, werden nur bei versendet, falls einer der Benutzer eine Synchronisation durchführt. Dabei werden zunächst die Daten des geänderten Modells direkt auf den zentralen Server geladen. Da es sich hier durch die regelmäßigen Synchronisationsvorgänge nur um kleine Datenmengen handeln sollte, ist diese Übertragung sehr schnell abgeschlossen. Dieser Vorgang wird in Abbildung 5.2 dargestellt. Erst nachdem diese Synchronisation mit dem zentralen Server abgeschlossen ist, werden die Daten mit den lokalen Servern synchronisiert (siehe Abbildung 5.3). 3 Vergleiche vom

69 5.2. Funktionsweise 60 Abbildung 5.1: Der Aufbau eines Revit Server Netzwerks. Die verschiedenen Clients werden mit den lokalen Servern verbunden, der wiederum mit dem zentralen Server über das WAN zur Verfügung steht. Aus (Brumm, 2010). Abbildung 5.2: Synchronisation der Datei mit dem zentralen Modell. Das Synchronisieren mit der Zentraldatei wird immer auch direkt am zentralen Server vorgenommen. Da es sich hier nur um Änderungen handelt, kann die Zeit trotzdem kurz gehalten werden. Aus (Brumm, 2010). Abbildung 5.3: Laden der Daten aus der Zentraldatei in den Cache des lokalen Servers. Dies geschieht ständig im Hintergrund, um die Daten auf dem lokalen Server aktuell zu halten. Aus (Brumm, 2010).

70 5.3. Teamprojekte 61 Das Laden der Daten in den Cache des lokalen Servers geschieht auch wenn keiner der Nutzer aktuell die Daten vom zentralen Server anfordert. Dies dient vor allem dazu, den Vorgang zu beschleunigen. Die einzelnen Nutzer laden die Daten beim Öffnen der Datei oder beim Synchronisieren, nachdem viele andere Nutzer Änderungen vorgenommen haben, direkt vom lokalen Server (siehe Abbildung 5.4). Abbildung 5.4: Öffnen der Datei aus dem Cache des lokalen Servers. Durch den Zugriff auf den lokalen Server kann das Modell auf dem Client schneller geladen werden, obwohl die Zentraldatei nicht direkt im eigenen Netzwerk liegt. Aus (Brumm, 2010). Um den Revit Server auch ohne Störungen betreiben zu können, muss die Firewall richtig konfiguriert werden. In der Windows-Firewall muss die Datei und Druckerfreigabe aktiviert sein. Des weiteren müssen die Ports 80 und 808 offen sein. Der Port 80 wird für die Kommunikation über den Revit Server Administrator benötigt. Der Port 808 hingegen ist für den Datenaustausch und die Informationsübertragung zu den Besitzrechten an den Elementen notwendig. Über den Port 808 wird mittels Transmission Control Protocol (TCP) kommuniziert. Diese Ports müssen deshalb auch bei einer Verbindung über ein Virtual Private Network (VPN) zur Verfügung stehen. 5.3 Teamprojekte Die Arbeit in einem Teamprojekt, das auf dem Revit Server abgelegt ist, unterscheidet sich in den Grundfunktionen nicht von einem Teamprojekt, das auf einem Netzwerkspeicher abgelegt ist (siehe Kapitel 3.1.1). Die Arbeit der einzelnen Projektbeteiligten erfolgt an lokalen Kopien, in denen wie gewohnt Arbeitsbereiche angelegt und die Daten mit dem zentralen Modell synchronisiert werden können. Bei dem zenralen Modell handelt es sich in diesem Fall um eine serverbasierte Zentraldatei. Bevor die zentrale Datei geöffnet werden kann, muss Revit mit dem Revit Server verbunden werden. Dazu muss in der Registerkarte Zusammenarbeit in der Gruppe Synchronisieren das Dropdown-Menü geöffnet und dort auf Verbinden mit Revit Server geklickt werden. Im anschließend erscheinenden Fenster kann entweder die Internet Protocol (IP)-Adresse oder den Namen des Servers, auf dem Revit Server installiert ist, eingeben werden. Dazu muss natürlich sichergestellt sein, dass der Server von dem genutzten Computer aus auch erreichbar ist. Außerdem sollte immer auf einen der lokalen Server zugegriffen werden, auch

71 5.3. Teamprojekte 62 wenn der direkte Zugriff auf den zentralen Server möglich ist. Nach erfolgreicher Verbindung sieht das Fenster wie in Abbildung 5.5b dargestellt aus und kann wieder geschlossen werden. (a) (b) Abbildung 5.5: Das Dialogfeld vor (a) und nach der Verbindung zum Revit Server (b) Anschließend findet man im Dialogfeld Öffnen auf der linken Seite unter den Favoriten den Revit Server. Dort kann wie gewohnt durch die auf dem Server liegende Ordnerstruktur navigiert und das gewünschte Projekt geöffnet werden. Dabei ist jedoch wieder zu beachten, dass der Haken bei Neue lokale Datei erstellen gesetzt ist (siehe Abbildung 5.6). Allerdings gibt es einige Unterschiede zur Synchronisation mit einer dateibasierten Zentraldatei. Nach der Arbeit an einem lokalen Modell kann entschieden werden, ob die lokale Datei zur zentralen Datei werden soll. Falls dies der Fall ist, wird zwar eine Warnung angezeigt, dass es die Datei schon schon gibt. Diese kann dennoch durch erneute Bestätigung überschreiben werden. Abbildung 5.6: In Dialogfeld kann über den Revit Server (links unten) und die darin enthaltene Ordnerstruktur zum gewünschten Projekt navigiert werden. Dabei sollte überprüft werden, ob der Haken bei Neue lokale Datei erstellen gesetzt ist (unten im Fenster). Bei der Arbeit mit dem Revit Server ist die Funktion nach dem Speichern zur zentralen Datei machen zwar standardmäßig aktiviert, aber ein Überschreiben der zentralen Datei nie

72 5.4. Das Netzwerk 63 möglich. Es kann also die zentrale Datei nie durch eine lokale Datei ausgetauscht bzw. ersetzt werden 4. Folgende weitere Einschränkungen sind bei der Arbeit mit dem Revit Server zu beachten 5 : - Der Worksharing Monitor (siehe Kapitel ) kann nicht eingesetzt werden - Die zentrale Datei kann nicht auf eine vorherige Version zurückgesetzt werden - Projekte ohne Arbeitsteilung können auf dem Server nicht abgespeichert werden - Der Zugriff direkt über die zuletzt geöffneten Dateien ist nicht möglich - Der Höchstwert für die Einträge in Verlaufsdateien kann nicht festgelegt werden 5.4 Das Netzwerk Um die Programme in einer servergestützten Umgebung zu testen, wurde am Lehrstuhl für Computation in Engineering der TU München ein lokales Netzwerk aufgebaut. Dieses Netzwerk wurde in zwei Konfigurationen eingerichtet. Folgende Hardware stand dabei zur Verfügung: - zwei Fujitsu Siemens Celsius Computer (Intel Xeon CPU E ,1 GHz, 8 GB DDR3 RAM) - ein Toshiba Satellite Notebook (Intel Core(TM) 2 Duo T6400 2,0 GHz, 4 GB DDR2 RAM) Um die Computer miteinander zu vernetzen, wurde ein Switch installiert, der eine Übertragungsrate von 1Gbit/s unterstützt. Der Switch wurde zusätzlich an einem Router angeschlossen, um auf allen Computern einen Internetanschluss zur Verfügung zu stellen Erste Konfiguration In der ersten Konfiguration wurden die Computer wie folgt ausgestattet: Erster Fujitsu Siemens Computer: Windows Server 2008 R2, darauf Autodesk Revit Server 2012 (Central Server) Oracle VM VirtualBox mit Windows 7 64bit, darauf Autodesk Revit Architecture Vergleiche Zusammen2214/2269-Arbeiten2269/2274-Verwalte2274/2276-Überlegu Vergleiche Zusammen2214/2269-Arbeiten2269/2274-Verwalte2274/2276-Uberlegu2276/2277-Verwaltu2277

73 5.4. Das Netzwerk 64 Abbildung 5.7: Erste Netzwerkkonfiguration: Dargestellt sind die drei Computer und der virtuelle Computer (gestrichelt), mit den zugehörigen IP-Adressen. Des Weiteren sind die installierten Betriebssysteme und Programme angegeben Zweiter Fujitsu Siemens Computer: Windows 7 64bit, darauf Autodesk Revit Architecture 2012 Notebook: Windows 7 64bit, darauf Autodesk Revit Architecture 2012 In dieser Konfiguration arbeiteten noch alle Computer in einer einzigen Domäne mit dem Namen cie.bv.tum.revit (siehe Abbildung 5.7). Als Nutzer kamen in diesem Netzwerk neben den Standardnutzern (Administrator, Gast,...) noch die Nutzer Fabian Ritter und Julia Kinigadner hinzu Zweite Konfiguration In der zweiten Konfiguration wurden die Computer wie folgt ausgestattet (siehe Abbildung 5.8). Erster Fujitsu Siemens Computer: Windows Server 2008 R2, darauf Autodesk Revit Server 2012 (Central Server) Oracle VM VirtualBox mit Windows 7 64bit, darauf Autodesk Revit Architecture 2012 Zweiter Fujitsu Siemens Computer (siehe Abbildung 5.9): Windows 7 64bit, darauf Autodesk Revit Architecture 2012, Autodesk Revit Structure 2012 Oracle VM VirtualBox mit Windows Server 2008 R2, darauf Revit Server (local Server) Notebook: Windows 7 64bit, darauf Autodesk Revit Architecture 2012, Autodesk Revit Structure 2012

74 5.4. Das Netzwerk 65 Abbildung 5.8: Zweite Netzwerkkonfiguration: Dargestellt sind die drei Computer und die virtuellen Computer (gestrichelt), mit den zugehörigen IP Adressen. Des Weiteren sind die installierten Betriebssysteme und Programme angegeben Abbildung 5.9: Diese Abbildung zeigt, wie in einem Fenster auf dem Computer mit Windows 7 64bit in einem Fenster der Windows Server 2008 R2 läuft.

75 5.5. Die Installation 66 Bei dieser Konfiguration wurde noch eine zweite Domäne mit dem Namen local.bv.tum.revit für das lokale Netzwerk hinzugefügt. Als einziger Computer für diese Domäne wurde das Notebook genutzt. Als Nutzer kamen in diesem Netzwerk neben den Nutzern der ersten Konfiguration noch die Nutzer Zentral im zentralen Netzwerk und Lokal im lokalen Netzwerk hinzu. Dies sollte dazu dienen, den Zugriff der Nutzer aus den verschiedenen Netzwerken nachvollziehen zu können. 5.5 Die Installation Da sich die Installation von Revit Server von der Installation anderer Programme unterscheidet, soll in diesem Kapitel die Installation von Revit Server etwas genauer betrachtet werden. Zuallererst benötigt die Installation von Revit Server einige Vorraussetzungen. Die Mindestanforderungen an die Hardware: - 2GHz 2 Kern-Prozessor, - 8GB Arbeitsspeicher, - Festplatte mit 7200rpm und 3.0 GB/s Übertragunsrate, - Gbit Ethernet. Die Anforderungen an die Software: - Windows Server 2008 R2 (64bit), - Microsoft.NET 3.5 SP1 (wird mit Revit Server installiert, falls es noch nicht vorhanden ist), - Microsoft Silverlight Konfiguration von Windows Server 2008 R2 Um Revit Server auf dem Windows Server installieren zu können, müssen auf dem Server noch die Internet Information Services (IIS) 7.5 installiert und konfiguriert werden. Die IIS sind eine Diensteplattform für Microsoft Computer und Server. Über diese können mittels Kommunikationsprotokollen Dokumente und Dateien im Netzwerk zugänglich gemacht werden. Außerdem können über die IIS Applikationen ausgeführt werden 6. 6 Vergleiche Internet Information Services.

76 5.5. Die Installation 67 Hierfür wird der Server Manager geöffnet und falls noch nicht vorhanden die Rolle 7 Application Server hinzugefügt. Hier müssen der Web Server (IIS) Support und die TCP 8 Aktivierung ausgewählt werden. Beim Web Server (IIS) müssen Active Server Pages (ASP), Common Gateway Interface (CGI), Server Sided Includes (SSI) und IIS6 Scripting Tools ausgewählt sein. Anschließend kann die Rolle installiert werden. Im Server Manager sollte nun unter Rollen Application Server nun folgende Dienste als aktiviert gelistet sein: IIS 7.5 mit TCP-Portfreigabe, TCP-Aktivierung, ASP, CGI, SSI und Nicht-Hypertext Transfer Protocol (HTTP)-Aktivierung 9, Installation von Revit Server 2012 Um Revit Server zu installieren wird seit der Version 2012 kein Subscription (siehe Kapitel 7.1.1) mehr benötigt. Die Installationsdatei ist in der Revit Installation mit integriert. Zum Installieren wird die Revit Installationsdatei auf dem Server entpackt und gestartet. Im Begrüßungsfenster wird nicht Installieren sondern Werkzeuge und Dienstprogramme installieren ausgewählt und anschließend nach sorgfältigem Lesen die Lizenzvereinbarungen akzeptiert. Im nächsten Schritt stehen folgende Installationen zur Verfügung: - Network Licence Manager - Autodesk CAD Manager Tools - Revit Server - Revit Software Development Kit Nach der Auswahl von Revit Server muss noch der Ort, an dem Revit Server seinen Cache anlegt, festgelegt werden. Nach einer weiteren Bestätigung kann ausgewählt werden, ob es sich bei dieser Installation um einen lokalen oder zentralen Server handelt. Dabei unterscheidet sich der lokale Server vom zentralen Server insofern, als ihm noch ein zentraler Server zugeordnet werden muss, von dem er die Daten beziehen soll. Des Weiteren wird an dieser Stelle festgelegt, an welchem Ort Revit Server seine Dateien speichert und im Falle eines lokalen 7 Server-Rollen sind Server-Anwendungen, die einzeln nachinstalliert werden können. Vergleiche wiki.computerwoche.de/doku.php/windows/windows-server Das Transmission Control Protocol (TCP) enthält Vereinbarungen darüber, wie Datenpakete im Internet übertragen werden. Damit wird die vollständige Übertragung von Daten gewährleistet. Vergleiche wikipedia.org/wiki/transmission Control Protocol. 9 Siehe auch im wikihelp von Autodesk zu den Einstellungen unter deu/2012/help/0000-revit Ad0/0002-Revit Se2/0003-Revit Se3 und die Videos unter com/adsk/servlet/ps/dl/item?siteid=123112&id= &linkid=

77 5.5. Die Installation 68 Servers die IP-Adresse des zentralen Servers angegeben. Nach einer weiteren Bestätigung ist die Installation abgeschlossen. Festlegen der Rechte für Revit Server Administrator über IIS Ein weiterer Schritt besteht darin, zu bestimmen, wer Revit Server Administrator ist. Dabei kann es sich um ein oder mehrere Personen handeln, da die Revit Server Administrator- Oberfläche auf allen Computern, die mit dem Server verbunden sind, über den Browser aufgerufen werden kann. Daher muss es sich nicht um nur einen Server Administratoren handeln. Definiert werden diese Zugriffsrechte unter den Rollen der Server-Verwaltung. Pfad: Rollen W ebserver(iis) Internetinf ormationsdienste SERV ERNAME Sites DefaultW ebsite RevitServerAdmin Abbildung 5.10: Überblick über eine mögliche Einstellung der Authentifizierung Als erstes wird die Authentifizierung geändert (siehe Abbildung 5.10). Anonyme Authentifizierung sollte deaktiviert und Standardauthentifizierung und Windows-Authentifizierung aktiviert sein. Bei den Authentifizierungsregeln sollten Alle Benutzer entfernt und die Benutzer und Benutzergruppen eingetragen werden, die auf Revit Server Administrator Zugriff haben sollen (siehe Abbildung 5.11). Dannach können sich nur noch die autorisierten Nutzer in Revit Server Administrator anmelden. Dazu benötigen sie ihren Windows Namen mit Passwort, mit dem sie sich auch an den Computern anmelden. In diesem Fall wurde zusätzlich zum Administrator noch der Nutzer Fabian Ritter als Berechtigter für Revit Server Administrator hinzugefügt. Der praktische Anwendungsfall für so eine Konfiguration liegt zum Beispiel darin, das in einer Firma die Server Administratoren aus der EDV Abteilung kommen, der BIM-Manager aber eher jemand aus der Gruppe des Planungsteams sein wird.

78 5.5. Die Installation 69 Mit diesen Einstellungen ist die Installation von Revit Server abgeschlossen. Abbildung 5.11: Überblick über die Einstellungen in den Autorisierungsregeln Umwandeln eines lokalen Servers in einen zentralen Server Das Umwandeln eines lokalen Servers in einen zentralen Server ist generell möglich. Nötig werden kann dieser Vorgang, wenn der Standort des zentralen Servers aufgelöst werden soll, oder in dem noch viel unerfreulicheren Fall, dass der zentrale Server ausfällt 10. Um den Umzug vorzubereiten, müssen alle Teammitglieder, die eine Verbindung zu einem Serverprojekt haben, diese trennen. Das erfolgt am einfachsten durch Speichern der aktuellen Arbeit und dem Schließen von Revit. Anschließend sollte der Server Administrator alle Projekte auf dem Server sperren (siehe Sperren in Revit Server Administrator in Kapitel 5.6.4). Dies wird allerdings nicht mehr funktionieren, sollte der zentrale Server ausgefallen sein. Anschließend muss auf dem Server, der neuer zentraler Server werden soll, die Umgebungsvariable geändert werden 11. Diese befindet sich auf dem Server unter: Pfad: Start Systemsteuerung System ErweiterteSystemeinstellungen Im sich öffnenden Fenster befindet sich auf der Registerkarte Erweitert ein Feld Umgebungsvariablen. Im anschließenden Dialogfeld steht unter Systemvariablen die Variable mit dem Namen REVIT2012CENTRALSERVER, die selektiert und bearbeitet werden muss. Im anschließenden Dialogfeld steht der Namen der Variablen und deren Wert. Der Name der Variable darf nicht geändert werden. Der Wert der Variablen trägt den Namen des alten zentralen 10 Vergleiche Ad0/0002-Revit Se2/ 0008-Revit Se8/0010-Verwalte10/0013-Erweiter13/0014-Umwandel Vergleiche Ad0/0002-Revit Se2/0008- Revit Se8/0010-Verwalte10/0013-Erweiter13/0015-Ändern d15#guid-5d5332ee-a a0ad- B569AFC8DB3B.

79 5.5. Die Installation 70 Servers. Hier muss der Name des lokalen Servers eingetragen werden, der neuer zentraler Server werden soll. Anschließend können alle Fenster wieder mit OK geschlossen werden. Dannach muss im IIS-Manager der RevitserverAppPool neugestartet werden. Pfad: Server M anager Rollen W ebserver(iis) Internetinf ormationsdienste < Servername > Anwendungspools Anschließend muss der Revit Server Autosync-Service neugestartet werden, wobei keine Instanzen von w3wp.exe ausgeführt werden dürfen. Dieser befindet sich unter Revit Server Autosync in den Diesnten des Windows Servers. Danach müssen noch alle Daten, die sich im Projektordener auf dem neuen zentralen Server befinden, entfernt werden. Die Administratoren aller weiteren Standorte müssen nun ebenfalls die Umgebungsvariable auf den neuen Wert setzen. Zu guter Letzt müssen noch alle Projekte wieder auf den neuen zentralen Server in den Ordnern abgelegt werden. Eine Alternative wäre, den lokalen Server zu deinstallieren, und einen zentralen Server zu installieren, da die Projekte sowieso neu angelegt werden müssen. Allerdings bietet die oben aufgeführte Methode den Vorteil, dass die Projektbeteiligten automatisch an den neuen zentralen Server weitergeleitet werden, ohne etwas ändern zu müssen. Ein reines Kopieren der Projektstruktur, von beispielsweise einem Backup, funktionert zwar auch, aber es kann dennoch sein, dass nach diesem Vorgang alle zentralen Modelle einmal geöffnet und erneut gespeichert werden müssen, um die Zusammenarbeit wieder zu aktivieren. Soll oder muss der alte zentrale Server nicht aufgegeben, sondern nur zu einem lokalen Server heruntergestuft werden, so muss auch auf diesem Server die Umgebungsvariable geändert werden. Anschließend müssen im Projektpfad die Daten entfernt werden Herunterfahren des Servers zu Wartungszwecken Immer wieder kommt es vor, dass ein Server heruntergefahren werden muss. In den meisten Fällen geschieht dies zu Wartungs- beziehungsweise Instandhaltungszwecken. Auch hier wird empfohlen, alle Projekte auf dem Server zu sperren, bevor der Server heruntergefahren wird 13. Allerdings wurden im Verlauf dieser Arbeit sowohl der lokale als auch der zentrale Server einige Male neugestartet, ohne die Projekte zu sperren. Bei den Nutzern hat das lediglich zur Folge, dass der Server nicht mehr erreichbar ist, und somit keine Projekte mehr geöffnet werden können. Das wichtigere ist auch hier wieder, dass der Vorgang an sich kommuniziert wird. Alle beteiligten Benutzer und alle anderen Server Administratoren sollten über das 12 Vergleiche Ad0/0002-Revit Se2/ 0008-Revit Se8/0010-Verwalte10/0013-Erweiter13/0016-Zuweisen Vergleiche Ad0/0002-Revit Se2/ 0008-Revit Se8/0010-Verwalte10/0013-Erweiter13/0017-Herunter17.

80 5.6. Revit Server Administrator 71 Abschalten des Servers Bescheid wissen. Dies ist vor allem deshalb wichtig, damit alle ihren aktuellen Stand zuvor synchronisieren und Revit schließen können. Das Abschalten des Servers während des Arbeitens mit einer Datei ist nicht zu empfehlen. Die Vorgehensweise, beim Herunterfahren die Projekte nicht zu sperren, kann sogar Vorteile haben. Wenn nämlich nur ein lokaler Server neugestartet werden soll, können alle anderen Projektbeteiligten ohne weitere Einschränkungen weiterarbeiten. Nur die Beteiligten, die über diesen lokalen Server arbeiten, sind kurzzeitig verhindert. Beim Sperren der Projekte könnte keiner der Beteiligten weiterarbeiten. 5.6 Revit Server Administrator Bei der Arbeit mit serverbasierten Projekten mit Arbeitsteilung steht für Administratoren Revit Server Administrator, ein Tool mit verbesserten Modellverwaltungs- und Prüffunktionen, zur Verfügung. Revit Server Administrator ist ein browserbasiertes Tool, das Administratoren zur Verwaltung serverbasierter Projekte verwenden können. Eine Übersicht ist in Abbildung 5.12 zu sehen. Administratoren und BIM-Manager können Ordner und zentrale Projektmodelle auf dem Revit Server erstellen, löschen, umbenennen und verschieben. Abbildung 5.12: Eine Übersicht über Revit Server Administrator. Links oben befindet sich die Toolbar mit allen Befehlen in Revit Server Administrator. Darunter befindet sich der Projektbrowser. Auf der rechten Seite werden alle Vorgänge des ausgewählten Projektes aufgelistet. Diese Liste kann durch die Zeitangaben im oberen Teil gefiltert werden. Administratoren können darüber hinaus Modellsperren setzen, wenn Sicherungskopien erstellt und Daten wiederhergestellt werden müssen. Außerdem können Administratoren die

81 5.6. Revit Server Administrator 72 Erstellung lokaler Modelle automatisieren, damit die Modelle auf den Computern der Teammitglieder jederzeit auf dem neuesten Stand sind Befehle Abbildung 5.13: Die Toolbar in Revit Server Administrator Revit Server ist sehr spärlich ausgestattet. Folgende Befehle lassen sich vom Server Administrator ausführen (siehe Abbildung 5.13): - Neuen Ordner erstellen - Ordner/Projekt löschen - Ordner/Projekt ausschneiden - Ordner/Projekt kopieren - Ordner/Projekt einfügen - Ordner/Projekt sperren Rechteverwaltung Der Revit Server bitet selbst keine Rechteverwaltung. Er verwaltet lediglich den Zugriff auf die verschiedenen Elemente. Falls jemand also eine Änderung an einem Element vornimmt, wird es bei allen anderen Beteiligten als entliehen angezeigt. Er gilt solange als Entleiher, bis er das Element an einen anderen Nutzer freigibt oder er das Projekt auf den Server speichert, und er somit die Änderung bestätigt und für die anderen als aktualisiertes Modell freigibt. Diese Funktion wird aber lediglich über den Server verwaltet. Sie ist aber in Revit selbst bereitgestellt und unterscheidet sich deshalb nicht von der Arbeit an einem dateibasierten Teamprojekt. Hierzu nutzt Revit die weiter oben beschriebenen Bearbeitungsbereiche und die Einteilung in Elemente. Dadurch gewährleistet Revit Server eine asynchrone Zusammenarbeit, da die Synchronisation nicht permanent stattfindet, mit einer pessimistischen Nebenläufigkeitskontrolle. 14 Arbeiten2269/2274-Verwalte2274/2275-Überblic2275

82 5.6. Revit Server Administrator Projektverwaltung Revit Server bietet selbst keine direkte Projektverwaltung. Der Server Administrator kann eine Ordnerstruktur anlegen, die sich beliebig anpassen lässt (siehe Abbildung 5.14). Diese sollte jedoch nur in Revit Server Administrator verwaltet werden. Zwar ist die Bearbeitung der Ordnerstruktur auch im Projektordner im Windows Explorer des zentralen Servers möglich, wovon jedoch abgeraten wird. Abbildung 5.14: Im linken Bereich des Revit Server Administrator ist die Ordnerstruktur zu sehen. Hier können mit Hilfe der Toolbar neue Ordner angelegt, gelöscht, ausgeschnitten, kopiert, eingefügt oder gesperrt werden. Projekte lassen sich nicht über den Revit Server Administrator erstellen. Hierzu müssen Revit-Projekte, in denen die Arbeitsteilung aktiviert ist (siehe Kapitel 3.1.1), auf den Server in den ensprechenden Ordner gespeichert werden. Außerdem muss beachtet werden, dass beim Verschieben bzw. beim Kopieren und Einfügen, die Besitzrechte der Nutzer zurückgesetzt werden Backupverwaltung In Revit Server selbst lassen sich auch keine Backups von Projektdateien erstellen. Diese müssen entweder von den Benutzern von den lokalen Dateien selbst angelegt werden oder der Server Administrator legt Backups des Servers an. Da die Revit Dateien auf dem Revit Server nicht überschrieben werden dürfen, müssen diese bei einer Wiederherstellung eines Backups zuvor gelöscht werden.

83 5.6. Revit Server Administrator 74 Eine Möglichkeit in Revit Server selbst ein Backup anzulegen wäre, einen neuen Unterordner zu erstellen und dort eine Kopie des Projektes abzulegen. Allerdings können wieder alle Nutzer auch auf dieses Projekt zugreifen, wenn der Server Administrator nicht das Projekt in Revit Server Administrator sperrt (siehe Abbildung 5.15). Abbildung 5.15: In Revit Server Administrator können einzelne Projekte oder ein Ordner mit allen darin enthaltenen Unterordnern und Projekten gesperrt werden. Die gesperrten Projekte und Ordner werden durch ein vorangestelltes Schloss gekennzeichnet (siehe markiertes Projekt). Sperren in Revit Server Administrator Das Sperren von Dateien in Revit Server Administrator dient dazu, das Backups des Servers, auf dem der Revit Server installiert ist, durchgeführt werden können oder der Server zu Wartungszwecken heruntergefahren werden kann. Sperrt man in Revit Server Administrator einen Ordner, so werden alle Projekte im Ordner und in allen Unterordnern gesperrt. Sollten die Projekte bei einem Backup nicht gesperrt werden, kann dies zu Problemen führen, wenn Änderungen an der Datei vorgenommen werden, während das Backup der Datei erstellt wird. Die Backuproutinen des Servers gleichen zwar im Nachhinein ab, ob während der Sicherung Änderungen angefallen sind, dadurch kann aber der Backup-Vorgang an sich sehr in die Länge gezogen werden. Wird ein Projekt in Revit Server Administrator gesperrt, so kann es von niemandem mehr geöffnet werden (siehe Abbildung 5.16). Sollten Nutzer das Projekt noch geöffnet haben, können sie keine Elemente mehr bearbeiten, von denen sie nicht zum Zeitpunkt der Sperrung der Entleiher waren. Des Weiteren können keine Anfragen auf das Freigeben von Elementen gestellt oder mit der Zentraldatei synchronisiert werden. Nach Aufheben der Sperre ist das Weiterarbeiten und Synchronisieren wieder wie gewohnt möglich.

84 5.7. Revit Server Befehls-Dienstprogramm 75 Abbildung 5.16: Diese Meldung ist zu sehen, wenn eine in Revit Server Administrator gesperrte Datei zu öffnen versucht wird. Das Sperren des gesamten Servers ist dann notwendig, falls ein Backup vom zentralen Server selbst angelegt werden soll. Dies kann aber auch durch die in Kapitel beschriebenen Befehle im Befehlszeilen-Dienstprogramm geschehen. Sollte es notwendig sein, dass eines der Modelle wiederhergestellt werden muss, ist zuvor eine Sperrung des Modells notwendig. Es wird allerdings dringend empfohlen den Cache für dieses Projekt auf allen lokalen Servern zu leeren, falls auf dem zentralen Server Projektmodelle erstetzt wurden Revit Server Befehls-Dienstprogramm Es gibt die Möglichkeit, in Revit Server Befehle über das Befehlszeilen-Dienstprogramm einzugeben. Das dazu benötigte RevitServerTool wird auf Computern mit Revit im Verzeichnis < INST ALLDIR > P rogram RevitServerT oolcommand installiert. Auf lokalen und zentralen Servern ist das RevitServerTool unter < INST ALLDIR > T ools RevitServerT oolcommand zu finden. Für die Eingabe der Befehle ist es von Vorteil, wenn man mit der Eingabe in DOS vertraut ist Revit Server Befehlszeilen-Dienstprogramm zum Sperren und Speichern Das Revit Befehlszeilen-Dienstprogramm kann dazu verwendet werden, das Sichern der Revit- Server Projekte zu automatisieren. Dabei übernimmt das Programm zwar lediglich das Sperren der Projekte nach Zeitplan, damit wird jedoch die eingerichtete Sicherung des gesamten 15 Vergleiche Ad0/0002-Revit Se2/ 0008-Revit Se8/0010-Verwalte10/0013-Erweiter13/0018-Leeren d18 vom

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