Ein neues Jahr wir fangen an, mit dem Empfang und viel Elan. Im Gottesdienst ging es ums Glück. Ich hoff, Gott bleib t uns nah ein Stück.

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1 Ein neues Jahr wir fangen an, mit dem Empfang und viel Elan. Im Gottesdienst ging es ums Glück. Ich hoff, Gott bleib t uns nah ein Stück. Den Pastor hat es nun erwischt, er legt die Füße auf den Tisch. Denn stehen darf zur Zeit er nicht, zum Glück ist s diesmal keine Gicht. Eine Entzündung im Gelenk ist nun wahrlich auch kein Geschenk. Darum in Kürze ein paar Wort, zu diesem Tag, an diesem Ort. Wir schau n zurück aufs letzte Jahr, auf all die Tage wie es war. Zweitausenddreizehn wurd s genannt. Was vierzehn kommt: wir sind gespannt. Zunächst er geht zurück der Blick. So vieles fanden wir sehr schick. Der Gottesdienst und mancher Kries, sprachen uns an auf ihre Weis. Musik gab s vom Posaunenchor: Zum Schützenfest ist s noch im Ohr? 1

2 Wie üblich auch zum Erntefest In Bentstreek war es allerbest. Sie spielten auch Geburtstagsständchen bei Bernhard wars mit kurzem Hemdchen. Wenn Jubilare woll n Chor hör n, ein Anruf tut bestimmt nicht stör n. Den größten Einsatz gabs im Mai Zu Himmelfahrt war ganz dicht bei. Getauft wurde am Etz ler See, mit Blechmusik, Würstchen und Bier. Für 30 Jahre plattdütsch Kark, wir sagen Dank för dit good Wark. Auch Lucht in Düsterns Jahr war voll: Mit Jubiläum das war toll. Auch dreißig Jahre gibt s den Chor, mit Alt, Sopran, Bass und Tenor. Erfreut er uns doch jedesmal mit Sängerschaft nicht groß an Zahl Und trotzdem, gerade auch, dennoch: Der Chor singt weiter Ärmel hoch. Trotz Fenkes Abschied im August: Sie alle haben große Lust, 2

3 zu singen weiter: Gott zur Ehr und wünschen Männerstimmen mehr. Zum Kindergartenjahrs-Abschluss: Der Gottesdienst ist schon ein Muss. Dank Monika und Ann-Kristin: Die Kinder gehen gerne hin. Und wenn die Yasmin kommt dazu, ist s Mittagessen kein Tabu. Wir freu n uns über Resonanz und ziehen positiv Bilanz. Und auch das Sommerfest es war: Ein ganz besondrer Tag letzt Jahr. Der Spielkries lud auch wieder ein: Nicht nur den Spielmannszugverein, natürlich auch die Feuerwehr: Laternenumzug geev dat weer. Wir sagen Dank fürs Unterstützen, für Sicherung es war von Nützen. Die Spielkreiskinder sind sehr klein: Sie lernen reden: ja und nein. Mit Käthe und mit Angela Und Karin Harms sind alle da. Sie kümmern sich und sorgen viel, fürs Essen und für manches Spiel. 3

4 Ich denk an Menschen, große, kleine: Die Kinderkirche ich hier meine. Einmal im Monat fand sie statt, dafür gab`s Werbung auf nem Blatt, doch leider blieb der Zuspruch aus. Die Kids nicht kamen aus dem Haus, weil Mama warf den Zettel fort, gabs eins der Kinder als Antwort. Wir sagen Sch, schütteln den Kopf. Ist Kirche denn ein alter Zopf? Marie, Wera, Wiebke, Venja, hatten Ideen fürs ganze Jahr. Wir laden nun nach Etzel ein, am ersten Sonntag solls dort sein. Es wurd n getauft Kinder, darunter auch zwei Jugendliche. Die Konfirmation gab es im Mai,. Kinder war n dabei. An zwei Tagen gab s das Fest, die Kinder flieg n jetzt aus dem Nest. Gitarrenkreis sang wieder mit, und hatte dabei manchen Hit. 4

5 Fünf Leut trat n aus der Kirche aus, von uns gab s dafür kein Applaus. Die Gründe wir verstehen nicht: Ich hoff: sie geben mal Bericht, ob es sich lohnt, das Geld zu spar n. Ich bin mir nicht darüb im Klar n. Einer trat ein wir freu n uns sehr und hoffen, dieses Jahr werd ns mehr. Der Küsterin gilt unser Dank, hält Rena stets die Kirche blank. Nett und freundlich grüßt sie jeden, und hat ein off nes Ohr zum Hören. Doch wenn du mal mit Kerzenwachs, kleckerst, kennt sie gar keinen Flachs. Sie möcht, dass Kirche ist tipptop, und sorgt für Ordnung fast nonstopp. Am Sonntag, wenn die Kirch beginnt, freut sich so mancher, wie ein Kind, denn Freddy kennt die Noten gut, hat er doch Musik nur im Blut, sein Orgelspiel uns fasziniert, wenn er von oben musiziert, wir danken sehr für jeden Klang, von Freddy auf der Orgelbank. 5

6 Dies Haus die Frauenrunde schmückt, auch wenn manchmal der Rücken drückt, verspürn die Lust und kommen her, damit die Leut sich freuen sehr. Und auch um Erntedankaltar Sie kümmer sich stets wunderbar. Der Frauenkreis kommt dienstags her, die Theda hat dafür Gespür, was ihre Frauen lieben sehr, zu hören, schmecken und noch mehr. Im letzten Jahr wurd gar gespielt, mit Eisenkugeln rumjongliert. Boule-Spielen lernten sie im Nu Und hatten Spaß und Sonn dazu. Auf Friedhof, drüb n auf Börgerhörn lässt sich der Langer gar nicht störn. Bei jedem Wetter ist er da, und das nun schon sehr viele Jahr. Mit neu n Ideen und manchen Rat, schreitet er immer gern zur Tat. Noch zwei Menschen gibt es hier, den n sag n wir großen Dank dafür, 6

7 dass sie hier tun an vielen Tag n, ohn ganz genau nach Stund zu fragen. Hermann und Marianne tun, sehr viel fürs Haus und auch für Tuun. Gemeindehaus und Friedhof sind, den beid n geworden wie ein Kind. Jetzt kündigten sie aber an, dass Schluss hier sei für zwei Beekmann. Sie wollen nur noch Rentner sein. Für die beiden wird es fein. Ein Auge lacht, ein Auge weint, ob sie das wirklich ernst gemeint? Damit kommt der Ausblick heut, wird nicht sehr lang, ihr lieben Leut. Die Frag steht an, wer macht das hier, und hat dafür Zeit und Gespür. Nen Ausflug wird es wieder geb n, mit Kark bi d Padd, doch bloß kein Reg n. Am zehnten Juni soll es sein. Dann geht es los ich hoff: wird fein! Auch Jubiläen stehen an, ob Golden, Silbern jedermann, der wurd in Marx hier konfirmiert, 7

8 wird eingeladen couragiert, soll n sie hier kommen zu dem Fest. Der Kirchenvorstand macht den Rest. Der Holzwurm in Altares Holz, ist eine Last wahrlich kein Stolz. Wir möchten den Garaus ihn mach n, dann hat er gar nichts mehr zu lach n. Nen neuen Altar wird es geb n, für das Marxer Gemeindeleb n. Zum Abendmahl zwei Kelche gibt s Ob groß, ob klein wie jeder liebt s. Gott lädt an seinen Tisch uns ein, wir dürfen komm - mit Traubensaft Wie üblich kommt hier nun der Schluss, das Reimen macht nur noch Verdrieß. Schenk euch noch eine Tasse ein, Mit Brot, doch ohne roten Wein. Wer noch etwas hier sagen will, kann das gern tun ich bin jetzt still Es muss auch nun kein Reim mehr sein, es ist vorbei mir fällt nichts ein. 8

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