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1 elearning an der Universität Wien Elchtest in Austria. Umstände eines LMS-Wechsels und seine Folgen. GMW, Berlin, 15. September 2009 Präsentation: Annabell Lorenz

2 Universität Wien Studierende Lehrende 35 SPL = Studienprogrammleitungen > Large-scale, hohes Spektrum an Bedürfnissen, Nutzer unterschiedlicher Medienkompetenz Blended Learning Szenarien

3 Paradigmen-Wechsel Gründe für den Umstieg: WebCT/Blackboard-Merger 2006 (Rückzug Upgrade-Tool) Ablauf des Lizenzvertrags 02/2009 Blackboard: erwartbar höhere Lizenzpreise Technische Weiterentwicklung: konzeptionelle Neu- Orientierung. Vom Monolith zum Portal für Interfaces Wunsch nach Offenheit und Integration Ausschreibung Software und Dienstleistungen

4 Ausschreibung Call for Tender Juristische und organisatorische Vorbereitungen Wechsel zunächst nicht angestrebt! Verhandlungsverfahren, späte Entscheidung * mehrstufig, nach vorheriger Bekanntmachung (TV, EV, VV vor Ort) * Soll- und Muss-Kriterien, vorab publizierte Punkteraster Technik: Knappe Implementationsfrist

5 Ausschreibung Grundlagen Rechtliche Vorgaben Splittung in Software und Dienstleistungen Preis-Leistungs-Verhältnis (Preis und techn. Eignung) Kommerzielle Software bzw. Open Source (Zugriff Code!) Offenheit (Blackboard oder Plattformwechsel) Schwerpunkt Integration -> Leistungsverzeichnis/Kriterien

6 Software Kriterienkatalog Blackboard Vista, Grundfunktionalitäten (z.b. Skalierbarkeit, Interoperabilität von Content, Datenaustausch). Funktionen zur Verwaltung der Lehre *nicht* (Interfaces) Flexible Nutzer- und Rechteverwaltung Barrierefreiheit Groupware (gemeinsamer Filespace) Mehrsprachigkeit (Messagekatalog) Editoren und Autorenwerkzeuge Evaluationswerkzeuge [*] Anpassungsfähigkeit via Stylesheets und Templates Punkteraster (vorab publiziert und daher verbindlich)

7 Anforderungen Anbieter Machbarkeitsvorschläge für Migration Auf die Institution individuell zugeschnittenes Angebot -> Self-hosted environment Offenlegung des Code Vereinbarung und Einbindung in die Roadmap (Verbindlichkeiten) Installationsfrist, Implementationsfrist, Teilabnahmen 5-jähriger Wartungsvertrag Das LBO ( last and best offer ) ist auch der Vertrag.

8 Fronter Commercial Open Source (OSS vs. Kommerziell) Win-Win-Situation Einmallizenz ( Ewiglizenz ) und kl. Supportvertrag Technisch: offene Struktur (SOAP Schnittstellen, Integration) PHP5 (in-house know how, gängig, kleinere Anpassungen möglich) in die E-Learning Infrastruktur eingebettet Referat E-Learning Universität Wien

9 egate zentraler Zugang

10 egate Verwaltung Zentraler Zugang Editierbare Kursliste Überblick über alle LVs Gruppenverwaltung Adminfunktionen für Lehrende und TutorInnen Notenexport Prüfungsanmeldungen Anbindung ans UNIVIS- Anmeldesystem Referat E-Learning Universität Wien

11 Pragmatische Lösungen Implementationsfrist: 8 Wochen mit Fronter 82 Self-hosted (SVN, Sprache, Bugs, Wording) 10 Mitarbeiter: Admins, Programmierung, Support, Redaktion, Webdesign, Instructional Design Nachbau Single-SignOn Lösung eigenes SVN Repository, Änderungen direkt in der Datenbank (Code-Zugriff macht sich bezahlt!) Nachbau von Features (language change, Gruppen) Gruppenverwaltung (BB) Migration im Parallelbetrieb (und Fallback Moodle)

12 Zahlen Bilanz W2004 WebCT Vista 2.1 mit 25 LVs W2008 Fronter als offizielle universitätsweite Lernplattform Moodle als Alternative (Pilot seit 2007) S2009 Blackboard abgeschaltet 02/2009 (. Wien/Sem 2328 E-Learn-LVs (ca. 27 % aller LVs der Uni Fronter: 1463 Moodle: 480 externe Plattform: 282

13 Entwicklungsbedarf E-Testing Leistungsübersicht! Abgabewerkzeug Browserkompatibilität Barrierefreiheit Kommunikationstools Projektmanagement für Self-Hosted Customers

14 Vielen Dank!

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