E-LEARNING AN HESSISCHEN HOCHSCHULEN

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1 Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst E-LEARNING AN HESSISCHEN HOCHSCHULEN Maßnahmen und Ergebnisse des Förderprogramms im Hochschulpakt 2020

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3 E-Learning im Hochschulpakt 2020 Aufgrund der demografischen Entwicklung, der Verkürzung der Schulzeit und der Aussetzung des Grundwehrdienstes ist in den vergangenen Jahren bundesweit ein dramatischer Anstieg der Zahl der Studierenden zu verzeichnen gewesen. Allein in Hessen stieg die Zahl der Studierenden von im Jahr 2008 auf gut im Jahr Es ist zu erwarten, dass sich die Zahl der Studierenden auch in den nächsten zehn Jahren auf einem hohen Niveau bewegen wird. Mit dem Hochschulpakt 2020 stellen der Bund und die Länder zusätzliche Mittel für den Ausbau von Studienmöglichkeiten als Antwort auf die steigende Studiennachfrage zur Verfügung. Da E-Learning sowohl zeit- als auch ortsunabhängiges Lernen ermöglicht, sind E-Learning-Maßnahmen geeignet, räumliche Engpässe zu mildern, organisatorische Vorgänge zu beschleunigen, Prüfungsvorgänge zu verbessern und Präsenzlehrveranstaltungen zu entlasten. Gleichzeitig kann durch die damit verbundene Erweiterung des Angebots an Lehrmitteln in Kombination mit traditioneller Lehre als Blended Learning die Qualität der Lehre insgesamt verbessert werden. Darüber hinaus können E-Learning-Maßnahmen relativ kurzfristig implementiert werden und somit unmittelbar für Entlastung sorgen. Aus diesen Gründen wurden in Hessen zwischen 2011 und 2013 insgesamt gut 8,2 Mio. Euro aus den Mitteln des Hochschulpakts 2020 für E-Learning-Projekte bereitgestellt. Die vorliegende Broschüre stellt die damit realisierten Projekte anschaulich und allgemeinverständlich vor. Sie zeichnet ein lebendiges Bild vom Einsatz der digitalen Medien in der Hochschullehre und belegt damit eindrücklich die vorhandene Erfahrung und Expertise an hessischen Hochschulen. Der Einsatz digitaler Technologie in der Lehre an hessischen Hochschulen ist unverzichtbar geworden. Die hier dargestellten Projekte zeigen auch, wie vielfältig Lehre unter Einsatz digitaler Medien gestaltet werden kann. Somit hoffe ich, dass diese Broschüre auch Anregung zu weiteren Projekten geben kann. Allen Beteiligten möchte ich für Ihr Engagement und Ihren Einsatz in der Umsetzung der hier dargestellten Projekte herzlich danken. Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß bei der Lektüre. Ihr Boris Rhein Hessischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst 3

4 E-Learning im Hochschulpakt 2020 Informationstechnologien (IT) durchdringen weltweit Arbeits- und Lebenswelten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Studierenden. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die effektive, verantwortungsvolle und kosteneffiziente Integration von E-Learning in Studium und Lehre dar. Dabei geht es nicht so sehr um Tele-Learning, sondern um die Bereicherung von Präsenzveranstaltungen, die persönliche Beratung und Unterstützung Studierender und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler vor Ort sowie um zusätzliche, digital vermittelte Wege zum eigenen, selbstverantwortlichen Lernen. Das Angebot von digitalisierten Lehrveranstaltungen wird von Studierenden immer mehr erwartet. Lehrende wünschen korrespondierend das entsprechende Serviceangebot der Universität. Die Möglichkeit der zeit- und ortsunabhängigen Nutzung dieser Lernmaterialien zum Wissenserwerb und zur Prüfungsvorbereitung eröffnet allen Studierenden einen neuen, zusätzlichen Lernweg. Zeitgleich wird ein deutlicher Beitrag zur barrierefreien und familiengerechten Gestaltung des Studiums geleistet. Elektronische Klausuren ermöglichen in neuem Ausmaß nicht nur die Überprüfung von Wissen, sondern auch die Überprüfung der zusätzlich im Europäischen Qualifikationsrahmen geforderten Kategorien der Fertigkeiten und Kompetenzen. Aus diesen veränderten Anforderungen ergeben sich entsprechende Reformbedarfe für das Studium. Eine effizientere Korrekturarbeit und somit schnellere Rückmeldung und Notenbekanntgabe sind zusätzlich erwünschte Effekte. Eine wesentliche Voraussetzung für E-Learning-Szenarien sind stabile Internetverbindungen. Dies wird besonders beim Einsatz mobiler Endgeräte in der Lehre deutlich. Um mobiles Lernen unter den Bedingungen eines modernen Studiums sozial verträglich zu gestalten, ist jedoch die kostenfreie Nutzung des W-LAN Netzes eduroam (Education Roaming) notwendig. Die Förderung des Ausbaus der IT-Infrastruktur in Universitäten leistet also auch einen gesellschaftspolitischen Beitrag. Die hessischen Universitäten beschreiten unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen steigenden Studierendenzahlen, Raum- und Personalknappheit vielfältige Wege, um E-Learning einzuführen, auszubauen und im Rahmen moderner hochschuldidaktischer Konzepte zu nutzen. Hierfür hat das Land Hessen projektbezogen die Universitäten mit Mitteln des E-Learning- Förderprogramms im Hochschulpakt 2020 unterstützt. Wir werden auch künftig den Studierenden ein kompetenz- und studierendenorientiertes sowie berufsbefähigendes wissenschaftliches Studium ermöglichen und hierfür mit Unterstützung des Landes Hessen die Angebote des E-Learning weiterentwickeln. Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep Sprecher der Konferenz Hessischer Universitätspräsidien 4

5 E-Learning im Hochschulpakt 2020 nach einer flexibleren Studienorganisation Rechnung getragen. Von der Bereitstellung von Lehrmaterialien, über die synchrone und asynchrone Kommunikation zwischen Lehrendem und Lernenden, bis hin zu berufsbegleitenden Online-Studiengängen bieten die neuen, modernen Technologien und didaktischen Lehrszenarien völlig neue Möglichkeiten. Lernen ist eine äußerst individuelle Angelegenheit. Jeder lernt anders. Die einen bevorzugen die klassische Vorlesung, andere schwören auf ihre Lerngruppe und den intensiven Austausch mit anderen Lernenden. Wieder andere ziehen das Selbststudium im stillen Kämmerlein vor. Auch die Bildungsbiographien und die Bedürfnisse unterscheiden sich mitunter erheblich. Neben dem Studienbeginn gleich im Anschluss an die Schulausbildung in jungen Jahren, existiert zunehmend auch der Wunsch nach einem deutlich späteren Start, z. B. nach einer beruflichen Ausbildung, Gründung einer Familie und mehreren Jahren Berufserfahrung. Die Hochschulen müssen sich auf die sich stetig verändernden und zunehmend heterogeneren Bedürfnisse ihrer Studierenden einstellen und entsprechende Werkzeuge entwickeln. In den letzten Jahren haben sich unter dem Begriff digitale Lehre oder E-Learning nicht zuletzt auf Grund des enormen technischen Fortschritts und der zunehmenden Vernetzung für die Hochschulen völlig neue Lernszenarien entwickelt. Zunächst hatte E-Learning in erster Linie den Zweck, den Studierenden maßgebliche Literatur und Skripte zu Beginn eines jeden Semesters auf elektronischem Wege bereitzustellen. Das aufwändige Vervielfältigen und Verteilen entfiel. Online-Plattformen ermöglichten es schließlich, Studierenden die Seminarunterlagen online zur Verfügung zu stellen und auf kurzfristige Entwicklungen ohne großen Aufwand zu reagieren. Doch inzwischen geht E-Learning weit über das Verteilen von Materialien hinaus und hat sich deutlich weiterentwickelt. Mutige Pioniere und vor allem neue Formen der Didaktik für die digitale Lehre waren gefragt. Es galt Chancen und Risiken abzuwägen und sich mit Vorbehalten gegenüber der Digitalisierung der Hochschulen auseinanderzusetzen. Die Vorstellung, dass durch sogenannte MOOCs (Massive Open Online Courses) die Hochschullandschaft revolutioniert wird, ist wohl kaum realistisch. Vielmehr wird es darauf ankommen, die bewährte Lehre an den richtigen Stellen sinnvoll und im Interesse der Studierenden durch E-Learning zu ergänzen. Ziel muss es sein, letztendlich die Qualität der Lehre insgesamt zu verbessern. In keinem Fall dient E-Learning als Sparmodell in Zeiten steigender Studierendenzahlen. Vielmehr muss uns bewusst sein, dass die digitale Lehre in aller Regel mit einem zusätzlichen Aufwand verbunden ist. Die vorliegende Publikation unterstreicht, welch eindrucksvolle Möglichkeiten E-Learning an hessischen Hochschulen heute bieten kann. Gerade wenn E-Learning von beiden Seiten, Lehrenden und Studierenden, aktiv betreut und betrieben wird, kann sich der Nutzen von E-Learning entfalten. Beide Seiten gewinnen: Erfahrungen, Flexibilität, Kompetenzen. Um E-Learning zu etablieren und weiter zu entwickeln sind zunächst große Kraftanstrengungen nötig. Ich begrüße es daher außerordentlich, dass das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit einem Förderprogramm im Hochschulpakt 2020 die Bedeutung und das Potenzial von E-Learning hervorgehoben hat und die Hochschulen bei ihren Bemühungen mit erheblichen Mitteln tatkräftig unterstützt. Die Ergebnisse der hessischen Hochschulen sprechen für sich. Darauf muss auch künftig weiter aufgebaut werden, damit die Entwicklung von E-Learning auch in Zukunft bedarfsgerecht und anwenderorientiert ausgebaut werden kann. Schließlich wird diese Förderung auch die Wettbewerbsfähigkeit der hessischen Hochschulen steigern. Lernen ist und bleibt eine individuelle Angelegenheit. Sinnvoll eingesetzt, kann E-Learning dazu beitragen, dass die Lehre sich deutlich individueller und damit besser auf jeden Einzelnen einstellen kann. Prof. Dr. Karim Khakzar Vorsitzender der Konferenz Hessischer Fachhochschulpräsidien In jedem Fall wird durch das Angebot an elektronisch unterstützter Lehre dem Wunsch der Studierenden 5

6 E-Learning im Hochschulpakt 2020 Inhalt Technische Universität Darmstadt E-Tandems, Videos in der Lehre und OpenLearnWare Hochschule Darmstadt electures Goethe-Universität Frankfurt electures und eklausuren Frankfurt University of Applied Sciences Vorlesungsaufzeichnungen und zeitgemäße IT-Services unterstützen Lehre und Studium Hochschule RheinMain Zentrale E-Learning Unterstützung für die Lehrenden Justus-Liebig-Universität Gießen Digitale Vorlesungen und elektronische Prüfungen Technische Hochschule Mittelhessen Flexibilisierung durch Virtualisierung Philipps-Universität Marburg E-Learning Cluster, E-Klausuren und Vorlesungsaufzeichnungen Hochschule Fulda Onlinestudiengänge, Lehrveranstaltungsaufzeichnungen und E-Tutorinnen und E-Tutoren Universität Kassel E-Assessment-Center, W-LAN Ausbau, Lehrveranstaltungsaufzeichnung Kompetenznetz E-Learning Hessen Vernetzung und gemeinsame Aktivitäten Anhang Ansprechpartner/innen Kennzahlen der Hochschulen 6

7 Technische Universität Darmstadt E-Tandems, Videos in der Lehre und OpenLearnWare Zahlen und Fakten 13 Fachbereiche 5 Studienbereiche 110 Studiengänge Studierende (davon ausländische Studierende) 299 Professor/ innen wissenschaftliche Mitarbeiter/ innen Ausgangssituation an der Technischen Universität Darmstadt Seit ihrer Gründung im Jahre 1877 trägt die TU Darmstadt mit Pionierleistungen und mit herausragender Forschung und Lehre zur Lösung drängender Zukunftsfragen bei. Sie gehört dem Verbund der TU9 an und ist damit eine der führenden Technischen Universitäten in Deutschland. Informations- und Kommunikationstechnologien haben an der TU auch durch forschungsstarke technische Fachbereiche und das seit 2004 bestehende e-learning center bzw. die hieraus entstandene E-Learning-Arbeitsgruppe bereits lange Tradition. Veränderte Rahmenbedingungen sorgten auch an der TU Darmstadt für steigende Studierendenzahlen und erforderten eine aktive Auseinandersetzung mit der neuen Lehrsituation. E-Learning stand daher in den letzten Jahren als Mittel zur Sicherung einer gleichbleibend hohen Qualität der Lehre für alle Studierenden der TU besonders im Fokus. Den vermehrten Nachfragen für Lehrveranstaltungsaufzeichnungen sowie dem steigenden Bedarf an mediendidaktischer Beratung von Seiten der Lehrenden konnte durch Projekte im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 Rechnung getragen werden. Auch der hierfür erforderliche Ausbau der vorhandenen Hörsaaltechnik konnte realisiert werden. Die Studierenden an der TU profitierten in besonderem Maße von diesen E-Learning-Angeboten, wie regelmäßige Veranstaltungsevaluationen zeigen. E-Tandems studentische E-Learning Beratung vor Ort Mit Beginn des Wintersemesters 2012/13 konnte aus HSP-Mitteln die Idee einer dezentralen Struktur zur Förderung von E-Learning Aktivitäten verwirklicht werden. Ziel des Projekts E-Tandems war es, den Einsatz von E-Learning gemeinsam mit den Fachbereichen der TU Darmstadt voranzubringen. Dazu leisteten ausgebildete studentische Zweierteams ad-hoc -Support und Beratung vor Ort zum Einsatz von E-Learning Instrumenten. Nach einer Pilotphase im Wintersemester 2012/13, in der E-Tandems in fünf Fachbereichen tätig waren, konnte das Konzept im Sommersemester 2013 weiter ausgeweitet und damit E-Tandems an allen Fachbereichen etabliert werden. Besonders wichtig war es zu Beginn des Projekts, die Erwartungen und Bedarfe der Fachbereiche zu ermitteln. Die Unterstützung der Projektidee von Seiten der Fachbereichsleitungen war von essentieller Bedeutung, um diese Maßnahme mit gemeinsamen Zielen als gewinnbringend für alle Beteiligten zu gestalten. Gleichzeitig half dies, die Beratungsangebote am Fachbereich bekannt zu machen. Im E-Tandem Projekt erfolgt eine Förderung von E-Learning durch Beratung und ad-hoc -Support. Studentische Zweierteams unterstützen Lehrende vor Ort am Fachbereich zum Einsatz von E-Learning in der Lehre. 7

8 Technische Universität Darmstadt Prof. Christian Hochberger, Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik Für mich war die Hilfe durch das E-Tandem Team entscheidend. Bei all meinen Ideen und Problemen hat mich das E-Tandem immer sehr engagiert unterstützt und nach Lösungen für meine teilweise unorthodoxen Ideen gesucht. Um die Qualität der E-Tandem-Arbeit zu gewährleisten, wurden die studentischen Hilfskräfte in einer Vorbereitungsphase durch erfahrene E-Learning Mitarbeiter/ innen intensiv geschult. Sie setzten sich inhaltlich mit mediendidaktischen Szenarien auseinander und wurden auf ihre Rolle als Berater vorbereitet. Ein regelmäßiger Austausch der Tandems untereinander wurde durch Teammeetings gefördert. Außerdem trafen sich alle Projektbeteiligten eines Fachbereichs zum Ende jedes Semesters für ein Zwischenstandsgespräch. Hierbei wurden die Ziele auf ihre Umsetzung hin geprüft und die weitere Vorgehensweise vereinbart. Bild: Karolina Sobel / TU Darmstadt 8 Dan Stasevich, E-Tandem Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik Die Beraterfunktion brachte uns den persönlichen Kontakt zu Lehrenden. Wir können mit Zufriedenheit sagen, dass durch die E-Tandem-Arbeit das Thema E-Learning weiter voran gebracht wurde. Aufgrund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen der einzelnen Fachbereiche fiel der Erfolg der E-Tandems sehr unterschiedlich aus. Während einige Fachbereiche aufgrund der Studieninhalte per se viel näher am Thema E-Learning sind, musste bei anderen Fachbereichen erst einmal ein Grundstein gelegt werden. In Verbindung mit unterschiedlichen Formen von Lehrveranstaltungen resultierte dies in unterschiedlichem Bedarf und Ausprägung an E-Learning Beratung. In Beratungsgesprächen mit Lehrenden konnten die E-Tandems wertvolle Aufklärungsarbeit leisten und Informationsdefizite, z. B. zu urheberrechtlichen Belangen abbauen. So erreichten sie auch Lehrende, die sich bisher keinen Einsatz von E-Learning in der eigenen Lehre vorstellen konnten. Besonders gut funktionierte das Projekt aus Sicht der Beteiligten, weil die E-Tandems ihre studentische Sichtweise in die Zusammenarbeit mit den Lehrenden einbringen konnten. Der Einsatz der E-Tandems zeichnet sich hauptsächlich durch Beratung, technischen Support sowie Schulungen aus. Über die drei Semester, in denen die E-Tandems an den Fachbereichen tätig gewesen sind, wurden insgesamt ca. 200 Beratungsgespräche sowie 65 Schulungen zum Einsatz von E-Learning Instrumenten geleistet. Weiterhin wurden insgesamt ca. 240 Supportanfragen bearbeitet und die Lehrenden bei Bedarf anschließend weiter betreut. Viele Fachbereiche nahmen diese dezentrale Form der Beratung als wegweisend für die Ausweitung und Weiterentwicklung des eigenen E-Learning Spektrums wahr. Insbesondere Lehrende, die neu an die TU Darmstadt kamen, schätzten das Angebot sehr und nahmen das E-Tandem als Orientierungshilfe in Anspruch. Einige Fachbereiche beschäftigen die geschulten Hilfskräfte nach Projektende zur Betreuung und dem Ausbau ihrer Online-Angebote weiter. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die E-Tandems einen wichtigen Beitrag für das zentrale Beratungsangebot der E-Learning-Arbeitsgruppe geleistet haben. Prof. Matthias Hinderer, Fachbereich Material- und Geowissenschaften Bereits ein bis zwei Stunden Beratung mit den E-Tandem-Hiwis haben viel Dynamik freigesetzt, da die Dozierenden ihre Fragen direkt stellen konnten und sofort Hilfestellung bei den ersten Schritten mit neuer Soft- und Hardware bekamen. Die Idee der studentischen vor-ort Beratung stammt von der Ruhr-Universität Bochum, an der seit 2010 erfolgreich e- Teams eingesetzt werden. Diese innovative Idee konnte im Rahmen des HSP- Projekts an der TU Darmstadt ebenfalls erfolgreich umgesetzt werden.

9 Technische Universität Darmstadt PD Dr. Robert Haller-Dintelmann, Fachbereich Mathematik Beim Full Service ist die Technik bereits aufgebaut, man kann reinkommen und starten. Die Organisation und Finanzierung der Aufzeichnung einer Veranstaltung ist somit kein Dozentenproblem mehr. Schade, dass das Projekt nun ausläuft, denn so werde ich den Studierenden diesen Service in Zukunft nicht mehr anbieten können. Prof. Dr. Annette von Ahsen, Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften Durch die Erfahrung der Full Service Hiwis konnten wir die Videos der Vorlesung besonders schnell bereitstellen, das wurde auch von meinen Studierenden sehr geschätzt. Videos in der Lehre Aufzeichnungen an der TU Darmstadt Vorlesungen in digitalen Formaten für Studierende zur Verfügung zu stellen ist eine der großen Säulen des E-Learning-Angebotes an der TU Darmstadt. Durch die HSP-Förderung wurde einerseits die Technik für Aufzeichnungen grundlegend erneuert und verbessert, andererseits erstmals die Unterstützung von Lehrenden als Full Service durch geschulte studentische Aufzeichnungs-Hiwis für ein komplettes Semester angeboten. Die zentral verwalteten Hörsäle der TU wurden technisch zunächst für die Liveübertragung von Vorlesungen in benachbarte Räume ausgestattet und mit einer einfach zu bedienenden Audioschnittstelle versehen. Für eine verbesserte Qualität und zur Förderung von Lehrenden, die ihre Vorlesungen aufzeichnen, wurden 2012 weiterhin 15 identisch ausgestattete mobile Aufzeichnungs-Sets angeschafft. In diesen Sets ist alle Technik enthalten, um eine rechnergestützte Aufzeichnung von Lehrveranstaltungen durchführen zu können. Aufzeichnungen der Lehrveranstaltungen bestehen in der Regel aus einem Screencast (Desktopmitschnitt) einem Videobild und dem Ton (über den Hörsaalton oder ein Mikrofon). Bereits im Wintersemester 2012/13 wurden 19 regelmäßig stattfindende Lehrveranstaltungen mit der neuen Technik aufgezeichnet. Konkret bedeutet das knapp 250 bereitgestellte Vorlesungsvideos. Im Wintersemester 2013/14 waren es bereits 35 Veranstaltungen mit über 450 Videos Tendenz: steigend. Insgesamt wurden bis heute mit den neuen Aufzeichnungssets über 100 Veranstaltungen aus verschiedensten Fachgebieten aufgezeichnet im Ergebnis ca Vorlesungsvideos à 90 Minuten. Ergänzend zu den mobilen Aufzeichnungen wurde ein Medienproduktionsraum für stationäre und hochqualitative Aufzeichnungen ausgestattet. Hier steht den Lehrenden ein Arbeitsplatz für Studioaufnahmen (Ton & Screencast) inkl. Beleuchtungstechnik sowie zwei digitale Videoschnittplätze (Rechner mit entsprechender Videoschnittsoftware) kostenlos zur Verfügung. Dieser wird u. a. für Vorabaufzeichnungen im Rahmen von Flipped Classroom Lehrkonzepten sowie zur Produktion eines interaktiven Guides für die Führung durch die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) genutzt. Zur Förderung von Aufzeichnungen an der TU Darmstadt wurde zum Wintersemester 2012/13 erstmals ein sogenannter Full Service für Aufzeichnungen angeboten. Dieses Angebot für die Aufzeichnung von Vorlesungen richtete sich an Lehrveranstaltungen im Grundstudium mit mehr als 100 Studierenden und lief über drei Semester bis einschließlich Wintersemester 2013/14. Ziel war es, neue Lehrende für das Thema Aufzeichnungen zu gewinnen und die Produktion von Veranstaltungsaufzeichnungen auch Fachbereichen mit begrenzten finanziellen Ressourcen zu ermöglichen. Grundprinzip des Full Service ist es, dass durch Mitarbeiter/innen der E-Learning-Arbeitsgruppe geschulte studentische Hilfskräfte den kompletten Prozess der Aufzeichnung einer Vorlesung, von der Aufnahme, über die Bearbeitung bis hin zur Bereitstellung der Aufzeichnung über einen Medienserver oder die TU-eigene Webplattform OpenLearn- Ware übernehmen. 9

10 Technische Universität Darmstadt Interessierte Lehrende konnten sich im Vorfeld eines Semesters für eine Full Service Aufzeichnung Ihrer Veranstaltung bewerben. Auswahlkriterien für aufzuzeichnende Veranstaltungen waren neben der Größe (Teilnehmeranzahl) auch, ob es sich um eine Grundlagenveranstaltung handelte, bereits Aufzeichnungen der Veranstaltung existierten und die nachhaltige Weiterverwendbarkeit des Materials gewährleistet ist. Die Studierenden nutzten die Aufzeichnungen im laufenden Semester insbesondere zur Nachbereitung von Sitzungen und zur Klausurvorbereitung. Zusätzlich verwenden Lehrende das produzierte Material häufig auch in den folgenden Semestern weiter. Insbesondere in Grundlagenvorlesungen mit vielen Hörern, bei denen sich die Lehrinhalte nur geringfügig ändern, nutzen Lehrende die Aufzeichnungen, so etwa bei Ausfall einer regulären Sitzung, als Lehrmaterial. Das Projekt Full Service Aufzeichnungen ermöglichte es, für die insgesamt 20 geförderten Veranstaltungen mit mehr als 250 Vorlesungsvideos qualitativ hochwertiges digitales Lernmaterial zu erstellen. Während der Projektlaufzeit konnten acht Fachbereiche durch das Projekt abgedeckt und so ein Grundstein für zukünftige Aufzeichnungen gelegt werden. Durch den Full Service gibt es heute an allen 13 Fachbereichen der TU Darmstadt Vorlesungsaufzeichnungen für mindestens eine Grundlagenveranstaltung. OpenLearnWare Offene Lernmaterialien der TU Darmstadt Das Projekt OpenLearnWare (www. openlearnware.de) verfolgt das Ziel, Bildungsressourcen, die in wissenschaftlichen Lehr- und Forschungskontexten an der TU Darmstadt entstanden sind, offen und frei verfügbar bereitzustellen. Der zugrundeliegende Gedanke der Offenheit der Lehre ist sowohl in den Grundsätzen von Studium und Lehre als auch in der Dual-Mode-Strategie, die die strategischen Ziele für E-Learning an der TU Darmstadt beschreibt, verankert. OpenLearnWare unterstützt die welt- 10 weite Bildungsinitiative Open Educational Resources (OER), für die Offenheit in der Lehre und Bildung für alle ein maßgebliches Ziel ist. Im Wintersemester 2012/13 konnte der Beta-Betrieb einer eigens entwickelten Web-Plattform für die Veröffentlichung und den weltweit freien Zugang von digitalen Lehr- und Lernmaterialien gestartet werden. Neben der Gewährleistung eines reibungslosen technischen Betriebs und stetiger Weiterentwicklungen konnte mit Hilfe der HSP-Förderung ein verstärkter Fokus auf die Lehrendenakquise und -betreuung gelegt werden. Hierzu gehört insbesondere eine begleitende Aufklärungsarbeit und Beratung über die rechtlichen Bedingungen der Veröffentlichung von Lehrmaterial. Mittlerweile können auf OpenLearnWare ca Einzelmaterialien aus neun Fachbereichen abgerufen werden. Die Materialien können vom Typ her in Video-, Audio- oder Textdateien gegliedert werden. Den größten Teil machen hierbei Aufzeichnungen von Lehrveranstaltungen oder Vorträgen aus. Insgesamt veröffentlichen über 200 Lehrende und Vortragende Materialien als OpenLearnWare. Im Zeitraum April 2013 bis Februar 2014 konnten fast eindeutige Besuche gemessen werden. Dies verdeutlicht wiederum die Akzeptanz dieses Vorhabens und gleichzeitig die Vorreiterrolle der TU Darmstadt im Bereich der Open Educational Resources Bewegung innerhalb der deutschen Hochschullandschaft. Prof. Dr. Petra Gehring, Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften Meine Vorlesungen kann ganz wörtlich jede und jeder hören: Per Download aus dem www als Audio-Mitschnitt. Philosophie über s Ohr, auch zum Wiederholen des Stoffes vor Prüfungen. OpenLearnWare macht s möglich! Ann-Kathrin Seifert, Studentin Elektrotechnik und Informationstechnik OpenLearnWare ermöglicht mir durch das breite Angebot an offenen Lernmaterialien einen Blick über den Tellerrand.

11 Hochschule Darmstadt E-Lectures Videoaufnahmen von Vorlesungen Prof. Bernhard Humm, Fachbereich Informatik Ich überlege mir immer, wie man die Lehre verbessern und neue Lernformen einsetzen kann. Viele Studierende nutzen E-Lectures für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung, ganz besonders aber für die Klausurvorbereitung werden sie sehr gut genutzt. Für mich als Lehrenden ist das eine ganz einfache Sache, weil es den Unterricht nicht stört das funktioniert wunderbar. E-Lectures an der Hochschule Darmstadt Seit dem Sommersemester 2011 werden an der Hochschule Darmstadt Videoaufzeichnungen von Vorlesungen, sogenannte E-Lectures, angefertigt. Diese Aufnahmen werden anschließend auf einen Webserver geladen und können von Studierenden bereits kurze Zeit nach dem Veranstaltungstermin betrachtet werden. Zugänglich gemacht werden die Lectures über unsere Lernplattform Moodle. Dazu ist lediglich eine Internetverbindung notwendig, so dass auch von zu Hause die Vorlesungen jederzeit abrufbar sind. An der h_da produzieren bereits verschiedene Fachbereiche diese Form des Lernmaterials, da sie für den Dozenten keinen zusätzlichen Aufwand, für die Studierenden aber erheblichen Nutzen mit sich bringt. Gerade für eine Hochschule, deren Schwerpunkt auf ingenieurwissenschaftlichen Fächern liegt, eignet sich dieses Unterrichtsmaterial besonders gut. Denn viele unserer Vorlesungen weisen eine erhebliche Stoffdichte auf, so dass sich eine audiovisuelle Form der Nachbereitung anbietet. Wie sehen E-Lectures aus? Nicht nur der Vortrag wird abgefilmt, sondern auch die Folien, die per Beamer an die Wand projiziert werden, sind in die E-Lecture integriert und werden synchron zum Vortrag eingeblendet. Eine Navigationsleiste ermöglicht es, gezielt einzelne Themenabschnitte anzusteuern und so die Nachbereitung oder Klausurvorbereitung auf die gewünschten Themen einzugrenzen. Die Größe des Videobilds und der Folie lassen sich anpassen. Derzeit verwendet die Hochschule Darmstadt hierfür als Software Matterhorn und Wowza. Wie werden E-Lectures produziert? An der Hochschule Darmstadt übernehmen Studierende diese Aufgabe, da sich in der Regel in unseren Vorlesungssälen noch keine fest eingebauten Kameras befinden. Zudem können unsere Studierenden auf die konkreten Situationen vor Ort besser eingehen und sich mit den Dozenten darüber absprechen, wie eine bestimmte Szene gefilmt werden soll. Unsere Studierenden filmen also vor Ort im Hörsaal und bereiten anschließend die E-Lecture schnitttechnisch auf. An der h_da ist das Abfilmen von Vorlesungen ein beliebter Job bei unseren Studierenden geworden und es sind in jedem Semester etwa ein Dutzend Studierende, die damit beschäftigt sind. Für die Lehrenden ist die Produktion von E-Lectures ganz unkompliziert, da es für sie keine zusätzliche Arbeit bedeutet. 11

12 Hochschule Darmstadt Wozu E-Lectures? Evaluationen, die wir seit dem Sommersemester 2011 durchführen, zeigen, dass der Hauptnutzen für die Studierenden in der Prüfungsvorbereitung liegt. Wichtige Argumente sind zudem: sinnvolle Form der Wiederholung von Unterrichtsinhalten gute Methode zum besseren verbalen Verständnis für Studierende, die nicht aus dem deutschen Sprachraum kommen individuelle Steuerung des Lerntempos bei Krankheit wird der Stoff nicht versäumt Zuletzt dient dieses Format auch dem mobilen Lernen. Für immer mehr Jugendliche ist die Kommunikation und auch die Wissensaneignung durch mobile Endgeräte Teil ihrer Kultur und die Hochschulen können sich diesem Trend nicht verschließen. Was sagen Studierende dazu? Unsere Evaluationen und die Zugriffshäufigkeit zeigen eine hohe Akzeptanz dieser Lernmethode. Zwischen 95 und 98% aller befragten Studierenden beurteilten den Beitrag der E-Lectures zu ihrem Lernerfolg als äußerst positiv. Als Grund für die Nutzung des Materials wird vor allem die Prüfungsvorbereitung genannt. Aber auch die inhaltliche Kompensation versäumter Vorlesungen spielt eine Rolle oder dass der Stoff in der Vorlesung nicht verstanden wurde. Derzeit werden ca. 35 Stunden wöchentlich abgefilmt, mit steigender Tendenz. Wie geht es weiter? Statt eine ganze Vorlesungsreihe abzufilmen werden zunehmend Tutorials angefertigt. In diesen kurzen Sequenzen erläutern Dozenten wichtige Sachverhalte kurz und prägnant. Diese Tutorials sowie kurze Sequenzen aus Vorlesungsaufzeichnungen sollen mittelfristig in Lernprogramme eingebunden werden. Videomaterial, Fragen, Texte und Tests werden hier so miteinander kombiniert, dass Studierende anhand dezidierter Fragestellungen lernen und durch direkte Feedbacks einen objektiveren Eindruck ihres Kenntnisstands gewinnen. Alina Steinhoff, Media-Studentin E-Lectures sind praktisch, ich kann sie überall, jederzeit anschauen. Eine Freundin von mir ist derzeit krank, mit den E-Lectures verpasst sie den Anschluss nicht und kommt in der nächsten Vorlesung wieder mit, das ist total praktisch. 12

13 Goethe-Universität Frankfurt electures und eklausuren Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität Unser Ziel ist es, auch vor dem Hintergrund steigender Abiturientenzahlen möglichst allen Studieninteressierten ein Studium Ihrer Wahl zu ermöglichen, dabei ein Ansteigen der Abbruchquoten aufgrund der erhöhten Anfängerzahlen zu verhindern und gerade in der Studieneingangsphase die Studierbarkeit zu verbessern WiSe 07/08 Ausgangssituation an der Goethe-Universität Frankfurt Seit dem Wintersemester 2007/2008 wuchsen die Studierendenzahlen an der Goethe-Uni kontinuierlich auf heute über Studierende. Im Jahr 2011 wurde klar, dass wegen der G8-Jahrgänge und des Aussetzens der Wehrpflicht ein weiteres deutliches Wachstum zu erwarten war. Die von verschiedenen Seiten vorgetragenen Prognosen waren hingegen sehr verschieden und kaum verlässlich; die Universität musste auf alles vorbereitet sein. Die Gesamtsteigerung der Studierendenzahlen innerhalb von sechs Jahren ( ) beträgt 38%. Zum Zeitpunkt der Entscheidung über HSP2020-eLearning Mittel war klar, dass zumindest in den Eingangsstufen folgende Engpässe entstehen würden 1. Für manche Studiengänge wurden selbst die größten vorhandenen Vorlesungsräume zu klein. Trotz der erheblichen Baumaßnahmen, waren Engpässe in der Raumversorgung klar abzusehen. 2. Sowohl die Gesamtanzahl der Studierenden als auch die Umstellung zu Bachelor-/Master-Studiengängen induzieren stark steigende Prüfungsanzahlen. Hier müssen die Lehrenden entlastet werden. Steigerung der Studierendenzahlen /09 09/10 10/11 11/12 12/13 13/14 Die HSP 2020-eLearning Mittel wurden eingesetzt, um diese Engpässe zu mildern, aber auch, um die Studiensituation allgemein zu verbessern: ca. 50% für electures und 50% für elektronische Prüfungen. Insgesamt wurden ca. 30% für Technik und Geräte verausgabt und 20% für Trainingsmaßnahmen für Lehrende, um electures und eprüfungen didaktisch möglichst effektiv einzusetzen. Ca. 50% der Mittel wurden für Personal zum Betrieb der Systeme benötigt. Der Einsatz von electures als Ergänzungsangebot zur Präsenzlehre Vorlesungsaufzeichnungen, genannt electures, nehmen seit dem Sommersemester 2010 einen zunehmend wichtiger werdenden Stellenwert im Studienalltag fast aller Studierender (> 85%) ein. Der Einsatz von electures zur Unterstützung der Präsenzlehre wurde an der Goethe-Universität in großem Umfang in die regelhafte Lehre integriert. Im Wintersemester 2013/14 wurden 78 Vorlesungen (Vortragsserien mit 2-4 Semesterwochenstunden) aus allen Fachbereichen von der zentralen elearning-einrichtung studiumdigitale und dem Hochschulrechenzentrum aufgezeichnet. Die Anfragen nach Aufzeichnungen stiegen zuletzt kontinuierlich an, sodass mit Hilfe der HSP-Förderung im Wintersemester 2013/14 wöchentlich 177 Vorlesungsstunden aufgenommen werden konnten, insbesondere die großen Eingangsvorlesungen. 13

14 Goethe-Universität Frankfurt Vorlesungen (Vortragsserien a 2-4 Std/Woche) SoSe 10 WiSe 10/11 SoSe 11 Nicht nur die wachsende Studierendenzahl sondern auch die spezifischen Rahmenbedingungen der Goethe-Universität als Pendler-Universität, in der viele Studierende aus dem Umland täglich zur Universität anreisen, führen zu einer sehr hohen Akzeptanz der electures bei den Studierenden. Zudem ist die Goethe-Universität über die Stadt verteilt, z. Zt. an fünf Standorten, wodurch aufgrund vieler interdisziplinär ausgerichteter Studienangebote und einer hohen Anzahl an Lehramtsstudierenden mit mindestens zwei Fächern die Standortproblematik innerhalb des Studienalltages erheblich zum Tragen kommt. WiSe 11/12 SoSe 12 WiSe 12/13 SoSe 13 WiSe 13/14 Summe studiumdigitale Hochschulrechenzentrum Summe davon öffentlich zugänglich Offene Kommentare der Studierenden zu wahrgenommenen Mehrwerten bei der Arbeit mit electures machen ihre Einschätzung jedoch durchaus verständlich. Insgesamt wird von Studierenden die Möglichkeit der Wiederholung besonders häufig hervorgehoben. Die generell sehr positive Bewertung der electures durch Studierende zeigt sich nochmal deutlich bei den Einschätzungen der Items zur Nützlichkeit des Angebotes für die Prüfungsvorbereitung (Mittelwert = 1.9) sowie beim Wunsch, das Angebot auch auf weitere Veranstaltungen auszudehnen (Mittelwert = 1.7). Zitat eines Studierenden (anonym) aus der Evaluation im WS11/12 electures gehen auf alle Lebensbedingungen aber auch Lerntypen ein. Lebensbedingungen meint: (ältere) Studenten, die arbeiten müssen; Studenten mit Kindern; Studenten, die eine Barriere haben (z.b. körperlich beeinträchtigt sind); Studenten, die vielleicht einmal krank sind oder anderweitig verhindert sind etc. Lerntypen meint: für alle Lerntypen geeignet, diejenigen, die in der Veranstaltung nur zuhören können, um zu verstehen und zuhause die Mitschriften nachholen etc. Das Angebot der electures der Lehrveranstaltung bringt eine spürbare Erleichterung im Studienalltag. Durch die electures werden Überschneidungen von Lehrveranstaltungen angemessen kompensiert. Durch die Nutzung von electures bessere Lernleistungen / höherer Lernerfolg. Motive der Lehrenden (n=19) Mittelwert Studierendenbewertungen zu Mehrwerten von electures (n=1.270) Mittelwert Die Nutzung der electures wurde mehrfach evaluiert, schwerpunktmäßig im Wintersemester 11/12 (1.183 Studierende und 19 Lehrende) und aktuell im Wintersemester 13/14 (3.281 Studierende und 37 Lehrende). Sehr positiv schätzen die Studierenden das electure-angebot zur Steigerung ihres Lernerfolgs ein (Mittelwert = 2.2). Die Lehrenden sind bei dieser Frage deutlich skeptischer (Mittelwert = 3.2). 14

15 Goethe-Universität Frankfurt Zitat eines Studierenden (anonym) aus der Evaluation im WS13/14 Man kann sich die Vorlesung einteilen, bestimmte Passagen wiederholt ansehen oder die Aufnahme anhalten, um im Skript oder in Büchern nachzulesen, was bei schwierigen Zusammenhängen oft notwendig, in der Vorlesung aber leider nicht möglich ist. Manchmal braucht man halt etwas mehr Zeit, um schwierige Gedankengänge nachzuvollziehen. Erhöhte Studierendenzahlen führen dazu, dass die electures zusätzlich stark an Bedeutung gewinnen und als angemessene Kompensation der zum Teil schwierigen Studienbedingungen (überfüllte Hörsäle etc.) wahrgenommen werden: Unsere Annahme. Aber electures sollten nicht als einfache und einzige Antwort auf struktu relle Herausforderungen an einer Univer sität missbraucht werden, sondern zur Verbesserung der Studienbedingungen beitragen und insbesondere die Diver sität der Studierenden akzeptieren und die daraus resultierenden Lernmöglichkeiten optimal nutzen. electures bieten neue Möglichkeiten zur Bearbeitung des Lernstoffs und damit ein flexibleres, auf die individuellen Bedürfnisse der Lernenden ausgerichtetes Lehrangebot. Es zeigt sich, dass es zwischen leistungsstärkeren und -schwächeren Studierenden sehr deutliche Unterschiede in der Nutzung von electures gibt: Leistungsstärkere Studierende kompensieren prozentual häufiger ihre Abwesenheit mit electures und nutzen diese auch häufiger zur Wiederholung der Veranstaltung. Zudem reduzieren sie deutlich weniger ihre Präsenz als ihre leistungsschwächeren KommilitonInnen. Darüber hinaus sorgt das electure-angebot für Chancengleichheit auf mindestens zwei Ebenen. Erstens stellen die Möglichkeiten, im individuellen Lerntempo arbeiten zu können, Chancengleichheit für Studierende unterschiedlicher kognitiver Leistungsfähigkeit (und Vorkenntnisse) her und zweitens besteht Chancengleichheit in Bezug auf Zugang zum Lernangebot für Studierende in bestimmten Lebenssituationen (Elternzeit, Pflege von Angehörigen, etc.). Somit wird deutlich, dass electures einen wichtigen Beitrag zur Einrichtung individueller Lernräume für Studierende in unterschiedlichen Lebenssituation leisten und durch ihren genuinen Charakter den Nutzungsbedürfnissen von Studierenden aller Leistungsniveaus gerecht werden können. Es zeigt sich aber auch, dass eine gewisse Regulationskompetenz vonnöten ist, wenn Veranstaltungen substituiert werden und die Studierenden eigenverantwortlich Sitzungen nachholen müssen. Hier haben leistungsschwächere Studierende mehr Probleme, d.h. bei diesen besteht die Gefahr, eine Neigung zum Aufschiebeverhalten (Prokrastination) durch das electure-angebot zu verstärken. Für viele Lehrende ist es das erste Mal, dass sie vor einer Kamera stehen und diese bringen häufig eine eher skeptische Haltung mit. Einerseits Erfahrungen mit den Aufzeichnungen und wohl auch das positive Feedback von Seiten der Studierenden ändern diese Einstellungen rapide: In der Befragung im Wintersemester 13/14 antworteten auf die Frage Möchten Sie in Zukunft weitere Vorlesungen aufzeichnen lassen? 92,3% der Lehrenden mit JA und sogar 94,7% sagen JA zu Würden Sie Kolleginnen und Kollegen das Angebot zur electure-aufzeichnung weiterempfehlen?. Zusammenfassend schließen wir, dass electures an der Goethe-Universität eine exzellente Ergänzung zur Präsenzlehre darstellen, zur Flexibilisierung von Arbeitsabläufen von Studierenden beitragen und individualisierten Lebenswelten entgegenkommen. Aufgrund unterschiedlicher Nutzungen von electures mit einem Schwerpunkt auf der Nachbereitung von Veranstaltungen sollten sie Präsenzveranstaltungen jedoch nicht ersetzen. Die Anzahl der Aufzeichnungen und der daraus gezogene Gewinn wären ohne Unterstützung aus HSP2020-eLearning Mitteln nicht realisierbar gewesen. Für die Erstellung der electures sind an der Goethe-Universität zwei Systeme im Einsatz: video-ms von Vilea und mediasite von Sonicfoundry. Das System mediasite ist nur in wenigen Neubauten als fest eingebaute Infrastruktur verfügbar. Die Distribution der electures erfolgt einheitlich über das electure-portal der Goethe-Uni: electure.uni-frankfurt.de 15

16 Goethe-Universität Frankfurt eklausuren Durch steigende Studierendenzahlen und auch durch die Anforderung, flächendeckend Prüfungen in modularisierten Studiengängen (Stichwort: Bologna-Prozess) durchzuführen, entsteht eine immense Prüfungsbelastung der Lehrenden, der durch den Einsatz von PC-Prüfungssystemen begegnet werden sollte. Begonnen wurde mit papierbasierten Prüfungen (sog. Scanner-Klausuren ), die automatisiert erfasst werden können und computerbasiert ausgewertet werden. Parallel erfolgte der Aufbau eines rein PC-gestützten Prüfungssystems für sog. Online-Klausuren. Im Zeitraum September 2012 bis September 2013 wurden insgesamt Scanner-Klausuren von insgesamt 31 PrüferInnen durchgeführt. Seit dem Sommersemester 2014 steht nun auch die Möglichkeit zur Verfügung, knapp 100 Online-Klausuren parallel durchzuführen. Die Kapazitäten werden in Zukunft durch die Einbeziehung weiterer PC-Pools ausgeweitet. Die bisherige Add-On-Lösung für Scanner-Klausuren wurde durch HSP2020-Mittel in eine eigenständige neue Stand- Alone-Lösung gewandelt, um auf den großen Bedarf an elektronischen Prüfungen im WS13/14 einzugehen. Klares Projekt-Ziel ist, den unterschiedlichen Bedürfnissen und Anforderungen gerecht zu werden. Dabei erscheint es sinnvoll, die gewachsene Struktur mit zwei verschiedenen Systemen aufrecht zu erhalten, da das eine, eine exzellente Lösung im Online-Prüfungsbereich (Einsatz von Software in der Klausur, Textaufgaben) und das andere bei der computerunterstützten Verarbeitung von papierbasierten Klausuren ( Scanner-Klausuren ) ist (optimale Erkennung von multiple-choice-aufgaben). Die bisherige Erfahrung zeigt des Weiteren, dass manche NutzerInnen Online-Klausuren präferieren, andere jedoch die papierbasierte Lösung bevorzugen. Import-Export-Optionen zwischen den Systemen wurden ausgelotet, damit der Aufwand der NutzerInnen so klein wie möglich gehalten wird und mühsam erstellte Fragenpools nicht ihren Wert verlieren, sondern zwischen den Systemen ausgetauscht werden können. Darüber hinaus bringen elektronische Prüfungen (papierbasiert und online) neue Möglichkeiten zur besseren Einschätzung der Qualität von Prüfungsaufgaben. Nach der Verarbeitung der Klausuren zeigen die Systeme auf, bei welchen Prüfungsteilen und fragen (Items) Studierende die meisten Schwierigkeiten aufweisen und welche Aufgaben sie gut meistern können. Korrekturprozesse werden insgesamt erleichtert, sodass der Aufwand für die Prüfer/-innen erheblich reduziert werden kann. Bei Online-Klausuren können neue Prüfungsformate wie die Arbeit mit Audiound Videomaterialien weitere Mehrwerte bringen. Für PrüferInnen wurden (und werden) Workshops zur Einführung in das gewählte Prüfungssystem angeboten. Zusätzlich bietet der Workshop bei studiumdigitale Entwicklung von Tests und Aufgaben Unterstützung zur Fragenentwicklung und Klausurkonzeption. Abschließend lässt sich festhalten, dass der Diversität der Fächer und der gewünschten Prüfungsszenarien der Goethe-Universität entsprochen wird. Dank der Förderung des HSP2020 konnten hier wichtige Schritte umgesetzt werden, um Lehrende und Studierende optimal in ihrem Prüfungsprozess zu unterstützen. Weitere Schritte sind bereits in Planung. Bei eklausuren an der Goethe-Universität wird zwischen (papierbasierten) Scannerklausuren und Online-Klausuren unterschieden. Die papierbasierten Klausuren werden mit EvaExam erstellt und für die Online-Variante wird LPlus genutzt. Beide Klausurformen werden zunächst im je weiligen System erstellt. Die papierbasierte Klausur wird eingescannt und digital verarbeitet bevor die Prüfungsergebnisse vorliegen. Wohingegen bei der Online-Variante die Klausur direkt am Computer in eigens vorgesehenen Prüfungsräumen geschrieben wird und die Ergebnisse unmittelbar im Anschluss der Klausur vorliegen. 16

17 Frankfurt University of Applied Sciences Vorlesungsaufzeichnungen und zeitgemäße IT-Services unterstützen Lehre und Studium FRANKFURT UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Zahlen und Fakten 4 Fachbereiche 57 Studiengänge Studierende (davon ausländische Studierende Stand WiSe 13/14) 804 Mitarbeiter/ -innen, davon 242 Professorinnen und Professoren Prof. Dr. Kirstin Zimmer, Fachbereich 3, Wirtschaft & Recht Auf diesem Weg noch einmal herzlichen Dank für die Vorlesungsaufzeichnung in diesem Semester. Es hat super funktioniert. Auch wenn ich zunächst skeptisch war, bin ich sehr glücklich über das Ergebnis und werde das Angebot voraussichtlich auch wieder im Wintersemester nutzen. Ausgangssituation an der Frankfurt University of Applied Sciences Die Frankfurt University of Applied Sciences stellt ihre Studierenden in den Mittelpunkt. Sie bietet eine praxisorientierte und wissenschaftliche Bildung, die sich an internationalen akademischen Anforderungen orientiert. Die Hochschule möchte die Potentiale mediengestützter Lehr- und Lernangebote auch unter den Bedingungen gestiegener Studierendenzahlen in einer hohen Qualität anbieten. Eine zeitgemäße IT-Infrastruktur mit verlässlichen Diensten ist hierfür eine unumgängliche Voraussetzung. Mit dem geplanten Ausbau des elearning Angebots steigen auch die Ansprüche an zeitgemäße Services und eine orts- und zeitunabhängige Verfügbarkeit von Bildungsinhalten. Aus diesen Gründen hat die Frankfurt University of Applied Sciences im Rahmen der durch das INVEST-Programm des Hochschulpakt 2020 geförderten E-Learning-Maßnahmen die Bereitstellung von Vorlesungsaufzeichnungen ausgeweitet, die PC-Pools und die Internet-Arbeitsplätze, sowie das campusweite W-LAN-Netz ausgebaut. Ziel war es, bei einer gestiegenen Zahl der Erstimmatrikulierten bestmögliche Arbeitsbedingungen für alle Studierenden anbieten zu können. Vorlesungsaufzeichnungen zur Unterstützung des Selbststudiums und zum Ausgleich von Wissenslücken zu Beginn des Studiums Zu enge Zeitkorsette und unflexible Stundenpläne verhindern oder erschweren die Vereinbarkeit von Studium, Beruf oder auch Familie. Aufgrund dessen überschreiten Studierende nicht selten Regelstudienzeiten oder brechen das Studium vorzeitig ab. Ein einfach zu implementierender Ansatz für die zeitliche Flexibilisierung des Studiums ist die ergänzende Bereitstellung aufgezeichneter Vorlesungen, die die Studierenden jederzeit über das Internet zur Vor- oder Nachbereitung bzw. zum Selbststudium abrufen können konnten Dozent/-innen der Frankfurt University of Applied Sciences die Aufzeichnung ihrer Vorlesungen erstmals als kompletten Service inklusive der Produktion und Veröffentlichung auf einem zentralen Server des Rechenzentrums buchen. Die Vorlesungsaufzeichnungen geben nicht nur Bild und Ton wieder, sondern erleichtern durch eingefügte Kapitel das gezielte Aufsuchen bestimmter Inhalte. Die Möglichkeit, die Vorträge jederzeit 17

18 über das Internet abrufen zu können und im eigenen Tempo zu rezipieren, wird von den Studierenden sehr gut angenommen, wie die Evaluation des Angebotes zum Ende des SoSe 2011 zeigte: Fast 90% der Studierenden wünschten damals einen Ausbau des Angebots und die Bereitstellung weiterer Vorlesungsaufzeichnungen. Auch bei den Lehrenden fand der Service bald gute Resonanz. Dem gestiegenen Bedarf wurde im Rahmen der Maßnahme Rechnung getragen. Um den Anforderungen an die Verfügbarkeit und die Qualität der Aufzeichnungen gerecht zu werden, wurde in den weiteren Ausbau der technischen Infrastrukturen ebenso wie in die Aufstockung des technischen Personals investiert. Die Zahl der aufgezeichneten Vorlesungen konnte gesteigert werden, so dass mehr Studierende profitieren. Ein Schwerpunkt liegt auf der Aufzeichnung von Grundlagenveranstaltungen, die für die Studierenden der ersten Studiensemester essentiell sind. Dies trägt dem heterogenen Vorwissen der Studierenden, dessen erfolgreiche Angleichung gerade in den ersten Semestern die Grundlage für den Studienerfolg legt, Rechnung und unterstützt gemeinsam mit den Übungen das Schließen individueller Wissenslücken durch Vertiefung und Wiederholung. Im Wintersemester 2013/14 wurden wöchentlich jeweils 25 Veranstaltungen à 90 Minuten aufgezeichnet. Zwei Jahre zuvor konnten lediglich 15 Mittschnitte pro Woche produziert werden. Nicht nur die Anzahl der Aufzeichnungen, sondern auch die Reichweite des Angebots wurde erhöht: Die Zugriffszahlen der Studierenden auf die Aufzeichnungen sind kontinuierlich angestiegen. Lehrende nutzten verstärkt Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Erstellung und Bearbeitung von Lehrvideos in Form von Screencasts. Begleitend wurde eine Reihe von Schulungen durchgeführt. Ausbau der PC-Pools und Internet- Arbeitsplätze Die drei zentralen PC-Pools der Frankfurt University of Applied Sciences bieten den Studierenden eine gute Möglichkeit Pausenzeiten sinnvoll zu überbrücken und sind ein weiterer Lernort im Studium. Ein Nutzungsschwerpunkt liegt auf der Internetrecherche und der Arbeit an Dokumenten für Hausarbeiten und Prüfungsleistungen. Gern wird auch die Möglichkeit des schnellen Druckens umfangreicher Dokumente genutzt. Da die Ausfallzeit im Jahr 2012 teilweise 30% betrug und so nicht allen Studierenden ein gewünschter Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden konnte, war es dringend erforderlich, die Geräte aus dem Jahr 2006 zu erneuern und die heterogene Hardware an den drei verschiedenen Standorten zu vereinheitlichen. So wurden in den PC-Pools der Bibliothek, des Selbstlernzentrums und des Informatikzentrums insgesamt 112 veraltete PCs gegen neue performante Rechner mit größeren Monitoren und aktuellen Softwareversionen ausgetauscht. Die Ausfallzeiten konnten auf diese Weise auf einen Wert unter 2% reduziert werden. Zur Verbesserung trägt auch die deutlich vereinfachte Wartung der Rechner durch das proaktive Monitoring bei. Somit konnten mehr Studierende an den Geräten arbeiten. Hamid, Informatik Student Ich finde die Vorlesungsaufzeichnungen sehr gut. Mir persönlich hat es eine Menge gebracht. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man kann nicht immer gleich alles in der Vorlesung mitbekommen und verstehen. Man setzt sich anschließend zu Hause hin, schaut sich die Aufzeichnung an, und siehe da, alle Unklarheiten sind beseitigt. Falls nicht, einfach zurückspulen. Perfekt! 18

19 Frankfurt University of Applied Sciences Herr Höhn, Administrator der PC Pools Durch den Ersatz der alten Hardware ist die Verfügbarkeit und Geschwindigkeit der Arbeitsplätze drastisch gestiegen und es können viel mehr Studenten gleichzeitig in unseren Pools arbeiten Die Anforderungen an einen erweiterten, sicheren Dateiablagebereich sind mit den gestiegenen Studierendenzahlen kontinuierlich gewachsen. Spezialanwendungen mit denen in den Lehrveranstaltungen technische Lösungen entworfen und konstruiert werden, generieren zudem große Dateien für die der bisher von der Hochschule bereitgestellte Speicherplatz häufig nicht mehr ausreichte. Die Frankfurt University of Applied Sciences bietet durch den Umbau des Fileservers jetzt deutlich mehr Studierenden eine zentrale Dateiablagemöglichkeit und damit eine Alternative zu unsicheren, cloudbasierten Lösungen. Der auf dem zentralen Fileserver pro Student/-in bereitgestellte Speicherbereich wurde von knappen 50MB auf 1GB erhöht. Für einen schnelleren Datentransfer beim Upload haben alle Rechner eine USB 3.0 Schnittstelle erhalten, so dass die Sitzungszeiten an den Computern reduziert werden konnten und die Geräte schneller für neue Studierende zur Verfügung stehen. Eine Auswertung einiger Kennzahlen zur Nutzungsintensität findet sich im Anhang. Ausbau des campusweiten W-LAN Neue Studierendengenerationen erwarten, dass an der Hochschule ein leistungsstarkes W-LAN Netz zur Verfügung steht um jederzeit auf Lerninhalte und Bildungsmedien zugreifen zu können. Durch die Zunahme der Studierendenzahlen und sich wandelnder Nutzungsgewohnheiten (Smartphones und Tablet-PCs) sowie der Zugriffe auf datenintensive Medien wie z. B. Videos mit Vorlesungsaufzeichnungen oder Onlinetutorials ergaben sich im Jahr 2011 an der Frankfurt University of Applied Sciences deutliche Engpässe. Die 220 Accesspoints reichten nicht mehr aus, um den von den Studierenden gewünschten Zugang zur Verfügung zu stellen und deckten zudem einige Gebäudeteile nicht ab. Vor den Umbaumaßnahmen standen maximal 800 Zugänge zur Verfügung. So konnten Studierende die Zeiten zwischen den Lehrveranstaltungen nur noch eingeschränkt für mobiles Arbeiten und Recherchen im Internet nutzen. Mit einem Teil der durch das Programm bereitgestellten Mittel konnte der erforderliche technische und räumliche Ausbau des W-LANs erfolgen. Der Austausch von 150 Accesspoints gegen aktuelle Modelle ermöglicht eine stabile und schnelle Verbindung für deutlich mehr Nutzer/-innen pro Accesspoint. Die Bandbreite wurde von 100Mbit/s auf 350Mbit/s erhöht und die Qualität des W-LAN Signals wurde verbessert. Heute ermöglichen 300 Accesspoints durch die Abdeckung und Ausleuchtung weiterer Flächen und Gebäudetrakte den mobilen Internetzugang campusweit. Dies schafft nun die Voraussetzungen für Mobile Learning und neue didaktische Konzepte, die die Nutzung des Internets bzw. eigener mobiler Endgeräte integrieren. 19

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