WEITBLICK. Fonds in Feinarbeit. Zwei erfolgserprobte Aktienstrategien für ein schwieriges Umfeld

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1 Ausgabe 12 Januar 2013 Das Magazin der Investmentgesellschaft mbh Fokusthema Das Risiko fest im Griff Zwei erfolgserprobte Aktienstrategien für ein schwieriges Umfeld Weitere Topthemen Amerika nach der Wahl: Warum wir in der zweiten Amtszeit einen neuen Obama erwarten dürfen Nachgefragt: Wenn Profifußball und Fondsmanagement aufeinandertreffen Fonds in Feinarbeit.

2 Mit unserem marktneutralen Konzept vom Auf und Ab der Rohstoffmärkte profitieren der LBBW Rohstoffe 2 LS. LBBW Rohstoffe 2 LS Mit dem innovativen Long-Short-Konzept des LBBW Rohstoffe 2 LS lassen sich sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Rohstoffpreisen positive Renditen erzielen. Sprechen Sie mit uns zum Beispiel über intelligente Anlagestrategien. Es wird Sie überzeugen. Mehr Informationen unter Fonds in Feinarbeit. Neues Rohstoff-Universum*: ohne Agrarrohstoffe. Einfach den QR-Code mit Ihrem Smartphone scannen. * Indexzusammensetzung seit LBBW Rohstoffe 2 LS I, ISIN DE000A0X97E0 (Mindestanlage EUR), LBBW Rohstoffe 2 LS R, ISIN DE000A1H7276. Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung eine erhöhte Volatilität (Wertschwankung) auf. Diese Anzeige stellt eine Werbung dar und dient der Beschreibung des Produktes und stellt weder eine Anlageberatung noch ein Angebot für den Kauf oder Verkauf dieses Produktes dar. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Anteilen des Fonds ist der aktuelle Verkaufsprospekt in Verbindung mit dem neuesten Halbjahres- und/oder Jahresbericht sowie den wesentlichen Anlegerinformationen. Diese Unterlagen erhalten Sie in deutscher Sprache kostenlos bei Ihrem Berater oder können bei der Investmentgesellschaft mbh, Postfach , Stuttgart, Telefon , Telefax , in schriftlicher Form angefordert sowie unter in elektronischer Form abgerufen werden. Mit freundlicher Unterstützung von Robbe & Berking, Flensburg. Jürgen Zirn, Mitglied der Geschäftsführung der Duden definiert den Begriff Risiko als einen möglichen negativen Ausgang bei einer Unternehmung, mit dem Nachteile, Verluste oder Schäden verbunden sind. Und genau deshalb werden Risiken von den meisten von uns als etwas Unangenehmes wahrgenommen. An den Finanzmärkten zählt die Volatilität zu den wichtigsten Maßgrößen für das Risiko. Sie ist in den vergangenen Jahren infolge der Häufung finanzwirtschaftlicher Krisen deutlich gestiegen. Und mit Blick auf die vielen ungelösten Probleme, wie etwa bei der Euro-Schuldenkrise, wäre es keine Überraschung, wenn auch dieses Jahr wieder überaus volatil verlaufen sollte. >> Wie Sie das Risiko in den Griff bekommen Vor diesem Hintergrund wollen wir dem Risiko in dieser Ausgabe von Weitblick besondere Aufmerksamkeit schenken. Oder besser gesagt, wie Anleger ihm begegnen können. In unserer Titelgeschichte stellen wir Ihnen zwei praxiserprobte Investmentstrategien der vor, mit denen sich das Risiko von Aktienportfolios erwiesenermaßen reduzieren lässt ohne dass dies zulasten der Rendite gehen muss. Was sich anhört wie Zauberei, hat sich in den vergangenen Jahren als überaus erfolgreich erwiesen. Low Beta Value und Minimum Varianz, so heißen die beiden Konzepte. Neugierig? Dann blättern Sie weiter auf Seite 4. Auf welche Weise sich Sicherheit und Rendite noch in Einklang bringen lassen, erfahren Sie außerdem im Fondsporträt auf Seite 28. >> Vom Weißen Haus bis zum VfB Stuttgart Darüber hinaus erwarten Sie in diesem Heft viele weitere interessante Beiträge. So befasst sich zum Beispiel Christoph von Marschall mit der Situation in den USA nach den Präsidentschaftswahlen (Seite 22). Der Washington-Korrespondent des Berliner Tagesspiegels ist ein enger Begleiter des alten und neuen US-Präsidenten Barack Obama. Warum dieser im Rahmen der US-Energiepolitik verstärkt auf die eigenen Ressourcen setzen will, erfahren Sie im Themen-Special über Fracking ab Seite 24. Last, but not least möchte ich Ihnen noch einen ganz besonderen Beitrag ans Herz legen. In Nachgefragt auf Seite 30 sprechen Fredi Bobic vom VfB Stuttgart und Berndt Maisch von der über die Gemeinsamkeiten im Berufsleben eines Fußball- und eines Fondsmanagers. Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung mit dem neuen Weitblick und viel Erfolg für das Jahr 2013! Ihr Jürgen Zirn Mitglied der Geschäftsführung Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Editorial Inhalt Fokus 4 Das Risiko fest im Griff Durchblick 10 Mehr Transparenz für außerbörsliche Finanzderivate Trends 12 Digitales Lernen. Deutschlands erste papierlose Schule Visionen 14 Zukunft 2050 was die Welt von morgen prägt Forum 16 Interview. Direktanlagegeschäft für Versicherungen Einblicke 18 News, Events, Awards 20 Impressum Themenspecial I 22 Zweite Amtszeit, neuer Präsident Themenspecial II 24 Fossile Unabhängigkeitserklärung Fondsporträt 28 LBBW Multi Global: Sicherheit und Rendite im Einklang Nachgefragt 30 Von Manager zu Manager Seite 3 Inhalt Kontakt 32 Ihre Ansprechpartner

3 Seite 4 Fokus Das Risiko fest im Griff Das Risiko fest im Griff Seite 5 Fokus zeigt: Für Aktienanleger ist die Welt unsicherer geworden. Und daran dürfte sich mit Blick auf die vielen ungelösten Fragen, zum Beispiel zur Zukunft des Euros, so schnell wohl auch nichts ändern. und die Minimum-Varianz-Strategie. Sie nutzen spezielle Zusammenhänge im Risikoverhalten von Aktien, um Investoren einen Weg zu eröffnen, der den Wunsch nach Rendite mit dem Bedürfnis nach erhöhter Sicherheit auf intelligente Weise vereint. Das Risiko fest im Griff Seit dem Platzen der New-Economy-Blase sorgen in bemerkenswerter Regelmäßigkeit Krisen für zum Teil massive Kurs turbulenzen an den internationalen Aktienmärkten. Dieses instabile Umfeld hat bei privaten Anlegern, aber auch bei institutionellen Investoren zu einer Risikoaversion geführt, mit der Folge, dass die Aktienanteile in den Portfolios reduziert wurden. Tatsächlich ist das Risiko von Aktienanlagen in den vergangenen Jahren gestiegen. Nicht nur, weil die Volatilität an den Märkten zugenommen hat, sondern auch infolge eines abnehmenden Diversifikationsnutzens. Neue Realitäten an den Märkten Eine Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat die Entwicklung der Aktienrenditen auf Basis Wer in schwierigem Gelände ans Ziel kommen will, braucht Strategien, die griffig sind. Die europäischen Aktienmärkte konnten im vergangenen Jahr zum Teil kräftig zulegen, trotz der noch immer bestehenden europäischen Schuldenkrise. Doch die Risikoaversion gegenüber Aktienanlagen ist aufgrund der gestiegenen Marktvolatilitäten immer noch sehr hoch. Wie sich dieses Risiko reduzieren lässt, ohne dabei auf Rendite zu verzichten, zeigen zwei Erfolgsstrategien der : die Low-Beta-Value-Strategie und die Minimum-Varianz-Strategie. extrem langer Zeitreihen (150 Jahre) für acht verschiedene Länder untersucht. Die wichtigste Schlussfolgerung lautet: Die Volatilität korreliert klar positiv mit Phasen wirtschaftlicher Schwäche, monetärer Ungleichgewichte und politischer Instabilitäten. Beunruhigend: Seit den 1970er-Jahren ist ein deutlicher Anstieg der Volatilität zu beobachten (siehe Abbildung 1, Seite 5). Das andere Problem, dem sich Investoren stellen müssen, ist der zunehmende Gleichlauf zwischen den internationalen Aktienmärkten. So ist die Korrelation des Euro Stoxx 50 zu anderen bedeutenden Aktienindizes von 0,3 im Jahr 1999 auf 0,6 im Jahr 2011 angestiegen. Das hat einschneidende Folgen, da die Risikoreduktion durch Diversifikation in verschiedenen Aktienmärkten nur noch stark eingeschränkt funktioniert. Auch diese Entwicklung Jochen Wolf, Abteilungsdirektor, Fondsmanager, Eine Lösung für die risikooptimierte Aktienanlage in Anlegerportfolios bieten Low-Beta-Strategien. Besondere Rezepte sind gefragt Doch wie der neuen Realität begegnen, ohne dabei auf die Renditechancen der Anlageklasse Aktien zu verzichten? Im übertragenen Sinne heißt das: In Zeiten erhöhter Risiken sind Strategien gefragt, die helfen, eben dieses Risiko zu reduzieren. Erreicht wird das zum Beispiel durch Aktien-Portfolios, die so zusammengestellt werden, dass sie im Vergleich zum Gesamtmarkt deutlich geringere Schwankungen aufweisen, also risikoärmer sind ohne dass dies zu einem Verzicht von Rendite führt. Wie solche risiko optimierten Portfolios aussehen können, zeigen zwei bewährte Erfolgsstrategien, die Low-Beta-Value-Strategie Abb. 1 Volatilitätsanstieg bei deutschen Aktien in % ,5 16,5 25, Im Zeitraum von 1850 bis 1969 belief sich die durchschnittliche Volatilität am deutschen Aktienmarkt auf 11,5 Prozent. Seit den 1970er-Jahren geht der Trend nach oben und die jüngsten Krisen haben die Schwankungsintensität weiter erhöht. Quelle: BIZ, Weniger Risiko, weniger Rendite? Eine der zentralen Aussagen der klassischen Kapitalmarkttheorie besagt: Wer eine höhere Rendite will, muss immer auch ein höheres Risiko eingehen. Oder umgekehrt: Weniger Risiko geht zulasten der Rendite. Theoretisch ist das richtig, aber wie die Praxis zeigt, lässt sich das Risiko eines Aktienportfolios im Vergleich zu einer Benchmark, etwa zu einem Index, sehr wohl reduzieren, ohne auf Ertrag verzichten zu müssen, sagt Jochen Wolf, der als Fondsmanager für die Low-Beta-Value-Strategie verantwortlich ist. Der Grund hierfür ist, dass Indizes in ihrer Zusammenstellung keine effektiven Portfolios darstellen. Die Low-Beta- Value-Strategie setzt beim Beta-Faktor an. Dieser misst die relative Schwankungsbreite einer Aktie im Verhältnis zum Gesamtmarkt. Aktien mit niedrigem Beta schwanken schwächer als der Markt. Bei Low-Beta-Aktien, so Wolf, handelt es sich hauptsächlich um Aktien von Unternehmen, die aufgrund ihres stabilen Geschäftsmodells und einer überlegenen Marktposition über lange Zeiträume und mehrere Konjunkturzyklen hinweg stabilere Gewinnspannen und Kapitalrenditen generieren als der Durchschnitt der im Gesamtmarkt notierten Aktien. Solche Titel bergen daher ein geringeres Enttäuschungspotenzial und sind weniger volatil als der Markt, erläutert Wolf. Gleichzeitig weisen sie aber aufgrund ihrer stetigen Geschäftsentwicklung ein stabiles Alpha auf. Weniger Beta, mehr Alpha! Interessanterweise gehörten zu den ersten, die auf die gute Performance von Low-Beta-Portfolios aufmerksam geworden sind, die Finanzmarkttheoretiker Fischer Black, Michael Jensen und Myron Scholes. Sie teilten die Werte des amerikanischen Aktienmarktes in zehn Portfolios ein und untersuchten den Zeitraum von 1931 bis Die Experten stellten dabei fest, dass sich die Low-Beta-Portfolios besser, die High-Beta-Portfolios hingegen schlechter entwickelten, als es nach dem CAPM (Capital Asset Pricing Model) zu vermuten wäre. Black weitete diese Untersuchung später auf den Zeitraum bis 1991 aus und kam zu den gleichen Ergebnissen. Studien der belegen den Zusammenhang auch für Europa. Wir haben das Aktienspektrum des Stoxx 600 untersucht und festgestellt, dass die Performance von Low-Beta-Aktien langfristig die von Titeln mit hohem Beta übertrifft, merkt Fondsmanager Wolf an.

4 Seite 6 Fokus Das Risiko fest im Griff Das Risiko fest im Griff Seite 7 Fokus Doch wie ist das zu erklären? High-Beta-Aktien, sagt Wolf, verfügen häufig über ein riskantes oder extrem zyklisches Geschäftsmodell, dessen Profitabilität von Anlegern überbewertet wird. Sie überschätzen das Potenzial und treiben den Kurs in die Höhe. Fallen die Geschäftszahlen dann nicht so gut aus, wie es sich der Markt in seinen oftmals übertriebenen Prognosen erhofft hat, stürzen die Kurse bei hoher Volatilität ab. Dagegen, so Wolf weiter, werden die vermeintlich langweiligen Low-Beta-Aktien vom Markt nicht angemessen gepreist und bieten daher bei niedrigerem Risiko die höheren Ertragschancen. Trotzdem würden sie in den Portfolios nicht angemessen berücksichtigt, eben weil Anleger häufig der falschen Annahme unterliegen, dass weniger Risiko gleichbedeutend ist mit weniger Rendite. Jochen Wolf, Abteilungsdirektor, Fondsmanager, Mit weniger Beta zu mehr Alpha das funktioniert. Auf der Suche nach Low Beta Halten wir fest: Es gibt Aktien, die trotz geringerer Kursschwankungen über das Potenzial verfügen, den Markt outzuperformen, zumindest langfristig. Doch welche Titel sind es und aus welchen Branchen kommen sie? Und genau Abb. 2 Low-Beta-Selektionskriterium: Eigenkapitalrentabilität Return on Equity in % Automobile Industrie Konsum (nichtzyklisch) Nahrungsmittel Die Nahrungsmittelbranche und der Nichtzyklische-Konsum-Sektor weisen nicht nur eine vergleichsweise hohe Eigenkapitalrendite, sondern auch eine stabile Entwicklung der Eigenkapitalrentabilität auf. Deutlich volatiler bewegt sich diese Kennziffer bei Automobil- und Industrieaktien. Quelle: in diesem Stock-Picking liegt die große Kunst. Was sind also die Kriterien, nach denen Wolf und sein Team geeignete Low-Beta-Aktien auswählen? Unser Auswahluniversum umfasst europäische Aktien, bei denen aufgrund einer nachhaltigen Gewinnentwicklung damit zu rechnen ist, dass sie im Prognosezeitraum weniger stark schwanken als der Markt, also weniger riskant sind, sagt Wolf. Zu diesem Zweck werden die Kandidaten auf Grundlage eines professionellen Research einer umfassenden fundamentalen Analyse unterzogen. Den Ausgangspunkt bildet dabei die Frage nach den zentralen Eigenschaften, die Branchen und Aktien aufweisen sollten, damit sie den Aktionären einen Mehrwert generieren können. Erfolgskriterien: Gewinn und Rentabilität Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass sich bestimmte Kennziffern besonders gut als Selektionskriterium eignen. Als Beispiel nennt Wolf operative Gewinnkennziffern wie die EBIT-Marge (EBIT: Gewinn vor Steuern und Zinsen) oder die EBITDA-Marge (EBITDA: Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen). Diese sollten eine möglichst hohe Kontinuität aufweisen. Aber auch eine stabile Entwicklung von Kapitalrenditen wie der Eigenkapitalrentabilität (ROE, Return on Equity) oder der Rendite auf das investierte Kapital (ROIc, Return on Invested capital) würden auf aussichtsreiche Low-Beta-Titel hinweisen. Geprüft werde außerdem, ob die erzielte Kapitalverzinsung (ROIc) dauerhaft über dem durchschnittlichen Kapitalkostensatz (WAcc, Abb. 3 Low-Beta-Value-Strategie: Überzeugende Daten in % Aktive Rendite in % Low Beta Value STOXX 50 NR Aktive Rendite (rechte Spalte) Mehr Rendite bei weniger Risiko, das ist das Ziel der Low-Beta-Value-Strategie. Wie der Vergleichschart zeigt, gelang es der, diese Vorgabe in beeindruckender Weise umzusetzen. Quelle: Low Beta Value: Rendite + 2,93 % p. a. / Volatilität 19,52 % STOXX 50 NR: Rendite 3,56 % p. a. / Volatilität 24,87 % Dez 07 Dez 08 Dez 09 Dez 10 Dez 11 Dez Weighted Average cost of capital) des Unternehmens liegt. Im STOxx 600 erfüllen aktuell rund 150 Unternehmen die Selektionskriterien, die die für Low-Beta-Aktien entwickelt hat. Auf die Frage, ob bestimmte Branchen für die Strategie besonders prädestiniert sind, verweist Wolf beispielhaft auf den europäischen Nahrungsmittelsektor. Der Branche sei es gelungen, die EBIT-Marge über Jahrzehnte hinweg stetig zu steigern. Sie sei relativ krisenresistent und verfüge über eine im Branchenvergleich hohe und im Zeitverlauf stabile Eigenkapitalrendite. Auch die Rendite auf das investierte Kapital (ROIc) hat sich, so Wolf, über die Jahre grundsolide entwickelt (siehe Abbildung 2, Seite 6). Mit einem Betafaktor von lediglich 0,53 schwankt sie deutlich weniger stark als der Markt. Als weitere Low-Beta-typische Sektoren nennt Wolf die Konsumgüterindustrie sowie die Pharma- und chemiebranche. Auch hier würden zahlreiche Unternehmen eine nachhaltige Margen- und Gewinnentwicklung aufweisen. Dagegen würden Aktien aus volatilen Branchen wie Automobile, Finanzen oder Industrie häufig die Selektionskriterien nicht erfüllen. Jochen Wolf, Abteilungsdirektor, Fondsmanager, Wir suchen nach Unternehmen, die langfristig mit geringeren Kursschwankungen den Markt outperformen. Aber nicht nur betriebliche Kennziffern, sondern auch die Bewertung einer Aktie spielen bei der Risikobeurteilung beziehungsweise beim Auswahlprozess eine Rolle. Obwohl Titel mit hoher Bewertung bei Wolf zunächst einmal auf Skepsis stoßen, da sie aufgrund überzogener Erwartungen ein hohes Downside-Risiko bergen können, werden sie nicht grundsätzlich vom Low-Beta-Ansatz ausgeschlossen. Allerdings muss das Fondsmanagement davon überzeugt sein, dass sich das Unternehmen die hohe Bewertung auch verdient hat. Bei diesem klar fokussierten Selektionsprozess der Low-Beta-Value-Strategie wird deutlich, dass Benchmarkgewichtungen einzelner Titel für den Fondsmanager keine Rolle spielen. Versprechen gehalten Seit Auflegung Ende 2003 bis Ende Dezember 2012 erzielte der Ansatz eine durchschnittliche jährliche Rendite von 8,84 Prozent, bei einer durchschnittlichen Volatilität von 16,18 Prozent. Der Markt, in Gestalt des Vergleichsindex STOxx 50, kam im gleichen Zeitraum lediglich auf eine durchschnittliche Jahresperformance von plus 2,90 Prozent bei einer durchschnittlichen Schwankungsbreite von Eine gute Absicherung besteht immer auch darin, das Risiko zu minimieren. Das gilt nicht nur beim Klettern, sondern auch bei der Aktienanlage. 20,55 Prozent. Interessant ist, dass eine Alpha-Generierung in allen Marktphasen möglich war, also auch in Hausse- Zeiten. Aber seine eigentliche Stärke, so Wolf, spielt die Strategie in Bärenmärkten aus, also in Perio den, in denen eine geringe Volatilität und ein vermindertes Rückschlagrisiko für Anleger besonders wertvoll sind. So wären die Low-Beta-Value-Portfolios aufgrund negativer Risikoeinschätzung zu keiner Zeit in Finanztiteln investiert gewesen, obwohl diese nach reinen Bewertungsaspekten häufig günstig erschienen. Bleibt festzuhalten: Die Low-Beta-Strategie hat ihr Versprechen gehalten und den Investoren langfristig mehr Rendite bei weniger Risiko eingebracht. Oder wie es Assetmanager Wolf ausdrückt: Mit weniger Beta zu mehr Alpha das funktioniert. Minimum Varianz Auf der Suche nach dem risikominimalen Portfolio Wie beim Low-Beta-Ansatz ist es auch das Ziel der Minimum-Varianz-Strategie, durch Minimierung des Portfoliorisikos ein deutlich besseres chance-risiko-profil als der Markt zu erreichen. Die Zusammensetzung des Portfolios folgt dabei einem modellgestützten Minimum-Varianz- Ansatz. Dazu folgender Hintergrund: In der modernen Portfoliotheorie wird das Risiko auch durch die Varianz der Renditen gemessen, welche die Streuung der Wertpapierrenditen um ihren Mittelwert misst. Die Varianz besitzt die Eigenschaft, dass sie sich reduziert, wenn mehrere Titel, deren Renditen nicht vollständig positiv miteinander

5 Seite 8 Fokus Das Risiko fest im Griff Das Risiko fest im Griff Seite 9 Fokus korreliert sind, zu einem Portfolio kombiniert werden. Deshalb besteht das risikominimale Portfolio nicht allein aus der Aktie, die isoliert betrachtet die niedrigste Varianz aufweist, sondern aus einer Kombination mehrerer verschiedener Wertpapiere. Dabei werden die einzelnen Aktien so miteinander kombiniert, dass die entstehende Wertpapiermischung die geringstmögliche Varianz besitzt. Oder anders ausgedrückt: Es werden die Portfoliogewichte gesucht, die das Gesamtrisiko des Zielportfolios unter Beachtung der Nebenbedingung minimieren. Das Portfolio mit dem geringstmöglichen Risiko ist dann gefunden, wenn sich das Risiko der Wertpapiermischung durch weitere Umstrukturierungen nicht mehr verringern lässt. darauf hindeuten, dass Minimum-Varianz-Portfolien eine höhere Rendite als Marktindizes erzielen. Dies gelte allerdings nur langfristig, das heißt, nach Vollendung eines vollständigen Börsenzyklus. Umso spannender ist es, zu erfahren, wie sich der Fonds LBBW Aktien Minimum Varianz (WKN A0DNHX) in der Realität geschlagen hat. Konnten die Erwartungen erfüllt werden? Wir sind außerordentlich zufrieden, antwortet Jürgen Zirn, Geschäftsführer Sales & Relationship Management. Seit Auflegung, so Zirn, hat der Fonds um rund 30 Prozentpunkte besser performt als der Vergleichsindex EURO STOxx 50 bei einer um über ein Drittel geringeren Volatilität. Wie die Low-Beta-Strategie hat damit auch das Minimum-Varianz-Konzept den Praxistest mit Bravour bestanden. Automobil, Rohstoffe und Technologie werden vom Modell nur dann ausgewählt, wenn sie die Diversifikation des Portfolios verbessern und dadurch zur Risikoreduktion beitragen. Das Gleiche gilt für überdurchschnittlich schwankungsanfällige Finanzwerte. Jürgen Zirn, Geschäftsführer Sales & Relationship Management, Optimale Diversifikation Dr. Berndt Fernow, Gruppenleiter Investment Strategy, LBBW Die Minimum-Varianz- Strategie verwendet ein optimal diversifiziertes Aktienportfolio. Im Unterschied zur Low-Beta-Strategie, bei der die Titelselektion qualitativ erfolgt, basiert der Minimum-Varianz- Ansatz auf einem quantitativen Modell. Das heißt, die Volatilität des Portfolios wird mithilfe mathematischer Methoden und auf Basis historischer Kursdaten minimiert. Ausgenutzt wird dabei, dass die zugrunde liegenden statistischen Zusammenhänge im Zeitverlauf vergleichsweise stabil sind. Das so generierte Portfolio kann als optimal diversifiziert angesehen werden. Daher ist es unter chance-risiko-aspekten dem passiven Indexportfolio klar überlegen, sagt Dr. Berndt Fernow, Gruppenleiter Investment Strategy bei der Landesbank Baden-Württemberg. Auf Basis seines Modells hat die im Juli 2006 einen Publikumsfonds aufgelegt, den LBBW Aktien Minimum Varianz. Praxistest bestanden Unsere Analysen, so der Modellentwickler, haben ergeben, dass der Anleger bei langfristig gleicher Renditeerwartung rund 30 Prozent weniger Verlustrisiko trägt als mit einer Anlage in kapitalisierungsgewichteten Markt indizes. Außerdem würden wissenschaftliche Untersu chungen Konservative Portfolioausrichtung Das Titeluniversum des Fonds umfasst die 120 größten und marktbreiten Werte der Eurozone, wobei das Portfolio auf Basis des Minimum-Varianz-Modells laufend angepasst wird. Trotz der konservativen Portfolioausrichtung ist Minimum-Varianz im Gegensatz zum Low-Beta-Konzept keine Value-Strategie. Allerdings begünstigen die sich aus dem mathematischen Modell ergebenden Optimierungskriterien Werte aus Branchen mit stabiler Ertragsentwicklung (siehe Abbildung 5, Seite 9). Hierzu zählen typischerweise Nahrungsmittel, Gesundheitswesen, Konsumgüter und Telekommunikation. Wie die Erfahrung zeigt, befinden sich die im Portfolio vertretenen Titel technisch meistens in einem langfristigen Aufwärtstrend oder in einer schwankungsarmen Seitwärtsbewegung. Titel aus volatilen Sektoren wie Abb. 4 LBBW Aktien Minimum Varianz versus Index in % Aktive Rendite in % LBBW Aktien Minimum Varianz EURO STOXX 50 NR 30 LBBW Aktien Minimum Varianz: Aktive Rendite 40 (rechte Spalte) Rendite 0,13 % p. a. / Volatilität 13,15 % EURO STOXX 50 NR: Rendite 4,07 % p. a. / Volatilität 17,69 % Dez 06 Dez 07 Dez 08 Dez 09 Dez 10 Dez 11 Dez 12 Seit Auflegung im Juli 2006 hat der Fonds LBBW Aktien Minimum Varianz um rund 30 Prozentpunkte besser performt als der Vergleichsindex EURO STOXX 50 bei einer um über ein Drittel geringeren Volatilität. Quelle: Unsere Strategien haben den Praxistest mit Bravour bestanden. Keine Benchmark-Strategie Obwohl sie auf verschiedenen Ansätzen beruhen, kommen Minimum Varianz und Low Beta beim Portfoliomix also zu einem ähnlichen Ergebnis. Es liegt in der Natur der Sache beziehungsweise ergibt sich aus dem Modell, dass das Minimum-Varianz-Portfolio ebenfalls über ein niedriges Beta verfügt. Aktuell liegt es bei 0,6. Die Outperformance, so Zirn, wird vor allem in volatilen Baissephasen erzielt. Die am stärksten gewichtete Branche sei derzeit der Abb. 5 LBBW Aktien Minimum Varianz: Konservative Ausrichtung Die Top-10-Branchen in % Nahrungsmittel u. Getränke Gesundheit Telekommunikation Medien Industriegüter u. Dienstl. Einzelhandel Energieversorgung Reisen u. Freizeit chemie 4,09 4,65 6,51 6,07 5,97 8,17 12,11 13,03 14,16 Persönliche u. Haushaltsgegenstände 19,24 0,0 % 2,5 % 5,0 % 7,5 % 10,0 % 12,5 % 15,0 % 17,5 % 20 % Das Minimum-Varianz-Modell begünstigt Werte aus Branchen mit stabiler Ertragsentwicklung. Hierzu zählen typischerweise Nahrungsmittel, Gesundheitswesen, Konsumgüter und Telekommunikation. Quelle: ; Stand: 31. Dezember 2012 Gut ausgerüstet: Mit Low Beta Value und Minimum Varianz haben Aktienanleger zwei Instrumente zur Hand, die helfen, sicherer ans Ziel zu kommen. Nahrungsmittel- und Getränke-Sektor mit einem Portfolio- Anteil von 19,24 Prozent. Wie Low Beta ist auch Minimum Varianz keine Benchmark-Strategie. Kann sie auch gar nicht sein, weil die Erstellung des risikominimalen Portfolios nur einem Kriterium folgt, nämlich dem, das Gesamtrisiko zu minimieren. Fazit: Das Risiko lässt sich managen Da die aktuelle Situation an den Aktienmärkten, wie wir gesehen haben, als außerordentlich betrachtet werden muss, sind außergewöhnliche Rezepte gefragt. Außergewöhnlich deshalb, weil der Wunsch nach weniger Risiko beziehungsweise erhöhter Sicherheit nicht zulasten der Rendite gehen muss. Im Gegenteil. Zwei dieser besonderen Investmentstrategien haben wir Ihnen hier vorgestellt. Ihr Erfolg kommt nicht von ungefähr, sondern basiert auf intelligenten und vor allem praxisbewährten Investmentmodellen. Man mag einwenden, dass beide Ansätze ihre Stärken vor allem in Bärenmärkten ausspielen, also in Phasen, in denen Aktien wenig attraktiv erscheinen. Entscheidend ist aber ein anderer Punkt: Es geht darum, den Markt systematisch und langfristig zu schlagen. Sowohl das Low-Beta- als auch das Minimum-Varianz-Konzept der eignen sich daher ideal zur langfristigen Steuerung von Aktienportfolios. Ihre Botschaft lautet: Das Risiko lässt sich managen! Haben Sie Anregungen, Meinungen oder Fragen? Dann erreichen Sie unsere Produktspezialisten unter LBBW-AM.de

6 Seite 10 Durchblick Mehr Transparenz für außerbörsliche Finanzderivate Mehr Transparenz für außerbörsliche Finanzderivate Seite 11 Durchblick Mehr Transparenz für außerbörsliche Finanzderivate Durch neue Vorgaben und Regelungen soll der außerbörsliche Handel mit Derivaten transparenter und sicherer werden. Was steckt hinter dieser neuen EU-Verordnung mit dem Namen EMIR? Welche Anforderungen ergeben sich für die? Die Finanzmarktkrise von 2008 mit der Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers hat gezeigt, dass der globale Markt für außerbörslich gehandelte Derivate (OTc-Derivate, OTc: Over-the-counter) eine Quelle systematischer Risiken für die Stabilität der Finanzmärkte darstellen kann. Der Mangel an Informationen über die Verflechtungen der großen Marktteilnehmer untereinander führte damals zu einem gefährlichen Vertrauensverlust zwischen den Banken. Neben der geringen Transparenz auf dem Markt für OTc-Derivate stellt auch dessen schiere Größe ein systematisches Risiko dar. Nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) lag das Volumen aller ausstehenden OTc-Derivate im Juni 2012 bei rund 640 Billionen US-Dollar (siehe Grafik Seite 11). Das ist knapp das Zehnfache des weltweiten Bruttoinlandsprodukts. Pittsburgh und die Folgen Die Politik war sich auf internationaler Ebene sehr schnell einig, dass es zu einer Situation wie im Jahr 2008 nicht mehr kommen darf. Vor diesem Hintergrund haben sich die Staatsund Regierungschefs der führenden Industrienationen im Rahmen des G20-Gipfels 2009 in Pittsburgh dazu verpflichtet, dass bis Ende 2012 alle standardisierten OTc-Derivate an Börsen beziehungsweise an elektronischen Handelsplattformen gehandelt und über eine Zentrale Gegenpartei (central counterparty ccp) abgewickelt werden sollen. Außerdem soll eine Meldepflicht von OTc-Derivaten an Transaktionsregister (Trade Repositories) eingeführt werden. In Europa erfolgte die Umsetzung der Pittsburgh-Beschlüsse im Juli 2012 durch die EU-Verordnung Nr. 648/2012. Sie trägt den Namen European Market Infrastructure Regulation, kurz EMIR. Am 10. Oktober beschloss das Bundeskabinett ein deutsches Ausführungsgesetz zur EMIR-Verordnung, das am 13. Dezember vom Deutschen Bundestag verabschiedet wurde. Der Handel mit außerbörslichen Finanzderivaten soll durchschaubarer werden. Dazu gehört auch die Abwicklung von OTC-Derivaten über eine Zentrale Gegenpartei. Clearingpflicht und Transaktionsregister Das zentrale Ziel der EMIR-Verordnung ist es, den außerbörslichen Handel mit Finanzderivaten transparenter und sicherer zu machen, um Kettenreaktionen wie nach dem Zusammenbruch von Lehman in Zukunft zu vermeiden. Was sind ihre Kernelemente? Wie bereits erwähnt sieht EMIR vor, dass für standardisierte OTc-Derivate eine clearingpflicht über Zentrale Gegenparteien (ccps) eingeführt wird. Die ccps unterliegen strengen Zulassungsanforderungen. Das clearing von OTc-Derivaten führt dazu, dass die Vertragsparteien des OTc-Derivats das Kontrahentenrisiko der Gegenpartei nicht mehr tragen. Im Gegenzug verlangen die ccps Margins, also Sicherheiten. Diese Sicherheiten sollen unter anderem das Kursänderungsrisiko bis zur Erfüllung des Kontrakts abdecken. Die clearingpflicht gilt für finanzielle Gegenparteien, die in der Europäischen Union beaufsichtigt werden. Nichtfinanzielle Gegenparteien werden von der clearingpflicht nur dann erfasst, wenn sie in einem größeren Umfang Derivate einsetzen, die nicht zur Absicherung der wirtschaftlichen Risiken ihrer Geschäftstätigkeit dienen. Um die Transparenz zu erhöhen, sind OTc-Derivate außerdem an ein zentrales Transaktionsregister zu melden. Für die Führung und Aufsicht des Transaktionsregisters wird die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) verantwortlich sein. Darüber hinaus sieht EMIR eine verstärkte Zusammenarbeit der nationalen Aufsichtsbehörden vor. Dr. Peter Oellers, Leiter Absolute Return & Asset Allocation, Mit EMIR sollen Kettenreaktionen wie nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers in Zukunft vermieden werden. Anforderungen an die CCPs EMIR birgt aber auch ein Problem, denn durch die Verrechnung von OTc-Derivaten über zentrale clearingstellen (ccps) können neue Klumpenrisiken entstehen. Vor diesem Hintergrund werden an jede ccp hohe qualitative und quantitative Anforderungen gestellt, um das systematische Risiko, verursacht durch wenige ccps, zu minimieren. Zulassungsvoraussetzungen sind unter anderem eine hohe Liquidität, ausreichendes Eigenkapital sowie strenge Regeln hinsichtlich des Risikomanagements und der Transparenz. So werden zum Beispiel Archivierungsanforderungen für Transaktionen gestellt und die ccps müssen ein schlüssiges Konzept zur Erkennung von steigenden Liquiditäts- beziehungsweise Kreditrisiken vorlegen können. Die bei Banken bekannten hohen Anforderungen hinsichtlich Stress- und Backtesting werden auch für ccps Anwendung finden. Aufgrund der oben beschriebenen Vorgaben für das Risikomanagement der ccps werden an die zu hinterlegenden Sicherheiten für die Derivatepositionen (Margins) besondere Ansprüche gestellt. Dies betrifft insbesondere die Liquidität sowie das Markt- und Kreditrisiko der zugelassenen Wertpapiere. Roland Wahl, Leiter Middle Office, Die wird ihren Kunden weiterhin die gewohnte Flexibilität im Umgang mit Derivaten zur Verfügung stellen. Was kommt auf die Finanzinstitute zu? Auch für die betroffenen Finanzinstitute bringt die EMIR- Verordnung eine Reihe von Anforderungen mit sich. Sie müssen alle bestehenden außerbörslichen Handelsprozesse erfassen und kategorisieren (zum Beispiel nach Produktart, Marktwert, Volumen und Einsatzstrategie). Außerdem bedarf es einer eingehenden Analyse der bestehenden Kontrahentenbeziehungen unter Berücksichtigung bestehender Rahmen- und clearingverträge. Auch die LBBW Asset Management ist gefordert, da EMIR ebenfalls für Derivate in Fondsstrukturen verbindlich ist. Konkret bedeutet dies, dass in Zukunft Derivatepositionen wie zum Beispiel Kredit- oder Zinsderivate über eine ccp abgewickelt werden müssen. Die Hausaufgaben gemacht Die hat zur Umsetzung von EMIR ein internes Projekt aufgesetzt. Die Due-Diligence-Prüfung der infrage kommenden ccps ist nahezu abgeschlossen. Der Auswahlprozess zu den möglichen clearing-mitgliedern, die einen Zugang zur ccp über Kundenclearing bieten, steht ebenfalls kurz vor Beendigung. Im Vorfeld hatte die jeweils einen strukturierten Fragenkatalog erstellt, um sich einen Überblick über die möglichen künftigen Vertragspartner zu verschaffen. Die Anforderungen von EMIR in Bezug auf nicht standardisierte OTc-Derivate werden ebenfalls im Projekt umgesetzt, indem alle Derivate, die nicht zentral gecleart werden, einer bilateralen Besicherung unterliegen. Im Rahmen der Besicherung sollen sowohl cash- als auch Wertpapiersicherheiten vereinbart werden. Das Ziel all dieser Maßnahmen ist es, den Kunden weiterhin die gewohnte Flexibilität im Umgang mit Derivaten zur Verfügung zu stellen und so den steigenden Anforderungen an das Liquiditäts- und Risikomanagement auch in Zukunft Rechnung zu tragen. EMIR kann kommen. OTC-Derivate nach Instrument in Billionen Dollar Sonstige 42,0 Credit Default Swaps 26,9 Rohstoffderivate 3,0 Aktienderivate 6,3 Zinsderivate 494,0 Währungsderivate 66,6 Nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) umfasste das Volumen ausstehender OTC-Derivate zum knapp 640 Billionen US-Dollar. Der Großteil davon, 494 Billionen Dollar, entfiel auf Zinsderivate. Quelle: BIZ, Amounts outstanding of over-the-counter (OTC) derivatives

7 Seite 12 Trends Das Ende der Kreidezeit Das Ende der Kreidezeit Seite 13 Trends Das Ende der Kreidezeit In einer vernetzten Welt hängt die Stärke deutscher Unternehmen auch von der digitalen Kompetenz der Mitarbeiter ab. Das Internatsgymnasium Schloss Neubeuern macht vor, wie eine perfekte Vorbereitung hierfür aussehen kann, nämlich papierlos. Deutsche Unternehmen gehören zu den innovativsten der Welt. So meldete zum Beispiel allein der Siemens-Konzern mehr als 2200 Patente im vergangenen Jahr beim Europäischen Patentamt an. Um am Weltmarkt auch in Zukunft bestehen zu können, brauchen die heimischen Firmen weiterhin eine qualifizierte und gut ausgebildete Mitarbeiterschaft, insbesondere auch, was den Umgang mit den modernen Informations- und Kommunikationstechnologien betrifft. Ohne dieses intelligente Kapital würde der Standort Deutschland sehr schnell einen seiner zentralen Wettbewerbsvorteile verlieren. Doch gerade im IT-Bereich droht die selbst ernannte Bildungsrepublik den digitalen Anschluss zu verlieren. Immer häufiger klagen Arbeitnehmer über mangelnde Kenntnisse ihrer Mitarbeiter im Umgang mit computern und digitalen Medien. Dabei gelten solche Fähigkeiten in vielen Berufen schon gar nicht mehr als besondere Qualifikation, sondern als Basiswissen. Mangelnde IT-Kenntnisse Der Grundstein für eine umfassende digitale Kompetenz sollte eigentlich schon in der Schule gelegt werden. Doch die Realität sieht häufig anders an. Eine Arbeitsgruppe des Deutschen Bundestages kommt zu dem ernüchternden Schluss, dass Deutschland im Vergleich mit anderen OEcD- Staaten bei der Ausstattung seiner Schulen hinsichtlich der zeitlichen oder räumlichen Nutzung von computern im Unterricht deutlich hinterherhinkte. Hinzu komme eine Diskrepanz zwischen der möglichen und der tatsächlichen Nutzung von neuen Medien. Oder anders ausgedrückt: Selbst wenn computer und Internet vorhanden sind, werden sie kaum genutzt. Zu dem gleichen Ergebnis kommt eine Erhebung des IT-Branchenverbands Bitkom. Demnach sind zwar an 95 Prozent der Schulen Pcs vorhanden, aber meistens würden sie wenn überhaupt nur einmal in der Woche zu Lernzwecken eingesetzt. Digitale Revolution im Klassenzimmer Den Schülerinnen und Schülern des privaten Internatsgymnasiums Schloss Neubeuern müssen solche Unterrichtsrealitäten sehr befremdlich erscheinen. Die im bayerischen Voralpenland nahe Rosenheim gelegene Bildungsanstalt ist die erste papierlose Schule Deutschlands. Wo andere Lehranstalten vielleicht gerade einen computerraum ein- gerichtet haben oder elektronische Tafeln ( Whiteboards ) testen, gehört das digitale Lernen in Schloss Neubeuern mit seinen rund 150 Internats- und 60 Tagesschülern längst zum Schulalltag. Digital Ink heißt das innovative Programm, das vor mehr als drei Jahren gestartet wurde und für das alle Schüler ab der 9. Jahrgangsstufe mit speziellen Tablet-Pcs ausgestattet wurden. Jörg Müller, Stiftungsvorstand und Internatsleiter Mit Digital Ink entstand eine innovative, interaktive Lernumgebung, die völlig neue didaktische Möglichkeiten eröffnet. Papierloses Lernen und Lehren Wo früher Füller, Hefte, Ordner, Kreidetafeln oder Notizblöcke das unverzichtbare Handwerkszeug von Schüler und Lehrer darstellten, erfolgt das Lernen und Lehren im oberbayerischen Privatgymnasium über modernste Kommunikationstechnologie. Alle Unterrichtsmaterialien, Notizen, Termine, Tests, Noten, Hausaufgaben und Freizeitaktivitäten werden von den Schülern und Lehrern am Tablet-Pc mit Eingabestift und Tastatur verwaltet und bearbeitet. In den Klassenzimmern stehen eigens entworfene ergonomische Tische mit Docking-Stationen. Ein schnelles Funknetzwerk und hochauflösende Beamer unterstützen den digitalen Unterricht. Neue didaktische Möglichkeiten Mit Digital Ink entstand eine völlig neue, interaktive Lernumgebung, die die Abkehr vom klassischen Frontalunterricht erleichtert und vollkommen neue didaktische Möglichkeiten eröffnet, sagt Internatsleiter Jörg Müller, der das Projekt mit vorangetrieben hat. Doch wer neue Wege geht, muss auch gewisse Hindernisse überwinden. Wie steht die Lehrerschaft dem neuen Unterrichtskonzept gegenüber? Wie reagieren die Eltern? Wie lässt sich das Projekt finanzieren? Mit all diesen Fragen sahen sich auch die Verantwortlichen in Schloss Neubeuern konfrontiert. Die Bekanntgabe des Paradigmenwechsels sorgte bei den Lehrern natürlich zunächst für einige Aufregung, gesteht Müller ein. Diese habe sich allerdings schnell gelegt, nachdem sie nach intensiven Schulungen festgestellt hätten, wie intuitiv die Nutzung des Programms ist und welche einmaligen Möglichkeiten sich damit eröffnen. Auch die Eltern der Schüler standen dem Konzept von Beginn an sehr aufgeschlossen gegenüber. Wir konnten sie überzeugen, dass der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien für die heutige Jugend zur Kulturtechnik geworden ist, erklärt Müller. Es wäre ja auch absurd, so der Internatsleiter weiter, die Lebenswirklichkeit aus dem schulischen Bereich auszublenden, indem in deutschen Schulen überwiegend noch so gearbeitet wird wie Anfang des 20. Jahrhunderts, während die Digitalisierung in allen Lebensbereichen zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist. Noch keine Nachahmer Bleibt die Frage nach den Kosten. Für die Hard- und Software konnte die Schulleitung einige namhafte Partner gewinnen. Von Lenovo stammen zum Beispiel die mit einem hochauflösenden Touchscreen-Display ausgestatteten Tablet-Pcs. Die unterrichtliche Arbeit findet überwiegend mit Microsofts OneNote statt, Aufgaben, Termine und Aktivitäten werden wiederum über Outlook abgewickelt. Zum allergrößten Teil wird das Digital-Ink-Projekt aber aus den Schul- und Internatsgebühren finanziert. Hier hat ein angesehenes Privatgymnasium wie Schloss Neubeuern natürlich ganz andere Möglichkeiten als eine staatliche Schule, die in erster Linie auf öffentliche Gelder angewiesen ist. Und die sind bekanntlich knapp. Von daher ist es keine Überraschung, dass Digital Ink noch keine Nachahmer gefunden hat, obwohl das Programm auch für staatliche Schulen ein sinnvolles Vorbild sei, wie Jörg Müller meint. Fit für den Berufsalltag Mittlerweile scheint die Politik den Handlungsbedarf erkannt zu haben. So fordert die bereits erwähnte Arbeitsgruppe des Deutschen Bundestages, in Zukunft mehr Wert Jörg Müller auf digitales Lernen zu legen und die Medienkompetenzvermittlung stärker in die Lehrpläne der Schulen zu integrieren. Müller kann das nur befürworten: So würden die Schüler lernen, Abläufe, Prozesse und Korrespondenzen digital zu planen und abzuwickeln sowie der Informationsflut durch systematisches Ordnen und Organisieren zu begegnen. Gleichzeitig können sie sehr viel mehr Verantwortung für ihr schulisches Lernen übernehmen und selbstbestimmter arbeiten. Denn ohne diese Fähigkeiten komme man im Studiums- und Berufsalltag kaum mehr aus. Niemand, so Müller, kann wollen, dass Deutschlands Schüler und damit letztendlich auch der Standort Deutschland den digitalen Zug verpassen. Übrigens: Die erste digitale Abiturprüfung auf Schloss Neubeuern findet bereits in diesem Jahr statt. Jörg Müller, Stiftungsvorstand und Internatsleiter am privaten Internatsgymnasium Schloss Neubeuern. Nach dem Studium der Anglistik und Sportwissenschaften startete Jörg Müller seine Berufslaufbahn als Direktionsassistent an der LEH Schule Marienau. Es folgte eine Station als Headmaster des privaten katholischen Jungen-Internats Mayfield college im britischen East Sussex. Im Sommer 1997 wurde Müller als Stiftungsvorstand und Internatsleiter nach Schloss Neubeuern berufen. Zwischenzeitlich arbeitete er sechs Jahre in der Privatwirtschaft als Direktor einer Beratungsfirma, bevor er im April 2006 nach Schloss Neubeuern zurückkehrte. Am Internatsgymnasium Schloss Neubeuern haben Hefte, Tafel und Kreide ausgedient. Ab der 9. Jahrgangsstufe erfolgt der Unterricht digital. Jeder Schüler wird dafür mit einen mobilen Tablet-PC ausgestattet, der am Tisch über eine spezielle Vorrichtung eindockt und mit einem Eingabestift bedient werden kann.

8 Seite 14 Visionen Zukunft 2050 was die Welt von morgen prägt Zukunft 2050 was die Welt von morgen prägt Seite 15 Visionen Ein Blick in die Zukunft wie werden wir 2050 leben? In Megastädten, die ihre Energie zu großen Teilen aus erneuerbaren Quellen beziehen? Von Dr. Ulrich Eberl, Wissenschafts- und Technikjournalist Zukunft 2050 was die Welt von morgen prägt Wir stehen vor einer Zeitenwende. Der Mensch beeinflusst den Planeten wie nie zuvor: Klimawandel, Ressourcenknappheit, Megastädte und immer mehr Senioren viel von dem, was heute geschieht, bestimmt die Welt, in der wir 2050 leben werden. Wer wissen will, wie die Welt im Jahr 2050 aussehen wird, muss analysieren, welche Weichen heute gestellt werden: politisch und sozial, in den Führungsetagen wie in den Forschungslabors. Wie wir unsere Kinder ausbilden, bestimmt, wie sie die Welt von morgen lenken werden. Die Häuser, die wir heute bauen, stehen auch 2050 noch. Und die Kraftwerke, die wir jetzt in Betrieb nehmen, werden dann noch laufen man muss nur nach china schauen, wo Jahr für Jahr zwischen 50 und 180 neue Kohlekraftwerke ans Netz gehen, um zu begreifen, dass 2050 nicht die ganze Welt auf erneuerbare Energien setzen wird. Die Produkte unserer technischen Welt sind wahre Goldminen. Der Druck auf die Ressourcen unseres Planeten wird enorm wachsen: Zum einen, weil bis 2050 rund 2,5 Milliarden Menschen mehr auf der Erde leben werden als heute. Zum anderen, weil vielerorts der Wohlstand weiter steigt. Die Boomstaaten werden nicht nur china, Indien, Brasilien und Russland sein, sondern auch Länder wie Mexiko, die Türkei, Indonesien, Kolumbien, Thailand oder Vietnam wird die Wirtschaftsleistung dieser zehn Staaten die der heutigen Industrienationen um ein Vielfaches übertreffen. Doch dadurch dürfte sich der Rohstoff- und Energieverbrauch der Welt gegenüber heute noch einmal mindestens verdoppeln. Ohne den Umstieg in eine Ära der Nachhaltigkeit geht das nicht. Die Ausbeutung der Ressourcen muss abgelöst werden durch eine Kreislaufwirtschaft denn die Produkte unserer technischen Welt sind wahre Goldminen. Im wahrsten Wortsinn: Jedes Handy enthält heute pro Gewicht mehr Gold als die weltweit beste Lagerstätte. Und rund 60 weitere wertvolle Rohstoffe. Zugleich muss auch der Anteil erneuerbarer Energien erheblich wachsen, um die Belastung von Klima und Umwelt in Grenzen zu halten. Unsere Energielandschaft wird weit komplexer, vernetzter und flexibler werden neben hocheffizienten konventionellen Gas- und Kohlekraftwerken wird es Millionen kleiner und mittelgroßer Anlagen geben: Windturbinen auf Hügeln und im Meer, Solarzellen auf Dächern oder auf Beschichtungen von Fenstern und Wänden, Erdwärme-Anlagen im Garten und Mini-Kraftwerke im Keller, die Strom und Wärme produzieren. Mit Stromleitungen über Kontinente und unter Meeren hinweg entsteht ein weltumspannendes Energienetz, und neue Technologien werden Kohlendioxid aus der Luft holen und das Treibhausgas in nützliche Stoffe verwandeln, etwa für Biokraftstoffe oder Biokunststoffe. Was heute ein Notebook für 500 Euro leistet, kann bis 2040 ein kleiner Chip für 50 Cent. Blickt man heute in die Labors der Mikrochip-Industrie, wird zudem deutlich, dass sich binnen der nächsten 25 bis 30 Jahre die Rechenleistung, Speicherfähigkeit und Datenübertragungsrate von Mikrochips erneut vertausendfachen wird: Was heute ein Notebook für 500 Euro leistet, kann dann ein kleiner chip für 50 cent. Im Jahr 2050 werden winzige Sensor- und Kommunikationselemente in allen Dingen stecken, das Haus wird ebenso Sinnesorgane bekommen wie das Auto. Intelligente Kameras werden vor Unfällen warnen Autos werden zu fahrenden Robotern, die autonom ihren Weg finden und mit anderen Fahrzeugen kommunizieren. Statt Benzin oder Diesel werden die meisten Stadtfahrzeuge Strom tanken und mit Strom handeln ebenso wie dies auch die Häuser tun, die selbst auf vielfältige Art Energie erzeugen werden. Die Gebäude des Jahres 2050 werden so intelligent gebaut sein, dass sie kaum noch Bedarf an zusätzlicher Wärme haben. In ihrem Innern gibt es Lichthimmel und Lichtwände aus leuchtenden Kunststoffen sowie wandfüllende Displays, Dr. Ulrich Eberl Ulrich Eberl, geboren 1962 in Regensburg, ist einer der renommiertesten Wissenschafts- und Technikjournalisten Deutschlands. Er promovierte an der Technischen Universität München über die ersten Billionstel Sekunden der Fotosynthese, arbeitete einige Jahre für Daimler und leitet seit 1996 die weltweite Innovationskommunikation von Siemens. Zudem schrieb er Hunderte von Artikeln über verschiedenste Themen, von der Evolution über die Nanotechnik bis zu den Ausgrabungen in Troja. Seit 2001 ist er chefredakteur von Pictures of the Future, der international mehrfach ausgezeichneten Siemens-Zeitschrift für Forschung und Innovation. Im Buch Zukunft 2050 beschreibt er die wesentlichen Trends, die unser Leben in den nächsten 40 Jahren prägen werden. die auf Sprach- oder Gestikbefehle die dreidimensionale Welt des neuen Internets eröffnen. 3-D-Spielfilme sind eine Selbstverständlichkeit, ebenso wie virtuelle Kaufhausbummel oder Museumsbesuche so real, als wäre man vor Ort werden etwa 6,5 Milliarden Menschen in Städten leben fast so viele wie heute auf der ganzen Erde. Um die Metropolen lebenswert zu machen, wird man ganz neue Wege beschreiten: Wolkenkratzer werden zu vertikalen Bauernhöfen, Abwasser wird zu reinstem Trinkwasser recycelt, Verpackungen und Geräte aller Art werden kompostierbar oder so gestaltet, dass sie keine Abfälle, sondern neue Rohstoffe liefern. Alle Verkehrssysteme werden vernetzt, und Roboter werden zu Fensterputzern, Gärtnern und Butlern für alte Menschen. Denn auch dies wird Realität sein: Die Zahl der Über-65-Jährigen wird sich bis 2050 weltweit verdreifachen und gegenüber heute um eine Milliarde zunehmen die Welt wird eine Seniorengesellschaft. Für die Gesundheits- und Rentensysteme wird dies nur dann beherrschbar sein, wenn auch die Gesundheitstechnologien Schritt halten und in der Zukunft die 90-Jährigen so fit sein werden wie die 65-Jährigen heute. Es werden also vor allem Gesundheits- und Umweltindustrien boomen beides Felder, auf denen viel Know-how in unserem Land konzentriert ist. So ist Deutschland laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Roland Berger beispielsweise in Bereichen wie Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Recycling mit einem Weltmarktanteil von 15 Prozent führend bei einem Marktvolumen, das sich allein bis 2025 von heute rund zwei auf vier Billionen Euro verdoppeln könnte. Beste Aussichten also für den Kampf um die Märkte von morgen!

9 Seite 16 Forum Neue Dimension der Zusammenarbeit Neue Dimension der Zusammenarbeit Seite 17 Forum Neue Dimension der Zusammenarbeit Die hat ihr Angebot für institutionelle Kunden wie zum Beispiel Versicherungen erweitert. Was es mit dem neuen Geschäftsfeld auf sich hat, was es bietet und wie es angenommen wird, darüber geben Frank Osswald und Moritz Ludwig von der im Interview mit Auskunft. Herr Osswald, Herr Ludwig, die ist Partner zahlreicher institutioneller Kunden. Dazu zählen natürlich auch Versicherungsgesellschaften, Versorgungswerke und Pensionskassen. Diesen bieten Sie seit geraumer Zeit ein neues Geschäftsfeld an. Können Sie uns aufklären? Osswald: Bisher bot die dieser Kundengruppe ausschließlich das Portfoliomanagement im Bereich der Spezialfondsmandate an. Da Versicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen aber traditionell den größten Teil ihres Vermögens im Direktbestand anlegen, haben wir unser Leistungsspektrum für diese Kunden erweitert und bieten nunmehr auch das Management von Direktbeständen an. Können Sie uns den Begriff Direktanlagegeschäft etwas näher erläutern? Welches Leistungsspektrum bieten Sie hier konkret an? Osswald: Es handelt sich hier um eine völlig neue Dimension der Zusammenarbeit. Bei der Direktanlage befinden sich die Anlagen direkt auf der Bilanz des Kunden und jeder Kauf beziehungsweise Verkauf hat automatisch eine Auswirkung auf die Bilanz und die Gewinn-und-Verlust- Rechnung des Kunden. Neben den bilanziellen Auswirkungen sind außerdem regulatorische und aufsichtsrechtliche Dinge zu beachten. Dieser Umstand führt zu einem anderen Anlagestil im Vergleich zu Spezialfondsmandaten. Des Weiteren kommen im Management von Direktbeständen auch Produkte zum Einsatz, die in Spezialfonds in der Regel nicht zu finden sind. Beim Direktanlagegeschäft kommt es auf die Feinarbeit an. Auf die Bedürfnisse der Kunden muss individuell und detailliert eingegangen werden. Können Sie uns Beispiele für solche Produkte nennen? Ludwig: Das bekannteste Beispiel ist sicherlich das Namens papier. Der Ausdruck Namenspapier ist als Überbegriff für unterschiedliche Wertpapiere oder Darlehen zu sehen, bei denen der Name des Gläubigers auf der Urkunde eingetragen und damit der Anspruch gegenüber dem Emittenten verbrieft ist. Am bekanntesten sind sicherlich Namenspfandbriefe, Namensschuldverschreibungen oder Schuldscheine. Diese Papiere sind nicht börsennotiert, haben keine ISIN oder WKN und sind nichts anderes als ein Kreditvertrag zwischen zwei Parteien. Ein Namenspapier kann durch Abtretung an einen Dritten übertragen werden, aber in der Regel hält diese Kundengruppe das Namenspapier bis zur Endfälligkeit. Auf der einen Seite ist dieses Produkt sehr individuell, da es nur einer Einigung zwischen Schuldner und Gläubiger bedarf, und auf der anderen Seite ist die Dokumentation kurz und standardisiert. Wie entwickelt sich das neue Geschäftsfeld? Osswald: Wir sind sehr zufrieden. Wir haben im Frühjahr 2012 begonnen und verfügen heute bereits über ein Volumen von rund 20 Milliarden Euro, das uns im Wesentlichen von zwei namhaften Versicherungen anvertraut wurde. Die strategische Neuausrichtung im Geschäft mit Versicherungen brachte sicherlich einige Anforderungen mit sich. Wie hat sich die auf das neue Angebot vorbereitet oder genauer gesagt, welche Voraussetzungen mussten geschaffen werden? Osswald: Wir mussten das Know-how, das im Management von Fonds vorhanden ist, tatsächlich an einigen Stellen um versicherungsspezifische Themenfelder ergänzen und erweitern. So unterscheiden sich beispielsweise die regulatorischen Vorgaben, innerhalb derer wir uns bewegen, deutlich vom Investmentgesetz. Ludwig: Auch detailliertes Fachwissen im Bereich von strukturierten Zinsprodukten ist viel stärker gefragt im Vergleich zu den Spezialfondsstrategien. Um all diese Anforderungen abzudecken, haben wir uns personell durch Mitarbeiter mit Versicherungshintergrund verstärkt, die langjährige Erfahrung im Management von Direktbeständen haben. Gibt es auch Unterschiede zu den Anlagestrategien und zielen von klassischen Investmentfonds? Ludwig: Ja, sie ergeben sich aus dem besonderen charakter des Direktanlagegeschäfts. Die Direktanlage stellt einen erheblichen Teil der Aktivseite der Unternehmen dar. Mit diesen Anlagen müssen Verpflichtungen der Passivseite, beispielsweise Garantien aus Lebensversicherungsverträgen, gedeckt werden. Wir können also die Anlagestrategie nicht losgelöst vom Asset-Liability-Management des Unternehmens entwickeln, vielmehr macht die Passivseite (zum Beispiel der individuelle Versicherungsvertrag) die Vorgaben für die Anlage auf der Aktivseite der Bilanz. Wir gehen hier sehr individuell und detailliert auf die Bedürfnisse der Kunden ein. Des Weiteren kommen in der Umsetzung dieser Strategien andere Produkte zum Einsatz, die oft auch auf einen längeren Anlagehorizont ausgerichtet sind. Ein Beispiel dafür sind strukturierte Zinsprodukte. Jan-Moritz Ludwig, CFA, Fonds manager Direktanlagen, Wir gehen beim Direktanlagegeschäft sehr individuell und detailliert auf die Bedürfnisse der Kunden ein. Aus welchen Gründen sollten Versicherungsgesellschaften das Asset Management, das eigentlich zu ihren Kernbereichen gehört, auslagern? Osswald: Die Finanzmärkte waren in den letzten Jahren einem signifikanten Wandel unterworfen und der Investor hat feststellen müssen, dass ihn nur eine dezidierte Kreditanalyse jedes Investments vor einem Ausfall bewahren kann. Gleichzeitig muss man sich aufgrund des Niedrigzinsumfelds gegenüber neuen Assetklassen und Märkten öffnen, die in der Vergangenheit nicht im Fokus dieser Kundengruppe standen. Zusätzlich werden die regulatorischen Anforderungen ständig komplexer. All dies erfordert Kapazitäten, die nicht jeder Kunde selbst vorhalten kann. Führt nicht auch Solvency II zu einem deutlich erhöhten Aufwand bei Versicherungen? Können Sie uns etwas näher erklären, welche Auswirkungen die geplanten Vorschriften für den Versicherungssektor haben? Osswald: Das Einzige, was wir heute mit Bestimmtheit wissen, ist, dass Solvency II nicht Anfang 2013 in Kraft tritt und es noch viele Jahre dauern wird, bis das Regelwerk und die Umsetzung von Solvency II verbindlich anzuwenden sind. Wesentliche Details von Solvency II sind noch in der Diskussion, sodass die Auswirkungen derzeit noch nicht quantifiziert werden können. Ludwig: Aber wir stimmen Ihnen zu. Solvency II wird vermutlich den Aufwand von Versicherungen erhöhen, wovon vor allem kleinere und mittlere Gesellschaften betroffen wären. Gerade für sie ist das Outsourcing des Asset Managements dann ökonomisch sinnvoller. Frank Osswald, CFA, Abteilungs direktor, Fondsmanager Direktanlagen, Versicherungen gehören seit vielen Jahren zu unseren wichtigsten Kundengruppen, wir kennen sie sehr gut. Warum sollte sich eine Versicherungsgesellschaft für die als Vermögensverwalter entscheiden? Osswald: Da gibt es jede Menge Gründe. Versicherungen gehören seit vielen Jahren zu einer unserer wichtigsten Kundengruppen, die wir sehr gut kennen. Daneben haben wir in der Vergangenheit unser Know-how im Fixed-Income- Management immer wieder erfolgreich unter Beweis gestellt und können mit Fug und Recht behaupten, dass dieses Segment zu unseren Kernkompetenzen zählt wie übrigens auch die hohe Zufriedenheit unserer Kunden zeigt. Möchten Sie das Interview zu Ende lesen? Dann gehen Sie auf folgende Website https://www.lbbw-am.de/direktanlagegeschaeft

10 Seite 18 Einblicke News, Events, Awards News, Events, Awards Seite 19 Einblicke News, Events, Awards Was ist bei der in den vergangenen Monaten passiert? Welche Termine stehen an? Welche Neuigkeiten gibt es zu den Fonds? Wir haben für Sie alles Wissenswerte kompakt und übersichtlich zusammengestellt. Ausgezeichnete Zufriedenheit Messen & Veranstaltungen Rückblick (2. Halbjahr 2012) 13./14. September 2012 Private Banking, Hamburg Mitmachen und gewinnen sagen Sie uns Ihre Meinung! Teilnahme-Postkarte am Umschlag Die hat sich erneut den ersten Platz bei der Telos-Studie gesichert, einer der wichtigsten Kundenzufriedenheitsanalysen im Asset Management. Es gibt Auszeichnungen, die einen besonders stolz machen, weil sie unmittelbar aus dem positiven Feedback der Kunden resultieren. Dazu gehört auch die jährlich von der Ratingagentur Telos gemeinsam mit der Managementberatung Homburg & Partner durchgeführte Studie zur Zufriedenheit von institutionellen Anlegern mit ihren Asset Managern. Die wurde 2012 bereits zum zweiten Mal zum Testsieger bei der Gesamtzufriedenheit im Segment der mittelgroßen Asset Manager (15 bis 40 Milliarden Euro verwaltetes Vermögen) gekürt. Dazu gab es erste Plätze in den Unterkategorien Kundenloyalität, Beratungsqualität, Kundenbetreuung und Proaktive Ansprache. Diese Fülle an Top-Bewertungen ist für Jürgen Zirn, Geschäftsführer der, kein Zufall: Die institutionellen Investoren legen gerade in diesen schwierigen Kapitalmarktzeiten großen Wert darauf, mit verlässlichen Partnern zusammenzuarbeiten. Insofern werten wir die hohe Kundenzufriedenheit als Vertrauensbeweis. Aber sie sei auch ein Ansporn. Unser Anspruch ist es, nicht nur bei unseren Fonds, sondern auch in der Kundenbetreuung Feinarbeit zu leisten, so Zirn Oktober 2012 DKM, Dortmund 10. November 2012 Grünes Geld, Freiburg Vorschau (1. Halbjahr 2013) 30./31. Januar 2013 Fonds Kongress, Mannheim Vortrag: Krisensicher in Rohstoffe investieren, Referent: Wolfgang Schrage, Abteilungsdirektor, 26./27. Februar 2013 Institutional Money, Frankfurt Vortrag: Mit niedrigem Beta zu positivem Alpha, Referent: Jochen Wolf, Abteilungsdirektor, Einfach Postkarte ausfüllen und bis zum 15. März 2013 einsenden oder faxen an Unter allen Einsendungen verlosen wir: 1. Preis: Lust auf eine Extraportion Spaß? Das perfekte Geschenk für alle, die das Leben genießen. Gütesiegel aus Österreich Bestnoten für LBBW Nachhaltigkeitsfonds 6./7. März 2013 Fonds Kongress, Wien Vortrag: Krisensicher in Rohstoffe investieren, Referent: Wolfgang Schrage, Abteilungsdirektor, Fonds der erhalten das Österreichische Umweltzeichen. Große Ehre für die Nachhaltigkeitsfonds der LBBW Asset Management. Dem LBBW Nachhaltigkeit Aktien und dem LBBW Nachhaltigkeit Renten wurde vom Österreichischen Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft das Österreichische Umweltzeichen verliehen. Die Anlageprodukte erhielten in der strengen, mehrstufigen Bewertung beinahe die Höchstpunktzahl. Die Auszeichnung ist umso erfreulicher, da die bisher der einzige deutsche Anbieter ist, der das Umweltzeichen für Publikumsfonds erhalten hat. Das Österreichische Umweltzeichen wird seit 1991 vergeben und soll Kunden eine Informationsgrundlage für umweltfreundliche Kaufentscheidungen bieten. In der Kategorie Nachhaltige Finanzprodukte werden Grüne Fonds ausgezeichnet, die ihre Gewinne durch nachhaltige Investitionen erzielen. Unsere Fonds LBBW Nachhaltigkeit Aktien (WKN: A0NAUP) und LBBW Nachhaltigkeit Renten (WKN: A0X97K) wurden von ÖKO-Test in der Ausgabe 10/2012 jeweils mit der Note sehr gut ausgezeichnet. Dabei erhielten die Fonds im Test folgende Bewertungen: LBBW Nachhaltigkeit Aktien: Note 1,3 in der Kategorie Aktienfonds Europa LBBW Nachhaltigkeit Renten: Note 1,0 in der Kategorie Rentenfonds Europa 8./9. April 2013 Private Banking Kongress, München 19./20. April 2013 Invest, Stuttgart Webinare Rückblick (2. Halbjahr 2012) 17. September 2012 Bewährte Strategie neues Rohstoff-Universum 24. September 2012 Bewährte Strategie neues Rohstoff-Universum 10. Dezember 2012 Stark in der Eurokrise LBBW Multi Global Preis: Dieses spannende Buch liefert interessante Einblicke in die Welt des Jahres Preis: Nützlicher Ratgeber: Wie stimmt man Essen und Wein ideal aufeinander ab?

11 Seite 20 Einblicke News, Events, Awards News, Events, Awards Seite 21 Einblicke IMPRESSUM Herausgeber mit inhaltlicher Ver antwortung: Investmentgesellschaft mbh Jürgen Zirn Fritz-Elsas-Straße Stuttgart Telefon: Telefax: Redaktion: Oliver Männel (Leitung), Irmtraud Lauster Verlag: Münchner Verlagsgruppe GmbH Sibyle Vogel Nymphenburger Straße München Telefon: Telefax: Druck: Dr. Cantz sche Druckerei GmbH & Co. KG Zeppelinstraße Ostfildern/Kemnat Dieses Dokument stellt eine Werbung dar und dient der Beschreibung unserer Leistungen und der jeweiligen Produkte. Dieses Dokument stellt weder eine Anlageberatung noch ein Angebot für den Kauf oder Verkauf der genannten Produkte dar. Es ersetzt auch nicht die individuelle und persönliche Beratung des Anlegers. Die enthaltenen Informationen wurden von uns sorgfältig zusammengestellt und beruhen auf allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig erachten. Eine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit können wir jedoch nicht übernehmen. Die Darstellung vergangenheitsbezogener Daten oder die Abbildung von Auszeichnungen für die Performance des Produkts geben keinen Aufschluss über zukünftige Wertentwicklungen. Alle Meinungs äußerungen geben die aktuelle Auffassung unserer Gesellschaft wieder und können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfonds sind die jeweils aktuellen Verkaufsprospekte in Verbindung mit den neuesten Halbjahres- und/oder Jahresberichten sowie die wesentlichen Anlegerinformationen. Diese Unterlagen erhalten Sie in deutscher Sprache kostenlos bei Ihrem Berater. Sie können auch kostenlos bei der Investmentgesellschaft mbh, Postfach , Stuttgart in schriftlicher Form angefordert sowie unter in elektronischer Form abgerufen werden. Die von der Investmentgesellschaft mbh ausgegebenen Anteile der Produkte dürfen nur in solchen Rechtsordnungen zum Kauf angeboten oder verkauft werden, in denen ein solches Angebot oder ein solcher Verkauf zulässig ist. Die Produkte dürfen weder direkt noch indirekt in den Vereinigten Staaten oder für Rechnung oder zugunsten einer US-Person angeboten, verkauft, übertragen oder übermittelt werden. Daneben darf dieses Dokument weder in den USA noch in einer anderen Rechtsordnung außerhalb der Bundes republik Deutschland verbreitet oder veröffentlicht werden. Die Gesellschaft darf bei dem Sondervermögen LBBW Multi Global in Schuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen folgender Aussteller mehr als 35 % des Wertes des Sondervermögens anlegen: Bundesrepublik Deutschland, Bundesländer: Land Baden-Württemberg, Freistaat Bayern, Land Berlin, Land Brandenburg, Land Bremen, Land Hamburg, Land Hessen, Land Mecklenburg-Vorpommern, Land Niedersachsen, Land Nordrhein-Westfalen, Land Rheinland- Pfalz, Land Saarland, Freistaat Sachsen, Land Sachsen-Anhalt, Land Schleswig-Holstein, Land Thüringen. Bei dem vorliegenden Druckstück handelt es sich um Werbung. 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Am Anfang stand der Gedanke, einen Fonds mit physischem Gold zu gründen, obwohl dies nach den deutschen Regularien gar nicht möglich war. Heute mögen Gold-ETFs eine Selbstverständlichkeit sein. Aber damals vor gut zehn Jahren gab es hohe Hürden zu überwinden. Der Durchbruch gelang uns durch die Zulassung des Aureus Fund als irische Investment-Aktiengesellschaft im Jahr 2002, sagt Michael Krauß, Rohstoff-Experte der und chairman und Gründer des Fonds. Der Aureus Fund war 2002 der erste Goldfonds der Welt, der in physisches Gold investierte. Heute lagern mehr als elf Tonnen des Edelmetalls sicher verwahrt in einer Schweizer Bank. Noch immer ist der Aureus ein in vielerlei Hinsicht einzigartiges Produkt. Bis heute ist er der einzige Goldfonds in der Europäischen Union, der bis zu 100 Prozent in physisches Gold anlegen kann. Alle anderen ETFs und ETcs haben ihren Sitz entweder auf Jersey oder in der Schweiz. Der Aureus, so Krauß, ist ein aktiv verwalteter Fonds, der bis zu einem gewissen Grad auch in Silber, Platin und Palladium investieren darf. Auch dies unterscheide ihn von reinen Gold-ETFs oder Gold-Trackern und mache ihn so einmalig. Zum 30. September 2012 waren mehr als eine halbe Milliarde Euro in dem Fonds angelegt, davon rund 97 Prozent in physischem Gold. Sicher verwahrt in Form von mehr als elf Tonnen Standardbarren Gold in den Tresoren einer Schweizer Bank. Die ersten zehn Jahre des Aureus Fund waren eine einzigartige Erfolgsgeschichte, so die positive Zwischenbilanz von Michael Krauß. Für die Zukunft sieht er noch reichlich Potenzial, allein schon wegen der anhaltenden Finanz-, Wirtschaft- und Schuldenkrise. Fünf Sterne zum Fünfjährigen Neben dem 10-jährigen Bestehen des Aureus Fund kann die LBBW Asset Management noch ein weiteres kleines Fondsjubiläum feiern. Im Dezember 2007, also vor rund fünf Jahren, ging der LBBW Dividenden Strategie Small & Mid Caps (WKN: A0KEYR) an den Start. Wir haben uns damals entschieden, einen solchen Fonds aufzulegen, da sich die Bilanz- und cashflow- Qualität bei immer mehr kleinen bis mittelgroßen Gesellschaften in den vergangenen Jahren nachhaltig verbessert hat, erklärt Fondsmanager Holger Stremme. Der Erfolg gibt ihm recht. Seit seinem Bestehen hat der Fonds zahlreiche Auszeichnungen eingefahren. Drei Jahre nach Auflegung wurde er erstmals von Morningstar bewertet und direkt mit dem bestmöglichen Rating von fünf Sternen ausgezeichnet. Diese Bestnote hat Morningstar nunmehr auch für die Fünf-Jahres-Wertung vergeben. Refreshed Website Wir haben unsere Website mit einer Reihe neuer Funktionalitäten ausgestattet. Denn auch im Web wollen wir Ihnen besten Service und eine hohe Benutzerfreundlichkeit bieten. Hier die wichtigsten Neuerungen im Überblick. 1 Mehr Struktur, mehr Infos, mehr Service Sie wollen sich über einen Fonds informieren? Kein Problem. Auf dem Fondsprofil stellen wir Ihnen hier umfangreiche Daten und Informationen zur Verfügung, jeweils sauber geordnet in vier Kategorien: Allgemeine Info: Der Steckbrief des Fonds. Übersichtlichere Darstellung von Standardinforma tionen wie zum Beispiel die Stammdaten und die chancen und Risiken des Fonds, aber auch neue Social-Media- Tools wie eine Teilen-Funktion mit der Facebookund Twitter-community. Portfolio-Struktur: Mehr Kennzahlen und Details zur Fondszusammensetzung. Wertentwicklung: Ein neuer chartgenerator liefert für frei wählbare Zeiträume Informationen. Fondsmanager-Kommentar: Aktuelle Kommentare des Fondsmanagers zur Lage und Entwicklung des Fonds. 2 Fondsübersicht: Suche leicht gemacht Sie suchen nach bestimmten Fonds? Unter der Rubrik Fondsübersicht steht Ihnen hierzu eine Filterfunktion zur Verfügung, mit der Sie die Fondssuche beziehungsweise die Fondsauswahl über ausgewählte Kriterien (Fondsart, Ertragsverwendung, Vertriebszulassung, Anlageschwerpunkt, Währung) steuern können. 3 -Fondspreis- und Factsheetabo Mit unserem kostenlosen Preis- und Factsheetabo sind Sie immer auf dem Laufenden. Wie oft und zu welchen Fonds Sie Informationen erhalten möchten, bestimmen Sie selbst.

12 Seite 22 Themenspecial Zweite Amtszeit, neuer Präsident Zweite Amtszeit, neuer Präsident Seite 23 Themenspecial destruktiven Machtkampf mündet wie im Sommer 2011, als das Credit Rating der USA herabgestuft wurde. Zum Tangotanzen und zum Aufeinander-Zugehen braucht man zwei. Das Risiko, dass die Kompromisssuche an den Republikanern scheitert, ist das größere. Viele in ihren Reihen wollen immer noch nicht zugeben, dass sie die Wahl trotz günstiger Ausgangsposition verloren haben und sich bewegen müssen, wenn sie in Zukunft wieder gewinnen wollen. Von Christoph von Marschall, Washington-Korrespondent des Berliner Tagesspiegels Zweite Amtszeit, neuer Präsident Nach seinem überraschend deutlichen Sieg bei den Präsidentschaftswahlen wurde Barack Obama vom US- Nachrichtenmagazin TIME zur Person of the Year 2012 gekürt. Die Erwartung, Barack Obama werde nach der Wiederwahl weitermachen wie bisher, führt in die Irre. Nach aller Erfahrung unterscheidet sich eine zweite Amtszeit von der ersten. So war das bei Clinton und Bush. Die Regel gilt auch für Obama. Die Großprojekte für Obamas zweite Amtszeit fallen unter das Motto Nationbuilding at home : die finanzielle Gesundung der USA durch eine Reform der Steuersystematik und der Sozialsysteme sowie den Schuldenabbau; eine Reform des Einwanderungsrechts; Investitionen in Bildung und in die vernachlässigte Infrastruktur; die Vollendung der Energiewende. Von beiden Lagern werden Pragmatismus und programmatische Mäßigung verlangt; ideologisches Auftrumpfen würde schaden. Obama ist die Wiederwahl am Ende mit einem überraschend deutlichen Vorsprung gelungen. Die Republikaner haben aber weiterhin die Mehrheit im Abgeordnetenhaus. Obama wird auf sie zugehen und Zugeständnisse anbieten, wie Clinton in seiner zweiten Amtszeit. Das Kapitol in Washington ist Sitz des Senats und des Repräsentantenhauses und damit Schauplatz des US-Haushaltsstreits zwischen Demokraten und Republikanern. Auch in der Außenpolitik geht ein veränderter Präsident ans Werk. Im Atomstreit mit dem Iran naht der Moment der Entscheidung. Im Palästinakonflikt, den Obama bisher fast ausschließlich der Außenministerin und ihren Experten überlassen hatte, muss er sich engagieren. Europa hatte er in den ersten vier Jahren ebenfalls wenig Beachtung geschenkt. Nun sucht er nach Wachstumsfaktoren, die nichts kosten dürfen. Konjunkturprogramme verbieten sich angesichts des Schuldenstands. Die Zinssätze liegen bereits nahe null. Da bleibt nur noch die Hoffnung auf Wachstum durch den Abbau von Handels- und Investitionsbarrieren zum Beispiel durch ein umfassendes Wirtschaftsabkommen mit der EU und die pazifische Partnerschaft. Christoph von Marschall Der Kurswechsel ergibt sich aus den Fehlern und Misserfolgen der ersten vier Jahre. Der Amtsinhaber muss sich korrigieren. Zudem verändern sich die Rahmenbedingungen in der Innen- wie der Außenpolitik. Bush wandelte sich vom Unilateralisten zum Multilateralisten. In der ersten Amtszeit spaltete er die Verbündeten in altes und neues Europa, in der zweiten besuchte er als erster US-Präsident die EU-Zentrale. In der ersten schuf er Guantanamo, in der zweiten bemühte er sich, das Lager zu schließen. Clinton versuchte sich in seiner ersten Amtszeit als progressiver Reformpräsident, scheiterte aber an handwerklichen Fehlern (Gesundheitsreform) und politischen Affären ( Whitewater, Troopergate, Travelgate ). Nach der Wiederwahl kooperierte er eng mit den Republikanern, teils gezwungenermaßen nach Verlust der Mehrheit im Kongress, teils aus Einsicht. Der Sozialstaat wurde nicht mehr ausgebaut, sondern durch Welfare-Reform zurückgefahren. Gemeinsam mit den Konservativen sanierte er das Budget. Auch Obama muss seinen Kurs an die neue Lage anpassen. Er geht auf Distanz zum linken Flügel seiner Partei und positioniert sich als Mann des Ausgleichs über beiden Lagern. In der Übergangszeit zwischen der Wahl am 6. November und der Inauguration am 21. Januar war das noch nicht so klar zu sehen. Zunächst trugen beide Lager Nachhutgefechte zum Wahlkampf aus und verteidigten ihre Ausgangspositionen. Das zeigte sich auch zum Jahreswechsel, als der Fall über die Fiskalklippe (Fiscal Cliff) gerade noch mit einem Last-Minute-Kompromiss vermieden werden konnte. Doch im Februar erreicht die Regierung erneut die Schuldenobergrenze. Obama muss vermeiden, dass das Ringen um die Erhöhung abermals in einen so Christoph von Marschall wurde 1959 in Freiburg geboren. Er berichtet seit 2005 für den Tagesspiegel (Berlin) aus den USA und ist White-House-Korrespondent. Er kommentiert regelmäßig im Deutschlandfunk und schreibt für das Magazin Cicero. Seine Arbeit wurde mit dem Deutsch-Amerikanischen Kommentarpreis, dem Deutsch-Polnischen Journalistenpreis und dem Medienpreis der Steuben-Schurz- Gesellschaft ausgezeichnet. Seit 2007 hat er die Obamas begleitet. Seine Biografien Barack Obama. Der schwarze Kennedy und Michelle Obama. Ein amerikanischer Traum waren ein großer Erfolg erschienen die Bücher Was ist mit den Amis los? Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben und Der neue Obama. Was von der zweiten Amtszeit zu erwarten ist. Der neue Obama. Was von der zweiten Amtszeit zu erwarten ist (Orell Füssli Verlag Zürich 2012, 14,99 ) ist ein Porträt aus nächster Nähe. Christoph von Marschall hat Zugang zum Weißen Haus.

13 Seite 24 Themenspecial Fossile Unabhängigkeitserklärung Fossile Unabhängigkeitserklärung Seite 25 Themenspecial Fossile Unabhängigkeitserklärung Gas gilt in den USA als Energieträger der Zukunft. Die Vor kommen sind gewaltig, insbesondere an Schiefergas. Mithilfe neuer Fördertechnologien, des Fracking, könnten die USA in absehbarer Zeit nicht nur zum größten Gas- und Ölproduzenten der Welt aufsteigen, sondern auch von Energie-Importen aus dem Ausland unabhängig werden. Was die US-Politik in Entzücken versetzt, hat auch Schattenseiten. weltweit größte Förderpotenzial. Die über Fracking abbaubaren Ölreserven (Tight Oil) liegen bei 33,2 Milliarden Barrel. Zum Vergleich: Die Erdölreserven eines Öl-Multis wie Katar belaufen sich nur auf rund 15 Milliarden Barrel. Gewaltiges Potenzial Schon heute wird quer durch die USA gefrackt von Pennsylvania über North Dakota bis hin nach Utah. Während in Deutschland Solarparks aus dem Boden schossen, bohrten sich in den USA Fracking-Schächte unter die Erde. Dort sind nach Angabe des American Petroleum Institute (API) in den vergangenen Jahren durchschnittlich neue Shale- Gas-Wells (Abbauanlagen) pro Jahr entstanden, das macht rund 35 pro Tag. Und das könnte erst der Anfang sein. Denn laut Prognose der US-Energiestatistikbehörde (EIA) wird sich der Anteil von Schiefergas an der gesamten US- Gasproduktion bis zum Jahr 2035 mehr als verdoppeln, auf dann 49 Prozent. Dies würde einer Jahresproduktion von 13,6 Billionen Kubikfuß (rund 385 Milliarden Kubikmeter) entsprechen. Nur angenommen, diese Menge an US-Schiefergas würde komplett nach Deutschland exportiert, dann könnte damit der gesamte Gasbedarf der Bundesrepublik für fast fünf Jahre gedeckt werden. Amerika gibt Gas Durch die Förderung der unter den Gesteinsschichten schlummernden Gas- und Ölvorräte würde eines der zentralen Ziele der US-Politik in unmittelbare Reichweite rücken: die Unabhängigkeit bei der Energieversorgung. Nach Energiepolitische Unabhängigkeitserklärung Gas: Erwartete Prod. der USA in Billionen Kubikfuß pro Jahr Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) könnten die USA bis 2015 zum größten Gasproduzenten und bis 2017 auch zum größten Ölproduzenten der Welt aufsteigen. Außerdem rechnet die IEA in ihrem neuesten Energie- Ausblick damit, dass die Vereinigten Staaten ab 2020 kein Gas und ab 2035 auch kein Öl mehr zur Befriedigung des eigenen Energiehungers importieren müssen. Derzeit deckt das Land noch rund 20 Prozent seines Energiebedarfs aus ausländischem Öl und Gas. US-Präsident Barack Obama (Rede an die Nation vom 24. Januar 2012) Wir haben Schiefergasvorräte für 100 Jahre und meine Regierung wird jede Maßnahme ergreifen, diese Energiequelle sicher zu nutzen. Geopolitische Revolution Ein forcierter Abbau der US-Ressourcen hätte für den Energiemarkt weitreichende Folgen. Ein Bericht des ifo Instituts kommt zu dem Schluss, dass allein die Erschließung der amerikanischen Schiefergasfelder den internationalen Gasmarkt radikal verändern würde. Mithilfe der Fracking- Förderverfahren, heißt es, könnten US-Firmen sehr große Gasmengen anbieten, was auch in Europa die Preise sinken lassen würde. Außerdem würde der Einsatz von Schiefergas die geopolitische Bedeutung von den historisch größten Gasproduktionsländern wie Iran, Katar und Russland vermindern. Öl: Erwartete Produktion der USA in Millionen Barrel pro Tag In der Glitzerwelt Hollywoods spielte die Energiepolitik bisher kaum eine große Rolle. Doch vor Kurzem kam mit Promised Land ein viel diskutierter US-Film in die Kinos, der eine relativ neue und immer stärker um sich greifende Fördertechnik beleuchtet. Die Rede ist vom Fracking. Der Begriff leitet sich von to fracture ab und bedeutet aufbrechen oder aufreißen. Bei diesem Verfahren wird ein Gemisch aus Sand, Wasser und Chemikalien in die tiefen Gesteinsschichten gepresst, um das Gestein bei hohem Druck auseinanderzubrechen, sodass Schiefergas (Englisch: Shale Gas) entweichen kann. Das auf diese Weise gelöste Erdgas wird dann nach oben gepumpt. Mit einer ähnlichen Technologie lässt sich auch unkonventionelles Erdöl (Englisch: Tight Oil) aus den Schiefergesteinsschichten gewinnen. Energiewende auf Amerikanisch Während Deutschland bei der Energiewende vor allem auf erneuerbare Energien setzt, lautet das energiepolitische Motto der USA Zurück in die Zukunft. Will heißen: Mit altgedienten Energieträgern wie Öl und Gas soll auch der zukünftige Energiebedarf gedeckt werden, jedoch mit dem Unterschied, dass nicht mehr fremde, sondern die eigenen Ressourcen im Vordergrund stehen. Und die liegen, wie es US-Präsident Barack Obama ausgedrückt hat, direkt unter unseren Füßen. Angespielt hat er damit insbesondere auf die eigenen Schiefergasvorkommen. Tatsächlich verfügen die Vereinigten Staaten mit geschätzten 482 Billionen Kubikfuß (das sind rund 13,65 Billionen Kubikmeter) technisch erschließbarem Shale Gas über das nach China ,58 4, USA Total Shale Gas 23,65 8,24 25,09 9,69 26,28 11,26 26,94 12,42 27,93 13, Nach offizieller Prognose wird die Produktion von Schiefergas in den USA von 4,99 Billionen Kubikfuß im Jahr 2010 auf 13,63 Billionen Kubikfuß im Jahr 2035 steigen. Das entspricht einer durchschnittlichen Zunahme von 4,1 Prozent pro Jahr. Quelle: EIA, Energy Outlook ,47 0,37 USA Total Tight Oil 6,15 0,97 6,70 6,40 6,37 5,99 1,20 1,29 1,32 1, Nach offizieller Prognose wird die Produktion von Tight Oil in den USA von durchschnittlich 0,37 Millionen pro Tag im Jahr 2010 auf durchschnittlich 1,23 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2035 zunehmen. Das entspricht einer durchschnittlichen Steigerung von 4,9 Prozent pro Jahr. Quellen: EIA, Energy Outlook 2012

14 Seite 26 Themenspecial Fossile Unabhängigkeitserklärung Das Umweltbundesamt rät derzeit vom Einsatz ab Seite 27 Themenspecial So funktioniert Fracking Von Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamts Das Umweltbundesamt rät derzeit vom Einsatz ab Auch in Deutschland gibt es größere Schiefergasvorkommen. Doch die Ressourcen per Fracking zu heben, birgt erhebliche Umweltrisiken. Beim Fracking wird ein Gemisch aus Sand, Wasser und Chemikalien in die tiefen Gesteinsschichten gepresst Quelle: EIA, Energy Outlook 2012 Überangebot an Gas Aber noch ist es nicht soweit, denn im Augenblick bremst sich der Fracking-Boom bis zu einem gewissen Grad selbst aus. In den USA sind durch das hohe Angebot die Gaspreise zuletzt kräftig gefallen. Dies macht wiederum die Erschließung neuer Vorkommen beziehungsweise den Abbau bestehender Felder unattraktiver oder sogar unrentabel. Allerdings rechnet die US-Energiestatistikbehörde nicht damit, dass die Preisdelle eine längere Zeit anhalten wird. In einem Referenzszenario gehen die EIA-Experten davon aus, dass der Preis für Erdgas der Referenzmarke Henry Hub ab 2017 wieder moderat anziehen wird, und zwar um durchschnittlich 2,1 Prozent pro Jahr bis ifo Institut (ifo Schnelldienst 12/2012) Mithilfe von Fracking können US- Firmen sehr große Gasmengen anbie ten, was auch in Europa die Preise sinken lassen würde. Hohe Umweltrisiken um das Gestein bei hohem Druck so aufzubrechen, dass Schiefergas entweichen kann. Das auf diese Weise gelöste Erdgas wird dann nach oben gepumpt. Allerdings hat Fracking eine Schattenseite. Nicht nur, dass ganze Landschaften mit Bohranlagen durchlöchert werden, es kommt auch immer wieder zu Umweltbelastungen, weil Chemikalien und Gas ins Grundwasser gelangen. Vor diesem Hintergrund spart auch der eingangs erwähnte Hollywood-Film Promised Land nicht mit Kritik. Der Hauptdarsteller Matt Damon spielt darin einen Unternehmensvertreter, der in eine Kleinstadt geschickt wird, um die Bewohner von den Expansionsplänen seiner Schiefergas-Firma zu überzeugen. Doch die zeigen sich wenig begeistert. Pikante Nebennote: Der Streifen wurde von der staatlichen Filmgesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, also einem der größten Gasproduzenten der Welt, mitproduziert. Absage für Fracking in Deutschland In Deutschland dürfte Fracking keine große Zukunft haben, obwohl nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) ein erschließbares Potenzial von 1,3 Billionen Kubikmetern Gas in unkonventionellen Lagerstätten schlummern würde. Es seien noch zu viele Fragen des Trinkwasser- und des Bodenschutzes offen, zeigt sich Bundesumweltminister Peter Altmaier skeptisch. Zu dem gleichen Schluss kommt ein Gutachten des Umweltbundesamtes. Demnach soll der Einsatz von Fracking wenn überhaupt nur unter strengen Auflagen erlaubt werden (siehe auch nächste Seite). Gegen den Willen der Bevölkerung, so Altmeier, sei Fracking nicht durchzusetzen. Deutschland sei zu dicht besiedelt. USA hoffen auf Konjunkturimpulse In den USA spielen solche Bedenken nur eine untergeordnete Rolle. Stattdessen steht hier der wirtschaftliche Nutzen im Vordergrund. So rechnet Barack Obama mit neuen Jobs durch die Schiefergasindustrie bis zum Ende des Jahrzehnts. Von sogar neuen Arbeitsplätzen und einem Wachstumsimpuls von 118 Milliarden Dollar bis 2015 geht die US-Marktforschungsgesellschaft IHS Global Insight aus. Das sind Argumente, die angesichts der kritischen Wirtschaftslage in den USA alle Bedenken hinwegfegen dürften. In den USA findet die Gewinnung unkonventioneller Gasvorkommen mittels Fracking schon seit einigen Jahren im großen Umfang statt. Mittlerweile ist auch in Deutschland eine Diskussion über den Einsatz dieser Fördertechnologie entbrannt. Schätzungen gehen davon aus, dass bei uns ein erschließbares Potenzial von 1,3 Billionen Kubikmetern Gas in unkonventionellen Lagerstätten schlummert vor allem in dichten Tonsteinen, die auch als Schiefer bezeichnet werden. Damit könnte theoretisch der gesamte Erdgasbedarf Deutschlands für die nächsten 13 Jahre gedeckt werden. Aus Sicht der Industrie ist das eine attraktive Perspektive. Dem stehen allerdings erhebliche Umweltrisiken gegenüber. In einer in unserem Auftrag erstellten Studie haben die Gutachter festgestellt, dass Fracking unter bestimmten Umständen zu Verunreinigungen im Grundwasser führen kann. Sorgen bereiten den Gutachtern insbesondere die großen Mengen der eingesetzten Chemikalien. Diese sind notwendig, um den Transport von Stützmitteln, welche die künstlich erzeugten Risse offen halten sollen, zu gewährleisten. Ein weiteres schwerwiegendes Problem stellt die Entsorgung des anfallenden Abwassers dar, des sogenannten Flowback. Obwohl es noch weiterer Untersuchungen bedarf, um die konkreten Auswirkungen bei der Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten benennen zu können, raten wir davon ab, Fracking derzeit großflächig zur Erschließung unkonventioneller Erdgasvorkommen in Deutschland einzusetzen. Da es nach wie vor an notwendigen Daten zu den Lagerstätten, den Auswirkungen von Bohrungen sowie den Jochen Flasbarth eingesetzten Chemikalien mangelt, empfehlen wir stattdessen im Rahmen von behördlich und wissenschaftlich eng begleiteten Einzelvorhaben schrittweise vorzugehen und dabei Erfahrungen zu sammeln, zum Beispiel anhand von detaillierten Messungen im Umfeld der Bohrung. Jede Erdgasbohrung mit Einsatz der Fracking-Technologie muss einer strengen Umweltverträglichkeits prüfung unterliegen. Um es noch einmal klarzustellen: Unser Gutachten spricht sich für kein grundsätzliches Verbot von Fracking in Deutschland aus. Allerdings rät es dazu, jede Erdgasbohrung mit Einsatz der Fracking-Technologie einer strengen Umweltverträglichkeitsprüfung zu unterziehen. Außerdem sollten immer die Wasserbehörden beteiligt und die Mitspracherechte der Öffentlichkeit und der betroffenen Gemeinden und deren Anwohner gestärkt werden. Wasserschutzgebiete sollten ganz ausgeschlossen werden. Auch Transparenz ist ein wichtiger Punkt, insbesondere was den Einsatz von Chemikalien betrifft. Über deren Menge und Eigenschaften müssen vollständige Informationen vorliegen, ohne die keine Genehmigung erteilt werden darf. Die in unserem Gutachten enthaltenen Vorschläge werden von den Beteiligten intensiv zu prüfen und zu diskutieren sein. Eine akzeptable Lösung bedingt, dass sämtliche Bedenken belastbar ausgeräumt werden. Jochen Flasbarth ist seit 2009 Präsident des Umweltbundesamtes. Er studierte in Münster und Bonn Volkswirtschaft, Politikwissenschaft und Philosophie. Nach seinem Abschluss als Diplom-Volkswirt im Jahr 1989 arbeitete er zunächst als Lektoratsleiter beim Economica-Verlag in Bonn. Anschließend war er hauptamtlicher Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e. V. (1992 bis 2003) und dann als Abteilungsleiter Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit tätig (2003 bis 2009).

15 Seite 28 Fondsporträt Sicherheit und Rendite im Einklang Neue Weinempfehlungen Seite 29 Lebensart Sicherheit und Rendite im Einklang Der LBBW Multi Global gehört seit mehr als 17 Jahren zu den beständigsten und risikoärmsten Mischfonds Europas. Das kommt nicht von ungefähr. Jeder, der sich ein wenig für Fußball interessiert, weiß, wie wichtig ein gutes Zusammenspiel zwischen Offensive und Defensive ist. Bei der Geldanlage ist das nicht viel anders. Gerade in turbulenten Zeiten wie diesen sehnen sich viele Anleger nach Investmentlösungen, die nachhaltige Wertsteigerungen bei möglichst geringen Kursschwankungen generieren. Eine Anlage, die diese Strategie quasi im Gen trägt ist der LBBW Multi Global. Er gehört zu den erfolgreichsten Mischfonds Deutschlands, insbesondere was den Risikoaspekt angeht. Der LBBW Multi Global setzt in erster Linie auf eine starke Defensive, lässt dabei aber die Qualitäten der Offensive nicht ungenutzt, sagt Jochen Wolf, der den Fonds gemeinsam mit seinem Kollegen Thomas Rademacher managt. Vor diesem Hintergrund investiert der Fonds in erster Linie in festverzinsliche Wertpapiere mit überwiegend guter bis sehr guter Bonität (Investment Grade) aus dem Europäischen Wirtschaftsraum. Um dem Ziel langfristig eine Rendite von über 4 Prozent jährlich auch im aktuellen Kapitalumfeld zu erwirtschaften, ist vor allem der richtige Assetklassen-Mix entscheidend. Durch die aktive Mischung der Anlageklassen können wir flexibel auf die Entwicklung an den Kapitalmärkten reagieren, merkt Wolf an. So können auch Aktien bis zu einer Quote von 30 Prozent im LBBW Multi Global enthalten sein. Wie hoch der Aktienanteil letztendlich ist, hängt von LBBW Multi Global R versus Peergroup in % LBBW Multi Global R Deka Kommunal Multi Assets Carmignac Profil Reactif 50 Carmignac Patrimoine Deka Kommunal Euroland Balance Ethna Aktiv E Dez 09 Dez 10 Dez 11 Dez 12 Wie der Chart verdeutlicht, gehört der Fonds LBBW Multi Global R zu den besten Fonds in seiner Kategorie. Aber nicht nur die Wertentwicklung kann überzeugen, sondern auch die relativ geringe Volatilität. Quelle: Datastream der Markteinschätzung des Fondsmanagements ab. Zuletzt lag er bei knapp 16 Prozent, wobei Qualitätsaktien mit stabiler Gewinnentwicklung und gesunden Fundamentaldaten bevorzugt werden. Den Fondsmanagern ist es in bestimmtem Umfang außerdem möglich, weitere Performancequellen zu nutzen, wie etwa die Erträge aus dem Verkauf von Optionen. Auch auf der Rentenseite zeichnet den Multi Global das frühzeitige und antizyklische Erkennen von Marktchancen aus: Wir haben uns in der Rentenanlage bereits vor mehr als zwei Jahren auf corporate Bonds fokussiert. Ende 2011 haben wir dann Panikniveaus bei italienischen und spanischen Staatsanleihen zum Einstieg genutzt und so in Erwartung des EZB-Tenders attraktive Renditen am kurzen Laufzeitende erzielt, sagt Komanager Rademacher. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist, dass das Fondsmanagement an keine bestimmten Benchmark-Vorgaben gebunden ist. Es muss also in keine Komponenten investiert werden, die zu riskant oder zu unattraktiv erscheinen. Dass die Strategie funktioniert, zeigt sich in dem sehr guten Risikoprofil des LBBW Multi Global. Seit seiner Auflegung im September 1995 schwankte der Fonds lediglich mit einer annualisierten Volatilität von 3,85 Prozent. Trotz der im Vergleich zu anderen Mischfonds überdurchschnittlich hohen Sicherheit liegt der durchschnittliche jährliche Wertzuwachs mit 4,46 Prozent über der angestrebten Zielmarke von 4 Prozent. Das brachte ihm schon zahlreiche Auszeichnungen ein, zum Beispiel den ersten Platz beim Fondsvergleich von Focus Money und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) in der Kategorie Mischfonds Euro Flexibel. LBBW Multi Global R / LBBW Multi Global I ISIN DE / DE000A1H7250 KAG Fondsmanager Jochen Wolf / Thomas Rademacher Depotbank Landesbank Baden-Württemberg Ausgabeaufschlag 3,00 % / 0,00 % Verwaltungsvergütung 1,25 % p. a. / 0,60 % p. a. Ertragsverwendung ausschüttend Mindestanlage keine / Auflegungsdatum 1. September 1995 / 2. November 2011 Morningstar Neue Weinempfehlungen Bisher waren Sie es gewohnt, auf dieser Seite die Rubrik Lebensart und exklusive Weinempfehlungen zu finden. Das wird auch ab der nächsten Ausgabe wieder der Fall sein. Aber: Anstelle der bisherigen Präsentation durch einen externen Weinexperten werden zukünftig unsere Mitarbeiter ihre Lieblingsweine vorstellen. Seien Sie gespannt, welch köstliche Tropfen aus aller Welt wir für Sie aufgespürt haben. Wie entstehen eigentlich Fonds? Bei uns ausschließlich in Feinarbeit. Jedes unserer Anlageprodukte ist das Ergebnis langjähriger Erfahrung, höchster Sorgfalt und eines kompromisslosen Qualitätsanspruchs. Das verstehen wir unter Feinarbeit. Sprechen Sie mit uns zum Beispiel über unsere Expertise bei europäischen Zins- und Aktienprodukten. Es wird Sie überzeugen. Mehr Informationen unter Testsieger 2012 Vielen Dank für Ihr Vertrauen! Fonds in Feinarbeit. Handgefertigte Alufelge aus der Manufaktur»wheelsandmore«.

16 Seite 30 Nachgefragt Von Manager zu Manager Von Manager zu Manager Seite 31 Nachgefragt Von Manager zu Manager Was hat Asset Management mit Profifußball zu tun? Einiges, wie ein Gespräch zwischen zwei ausgemachten Experten zeigt. Fonds in Feinarbeit. Auf Basis welcher Kriterien treffen Sie INVESTITIONSENTSCHEIDUNGEN? Streng analytisch oder auch aus dem Bauch heraus? Berndt Maisch Fondsmanager, Fredi Bobic Sportdirektor, VfB Stuttgart Wie wichtig ist TEAMFÄHIGKEIT in Ihrem Berufsalltag? Unser Selektionsprozess basiert auf fundamentalqualitativer Aktienanalyse. Bei potenziellen Investments werden vorab klassische Unternehmenskennziffern untersucht und mit ihrer Marktbewertung dem Aktienkurs verglichen. Stellt sich dieses Preis-Leistungs- Verhältnis als attraktiv dar oder zeichnen sich interessante neue fundamentale Trends ab, dann erfolgt ein Investment. Dank der langjährigen Markterfahrung unserer Fondsmanager ist das Bauchgefühl im Investmentprozess letztlich das Tüpfelchen auf dem i. Wie bei Herrn Maisch wäre es auch in meinem Fall verantwortungslos, nur nach Bauchgefühl Investitionen beziehungsweise Spielertransfers zu tätigen. Es spielt vielleicht mal eine Rolle, aber Transferentscheidungen werden nach Abwägung vieler Kriterien getroffen. Auch der ausführliche Dialog mit einem möglichen Neuzugang ist sehr wichtig. Bei der Mehrzahl unserer Aktienfonds trägt der Fondsmanager die alleinige Performance- und Produktverantwortung. Dies erhöht die persönliche Motivation und Identifi kation des Managers mit seinem Fonds. Teamfähigkeit spielt im Investmentprozess vor allem bei der Ideengenerierung eine wichtige Rolle. Hier sorgt die regelmäßige intensive Diskussion mit den Kollegen, zum Beispiel aus dem Research, für einen erheblichen Mehrwert in der Aktien auswahl. Teamfähigkeit spielt im Sport natürlich eine bedeutende Rolle. Jedoch muss es am Ende auch eine verantwortliche Person geben, die im sportlichen Bereich die Entscheidungen trifft. Das ist ähnlich wie in vielen anderen Unternehmen. Performance quantitativ zu planen halte ich für äußerst schwierig. Das rechtzeitige Erkennen künftiger Trends und damit auch von Performance- und Absatzpotenzialen bei Aktienfonds wird aber durch gut ausgebildete, motivierte und kreative Mitarbeiter gefördert. Nachhaltiger Misserfolg bei Fonds kann zu Anpassungen im Fondskonzept, zum Wechsel des Fondsmanagers oder letztlich auch zu Fondsschließungen führen. Ist ERFOLG planbar? Was passiert bei MISSERFOLG? Es wäre schön, wenn sich Erfolg komplett planen ließe, würde aber vielleicht gleichzeitig bedeuten, dass derjenige, der am meisten ausgibt, am Ende auch gewinnt. Das würde den Fußball wiederum uninteressant machen. Wir versuchen, den optimalen Rahmen zu schaffen, damit es möglich ist, erfolgreich zu spielen. Misserfolg, wenn er denn extrem ausfällt, zieht zumeist auch personelle Konsequenzen nach sich. Angesichts täglicher Fondsbewertung und hoch entwickelter Performance-Datenbanken ist die Leistung des Fondsmanagers sehr transparent. In der Liga der Publikumsfonds ist quasi täglich ein neuer Spieltag mit entsprechender Auswirkung auf die Platzierung in der Performance-Tabelle. Der Leistungsdruck ist dementsprechend dauerhaft hoch. Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, durch Zuverlässigkeit, Authentizität und Überzeugungskraft beim Kunden eine langfristige Vertrauensbasis zu schaffen, um auch kurzfristige Schwächephasen bei der Performance zu überbrücken. Und in der Freizeit helfen dann Sportarten wie Fußball (aktiv und passiv) beim Druckabbau Wie gehen Sie mit DRUCKSITUATIONEN um? Ein Verein wie der VfB Stuttgart steht jeden Tag im medialen Fokus, deshalb ist immer Druck da. Man sollte sich davon jedoch nicht treiben lassen, denn dann wird man unter Umständen auch falsche Entscheidungen treffen. Es ist vor allem wichtig, Ruhe zu bewahren, auch wenn es zugegebenermaßen manch - mal nicht einfach ist. Der Kunde ist König, da er der Leistung des Fondsmanagers vertraut und ihm die Performanceverantwortung für einen Teil seines Vermögens übergibt. Das sehr gute Abschneiden der bei den Kundenzufriedenheitsstudien von TELOS ist daher sehr wichtig für uns. Mit seiner Leistung trägt der Fondsmanager somit auch maßgeblich zum Image des Arbeitgebers bei. Performance ist der Sieg der Einfälle über die Zufälle! Wem gegenüber sind Sie VERANTWORTLICH? Mein LIEBLINGSSPRUCH Die Sportdirektoren beim VfB Stuttgart berichten direkt an den Vereinsvorstand. Aber natürlich fühle auch ich mich gegenüber unseren Fans und Mitgliedern verantwortlich. Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern.

17 Seite 32 Kontakt Ihre Ansprechpartner Sales & Relationship Management Publikumsfonds Stephan Wittwer Leiter Sales & Relationship Management Publikumsfonds Telefon Institutional Relationship Management Michael Jarzabek Leiter Institutional Relationship Management Telefon Jürgen Zirn Geschäftsführer Sales & Relationship Management Telefon Marc Cales Sparkassen Telefon Emil Flach Relationship Manager Telefon Telefax Institutional Sales Management Olaf Landau Fondsgebundene Versicherungen Telefon Mechthild Hammel Relationship Manager Telefon Niels Zimmermann Leiter Institutional Sales Management Telefon Telefax Pascal Metzinger Sparkassen Telefon Bernd Schneider Relationship Manager Telefon Andreas Gleich Unternehmen, öffentliche Träger und Family Offices, kirchliche Einrichtungen, Stiftungen und Dachfondsmanager Telefon Telefax Ronny Meyer Fondsplattformen und Direktbanken Telefon Elke Sportschütz Relationship Manager Telefon Wolfgang Lenertz Versicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen, Sparkassen und Banken Telefon Telefax Wolfgang Schrage Vermögensverwalter und Dachfondsmanager Telefon Werner Wittenhagen Relationship Manager Telefon Thomas Schneider Consultants, Versicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen, Sparkassen und Banken Telefon Telefax Hans-Günter Walter Sparkassen und Maklerpools Telefon Investmentgesellschaft mbh Fritz-Elsas-Straße Stuttgart Telefon

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