Insulintherapie bei Diabetes

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1 Insulintherapie bei Diabetes

2 2 3 Diabetesbehandlung mit Insulin Inhaltsverzeichnis Diabetes? Na ja. Aber zum Glück brauche ich kein Insulin zu spritzen. So ähnlich denken viele, wenn sie die Arztpraxis mit der Diagnose Typ-2-Diabetes verlassen. Und sind dann vielleicht erschrocken, wenn sie eines Tages erfahren, dass die Tablettenbehandlung nun doch nicht mehr ausreicht und sie fortan Insulin spritzen müssen. Diabetesbehandlung mit Insulin 3 Insulin das körpereigene Hormon 4 Wie hängen Insulin und Diabetes zusammen? 4 Wann braucht der Körper Insulin? 5 Insulin das Arzneimittel 6 Woher kommt das Insulin? 6 Die Insulinanaloga 7 Wie lange wirkt Insulin? 8 Wie wird Insulin aufbewahrt? 9 Unterwegs mit Insulin 10 Bei Auslandsreisen 11 Zeitverschiebung 11 Reisekrankenversicherung 11 Behandlung mit Insulin 12 Wie lernt man das? 12 Was ist eine konventionelle Therapie? 13 Kontrollen gehören dazu 14 Wo und womit Blut gewinnen? 15 Was ist eine intensivierte Therapie? 16 Was ist eine Pumpentherapie? 17 Wie wird die Insulindosis angepasst? 18 Was tun bei körperlicher Aktivität? 18 Das sollten Sie bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten tun 20 Was tun bei Krankheit? 21 Der Spritz-Ess-Abstand 22 Wann wie viel Normalinsulin spritzen? 22 Was beeinflusst die Insulinwirkung? 23 Womit spritzen? 23 Gerollt, nicht geschüttelt 24 Wie wird gespritzt? 25 Wie spritzen? 25 Wohin spritzen? 25 Was ist bei der Ernährung zu beachten? 26 BE, KE, GI 27 Wissenswertes rund ums Essen 28 Rat und Hilfe 29 Impressum 31 Anders hingegen Menschen mit Typ-1-Diabe tes. Sie, deren Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr bildet, werden von Anfang an glücklich sein, dass sie Insulin haben. Schließ lich ist es ihr Lebensretter. Ohne das Medikament Insulin wäre ihre Diagnose ein sicheres Todesurteil wie das vor gut 80 Jahren noch war. Heutzutage können sie dank der täglichen Insulininjektionen ein nahezu normales Leben führen. Nahezu denn neben der Notwendigkeit, sich mehrmals täglich Insulin zu injizieren, müssen sie häufig den Blutzucker kontrollieren und bei besonderen Bedingungen, wie Sport oder Krankheit, die Insulindosierung anpassen. Strenge Ernährungsregeln wie Diabetiker dürfen nichts Süßes essen oder Eineinhalb Scheiben Graubrot zum Frühstück nicht mehr und nicht weniger gehören hingegen der Vergangenheit an. Je vielfältiger das Insulinangebot wurde, desto differenzierter und ausgefeilter lässt sich die Therapie gestalten. Wer gut geschult ist, kann seine bisherigen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten weitgehend beibehalten und passt die Insulinbehandlung diesen Bedingungen an. Aber auch die andere Variante ist denkbar: Wer sich von einer derart eigenverantwortlichen Therapie überfordert fühlt, kann sich die Insulinbehandlung von Ärztin oder Arzt vorgeben lassen und richtet seinen Alltag darauf aus. Mit Insulininjektionen ist es möglich, den Blutzuckerspiegel so einzustellen, dass er dem eines Menschen ohne Diabetes nahekommt. Das senkt das Risiko für Spätschäden durch den Diabetes. Die Insulinbehandlung bietet Ihnen also die Chance, trotz Ihrer Krankheit ihr Leben zu genießen.

3 4 5 Insulin das körpereigene Hormon Seiner Chemie nach ist Insulin ein Eiweiß. Genauso wie das Weiße vom Frühstücksei wird es im Magen verdaut, und es kann verderben, wenn man es nicht richtig aufbewahrt. Eines der vielen Hormone, mit denen der Körper seine Abläufe steuert, ist Insulin. Es wird in den B-Zellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse gebildet und direkt ins Blut abgegeben. Insulin reguliert den Blutzuckerspiegel im Körper. Dazu öffnet es wie ein Schlüssel vor allem die Muskelzellen, damit der Zucker aus dem Blut in sie hineingelangen und in ihnen verbrannt werden kann. So gewinnen die Zellen die Energie, die sie für ihre Funktionen benötigen. In der Leber verhindert Insulin, dass fortwährend neuer Zucker gebildet wird. Auch in den Stoffwechsel von Fett und Eiweiß greift Insulin ein. Wie hängen Insulin und Diabetes zusammen? Jede gemischte Kost enthält so genannte Kohlenhydrate. Diese werden bei der Verdauung zerlegt. Ihr kleinstes Abbauprodukt, der Zuckerbaustein Glukose, tritt im Dünndarm ins Blut über und wird so im gesamten Körper verteilt, um zu den Zellen zu gelangen. Allerdings sollte der Zuckergehalt des Blutes eine bestimmte Grenze nicht überschreiten, da er sonst Gefäße und Nerven schädigen kann. Steigt der Blutzuckergehalt das charakteristische Kennzeichen eines Diabetes, ist das für die Bauchspeicheldrüse ein Signal, vermehrt Insulin zu pro duzieren. Es sorgt dafür, dass der überschüssige Zucker in die Zellen, vor allem in die Muskelzellen, gelangt. Diese sehr fein geregelte Beziehung zwischen dem Gehalt des Blutes an Zucker und an Insulin ist bei Diabetes gestört. Bei Typ-2-Diabetes reagieren die Körperzellen in der Regel nicht mehr ausreichend auf Insulin. Es ist viel mehr von dem Hormon Insulin notwendig als sonst, damit vor allem die Muskel- und Fettzellen Glukose aus dem Blut aufnehmen können. In der Fachsprache heißt es, die Zellen sind insulinresistent. Um das nötige Insulin bereitzustellen, produziert die Bauchspeicheldrüse nun zunächst mehr Insulin. Nach und nach werden die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse immer schwächer. Schließlich gelingt es dem Organ nicht mehr, genügend Insulin abzugeben, um den Blutzuckerspiegel normal zu halten. Dieser Prozess kann sich jahrelang hinziehen. Das ist anders bei Typ-1-Diabetes. Er hat andere Ursachen als der Typ-2-Diabetes, und die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse versiegt ziemlich rasch. Dadurch ruft der Typ-1-Diabetes ein anderes Beschwerdebild hervor. An diesem werden die beiden Diabetestypen unterschieden. Menschen mit Typ-1-Diabetes müssen das fehlende Hormon spritzen. Die Diabetesbehandlung soll das Verhältnis von Blutzucker und Insulinwirkung wieder dem Normalzustand annähern. Wann braucht der Körper Insulin? Die Bauchspeicheldrüse produziert kontinuierlich eine gewisse Menge Insulin, mit der sie die Körperfunktionen aufrechterhält. Dieser so genannte basale Insulinbedarf, die Basalrate, liegt bei etwa 1 Einheit Insulin pro Stunde bzw. 0,35 I.E. (= Internationale Einheiten) pro kg/körpergewicht und schwankt kaum. Menschen, die kein eigenes Insulin mehr bilden, müssen sich diese Basalrate an Insulin spritzen: morgens und abends jeweils etwa 12 Einheiten. Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes reicht die Eigenproduktion der Bauchspeicheldrüse meist noch einige

4 6 7 Jahre aus, um den Grundbedarf an Insulin zu decken. Ist sie dann jedoch irgendwann erschöpft, müssen auch Menschen mit Typ-2-Diabetes Insulin spritzen. Für ein Essen, bei dem Kohlenhydrate aufgenommen wurden, braucht der Körper zusätzlich Insulin. 10 Gramm Glukose (1 BE) lassen den Zuckerspiegel im Blut um etwa 40 mg/dl ansteigen. Damit die Muskelzellen diese Menge Zucker aufnehmen können, ist ungefähr 1 Einheit Insulin erforderlich. Auf der Grundlage dieser Zahlen kann man die Menge Insulin errechnen, die in etwa bei einer Mahlzeit gespritzt werden muss. Diese Menge Insulin pro BE wird auch BE- Faktor genannt. Die basale und die mahlzeitenbezogene Insulinmenge addieren sich im Laufe des Tages auf ungefähr 30 bis 40 Einheiten. Das ist in der Regel die Insulinmenge, die sich Menschen mit Diabetes über den Tag verteilt zu bestimmten Zeiten spritzen. Relativ neu in der Insulinpalette sind die ebenfalls gentechnologisch produzierten so genannten Insulinanaloga. Der Zusatz Analogon (griechisch: ähnlich) soll klar machen, dass diese Moleküle dem natür- Die Insulinanaloga lichen Insulin zwar ähneln, aber anders aufgebaut sind als die Natur es vorsieht; in ihrem Molekül sind Eiweißbausteine gegeneinander ausgetauscht. Insulin das Arzneimittel Zum Glück für alle Menschen mit Diabetes, deren Bauchspeicheldrüse nicht mehr genügend Insulin bildet, gibt es das Hormon als Medikament. So können sie trotz Insulinmangels ein nahezu normales Leben führen. Woher kommt das Insulin? Jahrzehntelang wurde Insulin aus den Bauchspeicheldrüsen von Rindern und Schweinen gewonnen. Spezielle Reinigungsprozesse befreien es von den Bestandteilen, die Menschen schaden können. Diese Insuline sind jedoch nicht identisch mit dem des Menschen. Das hat bei einigen Verwendern zu Unverträglichkeitsreaktionen geführt. Insuline von Tieren spielen inzwischen kaum noch eine Rolle. Heute wird am häufigsten Humaninsulin gebraucht. Dieses ist exakt so aufgebaut wie das Insulin, das der menschliche Körper bildet. Hergestellt wird es entweder, indem bei Schweineinsulin ein abweichender Baustein ausgetauscht wird, oder es wird von Bakterien oder Hefen produziert, die gentechnisch in ihr Erbgut die Information eingepflanzt bekommen haben, menschliches Insulin zu bilden. Verordnet Ihnen im Besser-Leben-Programm der Arzt Insulinanaloga, wird er Sie über Folgendes informieren. Derzeit ist nicht sicher geklärt, inwieweit Insulinanaloga das Risiko für Diabetesspätfolgen tatsächlich verringern können und ob ihre Anwendung über lange Zeit hinweg wirklich unbedenklich ist. Eine Prüfung der Insulinanaloga im Jahr 2006 durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) hat ergeben: Insulinanaloga sind in ihrer blutzuckersenkenden Wirksamkeit den Humaninsulinen zwar gleichwertig, einen Vorteil, der sie über die Humaninsuline hinaushebt, kann heute noch nicht nachgewiesen werden. Jedoch sind sie bis zu einem Drittel teurer als Humaninsuline. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) ist das Gremium, dass in Deutschland Richtlinien z.b. für Arzneimittel erlässt, die für Krankenkassen und auch Ärzte gleichermaßen verbindlich sind. Der GBA hat entschieden, daß kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung von Typ-2-Diabetes nicht verordnet werden dürfen, so lange sie teurer sind als Human insuline. Von dieser Regel ausgenommen sind genau definierte Fälle: Typ-2-Diabetiker mit einer Allergie auf Humaninsulin, solche, deren Diabeteseinstellung trotz aller Bemühungen mit Humaninsulin nicht so gelingt, wie es notwendig ist, die aber mit Insulinana loga nachweislich erfolgreich sind, und Diabetiker, die so unverhältnismäßig hohe Dosen Humaninsulin spritzen müssen, dass eine Therapie mit Insulinanaloga kostengünstiger ist.

5 8 9 U40, U100 Nicht eine U-Bahn-Linie ist mit diesen Kürzeln gemeint, sondern U steht für das englische unit und heißt Einheit. In Deutschland gibt es nämlich Insulin in zwei verschiedenen Konzentrationen: U40 und U100. U40-Insulin enthält 40 Einheiten Insulin pro Milliliter. Flaschen mit diesem Insulin erkennen Sie an ihrer orangenfarbenen Kappe. U100-Insulin enthält 100 Einheiten pro Milliliter; diese Flaschen haben eine rote Kappe. Jede Insulinsorte muss mit Spritzen verabreicht werden, deren Skala auf die Einheiten abgestimmt ist. Wenn Sie das übersehen, spritzen Sie sich entweder 2,5mal mehr oder weniger Insulin als für Ihre Behandlung notwendig ist. Die halb automatischen Spritzen (Pens) werden in der Regel mit U100-Insulin befüllt. Wichtig ist diese Unterscheidung auch, wenn Sie auf Reisen gehen: Außerhalb Deutschlands gibt es oft nur U100 und kein U40-Insulin. klare Flüssigkeit. Diese Insuline müssen vor der Injektion gemischt werden, indem man den Pen 20mal schwenkt. Eine Ausnahme ist Insulin glargin, welches ebenfalls als klare Lösung vorliegt. Noch länger, nämlich bis zu 36 Stunden, wirken Insuline, die im Präparatenamen den Zusatz lente, ultralente oder ultratard tragen. Auch bei den langwirksamen Insulinanaloga setzt die Wirkung sehr langsam ein und hält 24 und mehr Stunden an. Darüber hinaus gibt es Kombinationen aus Normal- und Verzögerungsinsulin. Wie schnell und wie lange sie wirken, hängt vom Mischungsverhältnis ab. Dabei gibt es alle denkbaren Variationen: von 10 Prozent Normalinsulin und 90 Prozent Verzögerungsinsulin über 30 zu 70 und 50 zu 50 bis zu 90 Prozent Normalinsulin und 10 Prozent Verzögerungsinsulin. Mit diesen Mischungen lassen sich sowohl der Grundbedarf an Insulin über mehrere Stunden als auch der zusätzliche Insulinbedarf nach dem Essen decken. Wie lange wirkt Insulin? Wie wird Insulin aufbewahrt? Um die körpereigene Insulinversorgung möglichst gut nachahmen zu können, gibt es verschiedene Insulinzubereitungen, und diese wirken unterschiedlich lange. Mit kurzwirkendem Insulin lassen sich Blutzuckerspitzen abfangen, wie sie nach dem Essen auftreten. Dafür eignet sich Normalinsulin, früher auch als Altinsulin bezeichnet. Es beginnt etwa eine halbe Stunde nach dem Spritzen zu wirken. Nach ein bis vier Stunden ist seine Wirkung am stärksten, nach sechs bis acht Stunden ist es weitgehend abgebaut. Dieses Insulin erkennen Sie daran, dass es klar und durchsichtig ist. Noch schneller wirken die kurzwirksamen Insulinanaloga. Ihre Wirkung beginnt sofort oder 10 bis 20 Minuten nach dem Spritzen und hält je nach Dosis zwischen einer und maximal drei Stunden an. Mit so genanntem Verzögerungsinsulin wird die Grundversorgung an Insulin, der Basalbedarf, abgedeckt, also die Menge, die der Körper Tag und Nacht für sein Funktionieren braucht. In diesen auch Basaloder NPH-Insulin genannten Produkten ist das Insulin an eine Substanz gebunden, durch die das Hormon langsamer ins Blut übertritt. Die Wirkung dieser Insuline setzt nach etwa zwei Stunden ein und kann bis zu zwölf Stunden anhalten. Ein solches mittellangwirkendes Insulin ist milchig trübe bzw. wenn es sich entmischt, gibt es einen Bodensatz, in dem sich der größte Teil des Insulins befindet, und darüber steht eine Insulin verträgt weder große Hitze noch Kälte. Bei etwa 42 C flockt es aus und verliert an Wirksamkeit. Die angebrochene Flasche können Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren, den Vorrat lagern Sie am besten im Butterfach des Kühlschranks. Achten Sie immer auf das Verfalldatum. Ist es überschritten, wirkt das Hormon nicht mehr verlässlich.

6 10 11 Unterwegs mit Insulin Bei Auslandsreisen Zeitverschiebung Egal, ob Sie für drei Stunden das Haus verlassen oder drei Wochen wegbleiben wollen nehmen Sie sicherheitshalber alles mit, was Sie für Ihre Diabetesbehandlung brauchen. Wenn Sie folgendes dabei haben, kann Sie weder ein verpasster Zug noch eine geschlossene Apotheke in Not bringen. n Ihre verschiedenen Insulinsorten n Spritzen und Kanülen (Wer eigentlich Pen oder Pumpe benutzt, benötigt sie für den Fall, dass die Geräte ausfallen.) n Blutzuckermessgerät n Blutzuckerteststreifen oder ggf. Urinteststreifen n Zuckerhaltiges Getränk oder Traubenzucker, um eine evtl. Unterzuckerung aufzufangen, sowie länger wirkende Kohlenhydrate, um den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. n Gesundheitspass Diabetes n Notfallausweis Unterwegs tragen Sie das in Gebrauch befindliche Insulin am besten körpernah in einer Innentasche der Kleidung, einem Brustbeutel oder einer Bauchtasche. Im Auto, auf der Fensterbank oder in einem dunklen Rucksack wird es bei direkter Sonneneinstrahlung leicht wärmer als 40 C, und das bekommt Insulin nicht. Für längere Transporte im Sommer können Sie sich zwar eine kleine Kühltasche anschaffen, es genügt aber, das Insulin in ein feuchtes Tuch zu wickeln und in eine gekühlte Thermosflasche zu legen. Das Diabetes-Set gehört ins Handgepäck. Gut wäre es, wenn Sie sich vor Reisebeginn folgende Informationen beschaffen: n Wie heißt ein Ihrem Insulin entsprechendes Produkt in Ihrem Reiseland? Achten Sie dabei auf die Konzentration des Insulins und die Injektionsspritzen mit einer dem entsprechenden Strichskala (U100 oder U40). In einigen Ländern gibt es nur Insulin mit einer Konzentration von 100 I.E. pro ml. n Wo praktiziert der Ihrem Urlaubsort nächstgelegene Diabetesarzt? n Wo ist das nächste Krankenhaus mit Diabeteserfahrung? n Notieren Sie sich einige Hilfesätze in der Landessprache. Nehmen Sie sich die Telefonnummer Ihres behandelnden Arztes bzw. der Ärztin mit, damit Sie sie im Notfall anrufen können. Beim Flug gen Westen müssen Sie Ihre Uhr zurückstellen. Wenn Sie zum Beispiel in New York um Uhr ankommen, stünde der Zeiger Ihrer Uhr in Frankfurt auf Uhr. An diese Zeitverschiebung müssen Sie Ihre Insulintherapie anpassen. Das gelingt zum Beispiel so: Die um Uhr eigentlich fällige Injektion von Verzögerungsinsulin fällt aus. Stattdessen spritzen Sie jeweils Normalinsulin zu den Mahlzeiten. Erst wenn Sie in New York schlafen gehen, spritzen Sie sich die zur Nacht übliche Menge Verzögerungsinsulin. Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie Ihre Insulintherapie an Ihre jeweilige Reiseroute anpassen sollen, lassen Sie sich von Ihrem Diabetesteam einen Spritzplan erstellen. Reisekrankenversicherung Empfehlenswert ist sie vor allem, wenn Sie in Länder reisen, mit denen die Bundesrepublik kein Abkommen über die Erstattung von Krankheitskosten getroffen hat. Dazu gehören z.b. die USA. Lesen Sie unbedingt die Versicherungsbedingungen, bevor Sie sich für ein Angebot entscheiden. Nicht alle Unternehmen versichern Menschen, die bei Antritt der Reise schon (chronisch) krank sind. Als Mensch mit Diabetes gehören Sie genau zu dieser Personengruppe.

7 12 13 Behandlung mit Insulin Bei der dauerhaften Anwendung von Insulin gibt es zwei grundsätzlich unterschiedliche Behandlungsarten: die konventionelle und die intensivierte Therapie. Bei der konventionellen Insulintherapie sind die Insulinmischungen und die Spritzzeiten festgelegt. Der Patient passt sich mit seinen Mahlzeiten den gespritzten Insulineinheiten an. Die intensivierte Insulintherapie wird an den Tagesablauf und die eingenommenen Mahlzeiten angepasst. Zu beiden Therapieformen gehören regelmäßige Kontrollen des Blutzuckers. Darüber hinaus müssen die Menge der aufgenommenen Kohlenhydrate und die des gespritzten Insulins aufeinander abgestimmt werden. Geschieht das nicht angemessen, drohen Unter- und Überzuckerungen. Näheres zu diesen Problemen lesen Sie im BARMER GEK Themenheft Unter- und Überzuckerung. Wie lernt man das? Der Gedanke, sich mehrmals täglich ein Medikament zu spritzen, schreckt zunächst einmal die meisten Menschen. Doch nur Mut: Bisher hat noch jeder gelernt, seine Diabetesbehandlung zu managen. Schließlich werden Sie damit ja nicht allein gelassen, sondern Sie bekommen im Rahmen des Besser-Leben-Programms die Möglichkeit, sich in einer speziellen Schulung auf Ihre Auf gabe vorzubereiten. In den Schulungsprogrammen werden Sie im Umgang mit Spritzen und Kanülen, Insulin und Blutzuckermessgerät vertraut gemacht. Sie erfahren, wie die üblichen Nahrungsmittel zusammengesetzt sind und was die Ernährung für die Insulinbehandlung bedeutet. Durch wiederholtes Üben verlieren Sie die Scheu, sich selbst zu stechen. In der Gemeinschaft mit anderen, gleichermaßen Betroffenen erleben Sie, wie normal auch ein Leben ist, das von der Injektion von Insulin abhängt und all dem, was zu dieser Behandlungsform dazugehört. Was ist eine konventionelle Therapie? Bei dieser Behandlungsform bekommt der Körper eine von Ärztin oder Arzt festgelegte Menge Insulin, und der Diabetiker passt seinen Lebensrhythmus der Wirkung des Medikaments an. Meist wird ein- bis zweimal täglich eine vorgegebene Mischung aus Verzögerungs- und Normalinsulin gespritzt. Die Menge kann variieren, das Mischungsverhältnis der beiden Insuline steht jedoch fest. Das Verzögerungsinsulin, von dem mehrere Stunden lang nach und nach eine geringe Menge aus der Spritzregion ins Blut übertritt, liefert die Basalrate, also den Anteil an Insulin, den der Körper immer braucht. Der Anteil an Normalinsulin, der schneller wirkt, wird dann durch die gegessenen Kohlenhydrate abgedeckt. Diese müssen zu festgelegten Zeiten und in relativ genau bemessener Menge aufgenommen werden. Bei dieser Form der Insulintherapie werden Zwischenmahlzeiten eingenommen, die einer Unterzuckerung entgegenwirken sollen.

8 14 15 Kontrollen gehören dazu Ungeliebt, aber unentbehrlich die Blutzuckerkontrolle. Nur dieser Test ermittelt genau, wie viel Zucker das Blut im Moment enthält. Bei einer intensivierten Therapie wird die zu spritzende Insulinmenge an den aktuellen Blutzuckergehalt angepasst, daher sind mehrfache Messungen erforderlich. Die konventionelle Therapie kommt mit einer reduzierten Anzahl von Messungen nach Angaben des behandelnden Arztes aus. Bei der Kontrolle des Glukoseanteils im Urin wird mit Streifen, bei denen Sie die Färbung des Testfelds mit der Farbskala auf der Packung vergleichen, getestet. Der Blutzucker wird mit Hilfe eines elektronischen Messgeräts, das den Wert digital anzeigt, bestimmt. Vor dem Test waschen Sie sich die Hände mit Wasser und Seife. Eine Desinfektion ist unnötig. Dann stechen Sie sich mit einer speziellen Stechhilfe in den Finger. Kommt nur wenig Blut, lassen Sie den Arm nach unten hängen und streifen den Finger nach unten hin ab. Die Stichstelle zu drücken oder zu quetschen, kann das Ergebnis verfälschen. Die Blutzuckermessgeräte sind den individuellen Bedürfnissen der Menschen mit Diabetes angepasst. Für häufige Messungen stehen kleine Geräte zur Verfügung, die eine unauffällige Messung möglich machen. Für ältere Menschen gibt es Messgeräte mit einem übersichtlichen Display und größeren Zahlen zum unkomplizierten Ablesen des gemessenen Wertes. Um verlässliche Werte zu erzielen, ist es wichtig, sich genau an die Gebrauchsanweisung zu halten. Ihr behandelnder Arzt bzw. Ihre behandelnde Ärztin wird Sie hierzu umfassend informieren. Die Werte werden protokolliert. Dazu gibt es spezielle Blutzuckertagebücher, aber auch PC-Programme. Wo und womit Blut gewinnen? Zur Blutgewinnung eignen sich Finger und Ohrläppchen. Die Fingerkuppe stechen Sie am Besten an den Seiten an. Genau in der Mitte enden besonders viele Nerven, da tut der Einstich stärker weh. Wechseln Sie die Stichstelle jedes Mal, damit sie wieder zuheilen kann. Am Ohrläppchen können Sie aus der Stichstelle am selben Tag mehrfach Blut entnehmen. Wenn Sie sie reiben, fließt es erneut. Nachteilig ist, dass Sie eigentlich eine zweite Person brauchen, die den Bluttropfen auf das Testfeld des Stäbchens dirigiert es sei denn, Sie führen die Prozedur vor dem Spiegel durch. Zum Anstechen eignet sich eine Stechhilfe. Dabei schießt eine Lanzette auf Knopfdruck automatisch in die Haut. Bei manchen Gerä ten lässt sich sogar die Stichtiefe einstellen. Die Lanzette, mit der das Gerät zusticht, können Sie höchstens dreimal benutzen abhängig davon, wie dick die Haut ist.

9 16 17 Was ist eine intensivierte Therapie? Was ist eine Pumpentherapie? Bei dieser Behandlungsart werden Basalund Mahlzeiteninsulin (auch Bolusinsulin genannt) getrennt gespritzt. Je strikter ihre Gabe voneinander abgekoppelt ist und je kürzer das Mahlzeiteninsulin wirkt, desto besser kann die Therapie die Verhältnisse im gesunden Körper nachahmen. Das mittellangwirkende Basalinsulin wird abends und evtl. auch morgens, in einigen Fällen auch mittags, gespritzt. Zu den Mahlzeiten kommt dann Normalinsulin hinzu. Wie viel, richtet sich nach dem aktuell gemessenen Blutzuckerwert, der Menge Kohlenhydrate, die gegessen werden soll, und evtl. geplanten Aktivitäten. Diese Behandlungsart gewährt Menschen mit Diabetes viel Freiheit. Sie können essen wie Nichtdiabetiker, können spontan Sport treiben und wissen sich auch im Krankheitsfall zu helfen, weil sie hohe Blutzuckerwerte korrigieren können. Dafür müssen sie zunächst in einer Schulung sehr viel über ihren Diabetes und dessen Behandlung lernen und das dann im Alltag selbstkritisch und kompetent anwenden. Sie müssen mehrmals täglich ihren Blutzucker bestimmen, den Kohlenhydratgehalt von Nahrungsmitteln abschätzen, Insulinmengen berechnen, protokollieren, was sie getan haben, und die Ergebnisse auswerten. Der Vorteil einer solchen Behandlung ist eine weitgehend normnahe Blutzuckereinstellung, die das Risiko von Diabetesspätschäden so weit wie möglich verringert. Die Diabetesbehandlung mittels Pumpe ist eine spezielle intensivierte Therapie. Sie wird vornehmlich bei Menschen eingesetzt, deren Diabeteseinstellung besonders exakt sein muss, beispielsweise bei schwangeren Frauen, und bei solchen, deren Behandlungsprobleme sich mit der üblichen intensivierten Therapie nicht lösen lassen. Diese Behandlungsform kommt vornehmlich bei Typ-1-Diabetikern zum Einsatz. Die Pumpe ist etwas kleiner als eine Zigarettenschachtel und wird am Körper getragen. Sie enthält die Steuerungselektronik, einen Motor, Batterien und das Insulinreservoir. Von dem Gerät führt ein Kunststoff katheter mit einem Durchmesser von etwa 1 Millimeter und einer Länge von 20 bis 110 Zentimeter zur Nadel (Kanüle). Diese ist aus Metall oder Teflon, steckt im Fettgewebe des Bauches und wird dort mit einem Pflaster fixiert. Katheter samt Kanüle werden alle zwei Tage gewechselt. Die Pumpe arbeitet nur mit schnellwirkendem Normalinsulin. Sie entlässt ohne Un- terbrechung eine geringe Menge als Basalrate. Diese wird individuell ermittelt und der Pumpe einprogrammiert wenn nötig, für verschiedene Tagesabschnitte verschiedene Basalraten. Jede aktuelle Änderung der Insulinmenge wird per Tastendruck eingegeben: zum Essen mehr Insulin, weniger bei körperlicher Aktivität. Ansonsten gestaltet sich die Behandlung mit der Pumpe eben so wie die übliche intensivierte Therapie.

10 18 19 Wie wird die Insulindosis angepasst? Was tun bei körperlicher Aktivität? Das Besondere an der intensivierten Therapie ist, dass Sie sowohl das Verzögerungsals auch das Normalinsulin den Bedürfnissen Ihres Tagesablaufs und Ihrer Ernährung entsprechend selbst dosieren. Die Dosis Normalinsulin verändern Sie kurzfristig, wenn Sie mehr oder weniger essen oder körperlich aktiv sein wollen. Das Verzögerungsinsulin passen Sie vor allem bei länger anhaltenden Veränderungen an: Zuoder Abnahme von Gewicht, verändertes körperliches Training, schwere Krankheit, Behandlung mit Kortison. Neben solchen Dosisanpassungen müssen Sie oft auch auf aktuelle Probleme reagieren, vor allem wenn Ihr Blutzuckerwert häufig zu niedrig oder mehrfach zu hoch ist. Dazu müssen Sie die Aufzeichnungen in Ihrem Diabetestagebuch aufmerksam interpretieren und daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Unterzuckerungen sind ein Problem, dessen Lösung Vorrang vor allem anderen hat. Erst wenn sie nur noch in vertretbarem Maß auftreten, widmen Sie sich der Frage, ob die Dosis Verzögerungsinsulin zur Nacht verändert werden soll. Als ungefähre Größe zur Korrektur gilt: Eine Einheit Insulin senkt den Blutzuckerspiegel um etwa mg/dl, Gramm Traubenzucker erhöhen ihn um etwa den gleichen Betrag. Sei es, dass die Gartenarbeit ruft, sei es, dass sich der Tennispartner meldet körperliche Aktivität muss bei der Diabetesbehandlung berücksichtigt werden, sonst drohen sowohl Unter- als auch Überzuckerungen. Beim Sport verbrauchen die Muskelzellen den in ihnen gehorteten Zucker. Vorausgesetzt, dass genügend Insulin im Blut ist, das die Zellen aufschließt, bekommen sie Nachschub aus dem Blut und von der Leber, die ihrerseits ihre Depots leert. Nach dem Training müssen Muskeln und Leber ihre Speicher wieder auffüllen. Dazu entziehen sie dem Blut Zucker. Das Blut kann aber nur hergeben, was es aus den Verdauungsorganen bekommt. Nimmt der Sporttreibende nicht genügend Kohlenhydrate auf, kann eine Unterzuckerung die Folge sein. Je nach Intensität und Dauer der Belastung kann das Auffüllen der Muskel- und Leberzellen Stunden bis Tage dauern; so lange besteht ein Unterzuckerungsrisiko. Startet der Aktive jedoch mit zu wenig Insulin im Blut, treibt die Muskeltätigkeit den Blutzuckerspiegel hoch. Zum einen liegt das daran, dass der Zucker aus dem Blut nicht in die Muskelzellen hinein kann, weil das Insulin fehlt, das ihm die Zellen aufschließt. Zum anderen produziert die Leber ungebremst neuen Zucker, weil das Insulin fehlt, das sie daran hindern würde. Und zum Dritten werden bei Muskelarbeit vermehrt Hormone ins Blut abgegeben, deren Wirkung der des Insulins entgegengerichtet ist. Auf Grund dieser Faktoren kann es zu einer Stoffwechselsituation wie bei einer Überzuckerung kommen. Um solchen Stoffwechselentgleisungen vorzubeugen, sollten Sie bei jeder länger dauernden anstrengenden Tätigkeit von Folgendem ausgehen: n Je anstrengender die Tätigkeit ist und je länger sie dauert, desto stärker fällt der Blutzuckerspiegel. n Je mehr Insulin sich im Körper befindet und je schneller es wirkt, desto stärker fällt der Blutzuckerspiegel. n Je größer der Anteil an Ballaststoffen bei den gegessenen Kohlenhydraten war, desto stabiler bleibt der Blutzuckerspiegel. n Je schlechter Sie trainiert sind, desto weniger Zucker speichern Ihre Muskeln. Dementsprechend schnell leeren sich die Zuckerspeicher und müssen nachgefüllt werden. Dem Risiko einer Unterzuckerung begegnen Sie, indem Sie Kohlenhydrate zuführen und ggf. vor der Aktivität die Insulindosis verringern. Grundregel sollte sein: Lieber zu viel Kohlenhydrate als zu wenig. Ein kurzzeitig erhöhter Blutzuckerspiegel richtet nichts Schlimmes an, eine Unterzuckerung hingegen kann kritisch werden zumal die Vorzeichen (Schwitzen, Zittern usw.) im Sportgetümmel leicht untergehen. Wenn Sie sich nur kurze Zeit anstrengen, nehmen Sie mehr Kohlenhydrate auf. Dauert die Belastung weniger als zwei Stunden, reduzieren Sie das Mahlzeiteninsulin und erhöhen die Kohlenhydratzufuhr. Hält die Belastung etwa einen Tag lang an, verringern Sie das Normal- und Verzögerungsinsulin um etwa die Hälfte und essen mehr Kohlenhydrate. Wahrscheinlich müssen Sie auch die Menge des Verzögerungsinsulins zur Nacht halbieren, weil der Auffülleffekt der Körperzellen noch bis in den kommenden Vormittag hinein andauern kann.

11 20 21 Was tun bei Krankheit? Das sollten Sie bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten tun n Vorher und nachher Blutzucker messen. Bei großen Anstrengungen auch noch mehrere Stunden danach. n Liegt der Blutzucker bei Typ-2-Diabetikern über 300 mg/dl = 16,6 mmol/l (bei Typ-1- Diabetikern bei 250 mg/dl = 14 mmol/l): unbedingt Urin auf Ketonkörper prüfen. Enthält er Ketonkörper, dürfen Sie sich keinesfalls körperlich anstrengen. n Immer schnellwirkende Kohlenhydrate (Traubenzucker) mitführen, um einer Unterzuckerung begegnen zu können. n Bei längerer Belastung langanhaltende Kohlenhydrate mitnehmen, um die Zuckerspeicher auffüllen zu können. Wer krank ist, will liegen, schlafen, nichts essen, oft nicht einmal etwas trinken. Als insulinspritzender Mensch dürfen Sie Ihre Insulindosis aber trotzdem nicht ohne ärztliche Rücksprache verringern; bei der intensivierten Therapie gilt: keine Mahlzeit, kein Bolusinsulin, d.h. kein schnell wirksames Insulin. Bei Infektionen, nach erheblichen Verletzungen oder einem Herzinfarkt, vor und nach Operationen, bei einer Schilddrüsenüberfunktion und wenn Sie mit Kortison behandelt werden, kann der Insulinbedarf drastisch ansteigen. Selbst bei längerer Bettläge rigkeit kann das der Fall sein. Bei hohem Fieber kann sich der Insulinbedarf manchmal innerhalb von wenigen Stunden verdoppeln. Dass eine Krankheit naht, merken manche Menschen schon ein bis zwei Tage vorher daran, dass ihr Blutzuckerspiegel ansteigt, ohne dass sie ihre Ernährungsbedingungen oder ihre Insulindosierung verändert haben. Der Grund für die Veränderung liegt darin, dass solche Situationen für den Körper eine enorme Stressbelastung sind. Dabei werden zum einen Hormone ausgeschüttet, durch die das Insulin an den Muskelzellen nicht mehr richtig wirken kann, zum anderen über schwemmen Substanzen, die die Insulinproduktion hemmen, den Körper. Im Endeffekt wirkt also nicht so viel Insulin, wie es nötig wäre. In der Folge setzt die Leber ihre Zuckerreserven frei und produziert laufend neuen Zucker; Fett und Eiweiß werden abgebaut. Damit steigt der Blutzuckerspiegel an, ohne dass Sie Kohlenhydrate zu sich nehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass einige Krankheiten dieselben Symptome hervorrufen können wie ein Insulinmangel: Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Um Ihre Stoffwechselsituation einschätzen zu können, ist es also bei Krankheit ratsam, noch häufiger als sonst den Blutzuckerspiegel zu bestimmen und einen Azetontest durchzuführen. Das sollten Sie tun, wenn Sie krank sind: n Bei einer Erkältung ohne Fieber erhöhen Sie das Normalinsulin, das Sie zu jeder Mahlzeit spritzen, vorsorglich um zehn Prozent, oder Sie erhöhen den BE-Faktor um 0,5. Prüfen Sie mit regelmäßigen Tests, ob das ausreicht. n Bei Fieber muss die Insulindosis weiter gesteigert werden. Pro Grad Temperaturerhöhung geht man von einem Mehrbedarf an Insulin von 25 Prozent aus. Ob das bei Ihnen so ist, müssen häufige Blutzuckertests zeigen. n Meist müssen Sie für einige Tage die gesamte Tagesmenge an Insulin erhöhen. Ist die Infektion besiegt, reduzieren Sie die Dosis wieder auf das Maß vor der Krankheit.

12 22 23 Der Spritz-Ess-Abstand Bisher war es üblich, das Mahlzeiten-Insulin etwa eine halbe Stunde vor dem Essen zu injizieren. Dahinter steht der Gedanke, dass sofort genügend wirksames Insulin bereitstehen soll, wenn die ersten Kohlenhydrate des Essens im Blut auftauchen, sodass der Blutzuckerspiegel nach dem Essen möglichst wenig ansteigt. So überzeugend diese Idee auch klingt eine solide wissenschaftliche Begründung gibt es dafür nicht, denn das Risiko für Diabetesspätschäden wird dadurch nicht verringert. Was beeinflusst die Insulinwirkung? Schwankende Blutzuckerwerte trotz gleichbleibender Lebensumstände können ihre Ursache darin haben, wie und wohin Sie das Insulin spritzen. Üblicherweise wird Insulin subkutan gespritzt, also unter die Haut. Von dieser Injektionsart gehen alle Angaben zur Insulinwirkung aus. Spritzen Sie es etwas tiefer in einen Muskel, wirkt es schneller und kräftiger, aber kürzer. Auch der Spritzort modifiziert die Wirkung ein wenig. Am schnellsten wird das Insulin aufgenommen, das in den Bauch gespritzt wird, länger dauert es nach dem Spritzen in den Oberschenkel. Darüber hinaus verstärk alles, was die Durch - blutung steigert, die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin: körperliche Aktivität, Massage der Injektionsstelle, ein heißes Bad, pralle Sonne, Sauna. Viele Menschen mit Diabetes bevorzugen zum Spritzen den Pen, ein Gerät, das wie ein Federhalter aussieht. Wo beim Füller die Feder sitzt, trägt der Pen eine aufgeschraubte Nadel (Kanüle). Ist sie stumpf geworden, wird sie ausgetauscht. In seinem Inneren enthält der Pen eine Patrone mit Insulin, das stärker konzentriert ist als das Spritzeninsulin (U100 mit 100 Einheiten pro Milliliter). Sie können die Einheiten, die Sie spritzen wollen, am Pen einstellen. Den automatischen Spritzvorgang lösen Sie per Knopfdruck aus. Wann wie viel Normalinsulin spritzen? Wie viel Normalinsulin Sie zum Essen spritzen, richtet sich danach, wie viel Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen, Sie zu sich nehmen wollen. Pro Kohlenhydrateinheit (KE) oder Broteinheit (BE) spritzen Sie eine bestimme Menge Insulin. Erfahrungsgemäß ist morgens etwas mehr Insulin notwendig als mittags und abends. Außerdem ist es ratsam, die Essensportionen eher klein zu halten. Das hat folgenden Grund: Essen Sie viel Kohlenhydrate, müssen Sie viel Insulin spritzen. Eine große Dosis Normalinsulin wirkt aber mehr als zehn Stunden lang, eine kleine nur etwa fünf Stunden. Spätestens nach fünf Stunden sind die Kohlenhydrate aus der Nahrung aber verdaut egal, wie groß die Portion war. Mussten Sie viel Insulin spritzen, hält dessen Wirkung länger an, als der Zucker im Blut bleibt. Im Ergebnis bekommen Sie dann wahrscheinlich eine Unterzuckerung. Essen Sie hingegen bei jeder Mahlzeit nur 4-5 BE und spritzen das dazu passende Insulin, verlaufen der Kohlenhydrat- und der Insulineffekt in etwa gleich. Ob diese Überlegungen in Ihrem Körper wirklich so zum Tragen kommen, müssen Sie mit Blutzuckerkontrollen überprüfen. Womit spritzen? Um Insulin zu spritzen, haben Sie drei Möglichkeiten: Spritze, Pen und Pumpe. Einmalspritzen mit aufgeschweißter Kanüle sind praktisch und verschwenden nur wenig Insulin. Sie tragen eine gut lesbare Skala aufgedruckt, auf der Sie die aufgezogenen Insulin-Einheiten ablesen können. Die Skala reicht von 5 bis 40; damit können Sie das bei uns übliche U40-Insulin spritzen, das 40 Einheiten pro Milliliter enthält.

13 24 25 Gerollt, nicht geschüttelt Wie wird gespritzt? Wie spritzen? Der feste und der klare Anteil im Verzögerungsinsulin müssen vor dem Spritzen sehr gut miteinander gemischt werden, sonst stimmt das Mischungsverhältnis nicht, und die Behandlung ist nicht mehr zu kalkulieren. Zum Mischen rollen Sie die Flasche auf einer Unterlage hin und her oder schwenken Sie den Pen. Zwanzigmal rollen bzw. schwenken ist empfohlen, um eine korrekte Mischung zu garantieren. Sie dürfen die Flasche keinesfalls schütteln! Dabei verteilt sich das Insulin besonders schlecht, und außerdem entstehen Luftblasen. Wenn Sie geschütteltes Verzögerungsinsulin spritzen, sind mehr Unterzuckerungen absehbar. Legen Sie die Insulinflasche und die Spritze bzw. den Pen bereit und entfernen Sie die Kleidung von der Stelle, in die Sie spritzen wollen. Sie brauchen weder Hände noch Haut zu desinfizieren. Das klare Normalinsulin können Sie verwenden, wie es ist; das milchige Verzögerungsinsulin müssen Sie vor dem Aufziehen und Spritzen gut durchmischen. Wenn Sie eine Spritze verwenden, stechen Sie mit der Nadel durch den Gummipfropfen in die Flasche hinein. Halten Sie die Flasche so, dass die Flüssigkeit über der Spritze steht und die Nadel in sie hineinragt. Ziehen Sie einige Einheiten mehr auf, als Sie brauchen. Dann treiben Sie durch leichtes Klopfen alle Luftblasen in die Spitze der Spritze. Drücken Sie nun die überschüssigen Einheiten mitsamt der Luft wieder in die Flasche zurück und ziehen Sie die Nadel aus der Flasche heraus. Wenn Sie einen Pen verwenden, stellen Sie entsprechend der Gebrauchsanweisung die benötigten Insulineinheiten ein. Auch hier müssen Sie das Verzögerungsinsulin vor der Injektion gut durchmischen. Wenn Sie Normal- und Verzögerungsinsulin aus zwei Flaschen in einer Spritze mischen, ziehen Sie zuerst das Normal- und erst dann das Verzögerungsinsulin auf. So verhindern Sie, dass versehentlich Verzögerungsinsulin in das Normalinsulin gelangt und dieses seine rasche Wirkung einbüßt. Insulin soll in die Fettschicht direkt unter der Haut gespritzt werden (subkutan, s.c.), nicht in den Muskel (intramuskulär, i.m.), der darunter liegt. Darum sind Insulinnadeln ziemlich kurz. Zum Spritzen greifen schlanke Menschen mit zwei Fingern eine Hautfalte und stechen dort ein wenig schräg hinein. Wer rundlicher ist, sticht senkrecht in die straff gezogene Haut. Dann drücken Sie den Kolben der Spritze bis zum Anschlag hinunter. Wohin spritzen? Normalinsulin wird immer in den Bauch, Verzögerungsinsulin in Oberschenkel oder Gesäß gespritzt. Dabei sollten Sie die Spritzstellen variieren, zum Beispiel rücken Sie im Uhrzeigersinn jeweils einen Zentimeter weiter. So verhindern Sie, dass Sie eine Stelle zu sehr strapazieren. Am Besten wechseln Sie die Spritzstellen täglich oder wöchentlich nach einem festen Schema. Achten Sie beim Spritzen auf Verhärtungen. Da das Insulin aus einem solchen Bereich nicht zuverlässig ins Blut aufgenommen wird, müssen Sie diese Stellen vom Spritzen ausnehmen. Vorsicht ist ebenfalls geboten bei Narben, Krampfadern, Besenreisern, Hautveränderungen, wie Muttermalen, usw.

14 26 27 Was ist bei der Ernährung zu beachten? Früher galten für Menschen mit Diabetes ziemlich strikte Ernährungsregeln. Heute ist das passé. Sind Sie normalgewichtig, können Sie sich im Prinzip von Ihrem Appetit leiten lassen. BE, KE, GI 1 BE = Brot- oder Berechnungseinheit ist das Gleiche wie 1 KE = Kohlenhydrateinheit. Es ist die Menge eines Nahrungsmittels, das dem Körper Gramm jener Kohlenhydrate zuführt, die er verwerten kann und die den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Es sind die anzurechnenden Berechnungseinheiten. Jede BE oder KE ist gegen eine beliebige andere austauschbar. Sie können also z.b. statt einer halben Scheibe Graubrot einen Apfel oder eine Kartoffel essen oder ein Glas Milch trinken. Wenn Sie Ihr Insulin selbst dosieren, spritzen Sie für jede BE, die Sie aufnehmen wollen, 1-2 Einheiten Insulin. Die anderen essen jene BE-Mengen, die Ihnen von Ärztin oder Arzt entsprechend der Insulinmenge vorgegeben wurden. Für die Berechnung der Insulinmenge spielt der GI keine Rolle. Dennoch ist es hilfreich, ihn zu kennen, denn wenn Sie Lebensmittel mit niedrigem GI bevorzugen, steigt Ihr Blutzucker nur langsam an und der Spiegel schwankt im Tagesverlauf nicht so sehr. Der GI einiger Lebensmittel Kartoffelpüree 100 Weißbrot 73 Honig 66 Pellkartoffeln 54 Käse-Sahne-Torte 40 Spaghetti 33 Schokolade 29 Erdnüsse 12 Je variabler die Essensgewohnheiten aber sind sowohl was die Zeit, als auch die Menge angeht, desto häufiger müssen der Blutzucker getestet und die Dosis des Normalinsulins angepasst werden. Bei einer konventionellen Therapie gibt es weniger Spielraum. Hier ist festgelegt, wann und wie viele Brot- bzw. Kohlenhydrateinheiten (BE bzw. KE) gegessen werden sollen, um die Insulinwirkung aufzufangen. Unabhängig von der Behandlungsart müssen alle lernen, den Kohlenhydratgehalt von Nahrungsmitteln abzuschätzen. Das üben Sie zwar in der Schulung, doch bis Sie das einigermaßen sicher beherrschen, braucht es Zeit. Verzweifeln Sie also nicht, wenn Ihre Blutzuckermessung zeigt, dass Sie sich wieder einmal verschätzt haben. Erfahrung können Sie nicht trainieren, sie kommt mit der Zeit von selbst. GI ist das Kürzel für glykämischer Index. Er gibt in Prozent an, wie schnell ein Nahrungsmittel den Blutzuckerspiegel im Vergleich zu reinem Traubenzucker ansteigen lässt. Da sich Traubenzucker nach kurzer Zeit nahezu vollständig im Blut wiederfindet, wird sein GI mit 100 Prozent angesetzt. Nahrungsmittel, die reichlich Ballaststoffe und/oder Fett enthalten, werden nur langsam verdaut und lassen den Zuckergehalt des Blutes nur wenig ansteigen.

15 28 29 Wissenswertes rund ums Essen n Im Rahmen einer gemischten Mahlzeit sind auch 30 Gramm Zucker (ca. 1 ½ Eßlöffel) akzeptabel, allerdings nicht als Süßungsmittel in Getränken. Bei dieser Menge ist auch der versteckte Zucker eingerechnet. n Fettreiche Speisen bringen langsame BE s, flüssige oder breiige Speisen schnelle BE s. n Morgens ist der Insulinbedarf für dieselbe Menge Kohlenhydrate deutlich höher als mittags. n Bei einem Eiweißanteil von mehr als 50 Gramm pro Mahlzeit ist mehr Insulin erforderlich. Diesen Mehrbedarf an Insulin sollten Sie nicht von vornherein zur Mahlzeit spritzen, sondern später nach einer Blutzuckermessung. n Eine ballaststoffreiche Kleinigkeit vor dem Schlafengehen verringert das Risiko, nachts in eine Unterzuckerung hineinzugeraten. n Nach langjährigem Diabetes kann sich die Verdauungstätigkeit verlangsamen. Wie sich dann die Wirkung der Kohlenhydrate auf den Blutzuckerspiegel ändert, müssen Sie mit regelmäßigen Blutzuckerkontrollen herausfinden. n Mehl als Bindemittel einer Soße brauchen Sie erst dann mit etwa 0,5 BE zu berücksichtigen, wenn Sie sich eine richtig große Portion auftun. n Ein Stück Kuchen ist mit 3-5 BE zu veranschlagen. n Eine Pizza kann mit 10 BE zu Buche schlagen, ein Döner mit 4-5 BE. n Ausführliche BE/KE-Tabellen führen mittlerweile auch fremdländische und Fastfood-Produkte auf. n McDonald s und Burger King haben von ihrem Angebot Nährwerttabellen erstellt. Fragen Sie in den Filialen danach. n Zum Essen getrunken, ist Alkohol für Menschen mit Diabetes am besten verträglich. Da Alkohol den Blutzuckerspiegel senkt, muss ggfs. die Insulindosis verringert werden. Wie Alkohol den Blutzucker beeinflusst, ist von Mensch zu Mensch und von Getränk zu Getränk unterschiedlich. Rat und Hilfe Ein Teil der Menschen mit Diabetes muss von vornherein Insulin spitzen, andere wechseln oft im Laufe der Erkrankung von einer Behandlung mit Tabletten zu der mit Insulin. Der Gedanke, jeden Tag mehrmals eine Spritze bei sich selbst anzusetzen, schreckt anfänglich viele. Auch die regelmäßigen Blutzuckerkontrollen und eventuell das Lernen, wie man die Insulindosierung eigenverantwortlich seinen Lebensbedingungen anpasst, mögen manche zunächst als Überforderung ansehen. Damit die lebensrettende Behandlung dennoch gelingt und durch sie Spätschäden des Diabetes möglichst lange hinausgezögert werden, sind Sie herausgefordert, kompetent mitzuarbeiten. Um Sie dabei zu unterstützen, bietet Ihnen Ihre BARMER GEK Rat und Hilfe an.sie möchten das Rauchen aufgeben, ein paar Pfunde verlieren, an einem Bewegungsprogramm, zum Beispiel einer Rückenschule, teilnehmen oder Entspannungstechniken lernen? Ihre BARMER GEK-Geschäftsstelle berät Sie gerne über die Präventions- und Schulungsangebote an Ihrem Wohnort. BARMER GEK Teledoktor für chronisch Kranke * Sprechstunde rund um die Uhr, 7 Tage die Woche. Besuchen Sie auch unsere Internetseite Hier er halten Sie aktuelle Informationen zu Diabetes und dem Besser-Leben- Programm. * Anrufe aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz sind für Sie kostenfrei.

16 30 31 Wichtige Adressen Deutscher Diabetiker Bund e.v. Bundesgeschäftsstelle Goethestraße Kassel Telefon: / Internet: Bundesverband Insulinpumpenträger Reinekestraße Köln Telefon: / Internet: Weitere Literatur Kirchheim-Verlag Mainz: Diabetes Journal Monatlich erscheinende Zeitschrift mit praktischen Tipps und Adressen. Sie können zunächst zwei kostenlose Probeexemplare bestellen. Internet: Das große TRIAS-Handbuch für Diabetiker: Typ 1 und Typ 2: Alles was Ihnen hilft für ein aktives Leben ohne Einschränkungen Standl, Eberhard; Mehnert, Hellmut Trias Verlag 2010 Diabetes Bopp, Annette 2. aktualisierte Auflage Stiftung Warentest 2007 Impressum Herausgeber BARMER GEK, Wuppertal Fachliche Verantwortung Fachbereich Versicherten- und Fallmanagement Konzeption und Text Vera Herbst, Wissenschaftsjournalistin und Pharmazeutin Redaktion Christine Witte Medizinische Prüfung Dr. med. Barbara Ruß-Thiel ife Gesundheits-AG Gestaltung PROMOTIONAL IDEAS Werbeagentur GmbH Stand: März 2011 Diese Broschüre wurde zur allgemeinen Information unserer Versicherten und in Übereinstimmung mit den Inhalten der Besser-Leben-Programme der BARMER GEK erstellt. Der Text wird regelmäßig einer internen medizinischen Prüfung unterzogen und durch das Bundesversicherungsamt für den Einsatz im Rahmen der strukturierten Behandlungsprogramme freigegeben. Es besteht keine Beteiligung Dritter an der Broschüre. BARMER GEK 2011 Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit vorheriger schriftlicher Einwilligung der BARMER GEK.

17 Ein Teil der Menschen mit Diabetes muss von vornherein Insulin spitzen, andere wechseln oft im Laufe der Erkrankung von einer Behandlung mit Tabletten zu der mit Insulin. Für sie alle ist die Insulinbehandlung lebensrettend. Darüber hinaus hilft eine intensivierte Insulinbehandlung, diabetesbedingten Spätschäden so gut wie möglich zu vermeiden. Diese Broschüre soll Sie dabei unterstützen, eine eigenverantwortliche Diabetesbehandlung mit Insulin durchzuführen N 0311

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