Das STERN-Projekt. Sichere und authentische Kommunikation für Notare. Max Dirndorfer Herbert Fischer Ismail Günay Barbara Handy Josef Schneeberger

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1 Das STERN-Projekt Sichere und authentische Kommunikation für Notare Max Dirndorfer Herbert Fischer Ismail Günay Barbara Handy Josef Schneeberger 1

2 Übersicht Einführung Projekt STERN Modellierung notarieller Verfahren Referenzmodell für die notarielle Kommunikation STERN-Labor Wie geht s weiter? 2

3 Ergebnisse Subjektorientierte Modellierung Ein Ansatz für ein bedarfsorientiertes Sicherheitskonzept Werkzeug zur Modellierung von Phasen S-BPM ONE Deggendorf 2013 Das Referenzmodell Noch ausbaufähig Publikation fehlt noch Stern-Labor Simulationswerkzeug für notarielle Anwendungen Verwendbar als Middleware Use cases als Videos 3

4 Notare in Deutschland Ca Notare Unparteiische Berater für alle Beteiligte Unterstützung der Beteiligten bei der Vorgangsabwicklung und Gestaltung von Verträgen Notare Notariatsformen: Hauptberufliche Notare Anwaltsnotare Bis 2018 Notare im Landesdienst (Baden-Württemberg) Hauptberufliche Notare Anwaltsnotare 80% 20% 4

5 Kernprozesse der Notare Gesellschaftsrecht Firmengründungen Handelsregister Eigentumsveränderungen Immobilienverkäufe Verkauf, Übertragung, Bauträger Vorsorge Testamente Pflegevollmachten Sonstiges Beglaubigungen, Hinterlegungen 5

6 Notare in Deutschland G2B G2G Notar G2C G2N 6

7 Projekt STERN Sichere Teilnahme am elektronischen Rechtsverkehr für Notare Umfang: Partner: 7

8 8 Ziele Bestimmung der kritischen Erfolgsfaktoren für eine strukturierte, sichere Kommunikationsinfrastruktur (Middleware) für Notare. Insb. Einfachheit der Bedienung Abwicklung der integrierten Geschäftsprozesse im Notariat Unterstützung für die Fachverfahren (Subjektorientierung, Fristenkontrolle, Visualisierung) Prüfung von Middleware-Strukturen und Fachverfahren im europäischen Ausland. Prototypische Implementierung einer Lösungsarchitektur. Erprobung und Optimierung in Kooperation mit den Anwendern (Notaren). 8

9 Verfahrensabwicklung im Notariat aka Prozesse 9

10 Anforderungen an die Modelle 10

11 Evaluation durch Notare 11

12 eepc - extended Event-driven Process Chain 12

13 BPMN Business Process Modeling Notation Grundbuch Eintragungsmitteilung Käufer benötigt Grundpfandrecht Notariat Beurkundung der Bestellung von Grundpfandrechten Eintrag im Grundbuch beantragen nein Abschrift Gläubiger 13

14 UML Aktivitätsdiagramme 14

15 UML Use Case Diagramme 15

16 S-BPM Subject-oriented Business Process Management SID subject interaction diagram 16

17 Bewertung 17

18 Bewertung auf den zweiten Blick Zur Kommunikation: BPNM Zur Automatisierung: S-BPMN Simulation Generate aus dem Modell Automatische Validierung 18

19 Subjekt/Phase Matrix 19

20 SP-Matrix Beispiel 20

21 Referenzmodell 21

22 Referenzmodell für die notarielle Kommunikation Ziele: Identifikation kritischer Stellen Beschreibungsform für das Referenzmodell Ableitung von Tests Langfristig: Pflege und zukünftige Erweiterung 22

23 Referenzmodell für die notarielle Kommunikation (3) Sichten-Konzept - 7 Sichten, diese stellen Blickwinkel auf die verschiedenen Bestandteile des Kommunikationssystems 23

24 Referenzmodell - Beschreibungsmethoden 24

25 Viele modellierte Prozesse 25

26 STERN-Labor 26

27 Ziele Evaluation von automatisierten Verfahrensabläufen mit konkreten Softwarekomponenten Praktische Evaluation des Referenzmodells Ausprobieren von sensiblen Anwendungsszenarien in einer möglichst realitätsnahen Umgebung Benutzbarkeit im Notariat Virtualisierung und Mobilität 27

28 Zentrale vs. Dezentrale Infrastrukturen Zentral Systeme der Bundesnotarkammer IV-Angebote von Kommunikationspartner Trend Angebote im Notariat: von IV-Dienstleistern zentral oder dezentral? Dezentral Standardsoftware Notarielle Fachsoftware Kommunikationssoftware 28

29 Umsetzung Entwicklung einer modularen Grundstruktur zur Kombination der Komponenten Notariatssoftware Kommunikationsplattform zusammen mit den Diensten Zentrales Testamentsregister Zukünftig: Urkundenarchiv Dezentrale Öffentliche Dienste Handelsregister Grundbuch Weitere öffentliche dezentrale Dienste Kommunen Finanzamt / Elster Amtsgerichte Mandanten: Unternehmen / Einzelperson Weiter Partner: Banken, Kirche 29

30 Host Windows XP VM 64-Bit Server 2008 Exchange SERVER Host Windows XP Host Windows XP VM WinXP Stern-Lab-Switch VM WinXP NOTAR UNTERNEHMEN

31 In derrealität 31

32 In derrealität 32

33 In derrealität 33

34 Umgesetzte Verfahren mit Verschlüsselung und Signatur Integration von Identitäts-Verzeichnissen Einbindung von DVDV und XNotar Dokumentation per Video Nächste Schritte Integration von Notar-Software-Systemen 34

35 ZTR Zentrales Testamentsregister 35

36 ZTR BNotK & Notarnet GmbH Herausforderungen Sicherstellung von Namenstreffern Identifizierung über die Geburtsstandesämter Digitalisierung von Altdaten Online seit erster Treffer am Reibungsloser Betrieb Gute Akzeptanz bei Notaren Umfangreicher Katalog an Sicherheitsrichtlinien und maßnamen Trusted Network der Notare (mit privaten Routen) Regelungen bzgl. Zugriff im Rechenzentrum 36

37 Wie geht s weiter? 37

38 Richtlinien/Zertifizierung der Notar-IT Ist-Situation IT ist im Notariat häufig ein ungeliebter Partner Betreuung der IT wird oft out-ge-source-d Notare versehen sich als erstklassige Juristen Vogel Strauß Prinzip Kommunikation ist(mit) die wichtigste Aufgabe eines Notars Dito: Steuerung von Verfahren Der Notar ist verantwortlich! Bedarf Hilfestellungen zur Organisation der IT im Notariat Regelwerk bzgl. Prozesse und Verantwortlichkeiten Zertifizierung! 38

39 Zukunft des Referenzmodells Generator Bildung einer Community zur Pflege der Teilprozesse Open Source Ansatz für notarielle Verfahren? 39

40 Cloud für Notare Warum machen sich die Notare die Mühe mit einer eigenen IV-Infrastruktur? Sicherheit der Systeme Kompatibilität der Anwendungen Kommunikationsschnittstellen Welche Anforderungen müsste eine notarielle Cloud erfüllen? Was bedeutet Sicherheit im Kontext von Clouds STERN-Labor: private Cloud Infrastruktur 40

41 Publikationen Subjective Security and Safety S-BPM as a Base for the Description of Security and Safety Objectives, Max Dirndorfer, Barbara Handy, Josef Schneeberger und Herbert Fischer, S-BPM ONE 2012, Wien Methodsof ProcessModeling in thecontextof CivilServices by theexampleof German Notaries, Barbara Handy, Max Dirndorfer, Josef Schneeberger und Herbert Fischer, S- BPM ONE - Learning by Doing- Doing by Learning Third International Conference, S- BPM ONE 2011, Ingolstadt Moden und Trends in der IV-Beratung im Bereich Notariat, Max Dirndorfer, Barbara Handy, Josef Schneeberger und Herbert Fischer, Informatik Informatik schafft Communities Beiträge der 41. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik e.v. (GI), Berlin Konzeption eines Referenzmodells für die notarielle Kommunikation, Max Dirndorfer, Masterarbeit, Hochschule Deggendorf, 2011 Standardisierung, Optimierung, Erweiterung und Evaluierung einer neuen subjektorientierten Modellierungsmethodik und prototypischer Entwurf eines entsprechenden Modellierungswerkzeuges, Barbara Handy, Masterarbeit, Hochschule Deggendorf 2012 Bachelorarbeiten, Frau Handy und Herr Günay. Masterarbeit Herr Günay: Stern-Labor 41

42 Kontakt Projekt STERN Deggendorf University Edlmairstr Deggendorf Germany Web: 42

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