Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM. Themengebiete im Wintersemester 2014/15

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1 Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM Themengebiete im Wintersemester 2014/15

2 Forschungsbereiche und Themengebiete IT-gestütztes Finanzmanagement IT- Sicherheit und Datenschutz Customer Relationship Management Strategisches IT-Management Wertorientiertes Prozessmanagement Energie und kritische Infrastrukturen 2 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

3 Forschungsbereich IT-gestütztes Finanzmanagement Wertorientierte Unternehmensführung Ertrags- & Risikomanagement Wertorientierte Steuerung von Regulations Unternehmen Wertschöpfungsnetzwerken Reporting IT-Infrastruktur Ziele und Inhalte des Forschungsbereichs IT-gestütztes Finanzmanagement: Ertrags-/Risikointegrierte Investitionsbewertung Kennzahlenbasierte Unternehmenssteuerung Steuerung von Wertschöpfungsnetzwerken Analyse von systemischen Risiken 3 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

4 Themenschwerpunkt 1: Wertorientierte Steuerung von Unternehmen Komplexe Unternehmensstrukturen und dynamische Umwelt Langfristige Vision vs. i.d.r. kurzfristige, externe Erwartungen Kapitalmarktperformance/Marktwert Logistiknetzwerk IT-Infrastruktur Kundennetzwerk Fundamentaler Unternehmenswert? (z.b. Aktienrendite) Regulierung/Staat Wettbewerber Kapitalmarkterwartungen (z.b. DCF-Methode)* Unser Ziel ist die Entwicklung ertrags-/risikointegrierter, mehrzweckfähiger Steuerungskonzepte und Kennzahlensysteme zur Unterstützung einer wertorientierten Unternehmensführung bei gleichzeitiger Berücksichtigung kurzfristiger Anforderungen. 4 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

5 Beispielhafte Themen Masterarbeit Extremrisiken: Berücksichtigung von extremen Marktrisiken im Risikomanagementkreislauf Analyse und Diskussion stakeholderbezogener Risiken im Rahmen einer wertorientierten Unternehmensführung Risikoadjustierte Bewertung und Steuerung von IT- Dienstleistungsbeziehungen Bachelorarbeit Einfluss von Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen auf den Unternehmenserfolg Auswirkungen von Rating Agenturen auf den Kapitalmarkt bzw. die Unternehmensführung Vergleich und Kombinierbarkeit von internen und externen Ratings Wie rentabel sind nachhaltige Investments? Eine empirische Analyse 5 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

6 Themenschwerpunkt 2: Wertorientierte Steuerung von Wertschöpfungsnetzwerken Unternehmensübergreifendes Ertrags- und Risikomanagement in globalen Wertschöpfungsnetzen Informationsmanagement Entwicklung von Konzepten und Methoden zur Modellierung von Wertschöpfungsnetzen, um auf dieser Basis systemische Risiken identifizieren und quantifizieren zu können. Informations strom Güterstrom Zahlungsstrom (zw. Unternehmen) Zahlungsstrom (zw. Unternehmen und Finanzdienstleistern) Entwicklung von Konzepten zur Steuerung von Informationsflüssen und zur Gestaltung von standardisierten Datenaustauschformaten. Vision einer Integration der unternehmensinternen und externen Güter-, Finanz- und Informationsströme von Unternehmungen und Finanzdienstleistern innerhalb von globalen Wertschöpfungsnetzen. 6 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

7 Beispielhafte Themen Masterarbeit Lieferantenauswahl/-bewertung unter integrierter Berücksichtigung von Chancen und Risiken in Wertschöpfungsnetzen Systemische Risiken in Wertschöpfungsnetzen - Analyse und Vergleich von Banken und Industrie Supply Network Modeling and Risk Valuation Analysis of Existing Modeling Languages and Valuation of Shock Impacts on Complex Supply Networks Bachelorarbeit Anforderungen an ein IT-gestütztes Chancen-/Risikomanagement in Wertschöpfungsnetzen Kategorisierung von systemischen Risiken in Wertschöpfungsnetzen Evaluation von Methoden zur Identifikation von systemischen Risiken in Wertschöpfungsnetzen Analyse von Kennzahlen zur Risikoquantifizierung in Wertschöpfungsnetzen 7 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

8 Forschungsbereiche und Themengebiete IT-gestütztes Finanzmanagement IT- Sicherheit und Datenschutz Customer Relationship Management Strategisches IT-Management Wertorientiertes Prozessmanagement Energie und kritische Infrastrukturen 8 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

9 Forschungsbereich IT-Sicherheit und Datenschutz Wertorientierte Unternehmensführung Ertrags- & Risikomanagement bei Investitionen in IT-Sicherheit und Datenschutz Ökonomische Bewertung von IT-Sicherheit Return on Privacy/ Security Investments Unser Ziel ist das Erklären und Gestalten von ökonomisch bewertbaren Schutz- und Steuerungsmaßnahmen für die IT-Infrastruktur in und zwischen Unternehmen 9 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

10 Themenschwerpunkt 1: Ökonomische Bewertung von IT-Sicherheit Ertrags- & Risikomanagement bei Investitionen in IT-Sicherheit und Datenschutz Ökonomische Bewertung von IT-Sicherheit Return on Privacy/ Security Investments Identifikation und Analyse von IT-Sicherheitsrisiken Multidimensionale Bewertung von IT-Sicherheitsmaßnahmen Identifikation auf verschiedenen Ebenen der Unternehmensarchitektur (IT-Infrastruktur, Anwendungssysteme, Prozesse und Geschäftsmodell) Beachtung der speziellen Charakteristika von IT-Sicherheitsrisiken und deren Auswirkungen Berücksichtigung von Spillover-Effekten und systemischen Risiken Entwicklung von ganzheitlichen Steuerungsframeworks, welche die durch IT- Risiken induzierten Schadenspotentiale multidimensional bewerten Abwägung des finanziellen Aufwands gegen die erzielbaren Reduktion des Schadenpotentials Berücksichtigung der verschiedenen Akteure und Abhängigkeiten in einer vernetzten Welt Multidimensionale Bewertung ganzer Portfolios an Maßnahmen Erweiterung bestehender Konzepte und Methoden zum Management von IT- Sicherheitsrisiken Bildung effizienter Portfolios proaktiver und reaktiver IT-Sicherheitsmaßnahmen bei begrenzten Budgets bzw. Ressourcen 10 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

11 Themenschwerpunkt 2: Return on Privacy/ Security Investments Ertrags- & Risikomanagement bei Investitionen in IT-Sicherheit und Datenschutz Ökonomische Bewertung von IT-Sicherheit Return on Privacy/ Security Investments Status Quo: Privacy wird als notwendige, aber begrenzende Schutzrolle wahrgenommen (Fokus: Minimierung Risiko) Vision: Wertorientiertes Privacy-Management Privacy als Business-Enabler und Management bzw. interne Consulting-Aufgabe (Fokus: Integrierte Ertrags-/Risikosichtweise) Privacy und Security als Protector (Fokus: Risiko minimieren) Angriffe auf Daten bzw. Strafzahlungen verhindern (IT Security) Identifikation von nicht geschützten Daten, die durch Kombination sensibel werden können Ertrag? Übermaß limitiert ggf. Geschäftsmöglichkeiten Risiko Privacy als Enabler (Fokus: Ertrag und Risiko integriert steuern) Neue Services und Geschäftsmodelle durch vertrauensvolle Kombination von Daten Starke Reputation als Business-Enabler Ertrag Risiko? Gefahr von Fehlern, Datenlecks etc. Implikationen auf Ertrag und Risiko müssen identifiziert und ökonomisch bewertet werden! 11 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

12 Themenschwerpunkt 2: Return on Privacy/ Security Investments Ertrags- & Risikomanagement bei Investitionen in IT-Sicherheit und Datenschutz Ökonomische Bewertung von IT-Sicherheit Return on Privacy/ Security Investments Trade-Off zwischen Sicherheitsgrad und Ein-/ Auszahlungen Return on IT Security Investments (RoSI) Fokus auf Risikominimierung Ansatzpunkte: Reduzierung Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens Minderung potentielle Schadenshöhe Reduzierung Schadensreichweite Return on Privacy Investments (RoPI) Fokus auf integrierte Ertrags-/ Risikosicht Ansatzpunkte: Reduzierung Eintrittswahrscheinlichkeit eines Datenlecks Mögliche Erträge durch neue Geschäftsmodelle Mögliche Erträge durch Vertrauensgewinn 12 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

13 Beispielhafte Themen Masterarbeit IT-Sicherheit - Übertragung von Methoden des IT-Portfoliomanagement auf die quantitative Bewertung von IT- Sicherheitsrisiken Analyse und Erweiterung von Methoden zur ertrags- und risikointegrierten Bewertung und Steuerung von IT- Sicherheitsinvestitionen Auswirkungen der NSA-Affären auf die IT-Sicherheitsstrategie europäischer Unternehmen Bachelorarbeit Mehrdimensionale Bewertung von IT- Sicherheitsrisiken für vernetzte Akteure Identifikation und Bewertung von IT- Sicherheitsrisiken von Unternehmen im Bezug zum Wandel der IT hin zu einer immer stärker vernetzten Welt Wertorientiertes Datenschutzmanagement in stark digitalisierten Unternehmensprozessen Ökonomische Aspekte bei Investitionen in IT-Sicherheit 13 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

14 Forschungsbereiche und Themengebiete IT-gestütztes Finanzmanagement IT- Sicherheit und Datenschutz Customer Relationship Management Strategisches IT-Management Wertorientiertes Prozessmanagement Energie und kritische Infrastrukturen 14 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

15 Exemplarische Fragestellungen zum Themenschwerpunkt: Wertorientiertes CRM Akquisitionsauszahlung Value-based CRM IT [RRZEicons CC BY-SA 3.0] Welche Konzepte existieren, um Kundenwert und Kundennutzen zu quantifizieren? Welche Möglichkeiten ergeben sich für Unternehmen durch die zunehmende Nutzung von mobile smart devices (z.b. Smartphones, Tablets) für die Gestaltung der Kundenbeziehungen? Operative Cash-Flows Wie sieht ein unter Ertrags-Risiko-Gesichtspunkten optimales Kundenportfolio aus? [Mark Smiciklas CC BY-NC 2.0] Jahre Ist die Integration des Kunden in die Unternehmensprozesse aus ökonomischer Sicht sinnvoll? Ende der Kundenbeziehung 15 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

16 Exemplarische Fragestellungen zum Themenschwerpunkt: Nachhaltigkeit und CRM 3 Pillars of Sustainability [Geckly CC BY-SA 3.0] Wie schaffen Unternehmen die Transformation zur Nachhaltigkeit und welche kundenbezogenen Prozesse spielen dabei eine wichtige Rolle? Was zeichnet LOHAS aus und welche Erwartungen zur Nachhaltigkeit haben diese an Unternehmen? Was macht das Konzept Sustainability CRM aus und wie können die Dimensionen Soziales, Ökologisches und Ökonomisches sinnvoll verbunden werden? [TriplebotlineCC BY-SA 3.0] Welche Auswirkungen hat ein nachhaltiges Kundenbeziehungsmanagement in den verschiedenen Phasen des Kundenlebenszyklus? Welche Rolle spielen Nachhaltigkeits-Ratingagenturen und wie gehen diese bei der Bewertung vor? [photologue_np CC BY 2.0] 16 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

17 Exemplarische Fragestellungen zum Themenschwerpunkt: Social CRM [Carlos Velra Lorenzo CC BY-NC-SA 2.0] Wie können Unternehmen das Engagement der Nutzer auf Fan Pages in Online Social Networks stimulieren? Was kann Sentiment Analysis für das Social CRM leisten? [bluefin CC BY-SA 3.0] Welchen Wertbeitrag liefern Social Media Analytics für Unternehmen? [Esther Vargas CC BY-SA 2.0] Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Social- Media-Engagement der Nutzer, der Unternehmen und deren wirtschaftlichen Kennzahlen (z.b. Umsatz, )? [opensource.com CC BY-SA 2.0] Data Mining meets Social Media: Lässt sich bspw. das Kaufverhalten von Kunden anhand des Social-Media-Footprints prognostizieren? [Camelia.boban CC BY-SA 3.0] Wie können Daten aus Social Media im Rahmen des Social CRM sinnvoll mit anderen Datenquellen (bspw. Unternehmensdaten, ) verknüpft werden? 17 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

18 Exemplarische Fragestellungen zum Themenschwerpunkt: Datenqualität Wie kann Datenqualität mittels Kennzahlen quantifiziert und wie können unterschiedliche Datenquellen bewertet werden? Wann und wie viel soll eine Unternehmung unter ökonomischen Gesichtspunkten in Datenqualität investieren? 18 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

19 Forschungsbereiche und Themengebiete IT-gestütztes Finanzmanagement IT- Sicherheit und Datenschutz Customer Relationship Management Strategisches IT-Management Wertorientiertes Prozessmanagement Energie und kritische Infrastrukturen 19 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

20 Strategisches IT-Management In der heutigen unternehmerischen Praxis überschreiten nach wie vor viele IT-Projekte geplante Budgets um ein Vielfaches oder werden vor einer erfolgreichen Implementierung abgebrochen. Hauptgründe für diese hohen Abbruchraten sind dabei insbesondere über den Projektverlauf hinweg entstehende Risiken, die zu Budgetüberschreitungen, zeitlichen Verzögerungen und Nichterreichung von Projektzielen führen. Vollständiger Systemausfall bei Levi Strauss & Company bei der Inbetriebnahme ihres neuen ERP-Systems, welcher einen monetären Schaden von 200 Millionen US-Dollar nach sich zog, was 98% des Quartalsumsatzes entsprach. Insolvenz des Unterwäscheherstellers Schiesser im Jahre 2009, welche nicht zuletzt auch auf die Einführung eines neuen ERP-Systems und daraus entstandene Fehlbestellungen von Ware zurückzuführen ist. Eine Wertorientierte Steuerung von IT-Projekten ist notwendig! 20 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

21 Strategisches IT-Management Es bestehen zwei grundlegende Probleme: 1. Unternehmen sind häufig nicht in der Lage, Risiken von IT-Projekten zu identifizieren und adäquat zu bewerten. 2. Das Gewicht solcher Risikofaktoren verändert sich im Projektverlauf, weshalb diese ex ante in der Investitionsentscheidung nicht korrekt berücksichtigt werden können. Als zentrale Fragestellungen folgen daraus: 1. Mit welchen Methoden können Unternehmen geplante IT-Projekte bewerten sowie laufende IT-Projekte so steuern, dass drohende Risiken frühzeitig erkannt werden und ein sinnvolles Gegensteuern ermöglicht wird? 2. Wie sollten Methoden zur laufenden IT- Projektsteuerung gestaltet sein, damit die Benefits von IT-Projekten unter den existierenden Rahmenbedingungen bestmöglich erreicht werden können? 21 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

22 Entwicklung von ex ante Bewertungsmethoden für IT-Projekte Die Wahrscheinlichkeit der Überschreitungen von Budget- und Zeitplänen bei IT-Projekten sinkt nachweislich wenn Benefits vor der Projektdurchführung hinreichend quantifiziert werden. Während die Steuerung der Kosten im IT-Projektmanagement fest etabliert ist, existieren bislang kaum quantitative und einfach anzuwendende Methoden für das Benefits-Management in IT-Projekten, die auch Abhängigkeiten und Risiken adäquat berücksichtigt. Beispielhafte Themen Ex ante Bewertung von IT-Investitionen unter Risiko Entwicklung von neuen Methoden zur ex ante Bewertung von Benefits und deren zugehörigen Ursache-Wirkungszusammenhängen in IT-Projekten Entwicklung von Verfahren zur Bestimmung bewertungsrelevanter Parameter im Zuge von ex ante IT-Projektbewertung Entwicklung von Schätzverfahren für die IT-Projektbewertung, die Unsicherheiten bei den Schätzungen berücksichtigen 22 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

23 Entwicklung von ex nunc Steuerungsmethoden für IT-Projekte Um eine ex nunc Steuerung zu ermöglichen, müssen den Entscheidern aktuelle Informationen über den Status von IT-Projekten zur Verfügung stehen. Diesem Aspekt wird in Wissenschaft und Praxis jedoch bislang wenig Aufmerksamkeit gewidmet, obwohl eine Vielzahl der Risiken von IT-Projekten erst im Projektverlauf selbst entstehen. Deswegen ist eine Entwicklung neuer Methoden/Weiterentwicklung bestehender Methoden zur ex nunc Projektsteuerung zusammen mit einem fundierten Kennzahlen- und Triggersystem für die Projektsteuerung und Projekterfolgsmessung unabdingbar. Beispielhafte Themen Identifikation von Kennzahlen und Triggern für die Projekterfolgsmessung sowie die laufende Projektsteuerung Entwicklung von neuen Methoden zur ex nunc Steuerung von IT-Projekten Analyse und Weiterentwicklung bestehender Methoden zur ex nunc Steuerung von IT-Projekten 23 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

24 Forschungsbereiche und Themengebiete IT-gestütztes Finanzmanagement IT- Sicherheit und Datenschutz Customer Relationship Management Strategisches IT-Management Wertorientiertes Prozessmanagement Energie und kritische Infrastrukturen 24 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

25 Wertorientiertes Prozessmanagement am Kernkompetenzzentrum FIM Wertorientierung Prozessmanagement Entscheidungen im Einklang mit der Wertorientierten Unternehmensführung und Analyse von allgemeinen Zusammenhängen der Prozessgestaltung Flexibilisierung, Automatisierung, Standardisierung, Sourcing und Verbesserung von Prozessen mit moderner Informationstechnologie Industrialisierung Unser Ziel ist es, Flexibilisierungs-, Automatisierungs-, Standardisierungs-, Sourcing- und Verbesserungspotenzial systematisch zu identifizieren sowie unter Nutzung moderner Informationstechnologie im Hinblick auf betriebswirtschaftliche Unternehmensziele umzusetzen. 25 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

26 Themenschwerpunkt Ökonomische Entscheidungen im Prozessmanagement Treiber des Prozesswertbeitrags Beispiele: Bearbeitete Themenstellungen Interne Risiken z.b. Qualität, Verzögerung Einzahlungen z.b. Verkaufstransaktionen Externe Risiken z.b. Nachfrage, Schnittstellen Auszahlungen z.b. IT-Services, Mitarbeiter, Material, Verbesserungsmaßnahmen Nachhaltigkeit im Prozessmanagement Definition, Einordnung und Diskussion bestehender Forschungskonzepte Continuous Process Improvement through the Economically Driven Routing of Instances Welche Wirkung hat Prozessmanagement auf den Prozesserfolg? Eine Literaturanalyse Performance Measurement bei Geschäftsprozessen: Entwicklung eines Business Process Performance Measurement System unter Berücksichtigung quantitativer und qualitativer Faktoren Capability development with process maturity models - Decision framework and economic analysis Timing von Prozessverbesserungsmaßnahmen mit Hilfe von stochastischen Prozessen Value based BP & BPM project selection considering multiple project types and interaction effects 26 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

27 Themenschwerpunkt Prozessindustrialisierung Gestaltungsdimensionen der Prozessindustrialisierung Beispiele: Bearbeitete Themenstellungen Bewertung von Prozessflexibilität Analyse und Erweiterung bestehender Forschungsansätze Standardisierung Automatisierung Flexibilität von Dienstleistungsprozessen Entwicklung eines ökonomischen Optimierungsmodells Workflow Management: Wissenschaftlicher State of the Art und Vergleich ausgewählter, aktueller Workflow- Management-Systeme Prozessindustrialisierung Process Intelligence in mobilen Prozessen - Grundlagen, Anforderungen und Ansatzpunkte kontinuierlicher Prozessverbesserung Flexibilisierung Sourcing Sourcing-Modelle für unternehmensübergreifende Prozesse Kontextsensitivität bei Geschäftsprozessen Vorstellung, Analyse und Anwendung bestehender Ansätze To standardize or not to standardize - or something in between: Determining the optimal Process Variant Profile Intelligente Entscheidungen zur Prozesslaufzeit durch Big Data 27 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

28 Mögliche Themenstellungen WS 2014/15 1. Auswahl und Terminierung von Projekten im Kontext des Prozessmanagements 2. Konzeption von Referenzprozessmodellen und Prozesslandkarten 3. Intelligente Prozesssteuerung, z.b. mithilfe von Big Data und Event-Driven BPM 4. Prozessevolution nach Darwin Was können wir von der Natur für die Steuerung von Prozessen lernen? 5. How does organizational culture impact on business process performance? 6. Prozessberatung Definition einer ganzheitlichen Beratung eines Prozesses auf Basis von Erkenntnissen aus der Finanzberatung von Privatkunden 7. Bewertungsmethoden im Prozessmanagement unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien 8. Entscheidungsunterstützung für ein nachhaltiges Prozessmanagement mit Fokus auf Prozessverbesserung 28 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

29 Prozessmanagement genießt hohe Bedeutung in Wissenschaft und Praxis Tendenz steigend Unternehmen tätigen hohe Investitionen in Prozesse und Prozessmanagement. 46% der von BPTrends befragten Unternehmen gaben in 2013 mehr als Dollar im Bereich Prozessmanagement aus. (BPTrends 2014) Zahlreiche Prozessziele sind nicht mit marktwirtschaftlichen Unternehmenszielen konform. (Mertens 1996; Mertens 1997) Our analysis of survey responses identified three performance profiles: [ ] Harvest value from business process changes [ ]. (Gartner 2013) Über Prozessverbesserungen wird i. d. R. auf Basis von Plausibilitätsüberlegungen oder qualitativen bzw. technischen Kriterien entschieden. (vom Brocke et al. 2009) Prozessverbesserung ist eine Hauptaufgabe des Prozessmanagements. (BPM&O 2011; Hammer 2010) Erkenntnisse der Wertorientierten Unternehmensführung fließen kaum in Prozessmanagement-Entscheidungen ein. (Buhl et al. 2011) Mit einer Abschlussarbeit im Bereich Wertorientiertes Prozessmanagement sind Sie für weitere Karriereschritte in Wissenschaft und Praxis bestens vorbereitet! Weitere Informationen zum Themenbereich Prozessmanagement finden Sie unter: 29 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

30 Forschungsbereiche und Themengebiete IT-gestütztes Finanzmanagement IT- Sicherheit und Datenschutz Customer Relationship Management Strategisches IT-Management Wertorientiertes Prozessmanagement Energie und kritische Infrastrukturen 30 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

31 Planlos durch die Energiewende? 31 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

32 Politik Wettbewerb Forschungsbereich: Energie- & Rohstoffmanagement Wertorientierung Eco-efficiency Eco-equity Eco-effectiveness Geschäftsebene Informationsebene Technologieebene Enable Align Soziale Normen Regulierung Gewinnung Wertschöpfung Konsum 32 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

33 Fragestellung für eine Masterarbeit zum Themenschwerpunkt Energy Economics im Smart Grid Subthemen: Analyse von Investitionsanreizen für Erzeugungs- und Netzkapazitäten Nutzung von Smart Grid Technologien zur Realisierung lokaler ökonomischer Mechanismen (z.b. lokale Energiemärkte) Demand Side Management (DSM/DR) Koordination des Ladevorgangs von Elektrofahrzeugen unter Beachtung von Netzrestriktionen und Verfügbarkeit erneuerbarer Energiequellen Gestaltung orts- und zeitvariabler Preise zur Spitzenlastreduktion Quelle:Siemens Infrastructure & Cities Sector Smart Grid Division (2012) 33 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

34 Fragestellung für eine Masterarbeit zum Themenschwerpunkt Market Design & Architecture Subthemen: Aufbau von Marktplattformen zur dezentralen Koordination der Handlungen von Agenten mit heterogenen Präferenzen Intelligente Software-Agenten zur Simulation und Analyse von lokalen Energiemärkten Quelle:Siemens Infrastructure & Cities Sector Smart Grid Division (2012) 34 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

35 Fragestellung für eine Masterarbeit zum Themenschwerpunkt Energy Services & Energy Informatics Subthemen: Nutzerfeedback und elektronische Dienste zur Erhöhung der individuellen Energieeffizienz (z.b. nicht-monetäre Anreizsysteme) Erfassung von Nutzerpräferenzen und Implementierung von Feedbackmechanismen Effizienter Energieeinsatz durch Informationsnutzung Quelle:Siemens Infrastructure & Cities Sector Smart Grid Division (2012) 35 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

36 Beispielhafte Themenstellungen Beispielhafte Themen Analysen für Geschäftsmodellen im Bereich von Smart Grid und Smart Metering Ermittlung der Zahlungsbereitschaft für grüne Produkte und Dienstleistungen Entwicklung smarter Ladealgorithmen für Elektromobilität Der Energiemarkt in Deutschland: Gestaltungsmöglichkeiten für Energieversorger im Umgang mit hohen Transaktionskosten EnEV, EEG und Energieeigenverbrauch: Sinnige Anreizsetzung oder Hürden auf dem Weg zur nachhaltigen Energieversorgung? Demand Side Engagement im Rahmen der Energiewende - inwieweit Haushaltskunden bereit sind, in Energiemanagement (Zeit und Geld) zu investieren und welche Motivationen, Motive und Wertvorstellungen diese Bereitschaft beeinflussen Räumlich verteilte Rechenzentren als Demand Side Management Tool IS-basierte Demand-Side-Management-Systeme als Enabler von Energie-Trading-Strategien durch Lastverschiebung 36 Informationsveranstaltung zu Abschlussarbeiten am Kernkompetenzzentrum FIM FIM Kernkompetenzzentrum

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