1.012 Erwerbstätige, Schüler und Studenten Erhebungszeitraum: 3. bis 11. Juli 2014 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte

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1 Wochenendstress Datenbasis: Erwerbstätige, Schüler und Studenten Erhebungszeitraum: 3. bis 11. Juli 2014 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: DAK-Gesundheit 56 Prozent der Befragten sagen, dass ihnen das Wochenende normalerweise ausreicht, um zu entspannen und neue Kraft für die nächste Woche zu schöpfen. Bei 42 Prozent ist dies eher nicht der Fall. Ostdeutschen, Frauen, jüngeren Befragten unter 30 Jahren sowie Schülern und Studenten reicht das Wochenende überdurchschnittlich häufig gewöhnlich nicht aus, um zu entspannen und neue Kraft zu tanken. Befragte mit einem formal hohen Bildungsabschluss sagen dies außerdem etwas häufiger als Personen mit einem formal niedrigen oder mittleren Bildungsabschluss.

2 Entspannung und Kraftgewinn am Wochenende Normalerweise reicht das Wochenende aus, um zu entspannen und Kraft für die nächste Woche zu schöpfen ja nein, *) das ist eher nicht der Fall % % insgesamt Ost West Bayern Baden-Württemberg Südwest Nord NRW Männer Frauen bis 29-Jährige bis 49-Jährige Jahre und älter Erwerbstätige Schüler, Studenten Hauptschule mittlerer Abschluss Abitur, Studium *) an 100 Prozent fehlende Angaben = weiß nicht 2

3 Die Mehrheit der Befragten (57 %), denen das Wochenende zur Entspannung ausreicht, erholt sich am Wochenende durch Ausschlafen. Knapp die Hälfte der Befragten faulenzt (51 %), verbringt bewusst Zeit mit der Familie (50 %), trifft Freunde bzw. geht aus (48 %) und verbringt viel Zeit an der frischen Luft (48 %). Dass sie sich am Wochenende bewusst Zeit für sich selbst nehmen, sagen 42 Prozent der Befragten. 29 Prozent treiben zur Erholung Sport. Entspannende Tätigkeiten am Wochenende I *) Am Wochenende erholen sich ins- **) Ost West Bayern Baden- Süd- Nord NRW durch: gesamt Württemberg West % % % % % % % % - ausschlafen faulenzen bewusste Zeit mit der Familie Freunde treffen, ausgehen viel an der frischen Luft sein bewusste Zeit für sich selbst Sport treiben *) Basis: Befragte, denen das Wochenende zur Erholung ausreicht **) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich 3

4 Frauen nennen nahezu alle entspannenden Wochenendbeschäftigungen etwas häufiger als Männer. Jüngere Befragte unter 30 Jahren sagen überdurchschnittlich häufig, dass sie am Wochenende ausschlafen, faulenzen, sich mit Freunden treffen bzw. ausgehen und Sport treiben. Seltener als die anderen Altersgruppen verbringen sie hingegen Zeit mit ihrer Familie sowie an der frischen Luft. Befragte von 30 bis 49 Jahren entspannen am Wochenende überdurchschnittlich häufig, indem sie Zeit mit ihrer Familie verbringen. Ältere Personen ab 50 Jahren sagen häufiger als die anderen Altersgruppen, dass sie sich am Wochenende bewusst Zeit für sich selbst nehmen. Seltener als der Durchschnitt erholen sie sich, indem sie Freunde treffen oder ausgehen. Entspannende Tätigkeiten am Wochenende II *) Am Wochenende erholen sich ins- **) Männer Frauen 14- bis bis Jahre durch: gesamt Jährige Jährige und älter % % % % % % - ausschlafen faulenzen bewusste Zeit mit der Familie Freunde treffen, ausgehen viel an der frischen Luft sein bewusste Zeit für sich selbst Sport treiben *) Basis: Befragte, denen das Wochenende zur Erholung ausreicht **) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich 4

5 Schüler und Studenten faulenzen am Wochenende häufiger als Erwerbstätige, treffen sich häufiger mit Freunden bzw. gehen aus und treiben häufiger Sport. Erwerbstätige sagen häufiger als Schüler und Studenten, dass sie am Wochenende bewusst Zeit mit ihrer Familie verbringen, viel an der frischen Luft sind und sich Zeit für sich selbst nehmen. Befragte mit einem formal hohen Bildungsabschluss geben überdurchschnittlich häufig an, dass sie faulenzen, sich mit Freunden treffen bzw. ausgehen, sich bewusst Zeit für sich selbst nehmen und Sport treiben. Entspannende Tätigkeiten am Wochenende III *) Am Wochenende erholen sich ins- **) Erwerbs- Schüler, Haupt- mittlerer Abitur, durch: gesamt tätige Studenten schule Abschluss Studium % % % % % % - ausschlafen faulenzen bewusste Zeit mit der Familie Freunde treffen, ausgehen viel an der frischen Luft sein bewusste Zeit für sich selbst Sport treiben *) Basis: Befragte, denen das Wochenende zur Erholung ausreicht **) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich 5

6 Jeweils 51 Prozent der Befragten, denen das Wochenende normalerweise nicht zur Erholung ausreicht, müssen am Wochenende oft arbeiten bzw. lernen oder sich um den Haushalt kümmern. 48 Prozent sagen, dass sie sich nicht entspannen können, weil das Wochenende einfach zu kurz ist. 32 Prozent haben am Wochenende regelmäßige Verpflichtungen. 22 Prozent können sich nicht erholen, da das Wochenende selten so verläuft, wie sie es sich erhoffen. Dass sie Freizeitstress haben, da sie sich am Wochenende zu viele Aktivitäten vornehmen, sagen 13 Prozent. Stressfaktoren am Wochenende I *) Es erholen sich am Wochenende ins- **) Ost West Bayern Baden- Süd- Nord NRW nicht, weil gesamt Württemberg West % % % % % % % % sie häufig arbeiten müssen sie sich um den Haushalt kümmern müssen es einfach zu kurz ist sie regelmäßige Verpflichtungen haben das Wochenende selten so verläuft, wie sie es sich erhoffen sie Freizeitstress haben, da sie sich das Wochenende mit zu vielen Aktivitäten vollpacken *) Basis: Befragte, denen das Wochenende zur Erholung nicht ausreicht **) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich 6

7 Männer sagen häufiger als Frauen, dass sie am Wochenende arbeiten oder lernen müssen und dass sie regelmäßige Verpflichtungen haben. Frauen meinen häufiger als Männer, dass sie sich am Wochenende um den Haushalt kümmern müssen und Freizeitstress durch zu viele Aktivitäten haben. Jüngere Befragte unter 30 Jahren geben überdurchschnittlich häufig an, dass sie am Wochenende arbeiten oder lernen müssen, regelmäßige Verpflichtungen haben und sich zu viele Aktivitäten vornehmen und sich deshalb nicht richtig erholen können. Stressfaktoren am Wochenende II *) Es erholen sich am Wochenende ins- **) Männer Frauen 14- bis bis Jahre nicht, weil gesamt Jährige Jährige und älter % % % % % % sie häufig arbeiten müssen sie sich um den Haushalt kümmern müssen es einfach zu kurz ist sie regelmäßige Verpflichtungen haben das Wochenende selten so verläuft, wie sie es sich erhoffen sie Freizeitstress haben, da sie sich das Wochenende mit zu vielen Aktivitäten vollpacken *) Basis: Befragte, denen das Wochenende zur Erholung nicht ausreicht **) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich 7

8 Erwerbstätige sagen häufiger als Schüler und Studenten, dass sie sich am Wochenende nicht ausreichend entspannen können, da sie sich um den Haushalt kümmern müssen und da das Wochenende einfach zu kurz ist. Schüler und Studenten hingegen müssen am Wochenende überdurchschnittlich häufig arbeiten oder lernen, haben regelmäßige Verpflichtungen und zu viel Freizeitstress. Außerdem sagen sie häufiger als Erwerbstätige, dass das Wochenende selten so verläuft, wie sie es sich vorher erhoffen. Befragte mit einem formal hohen Bildungsabschluss meinen überdurchschnittlich häufig, dass das Wochenende einfach zu kurz ist um sich zu erholen und geben häufiger an, sich am Wochenende zu viel vorzunehmen. Personen mit einem mittleren Bildungsabschluss führen häufiger als die anderen Befragtengruppen an, dass sie sich am Wochenende um den Haushalt kümmern müssen. Stressfaktoren am Wochenende II *) Es erholen sich am Wochenende ins- **) Erwerbs- Schüler, Haupt- mittlerer Abitur, nicht, weil gesamt tätige Studenten schule Abschluss Studium % % % % % % sie häufig arbeiten müssen sie sich um den Haushalt kümmern müssen es einfach zu kurz ist sie regelmäßige Verpflichtungen haben das Wochenende selten so verläuft, wie sie es sich erhoffen sie Freizeitstress haben, da sie sich das Wochenende mit zu vielen Aktivitäten vollpacken *) Basis: Befragte, denen das Wochenende zur Erholung nicht ausreicht **) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich 8

9 27 Prozent der Befragten sagen, dass sie am Wochenende mehr Freizeit als Verpflichtungen haben. 32 Prozent haben mehr Verpflichtungen als Freizeit. Dass sich beides in etwa die Waage hält, meinen 41 Prozent der Befragten. Männer und Befragte mit einem formal hohen Bildungsabschluss sagen häufiger als die anderen Befragtengruppen, dass bei ihnen am Wochenende die Freizeit überwiegt. Mehr Verpflichtungen als Freizeit haben am Wochenende überdurchschnittlich häufig Befragte von 30 bis 49 Jahren. Dass sie am Wochenende in etwa gleichermaßen Freizeit und Verpflichtungen haben, meinen Frauen sowie Schüler und Studenten häufiger als die anderen Befragtengruppen. Verhältnis von Freizeit und Verpflichtungen am Wochenende Am Wochenende haben mehr mehr etwa gleichermaßen *) Freizeit Verpflichtungen Freizeit und Verpflichtungen % % % insgesamt Ost West Bayern Baden-Württemberg Südwest Nord NRW Männer Frauen bis 29-Jährige bis 49-Jährige Jahre und älter Erwerbstätige Schüler, Studenten Hauptschule mittlerer Abschluss Abitur, Studium *) an 100 Prozent fehlende Angaben = weiß nicht 9

10 Der Aussage Verabredungen mit Freunden und Bekannten nach Feierabend bedeuten für mich Freizeitstress stimmen 9 Prozent der Befragten voll und ganz, 29 Prozent eher zu. Dass sie der Aussage eher nicht zustimmen, sagen 39 Prozent. 22 Prozent stimmen ihr überhaupt nicht zu. Frauen geben häufiger als Männer an, dass Verabredungen mit Freunden oder Bekannten nach Feierabend für sie Freizeitstress bedeuten. Schüler und Studenten sagen dies außerdem häufiger als Erwerbstätige. Personen mit einem formal hohen Bildungsabschluss empfinden Verabredungen nach Feierabend etwas häufiger als Befragte mit einem formal niedrigen oder mittleren Bildungsabschluss als Freizeitstress. Meinungen zu Verabredungen nach Feierabend Der Aussage Verabredungen mit Freunden und Bekannten nach Feierabend bedeuten für mich Freizeitstress stimmen zu voll und eher eher überhaupt *) ganz nicht nicht % % % % insgesamt Ost West Bayern Baden-Württemberg Südwest Nord NRW Männer Frauen Erwerbstätige Schüler, Studenten Hauptschule mittlerer Abschluss Abitur, Studium *) an 100 Prozent fehlende Angaben = weiß nicht 10

11 41 Prozent der Befragten sind montagsmorgens normalerweise müde und 34 Prozent sehnen schon wieder das nächste Wochenende herbei. 31 Prozent freuen sich auf die neue Woche und 21 Prozent fühlen sich erholt. Dass sie sich an einem Montagmorgen gewöhnlich lustlos und erschöpft fühlen, sagen ebenfalls 21 Prozent. 16 Prozent sind zu Beginn der Woche voller Tatendrang und motiviert. Nur wenige Befragte sagen, dass sie an einem Montagmorgen normalerweise deprimiert sind (7 %) oder sich krank fühlen (3 %). Befinden am Montagmorgen I An einem gewöhnlichen ins- *) Ost West Bayern Baden- Süd- Nord NRW Montagmorgen gesamt Württemberg West % % % % % % % % sind müde sehnen schon wieder das nächste Wochenende herbei freuen sich auf die neue Woche fühlen sich erholt sind lustlos und erschöpft sind voller Tatendrang und motiviert sind deprimiert fühlen sich krank *) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich 11

12 Frauen sagen häufiger als Männer, dass sie an einem normalen Montagmorgen müde sind, schon wieder das nächste Wochenende herbeisehnen und sich lustlos und erschöpft fühlen. Männer hingegen fühlen sich nach eigener Angabe häufiger als Frauen erholt sowie voller Tatendrang und motiviert. Zwischen den Altersgruppen zeigen sich ebenfalls deutliche Unterschiede. Jüngere Befragte unter 30 Jahren geben überdurchschnittlich häufig an, sich Montagfrüh müde zu fühlen, das nächste Wochenende herbeizusehnen, lustlos und erschöpft sowie deprimiert zu sein. Dass sie sich auf die neue Woche freuen, sich erholt fühlen sowie voller Tatendrang und motiviert sind, sagen ältere Befragte ab 30 Jahren häufiger als jüngere Befragte unter 30 Jahren. Befinden am Montagmorgen II An einem gewöhnlichen ins- *) Männer Frauen 14- bis bis Jahre Montagmorgen gesamt Jährige Jährige und älter % % % % % % sind müde sehnen schon wieder das nächste Wochenende herbei freuen sich auf die neue Woche fühlen sich erholt sind lustlos und erschöpft sind voller Tatendrang und motiviert sind deprimiert fühlen sich krank *) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich 12

13 Schüler und Studenten sagen überdurchschnittlich häufig, dass sie zu Beginn der Woche normalerweise müde sind, schon wieder das nächste Wochenende herbeisehnen, sich lustlos und erschöpft fühlen und deprimiert sind. Erwerbstätige freuen sich nach eigenen Angaben häufiger als Schüler und Studenten auf die neue Woche, fühlen sich erholt und sind voller Tatendrang bzw. motiviert. Befragte mit einem formal mittleren oder hohen Bildungsabschluss geben häufiger als Befragte mit Hauptschulabschluss an, dass sie an einem gewöhnlichen Montagmorgen müde sind. Befragte mit Hauptschulabschluss fühlen sich zum Wochenbeginn häufiger als Personen mit einem formal mittleren oder hohen Bildungsabschluss voller Tatendrang und motiviert. Befinden am Montagmorgen III An einem gewöhnlichen Montagmorgen ins- *) Erwerbs- Schüler, Haupt- mittlerer Abitur, gesamt tätige Studenten schule Abschluss Studium % % % % % % sind müde sehnen schon wieder das nächste Wochenende herbei freuen sich auf die neue Woche fühlen sich erholt sind lustlos und erschöpft sind voller Tatendrang und motiviert sind deprimiert fühlen sich krank *) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich 15. Juli 2014 n4362/30271 Sh 13

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