WHITE PAPER. Dynamische IT-Infrastrukturlösung für Oracle-Umgebungen FlexFrame for Oracle RE

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1 WHITE PPER ynamische IT-Infrastrukturlösung für Oracle-Umgebungen FlexFrame for Oracle RE

2 FlexFrame for Oracle RE FlexFrame for Oracle RE (Rapid Edition) ist die dynamische IT-Infrastrukturlösung von Fujitsu für Oracle-Umgebungen. ie Lösung ermöglicht es, Oracle-Services für atenbank und pplication Server sowie jede andere Oracle-nwendung in einer Server- und Speicherinfrastruktur zu konsolidieren. Hochverfügbarkeit wird auf effiziente Weise sichergestellt und die dministration erheblich vereinfacht. arüber hinaus können npassungen und Erweiterungen flexibel, schnell und kostengünstig vorgenommen werden. FlexFrame for Oracle RE ist die ideale Infrastrukturlösung für Konsolidierungsprojekte, zur Sicherstellung des unterbrechungsfreien blaufs der Geschäfte und für die schrittweise Weiterentwicklung hin zu einer serviceorientierten IT. INHLT FlexFrame for Oracle RE 02 Funktionsweise 03 ynamische Infrastrukturlösung für jede Strategie 04 Umfassende Softwareunterstützung 07 Server- und Storage-Komponenten von FlexFrame for Oracle RE 08 Systemarchitektur 09 Komplettservice für die erfolgreiche Optimierung von Oracle-Umgebungen 11 ie Vorteile von FlexFrame for Oracle RE im Überblick 11 2

3 Funktionsweise Zentrale Komponente von FlexFrame for Oracle RE ist eine Software, das FlexFrame ontrol enter, für die Verwaltung eines Serverpools, von gemeinsam genutztem Speicher sowie für das Starten/Neustarten von nwendungen aus dem Speichersystem heraus. as FlexFrame ontrol enter lässt sich über einen Wizzard unkompliziert auf einem dedizierten Server installieren. Produktionssysteme (pplication Nodes) werden ohne Einsatz lokaler genten überwacht, so dass Kunden ihre nwendungen ohne Änderungen nutzen können. Vor Inbetriebnahme von FlexFrame for Oracle RE ist für jedes etriebssystem und jede Oracle- nwendung eine oot-kopie zu erstellen, die im gemeinsam genutzten Speichersystem abgelegt wird. Nach dem Start von FlexFrame for Oracle RE werden alle verfügbaren Produktionsserver von diesen s aus remote gebootet. ie Lösung arbeitet mit LUN-(Logical Unit Number-) Mapping und stellt zwischen den Servern und den oot-s eine unabhängige Remote-ootverbindung bereit. as FlexFrame ontrol enter übernimmt die Zuordnung der -LUNs. Im Failover-Fall wird die LUN des ausgefallenen Server-s mit dem Ersatzserver verknüpft und neu gestartet. N-zu-1-Konzept FlexFrame for Oracle RE bietet ein N-zu-1-Konzept, bei dem ein einziger Ersatzserver als kostengünstige bsicherung mehrerer Produktionsserver dient. lle Produktionsserver werden automatisch überwacht. Fällt ein Server aus, lässt sich dieselbe nwendung und etriebsumgebung innerhalb von 2 1/2 bis 5 Minuten (je nach ootdauer der nwendung) auf dem Ersatzserver wiederherstellen. as FlexFrame ontrol enter verwendet zur Server-Überwachung standardmäßig TP/IP-Ethernet-Verbindungen und erkennt mit Hilfe eines Echo- oder Ping-ienstes automatisch usfälle. ei Serverausfall wird der ausgefallene Server zum Schutz der aten zunächst heruntergefahren. FlexFrame for Oracle RE verknüpft dann die LUN oder Servergruppe des ausgefallenen Server-s mit dem Ersatzserver und startet danach das des ausgefallenen Produktionsservers auf dem Ersatzserver. Wird ein Fabric- oder Speicherausfall erkannt, routet die Speichersoftware den Zugriff von nwendungen auf aten automatisch über redundante Verbindungen oder auf das gespiegelte Speichersystem. anach bootet das des ausgefallenen Produktionsservers auf dem Ersatzserver und der Zugriff auf die gespeicherten aten wird gewährt. en Status der gesamten Überwachung kann der dministrator über das Java-basierte GUI von FlexFrame for Oracle RE abrufen. Über GUI oder LI ist es zudem möglich, Server für Reparaturen in den manuellen Modus zu setzen, Upgrades durchzuführen, neue Server hinzuzufügen oder Konfigurationen zu ändern. er Zugriff auf das GUI von FlexFrame for Oracle RE erfolgt mit Hilfe üblicher webbasierter http-efehle. SN- und issi-oot Im zentralen SN-Speichersystem abgelegte oot-s werden über SN-oot oder issi-oot verwaltet. Lokale oot-isks und benutzerspezifische oot-umgebungen auf den Produktionsservern sind nicht mehr erforderlich. Production Servers E F E F ontrol enter SN Storage Server s Server H SN Fibre hannel Switch SN oot Spare Server E F Server H SN oot FlexFrame for Oracle RE utomatischer Remote oot Überwachung von Servern und Storage utomatische Wiederherstellung von Servern Wiederherstellung von Storage und Fabric nach Fehler Vorteile von Remote oot über SN oder issi iskless etrieb von Servern Zentrales Management Zentrale Sicherung Flexible Nutzung zustandsloser Infrastruktur 3

4 ynamische Infrastrukturlösung für jede Strategie Zwischen jedem H (Host us dapter), Fibre hannel- oder LN- Switch der Produktionsserver und dem Fibre hannel-sn bzw. issi- Speichersystem wird dazu eine SN-(Fibre hannel-) oder LN-over- SN-(iSSI-Netzwerk-)Hardwaretopologie erstellt. er H oder die issi-ln-karte jedes Produktionsservers ist damit über den entsprechenden Switch mit dem SN-Subsystem verbunden. ei Fibre hannel SN-oot ist das IOS eines Servers so konfiguriert, dass der ootvorgang über Fibre hannel erfolgt und die Server-Hs über oot-lun zugewiesen werden. ei issi-sn hingegen nutzt der issi- Software-Initiator auf dem PRIMERGY Motherboard für den - oot den Onboard-LN-ontroller. Unterstützt wird die dynamische Zuweisung von issi-initiatoren für issi-targets dieser Vorgang ähnelt dem LUN-Masking bei Fibre hannel-oot. issi Host issi Initiator NI issi Session TP onnection issi evice issi Target Mit FlexFrame for Oracle RE bietet Fujitsu Unternehmen die Möglichkeit, mit einer Infrastrukturlösung unterschiedliche Zielsetzungen zu adressieren. abei müssen nwender nicht von einem auf den anderen Tag ihre komplette Infrastruktur ändern. Sie können vielmehr schrittweise vorgehen und beispielsweise mit einer reinen Hardwarekonsolidierung starten und dann sukzessive den Grad der Serviceorientierung erhöhen. 1st: Rationalized Hardware consolidation/ centralization for Oracle s and applications High vailability 2nd: dynamic databases Oracle R Workload Management Higher quality of service 3rd: virtualized agile IT Oracle VM increased consolidation flexible shift of resources 4th: Service Oriented Oracle SO Policy-based resource shifting usiness responsive IT infrastructure n architecture that supports all steps towards an optimized IT infastructure issi Remote oot In vier Schritten zur optimalen IT-Infrastruktur Wird FlexFrame for Oracle RE nach Installation und Konfiguration inklusive Zuordnung der Speicherpartitionen zu den Servern das erste Mal aktiviert, findet jeder Server das ihm zugewiesene oot- im SN und verwendet es. Stellt FlexFrame for Oracle RE einen Serverausfall fest, werden die oot-lun und aten-luns des ausgefallenen Produktionsservers (etriebssystem, nwendungen und aten) dem Ersatzserver automatisch zugewiesen. 4

5 Schritt 1: Rationalisierung Schritt 2: ynamische atenbanken Oracle Oracle S Oracle pps Oracle Oracle Oracle FlexFrame ontrol enter FlexFrame ontrol enter Server Pool Network Server Pool Network Storage Pool Operating system / Oracle apps & E Storage Pool E E as Ziel der Hardwarekonsolidierung unterstützt FlexFrame for Oracle RE, indem Server in einem Pool zusammengefasst werden und indem sich viele Produktionsserver für Hochverfügbarkeit einen oder wenige Ersatzserver teilen. Zur Rationalisierung bestehender Serverlandschaften müssen Unternehmen nichts an ihrer Oracle-Software ändern. ie Oracle-Services werden so genutzt, wie sie vorliegen, aber sie laufen nun in einer zentralisierten Infrastruktur ab, welche zentral vom FlexFrame ontrol enter gemanagt wird. Vorteile: Verbesserte Systemauslastung durch einfaches Umschalten von Servern zwischen Services Kostengünstige Hochverfügbarkeit durch automatischen Ersatz ausgefallener Server Höhere Produktivität durch zentrale Überwachung und Steuerung des Serverpools Oracle Real pplication lusters (R) verbessert im etrieb von atenbanken die Servicequalität. Oracle R sorgt zum einen dafür, dass die Last von atenbankservices über das luster auf mehrere pplication Nodes verteilt wird. Zum anderen wird der Zustand des lusters überwacht und sichergestellt, dass der atenbankservice erreichbar ist. FlexFrame for Oracle RE und Oracle R sind das perfekte Team, um Oracle-atenbanken hochverfügbar in einem luster ablaufen zu lassen. Während Oracle R installierte und aktive Server überwacht, ist FlexFrame for Oracle RE für die ereitstellung der Hardwareressourcen zuständig. In FlexFrame for Oracle RE können mehrere atenbank- luster mit jeweils unterschiedlicher nzahl Instanzen parallel betrieben werden. Vorteile: Sehr hohe Verfügbarkeit der atenbank Service bleibt aktiv während des usfalls eines Servers während ein Server hinzugefügt oder ersetzt wird Schnelle Reaktion auf sich ändernde Workloads 5

6 Schritt 3: Virtualisierte, anpassungsfähige IT Schritt 4: Serviceorientierte IT pplication Oracle VM Manager virtual servers pplication pplication Service 5 Service 4 usiness Process Service 1 Service 2 Service 3 Oracle Enterprise Manager physical servers Network FlexFrame ontrol enter Oracle VM Manager Storage Pool Operating system / Oracle apps & E virtual servers physical servers FlexFrame ontrol enter Network er Trend geht zunehmend dahin, nwendungen mit geringer Leistung zu virtualisieren. Nach Meinung von nalysten wird es allerdings aufgrund von PU- und andbreiten-nforderungen auch weiterhin der Fall sein, dass die meisten nwendungen auf realen Servern ausgeführt werden müssen. dministratoren stehen damit vor der ufgabe, immer komplexer werdende Umgebungen mit realen und virtuellen Servern zu verwalten. FlexFrame for Oracle RE bietet eine Lösung, die dies erleichtert. Hierzu wird Oracle Virtual Machine (VM) als Virtualisierungsplattform für Oracle-nwendungen in FlexFrame for Oracle RE integriert. Hostserver von Oracle VM lassen sich so hochverfügbar betreiben. urch die Virtualisierung mit Oracle VM in Verbindung mit der Serverund Speicherkonsolidierung sowie der Hochverfügbarkeitsfunktionalität von FlexFrame for Oracle RE ergeben sich zudem weitere Vorteile: Konsolidierungsmöglichkeiten können besser ausgeschöpft und die Systeme der Infrastrukturlösung optimal genutzt werden. Letztlich resultiert dies auch in deutlichen Energieeinsparungen, wobei dieser Effekt in jedem Einzelfall abzuwägen ist gegen etwaige bnahmen bei der nwendungsleistung sowie dem Virtualisierungs- und Verwaltungsaufwand. Vorteile: Grad der Serverkonsolidierung wird erhöht Höhere Flexibilität durch unterbrechungsfreie Verlagerung von nwendungen zwischen virtuellen Servern Schnellere ereitstellung neuer Oracle-Services Kostengünstige Hochverfügbarkeit für reale und virtuelle Server Storage Pool Operating system / Oracle apps & Unternehmen, die eine Service-oriented rchitecture (SO) einführen, erhalten durch den Einsatz lose gekoppelter Services und nwendungen größere Flexibilität und Effizienz bei der Entwicklung, Integration und npassung ihrer Geschäftsanwendungen. iese Modularität auf der nwendungsebene ermöglicht es zum eispiel, npassungen, die aus geschäftlichen oder technischen Gründen notwendig werden, schneller und kostengünstiger vorzunehmen. Sie erfordert jedoch auch eine IT-Infrastruktur mit entsprechender Modularität. FlexFrame for Oracle RE bietet ebendiese und stellt damit sicher, dass Unternehmen, die eine SO- Strategie verfolgen, diese auch optimal umsetzen können. er Oracle pplication Server ist die Softwareplattform von Oracle zum ufbau einer SO. Ein Geschäftsprozess setzt sich dabei aus verschiedenen nwendungsbausteinen zusammen, die unter dem Oracle pplication Server ablaufen. FlexFrame for Oracle RE übernimmt als zugrunde liegende Infrastruktur hierbei vor allem zwei ufgaben: Schnelle Zuordnung von Ressourcen zu nwendungsbausteinen garantiert die Verfügbarkeit des Service Hochverfügbarkeit über Systemgrenzen hinaus garantiert die Verfügbarkeit aller nwendungsbausteine eines Geschäftsprozesses E Während Oracle VM hierbei für die schnelle ereitstellung der Oracle- Services sorgt, stellt FlexFrame for Oracle RE die Hochverfügbarkeit der Hardwareressourcen sicher. Vorteile: Optimale Servicequalität Effiziente Nutzung der IT-Infrastruktur IT-Infrastruktur kann Änderungen im SO-ufbau schnell abbilden 6

7 Umfassende Softwareunterstützung FlexFrame for Oracle RE unterstützt Linux-basierte nwendungen auf verschiedenen etriebssystemen. azu gehören Oracle Enterprise Linux (OEL), RedHat Linux und Novell SUSE Linux. Für jeden Server wird ein oot- des etriebssystems auf dem Speichersystem gespeichert und per Remoteeploy auf dem Server gebootet. as Virtualisierungskonzept von FlexFrame for Oracle RE entkoppelt die Oracle-Software von der darunterliegenden Hardware und dem etriebssystem. ie entkoppelte Oracle-Software wird als Oracle-Service bezeichnet. FlexFrame for Oracle RE ermöglicht es, einen Oracle-Service auf einem Server zu betreiben, auf dem dieser Oracle-Service nie zuvor installiert wurde. Ein Oracle-Service kann entweder nur auf einem Server ablaufen oder als luster auf mehreren Servern gleichzeitig. Ein luster agiert von außen gesehen wie eine einzige Installation. In einem luster werden die ufgaben an einzelne Elemente des lusters, die Service-Instanzen, verteilt. In einem luster können Service-Instanzen im laufenden etrieb hinzugefügt oder weggenommen werden. Solange mindestens eine Service- Instanz verfügbar ist, ist auch der Oracle-Service noch verfügbar. urch die luster-technologie kann somit die Last eines Oracle-Service auf mehrere Rechner verteilt und gleichzeitig die Verfügbarkeit des Oracle- Service erhöht werden. uf den pplication Nodes von FlexFrame for Oracle RE lassen sich folgende Oracle-Services betreiben: für ache-fusion werden zudem langsame Plattenzugriffe durch schnelle Netzwerkzugriffe ersetzt. In FlexFrame for Oracle RE können mehrere atenbank-luster mit jeweils unterschiedlicher nzahl von Instanzen parallel betrieben werden. Oracle pplication Server ist die Plattform für die J2EE-nwendungen eines Unternehmens. Er kann auch als luster betrieben werden. Unterstützt wird zudem der parallele etrieb mehrerer luster mit jeweils unterschiedlicher nzahl an Instanzen. eliebige Oracle-nwendungen wie etwa Oracle pplications können auf FlexFrame for Oracle RE neben Services für Oracle atabase und Oracle pplication Server ablaufen. Oracle Enterprise Manager Grid ontrol ist die zentrale Plattform für die dministration und Überwachung von nwendungen und Systemen, die auf der Oracle-Technologie basieren. ußer Funktionen für Überwachung, Performance Management sowie für die dministration von verteilten atenbanken und pplication Servern bietet Oracle Enterprise Grid ontrol erweiterte iagnosemöglichkeiten und Tuningoptionen. Oracle VM ist die einzige Virtuelle Maschine, die von Oracle unterstützt wird. FlexFrame for Oracle RE integriert diese Lösung zur Virtualisierung von Servern mit sowohl Oracle- als auch Nicht-Oracle-nwendungen und bietet so in einer Lösung Hochverfügbarkeit für reale und virtuelle Server. Oracle atabase läuft als Single Instance-atenbank auf einem einzelnen pplication Node ab. Eine Single Instance-atenbank wird im llgemeinen eingesetzt, wenn keine ununterbrochene Verfügbarkeit der atenbank erforderlich ist. FlexFrame for Oracle RE erlaubt den etrieb mehrerer Single Instance-atenbanken auf einem pplication Node und den etrieb mehrerer pplication Nodes. Oracle atabase R als Option zur Oracle atabase ermöglicht den gleichzeitigen blauf des atenbank-systems auf mehreren pplication Nodes. Oracle luster Ready Services überwachen hierbei den Zustand des lusters und starten/stoppen die Ressourcen. Mit luster Interconnect 7

8 Server- und Storage-Komponenten von FlexFrame for Oracle RE FlexFrame for Oracle RE sorgt mit Industriestandard-Technologie für die kontinuierliche, effiziente und anpassungsfähige Unterstützung von Geschäftsprozessen. PRIMERGY lade Server bieten Performance nach edarf für alle anspruchsvollen ufgaben im Rechenzentrum. Und dies dank einem durchgängig redundanten esign höchst zuverlässig sowie mit minimalem Platzbedarf, geringem Stromverbrauch und stark reduziertem Verkabelungsaufwand. Ob als atenbank-, pplikations-, Web-Server oder als Terminal-Server-Farm: PRIMERGY lade Server sichern mit ihrer Skalierbarkeit hochgradige Flexibilität im Rechenzentrumsbetrieb. Gefördert wird diese durch ein innovatives Server Management, das beispielsweise die dynamische Softwarekonfiguration sowie uneingeschränkte Kontrolle von einem zentralen, fehlertoleranten Zugang aus bietet. eim System Management resultieren Funktionalitäten wie diese nicht zuletzt in einer vereinfachten, effizienteren dministration. ls zentrale Komponente von Serverpools garantieren PRIMERGY lade Server durch die Möglichkeit des gemischten etriebs von lade Servern verschiedener Generationen in einem hassis außerdem größtmöglichen Schutz von Investitionen. FlexFrame for Oracle RE bietet als alternative Konsolidierungslösung zudem die Option, Rack-Modelle der PRIMERGY Serverfamilie einzusetzen. FibreT X3 ist die ultra-skalierbare Speichersystem-Familie für bis zu 480 T Kapazität. ie Systemfamilie kombiniert hohe Performance, optimalen Investitionsschutz und Zuverlässigkeit unternehmenswichtiger aten in einer Lösung, die sehr effizient mit den nforderungen wächst. ies gilt selbst dann, wenn Unternehmen eine katastrophensichere Lösung mit entfernter Spiegelung realisieren wollen. In Verbindung mit Softwaretools wie Navisphere von EM für die Speicherverwaltung, MirrorView von EM für die atenspiegelung oder PowerPath von EM für Redundanz und Failover des Netzwerks setzt die FibreT X3-Familie im ereich mittelgroßer Speichersysteme Standards. Netpp issi-speichersysteme sind die Option, die FlexFrame for Oracle RE für die Nutzung des bewährten issi-industriestandards bietet. Mit ihm lässt sich in vielen Fällen die Topologie von IT-Infrastrukturen radikal vereinfachen, da man die vorhandene Netzwerkinfrastruktur und bestehendes Know-how im Ethernet-ereich nutzen kann. Mit Netpp issi-speichersystemen stellt FlexFrame for Oracle RE hierbei sicher, dass nwender beim Management ihrer aten zugleich von größtmöglicher Zuverlässigkeit, Performance und Wirtschaftlichkeit profitieren. Mit den SN-Speichersystemen FibreT SX8x und FibreT X sowie Netpp issi-speichersystemen stellt FlexFrame for Oracle RE auch leistungsstarke Lösungen für die Konsolidierung von enutzerdaten, für Flexibilität bei wachsendem Kapazitätsbedarf sowie für hohe Performance und Zuverlässigkeit im Geschäftsbetrieb. FibreT SX8x-Speichersysteme bieten die Qualität und Zuverlässigkeit, wie sie für Rechenzentren gefordert werden. Selbst wenn die Stromversorgung unterbrochen wird, sind die aten dank der Fibreap -Technologie geschützt. Snapshots sind als Standardfunktion integriert und die dministration über die Web-Schnittstelle ist denkbar einfach. Mit einer zweiten FibreT SX8x-Speichereinheit und hostbasierter atenspiegelung mit dem uplex ata Manager erreichen Unternehmen darüber hinaus die größtmögliche Hochverfügbarkeit. 8

9 Systemarchitektur ie Komponenten und deren Zusammenspiel verdeutlicht die Systemarchitektur von FlexFrame for Oracle RE. as asismodul umfasst die nalyse und Umsetzung von Entscheidungen und überwacht die Zustands- und Jobverwaltung zwei interne Funktionen von FlexFrame for Oracle RE. Eine externe Schnittstelle bietet sowohl GUI- als auch LI-Optionen zur Überwachung des Status der Hochverfügbarkeitsfunktionen, der Serverzustände und der Operator-Funktionen, die initiiert werden können. Für Speicher und Server werden zwei interne Schnittstellen bereitgestellt: ie Speicherschnittstelle konfiguriert und verknüpft die Speicherfunktionen primär für das Remote-ooten eines durch FlexFrame for Oracle RE verwalteten Servers und die dynamische Zuordnung eines etriebssystemimages von einem ausgefallenen Server auf einen Ersatzserver. Über die Serverschnittstelle werden zwei Hauptfunktionen umgesetzt: Überwachung: PRIMERGY X/RX-Server werden durch TP- Echo-ienst überwacht. Start/Stopp-Prozeduren: as Powermanagement ist unterschiedlich: ei lade Servern wird ein SNMP-efehl an das Management lade gesendet, das dann einen eigenen, internen efehl zum Hochfahren/Herunterfahren an das Server lade absetzt. ei Rack und Tower Servern wird die Standard-IPMI-Schnittstelle für das Powermanagement verwendet. s und LUN-Verwaltung evor FlexFrame for Oracle RE gestartet wird, müssen s der etriebssysteme und jeder nwendung für jeden Server erstellt und in einer LUN gespeichert werden. as Erstellen von s beginnt nach Einrichtung und Verbindung der Server und des Speichersystems. Neben manuellen Installationsmethoden stehen den Kunden noch zwei Optionen zur -Erstellung zur Verfügung: Lokale Installation mit ServerView ServerStart über -ROM Remote-Installation mit ServerView ServerStart und/oder Remote- eploy ie PRIMERGY ServerView Suite unterstützt dministratoren bei der Konfiguration, Installation, nwendung und Verwaltung von PRIMERGY Servern. ei FlexFrame for Oracle RE stellt die ServerView Suite Optionen zur lokalen oder Remote-Installation bereit. ie Module ServerView ServerStart und optional auch Remoteeploy können bei der Erstellung bootfähiger Server-s eingesetzt werden. ie ServerView Suite unterstützt Kunden auch bei der Überwachung und nalyse der Serverintegrität, bietet Funktionen zur estandsverwaltung, analysiert die Leistung des Servers und stellt Server-Updates zur Verfügung. ei der lokalen Installation wird das Modul ServerStart auf einem Referenzserver installiert und verwendet, um ein Linux-etriebssystem für den ersten Server zu erstellen. Mit ServerStart wird ein etriebssystem- in einem dedizierten LUN-ereich im SN erstellt, auf den alle Server im Netzwerk Zugriff haben. Nachdem das etriebssystem erstellt wurde, kann die erforderliche nwendung installiert werden, um ein vollständiges, bootfähiges Server- zu erstellen. iese Schritte werden für alle Produktionsserver-s wiederholt. External Interface Module ase Module ecision Engine State Management Job Management http dmin / onfig GUI Server Name State Server Server Server Online Online Online Storage Interface LUN-Mapping onsistency hecking Server Interface Power Management Monitoring SX8x Xxx Netapp issi RX / TX X LUN-Mapping onsistency hecking LUN-Mapping onsistency hecking LUN-Mapping onsistency hecking Power Management Monitoring Power Management Monitoring IPMI (Power) SNMP (Power) RM MM PU lade LUN oot LUN oot LUN oot Ping (Monitor) OS lade hassis OS lade Tray Ping (Monitor) Managed Nodes RM = Remote Management ontrol MM = Management lade 9

10 ei der Remote-Installation werden ServerStart und Remoteeploy gemeinsam mit einem Referenzserver und mit einem separat installierten eployment Server verwendet. Zuerst wird Remoteeploy installiert, um einen eployment Server zu erstellen. ann werden mit Remoteeploy das etriebssystem- und nwendungs- für einen Server erstellt. ieser Vorgang wird für alle erforderlichen s wiederholt. as Ergebnis gleicht dem der lokalen Installation, mit der usnahme, dass die s auf einem dedizierten eployment Server erstellt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, das -Verzeichnis auf dem eployment Server statt im SN zu speichern. Mithilfe von Remoteeploy können rasch neue Server für die Produktionsumgebung bereitgestellt werden, da dieser Vorgang nur wenige Schritte umfasst. as FlexFrame ontrol enter erstellt eine atenbank mit allen verfügbaren Produktions- und Failover-Servern sowie den dazugehörigen s. Mit den ursprünglichen LUN-Zuordnungen des enutzers wird eine atei mit Operating s im SN erstellt. iesen s weist FlexFrame for Oracle RE eine eindeutige LUN sowie eine eindeutige Hoder LN-Kennung unter Verwendung der WWN desjenigen Servers zu, auf dem das gebootet wird. Während des initialen oot-vorgangs sucht der Server mit Hilfe des WWN/LUN-Index sein oot- und startet. ei einem usfall führt FlexFrame for Oracle RE eine LUN- Neuzuordnung durch. LUN-Zuordnung bedeutet, dass die WWNs des ausgefallenen Servers und des Ersatzservers nach Herunterfahren des ausgefallenen Servers ausgetauscht werden, so dass der Ersatzserver das des ausgefallenen Servers jetzt über die LUN referenziert. er Ersatzserver wird dann unter Verwendung des originalen s des ausgefallenen Servers gebootet. Es ist möglich, vor einem Failover eine nwendung mit niedriger Priorität auf dem Ersatzserver auszuführen, doch diese nwendung wird beim Failover eines Produktionsservers automatisch beendet. Wenn ein Produktionsserver aktualisiert oder geändert wird, wirkt sich das nicht auf die LUN-Zuordnung aus. Wird ein etriebssystem- geändert, ist eine erneute Zuordnung erforderlich. Installation und Konfiguration FlexFrame for Oracle RE beinhaltet einen Staging Service, so dass die dynamische IT-Infrastrukturlösung mit komplett installierten Hardwarekomponenten ausgeliefert wird. Zu den zertifizierten Speichersystemen gehören SX8x, X3-xx und Netpp issi-speichersysteme. Falls mehrere Speichersysteme im Rahmen einer FlexFrame-Installation verwendet werden, müssen sie homogen oder gleich sein. er gemeinsam genutzte Speicher stellt allen Servern zentralisierte aten und die Möglichkeit des Remote-ootens zur Verfügung. Es wird ein oot--verzeichnis erstellt, auf das freier Zugriff besteht und das von FlexFrame for Oracle RE für SN-oot und issi- oot verwendet wird. amit werden die Server betriebssystemunabhängig. Unterstützt durch einen ssistenten, ist das Einrichten des FlexFrame ontrol enters ein Kinderspiel. ie meisten der erforderlichen Schritte sind integriert und automatisiert, wodurch nur wenige eindeutige Parameter und Kennungen tatsächlich eingegeben werden müssen. anach werden Server und Speicher in den Netzwerken registriert. nwendungsdaten werden erstellt und gespeichert. ie erforderlichen aten-luns und -Volumes werden ebenfalls erstellt. etriebssysteme und nwendungen werden installiert. FlexFrame weist die s den Servern für das automatische ooten zu. dministration FlexFrame for Oracle RE verwaltet konsolidierte Server und Speicher. Wenn die vorbereitete FlexFrame-Konfiguration aktiviert wird, werden alle oot-s erkannt und das Remote-ooten der Server wird eingeleitet. Sind die Server online, überwacht FlexFrame for Oracle RE diese. Falls danach ein Neustart durchgeführt wird, wird derselbe Prozess wiederholt. urch einen Failover wird der physische Server zwar implizit geändert, dennoch wird weiterhin dasselbe oot- verwendet. usgefallene Server können je nach Konfigurationseinstellungen in der grafischen edienoberfläche (GUI) als nicht verfügbar angezeigt oder neu gestartet werden. Ein Failback des originalen etriebssystem-s erfolgt nicht automatisch. er dministrator kann ein Failback manuell erzwingen, wenn zum eispiel der originale Server nicht defekt oder das Problem behoben ist und der Server erneut im Online-Modus verwendet werden soll. ie Server werden konfiguriert, installiert und in Serverpools gruppiert, die aus Produktivservern und einem oder mehreren Ersatz-Servern bestehen. Ein zusätzlicher Server dient für die Installation des FlexFrame ontrol enters zur Verwaltung der Infrastruktur. 10

11 Komplettservice für die erfolgreiche Optimierung von Oracle-Umgebungen as ienstleistungsportfolio für FlexFrame for Oracle RE deckt mit onsulting- und Integrationsservices sowie Managed Services alle Phasen eines Kundenprojekts ab. er Fokus liegt zum einen darauf, Projekte schnell, mit mimimalen Risiken und effizient durchzuführen. Zum anderen bietet Fujitsu die Optionen, um den reibungslosen etrieb von FlexFrame for Oracle RE kostengünstig sicherzustellen. as ngebot ist modular aufgebaut, so dass je nach Kundenanforderung die Serviceinhalte spezifiziert werden können. In den ersten Projektphasen helfen die onsulting Services von Fujitsu, die beste Lösung für die zukünftige IT-Infrastrukturlösung zu identifizieren. Integrationsdienstleistungen sorgen für deren passgenaue uslegung und Integration. urch deren Vorinstallation im Staging enter von Fujitsu werden eeinträchtigungen onsult esign uild Operate Maintain Technical IT Infrastructure Services Strategy Workshop onfiguration & Sizing Solution oncept Proof of oncept Integration Solutions specific oachings & Trainings IT Investment ecision Support ROI Services ROI-ESTIMTE TM ROI-PREIT TM FlexFrame for Oracle RE-ienstleistungsportfolio Solution Implementation Operational Implementation ROI-ELIVER TM Go Live Services Solution Support Operational Services des laufenden etriebs auf das Nötigste reduziert und mit Go Live Services der reibungslose Start gewährleistet. Mit dem IT Investment ecision Support lassen sich zudem die finanziellen uswirkungen von IT-Infrastrukturprojekten zuverlässig kalkulieren. Schon vor der Projektentscheidung können hiermit zu erwartende Einsparungen aufgezeigt werden. ieser Service ist auch auf die folgenden Projektphasen exakt abgestimmt und hat sich in vielen Projekten als ein wirkungsvolles Prognose-, Steuerungs- und Kontrollinstrument bewährt. bgerundet wird das ngebot durch einen Solutionontract, der alle Wartungs- und Servicefragen rund um die IT-Infrastrukturlösung abdeckt. Für eine umfassende Optimierung in den Phasen Operate und Maintain bietet Fujitsu darüber hinaus Managed Services. ieses Konzept, als interessante lternative zum Outsourcing, umfasst eine Reihe von standardisierten, perfekt aufeinander abgestimmten ienstleistungen rund um den IT- etrieb und das Management von FlexFrame for Oracle RE. Im Gegensatz zum Outsourcing behält der Kunde die volle Kontrolle über sein Personal und seine nlagen. Unternehmen profitieren unter anderem von der großen Expertise, die Fujitsu als internationaler ienstleister bieten kann, und von der einfachen Möglichkeit, Ressourcen- oder Know-how-Engpässe auszugleichen. Ein verbrauchsorientiertes Verrechnungsmodell garantiert hohe Kostentransparenz und Flexibilität. ie Vorteile von FlexFrame for Oracle RE im Überblick NGEOT/FUNKTIONLITÄT Infrastruktur-Konsolidierung Hochverfügbarkeit mit N-zu-1-Konzept utomatisierung Einfache edienung rchitektur für aktuelle und zukünftige nforderungen VORTEILE senkt TO & Investitionskosten steigert den Nutzungsgrad durch Serverfarmen und gemeinsamen Speicher keine bhängigkeiten standardisiert die Infrastruktur für effiziente Verwaltung senkt die usfallzeiten erhöht die Service Levels und verbessert den atenzugriff bis zu 60 % geringere Kosten für Hochverfügbarkeit verglichen mit 1:1-Hochverfügbarkeits-luster schützt reale und virtuelle Server mit beliebigen Linux-nwendungen unterstützt die gesamte IT- und aten-redundanz automatisiert Routineaufgaben, macht Ressourcen frei steigert die etriebszuverlässigkeit, vereinfacht die Verwaltung lässt sich leicht installieren und betreiben senkt die nforderungen an Kenntnisse und Erfahrungen des Operators integriert mehrere Virtualisierungs- und Speicheroptionen bietet Investitionsschutz für getätigte und zukünftige Konsolidierung skaliert reale und virtuelle Server sowie Speicher auf einfache Weise verringert die Verwaltungsanforderungen bei zukünftigem Wachstum 11

12 de.ts.fujitsu.com Herausgeber Fujitsu Technology Solutions Mies-van-der-Rohe-Straße 8, München, eutschland opyright: 2009 Fujitsu Technology Solutions Printed in Germany estell-nr.: E Kontakt: de.ts.fujitsu.com/contact lle Rechte vorbehalten, insbesondere gewerbliche Schutzrechte. Änderung von technischen aten sowie Lieferbarkeit vorbehalten. Haftung oder Garantie für Vollständigkeit, ktualität und Richtigkeit der angegebenen aten und bbildungen ausgeschlossen. Wiedergegebene ezeichnungen können Marken und/oder Urheberrechte sein, deren enutzung durch ritte für eigene Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.

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