Leandro Carvalho, MVP Virtual Machine

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1 Kapitel 1 1 Einleitung 1 A new era in IT has begun with cloud technologies spread across companies. Windows Server 2012 with Hyper-V brings you all you need for public and private clouds. Complex components like high availability, reliability, disaster recovery and mobility will now be cheaper and easier than ever before. Leandro Carvalho, MVP Virtual Machine Hyper-V hat sich am Markt etabliert. Schon seit der Version in Windows Server 2008 R2 zählen die meisten Experten Microsofts Lösung für Server-Virtualisierung zu den»großen Drei«der virtuellen Welt. Damit darf sich Hyper-V schon geraume Zeit die erste Reihe teilen mit dem langjährigen Marktführer VMware vsphere und dem aus der Open-Source-Welt stammenden XenServer von Citrix. Mit der aktuellen Version von Hyper-V in Windows Server 2012 schickt sich Hersteller Microsoft an, seine Position nicht nur zu festigen, sondern sie auszubauen und an einigen Stellen seine Mitbewerber zu überholen. Ob dies gelingt, wird der Erfolg am Markt nach einigen Jahren zeigen. Ernst zu nehmen ist Hyper-V allemal. Schon seit seiner ersten Veröffentlichung im Jahr 2008 haben zahlreiche Kunden auf den Hypervisor»Made in Redmond«gesetzt und betreiben seitdem ihre IT-Infrastrukturen erfolgreich auf dieser Basis Mit diesem Buch legen Ihnen Galileo Press und die Autoren zum ersten Mal ein umfassendes und ausführliches Werk zu Hyper-V in deutscher Sprache vor. Aus vielen Gesprächen mit Kunden, Kollegen und Community-Mitgliedern wissen wir, dass der Bedarf an solcher Lektüre sehr groß ist. Wir haben das als Ansporn genommen, Ihnen das Buch zu schreiben, das wir auch selbst gern gelesen hätten. 1.1 Was wir Ihnen bieten Dieses Buch hat vier Autoren, die alle seit Jahren als IT-Dienstleister tätig sind. Zudem sind wir alle in der deutschsprachigen und der internationalen IT-Community aktiv. Das versetzt uns in die glückliche Lage, zahlreiche Diskussionen über technische und organisatorische Fragen der IT führen zu können. Viele unterschiedliche Kunden 19

2 1 Einleitung kennen wir sehr gut und wissen ihre ebenfalls sehr unterschiedlichen Anforderungen einzuschätzen. Daher ist uns bewusst, dass eine passende Lösung viel mehr umfassen kann als nur ein paar technische Details. Jede Situation erfordert, dass man sich auf sie einstellt. Unser Buch wendet sich an Administratoren, Consultants und IT-Architekten, die Virtualisierungslösungen mit Hyper-V entwerfen oder einrichten möchten. Genauso sprechen wir aber auch IT-Projektleiter, IT-Leiter und Entscheider an, die Hinweise für das Projekt-Design benötigen und dabei auf Erfahrung und einen technischen Hintergrund Wert legen. Alle, die für die Ausbildung, das Studium oder die Prüfungsvorbereitung fundiertes Wissen zu Hyper-V benötigen, sind uns herzlich willkommen. Dabei stehen die Zertifizierungsprüfungen des Herstellers für uns allerdings nicht im Vordergrund. Wir alle haben sie aber in verschiedenen Fassungen abgelegt und können daher aus eigener Anschauung bestätigen, dass Sie mit dem Know-how in diesem Buch dafür richtig ausgerüstet sind. Wir haben ein sehr technisches Buch geschrieben, uns aber gleichzeitig einen lockeren und persönlichen Stil vorgenommen. Besondere Vorkenntnisse möchten wir Ihnen nicht abverlangen, wenn Sie unser Werk lesen. Trotzdem ist es natürlich von Vorteil, wenn Sie schon mit Windows Servern und ihrer Administration zu tun hatten. Alles, was Sie hier lesen, bezieht sich auf Hyper-V in Windows Server Zum Zeitpunkt der Drucklegung war das Betriebssystem etwa ein halbes Jahr in finaler Version auf dem Markt. Alle Autoren haben allerdings intensiv an der vorangegangenen Beta-Phase teilgenommen (damals war noch von»windows 8 Server«die Rede). Die Vorgängerversionen von Hyper-V in Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 spielen nur eine sehr untergeordnete Rolle in diesem Buch. Hier und da weisen wir auf diese»vorfahren«hin, doch der Fokus liegt auf der aktuellen Fassung in Windows Server Das Buch als Ganzes Wir haben den Anspruch, Ihnen mehr zu bieten als eine Auflistung der Funktionen und der technischen Konfigurationsmöglichkeiten von Hyper-V und seinen Komponenten. Wir möchten Ihnen Kenntnisse vermitteln, mit denen Sie selbst einschätzen können, ob eine bestimmte Technik oder ein bestimmter Ansatz Ihre Anforderungen erfüllt. Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass technische Darstellungen sich allzu oft nur auf das»wie«konzentrieren und dabei das»warum«etwas außer Acht lassen. An mehreren Stellen lesen Sie in diesem Buch daher einige grundsätzliche Gedanken zu einem Thema. Das betrifft vor allem solche Aspekte, die von strategischer Bedeu- 20

3 1.1 Was wir Ihnen bieten tung sind, weil sie die Kernprozesse eines Unternehmens betreffen können. Auf der anderen Seite bieten wir Ihnen Hinweise aus der Praxis zahlreicher Virtualisierungsprojekte, die Ihnen Best Practices und Erfahrungen vermitteln sollen manchmal vielleicht sogar bewusst anders, als der Hersteller selbst es darstellen würde. 1 Da Die Praxis stellt auch insgesamt den»roten Faden«für unser Buch dar. Wir haben uns entschieden, Ihnen die Themen an»lebenden Beispielen«darzustellen und uns dafür zwei realistische Fallbeispiele herausgesucht. Zugegeben: Die beiden Firmen»A. Datum GmbH«und»Contoso AG«, die Sie im Verlauf dieses Buches genau kennenlernen werden, sind frei erfunden. Sie orientieren sich aber an echten Unternehmen, die wir in unserem Berufsleben als IT-Consultants betreuen durften. Vielleicht finden Sie sich an der einen oder anderen Stelle wieder absichtlich haben wir zwei Beispiele gewählt, deren IT-Umgebungen unterschiedlich groß sind. In Abschnitt 1.4,»Virtuelle Welten: Die Fallstudien«, werden Sie die erste Bekanntschaft mit den Firmen machen Die zehn Kapitel Als wir die ersten Konzepte für dieses Buch schmiedeten, fiel uns erst richtig auf, wie viele Facetten die Server-Virtualisierung mit Hyper-V hat. Trotzdem einigten wir uns recht schnell auf eine grundsätzliche Gliederung, denn sie folgt einem typischen Themenablauf in einem Virtualisierungsprojekt. Zunächst klären wir einige grundsätzliche Fragen, dann installieren wir die physischen Server. Diese bauen wir zu einer Host-Farm aus, um Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit herzustellen. Auf dieser Basis betreiben wir virtuelle Maschinen und Applikationen. Schließlich klären wir Fragen der Verwaltung und Betriebssicherheit. Und am Ende stellen wir all die Vorteile der neuen Umgebung unseren Anwendern zur Verfügung. Kurz gesagt Am Beginn jedes Kapitels finden Sie ein kurzes Zitat damit stellen wir uns gern in die Tradition von Galileo Press, die dies in all ihren Büchern so hält. Wir haben diese Zitate genutzt, um Ihnen einen Teil der internationalen Hyper-V-Community vorzustellen: Jedes Kapitel eröffnet ein anderer Community-Autor mit einem kurzen, manchmal durchaus provokativen Ausspruch zu dem jeweiligen Thema. Sie finden Beiträge von Leandro Carvalho, Brian Ehlert, Aidan Finn, Didier Van Hoye, Michel Lüscher, Thomas Maurer, Carsten Rachfahl, Bernhard Tritsch und Hans Vredevoort. Was Sie im Einzelnen von den zehn Kapiteln erwarten können, stellen wir im Folgenden vor. Wir haben das Buch dabei so aufgebaut, dass Sie es nicht von vorn bis hinten durcharbeiten müssen. Alle Abschnitte stehen für sich, steigen Sie einfach an der Stelle ein, über die Sie gerade etwas wissen möchten. Um Wiederholungen gering zu 21

4 1 Einleitung halten, haben wir nicht jedes Detail an jeder passenden Stelle aufgeführt, sondern bieten Ihnen bei Bedarf mit Querverweisen die Möglichkeit, an anderer Stelle zusätzliche Informationen nachzulesen. Kapitel 1: Einleitung In der Einleitung stellen wir Ihnen nicht nur das Buch und seine Autoren vor. Wir möchten Ihnen auch einen strategischen Blick auf die Server-Virtualisierung und auf das Projekt ermöglichen, mit dem Sie vielleicht Ihre IT-Infrastruktur modernisieren möchten. Oft erleben wir in Gesprächen mit Kunden, dass dort eine Reihe von Vorstellungen dazu existiert, was die neue Umgebung denn leisten soll. Manchmal sind diese Ideen aber noch nicht besonders weit gedacht. Und in einigen Fällen treffen wir auf das eine oder andere Missverständnis, das im Lauf eines Projekts durchaus zu Enttäuschungen führen kann. Daher laden wir Sie in diesem Kapitel ein, bewusst einen Schritt zurückzugehen und aus Distanz auf Ihr Vorhaben zu blicken. Aus unserer Erfahrung ist das eine gute Methode, den Blick für das Wichtige zu schärfen. Sie sind mit Ihrem Vorhaben nicht allein ganz gleich, ob Sie sich aus technischem Interesse einen Überblick über Hyper-V verschaffen möchten oder ob Sie sich auf ein Projekt vorbereiten. An Ihrer Seite sind die IT-Kolleginnen und -Kollegen aus der A. Datum GmbH und der Contoso AG. Unsere beiden fiktiven Beispielfirmen stellen wir Ihnen genau vor, denn Sie werden sie an vielen Stellen in unserem Buch wiedertreffen.»wie würde die Firma Contoso das umsetzen? Und wie wäre es bei A. Datum?«diese Fragen führen uns immer wieder dazu, die beschriebene Technik an einem Praxisszenario zu überprüfen. Zum Abschluss des einleitenden Kapitels geben wir Ihnen noch einen Überblick über die Welt der Server-Virtualisierung: einmal historisch als kurzen Abriss, wie sich die Technik entwickelt hat; und einmal aktuell mit einem Rundblick über die Produktlandschaft am Markt, denn neben Hyper-V gibt es noch weitere hervorragende Produkte. Kapitel 2: Hyper-V im Überblick Das zweite Kapitel stellt Ihnen Hyper-V aus technischer Sicht vor. Wir beschreiben die Besonderheiten in der Architektur des Hypervisors und wie er sich von den Mitbewerbern am Markt in seinem Grundaufbau unterscheidet. Dabei lernen Sie eine Reihe von Begriffen und Konzepten aus der Server-Virtualisierung kennen. Die Details, wie Hyper-V mit der physischen Hardware umgeht und was er den virtuellen Maschinen an virtueller Hardware zur Verfügung stellt, leiten über zu einem genauen Blick auf die Dienste und Komponenten, die dem Hypervisor zuarbeiten. Damit Sie einschätzen können, wie Hyper-V sich entwickelt hat, stellen wir Ihnen die Unterschiede zu den Vorgängerversionen vor. 22

5 1.1 Was wir Ihnen bieten Sobald Sie den ersten Host-Server eingerichtet haben, müssen Sie diesen konfigurieren und verwalten. Die dafür nötigen Werkzeuge beschreiben wir in diesem Kapitel. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der PowerShell, die in Windows Server 2012 erstmals in die»erste Reihe«der Tools für die Virtualisierung aufgerückt ist. 1 Da PowerShell im ganzen Buch Nach der Einführung an dieser Stelle werden wir auch im weiteren Verlauf des Buches immer wieder auf die PowerShell verweisen. Aber keine Sorge, Sie haben kein Scripting-Buch vor sich: Die meisten Vorgänge können Sie über die grafische Oberfläche ausführen, nur wenige Einstellungen erreichen Sie ausschließlich per PowerShell. Kapitel 3: Den Host-Server einrichten Im dritten Kapitel konzentrieren wir uns darauf, Host-Server mit Hyper-V zu installieren und einzurichten. Ganz gleich, ob Sie einen Einzel-Server benötigen oder eine große Cluster-Farm einrichten, der Weg führt immer über die Installation von Hyper-V als Teil des Betriebssystems. Dabei legen wir Wert darauf, dass Sie nicht nur eine technische Beschreibung der verschiedenen Assistenten und Dialoge vorfinden. Im Vordergrund steht für uns, dass Sie verstehen, wie Hyper-V mit den verschiedenen Ressourcen umgeht, die in dem physischen Host-Server stecken. Daher holen wir an dem einen oder anderen Punkt etwas weiter aus und beschreiben das Prinzip des Microsoft-Hypervisors und die Grenzen, die das System Ihnen setzt. Die Schwerpunkte dieses Kapitels liegen auf der Grundinstallation, dem Arbeitsspeicher, dem Netzwerk und dem Datenspeicher. Gerade bei der Netzwerkanbindung von Host-Servern und virtuellen Maschinen hat sich im Vergleich zur Vorgängerversion eine Menge getan. Von einem belächelten Mitspieler schließt Hyper-V so zur ersten Garde der Spielmacher in der Virtualisierung auf. Die Komplexität der Server-Virtualisierung hat Folgen für die IT-Sicherheit. Viele Administratoren und Architekten unterschätzen die Risiken, die aus der neuen Technik entstehen. Unser Kapitel schließen wir daher mit einem ausführlichen Blick auf Fragen der Sicherheit in virtualisierten Umgebungen ab. Neben sehr handfesten Empfehlungen erhalten Sie Einblicke in komplexe Zusammenhänge, damit Sie Ihren Blick für den Betrieb Ihrer eigenen Umgebung schärfen. Kapitel 4: Host-Farmen und Verfügbarkeit Im vierten Kapitel geht es um größere Konstruktionen mit Hyper-V, allem voran natürlich um Failover-Cluster. Gerade beim Betrieb mehrerer Host-Server hat Windows Server 2012 aber auch eine Reihe von Alternativen zu bieten, die wir Ihnen in diesem Kapitel ebenfalls vorstellen. 23

6 1 Einleitung Einen Cluster bauen Sie in Ihrem Unternehmen auf, wenn Sie sich auf Ihre Server und Applikationen verlassen wollen. Noch vor wenigen Jahren waren solche Systeme nur etwas für sehr anspruchsvolle große Firmen. Im Mittelstand konnte und wollte man die Kosten für solche Anlagen nicht aufbringen. Das hat sich deutlich gewandelt: Spätestens seit die Server-Virtualisierung den Durchbruch in den Massenmarkt geschafft hat, sind Cluster und aufwendige Speichersysteme der SAN-Klasse auch in mittelständischen und sogar in kleineren Unternehmen anzutreffen. Das ist Grund genug für uns, die Frage nach der Verfügbarkeit noch einmal grundsätzlicher zu stellen. Was können Sie von einem»hochverfügbaren«system erwarten und was nicht? Welche Details sollten Sie berücksichtigen, damit Ihr teures System erfüllt, was Sie sich davon versprechen? Es lohnt sich, an dieser Stelle noch einmal einen distanzierten Blick zu wagen. Danach erläutern wir den technischen Aufbau eines Failover-Clusters für Hyper-V mit Windows Server Wir stellen Ihnen die Konfiguration und vor allem die Neuerungen im Detail vor. Da ein Host-Cluster nicht ohne Datenspeicher auskommt, stellen wir Ihnen in diesem Zusammenhang auch einige einschlägige Storage- Techniken näher vor. Für die Live-Migration ist ein Cluster in Windows Server 2012 keine zwingende Voraussetzung mehr. Damit hat Hyper-V sich funktional an die Spitze des Marktes gesetzt. Ausführlich beleuchten wir, wie die Live-Migration funktioniert und was Sie dafür einrichten müssen. Die wohl spektakulärste Neuheit im aktuellen Hyper-V ist aber die VM-Replikation. Damit sind Sie in der Lage, einzelne wichtige virtuelle Maschinen von einem Host- Server auf einen anderen zu übertragen und zwar im laufenden Betrieb und bei Bedarf auch über eine WAN-Strecke hinweg. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten für das Disaster Recovery, und das rein mit Bordmitteln, ohne Zusatz-Software. Kapitel 5: Virtuelle Maschinen Das fünfte Kapitel widmet sich ausführlich den virtuellen Maschinen (VM), denn zweifellos sind sie der Grund dafür, eine Virtualisierungsumgebung überhaupt aufzubauen. Im ersten Teil des Kapitels beleuchten wir alle wichtigen Konfigurationsmöglichkeiten virtueller Maschinen in Hyper-V. Dabei sind uns praxisgerechte Angaben besonders wichtig, denn nicht immer hilft der Grundsatz»viel hilft viel«wirklich weiter. Nach den einzelnen Einstellungen werfen wir mit Ihnen einen genauen Blick auf den erweiterten Umgang mit VMs. Dabei lernen Sie Spezialitäten wie die neuen Ressourcen-Pools kennen, die in Hyper-V eine sehr spezielle Bedeutung haben, aber auch Tipps für die effiziente Arbeit innerhalb einer VM. 24

7 1.1 Was wir Ihnen bieten Oft müssen Administratoren ihre VMs als»objekte«behandeln und nicht als Server. Dabei geht es um VM-Vorlagen, um Snapshots oder den Ex- und Import virtueller Maschinen. Hier ist eine Reihe von Aspekten zu beachten, die wir Ihnen in diesem Kapitel ebenfalls näherbringen. 1 Da Den Abschluss des VM-Kapitels bildet eine detaillierte Betrachtung einiger wichtiger Applikationen, die in vielen Unternehmen innerhalb von virtuellen Maschinen laufen. Hier sollten Sie im Kopf behalten: Verschiedene Anwendungen erzeugen durchaus unterschiedliche Anforderungen an eine VM. Je besser Sie diese einzuschätzen wissen, desto zuverlässiger laufen die Applikationen in Ihrer Infrastruktur. Kapitel 6: System Center Virtual Machine Manager 2012 Windows Server 2012 bringt alles mit, was Sie zum Einrichten einer Hyper-V-Umgebung und für deren Betrieb benötigen. Die Bordwerkzeuge erlauben Ihnen den souveränen Umgang mit den Host-Servern, und auch große Cluster-Farmen haben Sie damit sicher im Griff. Mit der PowerShell ist sogar ein leistungsfähiges Werkzeug an Bord, um Vorgänge zu automatisieren. Manchmal darf es aber doch etwas mehr Komfort sein. In solchen Situationen oder auch wenn Ihre virtuelle Umgebung eine gewisse Komplexität erreicht kommt ein Zusatzwerkzeug von Microsoft in Betracht, das den Anspruch erhebt, aus einer Virtualisierungsumgebung eine»private Cloud«zu machen. Dabei handelt es sich um den System Center Virtual Machine Manager (SCVMM), den wir Ihnen in seiner aktuellen Version 2012 mit Service Pack 1 vorstellen. Der SCVMM 2012 bietet Ihnen die Möglichkeit, auch vorhandene Virtualisierungssysteme unter VMware vsphere oder Citrix XenServer in die gemeinsame Verwaltung zu integrieren. Zwar werden Sie damit nicht jedes Detail dieser Fremdumgebungen abbilden können, das Ihnen in deren eigenen Verwaltungsprogrammen zur Verfügung steht. Die Integration bietet Ihnen jedoch den Vorteil, ein heterogenes Netzwerk mit einem einzigen Programm zentral verwalten zu können. Auch hierauf werden wir einen Blick werfen. Kapitel 7: Daten wiederherstellen und Probleme beheben Hyper-V ist ein sehr zuverlässiges Produkt, genau wie Windows Server Trotzdem läuft in der IT nicht immer alles rund. Daher konzentrieren wir uns in einem eigenen Kapitel auf Techniken, mit denen Sie Probleme erkennen und Daten wiederherstellen können. Eine Datensicherung nützt nur dann etwas, wenn Sie im entscheidenden Moment den benötigten Datenbestand damit wiederherstellen können. Deshalb legen wir besonderen Wert auf die Notfallplanung. Von der Strategie für das Recovery hängt ab, wie Sie das Backup einrichten sollten. 25

8 1 Einleitung Die konkreten technischen Vorgänge für Datensicherung und -wiederherstellung stellen wir anhand zweier Produkte vor. Das eine ist die Windows Server-Sicherung, die als Teil des Betriebssystems sozusagen immer vorhanden ist. Das andere ist die Zusatz-Software System Center Data Protection Manager, also sozusagen das Schwesterprodukt des Virtual Machine Managers. Den zweiten Schwerpunkt dieses Kapitels bildet die Überwachung der virtuellen Umgebung. Hierfür stellen wir mehrere Blickwinkel vor, aus denen Sie auf Ihre Infrastruktur sehen können. Hinweise zu den Ereignisprotokollen, zum VM-Monitoring in einem Cluster-System oder zur Leistungsüberwachung der Server geben Ihnen einen ganzen Satz an Werkzeugen an die Hand. Kapitel 8: Migration und Aktualisierung Nur selten entsteht eine Virtualisierungsumgebung wie ein Neubau»auf der grünen Wiese«. Im Normalfall gibt es immer ein»it-vorleben«, bestehend aus physischen Servern, vorhandenen Applikationen und mehr oder weniger umfangreichen Datenbeständen. Viele Kunden betreiben auch schon seit vielen Jahren eine virtuelle Infrastruktur und möchten nun die Gelegenheit nutzen, auf eine neue Umgebung mit Hyper-V umzusteigen. In all diesen Fällen stehen Migrationen von»alt«nach»neu«an. Daher haben wir auch diesen Vorgängen ein eigenes kurzes Kapitel gewidmet. Neben der Frage, wie Sie von einer bestehenden Host-Umgebung in eine neue Struktur wechseln, beschäftigen wir uns vor allem mit den Physical-to-virtual-Migrationen, meist kurz als P2V bezeichnet. Hier gibt es einiges zu beachten und einiges, was man sogar besser bleiben lässt. Kapitel 9: Remotedesktopdienste Einer speziellen Server-Applikation räumen wir ein ganzes Kapitel ein, um sie in der gebotenen Tiefe behandeln zu können. Dabei handelt es sich um die Remote Desktop Services (RDS), landläufig auch als Terminalserver bekannt. Diese Technik, die seit fast fünfzehn Jahren in der Windows-Welt bekannt ist, hat durch die Virtualisierung neuen Schub erhalten. Die Idee hinter Terminalservern ist, dass ein einziger Computer die Applikationen für viele Benutzer zentral ausführt, dabei aber jeder Benutzer individuell mit seiner»kopie«der Anwendung arbeitet. Aus dieser Perspektive besteht daher konzeptionell Ähnlichkeit zwischen den Remotedesktopdiensten und der Virtualisierung. In der Frühzeit der Server-Virtualisierung rieten die meisten Experten allerdings noch vehement davon ab, Terminalserver als virtuelle Maschinen zu betreiben, weil die RAM-Ausstattung der Host-Systeme dafür bei Weitem nicht ausreichte. Das ist heutzutage kein Hindernis mehr, sodass virtualisierte Terminalserver durchaus üblich sind. 26

9 1.1 Was wir Ihnen bieten Wir steigen etwas tiefer in die Remotedesktopdienste ein und stellen Ihnen den aktuellen Stand der Technik in Windows Server 2012 vor. Neben Hinweisen zur allgemeinen Nutzung und Konfiguration richten wir dabei natürlich einen Fokus auf die Besonderheiten des Terminalserver-Betriebs in einer virtuellen Maschine. Dabei geht es auch um Spezialitäten wie das erweiterte Grafikprotokoll RemoteFX. 1 Da Eine Sonderform der Remotedesktopdienste stellen virtuelle Desktops dar, die unter dem Kürzel VDI (Virtual Desktop Infrastructure) ein viel diskutiertes Konzept bilden. Die Idee ähnelt der von Terminalservern, denn auch hier greifen Anwender über ein Remote-Protokoll auf die Applikationen eines zentral gehosteten Computers zu allerdings in diesem Fall ein Benutzer pro (virtuellen) Computer. Auch dieses Thema spielt eine Rolle in diesem Kapitel. Kapitel 10: Finale und Ausblick Das Abschlusskapitel enthält eine kurze Betrachtung zu dem Lizenzmodell von Windows Server 2012 im Zusammenhang mit der Server-Virtualisierung. Hier gibt es einige Neuerungen zu beachten, die Sie im Grundsatz kennen sollten, bevor Sie Ihr Projekt beginnen. Unsere beiden Fallbeispiele beschreiben wir im zehnten Kapitel in ihrem»zielausbau«: Die A. Datum GmbH und die Contoso AG haben ihre Infrastrukturprojekte beendet und ihre Netzwerke mit Hyper-V neu aufgebaut. Welche Design-Entscheidungen die IT-Leiter Clara Fall und Dennis Platz getroffen haben, stellen wir noch einmal vollständig vor. Außerdem nutzen wir in Kapitel 10 die Gelegenheit, Ihnen unsere Auswahl nützlicher Blogs zu Hyper-V vorzustellen und einen kleinen Überblick über interessante Zusatzprodukte zu geben. Mittlerweile hat sich zu Hyper-V eine sehr lebendige Community gebildet, und der Markt für Ergänzungen hat sich sehr gut entwickelt. Kommentare erwünscht Sie haben Ergänzungen, Korrekturen oder Kommentare? Sehr schön. Auf der Webseite zum Buch haben wir ein Formular für Sie vorbereitet, mit dem Sie die Autoren und den Verlag erreichen können. Sie finden die Seite unter: Loggen Sie sich dort einfach über die Navigation auf der Bonus-Seite für Buchkäufer ein. Alternativ können Sie sich direkt an unseren Lektor wenden. Sie erreichen ihn per über die Adresse 27

10 1 Einleitung 1.2 Die Autoren Die Autoren dieses Buches arbeiten seit vielen Jahren als IT-Dienstleister im deutschsprachigen Raum. Wir haben bereits Bücher, Zeitschriftenartikel und Whitepapers zu diversen Themen aus der Windows-Welt geschrieben. Darüber hinaus sind wir alle in Foren und Blogs als Autoren aktiv. Gemeinsam kennzeichnet uns die Leidenschaft für Community-Arbeit, Windows, Virtualisierung, System Center und Remote Desktop Services, wofür drei Autoren seit Jahren von Microsoft mit dem MVP-Award ausgezeichnet wurden. Der Titel»Microsoft Most Valuable Professional«(MVP) wird von Microsoft jährlich an ausgewählte Spezialisten vergeben, die sich durch außerordentlichen Einsatz, hohe fachliche Kompetenz und ein herausragendes Kommunikationstalent in Communities rund um Microsoft-Produkte und -Technologien einen Namen gemacht haben. Mehr Informationen zum MVP-Programm finden Sie übrigens auf der Website Nicholas Dille Nicholas Dille entdeckte seine Leidenschaft für die IT mit der Anschaffung des ersten PCs durch seine Eltern im Alter von acht Jahren. Was mit DOS und GEM begann, hatte ein stetig wachsendes Interesse für die Interna und die Funktionsweise zur Folge und führte ihn über die Jahre zu Windows und Linux. Nach dem Studium der Informatik mit der Vertiefung in der Arbeitsgruppe Rechnernetze begann sein Leben als IT- Consultant. Seit nunmehr zehn Jahren beschäftigt sich Nicholas mit der Zentralisierung, Server- Based Computing und Thin Clients und arbeitet seit über acht Jahren als IT-Architekt für die sepago GmbH. Seine Schwerpunktthemen sind das Virtualisierungsumfeld auf allen Ebenen sowie die Zentralisierung mit Terminalservern und VDI, die Server- Konsolidierung sowie das Kapazitäts-Management solcher Umgebungen. In Großprojekten konnte Nicholas bereits viele weltweit vertretene Konzerne in der Weiterentwicklung der IT-Strategie beraten und technische Konzepte für die Umsetzung verfassen. In seinem Community-Blog schreibt Nicholas seit 2007 über Server-Based Computing und die damit verwandten Themen. Außerdem ist er regelmäßig als Sprecher auf Community-Veranstaltungen anzutreffen. Für dieses Engagement zeichnet ihn Microsoft ihn seit 2010 als Most Valuable Professional (MVP) für die Remotedesktopdienste aus. 28

11 1.2 Die Autoren Die sepago ist ein IT-Beratungsunternehmen mit Citrix Platin- und mehreren Microsoft Gold-Kompetenzen aus Köln. Dort verantwortet Nicholas Dille die Stabsstelle für IT-Strategie und unterstützt die Geschäftsführung in der technologischen Positionierung der sepago. 1 Da Blog: Marc Grote Marc Grote ist seit 24 Jahren im professionellen IT-Bereich als selbstständiger Consultant und Trainer mit den Schwerpunkten Forefront TMG und UAG, Windows Server mit Schwerpunkt Sicherheit, PKI und Hochverfügbarkeit, sowie System Center und Exchange Server tätig. Des Weiteren ist Marc Fachautor für Windows- und Forefront- Themen und Sprecher auf Konferenzen und Community-Veranstaltungen. Seit Juli 2003 ist Marc Grote MVP. Marc besitzt mehrere Dutzend Microsoft-Zertifizierungen und einige Zertifizierungen anderer Hersteller. Webseite: Blog: Nils Kaczenski Nils Kaczenski hat in den Herbstferien 1983 als Siebtklässler nach kurzer, aber intensiver Sehnsuchtsphase seinen ersten Computer gekauft, selbstverständlich einen C64 (mit Floppy). Lange Nächte mit Basic-Spaghetticode, Peek-&-Poke- Postern und dem Abtippen schier endloser Programm-Listings waren die Folge. Heute arbeitet er mit einigen früheren Helden zusammen, nämlich den Erfindern des legendären Disketten- Magazins Input 64, die nun in Hannover die heise-zeitschrift ix herausgeben. Seit Mitte der 1990er-Jahre ist Nils als Consultant für Windows-Netzwerke tätig und berät Firmen und Administratoren in technischen und strategischen Fragen. Für sein Engagement in Online-Communities hat Microsoft ihn seit 2003 regelmäßig als Most Valuable Professional (MVP) in der Sparte Directory Services ausgezeichnet. Nils wohnt mit seiner Familie in Hannover und leitet das Consulting und den Support bei einem hannoverschen Systemhaus. Seine Schwerpunkte sind die strategischen Themen Verfügbarkeit, Virtualisierung und IT-Sicherheit. Er betreut Kunden 29

12 1 Einleitung aus dem gehobenen Mittelstand und im Enterprise-Segment und konzipiert mit ihnen Migrationen, IT-Strategien und Sicherheitsrichtlinien. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist er als Fachautor für Windows-Themen bekannt geworden und gefragter Sprecher auf Konferenzen und Community-Veranstaltungen. Der IT-Autoren-Blog faq-o-matic.net, den er mit über 70 Autoren betreibt, gehört seit 2005 zu den wichtigsten IT-Ressourcen der deutschsprachigen Community. Webseite: Blog: Foren: MCSEboard.de (http://www.mcseboard.de) und Microsofts TechNet-Foren (http://social.technet.microsoft.com/forums/de-de/categories/) Jan Kappen Jan Kappen ist der jüngste der vier Autoren, der seine ersten IT- Erfahrungen im Alter von zwölf Jahren mit Windows 95 sammeln konnte. Seit diesem Zeitpunkt begleitet ihn das Thema Technik, und er hat das große Glück gehabt, seiner Leidenschaft auch beruflich nachgehen zu können. Im Jahr 2005 begann seine Ausbildung bei der Rachfahl IT-Solutions im schönen Sauerland, seit 2008 arbeitet er dort als Ansprechpartner für Hyper-V, Windows Server sowie Microsoft Exchange. Jan betreibt gemeinsam mit seinem Kollegen Carsten Rachfahl den Blog Hyper-V-Server.de, einen der größten Blogs im deutschsprachigen Raum, der sich exklusiv mit der Virtualisierungslösung aus dem Hause Microsoft beschäftigt. Weiteres Wirkungsfeld ist das deutsche TechNet-Virtualisierungsforum, in dem Jan seit Anfang 2011 als Moderator tätig ist. Webseite: Blogs: und Foren: Microsoft Technet (http://social.technet.microsoft.com/forums/de-de/ virtualisierung/threads) Danke! Wenn vier Autoren ein IT-Fachbuch schreiben, geht das nicht ohne fremde Hilfe. Nein, keine Sorge, wir haben die einzelnen Kapitel nicht von Ghostwritern schreiben lassen. Aber bei einem neuen Produkt wie Windows Server 2012 und Hyper-V sowie System Center 2012 sind Fragen bei den Entwicklern und in der Community unvermeidlich. Erst durch unseren Verlag Galileo Press und speziell Sebastian Kestel ist dieses Buch möglich geworden. Nachdem wir ihm bei seinem ersten Anlauf einen Korb geben 30

13 1.2 Die Autoren mussten, weil wir die Zeit für dieses Projekt einfach nicht gefunden haben, ist er beharrlich geblieben und hat beim zweiten Mal Erfolg gehabt. Die Zusammenarbeit war sehr angenehm und fruchtbar! Spezieller Dank geht an unseren technischen Gutachter Michel Lüscher, der in der Schweiz bei Microsoft arbeitet. Er hat, nachdem wir Autoren den Text geschrieben hatten, das ganze Buch inhaltlich sorgfältig überprüft und die Anleitungen und Skripte ausprobiert. Schon während des Schreibens war er uns mit Rat und Tat eine große Hilfe. Stolz sind wir umso mehr, ihn als Gutachter dabeizuhaben, weil er selbst erst wenige Wochen vorher sein eigenes Buch zum selben Thema publiziert hatte in englischer Sprache und ebenfalls im Team mit drei weiteren Community-Autoren. 1 Da Ohne Microsofts MVP-Programm und die Community wären wir sicherlich nicht seit vielen Jahren miteinander verbunden, was ein solches Buchprojekt deutlich vereinfacht. Die Einbindung in die Community hat uns zu vielen Informationen und Fachdiskussionen verholfen, was sich in diesem Buch widerspiegelt. Stellvertretend seien hier Blogger und Forenmitglieder wie Aidan Finn, Brian Ehlert, Thomas Maurer, Daniel Neumann und Carsten Rachfahl genannt. Ein spezielles Dankeschön geht an Christian Gröbner, der uns die SharePoint-Plattform für dieses Projekt bereitgestellt hat. Dank gilt auch vielen Kunden, die Vertrauen in unsere Arbeit und die Leistung unserer Unternehmen haben. Nur durch den praktischen Aufbau eines Virtualisierungssystems kann man nachweisen und erfahren, dass ein Design funktioniert. Es gibt noch viele weitere Personen, denen wir Dank schulden wir bedanken wir uns ganz herzlich bei allen, die uns unterstützt haben. Ganz besonders aber möchten wir uns bei Ihnen den Leserinnen und Lesern dieses Buches bedanken! Zu unseren letzten Büchern haben wir viel konstruktives Feedback erhalten. Wir haben uns bemüht, dieses bestmöglich umzusetzen und einzuarbeiten. Vielen Dank nochmals all denen, die sich bei uns gemeldet haben! Wer uns auch zu diesem Buch Feedback gibt, hat somit wieder die Chance, ein möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt folgendes Buch zu beeinflussen. Nicholas Dille ist seiner Frau Stephanie besonders dankbar für die unerschöpfliche Unterstützung und Kinderbespaßung, damit er die vielen zusätzlichen Stunden am Abend und am Wochenende in das Buch investieren konnte. Ohne diesen Rückhalt wäre sein Beitrag nicht möglich gewesen. Ebenso wichtig war das Gegenlesen seiner Frau, die sich besonders über DSKD-Konstrukte (»Dieser Satz Kein Deutsch«) gefreut hat. Marc Grote dankt besonders seiner Freundin Martina Ruft, die ihn zu jeder Zeit moralisch und mit Tipps unterstützt hat. Teile des Buches hat sie aus Sicht eines EDV-Laien gegengelesen und Verständnis gezeigt, wenn Marc mal wieder nach Feierabend und am Wochenende Stunden am Buch gesessen hat. 31

14 1 Einleitung Nils Kaczenski dankt den drei Frauen, mit denen er zusammenleben darf. Mit einer, Stephanie Schneider, ist er verheiratet als Autorin ist sie sein Vorbild, was frühes Aufstehen und»ich will noch ein wenig schreiben«betrifft. Ihre Bücher sind allerdings ganz anders und vielleicht sogar noch schöner. Die anderen beiden Frauen sind die gemeinsamen Töchter, die nicht nur beim Erfinden lustiger Namen für die Fallbeispiele in diesem Buch eine große Hilfe und Freude waren. Jan Kappen dankt seiner Freundin Saskia Weller, die den Verlust der ohnehin schon knappen Zeit durch die aufwendige und zeitraubende Arbeit an diesem Buch mit Verständnis aufgenommen hat. Ohne sie würden einige der Sätze in diesem Buch nicht so toll klingen, wie sie es tun. Dafür weiß sie jetzt, was SR-IOV ist und wie es funktioniert. Darüber hinaus möchte er sich bei seinem Chef, Kollegen und Freund Carsten Rachfahl bedanken, der es ihm über Jahre durch seine Förderung und Weitergabe von Wissen erst ermöglicht hat, dass er dieses Buch gemeinsam mit seinen drei Kollegen schreiben konnte und durfte. Seinen drei Mitstreitern möchte er ebenfalls für die tolle Zusammenarbeit danken, es ist keine Selbstverständlichkeit, dass man über mehr als ein halbes Jahr so professionell und produktiv miteinander an einem Projekt arbeiten kann. 1.3 Warum virtualisieren wir eigentlich? Die Server-Virtualisierung hat es in den letzten zehn Jahren von der High-End-Technik zum allgemein akzeptierten Standard geschafft. Waren es anfangs vor allem Unternehmen mit sehr speziellen Anforderungen oder besonders innovativen IT- Abteilungen, die auf virtuelle Server setzten, gehen heute auch mittlere und kleine Firmen selbstverständlich davon aus, dass sie ihren IT-Park virtuell betreiben werden. Solche Selbstverständlichkeiten bringen allerdings auch mit sich, dass einige grundlegende Fragen gar nicht mehr gestellt werden. In der Projektpraxis erleben wir aber immer wieder, dass es sehr hilfreich ist, die Frage zu klären: Warum virtualisieren wir eigentlich? Tatsächlich lässt sich sogar beobachten, dass in Virtualisierunsgprojekten, die nicht zur Zufriedenheit des Kunden verliefen, diese Frage meist gar nicht gestellt und daher auch nicht beantwortet wurde. Stellen Sie sich vor, Sie gehen auf eine Reise. Schon bei der Buchung werden Sie sich Ihr Ziel überlegen. Sie werden den Termin der Reise bestimmen und das Verkehrsmittel auswählen. Im Verlauf Ihrer Planung kommen mehr Details hinzu wie Gepäck, Verpflegung und so weiter. Eines ist aber immer klar: Sie beginnen, indem Sie Ihr Ziel festlegen. (Selbst wenn Sie»einfach drauflos«fahren oder eine Kreuzfahrt buchen, haben Sie eine recht genaue Vorstellung von Ihrer Reise dann gilt das schöne Sprichwort»der Weg ist das Ziel«.) 32

15 1.3 Warum virtualisieren wir eigentlich? Wenn ein definiertes Ziel für etwas (fast) Alltägliches wie eine Reise die Voraussetzung ist, wie kann es dann bei einem Vorhaben wie der Server-Virtualisierung in den Hintergrund geraten? Und doch ist dies eine Situation, die wir in der Projektberatung immer wieder erleben. 1 Da Dabei sieht es zunächst scheinbar so aus, als sei alles bedacht. Auf die Frage nach dem Projektziel werden fast immer Antworten gegeben wie: Wir wollen Kosten sparen. Wir wollen Ausfälle unserer IT vermeiden. Wir brauchen Methoden für ein schnelles Recovery. Wir arbeiten dynamisch und brauchen schnelle Roll-out-Verfahren. Wir wollen Strom sparen. Oft kommt noch einer unserer Lieblingsgründe für ein Virtualisierungsprojekt hinzu, allerdings rücken die meisten Kunden erst recht spät damit heraus:»es gibt da diese Applikation die ist für uns sehr wichtig. Leider ist die Software schon älter; und die Installation auch. Sie läuft auf einem Jahre alten Server, der sicher bald den Geist aufgibt. Den Hersteller der Software gibt es nicht mehr, daher läuft sie nur auf dem alten Betriebssystem, und neu einrichten können wir sie auch nicht. Wir müssen den alten Server so, wie er jetzt ist, künftig virtuell betreiben.«kein Zweifel: Alle genannten Ziele und Gründe sind völlig legitim. Und alle genannten Vorstellungen lassen sich auch grundsätzlich umsetzen, alle Ziele erreichen. Trotzdem wäre in einer derartigen Situation zu befürchten, dass der Kunde am Ende enttäuscht ist, wenn er auf das Ergebnis blickt: Das hatte er sich doch anders vorgestellt. So nachvollziehbar all die genannten Ideen auch sind, sie haben ein Manko: Sie sind nicht ausreichend definiert. Was bedeutet denn etwa»kosten sparen«? In der Praxis haben viele Kunden, die dieses Ziel benennen, gar keine Zahlen zum Ist-Stand, also zu den Kosten, die sie senken möchten. Da ist ein Sparziel schwierig zu erreichen. Andere Kunden stellen fest, dass sie eine Umgebung mit 30 Hardware-Servern durch eine Virtualisierungsfarm mit nur fünf Servern ersetzen. Zu diesen fünf Servern kommen aber noch ein SAN-System, eine neue Switch-Infrastruktur und weiteres Beiwerk hinzu. Die neue, virtualisierte IT verbraucht insgesamt dann nicht nur mehr Strom als die alte Struktur, sondern ist in der Beschaffung auch noch teurer. Keine Sorge, wir möchten Ihnen die Virtualisierung nicht ausreden. Jedes Vorhaben dieser Art weist aber eine gehörige Komplexität auf, sodass wir Ihnen wärmstens nahelegen, ausreichend Zeit und Energie in die Planung und Vorbereitung zu investieren. Wenn Sie denjenigen, die das Geld für das Projekt ausgeben (vielleicht sind Sie es als Geschäftsführer sogar selbst), zum Abschluss eine Bilanz vorweisen können, in der Sie die vorab definierten Ziele realistisch erreicht haben, dann haben Sie nicht einfach ein Budget ausgegeben, sondern einen Erfolg erzielt. 33

16 1 Einleitung Ein Projekt ohne Ziel kann nur scheitern Eine der wichtigsten Regeln im Projekt-Management lautet: Ziele müssen erreichbar sein. Was zunächst trivial klingt, ist gar nicht so einfach anzuwenden. Sehen wir daher erst auf ein Beispiel. Peter Silje, der Geschäftsführer der A. Datum GmbH, hat schon viel von der Virtualisierung gehört. Er hat verstanden, dass man dank dieser Technik in großem Stil Kosten sparen kann und dass Unternehmen sich damit vor IT-Ausfällen schützen. Das sind zwei Dinge, die für ihn als Geschäftsführer sehr attraktiv sind, daher weist er seine IT-Leiterin Clara Fall an, einen Projektplan vorzulegen. Clara stellt schnell fest, dass die beiden Ziele Kosten sparen und Ausfälle vermeiden sich nur schwer gemeinsam erreichen lassen. Je mehr sie an der Kostenschraube dreht, desto mehr Kompromisse und Einschränkungen muss sie hinnehmen. Jede Maßnahme, die Ausfälle zu vermeiden hilft, kostet hingegen durchaus Geld. Zudem hat sie gar keine Anhaltspunkte, welche möglichen Ausfälle die IT denn künftig überstehen soll eigentlich läuft alles sehr stabil. Offenbar ist Clara Fall hier zu schnell eingestiegen. Die Vorgaben, die Peter Silje ihr gemacht hat, sind zwar legitim und im Prinzip auch nachvollziehbar, aber sie sind nicht genau genug für eine Planung. Beiden wäre hier zu empfehlen, die Dinge zu konkretisieren. Der Ausgangspunkt ist dabei schon gut: Die genannten groben Ziele orientieren sich offenbar an den übergeordneten Zielen des Unternehmens, nämlich Kosten sparen und den Betrieb sichern. Vision entwickeln Roll-out planen Umgebung einrichten Ziele definieren Pilotphase ausführen Ziele überprüfen Ist-Stand analysieren Vorgehen festlegen Betrieb einleiten Abbildung 1.1 Oft gilt es als lästiges»paperwork«, doch sobald ein Projekt etwas größer wird, ersparen gute Planung und ein strukturierter Prozess viele Fehlschläge. Nun sollte die Leitungsebene des Unternehmens ausarbeiten, welche konkreten geschäftlichen Anforderungen bestehen (siehe auch Abbildung 1.1). Am Beispiel»Ausfälle vermeiden«lässt sich dies gut illustrieren: Welche Applikationen, Daten und Dienste sind für die Geschäftsprozesse des Unternehmens wirklich wichtig? Wenn etwas ausfällt: Welche Applikation muss nach wie viel Zeit wieder arbeitsfähig sein? 34

17 1.3 Warum virtualisieren wir eigentlich? Je detaillierter und realistischer die Antworten sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass die IT-Abteilung die passenden Lösungen dafür entwickeln kann. Und umso größer und deutlicher wird der Erfolg des Projekts am Ende sein. 1 Da Ziele genau definieren Das Ausformulieren strategischer IT-Ziele ist keine Aufgabe des IT-Teams allein, es ist eine Leitungsaufgabe. Die IT-Mitarbeiter können aber entscheidend daran mitwirken. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Projekt klar definierte Ziele hat. Diese sollten messbar oder deutlich mit»erreicht«oder»nicht erreicht«zu bewerten sein Vor- und Nachteile abwägen Auch wenn die Hersteller es in ihren Marketingfolien anders darstellen: Jede Technik hat neben ihren Vorteilen auch deutliche Nachteile. Das gilt natürlich auch für die Server-Virtualisierung. Prüfen Sie in der Planungsphase Ihres Projekts, was sich hinter den»pros«verbirgt, damit Sie nicht hinterher über die»kontras«stolpern. Ein Beispiel haben wir bereits genannt, das vielen Kunden erst spät klar wird: Virtuelle Server laufen zwar mit virtueller Hardware, aber das bedeutet nicht, dass sie wirklich mit»wenig Blech«arbeiten. In einer aktuellen Virtualisierungsumgebung können Sie je nach Einsatzzweck der virtuellen Server durchaus Konsolidierungsraten oberhalb von 1:10 oder 1:20 erreichen, das bedeutet ein Hardware-Server für zehn oder 20 virtuelle Maschinen. Betrachten Sie nun ein Netzwerk, das Bedarf an 40 Servern hat (das ist in mittelständischen Unternehmen schnell der Fall), können Sie nach dieser Betrachtung mit zwei oder drei Hardware-Servern auskommen. Also 37 oder 38 Maschinen gespart? Wahrscheinlich sieht die tatsächliche Rechnung anders aus. Die Server, die Sie für diese Umgebung benötigen, gehören einer höheren Leistungs- und Kostenklasse an als die, die Sie einsparen. Zudem werden Sie für ein Netzwerk dieser Art wahrscheinlich auch ein SAN (Storage Area Network) oder ein vergleichbares Netzwerkspeichersystem einsetzen. Dazu gehört die notwendige Netzwerkinfrastruktur mit hochwertigen Switches. Zudem können Sie einige Server vielleicht gar nicht virtuell betreiben. Der nicht bestreitbare Vorteil, dass Sie Hardware einsparen können, bringt also den Nachteil mit, dass die Hardware, die Sie benötigen, anspruchsvoller und in ungünstigen Fällen sogar teurer ist als im»konventionellen«fall. Das gilt auch für den Energiebedarf: Eine leistungsfähige Virtualisierungsinfrastruktur ist nicht automatisch sparsamer als eine Farm aus weniger anspruchsvollen kleinen Einzel-Servern. Vergleichbar ist die Betrachtung der Komplexität Ihrer IT. Durch Virtualisierung entkoppeln Sie die»logischen«server von den Eigenheiten der Hardware. Sie müssen 35

18 1 Einleitung sich daher nicht mehr bei jedem Server um die Details der RAID-Controller oder der Netzwerkkarten kümmern, auch verschiedene Techniken für das Remote-Management sind ein Thema der Vergangenheit. Auf der anderen Seite steht aber das zusätzliche Know-how, das Sie für die Virtualisierung selbst benötigen. Sehen Sie sich dafür nur einmal das Buch an, das Sie gerade lesen viel Stoff, den Sie ohne Virtualisierung nicht bräuchten. Ein drittes Beispiel: Dank Virtualisierung fällt der Ausbau Ihrer IT-Infrastruktur viel leichter als mit klassischen Aufbauten. Die Marketingabteilung braucht einen neuen Webserver? Klar, mit wenigen Mausklicks ist die VM eingerichtet. Die Geschäftsführung möchte einen separaten Dateiserver für vertrauliche Daten? Nichts leichter als das. Und auch die Entwicklerarbeitsplätze lassen sich in der Virtualisierungsfarm schnell und einfach einrichten. Auf der Kehrseite der Medaille für vereinfachten IT-Ausbau steht das unkontrollierte Wachstum. Virtuelle Maschinen sind so schnell erzeugt, dass viele Administratoren nicht mehr lange nachdenken. In der Folge sind die Ressourcen der Umgebung irgendwann aufgebraucht es steht kein RAM mehr zur Verfügung, das SAN ist voll, und die ganze Infrastruktur läuft nicht mehr rund. In dieser Situation stellt so mancher fest, dass die VMs zwar schnell erzeugt sind, aber das Entfernen nicht so fix funktioniert: Wer kann mir denn sagen, ob das Marketing den Webserver noch braucht? Was ist mit den fünf VMs, die wir vor 18 Monaten für die Produktion erzeugt haben? Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen! Mit drastischen Beispielen und deutlichen Worten haben wir hier einige Vorteile virtueller Umgebungen in Zweifel gezogen. Ein seltsamer Einstieg für ein Buch über Virtualisierung? Vielleicht. Die jahrelange Erfahrung in Kundenprojekten zeigt aber, dass das Design einer Umgebung umso mehr profitiert, je stärker man mögliche Nachteile und Kehrseiten von vornherein mit in Betrachtung zieht. Nicht jeder Einwand trifft auf Ihr Projekt zu. Vielleicht verzichten Sie aber auf die eine oder andere Technik, weil sie bei Licht betrachtet doch gar nicht so gut passt wie angenommen. Vielleicht ergänzen Sie Details in Ihrem Plan, um entdeckte Schwächen zu umgehen. Oder Sie sind einfach schon vorab mit Antworten gegen die Einwände des Controllings gerüstet, um die Investition zu rechtfertigen Stolperfallen vermeiden Es gibt in einem Virtualisierungsprojekt manchmal Annahmen, die sich später als Irrtümer oder Missverständnisse herausstellen. Daher hilft es, sich vor Projektbeginn mit einigen Punkten näher zu befassen, damit es später kein böses Erwachen gibt. 36

19 1.3 Warum virtualisieren wir eigentlich? Da ist zunächst die Support-Frage. Wir haben uns mittlerweile so sehr an die Server- Virtualisierung gewöhnt, dass sie nahezu selbstverständlich wirkt. Tatsächlich aber ist die Technik hochgradig komplex und birgt manche Überraschung. Es gibt Fälle, in denen eine Software sich unterschiedlich verhält, wenn sie auf einem virtualisierten oder auf einem physischen System ausgeführt wird. Bisweilen glaubt ein Entwickler auch nur, dass dies die Ursache für Fehlfunktionen sein könnte. In manchen Situationen führt dies dazu, dass der Hersteller einer solchen Software keine Unterstützung für die Virtualisierung gewährt. 1 Da Zwar ist dieser Fall heute nicht mehr üblich, es gibt ihn aber immer wieder. Bereits in der Design-Phase Ihres Projekts sollten Sie daher für alle wichtigen Applikationen in Ihrem Unternehmen prüfen, ob deren Hersteller bzw. Ihre Service-Partner auch Support dafür leisten, wenn die Produkte virtuell arbeiten. Dabei kann es auf Details ankommen, beispielsweise werden manche Anwendungen erst ab einer bestimmten Versionsnummer oder nur mit genau bezeichneten Komponenten unterstützt oder Sie dürfen nicht jede Funktion der Virtualisierung einsetzen. Beziehen Sie in diese Betrachtung auch eventuell»vorgelagerte«parteien wie etwa den Dienstleister ein, der die individuellen Anpassungen für Ihr ERP-System ausführt. Denn auch dies kommt vor: Betriebssystem- und Applikationshersteller geben grünes Licht für die Virtualisierung, nur der ERP-Integrator hat Bedenken. Stolperfallen ganz anderer Art entstehen aufgrund falsch eingeordneter Funktionen. So leistet das System aufgrund von Missverständnissen nicht das, was der Kunde erwartet. Zwei häufige Beispiele dafür sind VM-Snapshots und die Live-Migration. So erwarten viele Administratoren, dass es dank der Technik der Live-Migration keine Ausfälle mehr in ihrer VM-Umgebung geben wird. Die Live-Migration (in anderen Produkten auch vmotion, XenMotion etc.) ermöglicht es, eine laufende virtuelle Maschine von einem physischen Host-Server auf einen anderen zu verschieben, ohne dass die VM ihren Betrieb unterbricht. Dadurch würde es, so die Annahme, auch bei einem plötzlichen Hardware-Ausfall eines Host-Servers keine Unterbrechung für die Anwender geben, denn die VM wechselt ja»live«auf einen anderen Host. Leider trifft dies nicht zu. Damit der sehr anspruchsvolle Vorgang einer Live-Migration gelingt, muss die gesamte Umgebung»gesund«sein, insbesondere muss der Host-Server, von dem aus die betreffende VM verschoben wird, intakt sein (siehe auch Abbildung 1.2). Fällt dieser aus, gibt es keine laufende VM mehr, denn diese befindet sich im Arbeitsspeicher des Host-Servers (oder besser: dort hat sie sich gerade noch befunden, nun nicht mehr). Nach einem unerwarteten Ausfall kann die VM in sehr kurzer Zeit auf einem anderen Host neu starten, doch genau dabei entsteht natürlich eine Unterbrechung. Live-Migration hilft also bei der Lastverteilung, und sie vermeidet»geplante«unterbrechungen, aber sie vermeidet keine ungeplanten Ausfälle. Mehr dazu lesen Sie in Kapitel 4,»Host-Farmen und Verfügbarkeit«. 37

20 1 Einleitung Migration VM1 VM1' RAM-Inhalt Host1 Host2 SAN Abbildung 1.2 Die Live-Migration verschiebt virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb. Dazu muss die gesamte Host-Umgebung voll funktionsfähig sein. Ein häufiges Missverständnis über VM-Snapshots geht davon aus, dass diese Technik immer gut geeignet sei, um Fehler oder Probleme sozusagen»ungeschehen«zu machen. Ein solcher Snapshot erzeugt ein exaktes Abbild einer virtuellen Maschine zu einem bestimmten Zeitpunkt, indem er den gesamten Status der VM auf der Festplatte fixiert. Die laufende VM selbst arbeitet dann weiter, aber der Snapshot liegt als Momentaufnahme auf der Platte. Das ähnelt einem herkömmlichen Festplatten- Image, geht aber einen Schritt weiter, denn auch die Konfiguration der virtuellen Hardware und der Inhalt des Arbeitsspeichers sind in dem Snapshot enthalten. Zu einem späteren Zeitpunkt kann der Administrator dann die virtuelle Maschine auf genau diesen Zustand zurücksetzen. Innerhalb weniger Momente ist der Stand wiederhergestellt, und sogar der Cursor steht an derselben Stelle, an der er sich beim Erzeugen des Snapshots befand. Viele Administratoren setzen Snapshots gern als schnelle»datensicherung zwischendurch«ein, beispielsweise direkt vor einer Änderung oder vor dem Einspielen von Updates. Misslingt dabei etwas macht nichts, zurück auf den Snapshot, und die Welt ist wieder in Ordnung. Leider zeigt auch hier die Erfahrung, dass es in der Praxis oft nicht so einfach ist. Ganz im Gegenteil bergen Snapshots ein erhebliches Risiko, ein System auf der logischen Ebene ernsthaft zu beschädigen. Aus diesem Grund gehören Snapshots durchaus in die Kategorie»gefährlicher Irrtum«nicht immer, aber häufiger als viele Kunden denken. Viele Applikationen kommen nämlich nicht damit zurecht, wenn sie sich plötzlich»in der Vergangenheit«befinden. Nichts anderes geschieht aber, wenn Sie einen VM- 38

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