Reinmar der Alte: ein wîser man.

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2 These zu den Editionsprinzipien Hauptcharakteristikum dieser Edition ist die Lesbarkeit des Liedes sowie der Nutzen für Laien oder die wissenschaftliche Arbeit. Dementsprechend wird neben einer ausführlichen historischen Kontextualisierung und einigen Literaturangaben der größte Wert auf die Übersichtlichkeit der verschiedenen Varianten gelegt. Des Weiteren soll der Weg von der Handschrift zum endgültigen Produkt gezeigt werden, indem zunächst die originalen Strophen in den verschiedenen Handschriften neben der digitalen Transkription gezeigt werden. Anschließend werden diese Transkriptionen unter Auflösung einiger Sonderzeichen, die das Lesen erschweren, parallel zur neuhochdeutschen Übersetzung zu sehen sein, um einen optimalen Überblick über die Entwicklung von der mittelhochdeutschen Handschrift zum neuhochdeutschen Text zu bieten. Diese Edition von Rebecca Pruß Matrikelnummer: Studiengang: Deutsche Philologie Studienfach: Geschichte 5. Semester entstand im Rahmen des Vertiefungsmoduls Ältere Deutsche Literatur Übung 16655a Bei Fr. Jones Wintersemester 2011/12 Institut für Deutsche und Niederländische Philologie Freie Universität Berlin 1

3 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 3 2. Allgemeine Transkriptionsprinzipien 4 3. Biografie Reinmars des Alten 3.1. Leben Werk Die Fehde mit Walther 6 4. Der historische Hintergrund: Das 12. und 13. Jahrhundert 4.1. Sozialgeschichte Ereignisgeschichte Verfassungsgeschichte Kirchengeschichte Grundlegendes zum Minnesang 5.1. Minne und Gesellschaft Entwicklung und Geschichte Arten des Minnesangs Hohe und niedere Minne Minnelieder und Handschriften ein wîser man in den Handschriften 6.1. Handschrift A Handschrift B Handschrift C Handschrift E Varianz 7.1. Varianten auf Ebene der Strophen Varianten auf Ebene des Liedes Tabellarische Übersicht über Prinzip Tabellarische Übersicht über Prinzip 2 - Handschrift C als Leithandschrift Tabellarische Übersicht über Prinzip 2 - Handschrift E als Leithandschrift Ausgaben-, Literatur- und Abbildungsverzeichnis 8.1. Ausgabenverzeichnis Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis 51 2

4 1. Einleitung Das Lied "ein wîser man" von Reinmar dem Alten, auch bekannt als Reinmar von Hagenau, wird in dieser Edition im Hinblick auf größtmögliche Lesbarkeit und bestmöglichen Nutzen ediert. Um eine wissenschaftliche Arbeit mit diesem Lied zu gewähren, werden als Vorwort eine Biografie Reinmars sowie die historischen Hintergründe seiner Zeit der Ausgaben des Liedes vorangestellt, ein Literaturverzeichnis bildet den Schluss. Da das Lied in mehreren Handschriften vorkommt, wird es in jeder einzelnen vorgestellt, um eine Vollständigkeit zu gewähren und im Anschluss daran einen Vergleich des Liedes zu ermöglichen. Von jeder Handschrift werden zunächst die wesentlichen Merkmale aufgezählt, ehe näher auf Reinmars Lied darin eingegangen wird. Auch Abbildungen von Miniaturen Reinmars und der jeweiligen Strophen in der Handschrift werden zunächst gezeigt. Das mittelhochdeutsche Lied wird dabei inklusive der Sonderzeichen unter oder neben Ausschnitten des Liedes der originalen Handschrift zu sehen sein, je nachdem, ob dieses in Strophenform verfasst worden ist oder im Fließtext. Die Ausschnitte zeigen dabei die jeweilige Strophe, die restliche Seite wird an dieser Stelle nicht mehr benötigt und kann auf den Seiten zuvor eingesehen werden. Die neuhochdeutsche Übersetzung steht direkt neben einer Version mit Auflösung einiger Sonderzeichen, um eine bessere Lesbarkeit zu garantieren. Damit soll auch für Laien eine größtmögliche Übersichtlichkeit der einzelnen Strophen im Original gewährt werden. Näheres zu den Auflösungen der Sonderzeichen in der zweiten Version neben der Übersetzung wird in den Transkriptionsprinzipien erläutert. Die Übersetzungen stammen dabei von: Rupp, V. H.: Reinmars Lied Nr. 12 und die Reinmar- Philologie. German Life and Letters. 34 (1), S Im Anschluss daran werden die einzelnen Strophen des Liedes miteinander verglichen. Dabei werden allerdings nur die wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysiert, ohne diese zu interpretieren, um möglichst objektiv und neutral das Lied zu präsentieren. Ein Vergleich auf Ebene der Strophen erfolgt im Schluss mit Hilfe von Tabellen, um den Vergleich besser darstellen zu können. Das dabei benutzte Vorgehen wird zuvor für eine allgemeine Verständlichkeit genau erklärt. 3

5 2. Allgemeine Transkriptionsprinzipien Für die Transkription wurden nur wenige Veränderungen am Zeicheninventar vorgenommen. Es wurde versucht, möglichst viele der im Originaltext vorhandenen Sonderzeichen zu übernehmen bzw. nachzubilden, um eine möglichst originalgetreue Abbildung zu geben. Die farblichen Hervorhebungen einzelner Buchstaben sind dem Original entnommen. Die einzelnen Strophen werden nicht gekennzeichnet, da im Original ein vollständiger Fließtext ebenfalls ohne Nummerierungen der Strophen vorliegt. 1. Die Transkription erfolgte so textgetreu wie möglich. Abkürzungen und Umlaute wurden demzufolge nicht aufgelöst, sodass sämtliche Sonderzeichen übernommen wurden. In der Handschrift finden sich auch einige Punkte, die wie Satzzeichen erscheinen. Um auch diese nicht zu vernachlässigen, werden sie im Folgenden möglichst mit notiert. 2. Die Strophen sind in derselben Reihenfolge wie in der Handschrift wiedergegeben. 3. Zeilenumbrüche wurden beibehalten. Um Wortgrenzen dennoch zu markieren, wurden bei den Wortumbrüchen jeweils Trennstriche am Ende der Zeile eingefügt: [-]. In der hiesigen Transkription wird versucht, die Strophen getreu wiederzugeben. Andererseits wird parallel zu den Übersetzungen eine aufgelöste Version geboten, d.h. eine Transkription, in der Abkürzungen und Sonderzeichen nicht mehr so zahlreich zu finden sind. Somit verbessert sich die Lesbarkeit und mit ihr die Vergleichbarkeit der verschiedenen Werke. Im Gegenzug dazu steht die weitere Entfernung des Editionstextes vom Originaltext. Das Studium des Originaltextes, oder zumindest der originalgetreuen Versionen, ist für eine eingehende Beschäftigung mit dem Material aber weiterhin unumgänglich. Überblick über die Auflösungen der zweiten Version neben der Übersetzung: Originalversion Auflösung ſ (Schaft-s) s ı i v u oder f Nasalstrich n æ, œ ae oder oe dc das 4

6 3. Biografie Reinmars des Alten 3.1. Leben Reinmar der Alte war einer der wichtigsten deutschen Minnesänger, der um die Jahrhundertwende vom 12. zum 13. Jahrhundert im süddeutschen Gebiet des Römischen Reiches lebte. Da er allerdings nicht ein einziges Mal urkundlich erwähnt wurde, kann man auf seine Lebensdaten nur aus Handschriften schließen. Geboren wurde er vielleicht zwischen 1160 und 1170, sein Geburtsort ist unbekannt. Gedichtet hat er wahrscheinlich ab dem letzten Jahrzehnt des 12. Jahrhunderts, eventuell auch schon seit den 1180er Jahren zeitgleich mit Hartmann von Aue betrauerte er den verstorbenen Leopold V. von Österreich in einer Totenklage. Reinmars Tod beklagte nicht nur Walther von der Vogelweide, sondern auch Gottfried von Straßburg in seinem Tristan, welcher vor 1215 verfasst wurde. Da Reinmar nicht urkundlich belegt wurde, ist davon auszugehen, dass er weder dem Adel noch dem Niederadel angehörte. Es wurde vermutet, dass er von Reichsministerialen abstammte, dafür gibt es aber keinen Beweis. Da er in mehreren verschiedenen Handschriften vorkommt, war er möglicherweise von Beruf Hofsänger. Seinen Beinamen der Alte erhielt er erst im Nachhinein von der Forschung, um ihn von späteren Reinmars abzugrenzen. Ebenfalls bei Gottfried kommt der Zusatz von Hagenau vor. Da Hagenau im Elsass die wichtigste Pfalz der Staufer war, ist es allerdings ebenfalls möglich, dass er lediglich dort auftrat und berühmt wurde, nicht aber unbedingt von dort stammte. Wie viele Minnesänger seiner Zeit reiste er wohl wie der deutsche König von einem Ort zum nächsten, um dort aufzutreten. Indizien zufolge hielt er sich auch in Wien auf, wo Walther von der Vogelweide zu Beginn seines Dichtens lebte Werk Das Werk Reinmars des Alten gilt vielfach als Höhe- und bisweilen auch als Endpunkt des mittelalterlichen Minnesangs. Schon Zeitgenossen empfanden Reinmar als einen der wichtigsten und bekanntesten Minnesänger seiner Zeit mitunter gar vor Walther von der Vogelweide. Demzufolge erfuhr sein Werk eine sehr breite und weit verstreute Überlieferung. Bei keinem anderen mittelhochdeutschen Dichter wurde die Diskussion um die Echtheit der Texte so umfangreich geführt wie bei Reinmar dem Alten. Einst wurden ihm 88 Werke zugeschrieben, einige Jahre später waren es nur noch 34, heute spricht man von einem Umfang von etwa 60 Werken. Diese Unsicherheit beruht insbesondere auf den zahlreichen Widersprüchen, die sich in Reinmars Werk finden lassen. So handelt sein Minnesang stets in einem etwas melancholisch anmutenden Ton von der unerreichbaren Frau, für die sich der Dienende verzehrt. Über diese Reflexion akzeptiert der Liebende die Unerfüllbarkeit seiner Liebe und verschreibt sich der Enthaltsamkeit. Die Minneklagen sind dabei im Allgemeinen stark vergeistigt und sehr hypothetisch, sodass sie mitunter sehr abstrakt wirken. Dieser Eindruck entsteht dabei nicht nur durch den Inhalt, sondern auch durch die stilistische Gestaltung: Es finden sich kaum Metaphern, Bilder oder Erklärungen. Die Satzstruktur ist mitunter sehr komplex und während die Texte von Konjunktiven nur so wimmeln finden sich kaum Adjektive. Im Gegensatz dazu lassen sich in Reinmars Werk Texte unterschiedlichster Genres (u.a. Frauenlieder, Tagelieder) finden, die keinerlei Melancholie beinhalten, stattdessen aber erotische Anspielungen. Diese Thematisierung von Körperlichkeit steht damit im Kontrast zu dem in den Minneliedern proklamierten Verzicht. Unter anderem aus diesem Grund werden diese Texte Reinmar gern abgesprochen. Stilistisch weisen diese Texte aber durchaus zahlreiche Gemeinsamkeiten auf. So bevorzugte Reinmar v.a. Stilmittel, in denen Sachverhalte einander gegenübergestellt werden, etwa Antithesen, Oxymorons oder Paradoxa. Auch sind die meisten Texte zwar monologisch gestaltet, doch spielte Reinmar mit den Rollen ( Rollenlyrik ): Reinmar integrierte insbesondere in seiner Minnelyrik immer wieder sogenannte Frauenstrophen, also Strophen, 5

7 die aus der Perspektive einer Frau formuliert wurden und als solche einen erhellenden Kontrast zu denen des leidgeplagten Mannes herstellten. In ihnen zeigt die Verehrte ihre Sympathie für den Minnedienst des lyrischen Ichs, sodass ein durchaus lebhaftes Bild eines Gesellschaftsspiels entsteht. Nicht zuletzt ist das Werk Reinmars des Alten geradezu ein ideales Exemplum für das mouvance genannte Phänomen der hohen Varianz der Strophenreihenfolgen. Insgesamt wird sich das Bild Reinmars des Alten wohl nie ganz ausdifferenzieren können. Sicher scheint jedoch, dass er mit seinem Werk zur Intellektualisierung des Minnesangs, zu einer außergewöhnlichen Ästhetisierung des Liebesleids und damit zu einer ganz anderen Ebene dieser Kunst beitrug Die Fehde mit Walther Reinmar und Walther von der Vogelweide lebten vermutlich einige Zeit lang zusammen am Wiener Hof (s.o.). Zwischen den beiden entstand wohl eine Art Konkurrenzsituation, denn zahlreiche Lieder der beiden beinhalten Bezugnahmen aufeinander. Es entwickelten sich wahrscheinlich mehrere Dichterfehden, in denen sie sich gegenseitig zu überbieten versuchten. Somit entstand ein regelrechter Schlagabtausch zwischen zwei zentralen Persönlichkeiten der hochmittelalterlichen Minnekunst. In beiden Werken finden sich auch einige parodistische Tendenzen und direkte Bezüge auf einander. Allerdings kann nicht unbedingt von einem direkten Lehrer-Schüler-Verhältnis ausgegangen werden. Dennoch verdankt Walther Reinmars Minnesang durchaus viele Impulse, wobei er jedoch in einer der Fehden beispielsweise Reinmars Frauenbild ablehnte. Auch die Totenklage Walthers auf Reinmar um 1208/1209 lässt auf ein sehr persönliches Verhältnis der beiden schließen. So beklagt Walther: Reimâr, waz guoter kunst an dir verdirbet. (nhd.: Reinmar, welch schöne Kunst mit dir zu Ende geht. Kindler, S. 568) und weiter: Dest wâr Reimâr, dû riuwest mich / michels harter danne ich dich, / ob dû lebtest und ich waz erstorben. (nhd.: Fürwahr, Reinmar, über dich trauere ich wohl weit mehr, als du es tätest, lebtest du noch und ich wäre gestorben. Ebd.). 6

8 4. Der historische Hintergrund: Das 12. und 13. Jahrhundert Die Zeit vom 9. bis zum 13. Jahrhundert, in der Reinmar der Alte lebte, wird als das Hohe Mittelalter oder einfach als Hochmittelalter bezeichnet. In diesem Abschnitt der Epoche traten viele der Entwicklungen ein, die noch heute unser Bild vom Mittelalter prägen Sozialgeschichte Die sozialgeschichtlichen und demographischen Umbrüche bilden eine wesentliche Grundlage für die nachfolgenden Ereignisse. Nach der Zeit der Völkerwanderung, dem Zusammenbruch des (westlichen) Römischen Reiches und der Zerstörung antiker Kulturen kam es zu wirtschaftlichen und sozialen Neuordnungen in ganz Europa. Mit dem Aufkommen der Städte erhöhten sich die Bevölkerungszahlen, es kam zu einem demographischen Aufschwung. Landesausbau und Siedlungserweiterungen, bzw. -neugründungen wurden fortan nicht nur binnenpolitisch, sondern auch in den östlichen Gebieten Europas vorangetrieben. Zwei wichtige Siedlungsschübe fanden im 12. und 13. Jhd. statt: Zunächst wurde ein breiter Streifen östlich der Elbe und der Saale, anschließend das Gebiet bis zur Oder erschlossen. Damit ging durch Missionierungen eine noch weitere Ausbreitung des Christentums einher. Der Druck der zunehmenden Überbevölkerung und damit einhergehenden Versorgungskrisen, Hungersnöten und Epidemien konnte dadurch etwas entweichen. Abb. 1.: Die deutsche Ostsiedlung im Sachsenspiegel 7

9 Bei der Organisation der Landwirtschaft, welche den wichtigsten Wirtschaftsfaktor Europas bis in die Neuzeit bildete, löste die Jüngere Grundherrschaft die bisherige Grundherrschaft ab. Für die ländliche Bevölkerung bedeutet dies vor allem, dass die Abgaben anstatt ausschließlich in Naturalien nun auch in Form von Geld erfolgen konnten. Statt Frondienste in Anspruch zu nehmen, verpachteten die Grundherren nun ihr Land, das sie in Hufen aufteilten, an Bauern, die dieses bewirtschafteten. Auch in den sozial höheren Schichten kam es zu Veränderungen. So entstand im Hochmittelalter das Lehnswesen mit der Vasallität. Dabei wurden Ritter und Adlige für ihren Dienst und ihre formale Unterwerfung mit einem Lehen belohnt. Für concilium et auxilium des Lehnsmannes bekam dieser dafür neben dem Lehen außerdem Schutz und Schirm vom Lehnsherrn. Dazu legte der Vasall die gefalteten Hände in die Hände des Lehnsherrn und leistete den Fidelitas-Eid. Dieses System wurde erweitert, und so hatten die Vasallen schon bald Aftervasallen von unteren sozialen Ebenen. Probleme entwickelten sich dann vor allem mit dem Aufkommen der Doppelvasallität. Auch die königlichen Reichsministerialen etablierten sich nun neben dem Adel. Sie waren in politischer, wirtschaftlicher, militärischer und sozialer Hinsicht in wichtige Positionen aufgestiegen. Ihren Höhepunkt erreichten sie im 12. und 13. Jhd. und hatten ein eigenes Gruppen- und Sozialbewusstsein, sodass sie sich zunehmend gegenüber anderen Gruppen abschlossen. Es entstand ein Niederadel. Im Hochmittelalter erfolgt ein demographischer Anstieg. Die damit auch durch die Ostkolonialisierung verbundene Siedlungstätigkeit führt zur Ausbildung von größeren Ansiedlungen mit wirtschaftlicher und politischer Stärke. In den Städten siedelten sich mehr und mehr Menschen an. Damit stiegen deren Wirtschaftskraft und die politische Bedeutung. Ab dem 12. Jhd. entstehen die sozial herausgehobenen Gruppen der meliores, im 13. Jhd. erfolgt ihre Abschottung gegenüber untere Schichten, womit das in sich geschlossene Prinzipat erschaffen wurde. Die Mittelschicht war nach Prestige gestaffelt. Als gehobene Gruppe wurden Handwerker, Luxusproduzenten wie Goldschmiede und Alltagsproduzenten angesehen, die untere Mittelschicht bildeten Schiffer und Fuhrleute. Die Unterschicht bildeten nicht zünftige Gesellen, kleinere Handwerker, Arme, wanderndes Volk, künstlerisch Tätige, unehrliche Berufe, Tagelöhner und Bedienstete sowie jeweils deren Angehörige. Seit beginnendem 12. Jhd. wurden von der Stadt eigene Aufgaben übernommen, wie die Verwaltung, Gerichtsrechte, Einziehung von Steuern, Aufsicht der Märkte, Gewährleistung der Verteidigung durch Mauerbau, etc. Nach 1190 erfolgt die Ausbildung von Räten, die zum wichtigsten, eigentlichen Organ der Stadt werden und die Autonomie gegenüber der Obrigkeit vertraten. Im 12. Jhd. entwickeln sich auch bestimmte Privilegien der Bürger einer Stadt zu einem einheitlichen Bürgerrecht, womit z.b. die Befreiung von der auswärtigen Gerichtsbarkeit einherging und die Freiheit ihrer Bürger gewährleistet wurde. Hinzu kommt der Anspruch des Bürgers auf Schutz durch die Mitbürger und die Stadtgemeinde. Eine weitere wichtige Errungenschaft im 12. Jhd. stellte die Ausbildung von Zünften dar, die zur wichtigsten Organisationsform der Mittelschicht wurden. Diese unterstanden zunächst der Aufsicht des Stadtherrn und orientierten sich an der Obrigkeit der Stadt. Im Verlauf des 13. Jhd. fand erneut eine enorme Entwicklung statt, da die genossenschaftliche Eigenverantwortung immer mehr zu nahm und letztendlich sogar eine Beteiligung am Stadtrat erreicht wurde. Vor allem die reicheren Zünfte der angesehenen Berufe waren an politischer Mitbestimmung beteiligt, da sie eine Gleichberechtigung mit dem Patriziat forderten und letztendlich auch durchsetzen konnten, um damit die erstarkte eigene wirtschaftliche Position abzusichern. Gleichzeitig entstand ein Zunftzwang für alle Mitglieder eines Handwerks, um untereinander Chancengleichheit zu gewahren. 8

10 Abb. 2: Bildtafel von Wappen verschiedener Handwerkszünfte: 1. Schuster, 2. Fischer, 3. Schlachter, 4. Tuchmacher, 5. Weber, 6. Maler, 7. Müller, 8. Maurer, 9. Zimmerer, 10. Dachdecker, 11. Schneider, 12. Bäcker, 13. Sattler, 14. Schmiede, 15. Kürschner und 16. Gerber Besonders die Staufer hatten intensive Städtepolitik betrieben und die Städte auf ihrem eigenen territorialen Verfügungsbereich großzügig gefördert, aber auch gemaßregelt, wenn sie zu selbstständig werden wollten. Die Reichsstädte waren somit zu wirtschaftlichen und militärischen Zentren geworden, die allerdings mit dem Ende der Dynastie der Staufer im 13. Jhd. weitestgehend autonom wurden und nur noch formal dem König unterstanden. Einigen Räten in anderen Städten gelang es im 12. Jhd. durch kommunale Bewegung, die Herrschaft der Landesherren abzustreifen und sich auch aus der weltlichen Herrschaft zu befreien. Diese Form der Autonomie hielt jedoch nicht lange an, sodass die Städte erneut zu Bischofs-, Territorial- oder Reichsstädten wurden. Nach dem im 12. Jhd. insbesondere die Alpenpässe zwischen Italien, Frankreich und dem deutschen Gebiet für den Warentransport wichtig waren, erschließt sich im 13. Jhd. nun auch der Seeweg über Gibraltar bis in den Norden. Vor allem durch die Ostsiedlung bekommen die Handelsrouten in der Ostsee im 12. Jhd. einen gewaltigen Aufschwung, um einen Warenhandel mit Russland führen zu können. Als Ostseestadt profitiert vor allem Lübeck vom Handel, da es als Brückenkopf zwischen den Niederlanden und dem Ostseeraum fungiert. Die lokalen Kaufmannsgruppen, die sich bereits im 12. Jhd. zusammengeschlossen hatten, wurden im 13. Jhd. zum Städtebund der sog. Hanse, die im 14. Jhd. zur führenden Wirtschaftsmacht erwächst. Ihre Ziele sind die Durchsetzung gemeinsamer Interessen v.a. im 9

11 Gebiet des Fernhandels, eine Organisation des Handels mit den hansischen Kontoren, Zollabsprachen und eine Bekämpfung der Seeräuberei. Abb. 3: Haupthandelsrouten der Hanse Neben Christen lebten auch Juden im Reich, die fast ausschließlich in Städten wohnten und arbeiteten und trotz ihrer sozialen Stellung als Randgruppe eng mit den Christen verbunden waren. Nachdem ihnen von den Zünften jegliche andere Tätigkeit nahezu untersagt wurde, lebten sie vor allem vom Geldgeschäft und Geldverleih. Im 13 Jhd. kam es vermehrt zu Judenpogromen. Die Vertreibungen von Juden war allerdings keineswegs ein Dauerzustand, vielmehr gab es immer wieder Schutzmaßnahmen. Durch Kaiser Friedrich II. wurde ihnen gegen Zahlung von Steuern persönlicher Schutz des Lebens und Eigentums, ein Gemeinderecht, Versammlungsrecht, Recht auf Religionsausübung, weitreichende Autonomie innerhalb der Städte, Ausübung des Gewerbes, usw. gewährt. Allerdings konnte dieses Judenregal an niedere Fürsten durch den König weiterverkauft werden, was auch geschah und somit den Schutz der Juden vor feindlichen Übergriffen minderte Ereignisgeschichte Nach dem Ende der Dynastie der Salier erlangt das Geschlecht der Staufer die Regentschaft. Unter Friedrich I. Barbarossa erreichten die staufische Reichspolitik, Machtausdehnung und Kultur ihre höchste Blütezeit. Ereignisgeschichtlich fanden im 12. und 13. Jhd. die meisten Kreuzzüge statt, um die 1187 von den Muslimen eroberte Stadt Jerusalem zurückzugewinnen. Der Templerorden entsteht, ebenso wie der Deutsche Orden. Überall im Heiligen Land wurden Kreuzfahrerburgen errichtet, einige, wie z.b. Krak, ist bis heute erhalten geblieben. 10

12 Abb. 4.: Die Festung Krak Von 1189 bis 1192 schlossen sich der römische Kaiser Friedrich I. Barbarossa, der englische König Richard Löwenherz und der französische König Philipp II. August zusammen. Sie konnten jedoch die von Sultan Saladin besetzte Stadt Jerusalem nicht zurückerobern, Barbarossa verstarb bereits auf dem Hinweg. Seinem Tod folgte ein jahrelanger Thronkrieg zwischen dem Schwaben Otto von Poitou, später Kaiser Otto IV., und Philipp von Schwaben, der letztendlich nach Barbarossas Sohn Heinrich VI. ( ) von 1198 bis 1208 regierte. Unter Friedrich II., der am vierten Kreuzzug teilnahm, gelangten die arabischen Zahlen nach Europa. Auch Marco Polo führte im 13. Jhd. seine Reisen durch. Abb. 5.: Marco Polo in China 11

13 Vollständigkeitshalber sollte noch erwähnt werden, dass ebenfalls im 12. Jhd. ein Mongole namens Temüdschin unter dem Ehrentitel Dschingis Khan sein Reich durch Expansionen zu einer Weltmacht aufbaute und in großen Eroberungszügen vom östlichen Ende Asiens bis nach Osteuropa vordrang. Anfang des 13. Jhds. erreichte sein Enkel, Batu Khan, Kiew und stieß bis ins heutige Polen und Ungarn vor. Der Tod des Khans im Jahr 1241 verhinderte jedoch eine noch weitere Ausweitung des mongolischen Reiches nach Westeuropa Verfassungsgeschichte Im 12. und 13. Jhd. gab noch es keine schriftliche Verfassung. Dennoch hatte sich inzwischen das Wahlkönigtum etabliert. Heinrich IV. versuchte zwar, eine dynastische Erbfolge durchzusetzen, scheiterte jedoch an den Fürsten des Reiches. Die Designation war dennoch üblich und machte bei Sohneswahlen das Wahlverfahren meist formlos. Der Kreis der Wähler ist auch im 12. Jahrhundert nicht näher bestimmt, doch das Prinzip des freien Wahlrechts entsteht. Inzwischen war es Praxis, dass der Nachfolger zwar gewählt wurde, der Kreis der Wähler und auch das Geschlecht des möglichen Nachfolgers begrenzte. Im 13. Jhd. wurde dann im Zuge der Thronstreitigkeiten zwischen Otto und Philipp nach deren Doppelwahl durch die Fürsten die Idee vom Wahlrecht immer wichtiger, da Regelungen gesucht wurden, um derartiges in Zukunft verhindern zu können. Es kamen Diskussionen um ein kleineres Wahlkollegium mit festem Stamm aus weltlichem und geistlichem Bereich auf. Aus diesem Wahlkomitee entstand das Kurfürstenkollegium, denen die exklusive Königswahl zustand und die mit den kurfürstlichen Willebriefen ab der Mitte des 13. Jhd. auch politisch mitregieren konnten. Zum ersten Mal wurde der Kreis der sieben Königswähler in der wichtigsten deutschsprachigen Rechtsquelle des Mittelalters, dem Sachsenspiegel von Eike von Repgow von 1220, benannt. Im Jahr 1239 wurden sie erneut als Vorwähler im Reimspruch von Reinmar von Zweter erwähnt. Im Reichsrecht wird die Kurfürstenwahl erst 1356 durch die Goldene Bulle Kaiser Karls des IV. festgehalten. Ungefähr zeitgleich entsteht auch in England ein Rechtstext von enormer Bedeutung. König John Ohneland aus dem Haus der Plantagenets unterzeichnet 1215 die Magna Charta. Damit erkennt er u.a. mehrere Rechte und politische Freiheiten der englischen Adligen an, z.b. das Widerstandsrecht gegen den König, womit ein wesentlicher Grundstein nicht nur der englischen Verfassung und des Parlamentarismus gelegt wurde. Abb. 6: Originalfotografie der Magna Carta 12

14 Im Verlaufe des 13. Jhd. zersplitterte das Reich zunehmend. Die großen vor allem westlichen Herzogtümer lösten sich weitestgehend auf und teilten sich in mittlere und kleinere Territorialherrschaften. Auch geistliche Landesherrschaften sind dabei überall im Reich verstreut entstanden. Bereits am Ende des 12. Jhd. hatte sich der Süden Italiens von der Personalunion gelöst, wobei sich eine Durchsetzung der Herrschaftsansprüche des römischen Kaisers in Italien und Burgund durch häufige Abwesenheit generell schwierig gestaltete. Italienfahrten, wie z.b. die Heinrichs VI. zur Sicherung des normannischen Erbes seiner Frau (Reinmar: Lieder. Stuttgart S. 24.), waren eher selten. Auch in den deutschen Landen war der Königshof nicht an feste Residenz gebunden. Vielmehr reiste der König ständig zwischen Bischofsstädten und Pfalzen zu Pferd oder per Schiff umher und wurde dabei von seinem Hof begleitet. Die Bischöfe mussten ihm servitium regis gewähren, die Pfalzen befanden sich meist im Reichsgut, in den Hausmachtterritorien des jeweiligen Königs oder in königsnahen Gebieten (nach Moraw). Abb. 7: Die Pfalz Goslar Wie schon ihre Vorgänger, so hatten auch die Staufer eigene Pfalzen. Zu den bedeutendsten dieser Zeit gehörte Hagenau, wo sich neben den Reichskleinodien auch eine der wichtigsten weltlichen Bibliothek befunden haben soll. Dieses Reisekönigtum hatte auch Auswirkungen auf die literarischen Strömungen der verschiedenen Gebiete. Mit der Regierungsübernahme durch Friedrich I. Barbarossa setzt der Umschwung von der vormals primär geistlichen Literatur zu einer weltlich->ritterlichen< ein. (Ebd. S. 24.) Zu dieser Zeit entstanden auch das Nibelungenlied, die Carmina Burana sowie sämtliche Werke von Wolfram von Eschenbach, Hartmann von Aue, Gottfried von Straßburg, Walter von der Vogelweide, Heinrich von Veldeke und vielen anderen berühmten Lyrikern bzw. Epikern, die alle um diese Jahrhundertwende herum lebten Kirchengeschichte Auch kirchengeschichtlich war das 12. Jhd. eine Zeit der Veränderungen. Das Purgatorium etablierte sich im christlichen Denken, eine ganze Reihe von Mönchsorden entstanden und auch um den Papst in Rom gab es Neuerungen. Das Primat des Papstes und damit einhergehend seine plenitudo potestatis erweiterte sich im 12. Jhd. auf alle Bereiche kirchlichen Lebens. Damit ist der Papst nun endgültig ein universeller Herrscher geworden. Des Weiteren bekam er die Hoheit über die Mönchsordnungen, deren Orden ihm nun direkt 13

15 und nicht länger einem Bischof unterstanden. Die Papstwahl wurde zunächst durch das 3. Laterankonzil unter Alexander III. von 1197 durch das licet de vitanda und fast hundert Jahre später durch das 2. Konzil von Lyon unter Papst Gregor X. im Jahr 1274 durch das major pas erneut reformiert. Bei ersterem wurde das Kardinalat als Wahlgremium festgeschrieben, ebenso wie das Mehrheitsprinzip, nach dem nun eine 2/3 Mehrheit zur Wahl zum Papst benötigt wurde. Die Akklamation wurde dafür abgeschafft. Beim zweiten Konzil wurde die Konklaveordnung eingeführt und somit die Papstwahl in ihre bis heute endgültige Form gebracht. Ebenso wie die Papstwahl wurde auch die Bischofswahl im 12. Jhd. reformiert. Da die Domkapitel der Bischofsstädte eine große Unabhängigkeit erreicht hatten, erhielten sie nun das ausschließliche Recht der Bischofswahl und damit eine ähnlich mächtige Stellung wie das Kardinalskollegium in der Kurie. Anfang des 13. Jhds. bildete sich der patrimonium petri aus, der bis 1860 existierte. Die Grenze Italiens verschob sich dadurch weiter nach Norden. Durch den Einschub dieses Staates wurde Italien territorial in einen südlichen und einen nördlichen Teil getrennt. Abb. 8: Der Kirchenstaat In zwei großen Wellen entstanden neue Mönchsorden, zunächst im 12. Jhd. die Zisterzienser, Kartäuser und Prämonstratenser, im 13. Jhd. folgten mit den Franziskanern und Dominikanern die ersten Mendikantenorden. Ein Mönchsorden war eine institutionelle Zusammenfassung von Klöstern mit internen Organisationsformen, Mönchsformen und 14

16 eigenen Regeln als Ergänzungen zu denen Benedikts. Insbesondere der Gründer des Zisterzienserordens, der Abt Bernhard von Clairvaux, war eine der wesentlichen historischen Personen des 12. Jhds., da er auch politisch einen enormen Einfluss hatte. Abb. 9: Bernhard von Clairvaux Insgesamt erfreute sich das Amt der Nonne und des Mönchs zunehmender Beliebtheit, sodass ab dem 12. Jhd. nicht mehr nur Familienangehörige des Adels, sondern fortan auch Mitglieder der städtischen Bürgerschicht in Klöster gingen. Doch mit den Mönchorden gingen auch die Gründungen von häretischen Bewegungen und deren Verfolgung einher. Katharer/ Albigenser, Waldenser, Lollarden, Hussiten, Apostoliker und andere Großsekten vertraten ihre Meinungen und wurden dafür von der gerade neu eingerichteten Inquisition verfolgt. Im Jahr 1231 veröffentlicht Papst Gregor IX. die ex communicamus und damit die Autorisierung der Ketzerverfolgung, der Papst gilt seitdem als dafür verantworlich erlässt Innozenz IV. die Konstitution ad extirpandam mit einem detaillierten Programm zur Ketzerverfolgung, worin er auch die Benutzung der Folter ausdrücklich erlaubt und vorsieht. Vor allem die Dominikaner betätigten sich als Inquisitoren. Berühmteste Vertreter waren z.b. Konrad von Marburg zu Beginn und Bernhard Gui gegen Ende des 12. Jhds. Weniger grausam, aber ebenfalls wichtig für die Kirchengeschichte des Mittelalters ist, dass in der Mitte des 12. Jhds. der Stil der Romantik von der Gotik abgelöst wurde. In ganz Europa wurden nun als Zeichen Gottes (und kirchlicher) Macht gewaltige Kathedralen gebaut, die bis heute bestehen und ein Zeugnis der damaligen baulichen Möglichkeiten darstellen. Im muslimischen Spanien wird die Alhambra errichtet. Abb. 10: Die gotische Kathedrale von Winchester 15

17 5. Grundlegendes zum Minnesang Der Begriff Minnesang oder Minnelyrik bezeichnet verschiedene mittelhochdeutsche Formen der Liebesdichtung vom 12. bis maximal ins 14. Jhd. Minnedichter waren dabei immer Komponisten, Dichter und Vortragende zugleich. Der Begriff Minne wird dabei oft einfach als Liebe übersetzt, doch beinhaltet er eigentlich viel mehr Facetten. So ist er auch eine Bezeichnung für Nächstenliebe, religiöse Liebe (z.b. die Liebe Gottes zu den Menschen), Freundschaft und Elternliebe sinnliche Liebe und Zuneigung stellt also nur eine von vielen Bedeutungen dar. Unbedingt zu beachten ist dabei auch, dass Minne keineswegs nur im Minnesang thematisiert wird, auch wenn die Begrifflichkeit das suggerieren kann. Gerade das Liebesbild der hohen Minne tritt nämlich umfangreich auch im höfischen Roman auf, beispielsweise im Eneasroman. Abb. 11: Ein Liebespaar auf S. 249v der Heidelberger Manesse 5.1. Minne und Gesellschaft Der Minnesang wurde v.a. in kulturellen Zentren vorgetragen, also an Fürstenhöfen und in Städten, sodass die wenigsten Minnesänger sesshaft waren. Die meisten reisten vielmehr von Hof zu Hof und von Stadt zu Stadt. Auch spiegelten Minnelieder die höfischen Vorstellungen und Prinzipien, Konventionen und Pflichten wider, wobei Minnesänger auch immer eine didaktische Funktion übernahmen: Sie belehrten über vorbildliches Verhalten, sodass der Minnesang stets auch einen Verhaltenskodex erzeugte Entwicklung und Geschichte Bereits vor dem frühen 12. Jhd. gab es wohl schon es in den deutschen Landen eine Art Minnesang, den sogenannten donauländischen Minnesang, von dem aber nicht viel erhalten ist. Der eher bekannte, romanische Minnesang entstand um 1100 im Süden des heutigen Frankreichs, der damals jedoch nicht zum Frankenreich gehörte, sondern aus selbstständigen Herrschaften bestand. Die dortigen Minnesänger wurden Trobadors genannt und brachten eine ganz neue Kunstform nach Europa. Das Spezifische dieser Kunstform ist vor allem das besondere und dabei ganz neue Liebesmodell: Im Mittelpunkt steht die Liebe und Verehrung des Sängers zu einer verheirateten adligen Dame (vrouwe), die auch während des Vortragens anwesend war. Diese Liebe wird zwar im Gesang als vornehm und wahr dargestellt, bezeichnete aber kein reales Verhältnis. Der Sänger warb um eine Dame und beteuerte seine Treue und Dienstbereitschaft. Die Liebe beeinflusste, ja quälte mitunter seinen gesamten Körper und bedeutete ihm dabei alles. Die Liebe selbst und vor allem die sichere Gefahr, dass sie nicht erfüllt werden würde, wird teilweise sogar so mächtig dargestellt, dass der Sänger daran zu zerbrechen drohte. Problematisch war dabei natürlich, dass die Dame verheiratet war und die gesellschaftlichen Zwänge damit die Liebe dazu verdammten, unerfüllt zu bleiben. Die Liebe wurde dabei 16

18 keineswegs negativ gedeutet. Vielmehr wurde ihre Aufrichtigkeit und Beständigkeit betont und solange sie unerfüllt blieb, galt sie sogar als richtig und wertvoll. Dieses Liebesmodell verbreitete sich im Laufe des 12. Jhd. zunehmend im Norden Europas und erreichte ab etwa 1170 auch die deutschen Minnesänger. Bis etwa 1320 sollte die romanisch gefärbte Minnelyrik nun zu einer der beliebtesten Künste an den deutschen Höfen werden. Insgesamt lassen sich so vier Phasen des deutschen Minnesangs unterscheiden: Zeit Charakteristika Vertreter donauländischer Minnesang (bis 1170): - natürliche Auffassung von der Liebe - vergleichsweise ungekünstelt - aber: durchaus standesgebundene Formen und Symbole - die Ursprünge dieser nicht ganz eigenen Gattung sind bisher unbekannt - außerdem: früher romanischer Minnesang 1 Mitte d. 12. Jhds hoher Minnesang - v.a. im Ober- und Mittelrhein - im Vordergrund steht der Frauendienst, also das Dienstverhältnis zwischen Ritter und höfischer Dame - zentrale Begriffe: triuwe (Treue), mâze (Maß, Bescheidenheit), und hôher muot (Hochstimmung, Stolz) - gerade der Minnesang dieser Zeit wurde häufig mit der Kreuzzugsthematik verbunden Dietmar von Aist Rudolf von Fenis Heinrich von Veldeke Friedrich von Hausen Höhepunkt - die Macht und Gnadenlosigkeit der Minne wird immer mehr hervorgehoben auch in anderen Gattungen - Auftreten der niederen Minne Jhd. Ausklang - Form und Themen wurden zunehmend variiert und zugleich die hohe Minne immer wieder parodiert - Nachfolge: Meistersang Heinrich von Morungen Reinmar der Alte Walther von der Vogelweide Neidhart von Reuental Heinrich von Meissen 5.3. Arten des Minnesangs Das Thema der Minnelyrik war zumindest in der hohen Minne prinzipiell relativ gleich: Ein Mann umwarb eine höfische Dame, der es nicht gestattet war, seine Liebe zu erwidern. Die Aufgabe des Dichters bestand darin, diese Thematik immer wieder neu zu gestalten, zu ergänzen und so immer neu zu entfalten. So werden heute v.a. folgende vier Arten des Minnesangs unterschieden: Minnekanzone Frauenlied Wechsel Tagelied Bitte des Sängers, erhört zu werden, die oft mit einer entsprechenden Klage über seinen Misserfolg verbunden ist. Die umworbene Dame reflektiert über ihren Konflikt, d.h. über ihre meist aussichtslose Position zwischen Liebe und gesellschaftlicher Norm. Mann und Dame singen und schwärmen abwechselnd übereinander. Das Paar muss sich nach einer heimlichen Liebesnacht voneinander trennen, um nicht entdeckt zu werden. 17

19 5.4. Hohe und niedere Minne Die bisherigen Ausführungen bezogen sich insbesondere auf die hohe Minne, bei der es sich eher um ein Gesellschaftsspiel handelt, da die Liebe nicht echt ist. Eine unerreichbare Frau hohen Standes wurde hier idealisiert und erhöht, Ende des 12. Jhds. traten dabei sogar erotische Beschreibungen auf insgesamt blieben hôher minne aber eher platonisch. Meist ging es bei der hohen Minne darum, dass der Sänger seine eigene höfische Gesinnung zeigt und die ideale höfische Gesellschaft aufzeigt eine Gesellschaft, in der Ritter mâze, triuwe und Unterwürfigkeit, Damen Emotionalität und Disziplin zugleich zeigen, kurzum beide sich ihrer gesellschaftlichen Position bewusst sind. Dementsprechend beinhalten Lieder der hohen Minne auch recht fest abgesteckte Themenkreise: Typisch ist das Besingen der Frau, v.a. bezogen auf ihre Schönheit, die Beschreibung der Macht der Minne und die Klage des lyrischen Ichs über die Unerfüllbarkeit seiner Liebe. Anders sieht es in der niederen Minne aus, die erst am Ende des 12. Jhds. auftritt. Hier geht es um echte Liebe zu erreichbaren, also nicht adeligen Frauen, sodass auch die Erfüllung der Liebe thematisiert wird. Der Begriff rührt insbesondere daher, dass Adel und Klerus ihre Liebe als zivilisiert, diszipliniert und damit höherstehend ansahen und diese Eigenschaften zugleich den niederen Ständen absprachen. Die niedere Minne ist insgesamt durchaus mehr von Körperlichkeit und Nähe geprägt und wirkt gerade auch dadurch deutlich authentischer Minnelieder und Handschriften Gerade Minnelieder sind in den verschiedensten Handschriften überliefert, sodass sich viele unterschiedliche Varianten ergeben haben. Anzahl und Reihenfolge der Strophen, Kombinationen, Wortlaut und Schreibung unterscheiden sich manchmal enorm. Die Heidelberger Manesse (Handschrift C) ist ein besonders gutes Beispiel dafür, dass Strophen mitunter durcheinander auftreten und Gedichte bisweilen sogar über Seiten zusammengesucht werden müssen. Dafür lassen sich zweierlei Gründe finden: Einerseits könnten die Handschriften entstanden sein, während das Lied mündlich gesungen wurde und ggf. noch im Verändern begriffen war, sodass von Hof zu Hof und von Stadt zu Stadt andere Niederschriften entstanden. Andererseits könnten die Minneverfasser selbst Fassungen erstellt haben, die für die Handschriften abgeschrieben wurden, wobei die üblichen Abweichungen, Fehler oder Uminterpretationen der Schreiber entstanden. Beide Gründe weisen aber in jedem Fall darauf hin, dass Beweglichkeit offenbar ein genuines Merkmal der Minnelyrik ist. Abb. 12.: Dieser Ausschnitt der Jenaer Liederhandschrift zeigt, dass einige Handschriften sogar Noten beinhalten. Bei deren Deutung ist aber Vorsicht geboten, da sich das mittelalterliche Notensystem deutlich vom heutigen unterscheidet. 18

20 6. ein wîser man in den Handschriften Reinmars Lied Ein wîser man sol niht ze vil ist in vier verschiedenen Handschriften überliefert: der Kleinen Heidelberger Lieder Handschrift A, der Weingartner Liederhandschrift B, der Großen Heidenberger Liederhandschrift C und der Würzburger Liederhandschrift E. Die Reihenfolge sowie Anzahl der Strophen des Liedes variieren dabei je nach Handschrift. Im Folgenden Seiten wird ein Überblick über die verschiedenen Handschriften und das jeweilige Lied gegeben Handschrift A Bei der Handschrift A handelt es sich um die sogenannte Kleine Heidelberger Liederhandschrift. Der Code dieser Handschrift lautet Cod.Pal.germ 357 bzw. Cpg 357. Sie wird aufbewahrt in der Universitätsbibliothek der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Die Handschrift A entstand um , Nachträge reichen bis ins 3. Viertel des 14. Jahrhunderts, und wurde im Elsaß, evtl. in Straßburg gefunden. Bei ihr handelt es sich um eine Liederhandschrift. Der Aufbau des Inhaltes erfolgt im Fließtext, die Strophen sind nicht abgesetzt und in gotischer Buchschrift geschrieben. Die Sprache ist Niederalemannisch. Insgesamt gibt es 45 Blätter. Auf jeder Seite ist eine Spalte, die weder in Strophen noch in Verse unterteilt ist. Die Blattgröße beträgt 185 x 135 mm. Die Seiten sind aus Pergament. Der Zustand der Handschrift ist im Allgemeinen schlecht, es gibt mehrere Wasserschäden. In dieser Handschrift gibt es keine Illustrationen. Die Initialen sind blau und rot. Kommentare, Korrekturen oder Randbemerkungen sind ebenfalls vorhanden: es gibt Strukturierungszeichen, Seitenzahlen, Nachtragung und Ähnliches. Die Handschrift beinhaltet des Weiteren Lieder von Niune, Wolfram von Eschenbach, Neidhart und Heinrich von Rugge. Das Lied von Reinmar dem Alten befindet sich auf Seite 2r: Abb. 13: Seite 2r. Die erste Strophe des Liedes beginnt nach dem roten E oben in der Mitte. 19

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