des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Schäden durch Nikotin in der Schwangerschaft Prävention und Maßnahmen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Schäden durch Nikotin in der Schwangerschaft Prävention und Maßnahmen"

Transkript

1 Landtag von Baden-Württemberg 15. Wahlperiode Drucksache 15 / Antrag der Abg. Dr. Marianne Engeser u. a. CDU und Stellungnahme des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Schäden durch Nikotin in der Schwangerschaft Prävention und Maßnahmen Antrag Der Landtag wolle beschließen, die Landesregierung zu ersuchen, I. zu berichten, 1. welche Gefahren für das ungeborene Kind durch den Konsum von Nikotin durch die Mutter während der Schwangerschaft ausgehen; 2. wie viele Kinder in Baden-Württemberg jährlich mit entsprechenden Gesundheitsschäden zur Welt kommen; 3 wie sich diese Zahlen seit der Jahrtausendwende entwickelt haben; 4. welche zusätzlichen Kosten die Betreuung von Neugeborenen verursacht, deren Mütter während der Schwangerschaft Nikotin konsumiert haben; 5. ob sie sich dafür einsetzen wird, dass diese Kosten anders als bisher von den Krankenkassen übernommen werden; 6. welche Informations- und Unterstützungsangebote es zum Thema Nikotin in der Schwangerschaft für werdende Mütter in Baden-Württemberg bereits gibt; 7. wie sie die Vernetzung der Akteure in diesem Bereich verbessern will, damit Schwangere besser erreicht werden und aufgeklärt werden können; 8. welchen Stellenwert die Aufklärung über die schädigende Wirkung von Nikotin in der Schwangerschaft in der Sexualerziehung im Schulunterricht einnimmt; Eingegangen: / Ausgegeben: Drucksachen und Plenarprotokolle sind im Internet abrufbar unter: Der Landtag druckt auf Recyclingpapier, ausgezeichnet mit dem Umweltzeichen Der Blaue Engel. 1

2 9. welche Maßnahmen sie plant, um die Zahl an nikotingeschädigten Neugeborenen zu reduzieren; II. ein Konzept vorzulegen, wie durch Maßnahmen der Prävention und Aufklärung die Zahl der Frauen, die in der Schwangerschaft Nikotin konsumieren, gesenkt werden kann Dr. Engeser, Kunzmann, Teufel, Raab, Meier-Augenstein CDU Begründung Nikotinkonsum in der Schwangerschaft kann zu schweren Folgen für den Embryo führen. Trotzdem können oder wollen zahlreiche Frauen in der Schwangerschaft nicht auf das Rauchen verzichten. Ziel dieses Antrags ist es, die entsprechenden Zahlen für Baden-Württemberg sowie die Maßnahmen der Landesregierung zur Prävention von Nikotingenuss in der Schwangerschaft zu erfragen. Zudem soll die Landesregierung aufgefordert werden, ein Konzept vorzulegen, wie Frauen und Mädchen frühzeitig, flächendeckend und wirkungsvoll über die hohen Risiken von Nikotingenuss in der Schwangerschaft aufgeklärt werden können. Stellungnahme*) Mit Schreiben vom 29. Juni 2015 Nr /15/6924 nimmt das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren zu dem Antrag wie folgt Stellung: Der Landtag wolle beschließen, die Landesregierung zu ersuchen, I. zu berichten, 1. welche Gefahren für das ungeborene Kind durch den Konsum von Nikotin durch die Mutter während der Schwangerschaft ausgehen; Durch den Tabakkonsum der schwangeren Mutter wird das Ungeborene nur schlecht mit Sauerstoff und den Nährstoffen versorgt, die es für eine gesunde Entwicklung bis zur Geburt benötigt. Nikotin bewirkt eine Verengung der Gefäße, sodass die Gebärmutter weniger durchblutet und der Transport von wichtigen Nährstoffen und Sauerstoff zum Embryo beeinträchtigt wird. Beim Rauchen gelangen große Mengen Kohlenmonoxid in das Blut, die den Sauerstoff im Blut verdrängen. Ein großer Teil der im Tabakrauch enthaltenen giftigen Substanzen gelangt über die Plazenta direkt in den Blutkreislauf des Embryos. Plazenten von Raucherinnen sind häufig kleiner als bei Nichtraucherinnen. Das Risiko von Schwangerschaftsund Geburtskomplikationen wird erhöht. Infolgedessen sind Kinder von Frauen, die während der Schwangerschaft rauchten, nach Ausführungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung häufiger kleiner und haben ein ca. 150 bis 200 Gramm geringeres Geburtsgewicht und einen kleineren Kopfumfang als Neugeborene von Nichtraucherinnen. Zudem ist bei ihnen das Risiko für eine Reihe von Gesundheitsschäden deutlich erhöht. Es besteht ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen und Fehl-, Tot- und Frühgeburten. Da die Organe des ungeborenen Kindes zum Giftstoffabbau noch nicht vorhanden oder noch nicht vollständig entwickelt sind, wird das Kind weitreichenden *) Der Überschreitung der Drei-Wochen-Frist wurde zugestimmt. 2

3 Schädigungen ausgesetzt. (Marquardt, Schäfer [Hrsg.]: Lehrbuch der Toxikologie [2. Auflage] 2004, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbh Stuttgart). Der mütterliche Tabakkonsum in der Schwangerschaft beeinträchtigt zudem die vorgeburtliche Entwicklung der Lunge. Dies führt zu einer verminderten Lungenfunktion, die nachgewiesenermaßen über die ersten Lebensjahre fortbesteht und sich potenziell über die gesamte Lebensspanne negativ auswirkt. Das Risiko für den plötzlichen Säuglingstod (SIDS sudden infant death syndrome) erhöht sich, wenn die Mutter während der Schwangerschaft durch Rauchen Nikotin und andere Giftstoffe konsumiert. (Deutsches Krebsforschungszentrum [dkfz.]: Passivrauchende Kinder in Deutschland Frühe Schädigungen für ein ganzes Leben Band 2, Heidelberg 2003). Neben der Gefahr durch Tabakkonsum der Mutter während der Schwangerschaft besteht aber auch die Gefahr einer Schädigung durch Passivrauchen der Mutter während der Schwangerschaft. Passivrauchen erhöht auch im weiteren Lebensverlauf die Gesundheitsrisiken für Kinder und Jugendliche. Laut der KIGGs-Studie lebt fast die Hälfte aller Minderjährigen in einem Haushalt mit mindestens einem rauchenden Elternteil. 2. wie viele Kinder in Baden-Württemberg jährlich mit entsprechenden Gesundheitsschäden zur Welt kommen; 3. wie sich diese Zahlen seit der Jahrtausendwende entwickelt haben; Das Statistische Landesamt teilte hierzu Folgendes mit: Schädigungen des Embryos durch Tabakkonsum der Mutter in der Schwangerschaft sollen in der Krankenhausstatistik explizit erfasst werden durch die Diagnose Schädigung des Feten und Neugeborenen durch Tabakkonsum der Mutter (P04.2). Diese unter dieser Diagnose nachgewiesenen Fälle (2000: 1 Fall, 2013: 18 Fälle) sind jedoch nicht aussagekräftig, da in der Krankenhausstatistik die sogenannte Hauptdiagnose erfasst wird. Diese wird nach Analyse als diejenige festgestellt, die hauptsächlich für die Veranlassung des stationären Aufenthalts des Patienten verantwortlich ist. Hierbei stehen offenbar die Symptome des Neugeborenen im Vordergrund. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass bei zahlreichen Schädigungen des Embryos, die unter anderem auf Tabakkonsum zurückgeführt werden können, die genaue Ursache nicht bekannt ist und daher nicht statistisch erfasst wird. Es liegen hierzu daher keine spezifischen Zahlen für Baden-Württemberg vor. Deutschlandweit wird davon ausgegangen, dass Rauchen während der Schwangerschaft verantwortlich für 15 % aller Frühgeburten ist. Ebenfalls ist Rauchen verantwortlich für 20 bis 30 % aller Fälle von geringerem Geburtsgewicht. In den Industrieländern ist der plötzliche Säuglingstod im ersten Lebensjahr die häufigste Todesursache. In Deutschland treten jährlich 500 bis 600 Todesfälle durch SIDS auf. Davon sind bis zur Hälfte aller SIDS-Fälle Säuglinge betroffen, deren Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt an, dass circa 13 % der werdenden Mütter zu Beginn einer Schwangerschaft rauchen. Von diesen hört etwa ein Viertel während der Schwangerschaft auf zu rauchen. Ein großer Teil diese Frauen fängt allerdings innerhalb eines Jahres wieder an zu rauchen. 4. welche zusätzlichen Kosten die Betreuung von Neugeborenen verursacht, deren Mütter während der Schwangerschaft Nikotin konsumiert haben; Soweit die angefragten gesetzlichen Krankenkassen eine Antwort gegeben haben, teilen diese übereinstimmend mit, dass diese grundsätzlich keine Informationen darüber haben, ob eine Schwangere während der Schwangerschaft Nikotin konsumiert hat. Somit können die Krankenkassen auch keine zusätzlichen Kosten ermitteln, die hierdurch bei der Betreuung betroffener Neugeborener verursacht werden. 3

4 Grundsätzlich können durch die verschiedenen erhöhten gesundheitlichen Schädigungsrisiken, die durch Tabakkonsum während der Schwangerschaft bestehen, Kosten durch Therapiebehandlungen o. Ä. entstehen. Beispielsweise können bei einer Frühgeburt die Motorik und die sprachliche und allgemeine Entwicklung des Kindes noch nicht ausreichend entwickelt sein, sodass Behandlungskosten für deren Therapien entstehen, um die fehlende Entwicklung auszugleichen. 5. ob sie sich dafür einsetzen wird, dass diese Kosten anders als bisher von den Krankenkassen übernommen werden; Alle Neugeborenen sind bei Vorliegen der versicherungsrechtlichen Voraussetzungen nach dem Sozialgesetzbuch V vollumfänglich in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert, sodass hier keine Versorgungslücke besteht. Sofern es sich bei den entstehenden Kosten der Betreuung der Neugeborenen um Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse handelt, werden diese daher von den Kassen übernommen. Diese Kostenübernahme ist unabhängig von der Frage, ob ein Nikotinkonsum der Mutter während der Schwangerschaft ursächlich für die Behandlung gewesen sein könnte. 6. welche Informations- und Unterstützungsangebote es zum Thema Nikotin in der Schwangerschaft für werdende Mütter in Baden-Württemberg bereits gibt; Bundesweit steht Schwangeren eine Vielzahl von meist kostenfreien Broschüren zur Verfügung. Dazu gehört beispielsweise die Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Ich bekomme ein Kind rauchfrei in der Schwangerschaft, die auch den Partner in den Blick nimmt. Nach der Schwangerschaft gibt die Broschüre Das Baby ist da! der BZgA hilfreiche Tipps zum Rauchverzicht. Auch in der Broschüre der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (dhs) Frau Sucht Gesundheit: Informationen, Tipps und Hilfen für Frauen. Alkohol, Medikamente, Tabak findet das Thema Beachtung. Die BZgA bietet zudem ein bundesweites Beratungstelefon zum Nichtrauchen, das kostenpflichtig zur Verfügung gestellt wird. Die Beraterinnen und Berater dieser Hotline geben gezielt Informationen zum Rauchverzicht in der Schwangerschaft und bieten individuelle Beratung. Weitergehende Informationen gibt es auch unter folgendem Link: schwangerschaft/ Die Suchtberatungsstellen bieten Raucherentwöhnungsprogramme je nach Bedarf und Nachfrage an oft in Kooperation mit Krankenkassen. Alle Raucherentwöhnungsprogramme sind selbstverständlich offen für schwangere Frauen und werdende Eltern. Ein flächendeckendes Rauchstopp-Programm explizit für schwangere Frauen ist nicht zuletzt aufgrund der kleinen Zielgruppe im Rahmen der Suchtberatungsstellen nicht etabliert. Die Jahresauswertung 2014 der Landesstelle zur Suchtprävention ergibt, dass für 944 Präventionsmaßnahmen (entspricht 36 % der substanzbezogenen Maßnahmen) auch die Kategorie Tabakprävention angegeben wurde. Hierbei dürfte es sich allerdings in der Regel um Präventionsangebote handeln, die sich nicht gezielt an Schwangere richten. Beispielhaft sind folgende spezifische Angebote aufgeführt: Im Rahmen des Förderprogramms der Baden-Württemberg Stiftung Alkoholund Nikotinprävention bei Kindern und Jugendlichen mit familienorientiertem Präventionsansatz von 2007 bis 2009 führte der BWLV in Kooperation mit dem Hebammenverband das Projekt Rauchfrei für werdende und junge Eltern an den Standorten Freiburg und Emmendingen durch. Aus dem Projekt ging ein Handbuch für Multiplikatoren hervor, das Fachkräften bei der Umsetzung eigener Maßnahmen helfen kann. Die EVA Stuttgart bietet in Kooperation zwischen Suchtberatung und Schwangerenberatung das Projekt zur Veränderung des Rauchverhaltens in der Schwangerschaft und nach der Geburt an. 4 Der Drogenverein Mannheim bietet laut dot.sys Dokumentation gezielt Suchtpräventionsinformationen für Schwangere an, dazu zählt auch die Risikoinformation zum Rauchen in der Schwangerschaft.

5 Das Universitätsklinikum Tübingen hat das Projekt IRIS gestartet, ein Online- Programm für Schwangere. Dabei handelt es sich um eine internetbasierte Intervention zur Verringerung des Alkohol- und Tabakkonsums in der Schwangerschaft (http://www.iris-plattform.de). Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hat 2010 im Auftrag der damaligen Drogenbeauftragten der Bundesregierung einen Infoflyer für Schwangere in knapper und plakativer Form herausgegeben. Dieser motiviert die Schwangeren, das Gespräch mit ihrem Arzt und Apotheker zu suchen, bevor sie ein Medikament einnehmen oder wenn sie Hilfe benötigen, um rauchfrei und ohne Alkohol durch die Schwangerschaft zu kommen. Darüber hinaus gibt er Hinweise auf Telefonhotlines der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Internetadressen mit weitergehenden Informationen. Der Flyer soll in den Apotheken gezielt an Kundinnen weitergegeben werden, die einen Schwangerschaftstest oder andere Präparate für Schwangere wie z. B. Folsäuretabletten erwerben. (http://www.abda.de/pressemitteilung/artikel/praevention-fuer-schwangere-neuer-infoflyer-in-apotheken/). Außerdem bietet der Landesapothekerverband seinen Mitgliedsapotheken und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Raucherberatung in der Apotheke an, bei denen auch der schädliche Einfluss des Nikotins in der Schwangerschaft thematisiert wird. 7. wie sie die Vernetzung der Akteure in diesem Bereich verbessern will, damit Schwangere besser erreicht werden und aufgeklärt werden können; Aktuell bearbeiten das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren und das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg intensiv das Thema Alkoholfrei in der Schwangerschaft. Hierzu wurde im Juni 2015 ein Expertenworkshop durchgeführt, zu dem unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Landesstelle für Suchtfragen, der Kommunalen Suchtbeauftragten, der Psychosozialen Beratungsstellen, der Schwangerschaftskonfliktberatungen, des Berufsverbandes der Frauenärzte e. V., der Landesärztekammer, der Landesvernetzungsstelle Baden-Württemberg für Familienhebammen und vergleichbaren Berufsgruppen eingeladen wurden. Die durch den Workshop entstandene Kooperation soll beibehalten und intensiviert werden. Auf dieser Kooperation aller Akteure und Berufsgruppen kann aufgebaut werden, um in einem weiteren Schritt auch das Thema Rauchfreie Schwangerschaft vertieft zu bearbeiten. Ziel hierbei soll sein, Schwangere für das Thema zu sensibilisieren, den Informationsstand bei Schwangeren und ihrem Umfeld zu erhöhen und sie zum Rauchstopp zu motivieren. Entsprechende Maßnahmen sollten sich methodisch an Konzepten der Frühintervention und motivierenden Kurzberatung orientieren. Auch der Landeshebammenverband betrachtet die Vernetzung aller Akteure und Berufsgruppen in der Betreuung von Schwangeren als zentrale Voraussetzung, um die Schwangeren auch tatsächlich zu erreichen. Hierzu können insbesondere gemeinsame Fortbildungen der verschiedenen Professionen dienen. Der Landeshebammenverband betont die Schlüsselposition der Hebammen auch beim Thema Raucher-Entwöhnung, da sie im engmaschigen Kontakt mit der Schwangeren und deren familiären Umfeld stehen und so auch bei Familienangehörigen für die erforderliche Unterstützung der Raucherentwöhnung werben können. 8. welchen Stellenwert die Aufklärung über die schädigende Wirkung von Nikotin in der Schwangerschaft in der Sexualerziehung im Schulunterricht einnimmt; Das Land Baden-Württemberg setzt in der Präventionsarbeit an Schulen einen großen Schwerpunkt. Dazu gehören die Bereiche Gewaltprävention, Suchtprävention und Gesundheitsförderung. Gemäß der Verwaltungsvorschrift vom 10. Dezember 2014 Prävention und Gesundheitsförderung in der Schule gehört die Auseinandersetzung mit diesen Themen zu den Aufgaben jeder Lehrkraft. Mit dem landesweiten Präventionskonzept stark.stärker.wir. erhält schulische Prävention einen einheitlichen Rahmen, durch den die Arbeit in der Prävention und Gesundheitsförderung an Schulen verbindlicher und nachhaltiger gestaltet wird. 5

6 In den Bildungsplänen der verschiedenen Schularten finden sich in unterschiedlichen Fächern zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Aufklärung über die schädigende Wirkung von Nikotin in der Schwangerschaft, was im Folgenden am Beispiel der weiterführenden Schulen dargestellt werden soll. Der Bildungsplan 2004 des Gymnasiums weist im Biologieunterricht (Klassenstufe 7/8) folgenden Inhalt auf: Die Schülerinnen und Schüler können gesundheitliche Gefahren, die mit Drogenkonsum verbunden sind, an Beispielen beschreiben und erklären. Sie erkennen Liebe und Sexualität als besondere menschliche Verhaltensweisen, die der Partnerbindung dienen. Sie können ihr eigenes Verhalten verstehen, das in dieser Altersstufe durch die Pubertät geprägt ist. Sie werden sich bewusst, dass Neugier, Gruppenzwang, mangelnde Ich-Stärke oder geringe Frustrationstoleranz zu Missbrauch und Abhängigkeit von Suchtmitteln führen kann. Im Bildungsplan 2012 der Werkrealschule finden sich viele Beispiele von Verankerungen inhaltsbezogener Standards/Themen, die die Bereiche Sucht/Drogen und deren Auswirkungen sowie Sexualerziehung in der Schule aufzeigen. Im Fächerverbund Wirtschaft Arbeit Gesundheit (Klassenstufen 7 bis 9) werden dazu folgende Standards aufgeführt: Schülerinnen und Schüler kennen verschiedene Süchte und ihre Risiken, Wege in die Sucht und Möglichkeiten der Prävention; kennen den Einfluss unterschiedlicher Faktoren auf Gesundheit und Krankheit und wissen um Möglichkeiten und Bedeutung präventiven Verhaltens. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich hier u. a. mit folgenden Inhalten auseinander: Zusammenhang zwischen Gesundheit und Lebensführung. Überblick und Austausch über verschiedene gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen, Erörterung von krankheitsauslösenden Faktoren. Im Fächerverbund: Materie Natur und Technik (Klassenstufen 7, 8 und 9) sind es folgende Standards: Schülerinnen und Schüler wissen, wie ein Kind entsteht und sich entwickelt; erkunden und erkennen, was Kinder in ihrer Entwicklung fördert. Im Wahlpflichtfach Gesundheit und Soziales (ab Klasse 8) wird das Wissen über eine gesundheitsbewusste Lebensführung vertieft. Schülerinnen und Schüler lernen Methoden zur Förderung der Gesundheit und Steigerung des körperlichen Wohlbefindens kennen. Im Bildungsplan 2004 der Realschule ist diese Thematik in den Bildungsstandards für den Fächerverbund Naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA) in den Klassen 5 bis 7 unter dem Thema Den eigenen Körper verstehen verankert: Durch Kenntnisse von Bau und Funktion wichtiger Organsysteme können die Schülerinnen und Schüler den eigenen Körper als komplexes System begreifen. Das Wahrnehmen-Können des eigenen Körpers in seiner Gesamtheit, seinen Gefühlen und seiner Sexualität bildet die Grundlage für eine aufgeklärte und gesunde Lebensführung. 6

7 Die Schülerinnen und Schüler können: Bau und Funktion der Atmungsorgane, auch Blut und Blutkreislauf durch Messungen und Experimente erfassen und mithilfe von Modellen beschreiben und erklären; die Leistungen eines Sinnesorgans im Zusammenwirken mit dem Gehirn mithilfe von Experimenten nachvollziehen; Bau und Funktion der menschlichen Fortpflanzungsorgane erklären, wissen über Zeugung, Embryonalentwicklung, Schwangerschaft und Geburt Bescheid und kennen Möglichkeiten der Geburtenregelung (Empfängnisregelung, Reproduktionsmedizin). In den Bildungsplänen 2016 für die Sekundarstufe I und das Gymnasium ist im Fach Biologie (Klassenstufe 7/8) an allen allgemein bildenden Schulen vorgesehen, der schädigenden Wirkung von Nikotin und den Folgen äußerer Einflüsse auf die Entwicklungsschritte der Schwangerschaft Rechnung zu tragen. Die schädigende Wirkung von Nikotin in der Schwangerschaft wird in den Lehrplänen beruflicher Bildungsgänge nicht explizit ausgewiesen. Das Thema wird vielmehr an geeigneter Stelle im Rahmen eines übergeordneten Themas in den Lehrplänen beruflicher Bildungsgänge thematisiert. So sieht zum Beispiel der Lehrplan des Faches Biologie an der zweijährigen zur Prüfung der Fachschulreife führenden Berufsfachschule die Lehrplaneinheit 9 Fortpflanzung und Entwicklung vor. Darin heißt es: Der Umgang mit Sexualität setzt die Kenntnis von Bau und Funktion der Geschlechtsorgane voraus. Die Schülerinnen und Schüler verstehen den Ablauf der Keimesentwicklung und erkennen die Schutzbedürftigkeit des werdenden Menschen Auf ein verantwortungsvolles Verhalten in der Schwangerschaft wird im Lehrplan ausdrücklich hingewiesen. Im Rahmen des Faches Berufsfachliche und Berufspraktische Kompetenz an der zweijährigen zur Prüfung der Fachschulreife führenden Berufsfachschule Profil Gesundheit und Pflege weist das Lernfeld 3 Schwangere und Säuglinge betreuen insgesamt 79 Stunden als Zeitrichtwert aus. Auch hier wird unter anderem als Ziel formuliert: Die Schülerinnen und Schüler definieren die Zelle als Grundbaustein des Lebens und übertragen die Bedeutung der Zellteilung auf die Entwicklung neuen Lebens. Sie beschreiben die Vorgänge in der Schwangerschaft und während der Geburt. Aus diesen Erkenntnissen leiten sie Vorsorge- und Verhaltensmaßnahmen ab... Der Lehrplan weist das Thema Verhalten während der Schwangerschaft; Ernährung, Aktivitäten, gefährdendes Verhalten als berufsfachlichen Inhalt dieses Lernfeldes aus. 9. welche Maßnahmen sie plant, um die Zahl an nikotingeschädigten Neugeborenen zu reduzieren; Im Rahmen der allgemeinen Gesundheitsförderung und Prävention wird darauf hingewirkt, den Zigarettenkonsum zu vermindern. Insbesondere die Kombination von verhältnispräventiven Maßnahmen wie das Landesnichtraucherschutzgesetz zusammen mit verhaltenspräventiven Maßnahmen vor allem für Jugendliche, wie zum Beispiel dem Nichtraucherwettbewerb Be smart, don t start hat bewirkt, dass die Zahl der nichtrauchenden Jugendlichen ganz erheblich gestiegen ist. So ist die Zahl der Nierauchenden 12- bis 17-Jährigen laut der BZgA von 40,5 % im Jahr 2001 auf 75,3 % im Jahr 2014 gestiegen (somit vom niedrigsten Wert des ganzen Beobachtungszeitraums zum höchsten Wert). (Quelle: Orth, B., Töppich, J. [2015] Rauchen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland Ergebnisse einer aktuellen Repräsentativbefragung und Trends. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln). 7

8 Im Rahmen selektiver Präventionsmaßnahmen ist ein besonderes Augenmerk zu richten auf junge Frauen unter 25 Jahren mit niedrigem oder fehlendem Schulabschluss und schlechter Einkommenssituation. Diese stellen nach einer Studie der Universität Greifswald seltener als ältere Schwangere das Rauchen während der Schwangerschaft ein. Sie sollten daher insbesondere von den betreuenden Gynäkologinnen und Gynäkologen sowie den Hebammen gezielt zu einem Rauchstopp motiviert werden. Eine weitere wichtige Rolle kommt hierbei auch den Schwangerschaftsberatungsstellen zu, welche häufig Kontakt zu dieser Zielgruppe haben und diese daher gezielt an Suchtberatungsstellen und andere Hilfeangebote weitervermitteln können. Zumindest bei starken Raucherinnen ist auch ein Einsatz von Nikotinersatzprodukten angezeigt, wenn ein Rauchstopp ohne diese nicht zu erreichen ist. Insofern wäre es hilfreich, wenn Tabakabhängigkeit als behandlungsbedürftige Krankheit anerkannt wird, damit Entwöhnungstherapien sowie ggf. erforderliche Nikotinersatzprodukte als Regelleistungen der Krankenversicherung gewährt werden können. II. ein Konzept vorzulegen, wie durch Maßnahmen der Prävention und Aufklärung die Zahl der Frauen, die in der Schwangerschaft Nikotin konsumieren, gesenkt werden kann. Beim System der Suchtprävention und Suchthilfe in Baden-Württemberg handelt es sich um ein hinsichtlich sämtlicher Suchtmittel tragfähiges und gut funktionierendes System. Auf bestehende Kooperationen und Netzwerke insbesondere zum Thema Alkoholfrei in der Schwangerschaft kann und soll daher aufgebaut werden, um Prävention und Aufklärung bei Mädchen und Frauen sowie deren familiären Umfeld zur Schädlichkeit des Rauchens in der Schwangerschaft weiter zu verbessern. Der Vorlage eines gesonderten Konzeptes bedarf es somit nicht. Altpeter Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren 8

Nichtrauchen. Tief durchatmen. In der Schwangerschaft

Nichtrauchen. Tief durchatmen. In der Schwangerschaft Nichtrauchen. Tief durchatmen In der Schwangerschaft Eine Schwangerschaft bietet die große Chance, mit dem Rauchen aufzuhören. Viele Frauen schaffen es, in der Schwangerschaft das Rauchen zu beenden. Sie

Mehr

Zustand von Tunnel- und Brückenbauwerken im Zuge von Bundesfernstraßen in Baden-Württemberg

Zustand von Tunnel- und Brückenbauwerken im Zuge von Bundesfernstraßen in Baden-Württemberg Landtag von Baden-Württemberg 15. Wahlperiode Drucksache 15 / 6689 30. 03. 2015 Antrag der Abg. Bettina Meier-Augenstein u. a. CDU und Stellungnahme des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Zustand

Mehr

Alkohol und Rauchen in der Schwangerschaft

Alkohol und Rauchen in der Schwangerschaft Alkohol und Rauchen in der alkohol in der Ihr Baby trinkt mit Wenn Sie in der Alkohol trinken, trinkt Ihr Baby mit. Es hat dann ungefähr die gleiche Menge Alkohol im Blut wie Sie selbst. Das stört die

Mehr

HINTERGRUNDINFORMATION POSITIVE EFFEKTE DES RAUCHAUSSTIEGS

HINTERGRUNDINFORMATION POSITIVE EFFEKTE DES RAUCHAUSSTIEGS HINTERGRUNDINFORMATION POSITIVE EFFEKTE DES RAUCHAUSSTIEGS Die Rauchentwöhnung hat einen positiven Einfluss auf verschiedenste Lebensbereiche. Durch die Befreiung aus der Sucht können Raucher neue Unabhängigkeit

Mehr

Stiftung für das behinderte Kind. Förderung von Vorsorge und Früherkennung. Alkohol. in der. Schwangerschaft

Stiftung für das behinderte Kind. Förderung von Vorsorge und Früherkennung. Alkohol. in der. Schwangerschaft Stiftung für das behinderte Kind Förderung von Vorsorge und Früherkennung Alkohol in der Schwangerschaft Der Schadstoff Nr. 1 für das Kind Wie schädigt Alkohol mein Kind während der Schwangerschaft? Alkohol

Mehr

1. welcher durchschnittliche Zinssatz in den Jahren 2006, 2007 und 2008 für die Kreditmarktschulden des Landes insgesamt zu zahlen war;

1. welcher durchschnittliche Zinssatz in den Jahren 2006, 2007 und 2008 für die Kreditmarktschulden des Landes insgesamt zu zahlen war; Landtag von Baden-Württemberg 15. Wahlperiode Drucksache 15 / 4024 12. 09. 2013 Antrag der Abg. Dr. Hans-Ulrich Rülke u. a. FDP/DVP und Stellungnahme des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Entwicklung

Mehr

Darf ich schon rauchen?

Darf ich schon rauchen? Darf ich schon rauchen? www.rauchfrei-dabei.at RAUCHFREI D BEI Ich zieh mit! Leo Ich darf schon rauchen. In unserem Auto gibt es täglich Feinstaubalarm. In einem verrauchten Raum inhalieren Kinder in einer

Mehr

Familienhebammen. nachhaltige Gesundheitsförderung für Schwangere, Mütter und junge Kinder

Familienhebammen. nachhaltige Gesundheitsförderung für Schwangere, Mütter und junge Kinder Familienhebammen nachhaltige Gesundheitsförderung für Schwangere, Mütter und junge Kinder Weniger ist mehr: Rauchfrei- Beratung durch Familienhebammen 14. Juni 2011 Familienhebammen Familienhebammen sind

Mehr

Präventionstagung 2015 Friedrich-Ebert-Stiftung

Präventionstagung 2015 Friedrich-Ebert-Stiftung Präventionstagung 2015 Friedrich-Ebert-Stiftung Kurzkommentare aus unterschiedlichen Richtungen Präventionsgesetz aus medizinischer Sicht Berlin 22.1.2015 Christian Albring Berufsverband der Frauenärzte

Mehr

Rauchen bis kurz vor Bekanntwerden einer Schwangerschaft: Physiologische Beeinträchtigung im Kindergartenalter?

Rauchen bis kurz vor Bekanntwerden einer Schwangerschaft: Physiologische Beeinträchtigung im Kindergartenalter? Rauchen bis kurz vor Bekanntwerden einer Schwangerschaft: Physiologische Beeinträchtigung im Kindergartenalter? Marc Jarczok, Sven Schneider, Joachim E. Fischer, Freia De Bock 1 Mannheimer Institut für

Mehr

Alkohol ist gefährlich. Ein Heft in Leichter Sprache

Alkohol ist gefährlich. Ein Heft in Leichter Sprache Alkohol ist gefährlich Ein Heft in Leichter Sprache Inhalt Alkohol im Alltag Wie viel Alkohol ist im Getränk? Alkohol ist nicht wie andere Getränke Wie wirkt Alkohol? Tipps gegen Alkohol Alkohol und Medikamente

Mehr

Umfrage Juli 2012: Warum steigen Raucher auf das E-Dampfen um?

Umfrage Juli 2012: Warum steigen Raucher auf das E-Dampfen um? Umfrage Juli 2012: Warum steigen Raucher auf das E-Dampfen um? Meine Vorgeschichte 1. Ich dampfe seit oder habe gedampft über einen Zeitraum von: 0-3 Monate 143-11,5 % 4-6 Monate 373-29,9 % 7-12 Monate

Mehr

des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren

des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Landtag von Baden-Württemberg 14. Wahlperiode Drucksache 14 / 6657 14. 07. 2010 Antrag der Abg. Andreas Hoffmann u. a. CDU und Stellungnahme des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und

Mehr

Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum (Tabakmonitoring)

Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum (Tabakmonitoring) Universität Zürich Psychologisches Institut, Sozialpsychologie II H A N S K R E B S Kommunikations- und Publikumsforschung Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum (Tabakmonitoring) Zusammenfassung des Berichts

Mehr

Ansätze zur Suchtprävention für Seniorinnen und Senioren. Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.v. Büro für Suchtprävention

Ansätze zur Suchtprävention für Seniorinnen und Senioren. Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.v. Büro für Suchtprävention Ansätze zur Suchtprävention für Seniorinnen und Senioren Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.v. Büro für Suchtprävention Inhalte Suchtprävention als Gesundheitsförderung Risikofaktoren

Mehr

Mit Alveöli rauchfrei durch die Ausbildung

Mit Alveöli rauchfrei durch die Ausbildung Mit Alveöli rauchfrei durch die Ausbildung Konzept der Kantonsspital Baden AG (Schweiz) Susann Koalick Hintergrund Der Tabakkonsum der 16- bis 19-jährigen steht im Zusammenhang mit ihrer Schulbildung.

Mehr

150 Euro. 150 Euro. 150 Euro. Unbeschwert durch die Schwangerschaft. 150 Euro

150 Euro. 150 Euro. 150 Euro. Unbeschwert durch die Schwangerschaft. 150 Euro s BabyBonus o nus BabyBonus uro onus Euro BabyBonus Unbeschwert durch die Schwangerschaft Baby-Bonus Wir begleiten Sie beim Eltern werden, von Anfang an Mein Kinderwunsch wird möglich durch künstliche

Mehr

Hotline: 018 05-31 31 31* www.rauch-frei.info. *Kostenpfl ichtig i.d.r. 0,14 3/Min. aus dem dt. Festnetz, abweichender Mobilfunktarif möglich.

Hotline: 018 05-31 31 31* www.rauch-frei.info. *Kostenpfl ichtig i.d.r. 0,14 3/Min. aus dem dt. Festnetz, abweichender Mobilfunktarif möglich. Vorsicht Wasserpfeife! Hotline: 018 05-31 31 31* www.rauch-frei.info *Kostenpfl ichtig i.d.r. 0,14 3/Min. aus dem dt. Festnetz, abweichender Mobilfunktarif möglich. Das Rauchen von Wasserpfeifen (Shishas)

Mehr

Dr. med. Martina Pötschke-Langer. Stabsstelle Krebsprävention und WHO Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle

Dr. med. Martina Pötschke-Langer. Stabsstelle Krebsprävention und WHO Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle 26.11.2014 Nichtraucherschutz und Tabakkontrollpolitik in Deutschland Stand und Perspektiven Dr. med. Martina Pötschke-Langer Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg Stabsstelle Krebsprävention und

Mehr

Schulische Tabakprävention

Schulische Tabakprävention Schulische Tabakprävention Altmarkkreis Salzwedel Preisträger des Bundeswettbewerbs für f r vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention Tabakprävention vor Ort 2003/2004 Vortrag: Claudia Masuch

Mehr

Umfrage oö. Schüler 2008

Umfrage oö. Schüler 2008 Umfrage oö. Schüler 28 Stichprobe 569 Schüler zwischen 13 und 18 Jahre mit Trendanalyse gegenüber 25 1. Rauchen ist für meine Gesundheit sehr gefährlich Auf einer 1-teiligen Wertskala wurden die Summe

Mehr

Suchtprävention Version Dezember 2012

Suchtprävention Version Dezember 2012 Suchtprävention Version Dezember 2012 Inhaltsverzeichnis 1. Grundhaltung und Leitsätze... 2 2. Ausgangslage... 2 3. Suchtarbeit... 2 3.1 Persönlichkeitsentwicklung... 2 3.2 Prävention... 3 3.3 Gesundheitsförderung...

Mehr

4. wie sie die geltend gemachte Vertraulichkeit des Schiedsverfahrens begründet;

4. wie sie die geltend gemachte Vertraulichkeit des Schiedsverfahrens begründet; Landtag von Baden-Württemberg 15. Wahlperiode Drucksache 15 / 2108 17. 07. 2012 Geänderte Fassung Antrag der Fraktion der FDP/DVP und Stellungnahme des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Strategie

Mehr

Dem Gesetzentwurf der Landesregierung Drucksache 14/5680 zuzustimmen.

Dem Gesetzentwurf der Landesregierung Drucksache 14/5680 zuzustimmen. Landtag von Baden-Württemberg 14. Wahlperiode Drucksache 14 / 5716 Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses zu dem Gesetzentwurf der Landesregierung Drucksache 14/5680 Haushaltsbegleitgesetz

Mehr

LÄNGER LEBEN BEI GUTER GESUNDHEIT

LÄNGER LEBEN BEI GUTER GESUNDHEIT LÄNGER LEBEN BEI GUTER GESUNDHEIT Ein Informationsblatt für alle, die über das Angebot einer Vorsorgeuntersuchung nachdenken. Seit 2005 wird in Österreich die neue Vorsorgeuntersuchung angeboten. Bewährtes

Mehr

Kinderwunsch Leitfaden. Rauchen und Fruchtbarkeit

Kinderwunsch Leitfaden. Rauchen und Fruchtbarkeit Kinderwunsch Leitfaden Rauchen und Fruchtbarkeit Einleitung Vielen Paaren, die sich in der Vergangen heit noch mit ihrer Kinderlosigkeit abfinden mussten, kann heute mit den modernen Behand- lungsmethoden

Mehr

Ich geh zur U! Und Du? U1 U2 U3 U4 U5 U6 U7 U8 U9. 10 Chancen für Ihr Kind. Das Wichtigste zu den Früherkennungsuntersuchungen

Ich geh zur U! Und Du? U1 U2 U3 U4 U5 U6 U7 U8 U9. 10 Chancen für Ihr Kind. Das Wichtigste zu den Früherkennungsuntersuchungen U1 U2 U3 U4 U5 U6 U7 U8 U9 Ich geh zur U! Und Du? 10 Chancen für Ihr Kind Das Wichtigste zu den Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9. ? untersuchungen Warum... sind die Früherkennungsso wichtig? Ihre

Mehr

Sucht im Alter. Alkoholkonsum ein Problem bei älteren Menschen? www.step-hannover.de FAM-Hannover

Sucht im Alter. Alkoholkonsum ein Problem bei älteren Menschen? www.step-hannover.de FAM-Hannover Alkoholkonsum ein Problem bei älteren Menschen? Harold & Maude Risikofaktoren: Beendigung des Berufslebens verbunden mit Identitätsverlust Fehlen einer vorgegebenen Alltagsstruktur Einschränkung der Mobilität

Mehr

des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst 1. wie viele arbeitsmedizinische Institute an Universitäten aktuell in Baden-Württemberg

des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst 1. wie viele arbeitsmedizinische Institute an Universitäten aktuell in Baden-Württemberg Landtag von Baden-Württemberg 15. Wahlperiode Drucksache 15 / 4836 24. 02. 2014 Antrag der Abg. Karl Klein u. a. CDU und Stellungnahme des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Zukunft der

Mehr

Stochastik Abitur 2009 Stochastik

Stochastik Abitur 2009 Stochastik Abitur 2009 Stochastik Beilage ea (erhöhtes Anforderungsniveau) ga (grundlegendes Anforderungsniveau) ISBN 978-3-8120-0108-3 und ISBN 978-3-8120-0223-3 1 Aufgabe 2 (ea) Rauchen ist das größte vermeidbare

Mehr

Zukunft Gesundheit 2013 Jungen Bundesbürgern auf den Puls gefühlt

Zukunft Gesundheit 2013 Jungen Bundesbürgern auf den Puls gefühlt Zukunft Gesundheit 2013 Jungen Bundesbürgern auf den Puls gefühlt Eine Umfrage unter 18- bis 34-Jährigen im Auftrag der Schwenninger Krankenkasse und in Kooperation mit der Stiftung Die Gesundarbeiter

Mehr

Kriterien für die Auswahl von Bildern, Filmen und Live-Vorstellungen bei der Raucherprävention mit Schülern

Kriterien für die Auswahl von Bildern, Filmen und Live-Vorstellungen bei der Raucherprävention mit Schülern Kriterien für die Auswahl von Bildern, Filmen und Live-Vorstellungen bei der Raucherprävention mit Schülern Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Rolf Verres Ärztlicher Direktor der Abteilung für Medizinische Psychologie

Mehr

Folgen des Missbrauchs Sucht: Ein Trend von Suchtmitteln zu Suchtverhalten

Folgen des Missbrauchs Sucht: Ein Trend von Suchtmitteln zu Suchtverhalten Folgen des Missbrauchs Sucht: Ein Trend von Suchtmitteln zu Suchtverhalten Symposium: Mein Handy, mein PC, mein Tablet Ärztekammer Nordrhein 27. März 2013 Autor: Praxis für Kommunikation und PolitikBeratung

Mehr

Teil 2 Jetzt noch kein Kind

Teil 2 Jetzt noch kein Kind Teil 2 Jetzt noch kein Kind pro familia Heidelberg Hauptstr. 79 69117 Heidelberg Wann darf ein Schwangerschaftsabbruch durchgeführt werden? Telefon 06221-184440 Telefax 06221-168013 E-Mail heidelberg@profamilia.de

Mehr

Vernetzung und Entwicklung von gesundheitsorientierter Arbeitsförderung in Brandenburg

Vernetzung und Entwicklung von gesundheitsorientierter Arbeitsförderung in Brandenburg Vernetzung und Entwicklung von gesundheitsorientierter Arbeitsförderung in Brandenburg Ein Projekt von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.v. Regionalbudget 21./22. November 2012 Gesundheit Berlin-Brandenburg

Mehr

Beratung. Antragstellung TIPP!!

Beratung. Antragstellung TIPP!! Diese Informationsbroschüre entstand in Zusammenarbeit des Jobcenters Kreis Wesel und den zuständigen Schwangerschaftsberatungsstellen (siehe Rückseite). Beratung Damit die Mitarbeiter/innen des Jobcenters

Mehr

Gemeinsam handeln: Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen

Gemeinsam handeln: Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen Gemeinsam handeln: Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen Eckpunkte zum Vorgehen im kommunalen Raum Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten bundesweites Verbundprojekt mit 55

Mehr

Alkohol. Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang

Alkohol. Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang Alkohol Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang Was passiert bei wie viel Promille? Ab 0,1 Promille: Ab 0,3 Promille: Ab 0,8 Promille: Die Stimmung hebt sich, das Gefühl ist angenehm. Konzentration,

Mehr

Allergie-Risiko-Check

Allergie-Risiko-Check www.in-form.de Allergie-Risiko-Check Test für werdende Eltern Liebe (werdende) Eltern, machen Sie sich Gedanken, ob Ihr Kind eine Allergie bekommen könnte? Mit dieser Frage sind Sie nicht alleine. Gerade

Mehr

der Abg. Charlotte Schneidewind-Hartnagel u. a. GRÜNE

der Abg. Charlotte Schneidewind-Hartnagel u. a. GRÜNE Landtag von Baden-Württemberg 5. Wahlperiode Drucksache 5 / 68 6. 0. 0 Antrag der Abg. Charlotte Schneidewind-Hartnagel u. a. GRÜNE und Stellungnahme des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie,

Mehr

Gesund aufwachsen in rauchfreier Umgebung Mediatorentraining für Kinder- und Jugendärzte, Hebammen und Präventionsassistenten

Gesund aufwachsen in rauchfreier Umgebung Mediatorentraining für Kinder- und Jugendärzte, Hebammen und Präventionsassistenten Vortrag 7. Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle Heidelberg, 9. 12. 2009, Workshop 6 Gesund aufwachsen in rauchfreier Umgebung Mediatorentraining für Kinder- und Jugendärzte, Hebammen und Präventionsassistenten

Mehr

Patienteninformation Ich bin schwanger. Warum werden allen schwangeren Frauen drei Basis-Ultraschalluntersuchungen. angeboten?

Patienteninformation Ich bin schwanger. Warum werden allen schwangeren Frauen drei Basis-Ultraschalluntersuchungen. angeboten? Patienteninformation Ich bin schwanger. Warum werden allen schwangeren Frauen drei Basis-Ultraschalluntersuchungen angeboten? Liebe Leserin, viele Frauen und ihre Partner freuen sich bei einer Schwangerschaft

Mehr

Ausgabenentwicklung und Wettbewerb in der privaten Krankenversicherung

Ausgabenentwicklung und Wettbewerb in der privaten Krankenversicherung Deutscher Bundestag Drucksache 17/1249 17. Wahlperiode 26. 03. 2010 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Birgitt Bender, Dr. Harald Terpe, Elisabeth Scharfenberg, weiterer

Mehr

Kodex des Europäischen Netzwerks für Rauchfreie Einrichtungen im Gesundheitswesen

Kodex des Europäischen Netzwerks für Rauchfreie Einrichtungen im Gesundheitswesen Kodex des Europäischen Netzwerks für Rauchfreie Einrichtungen im Gesundheitswesen Einrichtungen im Gesundheitswesen sind dazu verpflichtet, bei der Reduzierung des Tabakkonsums und seiner schädlichen Gesundheitsfolgen

Mehr

Frei von Tabak 18. August 2011 Bürgerspital Solothurn

Frei von Tabak 18. August 2011 Bürgerspital Solothurn Dr. med. Heinz Borer Facharzt Innere Medizin / Lungenkrankheiten Leitender Arzt Bürgerspital Solothurn Peter Woodtli Rauchstopp-Trainer Bürgerspital Solothurn Frei von Tabak 18. August 2011 Bürgerspital

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Darmkrebs 20

Labortests für Ihre Gesundheit. Darmkrebs 20 Labortests für Ihre Gesundheit Darmkrebs 20 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Darmkrebs Vermeiden statt Leiden Alle 20 Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an Darmkrebs. Fast 27.000 Todesfälle und

Mehr

3. ob es zutrifft, dass das Land Baden-Württemberg OstalbMobil im Rahmen der Verbundförderung mit fast 3 Mio. jährlich fördert;

3. ob es zutrifft, dass das Land Baden-Württemberg OstalbMobil im Rahmen der Verbundförderung mit fast 3 Mio. jährlich fördert; 14. Wahlperiode 14. 12. 2007 Antrag der Abg. Werner Wölfle u. a. GRÜNE und Stellungnahme des Innenministeriums OstalbMobil im Ostalbkreis Antrag Der Landtag wolle beschließen, die Landesregierung zu ersuchen,

Mehr

Systematisches Scannen von WLAN-Datennetzen durch den Google-Konzern

Systematisches Scannen von WLAN-Datennetzen durch den Google-Konzern 14. Wahlperiode 30. 04. 2010 Antrag der Abg. Andreas Stoch u. a. SPD und Stellungnahme des Innenministeriums Systematisches Scannen von WLAN-Datennetzen durch den Google-Konzern Antrag Der Landtag wolle

Mehr

KURZGUTACHTEN Haftungs- und versicherungsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Girls Day

KURZGUTACHTEN Haftungs- und versicherungsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Girls Day KURZGUTACHTEN Haftungs- und versicherungsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Girls Day Nachfolgend soll dargelegt werden, welche Haftungs- und Versicherungsfragen auftauchen, wenn Mädchen im Rahmen

Mehr

FAQ Häufige Fragen Fragen zum Passivrauchen

FAQ Häufige Fragen Fragen zum Passivrauchen 1 FAQ Häufige Fragen Fragen zum Passivrauchen Was ist Passivrauchen? Passivrauch besteht einerseits aus dem ausgeatmeten Tabakrauch der Rauchenden und andererseits aus dem Nebenstromrauch, der aus der

Mehr

EURAP EUROPÄISCHES REGISTER FÜR SCHWANGERSCHAFTEN UNTER ANTIEPILEPTIKA

EURAP EUROPÄISCHES REGISTER FÜR SCHWANGERSCHAFTEN UNTER ANTIEPILEPTIKA EURAP EUROPÄISCHES REGISTER FÜR SCHWANGERSCHAFTEN UNTER ANTIEPILEPTIKA Soziale Hilfen für schwangere Frauen und Mütter mit einer Epilepsie Soziale Hilfen für schwangere Frauen und Mütter mit einer Epilepsie

Mehr

12. Wahlperiode 20. 04. 2000

12. Wahlperiode 20. 04. 2000 12. Wahlperiode 20. 04. 2000 Antrag der Abg. Birgitt Bender u. a. Bündnis 90/Die Grünen und Stellungnahme des Sozialministeriums Krankenhilfe für Sozialhilfebezieher Antrag Der Landtag wolle beschließen,

Mehr

Vorbemerkung der Fragesteller DasBundessozialgerichthatentschieden,dassKosten,dieeinerGebärendenin

Vorbemerkung der Fragesteller DasBundessozialgerichthatentschieden,dassKosten,dieeinerGebärendenin Deutscher Bundestag Drucksache 16/1794 16. Wahlperiode 09. 06. 2006 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Inge Höger-Neuling, Klaus Ernst, Karin Binder, weiterer Abgeordneter

Mehr

13. Wahlperiode 13. 05. 2004. des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst

13. Wahlperiode 13. 05. 2004. des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst 13. Wahlperiode 13. 05. 2004 Antrag der Abg. Carla Bregenzer u. a. SPD und Stellungnahme des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Das Stuttgart Institute of Management and Technology (SIMT)

Mehr

www.aok.de/nw Hilfe bei Behandlungsfehlern

www.aok.de/nw Hilfe bei Behandlungsfehlern www.aok.de/nw Hilfe bei Behandlungsfehlern 33410 AOK NordWest Gesundheit in besten Händen. Spezialisten an Ihrer Seite Ihr Arzt hat Sie falsch oder unzureichend behandelt? Dann haben Sie möglicherweise

Mehr

3. welche (telekommunikations-)rechtlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb öffentlicher WLAN-Hotspots gelten;

3. welche (telekommunikations-)rechtlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb öffentlicher WLAN-Hotspots gelten; 15. Wahlperiode 24. 04. 2013 Antrag der Abg. Andreas Deuschle u. a. CDU und Stellungnahme des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Öffentliche WLAN-Hotspots in Baden-Württemberg Antrag Der Landtag

Mehr

Suchtprävention im Kanton Zürich

Suchtprävention im Kanton Zürich Suchtprävention im Kanton Zürich Was ist Suchtprävention? Suchtprävention will Suchtentwicklungen vorbeugen und Abhängigkeit verhindern. Sie setzt früh an bevor eine Sucht entsteht. Im Gegensatz zur Suchtberatung

Mehr

Vorwort des Verfassers

Vorwort des Verfassers Vorwort des Verfassers Dieser Ratgeber ist für Patienten, ihre Angehörigen und all diejenigen gedacht, für die es wichtig ist, über den Prostatakrebs, die möglichen Therapien und über die eventuellen Auswirkungen

Mehr

Beratung. Antragstellung

Beratung. Antragstellung Beratung Damit die Mitarbeiter/innen der Jobcenter Sie umfassend beraten und informieren können, benötigen sie von Ihnen konkrete Anhaltspunkte über Ihre Situation und Bedarfslage. Das Sozialgesetzbuch

Mehr

Meisterkurse an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg. 1. An wie vielen öffentlichen beruflichen Schulen in Baden-Württemberg gibt es

Meisterkurse an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg. 1. An wie vielen öffentlichen beruflichen Schulen in Baden-Württemberg gibt es Landtag von Baden-Württemberg 15. Wahlperiode Drucksache 15 / 3875 26. 07. 2013 Kleine Anfrage des Abg. Alfred Winkler SPD und Antwort des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Meisterkurse an beruflichen

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Volkskrankheit Diabetes 32

Labortests für Ihre Gesundheit. Volkskrankheit Diabetes 32 Labortests für Ihre Gesundheit Volkskrankheit Diabetes 32 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Volkskrankheit Diabetes Das sollten Sie wissen Sechs Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes Tendenz

Mehr

Der Mitmach-Parcours ist ein gemeinsames Projekt: der Fachstelle für Suchtprävention im Direktionsbezirk Dresden. und

Der Mitmach-Parcours ist ein gemeinsames Projekt: der Fachstelle für Suchtprävention im Direktionsbezirk Dresden. und Der Mitmach-Parcours ist ein gemeinsames Projekt: der Fachstelle für Suchtprävention im Direktionsbezirk Dresden und des Arbeitskreises Jugendschutz - Suchtprävention des Landkreises Görlitz Er wurde möglich

Mehr

Der Tabakkonsum der Schweizer Wohnbevölkerung in den Jahren 2001 bis 2010

Der Tabakkonsum der Schweizer Wohnbevölkerung in den Jahren 2001 bis 2010 Hans Krebs Kommunikation und Publikumsforschung Psychologisches Institut Sozial- und Gesundheitspsychologie Der Tabakkonsum der Schweizer Wohnbevölkerung in den Jahren 2001 bis 2010 Zusammenfassung des

Mehr

Wie eine Schwangerschaft abläuft

Wie eine Schwangerschaft abläuft 51 2 Wie eine Schwangerschaft abläuft Schwangerschaft ist gewiss der erstaunlichste Vorgang, den der menschliche Körper vollziehen kann. Dass der Körper einer Frau die Entwicklung eines anderen menschlichen

Mehr

Zwischenbilanz Hamburg Was haben wir geleistet? Wohin soll es gehen?

Zwischenbilanz Hamburg Was haben wir geleistet? Wohin soll es gehen? Zwischenbilanz Hamburg Was haben wir geleistet? Wohin soll es gehen? Dr. Dirk Bange Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Auf bewährte Hamburger Praxis gesetzt! 1998: Einrichtung des ersten

Mehr

Alkohol und Gesundheit. Weniger ist besser!

Alkohol und Gesundheit. Weniger ist besser! Alkohol und Gesundheit Weniger ist besser! Alkohol und Gesundheit Weniger ist besser! Immer wieder hört und liest man, ein Gläschen Alkohol könne nicht schaden. Im Gegenteil: Ein Glas Rotwein oder ein

Mehr

Welt-Zeit-Gesellschaft (WRS/HS) 8 (RS), 10 (RS), 9 (WRS/HS), 10 (WRS/HS) Kurt Stefan Hübner Sieben Stunden

Welt-Zeit-Gesellschaft (WRS/HS) 8 (RS), 10 (RS), 9 (WRS/HS), 10 (WRS/HS) Kurt Stefan Hübner Sieben Stunden Modulbeschreibung Schularten: Fächer: Zielgruppen: Autor: Zeitumfang: Realschule; Werkrealschule/Hauptschule Mensch und Umwelt (RS); Wahlpflichtfach Wirtschaft und Informationstechnik (WRS); Fächerverbund

Mehr

Introduction ADHOC 2005 9th International Symposium Activation of Dioxygen and Homogeneous Catalytic Oxidation 25. 29.

Introduction ADHOC 2005 9th International Symposium Activation of Dioxygen and Homogeneous Catalytic Oxidation 25. 29. July 25-29 www.adhoc-.uni-koeln.de Flyer, Buch und Plakat zur Veranstaltung Introduction PROGRAM LECTURES POSTERS July 25-29, July 25-29, is the number one forum for academic and industrial research on

Mehr

AURYN Frankfurt e.v. Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern

AURYN Frankfurt e.v. Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern AURYN Frankfurt e.v. Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern Susanne Schlüter-Müller Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Frankfurt 1. Vorsitzende von AURYN Frankfurt e.v.

Mehr

Suchtprävention im Kanton Zürich

Suchtprävention im Kanton Zürich Suchtprävention im Kanton Zürich Was ist Suchtprävention? Suchtprävention will Suchtentwicklungen vorbeugen und Abhängigkeit verhindern. Sie setzt früh an bevor eine Sucht entsteht. Im Gegensatz zur Suchtberatung

Mehr

1. welche Kommunen im Land aktuell am Gesundheitsprojekt Mit Migranten für Migranten (MiMi) beteiligt sind;

1. welche Kommunen im Land aktuell am Gesundheitsprojekt Mit Migranten für Migranten (MiMi) beteiligt sind; 14. Wahlperiode 30. 07. 2009 Antrag der Abg. Bärbl Mielich u. a. GRÜNE und Stellungnahme des Ministeriums für Arbeit und Soziales Beteiligung des Landes am Gesundheitsprojekt Mit Migranten für Migranten

Mehr

Zu TOP 3. Bericht der Bundesgeschäftsstelle der UPD

Zu TOP 3. Bericht der Bundesgeschäftsstelle der UPD Zu TOP 3 Bericht der Bundesgeschäftsstelle der UPD Pressekonferenz zum Jahresbericht der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) an den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen

Mehr

Vertrag mit der AOK Hessen: Weitere Vorsorgeleistungen für Kinder und Jugendliche

Vertrag mit der AOK Hessen: Weitere Vorsorgeleistungen für Kinder und Jugendliche KV Hessen Postfach 15 02 04 60062 Frankfurt/Main An alle Haus- und Kinderärzte sowie hausärztlich tätigen Internisten in Hessen Georg-Voigt-Straße 15 60325 Frankfurt Postfach 15 02 04 60062 Frankfurt Internet:

Mehr

Fachstelle Tabakprävention Freiburg

Fachstelle Tabakprävention Freiburg Fachstelle Tabakprävention Freiburg Tabakverkaufsverbot für Jugendliche unter 16 Jahren: Eine Auswertung der Gesetzesanwendung im Kanton Freiburg (Art. 31 HAG) Fonds de prévention du tabagisme Welches

Mehr

Wer kriegt was von wem?

Wer kriegt was von wem? Wer kriegt was von wem? Zur Übernahme der Behandlungskosten bei gesetzlich, privat und gemischt versicherten Paaren. Rechtsanwältin Esther Beckhove, MBL Düsseldorf, 13.06.2009 1. Teil Gesetzliche Krankenversicherung

Mehr

Frei atmen statt passiv rauchen. zum Gesundheitsgesetz. am 30. November 2008

Frei atmen statt passiv rauchen. zum Gesundheitsgesetz. am 30. November 2008 Frei atmen statt passiv rauchen Ja zum Gesundheitsgesetz am 30. November 2008 Passivrauch ist eine toxische Substanz, die schwere Krankheiten und jährlich über 1000 Todesfälle verursacht. Ein hoher Bevölkerungsanteil

Mehr

Mit Jugendlichen ÜBER NEUE MEDIEN REDEN Broschüre: Was Eltern wissen sollten über Handy, Computerspiele und Internet.

Mit Jugendlichen ÜBER NEUE MEDIEN REDEN Broschüre: Was Eltern wissen sollten über Handy, Computerspiele und Internet. akzente Fachstelle Suchtprävention - Materialliste (Stand 12/2013) Broschüren, Folder, Flyer, Handouts: Folgende Materialien/Unterlagen können bei uns aktuell bestellt werden bitte dazu Ihre Anschrift!

Mehr

Umgang mit elektronischen Medien Inhalt:

Umgang mit elektronischen Medien Inhalt: Umgang mit elektronischen Medien Inhalt: 1. Einleitung... 2 2. Leitsätze zum Umgang mit elektronischen Medien im Heizenholz... 2 3. Definitionen/Begriffe... 3 4. Unterstützung bei der Nutzung von Medien...

Mehr

Duale Berufsausbildung oder schulische Berufsausbildung

Duale Berufsausbildung oder schulische Berufsausbildung mit ohne 10. Klasse Werkrealschule 1-jährige Berufsfachschule (meist erstes Ausbildungsjahr bei Ausbildungsberufen des Handwerks) Berufseinstiegsjahr Freiwilligendienste: FSJ, FÖJ, BFD FWD* 2-jährige Berufsfachschule

Mehr

Mit Herz und Kompetenz Wir legen Wert darauf, dass die Geburt Ihres Kindes ein einmaliges Erlebnis für Sie wird.

Mit Herz und Kompetenz Wir legen Wert darauf, dass die Geburt Ihres Kindes ein einmaliges Erlebnis für Sie wird. Faszination Geburt Mit Herz und Kompetenz Wir legen Wert darauf, dass die Geburt Ihres Kindes ein einmaliges Erlebnis für Sie wird. Herzlich willkommen in der Klinik für Gynäkologie & Geburtshilfe der

Mehr

Factsheet 9 - Passivrauchen Hintergründe und steirische Fakten

Factsheet 9 - Passivrauchen Hintergründe und steirische Fakten Factsheet 9 - Passivrauchen Hintergründe und steirische Fakten Dieses Factsheet stellt eine Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte rund um das Thema Passivrauchen dar und erhebt keinen Anspruch auf inhaltliche

Mehr

Public-Health-Ansatz Bedeutung für den Suchtbereich

Public-Health-Ansatz Bedeutung für den Suchtbereich Public-Health-Ansatz Bedeutung für den Suchtbereich Gesundheitsdepartement Basel-Stadt Gesundheitsdienste / Abt. Prävention Dr. med. Thomas Steffen Suchtbilder Aus welchem Blickwinkel sehen wir die Welt?

Mehr

Nicht-invasive Untersuchung auf Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind

Nicht-invasive Untersuchung auf Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind Nicht-invasive Untersuchung auf Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind Information und Aufklärung für Schwangere Qualität aus Deutschland Liebe Schwangere, Vorgeburtliche Untersuchungsmethoden im Vergleich

Mehr

FASD (Fetale Alkoholspektrum-Störungen) Kurzinformation für Gesundheitsberufe

FASD (Fetale Alkoholspektrum-Störungen) Kurzinformation für Gesundheitsberufe FASD (Fetale Alkoholspektrum-Störungen) Kurzinformation für Gesundheitsberufe Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) stellen die am häufigsten vorkommenden, angeborenen Behinderungen in der westlichen

Mehr

Rauchfreie Kindheit. Tabakprävention in Kitas

Rauchfreie Kindheit. Tabakprävention in Kitas Rauchfreie Kindheit Tabakprävention in Kitas Das Ziel: Rauchfreie Kindheit Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kitas liegt das Wohl und die Gesundheit der Kinder ebenso am Herzen wie den Eltern und

Mehr

Muss ich mich entscheiden?

Muss ich mich entscheiden? Muss ich mich entscheiden? Fragen und Antworten zur Optionspflicht Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration Postfach 3180 55021 Mainz Telefon 06131 16-2468 Telefax 06131 16-4090 blmi@masgff.rlp.de

Mehr

Fragebogen für Eltern von Kindern mit einem nephrotisches Syndrom im Kindesalter Seite 1/6

Fragebogen für Eltern von Kindern mit einem nephrotisches Syndrom im Kindesalter Seite 1/6 nephrotisches Syndrom im Kindesalter Seite 1/6 Personenbezogene Daten: Geburtsjahr des Kindes: Geschlecht: männlich weiblich Alter beim Ausbruch der Krankheit: Familiensituation des Kindes: lebt bei: beiden

Mehr

Frühe Intervention bei pathologischem Glücksspiel in Brandenburg

Frühe Intervention bei pathologischem Glücksspiel in Brandenburg Modellprojekt Frühe Intervention bei pathologischem Glücksspiel in Brandenburg Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland Ziele des Staatsvertrages (seit 1.1.2008 - gültig bis 31.12.2011): o o o

Mehr

Frühe Hilfen im Kreis Groß-Gerau

Frühe Hilfen im Kreis Groß-Gerau Hilfe, Beratung und Unterstützung für Schwangere und Eltern von Neugeborenen und kleinen Kindern (0 3 Jahre) im Kreis Groß-Gerau Kreisausschuss Groß-Gerau - Fachbereich Jugend und Schule - Gliederung Ausgangslage

Mehr

PROJEKT FAMILIENHEBAMMEN ALS BESTANDTEIL DES REGIONALEN NETZWERKS FRÜHE HILFEN IM LANDKREIS BIBERACH

PROJEKT FAMILIENHEBAMMEN ALS BESTANDTEIL DES REGIONALEN NETZWERKS FRÜHE HILFEN IM LANDKREIS BIBERACH Thementag II am 9.Juli 2014 in Gültstein: Familienhebammen und Familiengesundheitskinderkrankenpflegerinnen PROJEKT FAMILIENHEBAMMEN ALS BESTANDTEIL DES REGIONALEN NETZWERKS FRÜHE HILFEN IM LANDKREIS BIBERACH

Mehr

Umfrageergebnisse zum Thema: Suchtprobleme in der Gastronomie

Umfrageergebnisse zum Thema: Suchtprobleme in der Gastronomie 2013 Umfrageergebnisse zum Thema: Suchtprobleme in der Gastronomie Peter Ladinig www.institute-of-drinks.at redaktion@institute-of-drinks.at 22.05.2013 Suchtprobleme in der Gastronomie? Drogen, Alkohol

Mehr

Netzwerk Gesunde Kinder

Netzwerk Gesunde Kinder 1 Netzwerk Gesunde Kinder Dahme-Spreewald und Lübbenau OSL-Nord 2 Hintergrund Potsdamer Erklärung zur Kindergesundheit (2007 und 2009): Gesund Aufwachsen ist eines der wichtigsten Gesundheitsziele auf

Mehr

Positionspapier zur eugenischen Indikation (StGB 97 Abs1 Z2 Fall2)

Positionspapier zur eugenischen Indikation (StGB 97 Abs1 Z2 Fall2) Netzwerk für kritische Auseinandersetzung mit Pränataldiagnostik Positionspapier zur eugenischen Indikation (StGB 97 Abs1 Z2 Fall2) Prenet, das Netzwerk für eine kritische Auseinandersetzung mit Pränataldiagnostik,

Mehr

Folgen des Alkoholkonsums

Folgen des Alkoholkonsums Gruppe 1: Auswirkungen von Alkohol auf die Leber Info: Das am meisten gefährdete Organ bei Alkoholkonsum ist die Leber. Bei häufigem Alkoholkonsum kommt es zur Fetteinlagerung in den Leberzellen, was als

Mehr

Übersicht Institutionelle Beratung und Fortbildung durch die Schulverwaltungen der Bundesländer

Übersicht Institutionelle Beratung und Fortbildung durch die Schulverwaltungen der Bundesländer Stand: Juni 2015 Übersicht Institutionelle Beratung und Fortbildung durch die Schulverwaltungen der Bundesländer Bayern: Informationsseite des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft

Mehr

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Nach Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Arbeitgeber 12.541 [4,3%] private Haushalte,

Mehr

Sucht: Prävention und Public Health

Sucht: Prävention und Public Health Sucht: Prävention und Public Health ----------------------------------------------- 20. Wissenschaftliches Symposium des Kuratoriums der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) vom 01. bis 03. Juni

Mehr

Das «Swiss Package»: Unser Angebot für Grenzgänger. Erstklassiger Versicherungsschutz in Schweizer Qualität

Das «Swiss Package»: Unser Angebot für Grenzgänger. Erstklassiger Versicherungsschutz in Schweizer Qualität Das «Swiss Package»: Unser Angebot für Grenzgänger Erstklassiger Versicherungsschutz in Schweizer Qualität Herzlich willkommen bei der führenden Krankenversicherung der Schweiz. Sicherheit Die Helsana-Gruppe

Mehr

Ergebnisse alter Studien nicht auf heutige Situation übertragbar: Bakteriurie-Screening bei Schwangeren:

Ergebnisse alter Studien nicht auf heutige Situation übertragbar: Bakteriurie-Screening bei Schwangeren: Ergebnisse alter Studien nicht auf heutige Situation übertragbar Bakteriurie-Screening bei Schwangeren: Nutzen unklar Köln (23. April 2015) - Über den patientenrelevanten Nutzen oder Schaden eines Screenings

Mehr