F:\Medienplan03\ZOVAS\2004_05\CD_Fritz\Hochdorf\Auwertungen und Berichte\Implementation.doc Ortius /1

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1 Schulnetz der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Eberdingen Musterlösung Novell von Baden-Württemberg mit zwei Servern, sowie einen Backupserver Version 2.5 vom Januar Konfiguration der persönlichen Notebooks Die Festplatte der Notebooks ist in drei Partitionen eingeteilt: C: 10GB, hier ist das System und die Teile der Programme, die installiert werden müssen D: 15GB, diese Partition wird für das Spiegeln von CDs verwendet, z.b. Encarta, EnglischCoach,... E: 13 GB, hier ist eine Ordnerstruktur für die persönlichen Daten der Nutzer, sowie die Profile und Dateien, die von Anwendungen benötigt werden, die nicht bei einem Imageabgleich gelöscht werden sollen. Auf den Notebooks ist WindowsXP Professional installiert und nach folgenden Gesichtspunkten angepasst: Workstationinstallation des Betriebssystems, des Novell-Client und der dafür benötigten Programme und Patches laut Anleitung für die ML 2.5 vom September 2003 vorgenommen. Verschiedene Benutzer: Gastschüler, Gastlehrer, die Administratoren adam und eva (Laut Anleitung ML2.5) sowie die Standardnutzer, die in WindowsXP bereits vorinstalliert sind. Alle Nutzer, außer den Administratoren haben nicht veränderbare (mandatory) Profile, die lokal agelegt sind. In diesem Profil sind alle Einstellungen gespeichert, die die Rechte der Benutzer einschränken und können von diesen nicht individuell verändert werden. Bei Bedarf können diese Profile wieder veränderbar gemacht werden, wenn ein Nutzer die Verantwortung für die Funktion seines Gerätes übernimmt. Die Rechte der Nutzer sind so gesetzt, dass sie am System und auf der Partition D: nichts verändern und auf der Partition E: nur in ihrem Datenverzeichnis speichern und löschen können. Beim Anmelden wird das Datenverzeichnis (E:\Daten\ Nutzer ) des Nutzers auf den Laufwerksbuchstaben H: und auf den Windows-Ordner Eigene Dateien umgelenkt. Somit steht dem Nutzer bei lokaler Anmeldung das Laufwerk H: (=e:\daten\ Nutzer ) zur Verfügung und beim Abspeichern aus einer Anwendung wird standardmäßig Eigene Dateien (=e:\daten\ Nutzer ) als Speicherort angegeben. Bei der lokalen Arbeit meldet sich der persönliche Nutzer mit dem Username: schuelert an und hat die oben beschriebene Umgebung. Bei der Arbeit im Netz meldet sich der Nutzer mit seinem Anmeldenamen (Konvention Musterklösung) und seinem Kennwort an. Durch die DLU- Richtlinie auf dem Server erhält der Nutzer Administratorrechte, kann jedoch über die serverbasierten Richtlinien in seinen Möglichkeiten eingeschränkt werden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Aufwand, pro Notebook einen Individualnutzer zu haben, nicht notwendig ist. Die SchülerInnen und LehrerInnen können damit umgehen, dass sie für die lokale Arbeit und die Arbeit

2 im Netzwerk zwei verschiede Nuterznamen haben. Serverseitig sind folgende Anpassungen notwendig: Damit die Anmeldung zuverlässig und schnell erfolgt, wurde die Inventory Richtlinie geändert, von Absuchen bei Systemstart auf Absuchen in einem festen Zeitraum am Vormittag an den Tagen Montag bis Freitag. Damit die Anwendungsobjekte den Benutzern auch bei der Arbeit an einem FestPC zur Verfügung stehen, aber nicht bei der Arbeit am Notebook, war es nötig eine weitere Bedingung für die Verteilung hinzugefügt: Wenn die Datei e:\profile\mandatory\ntuser.man vorhanden ist, soll die Anwendung ausgeblendet werden. 2. Konfiguration und Einrichtung des Funknetzes Das Funknetz besteht aus HP ProCurve Wireless LAN Access Points 520 WL, die mit jeweils zwei Netzwerkkarten ausgestattet sind und im Schulhaus verteilt fest an der Decke montiert sind. Die Access-Points sind so konfiguriert, dass sie allen Notebooks den Zugang zum Schulnetz über den Standard b ermöglichen. Das Schulnetz ist mangels Zeit noch nicht dokumentiert. Zusätzlich dazu wurde ein Notebook-Wagen der Fa. Dateks angeschafft, der zwei Access- Points von D-Link beinhaltet. Beide Access-Points und der Drucker sind über einen Switch mit dem Netzwerk verbunden. Auf den Access-Points wurden die MAC-Adressen der Notebooks registriert und zusätzlich die 64bit WEP-Verschlüsselung aktiviert. Bei den HP Access-Points wurde pro Funkkarte ein fester Kanal eingetragen, entweder 1 oder 11. Es ist in der aktuellen Firmware noch nicht möglich Pro Funkkarte die MAC-Adressen zu registrieren, wodurch die Last definiert verteilt werden könnte. Bei den zwei D-Link-Access-Points wurde ein Kanal pro Access-Point festgelegt, dadurch konnte erreicht werden, dass nicht mehr als maximal 17 Notebooks sich an einem Access- Point anmelden. 3. Softwareliste für eine Grundausstattung Softwareliste der GHWRS Eberdingen

3 Office Office 2000 mit FP Publisher 2000 Encarta 2004 ZARB Multimedia Hot Potatoes E-MindMaps PicturePublisher 6 IrvanView3.8 Mathematik Elly Bastian Oriolus5-6 und 7-9 Mathe (Elk-Verlag) Englisch Wizadora EasyTrain (Vokabeltrainer) Deutsch Gut1 Oriolus 5-6 und 7-9 Ulk Deutsch (Elk-Verlag) Technik Legodata Sonstiges Power Archiver Acrobat Reader 5.1 Quicktime 4. Supportbedarf und -aufwand Externer Supportbedarf des Netzwerkberaters durch verschiedene Ansprechpartner Die Erstmalige Einrichtung der Notebooks, die mit diversen Tests und Versuchen verbunden war, wurde von Herrn Friedrich Ortius in Kooperation mit der Novell- Hotline am LMZ und der Firma Dateks vorgenommen, wofür ein dokumentierter Aufwand von ca. 100 Stunden benötig wurden Ansprechpartner für die erstmalige Einrichtung des Funknetz war ein Mitarbeiter der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, der sich mit Funkvernetzung beschäftigt und die Fa. Dateks. Dokumentierter Aufwand von ca. 40 Stunden. Für Probleme mit der Hardware ist innerhalb der Garantiezeit die Support- Hotline von HP der erste Ansprechpartner. Die Garantiezeit der Notebooks beträgt drei Jahre. Nach der Garantiezeit ist die Beschaffung von Ersatzteilen wieder mit höherem Aufwand verbunden, recherchieren, vergleichen und bestellen. Eine Langzeiterfahrung mit den Notebooks wird sicher auch zeigen, ob schuleigene oder private Notebooks, die in unserer Zeit finanzierbarere Lösung darstellen. Interner Supportbedarf der Nutzer und der Hard- und Software Zu Beginn des Projektes war der Supportbedarf sehr hoch und wurde mit der zunehmenden Erfahrung der LehrerInnen und SchülerInnen geringer. Um den Support effektiver zu gestalten wurde ein Rückmeldeblatt entwickelt, auf dem die LehrerInnen die aufgetretenen Progleme notierten. Die Hard- und Software ist durch den häufigen Gebrauch, durch den Transport durch die Schülerinnen und Schüler und dadurch, dass die Technik empfindlicher ist als bei einem FestPC, auch anfälliger für Störungen und Beschädigungen. Daher ist mit zunehmendem Alter der Geräte auch ein höherer Reparatur- und Pflegeaufwand zu erwarten.

4 Durch den regelmäßigen Einsatz und durch den normalen Alterungsprozess, wird die Leistung der Notebook-Akkus immer mehr nachlassen, wodurch ein Aufladen der Notebooks bzw. ein Betrieb an der Steckdose im Unterricht unausweichlich werden wird. Dadurch wird es nötig sein, dass in den Klassenzimmern, in denen die Notebooks eingesetzt werden auch ausreichend Steckdosen vorgesehen werden. Dabei sind Sicherheitsvorschriften einzuhalten und ist darauf zu achten, dass die Steckdosen ausreichend abgesichert sind. Für Aktuelle Informationen: 2. Informationstechnische Grundlagen für die Anwender 1. Vermittlung von notwendigen Kompetenzen 2. Erreichbare und wünschenswerte Fähigkeiten und Fertigkeiten 3. Pflege und Wartung der Geräte und der Software 3. Handhabung und Organisation der Arbeit mit den Notebooks 1. Regeln für SchülerInnen und Schüler Siehe Datei regeln pdf 2. Tipps für Lehrerinenn und Lehrer 3. Notwendige Dienste 4. Einarbeitung der LehrerInnen und SchülerInnen 1. Bericht über Erfahrungen mit dem Notebookeinsatz 2. Diskussionsergebnisse aus den Erfahrungen II. Verallgemeinerbare Erfahrungen zu (fächerübergreifenden) Aspekten 1. Themenkreis: Unterrichtsformen bei Einsatz von Lernprogramme 2. Themenkreis: die Rolle von Recherchen im Unterricht 3. Themenkreis: Laptop-Gebrauch vs. Papier 4. Themenkreis: Begriffliche Arbeit mit Mindmaps in verschiedenen Fächern 5. Themenkreis: Schülerverhalten Einzelaspekte 6. Themenkreis: Dokumentation und Bewertung von Schülerarbeiten III. Unterrichtseinheiten in einzelnen Fächern Rahmenbedingung Forschungstagebücher, Interviews, Diskussionsprotokolle gehören zum internen Bereich der Evaluation. Die Dokumentation wird für und mit den Lehrern erarbeitet.

5 Es ist geistiges Eigentum der dabei jeweils Beteiligten und primär projektintern bekannt. Eine Veröffentlichung geschieht nur mit Einverständnis aller jeweils Beteiligten.

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