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1 Frau Helga Mustermann Neubrunnenstr Mainz Ihre Unterlagen für das Wertpapierbrokerage der MVB Sehr geehrte Frau Mustermann, wir freuen uns über Ihr Interesse Ihre Wertpapiergeschäfte via Internet bzw. telefonisch über unsere MVBdirekt abzuwickeln. Die dazu erforderlichen Unterlagen erhalten Sie in der Anlage zu diesem Schreiben. Bitte senden Sie uns diese unterschrieben zurück und fügen eine Kopie Ihres Personalausweises (Vorder- und Rückseite) bei. Weitere Voraussetzung für die Nutzung unserer Services, ist ein Beratungsgespräch zur Aufklärung über die möglichen Risiken im Wertpapiergeschäft. Bitte vereinbaren Sie ggf. einen Termin mit Ihrem Berater. Nach Rücksendung der von Ihnen unterzeichneten Unterlagen und erfolgter Beratung über die möglichen Risiken im Wertpapiergeschäft schalten wir Ihren Wertpapierzugang umgehend frei. Mainz, Ihr Ansprechpartner: MVBdirekt Postfach Mainz Tel.: Fax: Internet:www.mvb.de Mail: Um Ihre Filiale vor Ort zu erreichen, wählen Sie bitte immer die Vorwahl Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die MVBdirekt im Rahmen Ihrer Serviceleistungen keine Beratung zu Wertpapieren anbietet. Für Rückfragen steht Ihnen unser Team der MVBdirekt gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen MAINZER VOLKSBANK EG Olaf Wallmeroth Jörg Spickert P.S. Kennen Sie schon unser MVB-Onlinekonto mit attraktiver Guthabenverzinsung ab dem ersten Euro? Mehr dazu unter MVBdirekt - die Direktbank der Mainzer Volksbank eg Mo. - Fr.: 8:00 22:00 Uhr Sa.: 9:00 16:00 Uhr So.: 10:00 14:00 Uhr Mainzer Volksbank eg, Neubrunnenstraße 2, Mainz / Sitz der Genossenschaft: Mainz / Gen.-Reg.: Amtsgericht Mainz GnR 212 Aufsichtsratsvorsitzender: Bernd J. Hammer / Vorstand: Uwe Abel (Vorsitzender), Heinz-Peter Schamp, Walter Schmitt Korrespondenzadresse: Postfach 30 69, Mainz / / Bankleitzahl: / Swift-Code: mvbmde55 USt-Identifikationsnummer: DE

2 Frau Helga Mustermann Neubrunnenstr Mainz Intradayhandel über die MVBdirekt bzw. den MVBeBroker KD-NR: Sehr geehrte Frau Mustermann, sind Sie an der Möglichkeit des Intradayhandel über die MVBdirekt bzw. den MVBeBroker interessiert? Dann informieren Sie sich auf dem umseitig angedruckten Merkblatt über mögliche Risiken dieser Wertpapiergeschäfte und senden beigefügte Bestätigung bitte unterzeichnet zurück. Mit freundlichen Grüßen MAINZER VOLKSBANK EG Mainz, Ihr Ansprechpartner: MVBdirekt Postfach Mainz Tel.: Fax: Internet:www.mvb.de Mail: Um Ihre Filiale vor Ort zu erreichen, wählen Sie bitte immer die Vorwahl Olaf Wallmeroth Jörg Spickert Mainzer Volksbank eg, Neubrunnenstraße 2, Mainz / Sitz der Genossenschaft: Mainz / Gen.-Reg.: Amtsgericht Mainz GnR 212 Aufsichtsratsvorsitzender: Bernd J. Hammer / Vorstand: Uwe Abel (Vorsitzender), Heinz-Peter Schamp, Walter Schmitt Korrespondenzadresse: Postfach 30 69, Mainz / / Bankleitzahl: / Swift-Code: mvbmde55 USt-Identifikationsnummer: DE MVBdirekt - die Di rektbank der Mainzer Volksbank eg Mo. - Fr.: 8:00 22:00 Uhr Sa.: 9:00 16:00 Uhr So.: 10:00 14:00 Uhr

3 18 Merkblatt für unsere Kunden, die Day-Trading Geschäfte tätigen. Informationen über die besonderen Risiken beim Day-Trading Unter "Day-Trading" wird der taggleiche Kauf und Verkauf desselben Wertpapiers, Geldmarktinstruments oder Derivats verstanden. Motiv für das Day-Trading ist die Ausnutzung schon kleiner und kurzfristiger Preisschwankungen eines einzelnen Wertes zur Erzielung von Veräußerungsgewinnen oder die Begrenzung von Kursrisiken. Sofern Sie taggleiche Geschäfte nicht ausschließlich zur Begrenzung von Kursrisiken tätigen, sollten Sie sich über die besonderen Risiken im Klaren sein: Sofortiger Verlust, professionelle Konkurrenz und erforderliche Kenntnisse Bei der Durchführung solcher Geschäfte ist zu beachten, dass das Day-Trading zu sofortigen Verlusten führen kann, wenn überraschende Entwicklungen dazu führen, dass der Wert der von Ihnen gekauften Finanzinstrumente taggleich sinkt und Sie zur Vermeidung weiterer Risiken (Overnight-Risiken) gezwungen sind, den gekauften Wert vor Schluss des Handelstages zu einem Kurs unterhalb des Ankaufspreises zu veräußern. Dieses Risiko erhöht sich, wenn in Werte investiert wird, die innerhalb eines Handelstages hohe Kursschwankungen erwarten lassen. Unter Umständen kann das gesamte, von Ihnen zum Day-Trading eingesetzte Kapital verloren werden. Im Übrigen konkurrieren Sie bei dem Versuch, mittels Day-Trading Gewinne zu erzielen, mit professionellen und finanzstarken Marktteilnehmern. Sie sollten daher in jedem Fall über vertiefte Kenntnisse in Bezug auf Wertpapiermärkte, Wertpapierhandelstechniken, Wertpapierhandelsstrategien und derivative Finanzinstrumente verfügen. Zusätzliches Verlustpotenzial bei Kreditaufnahme Unterlegen Sie Ihre Day-Trading-Geschäfte nicht nur mit Eigenkapital, sondern zusätzlich noch mit aufgenommenen Krediten, so beachten Sie, dass die Verpflichtung zur Rückzahlung dieser Kredite auch im Falle des Day-Trading unabhängig vom Erfolg Ihrer Day-Trading-Geschäfte besteht und die Kreditkosten den möglichen Gewinn schmälern bzw. mögliche Verluste erhöhen. Kosten Durch regelmäßiges Day-Trading veranlassen Sie eine hohe Anzahl von Geschäften in Ihrem Depot. Die hierdurch entstehenden Kosten (z. B. Provisionen und Auslagen) können im Verhältnis zum eingesetzten Kapital und dem erzielbaren Gewinn unangemessen hoch sein. Unkalkulierbare Verluste bei Termingeschäften Bei Termingeschäften besteht darüber hinaus das Risiko, dass Sie noch zusätzliches Kapital oder Sicherheiten beschaffen müssen. Dies ist dann der Fall, wenn taggleich Verluste eingetreten sind, die über Ihr eingesetztes Kapital bzw. die von Ihnen hinterlegten Sicherheitsleistungen hinausgehen. Mainz, Dezember 2001 (Quelle:BVR-Rundschreiben vom Nr. 24/2001 Umsetzung der Anforderungen aus Teil B Nr der Wohlverhaltensrichtlinie und WpHG (Wertpapierhandelsgesetz) 31 und 3

4 Rahmenvereinbarung über die Nutzung des Direct Brokerage-Angebotes für Wertpapiergeschäfte via Internet und Telefon Name Depotinhaber oder Bevollmächtigter -nachstehend Nutzer genannt - MAINZER VOLKSBANK EG Abteilung MVBdirekt Große Bleiche Mainz Nutzer-Nr.: Zwischen Nutzer und Bank wird folgende Rahmenvereinbarung abgeschlossen: Präambel 1. Im Rahmen dieses Vertrages stellt die Bank dem Nutzer ihr Direct Brokerage-Angebot, dies beinhaltet alle Leistungen laut 1 Abs. 2, zur Verfügung, mittels dessen der Nutzer gemäß den in den Anlagen geregelten Verfahren über die von der Bank angebotenen Kommunikationsmedien Aufträge über Wertpapiergeschäfte erteilen sowie weitere Zusatzleistungen im Zusammenhang mit der Führung seiner Wertpapierdepots (nachfolgend Direct Brokerage-Angebot ) in Anspruch nehmen kann. 2. Aufgrund der Besonderheiten der Auftragsübermittlung erbringt die Bank im Rahmen des Direct Brokerage- Angebotes keine Anlageberatung. Der Nutzer muss sich die für seine Anlageentscheidung notwendigen Informationen selbstständig beschaffen. Der Nutzer kann Wertpapieraufträge erteilen, die von seinen Anlagezielen und einer im Rahmen eines Beratungsgespräches außerhalb des Direct Brokerage-Angebotes erfragten Risikoneigung abweichen, ohne dass er hierauf bei Auftragserteilung erneut ausdrücklich hingewiesen wird. Er legt vielmehr bei der Auftragserteilung mittels Direct Brokerage die Anlagestrategie entsprechend den finanziellen Verhältnissen des Depotinhabers in eigener Verantwortung fest. Informationen, Meinungsaussagen, Warnhinweise, etc., die dem Nutzer zur Verfügung gestellt werden, stellen insoweit keine Anlageberatung dar, sondern sollen die selbstständige, eigenverantwortliche Anlageentscheidung des Nutzers erleichtern. 3. Das Direct Brokerage-Angebot richtet sich nur an Nutzer, die hinsichtlich der im Rahmen des Direct Brokerage-Angebotes angebotenen Wertpapiergeschäfte erfahren und gut informiert sind. Auf dieser Grundlage vereinbaren Nutzer und Bank Folgendes: 1 Leistungsumfang 1. Die Verpflichtungen der Bank im Rahmen des Direct Brokerage-Angebotes beschränken sich ausschließlich auf die Ausführung der Wertpapieraufträge des Nutzers sowie auf die Dienstleistungen im Rahmen der Verwahrung, wie sie in den Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte festgelegt sind. 2. Der Nutzer ist berechtigt, Wertpapieraufträge über Internet und Telefon zu erteilen. Für jedes der vorstehend genannten Auftragsverfahren gelten jeweils eigene besondere Bedingungen. Der Nutzer hat für das gewählte Auftragsverfahren die jeweiligen besonderen Bedingungen zu beachten. Die besonderen Bedingungen für die gewählten Auftragsverfahren sind Bestandteil dieser Rahmenvereinbarung und enthalten Abweichungen oder Ergänzungen zu dieser Rahmenvereinbarung für das jeweilige Verfahren / MVB / Seite 1/16 / Ausfertigung für die Bank

5 2 Verlustrisiken Der Nutzer wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Nutzung des Direct Brokerage-Angebotes auch Wertpapiergeschäfte möglich sind, die hohe Verlustrisiken bis hin zu Totalverlusten beinhalten. 3 Auftragserteilung 1. Der Nutzer hat eine ihm für ein bestimmtes Auftragsverfahren zur Verfügung gestellte Bedienungsanleitung sowie eine gegebenenfalls vorhandene Benutzerführung zu beachten. Er ist im Rahmen der Auftragserteilung verpflichtet, vollständige und zutreffende Angaben zu machen, soweit sie für die Ausführung seines Auftrags erforderlich sind. Bei Wertpapieraufträgen ist im Zweifel nicht die Wertpapierbezeichnung sondern die Wertpapierkennnummer entscheidend. 2. Der Nutzer darf nur im Rahmen eines Guthabens des Depotinhabers oder eines diesem vorher eingeräumten Kredits Wertpapieraufträge erteilen. Verkaufsorders für Wertpapiere darf er nur erteilen, wenn entsprechende Wertpapiere in seinem Depot verfügbar sind. Die Bank ist jedoch berechtigt, Wertpapieraufträge auch bei mangelndem Guthaben anzunehmen, auszuführen und dem Konto des Nutzers zu belasten. 3. Soweit sich nicht aus den besonderen Bedingungen zu einem bestimmten Auftragsverfahren etwas Abweichendes ergibt, werden während der Geschäftszeit der Bank eingehende Aufträge über Wertpapiergeschäfte von dieser unverzüglich und später eingehende Aufträge unverzüglich am folgenden Bankarbeitstag bearbeitet. 4 Einschaltung Dritter Die Bank kann sich zur Entgegennahme und für die technische Abwicklung von Wertpapieraufträgen eines Dritten bedienen und zu diesem Zweck dem Dritten Daten des Depotinhabers und gegebenenfalls des Depotbevollmächtigten übermitteln. 5 Aufrechterhaltung / Änderung der Kommunikationsmedien und Verfahren 1. Die Bank ist nicht verpflichtet, die dem Nutzer zur Verfügung gestellten Kommunikationsmedien und Verfahren aufrechtzuerhalten oder neue Verfahren der Auftragserteilung einzuführen. Sie kann das Direct Brokerage-Angebot insgesamt oder einzelne Kommunikationsmedien bzw. Verfahren jederzeit nach entsprechender Mitteilung unter Einhaltung einer angemessenen Frist einstellen. 2. Die Bank behält sich vor, die zur Verfügung gestellten Kommunikationsmedien und Verfahren jederzeit zu modifizieren, zum Beispiel um Produkterweiterungen vorzunehmen oder wenn sich gesetzliche Regelungen, aufsichtsrechtliche oder technische Anforderungen ändern. Sie wird eine solche Änderung erst nach entsprechender Mitteilung unter Einhaltung einer angemessenen Frist vornehmen. 6 Informationen, Meinungsaussagen und Warnhinweise Die über das Direct Brokerage-Angebot abrufbaren Informationen, Meinungsaussagen, Warnhinweise, etc. bezieht die Bank aus öffentlich zugänglichen Quellen und von Dritten, die sie für zuverlässig hält. Diese Informationen, Meinungsaussagen, Warnhinweise, etc. können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. 7 Haftung 1. Die Bank haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit unbegrenzt. Für einfache Fahrlässigkeit haftet sie nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), sowie bei Personenschäden und nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes. Bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit darüber hinaus auf vorhersehbare Schäden und der Höhe nach auf den zweifachen Wert des jeweiligen Auftrags begrenzt. 2. Handelt es sich bei dem Nutzer um einen eingetragenen Kaufmann, um eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so hat der Nutzer auch ohne eigenes Verschulden für solche Schäden aufzukommen, die in dem von ihm beherrschbaren Verantwortungsbereich durch missbräuchliche Verwendung seiner Legitimationsdaten verursacht werden. 8 Vertragsdauer / Kündigung Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Eine Kündigung des Vertrages kann von beiden Vertragsparteien unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist zum Ende eines Kalenderquartals durch schriftliche Mitteilung erklärt werden. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt davon unberührt / MVB / Seite 2/16 / Ausfertigung für die Bank

6 9 Weitere Bedingungen 1. Für sämtliche Wertpapiergeschäfte des Nutzers gelten ergänzend die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank sowie die Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte. 2. Zusätzlich vereinbaren die Vertragsparteien die Geltung folgender weiterer Bedingungen: 1 - Sonderbedingungen für MVBdirekt - Sonderbedingungen für die konto-/depotbezogene Nutzung des Online-Banking Der Wortlaut dieser Bedingungen kann in den Geschäftsräumen der Bank eingesehen werden; auf Verlangen werden diese Bedingungen auch ausgehändigt. 10 Sonstiges 1. Eine gegebenenfalls zwischen den Parteien früher geschlossene Rahmenvereinbarung über die Nutzung des Direct Brokerage- Angebotes für Wertpapiergeschäfte wird durch die vorliegende Rahmenvereinbarung ersetzt. 2. Hat der Nutzer mit der Bank vor Abschluss dieser Rahmenvereinbarung für ein bestimmtes Auftragsverfahren bereits im Zusammenhang mit einer früher geschlossenen Rahmenvereinbarung besondere Bedingungen vereinbart, gelten diese fort, es sei denn, dieser Rahmenvereinbarung ist eine aktuelle Fassung der betreffenden besonderen Bedingungen beigefügt. 3. Änderungen dieser Rahmenvereinbarung und der besonderen Bedingungen für ein bestimmtes Auftragsverfahren werden dem Nutzer schriftlich bekanntgegeben. Sie gelten als genehmigt, wenn der Nutzer nicht schriftlich Widerspruch erhebt. Auf diese Folge wird ihn die Bank bei der Bekanntgabe besonders hinweisen. Der Nutzer muss den Widerspruch innerhalb von zwei Monaten nach Bekanntgabe der Änderungen an die Bank absenden. Dieser Rahmenvereinbarung sind die folgenden Anlagen beigefügt: (wegen Versand; keine Präsenz des Nutzers) die Besonderen Bedingungen für die Erteilung von Wertpapieraufträgen über Internet und Telefon die Fernabsatzinformationen Ort, Datum Mainz, Unterschrift Kunde Ort, Datum Mainz, Mainzer Volksbank eg Mit dem Abschluss dieser Rahmenvereinbarung durch den Depotbevollmächtigten bin ich einverstanden. Ort, Datum Unterschrift Depotinhaber / MVB / Seite 3/16 / Ausfertigung für die Bank 1 Bei Bedarf von Kreditgenossenschaft auszufüllen. 2 Depotinhaber muss an dieser Stelle unterschreiben, wenn die Rahmenvereinbarung mit einem Depotbevollmächtigten geschlossen wird und die Depotvollmacht nicht mit dem Formular DG-Verlag ab der Version 4.04 erteilt wurde. Soll darüber hinaus auch der Depotinhaber selbst das Direct Brokerage-Angebot nutzen können, ist mit diesem eine gesonderte Rahmenvereinbarung abzuschließen.

7 Vereinbarung Intradayhandel über MVBdirekt bzw. MVBeBroker Mainzer Volksbank eg Abteilung MVBdirekt Postfach Mainz Über mögliche Risiken von Intradaygeschäften bin ich informiert. Bitte richten Sie die Möglichkeit des Intradayhandel über die MVBdirekt bzw. den MVBeBroker für meine KD-Nr.: ein. Ort, Datum Unterschrift(en) des(r) Kunden: / MVB / Seite 4/16 /

8 Rahmenvereinbarung über die Nutzung des Direct Brokerage-Angebotes für Wertpapiergeschäfte via Internet und Telefon Name Depotinhaber oder Bevollmächtigter -nachstehend Nutzer genannt- MAINZER VOLKSBANK EG Abteilung MVBdirekt Große Bleiche Mainz Nutzer-Nr.: Zwischen Nutzer und Bank wird folgende Rahmenvereinbarung abgeschlossen: Präambel 1. Im Rahmen dieses Vertrages stellt die Bank dem Nutzer ihr Direct Brokerage-Angebot, dies beinhaltet alle Leistungen laut 1 Abs. 2, zur Verfügung, mittels dessen der Nutzer gemäß den in den Anlagen geregelten Verfahren über die von der Bank angebotenen Kommunikationsmedien Aufträge über Wertpapiergeschäfte erteilen sowie weitere Zusatzleistungen im Zusammenhang mit der Führung seiner Wertpapierdepots (nachfolgend Direct Brokerage-Angebot ) in Anspruch nehmen kann. 2. Aufgrund der Besonderheiten der Auftragsübermittlung erbringt die Bank im Rahmen des Direct Brokerage- Angebotes keine Anlageberatung. Der Nutzer muss sich die für seine Anlageentscheidung notwendigen Informationen selbstständig beschaffen. Der Nutzer kann Wertpapieraufträge erteilen, die von seinen Anlagezielen und einer im Rahmen eines Beratungsgespräches außerhalb des Direct Brokerage-Angebotes erfragten Risikoneigung abweichen, ohne dass er hierauf bei Auftragserteilung erneut ausdrücklich hingewiesen wird. Er legt vielmehr bei der Auftragserteilung mittels Direct Brokerage die Anlagestrategie entsprechend den finanziellen Verhältnissen des Depotinhabers in eigener Verantwortung fest. Informationen, Meinungsaussagen, Warnhinweise, etc., die dem Nutzer zur Verfügung gestellt werden, stellen insoweit keine Anlageberatung dar, sondern sollen die selbstständige, eigenverantwortliche Anlageentscheidung des Nutzers erleichtern. 3. Das Direct Brokerage-Angebot richtet sich nur an Nutzer, die hinsichtlich der im Rahmen des Direct Brokerage-Angebotes angebotenen Wertpapiergeschäfte erfahren und gut informiert sind. Auf dieser Grundlage vereinbaren Nutzer und Bank Folgendes: 1 Leistungsumfang 1. Die Verpflichtungen der Bank im Rahmen des Direct Brokerage-Angebotes beschränken sich ausschließlich auf die Ausführung der Wertpapieraufträge des Nutzers sowie auf die Dienstleistungen im Rahmen der Verwahrung, wie sie in den Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte festgelegt sind. 2. Der Nutzer ist berechtigt, Wertpapieraufträge über Internet und Telefon zu erteilen. Für jedes der vorstehend genannten Auftragsverfahren gelten jeweils eigene besondere Bedingungen. Der Nutzer hat für das gewählte Auftragsverfahren die jeweiligen besonderen Bedingungen zu beachten. Die besonderen Bedingungen für die gewählten Auftragsverfahren sind Bestandteil dieser Rahmenvereinbarung und enthalten Abweichungen oder Ergänzungen zu dieser Rahmenvereinbarung für das jeweilige Verfahren / MVB / Seite 5/16 / Ausfertigung für den Nutzer

9 2 Verlustrisiken Der Nutzer wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Nutzung des Direct Brokerage-Angebotes auch Wertpapiergeschäfte möglich sind, die hohe Verlustrisiken bis hin zu Totalverlusten beinhalten. 3 Auftragserteilung 1. Der Nutzer hat eine ihm für ein bestimmtes Auftragsverfahren zur Verfügung gestellte Bedienungsanleitung sowie eine gegebenenfalls vorhandene Benutzerführung zu beachten. Er ist im Rahmen der Auftragserteilung verpflichtet, vollständige und zutreffende Angaben zu machen, soweit sie für die Ausführung seines Auftrags erforderlich sind. Bei Wertpapieraufträgen ist im Zweifel nicht die Wertpapierbezeichnung sondern die Wertpapierkennnummer entscheidend. 2. Der Nutzer darf nur im Rahmen eines Guthabens des Depotinhabers oder eines diesem vorher eingeräumten Kredits Wertpapieraufträge erteilen. Verkaufsorders für Wertpapiere darf er nur erteilen, wenn entsprechende Wertpapiere in seinem Depot verfügbar sind. Die Bank ist jedoch berechtigt, Wertpapieraufträge auch bei mangelndem Guthaben anzunehmen, auszuführen und dem Konto des Nutzers zu belasten. 3. Soweit sich nicht aus den besonderen Bedingungen zu einem bestimmten Auftragsverfahren etwas Abweichendes ergibt, werden während der Geschäftszeit der Bank eingehende Aufträge über Wertpapiergeschäfte von dieser unverzüglich und später eingehende Aufträge unverzüglich am folgenden Bankarbeitstag bearbeitet. 4 Einschaltung Dritter Die Bank kann sich zur Entgegennahme und für die technische Abwicklung von Wertpapieraufträgen eines Dritten bedienen und zu diesem Zweck dem Dritten Daten des Depotinhabers und gegebenenfalls des Depotbevollmächtigten übermitteln. 5 Aufrechterhaltung / Änderung der Kommunikationsmedien und Verfahren 1. Die Bank ist nicht verpflichtet, die dem Nutzer zur Verfügung gestellten Kommunikationsmedien und Verfahren aufrechtzuerhalten oder neue Verfahren der Auftragserteilung einzuführen. Sie kann das Direct Brokerage-Angebot insgesamt oder einzelne Kommunikationsmedien bzw. Verfahren jederzeit nach entsprechender Mitteilung unter Einhaltung einer angemessenen Frist einstellen. 2. Die Bank behält sich vor, die zur Verfügung gestellten Kommunikationsmedien und Verfahren jederzeit zu modifizieren, zum Beispiel um Produkterweiterungen vorzunehmen oder wenn sich gesetzliche Regelungen, aufsichtsrechtliche oder technische Anforderungen ändern. Sie wird eine solche Änderung erst nach entsprechender Mitteilung unter Einhaltung einer angemessenen Frist vornehmen. 6 Informationen, Meinungsaussagen und Warnhinweise Die über das Direct Brokerage-Angebot abrufbaren Informationen, Meinungsaussagen, Warnhinweise, etc. bezieht die Bank aus öffentlich zugänglichen Quellen und von Dritten, die sie für zuverlässig hält. Diese Informationen, Meinungsaussagen, Warnhinweise, etc. können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. 7 Haftung 1. Die Bank haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit unbegrenzt. Für einfache Fahrlässigkeit haftet sie nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), sowie bei Personenschäden und nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes. Bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit darüber hinaus auf vorhersehbare Schäden und der Höhe nach auf den zweifachen Wert des jeweiligen Auftrags begrenzt. 2. Handelt es sich bei dem Nutzer um einen eingetragenen Kaufmann, um eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so hat der Nutzer auch ohne eigenes Verschulden für solche Schäden aufzukommen, die in dem von ihm beherrschbaren Verantwortungsbereich durch missbräuchliche Verwendung seiner Legitimationsdaten verursacht werden. 8 Vertragsdauer / Kündigung Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Eine Kündigung des Vertrages kann von beiden Vertragsparteien unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist zum Ende eines Kalenderquartals durch schriftliche Mitteilung erklärt werden. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt davon unberührt / MVB / Seite 6/16 / Ausfertigung für den Nutzer

10 9 Weitere Bedingungen 1. Für sämtliche Wertpapiergeschäfte des Nutzers gelten ergänzend die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank sowie die Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte. 2. Zusätzlich vereinbaren die Vertragsparteien die Geltung folgender weiterer Bedingungen: 1 - Sonderbedingungen für MVBdirekt - Sonderbedingungen für die konto-/depotbezogene Nutzung des Online-Banking Der Wortlaut dieser Bedingungen kann in den Geschäftsräumen der Bank eingesehen werden; auf Verlangen werden diese Bedingungen auch ausgehändigt. 10 Sonstiges 1. Eine gegebenenfalls zwischen den Parteien früher geschlossene Rahmenvereinbarung über die Nutzung des Direct Brokerage- Angebotes für Wertpapiergeschäfte wird durch die vorliegende Rahmenvereinbarung ersetzt. 2. Hat der Nutzer mit der Bank vor Abschluss dieser Rahmenvereinbarung für ein bestimmtes Auftragsverfahren bereits im Zusammenhang mit einer früher geschlossenen Rahmenvereinbarung besondere Bedingungen vereinbart, gelten diese fort, es sei denn, dieser Rahmenvereinbarung ist eine aktuelle Fassung der betreffenden besonderen Bedingungen beigefügt. 3. Änderungen dieser Rahmenvereinbarung und der besonderen Bedingungen für ein bestimmtes Auftragsverfahren werden dem Nutzer schriftlich bekanntgegeben. Sie gelten als genehmigt, wenn der Nutzer nicht schriftlich Widerspruch erhebt. Auf diese Folge wird ihn die Bank bei der Bekanntgabe besonders hinweisen. Der Nutzer muss den Widerspruch innerhalb von zwei Monaten nach Bekanntgabe der Änderungen an die Bank absenden. Dieser Rahmenvereinbarung sind die folgenden Anlagen beigefügt: (wegen Versand; keine Präsenz des Nutzers) die Besonderen Bedingungen für die Erteilung von Wertpapieraufträgen über Internet und Telefon die Fernabsatzinformationen Ort, Datum Mainz, Unterschrift Kunde Ort, Datum Mainz, Mainzer Volksbank eg Mit dem Abschluss dieser Rahmenvereinbarung durch den Depotbevollmächtigten bin ich einverstanden. Ort, Datum Unterschrift Depotinhaber / MVB / Seite 7/16 / Ausfertigung für den Nutzer 1 Bei Bedarf von Kreditgenossenschaft auszufüllen. 2 Depotinhaber muss an dieser Stelle unterschreiben, wenn die Rahmenvereinbarung mit einem Depotbevollmächtigten geschlossen wird und die Depotvollmacht nicht mit dem Formular DG-Verlag ab der Version 4.04 erteilt wurde. Soll darüber hinaus auch der Depotinhaber selbst das Direct Brokerage-Angebot nutzen können, ist mit diesem eine gesonderte Rahmenvereinbarung abzuschließen.

11 Konditionen für die Abwicklung Ihrer Wertpapiergeschäfte über MVBeBroker (Nur in Verbindung mit der Rahmenvereinbarung über die Nutzung des Direct Banking-Angebotes für Wertpapiergeschäfte) An- und Verkauf von Wertpapieren an Inländischen Handelsplätzen (Aktien, Optionsscheine, Renten, Investment-Fonds) Gebühren - Provision ** 0,25% vom Kurswert - zzgl. Ordergebühr ** zzgl. Euro 4,90 Mindestgebühr Euro 14,90 je Order Maximalgebühr Euro 49,90 je Order Investment Fonds/ Direktgeschäft Kauf: verbundeigene Fonds (Union-Investment) Verkauf: verbundeigene Fonds (Union-Investment) -,- -,- Ausnahmen: verbundfremde und ausländische Fonds (je Auftrag) + sämtliche fremde Kosten Limitgebühren Euro 10,00 - Limitierte Kauf- bzw. Verkaufsaufträge 5,00 - Limitänderungen 5,00 - Orderstreichungen 5,00 - unlimitierte Aufträge, die nicht ausgeführt werden Depotgebühren -,-* * Ab 2009 kostenfrei bei ausschließlicher Nutzung der elektronischen Vertriebswege (MVBeBroker oder MVBdirekt) und mindestens einer Wertpapierorder im laufenden Kalenderjahr. ** zzgl. fremder Spesen und Gebühren -,- Stand / MVB / Seite 8/16 /

12 Konditionen für die Abwicklung Ihrer Wertpapiergeschäfte über MVBdirekt (Nur in Verbindung mit der Rahmenvereinbarung über die Nutzung des Direct Banking-Angebotes für Wertpapiergeschäfte) An- und Verkauf von Wertpapieren an Inländischen Handelsplätzen (Aktien, Optionsscheine, Renten, Investment-Fonds) Gebühren - Provision ** 0,25% vom Kurswert - zzgl. Ordergebühr ** zzgl. Euro 9,80 Mindestgebühr Euro 19,80 je Order Maximalgebühr Euro 54,80 je Order Investment Fonds/ Direktgeschäft Kauf: verbundeigene Fonds (Union-Investment) Verkauf: verbundeigene Fonds (Union-Investment) -,- -,- Ausnahmen: verbundfremde und ausländische Fonds(je Auftrag)+ sämtliche fremde Kosten Limitgebühren Euro 10,00 - Limitierte Kauf- bzw. Verkaufsaufträge 5,00 - Limitänderungen 5,00 - Orderstreichungen 5,00 - unlimitierte Aufträge, die nicht ausgeführt werden Depotgebühren -,-* * Ab 2009 kostenfrei bei ausschließlicher Nutzung der elektronischen Vertriebswege (MVBeBroker oder MVBdirekt) und mindestens einer Wertpapierorder im laufenden Kalenderjahr ** zzgl. fremder Spesen und Gebühren -,- Stand

13 Anlage zur Rahmenvereinbarung über die Nutzung des Direct Brokerage-Angebotes für Wertpapiergeschäfte via Internet und Telefon Besondere Bedingungen für die Erteilung von Wertpapieraufträgen über Internet und Telefon 1 Allgemeines 1. Der Nutzer ist unter den nachfolgenden Bedingungen zur Erteilung von Wertpapierorders und Zeichnungsaufträgen bei Aktienneuemissionen (nachfolgend Zeichnungsaufträge ) (Wertpapierorders und Zeichnungsaufträge gemeinsam nachfolgend Wertpapieraufträge ) über Internet und Telefon sowie zur Inanspruchnahme weiterer Zusatzleistungen in dem von der Bank angebotenen Umfang berechtigt. 2. Der Nutzer wird die technische Verbindung über Internet nur über die ihm von der Bank gesondert mitgeteilte Internetadresse herstellen. 3. Der Nutzer hat bei der Erteilung von Wertpapieraufträgen über Internet die angezeigte Benutzerführung zu beachten und alle von ihm eingegebenen beziehungsweise bei telefonischer Auftragserteilung die von ihm mitgeteilten Daten auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu prüfen. Aufträge können nicht angenommen werden, wenn eine wesentliche Angabe fehlt oder nicht plausibel ist. Bei telefonischer Auftragserteilung weist das Wertpapier-Call Center in diesem Fall den Nutzer darauf hin. 4. Die Bank wird die in diesem Verfahren erteilten Aufträge im Rahmen des ordnungsgemäßen Arbeitsablaufs bearbeiten. 2 Konditionen Die für die Erteilung von Wertpapieraufträgen über Internet und Telefon gültigen Konditionen richten sich nach dem jeweils aktuellen Preisverzeichnis/ Preisaushang der Bank. 3 Legitimation 1. Der Nutzer legitimiert sich mittels derjenigen Persönlichen Legitimationsdaten, die auch für den Zahlungsverkehr gelten. Der Nutzer hat insoweit die auch für den Zahlungsverkehr geltenden Sonderbedingungen für die konto-/depotbezogene Nutzung des Online-Banking zu beachten. Diese Sonderbedingungen sind Bestandteil der vorliegenden Besonderen Bedingungen und ergänzen diese. Die Bank wird dem Nutzer auf Wunsch ein Exemplar dieser Sonderbedingungen aushändigen. 2. Der Nutzer legitimiert sich vor Auftragserteilung per Telefon durch die Angabe einer Persönlichen Identifikationsnummer (PIN) für MVBdirekt und einer Kontonummer. Der Nutzer hat insoweit die auch für den Zahlungsverkehr geltenden Sonderbedingungen für die MVBdirekt zu beachten. 3. Für 3 Abs. 1 und 2 gilt: Der Nutzer haftet für alle Schäden und Nachteile, die durch seine unsachgemäße oder missbräuchliche Verwendung seiner Legitimationsdaten, wie z.b. der PIN bzw. TAN oder durch die Weitergabe der PIN bzw. TAN an einen unberechtigten Dritten entstehen. Der Nutzer muss seine Legitimationsdaten daher höchst vertraulich behandeln. 4 Erteilung von Wertpapieraufträgen 1. Der Nutzer kann nur Wertpapieraufträge für Depots erteilen, für die er zur Abfrage und Ordererfassung berechtigt ist und für die er ein Abwicklungskonto angegeben hat, auf dem die aus der Wertpapierorder resultierenden Umsätze gebucht werden können. 2. Der Nutzer kann über Internet und Telefon Wertpapiere kaufen oder verkaufen, die an deutschen Börsen (inklusive XETRA ) gehandelt werden, sofern er von der Bank für die betreffende Wertpapiergattungsgruppe (beispielsweise Aktien, Renten, Fonds oder Optionsscheine) zugelassen wurde. Darüber hinaus kann der Nutzer über Internet und Telefon Wertpapiere kaufen, die an bestimmten ausländischen Börsen gehandelt werden. Nicht jedes Wertpapier kann über Internet und Telefon geordert beziehungsweise gezeichnet werden. Die über Internet und Telefon orderbaren beziehungsweise zeichenbaren Wertpapiere kann der Nutzer der Anwendung entnehmen beziehungsweise über das Wertpapier-Call Center erfragen. 3. Der Kunde ist erst nach Rücksendung der Vereinbarung Intradayhandel über MVBdirekt bzw. MVBeBroker berechtigt, am gleichen Tag gekaufte Wertpapiere zu verkaufen (Intraday Trading). 4. Die Bank prüft bei einem Kaufauftrag, ob der Nutzer über einen dem voraussichtlichen Auftragsgegenwert entsprechenden Betrag auf dem mit ihm vereinbarten Abwicklungskonto verfügen kann (nachfolgend verfügbarer Dispositionssaldo ) und sich der Wertpapierauftrag im vorgegebenen Tageslimit bewegt. Das für alle Verfahren unter der Rahmenvereinbarung über die Nutzung des Direct Brokerage-Angebotes für Wertpapiergeschäfte insgesamt geltende Tageslimit beträgt zurzeit Euro ,- Bei einem Verkaufsauftrag prüft die Bank, ob der Depotinhaber über einen entsprechenden Bestand dieser Wertpapiere verfügt. Sind die vorstehend genannten Voraussetzungen erfüllt, wird der Wertpapierauftrag automatisch freigegeben. Ist dies nicht der Fall, wird der Wertpapierauftrag nicht entgegengenommen und der Nutzer erhält einen entsprechenden Hinweis. 5. Erteilt der Nutzer eine Wertpapierorder nach Annahmeschluss der Bank für den jeweiligen Börsenplatz, wird seine Wertpapierorder erst an dem folgenden Börsenhandelstag desjenigen Landes, in welchem die betreffende Börse ihren Sitz hat, an diese weitergeleitet. In gleicher Weise wird die Änderung oder Streichung einer Wertpapierorder nach Annahmeschluss der Bank für den jeweiligen Börsenplatz erst an dem folgenden Börsenhandelstag desjenigen Landes, in welchem die betreffende Börse ihren Sitz hat, an diese weitergeleitet, es sei denn, dass sich die Änderung oder Streichung auf eine Wertpapierorder bezieht, die erst nach Annahmeschluss der Bank für den jeweiligen Börsenplatz erteilt wurde. Im letzteren Fall wird die Änderung oder Streichung sofort ausgeführt. Die Annahmeschlusszeit der Bank für den jeweiligen Börsenplatz kann der Nutzer der Anwendung entnehmen oder über Telefon erfragen / MVB / Seite 10/16 / Ausfertigung für den Nutzer

14 6. Wünscht der Nutzer bei einem Optionsscheinauftrag eine außerbörsliche Ausführung, so kann er diese Weisung aus technischen Gründen nur außerhalb des Direct Brokerage-Angebots erteilen. 7. Bei einer Wertpapierorder über Investmentfondsanteile, die als Festpreisgeschäft auszuführen ist, bemisst sich der vereinbarte feste Preis für die Investmentfondsanteile nach dem Ausgabe- bzw. Rücknahmepreis, der nach Annahme der Nutzerorder unter Berücksichtigung der von der Bank vorgegebenen Orderannahmeschlusszeiten für entsprechende Deckungsgeschäfte von der jeweils verantwortlichen Fondsgesellschaft aktuell errechnet wird. Die Ausführung als Festpreisgeschäft wird dem Nutzer in der Abrechnung angezeigt. Die Bank kann eine Wertpapierorder zum Kauf oder Verkauf von Investmentfondsanteilen dadurch ausführen, dass sie diese Investmentfondsanteile selbst als Verkäuferin liefert bzw. selbst als Käuferin übernimmt. 8. Erteilt der Nutzer eine Wertpapierorder über Investmentfondsanteile, die als Festpreisgeschäft auszuführen ist, vor dem 20. eines Kalendermonats, wird als Endtermin der Gültigkeit der Wertpapierorder der letzte Börsenhandelstag des betreffenden Kalendermonats unterstellt. Bei einer entsprechenden Wertpapierorder ab dem 20. eines Kalendermonats wird als Endtermin der Gültigkeit der letzte Börsenhandelstag des folgenden Kalendermonats angenommen. 9. Der Nutzer kann über Internet und Telefon einen über eine Börse erworbenen Bestand nur an einem Börsenplatz desjenigen Landes verkaufen, in dem er den Bestand erworben hat. Investmentfondsanteile kann der Nutzer über Internet und Telefon nur in der Ausführungsart (über die Börse oder als Festpreisgeschäft) verkaufen, in welcher er diese zuvor erworben hat. 10. Der Nutzer kann über Internet und Telefon aktuelle Informationen, wie beispielsweise Ad hoc-meldungen zu den über Internet orderbaren Wertpapieren abrufen. 5 Persönliches Orderbuch, Ordermanagement 1. Der Nutzer hat sich regelmäßig über den Status seiner Wertpapierorders im Orderbuch zu informieren. Dieses gilt insbesondere dann, wenn bei Auftragserteilung über Internet der Status unbestätigt erscheint beziehungsweise wenn das Wertpapier-Call Center dem Nutzer bei Auftragserteilung mitgeteilt hat, der Status sei unbestätigt, da in diesem Fall die Wertpapierorder beziehungsweise der Auftrag noch auf dem Weg zum abwickelnden System ist und eine Rückmeldung noch aussteht. 2. Der Nutzer kann über Internet und Wertpapier-Call Center den Status seiner Wertpapierorders abfragen. Er kann börsliche Wertpapierorders und Zeichnungsaufträge, deren Status offen beziehungsweise geändert, offen ist, streichen oder das Limit sowie die Gültigkeitsdauer einer börslichen Wertpapierorder ändern. Möchte der Nutzer andere Daten, wie beispielsweise die Stückzahl, ändern, muss er den Wertpapierauftrag streichen und einen neuen Wertpapierauftrag erteilen. Da bei Wertpapierorders, deren Status offen ist, nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Auftrag zwischenzeitlich an der Börse ausgeführt wurde, kann die Streichung beziehungsweise Änderung nur unter Vorbehalt angenommen werden. 6 Depotinformationen 1. Der Nutzer hat die Möglichkeit, seinen bewerteten Depotbestand über Internet und Telefon abzufragen, wenn die Kreditgenossenschaft ihn zur Nutzung dieser Leistung für das betreffende Depot zugelassen hat. 2. Sofern ein entsprechender Neartime-Kurs verfügbar ist, erfolgt die Bewertung des Depotbestandes grundsätzlich auf der Basis dieses Kurses. Ist ein solcher Neartime- Kurs nicht verfügbar, erfolgt die Depotbestandsbewertung auf Basis der Kurse des vorangegangenen Börsenhandelstages. Es werden grundsätzlich die Börsenkurse aus Frankfurt benutzt. Sollte das Wertpapier dort nicht gehandelt werden, wird auf den Kurs an einer anderen Börse zugegriffen. Sofern an dem vorausgegangenen Börsenhandelstag kein Kurs zustande gekommen ist, wird der Bewertung der Kurs desjenigen Börsenhandelstages zugrunde gelegt, an dem letztmalig ein Kurs zustande gekommen ist. 3. Die Bestandsaktualisierung erfolgt einmal täglich am Ende des Börsenhandelstages. Bei mehrfachen Dispositionen innerhalb eines Tages weist die Depotinformation demzufolge einen unzutreffenden Depotbestand aus. 4. Der Nutzer kann darüber hinaus abfragen, ob ein Wertpapier gesperrt ist. Hintergründe dieser Sperre können zum Beispiel VL-Verträge, Belegschaftsaktien, Kreditsicherheit und anderes sein. 7 Datenschutz Im Rahmen dieses Verfahrens werden neben den Nutzungsdaten wie beispielsweise der IP-Adresse des vom Nutzer verwendeten Rechners die personenbezogenen Daten des Nutzer erhoben, verarbeitet und genutzt, welche von ihm im Rahmen eines konkreten Auftrags beziehungsweise einer konkreten Anfrage mitgeteilt werden. Es handelt sich dabei insbesondere um seine Depotnummer, die Art des Auftrags oder der Anfrage wie Kauf-/Verkaufs-/Streichungs-/Änderungswunsch oder Depotabfrage, Anzahl und Bezeichnung der zu kaufenden, verkaufenden, streichenden oder ändernden Wertpapiere und sonstige Angaben zur Ausführung eines Wertpapierauftrags beziehungsweise einer Anfrage. Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung erfolgt, um den einzelnen vom Nutzer erteilten Auftrag beziehungsweise seine Anfrage ordnungsgemäß seinen Wünschen entsprechend ausführen beziehungsweise beantworten zu können. Die erhobenen Daten werden in anonymisierter Form auch für statistische Zwecke genutzt. 8 Aufzeichnung von Telefongesprächen Der Nutzer ist damit einverstanden, dass seine Telefongespräche mit dem Wertpapier-Call Center aufgezeichnet und die Aufzeichnungen im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften aufbewahrt werden / MVB / Seite 11/16 / Ausfertigung für den Nutzer

15 Fernabsatz-Informationen zur Rahmenvereinbarung Direct Brokerage und den damit verbundenen Dienstleistungen für den Verbraucher Stand: Diese Information gilt bis auf weiteres und steht nur in deutscher Sprache zur Verfügung Übersicht I. Allgemeine Informationen II. III. Informationen zur Rahmenvereinbarung über die Nutzung des Direct Brokerage-Angebotes für Wertpapiergeschäfte via Internet und Telefon Informationen über die Besonderheiten des Fernabsatzvertrages I. Allgemeine Informationen Name und Anschrift der Bank Zentrale: Zuständige Abteilung : Mainzer Volksbank eg Postfach Mainz MVBdirekt Postfach Mainz Telefon: Telefax: Telefon: Telefax: Gesetzlich Vertretungsberechtigte der Bank: Vorstand: Uwe Abel (Vorsitzender) Heinz-Peter Schamp Walter Schmitt Hauptgeschäftstätigkeit der Bank: Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Bankgeschäften aller Art und von damit zusammenhängenden Geschäften. Zuständige Aufsichtsbehörde: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Graurheindorfer Straße 108, Bonn bzw. Lurgiallee 12, Frankfurt, (im Internet unter: Genossenschaftsregisternummer: Gen.-Registernr. : 212 Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE Vertragssprache: Maßgebliche Sprache für dieses Vertragsverhältnis und die Kommunikation mit dem Kunden während der Laufzeit des Vertrages ist Deutsch / MVB / Seite 12/16 /

16 Rechtsordnung/Gerichtsstand: Gemäß Nr. 6 Abs. 1 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die gemäß 9 Abs. 1 der Rahmenvereinbarung Direct Brokerage ergänzend anwendbar sind, gilt für den Vertragsschluss und die gesamte Geschäftsverbindung zwischen dem Kunden und der Bank deutsches Recht. Es gibt keine vertragliche Gerichtsstandklausel. Außergerichtlichte Streitschlichtung: Für die Beilegung von Streitigkeiten mit der Bank besteht die Möglichkeit, den Ombudsmann der genossenschaftlichen Banken anzurufen. Näheres regelt die Verfahrensordnung für die außergerichtliche Schlichtung von Kundenbeschwerden im Bereich der genossenschaftlichen Bankengruppe, die auf Wunsch zur Verfügung gestellt wird. Die Beschwerde ist schriftlich an die Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken, Postfach , Berlin, zu richten. Hinweis zum Bestehen einer freiwilligen Einlagensicherung: Die Bank ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken angeschlossen (vgl. Nr. 20 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ). II. Informationen zur Rahmenvereinbarung Direct Brokerage Wesentliche Leistungsmerkmale Der Kunde hat vor Abschluss der Rahmenvereinbarung Direct Brokerage mit der Bank bereits zu einem früheren Zeitpunkt einen Depotvertrag geschlossen. Sofern die Bank dem Kunden in diesem Zusammenhang Fernabsatz-Informationen zur Verfügung gestellt hat, wird insoweit ergänzend auf diese Informationen verwiesen. Auftragserteilung und Informationsabfrage Die Leistungen, welche die Bank gemäß der Rahmenvereinbarung Direct Brokerage - über die bereits von ihr im Rahmen des Depotvertrages zu erbringenden Leistungen hinaus - zusätzlich erbringt, bestehen im wesentlichen darin, dass der Kunde der Bank Angebote über den Erwerb und die Veräußerung von Wertpapieren und Wertrechten (im folgenden zusammenfassend Wertpapiere ) über ein Fernkommunikationsmittel wie beispielsweise Internet oder Telefon erteilen kann. Darüber hinaus kann der Kunde mi ttels des Fernkommunikationsmittels verschiedene Informationen über sein Depot erhalten. Die konkreten Fernkommunikationsmittel, welche der Kunde in diesem Zusammenhang benutzen kann, ergeben sich aus den gewählten Auftragsverfahren, welche der Kunde und die Bank in der Rahmenvereinbarung vereinbart haben. Die Dienstleistungen, welche die Bank im Rahmen eines Auftragsverfahrens erbringt, sind im Einzelnen in den besonderen Bedingungen für das betreffende Auftragsverfahren aufgeführt. Erwerb und Veräußerung von Wertpapieren Der Kunde kann über die in der Rahmenvereinbarung vereinbarten Fernkommunikationsmittel Wertpapiere über die Bank erwerben oder veräußern. Über die konkreten Wertpapiere, die der Kunde mittels eines Fernkommunikationsmittels erwerben oder veräußern kann, informiert ihn die Bank im Rahmen des Auftragsverfahrens. Einzelheiten über die verschiedenen Möglichkeiten der Vermögensanlage in Wertpapieren kann der Kunde den Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren; Grundlagen, wirtschaftliche Zusammenhänge, Möglichkeiten und Risiken entnehmen. Der Erwerb oder die Veräußerung kann wie folgt stattfinden: a) Durch Kommissionsgeschäft: Der Kunde erteilt der Bank von Fall zu Fall den Auftrag, für Rechnung des Kunden an einer Börse oder außerbörslich Wertpapiere zu kaufen oder zu verkaufen. Die Bank wird sich bemühen, für Rechnung des Kunden ein entsprechendes Ausführungsgeschäft zu tätigen. b) Durch Festpreisgeschäft: Für einzelne Geschäfte kann der Kunde mit der Bank unmittelbar einen Kauf / Verkauf zu einem festen Preis vereinbaren. c) Durch Zeichnung: Soweit im Rahmen einer Emission von der Bank angeboten, kann der Kunde neue Aktien oder sonstige zur Ausgabe angebotener Wertpapiere bei der Bank zeichnen. Der Erwerb von Anteilen an (Dach-)Hedgefonds verlangt derzeit stets die persönliche Anwesenheit des Kunden. Aus diesem Grund ist ein Erwerb solcher Anteile beispielsweise mittels eines telefonischen Auftrags oder über das Internet derzeit ausgeschlossen. Die Einzelheiten zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren über die Bank werden in den Nr. 1 bis 9 der Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte geregelt. Hinweis auf Risiken und Preisschwankungen von Wertpapieren: Wertpapiergeschäfte sind wegen ihrer spezifischen Merkmale oder der durchzuführenden Vorgänge mit speziellen Risiken behaftet. Der Preis eines Wertpapiers unterliegt Schwankungen auf dem Finanzmarkt, auf die die Bank keinen Einfluss hat. In der Vergangenheit erwirtschaftete Erträge (z. B. Zinsen, Dividenden) und erzielte Wertsteigerungen sind kein Indikator für künftige Erträge oder Wertsteigerungen. Ausführliche Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten der Vermögensanlage in Wertpapieren enthält die Broschüre Basisinformationen über die Vermögensanlagen in Wertpapieren. Der Kunde sollte Wertpapiergeschäfte nur dann selbständig ohne Beratung tätigen, wenn er über ausreichende Erfahrungen oder Kenntnisse im Bereich der entsprechenden Wertpapieranlage verfügt. Preise: siehe Anlagen Die aktuellen Preise für die Dienstleistungen der Bank ergeben sich aus dem beiliegenden Preisblatt des Preis- und Leistungsverzeichnisses. Zusätzlich ist die Bank gemäß Nr. 12 Abs. 6 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen berechtigt, dem Kunden Auslagen in Rechnung zu stellen. Die Änderung von Entgelten während der Laufzeit des Depotvertrages erfolgt nach Maßgabe von Nr. 12 Abs. 4 und 5 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Das jeweils gültige Preis- und Leistungsverzeichnis kann der Kunde in den Geschäftsräumen der Bank oder auf der Internetseite (www.mvb.de) einsehen. Auf Wunsch wird die Bank dieses dem Kunden zusenden / MVB / Seite 13/16 /

17 Hinweise auf vom Kunden zu zahlende Steuern und Kosten: Kapitalerträge sind in der Regel steuerpflichtig. Mit der Abgeltungsteuer hat der Gesetzgeber ein eigenständiges System der Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen für Privatanleger geschaffen. Der Abgeltungsteuer unterfallen grundsätzlich alle Kapitalerträge des Privatanlegers, also beispielsweise - Zinserträge und Dividenden, welche dem Anleger nach dem 1. Januar 2009 zufließen, - Veräußerungs- und Einlösungsgewinne aus Wertpapieren, welche seit dem 1. Januar 2009 erworben wurden (Abgeltungsteuerfrei bleiben jedoch insbesondere Kursgewinne aus Aktien und Bonds, die nicht als Finanzinnovation qualifiziert werden, sofern sie vor dem 1. Januar 2009 erworben wurden; diese können nach Ablauf der Spekulationsfrist von 1 Jahr steuerfrei veräußert werden), - Laufende Erträge eines Fonds (also bspw. Zinsen), unabhängig davon, ob der Fonds sie ausschüttet oder wieder anlegt, oder - Gewinne aus der Veräußerung von Fondsanteilen (Fondsanteile, welche vor dem 1. Januar 2009 erworben wurden, können jedoch nach der Spekulationsfrist von 1 Jahr steuerfrei veräußert werden). Neben der Abgeltungsteuer in Höhe von 25 % wird auch der Solidaritätszuschlag einbehalten, so dass sich die Gesamtbelastung auf 26,375 % summiert. Hinzu kommt gegebenenfalls noch die Kirchensteuer. Die Abgeltungssteuer bemisst sich nach dem Bruttoertrag abzüglich eines Sparer-Pauschbetrages von 801 Euro (bzw Euro bei Ehegatten, welche die Voraussetzungen für die Zusammenveranlagung erfüllen). Werbungskosten über dem Sparer-Pauschbetrag können nicht berücksichtigt werden. Die Abgeltungsteuer wird in der Regel seitens der Bank einbehalten und direkt an die Finanzbehörden abgeführt. Für den Anleger hat die Abgeltungsteuer dann regelmäßig abgeltende Wirkung. D.h. soweit ein solcher Steuerabzug stattgefunden hat, muss der Steuerpflichtige die entsprechenden Einkünfte aus Kapitalvermögen nicht m ehr im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung angeben. Bei Kapitalanlagen muss auch stets beachtet werden, dass ausländische Steuerrechtsordnungen betroffen sein können. Dies kann beispielsweise zu ausländischen Quellensteuern oder sonstigen Abzügen führen, welche an die jeweilige Behörde abgeführt werden müssen und damit den Auszahlungsbetrag an den Kunden mindern. Überdies ist auch bei im Ausland erzielten Kapitalerträgen seitens des Kunden sicherzustellen, dass eine Versteuerung der Einkünfte in Deutschland erfolgt. Dem Kunden wird im Hinblick auf die individuellen steuerlichen Auswirkungen einer Kapitalanlage empfohlen den eigenen steuerlichen Berater zu konsultieren. Eigene Kosten (z. B. für Ferngespräche, Porti) hat der Kunde selber zu tragen Zusätzliche Telekommunikationskosten: Keine Leistungsvorbehalt: Keiner Erfüllung des Vertrages: Auftragserteilung Die Bank erfüllt ihre Verpflichtungen aus der Rahmenvereinbarung Direct Brokerage durch den Betrieb beziehungsweise das Bereithalten der vereinbarten Auftragsverfahren. Die Dienstleistungen werden im Einzelnen in den besonderen Bedingungen für das betreffende Auftragsverfahren beschrieben. Das dafür zu zahlende Entgelt berechnet die Bank nach dem vom Kunden gewählten Auftragsmedium gem. beiliegenden Konditionen (Änderungen vorbehalten) und belastet dieses dem vereinbarten Konto. Erwerb und Veräußerung von Wertpapieren Einzelne Wertpapiergeschäfte werden wie folgt erfüllt: a) Kommissionsgeschäfte: Die Erfüllung erfolgt innerhalb der für den jeweiligen (Börsen-)Markt geltenden Erfüllungsfristen, sobald ein Ausführungsgeschäft zustande gekommen ist. Die gehandelten Wertpapiere werden dem Depot gutgeschrieben (Kauf) bzw. belastet (Verkauf); entsprechend wird der zu zahlende Betrag dem Verrechnungskonto belastet bzw. gutgeschrieben. b) Festpreisgeschäft: Soweit nicht im Einzelfall etwas anderes vereinbart ist, erfolgt die Erfüllung innerhalb der im inländischen Wertpapiergeschäft üblichen Fristen. Die gehandelten Wertpapiere werden dem Depot gutgeschrieben (Kauf) bzw. belastet (Verkauf), der zu zahlende Betrag wird dem Verrechnungskonto entsprechend belastet bzw. gutgeschrieben. c) Zeichnung: Bei erfolgter Zuteilung werden die Wertpapiere dem Depot gutgeschrieben und der zu zahlende Betrag dem Verrechnungskonto entsprechend belastet. Die Einzelheiten der Erfüllung von Kommissions- und Festpreisgeschäften werden in Nr. 10 bis 12 der Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte geregelt. Vertragliche Kündigungsregeln Für die Rahmenvereinbarung Direct Brokerage gelten die in 8 der Rahmenvereinbarung Direct Brokerage für den Kunden und die Bank festgelegten Kündigungsregeln. Danach kann eine Kündigung des Vertrages von beiden Vertragsparteien unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist zum Ende eines Kalenderquartals erklärt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt davon unberührt. Mindestlaufzeit Für die Rahmenvereinbarung Direct Brokerage wird keine Mindestlaufzeit vereinbart. Sonstige Rechte und Pflichten von Bank und Kunde Die Grundregeln für die gesamte Geschäftsverbindung zwischen Bank und Kunde sind in den beiliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank beschrieben. Daneben gelten die folgenden Sonderbedingungen, die Abweichungen oder Ergänzungen zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthalten: - Besondere Bedingungen für die Erteilung von Wertpapieraufträgen über Internet und Telefon - Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte Die genannten Bedingungen stehen nur in deutscher Sprache zur Verfügung / MVB / Seite 14/16 /

18 III. Informationen über die Besonderheiten des Fernabsatzvertrages Informationen über das Zustandekommen der Rahmenvereinbarung Direct Brokerage sowie über das Zustandekommen der Verträge über den Erwerb und die Veräußerung von Wertpapieren im Fernabsatz: Der Kunde gibt gegenüber der Bank ein ihn bindendes Angebot auf Abschluss der Rahmenvereinbarung Direct Brokerage ab, indem er das ausgefüllte und unterzeichnete Vertragsformular an die Bank übermittelt und dieses ihr zugeht. Die Rahmenvereinbarung Direct Brokerage kommt zustande, wenn die Bank dem Kunden die Annahme des Vertrages erklärt. Der Kunde kann mittels Internet gegenüber der Bank Angebote über den Erwerb und die Veräußerung von Wertpapieren abgeben. Hierfür sind folgende Angaben erforderlich: Geschäftsart (Kauf / Verkauf) Wertpapierkennnummer (WKN / ISIN) Börsenplatz Stückzahl ggf. Limit ggf. Limitzusatz (stop loss / stop buy) ggf. Gültigkeit Nachdem er die Einzelheiten seines Angebotes eingegeben hat, klickt er in dem jeweiligen Ordereingabefenster bzw. Zeichnungsfenster das Feld "Eingabe prüfen" an. Daraufhin werden die eingegebenen bzw. ausgewählten Daten geprüft. Sind alle Prüfungen erfolgreich, wird eine Seite angezeigt, auf welcher der Kunde die zuvor eingegebenen bzw. ausgewählten Daten noch einmal überprüfen bzw. korrigieren kann. Nach Eingabe einer TAN und erfolgreicher Prüfung erscheint für jeden Auftrag eine Auftrags- oder Ausführungsbestätigung. Damit ist der betreffende Vertrag mit der Bank zustande gekommen. Über Telefon und die Telebank kann der Kunde gegenüber der Bank Angebote über den Erwerb und die Veräußerung von Wertpapieren abgeben. Hierfür benötigt er ebenfalls die o. g. Angaben. Nach telefonischer Übermittlung der notwendigen Angaben und einer ersten Prüfung durch das System, liest der Call-Center-Agent dem Kunden den Auftrag vor. Bei Auftragsübermittlung über die Telebank wiederholt der Sprachcomputer die Angaben. Danach hat der Kunde die Möglichkeit, den Auftrag zu korrigieren bzw. freizugeben. Mit der Freigabe ist der betreffende Vertrag mit der Bank zustande gekommen und der Call-Center-Agent bzw. Sprachcomputer kann dem Kunden eine Auftragsbestätigung vorlesen. Widerrufsrecht: Gemäß 312d Abs. (4) Nr. 6 BGB besteht, soweit nicht ein anderes bestimmt ist, kein Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen, welche die Erbringung von Finanzdienstleistungen zum Gegenstand haben, deren Preis auf dem Finanzmarkt Schwankungen unterliegt, auf welche die Bank keinen Einfluss hat und die innerhalb der Widerrufsfrist auftreten können, insbesondere Dienstleistungen im Zusammenhang mit Aktien, Anteilsscheinen, die von einer Kapitalanlagegesellschaft oder einer ausländischen Investmentgesellschaft ausgegeben werden, und anderen handelbaren Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Geldmarktinstrumenten. Unabhängig davon kann der Kunde aber die auf Abschluss der Rahmenvereinbarung Direct Brokerage gerichtete Vertragserklärung sofern es sich bei der Rahmenvereinbarung Direct Brokerage um einen Fernabsatzvertrag handelt wie folgt widerrufen: Widerrufsbelehrung zur Rahmenvereinbarung Direct Brokerage Widerrufsrecht Sie können Ihre Vertragserklärung zur Rahmenvereinbarung Direct Brokerage innerhalb von 14 Tagen (einem Monat) 1 ohne Angaben von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, ) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht, bevor Ihnen auch eine Vertragsurkunde, Ihr schriftlicher Antrag oder eine Abschrift der Vertragsurkunde oder des Antrags zur Verfügung gestellt worden ist, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel in Verbindung mit 1 Abs. 1 und 2 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs Der Widerruf ist zu richten an: MAINZER VOLKSBANK EG Abteilung MVBdirekt Postfach Mainz Für einzelne Wertpapiergeschäfte, durch die der Kunde Wertpapiere erwirbt oder veräußert, hat der Kunde kein Widerrufsrecht. Widerrufsfolgen Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und gegebenenfalls gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzung (z.b. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, beziehungsweise herausgeben, müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf gleichwohl erfüllen müssen. Verpflichtungen und Erstattungen von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang. Besondere Hinweise Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben. - Ende der Widerrufsbelehrung Ihre MAINZER VOLKSBANK EG / MVB / Seite 15/16 / Widerrufsfrist beträgt gemäß 355 Abs. 2 Satz 2 BGB einen Monat, wenn die Widerrufsbelehrung erst nach Vertragsschluss in Textform dem Kunden mitgeteilt wird bzw. werden kann (z. B. bei telefonischem Fernabsatzvertrag)

19 Besondere Bedingungen für die Nutzung der Funktion Postfach der Anwendung VR- NetWorld ebanking zum Versand von elektronischen Wertpapierordermitteilungen 1. Die Bank bietet dem Kunden die Möglichkeit eines Zugangs zu seinen bei ihr geführten Konten und Depots über Internet. Im Rahmen dieses Angebots stellt die Bank dem Kunden ein elektronisches Postfach zur Verfügung, in welches sie ihm Mitteilungen auf elektronischem Wege zukommen lassen kann. Der Kunde und die Bank vereinbaren, dieses Postfach im Rahmen ihrer Geschäftsbeziehung im Wertpapierordergeschäft als elektronisches Kommunikationsmedium zu nutzen. Die Bank wird dem Kunden Dokumente wie beispielsweise Wertpapierabrechnungen in elektronischer Form in das Postfach übermitteln. Ausgenommen hiervon sind Mitteilungen von besonderer Bedeutung (z. B. Mitteilungen im Rahmen der Depotverwaltung und der Depotjahresauszug). 2. Die Bank kann ihre Informationsverpflichtungen aus der Geschäftsbeziehung dadurch erfüllen, dass sie Mitteilungen elektronisch in das Postfach übermittelt. Sie wird Dokumente, die sie im Posteingang bereitstellt, grundsätzlich nicht zusätzlich papierhaft versenden. Der Kunde verzichtet ausdrücklich auf den postalischen Versand dieser Dokumente. Unabhängig davon ist die Bank gleichwohl berechtigt, Dokumente auf dem Postweg oder in sonstiger Weise an den Kunden zu senden, wenn sie dieses unter Berücksichtigung des Kundeninteresses für zweckmäßig hält. 3. Der Kunde ist verpflichtet, regelmäßig und zeitnah Dokumente im Posteingang abzurufen und die Inhalte zu prüfen. Er hat der Bank eventuelle Unstimmigkeiten unverzüglich, spätestens jedoch sechs Wochen nach Bereitstellung anzuzeigen. Soweit den Kunden hinsichtlich der bislang papierhaft übersandten Dokumente Verpflichtungen treffen, bestehen diese in gleicher Weise für die in den Posteingang übermittelten Dokumente. Dokumente, welche dem Kunden in das Postfach übermittelt werden, gelten als zugegangen, wenn der Kunde sie unter gewöhnlichen Umständen abrufen kann. 4. Die Bank hält die Dokumente im Postfach auf verschlüsselten Seiten für einen Zeitraum von 15 Monaten für den Kunden zum Abruf bereit. Die Dokumente können nach ihrer Übermittlung in das Postfach nicht verändert werden. Diese Unveränderbarkeit erstreckt sich nicht auf Kopien, die der Kunde von den im Postfach zum Abruf bereitgehaltenen Dokumenten erstellt. Dabei ist zu beachten, dass ein Ausdruck eines Dokuments aufgrund der individuellen Hard- oder Softwareeinstellung von der Darstellung am Bildschirm abweichen kann. Soweit die Dokumente verändert werden oder in veränderter Form in Umlauf gebracht werden, haftet die Bank hierfür nicht. Die Bank gewährleistet nicht, dass die Steuer- oder Finanzbehörden die im Posteingang gespeicherten Dokumente anerkennen. Der Kunde hat sich darüber vorher bei dem für ihn zuständigen Finanzamt zu informieren. Sofern der Kunde ausnahmsweise den Postversand von einzelnen Dokumenten wünscht, wird die Bank ihm diese zuschicken. 5. Die Bank speichert die im Postfach enthaltenen Dokumente auf ihren Systemen für die Dauer von mindestens 10 Jahren. Nach Ablauf dieser Frist wird sie die entsprechenden Dokumente löschen. 6. Der Kunde kann die Nutzung des Postfachs als Kommunikationsmedium für die Übermittlung von Wertpapierordermitteilungen jederzeit schriftlich ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Die Bank kann die Nutzung des Posteingangs jederzeit mit einer Frist von sechs Wochen kündigen, es sei denn, es liegt ein wichtiger Grund vor, der sie zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würde. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn es der Bank auch unter angemessener Berücksichtigung der Belange des Kunden unzumutbar erscheint, den elektronischen Postfach-Dienst fortzusetzen. 7. Die Bank wird nach dem Wirksamwerden einer Kündigung alle Dokumente im Rahmen der Geschäftsbeziehung per Post an die vom Kunden angegebene Anschrift versenden. Im Falle einer fristlosen Kündigung durch den Kunden kann dieses jedoch erst nach einer angemessenen Bearbeitungszeit erfolgen. Die Bank ist nicht verpflichtet, dem Kunden die zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Kündigung im Postfach befindlichen Dokumente nachträglich postalisch zu senden. Auf Verlangen des Kunden wird sie ihm nach einer Kündigung aber die Dokumente, die seit dem letzten Rechnungsabschluss erstellt worden sind, zusenden. 8. Für den Postversand gelten die im jeweils gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis genannten Preise. 9. Änderungen dieser Vereinbarung werden dem Kunden schriftlich bekannt gegeben. Sie gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht schriftlich Widerspruch erhebt. Auf diese Folge wird ihn die Bank bei der Bekanntgabe besonders hinweisen. Der Kunde muss den Widerspruch innerhalb von zwei Monaten nach Bekanntgabe der Änderungen an die Bank absenden. Ort, Datum Unterschrift des Kunden Name und Depotnummer des Kunden Unterschrift der Bank / MVB / Seite 16/16 /

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