KG FUNDS. world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG

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1 KG FUNDS world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG

2 world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG in Kooperation mit EuroImpulse Asset-Management AG

3 Inhaltsverzeichnis Anlagestrategie Beteiligung Gesellschaftsvertrag Risikoinformation Gesetzliche Aufklärung Zusätzliche Risikoinformation Steuerliche Aspekte Allgemeines Einkommensteuer Treuhandvertrag Anlage Vermögensverwaltungsvertrag (VVV)

4 Beteiligungsangebot der world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG Gegenstand des Unternehmens: Zweck der Gesellschaft ist die Verwaltung eigenen Vermögens. ANLAGESTRATEGIE Die Anlage eigenen Vermögens soll in azyklischen Vermögenswerten erfolgen. Sie wird vorgenommen mittels Einsatz von Terminhandelssystemen. Die Gesellschaft beauftragt den registrierten und lizenzierten Finanzportfolioverwalter EuroImpulse Asset- Management AG mit der Umsetzung der Anlagestrategie des Handelssystems»S&P 500 IndexDayTrading«für den Intra-Day Handel. Um außerdem den beigetretenen Kommanditisten eine größere Risikodiversifizierung gewähren zu können, wird der Finanzportfolioverwalter EuroImpulse Asset-Management AG zusätzlich mit der Umsetzung der Anlagestrategie des Handelssystems» Vola Trading«für den Overnight-Handel von der Gesellschaft beauftragt. Der Finanzportfolioverwalter hat bereits ein Angebot zum Abschluss eines Portfoliomanagementvertrages vorgelegt, welches als Anlage»VVV«diesem Beteiligungsangebot beigefügt ist. Die Anlagestrategie konzentriert sich zum einen auf die Anlage in Finanzterminkontrakte auf den US-amerikani- schen Aktienindex Standard & Poor s 500 nach den Signalen des Handelssystems S&P 500 IndexDayTrading. Dieses Handelssystem wird eingesetzt für den ausschließlichen Intra-Day Handel. Für den Overnight-Handel in fünfunddreißig untereinander nicht korrelierenden Finanzterminkontrakten der Bereiche Aktienindizes, Währungen, Zinsen, Rohstoffe, Edelmetalle und Agrarprodukte wird nach den Signalen des Vola Trading Handelssystems gearbeitet. Die Kombination zwischen einem sehr kurzfristigen aber dafür sehr dynamisch verlaufenden Intra-Day Handels- system (S&P 500 IndexDayTrading) mit einem optimierenden und Performance glättenden Overnight-Handelssystem (Vola Trading) mit einer Diversifizierung über fünfunddreißig nicht miteinander voll korrelierende Märkte, ist für den Investor eine sehr gut diversifizierte und vielversprechende Investitionsmöglichkeit. Was ist ein Handelssystem? Handelssysteme berechnen die wahrscheinliche Richtung einer Preisentwicklung, indem sie die aktuelle Kursentwicklung und -situation mit ähnlichen Konstellationen aus der Vergangenheit vergleichen. Sind die jeweiligen Parameter der Übereinstimmung gegeben, generiert das System ein Signal, also eine Handlungsanweisung zum Kauf oder Verkauf. Handelssysteme haben dabei den Vorteil, emotionslos vorzugehen, d.h. sie rechnen lediglich anhand der vorgegebenen Parameter und lassen Emotionen wie Euphorie oder Hysterie bzw. Frustration oder Resignation außer Acht. Angst und Gier sind damit als wesentliche Fehlerquellen in der Entscheidungsfindung ausgeschaltet. Wichtig: Auch das beste Entscheidungssystem kann natürlich keinesfalls eine 100 % sichere Zukunftsprognose erstellen. Warum vertraut die»world-of-futures.com«handelssystemen im Bereich der Vermögensverwaltung? 1. Viele Investoren finden nicht den richtigen Zeitpunkt für Ein- und Ausstieg. Sie verkaufen zu früh (meist, wenn sie im Gewinn liegen) oder zu spät bzw. gar nicht (wenn die Position im Verlust liegt), weil Angst und Gier die Entscheidung beeinflussen. Handelssysteme schalten diese Emotionen als Fehlerquelle definitiv aus. 2. Handelssysteme wie»indexdaytrading«und»vola Trading«können grundsätzlich an steigenden wie an fallenden Börsen Geld verdienen. Das Investment ist damit unabhängig von einer allgemeinen Börsenentwicklung. Handelssysteme können daher grundsätzlich eine Risikodiversifikation zu den gängigen Börsenanlagen sein. So war beispielsweise der Gewinn der Systeme im Haussejahr 1999 in etwa gleich hoch wie in den Baissejahren 2001 und Das bedeutet, dass die Grundrichtung der Börse für die Handelssysteme weitgehend gleichgültig ist. Warum heißt das System S&P500 IndexDayTrading? Das System ist ein sog. Day-Trading-System, d.h. Positionen werden am selben Börsentag eröffnet und geschlossen. Dabei gibt das System seine Signale grundsätzlich vor Beginn der Börsensitzung. 4

5 Warum heißt das System für den Overnight Handel Vola Trading? Vola Trading versucht Kursphasen auszunutzen, die hohes Momentum und hohe Volatilität, also überdurchschnittlich starke Bewegungen und Schwankungen, aufweisen. Die Richtung ist dabei gleichgültig, wichtig ist nur die Stärke der Bewegung. Das individuelle Risiko eines Signals bestimmt das jeweilige Investitionsvolumen, das daher dynamisch angepasst und eingestellt wird. Dieses Verfahren glättet im allgemeinen eine Wertentwicklung und verhindert spektakuläre Ausschläge nach unten wie nach oben. Nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit wird bei den heutigen Volatilitäten eine Rendite von % p.a. angestrebt. Performance Vola Trading vom bis / / /2002 7/2003 Vola Trade (oben): Der Chart zeigt eine hypothetische Performance nach Abwicklungsgebühren ohne Berücksichtigung von Slippage und Gewinnbeteiligung. Warum werden nicht beide Systeme auf alle Märkte angewandt? 1. Handelssysteme benötigen liquide Märkte, in denen permanent Handel mit einem gewissen Volumen stattfindet. Die Anwendung, insbesondere von kurzfristig agierenden Handelssystemen wie IndexDayTrading, ist damit auf sehr wenige Märkte begrenzt. Der S&P 500 Future bietet selbst an handelsschwachen Tagen ausreichendes Volumen. 2. Das Handelssystem IndexDayTrading wurde speziell für den Intra-Day Handel im S&P 500 entwickelt und ist nicht ohne Weiteres auf andere Märkte übertragbar. 3. Das Handelssystem Vola Trading für den Overnight- Handel agiert auf fünfunddreißig unterschiedlichen, nicht voll miteinander korrelierenden Märkten und kann auf Grund der Tatsache, dass es längerfristig investiert ist und Trends versucht zu erkennen auf eine gewisse Liquidität verzichten, da hier nicht so kurzfristig und schnell reagiert werden muss wie im Intra-Day Bereich. Daher ist das Handelssystem Vola Trading sehr wohl auf mehrere Märkte übertragbar, weil es nicht nur speziell für einen Markt entwickelt worden ist. Ist ein Handelssystem ein sicheres Investment? Nein. Handelssysteme investieren in Terminkontrakte, die aufgrund ihrer Hebelwirkung als spekulativ und risikobehaftet zu betrachten sind. An dieser Tatsache ändert auch der Einsatz von Handelssystemen nichts. Handelssysteme schalten allerdings den Faktor Emotionen als mögliche Fehlerquelle grundsätzlich aus. Die Handelssysteme haben in der Vergangenheit überdurchschnittliche Gewinne erzielt, aus diesem Ergebnis dürfen jedoch keine Rückschlüsse über die vermeintliche Sicherheit gezogen werden. Gewinne in der Vergangenheit sind keineswegs eine Garantie für zukünftige Gewinne. Mit welchen Maßnahmen begrenzt der KG-Fonds das Risiko für mich als Investor? 1. Verlustbegrenzungsstopps 1.1. Durch den Einsatz von Verlustbegrenzungsstopps wird der maximale Verlust beim Handelssystem IndexDay Trading pro Tag, Transaktion und Kontrakt auf 300 US- Dollar begrenzt (zzgl. Kommissionen und Slippage) Bei dem Einsatz des Handelssystems Vola Trading gestaltet sich die Risikobegrenzung deutlich komplizierter als bei dem Handelssystem IndexDayTrading, weil das Handelssystem für mehrere Märkte gleichzeitig Handelsempfehlungen signalisiert. Daher riskiert man anfangs pro Investitionsblock in den unterschiedlichen Märkten nicht mehr als 2 % des zur Verfügung stehenden Kapitals. 2. Draw-Down Regelung (Verluststreckenbegrenzung). Es ist vorgesehen, den Handel zu stoppen, wenn 50 % des von der Gesellschaft auf dem Handelskonto bereitgestellten Kapitals aufgezehrt sind. Der maximal mögliche Verlust auf Ihre Einlage beträgt damit ca. 50 %. Da unter Umständen noch bestehende Positionen liquidiert werden müssen und dadurch Kursverzerrungen stattfinden können, kann eine deutliche Abweichung nach oben oder nach unten zu den 50 % auftreten. Bitte lesen Sie aufmerksam die zu diesem Punkt erteilte Risikoaufklärung unter Punkt III / Ziff. 6 auf der Seite 22. Der KG-Fonds wird aus heutiger Sicht ca. einen Terminkontrakt pro mindestens US-Dollar Einlage im S&P 500 nach dem Handelssystem IndexDayTrading handeln. Der Vermögensverwalter ist berechtigt, die Mindesteinlage nach freiem Ermessen auf bis zu US- Dollar anzuheben, wenn die Volatilität des gehandelten Marktes diese Vorsichtsmaßnahme erfordert. Dieses 5

6 Verhältnis von Kontraktanzahl zu Einlagevolumen hat in der Vergangenheit selbst zum historisch ungünstigsten Moment des Einstiegs eine nachschussfreie Teilnahme an den Systemen ermöglicht. Auch die größte bisherige Verluststrecke der Systeme (aufeinanderfolgende Verlusttransaktionen bzw. Maximum Drawdown) hätte von Januar 1999 bis zum Juni 2003 nicht zu einem Verlust von mehr als 50 % der Einlage geführt. Beim Handelssystem Vola Trading findet ein aktives Money-Management innerhalb der Märkte statt, so dass dort kein festes Verhältnis von Kontraktanzahl zum Einlagevolumen besteht, sondern pro eingegangenem Investitionsblock anfangs nicht mehr als zwei Prozent des zur Verfügung stehenden Kapitals riskiert wird. Folgende Märkte werden zur Identifizierung von neuen Trends beobachtet und bei Handelssignalen des Systems getradet: Währungen: Indizes: Austral. Dollar / US-Dollar CRB Index Brit. Pound / US-Dollar Dow Jones Can. Dollar / US-Dollar Euro Stoxx Dollar Index Mini Nasdaq Jap. Yen / US-Dollar Mini S&P Euro / US-Dollar Dax Swiss Franc / US-Dollar Swiss Market Index FT-SE 100 Index Agrarprodukte/Commodities: Edelmetalle: Bean Oil Gold Corn High Grade Copper Cocoa Silver Cotton Crude Oil Rohstoffe: Feeder Cattle Natural Gas Coffee Heating Oil Live Cattle Unleaded Gasoline Lumber Wheat Zinsen: Lean Hogs T-Notes Oats T-Bonds Soy Beans German Bund Pork Bellies Sugar N.Y. Soy Meal London Cocoa London Sugar Orange Juice Die Geschäftsführung ist, ohne ein Ermessen diesbezüglich wahrnehmen zu können, verpflichtet, dem lizenzierten Finanzportfolioverwalter das gemäß Investitionsplan zum Handel zur Verfügung stehende Gesellschaftskapital auf einem oder mehreren auf die Gesellschaft lautenden Anlagekonten zuzuteilen. Dem Finanzportfolioverwalter steht es frei, die Gewichtung innerhalb der beiden Handelssysteme je nach Börsenphase selbst auszuwählen und das Money-Management eigenständig durchzuführen. Sollten sich vom Performanceverlauf starke Abweichungen gegenüber der historischen Performance in dem von ihm in den unterschiedlichen Systemen verwalteten Teilvermögen ergeben, ist der Finanzportfolioverwalter ermächtigt, abweichend hiervon weitere Handelssysteme in das Portfolio der KG aufzunehmen und einzusetzen. Abweichend von den Handelsempfehlungen der Systeme ist die Geschäftsführung gemäß Gesellschaftsvertrag nur dazu ermächtigt, den Handel zu beenden, wenn die Gefahr besteht, dass 50 % des Handelskapitals aufgezehrt sind. Die Gesellschaft: world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG Marktstraße Fulda Komplementärin: world-of-futures.com GmbH Marktstraße Fulda Amtsgericht Fulda 55 HRB 2198 Geschäftsführer: Robin Lohmann, Christian Atzert Geschäftsführende Kommanditisten: Walter Hermann Atzert Brückenauer Straße Fulda Hendrik Fabian Atzert Marienstraße Fulda Treuhand-Kommanditist: N & S Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH Königstraße Gütersloh Geschäftsführerin: Christiane Naegele Vertriebsservicegesellschaft: world-of-fonds.com GmbH & Co. KG Marktstraße Fulda Performance IndexDayTrading vom bis (1.Hj.) IndexDayTrading (oben): Der Chart zeigt eine hypothetische Performance nach Abwicklungsgebühren ohne Berücksichtigung von Slippage und Gewinnbeteiligung. 6

7 BETEILIGUNG Die Kommanditisten beteiligen sich über die Treuhand- Kommanditistin an der Kommanditgesellschaft. Die Gesellschaft arbeitet ausschließlich mit dem ihr zur Verfügung stehenden Eigenkapital. Die Aufnahme von Fremdkapital ist nicht vorgesehen und nicht gestattet. Um einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals zu verhindern, erfolgt eine sofortige Deinvestition des gesamten Kapitals, sobald der Wert der Anlagekonten unter 50 % des eingezahlten Gesamtkapitals fällt. Die Entscheidung für eine erneute Investition kann dann ausschließlich durch einen Gesellschafterbeschluss herbeigeführt werden. Beteiligungen Dritter über eine typisch oder atypisch stille Beteiligung sind ausgeschlossen. Die Kommanditeinlage wird eingezahlt auf das Treuhandkonto der Gesellschaft bei der: Sparkasse Gütersloh Konto-Nummer BLZ Verwendungszweck: III. Eupherie KG Investitions- und Finanzierungsplan Das Gesamtkapital der Gesellschaft unterliegt nachfolgender verbindlicher Mittelverwendung: Anlagevermögen: 92,00 % Geschäftsführung: 2,25 % Haftungsvergütung des Komplementärs: 0,75 % Treuhandvergütung: 0,50 % Liquiditätsreserve: 1,00 % Prospekterstellung/Marketing: 2,00 % Eigenkapitalvermittlungsgebühr: 1,50 % Laufende Gebühren Ab erhält die Komplementärin auch in Verlustjahren für die Übernahme des Haftungsrisikos eine jährliche Vergütung i.h.v. 0,75 % des eingezahlten Kommanditkapitals, zahlbar jeweils bis zum Ab erhält die Treuhandkommanditistin auch in Verlustjahren eine lfd. Vergütung i.h.v. 0,5 % pro Jahr des eingezahlten Kommanditkapitals, ggfs. bei gesetzlicher Vorgabe zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Für die Geschäftsführung erhalten ab auch in Verlustjahren die Komplementärin world-of-futures.com GmbH eine jährliche Vergütung i.h.v. 1,75 %, ggfs. bei gesetzlicher Vorgabe zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer, der geschäftsführende Kommanditist Herr Walter Hermann Atzert, wohnhaft in der Brückenauer Str. 15 in Fulda, i.h.v. 0,25 % des eingezahlten Kommanditkapitals, ggfs. bei gesetzlicher Vorgabe zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer, der geschäftsführende Kommanditist Herr Hendrik Fabian Atzert, wohnhaft in der Marienstr. 42 in Fulda, i.h.v. 0,25 % des eingezahlten Kommanditkapitals, ggfs. bei gesetzlicher Vorgabe zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer, zahlbar jeweils bis zum Der Portfolioverwalter unterhält für die Anwendung des Handelssystems ein gesondertes Anlagekonto. Für das Konto des Handelssystems»S&P 500 IndexDay Trading«zahlt die KG eine Handelsprovision von 19 US- Dollar pro Roundturn/Kontrakt an die Abwicklungstelle. Die Abwicklungsstelle vergütet von den eingenommenen 19 US- Dollar pro Roundturn/Kontrakt 5 US-Dollar pro Roundturn/ Kontrakt an die world-of-futures.com GmbH. Für das Konto des Handelssystems Vola Trading zahlt die KG eine Handelsprovision von 25 US-Dollar bzw. 25 Euro pro Roundturn/Kontrakt an die Abwicklungsstelle. Die Abwicklungsstelle vergütet von den eingenommenen 25 US-Dollar bzw. 25 Euro pro Roundturn/Kontrakt 3 US-Dollar bzw. 3 Euro pro Roundturn/Kontrakt - an die world-of-futures.com GmbH. Die Differenz nach den tatsächlichen Abwicklungskosten und der Vergütung an die world-of-futures.com GmbH erhält der Handelssystemanbieter von der Abwicklungsstelle. Der Portfolioverwalter EuroImpulse Asset-Management AG erhält eine Management-Fee von 0,5 % pro Quartal plus MwSt. jedoch mindestens Euro pro Quartal plus MwSt. und eine Gewinnbeteiligung laut Vermögensverwaltungsvertrag (siehe Anlage VVV). Portfolioverwalter EuroImpulse Asset-Management AG Maximilianstraße Augsburg HRB Augsburg Vorstand: Thorsten Joerss Kündigung/Auflösung der Gesellschaft Die Gesellschaft wird bis zum eingegangen. Die Fortführung der Gesellschaft kann nur durch einen gesonderten Gesellschafterbeschluss erfolgen. 28 7

8 GESELLSCHAFTSVERTRAG Gesellschaftsvertrag der world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG 1 Firma, Sitz, Geschäftsjahr (1) Die Gesellschaft führt die Firma world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG. (2) Sie hat ihren Sitz in Fulda. (3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 2 Gegenstand des Unternehmens (1) Zweck der Gesellschaft ist die Verwaltung eigenen Vermögens. (2) Die Gesellschaft ist zu allen Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen berechtigt, die geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Die Gesellschaft kann die zur Erreichung ihres Zwecks erforderlichen oder zweckmäßigen Handlungen selbst vornehmen oder durch Dritte vornehmen lassen. 4 Kapitalanteile Die Kapitalanteile der Gesellschafter sind fest. Sie bilden zusammen das Kapital der Gesellschaft. Eine Nachschusspflicht der Gesellschafter ist ausgeschlossen. 5 Gesellschafterkonten (1) Für jeden Gesellschafter werden ein Kapitalkonto, ein Verlustvortragskonto und ein Verrechnungskonto eingerichtet. (2) Auf dem Kapitalkonto wird nur die Kommanditeinlage verbucht. Die Kapitalkonten sind unveränderlich, es sei denn, dass die festen Kapitaleinlagen herab- oder heraufgesetzt werden. (3) Auf dem Verlustvortragskonto werden die Verlustanteile der Gesellschafter sowie ihre Gewinnanteile bis zum Ausgleich der Verlustanteile gebucht. (4) Die gem. Abs. 3 nicht mehr auf dem Verlustvortragskonto zu verbuchenden Gewinne sowie alle sonstigen Forderungen, Verbindlichkeiten und Leistungen zwischen der Gesellschaft und einem Gesellschafter werden auf dem Verrechnungskonto gebucht. (5) Die Salden auf den Kapitalkonten sind unverzinslich. 3 Gesellschafter, Kommanditkapital, Kapitalerhöhung (1) Komplementärin (persönlich haftende Gesellschafterin) ist die world-of-futures.com GmbH mit Sitz in Fulda. (2) Treuhandkommanditistin ist die N & S Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH mit einer Einlage i.h.v. 500 Euro. (3) Geschäftsführender Kommanditist ist Herr Walter Hermann Atzert, wohnhaft in der Brückenauer Str. 15 in Fulda mit einer Einlage i.h.v Euro und Herr Hendrik Fabian Atzert, wohnhaft in der Marienstr. 42 in Fulda mit einer Einlage i.h.v Euro. (4) Die Geschäftsführer sind ermächtigt und von den Gesellschaftern unter Befreiung von den Beschränkungen des 181 BGB bevollmächtigt, bis zum (Beitrittsende) Kommanditisten in die Gesellschaft aufzunehmen. (5) An der Gesellschaft dürfen sich keine typisch oder atypisch stillen Gesellschafter im Sinne der 230 ff. HGB beteiligen. 6 Kommanditeinlagen (1) Die Treuhandkommanditistin erbringt die von ihr übernommene Einlage nach Vorliegen entsprechender Treuhandaufträge und Eingang der gezeichneten Beteiligungsbeträge auf den Treuhandkonten. (2) Die Treuhandkommanditistin tritt mit dem Beitritt zur Gesellschaft bzw. der Kapitalerhöhung ihre gegenwärtigen und künftigen Ansprüche wegen der jeweils zu erbringenden Einlage einschließlich etwaiger Verzugsschadensansprüche gegen die jeweiligen Treugeber an die Gesellschaft ab. Eine weitergehende Haftung der Treuhandkommanditistin für die Erbringung der Einlagen ist ausgeschlossen. Insbesondere ist die Verpflichtung der Treuhandkommanditistin für die Erbringung der Einlagen ihrer Treugeber ausgeschlossen. (3) Die Gesellschaft ist berechtigt, auf rückständige Zahlungen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum gemäß Zeichnungsschein ohne dass es einer vorherigen Mahnung bedarf Verzugszinsen bis zu 10 % p.a. zu verlangen. Die Geltendmachung weitergehenden Schadenersatzes bleibt unberührt. Dem säumigen Gesellschafter bleibt es vorbehalten, einen geringeren Verzugsschaden nachzuweisen. 8

9 7 Rechtsstellung der treuhänderisch beteiligten Gesellschafter (1) Die Treuhandkommanditistin erwirbt, hält und verwaltet ihre Gesellschaftsbeteiligungen treuhänderisch für Treugeber, mit denen sie nach einheitlichem Muster Treuhandverträge geschlossen hat. Die Treuhandkommanditistin übt ihre Gesellschafterrechte im Interesse der Treugeber aus. Sie ist an die Weisungen der Treugeber entsprechend des separat abgeschlossenen Treuhandvertrags gebunden. (2) Im Innenverhältnis der Gesellschafter untereinander werden die Treugeber, für welche die Treuhandkommanditistin ihre Gesellschaftsbeteiligung treuhänderisch hält, wie unmittelbar beteiligte Gesellschafter behandelt. Dies gilt insbesondere für die Beteiligung am Gesellschaftsvermögen, am Gewinn und Verlust, an einem Auseinandersetzungsguthaben, einem Liquidationsüberschuss sowie für die Ausübung mitgliedschaftlicher Rechte, insbesondere auch das Widerspruchsrecht gegen Maßnahmen der Geschäftsführung gem. 164 HGB und die Kontrollrechte gem. 166 HGB. (3) Die Treugeber haben das Recht, an den Gesellschafterversammlungen teilzunehmen und das ihnen von der Treuhandkommanditistin überlassene Stimmrecht auszuüben. (4) Soweit in diesem Vertrag die Begriffe»Gesellschafter«oder»Kommanditist«verwendet werden, sind damit auch die Treugeber gemeint. (5) Soweit die Treugeber nicht unmittelbar handeln, wird die Treuhandkommanditistin diese Gesellschafterrechte nach Weisungen oder aufgrund gesonderter Bevollmächtigung wahrnehmen. Liegen Weisungen oder eine entsprechende Bevollmächtigung nicht vor, wird sich die Treuhandkommanditistin der Ausübung der Gesellschafterrechte enthalten, es sei denn, die Ausübung der Treugeberrechte ist im Einzelfall im Interesse der Gesellschaft zwingend geboten. (6) Jeder Treugeber, der als Kommanditist in das Handelsregister eingetragen werden will, hat vor seinem Beitritt zu der Gesellschaft der Treuhandkommanditistin eine unwiderrufliche, über den Tod hinaus geltende, notariell beglaubigte Handelsregistervollmacht zu erteilen, welche die Treuhandkommanditistin zu allen Anmeldungen zum Handelsregister ermächtigt, an denen ein Kommanditist mitzuwirken verpflichtet ist. Eine entsprechende Verpflichtung trifft den Sonderrechtsnachfolger an einem Kommanditanteil. Die mit der Vollmachtserteilung verbundenen Kosten trägt der Treugeber. 8 Nachschusspflicht, Verlustausgleich (1) Die Gesellschafter wollen den Gesellschaftszweck gemäß 1 dieses Vertrages auf der Grundlage des nachfolgenden Investitions- und Finanzierungsplans erreichen. (2) Über die Verpflichtung zur Leistung des in der Angebotserklärung (Beitrittsschein) vereinbarten Kapitalanteils übernehmen die Kommanditisten keine weiteren Zahlungs- und Nachschussverpflichtungen. Die gesetzlichen Regelungen über die Haftung der Kommanditisten gegenüber Gesellschaftsgläubigern nach 171 ff. HGB bleiben von dem vertraglichen Ausschluss unberührt. 9 Investitions- und Finanzierungsplan (1) Zur Erreichung des Gesellschaftszwecks gemäß diesem Vertrag gilt der Investitions- und Finanzierungsplan, der Teil dieses Gesellschaftsvertrages ist. (2) Zur Finanzierung des Geschäftsgegenstandes werden eine unbestimmte Anzahl von Kommanditisten in die Gesellschaft aufgenommen. (3) Das Gesellschaftskapital wird der Höhe nach nicht fest definiert. Das Gesellschaftskapital ergibt sich aus der Einlagesumme der bis zum Zeichnungsende beigetretenen Gesellschafter. (4) Das Gesamtkapital der Gesellschaft unterliegt nachfolgender verbindlicher Mittelverwendung: Geschäftsführung: 2,25 % Haftungsvergütung des Komplementärs: 0,75 % Treuhandvergütung: 0,50 % Liquiditätsreserve: 1,00 % Prospekterstellung/Marketing: 2,00 % Eigenkapitalvermittlungsgebühr: 1,50 % Der Rest des Kapitals wird auf ein oder mehrere Anlagekonten transferiert und unter Hinzuziehung eines externen Finanzportfolioverwalters nach den Anlageentscheidungen des Handelssystems»S&P 500 IndexDayTrading«sowie»Vola Trading«verwaltet. Dort dient es ausschließlich als Sicherheit zur Bereitstellung der Einschüsse bei dem Handel der Terminkontrakte. Abweichend von den Regeln der internationalen Terminbörsen wird die Gesellschaft eine höhere als börsenseitig geforderte Sicherheit je Terminkontrakt bereitstellen. (5) Um einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals zu verhindern, erfolgt eine sofortige Deinvestition des gesamten Kapitals, sobald der Wert des Anlagekontos unter 50 % des von der Gesellschaft auf das Anlagekonto eingezahlten Kapitals fällt. Die Entscheidung für eine erneute Investition kann dann ausschließlich durch einen Gesellschafterbeschluss herbeigeführt werden. (6) Um die laufenden Kosten der Geschäftsführung, die Kosten für die Haftungsvergütung, die Kosten der Treuhand und die Marketingkosten zu decken, ist die Geschäftsführung berechtigt, von dem Anlagekonto Liquidität zu transferieren, um die in diesem Vertrag verbindlich festgelegten Kosten der Administration zu decken. 9

10 (7) Ab dem fallen folgende, jährliche Gebühren an, die der Gesellschaft belastet werden: Geschäftsführung Komplementär: 1,75 % Geschäftsführung Kommanditisten Atzert: 0,50 % Eigenkapitalvermittlungsgebühr: 1,50 % Haftungsvergütung des Komplementärs: 0,75 % Treuhandvergütung: 0,50 % (8) Die in Abs. 4 einmalig und in Abs. 7 ab jährlich aufgeführte Eigenkapitalvermittlungsgebühr kann durch die Geschäftsführung auch wahlweise einmalig vorab entrichtet werden. Die hierzu erforderlichen Mittel werden dann aus dem Eigenkapital der Gesellschaft vorfinanziert. Bei Ausübung dieser Option kann sich dann entsprechend prozentual eine Variation des Anlagevermögens ergeben. 10 Geschäftsführung (1) Die Vertretung und die Geschäftsführung der Gesellschaft obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin»world-of-futures.com GmbH«. Neben der persönlich haftenden Gesellschafterin wird den Kommanditisten Herrn Walter Hermann Atzert, wohnhaft in der Brückenauer Str. 15, in Fulda und Herrn Hendrik Fabian Atzert, wohnhaft in der Marienstr. 42, in Fulda Einzelgeschäftsführungsbefugnis erteilt. Die geschäftsführenden Kommanditisten sind ermächtigt, die Gesellschaft gegenüber Dritten alleine zu vertreten. Die Geschäftsführungsbefugnis erstreckt sich auf die Vornahme aller Rechtsgeschäfte, die zum üblichen Betrieb der Gesellschaft gehören. Sie umfasst für den geschäftsführenden Gesellschafter insbesondere die Durchführung und Abwicklung der im Rahmen der Anlageinvestitionen vorgesehenen Rechtsgeschäfte. Dabei wird die EuroImpulse Asset-Management AG als Finanzportfolioverwalter mit der Durchführung der Vermögensverwaltung beauftragt werden. (2) Die Geschäftsführer führen die Geschäfte mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns. Sie sind zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt und verpflichtet und von den Beschränkungen des 181 BGB befreit. 11 Kontrollrechte, zustimmungsbedürftige Rechtsgeschäfte (1) Die Gesellschafter haben über das Kontrollrecht des 166 HGB hinaus das Recht, auf Ihre Kosten bei Vorliegen eines wichtigen Grundes die Handelsbücher und Papiere der Gesellschaft durch einen Angehörigen der steuerberatenden oder wirtschaftsprüfenden Berufe einsehen zu lassen. (2) Die Geschäftsführer informieren die Gesellschafter periodisch über wesentliche geschäftliche Vorgänge und über die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft. (3) Die Geschäftsführer erstellen jährlich einen Geschäftsbericht. Sie berichten über die wesentlichen und außerordentlichen Geschäftsvorfälle. (4) Die Geschäftsführer haben jährlich mit der Einladung zur ordentlichen Gesellschafterversammlung den Gesellschaftern schriftlich über den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft zu berichten. (5) Die Geschäftsführer haben untereinander sowie im Verhältnis zu der Gesellschaft nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten. (6) Schadenersatzansprüche der Gesellschafter untereinander verjähren drei Jahre nach Bekanntwerden des haftungsbegründeten Sachverhaltes, soweit sie nicht kraft Gesetzes einer kürzeren Verjährung unterliegen. Derartige Ansprüche sind innerhalb einer Ausschlussfrist von sechs Monaten nach Kenntniserlangung von dem Schaden gegenüber dem Verpflichteten schriftlich geltend zu machen. (7) Zu den folgenden Geschäften bedarf die Geschäftsführung der Zustimmung der Gesellschafterversammlung: a) Rechtsgeschäfte und Rechtshandlungen, die über die Maßnahmen des gewöhnlichen Geschäftsverkehrs hinausgehen oder für die Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind, b) wesentliche Änderungen der Anlagestrategie, des Liquiditätsmanagements und des Risikomanagements, c) Bestellung von Prokuristen und Generalbevollmächtigten. 12 Gesellschafterversammlung (1) Die ordentliche Gesellschafterversammlung findet jährlich innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres statt; die erste Gesellschafterversammlung ist spätestens bis zum einzuberufen. (2) Eine Gesellschafterversammlung ist einzuberufen, wenn gemäß 9 Abs. 5 eine vollständige Deinvestition des Kapitals vorgenommen wurde. (3) Außerordentliche Gesellschafterversammlungen finden auf Antrag von Gesellschaftern oder Treugebern, die mindestens 50 % des Gesellschaftskapitals vertreten, oder der Komplementärin, statt. Erfolgt in einem solchen Fall die Einberufung nicht innerhalb von vierzehn Tagen, ist der Antragsteller oder die Treuhandkommanditistin berechtigt, die Versammlung wirksam einzuberufen. (4) Ort der Versammlung ist der Sitz der Gesellschaft, soweit die Gesellschafter nicht etwas anderes beschließen. 10

11 (5) Die Einberufung einer Gesellschafterversammlung erfolgt schriftlich an die der Gesellschaft zuletzt benannte Anschrift der Gesellschafter und Treugeber durch die Komplementärin unter Wahrung einer Frist von vier Wochen. Bei außerordentlichen Gesellschafterversammlungen kann die Einberufungsfrist auf zehn Tage verkürzt werden. Bei der Berechnung der Fristen werden der Tag der Absendung und der Tag der Versammlung mitgezählt. Bei der Einberufung ist die Tagesordnung bekannt zu geben. (6) Den Vorsitz in der Gesellschafterversammlung führt die Geschäftsführung der Komplementärin. (7) Jeder Gesellschafter kann sich in der Gesellschafterversammlung durch einen mit schriftlicher Vollmacht versehenen Dritten vertreten lassen. 13 Zuständigkeit der Gesellschafterversammlung Die Gesellschafterversammlung ist insbesondere für folgende Beschlussfassung zuständig: (1) Zustimmungsbedürftige Rechtsgeschäfte gem. 11 Abs. 7, (2) Feststellung des Jahresabschlusses, (3) Verwendung von Gewinn und Liquidationsüberschüssen, (4) Entlastung der Komplementärin und der geschäftsführenden Kommanditisten, (5) Änderung des Gesellschaftsvertrages, (6) Ausschluss von Gesellschaftern, (7) Bestellung eines neuen Treuhandkommanditisten, (8) Auflösung der Gesellschaft. 14 Beschlussfassung (1) Die Gesellschafter beschließen über die in diesem Vertrag und im Gesetz vorgesehenen Fälle. Die Beschlüsse können in Gesellschafterversammlungen oder im Wege der schriftlichen Abstimmung gefasst werden. (2) Die Gesellschafterversammlung ist beschlussfähig, wenn sämtliche Gesellschafter ordnungsgemäß geladen und ein Komplementär sowie der Treuhandkommanditist anwesend oder vertreten sind. Im Wege der schriftlichen Abstimmung kommt ein Beschluss nur zustande, wenn mindestens 50 % der Stimmen aller Gesellschafter an der Abstimmung teilnehmen. (3) Beschlüsse der Gesellschafterversammlung bedürfen grundsätzlich der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nicht in diesem Vertrag oder durch Gesetz etwas anderes bestimmt ist. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. (4) Beschlüsse zu 13 Abs. 5 bis 8 sowie nach 13 Abs. 1 in Verbindung mit 11 Abs. 7 b) und c) bedürfen einer Mehrheit von 75 % der abgegebenen Stimmen sowie der Zustimmung der Komplementärin, die nur aus wichtigem Grund verweigert werden kann. (5) Eine Kapitalerhöhung über die Einlage hinaus kann nur mit den Stimmen von 75 % der Gesellschafter beschlossen werden. (6) Ein Bevollmächtigter, der mehrere Gesellschafter vertritt, kann entsprechend ihm erteilter Weisungen voneinander abweichende Stimmen abgeben. Dies gilt auch für die Treuhandkommanditistin; diese ist berechtigt, das ihr zustehende Stimmrecht gespalten auszuüben. Im übrigen kann ein Gesellschafter für seinen Kapitalanteil nur eine einheitliche Stimme abgeben. (7) Das Stimmrecht richtet sich nach dem Kapitalkonto in der Weise, dass auf je 500 Euro Kapitalanteil eine Stimme entfällt. (8) Bei schriftlichen Abstimmungen hat die Komplementärin den Abstimmungsgegenstand mit einer begründeten Stellungnahme bekannt zu geben. Die Abstimmungsunterlagen sind zuvor dem Treuhandkommanditisten mit angegebener Frist vorzulegen. Soweit diese eigene Stellungnahmen abgeben, sind sie den Abstimmungsunterlagen beizufügen. Die Stimmabgabe der Gesellschafter muss innerhalb von vier Wochen nach Absendung der Abstimmungsaufforderung bei der Gesellschaft eingehen. Die Auszählung der Stimmen erfolgt durch die Gesellschaft und die Treuhandkommanditistin. Beide haben das Recht, die Auszählung zu überprüfen. Über das Ergebnis der Abstimmung sind die Gesellschafter schriftlich zu unterrichten. 15 Anfechtung von Beschlüssen Die Unwirksamkeit eines Gesellschafterbeschlusses kann nur binnen einer Ausschlussfrist von einem Monat nach Kenntniserlangung durch eine gegen die Gesellschaft zu richtende Klage geltend gemacht werden. Nach Ablauf der Frist gilt ein etwaiger Mangel als geheilt. 16 Protokoll der Gesellschafterversammlung (1) Über die in der Gesellschafterversammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem Versammlungsleiter, den Geschäftsführern sowie der 11

12 Treuhandkommanditistin zu unterzeichnen und den Gesellschaftern zu übersenden ist. (2) Beanstandungen der Richtigkeit und Vollständigkeit der Niederschrift bzw. der schriftlichen Mitteilung gem. 14 Abs. 8 sind innerhalb von vier Wochen nach Absendung schriftlich gegenüber der Komplementärin zu erklären. Über Einsprüche entscheidet die nächste Gesellschafterversammlung. 17 Jahresabschluss (1) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr endet am (2) Die Geschäftsführer haben in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzierung sowie der gesetzlichen Vorschriften die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft sowie die für die Zwecke der Besteuerung maßgebliche Einnahmen-/Überschussrechnung aufzustellen. (3) Der Jahresabschluss sowie die Einnahmen-/Überschussrechnung sind mit entsprechenden Erläuterungen allen Gesellschaftern mit der Einladung zur ordentlichen Gesellschafterversammlung zuzusenden. (4) Die Gesellschafter verpflichten sich untereinander, Rechtsbehelfe, sonstige Rechtsmittel oder Anträge im Rahmen der Steuerveranlagungen der Gesellschaft nur im Einvernehmen mit der Gesellschaft, d.h. nach Zustimmung durch die Komplementärin, einzulegen, auch soweit sie persönlich (z.b. Sonderwerbungskosten) betroffen sind. 18 Ergebnisbeteiligung, Entnahmen (1) Die Gesellschafter sind im Verhältnis ihrer Kapitalanteile am Vermögen und am Ergebnis der Gesellschaft beteiligt. Das Ergebnis der Gesellschaft ist den Gesellschaftern in dem Verhältnis zuzurechnen, in dem sie zum jeweiligen Bilanzstichtag an der Gesellschaft beteiligt sind. Für Ergebnisse, die vor der planmäßigen Kapitalerhöhung entstanden sind, gilt dies nur soweit sie auf der Abwicklung des Investitionsund Finanzierungsplans gem. 9 beruhen; im übrigen sind sie den Gründungsgesellschaftern zuzurechnen. (2) Allen Gesellschaftern werden Verlustanteile auch dann zugerechnet, wenn sie die Höhe ihrer Kapitalanteile übersteigen. (3) Über die Verwendung von Gewinnen und Liquiditätsüberschüssen, soweit sie nicht zur Erfüllung vertraglicher, gesetzlicher oder sonstiger Verpflichtungen benötigt werden, entscheidet die Gesellschafterversammlung unter Berücksichtigung der Bildung einer angemessenen Liquidi- tätsreserve zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung. Die Komplementärin unterbreitet der Gesellschafterversammlung in Abstimmung mit dem Treuhandkommanditisten einen Vorschlag über die Höhe der für das vorangegangene Geschäftsjahr zu beschließenden Entnahmen. (4) Entnahmen erfolgen nicht, wenn der Kapitalanteil durch Verluste gemindert ist. Das gilt auch in den Jahren, in denen ein Überschuss erzielt wurde, jedoch das kumulierte Ergebnis früherer Jahre den Kapitalanteil durch aufgelaufene Verluste gemindert hat. (5) Die Gesellschaft zahlt Entnahmen auf alle Kommanditanteile mit schuldbefreiender Wirkung an die Treuhandkommanditistin für Rechnung der Kommanditisten. 19 Vergütungen (1) Für die Übernahme des Haftungsrisikos erhält die Komplementärin eine Vergütung i.h.v. insgesamt 0,75 % des Gesellschaftskapitals. Dieser Betrag ist im Investitionsplan gem. 9 dieses Gesellschaftsvertrages enthalten und berücksichtigt die Ansprüche der Komplementärin bis zum (2) Ab erhält die Komplementärin auch in Verlustjahren für die Übernahme des Haftungsrisikos eine jährliche Vergütung i.h.v. 0,75 % des eingezahlten Kommanditkapitals, zahlbar jeweils bis zum (3) Die Treuhandkommanditistin erhält für die in Folge der Kapitalerhöhung zu erbringenden Leistungen, eine Einmalvergütung von 0,5 % des Gesellschaftskapitals für die laufende Tätigkeit im Jahr 2003, ggfs. bei gesetzlicher Vorgabe zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die Einmalvergütung ist im Investitionsplan berücksichtigt und wird fällig, sobald die zur Durchführung des Investitionsplans festgesetzte Gesellschaftskapitalerhöhung endgültig erreicht ist. (4) Ab erhält die Treuhandkommanditistin eine lfd. Vergütung i.h.v. 0,50 % des Gesellschaftskapitals pro Jahr, ggfs. bei gesetzlicher Vorgabe zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. (5) Für die Geschäftsführung erhält die Komplementärin, die world-of-futures.com GmbH eine Einmalvergütung i.h.v. 1,75 %, die geschäftsführenden Gesellschafter Herr Walter Hermann Atzert eine Einmalvergütung i.h.v. 0,25 % und Herr Hendrik Fabian Atzert eine Einmalvergütung i.h.v. 0,25 % des Gesellschaftskapitals für die laufende Tätigkeit im Jahr 2003 zzgl. verauslagter Sachkosten und ggfs. bei gesetzlicher Vorgabe zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Diese Einmalvergütung ist im Investitionsplan gem. 9 dieses Gesellschaftsvertrages enthalten und berücksichtigt die Ansprüche der Geschäftsführung bis zum

13 (6) Für die Geschäftsführung erhalten ab auch in Verlustjahren die Komplementärin, die world-offutures.com GmbH eine jährliche Vergütung i.h.v. 1,75 %, die geschäftsführenden Kommanditisten Herr Walter Hermann Atzert und Herr Hendrik Fabian Atzert jeweils eine jährliche Vergütung i.h.v. 0,25 % des eingezahlten Kommanditkapitals, jeweils zuzüglich der verauslagten Sachkosten, ggfs. bei gesetzlicher Vorgabe zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer, zahlbar jeweils bis zum (7) Für die Erstellung der einheitlichen und gesonderten Gewinnfeststellungserklärung sowie die steuerliche Betreuung der Kommanditisten vor dem Finanzamt, fallen für die Steuerberatung eine Vergütung i.h.v. 25 Euro pro Jahr und Kommanditist zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und verauslagter Kosten an. 20 Verfügungen, Tod eines Gesellschafters (1) Jeder Kommanditist ausgenommen die Treuhandkommanditistin kann nur mit Wirkung zum des folgenden Jahres seinen Kapitalanteil abtreten oder in sonstiger Weise darüber verfügen, sofern der Rechtsnachfolger vollumfänglich in die Rechte und Pflichten des Gesellschafters aus diesem Vertrag und dem Treuhandvertrag eintritt. Jede Verfügung bedarf der Schriftform. (2) Die Treuhandkommanditistin kann ihre Beteiligungen im Ganzen oder in Teilbeträgen nur mit Zustimmung oder auf schriftliche Weisung des jeweiligen Treugebers abtreten oder in sonstiger Weise darüber verfügen. Jeder neue Kommanditist hat zur Handelsregisteranmeldung die nach 7 Abs. 6 vorgesehene Handelsregistervollmacht zu erteilen. (3) Jede Abtretung eines Kapitalanteils ausgenommen: anfängliche Abtretung/Verpfändung zugunsten eines Kreditinstitutes zum Zwecke der teilweisen Finanzierung des Kapitalanteils sowie Abtretung an den berechtigten Treugeber bedarf der Zustimmung der Komplementärin. Die Zustimmung darf nur aus wichtigem Grund versagt werden. Ein wichtiger Grund liegt u.a. vor, wenn die Handelsregistervollmacht im Sinne des 7 Abs. 6 nicht in angemessener Frist erteilt wird. (4) Unbeschadet der Abtretung des Kapitalanteils bleibt die Gesellschaft ermächtigt, alle Entnahmen, die auf den abgetretenen Kapitalanteil entfallen, mit schuldbefreiender Wirkung auch für die Rechnung des Sonderrechtsnachfolgers an den Treuhandkommanditisten zu leisten. Entsprechendes gilt bei sonstigen Verfügungen (z.b. Verpfändungen) über den Kapitalanteil. (5) Bei jedem Übergang der Gesellschafterstellung auf einen Dritten, ob im Rahmen von Gesamtrechts- oder Sonderrechtsnachfolge, werden alle Konten gem. 5 unverändert und einheitlich fortgeführt. Der Übergang einzelner Rechte und Pflichten hinsichtlich nur einzelner Gesellschafterkonten ist nicht möglich. (6) Stirbt ein Gesellschafter, geht die Beteiligung auf seine Erben über. Die Gesellschaft wird mit diesen fortgeführt. Die Erben müssen sich durch Vorlage eines Erbscheines legitimieren. In begründeten Ausnahmefällen kann der Nachweis auch durch Vorlage eines notariell beurkundeten Testaments oder Erbvertrages und des Eröffnungsprotokolls des zuständigen Nachlassgerichts erfolgen. (7) Mehrere Erben bestellen zur Ausübung ihrer Gesellschafterrechte einen gemeinsamen, schriftlich bevollmächtigten Vertreter, der zur Entgegennahme von Entnahmen zu ermächtigen ist. Solange ein gemeinsamer Vertreter nicht bestellt oder die Legitimation des oder der Erben nicht erfolgt ist, ruhen die Rechte aus der Gesellschaftsbeteiligung, soweit es sich nicht um Beschlüsse über die Änderungen oder Ergänzungen des Gesellschaftsvertrages handelt. 21 Dauer der Gesellschaft, Kündigung, Ausschluss von Gesellschaftern (1) Die Gesellschaft wird bis zum eingegangen. Die Fortführung der Gesellschaft kann nur durch einen gesonderten Gesellschafterbeschluss erfolgen. (2) Die Treuhandkommanditistin kann nur mit schriftlicher Zustimmung oder auf schriftliche Weisung eines Treugebers kündigen. (3) Ein Gesellschafter kann aus wichtigem Grunde aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn ein Gesellschafter seinen Verpflichtungen zur Erbringung des Kapitalanteils gem. 6 Abs. 1 trotz Mahnung nicht oder nicht in voller Höhe nachkommt. Die Komplementärin ist dann ermächtigt, den säumigen Gesellschafter ohne Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung im Namen der Gesellschaft auszuschließen und unter Befreiung vom Verbot des 181 BGB in entsprechendem Umfang andere Gesellschafter aufzunehmen. (4) In allen anderen Fällen eines wichtigen Grundes obliegt der Ausschluss eines Gesellschafters der Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung. (5) Die durch seinen Ausschluss entstehenden Kosten trägt der Gesellschafter. (6) Die vorstehenden Regelungen gelten entsprechend mit der Folge des 22, wenn der wichtige Grund nicht bei der Treuhandkommanditistin, sondern einem Treugeber vorliegt. 13

14 22 Ausscheiden von Gesellschaftern, Kapitalherabsetzung (1) Ein Gesellschafter scheidet mit Wirksamwerden der Kündigungs- bzw. Rücktritts- oder Ausschlusserklärung aus der Gesellschaft aus, wenn a) er das Gesellschafterverhältnis wirksam gekündigt hat; b) ihm das Gesellschaftsverhältnis aus wichtigem Grund gekündigt worden ist; c) ihm der Rücktritt erklärt worden ist; d) er aus der Gesellschaft ausgeschlossen worden ist oder e) über sein Vermögen oder seinen Nachlass das Konkurs- oder Vergleichsverfahren bzw. das Gesamtvollstreckungsverfahren eröffnet, mangels Masse abgelehnt oder sein Kapitalanteil von einem Gläubiger gepfändet und die Vollstreckungsmaßnahme nicht innerhalb von sechs Monaten aufgehoben wird. (2) Durch das Ausscheiden eines Gesellschafters wird die Gesellschaft nicht aufgelöst, sondern unter den verbleibenden Gesellschaftern mit der bisherigen Firma fortgeführt. (3) Scheidet die Treuhandkommanditistin unter Übertragung ihres Kapitalanteils an die Treugeber aus der Gesellschaft aus, wird die Gesellschaft mit den Treugebern oder einem neuen Treuhandkommanditisten fortgeführt. Die anfallenden Kosten trägt die Gesellschaft. (4) Beim Ausscheiden der Treuhandkommanditistin kann ein neuer Treuhandkommanditist bestellt werden, der unter Ausschluss der Auseinandersetzung im Wege der Sonderrechtsnachfolge in alle Rechte und Pflichten des ausscheidenden Treuhandkommanditisten eintritt. Hierzu ist eine außerordentliche Gesellschafterversammlung einzuberufen, es sei denn, die ordentliche Gesellschafterversammlung findet innerhalb von zwei Monaten nach dem Ausscheiden des Treuhandkommanditisten statt. Wird ein neuer Treuhandkommanditist bestellt, haben alle Gesellschafter ihr bisheriges Treuhandverhältnis nach Maßgabe der Beschlussfassung mit diesem fortzusetzen. Die anfallenden Kosten trägt die Gesellschaft. (5) Die Komplementärin ist ermächtigt, einen neuen Treuhandkommanditisten zu bestellen. Die Bestellung bedarf der Genehmigung der Gesellschafterversammlung gemäß vorstehendem Absatz. (6) Liegen Gründe, welche die Gesellschaft gegenüber einem Gesellschafter zum Rücktritt, zur Kündigung oder zum Ausschluss berechtigen, in der Person des Treugebers vor, können in entsprechender Anwendung der Regelungen dieses Vertrages der Kapitalanteil und die Haftsumme der Treuhandkommanditistin in dem Umfang herabgesetzt werden, wie es dem Beteiligungsbetrag dieses Treugebers entspricht. (7) Bei einer Kapitalherabsetzung hat die Treuhandkommanditistin Anspruch auf ein entsprechendes Auseinandersetzungsguthaben gem. 23, es sei denn, der Treugeber oder ein sonstiger Berechtigter kann nach den Bestimmungen des Treuhand- und Gesellschaftsvertrages die Herausgabe der Beteiligung und seine persönliche Eintragung in das Handelsregister verlangen. 23 Abfindung, Liquidation (1) Scheidet ein Gesellschafter aus der Gesellschaft aus, hat er Anspruch auf ein Auseinandersetzungsguthaben. Für die Ermittlung des Guthabens ist ausschließlich der Jahresabschluss des laufenden Geschäftsjahres maßgebend. (2) Scheidet ein Gesellschafter gem. 22 Abs.1 b), d) oder e) aus der Gesellschaft aus, bestimmt sich das Auseinandersetzungsguthaben nach dem um einen Abschlag von 15 % verminderten Verkehrswert der Beteiligung. (3) In allen anderen Fällen des Ausscheidens eines Gesellschafters richtet sich das Auseinandersetzungsguthaben nach dem vollen Verkehrswert der Beteiligung. (4) Ein ideeller Geschäftswert (Firmenwert) bleibt in jedem Fall außer Ansatz. (5) Das Auseinandersetzungsguthaben wird sechs Monate nach seiner verbindlichen Feststellung fällig. Die Gesellschaft ist berechtigt, das Auseinandersetzungsguthaben in vier Jahresraten auszuzahlen. In diesem Fall ist der jeweils rückständige Rest zu dem Prozentsatz zu verzinsen, der sich bei den Ausschüttungen bezogen auf das Gesellschaftskapital ergibt. (6) Ausscheidende Gesellschafter können keine Sicherstellung ihres Auseinandersetzungsguthabens verlangen. Sie haben keinen Anspruch auf Freistellung von Gesellschaftsverbindlichkeiten oder auf Sicherheitsleistungen wegen künftiger Inanspruchnahme durch Gesellschaftsgläubiger. Die persönlich haftenden Gesellschafter können als höchstpersönliches gesellschafterliches Sonderrecht bei ihrem Ausscheiden Freistellung von der Forthaftung für Gesellschaftsverbindlichkeiten verlangen. (7) Die Gesellschaft kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres aufgelöst werden. (8) Im Falle einer Auflösung ist die Gesellschaft durch die Komplementärin in Abstimmung mit der Treuhandkommanditistin abzuwickeln und das Gesellschaftsvermögen zu verwerten. 14

15 (9) Der Erlös aus der Verwertung des Gesellschaftsvermögens wird dazu verwendet, zunächst die Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber Drittgläubigern und danach solche gegenüber Gesellschaftern auszugleichen. Ein verbleibender Verwertungserlös wird unter Einbeziehung der Kapitalkonten an die Gesellschafter im Verhältnis ihrer Beteiligungen am Gesellschaftsvermögen ausgezahlt. Eine Haftung der Komplementärin für die Erfüllung der Gesellschafterforderungen ist in diesem Fall ausgeschlossen. 24 Schlussbestimmungen (1) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform, soweit sie nicht durch Gesellschafterbeschluss nach den Bestimmungen dieses Vertrages getroffen werden. Genügen sie dieser Form nicht, so sind sie nichtig. Dies gilt auch für diese Klausel. (2) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmungen treten solche Regelungen, die in gesetzlich zulässiger Weise dem wirtschaftlichen Zweck der ungültigen Bestimmungen am nächsten kommen. Entsprechendes gilt, wenn sich bei der Durchführung des Vertrages eine ergänzungsbedürftige Lücke ergeben sollte. (3) Erfüllungsort für die Verpflichtungen und Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus diesem Vertrag sowie über das Zustandekommen dieses Vertrages ist der Sitz der Gesellschaft, soweit dies rechtlich zulässig vereinbart werden kann. Sämtliche Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Gesellschaftsverhältnis, wie z.b. Streitigkeiten im Zusammenhang mit Beitritt, Ausscheiden, Rechten und Pflichten von Gesellschaftern und Gesellschafterbeschlüssen, können als Aktiv- oder Passiv-Prozesse von der Gesellschaft selbst geführt werden. (4) Etwaige Kosten aus diesem Vertrag trägt die Gesellschaft. Die Gesellschaft übernimmt die Kosten ihrer Gründung bis zu einem Höchstbetrag von Euro. 15

16 RISIKEN IHRER BETEILIGUNG 1. Allgemeines Die Prospektherausgeberin weist darauf hin, dass sich die Anleger mit ihrer Beteiligung unternehmerisch im Bereich der Investition in algorithmischen Handelssystemen engagieren. Die Beteiligung stellt den Erwerb eines Unternehmensanteiles dar, der mit allen unternehmerischen Chancen und Risiken ausgestattet ist. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass für derartige unternehmerische Beteiligungen die Abgabe insbesondere von exakten Ergebnisprognosen nicht möglich ist. Denn: Abweichend von anderen Investitionsbereichen hängen letztlich Gewinne und Verluste in der Finanzbranche weitestgehend von dem Eintreffen der Prognosen zu den Finanzmärkten ab. Anders als bei herkömmlichen verzinslichen Geldanlagen (z.b. Bundesanleihen) fließen aus einer derartigen Beteiligung keine festen Zinsen. Vielmehr hängt das wirtschaftliche Ergebnis von zahlreichen variablen Faktoren ab, die sowohl Chancen für überdurchschnittliche Erträge bieten als auch Risiken beinhalten bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und des Aufgeldes. Jede unternehmerische Investition also auch die Beteiligung an der Gesellschaft ist mit einem generellen Verlustrisiko behaftet. Managementfehler etwa bei der Auswahl der Handelssysteme, Fehler im Geldmanagement oder dem Abschluss von Verträgen würden ebenso wie negative Performance und Fehler in der Vermarktungsphase generell den Rückfluss der Anlegergelder gefährden. 2. Chancen und Risiken aus dem Börsenhandel Grundsätzlich sind die Risiken des Börsenhandels bei Einsatz von Handelssystemen für den Handel von Terminkontrakten unbegrenzt. Die Gesellschaft wird ihrerseits über die Risiken der Vornahme von Börsentermingeschäften aufgeklärt. Der Wortlaut dieser Risikoaufklärung ist unter Punkt 9 abgedruckt. 3. Währungsverhältnisse Soweit Investitionen in fremder Währung erfolgen, können Kursschwankungen dieser Währungen im Verhältnis zum Euro entsprechend negative Auswirkungen auf die Höhe der Kosten wie auch auf die Erlöse haben. Ihre Beteiligung kann deswegen unter Umständen weniger wert sein. 4. Fungibilität/Veräußerungsmöglichkeit Grundsätzlich sieht der Gesellschaftsvertrag eine jederzeitige Übertragbarkeit des Gesellschaftsanteils (unter Beachtung bestimmter Fristen) vor. Es besteht dennoch das Risiko, den Geschäftsanteil nur schwer oder mit beträchtlichen Preisabschlägen veräußern zu können. Eine Beteiligung an der Gesellschaft ist nicht geeignet für einen auf kurzfristige Verfügbarkeit der investierten Gelder angewiesenen Anleger. 5. Risiken aus Änderungen des Steuerrechts (im weiteren Sinne) Änderung der Steuergesetze, der Verwaltungsanweisungen oder der Steuerrechtsprechung kann für den Anleger zu ungünstigen steuerlichen Konsequenzen führen. Die Gesellschaft wird ihre laufenden steuerlichen Verpflichtungen sorgfältig wahrnehmen. Die letztendliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen erfolgt jedoch durch die Finanzverwaltung im Rahmen des Veranlagungsverfahrens oder einer steuerlichen Betriebsprüfung. Hierbei kann es beispielsweise zu einer Abweichung der endgültigen von den ursprünglich ermittelten Ergebnissen kommen. 6. Risiken aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit Risiken können sich insbesondere bei Fehlschlagen der Anlagestrategie ergeben. Die Handelssysteme können eine lange Verluststrecke erleiden, mit der Konsequenz, dass erhebliche Teile des Anlagekontos aufgezehrt werden. Dies führt zu einer erheblichen Entwertung des Gesellschaftsanteils. 7. Haftung des Anlegers/Gesellschafters Die Haftung des Kommanditisten ist begrenzt auf die Erbringung seiner Einlage. Nach erfolgter Bezahlung der Kommanditeinlage an die Gesellschaft oder die Treuhandkommanditistin trifft den Investor keine weitere Zahlungspflicht nach 171 HGB. 8. Persönliche Anteilsfinanzierung/ Kreditrisiko Anleger, die ihre Beteiligung an der Gesellschaft durch eine persönliche Darlehensaufnahme finanzieren, haben bei ihrer Anlageentscheidung zu berücksichtigen, dass Zinsund Tilgungsleistungen für dieses Darlehen unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung des Beteiligungsangebots 16

17 fällig sind. Unter Umständen erhöht sich der Verlust des Kommanditisten um Zins, Kreditkosten und Nebenkosten der Kreditfinanzierung. Aufgrund des erhöhten Risikopotenzials rät der Prospektherausgeber von einer Fremdfinanzierung der Beteiligung durch den Anleger dringendst ab. 9. Aufklärung der Gesellschaft und der Gesellschafter hinsichtlich der Risiken Indirekt (mittelbar) partizipieren Sie mit Ihrer Beteiligung an der Gesellschaft auch an den Risiken der Vermögensverwaltung nach den Handelssystemen. Diese Risiken werden nachfolgend detailliert erläutert. Bitte beachten Sie, dass diese Risikoaufklärung eine eigene Gliederung aufweist. III. Verwaltungsspezifische Risiken 1. Auswirkung von Abwicklungsprovisionen auf die Gewinnchancen 2. Gewinnschmälerung bei Gewinnbeteiligung 3. Interessenkonflikte zwischen den Interessen verschiedener Anleger 4. Systeminstabilitäten 5. Vollmachtsmissbrauch Teil 1 WICHTIGE INFORMATIONEN ÜBER VERLUSTRISIKEN BEI BÖRSEN- TERMINGESCHÄFTEN (gesetzliche Aufklärung gem. 31 WpHG) INHALTSVERZEICHNIS RISIKOINFORMATION Teil 1 WICHTIGE INFORMATIONEN ÜBER VERLUSTRISIKEN BEI BÖRSEN- TERMINGESCHÄFTEN (gesetzliche Aufklärung gem. 31 WpHG) Teil 2 ZUSÄTZLICHE RISIKOINFORMATION I. Anlagespezifische Risiken 1. Marktrisiko 2. Terminrisiko 3. Risikoerhöhung durch Hebelwirkung 4. Liquiditätsrisiko 5. Währungsrisiko 6. Bonitäts-/Adressenausfallrisiko a) Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Termingeschäft b) Hilfsgeschäfte 7. Operationelles Risiko a) Orderabwicklung b) Kommunikationsstörungen A: GRUNDSÄTZLICHES ÜBER VERLUSTRISIKEN BEI BÖRSEN- TERMINGESCHÄFTEN Verfall oder Wertminderung Die Rechte, die Sie aus Börsentermingeschäften erwerben, können verfallen oder an Wert verlieren, weil diese Geschäfte stets nur befristete Rechte verschaffen. Je kürzer die Frist ist, desto größer kann Ihr Risiko sein. Unkalkulierbare Verluste Bei Verbindlichkeiten aus Börsentermingeschäften kann Ihr Verlustrisiko unbestimmbar sein und auch über die von Ihnen geleisteten Sicherheiten hinaus Ihr sonstiges Vermögen erfassen. Fehlende Absicherungsmöglichkeiten Geschäfte, mit denen Risiken aus eingegangenen Börsentermingeschäften ausgeschlossen oder eingeschränkt werden sollen (Glattstellungsgeschäfte), können möglicherweise nicht oder nur zu einem für Sie verlustbringenden Preis getätigt werden. Zusätzliches Verlustpotenzial bei Kreditaufnahme oder aus Wechselkursschwankungen Ihr Verlustrisiko steigt, wenn Sie für Ihr Börsentermingeschäft einen Kredit in Anspruch nehmen. Dasselbe ist bei einem Termingeschäft der Fall, bei dem Ihre Verpflichtungen oder Ansprüche auf ausländische Währung oder eine Rechnungseinheit (z.b. Euro) lauten. II. Anlegerspezifische Risiken 1. Liquiditätsverringerung 2. Änderungen der Rechtslage 17

18 B: DIE RISIKEN BEI DEN EINZELNEN GESCHÄFTEN I. Kauf von Optionen 1. Kauf einer Option auf Wertpapiere, Devisen oder Edelmetalle Das Geschäft: Wenn Sie Optionen auf Wertpapiere, Devisen oder Edelmetalle kaufen, erwerben Sie den Anspruch auf Lieferung oder Abnahme der genannten Basiswerte zu dem beim Kauf der Option bereits festgelegten Preis. Ihr Risiko: Eine Kursveränderung des Basiswertes, also z.b. der Aktie, die Ihrer Option als Vertragsgegenstand zugrunde liegt, kann den Wert Ihrer Option mindern. Zu einer Wertminderung kommt es im Fall einer Kaufoption (Call) bei Kursverlusten, im Fall einer Verkaufsoption (Put) bei Kursgewinnen des zugrunde liegenden Vertragsgegenstandes. Tritt eine Wertminderung ein, so erfolgt diese stets überproportional zur Kursveränderung des Basiswertes, sogar bis hin zur Wertlosigkeit Ihrer Option. Eine Wertminderung Ihrer Option kann aber auch eintreten, wenn der Kurs des Basiswertes sich nicht ändert, weil der Wert Ihrer Option von weiteren Preisbildungsfaktoren (z.b. Laufzeit oder Häufigkeit und Intensität der Preisschwankungen des Basiswerts) mitbestimmt wird. Wegen der begrenzten Laufzeit einer Option können Sie dann nicht darauf vertrauen, dass sich der Preis der Option rechtzeitig wieder erholen wird. Erfüllen sich Ihre Erwartungen bezüglich der Marktentwicklung nicht und verzichten Sie deshalb auf die Ausübung der Option oder versäumen Sie die Ausübung, so verfällt Ihre Option mit Ablauf ihrer Laufzeit. Ihr Verlust liegt dann in dem für die Option gezahlten Preis zuzüglich der Ihnen entstandenen Kosten. II. Verkauf von Optionen und Börsentermingeschäften mit Erfüllung per Termin 1. Verkauf per Termin und Verkauf einer Kaufoption auf Wertpapiere, Devisen oder Edelmetalle Das Geschäft: Als Verkäufer per Termin gehen Sie die Verpflichtung ein, Wertpapiere, Devisen oder Edelmetalle zu einem vereinbarten Kaufpreis zu liefern. Als Verkäufer einer Kaufoption trifft Sie diese Verpflichtung nur dann, wenn die Option ausgeübt wird. Ihr Risiko: Steigen die Kurse, müssen Sie dennoch zu dem zuvor festgelegten Preis liefern, der dann ganz erheblich unter dem aktuellen Marktpreis liegen kann. Sofern sich der Vertragsgegenstand, den Sie zu liefern haben, bereits in Ihrem Besitz befindet, kommen Ihnen steigende Marktpreise nicht mehr zugute. Wenn Sie ihn erst später erwerben wollen, kann der aktuelle Marktpreis erheblich über dem im voraus festgelegten Preis liegen. In der Preisdifferenz liegt Ihr Risiko. Dieses Verlustrisiko ist im vorhinein nicht bestimmbar, d.h. theoretisch unbegrenzt. Es kann weit über von Ihnen geleistete Sicherheiten hinausgehen, wenn Sie den Liefergegenstand nicht besitzen, sondern sich erst bei Fälligkeit damit eindecken wollen. In diesem Fall können Ihnen erhebliche Verluste entstehen, da Sie je nach Marktsituation eventuell zu sehr hohen Preisen kaufen müssen oder aber entsprechende Ausgleichszahlungen zu leisten haben, wenn Ihnen die Eindeckung möglich ist. Beachten Sie: Befindet sich der Vertragsgegenstand, den Sie zu liefern haben, in Ihrem Besitz, so sind Sie zwar vor Eindeckungsverlusten geschützt. Werden aber diese Werte für die Laufzeit Ihres Börsentermingeschäftes (als Sicherheiten) ganz oder teilweise gesperrt gehalten, können Sie während dieser Zeit oder bis zur Glattstellung Ihres Terminkontraktes hierüber nicht verfügen und die Werte auch nicht verkaufen, um bei fallenden Kursen Verluste zu vermeiden. 2. Kauf einer Option auf Finanzterminkontrakte Das Geschäft: Beim Kauf einer Option auf einen Finanzterminkontrakt erwerben Sie das Recht, zu im vorhinein fixierten Bedingungen einen Vertrag abzuschließen, durch den Sie sich zum Kauf oder Verkauf per Termin von z.b. Wertpapieren, Devisen oder Edelmetallen verpflichten. Ihr Risiko: Auch diese Option unterliegt zunächst den unter 1. beschriebenen Risiken. Nach Ausübung der Option gehen Sie allerdings neue Risiken ein: Diese richten sich nach dem dann zustande kommenden Finanzterminkontrakt und können weit über Ihrem ursprünglichen Einsatz das ist der für die Option gezahlte Preis liegen. Sodann tragen Sie zusätzlich die Risiken aus den nachfolgend beschriebenen Börsentermingeschäften mit Erfüllung per Termin. 2. Kauf per Termin und Verkauf einer Verkaufsoption auf Wertpapiere, Devisen oder Edelmetalle Das Geschäft: Als Käufer per Termin oder als Verkäufer einer Verkaufsoption gehen Sie die Verpflichtung ein, Wertpapiere, Devisen oder Edelmetalle zu einem festgelegten Preis abzunehmen. Ihr Risiko: Auch bei sinkenden Kursen müssen Sie den Kaufgegenstand zum vereinbarten Preis abnehmen, der dann erheblich über dem aktuellen Marktpreis liegen kann. In der Differenz liegt Ihr Risiko. Dieses Verlustrisiko ist im vorhinein nicht bestimmbar und kann weit über eventuell von Ihnen geleistete Sicherheiten hinausgehen. Wenn Sie beabsichtigen, die Werte nach Abnahme sofort wieder zu verkaufen, sollten Sie beachten, dass Sie unter Umständen keinen oder nur schwer einen Käufer finden; je nach Markt- 18

19 entwicklung kann Ihnen dann ein Verkauf nur mit erheblichen Preisabschlägen möglich sein. 3. Verkauf einer Option auf Finanzterminkontrakte Das Geschäft: Beim Verkauf einer Option auf einen Finanzterminkontrakt gehen Sie die Verpflichtung ein, zu im vorhinein fixierten Bedingungen einen Vertrag abzuschließen, durch den Sie sich zum Kauf oder Verkauf per Termin von z.b. Wertpapieren, Devisen oder Edelmetallen verpflichten. Ihr Risiko: Sollte die von Ihnen verkaufte Option ausgeübt werden, so laufen Sie das Risiko eines Verkäufers oder Käufers per Termin, wie es unter Ziffer 1. und 2. dieses Abschnittes II. beschrieben ist. III. Options- und Finanzterminkontrakte mit Differenzausgleich Das Geschäft: Bei manchen Börsentermingeschäften findet nur ein Barausgleich statt. Hierbei handelt es sich insbesondere um - Options- oder Finanzterminkontrakte auf einem Index, also auf eine veränderte Zahlengröße, die aus einem nach bestimmten Kriterien festgelegten Bestand von Wertpapieren errechnet wird und deren Veränderungen die Kursbewegungen dieser Wertpapiere widerspiegeln. - Options- oder Finanzterminkontrakte auf den Zinssatz für eine Termineinlage mit standardisierter Laufzeit. Ihr Risiko: Wenn Ihre Erwartungen nicht eintreten, haben Sie die Differenz zu zahlen, die zwischen dem bei Abschluss zugrunde gelegten Kurs und dem aktuellen Marktkurs bei Fälligkeit des Geschäftes besteht. Diese Differenz macht Ihren Verlust aus. Die maximale Höhe Ihres Verlustes lässt sich im Vorhinein nicht bestimmen. Er kann weit über eventuell von Ihnen geleistete Sicherheiten hinausgehen. C: WEITERE RISIKEN AUS BÖRSENTERMINGESCHÄFTEN I. Börsentermingeschäfte mit Währungsrisiko Das Geschäft: Wenn Sie ein Börsentermingeschäft eingehen, bei dem Ihre Verpflichtung oder die von Ihnen zu beanspruchende Gegenleistung auf ausländische Währung oder eine Rechnungseinheit (z.b. Euro) lautet oder sich der Wert des Vertragsgegenstandes hiernach bestimmt (z.b. bei Gold), sind Sie einem zusätzlichen Risiko ausgesetzt. Ihr Risiko: In diesem Fall ist Ihr Verlustrisiko nicht nur an die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Vertragsgegenstandes gekoppelt. Vielmehr können Entwicklungen am Devisenmarkt die Ursache für zusätzliche unkalkulierbare Verluste sein: Wechselkursschwankungen können: - den Wert der erworbenen Option verringern. - den Vertragsgegenstand verteuern, den Sie zur Erfüllung des Börsentermingeschäfts liefern müssen, wenn er in ausländischer Währung oder einer Rechnungseinheit zu bezahlen ist. Dasselbe gilt für eine Zahlungsverpflichtung aus dem Börsentermingeschäft, die Sie in ausländischer Währung oder einer Rechnungseinheit erfüllen müssen. - den Wert oder den Verkaufserlös des aus dem Börsentermingeschäft abzunehmenden Vertragsgegenstandes oder den Wert der erhaltenen Zahlung vermindern. II. Risikoausschließende oder -einschränkende Geschäfte Vertrauen Sie nicht darauf, dass Sie während der Laufzeit jederzeit Geschäfte abschließen können, durch die Sie Ihre Risiken aus Börsentermingeschäften kompensieren oder einschränken können. Ob diese Möglichkeit besteht, hängt von den Marktverhältnissen und auch von der Ausgestaltung Ihres jeweiligen Börsentermingeschäfts ab. Unter Umständen können Sie ein entsprechendes Geschäft nicht oder nur zu einem ungünstigen Marktpreis tätigen, sodass Ihnen ein Verlust entsteht. III. Inanspruchnahme von Kredit Ihr Risiko erhöht sich, wenn Sie insbesondere den Erwerb von Optionen oder die Erfüllung Ihrer Liefer- oder Zahlungsverpflichtungen aus Börsentermingeschäften über Kredit finanzieren. In diesem Fall müssen Sie, wenn sich der Markt entgegen Ihren Erwartungen entwickelt, nicht nur den eingetretenen Verlust hinnehmen, sondern auch den Kredit verzinsen und zurückzahlen. Setzen Sie daher nie darauf, den Kredit aus den Gewinnen des Börsentermingeschäftes verzinsen und zurückzahlen zu können, sondern prüfen Sie vor Geschäftsabschluss Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse daraufhin, ob Sie zur Verzinsung und gegebenenfalls kurzfristigen Tilgung des Kredites auch dann in der Lage sind, wenn statt der erwartenden Gewinne Verluste eintreten. 19

20 D. VERBRIEFUNG IN WERTPAPIEREN Die Risiken aus den oben geschilderten Geschäften ändern sich nicht, wenn die Rechte und Pflichten in einem Wertpapier (z.b. Optionsschein) verbrieft sind. Teil 2 ZUSÄTZLICHE RISIKOINFORMATION I. Anlagespezifische Risiken 1. Marktrisiko Bei einer Marktentwicklung, die den Erwartungen beim Eingehen des Termingeschäfts zuwiderläuft, kann es aus der damit verbundenen negativen Kursentwicklung des Termingeschäfts zu erheblichen Verlusten kommen. Die Preisbewegungen an den Terminmärkten können hohen kurzfristigen Schwankungen (Volatilität) unterworfen sein, was zur Realisierung von Verlusten durch Erreichen von Verlustbegrenzungsmarken (Stop-Loss) führen kann, obwohl u.u. die generelle Marktentwicklung richtig eingeschätzt worden ist. Je höher die Volatilität bezogen auf den avisierten Anlagehorizont ist, desto größer ist das Risiko, frühzeitig mit Verlust ausgestoppt zu werden. Diese Verluste können bis hin zum Totalverlust des Anlagekapitals führen, und in einigen Fällen sogar darüber hinaus noch weitere Verluste bedingen, welche im Wege einer unverzüglichen Nachschusspflicht zu begleichen sind. Sofern keine ausreichende Liquiditätsreserve vorhanden ist, kann die Nachschusspflicht dazu führen, dass anderweitige Positionen zur Deckung der Nachzahlungsforderungen zu u.u. ungünstigen Konditionen aufgelöst werden müssen. In diesen Fällen liegt das unverzügliche Glattstellen der betroffenen und/oder anderer Positionen im Interesse des abwickelnden Brokers, da er im Verhältnis zur Börse zur Leistung der Nachzahlungen verpflichtet ist. Die Risiken aus Termingeschäften unterscheiden sich je nach der Art des Termingeschäftes (Future oder Option), der Art der eingegangenen Verpflichtung (z.b. Käufer oder Verkäufer einer Option) und dem Vertragsgegenstand (z.b. Option auf einen Terminkontrakt oder einem sonstigen Basiswert). 2. Terminrisiko Die Rechte, die Sie aus Termingeschäften erwerben, können verfallen oder an Wert verlieren, weil diese Geschäfte stets nur befristete Rechte schaffen. Gewinnerwartungen lassen sich nur innerhalb dieser Frist realisieren, deshalb kann das Risiko (insbesondere bei Optionen) um so größer sein je kürzer die Frist bemessen ist. 3. Risikoerhöhung durch Hebelwirkung Termingeschäfte erfordern einen im Vergleich zum Direkterwerb des Basiswerts geringeren Kapitaleinsatz. Dies hat zur Folge, dass die prozentualen, d.h. auf den Kapitaleinsatz bezogenen Änderungen des Marktpreises des Termingeschäftes in der Regel höher ausfallen kann als die prozentualen Änderungen des Basiswertes. Durch Termingeschäfte partizipieren Sie deshalb überproportional an Kursveränderungen des Basiswertes (Hebelwirkung). Mit abnehmender Restlaufzeit vergrößert sich die Hebelwirkung insbesondere bei Optionsgeschäften aufgrund des abnehmenden Zeitwertes der Option. Je größer der Hebel, desto größer ist das Verlustrisiko im Falle einer ungünstigen Kursentwicklung. 4. Liquiditätsrisiko Es besteht das Risiko, das gewünschte Geschäftsvolumen nicht zu fairen Preisen oder u.u. überhaupt nicht tätigen zu können. Je größer die Zahl der gehandelten Termingeschäfte bzw. Terminkontrakte (Termingeschäfte mit standardisiertem Vertragsinhalt) ist und je geringer der Umsatz dieser Produkte ist, desto eher besteht das Risiko, dass zum gewünschten Kauf- bzw. Verkaufszeitpunkt kein fairer Kaufbzw. Verkaufspreis am Markt erzielt werden kann. In Extremfällen, wie etwa bei einem Börsencrash oder kurzfristig sehr hohen Kursbewegungen, kann es vorkommen, dass für eine gewisse Zeit der Handel ganz oder teilweise eingestellt wird. In diesen Fällen kann sich das Kursniveau nach Wiederaufnahme des Handels sehr weit von dem Kursniveau zum Zeitpunkt der Kaufs- bzw. Verkaufsentscheidung oder von Verlustbegrenzungsmarken (Stop- Loss) entfernt haben und somit zu entsprechend hohen Verlusten führen. Das Liquiditätsrisiko besteht sowohl beim Eingehen einer Position als auch bei Geschäften, mit denen die Risiken durch Auflösen bzw. Verringern einer Position ausgeschlossen bzw. eingeschränkt werden sollen (Glattstellungsgeschäfte). 5. Währungsrisiko Sofern und insoweit das Termingeschäft in einer Währung (z.b. US-Dollar) oder Rechnungseinheit (z.b. SFr) abgerechnet wird, die sich von der Inventarwährung des Portfolios unterscheidet (z.b. Euro), können Währungsveränderungen erzielte Handelsgewinne schmälern und Verluste vergrößern. 6. Bonitäts-/Adressenausfallrisiko Jedem Geschäft mit gegenseitigen Verpflichtungen der Vertragsparteien wohnt das Risiko inne, dass der Vertragspartner seine Verpflichtungen nicht bzw. nicht ordnungs- 20

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