SASPF und BWI Beraten. Ausrollen. Betreiben. BWI der Partner der Bundeswehr für das IT-Projekt HERKULES

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1 SASPF und BWI Beraten. Ausrollen. Betreiben. BWI der Partner der Bundeswehr für das IT-Projekt HERKULES

2 HERKULES und SASPF Die Aufgabe Die gesamte nichtmilitärische Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr zu modernisieren das ist die Aufgabe des Projekts HERKULES. Um HERKULES zu realisieren, schufen Bundeswehr, Siemens AG und IBM Deutschland GmbH die aktuell größte öffentlich-private Partnerschaft in Europa. Das IT-Projekt wird von der BWI Informationstechnik GmbH, der BWI Services GmbH und der BWI Systeme GmbH umgesetzt, die zusammen den BWI Leistungsverbund bilden. Einen Teil der auf zehn Jahre angesetzten Modernisierungsmaßnahmen bildet die Einführung der Standard- Anwendungs-Software-Produkt-Familien, kurz SASPF. Dabei handelt es sich um SAP-Software, ergänzt um Komplementärprodukte und Eigenentwicklungen inklusive SAP-konformer Schnittstellen. Hauptaufgabe: eine einheitliche IT-Plattform zu schaffen, um die flächendeckende Informationsversorgung innerhalb der Fachinformationssysteme der Bundeswehr zu erreichen. Die Einführung von SASPF ist ein hochkomplexes Vorhaben und gehört zu den anspruchsvollsten Teilaufgaben des HERKULES-Projekts. Die Entwicklung, der Rollout und der anschließende Betrieb von SASPF für Anwender ist das bislang größte IT-Projekt der Bundeswehr und zugleich eines der umfangreichsten SAP-Einführungsprojekte weltweit. 2

3 Warum SASPF? Bisher sind die aufgaben- und vorhabenbezogenen Systeme in Nutzung (SinN) der Bundeswehr zersplittert: Eine Vielzahl von Einzelentwicklungen, heterogene Anwendungen und teilweise unzulängliche Strukturen bestimmen das Bild. Eine zentrale Pflegeund Auswertung vorhandener Daten ist nicht möglich. Unterschiedlich aktualisierte Inhalte, Inkonsistenzen und erhebliche Redundanzen sind das Ergebnis. Das Betreiben der SinN ist mit hohen Kosten verbunden und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht mehr vertretbar. Integrierte und autarke Funktionalitäten der Systeme für den Bundeswehreinsatz stehen nicht zur Verfügung. Mit SASPF werden funktionale Lücken geschlossen und die IT-Landschaft der Bundeswehr auf die neuen Aufgaben ausgerichtet. In Zukunft soll SASPF auch für die Vereinheitlichung der Daten Sorge tragen. Die beteiligten Partner verfolgen schon in der Kon - zeptionsphase und lange vor dem eigentlichen Rollout einen integrativen und prozessorientierten Ansatz. Denn nur so lässt sich erreichen, dass die bisher aufgetretenen Probleme künftig vermieden werden. Die konsequent neu und effizient gestalteten Arbeitsabläufe machen die Einführung von SASPF zu einem Treiber des gesamten Modernisierungsprozesses innerhalb der Bundeswehr. 3

4 Beraten und koordinieren BWI und SASPF Ein leistungsstarker Partner Die Realisierung der SASPF-Produkte erfolgt in Regie der Bundeswehr, die auch den Testrollout verantwortet. Der BWI Leistungsverbund unterstützt diese Tätigkeiten jedoch seit über einem Jahr aktiv in beratender Rolle. Zur Koordinierung und Synchronisierung dieser Aktivitäten suchte die Bundeswehr einen leistungsstarken Partner, den sie mit der BWI gefunden hat. Beratung Die BWI wird die Realisierung des SASPF-Projekts umfassend begleiten: Der BWI Leistungsverbund stellt über einen Zeitraum von fünf Jahren Hunderte von Beratern, die unter der Ägide der Bundeswehr in der Realisierungs organisation SASPF arbeiten. Das gleiche Muster gilt für den einzurichtenden SASPF- Support: Die BWI wird im Customer Competence Center (CCC) SASPF über zehn Jahre Berater stellen. Ausbildung Einen sowohl zeit- als auch mengenkritischen Bereich des SASPF-Projekts für die BWI bildet das professionelle Ausbildungsmanagement mit Unterstützung kompetenter, qualifizierter Trainer. Die BWI hat diese Herausforderung angenommen und ein Ausbildungskonzept für die SASPF-Nutzer innerhalb der Bundeswehr vorgelegt, das bereits akzeptiert und angenommen wurde. Voraussetzungen für den Rollout Nahezu alle Bereiche der BWI sind in den flächendeckenden SASPF-Rollout eingebunden. Dabei sind nicht nur die orginär betroffenen Bereiche wie SASPF- Realisierung, Support, Ausbildung und Rollout bis hin zum Betrieb zu koordiniern, sondern auch die Netzanbindung, der Clientrollout, der User Help Desk und der Bereich Sicherheit müssen integrativ einbezogen werden. So sind zum Zeitpunkt der Ausfächerung von SASPF in die Dienststellen die Verfügbarkeit entsprechender Arbeitsplätze, die adäquate Netzanbindung und der funk tionierende Parallelbetrieb von SASPF und SinN von großer Bedeutung. Und natürlich ist gerade in der Anlaufphase ein funktionierender User Help Desk besonders wichtig, um mögliche Anwenderfragen schnell und kompetent beantworten zu können. 4

5 Vorteile und Erfolgsbedingungen Vorteile Die Unterstützung durch die BWI hat neben den fachlichen Aspekten für die Bundeswehr einen sehr praktischen Vorteil: Sie erhält qualifizierte Beratung aus einer Hand anstatt sich, wie zuvor, mit mehr als 30 unterschiedlichen Firmen auseinandersetzen zu müssen. Und nicht zuletzt: Ein zentraler Ansprechpartner ist nicht nur unter Wirtschaftlichkeitsaspekten sinnvoll, sondern auch deutlich komfortabler. Durch die BWI als Partner bei SASPF hat die Bundeswehr nunmehr erstmalig die Möglichkeit, die mit viel Aufwand entwickelte SASPF-Funktionalität zum Nutzer in die Fläche zu bringen. Die noch ausstehenden Realisierungsaktivitäten werden durch die einheitliche Beratung der BWI auf die Rolloutfähigkeit von Lösungen ausgerichtet. Erfolgsbedingungen Trotz der zahlreichen positiven Perspektiven ist im Zuge des Projekts SASPF auch die eine oder andere Klippe zu umschiffen. Der Verantwortungsübergang von der Bundeswehr zur BWI etwa, also von der Realisierung zum Rollout, stellt eine besondere Aufgabe dar. Gemeinsame Qualitätsprüfungen und Abstimmungen helfen, diesen Übergang möglichst reibungslos zu gestalten. Auch die komplexe Aufbau- und Ablauforganisation innerhalb der Bundeswehr stellt die BWI vor zusätzliche Herausforderungen. Um SASPF termingerecht flächendeckend einführen zu können, ist es ist deshalb wichtig, sämtliche Abläufe zu standardisieren und notwendige Entscheidungen auf Seiten der Bundeswehr möglichst früh zu initiieren. 5

6 Strukturen und Vorgehensweisen Das Vorgehensmodell Detailliert und präzise Von der Strategie über die Konzeption und Entwicklung bis zum Beginn des Rollouts: Die BWI hat gemeinsam mit der Bundeswehr ein ebenso kompaktes wie präzises Modell entworfen, um das gesamte Projekt in seinen einzelnen Arbeitsschritten zu dokumentieren und zu veranschaulichen. Das Modell zeigt auf, dass bereits frühzeitig während der Entwicklungsphase parallel zur Release-Entwicklung ein Rolloutprojekt aufgesetzt worden ist, um zeitgerecht mit dem Rollout beginnen zu können. Dabei wurden schon in der Entwicklungsphase immer wieder Abstimmungen und Quali tätsprüfungen durchgeführt. Das Rolloutprojekt selbst gliedert sich in Phasen, die eine geordnete Vorgehensweise erlauben. 6

7 Planen und steuern Die Struktur der Projektplanungs- und Steuerungsgruppe Rollout Große Projekte erfordern umfangreiche Planung und Steuerung. Für das SASPF-Projekt hat die BWI detaillierte und umfassende Strukturen geschaffen, die den optimalen Ablauf des SASPF-Rollouts zum Ziel haben. Gemeinsame Facharbeitsgruppen (FAG) und diverse Unterarbeitsgruppen stellen die nahtlose Zusammenarbeit mit der Bundeswehr ebenso sicher wie die Einbindung der BWI in vorhandene Gremien der Bundeswehr zum Thema SASPF. 7

8 Gesellschaften des BWI Leistungsverbundes: BWI Informationstechnik GmbH BWI Systeme GmbH BWI Services GmbH Anschrift der Gesellschaften: Auf dem Steinbüchel Meckenheim Kontakt: Tel.: +49 (0)

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