How to Feed the Planet

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1 WOCO 15 How to Feed the Planet Bericht IAAS Headquarters Katholieke Universiteit Leuven Faculty of Bioscience Engineering Kasteelpark Arenberg 20 B-3001 Heverlee, Leuven, Belgium Tel: 0032 (0)

2 IAAS 58. Weltkongress: Bericht AufderSuchenachneuenLösungenum dieweltzuernährensind80studenten aus 24 verschiedenen Ländern Welt anlässlich des 58. IAAS Weltkongresses von der Nordsee bis über die Alpen gereist. Der Weltkongress (WoCo) des IAAS (Association of Students in AgriculturalandRelatedSciences)findet alljährlich statt und gilt als wichtigster Anlass unserer Organisation, bei dem allesektionenzusammentreffen.neben Fig.1&NIOZ&Besuch,&Seaweed&Centre.& der Generalversammlung zur Regelung von organisationsinternen AngelegenP heiten werden lokale Universitäten und Forschungszentren, wie auch Betriebe undindustrienbesucht.diesdientdazu um Wissen, Erfahrungen aber auch gegenseitiges Verständnis auszup tauschen und Diskussionen anzuregen. Das diesjährige Thema lautete How to feed the planet und brachte uns von den Niederlanden über Belgien in die SchweizundnachItalienandieExpo15. Unsere natürlichen Ressourcen werden immer knapper und bis 2050 werden voraussichtlich 9 Milliarden Leute die Erde bevölkern. Diese wollen nicht nur satt, sondern auch proteinreicher essen bei gesteigerter Lebensqualität. Somit steht unsere Generation vor bedeutenden Herausforderungen, welchenichtnurdurchwissenstransfer und Innovationen gelöst werden können, sondern vor allem handelnde Individuen benötigt. Deshalb wurde während des Kongresses nicht nur inspiriert und diskutiert, sondern auch konkrete Fähigkeiten erlernt, um die resultierenden Ideen in den verschiedenen Herkunftsländern der TeilnehmerInnenkonkretumzusetzen. DerStartschussfielindenNiederlanden mitdembesuchauftexel,einerinselin der Nordsee. Dort sind renommierte Forschungszentren für Ackerbau auf salzhaltigenböden,wieauchfür Fig.2&Belgian&Blue&Betriebbesuch.

3 Algenforschungstationiert.Ersteres, Salt Farm Texel, demonstriert neue Perspektiven für Landwirte mit stark versalzenen Böden. Das NIOZ, Royal Netherlands Institute for Sea Research, brachte uns die Forschung wie auch neue Verwendungen von Algen zur Humanernährung und EnergiegewinP nungnäher. Der darauffolgende Besuch an der Universität in Wageningen war Algenkultivierung und der Rolle der NahrungsmittelproduktionausTreibP hauskulturen gewidmet. Zudem stellten sie uns ihre Forschung an nachhaltigen Biomassenpflanzen mit bodenverbesp serndeneigenschaftenvor. Kurz darauf zügelte der WoCo in die Studentenstadt Leuven, Standort des IAASHauptsitzes.Hierfanddieoffizielle Eröffnungszeremonie mit WillkomP mensworten der Katholischen Universität (KU) Leuven, Barry Callebaut und der belgischen Regierung statt. Ebenso präsentierten sich unsere Partnerorganisationen EGEA und ICA, wie auch die IAAS Alumni bei dieser Gelegenheit. Fig.&3&Besuch&der&Wageningen&Universtität.& Die ersten Tage waren der IAAS Generalversammlung gewidmet mit dem Gastgeber KU Leuven. Das Symposiums zur Bedeutung von genetisch modifizieren Organismen (GMO) und deren Rolle in der Welternährung, regten zu spannenden Diskussionen an, bei welchen Wissenschaft und Ethik ungebremst aufeinandertreffen. Fig.& 4& Projekt& Präsentation& und& Softskills& Training& Beim Besuch der Europäischen KommissioninBrüsselwurdenwirüber die gemeinsame Agrarpolitik (CAP) der EU informiert. Dies gewährte uns einen wichtigen Einblick in die HerausP forderungen und Chancen dieses Programms. TechnikPLiebhaber kamen am Firmensitz von IMEC, ein weltweit führendes Forschungszentren für NanoP und Mikroelektronik, auf ihre vollen Kosten. Ein ehemaliges IAAS Mitglied eröffnete uns Einblicke deren Welt und Innovationen, besonders mit Hinblick auf deren Beitrag zu nachhaltiger Ernährung. Die Herausforderung Nachhaltigkeit in der Haarcht Brauerei und des grössten SchokoladenP lieferanten Barry Callebaut wurden uns vorgestelltundmiteinembesuchinden besagtenfabrikenabgerundet.

4 Über Nacht ging es weiter südwärts bis in die Schweiz. Nach einer langen Busfahrt erreichten wir Zürich, wo wir unsere Betten im Luftschutzkeller mit der Küche in der Kirchgemeinde Unterstrass bezogen, bevor wir uns auf den Weg an die ETH machten. An der Willkommensveranstaltungempfinguns Prof.Dr.NinaBuchmannimNamender ETH und des Departements für Umweltsystemwissenschaften.Als deren stellvertretende Vorsteherin wie auch LeiterindesWorldFoodSystemCenters stelltesiediesebeideninstitutionenvor und erweckte reges Interesse bei den TeilnehmerInnen. Dr. Alain Gaume, Leiter von Seed Care Research Biology von Syngenta Crop Protection, stellte deren Tätigkeiten und ForschungsP bereichevor. Anschliessend ging es direkt weiter mit dem ersten Kernelement des AufenthaltsinZürich,derCompanyPFair. An diesem Anlass konnten sich die Teilnehmer direkt mit Vertretern wichtiger Firmen, nebst StartPups und NGOs aus der Welt der NahrungsP mittelproduktionaustauschen. Fig.&5&IAAS&Vorstand&2015M2016& Die ETH mit dem Departement für Umweltsystemwissenschaften als Gastgeberin neben Syngenta, Barry CallebautundNespresso(Nestlé)waren diebekannterendarunter,aberauchdas World Food System Center und Ingenieure ohne Grenzen (Schweiz) waren u.a. präsent. Im RahmenP programm fanden verschiedene Vorträge von ETH Forschenden statt, welcheihrenbeitragzuunseremthema Howtofeedtheplanet darlegten. IndendarauffolgendenTagenwurdedie Generalversammlung in Zürich weitergeführt. Der Höhepunkt und gleichzeitig das Ende der GV waren die WahlendesinternationalenVorstandes. Fig.6&Wanderung&in&den&Schweizeralpen& Der neue Vorstand mit Josipa Arapovic aus Kroatien als Präsidentin wurde am Abendausgiebiggefeiert. Nach zwei Wochen intensivem Programm legten wir vor Mailand noch einenzwischenstoppindenmalerischen TessinerPAlpen ein. Die Bergkulisse motivierte alle die Wanderschuhe zu schnüren und erste BergsteigerP erfahrungen zu sammeln, was für viele mit der Erstbegegnung mit Schnee belohnt wurde. In den verbleibenden Tagen in den Bergen wurden in Trainings und Workshops die in Zürich begonnenenprojekteabgeschlossen. Auf der Reise nach Mailand im dichtbepackten Reisebus machten wir Halt in Castelrotto. Beim Besuch der VillaOrizzonteinCastelrottolerntenwir die Geschichte des Merlots im Tessin

5 und das Leben des hiesigen Bauern kennen. Mit der wunderschönen Landschaft im Hintergrund verstummten alle TeilP nehmerinnenbeimgenussvonrisotto, Fleisch undkäsevonbergbauernund lokalemwein. Endstation Mailand, die letzten Tage unserer gemeinsamen Zeit brachen an. Als erstes widmeten wir uns der Stadt Mailand als Zentrum der Lombardei, eine der wirtschaftlich dynamischsten und internationalsten Regionen der EU. Wir besuchten die Universität von Mailand, genauer die Agronomische Fakultät. Mit einer Reihe interessanter Vorträge zu Wassermanagement, Automatisierung in der Landwirtschaft und internationaler Kooperation und Zusammenarbeit, stellten verschiedene Mailänder Professoren ihre Tätigkeiten vor. Die Expo15 markierte den letzten offiziellen Teil des IAAS WoCo FeedingthePlanet,EnergyforLife ist das Motto der Expo und steht gross auf der Eingangspforte. Das Thema eignete sich hervorragend, um das gehörte und gelernte der vergangenen drei Wochen nocheinmalrevuepassierenzulassen. Am 26. Juli beendeten wir nach 21 Tagen in 4 Länder und über 1600km ReiseunserenKongressimPavillonder World Association of Agronomists (WAA). Unsere Teilnehmer gingen erfüllt von neuen Eindrücken, Wissen, unvergesslichen Momenten und neuen Freundschaften nach Hause. Das Organisationskomiteefreutsichdeshalb sehr über das erfolgreiche Gelingen des diesjährigen Weltkongresses. Die entstandenenfreundschaftenbildendie GrundlagefürweltweitenAustauschvon Wissen und Ideen im Agrarsektor. Dies bringt uns zusammen und lässt uns gemeinsam Lösungen finden für die HerausforderungenderZukunft.

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