Einführung in die Schlafmedizin. Workshop Herne

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1 Einführung in die Schlafmedizin 1 Workshop Herne

2 2 Der Patient mit Schlafapnoe

3 3 Der Patient mit Restless Legs Syndrom

4 Einführung in die Schlafmedizin 4 Der normale Schlaf Klassifikation der Schlafstörungen Die schlafbezogenen Atmungsstörungen

5 Beobachtung des Schlafs 5 Video, Ton Aufzeichnung von Hirnströmen (EEG), Augenbewegung, Muskelspannung = Polysomnographie Beobachtung der Reaktion auf Reize Aufzeichnung von Atmung, Puls, Blutdruck

6 6 Aufzeichnung des Schlafs - Polysomnographie

7 7 Polysomnographie

8 8 Polysomnographie

9 Stadium WACH O1-A2 C3-A2 F3-A2 EOG re 9 EOG re EMG

10 Stadium NREM 4 O1-A2 C3-A2 F3-A2 EOG re 10 EOG li EMG

11 11 Stadium REM

12 12 Das Profil der Schlafstadien

13 13 Kurze Schlafunterbrechungen (Arousal)

14 14 Kurze Schlafunterbrechungen (Arousal)

15 Beobachtung des Schlafs 15 Video, Ton Aufzeichnung von Hirnströmen (EEG), Augenbewegung, Muskelspannung = Polysomnographie Beobachtung der Reaktion auf Reize Aufzeichnung von Atmung, Puls, Blutdruck

16 Reaktion des Gehirns als Antwort auf Klopfen 1 1 = Reiz 1 2 = erhöhte Reaktionsbereitschaft 16 3 = Reiz 2 3 2

17 Atmung im Traumschlaf (REM-Schlaf) 1 1 min

18 Schnarchen im Schlaf sec

19 Einführung in die Schlafmedizin 19 Der normale Schlaf Klassifikation der Schlafstörungen Die schlafbezogenen Atmungsstörungen

20 Schlafstörungen Eigenständige Schlafstörungen (intrinsisch) Schlafstörungen von außen (extrinsisch) Z.B. durch Lärm, Wechsel der Zeitzonen, Stressbelastungen Schlafstörungen durch andere Krankheiten 20 Z.B. durch Schmerzen, Krebserkrankungen

21 Eigenständige Schlafstörungen 21 Störungen von Eintritt und/oder Kontinuität des Schlafs (Dyssomnien) Auffälligkeiten oder Störungen innerhalb des Schlafs, jedoch ohne Störung von Eintritt oder Kontinuität des Schlafs (Parasomnien) Störungen des 24-h-Rhythmus

22 Der Patient mit Restless Legs Syndrom 22 = Dyssomnie In Ruhe schmerzhafte Empfindungen in den Beinen Ein- und Durchschlafstörung. Gleichzeitig Bewegungszwang. Bewegung lindert Beschwerden. Im Schlaf periodische Bewegungen (s. Video).

23 Schlafwandeln (Somnambulismus) Zumeist Kinder, seltener Jugendliche Bewegungen, Verlassen des Betts bei Fortführung des Schlafs Verletzungsgefahr!!! Sonst harmlos. Fast immer spontanes Verschwinden. 23 = Parasomnie

24 Einführung in die Schlafmedizin 24 Der normale Schlaf Klassifikation der Schlafstörungen Die schlafbezogenen Atmungsstörungen

25 Schlafbezogene Atmungsstörungen 25 Wodurch entstehen die Atmungsstörungen? Welche Beschwerden werden verursacht? Sind die Atmungsstörungen gefährlich? Wie können die Atmungsstörungen diagnostiziert werden?

26 Das Schlafapnoeyndrom Kollapsneigung 26 Atempumpe

27 Pathophysiologie OSAS Rachen Atemwegsmuskeln 27 Atempumpe

28 28 Pathophysiologie OSAS

29 Begünstigende Faktoren für OSAS 29 Anatomie der oberen Luftwege Übergewicht Alter, Geschlecht, familiäre Disposition, ethnische Zugehörigkeit + Schlaf!!! Genußmittel (Alkohol, Nikotin) Medikamente Körperlage Verschiedene Grunderkrankungen

30 Pathophysiologie OSAS Rachen Atemwegsmuskeln Schlaf! Medikamente! 30 Atempumpe

31 Obstruktive Apnoe 31 1 min

32 Obstruktive Hypopnoe 32 1 min

33 Wodurch wird die Apnoe im Schlaf beendet? 33 Es findet eine Alarmreaktion im Körper statt (u.a. durch Sauerstoffmangel, CO2-Anstieg, Erhöhung des Atemwegswiderstandes). Die Alarmreaktion führt zu einer kurzzeitigen Schlafunterbrechung (Arousal). Das Arousal führt zu einer Aktivitätszunahme der oberen Atemwegsmuskulatur.

34 34

35 Pathophysiologie OSAS Rachen Atemwegsmuskeln Arousal! 35 Atempumpe

36 Schlafbezogene Atmungsstörungen 36 Wodurch entstehen die Atmungsstörungen? Welche Beschwerden werden verursacht? Sind die Atmungsstörungen gefährlich? Wie können die Atmungsstörungen diagnostiziert werden?

37 Beschwerdebild in der Nacht 37 Schnarchen, oft unregelmäßig (> 90%) Fremdanamnestisch Atempausen (ca. 75%) Erstickungsgefühl, Luftnot (ca. 25 %) Motorische Unruhe (ca. 50 %) Nächtliches Schwitzen (ca. 50%) Ausgeprägte Nykturie (ca. 30%) Mundtrockenheit, nächtlicher Durst (ca. 75%) Nächtlicher Reflux Durchschlafstörungen

38 Beschwerdebild am Tag 38 Tagesmüdigkeit, Tagesschläfrigkeit (ca. 70%) Morgendlicher Kopfschmerz (ca. 50%) Morgendliche Abgeschlagenheit (ca. 60%) Libidoprobleme (ca. 35%) Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme Ödeme Nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit

39 Schlafbezogene Atmungsstörungen 39 Wodurch entstehen die Atmungsstörungen? Welche Beschwerden werden verursacht? Sind die Atmungsstörungen gefährlich? Wie können die Atmungsstörungen diagnostiziert werden?

40 Gefährlichkeit der schlafbezogenen Atmungsstörungen Müdigkeit Unfallrisiko Störung der Herz-Kreislauf-Funktionen Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, koronare Herzerkrankung, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen 40 Eingeschränkte Lebenserwartung ohne Therapie

41 Schlafbezogene Atmungsstörungen 41 Wodurch entstehen die Atmungsstörungen? Welche Beschwerden werden verursacht? Sind die Atmungsstörungen gefährlich? Wie können die Atmungsstörungen diagnostiziert werden?

42 Diagnostisches Vorgehen 42 Anamnese, Krankengeschichte (Stufe 1) Körperliche Untersuchung (Stufe 2) Ambulante Registrierung der nächtlichen Atmung (Stufe 3) Kardiorespiratorische Polysomnographie (Stufe 4) Vigilanzuntersuchungen Ergänzende Untersuchungsleistungen (z.b: kardiovaskuläre Funktionsdiagnostik, klinischchemisches Labor etc., HNO-Befund, zahnärztlicher Befund)

43 Einführung in die Schlafmedizin 43 Der normale Schlaf Klassifikation der Schlafstörungen Die schlafbezogenen Atmungsstörungen

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