Infrastruktur. ein öffentliches Gut?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Infrastruktur. ein öffentliches Gut?"

Transkript

1 Universität Trier Fachbereich IV Volkswirtschaftslehre WS 2006/07 Seminar: Materielle und soziale Infrastruktur Leitung: Prof. Dr. H. Spehl und Dipl.-Geogr. M. Gensheimer Infrastruktur ein öffentliches Gut? Gramberg, Benjamin Zeughausstr Trier Tel.: 0177/ Matr.-Nr.: Fachsemester: 7 Studienfach: Angewandte Geographie Abgabedatum:

2 S. II Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis...III 1 Einführung Einleitung Infrastruktur Güterarten Merkmale von Gütern Ausschlussprinzip Rivalität im Konsum Private Güter, Clubgüter und Quasikollektivgüter Theorie öffentlicher Güter Gütercharakter der Infrastruktur Übertragung der Kollektivgütertheorie Relativierung der Kollektivgütertheorie Bereitstellung/Finanzierung von Infrastrukturgütern Ausschließbare Güter bei Nichtrivalität Staatlich oder privat? Infrastrukturgut Autobahn Fazit...13 Literaturverzeichnis...15

3 S. III Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Güterarten nach den Merkmalen Ausschluss und Rivalität... 4 Abb. 2: Systematisierung von Kollektivgütern... 8

4 S. 1 1 Einführung 1.1 Einleitung Diese Hausarbeit mit dem Thema bzw. der Fragestellung Infrastruktur ein öffentliches Gut? beschäftigt sich mit sozialen sowie materiellen Infrastrukturgütern und ihren Charaktereigenschaften. Die zentrale Frage ist daher, welcher Güterart Infrastruktur zugeordnet werden kann bzw. ob sie zugeordnet werden sollte und was sich daraus für Konsequenzen ergeben. Auch wenn das Thema auf den ersten Blick recht theoretisch erscheint, sind die hierzu gemachten Überlegungen, zumindest im wirtschaftspolitischen Kontext, recht aktuell. Oft hört oder liest man in den Medien die Schlagwörter öffentliches Gut und Privatisierung wie zum Beispiel in der aktuellen Diskussion um Autobahngebühren oder bei der vergangenen Einführung der LKW-Maut. Ob die in dieser Arbeit gemachten Überlegungen zur oben genannten Fragestellung und die hieraus gezogenen Schlüsse bzw. Ergebnisse Politik und Wirtschaft beeinflussen wird sich im Verlauf dieser Arbeit zeigen bzw. im Fazit verdeutlicht. Schon in dieser Einführung soll der Begriff Infrastruktur vorweggenommen und somit kurz erläutert werden, damit im Kapitel 2 näher auf die Bezeichnung Gut bzw. die unterschiedlichen Arten von volkswirtschaftlichen Gütern und deren Merkmale eingegangen werden kann. Außerdem soll hier die Theorie öffentlicher Güter sowie das Bereitstellungsproblem von so genannten öffentlichen Gütern betrachtet werden. In Kapitel 3 wird dann der Gütercharakter von Infrastruktur analysiert und versucht, die Gütertheorie auf Infrastruktur zu übertragen. Bereitstellung sowie Finanzierung von Infrastrukturgütern hat Kapitel 4 zum Thema. Zum Abschluss werden die Ergebnisse zusammengeführt und in Kapitel 5 ein Fazit gezogen 1.2 Infrastruktur Der Begriff Infrastruktur stammt ursprünglich aus dem Französischem, wo unter infrastructure in der Fachsprache der Eisenbahner erdgebundene Einrichtungen

5 S. 2 mit langer Lebensdauer 1, also Bahnkörper, Tunnel, Brücken etc. gemeint wurden. Die Nato nutzte dann diesen Begriff für Kasernen, Versorgungsdepots etc. bis er die heutige Bedeutung erlangte. 2 Allerdings gibt es heute laut Stobbe 3 keine allgemeingültige Definition, sondern Infrastruktur stelle inhaltlich eher ein Bündel ganz unterschiedlicher Einrichtungen dar. Weit verbreitet ist allerdings die Unterscheidung von zwei Hauptbereichen: die materielle sowie soziale Infrastruktur. Zur erstgenannten gehören bspw. Verkehrseinrichtungen, Ver- u. Entsorgungseinrichtungen und auch Anlagen zur Energieversorgung. Zur sozialen Infrastruktur werden hauptsächlich Bildungseinrichtungen sowie Anlagen des Kultur-, Gesundheits- und Freizeitbereichs gezählt. 4 Diese Einrichtungen haben gemeinsam, dass sie Vorraussetzung wirtschaftlicher Aktivität 5 sind und somit auch als Unterbau der Wirtschaft 6 bezeichnet werden können. Außerdem werden Investitionen in diese getätigt. Vom weiteren Infrastrukturbegriff spricht man, wenn neben dem oben beschriebenen Sachkapital auch Humankapital, also das menschliche Intelligenz- und Entwicklungspotenzial, mit einbezogen wird. 7 2 Güterarten Um die Fragestellung zu klären, ob Infrastruktur ein so genanntes öffentliches Gut ist, müssen zunächst verschiedene Arten von Gütern näher betrachtet werden und damit als Grundlage dienen. Die Merkmale und Eigenschaften der unterschiedlichen Güterarten, sowie insbesondere die Theorie öffentlicher Güter werden in diesem Kapitel dargestellt. 2.1 Merkmale von Gütern Grundsätzlich werden vier Güterarten unterschieden: Private Güter, Quasikollektivgüter, Clubgüter und rein öffentliche Güter (Kollektivgüter). Unterschieden bzw. charakterisiert werden diese durch die Anwendbarkeit bzw. Nicht- 1 Frey, R. L. (2005): Infrastruktur, in: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Hrsg.): Handwörterbuch der Raumordnung, Hannover, S Vgl. Ebenda, S Vgl. Stobbe, A. (1998): Zur Leistungsfähigkeit privaten Infrastrukturengagements, Frankfurt a. M.,. 4 Vgl. Frey (2005), S Vgl. Zimmermann, H.; Henke, K.-D. (2005): Finanzwissenschaft, München, S. 6 Vgl. Frey (2005), S Vgl. Zimmermann; Henke (2005), S.

6 S. 3 Anwendbarkeit des Ausschlussprinzips sowie durch das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein von Rivalität dies wird in Abb. 1 graphisch dargestellt Ausschlussprinzip Die Anwendbarkeit des Ausschlussprinzips bedeutet, dass ein Konsument von einem Gut ausgeschlossen werden kann oder von der Angebotsseite betrachtet, dass die Produzenten die Möglichkeit haben, Konsumenten nur nach Zahlung eines (Markt-)Preises ihr Gut nutzen zu lassen. Die Produzenten fänden natürlich auch Interessenten, wenn nicht die Möglichkeit bestünde diese durch ein Entgelt auszuschließen, doch würden sie das Gut dann mit großer Sicherheit nicht anbieten, da sie keine (zumindest kostendeckenden) Preise fordern könnten. Wenn Zahlungsunwillige vom Konsum eines Gutes (aufgrund einer fehlenden Möglichkeit oder auch aufgrund eines Nutzungsausschlusses, der mit zu hohen Kosten verbunden wäre) nicht auszuschließen sind, ist also das Ausschlussprinzip nicht anwendbar Rivalität im Konsum Das zweite Merkmal von Gütern, die Rivalität im Konsum, wird darüber bestimmt, ob der Konsum eines Gutes die Konsummöglichkeit/Nutzung weiterer Nachfrager schmälert oder nicht. Mehrer Konsumenten können das gleiche Gut ohne gegenseitige Beeinträchtigung nutzen oder eben nicht. Wenn der zusätzliche Konsum eines Gutes also keine weiteren Kosten verursacht herrscht Nichtrivalität beim Konsum; die weitere Inanspruchnahme des Gutes verursacht Grenzkosten von Null Private Güter, Clubgüter und Quasikollektivgüter Treffen beide Merkmale zu, d.h. ist das Ausschlussprinzip anwendbar und herrscht Rivalität beim Konsum, spricht man von (rein) privaten Gütern. Ein Auto beispielsweise ist ein privates Gut, da es nur über einen zu zahlenden Preis zu erhalten ist. Außerdem herrscht Rivalität beim Konsum, da mehrere Konsumenten dieses Gut nicht ohne Einschränkung nutzen können. 8 Vgl. Zimmermann; Henke (2005), S Vgl. Ebenda, S. 52.

7 S. 4 Abb. 1: Güterarten nach den Merkmalen Ausschluss und Rivalität Quelle: Veränderte Abb. nach: Zimmermann; Henke (2005), S. 53. Ist zwar ein Ausschluss über Gebühren möglich, herrscht aber keine Rivalität beim Konsum, spricht man von Clubgütern. Ein typisches Beispiel für Clubgüter ist das Kabelfernsehen: der Konsument muss zur Nutzung einen Preis zahlen, doch rivalisieren mehrere Nutzer nicht um das Gut. Gilt das Ausschlussprinzip nicht, herrscht aber Rivalität wie beispielsweise bei Fischbeständen in internationalen Gewässern spricht man von Quasi- Kollektivgütern. Als Mischgüter werden in dieser Abbildung Güter bezeichnet, deren Einordnung nicht eindeutig ist. Wie sich später zeigen wird könnte man viele Infrastrukturgüter als eine Art Mischgut bezeichnen. Die reguläre vierte Güterart, die öffentlichen Güter, werden nun in Kapitel 2.2 genauer betrachtet. 2.3 Theorie öffentlicher Güter Reine öffentliche Güter, die in der Literatur auch als Kollektivgüter bezeichnet werden 10, sind der polare Gegensatz zu rein privaten Gütern. Sie sind durch Nicht- Rivalität im Konsum gekennzeichnet und als Folge dessen (zumindest in der Theorie) auch durch das Nicht-Ausschlussprinzip; dieser Zusammenhang wird im 10 Vgl. Stobbe (1998), S. 119.

8 S. 5 Folgenden erklärt. Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Samuelson hat sich bereits in den 50er Jahren mit der gesamtwirtschaftlich optimalen Bereitstellung von öffentlichen Gütern beschäftigt. Durch auf dem Pareto-Optimum basierende Überlegungen hat er hierzu ein Modell entwickelt. Aus einer längeren Herleitung kam er letztendlich zu einer Gleichung, die aussagt, dass bei annahmegemäß einheitlicher Bereitstellungsmenge die Summer der individuellen Grenzraten der Substitution gleich der Grenzrate der Transformation 11 ist. Dies ist die Samuelsonsche Optimalbedingung für die Bereitstellung reiner öffentlicher Güter. 12 Bei öffentlichen Gütern hat die Nicht-Rivalität im Konsum wie oben bereits beschrieben zur Folge, dass die Grenzkosten bei weiterer Inanspruchnahme durch zusätzliche Konsumenten gleich Null sind. Daher wäre es volkswirtschaftlich ineffizient das einmal bereitgestellte Kollektivgut mit einem Entgelt zu belegen, um damit Konsumenten von der Nutzung auszuschließen. Der Nicht-Ausschluss ist teilweise auch auf fehlende technische Möglichkeiten bzw. auf damit im Zusammenhang stehende zu hohe Ausschlusskosten zurückzuführen. Ein Ausschluss setzt vorhandene bzw. durchsetzbare Eigentumsrechte voraus. 13 Da aus Effizienzgründen das Ausschlussprinzip bei bereits bereitgestellten öffentlichen Gütern nicht angewendet wird bzw. laut dieser Theorie nicht angewendet werden sollte, ergibt sich ein Problem für die Bereitstellung. Normalerweise ergibt sich der zu entrichtende Preis für die Nutzung eines Gutes über den Marktmechanismus. Dieser wird im Fall von öffentlichen Gütern allerdings nicht greifen, da potentielle Nutzer keinen Anreiz haben ihre tatsächliche Zahlungsbereitschaft/Wertschätzung für die Produktion eines Gutes (Präferenz) wahrheitsgemäß anzugeben. Dieses Verbergen von wahren Präferenzen, letztendlich eine im Vergleich zur wahren Wertschätzung niedrigere Zahlungsbereitschaft, führt zu einem verzerrtem Marktsignal, das ein Angebot des Gutes in zu geringer Menge zur Folge hätte. 14 Diese Strategie der Individuen wird auch als Trittbrettfahrer-Problem bezeichnet: sie verbergen ihre wahre Präferenz und Verlassen sich auf die ausreichende Zah- 11 Stobbe (1998), S Aufgrund des begrenzten Umfangs dieser Arbeit soll dies der Vollständigkeit halber erwähnt werden, aber nicht genauer ausgeführt werden. 13 Vgl. Stobbe (1998), S Vgl. Ebenda, S. 120.

9 S. 6 lungsbereitschaft anderer. Über den Marktmechanismus können (reine) öffentliche Güter nach dieser Argumentation nicht bereitgestellt bzw. finanziert werden es herrscht Marktversagen. Daher greift der Staat ein und somit verläuft eine Bereitstellung öffentlicher Güter über den politischen Prozess Gütercharakter der Infrastruktur Nach gängiger Argumentation in der Literatur werden Infrastrukturgütern Kollektivguteigenschaften zugeschrieben 16 also die oben beschriebenen Merkmale Nicht-Ausschluss und Nicht-Rivalität im Konsum. Da man davon ausgehen kann, dass Infrastrukturgüter für einen anonymen und großen Kreis von Nachfragern erstellt werden, wird das Trittbrettfahrerproblem im Folgenden als ein relevantes Problem bei der Bereitstellung angesehen Übertragung der Kollektivgütertheorie Beim Versuch diese Theorie auf Infrastrukturgüter zu übertragen bemerkt man schnell, dass diese nur sehr selten als reine öffentliche Güter charakterisiert werden können. Als Beispiel für ein klassisches materielles Infrastrukturgut wie einer Straße kann diesem nur bedingt der Status eines rein öffentlichen Gutes gegeben werden. Das Merkmal der Nicht-Rivalität kommt nur bei unausgelasteten Straßen zur Anwendung; das Merkmal des Nicht-Ausschlusses nur dann, wenn keine Gebühr zur Nutzung der Straße erhoben wird. Also spätestens während des Feierabendverkehrs und Aufkommen von Staus, also gegenseitiger Behinderung bei zunehmender Nutzung, wird die Nicht-Rivalität im Konsum in Frage gestellt. 18 Ebenso ist ein Konsumentenausschluss beim Beispiel der (Fernverkehrs-)Straße durchaus möglich und wird teilweise angewendet. Praktiziert wird dies beispielsweise in den USA, aber auch in vielen Nachbarländern Deutschlands wie z. B. in Frankreich, der Schweiz oder auch Tschechien durch Erhebung einer Mautgebühr. Aber auch in Deutschland führte die Einführung einer Autobahnmaut für LKWs (ab 12 t zulässigem Gesamtgewicht) im Jahr 2005 zu einem Teil-Ausschluss. In 15 Vgl Ebenda, S Ebenda, S Vgl. Ebenda, S Vgl. Ebenda, S. 122.

10 S. 7 der Praxis kann Ausschließbarkeit also vielfach als Kontrollproblem gesehen werden und diese Exklusivität kann künstlich eingeführt werden. Die verwendete Technik zum Konsumentenausschluss ist laut Stobbe von den physischen Eigenschaften des Gutes abhängig. Mit zunehmendem technischem Fortschritt nimmt die technische Nicht-Ausschließbarkeit aber ab, da es mehr und mehr technische Möglichkeiten wie bspw. unterschiedliche Arten elektronischer Verkehrsüberwachung gibt. Grund für den Nicht-Ausschluss ist daher meist nicht die Unmöglichkeit sondern der Gedanke der Ineffizienz bei Nicht-Rivalität im Konsum. Außerdem ist der Ausschluss das Ergebnis aus dem Zusammenwirken von verschiedenen institutionellen, ökonomischen und rechtlichen Gegebenheiten. 19 Als reine öffentliche Infrastrukturgüter, die ihren Charakter in der Regel nicht verlieren, sind freie Güter zu nennen wie Flüsse, Ozeane und der Luftraum, die zu Transportdiensten genutzt werden. 20 Die Übertragung der Kollektivgütertheorie auf Infrastrukturgüter ist schwierig; Infrastrukturgüter lassen sich kaum dauerhaft charakterisieren, das Trittbrettfahrerproblem kann unter Umständen angezweifelt werden und es gibt Ausnahmen wie bspw. Leuchttürme, die ein klassisches Kollektivgut darstellen, aber trotzdem privat zur Verfügung gestellt werden können. 21 Stobbe macht hierzu die Anmerkung, dass es sich eher um eine zwar elegante Theorie handelt, die aber keine bedeutsamen Anwendungsmöglichkeiten hat. 22 Im nächsten Abschnitt wird diese Theorie nun verändert. Die Charaktereigenschaften von Infrastrukturgütern werden differenzierter betrachtet. 3.2 Relativierung der Kollektivgütertheorie In der folgenden Analyse der komplexeren Güterwelt werden die Merkmale Nicht-Rivalität im Konsum und Nicht-Ausschlussprinzip von Konsumenten aufgenommen und erweitert. Abb. 2 soll diese erweiterte Betrachtungsweise graphisch darstellen. Hierbei ist auf der Ordinate das Merkmal Ausschluss anhand der Kosten eines individuellen Nutzungsausschlusses dargestellt und indirekt auch anhand der zur Verfügung ste- 19 Vgl. Ebenda, S. 122f. 20 Vgl. Ebenda, S Vgl. Ebenda, S. 120f. 22 Vgl. Ebenda, S. 122.

11 S. 8 henden Technik zum Ausschluss. Punkt K gibt auf dieser Achse an, ab wann die Kosten zum individuellen Nutzungsausschluss prohibitiv zu hoch werden und der Unternehmer vom Ausschluss absieht. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass es sich eher um einen Bereich als eine bestimmte Grenze handelt, da diese Kosten vom jeweiligen Gut individuell abhängig sind. Die Abszisse zeigt die Zahl der Mitnutzer an, die das Gut konsumieren und stellt somit den Grad der Rivalität im Konsum dar. Punkt N stellt einen Bereich dar, ab dem es zu einer gegenseitigen Beeinträchtigung im Konsum kommt; in Abhängigkeit der individuellen Bewertung der Nutzer. Ab Punkt M hat das Gut seine maximale Nutzeranzahl erreicht bzw. überschritten und stiftet daher keinen Nutzen mehr. 23 Abb. 2: Systematisierung von Kollektivgütern Quelle: Veränderte Abb. nach: Stobbe (1998), S. 53. Im Bereich A der Abbildung werden aufgrund des Nicht-Ausschlusses von Konsumenten (Ausschlusskosten sind prohibitiv zu hoch) und der vollständigen Nicht-Rivalität im Konsum reine Kollektivgüter dargestellt. Hierzu zählen beispielsweise Infrastrukturgüter wie der Hochwasserschutz von Deichen. 24 Auch das Gut Landesverteidigung bzw. Sicherheit vor äußerem Angriff gehört in diese Kategorie. Ein Ausschluss ist hierbei nicht möglich, da einem Angreifer kaum mitgeteilt werden kann, wer in welchem Maß zur Landesverteidigung beigetragen hat. Außerdem ist es dem Angreifer nicht möglich und er hat auch keinen Anlass, sei- 23 Vgl. Ebenda, S Vgl. Ebenda, S. 125.

12 S. 9 nen Feindseligkeiten entsprechend zu differenzieren. 25 Im Bereich B haben wir nun eine Gütergruppe, in der das Ausschlussprinzip zwar möglich wäre aber aufgrund der Nicht-Rivalität aus Effizienzgründen nicht durchgeführt wird. Durch einen Ausschluss könnte in diesem Fall aber ein Finanzierungsbeitrag zur Bereitstellung des Gutes geleistet werden sowie zur Präferenzaufdeckung beigetragen werden. Infrastrukturgüter wie Rohrleitungssysteme, Netze und Kläranlagen passen in diesen Güterbereich sie sind durch Nicht- Rivalität zumindest bis zu einer Kapazitätsgrenze (die hier als ausreichend angenommen wird) gekennzeichnet und ein individueller Nutzungsausschluss ist ohne hohe Kosten möglich wie bspw. durch die elektronische Überwachung von an einem Kanalnetz angeschlossene Nutzern. 26 Der Bereich C in Abb. 2 umfasst die potentiellen Clubgüter. Hier sind Ausschlusstechniken zu akzeptablen Kosten nutzbar. 27 Zu unterscheiden ist dieser Bereich allerdings von den (lokalen) Clubgütern in Abb. 1. Bei der jetzigen Betrachtungsweise wird behauptet (Abb. 2), dass mit zunehmender Nutzungsanzahl eine gegenseitige Beeinträchtigung entstehen kann. Dies ist für Mitgliederorganisationen wie Clubs oder Vereine anwendbar. Allerdings müssen diese die Möglichkeit haben Konsumenten von der Nutzung auszuschließen und die Mitglieder dieser Gruppe ziehen Nutzen aus einem gemeinsam verwendeten Gut. Da diese Exklusivclubs in diesem Fall unreine Kollektivgüter nutzen, kann es zu Überfüllung bzw. Überbeanspruchung kommen deshalb wird die Anzahl der Mitglieder begrenzt. Diese Clubtheorie lässt sich beispielsweise auf die Infrastrukturgüter Autobahn oder Hafen anwenden 28 : Beide Güter sind, zumindest bei steigender Zahl der Nutzer, von Rivalität geprägt und lassen prinzipiell einen Ausschluss über Nutzungsgebühren zu. Nun kann man über die Zahlung der Nutzungsgebühr zu einer Art Mitglied werden und dadurch legitimiert werden, das Gut zu nutzen. Im Prinzip wird durch den Ausschluss versucht, die Anzahl der Nutzer zu steuern, damit es bei der Nutzung eben nicht zu gegenseitiger Beeinträchtigung kommt. Problem ist hierbei (verglichen mit einem richtigen Club bzw. Verein) eine Obergrenze bzw. Kapazitätsgrenze festzulegen. Im Falle 25 Fritsch, M.; Wein, T.; Ewers, H.-J. (2005): Marktversagen und Wirtschaftspolitik. Makroökonomische Grundlagen staatlichen Handelns, München, S Vgl. Stobbe (1998), S Vgl. Stobbe (1998), S Vgl. Stobbe (1998), S. 137f.

13 S. 10 des Hafens mag dies möglich sein, wenn beispielsweise keine Anlegeplätze mehr zur Verfügung stehen ist die Kapazität ausgeschöpft. Im Falle der Autobahn ist dies schwieriger oder auch unmöglich. In Teilen der USA wird allerdings über die Höhe des Nutzungsentgelts versucht, gegenseitige Beeinträchtigung (negativer externer Effekt der Überfüllung ) im Konsum zu reduzieren: während der Rush- Hour müssen höhere Nutzungsgebühren an entsprechenden Mautstationen gezahlt werden. Im Bereich D werden Quasikollektivgüter betrachtet, die trotz zunehmender Rivalität im Konsum aus Kostengründen nicht dem Ausschlussprinzip unterworfen werden können Bereitstellung/Finanzierung von Infrastrukturgütern Hier soll nun versucht werden, die optimale Bereitstellungsart für Infrastrukturgüter zu finden bzw. Beispiele aufgezeigt werden, auf welchem Wege Wohlstandsverluste minimiert werden können. Probleme und Vor- bzw. Nachteile der Möglichkeiten staatlicher sowie marktwirtschaftlich privater Kontrolle und Einflussnahme werden verdeutlicht. 4.1 Ausschließbare Güter bei Nichtrivalität Bei der Betrachtung von Infrastrukturgütern, die nicht durch Rivalität im Konsum gekennzeichnet sind, aber durch die mögliche Anwendung des Ausschlussprinzips, fällt auf, dass der Marktmechanismus für die Errichtung von Anlagen dieser Art durchaus sorgen kann. Kinos oder Schwimmbäder bspw. erzeugen bei zusätzlicher Nutzung Grenzkosten von Null und sind durch die Anwendung des Ausschlussprinzips gekennzeichnet. Traditionell wird nun argumentiert, dass dieser Ausschluss zu Ineffizienz führt, auf der anderen Seite aber nötig ist, um Präferenzen aufzudecken: 30 Ausschlussverfahren erhalten dann Relevanz, wenn die Kenntnis der individuellen Präferenzen für allokative Entscheidungen benötigt wird. 31 In einer Entscheidungssituation, wenn es bisher noch keine Beschlüsse über einen möglichen Umfang eines Infrastrukturangebots und dessen Finanzie- 29 Vgl. Ebenda, S. 125f. 30 Vgl. Ebenda, S Ebenda, S. 126.

14 S. 11 rung gefallen ist, spielt der Ausschluss eine Rolle. Wenn das Gut allerdings schon bereitgestellt ist und eine unmittelbare Leistungsabgabe keine zusätzlichen variablen Kosten verursacht, werden nachträglichen Ausschlussverfahren keine Bedeutung mehr beigemessen. Zur Überprüfung, ob Märkte, also eine private Bereitstellung, zu einer ineffizienten Bereitstellung führen zeigt Stobbe 32 eine Methode auf, die auf dem Ramsey-Theorem beruht und langfristig gesehen, die Bereitstellungskosten beim Fall eines ausschließbaren öffentlichen Gutes mit einbezieht. So können bei privater Bereitstellung Grenzkosten von Null die Investitionskosten nicht decken und auch bei einer staatlichen Bereitstellung müssen verzerrende Steuern miteinbezogen werden, die zu Wohlstandsverlusten führen. Im Endeffekt zeigt das Ergebnis dieser Analyse, dass auch durch einen gewinnmaximierenden Monopolisten im Vergleich mit der staatlichen Bereitstellung keine höheren Wohlfahrtsverluste auftreten. Eine staatliche, unentgeltliche Bereitstellung ist somit unter diesen wohlfahrtstheoretischen Überlegungen nicht mehr einer privaten vorzuziehen. Damit ist ebenso gezeigt, dass durch Ausschluss von Konsumenten bei gleichzeitiger Nicht-Rivalität im Konsum es nicht automatisch zu Ineffizienz kommt Staatlich oder privat? Diese Frage, ob ein Infrastrukturgut nun staatlich oder privat bereitgestellt werden sollte bzw. wann und ob der Staat eingreifen sollte ist ein komplexes Thema über das es sehr unterschiedliche Meinungen gibt. Nach Fritsch, Wein, Ebers 34 ist nicht jedes Marktversagen ein Grund, der wirtschaftspolitisches Handeln erfordert. Ob der Staat zu einer Allokationsverbesserung beiträgt oder gar das Allokationsoptimum herbeiführen kann, ist abhängig von dem jeweiligen Sachverhalt bzw. der Art des Marktversagens. 35 Wie in Kap. 4.1 gezeigt wurde führt bei Infrastrukturgütern, die keine Rivalität im Konsum aufweisen, nicht automatisch ein Nicht-Ausschluss von Konsumenten und einhergehende staatliche Bereitstellung zum geringsten Wohlstandsverlust eine privatwirtschaftliche Bereitstellung ist auch in diesem Fall zu bedenken. 32 Vgl. Ebenda, S. 126ff. 33 Vgl. Ebenda, S Vgl. Fritsch; Wein; Ewers (2005), S Vgl. Ebenda, S. 92.

15 S. 12 Gegen eine zu optimistische Sichtweise der Möglichkeiten staatlichen Handelns sprechen 36 beispielsweise, dass staatliche Entscheidungsträger nicht notgedrungen über einen Informationsvorsprung (Präferenzen der Haushalte oder Kostenstrukturen von Unternehmungen) verfügen, dass nicht immer ausreichend zur Verfügung stehende Know-How staatlicher Entscheidungsträger und nicht zuletzt Eigeninteressen, die von Politikern eventuell in den Vordergrund gestellt werden könnten. Des Weiteren spielen die Kosten einer staatlichen Maßnahme eine zentrale Rolle, insbesondere Transaktionskosten, die für die staatliche Bürokratie nicht unerheblich sind und sich letztendlich durch verzerrende Steuern auswirken. 37 In diesem Zusammenhang sind auch so genannte meritorische Güter zu betrachten: Bei dieser Güterform führt der Staat meritorische Eingriffe durch, die die individuelle Nachfrageentscheidung korrigieren soll; bspw. durch eine längere Schulpflicht oder auch dem Verbot von Zigarettenwerbung Infrastrukturgut Autobahn Wie oben beschrieben kann sich der Charakter von Infrastrukturgütern leicht verändern. So kann aus einem rein öffentlichen Gut wie einer frei zugänglichen Straße ohne Stau relativ schnell ein laut Definition privates Gut werden, indem Nutzungsgebühren erhoben werden und es beispielsweise während der Rush-Hour zu einem Stau kommt. Bei der Überlegung zu Auswirkungen dieses Charakterwechsels auf die Bereitstellung (oder beim Beispiel Straße auch auf die Instandhaltung) und der damit verbundenen Finanzierung spielt eigentlich nur das Merkmal des Ausschlussprinzips eine entscheidende Rolle. In Deutschland werden der Straßenbau und die Instandhaltung der Straßen über Steuergelder finanziert. Käme es nun zum politischen Entschluss, eine Nutzungsgebühr zu erheben 39 gäbe es, zumindest vereinfacht, nur zwei Möglichkeiten. Entweder würde der Staat diesen Ausschluss direkt durchführen oder er übergäbe diese Aufgabe einer privaten Gesellschaft und somit der freien Marktwirtschaft 36 Ebenda, S Vgl. Ebenda, S. 92f. 38 Vgl. Brümmerhoff, D. (2001): Finanzwissenschaft, München/Wien, S Ob der Ausschluss über ein pauschales Entgelt in Form einer Jahresvignette, über die Erfassung von Streckenkilometern oder durch Aufstellung von Mautstationen erfolgt soll hierbei unberücksichtigt bleiben. Dies spielt eine eher eine Rolle bei der Frage zur Gerechtigkeit und Verteilung.

16 S. 13 (allerdings durch entsprechende Verträge abgesichert wohl kaum mit komplettem staatlichen Kontrollverlust). Beide Möglichkeiten hätten, auch aufgrund der Autolobby, eine Senkung der (Kfz-, evtl. Mineralöl-)Steuer zur Folge, da die Nachfrager nun direkt für die Nutzung bezahlen müssten und Bereitstellung bzw. Instandhaltung nicht mehr über Steuern finanziert würden. Ist der Staat Träger der Straße und somit Empfänger des Entgelts käme es quasi nur zu einer Umstrukturierung der Finanzierung. Ist aber eine Gesellschaft verantwortlich käme es mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem relativ höheren Preis für die Nutzung der Straße, da der Betreiber nicht nur kostendeckend arbeiten würde sondern versuchen würde seinen Gewinn zu maximieren. Allerdings sind dem gegenüber die Einwände und Bedenken aus Kap. 4.2 gegenüber zu stellen. Ein Ergebnis zur optimalen Allokation des Infrastrukturgutes Autobahn lässt sich daher nicht durch ein einfaches Gedankenexperiment finden. 5 Fazit Das Thema bzw. die Fragestellung Infrastruktur ein öffentliches Gut? dieser Arbeit ist sehr komplex und lässt auch nach genauerer Untersuchung keine endgültige Antwort zu. Wie gezeigt wurde, sind die zwei Wörter öffentliches Gut schon alleine ein Begriff über dessen Bedeutung sowie Definition sich diskutieren lässt. In der Literatur findet man nicht immer synonyme Verwendungen. Setzt man ein rein vor diesen Begriff fällt die Antwort leicht und wäre ein klares Nein, denn reine Infrastrukturgüter kommen in der Realität kaum vor, wenn man von der Schutzwirkung von Deichen und Landesverteidigung absieht. Der Begriff öffentliches Gut impliziert des Weiteren vielfach in der Literatur, das der Markt bei der Allokation dieser Güter versagt und sie daher in kollektiver bzw. staatlicher Regie erbracht werden müssen 40 Nimmt man an, dass dies der Bedeutungsgehalt vom öffentlichen Gut ist, könnte man ebenfalls mit Nein antworten, da diese Bedeutung in so einfacher Form auf Infrastrukturgüter nicht zutrifft. Definiert man öffentliches Gut allein über die Anwendbarkeit des Ausschlussprinzips käme man erneut zu einer negativen Antwort, da ein Ausschluss in den meisten Fällen keineswegs unmöglich ist. Hierbei sei erneut das Beispiel Autobahn angeführt, aber auch bspw. Schulbildung und der Besuch von Universi- 40 Ebenda, S. 354.

17 S. 14 täten, bei denen ein Ausschluss möglich ist und in manchen Staaten (in Deutschland seit kurzem auch von einigen Bundesländern im Bezug auf Universitäten) durchführt wird. Die Anwendbarkeit des Ausschlussprinzips ist in den meisten Fällen also gegeben; hängt aber auch in großem Maße mit den hiermit verbundenen Kosten zusammen. Ob das Ausschlussprinzip dann auch durchgeführt wird und, falls ja, wie vollständig man das Ausschlussprinzip anwendet 41 wird in der Praxis von den diesbezüglichen Vorstellungen von Staatsbürgern und Politkern 42 entschieden. Öffentliches Gut ist zudem vor allem in der Politik ein Schlag- bzw. Reizwort, was gerne (auch auf emotionaler Ebene) verwendet wird um potentielle Wähler zu beeinflussen, wenn es bspw. um den Zugang zu (Hochschul-)Bildung oder um Gebühren für Autobahnen geht. In diesem Zusammenhang wird der Begriff dann mit recht schwammigen Begriffen wie Gerechtigkeit, sozialer Politik, Chancengleichheit usw. benutzt. Wenn man trotz allem nach einer Bezeichnung/Klassifizierung für Infrastrukturgüter sucht, könnte man diesen noch am ehesten den Status eines Mischgutes einräumen und sie in dieser Weise bezeichnen. Eine Beantwortung der Frage dieser Hausarbeit mit Nein oder Ja kann im Endeffekt aber auch gar keine wirkliche, zumindest keine sich in der Praxis auswirkende, Bedeutung beigemessen werden, da eine Klassifizierung von Infrastruktur für die Realität keinen Sinn macht. Wie mit Infrastrukturgütern umgegangen wird, ob es bei einer staatlichen Bereitstellung bleibt, dazu kommt oder ob ein Gut dem freien Markt überlassen wird (werden kann), muss in der Regel von Fall zu Fall und in Abhängigkeit vom betroffenem Infrastrukturgut untersucht, beurteilt und dann individuell entschieden werden. 41 Ebenda, S Ebenda, S. 355.

18 S. 15 Literaturverzeichnis Brümmerhoff, D. (2001): Finanzwissenschaft, München/Wien, S Frey, R. L. (2005): Infrastruktur, in: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Hrsg.): Handwörterbuch der Raumordnung, Hannover, S Fritsch, M.; Wein, T.; Ewers, H.-J. (2005): Marktversagen und Wirtschaftspolitik. Makroökonomische Grundlagen staatlichen Handelns. 6. Aufl., München, S u. S Stobbe, A. (1998): Zur Leistungsfähigkeit privaten Infrastrukturengagements, Frankfurt a. M., S Zimmermann, H.; Henke, K.-D. (2005): Finanzwissenschaft. 9. Aufl., München, S

Wirtschaftspolitik. Übung 2 - Marktversagen

Wirtschaftspolitik. Übung 2 - Marktversagen Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl.-WiWi Kai Kohler Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Sommersemester 2007 Wirtschaftspolitik

Mehr

Übung zur Vorlesung Grundlagen der Wirtschaftspolitik

Übung zur Vorlesung Grundlagen der Wirtschaftspolitik Übung zur Vorlesung Grundlagen der Wirtschaftspolitik Mo, 10:15-11:45 Uhr, HS 3 Sprechstunde Susanne Fricke: nach Vereinbarung susanne.fricke@uni-jena.de Übung "Grundlagen der Wirtschaftspolitik" WS 14/15,

Mehr

I. DIE ROLLE DES ÖFFENTLICHEN SEKTORS IN EINER MARKTWIRTSCHAFT: ANALYTISCHE GRUNDLAGEN

I. DIE ROLLE DES ÖFFENTLICHEN SEKTORS IN EINER MARKTWIRTSCHAFT: ANALYTISCHE GRUNDLAGEN I. DIE ROLLE DES ÖFFENTLICHEN SEKTORS IN EINER MARKTWIRTSCHAFT: ANALYTISCHE GRUNDLAGEN 1. Die Effizienz von Märkten a) Partialanalytische Betrachtung Effizienz = genau das wird produziert, was es wert

Mehr

Übung zur Kommunalökonomie

Übung zur Kommunalökonomie Übung zur Kommunalökonomie 01. Dezember 2009 Susie Lee Wintersemester 2009/10 Aufgabe 1 (Öffentliche Güter) Erläutern Sie in einem Diagramm die optimale Finanzierung eines öffentlichen Gutes für den Fall,

Mehr

Volkswirtschaftliche Bedeutung des Service public in der Schweiz

Volkswirtschaftliche Bedeutung des Service public in der Schweiz Volkswirtschaftliche Bedeutung des in der Schweiz Public Recruiting Forum 2009 16. September 2009 Was ist? Dienstleistungen «im Allgemeininteresse» «umfasst eine politisch definierte Grundversorgung mit

Mehr

Wirtschaftspolitik. Übung 3 - Marktversagen und externe Effekte. 1 Marktversagen. 2 Öffentliche Güter und gesellschaftliche Ressourcen

Wirtschaftspolitik. Übung 3 - Marktversagen und externe Effekte. 1 Marktversagen. 2 Öffentliche Güter und gesellschaftliche Ressourcen Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl.-Math. oec. Daniel Siepe Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Sommersemester 2010

Mehr

Kapitel V. Öffentliche versus private Produktion

Kapitel V. Öffentliche versus private Produktion Kapitel V Öffentliche versus private Produktion Teil V/1 Fragestellung: Soll der Staat überhaupt Güter und Dienstleistungen selbst produzieren oder Produktionsunternehmen besitzen, oder soll die Produktion

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Teil I Normative Theorie der Staatstätigkeit

Inhaltsverzeichnis. Teil I Normative Theorie der Staatstätigkeit Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 1 1.1 Was ist Finanzwissenschaft? 1 1.2 Was ist der Staat? 5 1.3 Der Umfang der Staatstätigkeit 8 1.4 Übungsaufgaben zu Kapitel 1 11 Teil I Normative Theorie der Staatstätigkeit

Mehr

Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden

Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden Sperrvermerk Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden Bachelorarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben 1. Einleitendes Kapitel 1.1.1 Einen Text einleiten und zum Thema hinführen In der vorliegenden Arbeit geht es um... Schwerpunkt dieser Arbeit ist...

Mehr

Bachelorarbeit. Preisvergleichdienste auf Smartphones: Vergleich deutscher Anbieter und technische Trends. Vorgelegt von.

Bachelorarbeit. Preisvergleichdienste auf Smartphones: Vergleich deutscher Anbieter und technische Trends. Vorgelegt von. Leibniz Universität Hannover Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik Leiter: Prof. Dr. Breitner Bachelorarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.)

Mehr

Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen

Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen mathe online Skripten http://www.mathe-online.at/skripten/ Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen Franz Embacher Fakultät für Mathematik der Universität Wien E-mail: franz.embacher@univie.ac.at

Mehr

Einführung in die. Regulierungsökonomie. Juristische Fakultät Lehrstuhl für Steuerrecht und Wirtschaftsrecht Karsten Zippack, M.Sc.

Einführung in die. Regulierungsökonomie. Juristische Fakultät Lehrstuhl für Steuerrecht und Wirtschaftsrecht Karsten Zippack, M.Sc. Einführung in die Regulierungsökonomie Juristische Fakultät Lehrstuhl für Steuerrecht und Wirtschaftsrecht Karsten Zippack, M.Sc. Regulierungsökonomie Wiederholung Was sind Märkte und wie lassen sich diese

Mehr

Ausgewählte Konzepte der Steuerwirkungslehre

Ausgewählte Konzepte der Steuerwirkungslehre Dr. habil. Burkhard Utecht Berufsakademie Thüringen Staatliche Studienakademie Studienbereich Wirtschaft Studienstandort Eisenach VWL im 6. Semester Finanzwissenschaft Ausgewählte Konzepte der Steuerwirkungslehre

Mehr

8. Öentlich bereitgestellte private Güter

8. Öentlich bereitgestellte private Güter 8. Öentlich bereitgestellte private Güter Staatliche Bereitstellung privater Güter, z.b. medizinische Versorgung oder Schulwesen: i.d.r. weitgehend aus Steuermitteln statt Gebühren nanziert Verbrauch rationiert.

Mehr

b) Bestimmen Sie verbal den Leistungsstandard x für einen typischen Nutzer. (2 Punkte)

b) Bestimmen Sie verbal den Leistungsstandard x für einen typischen Nutzer. (2 Punkte) Aufgabe 1) (37 Punkte) Derzeit erfolgt die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland über die Gebühreneinzugszentrale (GEZ), die Zwangsbeiträge einzieht. Diese Zwangsbeiträge orientieren

Mehr

Kundenzufriedenheit Beschwerdemanagement als Instrument zur Kundenbindung

Kundenzufriedenheit Beschwerdemanagement als Instrument zur Kundenbindung Thomas Artur Roner Kundenzufriedenheit Beschwerdemanagement als Instrument zur Kundenbindung Diplom.de Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis I II 1. Einleitung 1 2. Begriffsklärungen

Mehr

Lösungen zu Aufgabensammlung. Wachstumstheorie: Aufgabensammlung I. Was versteht man unter dem Begriff Produktionspotential einer Volkswirtschaft?

Lösungen zu Aufgabensammlung. Wachstumstheorie: Aufgabensammlung I. Was versteht man unter dem Begriff Produktionspotential einer Volkswirtschaft? Thema Dokumentart Makroökonomie: Wachstumstheorie und -politik Lösungen zu Aufgabensammlung LÖSUNGEN Wachstumstheorie: Aufgabensammlung I Aufgabe 1 1.1 Was versteht man unter dem Begriff Produktionspotential

Mehr

7. Budgetdezite und Fiskalpolitik

7. Budgetdezite und Fiskalpolitik 7. Budgetdezite und Fiskalpolitik Lit.: Blanchard/Illing, Kap. 26, Romer Kap. 11 Keynesianismus: Staatsdezit kann Konjunktur ankurbeln. OECD Länder: seit Beginn des 20 Jhd. deutliche Zunahme der Schuldennanzierung.

Mehr

Wirtschaftsordung SS 2010

Wirtschaftsordung SS 2010 Entwicklungsländer und Wirtschaftsordung Veranstaltung Nr. 4 SS 2010 Was ist eine Wirtschaftsordung? Gesamtheit aller Regeln einer Wirtschaft, die individuelles Verhalten steuern Organisationsprinzipien

Mehr

Nutzerfinanzierung als nachhaltiges Finanzierungskonzept

Nutzerfinanzierung als nachhaltiges Finanzierungskonzept Nutzerfinanzierung als nachhaltiges skonzept Professor Torsten R. Böger, VIFG mbh VerkehrsInfrastruktursGesellschaft mbh Symposium Nachhaltigkeit in der Bahntechnik Belastung oder Mehrwert? Dresden, 19.

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen Ergebnisse 77 5 Ergebnisse Das folgende Kapitel widmet sich der statistischen Auswertung der Daten zur Ü- berprüfung der Hypothesen. Die hier verwendeten Daten wurden mit den in 4.3 beschriebenen Instrumenten

Mehr

Finanzwissenschaft I Finanz- und Wirtschaftspolitik

Finanzwissenschaft I Finanz- und Wirtschaftspolitik PD Dr. Siegfried Gelbhaar Fachbereich IV: Wirtschafts- und Sozialwissenschaften / Mathematik, Informatik U N IV E R S IT Ä T TRIE R Vorlesung im Hauptstudium Finanzwissenschaft I Finanz- und Wirtschaftspolitik

Mehr

Bachelorarbeit. Brennpunkt Gemeinsame Agrarpolitik. Die GAP der EU im Spannungsfeld zwischen ökonomischer Ineffizienz und Interessen der Agrarlobby?

Bachelorarbeit. Brennpunkt Gemeinsame Agrarpolitik. Die GAP der EU im Spannungsfeld zwischen ökonomischer Ineffizienz und Interessen der Agrarlobby? Bachelorarbeit Ben Witthaus Brennpunkt Gemeinsame Agrarpolitik Die GAP der EU im Spannungsfeld zwischen ökonomischer Ineffizienz und Interessen der Agrarlobby? Bachelor + Master Publishing Ben Witthaus

Mehr

E-Business Seminar SS 2005

E-Business Seminar SS 2005 E-Business Seminar SS 2005 Beschreibung von Interorganisationalen Informationssystemen (IOIS) und Industriestrukturen Vorgetragen von Martin Leenders Bearbeiteter Text: Contours of diffusion of electronic

Mehr

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 1 Die Beseitigung der nach allgemeiner Ansicht zu hohen Arbeitslosigkeit ist heute das wirtschaftspolitische Problem Nummer eins. Um dieses Problem

Mehr

«Eine Person ist funktional gesund, wenn sie möglichst kompetent mit einem möglichst gesunden Körper an möglichst normalisierten Lebensbereichen

«Eine Person ist funktional gesund, wenn sie möglichst kompetent mit einem möglichst gesunden Körper an möglichst normalisierten Lebensbereichen 18 «Eine Person ist funktional gesund, wenn sie möglichst kompetent mit einem möglichst gesunden Körper an möglichst normalisierten Lebensbereichen teilnimmt und teilhat.» 3Das Konzept der Funktionalen

Mehr

Einführung in die Mikroökonomie

Einführung in die Mikroökonomie Einführung in die Mikroökonomie Übungsaufgaben (10) 1. Was bedeutet Nettowohlfahrtsverlust? Warum führt eine Preisobergrenze normalerweise zu einem Nettowohlfahrtsverlust? Der Nettowohlfahrtsverlust bezieht

Mehr

IMMOBILIENMARKT Arbeitsauftrag

IMMOBILIENMARKT Arbeitsauftrag Aufgabe 1 Weshalb nehmen Immobilien in der Volkswirtschaft der Schweiz eine bedeutende Stellung ein? Nennen Sie drei Beispiele. Aufgabe 2 a) Weshalb beeinflusst das Zinsniveau die Nachfrage nach Immobilien

Mehr

1 Einleitung. 1.1 Motivation

1 Einleitung. 1.1 Motivation 1 Einleitung 1.1 Motivation Eine zunehmende Globalisierung in Verbindung mit der Verbreitung des elektronischen Handels, stets kürzer werdende Produktlebenszyklen und eine hohe Variantenvielfalt konstituieren

Mehr

Sprechzettel für die PK am 21.1. Plädoyer für eine Privatisierungsoffensive NRW KERNPUNKTE:

Sprechzettel für die PK am 21.1. Plädoyer für eine Privatisierungsoffensive NRW KERNPUNKTE: DICE Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 40204 Düsseldorf Sprechzettel für die PK am 21.1. Professor Dr. Justus Haucap Direktor Telefon +49 211 81-15494 Telefax +49 211 81-15499 haucap@dice.hhu.de Düsseldorf,

Mehr

Eine ökonomische Analyse der gesetzlichen Unfallversicherung

Eine ökonomische Analyse der gesetzlichen Unfallversicherung Axel Busch Eine ökonomische Analyse der gesetzlichen Unfallversicherung PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften Inhaltsverzeichnis Verzeichnis der Abbildungen, Anhänge, Tabellen und Übersichten

Mehr

SOZIALE SICHERUNG DURCH MARKT UND STAAT

SOZIALE SICHERUNG DURCH MARKT UND STAAT SOZIALE SICHERUNG DURCH MARKT UND STAAT Sommersemester 2011 Prof. Dr. Wolfgang Buchholz 1. Einführung a) Soziale Sicherung als Teil der Staatsaufgaben: Versuch einer Einordnung Weshalb soll der Staat in

Mehr

Business Value Launch 2006

Business Value Launch 2006 Quantitative Methoden Inferenzstatistik alea iacta est 11.04.2008 Prof. Dr. Walter Hussy und David Tobinski UDE.EDUcation College im Rahmen des dokforums Universität Duisburg-Essen Inferenzstatistik Erläuterung

Mehr

1 Volkswirtschaftliche Grundlagen des Gesundheitswesens

1 Volkswirtschaftliche Grundlagen des Gesundheitswesens 1 Volkswirtschaftliche Grundlagen des Gesundheitswesens Prof. Dr. Werner Smolny, Institut für Wirtschaftspolitik Literatur zur Vertiefung Mankiw, N. Gregory und Mark Taylor, Grundzüge der Volkswirtschaftslehre,

Mehr

Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate

Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate von Julia Becker Erstauflage Diplomica Verlag 2015 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95850 860 6 schnell und portofrei

Mehr

Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel Fachbereich Versorgungstechnik

Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel Fachbereich Versorgungstechnik Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel Fachbereich Versorgungstechnik Master Outsourcing in der Instandhaltung Potentiale Chancen Risiken Christoph Loy Matrikel Nr.: 20074139 Erstprüfer: Professor Dr.-Ing.

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Kapitel I. Einführung

Inhaltsverzeichnis. Kapitel I. Einführung Inhaltsverzeichnis Kapitel I Einführung 1. Was ist Gesundheitsökonomik? 1 Definition Gesundheitsökonomik 1 1.2. Kritik an der Gesundheitsökonomik 2 2. Gesundheitsökonomik Fachdisziplin 3 2.1. Gesundheitsversorgung

Mehr

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Jun.-Prof. Dr. Philipp Engler, Michael Paetz LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4 Aufgabe 1: IS-Kurve Leiten Sie graphisch mit Hilfe

Mehr

Semester: -- Workload: 150 h ECTS Punkte: 5

Semester: -- Workload: 150 h ECTS Punkte: 5 Modulbezeichnung: Modulnummer: BMIK Mikroökonomie Semester: -- Dauer: Minimaldauer 1 Semester Modultyp: Pflicht, Wahlpflicht Regulär angeboten im: WS, SS Workload: 150 h ECTS Punkte: 5 keine Unterrichtssprache:

Mehr

A259414. Johannes Högner. Private Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur -

A259414. Johannes Högner. Private Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur - A Johannes Högner Private Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur - Eine theoretische Analyse und empirische Untersuchung anhand von Fallstudien A259414 Seite IV Inhaltsübersicht 1 Einleitung 1 1.1

Mehr

Der Rechner. Grundbegriffe. Aufbau. Funktionsweise. Betriebssystem. Kategorisierung. PC-Komponenten. Prof. Dr. Aris Christidis

Der Rechner. Grundbegriffe. Aufbau. Funktionsweise. Betriebssystem. Kategorisierung. PC-Komponenten. Prof. Dr. Aris Christidis Der Rechner Grundbegriffe Aufbau Funktionsweise Betriebssystem Kategorisierung PC-Komponenten Auf der Grundlage eines Programms kann ein Computer Daten mit seiner Umgebung austauschen, mathematische und

Mehr

Teil I. Theoretisch methodischer Teil

Teil I. Theoretisch methodischer Teil Teil I Theoretisch methodischer Teil 1 Einleitung In vielen Bereichen der Praxis sind Schätzungen über künftige Entwicklungen wichtiger makroökonomischer Größen von entscheidender Bedeutung für den Erfolg

Mehr

Der more economic based approach in der Staatlichen Beihilfe

Der more economic based approach in der Staatlichen Beihilfe Competition Competence Report 1/ 2005 Competition Competence Report Der more economic based approach in der Staatlichen Beihilfe In der Beurteilung von staatlichen Beihilfen waren ökonomischen Analysen

Mehr

TEIL A: SCHRIFTLICHER AUSDRUCK

TEIL A: SCHRIFTLICHER AUSDRUCK ΥΠΟΥΡΓΕΙΟ ΠΑΙ ΕΙΑΣ ΚΑΙ ΠΟΛΙΤΙΣΜΟΥ ΙΕΥΘΥΝΣΗ ΑΝΩΤΕΡΗΣ ΚΑΙ ΑΝΩΤΑΤΗΣ ΕΚΠΑΙ ΕΥΣΗΣ ΥΠΗΡΕΣΙΑ ΕΞΕΤΑΣΕΩΝ ΓΡΑΠΤΗ ΕΞΕΤΑΣΗ ΓΙΑ ΙΑΠΙΣΤΩΣΗ ΤΗΣ ΠΟΛΥ ΚΑΛΗΣ ΓΝΩΣΗΣ ΤΗΣ ΓΕΡΜΑΝΙΚΗΣ ΓΛΩΣΣΑΣ ΓΙΑ ΜΕΛΗ ΤΗΣ ΑΣΤΥΝΟΜΙΑΣ Θέµα: Γερµανικά

Mehr

6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick

6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick 437 6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick Immer wieder scheitern Projekte zur Software-Gestaltung im Öffentlichen Dienst bzw. sie laufen nicht wie geplant ab. Dies ist für sich genommen nicht weiter

Mehr

Aufgabenblatt 5: Intertemporale Entscheidungsaspekte

Aufgabenblatt 5: Intertemporale Entscheidungsaspekte Aufgabenblatt 5: Intertemporale Entscheidungsaspekte Lösungsskizze Bitten beachten Sie, dass diese Lösungsskizze lediglich als Hilfestellung zur eigenständigen Lösung der Aufgaben gedacht ist. Sie erhebt

Mehr

OTTO-VON GUERICKE-UNIVERSITÄT MAGDEBURG FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT

OTTO-VON GUERICKE-UNIVERSITÄT MAGDEBURG FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT OTTO-VON GUERICKE-UNIVERSITÄT MAGDEBURG FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT Prof. Dr. Joachim Weimann Kommentierte Gliederung zur Vorlesung Einführung in die Volkswirtschaftslehre im Wintersemester 2006/2007

Mehr

Kursmaterial: Geld und Kredit

Kursmaterial: Geld und Kredit Handout : Die Entstehung von Geld in einer Tauschwirtschaft Prof. Dr. Thomas Lux Lehrstuhl für Geld, Währung und Internationale Finanzmärkte Institut für Volkswirtschaftslehre Universität Kiel Kursmaterial:

Mehr

Klausur Basismodul Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Klausur Basismodul Einführung in die Volkswirtschaftslehre Friedrich-Schiller-Universität Jena Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre Makroökonomik PD Dr. Markus Pasche Klausur Basismodul Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Mehr

Welche Gründe liefert die ökonomische Theorie für die Pflichtversicherung und die Versicherungspflicht?

Welche Gründe liefert die ökonomische Theorie für die Pflichtversicherung und die Versicherungspflicht? Welche Gründe liefert die ökonomische Theorie für die Pflichtversicherung und die Versicherungspflicht? Christoph Ziems 1. Einleitung... 3 2. Versicherung und Versicherungsmarkt... 4 2.1. Definition Versicherung...

Mehr

Grundzüge der Finanzwissenschaft

Grundzüge der Finanzwissenschaft Berthold U. Wigger Grundzüge der Finanzwissenschaft Zweite, verbesserte und erweiterte Auflage Mit 36 Abbildungen und 16 Tabellen Springer Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 1 1.1 Was ist Finanzwissenschaft?

Mehr

Lärmminderungsplanung: Stand der nationalen Gesetzgebung

Lärmminderungsplanung: Stand der nationalen Gesetzgebung 1 Lärmminderungsplanung: Stand der nationalen Gesetzgebung 17.10.2005, Berlin Fachtagung Lärmminderungs- und Luftreinhalteplanung Ass. jur. Manuela Rottmann 2 Überblick I. Bisherige Rechtslage II. Umgebungslärmrichtlinie

Mehr

Führung und Personalpsychologie

Führung und Personalpsychologie Leseprobe Führung und Personalpsychologie Stefan Melchior Christina Neumann Friedemann W. Nerdinger4 Wissenschaftliche Weiterbildung Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Einleitung...5 1 Führung von

Mehr

Mikroökonomik I Aufgaben Dozentin: Michelle von Gunten,

Mikroökonomik I Aufgaben Dozentin: Michelle von Gunten, LionsExchange End-Term Repetitorium (HS15) Mikroökonomik I Aufgaben Dozentin: Michelle von Gunten, michelle.vongunten@uzh.ch LionsExchange (LEX) Mikroökonomik I Aufgaben Repetitorium (HS15) - Michelle

Mehr

Risikomanagement. Lernziele des Kapitels Risikomanagement. Sie können

Risikomanagement. Lernziele des Kapitels Risikomanagement. Sie können management Lernziele des Kapitels management Sie können mindestens fünf Lieferobjekte aufführen, die eine Beziehung zum management aufweisen und diese Beziehung erläutern. die Entwicklung von potenziellen

Mehr

Output Input. Ziel Mittel. Ziel Mittel. Ziel Mittel. AUFGABE 3/ Übungsblatt #1. a) Ökonomisches Prinzip

Output Input. Ziel Mittel. Ziel Mittel. Ziel Mittel. AUFGABE 3/ Übungsblatt #1. a) Ökonomisches Prinzip AUFGABE 3/ Übungsblatt #1 a) Ökonomisches Prinzip Problem: Es soll eine Ziel-Mittel-Relation optimiert werden, bei der ein Zielkonflikt besteht! Üblicherweise: Ziel Mittel oder Output Input Minimalprinzip:

Mehr

16 Risiko und Versicherungsmärkte

16 Risiko und Versicherungsmärkte 16 Risiko und Versicherungsmärkte Entscheidungen bei Unsicherheit sind Entscheidungen, die mehrere mögliche Auswirkungen haben. Kauf eines Lotterieloses Kauf einer Aktie Mitnahme eines Regenschirms Abschluss

Mehr

Wie schreibt man eine Seminararbeit?

Wie schreibt man eine Seminararbeit? Wie schreibt man eine Seminararbeit? Eine kurze Einführung LS. Prof. Schulze, 27.04.2004 Vorgehensweise Literatur bearbeiten Grobgliederung Feingliederung (Argumentationskette in Stichpunkten) Zwischenbericht

Mehr

Fundamente gießen Durch Netzwerke Finanzierungen erschließen Dörte von Kittlitz, Selbsthilfe-Büro Niedersachsen, Hannover

Fundamente gießen Durch Netzwerke Finanzierungen erschließen Dörte von Kittlitz, Selbsthilfe-Büro Niedersachsen, Hannover Fundamente gießen Durch Netzwerke Finanzierungen erschließen Dörte von Kittlitz, Selbsthilfe-Büro Niedersachsen, Hannover Referat anlässlich der 33. Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen

Mehr

Ökonomische Bewertung: Hintergrund und Methodenüberblick

Ökonomische Bewertung: Hintergrund und Methodenüberblick Ökonomische Bewertung: Hintergrund und Methodenüberblick Prof. Dr. Frank Wätzold (Brandenburgische Technische Universität Cottbus) Vilm 8.11.2011 SEITE 1 SEITE 2 Einleitung Einleitung 1. Vom Dessert zur

Mehr

Zukunft unternehmen 20 Jahre Bürgschafts bank Sachsen: Effekte auf die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen Vorstellung der Studie

Zukunft unternehmen 20 Jahre Bürgschafts bank Sachsen: Effekte auf die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen Vorstellung der Studie Bürgschaftsbank Sachsen GmbH Anton-Graff-Straße 20 / 01309 Dresden Telefon 0351 4409-0 / Telefax 0351 4409-450 info@bbs-sachsen.de / www.bbs-sachsen.de Zukunft unternehmen 20 Jahre Bürgschafts bank Sachsen:

Mehr

Ist Fernsehen schädlich für die eigene Meinung oder fördert es unabhängig zu denken?

Ist Fernsehen schädlich für die eigene Meinung oder fördert es unabhängig zu denken? UErörterung zu dem Thema Ist Fernsehen schädlich für die eigene Meinung oder fördert es unabhängig zu denken? 2000 by christoph hoffmann Seite I Gliederung 1. In zu großen Mengen ist alles schädlich. 2.

Mehr

Ägypten als IT-Offshoring Standort: Chancen und Herausforderungen. Diplomarbeit

Ägypten als IT-Offshoring Standort: Chancen und Herausforderungen. Diplomarbeit Ägypten als IT-Offshoring Standort: Chancen und Herausforderungen Diplomarbeit zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover

Mehr

Gutes Leben was ist das?

Gutes Leben was ist das? Lukas Bayer Jahrgangsstufe 12 Im Hirschgarten 1 67435 Neustadt Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium Landwehrstraße22 67433 Neustadt a. d. Weinstraße Gutes Leben was ist das? Gutes Leben für alle was genau ist das

Mehr

Öffentliche Güter: Definitionen

Öffentliche Güter: Definitionen Ökonomische Theorie der Politik B.1.1 Öffentliche Güter: Definitionen Ein Gut ist nichtrival in der Nutzung, wenn seine Nutzung durch einen Nutzer die Nutzungsmöglichkeiten aller anderen (potentiellen)

Mehr

Social Supply Chain Management

Social Supply Chain Management Social Supply Chain Management Wettbewerbsvorteile durch Social Supply Chain Management aus ressourcenorientierter Sicht (Johannes Nußbaum) Abstract Der Druck, soziale Auswirkungen entlang der Supply Chain

Mehr

Generalthema: Organisationsformen des Kreditgeschäfts. Fragen Thema 7: Künftige Organisationsformen des Kreditgeschäfts

Generalthema: Organisationsformen des Kreditgeschäfts. Fragen Thema 7: Künftige Organisationsformen des Kreditgeschäfts Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg Prof. Dr. Hartmut Schmidt Integrationsseminar zur BBL und ABWL Wintersemester 2004/2005 Zuständiger Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. Sandro Zarß Generalthema:

Mehr

2. Mai 2011. Geldtheorie und -politik. Die Risiko- und Terminstruktur von Zinsen (Mishkin, Kapitel 6)

2. Mai 2011. Geldtheorie und -politik. Die Risiko- und Terminstruktur von Zinsen (Mishkin, Kapitel 6) Geldtheorie und -politik Die Risiko- und Terminstruktur von Zinsen (Mishkin, Kapitel 6) 2. Mai 2011 Überblick Bestimmung des Zinssatzes im Markt für Anleihen Erklärung der Dynamik von Zinssätzen Überblick

Mehr

Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede

Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede 9 Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede 1 Inhalt Die Beschäftigung mit der menschlichen Persönlichkeit spielt in unserem Alltag eine zentrale Rolle. Wir greifen auf das globale Konzept Persönlichkeit

Mehr

I. Absolute Verfügungsrechte. I.I Grundbegriffe

I. Absolute Verfügungsrechte. I.I Grundbegriffe Literatur: Richter/ Furubotn Kap. III I.I Grundbegriffe Verfügungsrechte Absolute Verfügungsrechte Relative Verfügungsrechte Andere Verfügungsrechte Recht des Eigentums Recht des Gebrauchs Recht der Veränderung

Mehr

Einführung 1. Einführung S. 14. Was versteht man unter dem Begriff Wirtschaft? Unter dem Begriff Wirtschaft verstehen wir

Einführung 1. Einführung S. 14. Was versteht man unter dem Begriff Wirtschaft? Unter dem Begriff Wirtschaft verstehen wir Einführung 1 Was versteht man unter dem Begriff Wirtschaft? Unter dem Begriff Wirtschaft verstehen wir alles, was Menschen unternehmen, um ihre Bedürfnisse zu decken z.b. Bedürfnisse nach Nahrung, Wohnraum,

Mehr

Beruf als institutionelle Grundlage des Arbeitsmarktes: Anmerkungen zu einer Neukonzipierung der Berufsforschung. Martin Abraham

Beruf als institutionelle Grundlage des Arbeitsmarktes: Anmerkungen zu einer Neukonzipierung der Berufsforschung. Martin Abraham Beruf als institutionelle Grundlage des Arbeitsmarktes: Anmerkungen zu einer Neukonzipierung der Berufsforschung Workshop Perspektiven einer arbeitsmarktbezogenen Berufsforschung in Deutschland IAB 10.6.2008

Mehr

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Einleitung In diesem Aufsatz/dieser Abhandlung/dieser Arbeit werde ich... untersuchen/ermitteln/bewerten/analysieren... Um diese Frage zu beantworten, beginnen

Mehr

Philosophie als Studienfach in Japan

Philosophie als Studienfach in Japan ENDO Yoshito Universität Mainz/Keio Universität Fragestellung Als ich anfing, in Deutschland Philosophie zu studieren, fiel mir auf, dass es hier im Vergleich zu Japan viele Philosophiestudenten gibt und

Mehr

Teil IV: Abweichungen vom Wettbewerbsmarkt und Marktversagen

Teil IV: Abweichungen vom Wettbewerbsmarkt und Marktversagen Teil IV: Abweichungen vom Wettbewerbsmarkt und Marktversagen 1 Kapitel 11: Monopol Hauptidee: Ein Unternehmen mit Marktmacht nimmt den Marktpreis nicht als gegeben hin. Es maximiert seinen Gewinn indem

Mehr

5. Das Standardmodell der realen Außenhandelstheorie

5. Das Standardmodell der realen Außenhandelstheorie 5. Das Standardmodell der realen Außenhandelstheorie 1) Ricardo-Modell: komparativer Vorteil als Ursache der Spezialisierung; keine Aussagen über die Einkommensverteilung. 2) Das modifizierte Ricardo-Modell:

Mehr

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 374

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 374 DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN Nr. 374 Eignung von Verfahren der Mustererkennung im Process Mining Sabrina Kohne

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 11

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 11 Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 11 Robert Poppe robert.poppe@uni-mannheim.de Universität Mannheim 25. November 2010 Überblick 1 Produktion und Wachstum 2 Kreditmarkt 3 Risikoeinstellung

Mehr

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Systemwechsel in der Finanzierung unserer Infrastruktur von einer

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Systemwechsel in der Finanzierung unserer Infrastruktur von einer Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir vollziehen einen echten Systemwechsel in der Finanzierung unserer Infrastruktur

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Wintersemester 2012-13 Ziel der Veranstaltung Ziel des Kurses ist es, Sie in die Grundlagen (mikro)ökonomischen Denkens einzuführen und Sie mit den wichtigsten Begriffen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1 Drei Sektoren. 1.1 Primärsektor. 1.2 Sekundärsektor. Inhaltsverzeichnis 1

Inhaltsverzeichnis. 1 Drei Sektoren. 1.1 Primärsektor. 1.2 Sekundärsektor. Inhaltsverzeichnis 1 Inhaltsverzeichnis 1 Inhaltsverzeichnis 1 Drei Sektoren 1 1.1 Primärsektor.............................................. 1 1.2 Sekundärsektor............................................ 1 1.3 Tertiärsektor..............................................

Mehr

Aktuelles zur Finanzierung von Infrastruktur im ÖPNV und SPNV

Aktuelles zur Finanzierung von Infrastruktur im ÖPNV und SPNV Aktuelles zur Finanzierung von Infrastruktur im ÖPNV und SPNV Jahrestagung der PKF/IVT am 12. Juli 2013 in München Rechtsanwalt Professor Dr. Holger Zuck Anwaltskanzlei Zuck, Stuttgart Lehrbeauftragter

Mehr

Lernender.ch - Das Infoportal für Lernende

Lernender.ch - Das Infoportal für Lernende Die Volkswirtschaft Volkswirtschaftslehre: Sie untersucht, a) wie ein Volk seine knappen Produktionsmittel (Boden, Arbeit, Kapital) verwendet, um Sachgüter und Dienstleistungen herzustellen und b) wie

Mehr

Kapitel 14: Unvollständige Informationen

Kapitel 14: Unvollständige Informationen Kapitel 14: Unvollständige Informationen Hauptidee: Für das Erreichen einer effizienten Allokation auf Wettbewerbsmärkten ist es notwendig, dass jeder Marktteilnehmer dieselben Informationen hat. Informationsasymmetrie

Mehr

Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter

Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter LV: 18.92 Empirische Forschungsmethoden in praktischer Anwendung Leiterin: Mag. Dr. Gunhild Sagmeister Inhaltsverzeichnis 1. Fragestellung/Erkenntnisinteresse

Mehr

Irrfahrten. Und ihre Bedeutung in der Finanzmathematik

Irrfahrten. Und ihre Bedeutung in der Finanzmathematik Irrfahrten Und ihre Bedeutung in der Finanzmathematik Alexander Hahn, 04.11.2008 Überblick Ziele der Finanzmathematik Grundsätzliches zu Finanzmarkt, Aktien, Optionen Problemstellung in der Praxis Der

Mehr

Einführung in die VWL für Studierende der Fächer Rechts- und Politikwissenschaft I (WS 2001/02)

Einführung in die VWL für Studierende der Fächer Rechts- und Politikwissenschaft I (WS 2001/02) Einführung in die VWL für Studierende der Fächer Rechts- und Politikwissenschaft I (WS 2001/02) 1. Grundlagen 1.1 Volkswirtschaftslehre als Kulturwissenschaft - VWL im System der Wissenschaften - Wirtschaftswissenschaftliche

Mehr

RECHT AKTUELL. GKS-Rechtsanwalt Florian Hupperts informiert über aktuelle Probleme aus dem Beamten- und Disziplinarrecht

RECHT AKTUELL. GKS-Rechtsanwalt Florian Hupperts informiert über aktuelle Probleme aus dem Beamten- und Disziplinarrecht RECHT AKTUELL GKS-Rechtsanwalt Florian Hupperts informiert über aktuelle Probleme aus dem Beamten- und Disziplinarrecht Rechtsanwalt Florian Hupperts Was muss eigentlich in einer Konkurrentenmitteilung

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de SCHOOL-SCOUT Die Pendlerpauschale ganz einfach

Mehr

1 Informationelle Systeme begriffliche Abgrenzung

1 Informationelle Systeme begriffliche Abgrenzung 1 Informationelle Systeme begriffliche Abgrenzung Im Titel dieses Buches wurde das Wort Softwaresystem an den Anfang gestellt. Dies ist kein Zufall, denn es soll einen Hinweis darauf geben, dass dieser

Mehr

Thema 12: Langfristige Wirtschaftspolitik für Deutschland. Reichen Stabilisierungs- und Konjunkturprogramme?

Thema 12: Langfristige Wirtschaftspolitik für Deutschland. Reichen Stabilisierungs- und Konjunkturprogramme? Thema 12: Langfristige Wirtschaftspolitik für Deutschland. Reichen Stabilisierungs- und Konjunkturprogramme? Referent: Aytek Dogan Seminarleiter: Prof. Dr. Ulrich van Lith Seminar Wirtschaftspolitik und

Mehr

Flexibilität für die Energiewende

Flexibilität für die Energiewende Flexibilität für die Energiewende Dr. Sönke Häseler Research Fellow Institut für Recht und Ökonomik / Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität Hamburg Kommunales Infrastruktur-Management, Berlin, 21. Juni

Mehr

Das ökonomische Grundmodell. Angebot und Nachfrage, Wettbewerb

Das ökonomische Grundmodell. Angebot und Nachfrage, Wettbewerb Das ökonomische Grundmodell Angebot und Nachfrage, Wettbewerb Mark Schelker A. Beispiele Weshalb waren die Europäer nicht Kannibalen? Weshalb gehen Lehrer häufiger in die Oper als Architekten? Weshalb

Mehr

13 Öffentliche Güter

13 Öffentliche Güter 1 13ÖffentlicheGüter Deregriffdes"öffentlichenGutes"hateinigespekte,dieÄhnlichkeitenzuderDiskussion vonexterneneffektenaufweisen.einsolchergemeinsamerspektist,daßnichtmehralle EntscheidungsträgerunabhängigvoneinanderüberdasNiveaueinesdesKonsumsoderdes

Mehr

Kapitel 2: Arbeitsproduktivität und komparativer Vorteil: Das Ricardo-Modell. Folie 2-1

Kapitel 2: Arbeitsproduktivität und komparativer Vorteil: Das Ricardo-Modell. Folie 2-1 Kapitel 2: Arbeitsproduktivität und komparativer Vorteil: Das Ricardo-Modell Folie 2-1 Kapitelübersicht Einführung Das Prinzip des komparativen Vorteils Das Einfaktormodell der Volkswirtschaft Das Einfaktormodell

Mehr

Informationen für Eurodiaconia-Mitglieder: Sozialdienstleistungen und staatliche Beihilfen

Informationen für Eurodiaconia-Mitglieder: Sozialdienstleistungen und staatliche Beihilfen 06-08 Informationen für Eurodiaconia-Mitglieder: Sozialdienstleistungen und staatliche Beihilfen I. Einführung und Überblick Als staatliche Beihilfe gilt jede Art von Förderung durch die Regierung, die

Mehr

Bürgerhaushalt im Kräftedreieck Politik-Verwaltung-Bürgerschaft

Bürgerhaushalt im Kräftedreieck Politik-Verwaltung-Bürgerschaft Elias Pflaumbaum Bürgerhaushalt im Kräftedreieck Politik-Verwaltung-Bürgerschaft Diplomica Verlag Elias Pflaumbaum Bürgerhaushalt im Kräftedreieck Politik-Verwaltung-Bürgerschaft ISBN: 978-3-8428-1302-1

Mehr

Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen

Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftsingenieur der Fakultät

Mehr