Die Chronik des Marktes Pförring

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1 Josef Wolfsfellner Biburgweg Pfoerring Tel Vorwort Die Chronik von Alois Busch war bis im Besitz von Frau Sieglinde Steigenberger aus Diessen am Ammersee. Sie ist die Enkelin des Herrn Franz Xaver Busch. Ich habe die Chronik ausfindig gemacht und erworben. Die Abschrift habe ich soweit wie moeglich buchstabengetreu uebernommen, nur das scharfe S und die Umlaute habe ich wegen des Internets abgeaendert. Ausserdem habe ich einige Ergaenzungen aus den Chroniken von Dr Jaeger, Dekan Holzgartner, sowie Ereignisse aus den letzten Jahrzehnten eingefuegt. Soweit Ereignisse (meist Zahlen) in Klammern auftauchen, ist dies auf Unstimmigkeiten zwischen den einzelnen Chronisten zurueck zu fuehren. Band 2 von Franz und Franz Xaver Busch besitze ich nur aus einigen alten Zeitungsausschnitten unbekannter Herkunft und nicht in vollstaendiger Form. Das Original soll in Muenchen in Privatbesitz sein; doch koennte ich mir vorstellen, dass es auch einige Abschriften gibt. Sollte mir hier ein Leser weiterhelfen koennen? Ich bin fuer jede Information dankbar.

2 Pfoerring ein bayerischer Marcktflecken liegt zwischen Neustadt und Vohburg, von beiden fast in gleicher Entfernung, am linken Donau-Ufer in einer ziemlich schoenen Ebene, ist jedoch gegen Norden mit einigen Huegln umgeben. Hat nach diesen Gegenden hin fruchtbare Felder und Wiesen, durch welche sich fridlich der oberhalb Oettlingen (=Ettling) entspringende Kelsbach windet, durch den Marckt fliesst und unterhalb in die Donau muendet. Suedlich sind mehrere Auen und Anschuetten, durch welche die Donau seinen Einfall nimmt, von der sich ein Arm nahe am Markt anlehnt. Die Donau selbst floss in aelteren Pfoerrings Chronick Lage Entstehen Pfoerring in den Aeltesten Zeiten... Benennung Feronia Foris, hat... und den fruehern Zeiten der... schon unter Julius Caesar Als die Germanen die Roemer (Randbemerkung: Unvollstaendig) Zeiten nahe dem Markte vorbei, wurde aber hirvon abgewendet, dass Altwasser am Doettingerberge und jenes im Schwarzhoelzl sind noch Merckmale hievon. Wegen vielen Beugen die der Strom hat, wird das Erdreich oft sehr stark ausgefressen, und die Umgegend ist grossen Ueberschwemungen ausgesezt. Besonders zur Zeit des Eisganges, gegen Osten hin liegen Felder und Auen von hier aus nimmt der Fluss seinen Lauf durch die Neustaedter und Irnsinger Fluren, zieht unterhalb Hienheim an grossen Kalk Bergen vorueber und draengt sich von Weltenburg durch fuerchterliche Steinklippen fort. Pfoerring unter dem Namen Pfoerringa in der fruehesten Zeit bekannt, soll auch den Namen Feronia Foris gefuehrt haben und zwar zu einer Zeit als die Deutschen die Roemer bereits zu Nachbarn hatten, weil sie von dieser Nation dass meiste zu befuerchten glaubten, nachdem sie nun diese ueber die Donau und den Rhein zurueckgetrieben hatten, sahen sie diese Fluesse als hinlaengliche Brustwehren gegen dieselben an. Damit aber noch nicht zufriden legten sie jenseits dieser Fluesse ihre sogenanten Valla oder Limites an, bauten hiebey mehrere Staedte und Festungen um sich so gegen jeden Anfall derselben moeglichst zu schuetzen. Diversis partibus Rhoetos, Vindelicosque aggressi multis urbium et castellorum oppugnatibus nec non directa quoque acie feliciter functi, gentes locis tutissimis aditu difficilimas numero frequentres, feritate truces, majori cum periculo quam damno romani exercitus, plurimo cum eorum saquine produmuerint. (Velej Paterculus I. II. c: 45.) eodem I. II. c. 38. Rhetiam autem et Vindelicos ac Noricos et Scordiscos novas imperio nostro subjunxit provincias, ab Octaviano Augusto Marcomani et Quadi de locis Valeriae quae sunt inter Danubium et Drauum pulsi et limes inter Romanos et Barbaros ab Augusta Vindelicorum, per Vindeliciam, per Noricam, Panonias et Moesiam est constitutus. Aus ihren Lagern wurden bald Vestungen und wohnbare Orte und aus diesen Staedte der eroberten Provinzen. Schmidts deutsche Geschichte...? S von 53

3 Nach Vertreibung der Deutschen aus dieser Gegend und bey Anlage dieser Staedte und Festungen, mag auch unser heutiges Pfoerring an der Donau und das uhngefaehr von diesem 1000 Schritte entfernte Roemer Castel, die Biburg, seyn Entstehen erhalten haben. Das sich dieses Dorf immer mehr erweiterte und ausbreitete, zeigen mehrere in der Umgegend noch vorhandene Gemaeuer und Schanzen. Diese Veste fuehrte den Nahmen Epannburg, von der Goettin Epona, und die Colonie wurde mutmasslich zur Erinnerung des heimatlichen Bodens zu Ehren der Gottheit Feronia / Colonia Feronia genannt. Den Namen Epanburg Eponaburgum erhielt dieses Castel unrichtig von einigen hier aufgefundenen Votivsteinen die der Goettin Epona geweihet waren, denn ganz zuverlaessiger kann angenohmen werden, dass hier das auf dem Itinerario verzeichnete Celusum auch Keleusum zu finden sey, den schon das Meilenmass stimmt ziemlich genau ueberein und noch sicherer ist anzunehmen, dass diese Roemervestung ihren Namen Celeusum von dem nahe gelegenen vorbayfliessenden Kelsbach erhalten habe. Dieser Bach entspringt in einer Entfernung von einer halben Stunde oberhalb dem Dorf Oettling und gab ehemahls seinen Nahmen einem gaue Chelesgo = Kelsgau welcher einen Theil des Nordgaues ausmachte. Dass an diesem Flusse ligende Roemerwerck, welches mit dem Marckte gegen Mitternacht fast in gleicher Richtung sich befindet steigt allmaehlich ueber Felder empor, auf einmahl erhebt sich mit Vasen bedeckter Wall, und umschliesst in seinem inneren Raume ein Viereck, welches nach jeder Seite 446 Schuh je misst, in den Wall selbst, sieht man noch die Spuren betraechtlicher Oeffnungen, wo ehemals die beyden Thore gestanden, am Abhang des sidlichen Walles bemerkt man einen verfallenen Graben, der fast durch die ganze Anlage zieht und zu einer Verteidigungs-Anstalt diente, und am sidwestlichen Ecke zeigt eine Erhoehung am halben Abhange des Walles die Spuren eines ehemals hier gestandenen Wachtthurmes. In dem inneren Raume dieser Anlage erhebt sich ein kleines laengliches Viereck, das auf einer Seite 92 auf der anderen 55 Schritte misst, dieses haelt man fuer keinen Wall, sondern fuer den Grund eines ehemahls hier gestandenen wichtigen Gebaeudes, welches die Wohnung des Praefeckten oder das Praetorium koennte gewesen seyn. Nach einer anderen Angabe hatte die an der Kels gelegene Biburg, welcher Bach nach Aventin seinen von einem heidnischen Koenig Kelus haben soll, an der noerdlichen Seite 280 Schritte, an der suedlichen 268, an der oestlichen 260 und an der weslichen Seite 268 Schritte im Umfang und zeigte die noerdliche, wie die suedlich Seite des Walles Eifahrtspuren. Die roemische Abkunft dieser Anlage erzeigt sich auf mancherley Art, ueberall findet man Ziegl und Mauerwecke. Im Jahre 1823 liferte eine glueckliche aber Theile nicht vollendete Entdeckung einen schoenen Beweis von der Erhabenheit dieses Plazes. Mann wollte nehmlich auf einem Pfarracker Steine ausbrechen und stiess bald auf Ziegl und Mauerwerck. Diese Erscheinung reizte die Neugierde und mann sezte etwas behutsamer die Arbeit fort; bald entdeckte man ein 4 Fus weites und eben so breites gemauertes Viereck, auf welchen 11 Zoll hohe und 5 Zoll weite Zieglrohre standen, von da zogen sich die Zieglroehren unter dem Saum des naheglegenen Ackers in verschiedenen Richtungen fort und alle waren mit grossen Zieglplatten zugedeckt, zwischen denen, aus starken Bruchsteinen entdeckten Mauern, fand man ein laengliches Viereck, welches von bemahlten Mauern umgeben war und die Groesse eines mittlern Wohnzimmers hatte, dessen Verzierung von Gips mit roth und gruenen Farben war; in dem naheliegenden Bruchstuecken zeigten sich mehrere Reste von der Zierde dieses Zimers als Fruechtekoerbchen Gesimbse und verschidene Saeulenreste, die ehemahls das Zimer schmueckten. Der Fussboden bestand aus einer Schichte von Kalck und Ziegl aus 3 von 53

4 hellrother Farbe. Unter diesen zeigte sich Adler mit gebreiteten Fluegeln, den Weltball in den Klauen haltend, als das Sinnbild eine besondere Anlage es waren nehmlich lauter 1½ Fus weite und 2 Fus tiefe Kanelle ihrer hoechsten Herrschaft vorstellend, sehr gezogen, die mit einer festen Kitt aus gut ausgedrueckt. Bey Ausgrabung des oben Kalckziegl und gestampften Kiessl zugedeckt waren. Ein Hauptkanal durchschnitt rere Zielplatten, darunter war eine die mit beschriebenen Bades fand mann auch meh- alle uebrigen in einer schregen Richtung, dem tiefeigedrueckten Buchstaben CIFC, und alle waren mit ausgelauchter Asche welches bald fuer Civibus Feronensis Coloniae bald fuer Cohors I ma faciendum cu- angefuellt. Die Meinung hierueber waren verschieden, dass dieses ein ehemahliges ravit gelesen wurde. Ein sehr schoener warmes Bad / Laconium / der Roemer gewesen, ueberzeugten sich die meisten Sachtern Juenglings hatte, wurde ausgeackert, Steinerner Kopf, der die Mine eines munkundigen, und dies um so mehr weil gleich eine abgebrochene Lanze, Thierbaender, an dem warmen Bade ein kalter Flus liegt, Pfeile, samische Geschirrscherben Verzierungen von Pronze, ein Opfermesser, grosse der auch dort in der Naehe entspringt. Muenzen liferte dieser Ort und die Eisennaegl wurden aufgefunden. Auch Umgebung haeufig, wurden aber wenig mehrere masive Steine wurden aus diesen beachtet und meistens als Unwerth verworfen, selbst Aventin bezeugt, dass hier viele ben, darunter ist besonders jener merkwuer- Roemerwerck in frueheren Zeiten ausgeho- Muenzen ausgeackert wurden. Dreysig von dig, welcher vor den sogenanten Ammerbauernhofe liegt und unstreitig aus der verschiedenen Roemischen Kaisern mit Ihrem Bildniss gezierte Muenzen befinden Roemerzeit ist; man erblickt hierauf die sich in meiner kargen Sammlung die Meisten sind von Kaiser Hadrian, Trajan, Ale- saeugt, und die Zwillingsbrueder liebkosend Lupa, wie sie den Romulus und Remus xander Severus und Antonius Pius die mit beleckt, und auf der anderen Seite einen dem Bildniss des Leztern aber sind meistens aufspringenden Hasen unter einem Baume vortrefflich erhalten, und auf der andern als das Bild wachsamkeit in halberhabner Seite mit heidnischen Gottheiten geziert. Arbeith. Besondere Aufmerksamkeit verdient, eine Auch Steine mit Inschriften wurden juengst auf der Biburg aufgefundene Roemermuenze, auch sie zeigt das Bild des Kai- Roemer in dieser gegend zeigen. So hat ausgegraben die von dem Aufenthalt der ser Antonius Pius einzig schoen erhalten Aventin hiervon folgende Inschriften pag und auf der Averseite ist der Roemische 153 rueckwaerts aufgezeichnet: I. D. M. L. Loceaneolo Maximillo. Miro civi. cane an. XX. Narenia CC. Diis Manibus L. Loceanelo Maximillo Mirio civi cane Curavit Construi Narenia ( C ) ( C ) In den Ehren der Toten diesen Stein hat machen lassen Narenia Lucio Laceanello Maximillo so zwanzig Jahr gelebt hat. II. Val: Valesiae Val florus conjugi et item sibi V. f. Ist der Meinung Falerius Florus hat diesen Stein in seinen Leben machen lassen seiner Hausfrauen Valenae Valesiae und auch im selbst. III. D. M. ( = Diis manibus ) Demptena Dolmata Vixit XXV. Zu Lob und Ehr aller Toten oder mir unsern Pfaffen sprechen allen Seelen hat diesen Stein gesetzt Dalmata hat gelebt 25 Jahre. 4 von 53

5 IV. Campes et Epona ala I Sing. Trac Lui et AEL (=aelins) Pasianus Praefectus V.S.L.E.M. Campestribus et Epona Ala I Singulariorum Thracum cui praeest Aelius Pasianus Praefectus In diesen neuen Feldlager zu Epanburg auf der deutschen Seite geschlagen ligt der Ite fligl des Roemischen Reisigen Zuges des Hauptmann ein Buergermeister zu Rom und Aelius Pasionus so auch des ganzen Haufen Hauptleute gewesen sind. V. In honor D.D. A. Mer. Vetustatae Con. L. abs. M. Cornel. Rogat. Praef. coh T M.S. et x Rest. In den Ehren aller Goetter u. Goettinnen aller Helfer. u. Nothhelferin und zu Lob den Gott Merkurio so vor aller niedergefallen war, hat diese Gedaechtniss machen und wieder sezen lassen Ihm und seiner allerliebsten Hausfrauen Marcus Cornelius Rogatus ein Hauptmann des ersten Faehnleins ueber sechshundert Knecht der Legion so von Gott des Siges Martio zugenant. Die Copierung dieser Steinschriften ist buchstaeblich aus Aventins Werken pag 153 genohmen. Die Inschriften dieser Steine werden von den heutigen Gelehrten zweckmaessiger verstanden und gelesen jedoch geht sowohl als auch zum Theil aus der aufgefundenen Zieglplate hervor, das hier die erste Roemische Cohorte unter dem Praefekten Marcus Cornel Ragatus hier in Cantonierung gewesen, und eben dieses ist aus dem hiebei IV. bezeichneten Votiv-Stein von der I. Trazischen Reitter Cohorte anzunehmen. So wie auch aus dem March der Zieglplatte zu vermuten ist, dass sich die Colonisten des Buergerrechtes erfreuten und eine Ziegelbrenerei besasen. Unter welcher Kaiser diese Roemischen Legionen hier gewesen, und die Roemer diese gegend besezt hielten, geschah wahrscheinlich unter Trajan, Hadrian und Probus, besonders sind von Hadrian und Trajan sehr viele Merkmahle vorhanden, als dass grosse Roemerwerck genant die Teufelsmauer welche von Haderfleck aufwaerts bey Leimerstadt und Hagenhill vorbeizieht und sich bis am Rhein erstreckt, wirdt zum Theil noch das Vallum Hadriani genant, auch die meisten gefundenen Muenzen zeigen die Bildnisse dieser Kaiser. Die Trajanische Heerstrasse, welche bey Eining ueber die Donau zieht geht hier sehr nahe an der Biber noerdlich vorbey, nimbt seine Richtung nach Koesching von wo aus sie sich theilte und der eine nach Gunzenhausen der zweite aber sich ueber Geimersheim bis an die graenzen Almaniens erstreckte, und Transdanubianische Roemische Hauptstrasse genant wurde. Am sidlichen Ende des Marcktes ligt die Pfaarkirche Pfoerrings auf einer ehemals kuenstlichen geschaffenen festungsaehnlichen Anhoehe ( nichts weniger auf einen Kalckfelsen) sie wird als der Rest eines heidnischen Tempels angesehen die jedoch aber seiner Anlage gemaess einmal zu einer Vertheidigungs-Anstalt der nahe vorbey fliessenden Donau gedint haben mag. An den Thuermen dieser Kirche sind zwey steinerne Koepfe angebracht mit Haar und Bart (aber kein Lorberkranz) von uralter Arbeit, sie werden von einigen Gelehrten als Abzeichen zum Andenken der rhaethischen Cohorten gehalten, sind aber nicht weniger als roemischer Abstamung. Zwischen dem Rondel und den Thurme tief im Ecke kann man die dort vorfindlichen Steine auf welchen ein Widerkopf zwischen dessen zwey Hoerner ein Thurm sich befindet und unterhalb dem Kopf eine Woelfin und ihr zu beyden Seiten zwey den Romulus und Re- 5 von 53

6 mus vorstellende Koepfe eingemeiselt sind mit mehr gewissheit aus den Zeiten der Roemer herleiten. Jedoch die obere Bauart der Thuerme stamt vermuthlich aus den Christlichen Zeiten diese vermuthung entsteht dadurch. Am Noerdlichen Thurme befindet sich am sidlichen Ecke nahe dem Glockenthor ein Bildniss in einem grossen Quaderstein gemeisselt dass einen aufrecht stehenden Bischof in seinen Pontifical Kleidern mit Stab und Impfl vorstellet und ganz sicherlich erst in Christlicher Zeit diesen Platz eingenohmen hat. Mehrere Gelerten Ansichten nach haben auch am sogenanten Kachelt unterhalb Pfoerring wo ehmals die Kels in die Donau muendete, eine Schanze und eine Steinerne Bruecke gestanden haben. Nichts weniger wird dieses hier in Abrede gestellt oder verneint, jedoch ist es billigermasen auch dem Heimathlichen Anwohner erlaubt, seine Ansicht zu aeussern. Mann nent nehmlich diejenigen Stellen in der Donau Kachelt (Kogel) an denen das Flusbet aus einer Steinmasse besteht auf dessen Ruecken grosse erhabene Felsenstuecke (die Schiffer nenen es Kugeln) sich befinden und die Fahrt bey niedrigen Wasserstand sehr unsicher machen, dergleichen Stellen sind in unserer Gegend das Kachelt zu Mehring zu Menning auch dass am sogenanten Stimmter bey Sittling und das hier bezeichnete unterhalb Pfoerring. Auch an diesen Leztern ist das Flusbeet von masiver Steinschichte mit oben bemerkten Kugeln besezt, alles dieses aber hat die Natur geschaffen, und die Art der Steine die dort aus dem Wasser gehoben werden, nent man Duft-Stein welche wie ein Badeschwamme geloechert, aeuserst gering und den Pimssteinen aehnlich sind. Die ganze Landgegend, am linken Ufer der Donau, ist so weit diese Steinmasse reicht, Vulkanische, und steht gewissermasen mit dieser seltenen Steinschichte in Verbindung. Mann nent den Platz auf welchen die Roemische Befestigung soll gestanden seyn, den Mossbuckl, diese Bezeichnung ist auch ganz richtig ueberall ist Sumpf und Moos, und das Erdreich ist so schwarz wie Kohlenstaub, hier erblickt mann mehrere Huegel die auch Vulkanischer Art sind, den auf den Spizen derselben entspringt fast ueberall eine Schwefelquelle, wovon das Wasser sehr stark richt. Wildaenten und Biber auch anderes Wildes Gefluegel pflegen dort gern zu grasen. Auch Irwische und feurige Maenner sind dort anzutreffen. Steine aus diesen Kachelt, sind ohnstreitig schon zu Zeiten der Roemer hier aufgefunden worden, den man trift diese in den Gemaeuer der Biburg, und fast ueberall in den aeltesten Gebaeuden an, noch heutzutage werden bei niedrigen Wasserstande dergleichen Steine ausgebrochen. Es koente nun hier ein Steinbruch wegen der vorzueglichen Eigenschaften der Steine gewesen sein. Von den vorbeschriebenen steinernen Pfeilern einer Bruecke welche hier ueber den Flus gebaut gewesen seyn soll, konte im nidrigsten Wasserstande der trockensten Jahre noch nicht eine Spur gefunden werden, den die wellenschlagenden Steine sind die benanten Kugeln, und nicht weniger als Brueckenpfeiler den beym nidrigsten Wasserstande ragten sie manchmahl schon ueber den Flus empor. Von diesen Natirlichen ansichten, kann sich jeder Naturkenner durch beliebigen Augenschein ueberzeugen. Der Verfasser. 6 von 53

7 Aus allen diesen ist abzunehmen dass Pfoerring sein Entstehen im grauen Alterthum zu suchen hat. Das vorgehende kann weder durch eigentliche Zeitbestimung noch zuverlaessiger angegben werden, das in der Folge angefuehrte ist zum Theil aus Urkunden Freiheits-Briefe des Marcktes sowie meistens aus dem Pfaarinformations und Saalbuecher als auch aus glaubwirdigen Traditionen genohmen. Nach dem Mausoleum St. Emerani pt. cp. XIII griff Jrein der Franken Obrister und des Koenigs in Frankreich Jaegermeister die zwei Reichsstaedte, Eponam bei Pfoerring an der Kels, insgleichen Coenum, jetzund Enig das Ursar, an und nachdem er selbe in Brand gesteckt zog er ueber die Donau; Herzog Theoto aber mit Bayern und mehreren Theil des Kriegsheeres zogen fuer die grosse Stadt und Landwoehe Artobriga die bis an die Altmuehl sich erstrackt. Im Jahre 785 Lagerte Karl der Grosse mit dem Heere der Sachsen mit welchen er Tasilo den II. Herzog von Bayern besigte bey Pfoerring. Ging hier ueber die Donau, Tasilo muste seinen Sohn als Geisl geben beyde wurden endlich in ein Kloster gesperrt und musten dort ihr Leben zubringen Am 1. November hatte bereits Kaiser Heinrich der II. den ihm zugehoerigen Ort Pfoerring im Chelsgaue und in der zum Nordgau gehoerigen Grafschaft des Grafen Beringer gelegen, mit allen Zugehoerungen dem Domstift Bamberg also und dergestallt geschenkt. Dass er diesem Stifte volle Gewalt einraeumte ueber gedachten Ort Pfoerring einen Vogt aufzustellen oder nach seinen besten damit zu schalten und zu walten. Die Worte der Schaenckungsurkunde sind: Recipientes ut Dilectissimi in Christo Babenbergenses fratres nostri... liberam de hinc habeant potestatem, eundem Locum Pfoerringam dictum, cum omnibus appenditiis Suis tenendi... Vel etiam sibi commodum advocatum ipsi Loco nuper Dicto. Super eligendi, Seu quid quid illis libeat, modis omnibus in usum Cenobitatis fraternitatis inde faciendi War schon in Pfoerring ein Pfarrer welchen seinem Unterhalt ein zur Wohnung oder Pfarrhause gehoeriges Feld von dreyen Huben oder 90 Morgen der Zehent in Pfoerring und in den deyen Doerfern Maerching (=Marching), Forchham und Oettling zwey Huben oder 60 Morgen Ortfeld daselbst, nebst dreyen Hofstetten eingeraeumt worden. Die Worte der Urkunden Sammlung bey Bez sind: T. i.p.iii fol 75 De Pfoerringa terrae Salicae tres Noboae Decimatio de ipsa Villa et tribus villis- Clericus habeat duas hobes et tria jugera Um diese Zeit war der Kirchenpatron der Hl. Georg; seit dem Neubau ca der Hl. Leonhard Schon in diesen und einigen darauf folgenden Jahren wurden zu Pfoerring Vogtgerichte (Placida) abgehalten. Moeglicherweise gehoerte damals Pfoerring in die Pfarrei Schamhaupten. Zu Zeiten Herzog Heinrichs von Bayern und Sachsen sind die Placida gehalten worden zu Pruckhberg alias Pruckenbach Schloss unterhalb Mossburg, Pfaetern Markt an der Thonaw unterhalb Vohburg, Mannesloh Muenstuer Minster Marckt an der Roth (Sigilleim?? Sigiel??) v. Hunol anmerck beyerischer histor: alterthuemer Seit Erfolgte nach einer vorausgegengenen Ueberschwemmung eine so kalte und nasse Jahreszeit, dass man weder saeen 7 von 53

8 nach ertenkonnte niemand erinnerte sich damals einer so anhaltenden Regenzeit und so heftiger Gewitter, wobei es Steine in der Groesse von Eiern hagelte Ward der v. Pfarrer von Pfoerring genannt, Heinrieng Decanus de Pfergen In diesm Jahre erhielt schon dass Stift St. Emeran in Regensburg durch eine Paepstliche Bulle die Administration des Gottes-Hauses Pfoerring also und dergestalten dass es alle Einkuenfte einzog dass Gottes-Haus aber mit allen Nothwendigen versehen musste Hatte dass Stift St. Emeran alberseits dass Patronats-Recht auf hiesige Pfarrei den im gedacheten Jahre empfahl Herzog Ludwig der Strenge von Bayern einen gewissen Albert Probsten von Ilmminster zum Pfarrer in Pfoerring. Im 36. Band der Monumenta Boica Seite 98 sind im Urbarium antiquissimum Bajavuriae die Angaben verzeichnet, welche im Jahre 1240 an die Vogtei zu Vohburg gereicht wurden und darunter von Pfergen; von dem Hofe gibt man drei Mutte Weizen und drei Mutte Habern der minern Mass; dazu werden acht Mutte des Herzogs Masses und ein Pfund. Von 27 Huben in demselben Dorf gibt man neun Mutte Weizen; des werden acht Mutte des Herzogs Masses und sieben Mutte Habern, daraus werden sechs Mutte Habern und fuenf Schilling Pfenning und zwei Herbergen, eine bet dem Heu, die andere bet dem Gras; fuer diese Herberg gibt man drei Pfund. Nach dem Urbarium superioris Bavarias vom Jahre 1280 zaehlte zu den Einkuenften des Gerichtes Vohburg und zwar vom pracconatu Pfergen: De curia villicali solvuntur tritici III modii, denariorum I libra Ratisponensium. Jbidem de viginti septem hubis tritici IX modii, aveno VII modii. Paredictum frumentum accipitur cum modio vel mensura Babenbergensi. Jbidem denariorum dimidia libra, dicti frischinch pfeminge. Jtem pro duabus herbergis, quae recipi debent tentbore graminis et feni, solvuntur II. libere. Nach dem Urbarium vicedominatus Monacensis vom vierzehnten Jahrhundete Bd.36 S. 529 der mon. boica sind die Einkuenfte des Kastners in Vohburg primo in praeconatu Pfergen curia villicalis tritici III mod. avene X ratisponensium I libr. den. Jtem de XXVII hubis ibidem tritici IX mod. avene. Jtem pro herbergis XII sol den. ratisponevsium Schon zu diesern Zeiten wohnten auch Adelige in Pfoerring unter anderen ein Pero Engmar Eckard Qudalericke de Pferingen und Wasigaim de Pferingen deren Gieter vermuthlich zu Zeiten des verderblichen Hunenkrieges an dass Kloster gekomen sein moegen. Ein Burghart de Pferinger kommt im Jahre 1193 als Zeuge vor. Margward Pferinger war Buerger zu Ingolstadt 1323 und Hans Pferinger 1380; sie hatten im Wappen eine Blume aus einem Stiefel wachsend. Wann das Geschlecht derselben ausgestorben, ist nicht bekannt, noch erscheint ein Wilhelm Pferinger als Richter zu Vohburg, nicht minder sein Sohn Hans Richter 1429 zu Vohburg und seine Tochter Anna, Abtissin, zu Neuburg 1451 gestorben, die das Leben des heiligen Hilarius beschrieben hat. Eine Agnes Pfoeringer war 1428 Abtissin im Kloster; ein Hans Pfoerringer zu Irnsing hat vom Kloster Weltenburg den Zehent von Irnsing in Bestand anno 1447 M.B. XIII. (Auch im Jahre 2000 gibt es den Namen Pferinger noch ca. 9x und Pfoerringer ca. 4x in Deutschland) 8 von 53

9 1311 Am St. Veitstag uebergab Koenig Otto von Ungarn Pfalzgraf zu Reihn und Herzog zu Baiern, dann die Herzoege Heinrich und Otto sowie Agnes Koenigin zu Ungarn und Juta Pfalzgraefin und Herzogin in Bayern, durch eine zu Landhut ausgestellte Urkunde den Bischoefen Stifter und Kloestern und anderen Pfaffen den grossen Freyhern, Dinstmannern, Richtern Reichs und allen Staedten und Leuten die Gerichtsbarkeit ueber Ihre Untergebenen und Angehoerigen, mit Ausnahme des Dibstahls Todtschlages, Strassenraubes und der Nothzucht. Fuer diese Gnade mussten Sie von allen ihren und ihrer Leute Guetern die Getreid gild in Geld anschlagen und zwar dass Schaf Weizen zu 80 Regenspurger Pfening dass Schaf Roggen zu 60 Pfening dass Schaf Gersten zu 40 Pfening und dass Schaf Haber zu 30 Pfening in diesem Jahr an die Herzoge von Bayern verabfolgen. Diese Abgabe mussten auch die Pfaffen von Ihren Vidumguetern welche Sie anbauten entrichten, wofuer ihnen aber die Gnade gesichert wurde dass wie die Urkunde sagt, wir noch kein unserer Amtmann sei Edel oder Unedelmann keinen Pfaffen Guet nach seinen Tod fuer Hass sich mit ueberwinden soll. Wann was jeder Pfaff hinter ihm laesst, da soll mann seinen Gelter von gelten und den von dem andern geben, ob er sichs geschaft hat ums sein Seel und was dann uebriges wird, das soll gefallen der Kirchen, darauf er ist gesessen und soll man dass den Heyligen und der Kirchen zur Besserung anlegen. Nach der Zuchtleuth und anderen frommen Leuthen Rath in der Pfarre. Welcher Pfaffe aber ohne Geschaeft verstuehrbe, so soll dem Guet, das er laesst allerding geschehen, als oben ist verschrieben, uns sollen alle Bauleuthe die dazu gehoeren, von ihr Hab geben aller dass acht Theil. Es seyn jung oder alt Diener wie sye genant seynd wo sye sizen hinter Herren oder Pfaffen Erhielt der Marckt Pfoerring vom Kaiser Ludwig dem Bayer, Buergerfreiheit und Marcktsgerechtigkeit mit der Besondern Gnade die Steuer im Marckt selbst einzuheben, und solche an dass Pfleggericht einzusenden. Der Inhalt der bezueglichen Urkunde ist folgender: Wir Ludwig von Gottes Gnaden roemischer Koenig zu allen Zeiten Mehrer des Reichs ec. thun kund allen den die diesen Brief ansehend oder hoerend lesen, dass wir unsern Buergern zu Pfergen in dem Markt allen den, die Burgrecht da haben oder empfangen, alle die Freiung, alle die Recht und guten Gewohnheiten, die andereunsere Maerkte in Bayern haben und haben sollen, geben und verleihen; wir wollen auch, dass sie kein kein unser Amptmann oder Burgmann aus dem vorgenannten Markt auf unser, oder kein Urbar bezwinge und benoetige. Mehr verichen wir, dass wir selbst oder wer die Marktsteuer von unsertwegen einnehmen soll, nichtmehr von ihnen nehmen, nach alter Gewohnheit, dann zu Mayen zehn Pfund und zu dem Herbst zehn Pfund Muenchner Pfenning, wann wir sie in ihren gewoenlichen Rechten behalten wollen und bestaetigen. Des geben wir ihnen zu einer Urkund diesen Brief mit unserm Insiegel versiegelten, der geben ist zu Ingolstadt; den Mitwoch nach St. Erhardstag, da man zaehlt nach Christi Geburt dreizehnhundert Jahr darnach in dem achtzehnten Jahr in dem vierten Jahr unsers Reichs. L. S. Im nehmlichen Jahre erhilt der Marckt das Privilegium von seinen Gruenden im Burgfrieden jaehrlich einen Pfening zu erheben vom Gulden und vier Pfening von den auswaertigen. Da dass Reich und Bayern besonders wegen den Unruhen die aus seiner Kaiserwahl entstanden waren, sehr viel gelitten, so erfreute deiser huldreiche Kaiser jederzeit, die durch Unglueck niedergedrueckten Buerger durch eine darauffolgende wohltaetige Verordnung nebst anderen Maerckten 9 von 53

10 auch den Marckt Pfoerring von Bezwingung der Amtleuthen und auch das nicht mehr als zehn Pfund Pfening zu May und Herbststeuer gereicht werden sollen. Dieser Brief vergeben zu Ingolstadt am Mitwochs am St. Erhardentag als mann zohlt 1318 Jahr in Vierten unserer Regierung War nach einer Jahrtagsstiftungsurkunde in Riedenburg schon das Decanat in Pfoerring (Oeffele Tom II pag 149) und Kaiser Ludwig der Bayer erzeigte der Geistlichkeit die Gnade ueber Ihr Vermoegen Anordnung zu treffen. Ohne von seinen Amtleuten daran gehindert zu werden, so wie er diesen auch untersagte fernerhin von der Geistlichkeit in diesen Decanate fuer ihre Diener Sommer und Wintergewand zu fordern Am 2. August hat Papst Clemens der VI dem Stift St. Emeran, welches durch Kriege in Armuth gerathen, mit Einwilligung des Bischofs Fridrich von Regenspurg die Pfarrei Pfoerring einverleibt, doch unter der Bedingniss einen zeitlichen Pfarrvicar hinlaenlichen Untehalt zu geben. Ried. cod. dipl Ertheilte Stephan der Aeltere und Stephan Fridrich und Hans Pfalzgrafen bei Rhein in Bayern am nechsten Freytag nach Erasmentag den Buerger zu Pfoerring den Bruckschlag ueber die Donau mit allen jennen Freyheiten wie die zu Vohburg und Neustadt, auch sollen sie aus dem Forst Duernbuch Holz fuehren, so fiel als sie brauchen zur Brueck; sie sollen auch die Bruck halten ohne alle Gefaerde und an herzuglichen Zoellen keinen Schaden thun. Die bezuegliche Urkunde lautet: Wir Stephan der aeltere und wir Stephan Friedrich und Hans Gebrueder, Pfalzgraf bei Rhein, Herzogen in Bayern, Graf zu Tyrol und zu Goertz ec. bekennen in dem gegenwaertigen Brief, dass wir unsern lieben getreuen den Buergen zu Pfoerringen die besondere Gnad und Fuerderung gethan haben, und auch thun mit dem Brief, dass sie den Bruckschlag haben sollen zu Pfoerringen ueber die Donau, auch soll dieselbe Bruck all die Recht haben, die unser Bruck zu Vohburg und zu Neustadt haben, ohne alles Wiederrufen und Irrung. Es sollen auch die vorgenannten Buerger zu Pfoerringen aus dem Forst, der geheissen ist, der Thierbucher, Holz fuehren als viel und sie sein beduerfen, zu ihrer vorgenannten Bruck und als der Bruck Notdurft ist, davon gebieten wir und meinen es auch ernstlich, dass all unser Amtleut, die des Forstes jetzund gewaltig sind oder fuerbas werden, dass sie unser vorgenannte Buerger nicht ergen oder irren sollen in keiner Weiss, wenig noch viel, auch sollen sie und all die ihrer Steuer gehoeren und die sie von Rechtswegen versprechen sollen mit samt den Buergern alle die Recht in den Forst haben, die die Buerger selber haben, und als von alten Gewohnheit an sie kommen ist um Zimmerholz und um all ihre Notdurft, der sie aus dem ehegenannten Forst beduerfen, davon gebieten, meinen und schaffen es wir ernstlich mit allen unsere Vicedomen und Amtleuten, die wir jetzo haben oder fuerbas gewinnen, dass sie unser vorgenannten Buerger zu Pfoerringen bei ihren oben verschriebenen Rechten und Gewohnheiten halten, beschuetzen und beschirmen sollen, gegen maeniglich, wo es in Noth geschieht, also mit der Bescheidenheit, dass sie daran Niemand leidig oder beschwere, wenig noch viel, wann es unser Bruder und Vetter seliger Markgraf Ludwig mit seinen Briefen an uns gebracht hat, die er den Buergern von Pfoerring darum geben hat; es sollen auch die vorgenannten Buerger zu Pfoerringen, ihr vorgenannte Bruck halten und haben ohne alles Gefaehrde, also dass sie uns an unsern Zoellen keinen Schaden bringen. Waere aber, dass Jemand darueber an die Bruck fuehre, denselbigen moechten 10 von 53

11 wir oder unser Amtleut von unsertwegen wohl um buessen, darnach unser Gnad stund und unser Recht waer, aber den Buergern zu Pfoerring gemeiniglich unentgolten und ohne Schaden, und dess zu einer Urkunde und Bescheidenheit so geben wir Stephan der aeltere, wir Stephan und Friedrich dessen Gebrueder diesen Brief versiegelt und gefestet mit unsern anhangenden Insigl, so verbinden wir uns Herzog Hans unter unsers Bruders Herzog Friedrich Insigl, wann wir zu der Zeit eigenes Insigl nicht innehaetten. Geben zu Muenchen, da man zaehlt von Christus Geburt 1367 den naechsten Freitag nach Erasmen Tags Musste der Marckt Pfoerring nebst allen andern Staedten und Maerckten jenes Verbot unterschreiben und dass Sigl anhaengen welches Stephan der Aeltere, und Otto Gebrueder Stephan der Juengere Fridrich und Johannes Gebrueder, des Aelteren Herrn Stephans Sohn, am St. Katharinentag gegeben haben gegen dass verbrennen in offenen Kriegen oder sonst von keinerley Sach wodurch alle des Brennens Schuldig fuer rechtlos erklaert, und jenen so nicht unterschriben und dass Sigl anhaengen wollten als offene Feinde des Herzogs angesehen worden Musste der Marckt Pfoerring nebst andern Maerckten und Staedten Kloestern und Adelichen zu der von den Hezoegen Fridrich und Stephan welche miteinander regierten ausgeschriebenen Pening Steuer 100 fl bezahlen. Beyerisch Gesch. (fl=gulden kr=kreuzer) 1392 Wurde der Marckt Pfoerring den Herrn Johann von Muenchen zum Antheil angewisen. (Ocfele T II p. 353 ) 1400 Nach einer am naegsten Dienstag vor Johannes ante portam latinam 1400 ausgefertigten Urkunde soll ein Bamberger Richter ueber alle Bamberger Gieter Grund und Boden, Schaden, ueberackern, uebermaehen, uebermachen, ueberzeinen und um allen Pan und Werch, das bei dem Tag geschieht und was auf der Strass zu Klage wird, das soll der Amtmann von Bamberg ausrichten Wurde am Tage Mariae Lichtmess dass Fruehmess Benificium zu Pfoerring vom damaligen Pfarrer und der Buergerschaft gestiftet; das Praeesentationsrecht wurde einem zeitlichen Pfarrer in Pfoerring eingeraeumt. Volumus autem, sind die Worte der Stiftsurkunde, collationem et praesentationem missae praedictae apud plebanum in Pfoerringen pro tempore existentem iuxta continentiam, vim, formam et effertum dictarum litterarum fundationis perpetuo remanere, sic, ut cedente vel decedente primissario dictae missae ipse plebanus pro tempore ibidem existens iuxta tenorem litterarum fandatonis, nobis et succeesoribus nostris alium presbyterum idoneum ad hujus modi primissarium instituendum infra unius mensis spatium a die vocationis ipsius misae primissariae computando legitime studeat praesentare. Im gedachten Jahre war Theodorikus Aynweig Dechant und Pfarrer in Pfoerring. Bezueglich dieses Praesendationsrechtes entstand zwischen den Buergern und den Pfarrer Streit indem erstere behaupteten, dass ihnen gleichfalls das Verleihungsrecht auf die Fruehmesse zustehe; dieses wurde aber schon 1709 der Buergerschaft streitig gemacht und gewissermasen entzogen, sodann 1772 von den Magistrats Personen durch unueberlegte Gefaelligkeit ein Vergleich mit dem Pfarrer eingegangen, mitels welchem der Buergerschaft obiges Gemeinschaftliche Verleihungsrecht ganz aus der Hand gewunden wurde, und solches 11 von 53

12 endlich 1768 total verlohren haben wie solches eine Vorstellung an den Geistlichen Rath in Muenchen datirt von 28 Februar 1795 klaerlich zeigt Gebiethen Herzog Ernst von Bayern denen von Pfoerring keinen zum Buerger eizunehmen der nicht zehn Pfund Pfening versteuert, auch sollen Sie mit Ziegln bauen und keine Schubdaecher dulden; geben am St. Donysentag zu Muenchen Wurde das Benificium zu Maerching am 26 May von der adelichen Familie der Abensperger gestiftet und das Patronatsrecht dem Seniore aus der Dynastie Abensberg eingeraeumt. Nach einer Urkunde vom Sonntag oculi 1403 bekannte der Mueller Ulrich Hoelzel von Jordan Hefner von Ingolstadt, die Distelmuehle (heute Grundmuehle) zu Pfoerring an der Kels zu Erbrecht erhalten zu haben und am Erchtag nach St. Joergentag 1418 antwortete Hans Pollinger, Richter zu Vohburg, auf offener Schranne zu Pfoerring die Distelmuehl daselbst der Margaretha Kandelgiesserin von Ingolstadt als ihr Morgengabe ein Schenkte Elisabeth Kolm zu Gaden den sogenanten Kolbenwoeohr zur hiesigen Fruehmesse in Pfoerring dass alle Jahre ein heil. Messe fuer sie gelesen muste werden. Im gedachten Jahre war Nicolaus Haeuple Pfarrer in Pfoerring An Michaeli wurde von Georg Leyninger (?Hans Adam Leyminger und Agathe seiner Hausfrau) in Oettling, eien zur Pfarrei Pfoerring gehoerigen Kirchdorf, ein Beneficium errichtet und das Patronatsrecht der Herrschaft in Oettling und dem Pfarrer in Pfoerring mit den Worten eingeraeumt: Es sollen auch die Herrschaften zu Oettling und Pfarrer zu Pfoerring und alle ihre Nachkommen die obiggenannte ewige Messe leihen, so oft die ledig wird einem wohlgelehrten Leyprister. Damals war Nicolaus Haeuple Pfarrer in Pfoerring Am St. Augustinstag wurden die Zehentdifferentien zu Forchheim zwischen Pfarrer von Pfoerring, Pfarrer von Sollern und Urbarbauer in Forchheim verglichen Am Samstag vor unsere lieben Frau Lichtweihtag wurde das Beneficium in Forchheim, einer zur Pfarrei Pfoerring gehoerigen Fileale, gestiftet und das Patronatsrecht einem zeitlichen Pfarrer in Pfoerring uebertragen mit den Worten: Es soll auch jeder ewiger Vicary und Pfarrer zu Pfoerring mit Gunst und Willen der Nachbarschaft zu Forchheim die mehrgenannt ewigen Mess, als oft die ledig wird, einem wohlgeleumundeten Leyprister und weder Muett noch Gab nicht darum nehmen, dann lauterlich um Gottes willen und einen gnaedigen H. H. Bischof zu Regensburg oder seiner Gnaden Anwalt praesentieren. Damals war Peter Pind Pfarrer in Pfoerring Siegelte Nikolaus Gurr Pfarrer in Pfoerring Pfarrer Ulrich Preu (Hilderims Praeco??) von Pfoerring durchstoebrten in diesem Jahre mit dem bekannten Abensberg Aventinus die ganze Umgegend von Pfoerring, um alte Steine und roemische Inschriften aufzufinden. ( DM ) 1525 Am 3 September wurde dem Stift St. Emmeran dass Patronatrecht auf hiesige 12 von 53

13 Pfaar Pfoerring von Bischof Johann in Regenspurg bestetiget und dabei festgesetzt, dass der aufgedachte Pfarrei praesentierte Vicarius pro instiutione, administratione seu cura animorum loco et nomine mediorum fruetuum et admissionis hujus modi dem Bishof sechs rheinische Gulden zahlen sollte. In diesem Jahre wurde von einem zeitlichen Pfarrer in Pfoerring an die Besitzer der fuenf herzoglichen Hoefe in Maerching der Zehent dieser Hoefe also verpachtet, dass ein jeder Hofbauer jaehrlich 19 Metzen Korn und 13 Metzen Haber Pfoerringer Gemaesses am Gallustag nebst einem Gulden Kastengeld einliefern musste. Ferner hat Herzog Wilhelm in Bayern am 10 September des nehmlichen Jahres 1525 des Kloster St. Emmeran von einer Pansion zur Universitet Ingolstadt befreit und allen seinen Untegebenen befohlen den Abt an den Privilegien der Pfarey Pfoerring zu schuetzen. Damals war Wolfgang Thurn Pfarrer in Pfoerring. Um diese Zeit wurde sowohl bey Irnsing als auch bey Wackerstein Wein gebaut, und der zehent betrug noch 1545 drey Eimer von den Weingarten zu Wackerstein auch in Pfoerring waren am sogenanten Weinberg Weingaerten angelegt Erhielten die beyden Herzoge von Bayern Wilhelm und Ludwig durch eine Paepstliche Bulle die Erlaubnis mit zuziehung einiger Aebte die Geistlichkeit zu visitiren, und die Anhaenger der neuen Lehre nach Beschaffenheit der Umstaende zu bestrafen Hat die Buergerschaft und Zunft der Fischer zu Pfoerring dass Grossallmossen gestiftet und hiezu 40 fl Legirt. (fl = Gulden) 1553 Am 20ten des Merzes verleihet Herzog Albrecht den Buergen zu Pfoerring folgende Berechtigung: Von Gottes Gnaden wir Albrecht Pfalzgraf bei Rhein Herzog in Ober= und Niederbayern, bekennen mit diesen unsern offenen Brief fuer uns und unsere Erben und Nachkommen und thun kund maeniglich, dass anheut dato fuer uns kommen sein, unsere liebe Getreue des Raths und der Buerger unseres Marktes Pfoerring gesammte und haben uns von gemeinen Markts wegen unterthaenlich anbringen lassen und zu erkennen geben, wiewohl bisher bei ihnen gebraeuchig gewesen, wann ein Auslaender oder ein anderer unseres Fuerstenthums Unterthan, so zu Pfoerring nicht Buerger, in dem Markt oder ihrem Burgfried anliegend Stuck, wie das genannt, erkauft hab, derselbe ihnen jaerlich oder auch in Landsteuern mehr nicht dann vom Pfund Pfenningwerth vier Pfenning zur Steuer geben und bezahlt und aber gemainen Markt das Jahr zur Unterhaltung der Brucken ueber die Donau daselbst und andern Notdurft viel Unkoesten aufging, waere ihr unterthaenige Bitt, ihnen gnaediglich zu vergunnen, wann und so oft uns und gemeiner unser Landschaft eine Steuer angelegt und so viele Pfennig auf das Pfund geschlagen werden, dass sie die selbe Summe auf obgemelte Auslaender, so Gueter im Burgfried bei ihnen haben, auch schlagen und einbringen moegen, dieweil wir dann erfahren, dass ihren Anzeig also sie auch die Brucken und anders jaerlich viel kostet, so bewilligen wir als Landsfuerst ihnen obgemelt ihr unterthaenigstes Bitten, unzt auf unser Widerrufen hiemit und in kraft dies Briefs, wie wir besten Forms thun, sollen, konnten und moegen, doch sollen die alten vier Pfenning, so bisher zu geben gebraeuchig gewesen, in dem Anschlag solcher angelegter Steuern jederzeit gerechnet werden. Alles getreulich und ohne Gefaehrde; dess zu wahren Urkunde haben wir ihnen diesen Brief mit unserem anhangenden Sekret verfertigt. 13 von 53

14 Geben in unser Stadt Muenchen den 20 Tag des Monats Maerz nach der Geburt Christi als man zaehlt 1553 Jahr. L. S Am 4. November kaufte auf Wiedererloesung Georg von Gumpenberg die Bamberg sche Probstei Pfoerring und da hierrueber Irrungen entstanden waren, erhilt er sie als Erblehen; von der Probstei trat er mit Einwilligung des Domkapitels zwoelf Forstlehen zu Duernbuch ab; den Rest ueberliess er spaeter seinem Schwiegersohne Rudolph von Haslang. Brante die Pfarrkirche in Pfoerring samt ihren zwey Thuermen ab. Vermutlich aber nur die Tachstuehle und dass inere Holzwerck, hiervon zeugen die am Nordlichen Thurm hangende Grosse Glocke auf derer Mitte nachstehendes gelesen werden kann: "Anno Salutis MDLIIII an Sambstag nach jubilate ist diese St. Leonhard Pfarrkirche in Pfoerring sambt zweyen Thuermen und einer Glocken verbronnen und ich Gott zu ehren den boessen Geistern zum Widerstand desselben Jahres wider giessen lassen." Am untern Rand dieser Glocke ist zu lesen: Compana Loquitur Vox mea Sublimi Depellit nubella Hoc michi Naturae Visgenuina Dedit." In Gottes Nahmen goss mich Caspar Dietrich zu Ingolstadt. Am obern Theile dieser Glocke befindet sich ein Crucifix mit dem Bildnis Mariens und Johannes ueber welche folgende Inschrift zu lesen: ecce Crucem Domini vugite partes adversae. Vincit Leo De Tribu Juda. Aleluja Wurde der Churfuerstl. Christliche Rath angeordnet, und im Jahre 1559 die Visitation im Pfoerringer Kapitel vorgenohmen dass Visitations Protokoll enthaelt von Pfoerring folgende Notizen: Dominus Peter Hafner Vicarius in Pfoerring 3 Jahre alda Vicarius seine Priminciam in Patria gehalten zu Pfulmdorf. Braucht im Predigen Sermones Eckhii, Nauserzi et aliorum Catholicierum. Predigt zu Zeiten ex Katechismo majori in den andern Articula circa Doctrinam haelt er sich durchaus der alten Religion gemaess. De sacrificio missae et aliis articulis, ceremoniis ecclesiae, invocatione et vereratione Sanctorum fide formata, septem sacramentis ingenere et in specie ad omnes articulos pie ac catolico respondit Circa ritum. Hat Buechlein gelesen und danach gebredigt, haelt die Ceremonien, Prozessionen sambt andern Gottesdienst unveraendert Catolice. Obsequiale habet. Betet seine Horas Canonicas De vita allein Vicarius auf etliche Jahre dargestellt, haelt sich in Kleidung Tonsur und Fasten Priesterlich, geht auf die Hochzeit tanzet aber nit - Habet coaquam et apud eam 4 Proles et sic in pluribus parochiis. De reliquis ad posite respondit. De subditis. Hat zu der Pfarr 4 Filialen Forcheim, Marching, Oettling und Doettling 900 Comunicanten. Comuniciren alle subuna Specie. Hat sonst an dem Pfarrvolcke des Gottesdienstes halben keinen Mangl. Hat ein Schulmeister der ist 13 Jar im Marckt ein guter Catholicus singt zu Chor und informirt die Knaben zur christlichen Zucht und Wort Gottes fleissig. De ecclesia defectibus. Soll einen Coperaten haben, den hat er nit. Der Fruemesser versieht den Gesellenstand im Marckt. Der Caplan versieht den Gesellenstand zu Forcham und Maerching zu Oettling vacariert eine Mess. Dass Einkommen nimbt der Nothhaft weissnit wozu er s braucht. Zu Maerching ist eine gestiftete Mess vacariert, davon ist dass Haus gebaut worden. Der Pfarr zu Pfoerring ist Herr Prelat von St. Haimeran er hat Einkinften von den Stiften der Pfarr jaehrlich im Sack allerbest Treidt, die in 50 Schaff ausserhalb des Widdums und Zehent im Marckt. Den Zehent achtet er im Marckt ohngeferlich in die 40 Schaff von dem Widdum zu gemein Jahren in die 50 Schaf sambt den kleinen Zehent der wird basslich geben. 14 von 53

15 Hat von den Jahrtaegen der Pfarr und Filial bey 4 fl 4 hl gibt jaehrlich incorperration dem von St. Haimeran 90 fl, dem Caplan zu Pfoerring wegen dem Gesellenstand 12 fl, dem Caplan zu Forcham, so den Gottesdinst in den Filialen Feiertag und Werktag anstatt eines Gesellen verricht 20 fl, dem Schulmeister fuer Trockentisch 15 fl. Dass Opfer ist schlecht hat des Zehent halben keine Klag. Dominus Leonardus Federkiel Primissarius in Pfoerring et coporator ibidem. Von Mosburg gebirtig in patria primicirt zuvor in Neustadt Coperator hat eine Pfarr vom Abt zu Kaissersheim gehabt aber durch Herzog Heinrich davon vertrieben worden. Predigt aus Catholischen Buechern, hat keinen Katechismum, die andern Artikel circa doctrinam haelt er nach Ordnung der Kirche, de sacrificio missae etc. satis erudite respndit. De vita. Betet seine horas, hat seine Priesterliche Kleidung und haelt die Fasten. De reliquis adposite respondit hat von der Fruehmess 9 Schaff Treidt an Geld 18 fl einen kleinen Bau, tragt ungefehr 3 Schaff. Vom Gesellenstand gibt Ihm die Pfarr 12 fl und die Stoll. De reliquis nihil sibi constat. Kirchenrechnung zu Pfoerring hat der von St. Haimeran sambt Camerer und Rath, und dem Pfarrer zu Pfoerring. Wird nichts gegeben als was verzehrt ungefaehr 2fl geht alles jahrlich auf. Dass Gotteshaus hat 200 fl von der Pfarr Pulach entnomen dass man dasselbe wider aufbauet, dann es alles abbrunnen. Kirchenrechnung zu Forcham nimbt der Pfleger zu Riedenburg auf, ist in 2 Jahren keine Rechnung bescheen. Zu Oettling der Nothhaft hat in etlich Jahren keine Rechnung than. Maerching der Pfleger von A- bensberg von dieser Rechnung hat da ein jeder sein Deputat nach Landesordnung. Ocularius Inspectio in Pfoerring. Circa Sacramentum eucharistae et alios Sacros liquores nullus defectus est repertus. 5 Kelche 5 Ornat mit allen Zugehorungen der Taufstein sein verspert Befunden worden. Nach diesen Protokol war also biss zum Jahre 1557 die Lehre Luthers in Pfoerring nicht eingedrungen der damahlige Pfarrer war verheurathet, und hatte seine 4 Kinder bey sich, dieses soll zu jener Zeit in Bayern sehr oft der Fall gewesen seyn. Die Kirche war abgebrant nicht aber die Mauern den aus dem zur Erbauung derselben aufgenohmenen Capital ad 200 fl geht die wahrscheinlichkeit hervor, dass nur dass Innere verbrante noch im Jahre 1557 war gedachter Peter Hafner Pfarrer in Pfoerring Freytags nach dem hl. Pfingsttag hat Veit von Wirzburg Dompropst Marquardt von Bamberg und Dechant und das ganze Kapitel in Bamberg mit Genehmigung des damaligen Fuersten und Bischofen zu Bamberg die Propstey in Pfoerring wegen Entlegenheit und aus Noth an Georg von Gumpenberg zu Petmess und Euernbach verkauft, welcher gedachten Hof im Jahre 1581 an Rudolph von Hasslang wieder verkaufte. Spaeterhin kam gedachter Propsteyhof an einen Nothhaft von Wernberg welcher wegen eines verweigerten Conseses in einen Streit verwickelt wurde, welcher im Jahre 1591 durch Wolfgang Albert von Wuerzburg, Domprobst in Bamberg, beigelegt wurde. Im Jahre 1613(15) war Wolf Fridrich von Klosen Besitzer der Hofmarck Wackerstein und Oettling und Eigenthuemer gedachten Hofes welcher im Jahre 1619 an seinen Sohn Sigmund von Klosen kam, seit diesen Geschlecht ist dieser Hof in den Haenden der Grafen von Sandizell Am Sonntag Cantate hat Herr Pfarrer Hafner die Stiftung der Jungfraustift mit 100 fl fundirt, aus den Zinsen sollen auf Wohlverhaltenden Buergerssoehnen und Toechtern dass doch die Toechter den Vorzug haben, 15 fl zum Heurathgut vorreicht werden sollen. Jene so dieses Legat genossen, haben alle Sambstage fuer die Hafnerische Freundschaft und aller Christglaeubigen Seelen 5 Pater et ave zu betten. 15 von 53

16 1585 War Georg Bruckner S. Teol. Dr. Pfarrer in Pfoerring Wurde zur Entfernung aller Zehentdifferentien zwichen den Zehentherren in Forchheim Pfarrei Pfoerring und Sollern und Urbarbauer in Forchheim alle Hoefe mit ihren Grundstuecken, in Forchheim verzeichnet und hierbei bemerkt, welche Aecker einen jeden der dreien Zehentherren zehentpflichtig sind und welcher Anteil des Zehents einen jeden Zehentherren zustehe. Damals war Georg Brucker Pfarrer in Pfoerring War Dauphrius Prucher, Kastner daselbst. In einer Streitsache der Fischer von Pfoerring und Vohburg mit Hans Heinrich von Nothaft zu Wackerstein, fuerstl Pfleger zu Vilshofen, wegen eines Donauarms Wackerstein gegenueber gelegen, den Hans Heinrich Nothaft als zu seinen Hofmarksgruenden gehoerig beanspruchte, beurkundet unter 4. Juli 1573 Georg von und zu Hegnerberg, Wisenfelden und Oberhaunstadt, Statthalter zu Ingolstadt, dass Herzog Albrecht dahin den Streit entschieden, dass besagter Nothaft, die Fischer an ihren Fischen und Eisen so lange Wasser im Arm vorhanden, wie von Altersher, ungehindert zu lassen habe Hat Herr Ulrich Gettermayer und Apolonia seine Hausfrau 10 fl zur Gruendung der Loeprosenstift legirt. Dass ein Pfund Inslichtkerzen denen hisigen Loeprosen verricht werde. Damit sie an den heiligen Naechten und Sambstagen ihr Gebeth dabey verrichten koennen. Die Armenstiftung konnte mit Ihrer Fundation nicht vorgetragen werden weil, wie in der Rechnung von 1774 bemerckt ist, in den Schwedischen Kriege die Pfoerringer Registatur vernichtet wurde. (Anmerkung des Verfassers) Wurde die Mitlere Glocke welche am sidlichen Thurme hangt unter Pfarrer und Dechant Rogg gegossen, die Inschrift auf dieser Glocke ist folgende: Jon. Bap. Rogii S. S. Teol. Dr. et Decane Pfoerring refusa et adaucta Sum. anno Dom 1609 in honor Dei omnipot. Max: et Leonardi; Patroni Directioni Rmi chro " p. et D.D. Hiromini Tegri abat St. Emerani Ratisb. Colatoris et opera Diclarissimi Dom Am obern Rande befindet sich die Inschrift: Jesus Nazarenus Rex Judeorum. Rex regnum domini coeli et terrae miserere nobis. Praesens campana refusa est. per Georg Schelchshorn civem catholicum Reipuplicao Ratisbonensis mense octobris Am 31. Decemper wurden Rechte und Gerechtigkeiten des Marcktes Pfoerring bey versameltem Rathe und Gemein folgendermassen erneuert. Beschreibung der Rechte und Gerechtigkeiten. Von Alter wohlhergebrachter Freiheit und Gewohnheit die Kamerer Buergermeister und Rath zu Pfoerring inner habenden Aemter und soderlich des Buergerrechts halber zu verleihen und zu verlassen haben. Item, wer da ist der ein Buerger zu Pfoerring will werden, soll und muss einen Marckt Cammerer Buergermeister und Rath daselbsten damit ihm Buergerrecht mitgetheilt und verliehen wird, fleissig und gehorsamlich darum bitten. Dann soll dieser oder derselbig gedachten jeden Buergermeister und Rath allda mit handgegebenen Treuen und auf Eidesstatt angeloben, versprechen und gewiss zu sagen, dass er befoerderst unsern gnaedigen Chur und Landesfuersten und deren Land und Leuth und dem angeregten einen Marckt zu Pfoerring, 16 von 53

17 Reichen und Armen allda voll Treu und Gewahr seyn jeden seinen fromen foerdern und sein Schaden wenden. Ferner ob es sich vor und sich anderer Orten inn-oder ausserhalb des Marcktes begeben oder zugetragen dass einer unser Mitbuerger dabei war und thaete unserm gnaedigen Churfuerst und Landesfuersten und dem obbesagten Marckt Pfoerring dessen Buergerschaft uebel nachreden, deswegen soll er nit mit jemand fechten sondern solches treulich und guetlich verantworten und widersprechen. Item ob dieser einer unser Mitbuerger, Frembder oder hiesiger Orthen were, und vernimbt, dass mann einen Buergermeister und Rath Armen oder Reichen in einer Buergerschaft daselbst heimlicherweiss zusezen wollte, der soll sie in Punckto davor gewarnen, khunde er aber selbst in eigener Person nit khomen sol er einen Pothen alhero schicken dass Pothengeld soll ihm neben anderer Vergleichung bezahlt und ausgerichtet werden. Zudem dieser und derselbig der unser Mitbuerger will seyn, und werden, der soll angeloben dass er drey Jahre in desinenter und ohn Underlahs im Marckt Pfoerring haeuslich sizen und wohnen soll. Ob er aber bestimt drey nit aussaesse, soll er sich verbuergen gemeinem Marckt Pfoerring drey Pfund Pfening ohne alle Gnade von seinem Abzug zu geben, und einen redlichen Abschid neben guter Buergschaft auf ferner Jahr und Tag, ob Jemand zu ihm zu sprechen, zu nehmen Schuld seyn. Den obschon einer unser Mitbuerger will werden ist er einer unsers Mitbuergers Sohn und hat de suo patrimonio ueber 200 fl ja auch zu Zeiten darueber, soll er sich mit einer stattlichen Ruestung inner naegsten zwey Monathfristen mit all derer Hin- und Zugehoerung auf dem Rathhaus zu Pfoerring gehorsamlich einstellen, den in punkto Buergermeister und Rath alhie zu Pfoerring ein Viertl Wein, inmassen es der Zeit giltig auf die Rathhaustafel legen und mit ihnen, umb die Buergerrecht, ihrem Begehren und Erkentniss nach abkommen. Mit einem Frembden und Auslaender oder Herkoemling hat es eine andere Meinung. Diss und solches unbegeben einer gestaffirten Ruestung, steht bey Erkentniss eines weisen Raths. Mit demselben soll er wie er kann und mag sich besagter Buergerrecht halben vergleichen, doch muss er nicht ein Veirtel, sondern zwey Viertl Wein auf den Tisch zu legen schuldig seyn. Beschliesslichen pro habito et lecto labore gebt ein jeder Buergerssohn dem Marcktschreiber und Buergerknecht. Also ist es von unfuerdenklichen Zeiten, in frequenti Senatu zu Pfoerring herkommen und gehalten woden. Zu derzeit war Marcktschreiber Wolf Ostermeier, und Buergermeister Wilhelm Wermuth Am 22. Oktober zeschellte an der Pfoerringer Bruecke ein Schiff, wobei gegen 30 Personen den Tod in den Wellen der Donau fanden, darunter der Jesuit P. Ferdinand Melchiori von Trident War Dechant und Pfarrer in Pfoerring Georg Bellhamer dieser ausgezeichnete fleisige Mann schrieb dass Salbuch der Pfarey Pfoerring und er erlebte den Leidvollen Schwedenkrieg, welcher von 1632 bis 1648 dem Markt Pfoerring fl kostete, wovon man auf dem vom Churfuersten Ferdinand zusammengerufenen Landtag die Berechnung vorlegte. Bellhamer hatte die Drangsale dieser Zeiten in einem Buch zusammengetragen; dasselbe ist aber zum grossen Bedauern aus der Pfarrexpositur entwendet worden. Wurde die Sebastianikapelle erstmals erwaehnt Regierte wiederum eine gefaehrliche Seuche in der Naehe von Pfoerring, die Pest. Es wurden wieder zwei Waechter zum 17 von 53

18 oberen und unteren Tor bestimmt, die jedenfalls jedem Krankheitsverdaechtigen den Eintritt in den Markt verwehren sollten. Jeder der beiden Waechter erhielt pro Tag 8 Kreuzer Den 3. Juni ging der schwedische General Bernhard v. Weimar, von Regensburg kommend bei Pfoerring ueber die Donau und zog nach Neumarkt Bestaetigte Maximilian der I. dem Marckte Pfoerring seine Freyheiten widerholt de Dato Muenchen 25. Juni. Dieser grosse Regent war der einzige welcher den dreysigjaehrigen Krieg ein Kummer und Elend volles Leben augehalten ueberlebt, und daby die wichtige Rolle uebrernommen hatte. In diesen drangsallvollen Kriege, hatte die ganze Gegend sowohl von Freunds als Feinds Voelkern ungemein viel zu leiden, besonders im Jahre 1632 als diese vom Schwedischen General Horn da dieser von Ingolstdt nach Landshut zog gewaltig mitgenohmne wurde. Auf dem am 2. Jenner 1669 von Churfuerst Ferdinand Maria in Muenchen zusammen kunftenen Landtage reichte die Buergerschaft zu Pfoerring eine Vorstellung ein, in welcher die Kriegsschaeden des Marcktes von 1632 bis 1648 auf fl angegeben sind und 65 Haeusser und Stadel zugrunde gerichtet waren, noch komt in dieser Eingabe vor, dass kein Marckt in Bayern gefunden, der durch dass Kriegswesen so hart requiirt worden wie Pfoerring den die Gegend wurde von denen Schweden 3 Mal ueberfallen, und besondere Drangsallen verursachte die Belagerung Ingolstadts Als Maximilian im Maerz mit dem Kaiser bei Pfoerring eine Armee von Mann Bayern und Oesterreicher concentrirt hatte, an deren Spitze Erzherzog Leopold Wilhelm stand; der Generalwachtmeister Caspar von Merch befeligte die Aventgarde als das Corps gegen Burglengenfeld hin aufbrach War Georg Prandner Dr. Teol. Pfarrer in Pfoerring er starb 1649 ihn folgte Leonhard Kargl als Pfarrer und Dechant von Pfoerring er liess 1651 die Kanzel und den Altar des hl. Wendelin vom Mahler Andreas Datter aus Kehlheim befassen Wurde die Sebastianibruderschaft von Pfarrer Leonhard Kargl eingfuehrt und bestaetigt Am 18 December Bestaetigte Churfirst Ferdinand Maria dem Stift St. Emeran die verlihene Paepstl. Bulle vom Jahre 1226(66) die Administration des Gotteshaus Pfoerring betreffend Liess Pfarrer und Dechant Kargel zu Maerching einen Altar setzen, welcher gegenwaertig in der Seelenkapelle daselbst steht und worauf sich sein Wappen, ein mit einer Kugel spielender schwarzer Baer im goldenen Feld mit schwarzen Laubwerk und zweien schwarzen Fluegeln in ihrer Mitte den schwarzen Baeren fassend, mit den Buchstaben L. K. D. P. Pf. befindet. Derselbe besass zugleich das Beneficium zu Pfoerring und starb am 1. Februar Ihm folgte im Maerz dieses Jahres, Pfarrer Matthaeus Reicherzer Erscheint als Pfarrer Wolfgang Wibmer, und im April 1670 Joan Jaeger als Pfarrer in Pfoerring welch Lezterer als Bloedsinig am 3. October 1692 mit Todt abgieng. 18 von 53

19 1670 Wurde die Erzbruederschaft Corpus Christ und die Sebastians Bruederschaft in der Pfarrkirche eingefuehrt, beziehungsweise die Sebastanskapelle neu hergestellt; zu dieser Kapelle geht die Gemeinde Kasing am 3. Juli wallfahrten. Pfarrer Leonhard Kargel hatte bereits im Jahre 1653 bewirket, dass die Corpus Christi Bruderschaft mit der Erzbruderschaft Christi Crucifixi in der Marcellus Capelle zu Rom vereiniget, und alle diese Kapelle ertheilten Ablaesse theilhaftig geworden ist Von diesem Jahr zeigt schon eine Alte Mauthrechnung dass in Pfoerring eine Orthsmauth war die dem Hauptmauthamt Neustadt incorporit gewesen Folgte dem verstorbenen Pfarrer Johann Jaeger Franz Xaver Ferdinand Fuchs, Fux, unter welchen im Jahre 1703 in dem Spanischen Erbfolge Krieg zwischen Kaiser Leopold von Oesterreich und dem Churfuersten Max Emanuel von Bayernder Marckt Pfoerring von den Verbindeten des Kaisers, als von Herzog von Wittenberg vom Margrafen von Bareuth, und Ansbach von den Fuersten von Oetingen und Sulzbach und von den Generallen von Stirum Sehnebalein Palivi und Aufses mit 10 biss Mann besezt, und vollstaendig ausgepluendert wurde, Saemtliche Einwohner musten sich ueber die Donau in die Waelder fluechten, und der Pfarrer allein erlitt einen Schaden von 1000 Reichsthaller zu verwundern war dass die Pfarrkirche verschont blieb den aus Ihr wurde nicht dass minderste entwendet. Die vom Pfarrer Fuchs im Taufmatricul eingetragene Bemerkung Lautet folgendermassen: Anno 1703 nono die mensis Martii Confoederati Caesarie, in Specie Vero Dux Witembergiae etz Marchio de Bareuth etz Marchio de Anspach Dux Oettingensis in Rhaetia et Dux Sulzbacensis et generalis Stirumb, generalis Schneberlein, generalis Husarorum Palvi et Aufses opidum Pfoereganum ac totum districtum parochialem eius danobium: proh Dolor! hostiliter cum exereitu ad 10 vell 11 milia Vikorum invaserunt et enormiter amnes habitationes spoliarerunt ac Depopulatio sunt, omnibus vere parochianis trans Danubium et aliorum auffugientibus. Eklesia tamen Parochialis, Deo sint Laudes, passa est nihil, sedincolumis sola servata est cum sacello, immedicabilie autem est maximum Vulnus inflictum est domi parochiali, ad mille minimum imperiales aestimatum. Dominus Deti, Dominus abstulit, sit nomen domini benedictum ex hoc nune et usque in seculum Am 9.Maerz wurde der Markt Pfoerring von den Verbuendeten des Kaisers gepluendert Starb Kaiser Leopold sein Sohn Josef der I. behandelte Bayern wie sein Vatter nicht minder wie seyn Eigenthum. Dass ganze Land blieb in Kaiserlichen Haenden, und wurde unter Kaiserliche Administration als Reichsland gesezt. Auch hir ligt nach ein mit kaiserlichen Sigl ausgefertigter Bergamentbrief die Viehweideberechtigung des Giesenauer Bauern auf der Marcktsflur betrefend. de anno War Friderich Schopper Pfarrer in Pfoerring unter welchern die kleine Glocke mit folgender Aufschrift gegossen worden: Sub Joan Bapt. St. Emera :Abat. et Joan Frideric Chopper a Josepho Udalrico Schelshorn refusa Wurde das Beneficiaten Haus in Pfoerring von Herrn Adam Greiner des 19 von 53

20 Raths erbaut die Baukoesten betrugen nach der Rechnung 272 fl 22 kr. Ein Mauerrer hatte 18 kr Lohn und 3 Eichreisse kosteten 1 fl 30 kr Verlies Pfarrer Schopper die Pfarey und starb als Beneficiat in Geisenfeld, ihm folgte am 1. May desselben Jahres Matheus Widemann J. und Dr. welcher 1732 starb und zwar mit so vielen Schulden dass zur Tilgung derselben seine Verlasschaft nicht hinreichte Wurde dass schwere Gewolbe in der Pfarrkirche wegen zu befuerchtenden Ungluecks Abgenomen und die Kirche selbst um 28 Schuche verlaengert wesswegen man auch mit der Freythofmauer gegen die Bruecke hin um 20 Schuch hinaus fuhr. Die Kosten Betrugen 1689 fl. In eben diesem Jahre wurden zum Fruehmessbeneficium von der Buergerschaft 12 Monathmessem gestiftet, fuer Lebendige und Tode aus der Buergerschaft Wurde der fuer Bayern so umglueckliche Erbfolgekrieg beendet und 7. September zu Argau der Fride geschlossen Zu Anfang des Jahres wurde die Festung Ingolstadt nebst dem uebrigen Lande von Feinden geraeumt und in allen Kirchen der Bayrischen Stadten so auch hier in Pfoerring ein feierliches Danckfest gehalten Vermehrte dass Einkomen des Fruehmess Beneficium Herr Adam Greiner des Raths und Bierbreu alhier durch eine Dotation von 12 Aeckern dass dafuer auf Unser Lieben Frauen Altar alle Sambstage eine hl. Messe gelesen werde Wurde ein neuer Hochaltarum 600 fl. aufgestellt unter Pfarrer Matthias Weinmann Wurde Felix Joseph Springer Pfarrer in Pfoerring unter ihm wurde 1735 die St. Sebastians Kapelle nach Mitternacht um 7 Schuh gegen den Freidhof um 5 Schuh und gegen die Gasse um 11 Schuh erweitert, die Baukosten Betrugen 1014 fl 37 kr die Kapelle war zuvor dem hl. Erhard geweihet. Springer Starb am 18. Jaenner 1741 und hatte zum Nachfolger den Petrus Zirngibel Dotirte obiger Pfarrer Felix Hoeringer dass Fruehmess beneficium mit 11 Aeckern und einer Wisse dass gleichfals alle Freytage eine hl. Messe gelesen musst werden. Springer erkaufte diese Aecker und die Wisse um 725 fl durch diese Adition wurde dass dass Beneficiaten Haus gebaut und ein zeitlicher Beneficiat in besere Verhaeltnisse gesezt Begann der Oesterreichische Erbfolgekrieg; nehmlich Karl Albert trat nach dem Tode Kaiser Karls des VI. mit Anspruechen auf mehrere Kaiserliche Laender hervor und verband sich auch diesmahl mit Franckriech; allein schon im Jahre 1742 wurde Bayern von Oesterreichern ueberschwemt, auch der Mackt Pfoerring empfand bey diesen Umstaenden grosse Bedrueckungen sowohl von Feinds als Freunds Voelckern. Brandschatzungen liferungen aller Art musten nach Ingolstadt, und Kehlheim gemacht werden. Einquatirungen von Oesterreichischen und Franzoischen Trupen hatten die Buerger gewaltig zu tragen. Endlich schloss Max Joseph nach 20 von 53

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