EXISTENZSICHERNDE BESCHÄFTIGUNG

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1 EXISTENZSICHERNDE BESCHÄFTIGUNG Dr. Irene Pimminger Recklinghausen, Hintergrund u Expertise Existenzsichernde Beschäftigung für die Agentur für Gleichstellung im ESF u ESF-Verordnung Art.2 Abs. 2 u Gleichstellungsstrategie der EU-Kommission: Gleiche ökonomische Unabhängigkeit von und n u ESF-Bundesprogramm Beteiligung von an existenzsichernder abhängiger und selbständiger Erwerbsarbeit (OP, S. 125) 1

2 Was ist existenzsichernde Beschäftigung? u Eigenständig: unabhängig von (Änderung der) Familienkonstellation; auch für Personen mit Kindern Variante 1: Alleinstehende Person Variante 2: Alleinerziehende Person mit 1 Kind u Langfristig im Lebensverlauf: Arbeitslosigkeit, Elternzeit, (Pflegezeit), Erwerbsunfähigkeit, Alter u Existenzminimum: berechnet auf Grundlage sozialund steuerrechtlicher Regelungen Existenzminimum in Deutschland 2011 Berechnete Grenzwerte im Jahr 2011, netto pro Monat Quelle: Eigene Berechnung auf Grundlage SGB II und Existenzminimumberichte 2

3 Existenzsichernde Beschäftigung 2011 Notwendiges Bruttomonatseinkommen für eine eigenständige Existenzsicherung 2011 Quelle: Eigene Berechnung auf Grundlage SGB II und Existenzminimumberichte Langfristig: Näherungswerte (keine prognostische Rentenberechnung) sinkendes Rentenniveau: Untergrenze! Prognosen zur Rente Modellrechnung (IAB): u Um 2030 eine Rente auf Sozialhilfeniveau zu erhalten, ist durchgängig über 35 Jahre ein Durchschnittseinkommen nötig. u Bei einem Einkommen von ¾ des Durchschnittseinkommens sind 47 Jahre nötig für eine Rente auf Sozialhilfeniveau. 3

4 Determinanten existenzsichernder Beschäftigung 1. Kontinuität der Erwerbsbeteiligung 2. Umfang der Erwerbsbeteiligung 3. Höhe des Erwerbseinkommens (Stundenlohn) Determinanten existenzsichernder Beschäftigung 1. Kontinuität der Erwerbsbeteiligung 4

5 Kontinuität der Erwerbsbeteiligung Durchschnittliche Erwerbsjahre der Kohorte Ost 34,1 Jahre 37,7 Jahre West 30,2 Jahre 39,8 Jahre Quelle: Gleichstellungsbericht 2011 Erwerbsbeteiligung nach Geschlecht u Kinder, Alter der Kinder: Erwerbsbeteiligung von Müttern deutlich niedriger als von kinderlosen ; von Vätern höher als von kinderlosen n. 30% der Mütter ggü. 81% der Väter mit einem Kind unter 3 Jahren sind erwerbstätig. u Alter: Größter Abstand in der Gruppe der 30- bis 40-Jährigen und der 55- bis 65-Jährigen. u Familienstand: Verheiratete haben die niedrigste, verheiratete die höchste Erwerbsbeteiligung. u Migrationshintergrund: mit MH haben sowohl gegenüber ohne MH als auch n mit MH die mit Abstand niedrigste Erwerbsbeteiligung. u Bildung und Berufsabschluss: Niedrigqualifizierte haben sowohl im Vergleich zur männlichen Vergleichsgruppe wie auch zu höherqualifizierten mit Abstand die niedrigste Erwerbsbeteiligung. 5

6 Erwerbsbeteiligung nach Berufsbildung Erwerbsbeteiligung der Jährigen nach Geschlecht und Berufsabschluss 2010 Lehre 1 kein Berufsabschluss 53% 67% 79% 8% 61% 13% 81% 5% 84% 87% 7% 94% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Erwerbstätige Erwerbslose Quelle: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus 2010, eigene Berechnungen Determinanten existenzsichernder Beschäftigung 1. Kontinuität der Erwerbsbeteiligung 2. Umfang der Erwerbsbeteiligung 6

7 Erwerbsumfang Verteilung der erwerbstätigen und nach Wochenarbeitszeiten 2011 Quelle: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus, eigene Berechnungen Erwerbsmuster von Elternpaaren Quelle: Mikrozensus 2011, Entwurf des 4. Armuts- und Reichtumsberichts

8 Erwerbsumfang Vollzeitquoten der erwerbstätigen Mütter und Väter nach Familienstand 2010 Quelle: Statistisches Bundesamt, Keller/Haustein 2012 Erwerbsumfang Befunde u Gestiegene Erwerbsbeteiligung von v.a. durch starke Ausweitung von Teilzeit und geringfügiger Beschäftigung u Erwerbsunterbrechungen von heute kürzer und seltener dauerhaft, Wiedereinstieg jedoch häufig in Teilzeit oder geringfügige Beschäftigung (West) u Deutlicher Einfluss von Familienstand, Migrationshintergrund und Qualifikation auf die Erwerbsbeteiligung u Teilzeit- und geringfügige Beschäftigung von sind kein temporäres Phänomen - kaum Brückenfunktion in Vollzeitbeschäftigung 8

9 Determinanten existenzsichernder Beschäftigung 1. Kontinuität der Erwerbsbeteiligung 2. Umfang der Erwerbsbeteiligung 3. Höhe des Erwerbseinkommens Einkommen abhängig Beschäftigter Verteilung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (ohne Azubis) nach Bruttoentgelt und Geschlecht % 25% 20% 15% 16% 19% 18% 12% 14% 15% 15% 12% 12% 19% 10% 5% 5% 8% 8% 5% 9% 3% 6% 5% 0% bis > > > > > Bruttoentgelte in Euro ( ) > > >4.500 Quelle: BA-Entgeltstatistik 2011, eigene Berechnungen 9

10 Einkommen abhängig Beschäftigter Verteilung der Vollzeitbeschäftigten (ohne Azubis) nach Bruttoentgelten ( ) und Geschlecht % 25% 20% 20% 15% 10% 5% 9% 3% 15% 7% 16% 16% 15% 12% 16% 15% 13% 11% 7% 9% 4% 7% 7% 0% bis > > > > > Bruttoentgelte in Euro ( ) > > >4.500 Quelle: BA-Entgeltstatistik 2011, eigene Berechnungen Ursachen der Einkommensunterschiede u Arbeitszeitreduzierungen (Teilzeit = geringere Stundenlöhne) u Erwerbsunterbrechungen von v.a. in der Lebensphase, in der Verdienstzuwächse realisieren u Vertikale Segregation: seltener in höheren und Führungspositionen u Horizontale Segregation: häufiger in Branchen mit niedrigerem Einkommen u Rd. 65% aller Beschäftigten im Niedriglohnsektor sind (2010) 10

11 Niedriglohnsektor (< 2/3 des Median) Anteil der Vollzeitbeschäftigten mit Niedriglohn % Bundesweit getrennte Niedriglohnschwellen 33% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Quelle: BA-Entgeltstatistik 2011 Geringfügige Beschäftigung ( Minijobs ) u 20% der weiblichen und 10% der männlichen Beschäftigten sind ausschließlich geringfügig beschäftigt. u Die größte Gruppe der ausschließlich geringfügig Beschäftigten (35%) sind Hausfrauen (und männer). u 64% der ausschließlich geringfügig beschäftigten sind im Haupterwerbsalter (: 40%). u In einzelnen Branchen wie Gebäudereinigung oder Gastronomie sind über 40% der Beschäftigungsverhältnisse geringfügig. u Rd. 92% Niedriglohnanteil (Bruttostundenlohn 2006) u Geringfügige Beschäftigung ist kein temporäres Phänomen: fehlende Durchlässigkeit ( Klebeeffekt ) 11

12 Geringfügige Beschäftigung Verteilung der ausschließlich geringfügig Beschäftigten nach Geschlecht Jahre 75% 25% gesamt 66% 34% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Quelle: BA Beschäftigtenstatistik Stichtag 31.Dezember 2011, eigene Berechnungen Determinanten existenzsichernder Beschäftigung u Kontinuität der Erwerbsbeteiligung: Geringere Erwerbsbeteiligung sowie Erwerbsunterbrechungen von u Erwerbsumfang: Sehr hohe Teilzeitquoten von Geringe Teilzeit weit verbreitet u Einkommenshöhe: Geringere Einkommen von, hohe Niedriglohnquote von, hoher Anteil geringfügiger Beschäftigung 12

13 Existenzsichernde Beschäftigung 2011 Notwendiges Bruttomonatseinkommen für eine eigenständige Existenzsicherung 2011 Quelle: Eigene Berechnung auf Grundlage SGB II und Existenzminimumberichte Langfristig: Näherungswerte (keine prognostische Rentenberechnung) sinkendes Rentenniveau: Untergrenze! Existenzsichernde Beschäftigung? Anteile der Beschäftigten (ohne Azubis) von 25 bis 60 Jahren mit Bruttoentgelten ( ) unterhalb der Existenzsicherung 2010 Unterhalb kurzfristiger Existenzsicherung Kinderlose bis mit Kind bis % 15% 33% 45% Unterhalb langfristiger Existenzsicherung Kinderlose bis mit Kind bis % 43% 62% 74% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Quelle: BA Beschäftigungs- und Entgeltstatistik 2011, eigene Berechnungen 13

14 Existenzsichernde Beschäftigung? Anteile der Vollzeitbeschäftigten (ohne Azubis) mit Bruttoentgelten ( ) unterhalb der Existenzsicherung 2010 Unterhalb kurzfristiger Existenzsicherung Kinderlose bis mit Kind bis % 9% 12% 25% Unterhalb langfristiger Existenzsicherung Kinderlose bis mit Kind bis % 40% 44% 59% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Quelle: BA Beschäftigungs- und Entgeltstatistik 2011, eigene Berechnungen Schlussfolgerungen u in Deutschland sind weit von einer eigenständigen Existenzsicherung entfernt u Fehlanreize: Ehegattensplitting + Mitversicherung + Minijobs = Geringfügigkeitsfalle u Widersprüche: Förderung der Ernährerehe vs. Unterhaltsrecht u Vereinbarkeit <-> prekäre Teilzeit u Mindestlohn = frage u Zielgruppen: niedrigqualifizierte und mit Migrationshintergrund u Wichtig: Bewusstseinsbildung und Agenda Setting 14

15 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Zum Nachlesen: Expertise Existenzsichernde Beschäftigung zum Downloaden auf 15

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