Die Meldepflichten haben sich erheblich geändert; prinzipielle Behandlungsverbote

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1 Liebe Rommelfanger-Fans, Es ist wieder einmal so weit, daß sich die Gesetzeslage geändert hat. Weil wir so aktuell wie nur irgend möglich sein wollen, haben wir den Buchmarkt erneut revolutioniert - und zwar mit den updates unserer Bücher. Obwohl die Änderungen erst mit dem in Kraft treten, gibt es von uns schon jetzt die updates. Nur noch einmal zur allgemeinen Klärung: Wer seine Prüfung vor dem macht, der lernt (und beantwortet) noch gemäß dem alten Stand. Dieses update ist erst gültig (und zu lernen) für Termine nach dem Ich hoffe Sie können den Termin jetzt auswendig und gebe das Wort an unsere geschätzte und leidgeprüfte Autorin, bei der ich mich - ganz sicher auch in Ihrem Namen für die rasche und kompetente Arbeit bedanken möchte, die sie hier für uns geleistet hat... Ihr ARDEA Verlag K. Herzog Das Bundesseuchengesetz wird am durch das Infektionsschutzgesetz (IfSG) ersetzt. Die Meldepflichten haben sich erheblich geändert; prinzipielle Behandlungsverbote bleiben aber nach wie vor bestehen. Bitte aktualisieren Sie Ihr Buch Amtsarztfragen Gesetzeskunde anhand der folgenden Hinweise. Die gesetzlichen Veränderungen betreffen im vorliegenden Band Amtsarztfragen für die Heilpraktikerprüfung GESETZESKUNDE die folgenden Seiten: Die Seiten 8, 9, 10 und 11 sind ab Januar 2001 komplett ungültig. IfSG - der letzte Stand

2 S. 24: Keuchhusten fällt nach dem 34 IfSG unter das Behandlungsverbot; Keuchhusten ist aber nicht mehr meldepflichtig. S. 26: ersetzen Sie einfach das BSeuchG durch das IfSG: im 24 ist festgelegt, daß Patienten, die unter einer Krankheit leiden, die im 6 oder 34 erwähnt ist oder die sexuell übertragbar ist, nur von Ärzten behandelt werden dürfen. Das gleiche gilt für Patienten, die mit einem Krankheitserreger aus dem 7 infiziert sind, wobei in diesem Fall sogar schon der explizite Nachweis als Behandlung gilt und dieses somit dem Heilpraktiker auch untersagt ist. Der HP meldet also nur bei Krankheiten aus dem 6 IfSG. Mögliche Antworten für die Frage 4 wären also:. das Gesetz zur Bekämpfung von Geschlechtskrankheiten. das Infektionsschutzgesetz. das Gesetz zur Ausübung der Zahnheilkunde. das Hebammengesetz. das Arzneimittelgesetz. Die Pockenschutz-Impfungs-Vorschrift ist durch den Wegfall der Impfpflicht und durch die Ausrottung der Pockenerkrankung praktisch außer Kraft gesetzt (allerdings nicht aufgehoben). 2 ARDEA aktuell

3 S. 28 und S. 29 Bitte ändern Sie die Lösungs-Antwort: Lösung C. Gemäß 13 des Betäubungsmittelgesetzes ist die Verschreibung und Verabreichung nur Ärzten, Zahnärzten und Tierärzten gestattet. Streichen Sie bitte daher auf der Seite 29 den Abschnitt, der mit c) gekennzeichnet ist. S BSeuchG ersetzen durch 24 IfSG. S. 36 Die Behandlung von Infektionskrankheiten ist im Infektionsschutzgesetz geregelt. Im 24 steht, daß Erkrankungen, die unter die 6, 7 und 34 fallen und / oder die sexuelle übertragbar sind, dem Arzt vorbehalten sind. S. 38 Die Behandlung von Tetanus fällt nicht mehr unter das IfSG und ist somit (zumindest theoretisch) nicht mehr verboten. Allerdings ist der Impfstoff nach wie vor verschreibungspflichtig und somit für den HP nicht erhältlich. Impfungen werden vom Arzt durchgeführt und in einen Impfpaß eingetragen; das einzige, was der HP eventuell mit Impfungen zu tun haben könnte: er muß laut 6 beim Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung melden. IfSG - der letzte Stand

4 S. 39 und S. 41: Richtig sind ab dem die Antworten: a, b, c und d. S. 41: leider steht jetzt im 24 daß auch sexuell übertragbare Krankheiten nur vom Arzt behandelt werden dürfen. Sofern die Erreger auf der Seite 41 eine venerisch übertragbare Krankheit auf dem Gewissen haben (z. B. wenn Streptokokken eine eitrigen Genitalinfektion ausgelöst haben), darf der HP sie nicht behandeln. Die mit, gekennzeichneten Krankheiten darf der HP also nur behandeln, sofern die Krankheiten nicht venerisch übertragbar sind. S. 44 hier brauchen Sie nur das Wort BSeuchG durch IfSG zu ersetzen; der Rest behält seine Gültigkeit - vielleicht mit dem kleinen Schönheitsfehler, daß im IfSG der Begriff Ausscheidungsverdächtig nicht mehr extra erwähnt wird. S. 47: auch hier bitte BSeuchG durch IfSG ersetzen. S. 48: Lt. 24 dürfen übertragbare Erkrankungen der 6, 7 und 34 IfSG, sowie sexuell übertragbare Erkrankungen nur von Ärzten behandelt werden. Die angegebenen Maßnahmen, Möglichkeiten und Über-wachungspflichten der Gesundheitsämter bestehen weiterhin. 4 ARDEA aktuell

5 S. 51: Frage 13 Die Aussagen C und E sind ab Januar 2001 falsch. Polio und Typhus sind nach wie vor gemäß 6 IfSG bei VET meldepflichtig, Fleckfieber (Rickettsia prowazeki) nur nach 7 im Falle einer akuten Erkrankung und eines positiven Erregernachweises. Bei den Röteln ist die angeborene Infektion nach 7 meldepflichtig. S. 55: Bitte ersetzen Sie wieder BSeuchG durch IfSG. S. 56: auch hier bitte den 30 BSeuchG ersetzen durch 24 IfSG. S. 58: 4 BSeuchG bitte ersetzen durch 8 IfSG. Inhaltlich bleibt das Wesentliche gleich. S. 60: Bei Krankheitsverdacht sind nur noch folgende Krankheiten meldepflichtig: Botulismus, Cholera, Diphtherie, humane spongioforme Encephalopathie, akute Virushepatitis, enteropathisches hämolytisch-urämisches Syndrom, virusbedingtes hämorrhagisches Fieber, Masern, Meningokokken-Meningitis oder - Sepsis, Milzbrand, Poliomyelitis, Pest, Tollwut, Typhus und Paratyphus. IfSG - der letzte Stand

6 S. 64: eine akute infektiöse Gastroenteritis (mikrobielle bedingte Lebensmittelvergiftung) muß lt. 6 IfSG bei VE (Verdacht und Erkrankung) gemeldet werden. S. 70: unser Herpes simplex Typ II, der sich auch im Genitalbereich tummelt, ist ab Januar 2001 gemäß 24 IfSG nur vom Arzt zu behandeln. S. 72: Influenzaviren sind bei einem direkten Nachweis nach 7 zu melden. Leider ist damit natürlich der schöne Merkspruch hinfällig - aber wer weiß, vielleicht fällt jemandem ein neuer ein - besonders für die VET Erkrankungen nach 6. 6 ARDEA aktuell

7 S 78: da sich die Meldepflichten allgemein geändert haben, sind jetzt andere Lösungen richtig.. Krätze ist nicht meldepflichtig, fällt aber unter das Behandlungsverbot 24 IfSG: alle Krankheiten, die in den 6, 7, und 34 erwähnt sind oder die sexuell übertragbar sind, dürfen nur von Ärzten behandelt werden. Krätze ist im 34 erwähnt.. Herpes simplex ist nicht meldepflichtig; falls die Krankheit aber sexuell übertragen worden ist oder sich an den Genitalien bemerkbar macht, fällt sie unter das Behandlungsverbot.. Scharlach ist nicht meldepflichtig, fällt aber unter das Behandlungsverbot, da die Krankheit im 34 erwähnt ist.. Diphtherie ist jetzt meldepflichtig bei VET ( 6 IfSG).. Masern sind jetzt auch meldepflichtig bei VET ( 6 IfSG). IfSG - der letzte Stand

8 S. 78: Sie müssen also, in Anlehnung an das hier Vermerkte, den 6 und 7 lernen, die Krankheiten, die gemäß 34 noch dazukommen (und damit auch noch unter das Behandlungsverbot, aber nicht unter die Meldepflicht fallen) sind:. Impetigo contagiosa. Keuchhusten. Mumps. Krätze. Scharlach. Windpocken. Läuse, sowie die Ausscheider von Choleravibrionen, Salmonella typhi und paratyphi, Shigellen und EHEC (enterohämorrhagische E. coli). Der Winkelzug mit den Läusen auf S. 79 behält noch seine Gültigkeit! S. 81, Frage 25 muß lauten: wer meldet gemäß 8 IfSG und in welcher Reihenfolge? 8 ARDEA aktuell

9 S. 82: es meldet. im Fall des 6 der feststellende Arzt. im Fall des 7 das Labor. im Fall der 6 und 7 das Pathologie-Institut, wenn ein Befund erhoben wird, der auf Krankheiten des 6 oder 7 hinweist. bei Tollwut ( 6) = einer Infektion mit dem Rabiesvirus ( 7) der Tierarzt. Angehörige eines staatlich geregelten Heil- und Pflegeberufs (Krankenschwestern, Masseure, Krankengymnasten) z. B. bei 6 - Erkrankungen. im Fall des 6 der Luftfahrzeugführer oder Kapitän. im Fall des 6 Leiter von Heimen, Lagern, Justizvollzugsanstalten. im Fall des 6 der Heilpraktiker. Kurzform: es meldet in folgender Reihenfolge:. der Arzt oder Tierarzt. Heil- und Pflegeberufe. Kapitäne. Heimleiter. der Heilpraktiker Sie sehen, so viel hat sich auch wieder nicht geändert. + IfSG - der letzte Stand

10 S. 88: der 30 BSeuchG wird ersetzt durch den 24 IfSG. S.89: die Urethra gehört nicht mehr zu den Geschlechtsorganen; der HP könnte sie behandeln, sofern es sich nicht um eine sexuell übertragbare Erkrankung handelt. S. 91: Frage 29: Welche Personen dürfen nach dem IfSG abgesondert werden? Nach 30 IfSG muß ein Patient mit Lungenpest oder ein Patient mit (von Mensch zu Mensch übertragbarem) hämorrhagischem Fieber in Quarantäne. Ausscheider kommen nur dann in Quarantäne, wenn sie ihre Auflagen zum Schutz der gesunden Bevölkerung nicht befolgen. 10 ARDEA aktuell

11 S. 96, Frage 30: Die Antwort lautet: die Aussagen A und B sind richtig. Der HP darf neuerdings Werbung machen, allerdings muß sich die Werbung im Rahmen des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) bewegen. Im Klartext heißt das, daß die Werbung nicht zu auffällig sein darf und sich im wesentlichen an den Gepflogenheiten der Mitbewerber aus der Umgebung orientieren muß. Hier können dann allerdings auch die Verbände wieder ins Spiel kommen. Wenn Sie also Mitglied eines Verbandes sind, dann kann dieser Verband für seine Mitglieder sehr wohl Einschränkungen und Auflagen machen. Den Rahmen ihrer werblichen Maßnahmen erweitern kann dagegen kein Verband. Das generelle Werbeverbot ist aber aufgehoben. Deshalb dürfen Sie Ihr Praxisschild im Rahmen des UWG frei gestalten, sie dürfen jetzt Embleme verwenden und Sie dürfen so oft sie wollen Werbungen in Zeitungen schalten. Sie dürfen sich aber weiterhin keine zusätzliche personale Bezeichnung außer Heilpraktiker zulegen; Homöopathie ist erlaubt, Homöopath ist weiterhin verboten. Dafür dürfen Sie jetzt beliebig viele Verfahren auf Ihr Schild schreiben. Sie dürfen auch bei Vorträgen (in unaufdringlicher Form) auf Ihre Praxis hinweisen; das Verbot der Heilkunde im Umherziehen (Behandlung außerhalb der Praxisräume) bleibt davon aber unberührt. Die Punkte E, C und D behalten ihre Gültigkeit. IfSG - der letzte Stand

12 S. 99: Frage 31: ersetzen Sie BSeuchG durch IfSG. A) Der Satz entfällt damit. S. 100: die falsche Aussage ist ab Januar 2001 die Aussage E. B) Das IfSG soll die Ausbreitung von Infektionskrankheiten verhindern. C) Lt. 34 dürfen Kinder mit Läusen nicht in die Schule oder in andere Gemeinschaftseinrichtungen. D) Im 24 steht, daß Krankheiten, die sexuell übertragbar sind, nur von Ärzten behandelt werden dürfen. Treponema pallidum und das HIV-Virus sind außerdem nichtnamentlich meldepflichtig nach 7. Im Gesetz zur Bekämpfung von Geschlechtskrankheiten ist auch noch mal die Behandlung von Geschlechtskrankheiten oder Leiden der Geschlechtsorgane durch Nichtärzte ausgeschlossen. E) Leptospira interogans ist namentlich meldepflichtig nach 7, wenn ein direkter oder indirekter Nachweis eine akute Infektion vermuten läßt. S. 103: Bundesseuchengesetz wieder ersetzten durch Infektionsschutzgesetz. S. 104: Lösungen A und C sind richtig ab Januar Im Kommentar bitte immer BSeuchG durch IfSG ersetzen. Das Gesundheitsamt kann weiterhin eine Impfpflicht anordnen ( 20 IfSG); Impfschäden können entschädigt werden ( 60) und es wird nach wie vor geregelt, wer in die Schule darf (an Gemeinschaftseinrichtungen teilnehmen darf) und wer nicht ( 34 IfSG). 12 ARDEA aktuell

13 S. 105: Frage 34. Die Frage bitte komplett streichen, wenn Sie wollen, können Sie sie ersetzen durch: Nennen Sie den 6, 7, 24, 30 und 34 des IFSG! Antwort:. Der 6 und der 7 beschäftigt sich mit der Meldepflicht - noch mal vorne nachschauen und wiederholen!. Der 24 bestimmt, welche Krankheiten nur von Ärzten behandelt werden dürfen ( 6, 7 und 34, sowie sexuell übertragbare Krankheiten). Der 30 besagt, daß Patienten, die an Lungenpest oder virusbedingtem hämorrhagischem Fieber leiden, in Quarantäne kommen.. Der 34 regelt die Teilnahme an Gemeinschaftseinrichtungen. IfSG - der letzte Stand

14 S. 113: Frage 37: bitte verändern Sie die Frage nach folgendem Muster: Ordnen sie zu: A) Influenza B) Fleckfieber C) Legionärskrankheit D) Tollwut E) Gelbfieber F) akute Hepatitis G) Mumps H) Masern I) HIV-Virus 1) Namentlich meldepflichtig nach 6 bei VET 2) Namentlich meldepflichtig nach 7 3) Nichtnamentlich meldepflichtig nach 7 4) Keine Meldepflicht Es können auch Mehrfachzuordnungen getroffen werden. 14 ARDEA aktuell

15 S Auflösung: A - 2 B - 2 C - 4 D - 1, 2 E - 2 F - 1, 2 G - 4 H - 1, 2 I - 3. S. 118 Lösung C und E. Alle Krankheiten, die nicht im IfSG oder im Gesetz zur Bekämpfung von Geschlechtskrankheiten erwähnt sind, sowie Krankheiten, die nicht sexuell übertragbar sind, darf der HP behandeln. Ab Januar 2001 fällt das Trachom nicht mehr unter das Behandlungsverbot. Chlamydia psittaci ist meldepflichtig nach 7 IfSG. S. 121 und S. 122 hier brauchen Sie nur jeweils BSeuchG durch IfSG zu ersetzen. Die gefragten Begriffsbestimmungen stehen im 2 des IfSG. IfSG - der letzte Stand

16 S 123: bitte BSeuchG durch IfSG ersetzen. a) Malaria ist nichtnamentlich meldepflichtig nach 7 b) akute Hepatitiden sind namentlich meldepflichtig bei VET nach 6 d) Tuberkulose ist namentlich meldepflichtig nach 6. S. 126: ersetzen Sie bitte den 39 BSeuchG durch den 24 IfSG. S. 130: die richtig Lösung lautet ab : Lösung B. Botulismus ist namentlich meldepflichtig bei VET nach 6. Tollwut ist namentlich meldepflichtig bei VET nach 6. Lepra ist namentlich meldepflichtig nach 7. Typhus ist namentlich meldepflichtig bei VET nach 6. Diphtherie ist namentlich meldepflichtig bei VET nach 6. Pest ist namentlich meldepflichtig bei VET nach 6. Shigellen sind namentlich meldepflichtig nach 7. Hasenpest (Francisella tularensis) ist namentlich meldepflichtig nach 7. Paratyphus ist namentlich meldepflichtig bei VET nach 6. Leptospiren sind namentlich meldepflichtig nach 7. Tetanus ist nicht mehr meldepflichtig. Pocken sind auch nicht mehr meldepflichtig (weil ausgerottet). 16 Röteln sind nichtnamentlich meldepflichtig nach 7 bei angeborenen Infektionen. Scharlach ist nicht meldepflichtig. Jede akute Hepatitis ist namentlich meldepflichtig bei VET nach 6. ARDEA aktuell

17 S. 132: die Urethra zählt nicht mehr zu den Geschlechtsorganen; sie darf theoretisch vom HP behandelt werden. S. 136: bitte ersetzen Sie wieder den 30 BSeuchG durch den 24 IfSG. Im 24 IfSG steht, daß der HP Krankheiten, die in den 6, 7, und 34 sowie solche, die sexuell übertragen werden können, nicht erlaubt ist. S. 138: 30 BSeuchG wird ersetzt durch 24 IfSG. S. 139, Frage 49 d) Hebammen sind gemäß 8 IfSG zur Meldung verpflichtet. S. 140: Laut 8 IfSG sind Hebammen... zur Meldung verpflichtet. S. 141: Frage 50: bitte ersetzen Sie wieder den 30 BSeuchG durch den 24 IfSG. IfSG - der letzte Stand

18 S. 144: ersetzen Sie das Bundesseuchengesetz durch das Infektionsschutzgesetz. Die Meldepflichten werden in den 6 und 7 IfSG geregelt. Die Sache mit den Schutzimpfungen steht in den 20, 21 und 22. Tätigkeitsverbote beim Umgang mit Lebensmitteln stehen im 42. Um die Arbeiten mit Infektionskrankheiter-Erreger drehen sich die 44 bis 53. Die Quarantänebestimmungen (Lungenpest und hämorrhagisches Fieber) stehen im 30. Bestimmungen bzgl. Schulbesuch etc. behandelt der ARDEA aktuell

19 S. 149: ab Januar 2001 sind die Aussagen B und D falsch. B) Typhus ist für (den HP) namentlich meldepflichtig bei VET; der HP behandelt nicht, er meldet nur. C) Personen, die an Typhus, Paratyphus, Cholera, Shigellenruhr, an anderen infektösen Gastroenteritiden oder an Virushepatitis A oder E erkrankt oder dessen verdächtig sind, die infektöse Wunden haben oder die Shigellen, Salmonellen, EHEC oder Choleravobrionen ausscheiden dürfen in lebensmittelverarbeitenden Betrieben nicht tätig sein. D) Die Quarantäne nach 30 IfSG gilt nur noch für Lungenpest und (von Mensch zu Mensch übertragbares) hämorrhagisches Fieber. E) ein Kind mit Scharlach darf weder in die Schule noch in den Kindergarten nach 34 IfSG. Weiterhin steht im 34, daß Ausscheider nur mit der Zustimmung des Gesundheitsamtes und unter Beachtung bestimmter Sicherheitmaßnahmen zur Schule dürfen. Im dritten Abschnitt steht, daß auch dann, wenn bestimmte Krankheiten in der Familie aufgetreten sind oder wenn ein Verdacht besteht, die Kinder nicht in die Schule (o. ä.) dürfen. IfSG - der letzte Stand

20 S. 155: jaja, die Meldepflichten. Sie liefern doch immer wieder nette Fragen... Frage 55 Ordnen Sie zu: a) Ornithose b) Gelbfieber c) Poliomyelitis d) E. coli - Pneumonie e) Masern f) Windpocken g) Keuchhusten h) Malaria i) Toxoplasmose j) HUS (enteropathisch hämolytisches Syndrom) A) Meldepflichtig nach 6 und nach 7 B) Nichtnamentlich meldepflichtig nur nach 7. C) Namentlich meldepflichtig nur nach 7. D) Nicht meldepflichtig. 20 ARDEA aktuell

21 S. 156: Lösung: a - C b - C c - A d - D e - A f - D h - B i - B; bei angeborenen Infektionen j - A Alles klar? Meldepflichten lernen!! S. 160: Hurra, Sie dürfen wieder den 30 BSeuchG durch den 24 IfSG ersetzen. Keuchhusten fällt unter diesen Paragraphen und damit unter das Behandlungsverbot für den HP. S. 164: Ab Januar sind die Lösungen A, B und C falsch. Gemäß 30 IfSG werden Patienten, die an Lungenpest oder hämorrhagischem Fieber erkrankt sind, abgesondert. S. 165: auch hier wieder Das BSeuchG durch IfSG ersetzen. S. 164: nach 30 IfSG müssen Patienten, die an Lungenpest oder an, von Mensch zu Mensch übertragbarem hämorrhagischem Fieber erkrankt sind, abgesondert werden. IfSG - der letzte Stand

22 S. 165, Frage 60: Wann wird im Rahmen des IfSG ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen? S. 166: hier hat sich gar nicht sooo viel geändert. Immer, wenn die Möglichkeit besteht, daß Krankheitserreger durch Lebensmittel übertragen werden könne, darf man seiner Tätigkeit als Koch z. B. nicht nachgehen. Darunter fällt die Krankheit oder Krankheitsverdacht an: Typhus, Paratyphus, Cholera, Shigellenruhr, Salmonellose, oder einer anderen infektiösen Gastroenteritis oder die Virushepatitis A oder E. Weiterhin, wer an infizierten Wunden oder an einer Hautkrankheit leidet, bei der die Möglichkeit besteht, daß Keime übertragen werden können, oder auch die Ausscheider von Shigellen, Salmonellen, enterohämorrhagische E. coli oder Cholera-vibrionen. Die Änderungen bzgl. der Tätigkeitsverbote beziehen sich also auf Scharlach und Tbc (entfallen), dafür kommt EHEC dazu. S. 167: nach 42 des IfSG dürfen Personen... Nach 34 IfSG dürfen Lehrer, Schüler S. 169: Frage 61: Ändern Sie bitte: E) Nur die Aussage b ist richtig. S. 170: Nach dem 42 IfSG dürfen Menschen, die an infizierten Wunden leiden, die Ausscheider sind, oder die an Typhus, Paratyphus, Cholera, Shigellen, Salmonellen, einer infektiösen Gastroenteritis oder an Virushepatitis A oder E erkrankt sind, nichts mit Lebensmitteln zu tun haben. ARDEA aktuell

23 S. 171: Frage 62: hier nur BSeuchG ersetzen durch IfSG. S. 171: inhaltlich bleibt diese gesetzliche Bestimmung gleich; das Ganze steht jetzt nur im 18 IfSG. S. 184: inhaltlich bleibt hier auch alles beim Alten; ersetzen Sie nur den 30 BSeuchG durch den 24 IfSG. S. 185: Frage 69 nachdem das IfSG anders strukturiert ist als das BSeuchG ersetzen Sie bitte diese Frage durch folgende Variation: Welche viralen Erkrankungen sind nach 6 durch den HP zu melden? a) angeborene Toxoplasmose b) Gelbfieber c) Virushepatitis d) M. Bang e) virusbedingtes hämorrhagisches Fieber f) Fleckfieber g) Q - Fieber h) Frühsommermeningoencephalitis i) Masern j) Poliomyelitis k) Tuberkulose IfSG - der letzte Stand

24 S. 186: die richtigen Antworten lauten: c, e, i und j. a) Die angeborene Toxoplasmose ist nichtnamentlich meldepflichtig nach 7 IfSG. b) Gelbfieber ist namentlich meldepflichtig nach 7 IfSG. c) Die Virushepatitis ist bei VET namentlich meldepflichtig nach 6 IfSG. d) Der M. Bang (Rinderbrucellose) ist namentlich meldepflichtig nach 7 IfSG. e) Das virusbedingte hämorrhagische Fieber ist namentlich meldepflichtig nach 6 IfSG. f) Fleckfieber (Rickettsia prowazekii) ist meldepflichtig nach 7 IfSG. g) Q - Fieber (Coxiella burnetii) ist meldepflichtig nach 7 IfSG. h) Das FSME-Virus ist namentlich meldepflichtig nach 7 IfSG. i) Masern sind jetzt namentlich bei VET meldepflichtig nach 6 IfSG. j) Polio ist namentlich bei VET meldepflichtig nach 6 IfSG. k) Tuberkulose ist meldepflichtig bei VE nach 6. S. 188: Ergänzung: die Meldung erfolgt durch den Arzt oder durch das Labor (nichtnamentliche Meldung nach 7 IfSG). 24 ARDEA aktuell

25 S. 190: inhaltlich bleibt hier auch alles beim Alten; ersetzen Sie nur den 3 BSeuchG durch die 6und 7 IfSG und den 45 BSeuchG durch den 34 IfSG. S. 191: Frage 72 Den 6 BSeuchG gibt es nicht mehr, auch nichts Äquivalentes; also bitte alle Hinweise auf das BSeuchG in der Fragestellung streichen. S. 192: richtige Aussagen nach dem IfSG sind die Aussage c und e. Im 34 ist festgelegt, daß Ausscheider von Choleravibrionen, Corynebacterium diphtheriae, Salmonella typhi, Salmonella paratyphi, Shigellen und EHEC nur dann Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen etc.) besuchen dürfen, wenn sie eine Erlaubnis des Gesundheitsamtes haben und wenn sie bestimmte Schutzmaßnahmen beachten. Im 42 des IfSG steht, daß Personen, die Shigellen, Salmonellen, EHEC oder Choleravibrionen ausscheiden, nicht in lebensmittelverarbeitenden Betrieben tätig sein dürfen. S. 193: Frage 73 Ändern Sie bitte die Fragestellung wie folgt: Ordnen Sie zu... A) Meldepflichtig bei VET nach 6 B) Meldepflichtig nach 7 C) Nicht meldepflichtig IfSG - der letzte Stand

26 S. 194: Lösung: A - 2, 6, 7 B - 3, 4, 5, 8, 9 C - 1 1) Keuchhusten fällt unter den 34 IfSG. 2) Diphtherie ist namentlich meldepflichtig bei VET nach 6 IfSG. 3) M. Weil (Leptospirosen) sind namentlich meldepflichtig nach 7 IfSG. 4) Fleckfieber (Rickettsia prowazekii) ist namentlich meldepflichtig nach 7 IfSG. 5) Das Gelbfiebervirus ist namentlich meldepflichtig nach 7 IfSG. 6) Polio ist namentlich meldepflichtig bei VET nach 6 IfSG. 7) Masern sind auch namentlich meldepflichtig nach 6 IfSG. 8) Hasenpest (Francisella tularensis) ist namentlich meldepflichtig nach 7 IfSG. 9) Virusgrippe ist namentlich meldepflichtig nach 7 IfSG. 26 ARDEA aktuell

27 S. 196: inhaltlich bleibt wieder alles beim Alten, die entsprechenden Hinweise stehen jetzt nur in den 9 Abs. 3: namentliche Meldungen müssen innerhalb von 24 Stunden bei Ihrem Gesundheitsamt vorliegen, nichtnamentliche Meldungen haben 2 Wochen Zeit 10 Abs. 4 und gehen an das Robert-Koch- Institut. S. 198: Es gibt sie schon noch, die allseits beliebten VET-Meldepflichten! (Namentlich) meldepflichtig nach 6 IfSG bei VET sind: 1 (Polio), 3 (Pest), 4 (Tollwut), 6 (Masern), 10 (Diphtherie), 11 (Hepatitis A). 2 Die Pocken sind nicht mehr meldepflichtig, weil ausgerottet. 5 Gasbrand (Clostridium perfringens) ist nicht mehr meldepflichtig. 7 Lepra ist nach 7 IfSG namentlich meldepflichtig. 8 Influenzaviren sind auch nach 7 IfSG namentlich meldepflichtig. 9 Eine Enteritis infectiosa ist nach 6 namentlich meldepflichtig bei VE, wenn der Patient in lebensmittelverarbeitenden Betrieben tätig ist oder wenn ein epidemiologischer Zusammenhang vermutet werden kann. 12 Fleckfieber ist namentlich meldepflichtig nach 7 IfSG. IfSG - der letzte Stand

28 S. 200: hier nur BSeuchG ersetzen durch IfSG. Eine übertragbare Erkrankung im Sinne des IfSG ist eine Erkrankung, die (irgendwie) in den 6, 7, 34 und 42 erwähnt worden ist. S. 204: prinzipiell bleibt auch alles wieder beim Alten. Ersetzen Sie nur den 30 BSeuchG durch den 24 IfSG und die 3, 8 und 45 BSeuchG durch die 6, 7, 15 (Anpassung der Meldepflicht an die epidemiologische Lage) und 34 IfSG. S. 206: Hier wird sich natürlich ab dem was ändern: 1) Röteln sind im Fall einer angeborenen Infektion nichtnamentlich meldepflichtig nach 7 IfSG. 2) Malaria ist nichtnamentlich meldepflichtig nach 7 IfSG. 3) Eine Salmonellen-Enteritis ist nach 6 IfSG namentlich bei VE meldepflichtig. 4) Eine E. coli - Sepsis ist namentlich meldepflichtig nach 7 IfSG, im Fall eines HUS (hämolytisch-urämischen Syndroms) sogar bei VET namentlich nach 6 IfSG. 5) Gasbrand ist nicht mehr meldepflichtig. 6) Milzbrand ist bei VET namentlich gemäß 6 IfSG meldepflichtig. S. 215: Frage 83: ersetzen Sie einfach das BSeuchG durch IfSG. S. 216: Bitte ersetzen Sie den 17 BSeuchG durch den 42 IfSG: wer Shigellen, Salmonellen, EHEC oder Choleravibrionen ausscheidet, darf nicht in lebensmittelverarbeitenden Betrieben tätig sein. 28 ARDEA aktuell

29 S. 220: nachdem dem HP Werbung erlaubt ist, sind natürlich weniger Fehler zu entdecken als vorher. 1 Die Schildgröße ist, im Rahmen des UWG, beliebig. Im Rahmen des UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) heißt es nur, daß man im Vergleich zu seinen Mitbewerbern nicht zu sehr aus dem Rahmen fällt. 2 Die Leuchtschrift ist sicher aus dem Rahmen (des UWG s) fallend - zu aufdringlich - 1. Fehler. 3 Professor ist eine Berufsbezeichung - der einzige Beruf der auf dem Schild stehend darf ist Heilpraktiker (oder Praxis der Naturheilkunde o. ä.) - 2. Fehler. 4 Dr. muß mit Zusatzbezeichnung (Dr. rer nat. o. ä.) geführt werden - 3. Fehler. 5 Homöopath ist auch ein Beruf - erlaubt ist nur eine nichtpersonale Bezeichnung, wie Homöopathie - 4. Fehler. Der Rest ist erlaubt; Sie dürfen jetzt auch mehr als 3 Heilverfahren angeben. S. 236: nachdem die Werbung erlaubt ist, dürfen Sie beliebig viele Inserate schalten (Punkt C) - nicht nur zur Eröffnung. Auch die Größe der Anzeigen ist nicht mehr limitiert - sie richtet sich nach den üblichen Gepflogenheiten Ihrer Gegend (UWG). IfSG - der letzte Stand

30 S. 250: es ist dem HP nicht mehr prinzipiell verboten, Werbung zu machen. Die einzige Einschränkung werblicher Maßnahmen kommt aus dem UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb). Hier heißt es, daß irreführende oder vergleichende Werbung oder solche, die gegen die guten Sitten verstößt oder reißerische Werbung (zu auffällig) verboten ist. Weitergehende Auflage seitens der Verbände (wenn Sie in einem sind) fallen unter das Standesrecht und sind hier nicht relevant. Sie dürfen allerdings weiterhin keine Gratisbehandlungen verschenken oder irgendwie suggestiv behaupten, daß Sie der Beste sind. Sie dürfen sich dafür bei der Praxiseröffnung auch ohne Oberbürgermeister in der Zeitung abbilden lassen. Und über Ihre eigene Heilmethode dürfen Sie allgemein berichten - natürlich nicht mit Falldarstellungen. Falldarstellungen sind außerhalb der Fachkreise nicht erlaubt (außerdem macht man sowas aus ethischen Gründen nicht...) 30 ARDEA aktuell

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