Soziale Dienste 2.0 wie gemeinnützige Organisationen sich wandeln müssen

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1 Dr. Brigitte Reiser blog.nonprofits-vernetzt.de Das Weblog zu Stakeholder-Management und Web 2.0 Soziale Dienste 2.0 wie gemeinnützige Organisationen sich wandeln müssen Tagung der IVS Wien Wien wird anders am 26. Juni

2 Soziale Dienste nur Dienstleister? 2

3 Soziale Dienste können mehr sein - - Nachbarschaftstreffs - Orte der Beteiligung - Orte der Inklusion - Interessenvertreter - Netzwerkbilder 3

4 In der Realität überwiegt jedoch der Dienstleistungsgedanke Soziale Dienste haben ihre Potentiale selbst beschnitten, unterstützt von staatlichen Regelungen 4

5 Wie kann es zu einer Revitalisierung sozialer Dienste kommen? Wie kann ihre zivilgesellschaftliche Rolle gestärkt werden? 5

6 Überarbeitung der eigenen Leitbilder Gemeinschaftsbildung Beteiligung Funktionen sozialer Dienste Dienstleistung Interessenvertretung (Reiser 2011) 6

7 Warum Beteiligung? Inklusion = Teilhabe Inklusive Dienste ermöglichen die Beteiligung aller Gruppen 7

8 Wie kann Teilhabe in sozialen Diensten gelingen? Soziale Medien Ressourcenorientierung Teilhabe Transparenz Netzwerke Partizipation im Alltag 8

9 Teilhabe in allen Phasen eines Programmes Programmgestaltung / Servicedesign Problemformulierung Umsetzung Evaluation 9

10 Teilhabe auf allen Ebenen Gesamtstadt Stadtbezirk Einrichtung Individuum 10

11 Stärkung der demokratischen Funktion sozialer Dienste vom Klient Fall Konsument zum Bürger vom Dienstleister zum zivilgesellschaftlichen Akteur zur Teilhabe zum Ermöglicher von Beteiligung 11

12 Beteiligung im Alltag verankern Beteiligung nicht nur über formale Verfahren Beteiligung in den Organisationsalltag integrieren 12

13 Veränderung sozialer Dienste notwendig Dezentralisierung Demokratisierung Veränderung der Profession - Wissen der Bürger schätzen - Bürger als Ko-Planer und Koproduzenten 13

14 Bürgerbeteiligung über soziale Medien vernetzen debattieren Wissen teilen unterstützen mitentscheiden Aktionen durchführen 14

15 Voraussetzungen auf Einrichtungsseite Transparenz Öffnung nach außen hin Wertschätzung der Ressourcen der Bürger Bereitschaft zum Dialog Schaffung unterschiedlicher Mitmach- Möglichkeiten 15

16 Andocken an digitale Aktionsnetzwerke Die Netzwerke bieten Ressourcen (Unterstützer und Freiwillige / Wissen / Kontakte) Die Netzwerke verbinden gemeinnützige Organisationen mit der Zivilgesellschaft 16

17 Die Rolle des Raumes Die örtliche Ebene bleibt wichtig Aber die örtlichen Netzwerke werden durch überörtliche Ressourcen und Akteure ergänzt (Der Sozialraum wird digital) 17

18 Chancen für Inklusion Örtliche Gemeinschaften und Stadtteile können von den digital vermittelten Ressourcen profitieren Stärkung von Gruppen, die sich am Rand der Gesellschaft befinden 18

19 Offliner zu Onlinern machen Soziale Dienste müssen ins Social Web Sie müssen ihre Zielgruppen bei der digitalen Inklusion unterstützen 19

20 Online-Beteiligung von Bürgern mit Handicaps Gemeinsam Kartieren Idee: Resource-Map 20

21 Gemeinsam Wissen sammeln Idee: Wiki in einfacher Sprache über die eigenen Rechte 21

22 Mobile Applikationen für die Beteiligung entwickeln Idee: idecide -App 22

23 Lokale inklusive Netzwerke aufbauen Idee: Bildung einer StadtteilBar 23

24 Wichtig lokale Netzwerke stärken! Beteiligungsstrategien müssen auf Netzwerke zielen, nicht auf das Individuum Inklusion braucht Netzwerke 24

25 Vision: soziale Dienste als Vorreiter für mehr Demokratie als Vorreiter für Beteiligung auf kommunaler Ebene als Intermediäre zwischen der Kommune und zivilgesellschaftlichen Beteiligungsprojekten 25

26 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Dr. Brigitte Reiser Beratung für Nonprofits 26

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