Infopos. das integrierte Filialfrontend bei Denner ein Erfahrungsbericht

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1 Infopos das integrierte Filialfrontend bei Denner ein Erfahrungsbericht 1. Ausgangslage / Zielsetzung 2. Leitideen 3. Das Konzept 4. Realisation 5. Resultate 6. Ausblick

2 DATAPHONE 2 1. Ausgangslage / Zielsetzung Denner als marktführender Discounter in der Schweiz betreibt rund 300 eigene Filialen und beliefert zusätzlich etwa 250 Franchiser. Im Zusammenhang mit einem Generationswechsel und einer umfassenden Neugestaltung der Läden wurde auch die Informatik neu ausgerichtet. Dabei sollen die primären Inhalte dieses Kanals Discountlike erhalten bleiben durch: Einfachheit der Abläufe Produktivität der Filialprozesse und zunehmende Preisdynamik Gleichzeitig sollen aber Kundenfreundlichkeit, weitestgehende Zentralisierung und die Logistische Integration sowie der Wegfall der Preisauszeichnung ermöglicht werden. Ein Projekt Scanning soll umfassend die Front reorganisieren, ein nachgeschaltetes Projekt Warenwirtschaft diese dann integrieren und optimieren. 2. Leitideen des Scanningprozesses - Mit der Forderung Personal auf die Fläche sollen sämtliche Kassen-, Administrativenund Warenwirtschaftlichen Prozesse am Ort des Geschehens interaktiv abgewickelt werden können. Dies bedeutet z. B., dass kein separater Backoffice PC in einem Hinterraum zu finden ist und die Warenwirtschaft direkt am Regal interaktiv gelöst wird (mit Funk- MDE's). - Dem Prinzip der Filial-Tauglichkeit wurde durch einfache, leichtfassliche Touchscreen- Oberflächen auch für das Backoffice Rechnung getragen. - Die Minimierung der Kosten (Total Cost of Ownership) wurde bereits im Lösungsdesign berücksichtigt, indem möglichst wenig Hardware, möglichst universelle Geräte und ein Minimum an Kabeln, Steckern und damit Störungsmöglichkeiten eingesetzt wurde. - Der Aspekt integriertes, autonomes Filialfrontend soll ermöglichen, dass eine hohe Integration (Software und Daten) aller Komponenten des Scanningsystems (Kasse, Backoffice, Funk-MDE, Headoffice) erreicht wird. Gleichzeitig soll die hohe Autonomie erlauben, dieses System an jedes nachher auszuwählende und zu realisierende Hostsystem bei minimalem Interface-Aufwand anzudocken.

3 DATAPHONE 3 3. Das Konzept HOST Mapper Front- Office Beispiel: Überwachung Kasse/ Backoffice Kasse TCP / Netzwerk Netzwerk Mobile Funktionen Warenannahme Nachbestellungen Preiskontrolle Preisänderungen Produktpositionierung Etikettendruck Inventur Info-System Datenfunk 11 Mbit - Eine Kasse mit aufgesetztem, alternativ zu betreibendem Backoffice und dem gleichzeitig im Hintergrund laufenden Store Online Server (Funk-MDE) nimmt die primären Serverfunktionen in der Filiale wahr. - Auf der über Funk angebundenen zweiten Kasse wird neben der reinen Scanning Funktion auch des Backup der ersten Kasse und des Backoffice wahrgenommen. - Das funkangebundene MDE-Gerät (Einhand, leicht, zeilenorientiert) bildet die warenwirtschaftlichen Funktionen bei der Ware ab. Ein A4 Drucker und ein Etiketten- Printer übernehmen den dezentralen Druck der Belege bzw. Bestelletiketten. - Das Headoffice ist verantwortlich für die automatisierte Verteilung von Daten und Programmen und übernimmt den Verkehr zum Hostsystem. Dank Web-Fähigkeit ist der Zugriff auf Scripts, Alerts, elektronisches Journal, etc. von jedem autorisierten Arbeitsplatz über Internet möglich.

4 DATAPHONE 4 4. Realisation Die Realisierung erfolgte in enger Zusammenarbeit von Dataphone mit IBM, wobei jeder seine Stärken zum tragen brachte: Dataphone: - Konzept, Spezifikation, Softwareerstellung, Pilotinstallationen, 3-Level-Support IBM: - Hardware, Projektleitung, Rollout, 2-Level-Support (Hardware und Software), Escrow-Service Die Meilensteine der Realisation waren: - Projektstart Ende August Erste Pilotfiliale (New Denner) Mitte Oktober Rollout Pilot März / April Rollout Mai bis Mitte Oktober 2003 über 300 Denner Discount Filialen - Die Denner Franchiser Filialen werden bis ca. Ende Februar 2004 ausgebreitet sein

5 DATAPHONE 5 5. Resultate - Eine sofort verfübare, stabile Standardsoftware erlaubte eine kurze Realisierungs- und Pilotphase (ca. ein halbes Jahr) - Die minuziöse Planung des Rollouts verbunden mit der Power von IBM liess eine äusserst kurze Zeit von rund einem halben Jahr für über 300 Filialen zu. - Die Übernahme des 2-Level-Supports von IBM für Hardware und Software verbunden mit einem Escrow Agreement reduziert das längerfristige Betriebsrisiko der Softwareseite. - Die praktischen Erfahrungen mit dem System sind gut, kleine Schulungszeiten, einfache risikoarme Einführung, hohe Stabilität und gute Performance haben zum Erfolg des Projektes, auch in den Augen der Benutzer, geführt. - Durch eine Fix-Kosten Offerte konnten die Kosten im erwarteten, budgetierten Rahmen gehalten werden. - Die Option eines Store Information Systems (Datamining und Datawarehouse) mit integriertem Interface zu Infopos steht. 6. Ausblick - Entfall der Preisauszeichnung als wichtiger Benefit des Scanning Frontends Frühjahr Automatisierung und Zentralisierung der Abrechnung der Filialen - Reorganisation und z.t. Automatisierung Warenwirtschaftlicher Prozesse der Filialen - Ausbau und Nutzung erhöhter Preisdynamik des Systems Referenz: Projektleiter Herr Flavio Vassalli Tel.: +41 (0)

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