Gestaltungssystem der frühen Phase des Innovationsprozesses. Marion A. Weissenberger-Eibl Daniel Jeffrey Koch

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1 Innovation Technologie Entrepreneurship Gestaltungssystem der frühen Phase des Innovationsprozesses Marion A. Weissenberger-Eibl Daniel Jeffrey Koch

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3 Marion A. Weissenberger-Eibl - Daniel Jeffrey Koch Innovation Technologie Entrepreneurship Gestaltungssystem der frühen Phase 1. Auflage Bibliographische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Daten sind im Internet über abrufbar Karlsruhe: Cactus Group Verlag, Johann Weissenberger, 2013 ISBN Cactus Group Verlag, Johann Weissenberger Printed in Germany März 2013 Alle Rechte, auch der Übersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten.

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5 Vorwort V Vorwort Die Koordination von komplexem Wissen in der frühen Phase der strategischen Planung, des Innovations- und Technologiemanagements und des FuE-Managements in forschungsintensiven Unternehmen stellt zunehmend eine Herausforderung für Unternehmen dar. Der Grund hierfür liegt in der geringen Institutionalisierung und Standardisierung von Vorgehensweisen oder Messsystemen in der frühen Phase. Die Komplexität des zu verarbeitenden Wissens ist hoch. Unternehmen bewegen sich in Forschung und Entwicklung an der Grenze des technisch Machbaren. Forschungs- und technologieintensive Industrien, die an der technologischen Grenze bei Produkten und Prozessen operieren, weiten somit den Kenntnisstand des Wissens kontinuierlich aus. Hierbei sind die Experten im Unternehmen die zentralen Treiber und Erfolgsfaktoren. Deren Verarbeitung von komplexem Wissen und proaktive Handlungsorientierung in der frühen Phase zu erfolgversprechenden Ideen stellt Entrepreneurship im Unternehmen dar. Der Wissenstransfer zwischen Individuen, die Zusammenarbeit in Teams sowie die Vernetzung mit externen Experten spielt eine zentrale Rolle, um die Effizienz und den Erfolg der frühen Phase nachhaltig zu beeinflussen. Eine Fokussierung auf Methoden und Prozesse in der frühen Phase des Innovationsprozesses ist ein notwendiger Bestandteil der unternehmerischen Zukunftsgestaltung. Betont werden soll die Relevanz der Steigerung einer messbaren Qualität und Güte der frühen Phase als Ausgangspunkt für Innovationen im Unternehmen. Die erfolgreiche Umsetzung von Innovationen startet mit qualitativ hochwertigen Ideen, die aus komplexer Expertise zu Bedarfen und Lösungsmöglichkeiten entstehen. Das Gestaltungssystem der frühen Phase fokussiert auf die messbare Beeinflussung relevanter Gestaltungsdimensionen mit dem Ziel der Steigerung der Qualität und Güte in der frühen Phase des Innovationsprozesses. Marion A. Weissenberger-Eibl Daniel Jeffrey Koch

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7 Inhaltsverzeichnis VII Inhaltsverzeichnis Vorwort...V Inhaltsverzeichnis... VII Abbildungsverzeichnis... X Abkürzungsverzeichnis... XV 1 Frühe Phase in forschungsintensiven Unternehmen Innovation, Technologie und Entrepreneurship FuE- und Technologiemanagement Entrepreneurship Innovationsmanagement Wirtschaftswissenschaftliche Einordnung Klassische Ökonomie Neoklassische Ökonomie Ressourcenorientierung Humankapital- und Ressourcenorientierte Ansätze Wissensorientierte Ansätze Zwischenfazit Management von Wissen in der frühen Phase Konzeptionelle Ansätze im Wissensmanagement Definitorische Aspekte Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi Wissensmanagementprozess nach Probst, Raub und Romhardt Gestaltungsorientierte Ansätze T-O-M-Modell nach Bullinger et al Gestaltungsdimensionen nach Hippner Gestaltungsmodell nach Weissenberger-Eibl Wissenstransfer-Konzepte Wissenstransferphasen... 67

8 VIII Inhaltsverzeichnis Einflussfaktoren auf den Wissenstransfer Zwischenfazit Komplexes Wissen in der frühen Phase Repräsentation von komplexem Wissen Repräsentationen von Wissen Semiotisches Dreieck des Wissens Begriffe, Terminologien und Begriffssysteme Definition von komplexem Wissen Definitionsansätze von komplexem Wissen Integrative Definition der Wissenskomplexität Gestaltungssystem der frühen Phase Zwischenfazit Gestaltungsfelder des Gestaltungsmodells Gestaltungsfeld Unternehmensführung und Unternehmenskultur Unternehmensführung Unternehmenskultur Gestaltungsfeld Human Ressourcen Absorptionskapazität Selbstorganisation und Risikoteilung Boundary Spanning und Embeddedness Expertenrollen und Employability Gestaltungsfeld Organisation Collaborative Entrepreneurship Vernetzung und interfunktionale Koordination Diversity und kognitive Distanz Gestaltungsfeld Prozesse Prozessziele und Prozessphasen Prozessintegrierende Methoden Gestaltungsfeld Methoden Informationskoordination Informationssammlung Informationsexternalisierung Informationsstrukturierung Gestaltungsfeld Technologie

9 Inhaltsverzeichnis IX Information und Media Richness Text Mining, Knowledge Maps und Networking Zusammenfassung und Schlussfolgerung Zusammenfassung Experimentalsystem und Unternehmenssemiotik für die frühe Phase Informations- und Kommunikationstechnologien für die frühe Phase Schlussfolgerung Aktuelle Gestaltungsoptionen Zukünftige Forschungsfragen Literatur

10 X Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Forschung und Entwicklung im Innovationsprozess... 3 Abbildung 2: FuE- und Innovationsmanagement... 4 Abbildung 3: Zunehmende Komplexität und Dynamik... 5 Abbildung 4: Dynaxity als Funktion von Dynamik und Komplexität... 6 Abbildung 5: Kombination von Problem und Problemlösung... 8 Abbildung 6: Innovation Funnel... 9 Abbildung 7: Vielfalt von Unternehmerfunktionen Abbildung 8: Rollenvielfalt im Innovationsmanagement Abbildung 9: Leistungsbeiträge im Innovationsmanagement Abbildung 10: Opportunity Konstrukt Abbildung 11: Grad der Arbeitsintensität und Interaktion Abbildung 12: Prior Knowledge zur Handhabung der Stickiness Abbildung 13: Problematische Informationsversorgung Abbildung 14: Konstituenten von Innovationen Abbildung 15: Bedürfnisse als Ausgangspunkt Abbildung 16: Aktuelle, latente und zukünftige Bedürfnisse Abbildung 17: Einflussfaktoren des Innovationsmanagements Abbildung 18: Strukturvarianten des Innovationssystems Abbildung 19: Erfolgsfaktoren der Innovation Abbildung 20: Einflussfaktoren auf die frühe Phase Abbildung 21: Merkmale von Entwicklungsaufgaben Abbildung 22: Merkmale der FuE Geschäftsprozesse Abbildung 23: Bestimmung des Innovationsgrades Abbildung 24: Strategien bei Unsicherheiten Abbildung 25: Pearson Uncertainty Map Abbildung 26: Technische Unsicherheit und Marktunsicherheit Abbildung 27: Input-Output-Modell des Innovationsprozesses Abbildung 28: Klassifizierung von Innovationen Abbildung 29: Innovationen über den Produktlebenszyklus Abbildung 30: Einflussfaktoren auf die Neuproduktentwicklung Abbildung 31: Entwicklungsmodell Abbildung 32: Phasenmodell Innovationsprozesses Abbildung 33: Produktplanungsprozess... 32

11 Abbildungsverzeichnis XI Abbildung 34: Fünf Schichten der Wissensbasis Abbildung 35: Zeichen, Daten, Informationen, Wissen Abbildung 36: Perspektiven im Wissensmanagement Abbildung 37: Einteilung von Informationsquellen Abbildung 38: Wissensspirale Abbildung 39: Wissensmanagementprozess Abbildung 40: T-O-M Modell Abbildung 41: Gestaltungsdimensionen Abbildung 42: Gestaltungsmodell Abbildung 43: Kommunikationsorientiertes Wissenstransfermodell Abbildung 44: Allgemeines Schema zur Informationsübertragung Abbildung 45: Phasen des Wissenstransfers Abbildung 46: Ebenenmodell Abbildung 47: Einflussfaktoren des Wissenstransfers Abbildung 48: Barrieren des Wissenstransfers Abbildung 49: Wissensorientierte Einflussfaktoren Abbildung 50: Störeinflüsse auf syntaktischer Ebene Abbildung 51: Kontexte von Sender und Empfänger Abbildung 52: Beispiele für Transferarten Abbildung 53: Einflussfaktoren und Kennzeichen von Barrieren Abbildung 54: Einflussfaktoren auf die Geschwindigkeit des Transfers Abbildung 55: Zweiseitiges Zeichenmodell Abbildung 56: Semiotisches Dreieck Abbildung 57: Herausforderungen im semiotischen Dreieck Abbildung 58: Erweitertes semiotisches Dreieck Abbildung 59: Stickiness im Wissensprozess Abbildung 60: Benennung einiger Keil- und Federarten Abbildung 61: Komplexe Systeme Abbildung 62: Beispielhafte Komplexitätsbewertung Abbildung 63: Qualitative Beurteilung der Komplexität Abbildung 64: Komponentenmodell Abbildung 65: Konstitutiv-Definition komplexen Wissens Abbildung 66: Gestaltungssystem der frühen Phase Abbildung 67: Managementkompetenz und Unternehmenserfolg Abbildung 68: Aufmerksamkeit des Managements

12 XII Abbildungsverzeichnis Abbildung 69: Integrationsaufgaben im Innovationskontext Abbildung 70: Technology Strategy Framework Abbildung 71: Zielsetzungen zwischen Divergenz und Konvergenz Abbildung 72: Determinanten der Innovationskultur Abbildung 73: Kulturelle und organisatorische Dimensionen Abbildung 74: Kultur als Moderator der Innovationsfähigkeit Abbildung 75: Modell des Einflusses von Kultur auf Innovation Abbildung 76: S-Kurven-Konzept technologischer Entwicklungen Abbildung 77: Bezugsobjekte und Verständnisweite der Neuheit Abbildung 78: Checkliste Technologiereifegrad Abbildung 79: Interdependenz von Autonomie und Innovationsgrad Abbildung 80: Absorptionskapazität Abbildung 81: Wissenorientierter Innovationsprozess Abbildung 82: Technisches Wissen Abbildung 83: Pattern Recognition in Opportunity Identification Abbildung 84: Opportunity Recognition Abbildung 85: Kreativitätsmodell Abbildung 86: Konvergentes und divergentes Denken Abbildung 87: Kreativitätsmodell Abbildung 88: Unsicherheit und Erwartungen Abbildung 89: Ausprägungen von Promotoren Abbildung 90: Gatekeeper in der frühen Phase Abbildung 91: Beiträge der Promotoren im Innovationsprozess Abbildung 92: Illustration of Boundary Concept Abbildung 93: Human- und Sozialkapitalinteraktionen Abbildung 94: Unsicherheitsreduktion Abbildung 95: Schumpetersche Typen wirtschaftlichen Handelns Abbildung 96: Machtquellen im Innovationsmanagement Abbildung 97: Innovator und Imitator Abbildung 98: Teams und der Umgang mit Unsicherheit Abbildung 99: Teams in der Neuproduktentwicklung Abbildung 100: Interfunktionale Teams Abbildung 101: Funktionen im Innovationsprozess Abbildung 102: Idealtypische Integrationsmuster Abbildung 103: Synonyme des Concurrent Engineering

13 Abbildungsverzeichnis XIII Abbildung 104: Dimensionen des Concurrent Engineering Abbildung 105: Linear sequentielles und simultanes Coupling Abbildung 106: Arten von Teams Abbildung 107: FuE- und Marketingmitarbeiter Abbildung 108: Beteiligte Gruppen Abbildung 109: Team Einsatz im Innovationsprozess Abbildung 110: Ursachen und Ausprägungen von Groupthink Abbildung 111: Optimale kognitive Distanz Abbildung 112: Phasen des Innovationsprozesses Abbildung 113: Modell des Innovationsprozesses Abbildung 114: Charakterisitka der frühen Phase Abbildung 115: Strukturdimensionen der Innovationsphasen Abbildung 116: Innovationsprozess mit Feedback und Feedforward Abbildung 117: Strukturierung der Innovations-Frühphase Abbildung 118: Instrumenten in der Technologieprognose Abbildung 119: Methodensystem in der frühen Phase Abbildung 120: Messung der Forschungs- und Entwicklungsleistung Abbildung 121: Bewertung der Produktivitätsmaße Abbildung 122: Prozessbegleitende Erfolgsmessung und -beurteilung Abbildung 123: Informationskoordination Abbildung 124: Technologiebaum Abbildung 125: Informationsbeschaffung in der Trendermittlung Abbildung 126: Beobachtungsmethoden und -formen Abbildung 127: Methode Abbildung 128: Mind-Map (genereller Aufbau) Abbildung 129: Alternative Zukünfte Abbildung 130: Szenario-Technik Abbildung 131: Szenario Prozess Abbildung 132: Markt- und Technologieperspektive im Roadmapping Abbildung 133: Roadmapping Prozess Abbildung 134: Roadmapping Architektur Abbildung 135: Multiples szenariobasiertes Roadmapping Abbildung 136: Extrapolation und Retropolation im Suchraum Abbildung 137: Ableitung von Qualifikationsprofilen aus der Roadmap Abbildung 138: Funktionsverknüpfung zwischen Produkt und Technologie

14 XIV Abbildungsverzeichnis Abbildung 139: Produkt-Technologie-Verknüpfung Abbildung 140: Technologie-Portfolio Abbildung 141: Technologieattraktivität Abbildung 142: Relative Technologiestärke Abbildung 143: Grundstruktur einer morphologischen Analyse Abbildung 144: Morphologische Systematik einer Uhr Abbildung 145: Generierung von Systemvarianten Abbildung 146: Information Richness und Media Richness Abbildung 147: Information Richness in Bezug auf die Task Complexity Abbildung 148: Networking Suche nach Lead Experten Abbildung 149: Knowledge Map oder Taxonomie Abbildung 150: Vorgehen zur Extraktion

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