1. Steuergruppen theoretische Verortung und empirische Forschung

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1 1. Steuergruppen theoretische Verortung und empirische Forschung Stephan Gerhard Huber & Tobias Feldhoff Auch wenn mittlerweile Steuergruppen eine große Verbreitung in der Schulpraxis erfahren, so sind Forschungsbefunde zu schulischen Steuergruppen immer noch rar. Dies mag zum einen daran liegen, dass Steuergruppen für die Forschung noch ein recht junges Phänomen in der Schulentwicklungslandschaft darstellen. Zum anderen scheint allerdings ein gewichtigerer Grund zu sein, dass es sich bei Steuergruppen vor allem um ein Phänomen der deutschsprachigen Schulentwicklungsforschung handelt, deren Fokus lange Zeit eher darauf ausgerichtet war, neue Konzepte für die Administration und Schulpraxis zu entwickeln und diese zu beschreiben denn (grundlagen-)theoretische und empirische Erkenntnisse zu generieren Verortung von Steuergruppen Die wenigen bisherigen theoretischen Beiträge zu Steuergruppen haben überwiegend versucht, Steuergruppen in der schulischen Organisation zu verorten und ihre spezifischen Leistungsbeiträge zur schulischen Qualitätsentwicklung zu beschreiben. Hierbei sind vor allem zwei Ansätze von Bedeutung Steuergruppen als Change Agents Holtappels (2007) versucht, in Anlehnung an die Ursprünge von Steuergruppen in den Ansätzen der Organisationsentwicklung, Steuergruppen auf Basis von Erkenntnissen der Innovationsforschung, des Organisationalen Lernens und der Schulentwicklungsforschung als Change Agents zu beschreiben. Holtappels unterscheidet drei wesentliche Formen von Change Management im Bereich der Schulentwicklung: 1. Change Management als Wissensmanagement, bei dem es um eine Koordinierung und Verbreitung von organisationsrelevantem Wissen geht, 2. Change Management als steuerndes Prozessmanagement im Hinblick darauf, dass systematische Schulentwicklung eine Prozesssteuerung benötigt, 3. Change Management als koordinierende Vernetzung von Projektgruppen und Teams im Schulentwicklungsprozess, bei der Steuergruppen als Change Agents diese Formen des Managements übernehmen sollen (vgl. ebd.). Im Bereich des Wissensmanagements übernehmen Steuergruppen vor allem die Aufgaben der Dokumentation, der Analyse von Problemen und Prozessen sowie den»transfer von praxisrelevanten Forschungserkenntnissen«(ebd., S. 29 f.). Im Bereich der Prozesssteuerung koordinieren Steuergruppen die unterschiedlichen Teams in der Schule, organisieren den Ablauf von Schulentwicklungsprozessen, moderieren den Prozess der Planung und Entscheidung und sorgen für die Einhaltung und Umsetzung von in der Schule vereinbarten Projekten und Maßnahmen. Im Bereich der Beratung und Unterstützung stehen sie den schulischen Projekt- und Arbeitsgruppen als Hilfestellung und Ansprechpartner zur Seite. Des Weiteren sorgen sie für einen Aufbau der schulischen Teamstrukturen. Sie sorgen für eine Entlastung der Schulleitung dadurch, dass sie auch Aufgaben übernehmen, die vorher von der Schulleitung alleine wahrgenommen wurden.

2 Steuergruppen als intermediäre Akteure Berkemeyer, Brüsemeister und Feldhoff (2007) beschreiben Steuergruppen als einen»intermediären«akteur, der zwischen den beiden Dimensionen Organisation und Profession steht. Diese Analyse basiert auf der Erkenntnis, dass»organisation«in Schule oft negativ besetzt ist und bei vielen Lehrkräften Widerstände auslöst. Ihr Handeln orientiert sich eher an einem Professionsverständnis, bei dem der pädagogische Bezug zu den Schülerinnen und Schülern im Mittelpunkt steht, der sich jeweils spezifisch kontextbezogen konstituiert. Dabei liegt der spezifische Leistungsbeitrag von Steuergruppen in der Fähigkeit, die»aufgaben und Perspektiven der Organisation und der Profession in der Schule wechselseitig füreinander aufzuschließen «(Hrv.i.O. Berkemeyer et al., 2007, S. 62). Um sich dieser Sichtweise zu nähern, beschreiben sie Steuergruppen aus der Perspektive verschiedener Organisationstheorien Mischansätze, die auch Professionsmerkmale berücksichtigen, und aus professionstheoretischer Perspektive. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, dass sich Steuergruppen aus beiden Perspektiven beschreiben lassen, da sie sowohl Professions- als auch Organisationsmerkmale besitzen. Gerade in diesem Aspekt sehen sie die Stärke von Steuergruppen. Sie fungieren als»transformationsagenturen«(berkemeyer et al., 2007). Ein zentrales Merkmal für ihren intermediären Charakter liegt in dem Nichteingebundensein in die formale schulische Hierarchie. Steuergruppen übernehmen problemund projektbezogene Aufgaben. D.h. sie können bei ihrer Aufgabenbearbeitung einen engen Bezug zur Arbeit der Lehrkräfte haben, z.b. im Rahmen der Unterrichtsentwicklung, hierbei agieren sie zunächst professionsförmig, indem sie in einer quasi-beratungsförmigen Kommunikation Handlungsoptionen ausleuchten. Durch diese problemorientierte Bearbeitung mit einem engen inhaltlichen Fokus werden sie»nicht vorschnell mit Organisation identifiziert«(ebd.) und somit weniger mit einer Abwehrhaltung im Sinne des antihierarchischen Effekts konfrontiert (vgl. Krainz-Dürr, 2000). Auf Basis der Erkenntnisse der Ausleuchtung wählen Steuergruppen anschließend organisationsförmig zwischen den entsprechenden Handlungsoptionen aus und erarbeiten konkrete Schritte der weiteren Planung und Umsetzung. In einem weiteren Aufsatz konstatieren die drei Autoren ein Organisationsdefizit der Schule (Berkemeyer, Feldhoff & Brüsemeister, 2008). In einer Fortsetzung ihrer Argumentation von Steuergruppen als intermediären Akteuren werden Steuergruppen als eine Strategie zur Stärkung der schulischen Infrastruktur skizziert. Anschließend beleuchten die Autoren anhand der Daten der Zwischenerhebung der wissenschaftlichen Begleitforschung»Selbstständige Schule NRW«aus einer governancetheoretischen Perspektive mithilfe der beiden o.g. Aspekte der professions- und organisationsförmigen Ausrichtung von Steuergruppen deren Aufgaben und die Wahrnehmungen der unterschiedlichen schulischen Gruppen und Akteure zur Steuergruppenarbeit. Im Vordergrund steht hierbei die Frage, welche Chancen und Risiken sich für die Schulleitung durch die Einrichtung einer Steuergruppe ergeben. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, dass die Steuergruppe sowohl von den Schulleitungen als auch von den Steuergruppenmitgliedern als wichtiges Beratungsgremium und als Entlastung für die Schulleitung anerkannt wird. In den unterschiedlichen Einschätzungen von zentralen Dimensionen der Steuergruppenarbeit durch die drei Akteure Schulleitung, Steuergruppe und Lehrkräfte zeigt sich ein Zusammenhang zwischen Hierarchie und Zustimmung: Je höher in der Hierarchie oder je deutlicher die Organisationsrolle übernommen wird, desto höher ist die jeweilige Zustimmung Empirische Befunde zu Steuergruppen Wie schon bei der theoretischen Verortung erwähnt gibt es insgesamt wenig Forschung zu Steuergruppen; dies gilt auch für empirische Studien. Die bis dato wenigen Beiträge zu Erforschung von Steuergruppen lassen sich grob in zwei Arten von Studien einteilen: 1. Studien, die Aussagen über Steuergruppen treffen, aber diese nicht explizit zum Gegenstand ihrer Forschung machen,

3 2. Studien, die explizit Steuergruppen untersuchen Studien, die Steuergruppen nicht explizit zum Gegenstand ihrer Forschung machen Lange Zeit wurde der Erforschung von Steuergruppen keine Aufmerksamkeit geschenkt, sodass die ersten empirischen Befunde zu Steuergruppen in Studien zu Innovationsprojekten oder zur Schulprogrammarbeit entstanden sind. Innerhalb dieser Studien wurden Steuergruppen am Rande bzw. indirekt miterforscht. Holtappels (2007) hat diese Erkenntnisse in einem Aufsatz zusammengetragen. Dabei kommt er zu dem Ergebnis, dass Steuergruppen schon in den 1990er- Jahren in Niedersachsen und Hamburg bei Innovationsprojekten zu einer veränderten Lernkultur und -organisation aktiv mitwirken. Steuergruppen übernehmen in den untersuchten Projekten vor allem Aufgaben der Konzeptentwicklung sowie der Verwaltung und Organisation. Dies tun sie häufiger als ihre Kolleginnen und Kollegen, die nicht in der Steuergruppe sind. 77 Prozent der Hamburger Grundschulen, die an einem Prozess zur Umwandlung in eine Halbtagsgrundschule beteiligt waren, haben für diesen Prozess eine Steuergruppe gebildet. Auch in der bundesweiten Erhebung zur Entwicklung von Ganztagsschulen zeigt sich, dass 67 Prozent der Schulen über eine Konzept- oder Steuergruppe verfügen. Im Bereich der Schulprogrammarbeit zeigen sich Steuergruppen ebenfalls aktiv. 65 Prozent der Schulen, die in Hamburg zur Schulprogrammarbeit untersucht wurden, und 75 Prozent der Schulen in Nordrhein-Westfalen verfügen über eine Steueroder Schulprogrammgruppe (vgl. Holtappels, 2004; Kanders, 2002). Ähnliche Befunde zeigen sich auch in einem Projekt in Niedersachsen (vgl. Holtappels, 2003). Nach Angabe der Schulleitung übernehmen Steuergruppen bei der Schulprogrammentwicklung in Niedersachsen vor allem folgende Aufgaben: Information des Kollegiums, Koordination der Aktivitäten, Moderation, interne Evaluation, Controlling sowie die schriftliche Abfassung des Schulprogramms (vgl. Holtappels, 2004). Ein erweitertes Aufgabenverständnis von Steuergruppen zeigt sich dagegen im Schulentwicklungsprojekt Schule & Co., das sich schwerpunktmäßig mit dem Zusammenhang von Unterrichtsentwicklung und Schulmanagement sowie der Unterstützung dieser Entwicklung durch regionale Strukturen in NRW beschäftigte. Hier identifizieren Bastian und Rolff (2001) in ihrer Praxisevaluation vier zentrale Aufgaben von Steuergruppen: 1. Verwendung von Moderations- und Präsentationstechniken, 2. Förderung der Teamentwicklung innerhalb der Schule, 3. Planung, Koordination und Organisation der schulischen Maßnahmen im Projekt sowie 4. die Information des Kollegiums über diese Maßnahmen. Holtappels kommt zu dem Fazit, dass die»vorgelegten empirischen Studien nicht geeignet [sind], Aussagen über reale Schulqualitätsverbesserungen durch Steuergruppenarbeit zu treffen... Deutlich zeigen sich Hinweise für die Wirksamkeit von Steuergruppen auf die Entwicklung der schulinternen Infrastruktur für Innovationen. Steuergruppen scheinen per indirekter Steuerung für eine entwicklungsorientierte Organisationskultur zu sorgen und in förderlicher Weise Schulen besser auf eine systematische und gesteuerte Schulentwicklungsarbeit einzustellen«(holtappels, 2007, S. 37) Studien, die explizit Steuergruppen untersuchen Neben diesen indirekten Hinweisen auf die Aufgaben und Wirkungsweisen von Steuergruppen wurden in den letzten Jahren am Institut für Schulentwicklungsforschung an der Technischen Universität Dortmund zwei Studien durchgeführt, die sich explizit und theoriegeleitet der Erforschung von schulischen Steuergruppen gewidmet haben. Im Folgenden sollen die Befunde dieser beiden Studien dargestellt werden.

4 Arbeitsweisen und Wirkungen von Steuergruppen in Qualitätsnetzwerken in Niedersachsen: Die erste der beiden groß angelegten quantitativen Studien wurde 2004 von Berkemeyer und Holtappels in dem Projekt»Qualitätsentwicklung in Netzwerken«in Niedersachsen durchgeführt. In dem Projekt erprobten 64 Schulen aller Schulformen die Arbeit in regionalen Schulnetzwerken zu den Themen Schulprogrammarbeit, neue Unterrichtsverfahren und Evaluation, mit dem Ziel einer Qualitätsverbesserung der Schule (vgl. Berkemeyer & Holtappels, 2007). Der Fokus der Teilstudie von Berkemeyer und Holtappels lag auf den Arbeitsweisen und Wirkungen der schulischen Steuergruppen bei der Qualitätsentwicklung in der Schule und ihrem Handeln und Wirken als kollektiver Akteur (vgl. Berkemeyer & Holtappels, 2006; Berkemeyer & Holtappels, 2007). Hierbei wurden sowohl die Steuergruppen selbst als auch die Lehrkräfte nach den Funktionen der Steuergruppen an beteiligten Schulen im Projekt befragt. Die Ergebnisse weisen deutliche Schnittmengen der Funktionen und Aufgaben von Steuergruppen auf, wie sie Dalin und Rolff im Institutionellen Schulentwicklungsprogramm (ISP) (1990) und Holtappels (2007) in seinem Beitrag zu Steuergruppen und Change Management formulierten. Abb. 4: Funktionen von schulischen Steuergruppen aus Lehrer- und Steuergruppensicht (Berkemeyer & Holtappels, 2007, S. 128) Nach Selbsteinschätzung der Steuergruppen nehmen sie vor allem informierende, organisierende, koordinierende, orientierende und moderierende Funktionen wahr. Dagegen delegieren sie weitaus weniger Aufgaben und beraten die Lehrkräfte auch seltener (vgl. Abbildung 4). Bis auf die Aufgaben delegierende und die beratende Funktion sind die Unterschiede in der Wahrnehmung zwischen den Lehrkräften und den Steuergruppen sehr groß und statistisch bedeutsam. Berkemeyer und Holtappels vermuten, dass es manchen Lehrkräften schwerfällt, konkrete Aufgaben der Steuergruppe einzuschätzen, da sie diese Aufgaben, wenn sie nicht selbst betroffen sind, weniger häufig beobachten. Das heißt, viele Organisationsaufgaben laufen wahrscheinlich eher im Hintergrund ab und sind für die Lehrkräfte nicht so präsent. Insgesamt ziehen Berkemeyer und Holtappels ein positives Fazit der Steuergruppenarbeit. Besonders die Selbstorganisation und Teamqualität der Steuergruppe haben dazu beigetragen, im Projekt neue»funktionsfähige Akteure zu etablieren«(ebd., S. 136). Den Fortbildungen schreiben sie bei diesem Prozess eine relativ große Bedeutung zu. Als zentralen Befund sehen sie die Rolle der Steuergruppe bei der Entwicklung und Umsetzung des Schulprogramms. Kritisch bemerken sie dagegen die relativ geringe Akzeptanz der Steuergruppe im Kollegium sowie die Gefahr der Dominanz der Schulleitung in der Steuergruppe. Insgesamt haben sich Steuergruppen ihrer Meinung nach im Projekt»als bedeutsame Form des Change Management erwiesen«(ebd.). Steuergruppen im Modellvorhaben»Selbstständige Schule NRW«Die Ergebnisse der Studie von Berkemeyer und Holtappels (2007) gaben den Impuls, die hier begonnenen Forschungsarbeiten im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung des Modellvorhabens»Selbstständige Schule NRW«fortzuführen. Auch im Modellvorhaben waren schulische Steuergruppen von vornherein in die Projektarchitektur miteingebunden. Jede Schule musste sich zu Beginn des Projekts verpflichten, eine Steuergruppe einzurichten. Ihre Funktion lag

5 in der Stärkung der schulischen Infrastruktur und der professionellen Steuerung und Koordinierung der schulischen Projekte im Modellvorhaben, vor allem im Bereich der Unterrichtsentwicklung (vgl. Weisker, 2005). Feldhoff, Kanders und Rolff (2008) beschreiben im Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung ausgewählte Befunde zu den Aufgaben der Steuergruppen nach deren Selbsteinschätzung. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, dass ein zentraler Bereich der Arbeit der Steuergruppen im Modellprojekt im Feld der schulischen Personalentwicklung liegt (vgl. Feldhoff & Meetz, 2008), insbesondere in der Organisation und Koordination von Fortbildungen, die im Projekt einen großen Stellenwert im Bereich der Unterrichtsentwicklung eingenommen haben (vgl. Feldhoff & Gebauer, 2008). Demnach organisieren Steuergruppen zu 87 Prozent schulinterne und zu 56 Prozent externe Fortbildungen im Projektzeitraum (vgl. Feldhoff et al., 2008). Entsprechende Fortbildungen für Lehrkräfte zur Unterrichtsentwicklung werden sogar von 88 Prozent der Steuergruppen organisiert. Fast die Hälfte der Steuergruppen ist auch für die Schülertrainings verantwortlich. Weiterhin sorgen 67 Prozent der Steuergruppen für einen entsprechenden Informationsfluss in der Schule. Ein weiterer Schwerpunkt der Steuergruppenarbeit liegt in der Beratung und Unterstützung der Projektgruppen bzw. von einzelnen Kolleginnen und Kollegen. Je nach Form der Beratung und Unterstützung leisten dies die Hälfte bis drei Viertel aller Steuergruppen im Modellvorhaben. Doch eine der zentralen Aufgaben von Steuergruppen liegt, nach deren Selbsteinschätzung, in der Koordination von Projekt- und Arbeitsgruppen. Diese Aufgabe wird von 80 Prozent der Steuergruppen wahrgenommen (vgl. ebd.). Insgesamt ziehen Feldhoff und Rolff (2008) eine positive Bilanz. Auch auf Basis ihrer Untersuchungsergebnisse haben die Steuergruppen im Modellvorhaben einen wichtigen Beitrag bei der schulischen Entwicklung geleistet. Doch zeigt sich auch, dass für deren Wirksamkeit eine entsprechende Akzeptanz und Rollenklarheit in der Schule von zentraler Bedeutung sind. Ferner konnte in den Analysen gezeigt werden, dass mit der Qualifizierung der Steuergruppen auch eine Professionalisierung in Methoden der Schulentwicklung stattgefunden hat. Diese wiederum führt zu einer vermehrten Rollenklarheit der Steuergruppe in der Schule, die ihrerseits deren Wirksamkeit beeinflusst. So konnte ein vermittelnder Einfluss der Qualifizierungen auf die Wirksamkeit nachgewiesen werden (Feldhoff, 2008). Weiterhin konnte nachgewiesen werden, dass Steuergruppen in ihrem Handeln Organisationsmerkmale wie z.b. die Innovationsbereitschaft und die Kooperation der Lehrkräfte in Bezug auf Unterricht positiv beeinflussen. Darüber hinaus haben sie, vermittelt über diese Organisationsvariablen, einen Einfluss auf Aspekte der Unterrichtsqualität (vgl. Feldhoff & Rolff, 2008) Fazit und Ausblick Wie die hier dargestellte Übersicht zeigt, steht die Forschung zu schulischen Steuergruppen noch relativ am Anfang. Aus theoretischer Sicht gilt es, vor allem die begonnene Verortung von Steuergruppen in der Schulorganisation und die Ansätze zur Beschreibung ihres Handelns und ihrer potenziellen Leistungen für die Schulentwicklung fortzuführen und weiter auszudifferenzieren. Hierfür können die in jüngster Zeit veröffentlichten empirischen Ergebnisse hilfreich sein. Aus empirischer Sicht gilt es, zunächst einmal die bisherigen Befunde in weiteren Studien zu validieren. Es stellen sich z.b. folgende Fragen: Wie verbreitet sind Steuergruppen im deutschsprachigen Raum (repräsentative Erhebung auch im Sekundarbereich)? Welche Typen von Steuergruppen gibt es (bezüglich relevanter Merkmale: Größe, Art und Weise der Etablierung und Zusammensetzung, zeitliche Stabilität der Zusammensetzung, Entscheidungskompetenzen, Arbeitsweisen, Verzahnung in der Führungsorganisation/- struktur etc.)?

6 Wie gestaltet sich das Verhältnis von Schulleitung und Steuergruppe, von Steuergruppe und Kollegium, von erweiterter Schulleitung bzw. mittlerem Management der Schule (Fachkonferenzen) und Steuergruppe? Welche Rahmenbedingungen und welche Qualifikationen wirken sich förderlich auf die Qualität der Arbeit (hinsichtlich der Prozesse und Ergebnisse) von Steuergruppen aus? Wie erhalten Steuergruppen Legitimation und Akzeptanz im Kollegium und bei den anderen an Schule Beteiligten? Welcher Instrumente von Change Management bedienen sich Steuergruppen und welchen Einfluss haben diese auf schulische Entwicklungsprozesse? Welche Unterschiede zeigen sich in der Arbeit von Steuergruppen und konkurrierenden Formen des mittleren Managements wie z.b. erweiterte Schulleitungen oder Abteilungsleitung an Berufsschulen? Sind Steuergruppen nur ein vorübergehendes Phänomen im Zuge einer Ausdifferenzierung der Schule als Organisation, die möglicherweise mit der Etablierung eines fest verankerten mittleren Managements einen vorläufigen Abschluss findet? 2. Aufgaben, Mandat und Zusammensetzung von Steuergruppen Hans-Günter Rolff Qualitätsentwicklung ist Schulentwicklung. Schulentwicklung braucht eine Infrastruktur, eine solide und sichtbare Basis für Anregungen, Impulse und Organisation, die herkömmlicherweise von den Schulleitungen gestellt wird. Wenn es jedoch nicht auch vom Kollegium getragene innerschulische Strukturen gibt, die die Arbeit an der Schulentwicklung unterstützen und verbreitern, verpuffen alle Ideen und Initiativen. Deshalb gründen Schulentwicklungsprozesse zunehmend auf Steuergruppen Aufgaben von Steuergruppen Steuergruppen werden gelegentlich auch Konzept-, Spur-, Koordinierungs- oder Projektgruppe genannt. Wir ziehen den Begriff Steuergruppe vor, weil diese Gruppe hauptsächlich der Steuerung von Schulentwicklungsprozessen dient. Damit erfüllt sie andere Aufgaben als eine Projektgruppe im weiteren Sinne, weshalb der Begriff der Projektgruppe in diesem Zusammenhang problematisch ist. Die anderen genannten Bezeichnungen sind durchaus passend, signalisieren aber nicht so deutlich wie die der Steuergruppe, dass das Kollegium bereit ist, die Verantwortung für Schulentwicklungsprozesse zu übernehmen. Die Erfahrungen mit Schulentwicklungsprozessen in Norwegen, Holland, England, Österreich, der Schweiz und etlichen Bundesländern belegen die Triftigkeit dieses Ansatzes. Wo Steuergruppen eingerichtet wurden, hatten Schulentwicklungsprozesse bessere Chancen, im Kollegium dauerhaft verankert zu sein, zu sichtbaren Ergebnissen zu führen und sich auf das Ganze der Schule zu beziehen. Ohne Steuergruppen verflüchtigen sich neue Vorhaben nach kurzer Zeit und erreichen selten das ganze Kollegium (vgl. dazu auch Fischer, 1998). Die Erfahrung lässt aber auch erkennen, dass Steuergruppen kein Patentrezept und durchaus kein Garant für erfolgreiche Schulentwicklung sind. Man kann sie lediglich als Voraussetzung

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