Organisation Quo Vadis?

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1 Seite 4 Organisation Quo Vadis? Entwicklungstendenzen und Zukunftsperspektiven einer Disziplin im Spannungsfeld einer paradigmatischen Proliferation Robert J. Zaugg Vo r w o r t 1. Einleitung 2. M e t h o d i s c h e s Vo r g e h e n 3. Datenbasis: Zeitschriften und Autoren 4.»Hitparade«der Organisationsforschung 5. Entwicklung der Themenstellungen im Zeitablauf 6. Detailbetrachtungen 7. O r g a n i s a t i o n s f o r s c h u n g» U n d e Ve n i s? «8 Zukunftsperspektiven Zusammenfassung Summary Anmerkungen Vorwort Der aktuelle Stand der Organisationsforschung kann anhand von quantitativen und qualitativen Kriterien beurteilt werden. Gemessen an der Anzahl neuer Publikationen1 oder der Gründung neuer Zeitschriften2 lässt sich ohne weiteres ein Wachstumsschub konstatieren. Akzeptiert man die Anzahl von parallel existierenden Paradigmen sowie das Engagement, mit dem diese vertreten und diskutiert werden, als qualitatives Beurteilungskriterium, kann der Organisationsforschung zudem eine hohe Vitalität attestiert werden. Im Folgenden sollen Entwicklungstendenzen und Zukunftsperspektiven der Organisationsforschung aufgezeigt werden. Dieses Vorhaben ist bei einer Disziplin, die sich gleichzeitig rasch und sehr breit entwickelt, nicht einfach zu bewältigen. Pfeffer hat diese Herausforderung erfolgreich angenommen, schreibt aber»(...) the field of organizational behavior had continued along a path of increasing growth, differentiation, and paradigmatic proliferation that made undertaking any sort of overview or review of the field an almost impossible effort (...)«3. Oder wie es Van Maanen auf den Punkt bringt:»there are too many of us doing too many different things.« Einleitung Dieser Beitrag verfolgt drei Ziele. Er will erstens Entwicklungstendenzen der Organisationsforschung in ausgewählten, deutschsprachigen, betriebswirtschaftlichen Zeitschriften seit aufzeigen (»Unde Venis?«), zweitens die Frage prüfen, ob sich die bearbeiteten Themen in eine zeitliche Reihenfolge bringen lassen, und drittens ermitteln, welche Fragen der Organisationsforschung Wissenschaft und Praxis in den kommenden Jahren beschäftigen könnten (»Quo Vadis?«). Die Frage, ob es sich bei der paradigmatischen Proliferation (wucherndes Wachstum) in der Organisationsforschung um einen wünschbaren5 oder einen beklagenswerten Zustand6 handelt, ist dagegen nicht Thema dieses Artikels. Die Vielfalt von Perspektiven und Ansätzen wird einfach als gegeben betrachtet. Was aber interessiert, ist die Frage, wie dieser Komplexität beizukommen ist. Hier sind mehrere Wege denkbar: die resümierende Würdigung durch einen bzw. eine Doyen des Fachs,7 die systematische Analyse von Monographien bzw. Lehrbüchern im Sinne einer Bestandsaufnahme des rezipierten Wissens,8 die Befragung von Organisationstheoretikern und -praktikern im Rahmen von empirischen Studien9 und die systematische Analyse von Beiträgen in Fachzeitschriften. Im Folgenden wird auf die Methode der Zeitschriftenanalyse zurückgegriffen. Diese Methode hat die Vorteile, dass sie näher am Puls der Forschung ist als beispielsweise die Analyse von Monographien, dass sie unabhängig von der Verfügbarkeit von Interview- oder Befragungspartnern durchgeführt werden kann und dass sie eine hohe Transparenz aufweist, da ihre Grunddaten also die analysierten Artikel öffentlich zugänglich sind. Nach der Erläuterung des methodischen Vorgehens werden die Entwicklungen der letzten elf Jahre vorgestellt. Anschließend erfolgt die Beschreibung möglicher zukünftiger Perspektiven. (72. Jg.), Seite 4 12

2 Seite 5 2. Methodisches Vorgehen Die Datenerhebung wurde anhand der Grounded MetaAnalysis von Hossler/Scalese-Love vorgenommen.10 Diese Forschungsmethode basiert auf der Grounded Theory11 und verbindet die qualitativen (z. B. Narrative Research Review12 und Fallstudienmethode13) und quantitativer Techniken der Meta-Analyse.14 Der induktive Forschungsprozess erlaubt die schrittweise Annäherung an ein Forschungsgebiet und seine systematische Durchdringung. Hossler/Scalese-Love bezeichnen dieses iterative Vorgehen als»(...) search for emerging patterns (...).«15 Im Detail lässt sich der Forschungsprozess in folgenden Schritten beschreiben: 1. Bestimmung der Grundgesamtheit und Festlegung von Kriterien für die Stichprobenauswahl. 2. Ermittlung der Stichprobe (Auswertbare Veröffentlichungen). 3. Erarbeitung eines ersten Auswertungsrasters (Bezugsrahmen). 4. Codierung der Informationen in den Beiträgen und laufende Verfeinerung des Auswertungsrasters. 5. Evaluation der Veröffentlichungen und Ausschluss von Publikationen, die nicht den für die Stichprobenauswahl definierten Kriterien entsprechen. 6. Festlegung des definitiven Auswertungsrasters. 7. Nachcodierung bzw. Überprüfung der Codierung. 8. Auswertung und Interpretation der Ergebnisse. Für die Analyse wurden Veröffentlichungen der folgenden deutschsprachigen Zeitschriften für allgemeine Betriebswirtschaftslehre herangezogen (Grundgesamtheit): Zeitschrift für Betriebswirtschaft (ZfB ),16 Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung (ZfbF ),17 Die Betriebswirtschaft (DBW),18 Zeitschrift Führung + Organisation (zfo ),19 Die Unternehmung (DU )20 und Journal für Betriebswirtschaft (JfB ).21 Abb. 1 B e i t r ä g e n a c h Z e i t s c h r i f t e n i m Ü b e r b l i c k Zeitschriften Beiträge inkl. Sonder- und Ergänzungshefte Beiträge ohne Sonder- und Ergänzungshefte absolut prozentual absolut prozentual ZfB ZfbF DBW zfo DU JfB Total Alle genannten Zeitschriften unterliegen einem doppelt-verdeckten Begutachtungsverfahren, was in der Scientific Community als wichtiges Qualitätskriterium gilt, und genießen eine hohe Reputation.22 In die Stichprobe fanden alle jene Beiträge Eingang, die entweder mit dem Begriff Organisation verschlagwortet sind oder in Titel, Untertitel oder der Zusammenfassung einen eindeutigen Bezug zur Organisationsforschung aufweisen.23 Durch dieses Vorgehen konnte eine Stichprobe von 557 Beiträgen ermittelt und weiter analysiert werden (vgl. Abbildung 1). In einem nächsten Schritt wurde ein Bezugsrahmen als Ausgangsraster für die Codierung der Beiträge konzipiert. Der Bezugsrahmen resultiert aus einer systematischen Analyse von neun Lehrbüchern.24 Anschließend erfolgten die Codierung der Beiträge sowie die laufende Verfeinerung des Auswertungsrasters. Dieser Prozess führte einerseits zur Bereinigung der Stichprobe und andererseits zu einer Datenmatrix, die dann ausgewertet und interpretiert wurde. 3. Datenbasis: Zeitschriften und Autorenschaft Aus der Grundgesamtheit aller Artikel entsprachen 557 den Auswahlkriterien. Über die Hälfte (54,2 %) der Beiträge stammen aus der zfo, 16,5 % aus der ZfB und 11,7 % aus der DBW. Auf die ZfbF entfallen 6,5 %, auf die DU 6,3 % und auf das JfB 4,8 % (vgl. Abbildung 1). Es zeigt sich, dass die zfo ihrer Schwerpunktsetzung gerecht wird. Rund 61 % aller Beiträge weisen einen expliziten und ausgeprägten Organisationsbezug auf (302 von insgesamt 499 Beiträgen im Analysezeitraum). Bei der DBW sind es beispielsweise nur 15 % oder bei der DU 12 %. Nachfolgend ist ausschließlich von Beiträgen mit Organisationsbezug die Rede. Die Zahl der Veröffentlichungen stieg von bis stark an und pendelte sich dann ab auf einem Niveau von etwa 40 bis 60 Beiträgen jährlich ein (vgl. Abbildung 2). Der Höchststand wurde im Jahr mit 80 Artikeln erreicht. Dies hängt zum Teil damit zusammen, dass in diesem Jahr mehrere Ergänzungshefte der ZfB mit Organisationsbezug erschienen sind. Auch nach einer Bereinigung um diese Artikel fallen in dieses Jahr die meisten relevanten Publikationen. Eine zeitschriftenspezifische Betrachtung verdeutlicht, dass sich die Anzahl der Beiträge innerhalb der Publikationsmedien grundsätzlich entsprechend dem generellen Trend entwickelt hat. Abweichungen sind auf Sonderbzw. Ergänzungshefte zurückzuführen. Eine große Mehrheit der 864 Autoren ist männlich (87 %). Frauen haben rund 13 % der Beiträge verfasst. Der Frauenanteil ist bei der DU mit 27 % am grössten und bei der DBW mit 8 % am kleinsten. Insgesamt ist er seit von damals rund 8 % auf 21 % im Jahr angestiegen. Der 5

3 Seite Anzahl Beiträge Abb. 2 A n z a h l B e i t r ä g e N=557 bzw. 496 Anzahlt Beiträge (inkl. Sonderhefte) Anzahl Beiträge (exkl. Sonderhefte) ( bis ) Anteil der Praktiker an der Autorenschaft beträgt knapp 30 %. Er ist bei der ZfbF mit 50 % am größten und bei der DBW mit 3 % am kleinsten. Der große Anteil bei der ZfbF ist teilweise auf ein erschienenes Sonderheft zurückzuführen, das mehrheitlich Beiträge von Praktikern enthält. Auch nach einer Bereinigung der Datenbasis liegt die ZfbF mit einem Praktikeranteil von 29 % nach der zfo mit 39 % an zweiter Stelle. In der untersuchten Zeitspanne unterlag der Anteil der Autoren aus der Praxis erheblichen Schwankungen (: 21 %; : 44 %; : 19 %). Ein eindeutiger Trend lässt sich zwar nicht identifizieren, es zeigt sich aber, dass der Praktikeranteil in den untersuchten Zeitschriften seit erheblich abgenommen hat. Die Autorinnen und Autoren sind mit großer Mehrheit (79 %) in Deutschland tätig. Am zweithäufigsten (13 %) sind Personen vertreten, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ihres Beitrags in der Schweiz gearbeitet haben. An dritter Stelle ist Österreich (6 %) als Ursprungsland anzutreffen. Von den in Deutschland herausgegebenen Zeitschriften hat die zfo die meisten nicht aus Deutschland stammenden Beiträge veröffentlicht. Der Anteil der Autoren aus der Schweiz, Österreich und den USA hat generell seit leicht zugenommen. 4»Hitparade«der Organisationsforschung Den 557 Beiträgen der Stichprobe wurden im Rahmen eines iterativen Prozesses aus einer Liste von 125 Deskriptoren ein bis zwei Begriffe zugeordnet. Eine Übersicht der prominentesten Themenbereiche der Organisationsforschung ist in Abbildung 3 dargestellt. Bei der Zuordnung der Deskriptoren ließen sich Überschneidungen nicht vermeiden. Es wurden 6 daher Begriffe ausgewählt, die den Beitrag im Sinne eines Schlagwortes am besten charakterisieren. Eine konzeptionell präzisere Zuordnung erfolgt im Rahmen der Detailanalyse. Abb. 3» H i t l i s t e «d e r O r g a n i s a t i o n s f o r s c h u n g ( ) Themenbereich abs. % 1. Prozessorganisation und -management (inkl. Reengineering) Organisationstheorie Organisatorische Gestaltung (allg.) Rahmenstruktur (allg.) Netzwerke Organisationales Lernen Organisation und Informationstechnologie Change Management Kooperation Organisationaler Wandel Projektorganisation und -management Merger & Akquisition Detailstrukturen (allg.) Virtualisierung Lean Management Wissensmanagement Konzernorganisation und -management Restrukturierung / Reorganisation (allg.) Selbstorganisation Koordination Total Quality Management

4 Seite 7 Im Inhaltlichen präsentieren sich die einzelnen Zeitschriften dabei wie folgt: Die ZfB hat vor allem Fragen der Organisationstheorie (21 % der ZfB -Beiträge) aufgegriffen. Am zweithäufigsten war vom organisationalen Lernen die Rede, und der dritte Platz wird ex aequo von den Themen Netzwerke und organisationaler Wandel belegt. Die ZfbF hat sich am häufigsten mit der Prozessorganisation bzw. dem Prozessmanagement auseinandergesetzt (33 % aller Beiträge). Anschließend folgen die Organisationstheorie und das Change Management. In der DBW nimmt die Organisationstheorie ebenfalls den Spitzenplatz ein (26 % aller Artikel). An zweiter Stelle folgen ex aequo die Prozessperspektive und die organisatorische Gestaltung. Die Bandbreite der organisationsspezifischen Themenstellungen bei der zfo ist im Vergleich zu den anderen Zeitschriften wesentlich größer. Besonders häufig ist in der zfo von der Prozessorganisation zu lesen (15 % aller Beiträge). Auch die Schnittstelle zwischen Fragen der Organisation und der Informationstechnologie wurde sehr häufig thematisiert (10 %). Des weiteren ist oft von der organisatorischen Gestaltung die Rede (9 %). Beiträge zur Organisationstheorie machen lediglich 3 % aller zfo-artikel aus. Die DU hingegen positioniert Fragen der Organisationstheorie an erster Stelle (29 %). Die organisatorische Gestaltung und Rahmenstrukturen werden ebenfalls überdurchschnittlich oft behandelt. Im JfB ist der Anteil der Beiträge mit Bezug zur Organisationstheorie relativ am größten. Ein knappes Drittel aller Artikel beschäftigt sich damit. Von Kooperationen ist in 15 % aller JfB-Artikel die Rede. Projektorganisation bzw. Projektmanagement findet in 11 % der Beiträge explizit Erwähnung. Nach der Vorstellung der populärsten Fragestellungen der Organisationsforschung im Überblick sowie der groben Analyse der inhaltlichen Schwerpunktsetzungen der jeweiligen Zeitschriften wird in einem nächsten Schritt der Versuch unternommen, die Themen auf einer Zeitachse zu positionieren, um so die Entwicklungslinien der Disziplin nachzuzeichnen. 5. Entwicklung der Themenstellungen im Zeitablauf Die zeitliche Analyse konzentriert sich auf die 20 Themenstellungen, die insgesamt am häufigsten behandelt wurden (vgl. Abbildung 3). Ein Thema wird dabei demjenigen Jahr zugewiesen, in welchem prozentual die meisten Beiträge dazu erschienen sind. Die Jahre mit dem zweit- und drittgrößten prozentualen Anteil werden ebenfalls erwähnt, um zu zeigen, welche Themen über einen längeren Zeitraum populär sind (vgl. Abbildung 4). Während einzelne Fragestellungen (z. B. Lean Management) nur in einem engen zeitlichen Fenster häufig behandelt wurden ( ), genießen andere Gegenstandsbereiche (z. B. Prozessorganisation und -management) über mehrere Jahre eine hohe Popularität. Es ist durchaus denkbar, dass bereits wesentlich früher Beiträge zu den genannten Themen erschienen sind. Im Zusammenhang dieser Untersuchung geht es allerdings nicht um die erstmalige Erwähnung einer Thematik, sondern um den Zeitpunkt ihrer größten Relevanz in der Fachpresse. Die Zeitreihenanalyse hat auch gezeigt, dass Themenstellungen, die erst gegen Ende der betrachteten Zeitspanne ihr höchstes Popularitätsniveau erreichten, bereits viel früher von einzelnen Zeitschriften aufgegriffen wurden. Es gilt allerdings zu bedenken, dass die Analyse nur Beiträge ab umfasst. Es ist möglich, dass bereits früher wegbereitende Veröffentlichungen erschienen sind. So hat Krystek bereits in der ZfB einen Beitrag zum Thema Merger & Akquisition verfasst, das den Höhepunkt seiner Relevanz im Jahr erreichte.25 Beim Wissensmanagement, das vor allem ab Abb. 4 T h e m e n s t e l l u n g e n i m Z e i t a b l a u f Organisationstheorie Organisationaler Wandel (!) Kooperation Change Management Netzwerke Virtualisierung Merger & Akquisition Wissensmanagement Selbstorganisation Koordination Prozessorganisation und -management Restrukturierung/ Reorganisation Organisationales Lernen Lean Management Konzernorganisation und -management Rahmenstruktur Organisation und Informationstechnologie Total Quality Management Organisatorische Gestaltung Detailstrukturen Projektorganisation und -management (!) 7

5 Seite 8 häufig behandelt wurde, sind es von Krogh/Venzin, die in der DU publiziert haben.26 Im Fall der Virtualisierung lag der»primeur«bei Szyperski/Klein im Jahr bei der DBW Detailbetrachtungen Neben den Hauptstichworten wurden weitere Variablen gebildet, die eine Detailbetrachtung ausgewählter Aspekte der Organisationsforschung erlauben. Es sind dies die Branche und die betriebliche Funktion, auf welche sich die Artikel beziehen. Zudem wurden dominante Kontextfaktoren systematisiert. Die Organisationstheorie stellt als zweithäufigstes Thema eine zusätzliche Variable. Im Zusammenhang mit der organisatorischen Gestaltung interessierten die Gestaltungsebene, die Gestaltungsparameter und die Organisationsform. Schließlich wurden die Schnittstellen zu anderen Disziplinen in einer Variable erfasst. Branche: Von denjenigen Beiträgen (n=130), die einen expliziten Bezug zu einer bestimmten Branche aufweisen, haben sich die meisten mit der Finanzbranche beschäftigt (9 %). Häufig war auch von der Industrie (ohne nähere Spezifizierung) und der öffentlichen Verwaltung die Rede. Aufschlussreich ist auch das Ergebnis, dass sich immerhin 7% der Publikationen mit organisatorischen Fragestellungen im Universitätsbereich beschäftigen. Wissenschaftler beziehen ihren eigenen Schaffensbereich also durchaus in Fachüberlegungen mit ein. In der ZfbF wurden überdurchschnittlich häufig Industrieunternehmungen behandelt, in der zfo lag der Fokus auf der Finanz- und Versicherungsbranche sowie auf der öffentlichen Verwaltung. Funktion: Bezüglich der betrieblichen Funktion, auf welche die organisationswissenschaftlichen Überlegungen fokussieren (n=115), dominieren ganz klar die Bereiche Forschung & Entwicklung (19 %) sowie Produktion & Fertigung (18 %). Der Bereich Materialwirtschaft/Logistik ist in über 11 % und die Planung in 10 % der Fälle Gegenstand der Forschung. Rahmenbedingungen: Faktoren, die Organisationsbemü- hungen oder Analysen auslösen (n=149), sind vor allem im technischen Bereich (22 %) und in der Internationalisierung/Globalisierung (15 %) zu suchen. Überdurchschnittlich viele Artikel verweisen explizit auf diese Rahmenbedingungen. In jüngerer Zeit haben auch die Mitarbeiter- und die Kundenorientierung als auslösende Faktoren an Bedeutung gewonnen. Technische Rahmenbedingungen haben die Diskussion vor allem in der ersten Hälfte der analysierten Zeitspanne ( bis ) dominiert. Organisationstheorien: Die eingangs erwähnte paradigmatische Proliferation der Organisationsforschung zeigt sich 8 besonders deutlich bei der Detailanalyse der explizit diskutierten organisationstheoretischen Ansätze (n=120). Es wurden über 25 verschiedene Theorieansätze identifiziert. Häufig behandeln die Autoren und Autorinnen mehrere Ansätze gleichzeitig (13 %). Die ermittelten Daten stützen die These, dass die Institutionenökonomik (insbesondere die Agenturtheorie und der Transaktionskostenansatz) in der Organisationsforschung eine starke Stellung einnimmt (15 % der organisationstheoretischen Beiträge). An zweiter Stelle folgen evolutionstheoretische Ansätze (9 %), die sogar mit der Ökonomik gleichziehen, wenn man die Ansätze der Selbstorganisation zur Evolutionstheorie hinzurechnet (6 %). In knapp 8 % der erwähnten Beiträge ist ausführlich vom Verhältnis zwischen Struktur und Strategie die Rede. Weitere oft genannte Theorien sind konstruktivistische Ansätze, kontingenztheoretische Ansätze und die Spieltheorie. In letzter Zeit erscheinen vermehrt Aufsätze, die sich mit dem Verhältnis zwischen Theorie und Praxis beschäftigen. Eine zeitliche Abfolge der Ansätze lässt sich aus den Daten nicht herauslesen. Dafür dürfte der Betrachtungszeitraum zu kurz sein. Veröffentlichungen, die neue Schlagworte kritisch-differenziert untersuchen, stellen eine weitere Kategorie von Publikationen dar. Alfred Kieser und HansJürgen Drumm sind prominente Autoren im Bereich dieser Kategorie, die mit»moden & Mythen«bezeichnet wurde und immerhin 11 % der Beiträge umfasst. Gestaltungsebene: Gestaltungsvorschläge (n=193) betreffen hauptsächlich die Rahmenstruktur (33 %), interorganisationale Strukturen (28 %) und Detailstrukturen (24 %). Beiträge zur Spitzenorganisation und zu Konzernstrukturen sind deutlich seltener. Während von bis eindeutig die Ebenen der Rahmen- und Detailstrukturen im Vordergrund standen, ist ab eine Trendwende hin zu interorganisationalen Strukturen zu beobachten. Aufschlussreich ist auch die Differenzierung nach Zeitschriften. Während sich die ZfB weitaus am häufigsten mit interorganisationalen Strukturen beschäftigt hat, standen bei der ZfbF Rahmenstrukturen und bei der DBW Detailstrukturen im Vordergrund. Bei der zfo sind Detail- und Rahmenstrukturen mit je einem Drittel der Beiträge gleich häufig vertreten. Organisationsformen: Die große Popularität von Prozess- perspektive und Netzwerkthematik zeigt sich auch in der Verteilung der diskutierten Organisationsformen (n=177). Netzwerk- und Kooperationsmodelle treten mit 37 % am häufigsten und die Prozessorganisation mit 29 % am zweithäufigsten auf. Divisionale Formen und Holdingstrukturen sind ebenfalls eher häufig anzutreffen (25 %). Im Zeitablauf dominierte bis bzw. die Prozessorganisation. Sie wurde kurzfristig () von divsionalen Organisationsformen (inkl. Holdingstrukturen) überflügelt und ab definitiv und mit großem Abstand von Netzwerk- und

6 Seite 9 Kooperationsmodellen abgelöst. Bezüglich der Zeitschriften zeigt sich das folgende Bild: Jeweils nahezu 60 % aller Beiträge mit Hinweisen auf Organisationsformen in der ZfB, der DBW und der DU behandeln Netzwerk- und Kooperationsmodelle. Bei der ZfbF und der zfo ist eine größere Variationsbreite anzutreffen. Dort werden im Fall der ZfbF divisionale und prozessorientierte Formen (je 30 %), im Fall der zfo divisionale (25 %) sowie netzwerk- (25 %) und prozessorientierte (40 %) Strukturen diskutiert. Gestaltungsparameter: Beiträge, in denen organisatori- sche Gestaltungsparameter im Mittelpunkt der Betrachtung stehen (n=89), behandeln vor allem Fragen der Zentralisation bzw. Dezentralisation (26 %), der Effizienz und Effektivität (22 %), der Koordination (19 %) und der Konfiguration (17 %). Schnittstellen zu Nachbardisziplinen: Beiträge zur Organisationsforschung bewegen sich häufig im Grenzbereich der Unternehmungsführung, der Informatik und des Personalmanagements (inkl. Psychologie). Deutlich seltener werden Verbindungen zum Controlling/Rechnungswesen, zum Marketing und zur Kulturgestaltung hergestellt. Explizite Bezüge zu geistes- oder naturwissenschaftlichen Disziplinen wie Geschichte, Biologie oder Neurophysiologie sind Ausnahmen. Bevor nun ein Blick in eine mögliche Zukunft der Organisationsforschung (»Quo Vadis?«) gewagt werden kann, ist im Sinne des»unde Venis?«ein Fazit der Entwicklungen in der Zeit von bis zu ziehen. 7. Organisationsforschung»Unde Venis?«Die Anzahl der Beiträge mit Organisationsbezug hat von bis stark zugenommen und sich ab auf einem Niveau von rund 50 Artikeln pro Jahr eingependelt. Die Autorenschaft setzt sich mit großer Mehrheit aus männlichen Wissenschaftern zusammen, die in Deutschland tätig sind. Der Frauenanteil hat sich seit knapp verdreifacht. Er liegt jetzt bei gut einem Fünftel. Der Anteil der Autoren und Autorinnen aus der Praxis ist nach einem Höchststand von 44 % im Jahr auf unter ein Fünftel abgesunken. Im Untersuchungszeitraum wurden die meisten Beiträge zum Thema Prozessorganisation bzw. Prozessmanagement verfasst. An zweiter Stelle folgen die Organisationstheorie und an dritter Stelle die organisatorische Gestaltung. Während die ZfB, die DBW, die DU und das JfB einen Schwerpunkt im Bereich Organisationstheorie aufweisen, behandelt die ZfbF überdurchschnittlich häufig Fragen der Prozessorganisation. Die zfo ist am breitesten abgestützt. Dort stehen neben vielen anderen Themen die Pro zessbetrachtung sowie die Schnittstelle zwischen Organisation und Informationstechnologie im Vordergrund.28 In der untersuchten Zeitspanne lassen sich mehrere»modethemen«identifizieren, die während einer zeitlich begrenzten Phase sehr populär waren und dann wieder seltener behandelt wurden. Lean Management ist ein Beispiel hierfür. Die Beiträge mit Hinweisen zur Branche beziehen sich vor allem auf den Finanz- und Versicherungsbereich und die Industrie allgemein sowie auf die Funktionen Forschung & Entwicklung und die Produktion. Insbesondere die Technik und die Internationalisierung wurden als wichtige Rahmenbedingungen explizit erwähnt. Aus der sehr großen Zahl der organisationstheoretischen Ansätze stechen die Institutionenökonomik und die Evolutionstheorie hervor. Oft werden auch mehrere Theorien kombiniert. Maßnahmen der organisatorischen Gestaltung fokussieren zu beinahe gleichen Teilen auf die Rahmen- und die Detailstruktur sowie interorganisationale Strukturen. Netzwerk- und Kooperationsmodelle werden am häufigsten und die Prozessorganisation am zweithäufigsten als Organisationsformen vorgeschlagen. Dieses Fazit zeigt, mit welchen Themenstellungen sich die Disziplin in den letzten elf Jahren auseinander gesetzt hat. Die wahrscheinliche zukünftige Entwicklung kann nun auf zwei Wegen ermittelt werden. Es ist erstens denkbar, die sich heute schwach abzeichnenden Trends zu diskutieren dies ist ein risikoreiches Vorgehen. Als zweite Möglichkeit bietet sich die Untersuchung der Frage an, welche Themenbereiche bis dato noch nicht ausführlich behandelt wurden bzw. wo die Wissenskarte der Organisationsforschung»weiße Flecken«aufweist. Nachfolgend wird ein vorsichtiger Versuch unternommen, der sich beider Techniken bedient. 8. Zukunftsperspektiven Wirkungs- und Anspruchsgruppenorientierung sowie Flexibilität als zentrale Anforderungen: Da sich derzeit noch kein nachhaltiger konjunktureller Aufschwung abzeichnet, dürften sich Kostendruck und Wettbewerb bei gleichzeitig hohen Qualitätsanforderungen und differenzierten Kundenbedürfnissen eher noch verstärken. Dadurch steigen die Anforderungen an die Effizienz und die Flexibilität von Organisationen. Die Bedeutung der Mitarbeiter als zentraler Wettbewerbsfaktor, die nicht zuletzt auf der verkürzten Halbwertszeit des Wissens sowie der Zunahme impliziten Wissens beruht, führt u. a. dazu, dass sich Organisationen verstärkt auch nach innen orientieren müssen. Die Relevanz personeller Bedingungsgrößen wie Commitment, Arbeitszufriedenheit, Arbeitsklima, Partizipation, Motivation, Kommunikationskul9

7 Seite 10 tur, Führungsverhalten, ethische Normen usw. nimmt eindeutig zu und ist in neuen Strukturvorschlägen zu berücksichtigen. Genauso wie die Mitarbeiter gilt es auch die Kunden und Kundinnen vermehrt in die Organisation einzubinden. Konzepte wie das der Co-Produktion verdeutlichen diesen Trend. Die herausragende Bedeutung von Vertrauen und gelebter Organisationsethik: Bei den Organisationsformen zeichnet sich ein Trend zu organischen Strukturmodellen ab. Unabhängig davon, ob diese Formen nun modulare Organisation, Hypertextorganisation, Netzwerkorganisation, fraktale Organisation, Clan-Organisation, Wabenorganisation, Holoarchie, Heterarchie oder cellulare Organisation genannt werden, allen ist mehr oder weniger gemein, dass es sich um autonome, weitgehend selbstorganisierte Systeme handelt, die keine hierarchische, zum Teil sogar keine dauerhafte Struktur aufweisen. Diese Systeme konstituieren sich durch Vertrauensbeziehungen und werden dadurch auch zusammengehalten. Vor diesem Hintergrund wird einerseits die große Bedeutung der im Innern einer Organisation wirkenden kulturellen Sensibilität und andererseits der Stellenwert der vor allem außerhalb einer Organisation bedeutsamen Reputation deutlich. Ethische Normen können in beiden Fällen eine Schlüsselrolle spielen. Idealzustand paradigmatische Proliferation: Organisa- tionen sehen sich mit so vielen verschiedenen Fragestellungen auf unterschiedlichen Ebenen konfrontiert, die aus verschiedensten Perspektiven zu untersuchen sind, dass es vermessen wäre, mit einer Universaltheorie alle Fragen beantworten zu wollen. Das Streben nach einem organisationstheoretischen Paradigma bzw. nach einer dominanten Theorie ist weder zielführend noch wünschbar. Vor diesem Hintergrund erweist es sich als positiv, dass neben der Ökonomik wieder vermehrt verhaltenswissenschaftliche, evolutionstheoretische und kontingenztheoretische Ansätze diskutiert werden und dass laufend neue Theorien entwickelt oder bereits bestehende Ansätze erneut ins Spiel gebracht werden (z. B. Critical Theory29). Auch die derzeit intensiv geführte Diskussion der Beziehungen zwischen Theorie und Praxis ist sehr wichtig und sollte fortgeführt werden. Dabei ist es unerheblich, wer neue Ideen in den Prozess der Wissensgenerierung einbringt. Im Vordergrund stehen die gemeinsame Weiterentwicklung der Wissensbasis und die Bewältigung aktueller Problemstellungen. Aufbruch zu neuen Ufern: Möglicherweise könnte die Dis- ziplin neue Einsichten gewinnen, wenn sie sich in Gebiete vorwagt, die bisher eher selten aus der Perspektive der Organisationsforschung untersucht wurden. Im Bereich der Naturwissenschaften könnten u. a. die Physik, die Astronomie, die Mathematik und die Biologie (inkl. Botanik und Zoologie) ein hohes Anregungspotenzial aufweisen. Problemlösungen in der Natur bieten Hinweise für die Beant10 wortung von Organisationsfragen (z. B. Neuronale Netze als Koordinationsprinzip in Unternehmungsnetzwerken; Bienenstöcke als Beispiel komplexer Organisationen mit klarer Zielsetzung). Im Bereich der Geisteswissenschaften kann die Organisationsforschung sicherlich vermehrt von der Philosophie (inkl. Ethik), der Theologie, der Geschichte, der Philologie, der belletristischen Literatur30 und der Kunst profitieren. Arbeiten, die sich mit historischen Organisationsformen (z. B. Zünften) beschäftigen oder Parallelen zwischen literarischen Werken (inkl. Märchen oder Sagen) und Gegebenheiten in Organisationen aufzeigen, sind derzeit noch selten. Auch in der Kunst finden sich viele Analogien zu Organisationsfragen: Orchester sind komplexe Gebilde, die es zu koordinieren gilt. Theaterstücke und Opern stellen soziale Prozesse prägnant dar, die auch in betrieblichen Organisationen auftreten, und regen dadurch Denkprozess an. In der Architektur werden Meisterleistungen des Projekt managements, der Systemanalyse und der organisatorischen Gestaltung verlangt. Die Malerei bedient sich einer komplexen Symbolik, die sich auch auf Fragen der betrieblichen Organisationskultur übertragen lässt. Sogar der Tanz stellt eine Organisationsform dar und lässt sich als Methode des symbolischen Managements interpretieren. Im Bereich der Gesellschaftswissenschaften bieten sich neben der Soziologie auch die Pädagogik, die Jurisprudenz und die Politikwissenschaften als Partner an. In den angewandten Wissenschaften könnte sich die Organisationsforschung u. a. durch Erkenntnisse aus der Medizin, dem Design und der Informatik anregen lassen. Die Softwareentwicklung im Rahmen von Open-Source-Projekten liefert beispielsweise Hinweise auf Koordinationsprobleme und Fragen der Motivation bzw. der Reputation. Meta-Organisation als Forschungsfeld: Im Rahmen der Zeitschriftenanalyse fällt auf, dass häufig von organisatorischer Gestaltung die Rede ist, während die Gestaltung des Gestaltungsprozesses (Meta-Organisation) aber eher selten thematisiert wird. In diesem Zusammenhang könnten vermehrt personelle (z. B. die Zusammensetzung von Reorganisationsteams), zeitliche (z. B. die zeitliche Staffelung von Veränderungsphasen) und instrumentelle Aspekte diskutiert werden. Da sich die Aufgabenstellungen für Organisierende in den letzten Jahren zum Teil erheblich verändert haben (Organisierende als Wissensmanager oder Organisierende als interne Berater), könnte es sich als lohnend erweisen, deren Profil im Detail zu untersuchen bzw. bestehende Berufsbildstudien zu aktualisieren.31 Ausführungen zu Organisationstechniken beschränken sich häufig auf die Beschrei

8 Seite 11 bung von Organisationssoftware. Die fundierte, kritischkonstruktive Analyse bestehender Praxistools durch Wissenschaftler (z. B. Unternehmungstheater oder Open Space) und die Entwicklung neuer Instrumente (z. B. Appreciative Inquiry) sind für Organisationsgestalter sehr nützlich. Organization theory and science is a broad and vital discipline. Thus the identification of its development and future tendencies are quite difficult. In this article contributions from the field that have been published in German-speaking journals from to are analyzed. Research shows, that Process Organization and Organizational Theory have been the most popular topics in this period. When it comes to theories most of the authors refer to institutional theory or evolution theory. The most prominent organization forms are networks and process structures. Possible future opportunities for research exist among others in the area of meta-organization, in organic organizational structures and in self-organized systems that rather rely on trust than on control. Weitere Branchen und Funktionen: In der Vergangenheit hat sich die Organisationsforschung auf die Industrie und den Finanz- bzw. Versicherungssektor konzentriert. Insbesondere im Dienstleistungsbereich bieten sich viele interessante Branchen an, die noch vertiefter untersucht werden könnten. Beispiele sind Institutionen des Gesundheitswesens (Spitäler und Pflegeheime), Transport- bzw. Logistikunternehmungen, Beratungsunternehmungen, New Economy Firmen (Dotcom) oder Non-Profit-Organisationen (Vereine, Kirchen etc.). Bezüglich der betrieblichen Funktionen gilt es, neben den Bereichen Forschung & Entwicklung sowie Produktion auch andere wie den Vertrieb, das Marketing, den Finanzbereich oder den Kundendienst vermehrt aus der Sicht der Organisationsforschung zu untersuchen. Obwohl der Organisationsforschung bereits heute eine große thematische Breite und eine hohe Dynamik attestiert werden kann, bestehen nach wie vor viele Entwicklungsmöglichkeiten. Das rasche und evolutorische Wachstum der Organisationsforschung macht es für Interessierte zunehmend schwierig, den Überblick zu behalten. Eine weitere Differenzierung der Disziplin scheint unvermeidlich und zeichnet sich auch bei der Neubesetzung von organisationswissenschaftlichen Lehrstühlen ab. Die Organisationsforschung sollte die Grundsätze des organisationalen Lernens und des Wissensmanagements auch auf sich selbst anwenden, um die gemeinsame Wissensbasis weiter zu entwickeln und sie nicht zu atomisieren. Zusammenfassung/Summary Die Organisationsforschung ist eine breite und vitale Disziplin. Diese Tatsache erschwert die Identifikation von Entwicklungslinien und Zukunftstendenzen. Der vorliegende Beitrag zeigt anhand einer Zeitschriftenanalyse, mit welchen Themenstellungen sich Organisationsforscher von bis auseinander gesetzt haben. Am häufigsten war von Prozessorganisation und von Organisationstheorie die Rede. Im Bereich der theoretischen Ansätze dominieren die Institutionenökonomik und die Evolutionstheorie. Die prominentesten Organisationsformen sind Netzwerke und Prozessstrukturen. Mögliche zukünftige Forschungsfelder sind u. a. in den Bereichen der Meta-Organisation und organischer Strukturmodelle sowie in der vertrauensgestützten Steuerung von Systemen durch Selbstorganisation zu sehen. Anmerkungen Vgl. Osterloh, M./Frost, J.: Der schwere Weg von der Organisationstheorie zum Organisationsdesign. In: Die Betriebswirtschaft, 60. Jg.,, H. 4, S , hier S Vgl. Pfeffer, J.: New Directions for Organization Theory. Problems and Prospects, New York/Oxford, S. 190 f. Pfeffer, J.: New Directions for Organization Theory. Problems and Prospects, New York/Oxford, S. V. Van Maanen, J.: Style as Theory. In: Organization Science, 6. Jg., Nr. 1, S , hier S Vgl. Van Maanen, J.: a.a.o., S Vgl. Donaldson, L.: American anti-management theories of organization. A critique of paradigm proliferation, Cambridge ; Pfeffer, J.: a.a.o. Vgl. Pfeffer, J.: a.a.o.; Pfeffer, J.: Understanding Organizatons: Concepts and Controversies. In: Gilbert, D./Fisk, S./Gardner, L. (Hrsg.): The Handbook of Social Psychology, 4. Aufl., New York, S Vgl. Bühner, R.: Organisation. In: Die Betriebswirtschaft, 46. Jg., 1986, H. 4, S ; Osterloh, M./Frost, J.: a.a.o. Vgl. Cantin, F./Thom, N.: Organisationsarbeit in der Schweiz. Profil von Organisierenden in Wirtschaft und Wissenschaft, 2. Aufl., Glattbrugg. Vgl. Hossler, D./Scalese-Love, P.: Grounded Meta-Analysis: A Guide for Research Synthesis. In: The Review of Higher Education, 13. Jg., 1989, H. 1, S Vgl. Glaser, B.G./Strauss, A.L.: The discovery of grounded theory. Strategies for qualitative research, Chicago Vgl. Gall, M.D./Borg, W.R./Gall, J.P.: Educational Research: An Introduction, 6. Aufl., New York. Vgl. Zaugg, R.J.: Fallstudien als Forschungsdesign der Betriebswirtschaftslehre, Bern. Vgl. Glass, G.V.: Primary, secondary and meta-analysis of research. In: Educational Researcher, 5. Jg., 1976, H. 10, S. 3 8, der den Begriff der Metaanalyse als erster verwendet haben soll. Vgl. zudem Fricke, R./Treinies, G.: Einführung in die Metaanalyse, Bern/ Stuttgart/Toronto Hossler, D./Scalese-Love, P.: a.a.o., S. 8. Fachbeiträge ab 62. Jg., H. 1 bis 72. Jg., H. 10 inkl. Ergänzungshefte ohne Editorials, Aktuelles, Rezensionen und Nachrichten. Fachbeiträge ab 44. Jg., H. 1 bis 54. Jg., H. 9 inkl. Beiträge der Schmalenbach Business Review (ab ) und Sonderhefte ohne Buchbesprechungen, Stellungnahmen und Würdigungen. Fachbeiträge ab 52. Jg., H. 1 bis 62. Jg., H. 5 ohne Editorials, DBW-Depot, DBW-Stichwort, DBW-Dialog und Informationen aus Wissenschaft und Praxis. Fachbeiträge ab 61. Jg., H. 1 bis 71. Jg., H. 5 ohne Edito11

9 Seite 12 rials, Lehrstuhlporträts, zfo-stichworte, Tagungsberichte, Firmenporträts, Interviews, Neuerscheinungs-Service bzw. Buchbesprechungen und Verbandsmitteilungen. Fachbeiträge ab 46. Jg., H. 1 bis 56. Jg., H. 4 ohne Buchbesprechungen, Nachrichten, Forum und Thesen. Fachbeiträge ab. Jg., H. 1 bis 52. Jg., H. 2 inkl. Wissenschaftsjournal und Praxisdialog ohne Editorial und ServiceJournal (Forschungsbank, Journalbibliothek, Universitätsnachrichten, Aus der betriebswirtschaftlichen Forschungsarbeit). Vgl. Gmür, M.: Betriebswirtschaftliche Organisationsforschung zwischen Ökonomie und Sozialwissenschaft. Der Einfluss deutsch- und englischsprachiger Fachzeitschriften auf die Organisationsforschung in Deutschland In: Die Betriebswirtschaft, 62. Jg.,, H. 5, S ; Matzler, K./Hinterhuber, H.H./Pechlaner, H./Geier, J.: Ein Ranking deutschsprachiger Fachzeitschriften der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre. In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft. Ergänzungsheft, 71. Jg.,, H. 1, S ; Schlinghoff, A./Backes-Gellner, U.: Publikationsindikatoren und die Stabilität wirtschaftswissenschaftlicher Zeitschriftenrankings. In: Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung, 54. Jg.,, H. 6, S , und Helmig, B./Tscheulin, D.K.: Krankenhausmanagement in der deutschsprachigen betriebswirtschaftlichen Forschung im internationalen Vergleich. In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 68. Jg.,, H. 1, S Die ZfB, die ZfbF und die DBW nehmen in der aktuellen Studie von Matzler et al. bezüglich Reputation insgesamt die Spitzenplätze ein. Die zfo, die Unternehmung und das JfB folgen auf den Plätzen sechs, sieben und zehn. Die zfo wurde berücksichtigt, weil sie sich explizit als Fachzeitschrift für Organisationsfragen versteht. Veröffentlichungen aus der DU und dem JfB sind in der Grundgesamtheit enthalten, weil es sich hierbei jeweils um die bekannteste schweizerische bzw. österreichische Zeitschrift handelt. Die genannten Auswahlkriterien sind durch den Forschenden subjektiv beeinflussbar und gewährleisten keine trennscharfe Abgrenzung. Es ist durchaus denkbar, dass Beiträge Eingang in diese Analyse gefunden haben, die andere Forschende nicht berücksichtigt hätten oder Beiträge fehlen, die aus anderer Perspektive sehr wohl relevant gewesen wären. Die Kontrolle der Auswahl durch eine zweite Person hat das beschriebene Problem etwas entschärft, es besteht aber nach wie vor. Vgl. Grochla, E.: Grundlagen der organisatorischen Gestaltung, Stuttgart 1982; Kieser, A./Kubicek, H.: Organisation, 3. Aufl., Berlin/New York ; Hill, W./Fehlbaum, R./Ulrich, P.: Organisationslehre 1, 5. Aufl., Bern/Stuttgart/Wien ; Schanz, G.: Organisationsgestaltung, 2. Aufl., München ; Hill, W./Fehlbaum, R./Ulrich, P.: Organisationslehre 2, 5. Aufl., Bern/Stuttgart/Wien ; Schreyögg, G.: Organisation. Grundlagen moderner Organisationsgestaltung, 3. Aufl., Wiesbaden ; Frese, E.: Grundlagen der Organisation. Konzept Prinzipien Strukturen, 8. Aufl., Wiesbaden ; Vahs, D.: Organisation. Einführung in die Organisationstheorie und -praxis, 3. Aufl., Suttgart ; Bea, F.X./Göbel, E.: Organisation. Theorie und Gestaltung, 2. Aufl., Stuttgart Vgl. Krystek, U.: Unternehmungskultur und Akquisition. In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 62. Jg.,, H. 5, S Vgl. Krogh, G.v./Venzin, M.: Anhaltende Wettbewerbsvorteile durch Wissensmanagement. In: Die Unternehmung, 49. Jg.,, H. 6, S Vgl. Szyperski, N./Klein, S.: Informationslogistik und virtuelle Organisation. Die Wechselwirkung von Informationslogistik und Netzwerkmodellen der Unternehmung. In: Die Betriebswirtschaft, 53. Jg.,, H. 2, S Dieser Befund deckt sich sehr gut mit der Analyse von Thom, der die Beiträge der zfo während seiner Zeit als Hauptschriftleiter von 1985 bis in seinem Abschiedseditorial inhaltlich würdigt. Vgl. Thom, N.: Profil der zfo von 1985 bis. In: Zeitschrift für Führung + Organisation, 54. Jg.,, H. 6, S Vgl. Zlad, M.N.: Spinning Disciplines: Critical Management Studies in the Context of the Transformation of Management Education. In: Organization, 9. Jg.,, H. 3, S , und Alvesson, M./Willmott, H.: On the Idea of Emancipation in Management and Organisation Studies. In: Academy of Management Review, 17. Jg.,, H. 4, S Warren et al. haben beispielsweise den Versuch unternommen, Parallelen zwischen Science Fiction und der Organisationsforschung aufzuzeigen. Vgl. Smith, W./Higgins, M./Parker, M./Lightfoot, G. (Hrsg.): Science Fiction and Organization, London/New York. Vgl. Cantin, F./Thom, N.: a. a. O. Die Studie wurde im Mai, also vor knapp zehn Jahren, durchgeführt. Dr. Robert J. Zaugg Dozent und Habilitand am Institut für Organisation und Personal (IOP ) der Universität Bern sowie Visiting Scholar an der Haas Business School der UC Berkeley

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