Beschlussempfehlung und Bericht

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Beschlussempfehlung und Bericht"

Transkript

1 Deutscher Bundestag Drucksache 16/ Wahlperiode Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie (9. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksachen 16/1935, 16/2475 Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Versicherungsvermittlerrechts A. Problem HarmonisierungderTätigkeitdesVersicherungsvermittlersundVerbesserungdesVerbraucherschutzesinEuropadurchUmsetzungderEU-Richtlinie 2002/92/EG. B. Lösung Annahme des Gesetzentwurfs in geänderter Fassung. AnnahmedesGesetzentwurfsingeänderterFassungmitdenStimmender FraktionenderCDU/CSUundSPDgegendieStimmenderFraktionenDIE LINKE.undBÜNDNIS90/DIEGRÜNENbeiStimmenthaltungderFraktion der FDP C. Alternativen Keine D. Finanzielle Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte DieöffentlicheVerwaltungistdurchdasZulassungs-undRegistrierungsverfahrennichtbetroffen,dadieAufgabendenIndustrie-undHandelskammern (IHK) übertragenwerden.esistnichtdamitzurechnen,dassdurchdasgesetzfürdie öffentlicheverwaltungzusätzlicheüberwachungsaufgabenineinemumfang gegebenwerden,diefürdiebetroffenenbehördenpersonelleauswirkungen bzw. Belastungen für die öffentlichen Haushalte zur Folge haben könnten. E. Sonstige Kosten DurchdieobengenanntenÄnderungenbringtdieUmsetzungderRichtlinie zusätzlichebelastungenfürdieversicherungsvermittler,versicherungsberater undversicherungsunternehmenmitsich,diemittelfristigzuerhöhungender Versicherungsprämienführenwerden.UnmittelbareAuswirkungenaufdas Preisniveau,insbesondereaufdasVerbraucherpreisniveau,sindabernichtzu erwarten.

2 Drucksache 16/ Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode Beschlussempfehlung Der Bundestag wolle beschließen: dengesetzentwurfaufdrucksachen16/1935,17/2475mitfolgendenmaßgaben, im Übrigen unverändert anzunehmen. 1. Artikel 1 wird wie folgt geändert: a)innummer2werdenin 11aAbs.5dieWörter ohnezustimmungdes Bundesrates durchdiewörter mitzustimmungdesbundesrates ersetzt. b)innummer7wirdin 34dAbs.9Nr.3dasWort Verbraucherdarlehen durch die Wörter Darlehens- und Leasingverträgen ersetzt. c) Nummer 8 Buchstabe a wird wie folgt gefasst:,a) Nummer 6 wird wie folgt gefasst: VersicherungsverträgealsVersicherungsvermittlerimSinnedes 34dAbs.3,4oder5oderBausparverträgevermitteltoderabschließt oderdrittealsversicherungsberaterimsinnedes 34einVerbindung mit 34dAbs.5überVersicherungenberät;dasGleichegiltfürdiein dem Gewerbebetrieb beschäftigten Personen;. d) Der Nummer 13 wird folgender Buchstabe c angefügt:,c)inabsatz4wirddieangabe indenfällendesabsatzes1nr.1buchstabeabish,nr.2unddesabsatzes2nr.5und6 durchdieangabe indenfällendesabsatzes1nr.1buchstabeabish,jbisk,nr.2und des Absatzes 2 Nr. 5 bis 8 ersetzt. e)innummer16wirdin 156Abs.1Satz1dasWort zweiten durchdas Wort dritten ersetzt. 2. In Artikel 2 Nr. 1 Buchstabe b wird 42h wie folgt gefasst: 42h Sonstige Ausnahmen Die 42bbis42fund42kgeltennichtfürVersicherungsvermittlerim Sinne von 34d Abs. 9 Nr. 1 der Gewerbeordnung. 3.InArtikel3Nr.2wirdin 80bdasWort zweiten durchdaswort dritten ersetzt. 4. Artikel 4 wird wie folgt geändert: a) Nach Satz 1 wird folgender neuer Satz 2 eingefügt: Artikel2Nr.1Buchstabebtritt,soweitdurchihn 42kAbs.1Satz1 und2sowieabs.2bis5desversicherungsvertragsgesetzeseingefügt wird, am Tag nach der Verkündung in Kraft. b)indemaltensatz2wirddaswort dritten durchdaswort fünften ersetzt. Berlin, den 25. Oktober 2006 Der Ausschuss für Wirtschaft und Technologie Edelgard Bulmahn Vorsitzende Ulla Lötzer Berichterstatterin

3 Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 3 Drucksache 16/3162 Bericht der Abgeordneten Ulla Lötzer I.Überweisung A.Allgemeiner Teil DerGesetzentwurfaufDrucksachen16/1935,2475wurde inder43.sitzungdesdeutschenbundestagesam29.juni 2006andenAusschussfürWirtschaftundTechnologiezur federführendenberatungsowiedenrechtsausschuss,den Finanzausschuss,denAusschussfürErnährung,LandwirtschaftundVerbraucherschutz,denAusschussfürBildung, ForschungundTechnikfolgenabschätzungsowiedenAusschuss für Tourismus zur Mitberatung überwiesen. II. Wesentlicher Inhalt des Gesetzentwurfs MitdemvorliegendenGesetzentwurfsolldieEU-Richtlinie 2002/92/EGdesEuropäischenParlamentsunddesRates vom9.dezember2002innationalesrechtumgesetztwerden.danachsollderbislangfreizugänglicheberufdes VersicherungsvermittlerskünftiganeineErlaubnisgebundenwerden.BishermüssendieVersicherungsvermittler demgewerbeamtlediglichdieaufnahmeihrertätigkeit anzeigen.voraussetzungfürdieerlaubnissolleneineangemessenequalifikation,eineberufshaftpflichtversicherung, geordnetevermögensverhältnisseundderguteleumund desvermittlerssein.umnichtdiegesamtevermittlerbrancheundifferenziertmitdererlaubnispflichtzuüberziehen, sollendieausschließlichfüreinversicherungsunternehmen tätigenvermittlernachdementwurfvonderpflichtbefreit werden,wenndasversicherungsunternehmendieuneingeschränktehaftungübernimmt.fürdievermittlervonversicherungen,dieaneinproduktgebundensind,wieetwa Kfz-Händler,solleseinvereinfachtesZulassungsverfahren geben.darüberhinausistvorgesehen,dieanforderungen andieanerkennungvonprivatrechtlichorganisierten OmbudsleutenalsaußergerichtlichenBeschwerde-oder Schlichtungsstellenfestzulegen.DievondenVermittlern künftiggefordertesachkundesollübereineprüfungbeider Industrie-undHandelskammernachgewiesenwerdenmüssen.SiesollsichanderAusbildungzumVersicherungsfachmanndesBerufsbildungswerksderDeutschenVersicherungswirtschaft orientieren. DerBundesratregtinseinerStellungnahmeunteranderem an,dassdieprivilegierungproduktgebundenervermittler auchdievermittlungvonrestschuldversicherungenumfassensoll,dievonhändlernalszusatzleistungzurlieferung einerwareoderdienstleistungimzusammenhangmit Finanzierungsgeschäftenangebotenwerden.Esseiabsolut marktüblich,dassrestschuldversicherungenvomkfz- HandelwahlweisemitFinanzierungsangebotenvermittelt werden. WegenderEinzelheitenwirdaufDrucksachen16/1935, 16/2475 verwiesen. III. Stellungnahmen der mitberatenden Ausschüsse DiemitberatendenAusschüssehabendieVorlageinihren Sitzungen am 25. Oktober 2006 beraten. DerRechtsausschuss (31.Sitzung)empfiehltmitdenStimmenderFraktionenderCDU/CSUundSPDgegendie StimmenderFraktionenDIELINKE.undBÜNDNIS90/ DIEGRÜNENbeiStimmenthaltungderFraktionderFDP die Annahme des Gesetzentwurfs. DerFinanzausschuss (36.Sitzung)empfiehltmitden StimmenderFraktionenderCDU/CSUundSPDgegendie StimmenderFraktionenDIELINKE.undBÜNDNIS90/ DIEGRÜNENbeiStimmenthaltungderFraktionderFDP die Annahme des Gesetzentwurfs. DerAusschussfürErnährung,Landwirtschaftund Verbraucherschutz (29.Sitzung)empfiehltmitdenStimmenderFraktionenderCDU/CSUundSPDgegendie StimmenderFraktionenDIELINKE.undBÜNDNIS90/ DIEGRÜNENbeiStimmenthaltungderFraktionderFDP dieannahmedesgesetzentwurfsinderfassungdesänderungsantragsderkoalitionsfraktionendercdu/csuund SPD. DerAusschussfürBildung,ForschungundTechnikfolgenabschätzung (18.Sitzung)empfiehltmitdenStimmenderFraktionenderCDU/CSUundSPDgegendie StimmenderFraktionenDIELINKE.undBÜNDNIS90/ DIEGRÜNENbeiStimmenthaltungderFraktionderFDP dieannahmedesgesetzentwurfsinderfassungderänderungsanträge der Koalitionsfraktionen. DerAusschussfürTourismus (21.Sitzung)empfiehltmit denstimmenderfraktionendercdu/csuundspdgegen diestimmederfraktiondielinke.beistimmenthaltung derfraktionderfdpundinabwesenheitderfraktion BÜNDNIS90/DIEGRÜNENdieAnnahmedesGesetzentwurfsinderFassungderÄnderungsanträgederKoalitionsfraktionen. IV. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen ZuderöffentlichenAnhörung,dieinder19.Sitzungam 18.Oktober2006zudemGesetzentwurfderBundesregierungstattfand,habendieAnhörungsteilnehmerschriftliche Stellungnahmenabgegeben,dieinderZusammenstellung auf Ausschussdrucksache 16(9)360 enthalten sind. FolgendeSachverständigehabenanderAnhörungteilgenommen: BundesverbandDeutscherVersicherungskaufleutee.V. (BVK) Bankenfachverband e.v. VerbandUnabhängigerFinanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa e. V. (VOTUM) BundesverbandderkleinenundmittlerenUnternehmen von Versicherungsmaklern e. V. (BV KMU-Makler) ArbeitgeberverbandderfinanzdienstleistendenWirtschaft e.v. (AfW) GesamtverbandderDeutschenVersicherungswirtschaft e.v. (GDV) BundesverbandderVersicherungsberatungsgesellschaften e.v. (i.g.) (BVBG) Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv)

4 Drucksache 16/ Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode BundesverbandDeutscherVermögensberatere.V. (BDV) DeutscherIndustrie-undHandelskammertage.V. (DIHK) Deutscher ReiseVerband e.v. (DRV) Verband der Privaten Bausparkassen e. V. (VdPB) BerufsbildungswerkderDeutschenVersicherungswirtschaft e.v. (BWV). NachstehendwerdendiewesentlichenAussagenderVerbände,InstitutionenundEinzelsachverständigenzuder Anhörung komprimiert dargestellt. DerBundesverbandDeutscherVersicherungskaufleutee.V. (BVK)begrüßtdenGesetzentwurfderBundesregierung,da miteinemversicherungsvermittlerrechtdieinteressender versicherungsnachsuchendenverbraucherbessergeschützt, diequalifikationundsomitdasimagedesberufsstandes gefördertunddieteilnahmedeutscherversicherungsvermittlerambinnenmarkteröffnetwürden.insbesonderesei positiv,dassdievormalsimbundesministeriumfürwirtschaftundtechnologieangedachte gewerbeamtlichelösung dererlaubniserteilungzugunstender IHK-Lösung aufgegebenwordensei,wenngleicheineprivatrechtliche Verbändelösung,ausgestattetmitöffentlich-rechtlichen Befugnissen,weitauswenigerbürokratisch,bundeseinheitlicherundkostengünstigergewesenwäre.Diein 34d Abs.1GewO-EvorgeseheneMöglichkeitderentgeltlichen VersicherungsberatungfürMaklerseiaufgrundderMarktentwicklungdringendgeboten.Inkonsequentseiesaber,die MöglichkeitderentgeltlichenVersicherungsberatungauf MaklerzubeschränkenundnichtallenVersicherungsvermittlernzuzugestehen.DieindemGesetzentwurfvorgeseheneQualifikationderVersicherungsvermittlerseigrundsätzlichebenfallszubegrüßen.DerGesetzwurfforderte diesequalifikationabernurfürdengeringstenteilalleram MarkttätigenVersicherungsvermittler.DieRegelung,die demverbraucherschutzunddemimagedesvermittlersdienensoll,werdedamitzurausnahme.derbvkhältesaus ordnungspolitischen,europa-undverfassungsrechtlichen Gründenfürunabdingbar,dassdieselbständigeVermittlung vonversicherungennichtaufdergrundlageverschiedener, teilsgesetzlichvorgeschriebener,überwiegendaberdenunternehmenüberlassenerqualifikationsfestsetzungengeregeltwerdensollteundkann.dieanforderungenderaufdie VersicherungsvermittlerzuübertragendenInformations-, Beratungs-undDokumentationspflichtensolltennichtüber dieindereu-richtlinieformuliertenhinausgehendgestaltetwerden.vielmehrmüsstedeutlichernachversicherungsvertreternundversicherungsmaklerndifferenziertwerden. EineBeratungs-undInformationspflicht,diesichaufeinen möglichenkundenbedarfbeziehe,derabervomkunden nichtgeäußertwerde,seiabzulehnen.diein 42Abs.2des EntwurfsvorgeseheneVerpflichtung,dassderVermittler denkundenbeiverzichtaufeineberatungoderschriftliche DokumentationaufNachteilebeiderGeltendmachungvon Schadenersatzansprüchenhinweisenmüsse,findesichin keinemanderenberufsrechtunddiskriminieredenberufsstandderversicherungsvermittler.wenndieombudsstellen diebeschwerdeverfahrengegenversicherungsvermittler aufnehmenunddurchführensollten,seiesnurfolgerichtig, dassandiesenstellenauchversicherungsvermittlerbzw. derenverbändenebenvertreternderversicherungsunternehmen,derpolitikundderverbraucherverbändebeteiligt würdenunddassdiesebeteiligunggesetzlichfestgeschriebenwerde.diekostentragungspflichtdervermittlerfür Beschwerdeverfahrenkönnenurdortbegründetwerden,wo dervermittleraufgrundeinerfestgestelltenpflichtverletzung Anlass für das Verfahren gegeben habe. NachAuffassungdesBankenfachverbandese.V.istdiezentraleNormbeiderRegulierungderergänzendenVersicherungsvermittlung 34dAbs.3GewO-E.DurchdieseNorm gelingeesimgeschäftsbereichseinermitgliedsinstitute,gewachseneundbewährtevertriebsstrukturen,indenenkeinerleimissständebekanntseienoderjebehauptetwordenseien, zubewahrenundunnötigebürokratischehürdenfürdie meistdemmittelstandzuzuordnendengewerbetreibenden zuverhindern.unerwünschtenwettbewerbsverzerrungen bzw.-verengungenwerdeweitestgehendderbodenentzogen.diegewerberechtlichensonderregelungenfürergänzendeversicherungsvermittlerbedeutetenkeineprivilegierunggegenüberanderenversicherungsvermittlern.vielmehr werdeauffaktischammarktbestehendebesonderheiten reagiert.insbesonderediezubegrüßendenzivilrechtlichen Transparenz-undInformationspflichtenwürdenfürergänzendeVersicherungsvermittlerebensowiefüralleanderen Vermittlertypengelten.Gewerbetreibende,dieVersicherungennurergänzendzuihrerHaupttätigkeitvermitteln,müsstenübereineangemesseneQualifikationzurVermittlungder tatsächlichangebotenenversicherungsprodukte,d.h.entsprechendesspeziellesundvertiefteswissen,verfügen.eine allgemeinesachkundeprüfung,diezumgrößtenteilversicherungsproduktebehandle,diefaktischgarnichtvermittelt würden,seinichterforderlich.derbankenfachverbandunterstützedievombundesratinpunkt6seinerstellungnahme bezüglicheinerergänzungdes 34dAbs.3Satz1Nr.2 GewO-EvorgeschlageneGesetzesformulierung.Hiermit wäreauchfürergänzendeversicherungsvermittleranstelle einerberufshaftpflichtversicherungeinehaftungsübernahmedurchbestimmtedritte,namentlichversicherungsunternehmenoderobervermittler,zulässig.auchsollteder ÄnderungsvorschlagunterPunkt10derStellungnahmedes Bundesratesübernommenwerden.DemnachsollderAnwendungsbereichdes 34dAbs.9Nr.3GewO-Evon Verbraucherdarlehen auf Darlehens-undLeasingverträge erweitertwerden.auchtrittderbankenfachverbandfürdie vombundesratindenpunkten14und16derstellungnahme vorgeschlageneerleichterungdesformerfordernissesein. ZumSchutzdesVerbrauchersseieineAbfassunginTextformaberausreichend.BleibeesbeidemErforderniseiner Schriftform,könnedieserVorgangnichtüberelektronische Medienerfolgen.DieswäreeinsehrarbeitsintensiverVorgang,dessenKostenandenVersicherungsnehmerweitergegeben werden müssten. NachMeinungdesVerbandesUnabhängigerFinanzdienstleistungs-UnternehmeninEuropae.V. (VOTUM)bietetdie UmsetzungderEU-Versicherungsvermittlerrichtliniedem deutschengesetzgebereineherausragendemöglichkeit,das RechtderVersicherungsvermittlung,welchesimHinblick aufproblemebeideralters-undrisikovorsorgeständig wachsendebedeutunggewinnt,sachgerechtunterverbesserungdesverbraucherschutzeszuordnenundangemessene RegelungenfürdenBerufszugangunddieBerufsausübung zutreffen.dergesetzesentwurfschöpfediesepotentiale jedochnichtaus,leideandefiziten,erscheineinwichtigen

5 Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 5 Drucksache 16/3162 Belangenunausgewogen,praxisfremd,schaffeUngewichte undmehrestreitstoffe.unterverstoßgegendieeu-versicherungsvermittlerrichtliniewerdeimgesetzesentwurf nichtzwischenaneineversicherunggebundenenausschließlichkeitsvertreterneinerseitsunddenmehrfachvertreternandererseitsdifferenziert.dieberufsgruppeder Mehrfachvertreter,diefürdenVerbraucherschutzeinebesondereBedeutungeinnehme,werdeimGesetzesentwurf vollständigmissachtet.dievorgesehenebefreiungdereinfirmenvertretervomsachkundenachweisführezueiner UngleichbehandlungundWettbewerbsverzerrungundunterlaufemassivdenangestrebtenVerbraucherschutz.Die MassierungunbestimmterRechtsbegriffebeiderNormierungderPflichtendesVersicherungsvermittlersschaffe Rechtsunsicherheit,provoziereRechtsstreitigkeitenund überlassenotwendigepräzisierungenderrechtsprechung. DervorgeseheneHinweisaufmöglicheSchadenersatzansprücheführezueinersingulärenDiskriminierungdieser BerufsgruppeundzueinerunerträglichenBelastungdes Beratungsgesprächs.Darüberhinauswäredievorgesehene RegelungEinfallstorfürkontroverseAuslegungenund Streitigkeiten. DerBundesverbandderkleinenundmittlerenUnternehmen vonversicherungsmaklerne.v. (BVKMU-Makler)begrüßt dieentwicklung,dassnuninabsehbarerzeitdieeu-vermittlerrichtlinieindeutschesrechtumgesetztseinwerde. Erkritisiert,dassdieIndustrie-undHandelskammernals Registrierungsstellevorgesehensind.GeteiltwirddieAuffassungdesBundesrates,dassinArtikel1Nr.7in 34d demabsatz4eineklarstellungbeizufügenist,wonachversicherungsprodukteinnerhalbeineskonzernunternehmens oderinnerhalbeinerversicherungsgruppenichtinkonkurrenzzueinanderstehen.dieeinführungderbefugniszur HonorarberatungalsTeilderVersicherungsmaklererlaubnis wirdgrundsätzlichbegrüßt.auchbeiderberatungvonverbrauchernwirdderbedarfgesehen,einehonorarberatung zuzulassen.dievermittlungvonversicherungsverträgen durchversicherungsberatersollteausdrücklichimgesetz untersagtwerden,umdieklaretrennungvonversicherungsvermittlernundversicherungsberaternzuverdeutlichen.derbvkmubegrüßtdenvorschlagdesbundesrates,diein 156Abs.1Satz1GewO-Egeregelte Übergangsfristzum1.JanuardeszweitenaufdieVerkündungfolgendenKalenderjahresaufdasdritteaufdieVerkündungfolgendenKalenderjahreszuverlängern.DieVerpflichtungdesMaklers,seinenRataufeinehinreichende ZahlvonaufdemMarktangebotenenVersicherungsverträgenundvonVersicherernzuGrundezulegen,istnachAuffassungdesKMUzuunbestimmt.DiehinreichendeZahl solltebereitsdurchdielegislativekonkretisiertundnicht erstdurchdiejudikativeentschiedenwerden.umeinen MedienbruchundzusätzlichenAufwandfürdieVermittler zuvermeiden,wirdgefordert,eineverzichtserklärungmittelselektronischenmedienzuzulassen.diebelastung spezielldesversicherungsmaklersmitdenkostendes Beschwerdeverfahrenswirdalsnichtgerechtfertigtangesehen.DerBegriffder offensichtlichmissbräuchlichenbeschwerde seizuunbestimmtundbedürfeeinerauslegung durchdiegerichte.esmüssefernerdiemöglichkeitoffen gehaltenwerden,qualifizierungsmaßnahmenübereineigenesberufsbildungswerkdurchführenzukönnenundabschlüsse staatlichanerkannt oder staatlichgeduldet zu erwerben.schließlichfordertderkmueinengenerellen, vonderzeitlichenbeantragungeinererlaubnisnach 34d GewO-EunabhängigenBestandsschutzfürVermittlerin demumfang,indemper1.september2000einegewerbeanmeldung nachgewiesen werden kann. DerArbeitgeberverbandderfinanzdienstleistendenWirtschafte.V. (AfW)bemängeltdieSonderregelungenfürdie gebundenenvermittlervonversicherungsunternehmenund fürdiefestangestellten (sozialversicherungspflichtigen) Mitarbeiter.HierliegeeineUngleichbehandlungderfreien VermittlerundMaklervor,dienichtakzeptabelsei,dasie zuwettbewerbsnachteilenführenwerde.auchimhinblick aufdenverbraucherschutzseiesnichteinzusehen,weswegeneshierzuunterschiedlichenanforderungenzumbeispielandiequalifikationdesvermittlerskomme.indiesem ZusammenhangistesfürdenAfWnichtnachvollziehbar, wiesodieversvermvdiezusammensetzungdesaufgabenauswahl-sowiederihk-prüfungsausschüsseregelnsoll ( 2und3VersVermV-E).Besonderskritischwirdgesehen,dassindenPrüfungsausschüssendieVertreterder Versicherungswirtschaft alsodiejenigen,diefürihregebundenenvermittlereineausnahmevonderihk-sachkundeprüfungerhaltensollen einemehrheithätten.dadie KündigungdesVersicherungsschutzesdurchdenVersichererwieeinBerufsverbotwirkenkönne,fordertderAfW hiereinenkontrahierungszwang.kritischbetrachtetder AfWdievonderBundesregierungvorgeseheneRegelung, dassdieversichererbeidervermögensschadenshaftpflicht ErsatzansprüchewegenwissentlicherPflichtverletzung ausschließenkönnen.imsinnedesverbraucherschutzessei dieseregelungäußerstproblematisch.derafwkritisiert ferner,dassdiebestandsschutzregelungfürneben-wiefür Hauptberufleridentischgelte.DasErfahrungsniveaubei diesenbeidenberufsgruppenmüsseaufgrundderunterschiedlichenintensitätderberufsausübungunterschiedlich sein.daherseieinegleichbehandlungabzulehnen.die erforderlichenpraxiszeitenbeiderin 4VersVermV-EanerkanntenQualifikation Fachberater/-infürFinanzdienstleistungenIHK seiensystematischnichtnachvollziehbar. DieseQualifikationbeinhaltenachDIHKdieQualifikationsinhaltederIHK-Sachkundeprüfung VersicherungsfachmannIHK,dieohnejeglicheZulassungsbedingung abgelegtwerdenkönne.derafwwendetsichschließlich gegendiekostentragungspflichtdesversicherungsvermittlersbeieinerdurchdiezuständigebehördeangeordneten außerordentlichenprüfunggemäß 15VersVermV-E.HiermitwärederWillkürunddervorsätzlichenSchädigung durch Dritte Tür und Tor geöffnet. FürdieVersicherungswirtschaftistesnachDarstellungdes GesamtverbandesderDeutschenVersicherungswirtschaft e.v. (GDV)vonBedeutung,dassdiegewachsenenVertriebsstrukturenundArbeitsplätzevonca Vermittlernerhaltenbleiben.DurchdieUnterscheidungzwischen gebundenenundungebundenenvermittlernwerdedies gewährleistet.dieregelungenzurberufszulassungund Registrierungseiensachgerecht,dasiedemVersicherungsvermittlereinenderVermittlungstätigkeitangemessenen Berufszugangermöglichen.DieZuständigkeitderKammerorganisationfürdieRegistrierungunddiePrüfungderQualifikationderVersicherungsvermittlerwirdbegrüßt.Durch dieorientierungderanforderungenandiequalifikation dervermittleramausbildungsprogrammzumversiche-

6 Drucksache 16/ Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode rungsfachmann/-fraudesberufsbildungswerkesderdeutschenversicherungswirtschaftwerdeeineangemesseneund bundeseinheitlichequalifizierungsichergestellt.insbesonderedieimregierungsentwurfvorgeschlageneausgestaltungderberatungs-unddokumentationspflichtensei grundsätzlichzubegrüßen.nureineanlassbezogeneberatung,dieaucheinangemessenesverhältniszwischenberatungsaufwandundderzuzahlendenprämieberücksichtige, gewährleisteeineweitgehendunbürokratischehandhabung dieserpflichten.dievorgeschlageneregelungentspreche einer1:1-umsetzungderrichtlinieundderhöchstrichterlichenrechtsprechungundsolltedaherunbedingtunverändertbleiben.aussichtderversicherungswirtschaftseien jedochweitereänderungenerforderlich.sosolltenversicherungsvermittlerimsinnevon 34dAbs.9GewO-Evon denzivilrechtlichenpflichten ( 42bbis42fVVG-E)ausgenommenwerden.EineVerzichtserklärunginTextform, diebestandteilderberatungsdokumentationseinkönne, sollteausreichen.aufdenwarnhinweissollteverzichtet werden.allezueinemkonzernimsinnedesaktiengesetzesbeziehungsweiseeinerversicherungsgruppegehörendenvermittlersolltenalsgebundenevermittlergelten.die ÜbergangsfristzurErlangungderGewerbeerlaubnissollte zwei Jahre ab Inkrafttreten des Gesetzes betragen. DerBundesverbandderVersicherungsberatungsgesellschaftene.V. (i.g.) (BVBG)vertrittdieAuffassung,dassder vonderbundesregierungvorgelegtegesetzesentwurfzur NeuregelungdesVersicherungsvermittlerrechtssowohlunterdemGesichtspunktdesVerbraucherschutzesalsauchder GleichstellungdesVersicherungsberatersundVersicherungsvermittlersalskritischanzusehensei.DieVerfasser desentwurfszurneuregelungdesversicherungsvermittlerrechtshättennichtberücksichtigt,dassderversicherungsberatersowohlfürdenverbraucheralsauchfüreinen mittelständischenunternehmerdeneinzigenneutralenvertragspartnerdarstelle,derseineinteressenobjektivund unabhängigvonderversicherungsgesellschaftwahrnehme. EinVersicherungsberaterhabekeinVerkaufs-undPlatzierungsinteresse,diesseiihmbehördlichuntersagt.Stattden VersicherungsberaterhinsichtlichderSachkundenanforderungendemVersicherungsvermittlergleichzustellen,wäre esiminteressederverbraucherinteressengerechter,einen höherenstandardderausbildungdieserberufsgruppezu normieren.derversicherungsberatertreteimwirtschaftsverkehrnichtalsverkäuferauf,sondernerprüfedieabgeschlossenenversicherungsverträgeseinesmandantenauf Risikokonformität.ImUnterschiedzueinemVersicherungsvermittlerschließedieseFormderRisikoprüfungauch dieüberprüfungvonverträgenundderversicherungstechnischenbesonderheitenmitein.dietätigkeitdesversicherungsberatershabeeinenrevisionscharakter.somitunterscheidesichdietätigkeitdesversicherungsberatersauch vonderjenigeneineswirtschaftsprüfers,weilsichaufgrund derbesonderenrisikosituationseinesmandantenseineberatungsleistungenausschließlichimversicherungsrechtund imrisikomanagementbewegten.derversicherungsberater könneimgegensatzzumversicherungsmaklerkeinen Marktzuganghaben.SomitkönneerseinemRatnichteine hinreichendezahlvonverglichenenversicherungsverträgen zugrundelegen.derfehlendemarktzugangführedazu, dasseinversicherungsberaterdievermittlerrichtlinienicht werdeumsetzenkönnen.damitseierinseinerberufsausübung,trotzfaktischerüberführungdesberufsstandesaus demrechtsberatungsgesetzindiegewerbeordnung,behindert.insgesamtseidieforderung,denberufdesversicherungsberatersimrechtsdienstleistungsgesetzzuregeln, berechtigt.derrevisionscharaktersollteaneuropäischen Normenwiez.B.derONR49000ffangelehntsein.Die SozietätsfähigkeitzudenfreienBerufen,insbesonderezu FachanwältenfürVersicherungsrecht,oderSteuerberatern undwirtschaftsprüfernsollteausdrücklichzugelassenwerden. NachMeinungdesVerbraucherzentraleBundesverbandes e.v. (vzbv)wirdeinzentralesanliegenderreform die VerbesserungdesVerbraucherschutzes (bessereproduktauswahl,stärkungdesvertrauensinberatung,sachkompetenz undempfehlungendervermittler,vermittlerhaftung) nichterreicht,wennderregierungsentwurfunverändert bleibt.bisheutekämenabsatzerfolgevonversicherernvor allemdurchhoheabschlussprovisionenundeinehohe Anzahl geworbener Verbraucherzustande,nichtaberdadurch,dassVersicherungsproduktebedarfsgerecht,freivon gravierendendeckungslücken,oderbesonderskostengünstigbzw. rentabel seien.derbundesverbandschlägtvor, Vermittlerzuverpflichten,AbschlusskostenundAbschlussprovisionenoffenzulegen.EinZwangzurOffenlegunglaufenderBetreuungsentgelte/Bestandsprovisionenwerdenicht angestrebt.dasanachronistischeundwettbewerbsfeindlicheprovisionsabgabeverbotmüsseabgeschafftwerden. VermittlersollenkünftigdieMöglichkeithaben,mitden KundenBeratungsentgeltezuvereinbarenundihreProvisionandenKundenweiterzugeben.Versicherungsmakler solltenfernerzurrechtsberatungnichtnurimgewerblichen Bereich,sondernauchimVerbraucherbereichbefugtsein. DerBundesverbandVerbraucherzentralesiehtkeinen Grund,deresrechtfertigenwürde,ihnenandersalsden Versicherungsberatern,vondenendieexaktgleicheQualifikationverlangtwerde,eineentgeltlichePrüfungvonVertragsklauselnzuversagen.DieimEntwurffüreineVersicherungsvermittlungsverordnungvorgesehenenRegelungen zurstatusinformationdesvermittlersseienmiteinemgravierendenmangelbehaftet.angabenzurfachkundeund BerufserfahrungdesVermittlerswürdennichtverlangt. OhneeineNachbesserungwerdedieChanceverpasst,zu erreichen,dasssichqualitätimvermittlermarktdurchsetze. DanebensolltedieStatusinformation wievombundesrat gefordert demversicherungsinteressentenvoraugenführen,welcherechtsfolgenausdemstatusderverschiedenen TypenvonVermittlerninsbesondereimHinblickaufdie HaftungbeiBeratungsfehlern,aufdenUmfangderVertretungsmachtundeineetwaigeWissenszurechnungerwachsen.Auchdiestragedazubei,dassderVerbrauchersich besserentscheidenkann,wessenhilfeerkünftiginanspruchnimmt dieeinesvertreters,einesmaklersoder einesversicherungsberaters.fernermüsseerreichtwerden, dassunnötigebürokratischeanforderungenanvermittler vermiedenwerden.einedokumentationderbegründung vonproduktratschlägenreichevölligaus mehrverlange dieumzusetzenderichtlinienicht.schließlichsolltenversicherungskundensowohldieinformationenzurberatungsgrundlagedesvermittlersalsauchdiedokumentationder ProduktempfehlungsbegründungrechtzeitigvorihrerVertragserklärungerhalten.AuchsollteeinezuLastenderVerbraucherbestehendegefährlicheHaftungslückegeschlossen

7 Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 7 Drucksache 16/3162 werden,diedannentstehenkönne,wenn nichtzueinander inkonkurrenzstehende Versicherungsproduktedurchgebundene Vermittler verkauft würden. DerBundesverbandDeutscherVermögensberatere.V. (BDV)hätteesbegrüßt,wenndieBundesregierungdievon ihrursprünglichbeabsichtigte gewerberechtlichelösung (GewerbeämteralsErlaubnisbehörden)verwirklichenhätte können.fürdieversicherungsvermittlerseiendiegewerbebehördeneinebekannte Anlaufstelle UnzweifelhaftverfügtendieGewerbeämterübereinesehrgroßeErfahrung beiderklassischenzuverlässigkeitsprüfungundpraktizierenundbeherrschtendasganzegewerberechtliche Regime.WeiterhinhätteesdieserVerbandbegrüßt,wennder ReferentenentwurfinderVerordnungüberdieVersicherungsvermittlungeineRegelungmitdemInhaltdesfrüheren 5aVersVermV-Eenthaltenhätte,nachderdieBaFin auchandereprüfungseinrichtungenfestlegenkonnte,deren AbschlusszeugnissealsNachweisfürdieerforderliche Sachkundehättenanerkanntwerdenkönnen.Einesolche RegelunghätteeinengebotenenWettbewerbgefördertund dienegativenfolgenvermieden,dieeineprüfungsmonopolisierungimmermitsichbringenmüsse.derbundesverbanddeutschervermögensberaterschließesichder AuffassungdesBundesratesinseinerStellungnahmeunter Punkt8an,eineErgänzungdes 34dAbs.2GewO-Evorzunehmen.EinesolcheEinfügungdienederKlarstellung, dennzurermöglichungvonproduktinnovationenkönnees sinnvollsein,verschiedenevarianteneinesproduktes (z.b. Lebensversicherung)durchverschiedene,zumselbenKonzerngehörende,Versicherungsunternehmenanzubieten. EinesolcheGestaltungdesVertriebsundeinefürVersicherungskonzernedurchausüblicheMehrmarkenstrategie solltedenstatusalsgebundenerversicherungsvermittler nichtinfragestellen.vertraglichgebundeneversicherungsvermittlernichtdererlaubnispflichtzuunterwerfen, seizubegrüßenundvollkommensachgerecht.dasvereinfachtezulassungsverfahrenermöglicheeineunbürokratischeregistrierung.derhierangesprochenekreisdergebundenenvermittlerwerdeseitjahrenaufdemvonder VerordnunggefordertenNiveauausgebildetundgeprüft. DaherbegrüßtderVerband,dassVermittlerdiesesNiveau erfüllenmüsstenundhierstandardsfestgelegtworden seien.dervombundesratunterpunkt15gefordertewegfallderanlassbezogenheitbeiderberatungs-unddokumentationspflichtwirdalsnichtakzeptabelangesehen.es seientscheidend,dassderanlass,dereineberatungund Dokumentationbegründet,auchfürdenVermittlererkennbarsei.DiessolltedaherindenGesetzestextselbstmitaufgenommenwerden.Eswirdfernervorgeschlagen,einein TextformabgegebeneVerzichtserklärungdesVersicherungsnehmersausreichenzulassen.Insgesamtwirdder Gesetzentwurfbegrüßt.BeiallerKritikimDetailseidoch festzustellen,dassdergesetzentwurfsachgerechtundausgefeiltsei.ertrageinhinreichenderweisedemverbraucherschutzrechnungundberücksichtigebestehende VertriebsstruktureninDeutschland.Damitwerdesowohl mittelständischenexistenzenimversicherungsbereich RechnunggetragenalsauchdieVersorgungderBevölkerungmitFinanzproduktenfürdieprivateAltersvorsorge ermöglicht. DerDeutscheIndustrie-undHandelskammertage.V. (DIHK)hältdieimEntwurfvorgeseheneAufgabenzuwei- sungandieindustrie-undhandelskammernalsregistrie- rungs-underlaubnisstellefürsachgerecht.imvergleichzu möglichenalternativenlösungenhabediezuständigkeit derindustrie-undhandelskammerndenvorteil,dassder VermittleralleerforderlichenFormalitätenauseinerHand erhalteunderzudem,imunterschiedzueinerzentralenbehörde,einenansprechpartnervorortfinde.darüberhinaus seienstrukturenbereitsvorhanden,sodasseinemöglichst unbürokratische,schlankeunddamiteffizientelösunggefundenwerdenkönne.dasoberstegeboteinerumsetzung dervondereugefordertenneuenberufszugangsvoraussetzungenimverhältnis1:1werdejedochleidernichtbeachtet.auchschafftendieregelungendesgesetzentwurfs insbesondereimkontextmitderbereitsalsentwurfvorliegendenversicherungsvermittlerverordnung sehrviel neuebürokratie.demkönnenurdurcheineenggefasste ErmächtigungsgrundlagefürdieVerordnungentgegengesteuertwerden.DervorgelegteGesetzesentwurfseheals FolgeeinerEU-weitenHarmonisierungdesVersicherungsvermittlermarktesunddesVerbraucherschutzesalsBerufszugangsvoraussetzungeinebishernichterforderlicheund durchartikel12ggnichtgerechtfertigteumfangreiche SachkundeprüfungaufhohemNiveauvor.DieRichtlinie verlangedemgegenübernur,dassversicherungsvermittler überdievomherkunftsmitgliedstaatdesvermittlersfestgelegtenangemessenenkenntnisseundfertigkeitenverfügenmüssten.wiederjeweiligemitgliedstaatdiesregele, werdenichtvorgegeben.soseiinsbesonderenichtdieablegungeinersachkundeprüfungmiteinembestimmtenniveaugefordert.dieregelungbelastediekleinegruppeder ungebundenenvertreter,maklerundberaterstarkundden großenrestdergebundenenundakzessorischenvermittler nicht.diesverstoßegegendengleichbehandlungsgrundsatz.einrechtfertigendergrundistnichtersichtlich,denn dasgefahrenpotential,welchesvondengebundenenvermittlernausgehe,stehenichthinterdemderungebundenen zurückundwerdeauchdurchdiehaftungsübernahmeder VUnurbegrenztabgebaut zumalauchdieungebundenen Versicherungsvermittler,MaklerundBeratereineBerufshaftpflichtversicherungnachweisenmüssten.DiedetailliertenVorgabenzurSachkundeprüfungwürdenverhindern, dassesquereinsteigernüberhauptnochmöglichsei,das GewerbedesVersicherungsvermittlersauszuüben.Esseizu befürchten,dassdiegenanntenausnahmetatbeständemit dendamitverbundenenerleichterungenausweichreaktioneninbestimmtevertriebskanälebewirkten.derentwurfgehefernerhinsichtlichderermächtigungsgrundlage füreineverordnungzurregelungdesinhaltsunddesverfahrensfüreinesachkundeprüfungineinetiefe,welcheder zuständigenstellekaumeigenengestaltungsspielraum lasse.esseidringendzuempfehlen,dieverordnungsermächtigungnichtweiterzufassen,alsdiesetwain 34a Abs.2Nr.2GewOinBezugaufdieSachkundeprüfungdes Bewachungsgewerbesgeschehenist.DieGegenäußerung derbundesregierunggebeanlasszuverlangen,dieverordnungsermächtigungnochdeutlicherzupräzisieren.diein dementwurfvorgeseheneerlaubnispflichtnachden 34d und34edergewerbeordnungstellefürdiebetroffenen einen zusätzlichen bürokratischen Aufwand dar. DerDeutscheReiseVerbande.V. (DRV)kritisiert,dassder EntwurfreisebezogeneVersicherungen,dieinReisebüros angebotenwürden,nichtausdemanwendungsbereichdes

8 Drucksache 16/ Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode Gesetzesherausnehme,obwohldieRichtliniedieszwingend vorsehe.darausfolge,dassreisebürosbeidemverkaufvon z.b.reiserücktrittskostenversicherung,reiseabbruchversicherung,reisekrankenversicherungundreisegepäckversicherungdenneuenberatungs-unddokumentationspflichten unterworfenwären.derneueberatungs-unddokumentationsbedarfbestehefürreiseversicherungennicht,weildie TatbeständeeinfachunddieKonditionenderAnbieterveröffentlichtundüberwiegendidentischseien.JedeBeratungsundDokumentationspflichtwerdedazuführen,dasssichder VerkaufderartigprämiengünstigerVersicherungenimReisebüroinAnbetrachtderniedrigenProvision (z.b.reiserücktrittsversicherungdurchschnittlich4,80euro)nichtmehr lohne.demverbraucherwürdendanndieseversicherungen, z.b.beimkaufeinerpauschalreise,imreisebüronichtmehr angeboten.derdeutschereiseverbande.v.trittdaherfür einebefreiungderreisebürosvondenpflichtengemäß 42aff. VVG ein. NachEinschätzungdesVerbandesderPrivatenBausparkassene.V. (VdPB)machtderBundesratzuRechtgeltend, dassdievonderbundesregierungvorgesehenefassung, überdievorgabenderrichtlinie1002/92/egüberversicherungsvermittlunghinausgehe.dahersolltendiesevermittlerimzugeeiner1:1-umsetzungderrichtlinieundzur VermeidungunverhältnismäßigerBelastungfürdiebetroffenenGewerbetreibendenvondenVorschriftendesVersicherungsvertragsgesetzesausgenommenwerden.Dieslasse sichauchausartikel2nr.5derrichtlinieherleiten,der bestimme,dassalsversicherungsvermittlernursolchenatürlichenundjuristischenpersonenanzusehensind,diedie TätigkeitderVersicherungsvermittlunggegenVergütung ausübten.beitarifenmiteiner quasi-obligatorischen Risikoversicherung,diedieRückzahlungdesBauspardarlehensimFalledesTodesdesBausparersabsichere,werde aberinersterliniederbauspartarifundnichtdieversicherungvertrieben.diesestellealsintegrierterbestandteildes BauspartarifeslediglicheinenuntergeordnetenZusatznutzendar.DementsprechendwerdefürdieVermittlungeines BausparvertragesmitintegrierterRisikolebensversicherung imregelfallkeinehöhereprovisiongezahlt,alsfürdievermittlungeinesbausparvertragesohneeinesolcheversicherung.daauchdiegegenäußerungderbundesregierungsich anandererstelleeine1:1-umsetzungderrichtlinieausdrücklichzueigenmache (vgl.zunummer15),seinicht nachvollziehbar,warumdiesbeidieserbestimmungnicht gelten solle. DasBerufsbildungswerkderDeutschenVersicherungswirtschafte.V. (BWV)unterstütztdieGegenäußerungder BundesregierungzurStellungnahmedesBundesrateszu Nummer9 (Artikel1Nr.7 34dAbs.8Satz1Nr.2 GewO).DievomBundesratkritisierteRegelungsdichteder Verordnungsermächtigungseizwingendnotwendig,umdie StandardsundQualitätsmaßstäbedesseit15JahrenetabliertenPrüfungsverfahrens Versicherungsfachmann/-fachfrau (BWV) künftiginderzuständigkeitderkammerorganisationzuerhaltenunddabeibundeseinheitlichfortzuführen. DasPrüfungsverfahrenwerdevonVersicherungsunternehmen,VermittlerverbändenundSozialpartnerngleichermaßenunterstützt.FürdenangestelltenWerbeaußendienst seidiequalifikation Versicherungsfachmann/-fachfrau (BWV) bereitsseit1993imtarifvertragfürdieprivateversicherungswirtschaftalsmindestqualifikationfestgeschrie- ben.durchdieregelungsdichteinderverordnungsermäch- tigungwerdeesmöglich,ein Best-Practice-Modell zu erhalten.esgehealsonichtumdieschaffungneuerkomplexerregeln,sondernumdenfortbestanddesbewährten. AufgrundderbesonderenBedeutungderBeratungsqualität desversicherungsvermittlerszumschutzedesverbrauchers müssesichdersachkundenachweisaufeinemangemessenenhohenniveaubewegenunddasverfahrenfach-,methoden-undverhaltenskompetenzgleichermaßenaufdenprüfstandstellen.einaufweichendervorgesehenenregelungen werdeunabdingbardasbisherigebundeseinheitlichequalitätsniveau unterlaufen. V. Abgelehnter Entschließungsantrag der Fraktion der FDP DieFraktionderFDPbrachtezurabschließendenBeratung folgendenentschließungsantragaufausschussdrucksache 16(9)383 ein: Der Bundestag wolle beschließen: diesehrbürokratischausgestaltetenregelungenbezüglichdererlaubnispflichtaufdendurchdieeu-richtliniegefordertenstandard ( angemessenekenntnisse und Fertigkeiten ) zurückzuführen; dievondereu-richtlinienichtgeforderteundauch nachartikel12ggnichtgerechtfertigteregelungüber diesachkundeprüfungalsberufszugangsvoraussetzung dahingehendzuändern,dasszertifizierteausbildungsgängeinnerhalbderversicherungswirtschaft,dieden AnforderungenderRichtlinieentsprechen,alsNachweis der Sachkunde ausreichen; diesachkundeprüfungdahingehendzuändern,dasssie sichauchandenbedürfnissendermaklerundnichtnur andenendesversicherungsfachmannsdesberufsbildungswerksderdeutschenversicherungswirtschaftorientiert.diemaklersindvonderneuregelungbesonders betroffen.siehabeneinenberatungsansatz,derzumteil deutlichvondemdergebundenenvermittlerabweicht, dahersindauchihrebedürfnissebeiderfestlegungder Mindestqualifikation zu berücksichtigen; diepflichtzurberatungunddokumentationbei denproduktakzessorischenkleinstversicherungen,u.a. Garantie-undReparaturversicherungenfürBrillen, Hörgeräte,ElektrogeräteundGebrauchtwarensowie ReiserücktrittskostenversicherungenimGesetzentwurf zustreichen.dieseverpflichtunggehtüberdieeu- VorgabenhinausundwürdezuunnötigvielBürokratie führen; dieeinbeziehungdesberufsdesversicherungsberaters, geregeltim 34e,ersatzloszustreichen.DieDienstleistungdesVersicherungsberatersistalleinaufdie Beratungundnicht,wiebeieinemVermittler,aufden AbschlusseinesVertragesausgerichtet.Deshalbsollte dieberufsrechtlicheverankerungdesversicherungsberatersauchkünftigimrechtsberatungsgesetzverbleiben; dieregelungfürdiegebundenenversicherungsvermittlerderregelungfürdiegebundenenagentennach 2 Abs.10KWGanzupassen,derzufolgeauchdergebun-

9 Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 9 Drucksache 16/3162 deneagenteinevermögensschadenhaftpflichtversicherung nachzuweisen hat; dafürsorgezutragen,dassdiekostenvonombudsverfahrennurindenfällendemvermittleraufgebürdet werden,indenennachgewiesenermaßeneinepflichtverletzungvonihmanlassfürdasverfahrengegeben hat; imgesetzfestzuschreiben,dassbeiderregistrierung dervermittlerkriterienwiequalifikationundsachkundemitaufgenommenwerden,damitderkundeeine aussagekräftigereinformationdarübererhält,fürwelchen Vermittler er sich entschieden hat; eineangemesseneübergangsfristvonmindestenszwei JahrenzurAblegungderSachkundeprüfungfürdiejenigenVermittlerfestzuschreiben,dievorInkrafttretendes Gesetzes schon tätig waren. Begründung DieEU-RichtlinieüberVersicherungsvermittlungzieltdaraufab,denVerbraucherschutzzustärkenundeineHarmonisierungdesEU-Vermittlermarkteszuerreichen.DieFDP begrüßtdiesezielsetzung,siekritisiertjedoch,dassdergesetzentwurfderbundesregierungineinerreihevonpunktenüberdieanforderungenderrichtlinieweithinausgeht unddamitderzusageinderkoalitionsvereinbarung,eu- Richtliniennurnoch1:1umzusetzen,erneutzuwiderläuft. AußerdementhältderGesetzentwurfeinigeRegelungen,die wettbewerbsverzerrendwirkenundauchausdersichtdes Verbraucherschutzeswedergerechtfertigtnochsinnvoll sind.schließlichfehltfürdieeinbeziehungderversicherungsberater eine nachvollziehbare Begründung. VI.Petitionen DemAusschusslagenmehrerePetitionenvor,zudenender PetitionsausschusseineStellungnahmenach 109GO-BT angefordert hatte. DiePetentenkritisieren,dassdieErlaubnisfürdenbehördlichzugelassenenVersicherungsberatervomRechtsberatungsgesetz in die Gewerbeordnung verlagert werden soll. MitderAnnahmedesGesetzentwurfsderBundesregierung wird der Forderung der Petenten nicht entsprochen. VII.Beratungsverlauf und Beratungsergebnisse im federführenden Ausschuss DerAusschussfürWirtschaftundTechnologiehatden GesetzentwurfaufDrucksachen16/1935und16/2475in seiner22.sitzungam25.oktober2006abschließendberaten. DieKoalitionsfraktionenbegrüßtendasderUmsetzung voneu-rechtdienendegesetz,mitdemesgelungensei, dievielenhierzuberücksichtigendeninteressenineinklang zubringen.mitdenvondenkoalitionsfraktioneneingebrachtenänderungenwerdevorallemauchimbereichder produktakzessorischenversicherungen,aberauchganzgenerelldiepositionderverbraucherverbessert.zumanderen werdeauchdieversicherungsbrancheinsgesamtgestärkt, dadiesesgesetzeineharmonisierungdesmarktesfördern unddasimagedieserbranchepositivbeeinflussenwerde. DemAnliegen,dieVersicherungsberaterausdemVersicherungsvermittlerrechtherauszunehmen,könneleidernicht entsprochenwerden,daauchdietätigkeitdesversicherungsberatersnachaussagedereu-kommissionvomanwendungsbereichderversicherungsvermittlerrichtlinieerfasst werde. Dies mache eine Einbeziehung unumgänglich. DieFraktionderFDPkritisierte,dassnichthinreichend Zeitgebliebensei,dieErgebnissederAnhörungauszuwerten.AllerdingshabedieKoalitionineinigenwesentlichen Punktennachgebessert.BezüglichderEinbeziehungder VersicherungsberaterkönnemandurchausgeteilterAuffassungsein,obsichdieseTätigkeitaufdenAbschlusseines Vertragesrichte.ProblematischseinachwievordieKompliziertheitderRegelungzurFeststellungderSachkunde insgesamt.beidenbagatellversicherungenwerdeunnötig viel Bürokratie gefordert. NachAuffassungderFraktionDIELINKE.stellendie vorgelegtenänderungsanträgeundderweitereantragder KoalitionsfraktionenkeineVerbesserung,sonderneine VerschlechterungfürdieVerbraucherundauchfürdieVersicherungsunternehmeninsbesondereimHinblickaufdie VereinheitlichungderQualifikationsanforderungenundder Sachkundeprüfungdar.LetztlichseihiereineAusweitung aufeineselbstverpflichtungderversicherungsunternehmen erfolgt.diesführenichtzurlösungdiesesproblems.auch imbereichderdokumentationspflichtenseikeineverbesserung der Position der Verbraucher erreicht worden. DieFraktionBÜNDNIS90/DIEGRÜNENwieszunächst aufdieproblematischesituationderversicherungsberater hin.dafürkönneabernichtalleindieversicherungsvermittlerrichtlinieverantwortlichgemachtwerden.beider BeratungdesRechtsberatungsgesetzesseieinmonatelanges TauziehenletztendlichzuLastenderVersicherungsberater ausgegangen.dierollederversicherungsberaterwerde jetztempfindlichgeschwächtwerden.esseifernernicht nachvollziehbar,warumdieimantragderkoalitionsfraktionenaufausschussdrucksache16(9)381enthaltenenfeststellungennichtindasgesetzeingeflossenseien.esgehe hierimmerhinumdieberufsperspektiveneinervielzahl vonmenschen,diealsabhängigbeschäftigtefüreinversicherungsunternehmenbzw.einenkonzerntätigseien.es wärerichtiggewesen,imgesetzfürdieversicherungsunternehmeneineverpflichtungzustatuieren,denbetroffenen einen Qualifikationsnachweis zur Verfügung zu stellen. DerAusschussbeschlossmitdenStimmenderFraktionen CDU/CSU,SPDundDIELINKE.gegendieStimmen derfraktionderfdpbeistimmenthaltungderfraktion BÜNDNIS90/DIEGRÜNENdieAblehnungdesvonder FraktionderFDPaufAusschussdrucksache16(9)383zur Schlussberatung eingebrachten Entschließungsantrags. DerAusschussbeschlossmitdenStimmenderFraktionen dercdu/csu,spdundfdpgegendiestimmender FraktionDIELINKE.beiStimmenthaltungderFraktion BÜNDNIS90/DIEGRÜNENdieAnnahmedesvonden KoalitionsfraktionenzurSchlussberatungeingebrachten Änderungsantrags auf Ausschussdrucksache 16(9)382. FernerbeschlossderAusschussmitdenStimmenderFraktionenderCDU/CSU,SPDundFDPgegendieStimmen derfraktiondielinke.beistimmenthaltungderfraktion BÜNDNIS90/DIEGRÜNENdieAnnahmedesfolgenden aufausschussdrucksache16(9)381zurschlussberatungeingebrachten Antrags der Koalitionsfraktionen:

10 Drucksache 16/ Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode Der Ausschuss stellt fest: 1.ZuQualifikationsanforderungenan gebundenevermittler : DurchdenGesetzesentwurfwerdensowohlfürdie ungebundenen alsauchdie gebundenen Vermittlernach 34dAbs.4GewO-EQualifikationsanforderungenaufgestellt.ImSinnederBürokratievermeidungkannanstelle einerdoppelprüfungfürdie gebundenen Vermittlerauf einevorabprüfungderqualifikationdurchdieihkverzichtetwerden,daüberdasversicherungsaufsichtsgesetzden VersicherungsunternehmendieVerantwortungfürdieangemesseneQualifikationdieserVermittlerübertragenwird.Im RahmenderVersicherungsaufsichtwirddieEinhaltung kontrolliert. DerAusschussgehtdavonaus,dassindiesemZusammenhanguntereiner angemessenen Qualifikation ( 80 VAG-E)beieinemvollenProduktspektrumeinegleichwertigePrüfungwiediefürdieungebundenenVermittler geltendesachkundeprüfungzuverstehenist.diesdientdem ZielderGleichbehandlungunddesproblemlosenWechsels vondertätigkeitals gebundener VermittlerzurTätigkeit als ungebundener Vermittler. DerAusschussfühltsichbestätigtdurchdieÄußerungen derversicherungswirtschaftinderanhörungvom18.oktober2006,wonachdieversicherungswirtschaftsowohl ihreangestelltenalsauchdie gebundenen Vermittlerder Sachkundeprüfung unterwerfen wird. 2.ZurTransparenzdesRegistersbzgl. gebundener und ungebundener Vermittler: DieTransparenzdesRegistersistfürdenKundenentscheidend.DerAusschussverweistdazuaufdiegeplanteVerordnungüberVersicherungsvermittlung ( 5VersVermV). DanachwirdausdemRegisterdeutlich,obeinVersicherungsvermittleralsgebundenerVersicherungsvertreterim Sinnevon 34dAbs.4GewO-Etätigwirdodereineranderen Kategorie angehört. DerAusschussbeschlossmitdenStimmenderFraktionen dercdu/csuundspdgegendiestimmenderfraktionen DIELINKE.undBÜNDNIS90/DIEGRÜNENbeiStimmenthaltungderFraktionderFDP,demDeutschenBundestag dieannahmedesgesetzentwurfsinderfassungdesänderungsantragsderkoalitionsfraktionenaufausschussdrucksache 16(9)382 zu empfehlen. B.Besonderer Teil ZurBegründungdereinzelnenVorschriftenwird soweit sieimverlaufderausschussberatungennichtgeändertoder ergänztwurden aufdiegesetzentwürfeverwiesen.hinsichtlichdervomausschussfürwirtschaftundtechnologie geändertenoderneueingefügtenvorschriftenistfolgendes zu bemerken: Zu Artikel 1 Nr. 2 ( 11a Abs. 5 GewO) DerVorschlagdesBundesrates (Nummer2)wirdübernommen.DieVerordnungsermächtigungistmitZustimmung desbundesratesauszugestalten,dadiedatenverarbeitung desvermittlerregistersvondenländernbzw.vondender LänderaufsichtunterstelltenIndustrie-undHandelskammern wahrgenommen werden soll. Zu Artikel 1 Nr. 7 ( 34d Abs. 9 Nr. 3 GewO) DerVorschlagdesBundesrates (Nummer10)wirdübernommen.DerBegriff Verbraucherdarlehen spiegeltdie Wirklichkeitimwirtschafts-undVerkaufsprozessnichthinreichendwider.InzunehmendenMaßverlangensowohl PrivatkundenalsauchGewerbetreibendeAbsicherungen beigewerblichendarlehens-sowieprivatenundgewerblichenleasingverträgen.dieformulierung DarlehensundLeasingverträge trägtdiesemumstandrechnung.privatpersonenwieauchgewerbetreibendehabentrotzdes AusnahmetatbestandshinreichendSchutz,dadieJahresprämieauf500Eurobeschränktist.DieseGrenzeistvon derrichtlinie2002/92/egüberversicherungsvermittlung vorgegeben. Zu Artikel 1 Nr. 8 Buchstabe a ( 55a Nr. 6 GewO) DerVorschlagdesBundesrates (Nummer11)wirdübernommenundentsprechendaufAngestellteundVersicherungsberatererweitert.DurchdieÄnderungwerdendiefür dasstehendegewerbevorgesehenenerleichterungenauch auf das Reisegewerbe übertragen. Zu Artikel 1 Nr. 13 DurchdieEinfügungderfehlendenBezugnahmenwirdein redaktionellesversehenimbereichdesnebenstrafrechts behoben. Zu Artikel 1 Nr. 16 ( 156 Abs. 1 Satz 1 GewO) DerVorschlagdesBundesrates (Nummer12)wirdübernommen.Eswirddavonausgegangen,dassdasGesetznoch imjahr2006verkündetwird,sodasssichdurchdieänderungfaktischeineübergangszeitzweijahrenergibt,inder sichbereitsvorverkündungtätigeversicherungsvermittler nachqualifizieren können. Zu Artikel 2 Nr. 1 Buchstabe b ( 42h VVG) DerVorschlagdesBundesrates (Nummer18)wirdteilweise übernommen.diederzeitigefassung,diesowohlnichtgewerbsmäßigtätigeversicherungsvermittleralsauchversicherungsvermittlerimsinnedes 34dAbs.9GewO-Ein dievorschriftendesversicherungsvertragsgesetzesüber Beratungs-undDokumentationspflichten,KundengeldsicherungunddieSchlichtungsstelleeinbezieht,gehtüber dievorgabenderrichtlinie2002/92/egüberdieversicherungsvermittlunghinaus.dieänderunggewährleisteteine 1:1-UmsetzungderRichtlinieundvermeidetzusätzliche Belastungen für die nach der Richtlinie Privilegierten. Zu Artikel 3 Nr. 2 ( 80b VAG) EshandeltsichumeineFolgeänderungzumVorschlagdes Bundesrates (Nummer12).Eswirddavonausgegangen, dassdasgesetznochimjahr2006verkündetwird,sodass sichdurchdieänderungfaktischeineübergangszeitvon zwei Jahren ergibt.

11 Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 11 Drucksache 16/3162 Zu Artikel 4 Zu Satz 2 (neu) DurchdieseÄnderungwirdsichergestellt,dassdieAnerkennung der Schlichtungsstellen rechtzeitig erfolgen kann. Zu Satz 2 (alt) DieÄnderungisterforderlich,umbeiInkrafttreteneinen ordnungsgemäßenvollzugsicherzustellen.denindustrieundhandelskammernsollausreichendzeitfürdietechnischevorbereitungdeserlaubnis-undregistrierungsverfahrens zur Verfügung stehen. Berlin, den 25. Oktober 2006 Ulla Lötzer Berichterstatterin

12 Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83 91, Berlin Vertrieb: Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbh, Amsterdamer Str. 192, Köln, Telefon (02 21) , Telefax (02 21) ISSN

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/13931 17. Wahlperiode 12. 06. 2013 Beschlussempfehlung und Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf des Bundesrates Drucksache 17/13427 Entwurf

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 16/13687 16. Wahlperiode 01. 07. 2009 Beschlussempfehlung und Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksachen 16/12060,

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 16/7148 16. Wahlperiode 14. 11. 2007 Beschlussempfehlung und Bericht des Innenausschusses (4. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksachen 16/6292, 16/6570

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 16/13652 16. Wahlperiode 01. 07. 2009 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Gesundheit (14. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf des Bundesrates Drucksache 16/9898

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 16/5280 16. Wahlperiode 09. 05. 2007 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Gesundheit (14. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksache 16/4455

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 16/245 16. Wahlperiode 14. 12. 2005 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Beteiligungsrichtlinie. Bericht der Abgeordneten Leo Dautzenberg und Reinhard Schultz (Everswinkel)

Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Beteiligungsrichtlinie. Bericht der Abgeordneten Leo Dautzenberg und Reinhard Schultz (Everswinkel) Deutscher Bundestag Drucksache 16/11448 16. Wahlperiode 18. 12. 2008 Bericht* des Finanzausschusses (7. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksache 16/10536 Entwurf eines Gesetzes zur

Mehr

Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Betriebsrentengesetzes

Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Betriebsrentengesetzes Deutscher Bundestag Drucksache 16/1936 16. Wahlperiode 23. 06. 2006 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Betriebsrentengesetzes A. Problem und Ziel AlsTrägerdergesetzlichenInsolvenzsicherungderbetrieblichenAltersversorgungzahltderPensions-Sicherungs-VereinaG

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 16/6627 16. Wahlperiode 10. 10. 2007 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksache 16/5551 Entwurf

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 16/10599 16. Wahlperiode 15. 10. 2008 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie (9. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/11174 17. Wahlperiode 24. 10. 2012 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/5795 17. Wahlperiode 11. 05. 2011 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie (9. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung

Mehr

Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Vorläufigen Tabakgesetzes

Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Vorläufigen Tabakgesetzes Deutscher Bundestag Drucksache 16/1940 16. Wahlperiode 23. 06. 2006 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Vorläufigen Tabakgesetzes A. Problem und Ziel DieRichtlinie2003/33/EGdesEuropäischenParlamentsunddesRatesvom

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 16/11906 16. Wahlperiode 11. 02. 2009 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf des Bundesrates Drucksache 16/4972 Entwurf

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/5510 17. Wahlperiode 13. 04. 2011 Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses (7. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksachen 17/5127, 17/5201

Mehr

Beschlussempfehlung *

Beschlussempfehlung * Deutscher Bundestag Drucksache 16/11412 16. Wahlperiode 17. 12. 2008 Beschlussempfehlung * des Finanzausschusses (7. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksache 16/10536 Entwurf eines

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/13131 17. Wahlperiode 17. 04. 2013 Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses (7. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksache 17/12295

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/5819 17. Wahlperiode 13. 05. 2011 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksache 17/5097 Entwurf

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/9199 17. Wahlperiode 28. 03. 2012 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksache 17/3355 Entwurf

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Abschaffung des Zeugnisverweigerungsrechts für Verlobte und weiterer Privilegien von Verlobten im Strafrecht

Entwurf eines Gesetzes zur Abschaffung des Zeugnisverweigerungsrechts für Verlobte und weiterer Privilegien von Verlobten im Strafrecht Deutscher Bundestag Drucksache 16/516 16. Wahlperiode 02. 02. 2006 Gesetzentwurf des Bundesrates Entwurf eines Gesetzes zur Abschaffung des Zeugnisverweigerungsrechts für Verlobte und weiterer Privilegien

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 16/5449 16. Wahlperiode 23. 05. 2007 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksache 16/3656 Entwurf

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Strafbarkeit beharrlicher Nachstellungen ( StrÄndG)

Entwurf eines Gesetzes zur Strafbarkeit beharrlicher Nachstellungen ( StrÄndG) Deutscher Bundestag Drucksache 16/575 16. Wahlperiode 08. 02. 2006 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Strafbarkeit beharrlicher Nachstellungen ( StrÄndG) A. Problem und Ziel BeharrlicheNachstellungen,dieeinschneidendindasLebendesOpferseingreifen,sindindergesellschaftlichenRealitätvermehrtzubeobachten.Dieunter

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung von Steuerstraftaten

Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung von Steuerstraftaten Deutscher Bundestag Drucksache 17/13664 17. Wahlperiode 29. 05. 2013 Gesetzentwurf des Bundesrates Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung von Steuerstraftaten A. Problem und Ziel AngleichungderVerjährungsfristfürdiestrafrechtlicheVerfolgungvonSteuerhinterziehung

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 16/12714 16. Wahlperiode 22. 04. 2009 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksache 16/7615 Entwurf

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/3618 17. Wahlperiode 03. 11. 2010 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (18. Ausschuss) zu dem Antrag der

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur weiteren Vereinfachung des Wirtschaftsstrafrechts (Wirtschaftsstrafgesetz 1954)

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur weiteren Vereinfachung des Wirtschaftsstrafrechts (Wirtschaftsstrafgesetz 1954) Deutscher Bundestag Drucksache 17/14360 17. Wahlperiode 10. 07. 2013 Gesetzentwurf der Bundesrates Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur weiteren Vereinfachung des Wirtschaftsstrafrechts

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/4893 17. Wahlperiode 23. 02. 2011 Beschlussempfehlung und Bericht des Innenausschusses (4. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksachen 17/3630, 17/4145

Mehr

Entwurf eines Gesetzes über die Aufhebung des Freihafens Bremen

Entwurf eines Gesetzes über die Aufhebung des Freihafens Bremen Deutscher Bundestag Drucksache 16/5580 16. Wahlperiode 11. 06. 2007 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes über die Aufhebung des Freihafens Bremen A. Problem und Ziel EinwirtschaftlichesBedürfnisfürdieAufrechterhaltungdesFreihafensBremen

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 16/13433 16. Wahlperiode 17. 06. 2009 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD Drucksache

Mehr

Gesetzentwurf. Deutscher Bundestag Drucksache 16/10299. der Bundesregierung

Gesetzentwurf. Deutscher Bundestag Drucksache 16/10299. der Bundesregierung Deutscher Bundestag Drucksache 16/10299 16. Wahlperiode 22. 09. 2008 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Veröffentlichung von Informationen über die Zahlung von Mitteln aus den

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Fortentwicklung der Finanzmarktstabilisierung

Entwurf eines Gesetzes zur Fortentwicklung der Finanzmarktstabilisierung Deutscher Bundestag Drucksache 16/13297 16. Wahlperiode 04. 06. 2009 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Fortentwicklung der Finanzmarktstabilisierung A. Problem und Ziel DasimOktober2008verabschiedeteFinanzmarktstabilisierungsgesetz

Mehr

Deutscher Bundestag Drucksache 17/8001

Deutscher Bundestag Drucksache 17/8001 Deutscher Bundestag Drucksache 17/8001 17. Wahlperiode 30. 11. 2011 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksache 17/6644 Entwurf

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/3587 17. Wahlperiode 01. 11. 2010 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) a) zu dem Antrag der Abgeordneten Caren Lay, Dr. Dietmar Bartsch,

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften der Zahlungsdiensterichtlinie (Zahlungsdiensteumsetzungsgesetz)

Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften der Zahlungsdiensterichtlinie (Zahlungsdiensteumsetzungsgesetz) Deutscher Bundestag Drucksache 16/12487 16. Wahlperiode 26. 03. 2009 Bericht* des Finanzausschusses (7. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksachen 16/11613, 16/11640 Entwurf eines

Mehr

DurchseineEntscheidungvom23.Oktober2007hatderEuropäischeGerichtshofdieFeststellunggetroffen,einzelneVorschriftendesVW-Gesetzes,dieder

DurchseineEntscheidungvom23.Oktober2007hatderEuropäischeGerichtshofdieFeststellunggetroffen,einzelneVorschriftendesVW-Gesetzes,dieder Deutscher Bundestag Drucksache 16/8449 16. Wahlperiode 06. 03. 2008 Gesetzentwurf der Abgeordneten Dorothee Menzner, Dr. Diether Dehm, Dr. Barbara Höll, Dr. Lothar Bisky, Eva Bulling-Schröter, Werner Dreibus,

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden

Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden Deutscher Bundestag Drucksache 17/6251 17. Wahlperiode 22. 06. 2011 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Begrenzung der Haftung von ehrenamtlich tätigen Vereinsvorständen

Entwurf eines Gesetzes zur Begrenzung der Haftung von ehrenamtlich tätigen Vereinsvorständen Deutscher Bundestag Drucksache 16/10120 16. Wahlperiode 13. 08. 2008 Gesetzentwurf des Bundesrates Entwurf eines Gesetzes zur Begrenzung der Haftung von ehrenamtlich tätigen Vereinsvorständen A. Problem

Mehr

Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes

Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes Deutscher Bundestag Drucksache 16/13108 16. Wahlperiode 22. 05. 2009 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes A. Problem und Ziel DenFreiwilligenFeuerwehren,denRettungsdienstenundtechnischenHilfsdienstensowiedemKatastrophenschutzstehenimmerwenigerFahrerfür

Mehr

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Lötzer, Hans-Kurt Hill, Dr. Barbara Höll und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 16/7713

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Lötzer, Hans-Kurt Hill, Dr. Barbara Höll und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 16/7713 Deutscher Bundestag Drucksache 16/7914 16. Wahlperiode 28. 01. 2008 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Lötzer, Hans-Kurt Hill, Dr. Barbara Höll und der Fraktion DIE

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/13944 17. Wahlperiode 12. 06. 2013 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksache 17/10487 Entwurf

Mehr

Entwurf eines Gesetzes über genetische Untersuchungen zur Klärung der Abstammung in der Familie

Entwurf eines Gesetzes über genetische Untersuchungen zur Klärung der Abstammung in der Familie Deutscher Bundestag Drucksache 16/5370 16. Wahlperiode 16. 05. 2007 Gesetzentwurf des Bundesrates Entwurf eines Gesetzes über genetische Untersuchungen zur Klärung der Abstammung in der Familie A. Problem

Mehr

ihnen ankommen. BereitsseitdemJahr2011stelltderBundübereineum2,8ProzentpunkteerhöhteBundesbeteiligungandenLeistungenfürUnterkunftundHeizungnach

ihnen ankommen. BereitsseitdemJahr2011stelltderBundübereineum2,8ProzentpunkteerhöhteBundesbeteiligungandenLeistungenfürUnterkunftundHeizungnach Deutscher Bundestag Drucksache 17/13663 17. Wahlperiode 29. 05. 2013 Gesetzentwurf des Bundesrates Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch Weiterfinanzierung von Schulsozialarbeit

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/12418 17. Wahlperiode 20. 02. 2013 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf des Bundesrates Drucksache 17/1224 Entwurf

Mehr

Auswirkungen der Energiekosten auf die mittelständische Wirtschaft

Auswirkungen der Energiekosten auf die mittelständische Wirtschaft Deutscher Bundestag Drucksache 16/11313 16. Wahlperiode 08. 12. 2008 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Gudrun Kopp, Jens Ackermann, Christian Ahrendt, weiterer Abgeordneter

Mehr

MesswesenbeidemBundesministeriumfürWirtschaftundTechnologie (BMWi)undfürdasZeitgesetzbeimBundesministeriumdesInnern (BMI),

MesswesenbeidemBundesministeriumfürWirtschaftundTechnologie (BMWi)undfürdasZeitgesetzbeimBundesministeriumdesInnern (BMI), Deutscher Bundestag Drucksache 16/8308 16. Wahlperiode 28. 02. 2008 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über Einheiten im Messwesen und des Eichgesetzes,

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung

Entwurf eines Gesetzes zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung Deutscher Bundestag Drucksache 17/13402 17. Wahlperiode 08. 05. 2013 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung

Mehr

Den Reichtum umverteilen für eine sozial gerechte Reform der Erbschaftsbesteuerung

Den Reichtum umverteilen für eine sozial gerechte Reform der Erbschaftsbesteuerung Deutscher Bundestag Drucksache 16/3348 16. Wahlperiode 08. 11. 2006 Antrag der Abgeordneten Dr. Barbara Höll, Dr. Axel Troost, Ulla Lötzer, Kornelia Möller, Dr. Herbert Schui, Sabine Zimmermann, Dr. Gregor

Mehr

DurchführungdesVersteigerungsverfahrensfestzulegen.DieVerordnungbedarf der Zustimmung des Bundestages.

DurchführungdesVersteigerungsverfahrensfestzulegen.DieVerordnungbedarf der Zustimmung des Bundestages. Deutscher Bundestag Drucksache 16/13189 16. Wahlperiode 27. 05. 2009 Verordnung der Bundesregierung Verordnung über die Versteigerung von Emissionsberechtigungen nach dem Zuteilungsgesetz 2012 (Emissionshandels-Versteigerungsverordnung

Mehr

Maßnahmen gegen unseriöses Inkasso zulasten der Verbraucherinnen und Verbraucher

Maßnahmen gegen unseriöses Inkasso zulasten der Verbraucherinnen und Verbraucher Deutscher Bundestag Drucksache 17/12018 17. Wahlperiode 04. 01. 2013 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Caren Lay, Karin Binder, Jens Petermann, weiterer Abgeordneter und

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Begrenzung der Risiken des Kreditverkaufs (Kreditnehmerschutzgesetz)

Entwurf eines Gesetzes zur Begrenzung der Risiken des Kreditverkaufs (Kreditnehmerschutzgesetz) Deutscher Bundestag Drucksache 16/9447 16. Wahlperiode 04. 06. 2008 Gesetzentwurf des Bundesrates Entwurf eines Gesetzes zur Begrenzung der Risiken des Kreditverkaufs (Kreditnehmerschutzgesetz) A. Problem

Mehr

einheitlichfürallekrankenkassenmitausnahmederlandwirtschaftlichen Krankenkassen von der Bundesregierung festzulegen.

einheitlichfürallekrankenkassenmitausnahmederlandwirtschaftlichen Krankenkassen von der Bundesregierung festzulegen. Deutscher Bundestag Drucksache 16/10474 16. Wahlperiode 07. 10. 2008 Unterrichtung durch die Bundesregierung Unterrichtung des Deutschen Bundestages über den beabsichtigten Erlass nachfolgender Verordnung

Mehr

Sofortmaßnahmen beim BAföG Für mehr Zugangsgerechtigkeit und höhere Bildungsbeteiligung

Sofortmaßnahmen beim BAföG Für mehr Zugangsgerechtigkeit und höhere Bildungsbeteiligung Deutscher Bundestag Drucksache 16/4158 16. Wahlperiode 31. 01. 2007 Antrag der Abgeordneten Kai Gehring, Grietje Bettin, Ekin Deligöz, Katrin Göring-Eckardt, Britta Haßelmann, Priska Hinz (Herborn), Krista

Mehr

Riester-Förderung Subventionierung der Versicherungswirtschaft ohne praktische rentenerhöhende Wirkung für die Riester-Sparenden

Riester-Förderung Subventionierung der Versicherungswirtschaft ohne praktische rentenerhöhende Wirkung für die Riester-Sparenden Deutscher Bundestag Drucksache 16/12952 16. Wahlperiode 07. 05. 2009 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Volker Schneider (Saarbrücken), Dr. Axel Troost, Klaus Ernst, weiterer

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Vorbeugung gegen missbräuchliche Wertpapier- und Derivategeschäfte

Entwurf eines Gesetzes zur Vorbeugung gegen missbräuchliche Wertpapier- und Derivategeschäfte Deutscher Bundestag Drucksache 17/1952 17. Wahlperiode 08. 06. 2010 Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP Entwurf eines Gesetzes zur Vorbeugung gegen missbräuchliche Wertpapier- und Derivategeschäfte

Mehr

Erfahrungen mit der steuerlich geförderten Basis- oder Rürup-Rente

Erfahrungen mit der steuerlich geförderten Basis- oder Rürup-Rente Deutscher Bundestag Drucksache 17/7593 17. Wahlperiode 02. 11. 2011 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Lötzer, Matthias W. Birkwald, Dr. Barbara Höll, weiterer Abgeordneter

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/9992 17. Wahlperiode 13. 06. 2012 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Gesundheit (14. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksache

Mehr

Neuregelung der elterlichen Sorge bei nicht verheirateten Eltern

Neuregelung der elterlichen Sorge bei nicht verheirateten Eltern Deutscher Bundestag Drucksache 17/8601 17. Wahlperiode 08. 02. 2012 Antrag der Fraktion der SPD Neuregelung der elterlichen Sorge bei nicht verheirateten Eltern Der Bundestag wolle beschließen: I. Der

Mehr

Antwort. Deutscher Bundestag Drucksache 16/3595. der Bundesregierung

Antwort. Deutscher Bundestag Drucksache 16/3595. der Bundesregierung Deutscher Bundestag Drucksache 16/3595 16. Wahlperiode 28. 11. 2006 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Mechthild Dyckmans, Jens Ackermann, Dr. Karl Addicks, weiterer Abgeordneter

Mehr

Antrag. Deutscher Bundestag Drucksache 16/6278. der Bundesregierung

Antrag. Deutscher Bundestag Drucksache 16/6278. der Bundesregierung Deutscher Bundestag Drucksache 16/6278 16. Wahlperiode 28. 08. 2007 Antrag der Bundesregierung Fortsetzung des Einsatzes bewaffneter deutscher Streitkräfte im Rahmen der United Nations Interim Force in

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Schutzes von Vertrauensverhältnissen zu Rechtsanwälten im Strafprozessrecht

Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Schutzes von Vertrauensverhältnissen zu Rechtsanwälten im Strafprozessrecht Deutscher Bundestag Drucksache 17/2637 17. Wahlperiode 22. 07. 2010 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Schutzes von Vertrauensverhältnissen zu Rechtsanwälten im Strafprozessrecht

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/4281 17. Wahlperiode 17. 12. 2010 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Fraktion der SPD

Mehr

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Barbara Höll, Ulla Lötzer und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 16/10276

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Barbara Höll, Ulla Lötzer und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 16/10276 Deutscher Bundestag Drucksache 16/10472 16. Wahlperiode 07. 10. 2008 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Barbara Höll, Ulla Lötzer und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache

Mehr

derbundgroßaktionärist keineneinflussaufdiedtag (Antwortzu Frage13).AußerdembeantwortetsiedieFrage14nicht,dielautete: Wird

derbundgroßaktionärist keineneinflussaufdiedtag (Antwortzu Frage13).AußerdembeantwortetsiedieFrage14nicht,dielautete: Wird Deutscher Bundestag Drucksache 16/5308 16. Wahlperiode 10. 05. 2007 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Herbert Schui, Dr. Barbara Höll, Sabine Zimmermann, weiterer

Mehr

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sevim Dagdelen, Ulla Jelpke, Petra Pau, Jörn Wunderlich und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 16/2369

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sevim Dagdelen, Ulla Jelpke, Petra Pau, Jörn Wunderlich und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 16/2369 Deutscher Bundestag Drucksache 16/2433 16. Wahlperiode 23. 08. 2006 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sevim Dagdelen, Ulla Jelpke, Petra Pau, Jörn Wunderlich und der Fraktion

Mehr

einesonderungderschülernachdenbesitzverhältnissenderelternnichtgefördertwird.diegenehmigungistzuversagen,wenndiewirtschaftlicheund

einesonderungderschülernachdenbesitzverhältnissenderelternnichtgefördertwird.diegenehmigungistzuversagen,wenndiewirtschaftlicheund Deutscher Bundestag Drucksache 16/3902 16. Wahlperiode 15. 12. 2006 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Cornelia Hirsch, Dr. Petra Sitte, Volker Schneider (Saarbrücken),

Mehr

Transsexuellengesetz aufheben Rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten für Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle schaffen

Transsexuellengesetz aufheben Rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten für Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle schaffen Deutscher Bundestag Drucksache 16/12893 16. Wahlperiode 06. 05. 2009 Antrag der Abgeordneten Dr. Barbara Höll, Dr. Kirsten Tackmann, Werner Dreibus, Ulla Lötzer, Kornelia Möller, Dr. Herbert Schui, Dr.

Mehr

Entwicklung und Bestand von arbeitsmarktbedingten Erwerbsminderungsrenten

Entwicklung und Bestand von arbeitsmarktbedingten Erwerbsminderungsrenten Deutscher Bundestag Drucksache 16/1273 16. Wahlperiode 24. 04. 2006 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Heinrich L. Kolb, Jens Ackermann, Christian Ahrendt, weiterer

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des Erwerbsminderungsschutzes

Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des Erwerbsminderungsschutzes Deutscher Bundestag Drucksache 18/9 18. Wahlperiode 23.10.2013 Gesetzentwurf der Abgeordneten Sabine Zimmermann (Zwickau), Matthias W. Birkwald, Klaus Ernst, Katja Kipping, Azize Tank, Kathrin Vogler,

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der Altenpflege

Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der Altenpflege Deutscher Bundestag Drucksache 17/12179 17. Wahlperiode 29. 01. 2013 Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der Altenpflege

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung

Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung Deutscher Bundestag Drucksache 16/643 16. Wahlperiode 14. 02. 2006 Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung A. Problem

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Ergänzung des Betreuungsgeldgesetzes (Betreuungsgeldergänzungsgesetz)

Entwurf eines Gesetzes zur Ergänzung des Betreuungsgeldgesetzes (Betreuungsgeldergänzungsgesetz) Deutscher Bundestag Drucksache 17/11315 17. Wahlperiode 06. 11. 2012 Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP Entwurf eines Gesetzes zur Ergänzung des Betreuungsgeldgesetzes (Betreuungsgeldergänzungsgesetz)

Mehr

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ina Lenke, Sibylle Laurischk, Miriam Gruß, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP Drucksache 16/2697

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ina Lenke, Sibylle Laurischk, Miriam Gruß, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP Drucksache 16/2697 Deutscher Bundestag Drucksache 16/4051 16. Wahlperiode 17. 01. 2007 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ina Lenke, Sibylle Laurischk, Miriam Gruß, weiterer Abgeordneter

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines Alkoholverbots für Fahranfänger und Fahranfängerinnen

Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines Alkoholverbots für Fahranfänger und Fahranfängerinnen Deutscher Bundestag Drucksache 16/5047 16. Wahlperiode 20. 04. 2007 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines Alkoholverbots für Fahranfänger und Fahranfängerinnen A.

Mehr

tätigenwertpapieremittentenab2005konzernabschlüssenachdenifrsaufzustellenhaben.durchdieänderungendesbilanzrechtsreformgesetzessieht

tätigenwertpapieremittentenab2005konzernabschlüssenachdenifrsaufzustellenhaben.durchdieänderungendesbilanzrechtsreformgesetzessieht Deutscher Bundestag Drucksache 16/2208 16. Wahlperiode 13. 07. 2006 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Hartfrid Wolff (Rems-Murr), Dr. Karl Addicks, Christian Ahrendt,

Mehr

Patienten betroffen wären. InDeutschlandgibtesderzeit6,5MillionenMenschenmitDiabetesmellitus,

Patienten betroffen wären. InDeutschlandgibtesderzeit6,5MillionenMenschenmitDiabetesmellitus, Deutscher Bundestag Drucksache 16/1050 16. Wahlperiode 24. 03. 2006 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Daniel Bahr (Münster), Rainer Brüderle, Heinz Lanfermann, weiterer

Mehr

Zerlegung der Gewerbesteuer bei Windenergie- und Photovoltaikanlagen

Zerlegung der Gewerbesteuer bei Windenergie- und Photovoltaikanlagen Deutscher Bundestag Drucksache 16/10099 16. Wahlperiode 07. 08. 2008 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Christine Scheel, Kerstin Andreae, Birgitt Bender, weiterer Abgeordneter

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Versicherungsvermittlerrechts

Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Versicherungsvermittlerrechts Deutscher Bundestag Drucksache 16/1935 16. Wahlperiode 23. 06. 2006 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Versicherungsvermittlerrechts A. Problem und Ziel DiegewerbsmäßigeVermittlungvonVersicherungenistderzeitinDeutschland

Mehr

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Eva Bulling-Schröter, Klaus Ernst, Kornelia Möller und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 16/11871

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Eva Bulling-Schröter, Klaus Ernst, Kornelia Möller und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 16/11871 Deutscher Bundestag Drucksache 16/11928 16. Wahlperiode 27. 02. 2009 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Eva Bulling-Schröter, Klaus Ernst, Kornelia Möller und der Fraktion

Mehr

zu der dritten Beratung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung Drucksachen 17/12295, 17/13131

zu der dritten Beratung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung Drucksachen 17/12295, 17/13131 Deutscher Bundestag Drucksache 17/13248 17. Wahlperiode 23. 04. 2013 Entschließungsantrag der Abgeordneten Harald Koch, Dr. Barbara Höll, Caren Lay, Jens Petermann, Richard Pitterle, Alexander Süßmair,

Mehr

ZivilrechtlicheAnsprüchevonOpfernsexuellerGewaltaufSchmerzensgeld

ZivilrechtlicheAnsprüchevonOpfernsexuellerGewaltaufSchmerzensgeld Deutscher Bundestag Drucksache 17/5774 17. Wahlperiode 11. 05. 2011 Gesetzentwurf der Abgeordneten Ingrid Hönlinger, Ekin Deligöz, Volker Beck (Köln), Katja Dörner, Kai Gehring, Memet Kilic, Agnes Krumwiede,

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung

Entwurf eines Gesetzes zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung Deutscher Bundestag Drucksache 17/13079 17. Wahlperiode 16. 04. 2013 Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP Entwurf eines Gesetzes zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden

Mehr

Vorbemerkung der Fragesteller DerEntwurfeinesStaatsvertrageszumGlücksspielwesenwurde trotzvielseitigerkritik,u.a.vondereuropäischenkommission

Vorbemerkung der Fragesteller DerEntwurfeinesStaatsvertrageszumGlücksspielwesenwurde trotzvielseitigerkritik,u.a.vondereuropäischenkommission Deutscher Bundestag Drucksache 16/6551 16. Wahlperiode 02. 10. 2007 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Detlef Parr, Joachim Günther (Plauen), Miriam Gruß, weiterer Abgeordneter

Mehr

Entwurf eines Siebten Gesetzes zur Änderung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes

Entwurf eines Siebten Gesetzes zur Änderung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes Deutscher Bundestag Drucksache 16/2969 16. Wahlperiode 17. 10. 2006 Gesetzentwurf der Fraktionen CDU/CSU, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Entwurf eines Siebten Gesetzes zur Änderung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes

Mehr

Haltung der Bundesregierung zur beabsichtigten EU-Regulierung der Roaming-Gebühren

Haltung der Bundesregierung zur beabsichtigten EU-Regulierung der Roaming-Gebühren Deutscher Bundestag Drucksache 16/4052 16. Wahlperiode 17. 01. 2007 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Martin Zeil, Gudrun Kopp, Hans-Joachim Otto (Frankfurt), weiterer

Mehr

1.WiehatsichabsolutundprozentualdieZahlderversteuertenFertigzigaretten

1.WiehatsichabsolutundprozentualdieZahlderversteuertenFertigzigaretten Deutscher Bundestag Drucksache 16/1793 16. Wahlperiode 08. 06. 2006 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Birgitt Bender, Kerstin Andreae, Cornelia Behm, weiterer Abgeordneter

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Finanzierung von Zahnersatz

Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Finanzierung von Zahnersatz Deutscher Bundestag Drucksache 15/3681 15. Wahlperiode 06. 09. 2004 Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Finanzierung von Zahnersatz A. Problem

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/14214 17. Wahlperiode 26. 06. 2013 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksache 17/8989

Mehr

Ausbleibende Unterstützung für den Zug der Erinnerung durch die Bundesregierung und die Deutsche Bahn AG

Ausbleibende Unterstützung für den Zug der Erinnerung durch die Bundesregierung und die Deutsche Bahn AG Deutscher Bundestag Drucksache 17/11227 17. Wahlperiode 25. 10. 2012 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Jan Korte, Heidrun Dittrich, weiterer Abgeordneter

Mehr

beiderdokumentationspraxisderkontrolltätigkeitdespräsidentenvorgenommen.umeinenübermäßigeneinflusswirtschaftlicherinteressengruppenzu

beiderdokumentationspraxisderkontrolltätigkeitdespräsidentenvorgenommen.umeinenübermäßigeneinflusswirtschaftlicherinteressengruppenzu Deutscher Bundestag Drucksache 17/11877 17. Wahlperiode 12. 12. 2012 Gesetzentwurf der Abgeordneten Volker Beck (Köln), Ingrid Hönlinger, Memet Kilic, Jerzy Montag, Dr. Konstantin von Notz, Wolfgang Wieland,

Mehr

Bildungssparen als ein Baustein zur Förderung lebenslangen Lernens

Bildungssparen als ein Baustein zur Förderung lebenslangen Lernens Deutscher Bundestag Drucksache 16/9349 16. Wahlperiode 28. 05. 2008 Antrag der Abgeordneten Priska Hinz (Herborn), Dr. Gerhard Schick, Kai Gehring, Krista Sager, Ekin Deligöz, Katrin Göring-Eckardt, Britta

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung kraftfahrzeugsteuerlicher Vorschriften auch hinsichtlich der Wohnmobilbesteuerung

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung kraftfahrzeugsteuerlicher Vorschriften auch hinsichtlich der Wohnmobilbesteuerung Deutscher Bundestag Drucksache 16/519 16. Wahlperiode 02. 02. 2006 Gesetzentwurf des Bundesrates Entwurf eines Gesetzes zur Änderung kraftfahrzeugsteuerlicher Vorschriften auch hinsichtlich der Wohnmobilbesteuerung

Mehr

gespeichertendatenzuentschlüsseln.dazusollendenerwerbernderzertifikatelizenziertecomputerprogrammeausgegebenwerden.diezertifikatesollen

gespeichertendatenzuentschlüsseln.dazusollendenerwerbernderzertifikatelizenziertecomputerprogrammeausgegebenwerden.diezertifikatesollen Deutscher Bundestag Drucksache 16/1880 16. Wahlperiode 20. 06. 2006 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Gisela Piltz, Hartfrid Wolff (Rems-Murr), Christian Ahrendt, weiterer

Mehr

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jan Korte, Ulla Jelpke, Petra Pau, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 17/7343

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jan Korte, Ulla Jelpke, Petra Pau, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 17/7343 Deutscher Bundestag Drucksache 17/7586 17. Wahlperiode 04. 11. 2011 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jan Korte, Ulla Jelpke, Petra Pau, weiterer Abgeordneter und der

Mehr

Wettbewerbliche Auswirkungen der Öl-Gas-Preisbindung auf den deutschen Gasmarkt

Wettbewerbliche Auswirkungen der Öl-Gas-Preisbindung auf den deutschen Gasmarkt Deutscher Bundestag Drucksache 16/506 16. Wahlperiode 02. 02. 2006 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Gudrun Kopp, Jens Ackermann, Dr. Karl Addicks, weiterer Abgeordneter

Mehr

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Gudrun Kopp, Martin Zeil, Rainer Brüderle, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP Drucksache 16/9852

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Gudrun Kopp, Martin Zeil, Rainer Brüderle, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP Drucksache 16/9852 Deutscher Bundestag Drucksache 16/10008 16. Wahlperiode 18. 07. 2008 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Gudrun Kopp, Martin Zeil, Rainer Brüderle, weiterer Abgeordneter

Mehr

Entwurf eines Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken

Entwurf eines Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken Deutscher Bundestag Drucksache 17/14216 17. Wahlperiode 26. 06. 2013 Bericht * des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksachen 17/13057, 17/13429 Entwurf eines

Mehr

Bericht * Deutscher Bundestag Drucksache 16/11108. des Finanzausschusses (7. Ausschuss)

Bericht * Deutscher Bundestag Drucksache 16/11108. des Finanzausschusses (7. Ausschuss) Deutscher Bundestag Drucksache 16/11108 16. Wahlperiode 27. 11. 2008 Bericht * des Finanzausschusses (7. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksachen 16/10189, 16/10494, 16/10665 Nr.

Mehr

17. Wahlperiode (zu Drucksache 17/12603) 10. 04. 2013

17. Wahlperiode (zu Drucksache 17/12603) 10. 04. 2013 Deutscher Bundestag Drucksache 17/13036 17. Wahlperiode (zu Drucksache 17/12603) 10. 04. 2013 Unterrichtung durch die Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Investmentsteuergesetzes und

Mehr

Minijobs mit sozialversicherungspflichtiger Arbeit gleichstellen

Minijobs mit sozialversicherungspflichtiger Arbeit gleichstellen Deutscher Bundestag Drucksache 17/7386 17. Wahlperiode 19. 10. 2011 Antrag der Abgeordneten Sabine Zimmermann, Jutta Krellmann, Diana Golze, Matthias W. Birkwald, Heidrun Dittrich, Werner Dreibus, Klaus

Mehr

Ausverkauf von Krediten an Finanzinvestoren stoppen Verbraucherrechte stärken

Ausverkauf von Krediten an Finanzinvestoren stoppen Verbraucherrechte stärken Deutscher Bundestag Drucksache 16/8182 16. Wahlperiode 20. 02. 2008 Antrag der Abgeordneten Dr. Barbara Höll, Karin Binder, Heidrun Bluhm, Werner Dreibus, Ulla Lötzer, Ulrich Maurer, Dr. Herbert Schui,

Mehr