Fachlich fundierte akademische Weiterbildung im Nonprofit- Management

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1 Fachlich fundierte akademische Weiterbildung im Nonprofit- Management Am 19. Mai 2011 lädt das Zentrum für Nonprofit-Management in Münster zu einer Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden Masterstudiengang Nonprofit-Management and Governance ein. Ab 16:00 Uhr können sich Interessierte über Studieninhalte und aufbau, sowie über Finanzierungsmöglichkeiten informieren. Die Arbeit in gemeinnützigen Organisationen setzt neben hohem persönlichen Engagement und Organisationstalent auch fachliches Knowhow und Managementkompetenz voraus. Der berufsbegleitende Masterstudiengang Nonprofit-Management and Governance, vermittelt das erforderliche Fachwissen und eröffnet so den Weg zu Führungsverantwortung im Nonprofit- Sektor. Seit 2006 bietet die Westfälische Wilhelms-Universität Münster in Kooperation mit dem Zentrum für Nonprofit-Management (npm) diesen Studiengang an und schuf somit den bundesweit ersten universitär akkreditierten Studiengang in dieser Fachrichtung. Das Studium berücksichtigt in besonderer Weise die speziellen Anforderungen berufstätiger Teilnehmer mit Familie. Neben den Selbstlernphasen finden an sechs Wochenenden im Jahr Präsenzphasen in Münster statt, wo die Teilnehmer das Erlernte vertiefen und sich mit Dozenten und Mitstudenten austauschen können. Zudem bietet der modularisierte Aufbau ein hohes Maß an Wahlmöglichkeiten und Optionen der Schwerpunktsetzung, um den Studienplan flexibel zu gestalten. In fünf Modulen macht der Weiterbildungsstudiengang mit den typischen Aufgaben und Problemen von NPOs in zentralen Arbeitsfeldern vertraut. Die Lehrveranstaltungen reichen von Interessenvertretung und Lobbying, Marketing, Finanzierung und Fundraising bis hin zu Fragen des Personalmanagements haupt- wie ehrenamtlicher Mitarbeiter. Dabei zeichnet sich der Studiengang durch seinen hohen Praxisbezug aus: Der größte Schatz des Studiengangs ist seine Ausrichtung an der Praxis. Der Austausch untereinander ist außerordentlich bereichernd. Wo sonst trifft ein so

2 fachkundiges, lernbegieriges Gremium zusammen, das kostenlos unternehmensberaterisch tätig wird, neue Denkanstöße kreiert und einem bewusst macht, dass andere mit ganz ähnlichen Problemen zu kämpfen haben!, so Annette Barth Absolventin des Masterstudiengangs. Derzeit streben über 160 haupt- und ehrenamtliche Führungskräfte im Alter zwischen 24 und 62 Jahren den Abschluss als Master of Nonprofit-Administration an. Die Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Nonprofit-Organisationen prägen mit ihrem beruflichen Hintergrund und ihrem persönlichen Engagement das Studium mit, wie beispielsweise Mathias Wahler, Verantwortlicher für den Bereich Fundraising bei der Berliner Tafel: Neben neu geknüpften Kontakten habe ich auch beruflich von meiner Weiterbildung profitiert. Gewonnene theoretische Kenntnisse flossen bereits während des Studiums in meine tägliche Arbeit ein beendeten die ersten Absolventen erfolgreich ihr Studium. Seither entwickelte sich eine lebhafte Alumnikultur. So wurde 2009 der Verein Nonprofit-Management Netzwerk ins Leben gerufen, der sich für eine stärkere Profilierung des Nonprofit-Managers in der Öffentlichkeit und bei Arbeitgebern einsetzt und mit seinen Aktivitäten Nonprofit-Professionals bundesweit breit vernetzen will. Im September 2011organisiert der Verein zum zweiten Mal eine Nonprofit-Sommerakademie für seine Mitglieder. Der Studiengang startet erneut zum Wintersemester 2011/12. Neben den Informationstagen in Münster sollen im Sommer auch in Berlin und Hamburg Informationsveranstaltungen angeboten werden (die Termine hierfür können der Homepage des Zentrum für Nonprofit-Management entnommen werden). Zugangsvoraussetzungen für den Weiterbildungsstudiengang sind ein abgeschlossenes (Fach-) Hochschulstudium (Bachelor-Abschluss oder höher) und mindestens ein Jahr einschlägige Berufserfahrung. Hochschul-absolventen, die mind. zwei Jahre ehrenamtliche Tätigkeit vorweisen können werden ebenso zugelassen. Die Studiengebühren können unter bestimmten Voraussetzungen durch den Bildungsscheck NRW oder durch die Weiterbildungsprämie der Bundesregierung bezuschusst werden. Veranstaltungsort: Ansprechpartner: Zentrum für Nonprofit-Management ggmbh Prinzipalmarkt Münster Almut Müskens 0251 / Weitere Informationen:

3 Corporate Social Responsibility -Kooperationspotenziale für gemeinnützige Organisationen in Münster "Erfolgreiches Wirtschaften findet nicht im luftleeren Raum statt. In der vernetzten Welt des 21. Jahrhunderts können es sich Unternehmen nicht mehr leisten, auf rein kurzfristige Ziele zu setzen. Kunden und Investoren achten immer stärker auch auf soziale und ökologische Belange. Ich will, dass gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ein echter Standortfaktor für Deutschland wird. So äußerte sich Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, zum Aktionsplan CSR, den die Bundesregierung im Oktober letzten Jahres verabschiedete. Der Aktionsplan macht deutlich welchen Bedeutungszuwachs die CSR- Debatte seit den 1990er Jahren erfahren hat. Immer mehr Unternehmen zeigen als Corporate Citizen soziale Verantwortung. Das heißt, dass sie im Sinne der Nachhaltigkeit versuchen, neben ihrer ökonomischen Grundfunktion, auch ökologischen und sozialen Fragestellungen gerecht zu werden. Dabei greifen Unternehmen in ihrer CSR-Strategie immer häufiger auf die Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen zurück, die auf Grund ihres Fachwissens, ihres oftmals guten Images und überlappender inhaltlicher Arbeitsfelder attraktive Partner sind. Aber auch für Organisationen des dritten Sektors erscheinen solche Partnerschaften als erstrebenswert, eröffnen sich doch durch Corporate Giving oder Sponsoring neue Finanzierungsquellen. Darüber hinaus profitieren Nonprofit-Organisationen (NPOs) durch CSR-Instrumente wie Coporate pro bono Services oder Coporate Volunteering, indem sie auf professionelle Dienstleistungen durch die Angestellten der kooperierenden Unternehmen zurückgreifen können. Diese scheinbare Win-win-Situation birgt aber nicht zu unterschätzende Risiken. Denn durch das Macht-Ungleichgewicht zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen besteht die Gefahr des Autonomieverlustes für die NPOs. Zudem ist das moralische Anspruchsniveau von Unternehmen oft nicht gleichwertig (geringer), so dass die NPO ihre Glaubwürdigkeit gegenüber ihren Mitarbeitern und Förderern riskiert. Um tatsächlich Synergieeffekte herzustellen und ein langfristiges Engagement mit nachhaltiger Wirkung zu erreichen, erfordert es viel Sachverstand und Sensibilität von den beteiligten Partnern. Wir haben den Bedarf an professioneller Weiterbildung im CSR-Bereich erkannt und bieten darum ein Vertiefungsseminar für Fach- und Führungskräfte aus NPOs, Fundraiser und Projektentwickler sowie Unternehmensvertreter an, die eine Kooperation im Rahmen ihrer CSR- Strategie anstreben bzw. auf eine langfristig solide Basis stellen möchten, so Frau Dr. Agoston, Geschäftsführerin des Zentrum für Nonprofit-Management. Bei dem Seminar CSR Kooperationspotenziale für Unternehmen und Nonprofit-Organisationen steht neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen der Praxisanteil im Vordergrund. Die Teilnehmer erarbeiten anhand einer Fallstudie mögliche CSR-Projekte und diskutieren diese mit auf diesem Gebiet erfahrenen Vertretern aus der Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Dabei wird auch die Frage nach Ethik und sozialer Verantwortung innerhalb von NPOs eine wichtige Rolle spielen. Das Seminar ist unter anderem Modul des Masterstudienganges Nonprofit- Management and Governance, den das Zentrum für Nonprofit-Management

4 ggmbh in Zusammenarbeit mit der Universität Münster seit 2006 regelmäßig anbietet. Seminartermine: 1. Block: Juni 2011 Beginn: Freitag Uhr 2. Block: Juli 2011 Beginn: Samstag Uhr Anmeldung: npm Zentrum für Nonprofit-Management gemeinnützige GmbH Prinzipalmarkt Münster Tel.: 0251/ Weitere Informationen unter

5 Gesucht wird die eierlegende Wollmilchsau bzw. ein Geschäftsführer für eine kleine bis mittlere Nonprofit-Organisation Ist der Begriff der Geschäftsführung schon im Wirtschaftsleben facettenreich und oftmals ungeklärt, so ist er es in der Struktur einer gemeinnützigen Nonprofit- Organisation (NPO) erst recht. Oft müssen Geschäftsführer/innen in kleinen und mittleren NPOs Aufgaben übernehmen, für die in großen Organisationen eigene Abteilungen zuständig sind, wie Personalführung, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Fundraising. Neben der Aufrechterhaltung und Optimierung innerbetrieblicher Abläufe, soll darüber hinaus auch die konzeptionelle Weiterentwicklung der Organisation vorangetrieben werden. Die spezielle Organisationsstruktur einer NPO die unter anderem durch die gemeinnützige Zielsetzung, aber auch durch die spezifische Personalstruktur bestimmt wird, erfordert individuelle Kommunikations- und Lösungsansätze. Beispielsweise setzt sich die Mitarbeiterstruktur einer gemeinnützigen Organisation aus Haupt- und Ehrenamtlichen, Voll- und Teilzeitbeschäftigten, aus zielgerichteten Profis und mit Herzblut Engagierten zusammen, die mit unterschiedlichsten Erwartungen an die Geschäftsführung herantreten. Aber nicht nur innerbetrieblich muss der Geschäftsführende unterschiedlichen Interessen gerecht werden. Die Kommunikation nach außen erfordert ebenso viel Fingerspitzengefühl, um beispielsweise den Bedürfnissen und Anforderungen der Spender, Stifter und Sponsoren Rechnung zu tragen.

6 Darüber hinaus gehört heutzutage der Spagat zwischen wünschenswerten gemeinnützigen Zielen und betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten zum Wesensmerkmal der Führungsarbeit fast jeder NPO: Wo nicht Profit, sondern gemeinnütziges Engagement Ausgangs und Zielpunkt des Handelns sind, ist die Beschäftigung mit finanziellen und betriebswirtschaftlichen Führungsfragen umso wichtiger, um das Überleben und Wachsen der Organisation zu sichern. Auch die kleinste Einrichtung unterliegt den gesetzlichen Bestimmungen von Buchführung und Jahresabschlüssen, die letztendlich auch für den Erhalt der Gemeinnützigkeit entscheidend sind, so Jochen Schiel Geschäftsführer bei Pan y Arte und Dozent am Zentrum für Nonprofit- Management. Es stellt sich also die Frage, was muss und was darf derjenige leisten, der eine geschäftsführende Position innehat und was kann er leisten? Deshalb bietet das Zentrum für Nonprofit-Management ein Vertiefungsseminar zum Thema Geschäftsführung in kleinen und mittleren NPOs an. Ziel des Seminars ist es rechtliche, wirtschaftliche und politische Aspekte von Führung zu vertiefen und klare Arbeitsstrukturen und ein individuelles Rollenverständnis zu entwickeln. Ein besonderer Akzent des Seminars liegt auf seinem Praxisbezug: Zu den verschiedenen Themen werden Arbeitspapiere, Vorlagen, Checklisten und konkrete Handreichungen für die betriebliche Praxis zur Verfügung gestellt. Es wird aufgezeigt wie durch klare Prioritäten und Strukturen Ziele effizient erreicht werden können. Das Seminar ist unter anderem Modul des Masterstudienganges Nonprofit- Management and Governance, den das Zentrum für Nonprofit-Management ggmbh im Auftrag der Universität Münster seit 2006 regelmäßig anbietet. Seminartermin: November 2011 Anmeldung: npm Zentrum für Nonprofit-Management gemeinnützige GmbH Prinzipalmarkt Münster Tel.: 0251/ Weitere Informationen unter

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