5 Trends für die Stiftungslandschaft Schweiz Dr. Hans Lichtsteiner

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1 5 Trends für die Stiftungslandschaft Schweiz Dr. Hans Lichtsteiner Kompetenz in Nonprofit-Management Verbandsmanagement Institut (VMI) Universität Freiburg/Schweiz

2 Stiftungen als Teil des 3. Sektors Seite September 2008

3 Im Vakuum zwischen Staat und Markt Formeller Sektor Staat Nonprofit- Sektor Markt Informeller Sektor Seite September 2008

4 Typologie von Stiftungen Kriterium Merkmalsausprägungen Stifter Öffentliche Hand Juristische Person(en) Natürliche Person(en) Rechtsform Personalvorsorgestiftung Zweck- erfüllung Mittelherkunft Wirkungs- radius Aufsichtsbehörde Steuerbefreiung Tätigkeitsgebiet Operative Stiftung Öffentl.- rechtliche Stiftung Sammelstiftung Kirchliche Stiftung Förderstiftung Spendenstiftung Privat-rechtlich Trägerschaftsstiftung gemeinnützige Familien-Stiftung Stiftung Kombination von beidem (Mix- Stiftung) Unternehmensstiftung Schenkungsstiftung Lokal Regional National International Kommunal Kantonal Eidgenössisch Gemeinnützig/ Steuerbefreiung Nicht gemeinnützig/ keine Steuerbefreiung Einteilung in ICNPO-Gruppen 1 (Mehrfachnennungen möglich) Quelle: Purtschert/v. Schnurbein/Beccarelli 2006 Seite September 2008

5 These 1 Die Zahl an gemeinnützigen i Stiftungen in der Schweiz wächst kontinuierlich weiter An nzah Jahr Klassische Stiftungen Anzahl aller Stiftungen Personalvorsorgestiftungen Seite September 2008

6 Veränderung der Alterstruktur in der Schweiz Seite September 2008

7 Aufteilung der vererbten Summen nach Alter der Erbenden Quelle: Bauer, Stutz, Schmugge: Erben in der Schweiz, 2006 Seite September 2008

8 Vermögensverteilung nach Alter Quelle: Moser, Alter, Einkommen und Vermögen, 2002 Seite September 2008

9 Quelle: Bauer, Stutz, Schmugge: Erben in der Schweiz, 2006 Seite September 2008

10 Quelle: Bauer, Stutz, Schmugge: Erben in der Schweiz, 2006 Seite September 2008

11 Kinderzahlen im Haushalt bei 40-Jährigen in Westdeutschland lebenden Frauen 2001 Ausbildungsabschluss kein Kind ein Kind zwei Kinder drei und mehr Kinder Ohne Abschluss 24.1% 23% 31% 21.9% Anlehre/Lehrabschluss 25.4% 26.2% 36.1% 12.4% Meister /Techniker 33% 22.9% 33.6% 10.4% Fachhochschule/ Hochschule 42.2% 21.7% 27.7% 8.5% Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2004) Seite September 2008

12 These 2 Das Kapital in Schweizer Stiftungen wird massiv anwachsen. Die Förderstiftungen in der Schweiz verfügen heute über ein Vermögen von 40 bis 50 Mrd. sfr. Seite September 2008

13 These 3 Frauen als Stifterinnen i gewinnen an Bedeutung. Seite September 2008

14 Anteil an Stiftungen in der Schweiz, die durch Frauen gegründet wurden: bis 1975: 17.4% ab 1995: 43.5% Seite September 2008

15 Frauen verfügen über eigenes Vermögen Seite September 2008

16 These 4 Der Stiftungssektor wird internationaler. ti Seite September 2008

17 Gründung von Stiftungen mit nationaler und internationaler Ausrichtung Die Zahl an Stiftungen unter eidgenössischer Aufsicht hat sich in den letzten 13 Jahren verdoppelt. Stiftungen unter Eidg. Aufsicht Neue Stiftungen Gesamtzahl Seite September 2008

18 Laufende Forschungsarbeiten: EU: Prüfung eines Europäischen Stiftungsstatus in der Mittelfristplanung seit 2001 Allgemeine Anerkennung der Gemeinnützigkeit Allgemeine Steuerbefreiung Keine Unternehmensträgerstiftungen CSI: Studie zum Vergleich des Stiftungsrechts in Europa mit Empfehlungen zur Ausgestaltung eines Europäischen Stiftungsstatus Seite September 2008

19 These 5 Das Interesse der Politik am Stiftungssektor nimmt zu. Mit der letzten Revision des Stiftungsrechts, die am 1. Januar 2006 in Kraft gesetzt wurde, wurden Rahmenbedingungen an neue Erfordernisse angepasst. Seite September 2008

20 In Folge der internationalen Harmonisierungsbemühungen bezüglich Stiftungsrecht wird sich auch die Schweizer Politik vermehrt mit Stiftungsfragen g beschäftigen müssen. Europäische Stiftung Familienstiftungen Seite September 2008

21 Die Frage des Status gemeinnützige Stiftung wird neu definiert: Steuerliche Abzugsfähigkeit g von Einlagen in Stiftungen MWSt.-Befreiung Ausschüttungszwang Seite September 2008

22 Dynamik der Entwicklung des Stiftungssektors: Stark anwachsendes Stiftungsvermögen Verlust an Steuersubstrat Fragmentierte Sektorstrukturen Inaktive Stiftungen Seite September 2008

23 Fazit Der Stiftungssektor in der Schweiz entwickelt sich auch in den nächsten Jahren dynamisch weiter, gewinnt national wie international an Bedeutung und wird zu einem gesellschafts-politisch relevanten Partner des Staats, dessen Rolle und Stellenwert neu definiert werden muss. Seite September 2008

24 Treten wir aus dem Dunkel der Nacht Seite September 2008

25 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Dr. Hans Lichtsteiner Direktor Weiterbildung Institut für Verbands-, Stiftungs- und Genossenschafts-Management (VMI) Universität Freiburg Bd. de Pérolles 90 Postfach 1559 CH-1701 Freiburg Tel. +41 (0) Fax +41 (0) Seite September 2008

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