Aspect im gesamten medizinischen Versorgungsprozess

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Aspect im gesamten medizinischen Versorgungsprozess"

Transkript

1 Aspect im gesamten medizinischen Versorgungsprozess Inhaltsverzeichnis 1. Einführung in den BIS 2. Anästhesie a. Risikopatienten b. Totale Intravenöse Anästhesie (TIVA) c. Pädiatrie 3. Intensivstation a. Pädiatrie 4. Sedierungsüberwachung 5. Anhang a. Richtlinien von berufsständischen Vertretungen b. Anlegen des Sensors 6. Literaturhinweise Wichtige Informationen zur BIS-Überwachung Die BIS-Werte als Einzelparameter sind für das Anästhesie- und Sedierungsmanagement nicht ausreichend. Wie bei jedem anderen Überwachungsparameter sollte die klinische Wertung des BIS immer in Verbindung mit anderen klinischen Parametern vorgenommen werden. Die BIS-Werte sollten im Zeitverlauf, hinsichtlich der Reaktion auf Stimulation und im Zusammenhang mit dem Patientenstatus sowie dem Behandlungsplan interpretiert werden. 1

2 1. Einführung in den BIS Die BIS-Lösung Aspect Medical Systems hat ein einfach anzuwendendes, kostengünstiges, nicht invasives Gerät entwickelt, das kontinuierlich die Wirkung von Anästhetika und Sedativa auf das Gehirn misst. Dieses Gerät mit der Bezeichnung BIS-Monitor wird weltweit in Krankenhäusern eingesetzt, um die Patientensicherheit zu erhöhen, klinische Ergebnisse zu verbessern, die Effizienz zu steigern und schließlich die Kosten für das Krankenhaus zu senken. Grundlage für den BIS-Wert sind die über einen Stirnsensor erfassten Roh-EEG-Daten des Patienten. Das BIS-System verarbeitet anschließend die EEG-Daten und berechnet eine Zahl zwischen 0 und 100, die ein direktes Maß für den Bewusstseinsgrad des Patienten ist. Bei einem BIS-Wert nahe 100 ist der Patient vollständig wach. Ein BIS-Wert von Null weist auf das Fehlen elektrischer Hirnaktivität hin. BIS hat sich für unterschiedlichste Patienten im gesamten Versorgungsprozess bewährt. Die BIS-Überwachung ist indiziert für Erwachsene 1,2,3 und Kinder 4 auf der Intensivstation, aber auch für Kinder 5, ältere Patienten 6 und Erwachsene 7 im Operationssaal und hat entsprechende positive Auswirkungen auf die Ergebnisse. Die BIS-Überwachung korreliert mit der OAA/S-Skala und bietet daher ein objektives Maß für die Sedierung während einer Endoskopie 8. Die BIS-Technologie ist als Einzelmonitor und in modularen Ausführungen erhältlich. Nähere Informationen zu BIS-Lösungen erhalten Sie auf unserer Website. Der BIS-Sensor verwendet eine einzigartige patentierte Technologie, um eine hohe Signalqualität und niedrige Impedanzen zu erzielen. Als vorgefertigte Einheit können die Sensoren einfach und schnell angelegt werden. Nähere Informationen zu BIS-Sensoren finden Sie im Anhang und auf unserer Website. Anwendungsstatistik (Dezember 2006) 39,922 Installationen weltweit Mehr als 18,7 Millionen Patienten überwacht In 160 Ländern erhältlich Lizenziert zur Integration in Patientenmonitorsysteme aller führenden Hersteller, um die Dosierung von Sedativa und Anästhetika im gesamten Versorgungsprozess zu unterstützen. 2

3 2. Anästhesie Aktuelle Anästhesiepraxis Bisher hatten Anästhesisten keine direkte Möglichkeit, den Bewusstseinsgrad von Patienten während einer Operation zu bewerten, und verließen sich auf empfohlene Wirkstoffdosen und indirekte Indikatoren für das Bewusstsein wie etwa Veränderungen von Blutdruck und Herzfrequenz. Die Tatsache, dass die Patienten unterschiedlich stark ansprechen, kann zwei negative Folgen haben: Der Patient erhält zu wenig oder zu viel Anästhetika. Wenn der Patient zu wenig Anästhetika erhält, kann er unter Umständen während der Operation aufwachen. Forschungsergebnisse belegen, dass intraoperative Awareness ein erhebliches klinisches Problem ist, das bei 0,1 bis 0,2 % der Patienten auftritt und schwere psychische Schäden verursachen kann. Diese Erfahrung kann für Patient und Anästhesist traumatisch sein. Im entgegengesetzten Fall kann das Verabreichen von zu viel Anästhetika zu unnötigen Medikamentenkosten, nicht prognostizierbarem Aufwachen, verstärkter Übelkeit und Erbrechen und verzögerter Erholung führen. Diese Faktoren wiederum können zu ineffizienter Planung für OP und Aufwachraum und erhöhten Personalkosten führen. Patientensicherheit und wirtschaftliche Vorteile Erhöhte Patientensicherheit Geringeres Awareness-Risiko In Studien wurde bestätigt, dass Awareness mit Erinnerung ein weltweites Problem unabhängig von Ort oder Unterschieden in den Anästhesieverfahren darstellt. Intraoperative Awareness mit Erinnerung tritt bei etwa 1 bis 2 Fällen pro Patienten unter Vollnarkose auf, d. h. das Phänomen betrifft insgesamt bis Patienten pro Jahr 9. Einige Patienten, die intraoperative Awareness mit Erinnerung erleben, entwickeln erhebliche psychologische Probleme mit einem posttraumatischen Stresssyndrom, schweren Angstzuständen, Albträumen, Flashback-Episoden und Vermeidung von Kontakt zu medizinischem Personal. Wissenschaftlich ist erwiesen, dass der Einsatz der BIS-Technologie das Awareness-Risiko bei erwachsenen Patienten unter Vollnarkose oder Sedierung um etwa 80 % senkt 10,11,12. B-Aware-Studie 10 Safe-2-Studie 11 Verringerung um 82 % Verringerung um 77 % Kein BIS BIS Historische Kontrolle BIS Im Jahre 2004 gab die FDA aufgrund dieser Studien die BIS-Technologie für eine neue Indikation frei mit der Fest-stellung, dass bei Erwachsenen während einer Vollnarkose oder Sedierung die Verwendung der BIS-Überwachung zur Unterstützung der Dosierung von Anästhetika zu einer Reduzierung des Auftretens von Awareness mit Erinnerung führen kann. 3

4 Aussagen zur Überwachung der Hypnosetiefe (Siehe Anhang) Zusammenfassung der Aussagen zur Überwachung der Hypnosetiefe Nicht routinemäßig indiziert Entscheidung erfolgt fallweise Herzfrequenz und Blutdruck sind nicht zuverlässig Wirkstoffüberwachung/MAC hat die Häufigkeit von Awareness-Fällen nicht verringert Die Wirkstoffüberwachung ist bei TIVA-Fällen wertlos Für Hochrisikopatienten sollte ein Hirnfunktionsmonitoring zur Verfügung stehen Wir beziehen uns bei Risikopatienten auf eine Übersicht der unterschiedlichen perioperativen Faktoren, die Patienten einem erhöhten Awareness-Risiko aussetzen. Patienten- und Anästhesiehistorie Vorhergehende Awareness-Episoden Gebrauch oder Missbrauch von Wirksubstanzen Chronische Schmerzpatienten mit hoher Dosierung von Opioiden Aufgetretene oder prognostizierte Schwierigkeiten beim Intubieren Physischer ASA-Status IV-V Eingeschränkte Hämodynamik Herzoperation Kaiserschnitt Traumaoperation Notoperation Operationsverfahren Anästhesiemanagement Geplanter Einsatz von: Muskelrelaxanzien in der Narkoseführungsphase Totale intravenöse Anästhesie Lachgas-Opioid-Anästhesie Verringerte Anästhetikadosis während der Relaxation Quelle: White Paper zu ASA-Praxisempfehlungen. Erhältlich auf der Website: 4

5 Höhere Patientenzufriedenheit Lösen der Probleme von Patienten - Intraoperative Awareness ist der häufigste Grund dafür, dass Patienten nicht mit der Narkose zufrieden sind 13. BIS ist die einzige Technologie zur Überwachung der Hypnosetiefe, die erwiesener-maßen das Auftreten von Awareness verringert und die Patientenzufriedenheit steigert 14. Weniger postoperative Übelkeit und Erbrechen - Bei Patienten unter Vollnarkose für ambulante Eingriffe, die mit dem BIS-System überwacht wurden, zeigten sich weniger postoperative Übelkeit und Erbrechen in der Aufwachphase 14,15. Verbesserte Erholung - In Studien mit geblindeten Bewertungen von Aufwachraumschwestern zeigte sich, dass bei mit BIS überwachten Patienten die Wahrscheinlichkeit einer einwandfreien, voll orientierten Ankunft im Aufwachraum doppelt so hoch ist und dass mit BIS titrierte Patienten sich erheblich besser erholen 16. Höhere Effizienz Schnelleres Aufwachen - Studien haben gezeigt, dass mit BIS überwachte Patienten um 30 bis 40 % schneller aufwachen (etwa drei bis sechs Minuten schneller) 16. Kürze Aufenthalte im Aufwachraum - Mit BIS überwachte Patienten konnten früher aus dem Aufwachraum entlassen werden (etwa 28 Minuten früher) 17. Kostensenkungen Geringerer Hypnotikaverbrauch - Prospektive, randomisierte Studien haben durchgängig Senkungen des Verbrauchs von Narkosemitteln (Propofol, Isofluran, Desfluran und Sevofluran) um 15 bis 39 % im Vergleich zur klinischen Standardpraxis nachgewiesen 18. 5

6 2a. Risikopatienten Heute weisen beinahe 30 % der Patienten, die in einen Operationssaal kommen, Koronarerkrankungen oder eine Neigung hierzu auf. Bei 10 bis 15 % dieser Patienten tritt in Folge des Eingriffs eine kardiovaskuläre Komplikation ein. Daher stehen Anästhesisten vor einer besonderen Herausforderung: Wie können diese Patienten so behandelt werden, dass das Risiko einer perioperativen Komplikation verringert wird? Die BIS-Überwachung kann Informationen liefern, die den Anästhesisten beim Umsetzen von wirksamen, individuellen Patienenmanagementplänen unterstützen, um kardiovaskuläre Stabilität und entsprechenden Schutz zu gewährleisten. Ein Ziel während der Operation ist die Verringerung der potentiell nachteiligen Folgen einer Stressreaktion bei einem bestimmten Patienten durch Vermeidung oder Blockade dieser Reaktion. Unterschiedliche Herzmedikamente (Beta-blocker, Alpha-2-Adrenolytikum-Agonisten, Nitrate, Calciumkanalblocker usw.) wurden für diesen Zweck getestet. Diese Medikamente ändern nicht nur die Vitalzeichen der Patienten wie Herzfrequenz und Blutdruck, sondern auch den durch MAC gemessenen Anästhetikabedarf. Dies ist eine Beispielsituation, in der die BIS-Überwachung durch unabhängige Messung der Narkosewirkung richtungsweisend sein kann. Sie reagiert empfindlich auf Anästhetika-dosierungen, wenn die Blutdruck- und Herzfrequenzreaktion ggf. eingeschränkt ist. Darüber hinaus kann der Arzt die Synergiewirkung aller Medikamente bei einem bestimmten Patienten erkennen 19. Bei bestimmten Arten von Operationen kann das Auftreten von Awareness auf 1,5 % steigen und bei Traumapatienten wurden Prozentzahlen von bis zu 43 % berichtet 20. Es folgen Beispiele für Patientengruppen, bei denen während der Narkose Risiken bestehen. Die Liste ist nicht vollständig: Herzpatienten Traumapatienten Notkaiserschnitt Ältere Patienten Adipöse Patienten Herzpatienten Bei Herzoperationen verringern viele Ärzte die Konzentration von Inhalationsanästhetika, weil sie eine Myokard-depression vor allem zum Zeitpunkt des Abgehens vom cardio-pulmonalen Bypass (CPB) befürchten, wenn eine instabile Hämodynamik vorliegt 21. Änderungen der Intensität von chirurgischen Stimuli, der Plasmabindung von Propofol und Hypothermie können zu klinisch signifikanten Änderungen der Wirkung von Anästhetika bei Patienten während eines CPBs führen 21,22,23. Die Häufigkeit von Awareness unter Vollnarkose während einer Herzoperation beträgt 1,1 bis 1,5 % 20. Dieses erhöhte Auftreten kann durch hohe Opioid- Dosierungen (mit minimalen Hypnotikadosierungen), eine Einschränkung der kardiovaskulären Funktion, die durch die Gabe von Anästhetika verschärft wird, und die Dilutionswirkung des cardiopulmonalen Bypasses erklärt werden 24. Die Verwendung von schnell wirkenden Anästhetika wie Remifentanil und Propofol mit BIS-Titrierung kann eine negative hämodynamische Wirkung verringern, eine frühzeitige Extubation ermöglichen und eine Verringerung des Awareness-Risikos gewährleisten 24. Traumapatienten In vielen Versuchen wurde das Auftreten von Awareness bei Patienten unter Vollnarkose untersucht. Die Ergebnisse waren äußerst unterschiedlich. Die Häufigkeit von Awareness betrug bei Patienten mit schweren Traumata 11 bis 43 % 20. Die Häufigkeit ist je nach Anästhetikadosierung unterschiedlich. Es wurde berichtet, dass die Häufigkeit von Erinnerungen bei Traumaoperationen je nach Schwere der Verletzung und Möglichkeit der Gabe von Anästhetika zunimmt. Fehlende Kenntnis über die Krankengeschichte, erheblicher Blutverlust (Hypovolämie), instabile Hämo-dynamik und ggf. Unkenntnis des Ausmaßes der Verletzungen tragen zu einem erhöhten Awareness-Risiko bei diesen Patienten bei 25,26. Notkaiserschnitt In Fällen, bei denen eine leichte Narkotisierung als erforderlich angesehen wird, wie etwa bei einem Notkaiserschnitt, können verstärkt Awareness, Schmerzen und unangenehme Träume auftreten (etwa 0,4 %) 27. In der Entbindungs-praxis werden geringe Dosierungen von Anästhetika verabreicht, um den Bewusstseinsverlust und die stabile Hämodynamik der Mutter zu erhalten und eine Neugeborenendepression zu vermeiden. 6

7 Ältere Patienten In zahlreichen Studien wurde ein verringerter Bedarf an Inhalationsanästhetika bei älteren Patienten durch pharmako-kinetische Unterschiede aufgrund von geringerer Muskelmasse und niedrigerer Herzleistung nachgewiesen, was die Wirkstoffdosierung erschweren kann 28. Da aber die BIS-Überwachung konsistent die hypnotische Wirkung von Inhalationsanästhetika bei Erwachsenen unabhängig von Patientenalter oder eingeschränkter Hämodynamik verfolgen kann, ist sie in diesen Fällen besonders nützlich. Insbesondere kann BIS die gewünschte hypnotische Wirkung bei einem geringeren Bedarf an Inhalationsanästhetika bestätigen, der typischerweise bei älteren Patienten vorliegt, was zu einer Reduzierung der Anästhetika und einer schnelleren Ausleitung führt 29. Es wurde beobachtet, dass wache Patienten, die an der Alzheimer-Krankheit oder einer vaskulären Demenz leiden, niedrigere BIS-Basiswerte im Vergleich zu einer Population von altersspezifischen Kontrollen zeigen 30. Es gibt jedoch keine Erkenntnisse, ob Demenz den individuellen Anästhetikabedarf beeinflusst. Adipositas Die intraoperative Dosierung von Anästhetika ist bei adipösen Patienten problematisch. Die pharmakokinetische Charakteristik der Wirkstoffe kann durch Änderungen von Verteilungs- und Clearance-Mustern beeinflusst werden. Pharmakodynamische Änderungen können zu abweichenden Reaktionen führen, beispielsweise in Form einer veränderten atemdepressiven Wirkung. Daher kann die Dosierung von intravenösen Anästhetika und Opioiden schwieriger sein. Entsprechend weicht das Verhalten von Inhalationsanästhetika von der erwarteten Norm ab, da möglicherweise die Aufnahme in adipöses Gewebe höher ist 18. Die Verwendung der BIS-Überwachung kann zu einer intraoperativen stabilen Hämodynamik und einer prognostizierbaren Erholung in der frühen und intermediären Aufwachphase beitragen 31,32. 2b. Totale Intravenöse Anästhesie (TIVA) Bei intravenöser Anästhesie ermöglicht keine Technologie eine Messung der Wirkstoffkonzentration, die so schnell ist wie die endtidale Messung der Inhalationsanästhetika. Ebenso besteht die Möglichkeit einer drei- bis fünffachen Variabilität in der Reaktion auf die meisten intravenösen Wirkstoffe zwischen unterschiedlichen Patienten. Die BIS-Überwachung bietet direktes Feedback zur Patientenreaktion auf intravenös verabreichte Anästhetika und ermöglicht individuelle Anpassungen der Dosierung 18. Struys et al. kamen zu dem Ergebnis, dass die BIS-Überwachung ein besseres Dosieren von Propofol ermöglicht und zu einer konsistenteren Sedierung, weniger Bewegung und weniger impliziter Erinnerung führt 33. Die Praxisempfehlungen der American Society of Anesthesiologists (ASA) nennen TIVA als möglichen Risikofaktor für Awareness. Die britischen berufsständischen Vertretungen Royal College of Anaesthetists (RCoA) und Association of Anaesthetists of Great Britain and Ireland (AAGBI) heben die Tatsache hervor, dass aktuelle Messungen wie die minimale alveoläre Konzentration (Minimal Alveolar Concentration, MAC) bei Verwendung von TIVA wertlos sind. (Siehe Anhang) Die Häufigkeit von Awareness bei allgemeinchirurgischen Eingriffen beträgt etwa 0,2 % und ist nach TIVA ähnlich 10,11. Hauptproblem hier ist die Schwierigkeit der Einschätzung der Sedierungstiefe. Es besteht eine erhebliche Variabilität zwischen Individuen bei der Pharmakokinetik von intravenösen Anästhetika. Bei einer Routineanästhesie kann die Plasma-Wirkstoffkonzentration nicht ausreichend anhand der verabreichten Dosis prognostiziert werden. Auch bei einer computergesteuerten Infusionspumpe (TCI-System) unter Verwendung von populationsbasierten pharmako-kinetischen Daten für die Gabe von Medikamenten kann die Plasmakonzentration erheblich vom Sollwert abweichen, was oft zu einer zu geringen oder zu hohen Plasma-Wirkstoffkonzentration führt 34. 2c. Pädiatrie In einer Reihe von Studien der klinischen Anwendbarkeit und Validierung hat sich die BIS-Überwachung als zuverlässige Lösung zur Bestimmung des Bewusstseinsgrads von Kindern unter Vollnarkose und Sedierung herausgestellt. Ergebnisse von pädiatrischen Studien zeigen bisher, dass die BIS-Überwachung nützliche klinische Informationen bei Kleinkindern und Kindern bietet 35,36,37. Eine prospektive Kohortenstudie ergab, dass die interoperative Awareness bei 864 Kindern im Alter zwischen 5 und 12 Jahren achtmal höher (0,8 %) liegen kann als bei Erwachsenen 38. Nähere Informationen finden Sie im White Paper von Aspect zur Pädiatrie; Update 2005: Bispectral Index -Überwachung von Kindern. Dies ist auf Anfrage von Aspect und auf der Website erhältlich. BIS ist bei Kindern unterhalb eines Alters von 12 Monaten mit Vorsicht zu interpretieren, solange noch keine weiteren Daten vorliegen. 7

8 3. Intensivstation Bis jetzt wurde die Beurteilung der Sedierung vor allem anhand von Vitalzeichen bzw. einer subjektiven Beurteilung durchgeführt. Die Sedierung eines einzelnen schwerkranken Patienten hängt von Zustand und Art und Schwere der Erkrankung ab. Die Sedierungsziele müssen regelmäßig festgelegt und überprüft werden. Eine inadäquate Sedierung kann den Zustand eines Patienten negativ beeinflussen 39. Die Häufigkeit von Awareness mit Erinnerung in der Intensivmedizin ist höher als bei einer Vollnarkose und liegt bei 4 bis 36 % 40. Folgende Komplikationen können bei einer unzureichenden Sedierung auftreten 41 : Furcht, Angstzustände und Agitation Unangenehme Erinnerungen Entfernen von Tuben und Kathetern Zusätzliche Kosten Längere Pflegezeit Folgende Komplikationen können bei einer zu tiefen Sedierung auftreten 42 : Längere Zeit der maschinellen Beatmung Verlängerter Aufenthalt auf der ITS und/oder im Krankenhaus Anstieg der Pflegekosten Erhöhtes Komplikationsrisiko Notwendigkeit zusätzlicher diagnostischer Tests Da BIS den Zustand des Gehirnstoffwechsels widerspiegelt, kann eine Beeinflussung durch natürlichen Schlaf, neurologische Erkrankungen, Enzephalopathie, zerebrale Ischämie und Hypothermie auftreten 43. Wenn Patienten nicht mehr auf verbale und physische Stimuli reagieren, werden subjektive Sedierungs-Scores wertlos und für eine Überwachung der Sedierungstiefe. Durch eine objektive Beurteilung der Sedierung kann Ihnen der BIS-Monitor helfen, die Sedierungstiefe eines Patienten zu bestimmen und dadurch Sedativa bedarfsgerecht zu titrieren. Folgende Patientengruppen eignen sich am besten für die BIS-Überwachung auf der Intensivstation: Stark sedierte und beatmete Patienten Patienten mit einer neuromuskulären Blockade Patienten im Barbituratkoma Patienten, die eine kurzzeitige Sedierung bei chirurgischen Eingriffen auf der Intensivstation erfordern. 3a. Kinder-Intensivstation Es gibt eine Reihe von klinischen Bereichen außerhalb der Operationssäle, in denen eine Sedierung von Kindern zur Behandlung, für Eingriffe oder als Begleitung anderer Therapien oft erforderlich ist und durchgeführt wird. Bereiche wie Kinder-Intensivstationen, Radiologie, Gastroenterologie und Notaufnahme haben sich bisher auf eine Standard-dosierung und/oder subjektive Sedierungs-Scores für die Steuerung und Dokumentierung der Sedierungstiefe bei Kindern verlassen. Eine Reihe von Studien in der Pädiatrie korrelierten den BIS mit subjektiven Sedierungs-Skalen wie COMFORT Score, Ramsay Sedation Score (RSS), Observer s Assessment Awareness/Sedation Scale (OAAS), University of Michigan Sedation Scale (UMSS) und einer Reihe weiterer Scores 44. Die Bewertung von Sedierung und Analgesie bei neuromuskulärer Blockade und Barbituratkoma ist problematisch und ein absolut zuverlässiger Standard fehlt. Physiologische Parameter sind nicht immer zuverlässig für die Bewertung von Sedierung und Analgesie. In mehreren Fallstudien wurde die Verwendung des BIS-Monitors für dietitrierung von Barbituraten für ein künst-liches Koma, die Sedierungsüberwachung während der maschinellen Beatmung und Sedierung bei geichzeitiger Verabreichung potentiell beeinflussender Medikamente untersucht 45,46. BIS ist bei Kindern unterhalb eines Alters von 12 Monaten mit Vorsicht zu interpretieren, solange noch keine weiteren Daten vorliegen. 8

9 4. Sedierungsüberwachung Patienten werden routinemäßig sediert, um bei unterschiedlichen Eingriffen Beschwerden zu verringern, Ängste zu lindern und die Zufriedenheit zu steigern 47. Die Herausforderung bei der Sedierungsüberwachung besteht darin, eine Vollnarkose und somit eine zu starke Sedierung zu vermeiden. Eine pädiatrische Studie untersuchte die Verabreichung von Sedativa durch Personal, das für den BIS-Score geblindet war. In über 35 % der Eingriffe betrug der BIS-Score weniger als 45 und bei über 8 % traten Atemwegsprobleme und Entsättigung bei höherer Sedierungstiefe auf 48. Klinische Studien haben gezeigt, dass die BIS-Überwachung mit üblichen Sedierungsregimes korreliert und ein objektives, reproduzierbares Maß für die Sedierungstiefe bei Erwachsenen und Kindern bietet 49,50,51. BIS kann ein wirksames Hilfsmittel für das Management des Sedierungsbedarfs von Patienten bei Eingriffen wie Endoskopie, Interventionsradiologie, Kieferchirurgie und schmerzhaften Diagnoseeingriffen darstellen 52,53,50,51. 9

10 5. Anhang 5a. Aussagen zur Überwachung der Hypnosetiefe von berufsständischen Vertretungen und anderen Organisationen weltweit Schlüsselpunkte der folgenden Aussagen wurden hervorgehoben. Die ausführlichen Informationen sind in den Originaldokumenten enthalten. Die Website- Adressen sind weiter unten aufgeführt. Spanien Mai 2006 Sociedad Madrid Centro de Anestesiologia y Reanimacion Despertar Intraoperatorio La primera medida de prevención para minimizar las posibilidades de que se produzca un despertar intraoperatorio debería ser individualizar la técnica anestésica( 36 ) de modo que garantice la inconsciencia, amnesia y analgesia, especialmente en pacientes de riesgo( 37 )...El BIS es el único monitor, que hasta la actualidad, ha demostrado ser eficaz en la disminución de la incidencia de despertar intraoperatorio.* *Übersetzung: Das vorbeugende Mittel der Wahl zur Verringerung des Risikos von intraoperativer Awareness ist die individuelle Wahl eines Anästhesieverfahrens, das Bewusstseinsverlust, Gedächtnisverlust und Analgesie vor allem bei Risikopatienten gewährleistet.... BIS ist momentan der einzige Monitor, der erwiesenermaßen das Risiko von Awareness verringert. Australien Feb Australian and New Zealand College of Anaesthetists (ANZCA) Recommendations on Monitoring During Anaesthesia Falls klinisch indiziert, sollte bei Patienten mit einem hohen Awareness-Risiko unter Vollnarkose eine Ausrüstung zur Überwachung der Narkosewirkung auf das Gehirn vorhanden sein. [ Recommendations werden als ratsame Maßnahmenkataloge definiert.] Vereinigtes Königreich (UK) Jan Royal College of Anaesthetists (RCoA) and Association of Anaesthetists of Great Britain and Ireland (AAGBI) Loss of Consciousness Monitoring - A Joint Statement by the RCoA and the AAGBI Dieses Dokument hat folgende Schlüsselpunkte hervorgehoben: Spanien Juni 2006 Task Force of Sociedad Espanola de Anestesiologia, Reanimacion y Terapeutica del Dolor (SEDAR) Anestesia en el consultorio. Documento de consenso Körpertemperatur, neuromuskuläre Blockade und Anästhesietiefe sollten bei Bedarf überwacht werden. USA Mai 2005 American Association of Nurse Anesthetists (AANA) Position Statement 2.12 Unintended Awareness Under General Anaesthesia Die Gehirnfunktionsüberwachung, falls verfügbar, sollte vor allem in Situationen berücksichtigt werden, in denen das Risiko von intraoperativer Awareness erhöht ist. 10

11 USA Okt American Society of Anesthesiologists (ASA) Practice Advisory for Intraoperative Awareness and Brain Function Monitoring Obwohl die Gehirnfunktionsüberwachung nicht für alle Patienten indiziert ist, gilt dennoch Folgendes: Die Entscheidung zur Anwendung eines Gehirnfunktionsmonitors muss fallweise vom jeweiligen Arzt für bestimmte Patienten erfolgen. ASA-Mitgliedsumfrage: Rolle der Gehirnüberwachung Gehirnfunktionsmonitore sind nützlich und sollten verwendet werden, um das Risiko von intraoperativer Awareness bei Patienten zu verringern, die Risiko-faktoren für intraoperative Awareness aufweisen. 19% 10% 1% 21% Uneingeschränkte Zustimmung Zustimmung Keine Meinung 48% Keine Zustimmung Deutliche Ablehnung Quelle: White Paper zu ASA-Praxisempfehlungen Erhältlich auf der Website: USA Okt Joint Commission on Accreditation of Healthcare Organizations (JCAHO) Sentinel Event Alert, Issue 32 Diese Geräte spielen möglicherweise eine Rolle beim Vermeiden und Feststellen einer Awareness während der Anästhesie bei Hochrisikopatienten und lindern dadurch die Folgen einer Awareness. 11

12 5b. Sensor-Familie und Anlegen des Sensors Die Sensor-Familie von Aspect wurde entwickelt, um den Bedarf unserer Kunden zu erfüllen. Aspect stellte Anfang 2005 ein neues Sensordesign vor. Folgende neue Merkmale sind hervorzuheben: Neue Form: verbesserte Passform und Haftung Neue Grafiken: an Sensor, Sensorverpackung und auf dem Produktbeiblatt mit klareren Anweisungen zum Anbringen des Sensors Der Semi Reusable Sensor (SRS) wurde entwickelt, um die Bedürfnisse von Kunden zu erfüllen, die einen hochwertigen und benutzerfreundlichen Sensor wünschen, der gleichzeitig kostengünstig und umweltfreundlich ist. Jeder Satz besteht aus einem wiederverwendbaren Kabel und 100 Einmal-Elektroden. Die Quatro-, Pädiatrie- und SRS-Sensoren sind mit dem BIS-XP-System kompatibel, das u. a. folgende Merkmale aufweist: Erhöhte Resistenz gegenüber Elektrokautereinflüssen Erkennung und Filterung von EMG Zuverlässige Performance auch bei kardiochirurgischen Eingriffen und anderen Eingriffen in tiefer Anästhesie S R S Q U A T R O P e d i a t r i c S t a n d a r d P/N P/N P/N PN (Hinweis: Für die Verwendung von Pädiatriesensoren besteht keine Altersempfehlung. Vereinzelte Berichte weisen darauf hin, dass für die meisten Kinder über 10 Jahren ein Erwachsenensensor geeignet ist.) 12

13 Das korrekte Anlegen des Sensors ist für die Signalqualität äußerst wichtig. Daher hat Aspect einen vorgefertigten Sensor entwickelt, um ein schnelles, einfaches und korrektes Anbringen zu unterstützen. Für die Impedanz ist vor allem die Haut entscheidend. Die Außenschicht aus (abgestorbenen) Hautzellen führt zu einer sehr hohen Elektroden/Haut-Impedanz. Die Aspect-Sensoren können sehr niedrige Impedanzwerte erzielen, ohne dass eine aufwändige, abrasive Vorbehandlung der Haut erforderlich ist, da die flexiblen Spitzen in der Elektrode die Außenschicht der abgestorbenen Hautzellen penetrieren und das Hydrogel zur darunterliegenden, besser leitenden Schicht, der Epidermis, dringen lassen. Die größere Oberfläche dieser Elektroden im Vergleich zu Nadelelektroden trägt ebenfalls zur Verringerung der Impedanz bei. Bewegungen der Elektrode auf der Haut, Hautfalten und Runzelbildung der Epidermis können sich ebenfalls auf die Impedanz auswirken. Die Klebefläche um die Aspect-Sensoren herum verhindert diese Störungen. Der Sensor kann links oder rechts am Kopf angebracht werden (siehe folgende Abbildung). Die Stirn muss vor dem Anlegen des Sensors sauber und trocken sein. Dies kann durch Abwischen der Stirn mit Alkohol und Abtrocknen erreicht werden. (Niemals Benzin oder Ether verwenden.) Sensor diagonal auf der Stirn anbringen. Die Elektrode Nr. 1 muss sich in der Stirnmitte etwa 5 cm oberhalb der Nasenwurzel befinden. Die Elektrode Nr. 4 muss sich direkt oberhalb der Augenbraue und die Elektrode Nr. 3 an der Schläfe zwischen Augenwinkel und Haaransatz befinden. Drücken Sie die Sensorränder an, damit sie gut haften und das Gel nicht unter die Klebefläche tritt. Drücken Sie die Elektroden Nr. 1 bis 4 für jeweils fünf Sekunden fest an. Der Sensor kann jetzt am Patientenschnittstellenkabel angeschlossen werden. Die Elektroden dürfen nur für einen Patienten verwendet werden. Bei Patienten auf der Intensivstation müssen die Elektroden alle 24 Stunden gewechselt werden. Oft sind diese Patienten fiebrig und die Haut kann durch Schweiß etwas feucht sein. Vereinzelt wurde berichtet, dass eine entsprechende Hautvorbehandlung und die Verwendung eines Antiperspirans-Sprays auf der Stirn die Sensorhaftung verbessern kann. 13

14 6. Literaturhinweise 1. Kaplan LJ, Bailey H. Bispectral Index (BIS) monitoring of ICU patients on continuous infusion of sedatives and paralytics reduces sedative drug utilization and cost. Critical Care 2000; 4(Suppl I): S Riker, RR, Fraser GL. Monitoring sedation, agitation, analgesia, neuromuscular blockade, and delirium in adult ICU patients. Seminars in Respiratory and Critical Care Medicine 2001; 22 (2): Olson DM, Chioffi SM, Macy GE, Meek LA, Cook HA. Potential benefits of Bispectral Index monitoring in critical care: A case study. Critical Care Nurse 2003; 23 (4): Berkenbosch JW, Fichter CR, Tobias JD. The correlation of the Bispectral Index monitor with clinical sedation scores during mechanical ventilation in the pediatric intensive care unit. Anesthesia & Analgesia 2002: 94 (3): Bannister CF, Brosius KK, Meyer BJ, Sebel PS, Sigl JC. The effect of Bispectral Index monitoring on anesthetic use and recovery in children anesthetized with sevoflurane in nitrous oxide. Anesthesia & Analgesia 2001; 92: Wong J, Blanshard H, Chung F, Grady D, Song D. Titration of isoflurane using BIS Index improves early recovery of elderly patients undergoing orthopedic surgeries. Canadian Journal of Anesthesia. 2002; 49: Gan TJ, Glass PS, Windsor A, Payne F, Rosow C, Sebel P, Manberg P. Bispectral Index monitoring allows faster emergence and improved recovery from propofol, alfentanil, and nitrous oxide anesthesia. Anesthesiology 1997; 87: Bower AL JK, Ripepi A, Dilger J. Bispectral Index monitoring of sedation during endoscopy. Gastrointestinal Endoscopy 2000; 52, Sebel PS, Bowdle A, Ghoneim MM, Rampil IJ, Padilla RE. The incidence of awareness during anesthesia: a multicenter U.S. study. Anesthesiology 2003; 99: A Myles PS, Leslie K, Forbes A, Chan M, McNeil J. A large randomized trial of BIS monitoring to prevent awareness in high risk patients: The B-Aware Trial. Anesthesiology 2003; 99: A Ekman A, Lindholm M-L, Lennmarken C, Sandin R. Reduction in the incidence of awareness using BIS monitoring. Acta Anaesth Scand 2004; 48: Kaplan LJ, Bailey H. Bispectral Index (BIS) monitoring of ICU patients on continuous infusion of sedatives and paralytics reduces sedative drug utilization and cost. Critical Care 2000; 4(Suppl I): S Myles P, Williams D. Patient satisfaction after anesthesia and surgery: results of a prospective survey of 10,811 patients. British Journal of Anaesthesia 2000; 84(1): Luginbuhl M, Wuthrich S, Petersen-Felix S, Abinden, AM, Schnider TW. Different benefit of Bispectral Index (BIS ) in desflurane and propofol anesthesia. Acta Anaesth Scand 2003; 47: Nelskyla KA, Yli-Hankala AM, Puro PH, Korttila KT. Sevoflurane titration using Bispectral Index decreases postoperative vomiting in phase II recovery after ambulatory surgery. Anesthesia & Analgesia 2001; 93: Gan TJ, Glass PS, Windsor A, Payne F, Rosow C, Sebel P, Manberg P. Bispectral Index monitoring allows faster emergence and improved recovery from propofol, alfentanil, and nitrous oxide anesthesia. Anesthesiology 1997; 87: Recart A, Gasanova I, White PF, Thomas T, Ogunnaike B, Hamza M, Wang A. The effect of cerebral monitoring on recovery after general anesthesia: a comparison of the auditory evoked potential and Bispectral Index devices with standard clinical practice. Anesthesia & Analgesia 2003; 97(6): Kelley SC. Clinical Application for BIS Monitoring. In Monitoring level of consciousness during anesthesia & sedation: a clinician s guide to the Bispectral Index. Newton: Aspect Medical Systems, Ghoneim MM. Awareness during anaesthesia. Anesthesiology 2004; 101: Lundell JC, Scuderi PE, Butterworth JF. Less Isoflurane is Required After Than Before Cardiopulmonary Bypass to Maintain a Constant Bispectral Index Value. Journal of Cardiothoracic and Vascular Anesthesia 2001; 15 (5): Takizawa E, Hiraoka H, Takizawa D, Goto F. Changes in the effect of propofol in response to altered plasma protein binding during normothermic cardiopulmonary bypass. British Journal of Anaesthesia (2): Mathew JP, Weatherwax KJ, East CJ, White WD, Reves JG. Bispectral Analysis During Cardiopulmonary Bypass: The Effect of Hypothermia on the Hypnotic State. Journal of Clinical Anesthesia 2001; 13 (4): Kelly SJ, Myles PS, et al. Intraoperative bispectral index monitoring and early extubation after cardiac surgery in patients with a history of awareness under anesthesia. Journal of Cardithoracic and Vascular Anesthesia. 2000; 14: Bogetz MS, Katz JA. Recall of surgery for major trauma. Anesthesiology. 1984;61(1): Lubke GH, Kerssens C, et al. Dependence of explicit and implicit memory on hypnotic state in trauma patients. Anesthesiology. 1999; 90: Lyons G, Macdonald R. Awareness during Caesarian section. Anaesthesia. 1991;46: Katoh T, Bito H, et al. Influence of age on hypnotic requirement, bispectral index, and 95% spectral edge frequency associated with sedation induced by sevoflurane. Anesthesiology 2000; 92 (1): Wong J, Song D, et al. Titration of isoflurane using BIS index improves early recovery of elderly patients undergoing orthopaedic surgeries. Canadian Journal of Anesthesia 2002; 49 (1): Renna M, Handy J, et al. Low baseline bispectral index of the electroencephlogram in patients with dementia. Anesthesia Analgesia 2003; 96: Pandazi A, Bourlioti A, Kostopanagiotou G. Bispectral Index (BIS) monitoring in morbidly obese patients undergoing gastric bypass surgery: experience in 23 patients. Obes Surg 2005; 15 (1): Leykin Y et al. General anaesthesia for a super obese patient. European Journal of Anaesthesia 2005; 22:

15 33. Struys M, Versichelen L, Byttebier G, et al. Clinical Usefulness of the Bispectral Index for Titrating Propofol Target Effect-Site Concentration. Anaesthesia 1998; 53: Denman WT, Swanson EL, Rosow D, Ezbicki K, Connors PD, Rosow CE. Pediatric Evaluation of the Bispectral Index (BIS) Monitor and Correlation of BIS with End-tidal Sevoflurane Concentration in Infants and Children. Anesthesia & Analgesia 2000; 90: Davidson AJ, McCann ME, Devavaram P, Auble SA, Sullivan LJ, Gillis JM, Laussen PC. The Differences in the Bispectral Index Between Infants and Children During Emergence from Anesthesia After Circumcision Surgery. Anesthesia & Analgesia 2001; 93 (2): Bannister CF, Brosius KK, Sigl JC, Meyer BJ, Sebel PS. The Effect of Bispectral Index Monitoring on Anesthetic Use and Recovery in Children Anesthetized with Sevoflurance in Nitrous Oxide. Anesthesia & Analgesia 2001; 92 (4): Davidson A et al. Awareness During Anaesthesia in Children: A Prospective Cohort Study. Anesth Analg 2005;100: Ball J. How useful is the bispectral index in the management of ICU patients? Minerva Anesthesiology 2002; 68: Bergbom-Engberg. Critical Care Medicine. 1989; 17: Fraser G, Riker R, Wilkins M, et al. What is the incidence and cost of patient-initiated device removal in the ICU? International Pharmaceutical Abstracts. 1999; 36(6). 42. Brook A, Ahrens T, Schaiff R, et al. Effect of a nursing-implemented sedation protocol on the duration of mechanical ventilation. Critical Care Medicine.1999; 27 (12): Fraser G, Riker R. Bispectral Index Monitoring in the Intensive Care Unit Provides more signal than noise. Pharmacotherapy 2005; 25(5): Berkenbosch JW, Fichter CR, Tobias JD. The Correlation of the Bispectral Index Monitor with Clinical Sedation Scores during Mechanical Ventilation in the Pediatric Intensive Care Unit. Anesthesia & Analgesia 2002: 94 (3): Grindstaff RJ, Tobias JD. Applications of Bispectral Index Monitoring in the Pediatric Intensive Care Unit. Journal of Intensive Care Medicine 2004; 19 (2): Tobias JD, Grindstaff RJ. Bispectral Index Monitoring during the Administration of Neuromuscular Blocking Agents in the Pediatric Intensive Care Unit Patient. Journal of Intensive Care Medicine 2005; 20 (4): Sedation and Monitoring of Patients Undergoing Gastrointestinal Endoscopic Procedures, American Society of Gastrointestinal Endoscopy, ASGE Publication No. 1022, 2/ Motas D, McDermott NB, Vansickle T et al. Depth of consciuosness and deep sedation attained in children as administered by nonanaesthesiologists in a children s hospital. Paediatric Anaesthesia 2004; 51: Bower AL, Ripepi A, Dilger J, Boparai N, Brody FJ, Ponsky JL. Bispectral Index Monitoring of Sedation During Endoscopy. Gastrointestinal Endoscopy 2000; 52 (2): Overly FL, Wright RO, Connor FA Jr, et al. Bispectral Analysis during Deep Sedation of Pediatric Oral Surgery Patients. Journal of Oral and Maxillofacial Surgery 2005; 63 (2): Powers KS, Nazarian EB, Tapyrik SA, et al. Bispectral Index as a Guide for Titration of Propofol during Procedural Sedation Among Children. Pediatrics 2005; 115 (6): Dahaba AA, Lischnig U, Kronthaler R, et al Bispectral-index-guided versus clinically guided remifentanil/propofol analgesia/sedation for interventional radiology procedures: An observer blinded randomised study. Anaesthesia and Analgesia 2006; 103: Bell JK, Laasch HU, Wilbraham L, et al. Bispectral Index Monitoring for Conscious Sedation in Intervention: Better, Safer, Faster. Clinical Radiology 2004; 59 (12):

16 Aspect Medical Systems International B.V. Rijnzathe 7d PV De Meern The Netherlands Tel: Fax: www. aspectmedical.com www. BISeducation.com NL

BIS -Technologie Macht Sicherheits- und Qualitätsverbesserungen im Operationssaal möglich

BIS -Technologie Macht Sicherheits- und Qualitätsverbesserungen im Operationssaal möglich BIS -Technologie Macht Sicherheits- und Qualitätsverbesserungen im Operationssaal möglich BIS-Technologie unterstützt Sie mit bewährter Gehirnüberwachung. Durch die Verwendung des BIS-Monitors bin ich

Mehr

Überwachung der Narkosetiefe

Überwachung der Narkosetiefe Überwachung der Narkosetiefe Grundlagen und klinische Praxis von Wolfram Wilhelm, Jörgen Bruhn, Sascha Kreuer überarbeitet Überwachung der Narkosetiefe Wilhelm / Bruhn / Kreuer schnell und portofrei erhältlich

Mehr

Indikationen. Probleme. Benefits. m.lange@krankenhaus-eisenberg.de mit Lehrstuhl für Orthopädie der Friedrich Schiller Universität Jena.

Indikationen. Probleme. Benefits. m.lange@krankenhaus-eisenberg.de mit Lehrstuhl für Orthopädie der Friedrich Schiller Universität Jena. 28.Workshop Regional-Anästhesie Dietrich Bonhoeffer Klinikum Neubrandenburg 08.-11-05.2010 Kontinuierliche Periphere Nervenanästhesie Notwendig oder Spielerei? Indikationen Schmerz, Sympathikolyse Probleme

Mehr

Label. Beste Klinik Allgemeine Chirurgie. Patientenblatt. Seite 1 von 7. Patient: Mustermann, Erika Geb-Dat: 12.08.1964, OP-Dat: 11.09.2013.

Label. Beste Klinik Allgemeine Chirurgie. Patientenblatt. Seite 1 von 7. Patient: Mustermann, Erika Geb-Dat: 12.08.1964, OP-Dat: 11.09.2013. Seite 1 von 7 Patientenblatt Geschlecht: weiblich Adresse: 51147 Köln Heidestrasse 17 OP-Dat: 11.09.2013 Saal: 2 Behandlung: Stationär Krankenkasse: AOK Diagnose: Magen-TM Größe: 165 cm Gewicht: 60 kg

Mehr

PRESSEMITTEILUNG. Die vorliegende Studie ist die dritte, mit der eine klinisch relevante Verbesserung gegenüber Midazolam gezeigt werden konnte.

PRESSEMITTEILUNG. Die vorliegende Studie ist die dritte, mit der eine klinisch relevante Verbesserung gegenüber Midazolam gezeigt werden konnte. PRESSEMITTEILUNG PAION BERICHTET POSITIVE ERGEBNISSE SEINES KURZ-WIRKENDEN ANÄSTHETIKUMS/SEDATIVUMS REMIMAZOLAM (CNS 7056) IN PHASE IIB STUDIE BEI DARMSPIEGELUNG Primärer Endpunkt erreicht Erfolgreiche

Mehr

4. Computereinsatz auf Intensivstationen

4. Computereinsatz auf Intensivstationen 4. Computereinsatz auf Intensivstationen Aufgaben einer Intensivstationen Einsatz von Computern Computerbasiertes Monitoring Biosignalanalyse (Beispiel: EKG) Medizinische Informatik 4. Computereinsatz

Mehr

Studienkomitee A2 Transformers. Martin A. Stössl Siemens AG Österreich Transformers Weiz

Studienkomitee A2 Transformers. Martin A. Stössl Siemens AG Österreich Transformers Weiz Studienkomitee A2 Transformers Martin A. Stössl Siemens AG Österreich Transformers Weiz A2 Working Groups - Themenschwerpunkte 1. Zuverlässigkeit A2.37 Tx reliability survey A2.40 Copper sulphide long-term

Mehr

Patientensicherheit, klinisches Risikomanagement und die Versicherer..! Gausmann

Patientensicherheit, klinisches Risikomanagement und die Versicherer..! Gausmann Patientensicherheit, klinisches Risikomanagement und die Versicherer..! Gausmann 1980 1990 2000 2010 + ++ +++ +++ Qualitäts-Management + ++ +++ Klinisches Risiko-Management + ++ Patientensicherheits-Man.

Mehr

Ventrain, what s new!

Ventrain, what s new! 13. Airway Management Symposium St. Gallen Ventrain, what s new! Dr. med. Alexander R. Schmidt Facharzt Anästhesiologie (FMH), Universitätsspital Zürich Interessenkonflikt Nicht vorhanden Dokumentenname

Mehr

Jetzt kann ich. wieder die Kontrolle über meinen Typ-2-Diabetes erlangen und gleichzeitig abnehmen

Jetzt kann ich. wieder die Kontrolle über meinen Typ-2-Diabetes erlangen und gleichzeitig abnehmen Diabetes-Kontrolle Gewichtsabnahme Jetzt kann ich wieder die Kontrolle über meinen Typ-2-Diabetes erlangen und gleichzeitig abnehmen Die zweifache Herausforderung: Typ-2- Diabetes und Gewicht kontrollieren

Mehr

Ernährung bei akuter Pankreatitis: Was gibt es Neues?

Ernährung bei akuter Pankreatitis: Was gibt es Neues? Ernährung bei akuter Pankreatitis: Was gibt es Neues? Prof. Dr J. Ockenga Medizinische Klinik II Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie & Ernährungsmedizin Klinikum Bremen Mitte DGEM/ESPEN, Guidelines

Mehr

Effizientere Versorgungsprozesse und mehr Lebensqualität mit Home Monitoring

Effizientere Versorgungsprozesse und mehr Lebensqualität mit Home Monitoring Effizientere Versorgungsprozesse und mehr Lebensqualität mit Home Monitoring Dr. Jens Günther leitender Arzt und Partner am Kardiologischen Centrum / Klinik Rotes Kreuz Frankfurt 17.10.2014 ehealth-konferenz

Mehr

ÜBERWACHUNG BEWUSSTSEINS- DES ZUSTANDS BIS. mit dem Bispectral Index TM während der Anästhesie. Scott D. Kelley, M. D. Eine Kurzanleitung für Kliniker

ÜBERWACHUNG BEWUSSTSEINS- DES ZUSTANDS BIS. mit dem Bispectral Index TM während der Anästhesie. Scott D. Kelley, M. D. Eine Kurzanleitung für Kliniker ÜBERWACHUNG DES BEWUSSTSEINS- ZUSTANDS mit dem Bispectral Index TM während der Anästhesie Eine Kurzanleitung für Kliniker BIS 52 ZWEITE AUSGABE Scott D. Kelley, M. D. Überwachung des Bewusstseinszustands

Mehr

Gibt es eine Palliative Geriatrie?

Gibt es eine Palliative Geriatrie? Gibt es eine Palliative Geriatrie? Oder geht es um Palliative Care in der Geriatrie? Wenn ja, wann beginnt dann Palliative Care? Oder ist Geriatrie gleich Palliative Care? Dr. med. Roland Kunz Chefarzt

Mehr

Diabetes mellitus The silent killer. Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern

Diabetes mellitus The silent killer. Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern Diabetes mellitus The silent killer Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern Diabetes mellitus und KHK Diabetiker leiden häufig an KHK

Mehr

Key Performance Indicators

Key Performance Indicators Key Performance Indicators DIVI Leipzig 2013 Jan-Peter Braun Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin ampus Virchow-Klinikum ampus harité Mitte U N I V E R S I T Ä T S M E D

Mehr

Das schwere Beckentrauma: Anästhesiologische Besonderheiten. Mark Coburn

Das schwere Beckentrauma: Anästhesiologische Besonderheiten. Mark Coburn Das schwere Beckentrauma: Anästhesiologische Besonderheiten Mark Coburn Trauma Population Letalität Weltweit 16000/Tote pro Tag Deutschland 40,5 pro 100.000 Deutschland VU 25,7 pro 100.000 Haupttodesursache:

Mehr

Wissenschaftliche Studien über QI GONG

Wissenschaftliche Studien über QI GONG Wissenschaftliche Studien über QI GONG Im asiatischen Raum wird Qi Gong schon seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich wissenschaftlich untersucht. Wissenschaftliche Fakten untermauern somit die Wirksamkeit

Mehr

Adipositas Wann kommt der Chirurg?

Adipositas Wann kommt der Chirurg? Adipositas Wann kommt der Chirurg? Thomas P. Hüttl Ärzte und Selbsthilfe im Dialog: Krankhaftes Übergewicht und Adipositas vermeiden München, 24. April 2013 Verständnis für Adipositaschirurgie Chirurgie

Mehr

Neue (direkte) orale Antikoagulantien. (DOAKS): Wie damit umgehen? - Copyright nur zum direkten persönlichen Nachlesen bestimmt-

Neue (direkte) orale Antikoagulantien. (DOAKS): Wie damit umgehen? - Copyright nur zum direkten persönlichen Nachlesen bestimmt- Neue (direkte) orale Antikoagulantien (DOAKS): Wie damit umgehen? - Copyright nur zum direkten persönlichen Nachlesen bestimmt- vor drei Wochen im Op 67 j. Patient, Jurist, 183 cm, 79 kg latente Bluthochdruckerkrankung

Mehr

Sedierung und Notfallmanagement in der Endoskopie - juristische Aspekte -

Sedierung und Notfallmanagement in der Endoskopie - juristische Aspekte - Sedierung und Notfallmanagement in der Endoskopie - juristische Aspekte - Referent: Timm Laue-Ogal Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht 1 Worum geht es? Haftungsfragen bei der Delegation von Maßnahmen

Mehr

Kurzzeitreisende bis 93 Tage im Aufenthaltsgebiet/ Short-term travellers spending up to 93 days abroad. Kurzzeitreisende/ Short-term Travellers

Kurzzeitreisende bis 93 Tage im Aufenthaltsgebiet/ Short-term travellers spending up to 93 days abroad. Kurzzeitreisende/ Short-term Travellers Kurzzeitreisende bis 93 Tage im Aufenthaltsgebiet/ Short-term travellers spending up to 93 days abroad. Kurzzeitreisende/ Short-term Travellers Inhaltsverzeichnis Leitfaden für die Inanspruchnahme von

Mehr

Akutbehandlung und Sekundärprophylaxe der Lungenembolie zugelassen

Akutbehandlung und Sekundärprophylaxe der Lungenembolie zugelassen Als einziges der neuen oralen Antikoagulanzien: Rivaroxaban (Xarelto ) jetzt auch zur Akutbehandlung u Als einziges der neuen oralen Antikoagulanzien Rivaroxaban (Xarelto ) jetzt auch zur Akutbehandlung

Mehr

Leistungstestung nach Schlaganfall mittels feedback-gesteuerter Gangrobotertechnologie

Leistungstestung nach Schlaganfall mittels feedback-gesteuerter Gangrobotertechnologie Leistungstestung nach Schlaganfall mittels feedback-gesteuerter Gangrobotertechnologie Pilotstudie Stoller O, Schindelholz M, Bichsel L, Schuster C, de Bie RA, de Bruin ED, Hunt KJ Institute for Rehabilitation

Mehr

Therapietoleranz. Ernährung und Sport. Olav Heringer Klinik für Hämatologie und Onkologie Krankenhaus Nordwest Frankfurt am Main

Therapietoleranz. Ernährung und Sport. Olav Heringer Klinik für Hämatologie und Onkologie Krankenhaus Nordwest Frankfurt am Main Therapietoleranz Ernährung und Sport Olav Heringer Klinik für Hämatologie und Onkologie Krankenhaus Nordwest Frankfurt am Main Wer sagt, daß es gesund ist, sich zu bewegen? Sport und Krebs Patient: - jetzt

Mehr

Augen, denen keine Reizantwort entgeht. TOF-Watch für die genaue und zuverlässige Messung der Tiefe einer neuromuskulären Blockade

Augen, denen keine Reizantwort entgeht. TOF-Watch für die genaue und zuverlässige Messung der Tiefe einer neuromuskulären Blockade Augen, denen keine Reizantwort entgeht TOF-Watch für die genaue und zuverlässige Messung der Tiefe einer neuromuskulären Blockade TOF-Watch effektiver bei der Erkennung neuromuskulärer Restblockaden als

Mehr

Unterstützende Technologien in der Physiotherapie

Unterstützende Technologien in der Physiotherapie Unterstützende Technologien in der Physiotherapie Thomas Schrader, Angelina Thiers, Annett l Orteye, Kerstin Schrader, und Katja Orlowski Fachhochschule Brandenburg, Medizinische Schule des Städtischen

Mehr

Heinz Schwarz, Account Manager

Heinz Schwarz, Account Manager Die Sicht des End-Users als Maßstab für f r Service Qualität Heinz Schwarz, Account Manager 1 die Sicht des End-Users End-to-End Management:. Mit den entsprechenden End-to-End Management Tools werden die

Mehr

Priorisierung und Rationierung am Krankenbett. Ergebnisse empirischer Studien

Priorisierung und Rationierung am Krankenbett. Ergebnisse empirischer Studien Priorisierung und Rationierung am Krankenbett. Ergebnisse empirischer Studien Prof. Dr. med. Dr. phil. Daniel Strech Juniorprofessor für Medizinethik Institut für Geschichte, Ethik & Philosophie der Medizin

Mehr

Begleitmedikation bei gefäßkranken Patienten Was ist evidenzbasiert? N. Attigah Klinischer Abend 27.07.2007 Therapieerfolg -Strenge Indikation -Akkurate OP-Technik -Konsequente Nachsorge -(Best Medical

Mehr

Massnahmen zur Verhinderung von postoperativen Wundinfektionen

Massnahmen zur Verhinderung von postoperativen Wundinfektionen Massnahmen zur Verhinderung von postoperativen Wundinfektionen Wo stehen wir? Was ist das Ziel? Swissnoso Symposium 12.6.2014 Bern Danielle Vuichard 1, Nicolas Troillet 2, Marie-Christine Eisenring 2,

Mehr

Fehler und Fehlerkultur im Krankenhaus

Fehler und Fehlerkultur im Krankenhaus Fehler und Fehlerkultur im Krankenhaus Dr. Nils Löber 5. Symposium Septische Unfallchirurgie und Orthopädie Ingolstadt, 28.01.2012 Zum Hintergrund des Themas und des Referenten Fehlerkultur im Krankenhaus

Mehr

Bedside-Monitor CSM-1901. Genesis of Monitoring

Bedside-Monitor CSM-1901. Genesis of Monitoring Bedside-Monitor CSM-1901 Genesis of Monitoring * Web-Anzeige zusammengesetzt Nihon Kohden weist den Weg in die Zukunft der Patientenüberwachung Arbeitsplatzoptimierung Entscheidungsunterstützende Informationen

Mehr

Qualitätsinstitute im internationalen Vergleich Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH

Qualitätsinstitute im internationalen Vergleich Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH Qualitätsinstitute im internationalen Vergleich Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH FG Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin, BerlinHECOR - Gesundheitsökonomisches Zentrum Berlin

Mehr

FORTSCHRITTLICHE KIEFERORTHOPÄDIE MIT ACTEON EQUIPMENT

FORTSCHRITTLICHE KIEFERORTHOPÄDIE MIT ACTEON EQUIPMENT Deutsch FORTSCHRITTLICHE KIEFERORTHOPÄDIE MIT ACTEON EQUIPMENT Ein innovatives Konzept Die Nachfrage nach kürzeren kieferorthopädischen Behandlungen bei Erwachsenen steigt stetig an. Traditionelle Kortikotomien

Mehr

Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich

Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich Monika Mischke, Claus Wendt Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich Literatur / Quellen: Reibling, Nadine und

Mehr

Home Monitoring in der sektorenübergreifenden. Versorgung

Home Monitoring in der sektorenübergreifenden. Versorgung Home Monitoring in der sektorenübergreifenden Versorgung BIOTRONIK // Cardiac Rhythm Management Herzschrittmacher mit Home Monitoring in der sektorenübergreifenden Versorgung VDE MedTech 2013 26. September

Mehr

TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen

TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen 118. Deutscher Ärztetag Frankfurt am Main 12.-15 Mai 2015 TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen Nicole Ernstmann IMVR Abteilung Medizinische Soziologie nicole.ernstmann@uk-koeln.de

Mehr

Human Factors Intervention. There is a Need to develop an effective methodology for generating intervention strategies.

Human Factors Intervention. There is a Need to develop an effective methodology for generating intervention strategies. Human Factors Intervention There is a Need to develop an effective methodology for generating intervention strategies. Interventions Strategien? HFIX -Human Factors Intervention Matrix- Studies When combined

Mehr

Telemedizinische Entwicklungen und Arbeitsschwerpunkte in der Anästhesiologie und Intensivmedizin

Telemedizinische Entwicklungen und Arbeitsschwerpunkte in der Anästhesiologie und Intensivmedizin Telemedizinische Entwicklungen und Arbeitsschwerpunkte in der Anästhesiologie und Intensivmedizin o. Univ.-Prof. Dr. Michael Zimpfer, M.B.A. 1 2 Fallbericht: Anaesthesiologisches Management bei einem 80-jährigen

Mehr

MUSKEL LEISTUNGSDIAGNOSE

MUSKEL LEISTUNGSDIAGNOSE MUSKEL LEISTUNGSDIAGNOSE 1 MUSKELLEISTUNGSDIAGNOSE 2 MusclePerformanceDiagnosis measure - diagnose optimize performance Motorleistung PS Muskelleistung W/kg 3 Performance development Create an individual

Mehr

Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment.

Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment. 5th Congenital Hyperinsulinism International Family Conference Milan, September 17-18 Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment. PD Dr. Thomas Meissner

Mehr

A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig, F. Sinner, B. Rønn, M. Zdravkovic, T. R. Pieber

A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig, F. Sinner, B. Rønn, M. Zdravkovic, T. R. Pieber Proportional ose Response Relationship and Lower Within Patient Variability of Insulin etemir and NPH Insulin in Subjects With Type 1 iabetes Mellitus A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig,

Mehr

Dringende SICHERHEITSINFORMATION FÜR Kunden

Dringende SICHERHEITSINFORMATION FÜR Kunden Gerät: Dringende SICHERHEITSINFORMATION FÜR Kunden CDI 100 und 101 Überwachungssystem für Hämatokrit/ Sauerstoffsättigung 2010-12 [DE] Gerätemitteilung Geschäftszeichen: FSN106 Aktion: An: Abteilung Gefäß-,

Mehr

Teleintensivmedizin. Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care. Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care

Teleintensivmedizin. Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care. Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care Teleintensivmedizin er braucht Tele-Intensivmedizin? Destatis 14.000 Absolventen 12.000 10.000 8.000 11.555 10.268 9.434 9.373 9.318 9.165 8.955 8.870 8.947 8.896 8.870 8.724 6.000 4.000 2.000 0 1993 1995

Mehr

Zufriedenheit und Lebensqualität nach Ästhetisch-Plastisch- Chirurgischen Eingriffen 15 Jahre Patientenbefragung

Zufriedenheit und Lebensqualität nach Ästhetisch-Plastisch- Chirurgischen Eingriffen 15 Jahre Patientenbefragung Zufriedenheit und Lebensqualität nach Ästhetisch-Plastisch- Chirurgischen Eingriffen 15 Jahre Patientenbefragung EMCO-Privatklinik Bad Dürrnberg/Salzburg Barbara Iris Gruber Walther Jungwirth Wieso Zufriedenheitsmessung?

Mehr

Potentiale der Telemedizin in der Versorgung von Patienten mit kardialen Implantaten

Potentiale der Telemedizin in der Versorgung von Patienten mit kardialen Implantaten Potentiale der Telemedizin in der Versorgung von Patienten mit kardialen Implantaten Prof. Dr. Steffen Behrens Vivantes Humboldt Klinikum & Klinikum Spandau 7. November 2014 Agenda Hintergrund Telemonitoring

Mehr

WS 2009/2010 Vorlesung - Spezielles Arzneimittelrecht. Mittwoch, 13. Januar 2010. Pandemie - Teil X

WS 2009/2010 Vorlesung - Spezielles Arzneimittelrecht. Mittwoch, 13. Januar 2010. Pandemie - Teil X Ministerium für,,, und WS 2009/2010 Vorlesung - Spezielles Arzneimittelrecht Mittwoch, 13. Januar 2010 Pandemie - Teil X -Dr. Michael Cramer-2010-01-13 Folie 1 Ministerium für,,, und Klinische Prüfungen

Mehr

GE Healthcare MAC 800. Verknüpfung von EKG-Daten

GE Healthcare MAC 800. Verknüpfung von EKG-Daten GE Healthcare MAC 800 Verknüpfung von EKG-Daten Mehr als ein bloßer Zugang - eine echte Verknüpfung Konnektivität ist der Schlüssel zur erweiterten EKG-Technologie. Sie benötigen nicht nur ein portables

Mehr

http://www.mig.tu-berlin.de

http://www.mig.tu-berlin.de Management im Gesundheitswesen IV: Gesundheitsökonomische Evaluation Studientypen und Datenquellen; Erfassung und Bewertung von klinischen Ergebnisparametern Querschnittstudie Überblick Studientypen Beobachtungsstudien

Mehr

Ausfüllanleitung. zum indikationsspezifischen Datensatz. für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK

Ausfüllanleitung. zum indikationsspezifischen Datensatz. für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK Ausfüllanleitung zum indikationsspezifischen Datensatz für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK Stand der letzten Bearbeitung: 10-11-2014 Version 4.1 Anamnese- und Befunddaten Angina pectoris Bitte

Mehr

Monitoring von Resistenzen in der Humanmedizin. Tim Eckmanns Robert Koch-Institut

Monitoring von Resistenzen in der Humanmedizin. Tim Eckmanns Robert Koch-Institut Monitoring von Resistenzen in der Humanmedizin Tim Eckmanns Robert Koch-Institut Unterschied Monitoring und Surveillance von Antibiotikaresistenzdaten Another task of epidemiology is monitoring or surveillance

Mehr

Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie

Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie Patientenseminar Herztransplantation Köln, 22. März 2010 Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie PD Dr. med. Jochen Müller-Ehmsen muller.ehmsen@uni-koeln.de Klinik III für Innere Medizin der

Mehr

Anästhesiologie: Objektive Messung der Anästhesietiefe: Schon bald ein Standard?

Anästhesiologie: Objektive Messung der Anästhesietiefe: Schon bald ein Standard? SCHLAGLICHTER 2004 Schweiz Med Forum 2005;5:6 8 6 Anästhesiologie: Objektive Messung der Anästhesietiefe: Schon bald ein Standard? Thomas W. Schnider, Hans-Jörg Gerig Einleitung Patienten, welche eine

Mehr

Bezeichnung Darreichungsform Stärken Zieltierarten Häufigkeit und Art der Anwendung. Clavulanic acid 10 mg. Clavulanic acid 10 mg

Bezeichnung Darreichungsform Stärken Zieltierarten Häufigkeit und Art der Anwendung. Clavulanic acid 10 mg. Clavulanic acid 10 mg Anhang I Liste der Bezeichnungen, der Darreichungsform, der Stärke des Tierarzneimittels, der Zieltierarten, der Art der Anwendung sowie des Antragsstellers/Inhabers der Genehmigung für das Inverkehrbringen

Mehr

TMF projects on IT infrastructure for clinical research

TMF projects on IT infrastructure for clinical research Welcome! TMF projects on IT infrastructure for clinical research R. Speer Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze (TMF) e.v. Berlin Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze (TMF)

Mehr

Der interessante Fall: Standardchaos?

Der interessante Fall: Standardchaos? AWMF-Arbeitskreis Ärzte und Juristen Tagung 15./16.11.2013 in Bremen Der interessante Fall: Standardchaos? Dr. iur. Volker Hertwig 1 Patientin: 67 Jahre alt Diagnose: Coxathrose rechts Therapie: Hüft-TEP

Mehr

Individuelle Intervention und Aufgabenteilung zwischen Hausarzt und Dementia Care Manager in der DelpHi-MV-Studie

Individuelle Intervention und Aufgabenteilung zwischen Hausarzt und Dementia Care Manager in der DelpHi-MV-Studie Individuelle Intervention und Aufgabenteilung zwischen Hausarzt und Dementia Care Manager in der DelpHi-MV-Studie Dr. Adina Dreier, M.Sc. Institut für Community Medicine, Abt. Versorgungsepidemiologie

Mehr

Morbus Bosporus. Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Morbus Bosporus. Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Morbus Bosporus Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Inhalt Aktuelle Studien Arzt-Patienten-Verhältniss Beeinflusst ein türkischer Migrationshintergrund

Mehr

Post-Market-Surveillance & PMCF Wann ist eine PMCF-Studie angezeigt? PD Dr. med. Ulrich Matern

Post-Market-Surveillance & PMCF Wann ist eine PMCF-Studie angezeigt? PD Dr. med. Ulrich Matern Post-Market-Surveillance & PMCF Wann ist eine PMCF-Studie angezeigt? PD Dr. med. Ulrich Matern Das Gesetz Clinical investigations shall be performed unless it is duly justified to rely on existing clinical

Mehr

ARTCLINE GmbH BMBF-Innovationsforum Bioaktive Zellfilter. März 2011

ARTCLINE GmbH BMBF-Innovationsforum Bioaktive Zellfilter. März 2011 ARTCLINE GmbH BMBF-Innovationsforum Bioaktive Zellfilter März 2011 Aktueller Stand der Extrakorporalen Zelltherapie für Sepsis-Patienten SEPSIS 1,5 Mio. Tote in Industrieländern Definition: = Generalisierte

Mehr

slides alcohol prk.wmv

slides alcohol prk.wmv Pain and functioning post Alcohol PRK vs. -PRK: A prospective Intra-individual Comparison Toam Katz, Gisbert Richard, S. J. Linke Subjektive Entwicklung der Schmerzsymptomatik und Funktion nach Alcohol

Mehr

Die neue Rolle von Kindern im Arzneimittelrecht und ihre praktischen Konsequenzen. Was hat mein Kind von der EU? Prof. Dr. med. Joachim Boos, Münster

Die neue Rolle von Kindern im Arzneimittelrecht und ihre praktischen Konsequenzen. Was hat mein Kind von der EU? Prof. Dr. med. Joachim Boos, Münster Die neue Rolle von Kindern im Arzneimittelrecht und ihre praktischen Konsequenzen Was hat mein Kind von der EU? Prof. Dr. med. Joachim Boos, Münster Bayer Werbung um 1900: Heroin, das ideale Sedativum

Mehr

Schmerz erkennen aber wie?

Schmerz erkennen aber wie? Schmerz erkennen aber wie? Doris Grünewald Algesiologische Fachassistenz Interdisziplinäre Schmerztherapie Charité Campus Mitte 0 U N I V E R S I T Ä T S M E D I Z I N B E R L I N Ebenen und Indikatoren

Mehr

Sekundärprävention von TVT/LE

Sekundärprävention von TVT/LE Sekundärprävention von TVT/LE Sekundärprävention TVT/ LE Studienlage Rivaroxaban (Xarelto ) Dabigatranetexilat (Pradaxa ) Apixaban (Eliquis ) Edoxaban (Lixiana ) Vergleich der 4 Substanzen bezogen auf

Mehr

3D-Printing in der computerassistierten Chirurgie

3D-Printing in der computerassistierten Chirurgie 3D-Printing in der computerassistierten Chirurgie Prof. Dr.-Ing. Stefan Weber ARTORG - Forschungszentrum ISTB - Institut für chirurgische Technologien und Biomechanic Universität Bern The ARTORG Center

Mehr

Zunehmende Gefahren durch resistente Bakterien in Deutschland: 7 Schritte zur Vermeidung unnötiger Antibiotikatherapie

Zunehmende Gefahren durch resistente Bakterien in Deutschland: 7 Schritte zur Vermeidung unnötiger Antibiotikatherapie Zunehmende Gefahren durch resistente Bakterien in Deutschland: 7 Schritte zur Vermeidung unnötiger Antibiotikatherapie Prof. Mathias Herrmann Universitätskliniken des Saarlandes Homburg/Saar Mikrobielle

Mehr

Risikominimierung bei der Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen im Pflegesektor

Risikominimierung bei der Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen im Pflegesektor Risikominimierung bei der Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen im Pflegesektor WiMi-Care Zwischenworkshop Alexander Steffen 04. November 2010 Agenda 01. Einleitung 02. Normen als Grundlage 03.

Mehr

Es kommt sehr häufig vor, dass Patienten in der Nacht aufwachen und eine Weile wach liegen.

Es kommt sehr häufig vor, dass Patienten in der Nacht aufwachen und eine Weile wach liegen. Erkennt den Schlaf Es kommt sehr häufig vor, dass Patienten in der Nacht aufwachen und eine Weile wach liegen. WENN PATIENTEN DIE DRUCKABGABE DANN ALS UNANGENEHM EMPFINDEN, KANN IHNEN DAS WIEDEREINSCHLAFEN

Mehr

Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung. Erfahrungen aus Deutschland - unter besonderer Berücksichtigung medizinischer Leitlinien

Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung. Erfahrungen aus Deutschland - unter besonderer Berücksichtigung medizinischer Leitlinien Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung Erfahrungen aus Deutschland - unter besonderer Berücksichtigung medizinischer Leitlinien Prof. Dr. Günter Ollenschläger Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin,

Mehr

Digital Customer Experience Notwendiges Übel oder überlebenswichtige Notwendigkeit? Datalympics, 2. Juli 2014

Digital Customer Experience Notwendiges Übel oder überlebenswichtige Notwendigkeit? Datalympics, 2. Juli 2014 Digital Customer Experience Notwendiges Übel oder überlebenswichtige Notwendigkeit? Datalympics, 2. Juli 2014 Digitale Realität Die Welt verändert sich in rasantem Tempo Rom, Petersplatz, März 2013 Franziskus

Mehr

Cardiac Monitoring in Motion. Work-Life-Balance to go.

Cardiac Monitoring in Motion. Work-Life-Balance to go. Cardiac Monitoring in Motion. Work-Life-Balance to go. Cardiac Monitoring in Motion. Moderne Medizin reicht über die Arztpraxis hinaus. Herzmessungen mit clue medical immer und überall. Ärzte und Patienten

Mehr

Safety-Venenverweilkanülen

Safety-Venenverweilkanülen Safety-Venenverweilkanülen Vascular Access Schützt Sie und Ihr Pflegeteam gegen Nadelstichverletzungen und dadurch bedingte Infektionen Passiv ist besser Haben Sie oder einer Ihrer Kollegen sich schon

Mehr

Klinische Forschung. Klinische Forschung. Effectiveness Gap. Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin. Conclusion

Klinische Forschung. Klinische Forschung. Effectiveness Gap. Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin. Conclusion Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin Klinische Forschung 00qm\univkli\klifo2a.cdr DFG Denkschrift 1999 Aktuelles Konzept 2006 Workshop der PaulMartiniStiftung Methoden der Versorgungsforschung

Mehr

Qualitätsindikatoren: Mehrwert für Patienten

Qualitätsindikatoren: Mehrwert für Patienten Biersdorfer Gespräche 19. September 2014, Berlin Dr. Christof Veit BQS-Institut Qualitätsindikatoren: Mehrwert für Patienten QS- Länder USA Kanada Österreich Schweiz England Dänemark Schottland Niederlande

Mehr

Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie

Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie Was ist Zahnarztangst bzw. Dentophobie? Unter dem Begriff Dentophobie versteckt sich eine häufig belastende, übersteigerte Angst vor Zahnbehandlungen

Mehr

ORIGINAL MAQUET VERBRAUCHSMATERIAL FÜR GARANTIERTE LEISTUNG ORI INAL ZÄHLT

ORIGINAL MAQUET VERBRAUCHSMATERIAL FÜR GARANTIERTE LEISTUNG ORI INAL ZÄHLT ORIGINAL MAQUET VERBRAUCHSMATERIAL FÜR GARANTIERTE LEISTUNG ORI INAL ZÄHLT G 2 Systeme für die Intensivstation Verbrauchsmaterial Schnittstellen Befeuchtung und Filter Überwachung Upgrades u. Innovationen

Mehr

Universitätsklinikum Ulm Klinik für Anästhesiologie Geschäftsführender Direktor: Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Michael Georgieff

Universitätsklinikum Ulm Klinik für Anästhesiologie Geschäftsführender Direktor: Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Michael Georgieff Universitätsklinikum Ulm Klinik für Anästhesiologie Geschäftsführender Direktor: Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Michael Georgieff Vergleich einer Interskalenus-Blockade mit Ropivacain, einer intra-artikulären

Mehr

EIRUS. 100% Genauigkeit * 0:00:01. EIRUS kontinuierliches Glukose- und Laktat-Monitoring setzt den Standard. Vorsicht Lücke LAKTAT MONITORING

EIRUS. 100% Genauigkeit * 0:00:01. EIRUS kontinuierliches Glukose- und Laktat-Monitoring setzt den Standard. Vorsicht Lücke LAKTAT MONITORING EIRUS kontinuierliches Glukose- und Laktat-Monitoring setzt den Standard LAKTAT MONITORING Vorsicht Lücke 2 Metabolite: Glukose und Laktat GLUKOSE MONITORING 1 Ein Mehrzweckkatheter 0:00:01 Eine Messung

Mehr

BEDEUTUNG DES INTRAOPERATIVEN NEUROMONITORING DURCHFÜHRUNG UND RISIKEN. Kathleen Seidel

BEDEUTUNG DES INTRAOPERATIVEN NEUROMONITORING DURCHFÜHRUNG UND RISIKEN. Kathleen Seidel IG-NOPPS 2010 BEDEUTUNG DES INTRAOPERATIVEN NEUROMONITORING DURCHFÜHRUNG UND RISIKEN Kathleen Seidel Universitätsklinik für Neurochirurgie (Direktor: Prof. Dr. Andreas Raabe) Inselspital, Universität Bern

Mehr

3. Symposium zur Versorgungsforschung, Bern

3. Symposium zur Versorgungsforschung, Bern 3. Symposium zur Versorgungsforschung, Bern Oliver Reich, PhD, Leiter Gesundheitswissenschaften, Helsana-Gruppe, 4. November 2014 Mathias Früh, Department of Health Sciences, Helsana-Group, P.O. Box, 8081

Mehr

1. Wie ich mein eigenes Leben und Sterben sehe

1. Wie ich mein eigenes Leben und Sterben sehe Herausgegeben von: GGG Voluntas, Medizinische Gesellschaft Basel, Universitätsspital Basel Name, Vorname: Geburtsdatum: Aktuelle Adresse Strasse, PLZ, Ort: 1. Wie ich mein eigenes Leben und Sterben sehe

Mehr

Hausärztliche Fortbildung Referententandem aus Hausarzt und Diabetologe

Hausärztliche Fortbildung Referententandem aus Hausarzt und Diabetologe Hausärztliche Fortbildung Referententandem aus Hausarzt und Diabetologe Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes Michael Jecht GK und MVZ Havelhöhe Diabetologie Kladower Damm 221, 14089 Berlin mjecht@t-online.de

Mehr

Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation

Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation Eine Betrachtung im Kontext der Ausgliederung von Chrysler Daniel Rheinbay Abstract Betriebliche Informationssysteme

Mehr

Der chronische Schmerzpatient und der Schmerzpatient in der Palliativmedizin. Klinik für Palliativmedizin Universitätsklinikum Aachen

Der chronische Schmerzpatient und der Schmerzpatient in der Palliativmedizin. Klinik für Palliativmedizin Universitätsklinikum Aachen Der chronische Schmerzpatient und der Schmerzpatient in der Palliativmedizin Osteoporose, 69-jährige Patientin Anamnese: Pemphigoid bd. Augen, Z. n. 3x Keratoplastik, Steroide seit 1991 Seit 1989 tgl.

Mehr

healthcare within reach Mindray VS-900 Vitalzeichen intelligent gemacht

healthcare within reach Mindray VS-900 Vitalzeichen intelligent gemacht healthcare within reach Mindray VS-900 Vitalzeichen intelligent gemacht Elektronische Patientenakte: Immer aktuell, überall verfügbar Sichere Daten und kurze Entscheidungswege sind elementare Grundlagen

Mehr

Unsere Experten. und Autoren auch noch weitere Quellen genutzt. Angaben stammen von den jeweiligen Beratern bzw. Unternehmen.

Unsere Experten. und Autoren auch noch weitere Quellen genutzt. Angaben stammen von den jeweiligen Beratern bzw. Unternehmen. Medical Tribune Praxis-Handbuch Experten 271 Unsere Experten An diesem Buch haben verschiedene Experten mitgewirkt, indem sie Know-how und Material beigesteuert haben. Es sind auf die Beratung, Betreuung

Mehr

SCHÖNE ZÄHNE MIT ZAHNIMPLANTATEN

SCHÖNE ZÄHNE MIT ZAHNIMPLANTATEN SCHÖNE ZÄHNE MIT ZAHNIMPLANTATEN 1 Pjetursson BE, Karoussis I, Bürgin W, Brägger U, Lang NP. Patients satisfaction following implantherapy. A 10-year prospective cohort study. Clin Oral Implants Res 2005;16:185-193.

Mehr

Osteoporose, Spondylarthropathien

Osteoporose, Spondylarthropathien KLINIK UND POLIKLINIK FÜR INNERE MEDIZIN I Osteoporose, Spondylarthropathien Dr. med. Nadine Schneider Teriparatid oder Alendronat bei Glukokortikoidinduzierter Osteoporose? (Saag et al. NEJM 2007; 357:2028-39)

Mehr

Informationssysteme im Gesundheitswesen. Institut für Medizinische Informatik

Informationssysteme im Gesundheitswesen. Institut für Medizinische Informatik Informationssysteme im Gesundheitswesen Institut für Medizinische Informatik Informationssysteme im Gesundheitswesen Organisatorisches Organisatorisches Vertiefungsmodul für Wirtschaftsinformatikstudenten

Mehr

Journal. Anästhesie. Der bispektrale Index: Sinnvolles Monitoring oder unnötiger Luxus? Reorganisation SBK. Nr. 4 / Dezember 2009

Journal. Anästhesie. Der bispektrale Index: Sinnvolles Monitoring oder unnötiger Luxus? Reorganisation SBK. Nr. 4 / Dezember 2009 Anästhesie Journal Schweizerische Interessengemeinschaft für Anästhesiepflege SIGA Fédération suisse des infirmières Nr. 4 / Dezember 2009 et infirmiers anesthésistes FSIA Federazione svizzera infermiere

Mehr

Modularität..., Flexibilität..., Zuverlässigkeit...,

Modularität..., Flexibilität..., Zuverlässigkeit..., Bedside Monitor Modularität..., Flexibilität..., Zuverlässigkeit..., Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung hochwertiger medizinischer Geräte führt NIHON KOHDEN die erfolgreiche

Mehr

Einsatz neuer Medikamente: GLP1-Analoga & DPP4-Hemmer

Einsatz neuer Medikamente: GLP1-Analoga & DPP4-Hemmer 16. Welt Diabetes Tag an der Charité Einsatz neuer Medikamente: GLP1-Analoga & DPP4-Hemmer Lenka Bosanska Was bedeutet: GLP-1 DPP-4 Hormone des Glucosestoffwechsels Pankreas (Bauchspeicheldrüse) Insulin

Mehr

Klinische Besonderheiten alter und hochaltriger Patienten einer geriatrischen Schlaganfalleinheit der Jahre 2007 bis 2009

Klinische Besonderheiten alter und hochaltriger Patienten einer geriatrischen Schlaganfalleinheit der Jahre 2007 bis 2009 Klinische Besonderheiten alter und hochaltriger Patienten einer geriatrischen Schlaganfalleinheit der Jahre 2007 bis 2009 Epidemiologie und Prämorbidität Der Vortrag enthält Teile der Dissertation des

Mehr

Entwicklungsland Deutschland

Entwicklungsland Deutschland Presseinformation Polytech Silimed Europe GmbH Medizin/Beauty Entwicklungsland Deutschland Aus Deutschland kommen die verträglichsten Brustimplantate - genutzt werden sie aber vorwiegend im europäischen

Mehr

Komplementäre und alternative Therapiemethoden

Komplementäre und alternative Therapiemethoden Komplementäre und alternative Therapiemethoden M.W. Beckmann Inanspruchnahme komplementärer Therapien bei Brustkrebs 78% mindestens eine Therapiemethode 43% zwei oder mehr 23% drei oder mehr (außer Physiotherapie)

Mehr

HER2-positives Mammakarzinom im Fokus Innovative Behandlungsstrategien für Patientinnen mit Brus

HER2-positives Mammakarzinom im Fokus Innovative Behandlungsstrategien für Patientinnen mit Brus HER2-positives Mammakarzinom im Fokus Innovative Behandlungsstrategien für Patientinnen mit Brus HER2-positives Mammakarzinom im Fokus Innovative Behandlungsstrategien für Patientinnen mit Brustkrebs München

Mehr

Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen

Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen von Dr. Christine Amrhein und Fritz Propach In diesem Dossier behandeln wir u.a. folgende Themen: Was ist Psychotherapie? Was ist ein Psychotherapeut?

Mehr

Depression und autobiographisches Gedächtnis. Daniel Konermann

Depression und autobiographisches Gedächtnis. Daniel Konermann Depression und autobiographisches Gedächtnis Daniel Konermann Was ist autobiographisches Gedächtnis? 2 Autobiographical Memory Test (AMT) von Williams und Broadbent (1986) Nennen sie auf die im Folgenden

Mehr

Pharmakovigilanz Basics und Beispiele Gemeinsame Fortbildungs- und Informationsveranstaltung von AkdÄ und AMK am 11.07.

Pharmakovigilanz Basics und Beispiele Gemeinsame Fortbildungs- und Informationsveranstaltung von AkdÄ und AMK am 11.07. Pharmakovigilanz Basics und Beispiele Gemeinsame Fortbildungs- und Informationsveranstaltung von AkdÄ und AMK am 11.07.2015 in Berlin Dr. med. Thomas Stammschulte 13. Juli 2015 Interessenkonflikte Referent

Mehr