Infobrief Nr. 7, Kiel,

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1 Infobrief Nr. 7, Kiel, Durchwachsene Saison Gute Stimmung. Die Stimmung unter den touristischen Akteuren ist besser als die Lage - auf diese Kurzformel lassen sich eine Reihe aktueller Informationen und Indikatoren zur Tourismusentwicklung in Schleswig-Holstein bringen: Der Konjunkturklima-Index des Gastgewerbes hat sich nach seinem Tiefpunkt im Frühjahr 2003 deutlich erholt und liegt im November 2004 wieder auf der magischen 120-Punkte-Linie. Gleichwohl sank der Umsatz im Gastgewerbe von Januar bis Juli 2004 um 1,4% und setzt damit die Talfahrt des letzten Jahres fort. Ein kleiner Trost: Bundesweit waren 2,1% Rückgänge zu verkraften. Weitere Anzeichen für eine leichte Belebung und einen Hoffnungsschimmer ist ein Anstieg der Beschäftigten im Gastgewerbe um 2,7%, Schleswig- Holstein liegt hier erfreulich deutlich über dem Bundestrend von +0,5%. Auch die Zahl der Insolvenzen im Gastgewerbe des Landes ist im 1. Halbjahr 2004 gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen, allerdings weniger deutlich als in Mecklenburg- Vorpommern und in Niedersachsen. Die Zimmerauslastung der Hotels lag in Schleswig-Holstein im Zeitraum Januar bis August 2004 bei 43,1% und damit erfreulich höher als in Niedersachsen (37,8%), aber deutlich niedriger als in Mecklenburg-Vorpommern (50,7%) Konjunkturklima-Index des Gastgewerbes I/1993 II/1993 I/1994 II/1994 I/1995 II/1995 I/1996 II/1996 I/1997 II/1997 I/1998 II/1998 I/1999 II/1999 I/2000 II/2000 I/2001 II/2001 I/2002 II/2002 I/2003 II/2003 I/2004 II/2004 Quelle: IHKn Schleswig-Holstein 1

2 Städte im Aufwind - der Incomingmarkt sorgt für leichtes Plus Die zwei wichtigsten Nachfragesegmente für den Schleswig-Holstein-Tourismus sind der Tages- und der Übernachtungstourismus. Leider liegen nur für die Übernachtungen (in gewerblichen Betrieben) bundesweit vergleichbare Daten vor - und diese erklären die gezeigten, unbefriedigenden Fakten zum Schleswig-Holstein-Tourismus: Von Januar bis August 2004 sanken die Übernachtungszahlen um 5,1%. In Deutschland insgesamt konnte sich die Zahl der Übernachtungen trotz eines im Vergleich zum Vorjahr sehr mäßigen Sommers dagegen auf einem gleich bleibenden Niveau behaupten (+0,1%). Allerdings ist dieses Ergebnis nur auf die ausgesprochen positive Entwicklung der Übernachtungen ausländischer Gäste zurückzuführen. Während das Übernachtungsvolumen aus dem Inlandstourismus um -1,1% zurückging, verzeichnete das Aufkommen aus dem Ausland von Januar bis August 2004 einen Anstieg von 9,0%! Im Vergleich der Bundesländer sind die drei Stadtstaaten die Gewinner: Berlin (+17,0%) und Bremen (+11,5%) weisen zweistellige Zuwachsraten auf, und auch Hamburg erreicht erfreuliche +8,0%. Unter den Flächenstaaten fällt die Bilanz lediglich für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und das Saarland positiv aus. Am schwersten wurden jedoch in diesem Jahr die Küstenländer von dem verhaltenen Sommer getroffen. Im Vergleich zum Minus in Schleswig-Holstein blieben die Verluste in Niedersachsen mit -1,0% überschaubar. Bemerkenswert ist, dass Mecklenburg-Vorpommern, das bisher unbeeindruckt von Wetter und allgemeinen Entwicklungen in den letzten Jahren immer positive Zahlen geschrieben hatte, nunmehr mit -6,0% erstmals Schlusslicht der bundesweiten Entwicklung ist. Im Jahr zuvor war noch ein Anstieg von +5,1% erreicht worden. Doch der Verdrängungswettbewerb um den Inlandsreisemarkt hat nun auch Mecklenburg-Vorpommern erreicht. Die Zeiten ungebrochenen Wachstums sind vorüber. Bundesländer im Vergleich: Gewerbliche Übernachtungen Januar-August 2004 ggü. Vorjahreszeitraum in % 20 Berlin Sachsen- Anhalt Hamburg 0 Schlesw.- Branden- Rheinl.- Saar- Holst. burg Hessen Pfalz 0 land Bayern Nieders. Thüringen Ba-Wü NRW Sachsen Bremen -5 Mecklenb.- Vorp. -10 Quelle: Statistisches Bundesamt, 2004 (einschl. Camping) 2

3 Reisegebiete Schleswig-Holsteins u. übrige Küstenreisegebiete im Vergleich: Veränderung der gewerbl. Übernachtungen Jan. bis Aug. ggü. Vorjahreszeitraum in % Rügen / Hiddensee MV - 6,5 Mecklenb. Ostseeküste MV -7,7 Ostfriesische Inseln NI -1,6 Übriges Binnenland SH -1,8 Vorpommern MV -4,1 Ostsee SH -5,6 Nordsee SH -5,8 Holsteinische Schweiz SH -6,2 Quelle: Statistisches Bundesamt, 2004 (einschl. Camping) Die Übernachtungsverluste der Reisegebiete in Schleswig-Holstein liegen mit Ausnahme des Übrigen Binnenlandes, wo die Rückgänge mit -1,8% relativ erträglich geblieben sind, bei mindestens -5,6%. Die Holsteinische Schweiz zeigt mit Übernachtungsrückgängen von -6,2% gar die größten Verluste. Der Vergleich mit den anderen Küstenreisegebieten in Deutschland zeigt, dass sich die niedersächsische Küste nach dem durchwachsenen Sommer noch am besten behauptet hat. Tatsächlich konnte die Nordseeküste von Niedersachsen sogar als einziges Küstenreisegebiet ein positives Ergebnis von +2,6% erzielen. Die beiden Küstengebiete Schleswig-Holsteins liegen im Mittelfeld, während die Mecklenburgische Ostseeküste (-7,7%) und Rügen/ Hiddensee (-6,5%) von der amtlichen Statistik als Verlierer mit den schwerwiegendsten Übernachtungsverlusten von -6,5% und -7,7% ausgewiesen werden. 2,6 Nordseeküste NI Entsprechend der Übernachtungsentwicklung ist die Einschätzung der Lage durch die Touristiker von Schleswig-Holstein verhalten: Nur 34% der im Rahmen des Stimmungsbarometers vom dwif im Oktober 2004 Befragten sind mit der Saison zufrieden, wobei viele der 66% Unzufriedenen dies vor allem auf das Geschäft mit den Tagesausflüglern beziehen. Neben dem im Vergleich zum Vorjahr relativ schlechten Wetter spielt hier immer noch die Ferienregelung eine gewisse Rolle. Realistischer Weise hat man sich auch bezüglich der Erwartungen an die kommende Wintersaison auf Stagnation eingerichtet: Knapp 90% der Tourismusexperten des Landes gehen bei Ankünften, Übernachtungen und Tagesausflüglern von einem gleich bleibenden Niveau aus. Hohe Verluste im Sommer Insbesondere der August schloss in Schleswig-Holstein mit Übernachtungsrückgängen von mehr als 10% sehr negativ ab, obwohl gerade dieser Monat der Ferienschwerpunkt in Nordrhein-Westfalen war, das für Schleswig-Holstein einen der Hauptquellmärkte darstellt. Auch in Niedersachsen fiel der August schwächer aus als im Vorjahr. Doch die Verluste waren im Vergleich zu Schleswig-Holstein deutlicher geringer. Der Juli veränderte sich sowohl in Schleswig-Holstein als auch in Niedersachsen nur geringfügig. Am höchsten waren die sommerlichen Übernachtungsrückgänge jedoch in Mecklenburg-Vorpommern. Dort waren sowohl im Juli Verluste von - 6,2% als auch im August von -12,2% zu vermelden. 3

4 Unterschiedlich hohe Verluste aus einzelnen Quellmärkten Tourismusindikator Saisonverlauf in Ostholstein (ohne Gäste aus Schleswig-Holstein) Basis: Geldautomatennutzung bei der Sparkasse Ostholstein dwif Juni Juli Aug. Sep Jan. Feb. März Apr. Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Quelle: Sparkasse Ostholstein, 2004 Der Saisonverlauf im Jahr 2004 einschließlich der Auswirkungen der Ferienregelung spiegeln sich auch in den Fremdabhebungen an den Geldausgabeautomaten der Sparkassen in Schleswig- Holstein wider, mit Hilfe derer sich die Herkunftsstruktur der Inlandsgäste sehr gut erfassen lässt. Stand September : 100, : 97,75 ferienzeit in Nordrhein-Westfalen zurückzuführen, die 2004 schon eine Woche (22.7.) früher als im Vorjahr begannen. Insgesamt ergaben sich bei fast allen Quellbundesländern Rückgänge. Aus Nordrhein-Westfalen -4%, bei Gästen aus Rheinland- Pfalz, Baden-Württemberg oder Bayern lagen sie zwischen -7% und -8,5%, wobei hier die Ostseeküste und Fehmarn stärker betroffen waren als die Holsteinische Schweiz. Dass sich die Sparkassendaten hervorragend für Quellmarktanalysen und -marketing nutzen lassen, zeigt das Beispiel NRW- Kunden in Plön, Lübeck und Neumünster mit zum Teil erheblichen Unterschieden im Jahresverlauf. So stellt die Sparkasse Ostholstein aufgrund der anhaltenden Verkürzung des Ferienkorridors einen ähnlichen Saisonverlauf bei den Abhebungen fest wie im Vorjahr, das sich von den Jahren zuvor durch eine Zuspitzung der Saisonalität auf den August bereits deutlich unterschied. Allerdings waren im August 2004 noch Rückgänge und im Juli leichte Zugewinne im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Diese Veränderungen sind größtenteils auf die Sommer- Veränderung der Verfügungen von Kunden aus Nordrhein-Westfalen in ausgewählten SPK-Geschäftsgebieten (2004 ggü. 2003; in % je Monat) Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Plön Lübeck Neumünster Quelle: dwif 2004, Datengrundlage Schleswig-Holsteinische Sparkassen 2003 und

5 Trendwende bei den Erlebnisbädern? Entwicklung der Besucherzahlen nach Angebotstypen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (in %) Jan - Sept 04 ggü. Jan - Sept Quartal 04 ggü. 3. Quartal 03 Sonstige Einrichtungen Museen -4,6-5,8 Naturinfo- Zentren -0,8-3,4 0,2-1,1 Alle Wetterstationen 7,7 12,9 Erlebnisbäder menhängt. Nach kontinuierlichen Verlusten der letzten drei Jahre deutet sich bei ihnen für das Gesamtjahr erstmals eine Trendwende an. Eine positive Entwicklung konnte auch bei den Erlebnisbädern in Niedersachsen festgestellt werden, allerdings fiel diese nicht so deutlich aus (+2% bis September 2004) ,1-11,7 Quelle: Wetterstationen des s TourismusBarometers, 2004 Nachdem die insgesamt 57 touristischen Wetterstationen in Schleswig-Holstein bereits am Ende des Jahres 2003 einen Rückgang bei den Besucherzahlen von 0,9% zu verzeichnen hatten, setzt sich dieser Trend bis einschließlich des dritten Quartals des Jahres 2004 weiter fort. Im Durchschnitt aller Freizeiteinrichtungen ging die Besucherzahl bislang um 1,1% zurück. Dabei ereigneten sich die höchsten Verluste im März und April sowie im August und September. In den niedersächsischen Wetterstationen waren die Verluste allerdings noch höher, dort wurden bis September % weniger Besucher gezählt. Die Entwicklung der Besucherzahlen nach den verschiedenen Angebotstypen zeigt in Schleswig-Holstein fast in allen Bereichen Rückgänge. Lediglich Erlebnisbäder konnten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich steigern, was sicherlich mit den Wetterbedingungen des Sommers zusam- Tausende Die Museen in Schleswig-Holstein konnten hingegen nicht vom Wetter profitieren. Diese setzen wie auch in Niedersachsen ihre seit 2000 zu beobachtende Talfahrt weiter fort. Die Naturinfo-Zentren Schleswig-Holsteins, die im letzten Jahr noch einen Besucheranstieg von über 10% (Gesamtjahr 2003) vermelden konnten, werden wohl am Ende des Jahres Besucherverluste ausweisen müssen. Die Entwicklung verlief hier jedoch sehr unterschiedlich: Jeweils die Hälfte der Einrichtungen weist Rückgänge bzw. Zuwächse aus. Im Vergleich dazu fällt auf, dass die Naturinfo-Zentren in Niedersachsen ihre Besucherzahlen verbessern konnten. Veränderungen der Besucherzahlen Januar bis September im Jahresvergleich (abs. und in %) ,5% +9,5% -5,4% -4,3% +0,6% -4,4% +14,7% -5,7% Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep -9,4% Quelle: Wetterstationen des s TourismusBarometers,

6 Stimmungsbarometer Herbst 2004 Zweimal jährlich werden rund 30 Touristikerinnen und Touristiker des Landes zur Lage, aktuellen Entwicklungen und Problemen befragt. Nachfragetrend: Kurz und gut Der Last Minute-Trend hält offensichtlich immer mehr Einzug in das Feriengeschäft an Nord- und Ostsee: Die Tourismusverantwortlichen registrieren eine steigende Zahl kurzfristig gebuchter Kurzreisen, während die Nachfrage nach Aufenthalten von länger als zwei Wochen immer mehr zurück geht. Entsprechend besser lassen sich Pauschalen verkaufen, wobei allerdings die Regel gilt: Entweder richtig gut, dann darf s auch etwas teurer sein, oder preiswert. Fast alle Befragten berichten von immer preissensibleren Kunden. Die Zeit schwammiger Allround-Pauschalen ohne klares Profil ist daher vorbei. Dass Preisaggressivität sich lohnt, wenn die Offerte passt, zeigten Erfolge wie das SMART-Roadster-Angebot oder maßgeschneiderte Wellnesspauschalen. Völlig marktkonform ist also die Strategie vieler Orte und Leistungsanbieter, in der Produktentwicklung auf wichtige Trendmärkte der nächsten Jahre zu setzen: Wellness und Familien stehen - jedenfalls laut Stimmungsbarometer - dabei im Mittelpunkt. Im Vergleich zur Vorjahresbefragung steigen offensichtlich zudem die Bemühungen um die Natur-, Rad-, Reit-, Wasser- und Golftouristen. Diese Entwicklung ist angesichts der Tatsache, dass der klassische Ferienaufenthalt immer mehr ergänzt wird (nicht unbedingt abgelöst) durch Kurzreisen mit ganz speziellen Reisemotiven, in jedem Fall richtig und notwendig. Allerdings fällt auf, dass der Winter noch kaum ein Thema in der Angebotspolitik zu sein scheint, sieht man von Wellnesspauschalen und einigen wenigen Events einmal ab. Vielmehr wird beklagt, dass die kalte Jahreszeit noch zu schwach entwickelt ist, aber wo kein Angebot, da auch kein Käufer! Professionalisierung im Vertrieb schreitet voran Mindestens ebenso wichtig wie ein erheblicher Ausbau der Angebotspolitik ist ein immer professionellerer Vertrieb. Auch hier fallen die Bemühungen der letzten Jahre offensichtlich überwiegend auf fruchtbaren Boden; vor allem das Kooperationsklima scheint sich verbessert zu haben. Der Wehrmutstropfen: An der Nordsee ist die Einschätzung darüber deutlich kritischer als im übrigen Land. Positiv gewürdigt werden v.a. Professionalität und Geschwindigkeit der TASH, aber auch zwischen vielen Partnern auf den Orts- und Regionalebenen scheint es, bei allen Diskussionen und Unzufriedenheiten im Detail, Fortschritte und die Überwindung einiger Kirchtürme zu geben. Dies zeigt sich u.a. daran, dass verstärkt Kooperationen im organisatorischen Bereich eingegangen werden, z.b. gemeinsamer Prospektversand, gemeinsame Messeauftritte, Fusionen von Organisationen etc. Und auch beim Online- und Veranstaltermarketing versucht man, die Effizienz durch Kooperation zu erhöhen. Auffällig ist auch: Die Suche nach einem komplexen Vertriebsmix nimmt zu, sei es über Kooperationen mit Industrie- bzw. Medienpartnern, die Platzierung als Location in Fil- Wie bewerten Sie die Effektivität der Zusammenarbeit mit anderen Tourismusorganisationen im Vergleich zu den Vorjahren? In % der Befragten Besser Gleich Schlechter mit der TASH 50% 42% 8% mit anderen Orten 56% 40% 4% mit weiteren (regionalen) Organisationen 48% 28% 24% Quelle: dwif, Stimmungsbarometer Oktober

7 men oder Serien, die Einführung von Rabattsystemen, den Ausbau des Onlinevertriebs oder die Forcierung des Gruppengeschäftes. Die Beibehaltung erfolgreicher traditioneller sowie die Erschließung neuer Vertriebswege wirft jedoch eine Fülle von Fragen auf: Zielgruppenzuschnitt, Effizienz, Dauerengagement statt verpuffender Einmalaktionen u.v.a.m.? Zur Vermeidung ineffizienter und teurer Versuch-und- Irrtum-Initiativen ist hier also erheblicher Informations-, Aufklärungs- und Beratungsbedarf erkennbar! Rückenwind für Investitionsoffensive Im April 2004 war durch das Sparkassen- TourismusBarometer die Aufmerksamkeit auf dringend notwendige Qualitätsverbesserungen in der touristischen Infrastruktur gelenkt worden. Seitdem ist im Land vielfach darüber diskutiert worden. Das Stimmungsbarometer fragte daher jetzt nach dem Bekanntheitsgrad der vom Tourismusverband Schleswig-Holstein konzipierten und initiierten Investitionsoffensive und wollte wissen, inwieweit die Touristiker diese für notwendig halten. Das Ergebnis ist überzeugend: 65% der Befragten war die Investitionsoffensive bereits bekannt. 88% halten sie für absolut notwendig. Die 12% Skeptiker sind nicht gegen die Initiative als solche, sondern fürchten um ihre Finanzierbarkeit. Noch Diskussionsbedarf gibt es im Hinblick auf die Gretchenfrage: Wie hält s das Land mit neuen Infrastruktureinrichtungen? Die Meinungen gehen hier auseinander - das Lager derer, die die Qualitätsverbesserung der bestehenden Infrastruktur vor einem Bau neuer Anlagen favorisieren, ist - zumindest im Stimmungsbarometer - ebenso groß wie das derjenigen, die dem zwar keineswegs grundsätzlich widersprechen, sich aber Akzente durch Leuchttürme wünschen: Sei es ein Robinson Club, Seien es mehr Ketten- und Spitzenbetriebe im 5-Sterne-Bereich oder Ein (spektakuläres) kulturtouristisches Highlight, wie z.b. ein herausragendes Museum. Die Debatte hierüber könnte man mit einem salomonischen sowohl als auch zwar bequem verkürzen. Dennoch sollte man angesichts der dynamischen Entwicklungen in Mecklenburg-Vorpommern, Dänemark und bei den anderen Nord- und Ostseeanrainern durchaus eine Position zum Thema Leuchttürme im Land beziehen. Für richtig befunden wird zudem die inhaltliche Ausrichtung sowohl auf die öffentliche, als auch auf die private Infrastruktur (Beherbergungsgewerbe). Die Experten des Landes mahnen allerdings an, dass auch vier weitere Bereiche dabei nicht vernachlässigt werden dürfen: Die Gastronomie, Die Verkehrssituation (Erschließung Straße, Bahn, ÖPNV), Das Marketing, Die Servicequalität. 7

8 Aktuelles vom Sparkassen- TourismusBarometer 2005 Spezialmodulthemen 2005 Die Spezialmodulthemen für das Barometerjahr 2005 widmen sich folgenden Themen. Thema 1: Kundenorientierte Datengewinnung in Tourismusorten Die Ergebnisse des S TourismusBarometers sollen in Zukunft auch auf kommunaler Ebene verstärkt Nutzen stiften. Vor diesem Hintergrund wurde ein gemeinsames Spezialmodul für Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Ostdeutschland auf den Weg gebracht. Schwerpunktthemen im Spezialmodul Kundenorientierte Datengewinnung in Tourismusorten Verbesserung der Meldemoral in Orten elektronisches Meldewesen Mehr Nutzen aus S Tourismusb. Kurbeitrag/ Fremdenverkehrsabgabe Vereinheitlichung Datenerfassung und -nutzung Ziel ist es, die Effizienz der Tourist- Informationen zu erhöhen. Dies soll durch eine kundenorientierte Datenerfassung und -verarbeitung geschehen (s. Abb.). Mit Hilfe einer Gemeindetypisierung (bzgl. Ortsgröße, Prädikatisierung, Landschaftstyp, Übernachtungsintensität) werden zunächst strukturelle Unterschiede erfasst und spezifische Bedürfnisse nach Ortstypen herausgearbeitet. Neben statistischen Rahmendaten ist eine schriftliche Befragung von Tourist-Informationen und touristischen Regionalverbänden eine weitere wichtige Informationsquelle. Die Ergebnisse werden regional- und typenspezifisch dargestellt. Die Handlungsempfehlungen werden praxisnah formuliert. Es werden Leitfäden und Checklisten erarbeitet und Lösungsvorschläge zur Optimierung der Arbeitsteilung zwischen Orts- und Regionalebene im Hinblick auf Marktforschung gemacht, ergänzt durch Best-Practice-Beispiele sowie Orientierungswerte für vergleichende Analysen. Auch sollen künftig die Daten der Fremdabhebungen an Sparkassenautomaten auf kleinräumigerer Basis und kurzfristiger als bisher zur Verfügung stehen. Thema 2: Beitrag zur Investitionsoffensive - Häuser des Gastes Die Investitionsoffensive für den Schleswig-Holstein-Tourismus mahnt in einigen Bereichen Erhebungen des Status Quo an, bevor Aussagen über Investitionsbedarfe getroffen werden können. Im Rahmen des S TourismusBarometers werden in den folgenden Monaten die Häuser des Gastes im Lande genauer unter die Lupe genommen. Die Begriffsbestimmungen des deutschen Heilbäderverbandes und auch das Kurortegesetz Schleswig-Holstein verlangen von allen prädikatisierten Orten (Ausnahme: Erholungsorte) nicht explizit das Vorhandensein eines Haus des Gastes sondern: Artgemäße Einrichtungen zur Unterhaltung und Betreuung der Kurgäste wie Lesezimmer, Gesellschaftsräume, kulturelle und sportliche Veranstaltungen. Fernziel: Nahziel: Vorausschauendes Aktivmarketing Kundenorientierte Datengewinnung in Tourismus-Orten Quelle: dwif, 2004 Die Erfahrung zeigt, dass zu den typischen Leistungsangeboten in diesem Bereich auch Einrichtungen bzw. Kurse für kreative Betätigungen, oder 8

9 auch Trinkkuranlagen, Ausstellungsräume und anderes mehr zu zählen sind. In Absprache mit dem Wirtschaftsministerium wird sich die Erhebung des Ist- Zustandes darauf konzentrieren, das gegenwärtige Angebot zur Befriedigung dieser Ansprüche zu erfassen, einschneidende Veränderungen, die in den letzten Jahren vollzogen wurden bzw. für die kommenden Jahre konkret geplant sind, in Erfahrung zu bringen und deren Hintergründe deutlich zu machen. Dazu werden alle prädikatisierten Orte in Schleswig-Holstein (insgesamt 148) zunächst schriftlich befragt. Bei den Orten, bei denen einschneidende Veränderungen vollzogen wurden oder geplant sind; besonders interessante Konstellationen vorzuliegen scheinen; zusätzlicher Informationsbedarf besteht, finden telefonische Nacherhebungen bzw. persönliche Besuche vor Ort statt. Dadurch sollen sowohl Best Practice- Beispiele als auch Negativentwicklungen offen gelegt werden, um damit den konzeptionellen Teil des Generalthemas inhaltlich vorbereiten zu können. Die Suche nach Benchmarks wird aber auch über den Raum Schleswig-Holstein hinaus ausgedehnt, um den Erfahrungshorizont zu erweitern. Websites im (inter-)nationalen Wettbewerb zu sichern. Träger von web.tour.sh sind der Tourismusverband Schleswig-Holstein, der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Schleswig-Holstein, die Industrie- und Handelskammern in Schleswig-Holstein, die Tourismusagentur Schleswig-Holstein und die Fachhochschule Westküste. Die Websitechecks werden einmal pro Jahr mit wechselnden Schwerpunkten vom dwif und der FH Westküste durchgeführt. Auf dem Tourismustag Schleswig-Holstein 2004 werden die Sieger unter den Tourismusorten prämiert. Erstmals werden dann auch die Ergebnisse der Webanalysen von Beherbergungsbetrieben in Schleswig-Holstein vorgestellt. Neuer Partner Saarland Seit 2004 befindet sich auch das Sparkassen-Tourismusbarometer Saarland im Aufbau. Auftraggeber sind der Sparkassen- und Giroverband Saar (SGVSaar) und das Saarländische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit. Der erste Jahresbericht wird im Sommer 2005 veröffentlicht. Websitemonitoring Die hohe Relevanz des Internets als Informationsquelle veranlasste den Tourismusverband Schleswig-Holstein im Frühjahr 2003 zu einer regelmäßigen Analyse der Websites (web.tour.sh) touristisch relevanter Orte, Regionen und Leistungsträger. Ziel ist es, die Konkurrenzfähigkeit der 9

10 Das S TourismusBarometer stellt sich vor Das S TourismusBarometer wurde 1998 für Ostdeutschland entwickelt und existiert seit 2002 auch für Schleswig-Holstein. Träger sind der Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein (SGVSH) und der Tourismusverband Schleswig-Holstein (TVSH). Es beobachtet kontinuierlich, aktuell und problemorientiert die Tourismusentwicklung in den Ländern und Regionen. Es schließt Informationslücken und ermöglicht zeitliche, regionale und sektorale Vergleiche, ist ein Frühwarnsystem, macht den Nutzer aufmerksam auf wichtige strukturelle Veränderungen in der Tourismuswirtschaft, auf Erfolge und Misserfolge, erleichtert Entscheidungsfindungen für Investitionen und das Marketing. Das S TourismusBarometer besteht aus drei Modulen: Das Basismodul gibt Einschätzungen zur Angebots- und Nachfrageentwicklung, schließt Informationslücken der amtlichen Tourismusstatistik ( Grauer Beherbergungsmarkt ) und informiert über den Markterfolg touristischer Einrichtungen. Im Spezialmodul werden jährlich wechselnde aktuelle Themen bearbeitet. Im Jahr 2005 hat der Barometer- Beirat folgende Themen ausgewählt: Kundenorientierte Datengewinnung in Tourismusorten und Beitrag zur Investitionsoffensive - Häuser des Gastes. Das Sparkassenmodul beschäftigt sich mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation der Branche, für die die Sparkassen wichtige Partner sind. Wo immer möglich und sinnvoll, nimmt das S TourismusBarometer Bezug auf Vergleichswerte aus Ostdeutschland, speziell natürlich aus Mecklenburg-Vorpommern. In Infobriefen stellen wir einzelne Teile vor, berichten von interessanten Erkenntnissen und geben Tipps und Anregungen für die praktische Tourismusarbeit. Wer macht das S TourismusBarometer? Herausgeber: Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein (SGVSH) Faluner Weg Kiel Gyde Jens Tel.: (0 431) Fax: (0 431) Axel Schwiegershausen Tel.: (0 431) Fax: (0 431) Internet: Tourismusverband Schleswig-Holstein e.v. (TVSH) Düsternbrooker Weg 77a Kiel Catrin Homp Tel.: (0 431) Fax: (0 431) Bearbeitung: dwif - Consulting GmbH Ansprechpartner Dr. Mathias Feige Markus Seibold dwif - Berlin Marienstr. 19/ Berlin dwif - München Sonnenstr München Internet: Internet: Tel.: (030) Fax: (030) Tel.: (089) Fax: (089)

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