Telefonie. über das Internet. mit SIP-Adressen

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1 Telefonie über das Internet mit SIP-Adressen :17:46 Seite 1 von 12

2 Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines Telefonie über SIP oder IAX im WAN Einstellungen im DSL-Router SIP Beispiel Draytek-Router Portbereiche öffnen IAX IAX-Beispiel Draytek-Router Quality of Service (QoS) einstellen Unterbrechung DSL-Leitung bei dynamischen IP-Adressen Beispiel Draytek-Router: Aufbauen der DSL-Verbindung Abbauen der DSL-Verbindung Zusammenfassende Steuerung Definition 'AKZ'=Anrufkennzeichen Update DYNDNS-Adresse Definition 'WAN IP-Adresse' :17:46 Seite 2 von 12

3 1 Allgemeines Die native Telefonie über das Internet ist noch nicht besonders verbreitet. Sie erlaubt jedoch direkt von einem: 1. Phone/VideoPhone EFR - > Phone/VideoPhone EFR 2. Phone/VideoPhone -> Phone/VideoPhone EFR 3. Phone/VideoPhone EFR Phone/VideoPhone zu telefonieren. Hierfür wird kein Telefon-Provider benötigt. Bei Phone/VideoPhone- Telefonie z.b. mit SmartPhone wird ein entsprechender Client benötigt, der auch SIP- Adressen verarbeiten kann. Hier eignet sich diese Technik, weil entsprechende Bandbreiten über das Internet zur Verfügung stehen. Man sollte dabei jedoch beachten, dass die Upload-Rate des DSL- Anschlusses kein Engpass ist. Einzelne Gespräche sind bei gängigen Bandbreiten kein Problem. Diese Thematik wird sich mit weiterer Einführung von semetrischen DSL- Anschlüssen beheben. Ein weiterer Punkt ist ein vorhandenes 'QoS'. Er sichert für Kommunikation in Netzen eine Vorrangstellung beim Versand der IP-Pakete ein. In kleineren Strukturen ist es daher wichtig, dass der verwendete Router entsprechende Einstellungen vorweist. Ist dies nicht der Fall, kann bei der Video-Kommunikation ein Up-/Down-Load von Daten die Bildqualität stören. 2 Telefonie über SIP oder IAX im WAN Nicht gemeint sind die lokalen Video-Telefone. Diese basieren im Regelfall auf SIP- Technik. SIP hat den Vorteil, dass die Video-Ströme den TCPIP-Adapter der Telefonanlage nicht belasten. Hier ist im Regelfall nur der Steuer-Port '5060' tangiert. Die übrigen Sockets laufen direkt über das Intranet. Nicht so beim IAX-Protokoll. Hier wird die gesamte Kommunikation über den Port '4569' durchgeführt. Das hat insbesonders bei der rufenden Stelle im WAN den Vorteil, dass nur dieser Port freigeschaltet bzw. weitergeleitet werden muss. Beim EFR gibt es die Möglichkeit die lokalen Vorteile der SIP-Telefone und über das WAN die Vorteile des IAX-Protokolls zu nutzen. Das wird über das AKZ gesteuert. Das sieht z.b. folgendermaßen aus: Die Kennzeichnung 1. '4' bezeichnet das AKZ=IAX-Adresse 2. 'simon' ist der Alias-Name für eine Nebenstelle z.b. '12' :17:46 Seite 3 von 12

4 3. ist die DYNDNS-Adresse für die IP-Adresse 'EasyData' Die SIP-Adresse kann eingegeben werden über: 1. den Phone/VideoPhone-Client. Das lässt jedoch nicht jeder Client zu, sodass das AKZ als Telefon-Nummer interpretiert, oder die SIP-Adresse nicht verstanden wird. 2. das EFR-Telefonbuch. Hier wird das Gespräch über den EFR aufgebaut, sodass der im Punkt 1 geschilderte Fall umgangen wird. 3. ein VideoPhone das XML unterstützt. Hier wurde vorher das Telefonbuch mit den Telefonnummern und SIP-Adressen in das Telefon geladen (z.b. Snom). Hier wird der im Punkt1 geschilderte Fall ebenfalls umgangen. 4. die im EFR enthaltene Webtelefon-Tastatur. Hier wird der im Punkt1 geschilderte Fall ebenfalls umgangen. 3 Einstellungen im DSL-Router Folgende Einstellungen wären vorzunehmen. 3.1 SIP Beispiel Draytek-Router In diesem Beispiel ist die IP-Adresse des EFR ' ' :17:46 Seite 4 von 12

5 3.1.2 Portbereiche öffnen Zusätzlich müssen die Portbereiche geöffnet werden. Über diese Ports werden die Sprachkanäle geroutet.beispiel Draytek-Router: In diesem Beispiel ist die IP-Adresse ' ' die des EFR :17:46 Seite 5 von 12

6 3.2 IAX IAX-Beispiel Draytek-Router In diesem Beispiel ist die IP-Adresse des EFR ' '. Hier ist die Vereinfachung des IAX-Protokolls deutlich zu erkennen. 3.3 Quality of Service (QoS) einstellen Beim QoS wird die Priorisierung der Datenpakete zu Gunsten von VoIP eingestellt. Wenn kein QoS eingestellt wird kann es sein, dass bei einem Download von Daten die Echtzeit- Kommunikation der Sprachpakete in Form von Knistern im Gespräch beeinflusst wird. Beispiel Draytek-Router: Zunächst muss die WAN-Bandbreite errechnet und definiert werden. In diesem Beispiel wäre die Basisbandbreite Mbit :17:46 Seite 6 von 12

7 Dann sollten die bevorrechtigten 'QoS'-Port's definiert werden. Im folgenden Beispiel sind es: 1. UDP-Ports für SIP ' ' 2. IAX2-Ports für die Anlagenkopplung - '4569' 3.4 Unterbrechung DSL-Leitung bei dynamischen IP-Adressen Wird mit einer DSL-Leitung mit dynamischen IP-Adressen gearbeitet, kann es vorkommen, dass der DSL-Provider die DSL-Leitung von Zeit zu Zeit zurücksetzt. Das :17:46 Seite 7 von 12

8 passiert üblicherweise 1 x täglich. Dadurch wird dem DSL-Benutzer eine neue IP-Adresse zugeordnet. Bis dann die neue IP-Adresse ggfs. über 'DYNDNS' wieder neu in das Internet 'gemappt' wird, kann es eine längere Zeit dauern, bis die neue IP-Adresse wirksam wird. In diesem Zeitraum ist der Telefonbetrieb gestört. Das kann dadurch verhindert werden, dass dieser 'Reset', eigenständig kontrolliert, vom eigenen Router durchgeführt wird. Das sollte dann nachts, beispielsweise 3:00 Uhr, stattfinden. Üblicherweise hält dann die Verbindung wieder für 1 Tag. Ein Router sollte hierfür sogenannte 'Timerfunktionen' haben, mit dem dies durchgeführt werden kann. Das Beispiel einer solchen Einstellung kann nachstehend entnommen werden: 3.5 Beispiel Draytek-Router: Aufbauen der DSL-Verbindung In diesem Beispiel wird täglich die Verbindung um 03:07 Uhr für 23 Std. 49 Min. aufgebaut: Abbauen der DSL-Verbindung In diesem Beispiel wird täglich die Verbindung um 03:00 Uhr für 2 Min. beendet: :17:46 Seite 8 von 12

9 3.5.3 Zusammenfassende Steuerung Hier wird noch einmal angegeben, welche Timereinstellungen verwendet werden sollten. 4 Definition 'AKZ'=Anrufkennzeichen Die 'AKZ'-Funktion nimmt beim EFR eine wichtige Funktion ein. Die Telefonanlage ist in Bezug auf Variabilität so konzipiert, dass nicht nur Anrufe, z.b. in Richtung öffentliches ISDN-Netz durchgeführt werden können. Vielmehr können durch das 'AKZ' viele Richtungen für Rufaufbauten vorgenommen werden. Grundsätzlich entspricht das 'AKZ' der Amtsholung bei Telefonnebenstellen-Anlagen. Das ist normalerweise die Ziffer '0'. Durch die Erweiterung der Ziffer '0' auf '0' '9' :17:46 Seite 9 von 12

10 können im Menü '/Externe Zuweisungen'/'AlleExtZuw.' entsprechend viele Wahlrichtungen definiert werden. In nachfolgendem Beispiel werden folgende Wahlrichtungen definiert: :17:46 Seite 10 von 12

11 5 Update DYNDNS-Adresse Falls der verwendete Router kein DYNDNS-Update-Service hat, kann dieser im EFR verwendet werden. Hier wäre bei einem DYNDNS-Betreiber ein entsprechendes Konto zu eröffnen :17:46 Seite 11 von 12

12 6 Definition 'WAN IP-Adresse' Im EFR wird die 'WAN-IP-Adresse' definiert /Simon :17:46 Seite 12 von 12

Als erstes besuchen wir nun also dyndns.org, das auf dyndns.com umleitet. Dort klicken wir nun oben rechts auf den Reiter: DNS & Domains.

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