Gesundheitswirtschaft als Wachstumsimpuls. Positionspapier der IV Wien

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1 Gesundheitswirtschaft als Wachstumsimpuls Positionspapier der IV Wien

2 2 Gesundheitswirtschaft als Wachstumsimpuls

3 Vorwort Die fortschreitende Alterung der Gesellschaft und die Zunahme chronischer Erkrankungen sind Entwicklungen, die unsere Gesellschaft wie auch die öffentlichen Sozialversicherungs-, Gesundheits- und Pensions systeme vor immer größere Herausforderungen stellen. Neben den öffentlichen Verantwortungsträgern ist auch die Industrie bestrebt, zukunftsfähige Lösungsansätze vorzuschlagen und voranzutreiben, wodurch nicht nur das Gesundheitssystem profitiert, sondern auch neue Wachstums- und Beschäftigungspotenziale am Standort gehoben werden können. Die Arbeitsgruppe Gesundheit der Industriellenvereinigung Wien hat auf Basis einer Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) mit dem Titel Chancen im Bereich der Wiener Gesundheitswirtschaft (Wien, März 2012 / Czypionka, Kraus, Röhrling, Warmuth) das vorliegende Positionspapier erarbeitet. Es stellt die Chancen für Industrie und Wirtschaft sowie deren Effekte auf das Gesundheitswesen dar und identifiziert die zur Realisierung notwendigen Rahmenbedingungen. Besonderer Dank gilt den Mitgliedern der Arbeitsgruppe für die fachkundigen Beiträge und Anregungen, welche der Entstehung dieses Papiers zugrunde gelegt wurden. Ing. Wolfgang Hesoun Präsident Industriellenvereinigung Wien J. Robert Pfarrwaller Vorsitzender IV Wien Arbeitsgruppe Gesundheit Mitglieder der IV Wien Arbeitsgruppe Gesundheit Vorsitz J. Robert Pfarrwaller, Philips Austria GmbH Mitglieder Dr. Helwig Aubauer, Industriellenvereinigung Mag. Ludwig Bichler, MBA, VAMED Aktiengesellschaft Franz Bittner, Peri Human Relations GmbH Dr. Hans Dietl, Otto Bock Healthcare Products GmbH Dr. med. univ. Dagmar Doby, MBA, Eli Lilly Austria GmbH Dr. Peter Eichler, UNIQA Personenversicherung AG Dr. Michael Heinisch, Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH o. Univ.-Prof. Dr. Christian Herold, Medical University of Vienna International GmbH Mag. Christoph Hörhan, Hörhan Strategy Consultants Dr. Hans Jantsch, Privatklinik Goldenes Kreuz Robert Körbler, Philips Austria GmbH-Healthcare Mag. Thomas J. Krautschneider, Salesianer Miettex GmbH Mag. Ruth List, Industriellenvereinigung Dr. Robin Rumler, Pfizer Corporation Austria Veit Schmid-Schmidsfelden, Rupert Fertinger GmbH Dr. Martin Zartl, Bayer Austria GmbH Projektleitung Mag. Johannes Höhrhan-Hochmiller, Industriellenvereinigung Wien Mag. Leopold Liechtenstein, Industriellenvereinigung Wien Gesundheitswirtschaft als Wachstumsimpuls 3

4 INHALT Einleitung 5 1. Kooperationen fördern 6 2. Ambient Assisted Living Forcieren 7 3. Klinische Forschung stärken 8 4. Kosten- und Nutzenabwägungen Einhalten 9 5. Exportchancen Steigern 9 6. Gesundheitstourismus nutzen 10 4 Gesundheitswirtschaft als Wachstumsimpuls

5 EINLEITUNG Prognosen gehen davon aus, dass ausgehend vom Jahr 2005 der Gesundheitsmarkt in Österreich bis zum Jahr 2020 nominell um über 120 % anwachsen wird (Quelle: Roland Berger, August 2009). Treibende Faktoren sind hier vor allem die demografischen Entwicklungen und der epidemiologische Wandel, d. h. das Ansteigen chronischer Erkrankungen Herausforderungen, die zunehmend auch privatwirtschaftliche Lösungen erfordern und nicht mehr vom Staat alleine bewältigt werden können. Darüber hinaus verändert der medizinisch-technische Fortschritt den gesamten Gesundheitsbereich. Nicht zuletzt führt auch ein zunehmend feststellbarer Wertewandel in der Gesellschaft dazu, dass sich die Bürger immer stärker als Konsumenten von Gesundheitsleistungen sehen, weshalb beispielsweise Wellness-Angebote verstärkt nachgefragt werden und der Gesundheitstourismus zunimmt. Die IV Wien ist daher überzeugt, dass nicht nur enormes wirtschaftliches Potenzial im Gesundheitsbereich vorhanden ist, sondern privatwirtschaftliche Initiativen auch dabei helfen, den öffentlich finanzierten Bereich durch technologische und organisatorische Innovationen effizienter zu gestalten. «Gesundheitswirtschaft als Wachstumsimpuls 5

6 1. Kooperationen fördern Unternehmerische Chancen und Effizienzsteigerung durch Kooperation zwischen öffentlichem und privatem Sektor nutzen Für Gesundheitseinrichtungen in öffentlicher Eigentümerschaft bestehen zahlreiche Möglichkeiten, privatwirtschaftlich-unternehmerisches Handeln im eigenen Bereich sinnvoll einzusetzen. Faire Bedingungen für private Anbieter aus dem gemeinnützigen wie auch aus dem gewinnorientierten Bereich mit leistungsgerechten Entgelten sind Voraussetzung, um die Vorteile privatwirtschaftlich-unternehmerischen Handelns auch für den öffentlich finanzierten Bereich stärker nutzbar zu machen. Auch ein Verzicht auf Ex-post-Finanzierung über Abgangsdeckungen durch die Bundesländer für die Spitäler im öffentlichen Eigentum fordert von diesen, dass sie häufiger als bisher Kooperationen mit privaten Anbietern eingehen müssen. Gestärkt durch den freieren Zugang im inländischen Markt ist als zusätzlicher Effekt durchaus denkbar, dass in Zukunft vermehrt private Dienstleister auch grenzüberschreitend tätig werden und mit dem hohen Grad an Know-how vom Standort Wien aus insbesondere in benachbarten Ländern Erfolg haben. Privatwirtschaftlich-unternehmerische Tätigkeit kann in vielen Bereichen dazu genutzt werden, die Effizienz in der öffentlichen Leistungserbringung durch sinnvolle Partnerschaften zu erhöhen und damit für die Wirtschaft insgesamt Wertschöpfungspotenziale zu entwickeln. «Forderung 1 Synergien zwischen öffentlichem und privatem Sektor müssen stärker genutzt werden. Maßnahmenfeld 1: Durch stärkere Kooperationen zwischen erstem (öffentlich finanziertem) und zweitem (privat finanziertem) Sektor können Investitionen in Ausstattung und Geräte leichter getätigt werden, vor allem wenn beispielsweise an einem Spitalsstandort auch Privatpatienten aus dem In- und Ausland betreut werden. Diese Kooperationen tragen dazu bei, Geräte optimaler auszulasten, die andernfalls im rein öffentlichen Bereich entweder zu gering ausgelastet oder gar nicht angeschafft würden. «Maßnahmenfeld 2: Der Betrieb von öffentlichen Gesundheitseinrichtungen kann vielfach an private Betreiber abgegeben werden, ohne das Eigentum selbst zu veräußern. Dabei ist darauf zu achten, dass v.a. die Versorgung und Behandlung besonders sensibler Patientengruppen, wie chronisch Kranke und Schwerstkranke, optimal gewährleistet ist. «Maßnahmenfeld 3: Es sollten vermehrt Kooperationen hinsichtlich der Versorgung zwischen öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen geschlossen werden, um effizientere Schwerpunktbildungen zu ermöglichen. «Maßnahmenfeld 4: Zahlreiche Möglichkeiten der Optimierung ergeben sich im Outsourcing vor allem für kleinere Spitäler, die in bestimmten Bereichen oftmals nicht ausgelastet sind. Gerade in Bereichen wie Labor, Pathologie, Sterilisation, Gebäudemanagement, Küche und Reinigung lassen sich hohe Skaleneffekte nutzen, indem diese Bereiche ganz oder teilweise an private Unternehmen ausgelagert werden. Die niedrigeren Kosten der privaten Leistungs erbringung kommen wiederum der öffentlichen Hand zugute. «Maßnahmenfeld 5 : Möglichkeiten zur verstärkten Kooperation mit der Privatwirtschaft gibt es aber nicht nur im Spitalswesen oder bei Rehabilitationseinrichtungen. Im extramuralen ärztlichen Bereich könnte eine bessere Rollenverteilung zwischen nicht ärztlichem Unternehmer und Arzt fruchtbringend für beide Seiten sein. Derzeit sind auch Gruppenpraxen ausschließlich für ärztliche Gesellschafter offen, und der Arzt wird so vielfach von seiner medizinischen Kerntätigkeit abgezogen. Private Unternehmen wie auch private oder öffentliche Spitalsbetreiber sollten sich zumindest in der Minderheit an Gruppenpraxen/Gesundheitsunternehmen, sonstigen Gesundheitseinrichtungen bzw. im extramuralen Bereich insgesamt beteiligen können. Dadurch kann auch die Schnittstellenproblematik im ambulanten Bereich (Arztpraxis vs. Ambulanz) leichter überwunden werden. «6 Gesundheitswirtschaft als Wachstumsimpuls

7 2. Ambient Assisted Living Forcieren Flächendeckenden Einsatz von Ambient Assisted Living und e-health ermöglichen Der stetige demografische Wandel und die Zunahme chronischer Erkrankungen stellen unsere Gesellschaft insgesamt und insbesondere die öffentlichen Sozialversicherungs-, Gesundheits- und Pensionssysteme vor enorme Herausforderungen. Produkte und Lösungskonzepte aus den Bereichen Ambient Assisted Living (AAL, Näheres dazu siehe weiter unten, Maßnahmenfeld 2) und e-health können in diesem Zusammenhang einen Beitrag leisten, um die öffentliche Hand wie auch die Betroffenen bzw. die Bürger insgesamt zu entlasten. Internationale Studien gehen vor diesem Hintergrund von einem jährlichen Wachstum alleine von e-health von bis zu 11 % aus. Dieses Wachstumspotenzial kann die österreichische Wirtschaft für sich nutzbar machen. Durch die starke Exportorientierung der heimischen Wirtschaft und Industrie besteht zudem eine große Chance, mit AAL-Lösungen auf den internationalen Märkten zu reüssieren. Die AAL- Community und der e-health-bereich sind in Österreich dazu jedoch noch unzureichend etabliert. Mit den Universitäten und weiteren Forschungseinrichtungen stehen jedoch potente Partner auf wissenschaftlicher Seite bereit. Der Elektro- und Elektroniksektor ist zudem ein besonders starker Wirtschaftsbereich in Wien und liefert Schlüsseltechnologien für die Zukunft des österreichischen Gesundheitswesens. Darüber hinaus sind einige bedeutende Unternehmen in den Bereichen Medizin- und Gesundheitstechnik am Standort engagiert. «Forderung 2 Die großen wirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Potenziale in den Bereichen e-health und Ambient Assisted Living gilt es am Standort künftig verstärkt zu nutzen. Telemedizinische Lösungen und Ambient Assisted Living geben maßgebliche Antworten auf die Herausforderungen der alternden Gesellschaft. Beide Bereiche stellen gerade auch für viele personalintensive Bereiche wie die Langzeitpflege eine der wenigen Möglichkeiten dar, die Produktivität zu steigern, und verdienen daher mehr Aufmerksamkeit. Maßnahmenfeld 1: Telemedizinische Anwendungen ermöglichen die Fernabfrage von Gesundheitsparametern, sodass die (oft mals in ihrer Mobilität eingeschränkten) Patienten gut monitiert sind, ohne allzu oft den Arzt aufsuchen zu müssen. e-health erlaubt dadurch auch eine zeitnahere Reaktion auf Abweichungen, die ansonsten erst bei einem erneuten Arztbesuch auffallen würden. Aus diesem Grund kommt der Telemedizin eine wichtige Rolle in der Prävention zu. «Maßnahmenfeld 2: Unter Ambient Assisted Living (AAL) versteht man Technologien, Produkte oder Dienstleistungen, die ältere, benachteiligte oder chronisch kranke Menschen insbesondere in deren Wohnumfeld unterstützen sowie deren Selbstständigkeit und Lebensqualität insgesamt erhöhen. Beispiele sind etwa Sturzsensorsysteme, die mit sozialen Dienstleistern und Angehörigen verbunden sind, oder nutzergerechte, soziale Kommunikationsmittel. Vor dem Hintergrund der demografischen Verschiebungen und der Zunahme chronischer Erkrankungen können AAL-Lösungskonzepte in Zukunft einen Beitrag leisten, um den Nutzer wie auch die öffentliche Hand vor allem im Bereich der Pflege zu entlasten. «Gesundheitswirtschaft als Wachstumsimpuls 7

8 3. Klinische Forschung Stärken Klinische Forschung durch Kooperation und verbesserte Rahmenbedingungen stärken Kooperationen mit der Industrie, vor allem in der klinischen Arzneimittel- und Medizinprodukteforschung, bedeuten hohe Qualität, professionelle Abwicklung und Verlässlichkeit. Sie erzeugen zudem hohe Wertschöpfung durch direktes finanzielles und personelles Investment in den Standort, u. a. durch die Niederlassung von internationalen, forschenden Unternehmen, die Ansiedlung von Regionalzentren und die Anziehung von Spitzenkräften. Zusätzlich werden durch industrielle Kooperationen bessere Behandlungsmöglichkeiten für Patienten entwickelt und ein Know-how-Transfer zwischen Klinik und Unternehmen ermöglicht. Für die Kostenträger ergibt sich ebenfalls ein Vorteil durch die vom jeweiligen Industriepartner einer klinischen Studie übernommenen Therapiekosten. Am Standort Wien ist das Bewusstsein für die Bedeutung solcher Kooperationen jedoch noch nicht in ausreichendem Maße vorhanden. Zusätzlich behindern die derzeit geltenden gesetzlichen wie auch organisatorischen Rahmenbedingungen die weitere erfolgreiche Entwicklung der klinischen Forschung am Standort. Die Voraussetzungen in Wien bergen jedoch enormes Potenzial: Die Stadt verfügt über eine fruchtbare Kombination aus einer Gruppe großer Pharmaforschungsunternehmen, international ausgerichteter Hochschulen, hervorragender Einrichtungen in der Grundlagenforschung und einiger kleinerer Top-Biotech-Unternehmen. «Forderung 3 Verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen und transparente Qualitäts kriterien für die klinische Forschung müssen am Standort eingeführt werden, und die Vernetzung der in Studien tätigen Einrichtungen muss vorangetrieben werden. Maßnahmenfeld 1: Bei Novellierungen des Arzneimittelgesetzes sowie der länderspezifischen Krankenanstaltengesetze ist darauf zu achten, dass die Durchführung von klinischen Forschungsprojekten unterstützt und vereinfacht wird. Betroffen davon sind unter anderem die Themenbereiche Administration (Verfügbarkeit von Study Nurses), Melde- und Vertragswesen (Vereinfachung KAV-Vertrag) sowie Widmung der Ärztearbeitszeit (Einstufung von Studientätigkeit als Dienstzeit). «Maßnahmenfeld 2: Da Österreich als kleines Land bei der Einbindung von Patienten in klinische Studien zahlenmäßig immer benachteiligt ist, muss die Vernetzung der in Studien tätigen Zentren und Einrichtungen vorangetrieben werden. Dabei sollten in Zukunft vor allem auch die extramuralen Strukturen stärker eingebunden werden. Unterstützend dazu müssen entsprechende PPP-Modelle entwickelt werden. «Maßnahmenfeld 3: Transparente Qualitätskriterien für die an Studien beteiligten Spitalsabteilungen und niedergelassenen Einrichtungen müssen eingeführt werden, um dem internationalen Standard der klinischen Forschung in Zukunft noch besser entsprechen zu können. «8 Gesundheitswirtschaft als Wachstumsimpuls

9 4. Kosten- und Nutzenabwägungen Einhalten Transparente Verfahren zur Bewertung von Arzneimitteln und Medizinprodukten etablieren Wien entwickelt sich zunehmend zu einem bedeutenden Standort für Life Science und internationale Forschung. Von besonderer Bedeutung in diesem Bereich sind die Industriezweige Biotechnologie, Medizintechnik und Pharmazeutik. Jeder dieser drei Bereiche stellt als Zulieferer der primären Leistungserbringer ein großes Potenzial dar und kann in der Region Wien zum Teil auf etablierte Strukturen aufbauen. Auf diese Weise kann Österreich auch an der Wertschöpfung stärker partizipieren, die andernfalls durch die hohe Importquote im Ausland verbleibt. Im Bereich Arzneimittel und Medizinprodukte wird jedoch vielfach die rigide Haltung der öffentlichen Hand bezüglich der Erstattung neuer Produkte beklagt. «Forderung 4 Kosten- UND Nutzenabwägungen in der öffentlichen Beschaffung von Arzneimittelund Medizinprodukten müssen eingehalten werden. Kosten- und Nutzenabwägungen im Bereich der Arzneimittel- und Medizinproduktebeschaffung von Seiten der öffentlichen Auftraggeber sind dringend notwendig und einzuhalten. Diese sollten aber, wie häufig üblich, den Bereich des Nutzens nicht zugunsten reiner Kostenbetrachtungen vernachlässigen und zweitens ist es notwendig, dabei die Transparenz der Entscheidungsprozesse zu erhöhen, sodass für alle Beteiligten mehr Investitionssicherheit gegeben ist. Investitionssicherheit ist auch erforderlich, um vom Standort Österreich aus international erfolgreich sein zu können. «5. Exportchancen Steigern Exportchancen durch faire Wettbewerbsbedingungen und Bürokratieabbau erhöhen Gerade Österreich mit seiner weltweit anerkannten Qualität der Leistungserbringung im Gesundheitsbereich hat ideale Voraussetzungen, sein Angebot im Ausland zu vermarkten. Durch den Export von Gesundheitsgütern und -leistungen von 1,2 Mrd. im Jahr 2006 wurden mehr als Vollzeitarbeitsplätze in Österreich geschaffen und eine Wertschöpfung von 830 Mio. am Standort erzielt. Die Mittelschicht wird weltweit bis 2030 um bis zu zwei Milliarden Menschen zunehmen mit den damit einhergehenden Bedürfnissen nach hochwertiger Gesundheitsversorgung. Auf der Nachfrageseite entwickeln sich die Einkommen sowohl im näheren (Osteuropa) als auch im ferneren Ausland (Naher Osten, Asien) mit hoher Geschwindigkeit. Die Anzahl der Menschen mit mittleren Einkommen wird sich beispielsweise in den nächsten zehn Jahren verdoppeln. Demgegenüber steht in diesen Ländern nicht das notwendige Gesundheitsangebot zur Verfügung. Österreichische Firmen können hier vom Export von Know-how im Sinne von Technologie, ärztlichen Fertigkeiten und Managementwissen profitieren «Forderung 5 Zur Stärkung von Exportchancen müssen faire Wettbewerbsbedingungen (v. a. leistungsgerechte Entgelte), eine positive Haltung gegenüber Unternehmertum und ein Abbau von bürokratischen Hemmnissen sichergestellt werden. Die österreichische Gesundheitswirtschaft benötigt optimale Rahmenbedingungen, um an der in weiten Teilen der Welt stattfindenden Wohlstandsentwicklung sowie der boomenden Nachfrage an qualitativ hochwertigen Gesundheitsdienstleistungen- und -technologien teilhaben zu können sowie dadurch am Standort Arbeitsplätze und Wertschöpfung generieren zu können. «Gesundheitswirtschaft als Wachstumsimpuls 9

10 6. Gesundheitstourismus nutzen Gesundheitstourismus als Chance erkennen Die im internationalen Wettbewerb hohe Qualität der österreichischen Gesundheitsdienstleistungen und -technologien ist eine ideale Voraussetzung, um Menschen aus dem Ausland bei uns behandeln zu lassen dies gilt nicht nur für komplexe Eingriffe oder Behandlungen, sondern beispielsweise auch für Rehakliniken oder Wellnessangebote. In Verbindung mit dem hervorragenden touristischen sowie kulturellen Angebot ist Österreich ein international höchst attraktives Land, um Kunden und Patienten aus dem Ausland anzuziehen. Gerade Wien bietet dazu ideale Standortvoraussetzungen. «Forderung 6 Die internationale Vermarktung des Gesundheitsstandortes Österreich muss gestärkt werden. Maßnahmenfeld 1: Im Bereich des Gesundheitstourismus ist für den Erfolg des Standortes Wien ein konzertiertes Auftreten in den ausländischen Märkten wichtig. «Maßnahmenfeld 2: Um die vorhandenen Standortfaktoren im Bereich des Gesundheitstourismus nicht zu gefährden, muss die Ausbildung der Mediziner und anderer medizinischer Berufe auf hohem Niveau gehalten werden und zusätzlich für eine höhere Wahrnehmung der Qualität der österreichischen Abschlüsse im Ausland gesorgt werden. «Maßnahmenfeld 3: Für ein stärkeres Engagement der Gesundheitsbranche im Bereich des Gesundheitstourismus sind darüber hinaus dringend kostendeckende Tarife erforderlich. «10 Gesundheitswirtschaft als Wachstumsimpuls

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12 IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Vereinigung der Österreichischen Industrie, Landesgruppe Wien (Kurzbezeichnung Industriellenvereinigung Wien ) Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien Tel.: Fax: Vereinszweck: Die Landesgruppe bezweckt, in Österreich tätige industrielle und in Zusammenhang mit der Industrie stehende Unternehmen sowie deren Eigentümer und Führungskräfte in freier und demokratischer Form zusammenzufassen; sie bezweckt weiters, die Interessen dieser Unternehmen sowie deren Eigentümer und Führungskräfte besonders in beruflicher, betrieblicher und wirtschaftlicher Hinsicht auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene zu vertreten und wahrzunehmen, industrielle Entwicklungen zu fördern, Rahmenbedingungen für Bestand und Entscheidungsfreiheit des Unternehmertums zu sichern und Verständnis für Fragen der Wirtschaftsund Gesellschaftsordnung zu verbreiten. Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Johannes Höhrhan-Hochmiller, Industriellenvereinigung Wien Mag. Leopold Liechtenstein, Industriellenvereinigung Wien Grafik: Starmühler Agentur & Verlag GmbH Wien, November 2012 (zweite, adaptierte Auflage) Die in dieser Publikation verwendeten Personen-(gruppen-)bezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verstehen. D. h. sie gelten sowohl für Frauen als auch für Männer gleichermaßen. Auf die durchgängige Verwendung der weiblichen und der männlichen Form wird daher zugunsten einer einfacheren Lesbarkeit verzichtet.

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